und Weiterbildungen in der Pflege - DIE SCHULE für Berufe mit ...

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und Weiterbildungen in der Pflege - DIE SCHULE für Berufe mit ...

Fort- und Weiterbildungen

in der Pflege

DIE SCHULE für Berufe mit Zukunft Mühlhausen/ Erfurt

IFBE Bildungszentrum gem. GmbH/ med. GmbH

www.die-schule.de

1


Fortbildungen

Pflege

DIE SCHULE für Berufe mit Zukunft

Friedrich-Naumann-Straße 36 Am Roten Berg 7

99974 Mühlhausen 99086 Erfurt

Telefon 0 36 01. 44 05 56 Telefon 03 61. 7 44 24 00

E-Mail muehlhausen@die-schule.de E-Mail erfurt-bz@die-schule.de


Inhaltsverzeichnis

1. Die biografische Methode in der Pflege und Betreuung von Demenzkranken.................. Seite 6

2. Pflegeprozess und Pflegeplanung................................................................................... Seite 7

3. Unser gemeinsames Anliegen – Reduzierung von freiheitsentziehenden Maßnahmen..... Seite 8

4. Einstufungsmanagement................................................................................................ Seite 9

5. Schmerzmanagement.................................................................................................... Seite 10

6. Umgang mit Demenzkranken (für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI)...... Seite 11

6.1 Seminar Methoden der Betreuung von schwerst an Demenz Erkrankten.................. Seite 11

6.2 Kurzaktivierungen – 10-Minuten-Aktivierung und der „therapeutische Tischbesuch“... Seite 12

7. Im Bett festgenagelt. Bettlägerigkeit verhindern und Bettlägerige aktivieren.................... Seite 13

8. Grundlagen der Wundheilung......................................................................................... Seite 14

9. Essen und Trinken im Alter – Mehr als ein Zeitvertreib.....................................................

10. Es darf erst gar nicht dazu kommen!

Seite 15

Dekubitus- ein Druckgeschwür oder ein multifaktorielles Ereignis?............................... Seite 16

11. Sitzen – Stehen – Gehen: Wie macht man es gerade im Alter richtig?..........................

12. Durch Sturzprophylaxe und Kraft-Balance-Training physische

Seite 17

und psychische Folgen verhindern............................................................................... Seite 18

13. Ich und mein Stress- Möglichkeiten der Stressprävention............................................. Seite 19

14. Kommunikationsregeln und Konfliktmanagement......................................................... Seite 20

15. Pharmakotherapie im Alter........................................................................................... Seite 21

16. Injektionen...................................................................................................................

17. Weiterbildung zur leitenden Pflegefachkraft eines Bereiches im Krankenhaus und

Seite 22

anderen pflegerischen Versorgungsbereichen............................................................... Seite 23

18. Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI.......................... Seite 24

19. Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/in........................................................................ Seite 25


Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Mittelpunkt der Bemühungen sowohl für Sie als auch für uns steht der zu pflegende Mensch.

Dazu kommt noch die allgemeine Erkenntnis, dass nichts für ewig ist. Das gilt immer mehr auch für

erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Pflege von alten, kranken und hilfsbedürftigen

Menschen.

Die überall feststellbare Beschleunigung der Wissenszyklen erfordert eine hohe geistige Mobilität und

die Bereitschaft, sich Neues anzueignen beziehungsweise Vorhandenes auszubauen.

Diesem Anspruch stellen sich die Pflegeeinrichtungen allerorts.

Nicht zuletzt haben die zu Pflegenden auch einen Anspruch darauf, nicht nur sehr gut versorgt, sondern

auch auf der Grundlage neuester Erkenntnisse durch ein hoch qualifiziertes Personal betreut zu

werden. Ein Anspruch, dem sich die Pflegekräfte, nicht nur, weil dies der Gesetzgeber verlangt, sondern

das berufliche Ethos die Grundlage ihres Handelns ist, gern stellen.

