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einen Baum!

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«Plant-for-the-Planet»!

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Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel März 2012 – Ausgabe Schweiz

China Railway –

die Fahrt geht weiter

Marktfokus, Seite 6

Barrier Reverse

Convertibles –

Tipps für Privatanleger

Know-how, Seite 12

Mit dem Renminbi am

chinesischen Kapitalmarkt

partizipieren

Investmentidee, Seite 14


2 derinews März 2012 Inhaltsverzeichnis

«In den Jahren 2008 und 2009 stand

eine möglichst schnelle Ausführung

der Projekte im Bahnverkehr im Zentrum.

Dies hat sich geändert. Nun stehen

Qualität und Sicherheit an oberster Stelle.»

Thomas Schaffner, Portfoliomanager im «Global Equities»-Team,

Bank Vontobel Asset Management

3 Editorial

4 Marktbericht

Aktuelle Entwicklungen auf

dem Weltmarkt

6 Marktfokus

China Railway – die Fahrt geht weiter

9 Interview

Zum chinesischen Bahnverkehr mit

Thomas Schaffner, Portfoliomanager

bei Vontobel Asset Management

10 Themenrückblick

Silberpreis dank schwachem US-Dollar

im Aufschwung

11 Schweizer Aktienmarkt

UBS-Turnaround verläuft planmässig

12 Know-how

Barrier Reverse Convertibles –

Tipps für Privatanleger

14 Investmentidee

Mit dem Renminbi am chinesischen

Kapitalmarkt partizipieren

16 Rohstoff-Kolumne

Rohstoffe bauen Gewinne aus

17 Antworten auf Ihre Fragen

Die besten Basiswert-Kombinationen

in einem Multi Defender VONTI

18 Wussten Sie, dass …

19 News und Tipps


3 derinews März 2012 Editorial

Liebe derinews-Leserinnen und -Leser

Jessica Tresch

Redaktionsleiterin,

Financial Products/

Content Management,

Bank Vontobel AG

Pflanzen Sie einen Baum!

Nutzen Sie das umweltschonende

derinews-Livepaper und unterstützen

Sie dadurch die Initiative «Plant-

for-the-Planet». Erfahren Sie mehr

dazu unter www.derinet.ch/baum.

Testen Sie das neue Online-Livepaper

unter www.derinet.ch/livepaper.

China setzt als Land der Superlative mit seinem rasanten Entwicklungstempo in Sachen

Bevölkerungs- und Wirtschaftwachstum weiterhin neue Massstäbe. Wir haben uns

deshalb in dieser Ausgabe entschlossen, den Fokus auf zwei topaktuelle Themen, den

aufstrebenden chinesischen Bahnverkehr und den Renminbi, zu setzen. Für das Jahr

2012, dem Glücksjahr des Drachen, werden im Schienenverkehr beispiels weise über

zwei Milliarden Bahnfahrgäste und bis 2020 ein jährliches Passagieraufkommen von

fünf Milliarden erwartet. Nachdem die chinesische Regierung nach dem Bahnunglück

im vergangenen Jahr kurzfristig die Notbremse zog, wurden viele Bauprojekte auf

Eis gelegt. 2012 geht der grosse Eisenbahnbau nun weiter. Bereits im letzten Jahr

haben wir für Sie den Zugang zu diesem Thema mit einem Tracker-Zertifikat eröffnet.

Lesen Sie mehr dazu in der Rubrik «Marktfokus».

Dank der jüngsten finanz politischen Liberalisierungsschritte haben Anleger auf dem

chinesischen Kapitalmarkt neue Investitionsmöglichkeiten in die Währung Renminbi

erhalten. Somit können heute ausländische Unternehmen auf Renminbi lautende

Anleihen – sogenannte Dim-Sum-Anleihen – begeben. Obwohl die chinesische

Währung in den letzten Jahren kontinuierlich aufwertete, gilt sie noch immer als

stark unterbewertet. Mit dem Tracker-Zertifikat auf einen CNY-Bondbasket bietet die

Bank Vontobel Investoren erstmals die Möglichkeit, in ein in Renminbi denominiertes

Zertifikat zu investieren und an einer möglichen Aufwertung zu partizipieren.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Rubrik «Investmentidee». Zudem zeigen

wir in der Rubrik «Know-how» die Besonder heiten im Umgang mit Barrier Reverse

Convertibles auf. Erfahren Sie die wichtigsten Tipps zur beliebtesten Anlageklasse der

Schweizer Privatanleger.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und erfolgreiche Anlageideen.

Freundliche Grüsse

Jessica Tresch

Redaktionsleiterin, Financial Products/

Content Management, Bank Vontobel AG

Wir freuen uns auf Ihre

Kommentare und Ihr Feedback zu

«derinews». Senden Sie uns ein

E-Mail an derinews@vontobel.ch.

In der Rubrik «Antworten auf Ihre

Fragen» werden unsere Spezialisten

Stellung nehmen.


4 derinews März 2012 Marktbericht

Aktuelle Entwicklungen auf dem Weltmarkt

Aktienmärkte

Swiss Market Index (SMI ® )

Indexpunkte

7000

6500

6000

5500

5000

4500

Mrz 11

Swiss Market Index (SMI ® )

Feb 12

EURO STOXX 50 ®

Indexpunkte

3200

3000

2800

2600

2400

2200

2000

Mrz 11

EURO STOXX 50 ®

USA 1

Die meisten US-Indikatoren deuten darauf hin, dass der Konjunkturmotor

in den USA weiterhin recht gut läuft. So wurden beispielsweise

im Januar 243’000 neue Arbeitsplätze geschaffen, was die Arbeitslosenrate

auf 8.3 % fallen liess. Der Einkaufsmanagerindex ist auf einem

Niveau, welches auf ein Wirtschaftswachstum von rund 2 – 2.5 %

hindeutet. Die Industrieproduktion, welche derzeit mit einer Jahresrate

von fast 5 % wächst, sollte sich daher in den kommenden Monaten

sogar leicht beschleunigen. Im Gegensatz zur Industriekonjunktur hat

sich das Wachstum des privaten Konsums in den letzten Monaten

verlangsamt. Ein Grund dafür war, dass der Satz für die Sozialversicherungssteuer

Ende Februar von 4.2 % auf 6.2 % hätte steigen sollen.

Nun haben sich jedoch Republikaner und Demokraten darauf geeinigt,

den tieferen Steuersatz mindestens bis Ende Jahr aufrechtzuerhalten.

Damit haben sie das Rückschlagspotenzial für die US-Konjunktur

minimiert. Zudem wurde die maximale Auszahlungsdauer für die

Arbeitslosenunterstützung bei 100 Wochen belassen, was die Perspektiven

für das real verfügbare Einkommen verbessert. In der Annahme,

dass 2012 die US-Inflationsrate mit rund 2 % tiefer als 2011 (3.1 %)

ausfallen wird, rechnet das Vontobel Asset Management mit einem

realen Wachstum des verfügbaren Einkommens von 2 %.

Schweiz 2

Der Schweizer Aktienmarkt konnte seine Erholung auch im Februar

fortsetzen. Während defensive Werte wie Novartis, Givaudan, Roche,

Swisscom und Nestlé hinter dem Benchmark zurückblieben, wurde

die Erholung insbesondere von zyklischen Werten wie Adecco, Holcim

und Swatch angetrieben. Von der höheren Risikoaffinität der Investoren

vermochten auch Finanzwerte wie UBS und Swiss Re zu profitieren.

Neben besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturzahlen aus den

USA und China vermochten auch die Werte aus den Euro-Kernländern

die tiefen Erwartungen zu übertreffen. Die weiter sinkenden Renditen

für Staatsobligationen aus Spanien und Italien sowie das nach langem

Ringen beschlossene zweite Hilfspaket für Griechenland rückten die

Risiken und Ängste um einen Zusammenbruch der Eurozone etwas in

den Hintergrund. Die meisten Unternehmen bleiben in ihren Prognosen

verhalten optimistisch, weshalb das Risiko für negative Anpassungen

der Gewinnschätzungen deutlich gesunken ist. Ohne grössere Schocks

(Iran-Krise) dürfte die Sektor rotation hin zu zyklischen Werten noch

weiter anhalten.

Feb 12

Hang Seng Index (HSI)

Indexpunkte

26000

24000

22000

20000

18000

16000

Mrz 11

Hang Seng Index (HSI)

1 Beitrag von

Vontobel Research Asset Management

2 Beitrag von

Vontobel Research Investment Banking

Feb 12


5 derinews März 2012 Marktbericht

Rohstoffmärkte Zinsen Währungen

JPMCCI Aggregate

Wertentwicklung (in %)

110

105

100

95

90

85

80

Mrz 11

JPMCCI Aggregate

Feb 12

3-Monats-LIBOR CHF – 5 y CHF Swap

Absoluter Wert (in CHF)

0.25

0.20

0.15

0.10

1.0

0.8

0.05

0.6

0

0.4

Mrz 11 Feb 12

3-Monats-LIBOR CHF 5 y CHF Swap

1.8

1.6

1.4

1.2

Absoluter Wert (in CHF)

EUR/CHF – USD/CHF

Absoluter Wert (in CHF)

1.40

1.00

1.35

1.30

1.25

0.95

0.90

1.20

0.85

1.15

1.10

1.05

0.80

0.75

1.00 0.70

Mrz 11 Feb 12

EUR/CHF USD/CHF

1, 2 Europa

In Europa ist aufgrund der Turbulenzen der europäischen Staatsschuldenkrise für die beiden Winterquartale mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung

zu rechnen. Mit der bereits eingetretenen Beruhigung der Staatsschuldenkrise (tiefere Obligationenrendite für Spanien und Italien) dürfte

gemäss Prognosen des Vontobel Asset Managements schon das zweite Quartal ein positives Wirtschaftswachstum aufweisen. In diese Richtung

zeigen auch die europäischen Wirtschaftsindikatoren, die sich in den letzten Wochen etwas erholt haben. Im zweiten Halbjahr sollte sich die

Erholung fortsetzen, was auf eine Wirtschaftsstagnation hinausläuft.

Das jüngst verabschiedete zweite Hilfspaket für Griechenland im Umfang von EUR 130 Milliarden dürfte die Finanzmärkte für eine gewisse

Zeit von den Sorgen um die Nachhaltigkeit der griechischen Staatsfinanzen abschirmen. Doch damit ist Griechenland noch nicht gerettet. Für

einen durchgreifenden Erfolg an den Finanzmärkten muss aufgrund der Hindernisse auch in Zukunft mit «Störungen» gerechnet werden. In

Deutschland baute der DAX ® seine Gewinne im Februar weiter aus. Seit Jahresbeginn stieg der Index um einen Fünftel, wobei innerhalb dieser

Bewegung die Marktstimmung weiter stieg und sich Ende Februar sogar überhitzte. Beobachter werten dies als Kontraindikator. Wenn die

Mehrheit der Anleger zu optimistisch wird, geschieht an der Börse oft genau das Gegenteil: Die Kurse korrigieren. Während dies kurzfristig

die Kurse belasten könnte, spricht mittelfristig vieles für eine stabile Entwicklung.

China 1

Die vom Vontobel Asset Management erwartete

Wachstumsverlangsamung, ein fallender Leistungsbilanzüberschuss

und Kapitalabflüsse weisen auf eine

moderatere Renminbi-Aufwertung im Jahr 2012 hin.

