Der Kleine Schorndorfer Hof in Möglingen im Mittelalter

rapom

Der Kleine Schorndorfer Hof in Möglingen im Mittelalter

Das Gesundheitsmagazin für Möglingen und Umgebung aus Ihrer Rathaus-Apotheke

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Möglingen

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5. April 2005

Körperfett-Messtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke (Schutzgeb. € 0,50)

8. April 2005

Blutzucker-Messtag

in Ihrer Rathaus-Apotheke (Schutzgeb. € 3,–)

9. April 2005

Frühlingsfest im

Kleeblatt-Pflegeheim

gemeinsam mit den Möglinger Landfrauen, Beginn

14 Uhr. Alle Möglinger Bürger sind herzlich eingeladen

21. April 2005

Blutdruck-Messtag

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25. April 2005

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Thema des Monats:

Der Kleine Schorndorfer Hof

in Möglingen im Mittelalter

April 2005 / Ausgabe 60

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Neues aus unserer Kosmetikabteilung:

Shiitake – ein asiatischer

Pilz für wunderschöne

Haut

Bislang landete er eher im

Chop-Suey oder in der Miso-

Suppe als in Kosmetika: der

Shiitake, ein zierlicher asiatischer

Pilz, der an Bäumen

wächst ( „Shii“ ist ein japanisches

eichenähnliches Gewächs,

„Take“ heißt Pilz). Heilkundige der Traditionellen Chinesischen

Medizin (TCM) geben ihn gerne bei Bluthochdruck, Leberleiden, Diabetes

und zur Kräftigung des Immunsystems. Nun haben ihn auch die Experten

der führenden Apothekenkosmetikserie Vichy für sich entdeckt. Sie extrahierten

den Extrakt „Fermiskin“ aus dem Shiitake und packten ihn in die

neue Vichy Creme LiftactivPro. Fermiskin hemmt ein hauteigenes Enzym,

das für den Abbau von Kollagenfasern in der Haut verantwortlich ist.

Dadurch wird der Alterungsprozeß verlangsamt, Ergebnis ist ein glatter

Teint. Vichy LiftactivPro gibt es für normale und speziell für trockene

Haut, der 50 ml Tiegel kostet jeweils Euro 21,50 und ist – natürlich – in

Ihrer Rathaus-Apotheke Möglingen erhältlich.

La mer First Care – die neue 24-Stunden Creme

Die Rathaus-Apotheke Möglingen ist eines der

wenigen Depots in unserer Gegend, in dem die

hochwertige Schönheitspflegeserie La mer

(mit Wirkstoffen aus dem Meer) erhältlich ist.

Basis dieser Serie ist hochgereinigter Meeresschlick-Extrakt,

der intensiv und nachhaltig

Feuchtigkeit spendet. Für die Haut ab ca.

25 Jahren gibt es als erste Pflege die La mer

First Care Creme, die auf die besonderen Bedürfnisse junger Haut abgestimmt

ist. Ein spezieller Algen-Extrakt und Jojobaöl schützen gegen

schädliche Einflüsse von außen und gegen UV-Strahlung. Süßholzwurzel-

Extrakt wirkt entzündungshemmend, für ein angenehmes Hautgefühl

sind Lecithin und Ceramid-3 enthalten. La mer First

Care 24-Stunden Creme kann sowohl als schützende Tagescreme

wie auch als feuchtigkeitsspendende Nachtcreme

verwendet werden. Durch diese einfache Anwendung

stellt sie für junge Frauen den idealen Einstieg in

eine hochwertige und körperbewusste Pflege dar.

Je eher damit begonnen wird, desto nachhaltiger

ist die Wirkung – auch im fortgeschrittenen

Alter. Der 50 ml-Tiegel kostet Euro 22,–.