Wir, die Weiterbildungsstätte am IFBE Bildungszentrum gem./ med. GmbH in Mühlhausen (DIE SCHULE

für Berufe mit Zukunft), wollen dabei gern Ihr Partner sein. Als eine nunmehr seit über 20 Jahren

renommierte Bildungseinrichtung im medizinalen und sozialpädagogischen Bereich möchten wir

Ihnen mit dem vorliegenden Angebot an Weiter- und Fortbildungen behilflich sein, dem oben genannten

Anspruch immer besser genügen zu können.

Die im Katalog empfohlenen Bildungsangebote basieren auf den Wünschen zahlreicher Pflegeeinrichtungen

und richten sich an alle in den ambulanten und stationären Einrichtungen der Altenhilfe

Tätigen. Gern führen wir auch ausgewählte Inhouse-Seminare direkt bei Ihnen vor Ort durch.

Nutzen Sie die Vielfalt unseres Angebots. Teilen Sie uns auch den Bildungsbedarf aus Ihrer Sicht mit.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

IFBE BZ gem. GmbH/ med. GmbH

Silvia Grabs Dr. Peter Linke

Leiterin des Bildungszentrums Leiter der Weiterbildungsstätte

Thüringen


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1

Die biografische Methode in der Pflege und Betreuung von Demenzkranken

Die Gefahr ist groß, dass alte verwirrte Menschen aufgrund ihrer Erkrankung wie

Kinder behandelt werden. Hier setzt die Biografiearbeit an. Kennen Pflegende die

Lebensgeschichte und den Charakter des von ihnen betreuten Menschen, können

sie ihn und sein Verhalten leichter verstehen und besser auf ihn eingehen. Das Biografiewissen

hilft aber auch, herausfordernde Verhaltensweisen von Demenzkranken

nicht persönlich zu nehmen, sondern als Versuche zu werten, unbewältigte

Gefühle zu verarbeiten. Nicht zuletzt stellt Biografiearbeit auch eine Möglichkeit

dar, das Langzeitgedächtnis von Menschen zu aktivieren und Lebensfreude zu

reaktivieren.

Inhalte

· Biografische Einflüsse auf den Alterungsprozess

· Biografie ist mehr als nur der Lebenslauf

· Biografisch geprägter Umgang

· Methoden der Biografiearbeit (Erinnerungsalben, Erinnerungskisten …)

· Aktivierungsmethode nach der Biografiemethode

Dauer

8.30 – 15.30 Uhr (2 Tage)

Referentin

Ingeborg Möller-Diwo, Lehrerin für Pflegeberufe, Krankenschwester,

Qualitätsberaterin

Ort

Mühlhausen


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Pflegeprozess und Pflegeplanung

Der professionelle Pflegeprozess ist eine zielgerichtete Arbeitsweise, bei der eine Pflegekraft

Pflegebedürftigkeit einschätzt und Klienten orientierte Interventionen umsetzt,

um den individuellen Hilfebedarf zu gewährleisten und eine optimale Betreuung, unter

Einbeziehung von Förderungsmöglichkeiten zu bewirken. Eine professionelle Pflegeplanung

als Bestandteil des Pflegeprozesses ist handlungsanweisend und kann als Qualitätssicherungsinstrument

betrachtet werden.

Inhalte

· Pflegeprozessmodelle

· Pflegeplanung als Instrument prozesshafter Pflege

· Die Entwicklung einer einheitlichen Pflegefachsprache – Pflegediagnosen

· Pflegeplanung mit Pflegediagnosen

Dauer

8:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen

7


8

3

Unser gemeinsames Anliegen –

Reduzierung von freiheitsentziehenden Maßnahmen

Allen Verantwortlichen in der Pflege und Betreuung ist das Spannungsfeld von

Sicherheit einerseits und Freiheit andererseits bewusst. Das Projekt ReduFix belegte

eindrucksvoll, wie Häufigkeit und Dauer von Fixierungen reduziert werden

können. Freiheitsreduzierende Maßnahmen (FEM) und im Besonderen körpernahe

Fixierungen wie Bauchgurte, etwa im Bett und am Stuhl, Stecktische aber auch

unnötige Bettgitter sowie Psychopharmakaabgabe zur Ruhigstellung gehören zu

den schwersten Eingriffen in die Menschenrechte, auch von Menschen mit Pflegebedarf.