Seit Mitte 2010 lässt die chinesische Zentralbank den

Renminbi wieder graduell aufwerten, mittlerweile mit

durchschnittlich 0.4 % im Monat. Hochgerechnet

auf das Jahr 2011 bedeutet dies eine Aufwertung

von 4.5 % (vgl. Seite 14). Auf drei Monate erwarten

die Vontobel-Experten den Renminbi bei 6.25 und

auf 6.12 in 12 Monaten gegenüber dem US-Dollar.

Der Aktienmarkt musste eine deutliche Korrektur

verzeichnen. So verlor der MSCI China in lokaler

Währung im Jahr 2011 um 20 %. Das Szenario

«Soft Landing» dürfte bereits in den Aktienkursen

eskomptiert sein, was für eine baldige Stabilisierung

des MSCI spricht. Im Laufe des Jahres prognostiziert

das Vontobel Asset Management wieder

einen Anstieg der chinesischen Aktien, welche derzeit

günstig bewertet sind. Zehnjährige Staatsanleihen

verzeichnen seit September einen Renditerückgang

auf nunmehr 3.5 % und reflektieren den fallenden

Inflationsdruck. Des Weiteren sehen die Analysten

Potenzial für fallende Renditen, wobei ein Fallen unter

3 % als unwahrscheinlich erachtet wird.

Währungsentwicklung CHF/EUR/USD 1

Zwar löst auch das zweite Rettungspaket für Griechenland

die Euro-Finanzkrise nicht. Doch ist die Vereinbarung ein

Schritt zur langsamen Überwindung der Krise. Mittelfristig

wird der Kapitalzufluss in den Schweizer Franken allmählich

nachlassen, was zu einem stärkeren Euro beitragen sollte.

Die US-Konjunktur entwickelt sich etwas besser als erwartet,

was – zumindest kurzfristig – zu steigenden US-Aktienkursen

beigetragen hat. Aktienkurse und der US-Dollar entwickeln

sich in der Regel gegenläufig: Steigende Aktienkurse gehen

mit einem schwächeren US-Dollar einher und umgekehrt.

Allerdings wird ein unterdurchschnittliches US-Wirtschaftswachstum

erwartet, weshalb sich die konjunkturbedingte

Abwertung des US-Dollar – gemäss Prognose des Vontobel

Asset Management – in Grenzen halten dürfte.

Quelle: Bloomberg, Stand am 28.02.2012

Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind

kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Steuern und allfällige Gebühren wirken sich

negativ auf die Rendite aus.

Absoluter Wert (in CHF)


6 derinews März 2012 Marktfokus

China Railway – die Fahrt geht weiter

Nach dem tragischen Bahnunglück im Juli letzten Jahres zog die chinesische Regierung kurzfristig

die Notbremse und legte viele Bauprojekte auf Eis. 2012 geht der grosse Eisenbahnbau weiter –

zu gross ist die soziale und wirtschaftliche Bedeutung eines funktionierenden Schienennetzes für das

aufstrebende China.

Ob Bevölkerungszahlen oder Wirtschaftswachstum

– China gilt als Land der Superlative.

So setzt das Land auch im Bahnverkehr

neue Massstäbe. Für das Jahr 2012 erwartet

die Regierung über zwei Milliarden Bahnfahrgäste,

und Expertenschätzungen gehen

davon aus, dass das chinesische Passagieraufkommen

bis 2020 auf jährlich fünf Milliarden

steigen könnte. Bei diesem enormen Verkehrsaufkommen

stossen die vielerorts veralteten

Züge und Streckennetze zunehmend an ihre

Grenzen. Um dieser Entwicklung Herr zu

werden, ergriffen die chinesische Regierung

und das Eisenbahnministerium (MoR) in den

Jahren 1997 bis 2007 zahlreiche Massnahmen

zum umfassenden Ausbau der Bahninfrastruktur.

In dem im Jahre 2011 verabschiedeten

Fünfjahresplan (2011– 2015) wurde

das Ziel formuliert, bis 2015 das technisch

höchstentwickelte Hochgeschwindigkeitsnetz

der Welt zu bauen.

Doch das rasante Entwicklungstempo Chinas

fordert seinen Preis: Im Juli vergangenen

Jahres kam es in der Provinz Zhejiang zu

einem schweren Zugunglück, bei welchem

zwei Hochgeschwindigkeitszüge aufgrund

eines Signalausfalls miteinander kollidierten.

Der Aufprall der Züge brachte vier Wagen zum

Entgleisen und kostete über 40 Menschenleben.

Etwa 200 Personen wurden verletzt.

Was folgte, war eine landesweite Diskussion

um die (zu) schnell vorangetriebene

Entwicklung des Schnellzugfernverkehrs sowie

die Aufklärung des Zugunfalls durch die

Regierung. Bereits in der derinews-Ausgabe

vom August 2011 hatten wir über diese

Entwicklung berichtet.

«Chinas Ziel ist eine Verringerung

der Exportabhängigkeit und eine

Stimulierung der Binnennachfrage.»

Der Unfall bedeutete einen Dämpfer für die

gesamte Bahnindustrie Chinas. Neben dem

Vertrauensverlust innerhalb der Bevölkerung

zeigte sich auch das Vertrauen der Anleger

erschüttert und es kam kurzfristig zu Kurseinbrüchen

vieler Unternehmen aus der Bahn-

industrie. Vor allem das MoR geriet mit

Schulden von über 2 Billionen Yuan in finanzielle

Schwierigkeiten und liess die Gläubiger

zunehmend an seiner Kreditfähigkeit zweifeln.

Aufgrund mangelnder finanzieller Mittel des

MoR und des grossen Drucks der Bevölke rung

sah sich die Regierung schliesslich zum Handeln

gezwungen und stellte einen Grossteil der

laufenden Bahnprojekte, welche 2011 im Fünfjahresplan

beschlossen worden waren, zumindest

vorübergehend zurück. Gleichzeitig

drosselte man das Tempo der schnellsten

Züge des Landes von den üblichen 300 km/h

auf ca. 200 km/h, versprach die Priorisierung

der Sicherheit sowie eine rasche Analyse des

Unfalls.

Bahnausbau bleibt im Fokus

Gegen Ende des letzten Jahres setzte sich

die chinesische Bahnindustrie nach diesem

Zwischen stopp aber wieder in Bewegung:

Im vierten Quartal 2011 besserte sich

die finanzielle Situation des MoR etwas,

womit die Bauarbeiten zumindest teilweise

wieder aufgenommen werden konnten. Das

Bis 2020 geplante und teilweise gebaute Schienennetze

Tianjin Xigaze

Lhasa

Nyingchi

Quelle: www.czstation.net

Xi’an

Zhengzhou

Guangzhou

Peking

Hongkong

Eisenbahn ministerium konnte Kredite über

200 Milliarden Yuan von den Staatsbanken

aufnehmen und Wertschriften in der Höhe

von 20 Milliar den Yuan verkaufen. Zudem

will das Ministerium nach eigenen Aussagen

fortan vermehrt auch private und lokale

Investitionen anziehen, um die Finanzierungskanäle

zu diversifizieren.

«Für das kommende Jahr hat das Eisenbahnministerium

für den Ausbau der Bahninfrastruktur

400 Milliarden Yuan (64 Milliarden

US-Dollar) vorgesehen», sagte Minister Sheng

Guangzu auf der nationalen Eisenbahnkonferenz

Ende Dezember. Im Vergleich dazu

wurden 2011 469 Milliarden Yuan und im Jahr

2010 rund 700 Milliarden Yuan ausgegeben.

Im Jahresvergleich werden somit die Ausgaben

zwar gesenkt, der Ausbau des Schienennetzes

wird aber weiter vorangetrieben.

Laut Sheng wird dabei der Fokus 2012 auf den

Hauptverkehrsachsen und den Strecken mit

den meisten Kohletransporten liegen. Zudem

soll insbesondere die Fertigstellung angebrochener

Projekte vorangetrieben werden.

Laut eigenen Aussagen plant das MoR, 2012

Shanghai

Wuhan

Geschwindigkeit

300 – 350 km/h

200 – 250 km/h

160 – 200 km/h

Tibet-Eisenbahn


7 derinews März 2012 Marktfokus

Bild links: China erlebt eine Urbanisierung in Höchstgeschwindigkeit. Bild rechts: derinews-Redaktor Adrian Kwasnitza vor Ort in Quanzhou, am neu errichteten Bahnhof der

Hochgeschwindigkeitsstrecke Quanzhou–Shanghai.

nicht weniger als 6366 neue Schienen -

kilometer fertig zustellen. Im Rahmen des

Fünfjahresplans wurde ursprünglich geplant,

das Netz bis auf 120’000 km auszuweiten.

Trotz des Zugunglücks im letzten Jahr darf

davon ausgegangen werden, dass China

weiterhin dieses Ziel anstreben wird. So liess

Sheng verlauten, dass die schnelle Entwicklung

der Eisenbahn beibehalten werde und

zwar in «wissenschaftlicher und geregelter

Manier». Dabei betonte Sheng die «wichtige

Rolle», welche das Hochgeschwindigkeitsnetz

für die soziale und ökonomische Entwicklung

des Landes habe und vor allem für die Binnennachfrage

spiele.

Wandel von der Exportnation

zur Konsumgesellschaft

Im Jahr des Drachen steckt Chinas Wirtschaft

inmitten einer bedeutenden Neuausrichtung.

Dabei strebt die Regierung im Rahmen des

aktuellen Fünfjahresplans eine Diversifizierung

der Wachstumskräfte an. Das Wirtschaftswachstum

soll zukünftig breiter abgestützt

sein und vom Konsum bzw. der Binnennachfrage

statt von Exporten und Investitionen

angetrieben werden. Oberste Priorität hat

dabei die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen

für nachhaltiges Wachstum. Dabei

soll der Reichtum gleichmässig auf die Mittelschicht

verteilt werden. Wächst diese nämlich

weiter, könnte es zu wichtigen Skaleneffekten

kommen, die für das Massenkonsumgeschäft

so wichtig sind. Gleichzeitig soll auch das

durch die starke Urbanisierung angetriebene

Anteil der Netto-Exporte am BIP-Wachstum in Prozent (annualisiert)

Absoluter Wert (in %)

20

10

0

– 10

2007Q1 2008Q1 2009Q1 2010Q1 2011Q1 e2012Q1 e2012Q4

BIP-Wachstum Netto-Exporte

Schwächelnde Exporte lassen China nach Konsum streben

Quelle: IMF 2012

wirtschaftliche Wachstum von Städten und

Küsten regionen auf ländliche Gebiete im

Landes inneren ausgedehnt werden. Um diese

Ziele zu erreichen, sollen in den nächsten

Jahren die Sozialausgaben und die Modernisierung

von Industrie und Infrastruktur, insbesondere

des Schienennetzes, weiter vorangetrieben

werden. Ein weiterer Faktor, der

für den Schienenausbau spricht, dürften die

enormen ökologischen Probleme sein, denen

sich das Reich der Mitte mittlerweile gegenübersieht.

Die hohe Abhängigkeit vom Öl

sowie die massive Umweltverschmutzung

fördern den Einsatz und die Entwicklung des

Schienenverkehrs als «sauberen Verkehr».

