Die erste Ludwigsburger Wasserversorgungsanlage Die erste ...

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Die erste Ludwigsburger Wasserversorgungsanlage Die erste ...

Das Gesundheitsmagazin für Möglingen und Umgebung aus Ihrer Rathaus-Apotheke

Aktuelles für

Möglingen

24.Juli – 6.September 2003

Sommerferien!!!

2. August 2003

Blutzucker-Meßtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke

(Schutzgebühr 3,00 €)

5. August 2003

Körperfett-Meßtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke

(Schutzgebühr 0,50 €)

14. August 2003

Blutdruck-Meßtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke

(Schutzgebühr 0,50 €)

22. August 2003

Kosmetischer Hauttest

in Ihrer Rathaus-Apotheke

( Schutzgebühr € 1,00 ).

Wir bestimmen Feuchtigkeits- und

Fettgehalt Ihrer Gesichtshaut und

empfehlen Ihnen die passenden

Pflegeprodukte.

17. August 2003

Blutdruck-Meßtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke

(Schutzgebühr 0,50 €)

25. August 2003

Cholesterin-Meßtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke

(Schutzgebühr 10,00 €)

Wir bestimmen HDL, LDL,

Triglyceride, Gesamtcholesterin

und Blutzucker in einer einzigen

Messung. Um reproduzierbare

Werte zu erhalten bitten wir Sie,

möglichst nüchtern zu erscheinen.

Thema des Monats:

Die erste Ludwigsburger

Wasserversorgungsanlage

August 2003 / Ausgabe 40

August 2003 / Ausgabe 40

Sie haben Termine oder Berichte, die veröffentlicht werden sollen? Kurze Mitteilung per Post, Fax oder persönlich vorbeigebracht genügt!


1.

2.

3 Anmerkungen zum Sonnenschutz:

1

Jetzt mitten im Hochsommer ist wieder die Zeit der

ausgiebigen Sonnenbäder. Aber immer noch setzen

sich viele Menschen ohne ausreichenden Schutz dieser

Bestrahlung aus, weil sie dem Schönheitsideal einer

„frischen gesunden Bräunung“ entsprechen wollen. Oft

geht dies mit zahlreichen Sonnenbränden einher, einer

Hautschädigung, die nicht ohne Folgen bleibt. Sonnenbrände

gelten als Risikofaktor für die Entstehung bösartiger

Hauterkrankungen und sind daher strenggenommen

schlichtweg „verboten“! Insbesondere hellhäutige

Personen und alle Personen mit sonnenentwöhnter

Haut müssen auf ausreichenden Sonnenschutz achten.

Direkte Sonneneinstrahlung und die Mittagssonne sind

zu vermeiden. Aber auch im Schatten kommt es durch

Reflektionen zur UV-Bestrahlung der Haut!

Auch 2in unseren Breiten sollten Sonnenschutzmittel mit

ausreichendem Lichtschutzfaktor benutzt werden, zu

Beginn der Sonnensaison am besten mit Sunblocker ( ab

Lichtschutzfaktor 20) einreiben. In südlichen Ländern

empfehlen wir meist sogar noch höhere Lichtschutzfaktoren.

Sonnenschutzmittel sollten immer etwa eine halbe

Stunde vor Beginn der Sonnenbestrahlung aufgetragen

werden und auch bei Sprays muß gut einmassiert werden.

Nach dem Baden Sonnenschutz erneut auftragen,

auch wenn dieser als wasserfest deklariert ist. Aber auch

wer Sonnenschutz benutzt, sollte nicht vergessen: Die

ungeschützte Haut kann sich je nach Hauttyp nur etwa

10 –20 Minuten selbst schützen. Das Sonnenbaden mit

Sonnenschutzlotionen erhöht diese Zeit entsprechend

des angegebenen Faktors nur einmalig. Wird ein Lichtschutzfaktor

20 benutzt, kann man 20 mal so lange in der

Sonne liegen, so die offizielle Definition. Das wären dann

bei empfindlichen Menschen (10 mal 20 Minuten) etwas

über drei Stunden. Ein nochmaliges Einreiben

würde den Sonnenschutz für diesen

Tag nicht mehr verlängern. In

Anbetracht der aggressiven Sonnenbestrahlung

ist aber auch das

Sonnenbaden von drei Stunden

auch mit entsprechender Lotion

nicht wirklich zu empfehlen.