Inhalte

· Definition von FEM

· Gestaltung des Entscheidungsprozesses ( Für und Wider einer Fixierung unter

pflegerischen, medizinischen, psychosozialen und juristischen Aspekten)

· Alternativen zur Fixierung

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen


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Einstufungsmanagement

Von einer korrekten, der tatsächlich benötigten Hilfe entsprechenden Einstufung

profitieren Betroffene, Angehörige sowie professionell Pflegende. Daher ist es unabdingbar,

eine Begutachtung durch den MDK gut vorzubereiten. Häufig fehlen in

der Pflegedokumentation die Beschreibungen und Begründungen für einen ausreichenden,

zielgerichteten Hilfebedarf. In diesem Seminar sollen die Kriterien für eine

aussagefähige Pflegedokumentation nach den Begutachtungsrichtlinien bearbeitet

werden, um Probleme bei der Einstufung zu vermeiden.

Inhalte

· Grundlagen der Begutachtung

· Richtlinien des MDK zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit

· Pflegestufenzuordnung/ Zeitkorridore

· Aussagekräftige Pflegedokumentation

· Argumentationshilfen zur Transparenz des tatsächlichen Hilfebedarfs

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Kerstin Weißkopf, Pflegedienstleiterin, Gutachterin MDK, Pflegeberaterin,

Qualitätsbeauftragte, Hygieneberaterin

Ort

Mühlhausen

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Schmerzmanagement bei Menschen mit verbalen Einschränkungen

Vorwiegend Menschen mit schwerer Demenz sind kaum oder nicht mehr in der

Lage, Schmerzen zu äußern. Dieser Personenkreis ist häufig nicht ausreichend

medikamentös und pflegerisch versorgt. Der MDK verlangt in seinen Prüfkriterien

ein Schmerzmanagement für alle Betroffenen, auch für Menschen, die sich

nicht mehr äußern können. Ziel des Seminars ist es, pflegerische Maßnahmen zur

Schmerzerkennung bei alten Menschen und besonders bei Demenzkranken zu

kennen und anzuwenden.

Inhalte

· Theoretische Grundlagen zum Thema Schmerz

· Inhalte des Expertenstandards „Schmerz“

· Schmerzmedikation bei älteren Menschen

· Verschiedene Schmerzmessinstrumente

· Schmerzerkennung bei demenziell Erkrankten und anderen verbal nicht

äußerungsfähigen Menschen

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen


6.1

Umgang mit Demenzkranken für zusätzliche Betreuungskräfte

nach § 87b SGB XI

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Betreuungskräfte nach § 87b SGB XI zwei

Tage pro Jahr eine Fortbildung erhalten müssen. Daher bieten wir für diesen Personenkreis

nun entsprechende Maßnahmen an.

Seminar 1

Methoden der Betreuung von schwerst an Demenz Erkrankten

Die Betreuung von schwerst an Demenz Erkrankten ist eine der schwierigsten Aufgaben.

Hier stellt sich oft die Frage, was wir anbieten können. In diesem Seminar

sollen Möglichkeiten der Einzelbetreuung am Bett aufgezeigt werden.

Inhalte

· Aktivierung am Bett durch Musik, Gegenstände usw.