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Götz-Georg Mauthe Berlinde Walz Birgit Liedtke Claudia Lindecke

Rausch Herbaderm Body Cream Rich

Im Februar 2005 waren wir mit die Ersten, die Ihnen die neue Rausch

Herbaderm Body Cream Rich, eine Intensiv-Körpercreme für extrem

anspruchsvolle Haut, anbieten konnten. Die Qualität dieses Produktes hat

uns vom ersten Moment an überzeugt. Der Feuchtigkeitsverlust der Haut

wird auf einer Skala mit Werten zwischen 0 und 5 gemessen. Rausch

Herbaderm Body Cream Rich hat mit 0,01 den mit Abstand besten je

gemessenen Wert in diesem Bereich aufzuweisen. Rausch Herbaderm

Body Cream Rich ist reich an pflanzlichen Wirkstoffen: Gersten-Extrakt

stärkt mit seinem hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren die Schutzfunktionen

der Haut. Hafermilch ist reich an Aminosäuren und lindert auf

natürliche Weise Hautirritationen. Monoi-Butter aus der tahitianischen

Tiaré-Blüte und Kokosöl – einzigartig auf dem deutschen Markt – gibt

trockener Haut neue Elastizität, damit sie sich samtig weich und entspannt

anfühlt. Testen Sie diese außergewöhnliche Körpercreme für ein kleines

Wellness-Erlebnis zu Hause. Auch zu Neurodermitis oder Diabetes neigende

Personen sollten sie unbedingt probieren. Der 200-ml-

Tiegel ist für Euro 21,80 bei uns erhältlich.

Übrigens: Fortan wird es jeden Monat ein

„Rausch-Produkt des Monats“ geben.

Sie finden das Angebot dieses Schweizer

Haar- und Hautpflegespezialisten mit Naturprodukten

immer auf der hinteren Umschlagseite.

Herzlichst Ihre

Verena Günther, Kosmetikerin und PTA

Historisches ... ein

bedauernswerter Schulmeister:

Michael Schweitzer war seit ca. 1570 Schulmeister in

Möglingen. Er lag fast den ganzen Winter 1580/81 im Bett,

da er an Gicht (Podagra) litt, wo er die Jugend liegend

behörn musste. 1583 war er an Händen und Fiessen so

krank, dass er weder zur Kirche gehen noch Schreibarbeiten

versehen konnte. Er war ein leib armer Man, den

podagre fast alle

Monat od[er] in

6 Woch[en] suocht.

1585, also vor nun genau

420 Jahren, wurde

er beurlaubt, nachdem

ein Nachfolger bereits

verordnet

war.

Der Dicke aber – autsch! mein Bein! –

hat wieder heut’ das Zipperlein.


Foto: Hans Geiger

Verena Günther Isabell Lenhart Magdalin Khader

Leyla Cetin Elke Kämmerer Astrid Mauthe

Harald Mauthe

Thema des Monats

Der Kleine Schorndorfer Hof in

Möglingen im Mittelalter

Das Haus Münchinger Straße 21/23 gehört zu den ältesten Häusern in Möglingen. Es

war Teil des Kleinen Schorndorfer Hofes, der vermutlich der sog. Herrenhof, also der

führende Hof in Möglingen gewesen ist. Durch Neuordnung des Gebietes wird es in

nächster Zeit wesentliche Veränderungen an diesem Gebäude geben. Das bietet uns

Anlass, einmal ganz weit in der Geschichte Möglingens zurückzugehen.

… und im Jahre 1982.

Die erste urkundliche Erwähnung Möglingens

datiert aus dem Jahre 1275, wobei anzunehmen

ist, daß das Dorf wesentlich älter ist. Die

Dreifelderwirtschaft existierte bereits und das

Ackerland war unter mehr oder weniger großen

Höfen aufgeteilt, die verschiedenen „Herren“

Abgaben leisten mußten. Informationen über diese

Zeit liefern alte Lagerbücher und die gedruckten

„Altwürttembergischen Urbare“, Verzeichnisse

über Rechte und Einkünfte der Herrschaft in Stadtund

Landgemeinden. Sie stammen aus der Zeit um

1350, als die beiden Grafen Ulrich und Eberhard

der Greiner gemeinsam Württemberg regierten.

Der Hof, der uns an dieser Stelle interessieren

soll, begegnet uns das erste Mal in den Quellen

schon am 19. Februar 1296. Markgraf Rudolf von

Baden gibt seinem lieben Getreuen Konrad Harder

von Sachsenheim die Lehen in Möglingen, die

auch schon seine Vorfahren von den Markgrafen

empfangen hatten. Am 20. April 1327 ging das Gut

durch Kauf in den Besitz des Probstes Ulrich von

Württemberg über, „aus Freundschaft und Liebe“,

wie Markgraf Rudolf bemerkte. 1350 war es im

Besitz eines Herren von Yberg (bei Stetten im

Remstal), der es „nicht lange vorher“ erworben

hatte. Im Möglinger Urbar von ca. 1350 wird es

ausdrücklich als „fri“, also von Abgaben und Steuern

befreit bezeichnet, eine Urkunde hierzu fehlt

jedoch. 1435 verkaufte Anselm von Yberg diesen

Hof an den gräflichen Schreiber Heinrich Curifex

von Münsingen um 1500 Gulden, die Abgabefrei-

heit wird ein Jahr später, am 5. Dezember 1436,

erneut bestätigt. Dies gab Anlaß für Ärger mit

dem Möglinger Schultheißen und dem Gericht, die

versuchten, dieses Vorrecht des Hofes zu ignorieren.