Fünfjahresplan der chinesischen Regierung

Chinas Führung sucht seit 1953 alle fünf Jahre nach

dem idealen wirtschaftlichen Weg für das Land und

legt diesen in einem Fünfjahresplan fest. Der 2011

(vor dem Unfall) in Kraft getretene zwölfte Fünfjahresplan

der chinesischen Regierung enthält zahlreiche

Massnahmen zur Förderung der chinesischen Wirtschaft

und insbesondere des Binnenmarktes. Neben

direkten Investitionen in das Schienennetz unterstützt

die Regierung mit einem umfangreichen Konjunkturpaket

auch Sektoren, die zur vertikalen Wertschöpfungskette

der Eisenbahnindustrie in Beziehung

stehen. Dies umfasst sowohl Unternehmen der

Maschinenbau-, Hütten- und Kunststoffindustrie als

auch Unternehmen in den Bereichen Informationstechnologie,

Energieproduktion und Bauwesen.


8 derinews März 2012 Marktfokus

Qualitätsansprüche steigen

Fest steht, dass sich China im steten Wandel

befindet. Dabei könnte im Nachgang des

Zugunglücks möglicherweise bei vielen

Chine sen eine Bewusstseinsveränderung

eingesetzt haben, die sie eine höhere Lebensqualität

und Sicherheit einer zweistelligen

Wachstumsrate vorziehen lässt. Gleichzeitig

zeigten jüngste Probleme bei der Einführung

eines E-Ticketing-Systems und teilweise zu

hohe Fahrpreise, dass Chinas Weg zu einem

Eisenbahnnetz, welches die Mehrheit seiner

Kunden befriedigt, anspruchsvoll aber unabdingbar

ist. In welche Richtung diese Entwicklung

tendiert, zeigte der staatliche Zughersteller

CSR Corp. Ltd. Ende 2011 mit der

Präsentation seines neuen Hochgeschwindigkeitszuges

«Asia Star». Laut dem Nachrichtenmagazin

«Spiegel» soll der Hightech-Zug

bis zu 500 km/h schnell sein und einem traditionellen

Schwert ähneln. Man darf gespannt

sein, wann der Zug das erste Mal zum Einsatz

kommen wird.

VONCERT auf den «China Railway»-Basket

Für Anleger, die an der chinesischen Eisenbahnentwicklung

partizipieren möchten, bietet

das Tracker-Zertifikat der Bank Vontobel eine

attraktive Investment-Möglichkeit. Der statische

«China Railway»-Basket umfasst die acht

nach Marktkapitalisierung grössten Unternehmen

aus China und Hongkong, die in der

Eisenbahnindustrie und/oder in zugehörigen

Geschäftsbereichen wie z. B. dem Bau von

Eisenbahninfrastruktur oder der Entwicklung

von Eisenbahntechnologie tätig sind. Die acht

ausgewählten Titel sind im Basket gleichgewichtet,

weisen einen durchschnittlichen täglichen

Handelsumsatz (Handelswährung HKD)

von umgerechnet mindestens EUR 1 Million

und eine Marktkapitalisierung von mindestens

EUR 1 Milliarde auf. Sämtliche Titel sind

an der Hong Kong Stock Exchange gelistet.

Das Produkt hat eine Restlaufzeit von eineinhalb

Jahren, wird in Schweizer Franken sowie

in Euro angeboten und ist an der SIX Swiss

Exchange kotiert. Seit Lancierung Mitte vergangenen

Jahres zeigt das Produkt mit 39 %

(CHF) bzw. 31 % (EUR) eine anschauliche

Performance 1 .

1 Stand am 02.03.2012. Frühere Wertentwicklungen

und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für

die künftige Wertentwicklung. Steuern und allfällige

Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.

Basket-Zusammensetzung per Anfangsfixierung

Aktientitel Dienstleistung Gewichtung

MTR Corp. Ltd. Betreibt die Mass Transit Railway und sorgt für die

Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel in Hongkong

12.5 %

CSR Corp. Ltd. Produziert eine breite Palette von Schienenfahrzeugen

und Dienstleistungen

12.5 %

China Railway Group Ltd. Baut und betreibt Eisenbahnnetze 12.5 %

China Railway Construction Corp. Ltd. Bietet Dienstleistungen im Bau- und Consulting-

Bereich für den Eisenbahnbau an

12.5 %

Guangshen Railway Co. Ltd. Bietet Dienstleistungen im Personen- und

Fracht transport an und betreibt Bahnanlagen

12.5 %

Zhuzhou CSR Times Electric Co. Ltd. Entwickelt und produziert elektrische Systeme

für die Bahnindustrie

12.5 %

China Zhongwang Holdings Ltd. Produziert Aluminiumprodukte für die Bahnindustrie 12.5 %

China High Speed Transmission

Equipment Group Co. Ltd.

Produziert Getriebe, u. a. für den Bankverkehr 12.5 %

Produktdetails VONCERT auf einen «China Railway»-Basket

Emittentin Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (S&P A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)

Basiswert «China Railway»-Basket

Währung der Basket-Komponenten HKD

Kotierung SIX Swiss Exchange

Valor / Symbol 1257 2272 / VZRWC 1257 2273 / VZRWE

Anfangsfixierung / Liberierung 19.08.2011 / 26.08.2011 19.08.2011 / 26.08.2011

Schlussfixierung / Rückzahlung 19.08.2013 / 26.08.2013 19.08.2013 / 26.08.2013

Produktwährung CHF EUR

Aktueller Kurs* CHF 137.40 EUR 128.80

*Stand am 05.03.2012

Hinweis für VONCERTs: Bei einer Investition in ein VONCERT [SVSP-Produkttyp Tracker-Zertifikat (1300)] sind

weitgehend die gleichen Risiken wie bei einer Direktanlage in den Basiswert zu beachten, insbesondere die

entsprechenden Fremdwährungs-, Markt- und Kursrisiken. VONCERTs erbringen keine laufenden Erträge und verfügen

über keinen Kapitalschutz.

Kompakt

Aufgrund des dramatischen Bahnunglücks im Juli letzten Jahres zog die chinesische Regierung

kurzfristig die Notbremse und stellte viele Eisenbahnbauprojekte zurück. Nach diesem kurzen

Zwischenstopp geht es für die chinesische Bahnindustrie aber wieder bergauf. Aufgrund

der wichtigen Rolle, welche das Hochgeschwindigkeitsnetz für die soziale und ökonomische

Entwicklung des Landes spielt, werden die Modernisierung und der Ausbau des Schienennetzes

weiter vorangetrieben. Mit einer beeindruckenden Performance von 39 % (Stand am

02.03.2012) seit der Lancierung Mitte 2011 hat auch das in CHF denominierte Tracker-

Zertifikat VONCERT auf den «China Railway»-Basket einiges an Fahrt gewonnen.

Das Termsheet (Final Terms) mit den rechtlich

verbindlichen Konditionen sowie weitere

Infor ma tionen zu Chancen und Risiken der

Produkte finden Sie unter www.derinet.ch.


9 derinews März 2012 Interview

«Der Bahnverkehr ist für China von zentraler Bedeutung.»

Thomas Schaffner

Portfoliomanager im

«Global Equities»-Team,

Bank Vontobel Asset Management

Thomas Schaffner hat über zwölf Jahre

Investment- und Research-Erfahrung

und war mehrere Jahre beruflich in

Hongkong tätig. Heute ist er innerhalb

des «Global Equities»-Teams einer der

Experten für aufstrebende Märkte und

für den Vontobel Fund – China Stars

Equity verantwortlich.

Der Vontobel Fund – China Stars Equity

investiert in Unternehmen, die von der rapiden

Industrialisierung Chinas und dem rasch wachsenden

Konsum der chinesischen Bevölkerung profitieren.

Im Portfolio befinden sich 30 bis 50 Aktien von

Unternehmen, die ihren Sitz in China haben oder

dort geschäftlich tätig sind.

derinews: In diesem Jahr erwartet die

chinesische Regierung über 2 Milliarden

Fahrgäste auf dem Schienennetz. Welche

Rolle nimmt in China der Bahnverkehr im

Vergleich zu anderen Transportmitteln ein?

Der Bahnverkehr ist für China von zentraler

Bedeutung. Besonders im Nahverkehr gibt

es wenig Alternativen. Bis 2020 dürften

in 38 Städten U-Bahn-Netze bestehen,

verglichen mit gegenwärtig 16. Über grössere

Distanzen schlägt die Bahn das Auto in

puncto Schnelligkeit und das Flugzeug in

puncto Reisekosten. Sehr gute Perspektiven

bietet auch der Güterverkehr: Nur 20 % der

Güter werden in China per Bahn befördert,

gegenüber 40 % in den USA. Das Auto bleibt

aber als Fortbewegungsmittel und als Statussymbol

äusserst wichtig.

derinews: Das Bahnunglück 2011 war ein

starker Dämpfer für die chinesische Bahnindustrie.

Jüngst traten erneut Probleme

im Bereich E-Ticketing und bei der Preissegmentierung

auf. Sind die ehrgeizigen

Ziele, in China das modernste Bahnnetz

der Welt zu erschaffen, gefährdet?

Nein, die langfristigen Ziele bleiben gleich.

Der Ausbau der Schieneninfrastruktur ist

notwendig, um West- und Zentralchina zu

erschliessen und die Urbanisierung voranzutreiben.

In den Jahren 2008 und 2009

stand eine möglichst schnelle Ausführung

der Projekte im Zentrum. Dies hat sich

geändert. Nun stehen Qualität und Sicherheit

an oberster Stelle.

derinews: Wie gestaltet sich hierbei die

finanzielle Perspektive für die Regierung?

China steht gut da: Letztes Jahr stiegen die

Staatseinnahmen um 25 % und das Defizit

sank auf 1.1 % des Bruttoinlandprodukts. Die

finanzielle Lage des Eisenbahnministeriums

ist zwar unter anderem wegen hoher Investitionen

angespannt. Dies ist aber langfristig

kein Problem, weil der Bahnausbau strategische

Priorität hat. Letztlich wird die Zentralregierung

die Finanzierung sicherstellen.

derinews: Was hat sich durch die Katastrophe

im Juli letzten Jahres für die chinesische

Bahnindustrie verändert?

Das Gewicht hat sich wie erwähnt in Richtung

Qualität und Sicherheit verschoben. Ein

besonderes Augenmerk gilt den Sicherheitssystemen.

Zudem wurde die Höchstgeschwindigkeit

der Züge gesenkt. Ohne

absolutes Vertrauen der Kunden in die

Sicherheit des Materials ist Chinas Ziel, eine

global wettbewerbsfähige Bahnindustrie zu

entwickeln, nicht zu erreichen.

derinews: Welche chinesischen

Aktientitel dürften von den jüngsten

Entwicklungen profitieren?

Der Bau von Rollmaterial, die Entwicklung

von Sicherheitstechnik und der Export von

Bahntechnologie werden an Bedeutung

gewinnen. Ich würde auf Unternehmen

setzen, welche von diesen Trends profitieren

und über eigene Technologien verfügen. Im

Vontobel Fund China Stars Equity halten wir

z.B. Aktien von Zhuzhou CSR Times, einem

Hersteller von Elektrokomponenten für Züge

und «intelligente» Stromnetze. Die Bestellung

neuer Lokomotiven treibt die Nachfrage nach

Komponenten in die Höhe.

derinews: In den letzten Jahren eröffnete

China unter anderem die höchstgelegene

Bahnstrecke der Welt (Tibet) und präsentierte

jüngst den schnellsten Serienzug

der Welt. Hat China damit traditionelle

Eisenbahnnationen wie die Schweiz oder

Japan bereits überholt?

Dieser Eindruck mag aufkommen. Aber

angesichts der Grösse des Landes ist die

Bahn infrastruktur bescheiden. Gemäss Citigroup

beträgt die durchschnittliche Schienenlänge

pro Einwohner nur 6.4 cm, verglichen

mit 21 cm in Japan oder 43.7 cm in der EU.

