(3,00 MB) - .PDF - Wundschuh

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Eine alte „Correspondenz-Karte“ (Litho-Karte) zeigt verschiedene

Ansichten von Wundschuh. Diese Karte stammt

aus dem Jahr 1899 und erschien im Kunstverlag Senefelder

in Graz. In der Bildbeschreibung heißt es: „Wundschuh:

Ein bedeutendes Pfarrdorf im Grazerfeld, zwei

Fahrstunden mit dem „Stellwagen“, wie die Postkutsche

der privaten Postlinie hieß, von der Landeshauptstadt

entfernt. Der Ort ist bekannt für seine Teichwirtschaften,

welche die Grazer Haushalte mit Karpfen beliefern.“

Der Anlass des festlichen

Aufmarsches in

den Kriegsjahren in

Wundschuh ist nicht

genau bekannt. Man

beachte die Musik, die

Häuser der Familien

Lenz und Nager sowie

den offenen Straßengraben.

Anno

dazumal

In den Kriegsjahren entstand dieses (abgeschnittene)

Bild, das die Fußballtruppe mit (hockend v. l. n. r.)

Franz Schöpfer, Anton Nager, Karl Kniepeiß, Ferdinand

Krispel, unbekannt sowie (stehend v. l. n. r.)

Franz Nager, Josef Kainz, Erich Kainz, Franz Hohl,

Albert Reininger und Leopold Gartler zeigt. Bei der

800-Jahr-Feier der Gemeinde Wundschuh im Jahr

1965 trat ein Teil dieses Teams in einem Jux-Spiel auf

der Neubauer-Wiese gegen die neu formierte Wundschuher

Fußballmannschaft an und verlor mit 1:9.

Sehr selten werden der Gemeindezeitung-Redaktion Fotos

aus den Kriegs- und Nachkriegsjahren gegeben. Dieses Foto

auf dem Wundschuher Hauptplatz (mit Blick Richtung

Dorfstraße) entstand bei einer Feier der Nationalsozialisten.

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Gemeindezeitung Wundschuh – Nr. 4/2005

Die älteren Wundschuher

können

sich noch gut an

Josef Reiterer

vulgo Stangl aus

Kerschegg erinnern.

Im Jahr

1926 begann er

am Fuße der

Frauensäule auf

dem Wundschuher

Hauptplatz mit

dem Kastanienbraten.

Im Jahr

1959 wurde er

erstmals von seinem

Sohn Franz

begleitet, der heute

noch im Herbst

Sonntag für Sonntag

nach Wundschuh

kommt und

hier seine Kastanien

tütenweise

verkauft.

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