Grundsätzlich gilt: nach dem

Sonnenbad duschen und den

Körper mit einem guten Aprespräparat

pflegen.

Fragen Sie uns, wir beraten Sie

gerne!

Foto: Bildarchiv Geiger

3.

Besonderer 3Schutz ist bei Kindern unter fünf Jahren not-

wendig. Sie sollten auf keinen Fall der Mittagssonne ausgesetzt

werden und sich auch die übrige Zeit nie unbekleidet

in der Sonne aufhalten. Auf Sonnencreme mit

hohem Sonnenschutzfaktor ( LSF 30 oder höher), Schutz

der Augen vor der Sonne und eine Kopfbedeckung ist zu

achten. Für Kinder, die sich viel im Wasser aufhalten, gibt

es spezielle, besonders wasserfeste Sonnenschutzpräparate.

Und Säuglinge gehören überhaupt nicht in die

Sonne!

Herzlichst Ihr

Götz-Georg Mauthe

Historisches...vor 85 Jahren:

Schrecksekunde für die

Möglinger Kirchengemeinde:

Am 21. August 1918 erhielt Möglingen den Bescheid,

daß die kleine, 185 kg schwere Apostelglocke, die um

1450 gegossen wurde, zu Kriegszwecken abgeliefert

werden müsse. Das Kriegsende im November 1918

bewahrte sie jedoch vor der Einschmelzung, und

schon am Silvestertag 1918 konnte sie wieder in den

Glockenstuhl der Pankratiuskirche gehängt werden.

Sie überlebte auch den

2. Weltkrieg und wird heute

als Vaterunserglocke verwendet,

da sie mit ihrem

Ton Fis nicht ins Geläut

der übrigen, neuen

Glocken paßt.


Götz-Georg

Mauthe

Berlinde Walz

Thema des Monats

Claudia Lindecke

Verena Günther

Die erste Ludwigsburger

Wasserversorgungsanlage

Leyla Cetin

Im Jahre 1704 legte Herzog Eberhard Ludwig (1676 –1733) den Grundstein des Ludwigsburger

Schlosses, um den württembergischen Fürstensitz von Stuttgart hierher zu verlegen.

Ab 1718 folgte der systematische Ausbau der Stadt, deren zentrale Wasserstelle der

neu errichtete Marktbrunnen werden sollte. Die Wasserzufuhr zu diesem Brunnen war

so bedeutsam, daß der Herzog sich persönlich um die Lösung des Problems kümmerte.

Seine Wahl fiel auf Möglingen mit seinen vielen Quellen: Die Strohgäugemeinde wurde

der Wasserspender Ludwigburgs.

Das Herzstück der Wasserleitung von Möglingen

nach Ludwigsburg sollte die Möglinger

Mühle werden. Sie steht heute in der

Asperger Straße 18 und gehört zum Landwirtschaftlichen

Betrieb und Weingut von

Albert und Bert Häcker. Bereits 1453 erstmals

urkundlich erwähnt (wahrscheinlich

ist sie noch bedeutend älter) wurde ihr

Mühlrad vom heute hier verdohlten Leudelsbach

angetrieben. Nach den Plänen

des Fürstlichen Baumeisters Johann Leonhard

Frey sollte das Quellwasser aus dem

Oberen Leudelsbachtal (an der Straße

nach Markgröningen) in einer aus gewöhnlichen

Mauersteinen errichteten und nach

oben gewölbten runden Brunnenstube

gesammelt werden (diese wurde 1965 beim

Bau einer Jauchegrube gefunden, ohne

daß man sich damals die Funktion der

Anlage erklären konnte). Mit Hilfe einer

Druckpumpe, die durch das Wasserrad

angetrieben wurde, sollte das Wasser

dann durch „eyßerne Bronnenteuchel“ auf

einen kleinen Turm gepumpt werden, der

auf dem Wollenberg errichtet wurde (ein

kleines Flurstück westlich der Möglinger

Katholischen Kirche am Anfang des Roseggerwegs

trägt seither den Namen „Beim

Wasserturm“).

