Kultur erleben - Die Villa

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Kultur erleben - Die Villa

Wahrscheinlich kennen Sie bereits den einenDie Stadtteilzentren sind Treffpunkte fürDie beiden Abenteuerspielplätze werdenoder anderen Bürgertreff? Vielleicht sind Sierund 120 soziale und kulturelle Gruppen undjährlich von über 20.000 Kindern und Jugend-auch Mitglied in einem der vielen Kultur-Vereine. Hier begegnen sich Menschen jedenlichen genutzt. Hier finden sie ein Lern- undvereine, die von der Kulturförderung unter-Alters und aus unterschiedlichen Kulturen,Erfahrungsfeld, in dem sie fern von Noten- undstützt werden? Oder Ihr Kind baut geradeum gemeinsam ihren Interessen und HobbysLeistungsdruck ihre Fähigkeiten und Grenzenan einer Hütte auf einem der Abenteuer-nachzugehen.in vielfältiger Weise ausprobieren können sowiespielplätze und kommt abends nicht immerausreichend Raum für kindliche Spielfreudesauber, aber begeistert nach Hause? VielleichtDie Einrichtungen bieten Ihnen vor Ort eineund Neugier. Bei der Umsetzung eigener Ideensind Sie aber auch neu in Erlangen und aufFülle an Programmen und Veranstaltungenund Vorstellungen werden sie von erfahrenender Suche nach Kultur- und Freizeitangebotenin Ihrem Stadtteil?In dieser Broschüre finden Sie die verschie-für eine aktive, abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.Sie können Kultur erleben, wieKonzerte, Ausstellungen und Feste, Sie könnenaber auch selbst aktiv werden, sich in Kultur-Pädagoginnen und Pädagogen unterstützt.Das kulturelle Engagement der ErlangerBürgerinnen und Bürger unterstützt auch dieKultur- und FreizeitamtAbteilung SoziokulturelleStadtteilarbeitdenen Angebote der Stadtteilzentren, Abenteuerspielplätzeund der Kulturförderung –Bereiche, die zur Abteilung SoziokulturelleStadtteilarbeit im Kultur- und Freizeitamt derStadt Erlangen gehören.und Hobbygruppen engagieren oder an derProgrammgestaltung mitwirken. Und wennSie ein Anliegen zu Ihrem Stadtteil haben,Ideen und Vorschläge: Hier können Sie sieeinbringen.städtische Kulturförderung. Über 100 Kulturvereine,freie Kulturschaffende und nichtkommunalekulturelle Institutionen, darunterdas Kulturzentrum E-Werk und das ErlangerMusikinstitut, erhalten jedes Jahr Zuschüssefür ihre Projekte und ihre Jahresarbeit. Sie alleGebbertstr. 191052 ErlangenTel: 09131/86-1416Fax: 09131/86-1411E-Mail: stephan.beck@stadt.erlangen.deJährlich kommen etwa 85.000 Bürgerinnentragen zur kulturellen Vielfalt in Erlangen bei.und Bürger in unsere Stadtteilzentren, dieAngebote sind so vielfältig und unterschied-Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehrlich wie unsere Besucherinnen und Besucher.über die soziokulturelle Stadtteilarbeit und dieKulturförderung. Wir hoffen, dass wir Sie mitdieser Broschüre neugierig machen könnenauf unsere Angebote – und freuen uns, Siebald persönlich begrüßen zu können.Herzlichst, IhrStephan BeckLeiter der Abteilung SoziokulturelleStadtteilarbeit im Kultur- und Freizeitamtder Stadt Erlangen6 7