· basale Stimulation

· Bedeutung der basalen Stimulation

· Wahrnehmen der basalen Stimulation

· Methoden der basalen Stimulation

· Übungen

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Ingeborg Möller-Diwo, Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsberaterin

Ort

Mühlhausen

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6.2

Umgang mit Demenzkranken für zusätzliche Betreuungskräfte

nach § 87b SGB XI

Seminar 2

Kurzaktivierungen

10 – Minuten Aktivierung und der „therapeutische Tischbesuch“

10 – Minuten – Aktivierung erklärt sich schon aus dem Wort heraus. Kurzzeitig wird

ein Angebot gemacht, bei dem durch Schlüsselreize wie z.B. Haushaltsgeräte,

Stoffe, Gerüche usw. Erinnerungen geweckt werden und somit das Langzeitgedächtnis

trainiert wird. Das Gleiche hat auch Gültigkeit für den „therapeutischen

Tischbesuch“. Durch die Anwendung dieser Methoden entstehen oft Situationen,

in denen Erkrankte wacher und aufmerksamer gegenüber ihrer Umwelt sind.

Inhalte

· Ansprechen aller Sinne

· Erinnerung durch Gegenstände

· Umgang mit persönlichen biografischen Daten

12

· Kleingruppen aufbauen und leiten

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Ingeborg Möller-Diwo, Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsberaterin

Ort

Mühlhausen


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Im Bett festgenagelt. Bettlägerigkeit verhindern und Bettlägerige aktivieren

Bettlägerigkeit scheint eng mit Pflegebedürftigkeit verbunden. Ein bettlägeriger

Mensch ist unfähig, einen normalen Tagesablauf, verglichen mit „beweglichen“

Menschen, zu gestalten. Er wird vielfältigen Gefahren ausgesetzt und ist abhängig

bei zahlreichen Aktivitäten wie z.B. Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Ausscheidung,

Kommunikation und Beschäftigung. Oft richtet sich der Betroffene in der

Situation ein und baut dann schnell seine Ressourcen ab. Ziel des Seminars ist es,

Möglichkeiten kennen zu lernen, wie der Prozess des Bettlägerigwerdens verhindert

bzw. verlangsamt werden kann.

Inhalte

· Definition des Begriffs „Bettlägerigkeit“

· Beeinflussende Faktoren

· Entstehungsphasen

· Bewegungsblockaden erkennen

· Übungen in der täglichen Pflege

· Aktivierungskonzepte

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen

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8

Grundlagen der Wundheilung

Die fachmännische Wundversorgung ist eine Schlüsselqualifikation in der Pflege

geworden. Dabei geht es beim Wundmanagement nicht nur um die Versorgung

von Wunden sondern vor allem auch um die effiziente Verhinderung und Bekämpfung

von Ursachen der Wundentstehung. Das vorliegende Angebot soll auf die

Problematik der Wundentstehung aufmerksam machen und die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer dazu befähigen, zum Wohle der zu Pflegenden fachgerecht zu

handeln.

Inhalte

· Phasen der Wundheilung

· Grundlagen der hydroaktiven Wundversorgung

· Verbandsprodukte und ihre Eigenschaften

· praktische Unterweisung

· Wunddokumentation

14

· Expertenstandards (chronische Wunden, Dekubitus, Schmerzmanagement in der

Wundversorgung)

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen


9

Essen und Trinken im Alter – Mehr als ein Zeitvertreib

Bei älteren Menschen findet sich häufig eine unzureichende Nährstoff- und Flüssigkeitsaufnahme,

so dass viele Senioren unterernährt sind oder unter Flüssigkeitsmangel

leiden. Andererseits erfordern Übergewicht und daraus resultierende Stoffwechselerkrankungen

eine bestimmte Ernährungsweise. Der Ernährungszustand

älterer Menschen bestimmt maßgeblich deren Lebensqualität und die Prognose

verschiedener Erkrankungen. Nicht zuletzt ist er auch ein Kriterium zur Beurteilung

der Qualität einer Pflegeeinrichtung. Auch aus diesem Grunde erscheint es wichtig

zu sein, den Ernährungszustand bestimmen zu können und daraus entsprechende

Maßnahmen abzuleiten. Mit einfachen und preisgünstigen Methoden lässt sich so

viel zum Wohlbefinden der Senioren beitragen.

