KAM-oeko-LOGISCH - Mieterverband

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> EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser

Die Meinungsforscher des GfS-Instituts

haben die Situation der MieterInnen verkannt:

Sie sagten nach der Ablehnung der

MV-Initiative «Ja zu fairen Mieten» der

Mietrechtsrevision des Parlaments gute

Regula

Mühlebach

Chancen voraus. Die Politikwissenschafter

haben sich offensichtlich geirrt: Das Volk der

MieterInnen ist sensibilisiert, wenn es beim grössten Ausgabenposten

wie der Miete immer mehr zahlen muss, ohne dafür

Kampf gegen Steuerpaket: Machen Sie mit!

Dieser Ausgabe ist ein Spendenaufruf beigeheftet. Wir ersuchen Sie, liebe Leserinnen

und Leser, um eine Spende, die der MV für den Kampf gegen das ungerechte Steuerpaket

verwendet. Das Steuerpaket kommt am 16. Mai 2004 zur Abstimmung und

bringt bekanntlich überrissene Steuerentlastungen für Hauseigentümer, die letztlich

die Mietenden bezahlen müssen. Lesen Sie mehr darüber im nächsten M&W, das am

2. April erscheint. M&W dankt Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Spendebereitschaft!

> INHALT

Redaktion: Ralph Hug (rh), Pressebüro St.Gallen,

PF 942, 9001 St.Gallen, Tel. 071 222 54 11,

Fax 071 222 69 12

Administration und Adressverwaltung:

M&W, Postfach 2271, 8026 Zürich

Tel. 043 243 40 40, Fax 043 243 40 41

info@mieterverband.ch www.mieterverband.ch

Ständige MitarbeiterInnen: Ruedi Spöndlin (rs),

Basel; Rudolf H. Strahm, Bern; Anita Thanei, Zürich;

Regula Mühlebach (RM), Zürich; Christoph Steiger,

Zürich; Niklaus Scherr, Zürich; Irène Spirig, Zürich

irgend eine Gegenleistung zu erhalten. Ständig steigende Mieten

werden nicht toleriert.

Den Schiffbruch bei der Mietrechtsrevision haben sich die Bürgerlichen

selber zuzuschreiben. Obwohl ein Kompromiss

zustandegekommen war, wollten sie den Vermietern die Rendite

noch mehr maximieren. Ausgerechnet im Mietmarkt, dem

grössten Teilmarkt, der mit jährlich 60 Milliarden Franken zu

Buche steht. Wohnen ist kein normales Gut, dessen Preis auf

dem freien Markt gebildet werden kann. Der früher zuständige

Bundesrat Pascal Couchepin hatte das Parlament vergeblich

davor gewarnt, das Fuder zu überladen.

Nach diesem klaren Nein zum Vermieter-Gesetz am 8. Februar

ist der Weg frei für eine gerechte Mietrechtsrevision.

Bundesrat Joseph Deiss will noch dieses Jahr einen Vorschlag

auf den Tisch legen. Doch auch da gilt: Gegen den Willen des

Mieterinnen- und Mieterverbands gibt es keine Mietrechtsrevision.

Wir danken Ihnen allen für Ihre Unterstützung bei der

Abstimmung und zählen weiterhin auf Sie.

Regula Mühlebach

Geschäftsleiterin Schweizerischer Mieterinnen-

und Mieterverband Deutschschweiz

3 Mietrechtsrevision

Das Volk will keine ständig steigenden Mieten.

4 Volksabstimmung

Der MV errang am 8. Februar 2004 einen historischen Sieg.

6 MV Bern

Volksinitiative für eine bessere Wohnbauförderung.

8 Fluglärm

Wie weiter im Kampf gegen Immissionen aus der Luft?

9 MV Baselland

Nun liegt der Steuerstreit beim Bundesgericht.

11 Hotline

Wie wehre ich mich gegen den Depot-Klau?

12 Zügeln

Was man beim termingerechten Auszug beachten muss.

16 Neuer Ratgeber

Natürlich wohnen mit dem WWF.

> IMPRESSUM Titelbild: Montage Traber/Hug

Gestaltung: Markus Traber, St.Gallen

Druck: Ziegler Druck AG, Winterthur

Auflage: 99’040 Exemplare

Erscheinung: 9 x pro Jahr

Abonnementspreis: Fr. 30.–/Jahr

Inserate: Claudia Matter, Im Stüdacker 10,

8902 Urdorf, Tel./Fax 01 734 57 71

Herausgeber: Schweizerischer Mieterinnen- und

Mieterverband Deutschschweiz

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