KulturveranstaltungenEin Klezmer-Konzert im Begegnungszentrum,die „Fiesta Tropical“ im Bürgertreff Die Villa,die Kunstausstellung „Künstler des Westens“im Bürgertreff Die Scheune oder eine Lesungim Bürgertreff Isarstraße – dies sind nur einigeBeispiele aus dem vielfältigen Kulturprgrammin den Stadtteilzentren: Kunst und Kultur vorOrt, ganz in Ihrer Nähe, oft kostenlos oderzu moderaten, familienfreundlichen Eintrittspreisen.Information – BeratungSie suchen Gleichgesinnte für Ihr Hobby?Sie sind auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppeoder möchten eine eigene Gruppegründen? Sie sind neu in Erlangen und wollensich über Freizeitmöglichkeiten informieren?Oder wollen Sie die Angebote der Mieter-,Familien- oder Lebensberatung nutzen?Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inden Bürgertreffs beraten und unterstützenSie gerne.Tanz – Bewegung – GesundheitMöchten Sie etwas für Ihre Gesundheit tun,tanzen Sie gerne gemeinsam mit anderen,möchten Sie verschiedene Bewegungsmöglichkeitenkennenlernen? In den Stadtteilzentrenfinden Sie hierzu zahlreiche Kurse undVeranstaltungen, die in Zusammenarbeit mitder Volkshochschule, dem Erlanger Tanzhausund anderen Institutionen organisiert werden.Treffs und GruppenGemeinsam einem Hobby nachgehen, sichgut unterhalten, neue Leute kennenlernen,Erfahrungen austauschen: In rund 120 verschiedenenFreizeitgruppen, Treffs, Vereinen,Selbsthilfe- und Eltern-Kind-Gruppen ist sicherauch etwas für Sie dabei.Angebote für Kinder und JugendlicheKindertheater, Kinderkonzerte und die Kreativ-Angebote der Jugendkunstschule: Selbst aktivzu sein macht mehr Spaß als nur vor demFernseher oder Computer zu sitzen. Und damites auch in den Ferien nicht langweilig wird,bieten wir verschiedene Ferienspielaktionen an.Angebote für Seniorinnen und SeniorenWir bieten eine Fülle von Angeboten, die aufdie Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmtsind. So finden Sie bei uns einen Seniorenmittagstisch,eine Seniorenschreinerei, Seniorentreffsund spezielle Bewegungsangebote.Feste und FeiernVielleicht kennen Sie bereits das „Würzburger-Ring-Fest“, den „Tanz im Park“, die „GrüneArt“ oder das Angerfest? Unsere Stadtteilfestesind für alle da: Kommen Sie mit Ihrerganzen Familie, Ihren Nachbarn und Freunden,feiern Sie mit!Mitmachen und MitredenWenn Sie selbst aktiv werden möchten,können Sie sich in den zahlreichen Hobby-,Freizeit- und Selbsthilfegruppen engagierenund Ihre eigenen Ideen einbringen. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, sich an derProgrammgestaltung der Bürgertreffs zubeteiligen. Viele unserer Angebote wärenohne die engagierte Unterstützung unsererBesucherinnen und Besucher nicht denkbar.Aber auch bei Diskussionsveranstaltungen,wie z. B. der Reihe „Live im Begegnungszentrum“,ist Ihre Meinung gefragt.Kulturelle VielfaltIn den Stadtteilzentren wird Interkultur großgeschrieben: Viele ausländische Kulturvereinetreffen sich hier regelmäßig, um ihre Traditionenzu pflegen. Menschen aus den verschiedenstenLändern und Kulturen kommen zusammen,um gemeinsam ihre Freizeit zu gestalten.Räume – auch für Ihre FeierDie Räume in den Stadtteilzentren könnenauch zu günstigen Konditionen gemietetwerden, z. B. für Geburtstagsfeiern oderFamilienfeste. Die Mitarbeiterinnen undMitarbeiter der jeweiligen Bürgertreffs informierenSie gerne.Zusammenarbeit im StadtteilWir initiieren regelmäßig Stadtteilkonferenzenund -arbeitskreise, um die verschiedenenAnbieter zu vernetzen, die Angebote aufeinanderabzustimmen und gemeinsamVeranstaltungen zu organisieren. Hierbeiarbeiten wir u. a. mit den Vereinen, Kirchenund Schulen in den Stadtteilen zusammen.Stadtweite ZusammenarbeitWir kooperieren mit verschiedenen Ämternund Institutionen in Erlangen, z. B. mitdem Ausländer- und Integrationsbeirat unddem Seniorenamt, und holen viele Angebotefür Sie in den Stadtteil, u. a. Kurse der Volkshochschuleund der Jugendkunstschule.Und sonst?Dies ist ein Überblick über die Angebote derStadtteilzentren. Wenn Sie etwas vermissen:Melden Sie sich bei uns, wir freuen uns aufIhre Anregungen!8 9