Die Möglinger Mühle

Nachdem durch diese älteste bekannte

Wasserpumpanlage im Kreis Ludwigsburg

der Geländeanstieg in Richtung Stadt überwunden

war, konnte das Wasser entlang

des Gefälles problemlos in den Ludwigsburger

Marktbrunnen geleitet werden. Als

Leitungsrohre dienten hierfür durchbohrte

Forchenstämme, sog. „Teichel“, jeder 50

Schuh lang und 15 –16 Zoll dick. Weit über

600 Stämme waren zur Ausführung des

Projekts nötig. Am 6. Dezember 1730 geht

aus einer herzoglichen Resolution eindeutig

hervor: Der Ludwigsburger Marktbrunnen

spendet Wasser – aus Möglingen!

Doch die Anlage stand unter keinem guten

Stern. Zwar wurden Möglingen und Markgröningen

kurzerhand zur baulichen

Instandhaltung des „Wasserwerckhs“ verpflichtet,

doch die ständig leeren Kassen

des Herzogs belasteten das Vorhaben von

Anfang an. Der erste, den es traf, war

Caspar Siglin, der Möglinger Müller. Da die

Kraft des Leudelsbachs nicht ausreichte,

um sowohl Mahlmühle als auch Wasserwerk

gleichzeitig zu betreiben, wurde die

Möglinger Mühle mit Wirkung vom 30. September

1727 auf herzoglichen Befehl

beschlagnahmt und stillgelegt. Siglin erhielt

die Papiermühle in Berg bei Stuttgart als

Ausgleich, den versprochenen Umbau

mußte er allerdings selbst bezahlen. In

Berg mußte der Papiermacher Tobias

Schmad dafür weichen, fand Arbeit in der

Papiermühle in Niefern und starb schon

1732. Siglin und Schmad wurden vom württembergischen

Herzog nie entschädigt.

Ähnlich erging es zahlreichen Handwerkern

und Taglöhnern, die ab 1735 versuchten,

ihren Lohn einzufordern. Am 10. Mai

1741 berichtet die Fürstliche Renthkammer,

daß alle Akten über das Möglinger Brunnenwerk

und die Lohnmahnungen „gleich

anfangs bey der Registratur entweder verlohren“

oder „verlegt worden“ sind. Auch

Baumeister Frey klagt 1732, „die nöthigen

Elke Kämmerer

Astrid Mauthe Harald Mauthe

Herzog Eberhard Ludwig (1676 –1733)

Gelder und erforderlichen Materialien

seyen ihm nicht angeschafft worden“ und

„man solle eine Aiche und eine Hagenbuche

nach Möglingen schaffen“, da „für

eine etwaige Reparatur der Möglinger

Wassermaschine nicht das geringste Holzwerck

vorrätig“ sei. Im Februar 1733 lieferte

der Leonberger Forstmeister daraufhin

drei Hagenbuchenstämme.

Am 31. Oktober 1733 starb Herzog Eberhard

Ludwig, 1734 starb Baumeister Frey. Ab

1738 schaute sich Freys Nachfolger Weysinger

nach Alternativen zur Wasserversorgung

aus Möglingen um und fand sie in

Quellen am Schaafhof und im Lerchenholz.

Schon am 20. Oktober 1738 schreibt Weysinger,

daß beim Abbruch der Möglinger

Wassermaschine etliche hundert eiserne

Teichel übrig geblieben seien. Warum die

Maschine so schnell aufgegeben wurde,

ist unbekannt. Der mit der Untersuchung

des Möglinger Wasserwerks beauftragte

Architekt Schwegler schreibt Ende 1738, er

sei die Strecke vom Osterholz zur Möglinger

Mühle abgeritten, und alle hölzernen

Teichel seien ausgegraben gewesen, die

brauchbaren sollten in die „Thier- und

Fasangärten“ gebracht werden, die

unbrauchbaren aber „seyen an einen

unbekannten Ort verschleppt“ worden.

Albert Kleemann, der in „Hie gut Württemberg“

vom 24. 12. 1968 ausführlich über die

erste Wasserversorgung von Ludwigsburg

berichtet, vermutet hier die späte Rache

der Fuhrleute und Taglöhner, die ihre wohlverdienten

Löhne nie gesehen haben. Tatsächlich

hat die Fürstliche Renthkammer

die Schulden dieses Projektes bis heute

nicht bezahlt. Die Möglinger Mühle wurde

kurz darauf wieder in eine normale Mahlmühle

umgewandelt.


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