Inhalte

· Veränderungen der Ernährungsphysiologie im Alter

· Bestimmen des Ernährungszustandes

· Möglichkeiten der Energieanreicherung

· Leichte Vollkost zur Vermeidung von Unverträglichkeiten

· Flüssigkeitsbedarf und Tipps für eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme

· Ernährungsempfehlungen bei Kau- und Schluckbeschwerden

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Doreen Künzel, Diplom - Ernährungswissenschaftlerin

Ort

Mühlhausen

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10

Es darf erst gar nicht dazu kommen!

Dekubitus - ein Druckgeschwür oder ein multifaktorielles Ereignis?

Das Problem der Dekubitusentstehung ist zeitlos. Aus rechtlicher Sicht, wird ein

Dekubitus immer noch als Druckgeschwür und damit als Pflegerische Vernachlässigung

verstanden. Nach dem Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege

ist es jedoch zwingend erforderlich, zur Vermeidung einer Dekubitusentstehung

weitere Faktoren, als alleinig die Lagerung, einzuplanen. Lagerung allein kann das

Auftreten von Dekubitalulcerationen kaum vermeiden.

Inhalte

· Informationen zur Entstehung und zum Ausprägungsgrad von Druckgeschwüren

· Risikofaktoren und damit Handlungsansätze zur Dekubitusprävention

· Assesmentinstrumente zur Einschätzung der Dekubitusgefährdung

· Maßnahmen zur Dekubitusprävention – Do’s and Dont‘s

· Wundbehandlung und -dokumentation

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen


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Sitzen – Stehen – Gehen: Wie macht man es gerade im Alter richtig?

Das, was wir unser ganzes Leben lang rund um die Uhr tun, ist Liegen, Sitzen, Stehen

oder Gehen. Dies kann im Alter beschwerlich werden. Neue wissenschaftliche

Untersuchungen belegen, dass 50% des Leistungsnachlasses bei älteren Menschen

nicht mit dem Alter, sondern viel mehr mit Bewegungsarmut zusammen

hängen. Dagegen kann und muss man - gerade in Pflegeeinrichtungen - etwas

tun, um die Lebensqualität zu Pflegender zu erhalten bzw. zu erhöhen.

Inhalte

· Informationen zum Sitz-, Steh- und Gehverhalten

· Gangabweichungen und deren Ursachen

· Praktisches Erarbeiten dynamischer Sitzvarianten

· Aufstehen und Hinsetzen mit Gehhilfen

· Gangschule mit Gehhilfen

· Gangschule auf Treppen

· Gleichgewichtstraining

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Peggy Baum, Physiotherapeutin

Ort

Mühlhausen

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Durch Sturzprophylaxe und Kraft-Balance-Training physische und

psychische Folgen verhindern

Jeder Mensch, besonders aber ältere Menschen, haben ein Risiko zu stürzen, sei

es durch Unachtsamkeit oder bei einer sportlichen Betätigung. Über dieses alltägliche

Risiko hinaus gibt es aber Stürze, deren Ursache im Verlust der Fähigkeit zur

Vermeidung eines Sturzes liegt und häufig Folge einer Verkettung und Häufung von

Risikofaktoren sind. Den betroffenen Patienten oder Bewohnern, überwiegend ältere

Menschen oder Menschen mit reduziertem Allgemeinzustand, gelingt es nicht

mehr, den Körper in Balance zu halten oder ihn bei Verlust des Gleichgewichts

wieder in Balance zu bringen bzw. Sturzfolgen durch intakte Schutzreaktionen zu

minimieren. Die aus Stürzen resultierenden Folgen sind oft schwerwiegend. Neben

physischen Auswirkungen von Stürzen müssen auch die psychische Folgen (Verlust

des Vertrauens in die eigene Mobilität) Beachtung finden. Diesen Negativfolgen

kann durch das Pflegepersonal vorbeugend entgegen gewirkt werden.