Fröbelstraße 6Sie erreichen uns:Dienstag, 15.00 bis 18.00 UhrDonnerstag, 10.00 bis 13.00 Uhrund nach VereinbarungAnsprechpartnerinnen:Ursula Kern, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Lisa Popp, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Susanna Gliniak, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Kazimiera Popek-Nüsslein, BüroIn den 1970er Jahren schuf die „InitiativeBrucker Höhe“ – ein Zusammenschluss vonStadtteilbewohnerinnen und -bewohnern– mit dem sogenannten „Wintergarten“einen ersten, provisorischen Bürgertreffim Stadtteil Erlangen-Bruck. 1986 wurdedas Begegnungszentrum mit mehr Platzund einer großzügigen Freifläche in derFröbel straße eröffnet. Das Besondere daran:Das Gebäude wird gemeinsam von der Stadtund der Evangelischen Kirchengemeindein Bruck genutzt. Die Mitarbeiterinnen desKultur- und Freizeitamtes sind für die Gesamtverwaltungdes Hauses zuständig und für dieEntwicklung des Programmangebots, dasüberkonfessionell ausgerichtet ist.Besondere Programm-Highlights sind u. a. dasFrühlingsfest „Grüne Art“, das „Fernweh-Forum“ und die regelmäßigen Ausstellungen.Großer Nachfrage erfreuen sich auch dievielen Tanz- und Bewegungsangebote, wieder Standard tanzabend und die „CubanNight“. Außerdem treffen sich rund 40Freizeit-, Hobby-, Kultur- und Selbsthilfegruppenregelmäßig in den Räumen desBegegnungszentrums.Im Begegnungszentrum stehen folgendeRäume zur Verfügung:Ein Veranstaltungssaal mit 160 qm,zwei Gruppen räume mit je 40 qm undein Besprechungszimmer. Außerdem gibtBegegnungszentrumFröbelstraße 691058 ErlangenTel: 09131 / 303664Fax: 09131 / 710159E-Mail: bgz@stadt.erlangen.deInternet: www.begegnungszentrumerlangen.dees einen Töpferraum, ein Fotolaborund eine Küche. Der Saal im Erdgeschossist für Rollstuhlfahrer geeignet, einbehinderten gerechtes WC ist vorhanden.Die Mitarbeiterinnen des Begegnungszentrumssind außerdem Ansprechpartnerfür alle Belange rund um die Freizeiträume„Wohlrabgaragen“ am BuckenhoferWeg 69. Dazu gehören die Schreinerwerkstatt„Holzwurm“, der Jugendclub „NewForce“, die Vereinsräume des Sport vereinsATSV und des Faschingsvereins „BruckerGaßhenker“, Bolz- und Spielplätze mitFeuerstelle, Grillgarten, Streetball-Korb,DFB Minispielfeld und Rodelhügel.Nähere InformationenZweimal im Jahr erscheint ein umfangreichesProgrammheft zu den Veranstaltungen imBegegnungszentrum. Es liegt in öffentlichenEinrichtungen aus. Nähere Informationenfinden Sie auch im Internet unterwww.begegnungszentrum-erlangen.de10 11


Äußere Brucker Straße 49Sie erreichen uns:Dienstag, 15.30 bis 18.00 Uhrund nach VereinbarungAnsprechpartner/innen fürDie Villa und Angertreff:Klaus Probst, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)Anne Sommer, ErzieherinDer Bürgertreff Die Villa liegt im Stadtteil„Am Anger“, einem innenstadtnahen, dichtbesiedelten Wohngebiet. Anfang der 1980erJahre entstand hier die „Spinnereisiedlung“.Der Name verweist auf die ehemalige„Erlanger Baumwollspinnerei“ (ERBA), diedort bis 1983 ansässig war. Für die neuzugezogenen Bewohner dieser Siedlungund für Kinder und Jugendliche wurdenMöglichkeiten zur Begegnung