Aber man muss zugeben, dass China bei der

Bahntechnologie grosse Fortschritte gemacht

und die bestehende Technologie eigenständig

weiterentwickelt hat.


10 derinews März 2012 Themenrückblick

Silberpreis dank schwachem US-Dollar im Aufschwung

Symbol Valor Basiswert Verfall Währung Aktueller Preis* Performance seit

Lancierung*

Performance

1 Monat

VZGIU 1056 7772 Vontobel Natural-Gas-Strategy Index Open End USD 142.70 40.6 % 10.5 %

VZRWC 1257 2272 China Railway Basket 19.08.2013 CHF 133.20 37.0 % 10.3 %

ETCBCC 1257 2089 JPMCCI – Brent Crude TRI Open End q CHF 106.80 6.0 % 10.2 %

VZRUU 1257 2259 Selected Russian Basket 22.07.2013 USD 81.30 –18.0 % 9.6 %

VZBOJ 2923669 Best of Japan Funds Open End JPY 4351.00 – 57.1% 9.0%

ETCCOU 11328866 JPMCCI – Crude Oil TRI Open End USD 114.80 13.9% 8.9%

VZOIU 10140823 Vontobel Oil-Strategy Index Open End USD 148.00 45.8% 8.9%

VZBIC 1414 9843 Brazil Real Estate 27.01.2015 CHF 102.00 3.3 % 5.4 %

... ...

VZSIL 1132 8840 Silver Mining Basket 17.12.2012 CHF 84.20 – 15.8 % 1.0 %

... ...

VZCOB 1132 8605 Chocolate II Basket 07.09.2012 CHF 113.00 15.9 % 0.9 %

VZCRE 3704 213 Vontobel Managed Risk Index TR Europe Open End EUR 91.65 – 9.7 % 0.9 %

VZAGR 3404 146 Vontobel Agricultural Commodity Index Open End USD 130.30 28.4 % 0.6 %

VZOIB 1259 108 IBEX 35 ® Index Open End EUR 86.50 0.7 % 0.5 %

VZSRI 1097 9711 SXI Swiss Real Estate ® Index TR 30.01.2015 CHF 118.81 18.2 % 0.4 %

VZTIC 1257 2362 Solactive ® Top Investment Grade Performance Open End CHF 109.30 7.7 % 0.2 %

*Stand am 29.02.2012. Hinweis: Bei einer Investition in ein VONCERT [SVSP-Produkttyp Tracker-Zertifikat (1300)] sind weitgehend die gleichen Risiken wie bei einer Direktanlage

in den Basiswert zu beachten, insbesondere die entsprechenden Fremdwährungs-, Markt- und Kursrisiken. VONCERTs erbringen keine laufenden Erträge und verfügen

über keinen Kapitalschutz.

Kommentar von unserem Vontobel Research Investment Banking


Brazil Real Estate (VZBIC)

Der Bovespa Index hat seit Jahresanfang 18 %

zugelegt, nachdem er 2011 mit –18 % eine

schwache Performance gezeigt hatte. Tiefere

Inflationsraten haben das Potenzial für weitere

Zinssenkungen erhöht, welche als Treibstoff für

den brasilianischen Immobilienmarkt dienen.

Die Immobilieninvestitionen pro Kopf dürften

sich von einem sehr tiefen Niveau bis 2030

verdoppeln. Als Haupttreiber hierfür dienen

1) das Bevölkerungswachstum und der zunehmende

Anteil der arbeitenden Bevölkerung,

2) die tiefe Arbeitslosenrate von 6 %, 3) die

stark wachsende Mittelschicht und die deutliche

Zunahme der Realeinkommen sowie 4)

staatliche Förderungsprogramme zur Verringerung

des geschätzten Wohnungsdefizits

von 5.3 Millionen Einheiten. Die Kredit vergabe

durch die Banken dürfte dieses Wachstum

entsprechend unterstützen.


Silver Mining Basket (VZSIL)

Die Entwicklung des Silberpreises blieb 2012

mit 25 % deutlich ansprechender als diejenige

von Gold (13 %), Platin ( 23 %) oder Palladium

(10 %). Silber wird zwar auch als Absicherung

gegen steigende Inflationsraten gehalten

(Schätzung: 23 %), der weitaus grössere Teil

(ca. 54 %) wird aber der industriellen Verwendung

zugeführt (Solarzellen, Batterien, Chipindustrie).

Das führt mit zunehmender Zuversicht

über die wirtschaftliche Makroentwicklung

zu entsprechend höheren Preisen. Zwar wird

die Förderkapazität der wenigen reinen Silberproduzenten

stark ausgebaut, doch die Etablierung

neuer Minen nimmt viel Zeit in Anspruch.

Seit dem Tiefpunkt Ende Dezember hat der

Silber preis jedoch analog zu anderen Edel- und

Basismetallen aufgrund des nachgebenden US-

Dollar deutlich angezogen – ein Trend, der sich

mit zunehmender Volatilität fortsetzen dürfte.

Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Vontobel Research Investment Banking

Das Vontobel-Aktien-Research betreut weltweit die wichtigsten Investoren

und ist in den entscheidenden Finanzzentren präsent. Rund 150 Schweizer

und 20 internationale Unternehmen deckt das Research ab. Mit einem sehr

breiten Know-how im Bereich der kleinen und mittelgrossen Unternehmen

können Kundenwünsche rasch und kompetent umgesetzt werden.


Solactive ® Top Investment Grade (VZTIC)

Dieser Performance-Index stellt eine transparente

und regelbasierte Benchmark für Unternehmen

mit AA+ und AAA Rating dar, was

auf ein etabliertes Geschäftsmodell und eine

gesunde Finanzierung schliessen lässt. Die

Unternehmen mit einem Top Investment

Grade Rating verfügen in der Regel über eine

starke Marktpositionierung, einen geringen

Verschuldungsgrad, ein nachhaltiges Geschäftsmodell

sowie einen hohen Cashflow. Die

Performance des VONCERTs litt im bisherigen

Jahresverlauf unter dem Einbruch der Basler

KB PS von über 15 %. Als Folge der US-Steuerproblematik

sowie des Notverkaufs der sich

ebenfalls auf der «11er-Liste» befindlichen

Privatbank Wegelin trennten sich Anleger aus

Risikoüberlegungen von den Basler KB-Titeln.


11 derinews März 2012 Schweizer Aktienmarkt

UBS-Turnaround verläuft planmässig

UBS AG Sulzer AG ABB Ltd.

Performance-Entwicklung UBS AG

Absoluter Wert in CHF

20

18

16

14

12

10

8

Feb 11 Feb 12

UBS AG

Produktdetails

Produktname Defender VONTI

auf UBS

Valor 1484 3836

Barriere CHF 8.51 (65 %)

Coupon 7.50 % (6.69 % p. a.)

Anfangs- /

Schlussfixierung

Barriere bei CHF 8.51 (65 %)

17.02.2012 /

15.03.2013

Max. Rendite* 8.31 % (8.09 % p. a.)

Preis (Ask)* 99.10 %

Performance-Entwicklung Sulzer AG

Absoluter Wert in CHF

160

150

140

130

120

110

100

90

80

Feb 11 Feb 12

Sulzer AG

Produktdetails

Produktname Defender VONTI

auf Sulzer

Valor 1484 4178

Barriere CHF 89.30 (70 %)

Coupon 7.25 % (6.94 % p. a.)

Anfangs- /

Schlussfixierung

Barriere bei CHF 89.30 (70 %)

28.02.2012 /

15.03.2013

Max. Rendite* 6.05 % (5.88 % p. a.)

Preis (Ask)* 100.60 %

Performance-Entwicklung ABB Ltd.

Absoluter Wert in CHF

24

22

20

18

16

14

Feb 11 Feb 12

ABB Ltd.

Produktdetails

Produktname Defender VONCERT

auf ABB

Valor 1377 2972

Barriere CHF 14.26 (75 %)

Ausübungspreis CHF 20.72 (109 %)

Anfangs- /

Schlussfixierung

Barriere bei CHF 14.26 (75 %)

Quelle: Bloomberg, Stand am 28.02.2012. Frühere Wertentwicklungen und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Steuern und allfällige Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.

UBS hat sich mit einer Performance von 14 %

deutlich besser als der Benchmark-Index SMI

entwickelt. Die Grossbank hat einerseits von

der gesunkenen Risikoaversion («Risk on»)

der Investoren profitiert; andererseits hat sie

mit ihrem Jahresabschluss 2011 bewiesen,

dass der Turnaround planmässig verläuft. So

wurden die risikogewichteten Anlagen ohne

Verluste reduziert, wodurch die Kapitalisierung

gemessen an der Common Equity Tier 1 Ratio

nach «Basel 2.5» bereits 14.1 % erreichte

und im Sektorvergleich einen sehr guten

Wert darstellt. Die von der UBS akquirierten

Neugelder von CHF 40 Milliarden – davon

CHF 23.5 Milliarden in der Vermögensverwaltung

für Privatkunden (ohne USA) – zeugen

vom wiedererlangten Vertrauen der Kunden.

Zwar stellt der Umbau des Investmentbankings

eine anhaltende Herausforderung dar,

doch die Fokussierung auf kundenorientierte

Aktivitäten dürfte mittelfristig die Gewinnvolatilität

reduzieren. UBS profitiert davon,

dass sie nicht mehr in die US-Steuerproblematik

der Schweizer Banken involviert ist.

Mit einer Jahresperformance von über 31 %

konnte sich die Sulzer-Aktie 2012 bisher gut

in Szene setzen. Auf die Publikation eines

sehr soliden Auftragseingangs Anfang Januar

folgten Ende Februar ein überzeugender

Jahres abschluss 2011 mit solider Profitabilität

und ein verhalten optimistischer Ausblick für

2012, basierend auf einer anhaltend starken

Nachfrage nach Investitionsgütern für die

Öl- und Gasindustrie. Zudem vermochte

Sulzer mit ihren ambitiösen Mittelfristzielen für

2015 (6 – 8 % Wachstum p. a. und Zielmargen

von 11 – 13 %) die Marktteilnehmer freundlich

zu stimmen. Mit der nun abgeschlossenen

Suche nach einem neuen Geschäftsführer –

Klaus Stallmann, ehemals MAN Diesel & Turbo,

wird neuer CEO – wurde ein auf der Aktie

lastender Unsicherheitsfaktor entfernt. Nicht

zuletzt konnte Sulzer vom wiedererwachten

Interesse an zyklischen Titeln profitieren,

womit die Sulzer-Aktie einen Teil der seit Juli

2011 erlittenen Verluste wieder aufholen

konnte.

Die 4Q11-Zahlen von ABB vermochten nicht

vollumfänglich zu überzeugen. Zwar vermeldete

der Konzern eine sehr gute Nachfrage

nach Energie- und Automationstechnik, doch

litt die Profitabilität unter dem unvorteilhaften

Geschäftsmix (mehr Systemgeschäft, weniger

Produktgeschäft). Zudem belasteten auch

Projekte mit tiefen Margen im Auftragsbestand

das Ergebnis. Nach einem erwarteten

schwachen 1Q12 dürfte der Tiefpunkt bei

den Margen erreicht sein. Nach einem soliden

Jahres start hat die ABB nach der Publikation

der Jahreszahlen einen Teil des Vorsprungs

eingebüsst. Die Gesellschaft bleibt jedoch hervorragend

positioniert, um vom Wachstum in

China und der zunehmenden Nachfrage aus

den USA zu profitieren. Die kürzlich angekündigte

Übernahme des US-amerikanischen

Automations spezialisten Thomas & Betts rundet

das Produktportfolio ab und dürfte bedeuten de

Umsatzsynergien freilegen. Mit ca. 50 %

Umsatz anteil aus Schwellenmärkten bleibt

ABB eine Wette auf das überdurchschnittliche

Wachstum in diesen Ländern.

