Jahresbericht 2012 - Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand

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Jahresbericht 2012 - Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand

JAHRESBERICHT 2012


VorwortLiebe Bäuerinnen und Bauern!Abenteuer, Romantik, Lust aufs Land, diese Gedanken haben immer etwas mitUrlaub zu tun. Urlaub am Bauernhof spiegelt all diese Vorstellungen wieder.Wir Bäuerinnen und Bauern brauchen uns keine großen Gedanken zu machen,wie wir den Gästen gerade diese Träume erfüllen. Wir leben in und mit derNatur, passen unseren Rhythmus der Jahreszeit an. Wir verbindentraditionelles Brauchtum mit Arbeit und Leben am Land, mit dem Ablauf imKirchenjahr.Authenzität und Echtheit, das sind unsere größten Vorzüge.Die naturnahe Bewirtschaftung unserer Bauernhöfe, die wunderbare Landschaft mit gepflegten Almen,macht gerade unser Land zu einer begehrten Urlaubsdestination. Entschleunigen, innehalten undgenießen und dabei so viele neue Eindrücke erleben.Eine Chance auch für uns als Vermieter das Leben am Bauernhof, die Arbeit, die Wertschätzung derbäuerlichen Produkte, real zu vermitteln. Unsere Gäste sind interessiert, vor allem die kleinen Gästewerden mit der Wirklichkeit vertraut.Die Vermietung am Bauernhof ist aber auch die große Chance, entsprechendes Einkommen zuerwirtschaften. Ein starkes Standbein für fleißige und kreative Betriebe, aber auch Herausforderung fürdie Gastgeber, für die Bauernfamilie. UaB geht nicht einfach nur nebenbei. Mit Aus - und Weiterbildungwird das nötige Knowhow gesammelt. Professionalität zeichnet unsere Bauernfamilien aus.Neben der tollen Auslastung am Betrieb ist aber besonders wichtig, dass die bäuerlichen Familien nichtauf die eigene Lebensqualität vergessen. Auch Vermieter haben ein Recht auf Urlaub, vielleicht einUrlaub auf dem Bauernhof!In diesem Sinne eine gute Sommersaison, viel Erfolg und viele zufriedene GästeDies wünscht euchElisabeth HölzlLandesbäuerinLK VizepräsidentinMitgliedsbetrieb bei UaB3


Am 01. September 2012 übernahm Mag. Johannes Handlechner die Geschäftsführung.Johannes Handlechner ist gebürtiger Mattseer. Bereits seit Juli 2010 ist er für den Landesverein Urlaubam Bauernhof tätig. Seine Aufgabenbereiche umfassten bis dahin die Marketingassistenz für dendeutschsprachigen Raum sowie die Pressearbeit und Marktforschung.Johannes Handlechner ist es ein großes Anliegen, an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen und die starkeMarke „Urlaub am Bauernhof“ noch weiter auszubauen. Die gute Zusammenarbeit mit den Mitgliedern,der Presse, den Landwirtschaftskammern, den Tourismusverbänden, den bäuerlichen Gästeringen, derSLTG, den Partnern, Förderern und den UaB-Landesvereinen österreichweit ist daher ein wichtiger Punktin seiner zukünftigen Arbeit. Gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen möchte er die bäuerlichen Betriebein deren Weiterentwicklung bestmöglich unterstützen, damit diese auch weiterhin im Konkurrenzkampfdes Tourismusmarktes bestehen können.Trust You Gütesiegel auf der UaB-HomepageBewertungen von Gästen auf den unterschiedlichsten Plattformen werden immer wichtiger für dieUrlaubsentscheidung bzw. für die (Nicht-)Auswahl eines Hauses. Urlaub am Bauernhof hat geprüft, wie indiesem sensiblen Bereich sowohl für die UaB-Mitglieder als auch für die Gäste der größte Nutzengeschaffen werden kann. Dies wurde durch die Integration einer Metaplattform auf der UaB-Homepageerreicht.Das sog. „TrustYou Gütesiegel“ der Fa. TrustYou (www.trustyou.com) fasst alle Bewertungen aufanderen Plattformen, wie z.B. Holiday Check oder Tiscover in einem Wert zusammen (zB 86 von 100Punkten). Es gibt auch an, auf wie vielen Bewertungen und auf welchen Plattformen dieser Wert basiert.Details zu den Bewertungen lassen sich problemlos mit einem Mausklick finden.Mitgliederzeitung Ratschkathl onlineSeit 1994 gibt Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand vierteljährlich eine Mitgliederzeitung heraus.Ursprünglich unter dem Titel „Urlaub am Bauernhof aktuell“ wurde die Zeitung 1998 in „Ratschkathl“umbenannt. Aus budgetären Gründen entschied man sich 2012 für eine Umstellung auf einen Online-Newsletter. Zum ersten Mal in digitaler Form ist das Ratschkathl im Februar 2012 erschienen. Unter denRubriken „Aktuelles, Wissenswertes, Service“, „Tourismus, Trends, Marktforschung“, Marketing,Kooperationen, Presse“ und „Internet, Homepage, Online“ werden die UaB-Mitglieder vierteljährlich überNeuigkeiten im Tourismus und vereinsinterne Entwicklungen informiert.Neues Produkt „Urlaub in der Almhütte“Seit 2011 gibt es für bäuerliche VermieterInnen die Möglichkeit, auch Almhütten über Urlaub amBauernhof zu vermarkten. 2012 wurde das neue Angebot weiterentwickelt und aktiv beworben. Im April2012 wurde dafür eine eigene Internetseite www.urlaubaufderalm.com eingerichtet, auf der sichösterreichweit über 350 Almhütten präsentieren. Presseaussendungen in Deutschland und Österreichsorgten für das nötige Medien-Interesse.5