und Frei -zeit gestaltung gesucht. Die ehemaligeDirek torenvilla bot dafür die idealen Vor aussetzungen und so wurde 1984 der BürgertreffDie Villa im Erdgeschoss eröffnet.Mittlerweile treffen sich hier regelmäßig20 verschiedene Gruppen und Vereine,Eltern-Kind-Gruppen, Selbsthilfegruppenund deutsch-ausländische Kulturvereine.Zu den rund 100 Kursen, Veranstaltungenund kulturellen Programmen an über1.000 Terminen im Jahr kommen rund11.000 Besucherinnen und Besucher ausdem Stadtteil und darüber hinaus.Der Bürgertreff Die Villa besteht aus einemMehrzweckraum mit Bistro (55 qm), zweiGruppenräumen mit Küche, dem Stadtteilbüround einer Terrasse (50 qm).Bürgertreff Die VillaÄußere Brucker Str. 4991052 ErlangenTel: 09131 / 21522Fax: 09131 / 974193E-Mail: BT-Villa@stadt.erlangen.deInternet: www.villa-angertreff.deIm idyllisch auf der Rückseite der Villa gelegenenParkgelände befindet sich ein kleinesAmphitheater für bis zu 300 Personen.1991 haben sich Anwohnerinnen undAnwohner und weitere Interessierte zumFörderverein Die Villa & Angertreffzusammengeschlossen. Neben tatkräftigerUnterstützung bei Veranstaltungen engagiertsich der Verein für den Erhalt der Villa.Nähere Informationenzum Förder verein finden Sie unterwww.rettet-die-villa.de12 13


Fließbachstraße 23Sie erreichen uns:Donnerstag, 15.30 bis 17.00 Uhrund nach VereinbarungBereits 1981 wurden in einer neu errichtetenWohnanlage der GEWOBAU zwei Wohnungenzum Angertreff ausgebaut.Den Bewohnern des Viertels bietet sich hierdie Möglichkeit, sich zwanglos zu treffen,Gruppen- und Kursangebote zu nutzen undFamilienfeste zu feiern.Da der Angertreff in einem Wohnhaus untergebrachtist, beschränkt sich die Nutzung aufgeräuscharme Veranstaltungen bis spätestens22.00 Uhr.AngertreffFließbachstraße 2391052 ErlangenTel: 09131 / 301849E-Mail: BT-Villa@stadt.erlangen.deInternet: www.villa-angertreff.deAnsprechpartner/innen fürDie Villa und Angertreff:Klaus Probst, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)Anne Sommer, ErzieherinIm Erdgeschoss des Angertreffs befindensich ein Mehrzweckraum (40 qm), einGymnastikraum (30 qm) sowie eine Teeküche.Im Untergeschoss sind ein WerkundTöpferraum mit Freidrehscheibe undBrennofen untergebracht.Nähere InformationenDas Stadtteilprogramm „Die Villa & Angertreff“informiert über die Veranstaltungen.Es erscheint dreimal pro Jahr und liegtin öffentlichen Einrichtungen aus.Weitere Informationen finden Sie auch aufunserer Homepage www.villa-angertreff.de14 15


Odenwaldallee 2Der Bürgertreff Die Scheune wurde 1981auf dem Gelände der FreizeitanlageBüchenbach-Nord errichtet und im Januar1982 erstmalig für die Besucher geöffnet.Heute ist Büchenbach mit rund 17.000 Einwohnernder größte Stadtteil Erlangens undwächst in den Neubaugebieten im Westenständig weiter.Jährlich kommen etwa 20.000 Besucherinnenund Besucher in den Bürgertreff – als Kursteilnehmer,Veranstaltungsbesucher oderPrivatmieter.