Grund genug hatten sie, denn der Hof war so

groß, daß man ihm einen Großteil der Steuern des

Dorfes hätte auferlegen können. 1485 schließlich

sprach das gräfliche Hofgericht ein Machtwort:

der Hof blieb von allen gewöhnlichen Steuern und

Abgaben befreit, mußte aber zu außerordentlichen

Beschwerungen bis zu 5 Schilling beisteuern. Der

Sohn des Curifex, Heinrich Bälz, verkauft ihn

schließlich im Jahre 1487 um 1400 Gulden an das

Schorndorfer Spital, die Freiheit von Abgaben und

Diensten wird von Graf Eberhard V. am 16. April

1487 bestätigt. Seitdem erscheint er in den Quellen

als der „Kleine Schorndorfer Hof“. Erster bekannter

Hofmaier ist Hans Zainer, der 1504 den

Hof „zu rechtem Erblehen in Erblehnensweise

erkauft, bestanden (= gepachtet) und empfangen“

hat. Der Hof umfasste damals das Haus, 2 Scheunen,

Hofraite, 168 Morgen Ackerland und 2 Mannsmahd

Wiesen. Die jährlichen Abgaben sind bis

nach Waiblingen zu liefern, werden sie bis Schorndorf

gebracht, hat der Bringer „ein ziemlich Essen

und Trinken“ zu erhalten.

1515 unterliegt Möglingen, wie schon 1485 gegen

Hans Bälz, vor Gericht, als es erneut versuchte,

den Kleinen Schorndorfer Hof mit Steuern zu bele-

Hofeinfahrt

im Hohlgraben

gen. 1561 wird eine Klage der Gemeinde wegen

der Befreiung vom Frondienst wiederum zugunsten

des Schorndorfer Spitals entschieden. Hans Zainers

Sohn verkauft schließlich 1518 das nun auch

„Zainerscher Hof” genannte Anwesen an Mathis

Kontzlin (Kienzle) aus Oßweil. Bis 1615 bleibt der

Hof im Besitz dieser noch heute in Möglingen

ansässigen Familie.

Die Vermutung, daß es sich beim Kleinen Schorndorfer

Hof um den ehemaligen Herrenhof Möglingens

handeln könnte, liegt in der Lage der zugehörigen

Äcker begründet. Nach altem alemannischem

Recht konnte sich der Ortsherr die besten

Äcker in Ortsnähe aussuchen. Hermann und Adolf

Seybold fiel auf, daß sämtliches Ackerland bis ca.

500 m Entfernung vom Ort westlich, südlich und

südöstlich um das Dorf im Besitz des Großen und

des Kleinen Schorndorfer Hofes sowie des Adelberger

Hofes (s. „Der Möglinger“ Ausgabe 27, Juli

2002) waren. Bei genauerem Hinsehen ergab sich,

daß der Kleine Schorndorfer Hof durchweg die

Hälfte besaß, während der Adelberger Hof stets

neben dem Großen Schorndorfer Hof zu finden ist,

was nur von einer früheren Aufteilung eines großen

Hofes in diese beiden Höfe herrühren kann.

Die Äcker des Kleinen Schorndorfer Hof waren

20 – 50 Morgen groß, die der beiden anderen Höfe

jeweils nur die Hälfte, 10 –25 Morgen groß.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß

der Große Schorndorfer Hof im Jahre 1500 vom

Schorndorfer Spital in Möglingen erworben wurde

und nur unwesentlich größer als der Kleine war,

dafür aber nur 950 Gulden kostete. Dies lag wohl

in der Qualität der Äcker begründet.

Götz-Georg Mauthe

Das Haus Münchinger Straße 21/23,

ehem. „Kleiner Schorndorfer Hof”,

im Febrauar 2005 …

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