Inhalte

· Informationen zu endogenen und exogenen Sturzrisikofaktoren

· Stützreaktionen, Stützmotorik

· Aktive dynamische und statische Stabilisierung der Körperhaltung

· Gleichgewicht und Gleichgewichtsreaktionen

· Gleichgewichtskontrolle und Gleichgewichtstraining

· Praktische Übungen

Dauer

8.00 – 15.30 Uhr

Referentin

Bärbel Krystek, Physiotherapeutin

Ort

Mühlhausen


13

Ich und mein Stress - Möglichkeiten der Stressprävention

Sie sind müde, erschöpft und ausgelaugt? In unserer heutigen Gesellschaft ist

Stress allgegenwärtig. Durch Personalmangel und zusätzlich wachsende Anforderungen

im Berufsfeld, müssen sich Pflegekräfte alltäglich neuen Herausforderungen

stellen. Diesem Druck standzuhalten und auch entgegen zu wirken, gelingt

nicht allen. Viele, die es nicht gelernt haben, die innere Balance durch adäquate

Stressbewältigung aufrecht zu erhalten, erkranken am Burnout. Ist man erkrankt-

muss man mit langen Ausfallzeiten und mit einem Bruch im Privaten Leben rechnen.

Um der Burnout-Falle zu entwischen, ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten

zu erkennen, sich zu kennen und Methoden zu finden, die eigene Widerstandsressource

zu stärken.

Inhalte

· Was ist Stress und was macht er mit mir?

· Individuelle Bedeutung von Stress

· Folgeerscheinungen bei anhaltendem Stress

· Möglichkeiten der Stressbewältigung

· Burnout-Syndrom als mangelhafte Stressbewältigung

Dauer

8.00- 15.30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen

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14

Kommunikationsregeln und Konfliktmanagement

Gerade in der engen Zusammenarbeit mit anderen Menschen ist man darauf angewiesen

sich gegenseitig zu verstehen, Gesagtes, mit dem richtigen Ohr zu hören

und demnach richtig einzuschätzen. Oft kommt es zu Fehlinterpretationen des

Gesagten und zu Missverständnissen in der Kommunikation zwischen Pflegenden

oder in der Pflegebeziehung mit dem Bewohner/ Klienten. Können diese Missverständnisse

nicht thematisiert werden, entstehen Konflikte, die eine professionelle

Pflege hemmen können.

Inhalte

· Bedeutung der verbalen und nonverbalen Kommunikation

· Kommunikationsmodelle in der täglichen Auseinandersetzung

· Konflikte und Konfliktmanagement

Dauer

8.00- 15:30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen


15

Pharmakotherapie im Alter

Ältere Menschen sind die größte Patientengruppe in der Apotheke. Bei ihnen treten

unerwünschte Arzneimittelwirkungen häufiger auf als bei jüngeren Patienten.

Zur Vermeidung solcher Wirkungen, ist es von Bedeutung, das Pflegepersonal in

ambulanten aber insbesondere auch in stationären Pflegeeinrichtungen für Besonderheiten

der Arzneimittelanwendung im Alter zu sensibilisieren.

Inhalte

· Veränderungen in der Verstoffwechslung und Ausscheidung von Pharmaka

· Konsequenzen für die Dosierung/Anwendung

· häufige Interaktionen

· Complianceförderung

· im Alter unangemessene Arzneimittel

· Empfehlungen zu besonderen Darreichungsformen sowie der AM-Gabe über eine

Sonde

· Beobachtung und Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwirkungen

· Qualitätssicherung in der AM-Versorgung

Sämtliche Themenfelder werden an Praxisbeispielen verdeutlicht. In Anbetracht

der Vielfalt und des Umfangs der Problematik werden darüber hinaus Arbeitshilfen

und Recherchemöglichkeiten dargestellt.