Über den Stadtteil hinaus bekannt ist z. B.das „Würzburger Ring Fest“ mit großemAmateurtrödelmarkt.Neben dem Stadtteilbüro umfasst derBürgertreff einen Saal (63 qm), eineBürgertreff Die ScheuneOdenwaldallee 291056 ErlangenTel und Fax: 09131 / 440877E-Mail: buergertreffscheune@yahoo.deInternet: www.scheune-erlangen.deTee stube (17 qm), einen Bastel-, Werk-und Töpferraum (20 qm) und eine vollausge stattete Küche. Gleich neben demBürgertreff befinden sich ein Jugendclub,das Jugendlernhaus des Jugendamtes undder Abenteuerspielplatz Taubenschlag.Nähere InformationenEin halbjährlich erscheinendes Programmheftinformiert ausführlich über die Veranstaltungendes Bürgertreffs Die Scheune. Immer aktuell istdie Homepage www.scheune-erlangen.de,auf der zusätz liche Angebote zu finden sind,die während des Halbjahres in das Programmgenommen werden.Sie erreichen uns:Dienstag, 12.00 bis 14.00 Uhrund 15.30 bis 16.30 UhrDonnerstag, 12.00 bis 14.00 Uhrsowie nach VereinbarungAnsprechpartner/innen:Kai Gerngroß, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Peter Vogel, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)16 17


Isarstraße 10Der Bürgertreff Isarstraße, 1992 gegründet,liegt im westlichen Teil des Stadtteils Angerund wird jährlich von ca. 12.000 Besucherngenutzt. In den Räumen, die am Wochen -ende auch für Privatfeiern gemietet werdenkönnen, treffen sich regelmäßig Gruppender verschiedensten Nationalitäten.Seit seinem Bestehen finden im BürgertreffDeutschkurse statt, die von der Deutsch-Offensive des Ausländer- und Integrationsbeiratesgefördert werden. Bunt und internationalpräsentiert sich der Bürgertreff beiseinen orientalischen, lateinamerikanischenoder thailändischen Festen – und das nichtnur im Interkulturellen Monat. Im BürgertreffIsarstraße wird gerne gefeiert und getanzt:beim Tanzfest am Anger oder beimStadtteilfest, das von vielen Kooperationspartnernaus dem Stadtteil mitgetragen wird,Bürgertreff IsarstraßeIsarstraße 1091052 ErlangenTel und Fax: 09131 / 34546E-Mail: buergertreffisarstrasse@yahoo.deInternet: www.isarstrasse.deoder bei der alljährlichen Hausparty, beider alle Gruppen die Möglichkeit haben,sich darzustellen, mit Tanzauftritten, landestypischemEssen oder Mitmachangeboten.Darüber hinaus bietet der Bürgertreff einreichhaltiges Angebot speziell für Menschenab 50: Wanderungen auf dem Jakobsweg,Lesungen im Literaturcafé, Folklore-, PaarundKreistänze, Sportkurse sowie vielfältigeProgramme des Offenen Seniorentreffs.Nähere InformationenÜber die Veranstaltungen und Kursedes Bürgertreffs informieren die Homepagewww.isarstrasse.de sowie das Programmheft.Es erscheint halbjährlich und ist in vielenGeschäften und Einrichtungen des Stadtteilssowie im Bürgertreff erhältlich.Sie erreichen uns:Dienstag, 16.00 bis 17.00 UhrDonnerstag, 10.00 bis 12.00 UhrAnsprechpartnerinnen:Sandra Kerkovius,Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Esther Spiekermeier,Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Erika Steckert, Büro18 19


Das KonzeptDie städtischen Abenteuerspielplätze BruckerLache und Taubenschlag verfolgen das Prinzipder „Offenen Arbeit“, dazu gehören:Viele Kinder leiden an Bewegungsmangelmit den entsprechenden Konsequenzen.Auf den Abenteuerspielplätzen gibt esgenügend Möglichkeiten für körperlicheBetätigungen. Beim Sport, Klettern, Tobenund bei wilden Spielen entwickeln die KinderKörperbewusstsein, sie gewinnen anStärke und Selbstvertrauen.Die Betreuer/innenAuf den Abenteuerspielplätzen arbeitenerfahrene Erzieher/innen und Sozialpäda -gog/innen. Sie verstehen sich nicht alsAnimateure, sondern sind Ansprechpartnerund geben Hilfestellung bei Bedarf, sie lassenden Kindern bewusst den Freiraum, den siebrauchen.Die IdeeAbenteuerspielplätze gab es in England undDänemark schon vor 70 Jahren. In Deutschlandsind die ersten Abenteuerspielplätzeund Jugendfarmen in den späten 1960erJahren durch