13.01.2012 /

19.07.2013

Bonusrendite* 12.30 % (8.70 % p. a.)

Preis (Ask)* CHF 18.35

*Stand am 05.03.2012. Alle Beiträge von Vontobel Research Investment Banking. Das Termsheet (Final Terms) mit den rechtlich verbindlichen Konditionen finden Sie unter

www.derinet.ch. Hinweis: Defender VONCERTs [SVSP-Produkttyp Bonus-Zertifikat (1320)] bzw. Defender VONTIs [SVSP-Produkttyp Barrier Reverse Convertible (1230)]

zeichnen sich durch eine – allerdings nur bedingte – Rückzahlung zum Nennwert aus. Falls der Basiswert die Barriere berührt oder durchbricht, entfällt die Mindestrückzahlung

unmittelbar. Demnach sind die Risiken einer Anlage in solche Produkte erheblich, sie entsprechen weitgehend den Risiken einer Direktanlage in den Basiswert. Je tiefer der

Schlusskurs des Basiswertes bei Verfall unter dem Emissionspreis resp. Ausübungspreis liegt, desto grösser ist der erlittene Verlust. Die angegebenen Renditen können durch

Transaktionskosten wie Courtagen, Steuern und Abgaben geschmälert werden.


12 derinews März 2012 Know-how

Barrier Reverse Convertibles – Tipps für Privatanleger

Die beliebteste Anlageklasse der Schweizer Anleger – Barrier Reverse Convertibles – kann mit vielen

Vorteilen punkten. Doch es gilt auch, die Risiken, die ein Anleger mit dem Kauf eines solchen

Produkts eingeht, abzuschätzen. Auf welche Besonderheiten sollten Anleger im Umgang mit dieser

Anlagegattung achten?

Markterwartung und Risikoprofil im Einklang

Der Markt für strukturierte Produkte ist in

den vergangenen Jahren rasant gewachsen,

dennoch stellt diese moderne Investmentklasse

für viele Anleger noch Neuland dar.

Dabei können diese Produkte im Portfoliokontext

mit zahlreichen Vorteilen aufwarten.

So bieten sie dem Anleger für jedes Risikoprofil

und jedes Marktszenario ein geeignetes

Auszahlungsprofil. Nicht nur in leicht

steigenden Märkten kann eine gute Rendite

erwirtschaftet werden, sondern auch in leicht

sinkenden oder sich seitwärts bewegenden

Märkten. Das Risiko kann zudem gezielt

gesteuert werden; dies gilt für Markt- wie

auch für Emittentenrisiken. Bei der Auswahl

eines strukturierten Produkts ist es zudem

wichtig, dass dem Investor die Funktionsweise

des ausgewählten Produkts klar ist und

zu seinen Markterwartungen passt.

Auf Seitwärtsmärkte setzen

Während sich beispielsweise mit einem

direkten Kauf von Aktien nur bei steigenden

Kursen und Dividenden Gewinne generieren

lassen, können strukturierte Produkte auch

bei sich seitwärts bewegenden oder sinkenden

Kursen attraktive Erträge erwirtschaften.

Solche Seitwärtsprodukte sind beispielsweise

Barrier Reverse Convertibles – des Schweizers

Liebling. An der Schweizer Börse sind aktuell

rund 11’000 Anlageprodukte gelistet, wovon

ca. 60 % auf Renditeoptimierungsprodukte,

insbesondere Barrier Reverse Convertibles

(BRC), fallen. Diese bieten besonders im aktuellen

Tiefzinsumfeld für Privatanleger eine

interessante Alternative zu Obligationen.

Der Erfolg mag mit der Einfachheit dieses

Produkttyps zusammenhängen: BRCs, bei der

Bank Vontobel «Defender VONTIs» genannt,

zeichnen sich durch attraktive Couponzah-

lungen aus und verfügen über eine Barriere,

die den Anleger bis zu einem bestimmten

Niveau vor Kursverlusten schützt (sofern kein

Barrierenereignis stattfindet, d. h. der Basiswert

seine Barriere während der Barrierenbeobachtung

nicht durchbrochen hat). Allerdings

gilt es zu berücksichtigen, dass die

Aktienkurse selbst in einem ausgeprägten

Seitwärtsmarkt nicht starr auf einem Punkt

verharren, sondern je nach Volatilität auch

kräftig schwanken können. Ausserdem lässt

sich die Dauer einer Seitwärtsbewegung in

der Praxis kaum abschätzen. Anleger sollten

daher bei der Produktauswahl ihre grundsätzliche

Markterwartung einfliessen lassen

und einen Blick auf die Wertentwicklung des

Basiswertes in den vergangenen Monaten

oder Jahren werfen.

Wie hat sich der Basiswert in der

Vergangenheit entwickelt?

Ein hilfreiches Mass für die Einschätzung

der Marktmeinung über einen oder mehrere

Basiswerte liefert die vergangene Performance-

Entwicklung. Möchte man beispielsweise ein

130

120

110

100

90

80

70

60

50

Jan 11

Nestlé Novartis Roche Holding AG Barriere bei 65%

Barrier Reverse Convertible mit einer Barriere

bei 65 % kaufen, so sollte der Basiswert in der

Vergangenheit nicht unter dieser Schwelle

notiert haben. Folgendes Beispiel zeigt die

Entwicklung der Aktien Nestlé, Novartis und

Roche seit Januar 2011: In dieser Darstellung

wird ersichtlich, dass die Barriere von 65 %

einen grosszügigen Puffer darstellt. In dieser

Periode verbuchte zum Beispiel die Novartis-

Aktie die tiefste Notierung bei 75 % des

Anfangswerts. Damit wäre immer noch ein

Puffer von 10 % übrig, bis in der Vergangenheit

ein Barrierenereignis eingetreten wäre.

Sicherheitspuffer im Check

Barrier Reverse Convertibles bieten dem

Anleger einen Sicherheitspuffer und erhöhen

damit die Rückzahlungswahrscheinlichkeit

zum Nennwert. Anleger haben so die Chance,

auch dann den Nennwert zu erhalten, wenn

der Basiswert bei Schlussfixierung unterhalb

des Ausübungspreises notiert, sofern die

Barriere während der Barrierenbeobachtung

nicht berührt wurde. Bei Multi-Kombinatio nen,

d. h. wenn mehrere Basiswerte in eine Basket

Wertentwicklung der Aktien Roche, Nestlé und Novartis von Januar 2011 bis Januar 2012

Quelle: Bloomberg, Stand am 22.02.2012

Frühere Wertentwicklung und Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Steuern und allfällige Gebühren wirken sich negativ auf die Rendite aus.

Jan 12


13 derinews März 2012 Know-how

verpackt sind, können Anleger von höheren

Coupons profitieren. Dabei sollte man

den risikoreichsten unter den Basiswerten

bestimmen und die Höhe der Barriere hinsichtlich

eines geschätzten «Worst Case»

dieses Basiswertes bewerten. Denn diese

Aktie würde ein Anleger im schlimmsten Fall

in sein Depot geliefert bekommen.

Bei einer Investition in ein Barrier Reverse

Convertible sollte aber nicht nur die Barriere

für die Anlageentscheidung massgebend sein.

Anleger sollten vor allem einen Blick auf die

Rendite p. a. werfen. Obwohl die Laufzeiten

in der Regel ein Jahr betragen, gibt es auch

unterjährige Produkte von beispielsweise

einem halben Jahr, wo die Rendite p. a. auf die

entsprechende Laufzeit heruntergerechnet

wird. Dabei gilt es zu prüfen, ob der Emittent

«Clean»- oder «Dirty»-Pricings stellt. Bei der

Bank Vontobel werden die Preise für BRCs

«clean» gestellt und beinhalten somit keine

aufgelaufenen Zinsen. Konkret bedeutet dies,

dass der Anleger beim Kauf eines laufenden

Produkts die aufgelaufenen Zinsen separat

hinzurechnen muss.

Es empfiehlt sich, in BRCs zu investieren, die

um 100 % notieren (clean), denn jeder Kurs

oberhalb der 100-Prozent-Marke erhöht das

einzusetzende Kapital und schmälert damit die

maximale Renditechance. Des Weiteren sollte

man am besten «jung» kaufen: BRCs, die erst

kürzlich auf den Markt gebracht wurden, verzeichnen

noch geringe Stückzinsen.

Barriere verletzt?

Nähert sich ein Titel der Barriere, ist es unter

Umständen sinnvoll, das gekaufte Produkt

dem Emittenten zurückzuverkaufen. Wurde

die Barriere bereits verletzt und schliesst der

Kurs unter dem Ausübungspreis, verliert der

Anleger die Rückzahlung zum Nennwert und

das Produkt gleicht einem Direktinvestment.

Je nach Anleger sind nach dem Barrieredurchbruch

unterschiedliche Verhaltensweisen zu

empfehlen.

Szenario 1

Ist der Investor weiterhin von der Qualität des

Basiswertes überzeugt, so ist es sinnvoll, das

Produkt zu halten, um von einer allfälligen

Erholung zu profitieren. Falls sich der Basiswert

nach dem Barrierenereignis während

der Laufzeit erholt und bei Verfall auf oder

über dem Ausübungspreis schliesst, wird dem

Anleger der Nennwert zuzüglich des Coupons

ausbezahlt.

Szenario 2

Hat der Investor möglicherweise seine Meinung

seit dem Kauf des Produkts geändert

und traut er dem Basiswert eine Erholung

nicht zu, ist er besser beraten, das Produkt zu

veräussern und damit den Verlust sofort zu

realisieren. Falls sich der Basiswert nach dem

Barrierenereignis während der Laufzeit nicht

erholt und bei Verfall unter dem Ausübungspreis

schliesst, wird dem Anleger je nach Ausgestaltung

des Produkts der Basiswert geliefert

oder ein Barausgleich ausbezahlt. Den

Coupon erhält der Anleger in jedem Fall.

Anschliessend kann er sich nach alternativen

Basiswerten oder Anlagemöglichkeiten

umsehen, von welchen er sich eine bessere

Entwicklung im aktuellen Marktumfeld verspricht.

Szenario 3

Institutionelle Anleger haben mit der Recovery-

Strategie eine weitere Möglichkeit. Das Zertifikat

wird bei Barriereverletzung verkauft

und durch ein Nachfolgeprodukt ersetzt bzw.

gerollt, mit dem Ziel, die entstandenen Verluste

auszugleichen. Solche Recovery-Strategien

waren im vergangenen Sommer ein echter

Verkaufsschlager und bei Schweizer Anlegern

sehr beliebt. Über das Vontobel Advisory Team

können professionelle Investoren ein massgeschneidertes

Recovery-Zertifikat für ihre

Kunden kreieren lassen.

Grosse Auswahl bei Vontobel

Die Bank Vontobel zählt im Markt zu einer der

führenden Anbieterinnen mit dem breitesten Angebot

an strukturierten Produkten. Je nach Risiko-

Rendite-Profil des einzelnen Anlegers findet sich eine

passende Variante mit entsprechenden Ausstattungsmerkmalen.

Eine Übersicht über alle Barrier Reverse

Convertible-Produkte der Bank Vontobel finden Sie

auf www.derinet.ch.

