Laurensberg, Richterich und Umgebung

NicoHe

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Die Kinder waren beim 100. Geburtstag von St. Laurentius hautnah dabei.

Viele Besucher des Kirchweihfestes nutzten die Gelegenheit,

an einer Führung durch St. Laurentius teilzunehmen.

Schönes Kirchweihfest gefeiert

St. Laurentius wird 100 Jahre alt und alle feiern mit

Die Pfarrgemeinde St. Laurentius beging jetzt das 100-jährige

Kirchweihfest der Pfarrkirche St. Laurentius. Schon der Gottesdienst

war proppenvoll und das Interesse an der Geschichte der Pfarrkirche

und der lebendigen Kirchengemeinde in Laurensberg war riesig.

Pfarrer Josef Voß schnappte sich während des Gottesdienstes kurzerhand alle

anwesenden Kinder und ging mit ihnen kreuz und quer durch die Kirche, um

ihnen die Highlights des Gotteshauses zu erläutern. Weitere Führungen folgten

nach der Messe für die interessierten Erwachsenen. Für die Kids gab es rund um

Kirche und Laurentiushaus vom Karussell über einen kleinen Schießstand bis

hin zum nostalgischen Popcorn-Stand einige Attraktionen beim Kirchweihfest.

Unsere Bilder geben einen repräsentativen Überblick über das schönes Fest!

Geschichtliches zu St. Laurentius

An einer schon in der Römerzeit von Heerlen nach Aachen führenden

Straße liegt auf 200 m über dem Meeresspiegel - und damit deutlich höher

als die Umgebung - das Kirchengebäude St. Laurentius in Laurensberg.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Kirche in Laurensberg im Jahr

870. Dem Abt Ansbald von Prüm übertrug König Ludwig der Deutsche,

ein Sohn Ludwig des Frommen, die Kirche ad antiquum campum.

Bis Anfang des 11. Jahrhunderts gehörte auch Horbach noch zum

Pfarrbezirk von St. Laurentius. Bei den Fundamentarbeiten zum Bau

der heutigen Kirche wurden ein römischer Viergötterstein sowie Steine

mit Mörtel aus dem 9. Jahrhundert gefunden. Bis 1218 existieren keine

weiteren Belege. In einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Engelbert I.

wurde das Patrozinium des Hl. Laurentius von Rom erstmals genannt.

Ein Priester wurde erstmals 1240 erwähnt.

Eine neue Kirche im spätgotischen Stil wurde im 15. Jahrhundert

errichtet, von dieser ist noch der Turm von 1482 erhalten, dessen

Schweifhaube 1780 aufgesetzt wurde. Bei einem Brand im Jahr 1780

blieben nur Chor und Turm erhalten, an den Turm wurde 1807 die

erste Schule des Ortes angebaut. Erst 1912 wurde das alte Gebäude

abgerissen und durch eine neue Kirche ersetzt. Bei einem neuerlichen

Brand im Jahr 1975 wurde das Gebäude so in Mitleidenschaft

gezogen, dass es geschlossen werden musste. Professor Erich Heyne

war für die Neugestaltung des Innenraums verantwortlich, er trug

dem Liturgieverständnis des II. Vatikanischen Konzils Rechnung.

Die dreischiffige Hallenkirche wurde von Dombaumeister Joseph

Buchkremer errichtet. Für die gotisierenden Elemente wie Gewölbe

und die Fenster zeichnete der Provinzialkonservator Paul Clemen

verantwortlich.

1991 wurden die Glasfenster von Ludwig Schaffrath eingebaut. Die

zur Ausstattung gehörenden Skulpturen stammen aus der Zeit des

16. und 17. Jahrhunderts. Kirchenbücher im Pfarrarchiv sind seit 1686

überliefert. (Quelle: www.wikipedia.de)

Die historische Popcorn-Maschine war ein magischer

Anziehungspunkt für Groß und Klein.

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