Elterninitiativen entstanden,zunächst in Berlin, München und Stuttgart.Die Idee: Großstadtkinder sollten die Möglichkeiterhalten, in ihrer Freizeit elementareLern- und Natur erfahrungen zu sammeln.Eine Idee, die in der heutigen Zeit an Relevanzgewonnen hat: Der Leistungsdruck hat auchfür Kinder zugenommen, die knappe Freizeitist streng durch organisiert, und es bleibtwenig Freiraum für eigenes Gestalten undErleben. Gleichzeitig binden Computer, Fernsehenund das Internet immer mehr freie Zeit.l Offenheit:Der Platz ist offen für alle Kinder von 6 bis16 Jahren.l Freiwilligkeit:Die Kinder bestimmen selbst, was sie tunund wie lange sie bleiben wollen.l Veränderbarkeit:Die Kinder gestalten ihren Platz weitgehendselbst, es gibt nur wenig vorgegebeneElemente.l KostenfreiheitDas ProgrammIm Mittelpunkt steht das Selbermachen:Basteln und Werken mit Natur- und anderenMaterialien, Umgang mit Feuer und Wasser,Bewegungs- und Gesellschaftsspiele,Kochen und Backen, aber auch Feste,Ausflüge und Spielplatzübernachtungen.Handwerkliches Arbeiten nimmt einenbreiten Raum ein. Neben dem klassischenHüttenbauen und Fahrrad reparieren wirdauch gemauert, gepflastert und geschweißt.Miteinander lernen, voneinander lernenGerade die PISA-Studien der vergangenenJahre und die aktuelle Bildungsdiskussionzeigen, wie notwendig Lern erfah run genaußerhalb des traditionellen Schul betriebssind. Pädagogisch betreute Abenteuerspielplätzeermöglichen spielerisches Lernen mitallen Sinnen, fördern Neugier, Kreativität,Lust zum Experiment und das Ausloten dereigenen Grenzen. Beim gemeinsamen Tunlernen die Kleinen von den Großen undumgekehrt. Die Kinder können sich in ihrerPersönlichkeit weiterentwickeln, sie erfahren,wie man mit Konflikten ange messenumgeht und gemeinsam zu Lösungen kommt.AbenteuerspielplatzBrucker LacheDie Kinder und JugendlichenJährlich besuchen über 20.000 Mädchen undJungen ab 6 Jahren die beiden städtischenAbenteuerspielplätze. Herkunft und schulischerHintergrund spielen dabei keine Rolle.KooperationenDie Abenteuerspielplätze arbeiten eng mitanderen Einrichtungen (Horte, Lernstuben,Jugendhäuser) im jeweiligen Stadtteil zusammen.Durch die zunehmende Zahl an Ganztagsklassengewinnt die Kooperation mitden Schulen immer mehr an Bedeutung,zum Teil findet der Unterricht auf dem Abenteuerspielplatzstatt.20 21


Zeißstraße 24Öffnungszeiten:Der Abenteuerspielplatz ist ganzjähriggeöffnet:Dienstag bis Freitag, 14.00 bis 18.00 UhrSamstag, 13.00 bis 17.00 UhrIn den Ferien: Dienstag bis Samstag,13.00 bis 18.00 UhrDer Abenteuerspielplatz Brucker Lache ist1973 durch eine Bürgerinitiative entstanden,deren Ideen von der Stadt Erlangen übernommenund verwirklicht wurden. Er hat eineFläche von 5.000 qm und liegt im Wald amRande des Naturschutzgebietes BruckerLache im Stadtteil Bruck. Zentrum des Platzesist eine Lichtung mit Feuerstelle, Spielgeräten,einem Teich, einem Backhaus undeiner großen Freispielfläche. Nahezu auf demgesamten Platz haben die Kinder und Jugendlichendie Möglichkeit, Hütten zu bauen.Das Spielhaus ist ein eingeschossiges, 200 qmgroßes Holzhaus. Den Kindern stehen einWerkraum, eine Küche sowie ein Spielzimmermit Büchern und Gesellschaftsspielenzur Verfügung. Im sogenannten „GroßenRaum“, der mit Kicker und Tischtennisplatteausgestattet ist, können die Kinder turnen,Abenteuerspielplatz Brucker LacheZeißstr. 