Fünf Tipps für die Praxis

1 Risiken analysieren

Eine Investition in ein strukturiertes Produkt sollte nie

erfolgen, wenn nicht das nötige Wissen über die

Risiken vorhanden ist. Vor der Investition sollte der

Anleger eine klare Marktmeinung haben und die

mit dem Produkt verbundenen Risiken sollten mit der

persönlichen Risikoneigung übereinstimmen. Nebst

dem Marktrisiko sollte auch das Emittentenrisiko

hinsichtlich Bonitätsprüfung betrachtet werden.

2 Zuerst den Basiswert wählen, dann die Struktur

Hat der Anleger eine klare Marktmeinung zur

Entwicklung eines bestimmten Basiswertes, sollte in

einer Analyse seines Gesamtportfolios geprüft

werden, ob der Basiswert im strukturierten Produkt

in den Gesamtkontext passt. Danach wird die

Produktstruktur eruiert, welche am besten sein

Chancen-Risiko-Profil abbildet. Kennt und versteht

der Anleger vor dem Kauf das jeweilige Auszahlungsdiagramm

und das Auszahlungsszenario am Ende der

Laufzeit, kann das strukturierte Produkt im Depot

verbucht werden.

3 Je länger, desto ungewisser

Der Erfolg von strukturierten Produkten hängt in der

Regel von einer bestimmten Entwicklung eines

Basiswertes ab. Je länger die Laufzeit des Produkts

ist, desto ungewisser ist dessen Entwicklung.

4 Chance und Risiko

Wie für alle Anlageformen gilt auch für strukturierte

Produkte der Zusammenhang zwischen Chance und

Risiko. Mehr Rendite impliziert mehr Risiko.

5 Den Überblick behalten

Auf nahezu alle Märkte, Branchen, Regionen und

Strategien gibt es mittlerweile Produkte mit den

unterschiedlichsten Auszahlungsprofilen. Diese

Vielfalt ermöglicht sehr individuelle Anlagestrategien,

birgt jedoch die Gefahr, den Überblick zu verlieren.

Auf derinet.ch bleiben Sie in der auf Sie zugeschnittenen

«Personal Page» stets Up-to-date über ihre

gekauften Produkte von Bank Vontobel.


14 derinews März 2012 Investmentidee

Mit dem Renminbi am chinesischen

Kapitalmarkt partizipieren

Dank der jüngsten Liberalisierungsschritte am chinesischen Kapitalmarkt können ausländische

Unternehmen auf Renminbi lautende Anleihen begeben. Dies eröffnet für Anleger interessante

Investitionsmöglichkeiten. Mit dem neu aufgelegten VONCERT auf einen in Renminbi denominierten

Bondbasket partizipieren Anleger an der Kursentwicklung der chinesischen Währung.

Die wirtschaftliche und politische Bedeutung

Chinas hat in den letzten Jahren merklich

zugenommen. Mit anhaltendem Wirtschaftswachstum

und enormen Währungsreserven

(über USD 3 Billionen) konnte es Japan

als Asiens führende Wirtschaftsmacht und

Deutschland als Exportweltmeister ablösen.

Das Ziel Chinas ist es, die chinesische Währung

– den Renminbi (CNY) – neben dem

US-Dollar und dem Euro als Reservewährung

zu etablieren. Dies wird jedoch behutsam

vorangetrieben, da gegenläufige Interessen

im Zusammenhang mit den USA im Raum

stehen. Die Ambitionen auf eine globale Rolle

der Währung stehen dem Bestreben gegenüber,

den Renminbi-Wechselkurs künstlich

niedrig zu halten, um die chinesische Exportindustrie

zu unterstützen. Die Öffnung des

chinesischen Kapitalmarkts wurde daher

nur in geringem Tempo vorangetrieben und

erlaubte somit nur eine graduelle Aufwertung

der chinesischen Währung. Der Renminbi

ist nach wie vor nicht frei konvertierbar und

so bleiben grosse Teile des Kapitalmarkts für

Ausländer abgeschottet. Obwohl China in

grossem Umfang Kapitalverkehrskontrollen

aufrechterhält, gab es in den letzten Jahren

doch eine ganze Reihe von Öffnungsschritten

am Kapitalmarkt.

«Für das Jahr 2012 geht unser

Research von einer moderaten Aufwertung

des Renminbi gegenüber

dem US-Dollar aus.»

Seit Mitte 2010 lässt die People’s Bank of

China (chinesische Zentralbank) den Renminbi

wieder graduell aufwerten, mittlerweile mit

durchschnittlich 0.4 % im Monat. Hochgerechnet

auf das Jahr 2011 bedeutete dies eine

Aufwertung von 4.5 %.

Sechsfaches Volumen der

Renminbi-Einlagen seit 2010

Die jüngsten Liberalisierungsschritte am

chine sischen Kapitalmarkt stellen einen

grossen Fortschritt dar und sind nicht zuletzt

auch zum Nutzen internationaler Anleger, da

sie die Möglichkeiten, Handel mit China in Renminbi

abzuwickeln, stark ausweiten. Darüber

hinaus wurden in Hongkong Märkte für Renminbi-Einlagen

und Anleihen etabliert. Dies

ermöglicht einerseits ausländischen Banken,

Einlagen in Renminbi entgegenzunehmen.

Andererseits können aus ländische Unternehmen

auf Renminbi lautende Anleihen –

sogenannte Dim-Sum-Anleihen – begeben.

Damit soll zum einen die Dominanz des

US-Dollar an den Devisenmärkten, zum

anderen aber auch die Abhängigkeit Chinas

vom Greenback gebrochen werden. Seit der

Öffnung hat sich das Volumen der Renminbi-

Einlagen in Hongkong mehr als versechsfacht

und liegt nun bei über 600 Milliarden

Renminbi. Längerfristig gehen Marktexperten

davon aus, dass sich der Renminbi neben

dem US-Dollar und dem Euro als dritte internationale

Reservewährung etablieren dürfte.

Investition in die chinesische Währung

mittels Zertifikaten

Die Investitionsmöglichkeiten im Reich der

Mitte eröffnen für Anleger neue Chancen, am

Aufholprozess Chinas teilzuhaben. Obwohl

die chinesische Währung in den letzten

Jahren kontinuierlich aufwertete, gilt sie

immer noch als stark unterbewertet. Für

das Jahr 2012 geht das Vontobel Research

Asset Management von einer moderaten

Aufwertung des Renminbi gegenüber dem

US-Dollar aus. Mit dem VONCERT auf

einen CNY Bondbasket bietet die Bank

Vontobel Investoren erstmals die Möglichkeit,

in ein in Renminbi denominiertes Zertifikat

zu investieren.

Das neu aufgelegte Tracker-Zertifikat eröffnet

erstmals die Chance, an der Entwicklung eines

diversifizierten Bondbasket, bestehend aus

fünf CNY-Anleihen mit guter Schuldnerqualität,

zu partizipieren. Für interessierte Investoren

gilt es zu beachten, dass das Produkt

nicht an der Börse kotiert ist. Die Depotbank

des Privatanlegers kann das Produkt über

die Bank Vontobel jederzeit kaufen und verkaufen.

Produkteigenschaften auf einen Blick

• Investment in Renminbi

• Gute Schuldnerqualität (mindestens ein

S&P-Rating von A –)

• Branchendiversifiziert

• Indikativer IRR (Interner Zinsfuss):

2.51 % p. a.*

• Total Return: Zinszahlungen werden

reinvestiert

• Laufzeit: ca. 4 Jahre

• Managementgebühr: 0.25 % p. a.

• Keine Kotierung

* Stand am 01.03.2012

Renminbi – die chinesische Währung

Der Renminbi ist die Währung der Volksrepublik

China und wird als Einheit in Yuan ausgedrückt. Die

internationale Abkürzung dafür lautet CNY. In China

selbst wird jedoch die Abkürzung RMB für Renminbi

verwendet. Die Einheiten der Währung werden vor

allem im Westen als Yuan bezeichnet und mit dem

Symbol ¥ ausgedrückt.


15 derinews März 2012 Investmentidee

Bild links: Am 23. Januar 2012 wurde in China der traditionelle Jahreswechsel gefeiert und das Glücksjahr des Drachen eingeläutet. Bild rechts: Obwohl die chinesische

Währung in den letzten Jahren kontinuierlich aufgewertet wurde, gilt sie immer noch als stark unterbewertet.

Zusammensetzung des CNY Bondbasket

Anleihe Währung Verfall S&P-Rating Gewichtung

1.400 % Hong Kong and China Gas CNY 11.04.2016 A+ 20 %

2.150 % Volkswagen CNY 23.05.2016 A – 20 %

1.400 % People’s Republic of China CNY 18.08.2016 AA – 20 %

3.000 % Air Liquide CNY 19.09.2016 A 20 %

4.375 % Baosteel Group CNY 01.12.2016 A 20 %

Produktdetails VONCERT auf einen CNY Bondbasket

Emittentin Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (S&P A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)

Basiswert CNY Bondbasket

Währung Basiswert der

Basket-Bestandteile

CNY

Stückelung CNY 1000.00

Emissionspreis / Kursbasis bei Emission* 100.00 % / 98.50 %

Valor / Symbol 1414 9907 / VZCNY

Anfangsfixierung / Liberierung 22.02.2012 / 27.02.2012

Schlussfixierung / Rückzahlung 04.04.2016 / 07.04.2016

Produktwährung CNY

Kotierung Keine Kotierung

Aktueller Briefkurs* 100.00%

*Stand am 05.03.2012

Hinweis: Bei einer Investition in das VONCERT [SVSP-Produkttyp Tracker-Zertifikat (1300)] sind weitgehend die

gleichen Risiken wie bei einer Direktanlage in den Basiswert zu beachten, insbesondere die entsprechenden Fremdwährungs-,

Markt- und Kursrisiken. VONCERTs erbringen keine laufenden Erträge und verfügen über keinen

Kapitalschutz.

Kompakt

Die wirtschaftliche und politische Bedeutung

Chinas hat in den letzten Jahren merklich

zugenommen. So hat China mittlerweile

Japan als Asiens führende Wirtschaftsmacht

und Deutschland als Exportweltmeister

abgelöst. Das Ziel Chinas ist es, die chinesische

Währung – den Renminbi – nebst dem

US-Dollar und dem Euro als drittgrösste

Reservewährung zu etablieren. Obwohl die

chinesische Währung in den letzten Jahren

kontinuierlich aufwertete, gilt sie immer

noch als stark unterbewertet. Für das Jahr

2012 geht das Vontobel Equity Research

von einer moderaten Aufwertung des

Renminbi gegenüber dem US-Dollar aus.

Mit dem Tracker-Zertifikat auf einen CNY

Bondbasket eröffnet sich Anlegern erstmals

die Möglichkeit, in ein in Renminbi denominiertes

Zertifikat zu investieren.

Das Termsheet (Final Terms) mit den rechtlich

verbindlichen Konditionen sowie weitere

Infor ma tionen zu Chancen und Risiken der

Produkte finden Sie unter www.derinet.ch.


16 derinews März 2012 Rohstoff-Kolumne

Rohstoffe bauen Gewinne aus

Eine Mehrheit der Rohstoffe hat ihre Rally, die

zum Jahreswechsel begann, weiter ausgebaut.

Hedgefonds nutzten das positive Momentum,

um ihre bereits in der letzten Dezemberwoche

ausgebauten Long-Positionen weiter auszuweiten.

Ein schwächer tendierender US-Dollar

unterstützte die Aufwärtsbewegung.