Dauer

14.00 – 18.00 Uhr

Referentin

Silvia Grabs, Apothekerin, Leiterin des Bildungszentrums, Mitautorin des Buches

Pflege konkret. Arzneimittel“

Ort

Mühlhausen

21


16

Verabreichung subkutaner Injektionen

Gerade durch die heutigen berufspolitischen Entwicklungen kann man eine Aufgabenverschiebung

im Pflegebereich beobachten. Dies betrifft auch die Gabe subkutaner

Injektionen.

Inhalte

· Anatomie der Haut, Injektionsgebiete

· Injektionsarten

· Rechtliche Aspekte zur Durchführung heilkundlicher Maßnahmen

· Kanülen, Kanülenlängen

· häufig s.c. verordnete Arzneimittel z.Bsp. Insuline

· Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von s.c. Injektionen

· Komplikationen bei fehlerhafter Injektion

· Praktische Übungen zur s.c. Injektion

· Ermittlung der ärztlichen Anordnung aus der Dokumentation

22

· Dokumentation ausgeführter Tätigkeiten

Dauer

8:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Referentin

Stefanie Vogt, Dipl. Berufspädagogin (FH), Krankenschwester

Ort

Mühlhausen


17

Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft nach § 71 SGB XI

Das Weiterbildungsprogramm basiert auf den Bestimmungen der §§ 71 des

SGB XI, des Thüringer Gesetzes über die Weiterbildung in den Fachberufen des

Gesundheits- und Sozialwesens vom 11. Februar 2003 und der Thüringer Verordnung

zur Durchführung der Weiterbildungen in den Pflege-Fachberufen. Durch

die Vermittlung qualifizierter Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sollen die

Teilnehmer unter anderem dazu befähigt werden

1. Management- und Leitungsaufgaben zu übernehmen,

2. Abläufe und Prozesse selbstständig zu planen und zu organisieren,

3. Mitarbeiter situationsgerecht und zielorientiert zu führen und

4. den Pflegeprozess aktiv zu gestalten.

Inhalte der Weiterbildung

Die Ausbildung umfasst innerhalb eines Jahres 468 Stunden. Der Weiterbildungskurs

spiegelt die als verbindlich geltenden staatlichen Inhalte für die Weiterbildung

von verantwortlichen Pflegefachkräften des Freistaates Thüringen wider. Die Inhalte

rekrutieren sich aus den Forderungen der Module 1a und b, 2a und b, 3, 4a und

c, 5a, 6a, 7, 8a, 9a und d, 10a und 11.

Abschluss der Weiterbildung

Die Weiterbildung schließt mit einer Hausarbeit, die innerhalb der letzten vier Monate

der Weiterbildung anzufertigen ist, und einem Abschlusskolloquium ab. Über

die bestandene staatliche Prüfung wird durch die zuständige Behörde ein Zeugnis

erteilt, das deutschlandweit gültig ist.

Dauer

jeweils donnerstags und freitags 8.00 – 15.30 Uhr

Ort

Mühlhausen

23


18

Weiterbildung zur leitenden Pflegefachkraft eines Bereiches im

Krankenhaus und anderen pflegerischen Versorgungsbereichen

Das Weiterbildungsprogramm basiert auf den Bestimmungen des § 7 des Thüringer

Gesetzes über die Weiterbildung in den Fachberufen des Gesundheits- und

Sozialwesens vom 11. Februar 2003 und der Thüringer Verordnung zur Durchführung

der Weiterbildungen in den Pflege-Fachberufen.