2491058 ErlangenTel und Fax: 09131 / 66998E-Mail: asp.bruckerlache@stadt.erlangen.deInternet: www.abenteuerspielplatzbrucker-lache.detoben, tanzen und spielen. In der Werkzeugausgabekann das nötige Werkzeug undBastelmaterial für den Hüttenbau, fürFahrrad reparaturen oder sonstige Arbeitenausge liehen werden.Der Abenteuerspielplatz ist für Kinder undJugendliche von 6 bis 16 Jahren geöffnet.Mittwochs und samstags sind auch jüngereKinder in Begleitung eines Erwachsenensowie Erwachsene mit und ohne Kinderwillkommen.Außerhalb der Öffnungszeiten könnender „Große Raum“ (80 qm), die Kücheund das Außengelände angemietet werden.Das Haus und der Platz sind besondersgeeignet für Familienfeiern mit Kindern.Gruppen, z. B. Eltern-Kind-Gruppen,Vereine oder Tanzgruppen, haben dieMöglichkeit, das Haus und den Platzunentgeltlich zu nutzen.Ansprechpartnerinnen:Esther Spiekermeier, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)Irene Lillemo, ErzieherinPetra Polimeno, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)22 23


Odenwaldallee 4Öffnungszeiten:Sommerzeit: Dienstag bis Samstag,15.00 bis 19.00 UhrWinterzeit: Dienstag bis Samstag,14.00 bis 18.00 UhrSamstags und in den Ferien ist der Platzeine Stunde früher geöffnet.Ansprechpartner:Anselm Bröse, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)Hannes Hacker, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)Peter Vogel, Dipl.-Sozialpädagoge (FH)Seit 1982 gibt es den AbenteuerspielplatzTaubenschlag. Dank einer Elterninitiativekonnte aus einem zeitlich befristeten Spielmobileinsatzein dauerhafter Abenteuerspielplatzwerden. Anfangs gab es nur zwei alteBauwagen, im Laufe der Jahre kamen dannKüchenhäuschen, Steinbackofen, zahlreicheSchuppen sowie weitere Wagen und Unterständehinzu. Seit über 20 Jahren existiert dasSpielhaus mit Holzwerkstatt, Gruppenraum,Toiletten, Büro und Lager. Im Mai 2008wurde die Metallwerkstatt eingeweiht, diezusammen mit den Kindern in Eigenleistunggemauert worden ist.Der Abenteuerspielplatz Taubenschlag ist fürkleine wie für große Besucher zwischen 6 und20 Jahren gleichermaßen attraktiv. Entsprechendweit gefächert sind die Angebote:Abenteuerspielplatz TaubenschlagOdenwaldallee 491056 ErlangenTel: 09131 / 450592E-Mail: info@abenteuerspielplatztaubenschlag.deInternet: www.abenteuerspielplatztaubenschlag.demit Metall arbeiten, am Fahrrad bastelnund Experimentieren mit unterschiedlichstenApparaturen und Motoren sind neben Hüttenbau,Kochen und Backen einige der Schwerpunkteim Taubenschlag. Halfpipe, Kletterwandund Seilbahn erfordern Mut undGeschick, im Sommer lädt der Swimmingpoolzum Baden ein. Fische und Wasserschildkrötengibt es schon länger am „Abi“,seit kurzem betreuen die Kinder völlig selbständigauch ein kleines Hühnervolk.Selbständigkeit wird groß geschrieben aufdem Taubenschlag: Die Kinder und Jugendlichengestalten ihr Programm auf ihrem Platz.So hat z. B. ein 14-Jähriger seine zahlreichenSchiffsmodelle in einer Hütte aufgebaut,die einem Schiffsrumpf nachempfunden ist,und präsentiert jetzt als Museumsdirektorseine „Titanic-Ausstellung“.Der Kinderfaschingsumzug am Rosenmontagund das Johannisfeuer im Juni sindwichtige Veranstaltungen im Stadtteil, beidenen der Abenteuerspielplatz maßgeblichbeteiligt ist.24 25