Industriemetalle im Aufwind

Zinn ist seit Jahresbeginn der grösste Kursgewinner,

getrieben von Erwartungen hinsichtlich

eines Angebotsdefizits wegen Lieferengpässen

aus Indonesien: Der Preis sprang

um 26 %. Die Zinnvorräte an der Londoner

LME sind in einem Jahr um fast einen Drittel

zurückgegangen. Nur um die Hälfte – nämlich

um 15 % – gingen die LME-Lager bei

Kupfer zurück. Dennoch konnte sich der Preis

gut behaupten: Gegenüber dem Jahresbeginn

liegt das Halbedelmetall Kupfer 11 %

im Plus. Die Kursgewinne kommen für viele

Beobachter überraschend, hatten sie doch

zum Jahreswechsel noch ein Überangebot an

Kupfer erwartet. Wegen der jüngsten konjunkturellen

Aufhellung der Weltwirtschaft

beginnen nun aber die ersten Kupferverbände,

ihre Überschussprognosen wieder zu senken.

Geopolitisches Risiko verteuert Öl

Das Säbelrasseln um das iranische Atomprogramm

hat die EU dazu bewegt, zum 1. Juli 2012

alle Ölimporte aus dem Iran zu verbieten,

was Iran mit dem sofortigen Lieferstopp von

Erdöl nach Frankreich und Grossbritannien

quittierte. Hinzu kommen politische Unruhen

in Syrien, im Libanon und im Südsudan –

Produktdetails

die Ölproduktion in allen drei Ländern steht

still. Beobachter schätzen, dass dem Markt

dadurch bereits 0.7 Millionen Barrels täglich

fehlen. Bis zur Jahresmitte, wenn die Sanktionen

in Kraft treten, wird diese Menge

schon auf mehr als das Doppelte angestiegen

sein. Dadurch kommt das Ölkartell OPEC als

Swing-Producer ins Spiel: Die dort gehaltenen

Restkapazitäten werden angezapft. Letztere

sind eigentlich eingerichtet worden, um den

Weltmarkt im Falle von Umweltkatastrophen

und ähnlichen Ereignissen mit Erdöl zu versorgen.

Der Markt quittiert die jüngsten Entwicklungen

mit einem Aufschlag: Erdöl der

Sorte Brent Crude stieg seit Jahresbeginn um

13 %, die US-Sorte WTI um 7 %.

Edelmetalle springen ins Plus

Platz drei, vier, acht und neun in der Liste der

grössten Kursgewinner werden von vier Edelmetallen

besetzt: Silber, das um 22 % stieg,

dicht gefolgt von Platin mit 21 % sowie Rhodium

und Gold, die sich beide um jeweils

12 % verteuerten. Das industriell genutzte

Platin konnte von der Aufhellung der Wachstumserwartungen

in der Automobilbranche

profitieren (Platin wird wie Palladium, das

seit Jahresbeginn um 11 % stieg, zur Katalysatorherstellung

benötigt), während Gold mit

seinem Status als sicherer Hafen auftrumpfte

und von der anhaltenden Unsicherheit um

die Lösung der Griechenlandfrage profitierte.

Obwohl das zweite Rettungspaket im Februar

in Brüssel abgesegnet wurde, stieg das Gold

weiter an. Das könnte auch an der Ausweitung

der Zentralbankbilanz der EZB durch die Ver-

gabe langfristiger Refinanzierungskredite an

europäische Banken liegen. Anleger fürchten,

dass diese Massnahme inflationär wirkt. Sie

greifen zu Gold, um sich abzusichern.

Agrarrohstoffe: Kakao vorn

Glänzen konnte bei den Agrarrohstoffen nur

der Kakao, dessen Hauptproduzentenland

Côte d’Ivoire angesichts einer anstehenden

Reform des Kakaoanbaus schon im Dezember

und Januar den Grossteil der diesjährigen

Ernte verkaufte. Die Verkäufe sind im Februar

verebbt und die Preise, die im letzten Jahr

wegen des ungewöhnlich hohen ivorischen

Angebots um 50 % unter das Vorjahresniveau

rutschten, sprangen seit Jahresbeginn

wieder um 11 % in die Gewinnzone.

Der wegen seiner Verarbeitung zum Benzinadditiv

Ethanol benötigte Zucker stieg angesichts

steigender Ölpreise und dank des

daraus erwarteten Anstiegs der Ethanolnachfrage

seit Jahresbeginn um 9 %. Mais, der in

den USA zu Ethanol verarbeitet wird, konnte

davon nicht profitieren: Er fiel um 2 %.

Bestellen Sie kostenlos unseren regelmässigen

Rohstoff-Newsletter unter www.derinet.ch.

Weitere Informationen zu Chancen und Risiken der

Produkte finden Sie unter www.derinet.ch.

Emittentin Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai

Garantin Vontobel Holding AG, Zürich (S&P A; Moody’s A2)

SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)

Kotierung SIX Swiss Exchange

Produktname VONCERT Open End auf den

JPMCCI – Aggregate TRI1 VONCERT Open End auf den

JPMCCI – Energy TRI1 VONCERT Open End auf den

JPMCCI – Precious Metals TRI1 VONCERT Open End auf den

JPMCCI – Industrial Metals TRI1 Basiswert JPMCCI Aggregate TRI JPMCCI – Energy TRI JPMCCI – Precious Metals TRI JPMCCI – Industrial Metals TRI

Produkt- / Indexwährung USD USD USD USD

Valor / Symbol 1208 7907 / ETCCIU 1208 7908 / ETCENU 1208 7911 / ETCPMU 1208 7910 / ETCIMU

Anfangsfixierung / Laufzeit 21.01.2011 / Open End 21.01.2011 / Open End 21.01.2011 / Open End 21.01.2011 / Open End

Produktwährung USD USD USD USD

Managementgebühr p. a. 1.00 % p. a. 1.00 % p. a. 1.00 % p. a. 1.00 % p. a.

Aktueller Briefkurs2 USD 103.50 USD 110.10 USD 124.10 USD 89.90

1 ® Dieses Produkt ist auch in der Variante Quanto CHF und EUR sowie in der Variante mit COSI -Besicherung erhältlich.

2 Stand am 05.03.2012

Hinweis: Bei einer Investition in die VONCERTs [SVSP-Produkttyp Tracker-Zertifikat (1300)] sind weitgehend die gleichen Risiken wie bei einer Direktanlage in den Basiswert zu

beachten, insbesondere die entsprechenden Fremdwährungs-, Markt- und Kursrisiken. VONCERTs erbringen keine laufenden Erträge und verfügen über keinen Kapitalschutz.


17 derinews März 2012 Antworten auf Ihre Fragen

Welches sind die besten Basiswert-Kombinationen in einem

Multi Defender VONTI?

Den Multi Defender VONTIs liegen mehrere

Titel als Basiswert zugrunde. Worauf ist bei

deren Auswahl zu achten?

Wie jedes Investment sollte auch die Anlage

in Multi Defender VONTIs mit einer klaren

Marktmeinung zu den jeweiligen Basiswerten

beginnen. Bei diesem Produkttyp bedeutet

dies, dass man von einer Seitwärtsbewegung

oder einem leicht steigenden Verlauf

der Basiswerte ausgeht. Kursrückschläge sind

jedoch nicht ausgeschlossen. Idealerweise

notieren, solange die einzelnen Barrieren nie

berührt wurden, sämtliche Basiswerte per

Verfall zwischen den jeweiligen Barrieren

und Ausübungspreisen. Denn eine Rückzahlung

zum Nennwert ist gewährleistet, solange

die Basiswerte ihre Barrieren während der

massgeblichen Barrierenbeobachtung nicht

berührt haben bzw. sich alle Basiswerte bei

Schlussfixierung (wieder) über den jeweiligen

Ausübungspreisen befinden, falls einer der

Basiswerte seine Barriere während der massgeblichen

Barrierenbeobachtung berührt hat.

Daher sind Titel als Basiswerte interessant, die

einerseits über eine tiefe Volatilität verfügen

und andererseits eine hohe gegenseitige

Korrelation aufweisen. Eine tiefe Volatilität

bedeutet, dass der Aktienkurs keinen grossen

Schwankungen ausgesetzt ist. In Bezug auf

einen Multi Defender VONTI heisst das, dass

Wir freuen uns auf Ihre Fragen rund um das

Thema strukturierte Produkte. Senden Sie uns

ein E-Mail an advisoryderivatives@vontobel.ch

oder rufen Sie uns an.

die Wahrscheinlichkeit einer Barrierenverletzung

geringer ist. Aus demselben Grund ist

eine hohe Korrelation von Vorteil. Denn in

diesem Fall bewegen sich die Aktienkurse der

Basiswerte in die gleiche Richtung. Damit ist

das Risiko, dass einer der Basiswerte die Barriere

berührt, geringer, als wenn sie sich in

entgegengesetzte Richtungen bewegen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die

Basiswerte unter Berücksichtigung des Portfoliokontextes

ausgewählt werden. Der Anleger

muss mit jedem der Basiswerte leben können,

sollte dieser im Falle eines Barrierenereignisses

geliefert werden.

Was bedeuten historische und

implizite Volatilität?

Die Volatilität ist ein statistisches Mass für die

Häufigkeit und die Stärke der Kursausschläge

eines Basiswertes. Exakt zu berechnen ist die

Volatilität nur in der Rückschau als sogenannte

historische Volatilität. Diese bietet Anlegern

nur einen Anhaltspunkt bei der Analyse von

Derivaten wie z. B. Anlagezertifikaten. Sie

trifft zwar eine Aussage über die Schwankungen

eines Basiswertes in der Vergangenheit,

entscheidend sind aber die Erwartungen

an die zukünftige Entwicklung der Häufigkeit

und Stärke von Kursausschlägen des Basiswertes.

Die implizite Volatilität beruht im

Unterschied zur historischen Volatilität nicht

auf historischen Zeitreihen, sondern lässt

sich eher als die von den Optionsmärkten

erwartete Höhe der Kursschwankungen in

der Zukunft interpretieren. Sie ist bestimmend

für den Optionspreis, der Bestandteil

der meisten strukturierten Produkte ist. Im

Gegensatz zu den anderen Bestimmungsfaktoren

des Optionspreises – wie der Kurs des

Basiswertes, Ausübungspreis (Strike), Restlaufzeit,

risikoloser Zins und Dividenden –

kann die implizite Volatilität nicht beobachtet,

sondern muss geschätzt werden. Damit entspricht

sie in etwa der vom Markt erwarteten

Volatilität. Die implizite (erwartete) Volatilität

kann höher oder niedriger sein als die Volatilität

in der Vergangenheit, je nachdem, ob die

Marktteilnehmer stärkere oder schwächere

Kursausschläge erwarten.

Benötigen Anleger ein Depot bei der Bank

Vontobel, um deren strukturierte Produkte

handeln zu können?

Anleger müssen nicht zwingend ein Depot bei

der Bank Vontobel halten, um deren Produkte

handeln zu können. Dies kann auch über ein

Depot bei einer Hausbank oder einem Online-

Broker erfolgen. Bei Swissquote können

Vontobel-Produkte über das Internet sogar

vor- bzw. nachbörslich von 08.00 bis 21.50

Uhr gehandelt werden.

Unsere Spezialisten geben Ihnen gerne Antwort auf Ihre Fragen zu

strukturierten Produkten. Täglich teilen unsere Experten ihr Know-how

mit Ihnen via Telefon von 8.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unter

advisoryderivatives@vontobel.ch.