Durch die Vermittlung qualifizierter Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen soll

der Weiterbildungskurs dazu beitragen, die Teilnehmer/innen unter anderem dazu

zu befähigen, in ihrem Verantwortungsbereich

· Management- und Leitungsaufgaben zu übernehmen,

· Abläufe und Prozesse selbstständig zu planen und zu organisieren,

· Mitarbeiter situationsgerecht und zielorientiert zu führen und

· den Pflegeprozess aktiv zu gestalten.

Inhalt der Weiterbildung

24

Die Ausbildung umfasst innerhalb von zwei Jahren 724 Stunden. Die Inhalte rekrutieren

sich aus den Forderungen der Module 1, 2a und b, 3, 4a und c, 5, 6a und

b, 7, 8, 9a, c und d, 10 und 11. Durch die modulare Konzeption des Weiterbildungsprogramms

ist auch eine Individualisierung der Teilnahme an der Ausbildung

möglich.

Abschluss der Weiterbildung

Die Weiterbildung schließt mit einer Hausarbeit, die innerhalb der letzten vier Monate

der Weiterbildung anzufertigen ist, und einem Abschlusskolloquium ab. Über

die bestandene staatliche Prüfung wird durch die zuständige Behörde ein Zeugnis

erteilt, das deutschlandweit gültig ist.

Dauer

jeweils donnerstags und freitags 8.00 – 15.30 Uhr

Ort

Mühlhausen


19

Weiterbildung zum/zur Praxisanleiter/-in

Das vorliegende Weiterbildungsprogramm ist begründet durch die Bestimmungen

des Krankenpflege- und Altenpflegegesetzes, des § 7 des Thüringer Gesetzes über

die Weiterbildung in den Fachberufen des Gesundheits- und Sozialwesens vom 11.

Februar 2003 und der Thüringer Verordnung zur Durchführung der Weiterbildungen in

den Pflege-Fachberufen. Während der Weiterbildung wird größter Wert darauf gelegt,

die Teilnehmer mit solchen Kenntnissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen

auszustatten, die es ihnen in der praktischen Tätigkeit noch besser ermöglichen,

· Auszubildende während ihres praktischen Einsatzes systematisch anzuleiten,

zu betreuen und zu beraten,

· Anleitungssituationen zu dokumentieren,

· bei der Umsetzung und Anpassung curricularer Konzepte mitzuwirken,

· die Tätigkeiten der an der Ausbildung Beteiligten zu koordinieren und die

Kooperation aller zu ermöglichen,

· an den praktischen Prüfungen mitzuwirken und

· die praktischen Leistungen der Auszubildenden zu beurteilen.

Inhalt der Weiterbildung

Die Ausbildung umfasst 224 Stunden theoretischen und praktischen Unterricht.

Die Inhalte entsprechen den Forderungen der Module 1a und b, 2a, 3a und b, 4a

und b, 5a, 6, und 10a des staatlichen Programms zur Durchführung der Weiterbildungen

in den Pflege-Fachberufen.

Abschluss der Weiterbildung

Die Weiterbildung endet mit einer praktischen Prüfung (90 bis 120 Minuten) in einer

vollständigen Anleitungssituation und einem sich anschließenden Aschlusskolloquium.

Während der Prüfung sind die zur Erfüllung der Aufgaben des Praxisanleiters

nach § 11 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachzuweisen. Über die bestandene

staatliche Prüfung wird durch die zuständige Behörde ein Zeugnis erteilt.

Dauer

jeweils montags und dienstags 8.00 – 15.30 Uhr

Ort

Erfurt

25


Erfurt

A 71

B 7

Ausfahrt Erfurt-

Bindersleben

B 4

Ausfahrt Mittelhausen

A 71

Ausfahrt Erfurt-West

A 4

� Frankfurt Kreuz Erfurt

Dresden �

Mühlhausen

Richtung A 38

Göttingen/Worbis �

Ammersche Landstraße

Ammersche Landstraße B 247

B 4 B 4

Straße der Nationen

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August-Frölich Str.

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