Kulturförderung der Stadt ErlangenWas wird gefördert?Nach Projektende benötigen wir über dieWir unterstützen nicht-städtische Kultur-Grundsätzlich ist eine Förderung in allenVerwendung der erhaltenen Zuschüsse einenanbieter und Kultur vereine durch BeratungSparten und Bereichen der Kultur möglich.schriftlichen Nachweis mit Abrechnung undund die Vergabe von Zuschüssen. Eine finan-Eine Besonderheit der Erlanger Kulturförde-Projektbericht („Verwendungsnachweis“).zielle Förderung erhalten nicht-kommunalerung besteht darin, dass sowohl passiv, d. h.Grundsätzlich finden Sie die Voraussetzungenkulturelle Institutionen, wie z. B. das Kultur-auf Antrag, als auch aktiv gefördert wirdfür eine finanzielle Unterstützung in denzentrum E-Werk, das Erlanger Musikinstitut,(„Duales Förderverständnis“). Im Rahmen der„Zuschussrichtlinien“ der Stadt Erlangendas deutsch-französische Institut Erlangen undaktiven Förderung setzen wir je nach Bedarf(„Allgemeine Richtlinien über die Bewilligungdie Theaterbühne Fifty-Fifty. Darüber hinausspartenbezogene Schwerpunkte, geben neueund Verwendung freiwillliger Zuschüsse derwerden jährlich über 100 Kulturvereine undImpulse und initiieren Projekte.Stadt Erlangen an Dritte“).Projekte freier Kultur schaffender bezuschusst.Ein Schwerpunkt liegt in der Förderung derWir beraten bei allen Fragen der kulturellenProjektarbeit, z. B. bei der Suche nach weiterenZuschussgebern, Sponsoren und Kooperationspartnern,bei der Suche nach Probe- undkulturellen Bildung in Erlangen, indemwir Projekte zwischen Schulen bzw. Kindertagesstättenund Kulturschaffenden unterstützen.Außerdem setzen wir aktuell einenSchwerpunkt in der Förderung der lokalenDie Formulare für den „Zuschussantrag“und den „Verwendungsnachweis“ sowiedie „Zuschussrichtlinien“ können Sieauf der städtischen Homepage unterwww.erlangen.de/kulturfoerderungKulturförderung der Stadt ErlangenGebbertstr. 191052 ErlangenTel: 09131 / 86-1030Fax 09131 / 86-1411Aufführungsräumen sowie bei der PresseundÖffentlichkeitsarbeit.Rockmusik-Szene. So wurde die Einrichtungdes Proberaumzentrums „Kraft-Werk“ mitherunterladen.E-Mail: karin.lippert@stadt.erlangen.deInternet: www.erlangen.de/kulturfoerderungDurch die Vergabe öffentlicher Zuschüssegewährleistet die Kulturförderung die kulturel-37 Bandübungsräumen maßgeblich von derKulturförderung unterstützt. Darüber hinauswerden zukünftig einzelne Räume im „Kraft-Bei allen Fragen zur Kulturförderung stehenwir Ihnen selbstverständlich gerne zurVer fügung.Ansprechpartnerin:Karin Lippert, M.A.le Vielfalt in der Stadt. Daneben wird damitWerk“ subventioniert, die vorrangig jungenauch das ehrenamtliche Engagement derMusikern und Bands zur Verfügung stehenErlanger Bürgerinnen und Bürger unterstützt.sollen.Wir fördern sowohl die bewährten Angeboteaus dem Kulturbereich als auch neue kulturelleFormen. Kultur beschränkt sich dabei nicht aufWas müssen Sie tun?das rein ästhetische Kunstereignis, sondern gehtWenn Sie einen Zuschussantrag stellen wollen,darüber hinaus und bezieht das soziale undkommunikative Erleben mit ein. Die ErlangerKulturförderung möchte so zur aktiven Mitwirkungund Mitgestaltung von Kultur in derStadt anregen und befähigen.beachten Sie bitte folgende formale Voraussetzungenfür eine Zuschussgewährung:Anträge auf Zuschüsse müssen vor Projekt beginnschriftlich – mit genauer Projektbeschreibungund Kalkulation – bei uns eingereicht werden.„Kulturförderung ist keine Subvention,sondern eine unverzichtbare Investitionin die Zukunft unserer Gesellschaft.“(Kulturstaatsminister Bernd Neumann, 2010)26 27

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