Ihr «Advisory Financial Products»-Team in Zürich

Dreikönigstrasse 37, 8022 Zürich

Telefon + 41 58 283 78 88, Telefax + 41 58 283 57 67

advisoryderivatives@vontobel.ch


18 derinews März 2012 Wissenswertes

Wussten Sie, dass …

Die aufstrebende Supermacht China verfolgt ehrgeizige Ziele:

Aufgrund der wichtigen Rolle, welche ein funktionierender

Bahnverkehr für die soziale und ökonomische Entwicklung des

Landes inne hat, werden die Modernisierung und der Ausbau

des Schienennetzes weiter vorangetrieben. Ein weiteres Ziel der

chinesischen Regierung ist es, die landeseigene Währung – den

Renminbi – neben dem US-Dollar und dem Euro als Reservewährung

zu etablieren.

Wussten Sie beispielsweise, dass …

… Shanghai das längste U-Bahnnetz der

Welt hat?

Seit der Expo 2010 ist das Shanghaier

U-Bahnnetz mit 420 km das längste

der Welt.

… das Bahnnetz in China im Jahr 1890 erst

90 km lang war?

Anders als die britische Kolonie Indien tat

sich das chinesische Kaiserreich mit dem

neuen Verkehrsmittel ziemlich schwer.

… man in China bis 2020 von fünf Milliarden

Zugreisenden pro Jahr ausgeht?

Laut dem 2011 verabschiedeten zwölften

Fünfjahresplan soll deshalb bis 2015 das

technisch höchstentwickelte Hochgeschwindigkeitsnetz

der Welt entstehen.

… das Eisenbahnministerium in diesem Jahr

umgerechnet 64 Milliarden US-Dollar

für den Ausbau der Bahninfrastruktur

einsetzen will?

2012 sollen 6366 neue Schienenkilometer

gebaut werden, vor allem auf den Hauptverkehrsachsen

und den Strecken mit den

meisten Kohletransporten.

… der neue Hochgeschwindigkeitszug «Asia

Star» bis zu 500 km/h schnell sein soll?

Der staatliche Zughersteller CSR hat das

Hightech-Gefährt Ende 2011 erstmals

präsentiert.

… wegen der extrem dünnen Luft in der

Tibetbahn immer ein Arzt mitfährt?

Zudem werden Atemgeräte für die

Passagiere mitgeführt.

… die Chinesen mehrheitlich mit dem

Zug reisen?

Etwa zwei Drittel des Passagierverkehrs

und die Hälfte des Güterverkehrs werden

mit der Eisenbahn bewältigt.

… die höchste Bahnstrecke der Welt von

Peking nach Lhasa in Tibet führt?

Die im Juli 2006 eröffnete knapp 2000 km

lange Strecke führt auf eine Höhe von

5072 Metern.

… die 1949 eingeführte chinesische Volkswährung

Renminbi im Westen oft Yuan

genannt wird?

Yuan ist jedoch nur eine Währungseinheit

des Renminbi: Ein Yuan entspricht 10 Jiao

beziehungsweise 100 Fen.

… das Reich der Mitte mit 3.2 Billionen

US-Dollar (per Ende 2011) über die weltweit

grössten Devisenreserven verfügt?

Davon sollen fast 3 Billionen US-Dollar

allein in den letzten zehn Jahren angehäuft

worden sein.

… die Devisenreserven Chinas um mehr als

14’000 US-Dollar pro Sekunde steigen?

Dies ist das Resultat einer stark exportgetriebenen

Wirtschaft.

Bild oben: Chinas Währung, der Renminbi, ist auf

dem Vormarsch. Bild unten: Wie die Stadt selbst

sind auch die Strassenbahnen Hongkongs farbenfroh

und in die Höhe gebaut.


19 derinews März 2012 News und Tipps

Haben Sie eine derinews-Ausgabe verpasst?

Unser Kundenmagazin liefert fundierte Informationen

aus der Welt der strukturierten Produkte.

Mit den derinews orientieren wir Sie

monatlich über Produktinnovationen der Bank

Vontobel, Anlagestrategien und Anlagetipps.

Pfl anzen Sie

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Nutzen Sie das umweltschonende

derinews-Livepaper und

unterstützen Sie dadurch

die Initiative

«Plant-for-the-Planet»!

Seite 12

Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel Februar 2012 – Ausgabe Schweiz

«Swissness»

im Portfolio

Marktfokus, Seite 6

Pfl anzen Sie einen Baum!

Know-how, Seite 12

Erdgas – eine Hand wäscht

die andere

Investmentidee, Seite 14

derinews Februar 2012

Marktfokus: «Swissness»

im Portfolio

Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel Oktober 2011 – Ausgabe Schweiz

Setzen Sie auf

Bestnoten

Marktfokus, Seite 6

Was bedeuten hohe

Volatilitäten für Anleger?

Know-how, Seite 12

Ist der grosse Goldrausch

vorbei?

Investmentidee, Seite 14

derinews Oktober 2011

Marktfokus: Setzen Sie

auf Bestnoten

Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel Januar 2012 – Ausgabe Schweiz

Bauwut am

Zuckerhut

Investmentidee, Seite 13

Perspektiven 2012 –

Impulse für das

neue Jahr

Marktfokus, Seite 6

Optimiert in Öl investieren

Know-how, Seite 12

derinews Januar 2012

Investmentidee: Bauwut

am Zuckerhut

Wettbewerb

Machen Sie mit und

gewinnen Sie zwei Übernachtungen

im Kempinski

Grand Hotel des Bains

in St. Moritz!

Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel September 2011 – Ausgabe Schweiz

Turbulente Börsenphasen

– was nun?

Marktfokus, Seite 6

Perspektiven bei

Barrierenberührung

Know-how, Seite 12

Abgerechnet wird

zum Schluss –

Barrieren beobachtung

zum Laufzeitende

Investmentidee, Seite 14

derinews September 2011

Marktfokus: Turbulente

Börsenphasen – was nun?

Rechtlicher Hinweis

Die vorliegende Publikation dient lediglich der Information und stellt keine Anlageempfehlung oder Anlageberatung dar und ersetzt

nicht die vor jeder Kaufentscheidung notwendige qualifizierte Beratung, insbesondere auch bezüglich aller damit verbundenen Risiken.

In der Vergangenheit erzielte Performance darf nicht als Hinweis oder Garantie einer zukünftigen Performance verstanden werden. Allein

massgeblich sind die in den jeweiligen Prospekten enthaltenen vollständigen Bedingungen, die bei der Bank Vontobel AG, Financial

Products, CH-8022 Zürich, unter Tel. + 41 (0)58 283 78 88, kostenlos erhältlich sind. Weiter verweisen wir auf die Broschüre «Besondere

Risiken im Effektenhandel», die Sie bei uns bestellen können. Strukturierte Produkte gelten nicht als kollektive Kapitalanlagen im Sinne

des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen deshalb nicht der Bewilligung und der Aufsicht der

Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Werthaltigkeit von strukturierten Produkten kann nicht nur von der Entwicklung des

Basiswertes, sondern auch von der Bonität des Emittenten abhängen. Der Anleger ist dem Ausfallrisiko des Emittenten/Garantiegebers

ausgesetzt. Diese Publikation und die darin dargestellten Finanzprodukte sind nicht für Personen bestimmt, die einem Gerichtsstand

unterstehen, der den Vertrieb der Finanzprodukte oder die Verbreitung dieser Publikation bzw. der darin enthaltenen Informationen

einschränkt oder untersagt. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. März 2012. © Bank Vontobel AG. Alle Rechte vorbehalten.

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Die Wertpapiere werden von J.P. Morgan Securities Ltd. nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder unterstützt. J.P. Morgan bietet den

Wertpapierinhabern oder sonstigen Personen keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie oder Zusicherung, weder hinsichtlich

der Zweckmässigkeit, allgemein in Wertpapiere oder speziell in diese Wertpapiere zu investieren, noch hinsichtlich der Fähigkeit des

JPMorgan Commodity Curve Index, ein festgelegtes Ziel zu erreichen. J.P. Morgan hat der Bank Vontobel AG («Lizenznehmerin») eine

Lizenz zur Nutzung des JPMorgan Commodity Curve Index in Zusammenhang mit den Wertpapieren erteilt. J.P. Morgan ist nicht verantwortlich

für die Ausgabe, Verwaltung, das Marketing oder den Handel der Wertpapiere und übernimmt in dieser Hinsicht keinerlei

Verpflichtungen oder Haftung. J.P. Morgan ist der Marketingname für JPMorgan Chase & Co. und deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

weltweit.

COSI ® Collateral Secured Instruments – Investor Protection engineered by SIX Group.

Alle Publikationen können unter www.derinet.ch

kostenlos und einfach per Email oder Post in

Deutsch und Französisch bestellt werden. Wir

geben Ihnen einen Überblick über die vergangenen

Ausgaben.

Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel November/Dezember 2011 – Ausgabe Schweiz

Quo vadis, Gold?

Marktfokus, Seite 6

Mehrertrag durch

Referenzschuldner

Know-how, Seite 12

UNIT auf SMI ® – höhere

Renditechancen dank

Referenzanleihen

Investmentidee, Seite 14

Interview mit Goldexperte

Marc Gugerli

Interview, Seite 9

derinews November/Dezember 2011

Marktfokus: Quo vadis Gold?

Brandneu:

Noch mehr Infos,

Inhalt und Service

Wettbewerb mit

Top-Preisen!

Das Monatsmagazin für strukturierte Produkte der Bank Vontobel August 2011 – Ausgabe Schweiz

China Railway –

China stellt die

Weichen für die

Zukunft

Marktfokus, Seite 6

Zahlen sich Quanto-

Produkte im aktuellen

Umfeld aus?

Know-How, Seite 12

Am steigenden Strompreis

partizipieren

Investmentidee, Seite 14

derinews August 2011

Marktfokus: China Railway –

China stellt die Weichen für

die Zukunft

Finanzmärkte 2012 –

Wo Renditechancen warten

Podiumsdiskussion

Dienstag, 20. März 2012

18:30 Uhr (Türöffnung 18:00 Uhr)

Theater Stadelhofen | Stadelhoferstrasse 12 | 8001 Zürich

meinung: Finanzmärkte am Wendepunkt –

Aktieninvestment gerade jetzt?

ausblick: Welche Finanzmärkte bieten das

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Aktienstrategien am effektivsten

umgesetzt werden?

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Impressum

Unter anderem mit:

Dr. Felix Brill

Chefökonom,

Wellershoff & Partners

in partnership with

Herausgeberin: Bank Vontobel AG,

Financial Products, Dreikönigstrasse 37, 8022 Zürich

Redaktion: Jessica Tresch, Adrian Kwasnitza

Marketing: Isabelle Gruchow, Katia Bezzola Bussinger

Wussten Sie, dass … : Swisscontent Corp.

Erscheinungsweise: monatlich

Auflage: 7350 Exemplare

Gestaltung: Kovikom Werbeagentur AG ASW,

Zweierstrasse 35, 8004 Zürich, www. kovikom.ch

Bestellen Sie via:

E-Mail: derinews@vontobel.ch

Internet: www.derinet.ch

oder schreiben Sie an: Bank Vontobel AG,

Financial Products, Marketing,

Dreikönigstrasse 37, 8022 Zürich


Bank Vontobel AG

Financial Products

Gotthardstrasse 43

CH-8022 Zürich

Telefon + 41 (0)58 283 78 88

Telefax + 41 (0)58 283 57 67

www.vontobel.com

www.derinet.ch

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