Tourismusentwicklung – Das Jahr 2012 in ZahlenEckdaten zum Tourismus in Österreich 2012Österreichs Tourismus bescherte sich 2012 ein Jubiläumsgeschenk. Exakt 20 Jahre nach dem bisherigenNächtigungshöchststand (1992) wurde ein neuer Rekord erreicht. Trotz unsicherer wirtschaftlicherRahmenbedingungen bestätigte Österreich seine Stellung als Top-Destination im internationalenTourismus. Alle Bundesländer bilanzierten positiv, die Nachfrage im Städtetourismus war besonders gut.Innerhalb der Unterkunftskategorien verzeichneten Ferienwohnungen und 5/4-Stern Betriebe diehöchsten Zuwächse.Das Nächtigungsvolumen stieg 2012 um 5 Mio. (+4,0%) auf rd. 131 Mio., nur zweimal wurde bisher die130 Mio.-Marke übertroffen (1991 und 1992). Der enorme Zuwachs wurde zu rd. 90% durch ausländischeGäste erzielt, deren Nächtigungskurve um 4,8% (+4,4 Mio.) auf 95,1 Mio. kletterte. DieInlandsnächtigungen stiegen um 1,9% (rd. 667.000 NÄ) auf einen neuen Höchstwert von 36,0 Mio.Auch die Ankünfte markieren einen neuen Höchstwert: In den österreichischen Beherbergungsbetriebenwurden 2012 rd. 36,2 Mio. Gäste betreut, das entspricht einem Zuwachs von 4,4% oder 1,5 Mio. DieAnzahl der internationalen Gäste legte um 1,1 Mio. (+4,9%) auf rd. 24,1 Mio. zu. Die Inlandsankünftestiegen um rd. 396.000 (+3,4%) auf rd. 12 Mio. (Rekordwert).Die Aufenthaltsdauer wurde 2012 bei durchschnittlichen 3,6 Nächten gehalten. Seit 1992 (5,0 NÄ) ist sieum 1,4 Nächte gesunken.49,5% der Nächtigungen 2011/2012 fanden im Winter und 50,5% im Sommer statt.Quelle: Statistik AustriaSalzburgerLandTourismusjahr 2011/2012ÜbernachtungenAnkünfteLand Salzburg 24.992.751 + 4,0% 6.203.891 + 5,6%Gewerbliche Beherbergungsbetriebe 17.334.582 + 4,5% 4.769.217 + 6,4%Privatzimmer gesamt1.286.087- 1,4%257.829+ 0,9%Davon auf Bauernhof492.416+1,7%91.743+ 3,7%nicht auf Bauernhof793.671- 3,2%166.086- 0,6%Private Ferienwohnungen3.170.182+ 3,1%496.040+ 0,3%Davon auf Bauernhof720.771+ 3,6%109.788+ 4,4%nicht auf Bauernhof2.449.411+ 3,0%386.252- 0,9%Privatunterkünfte 4.456.269 + 1,8% 753.869 + 0,5%Andere Unterkünfte 3.201.900 + 4,8% 680.805 + 6,1%Quelle: Land Salzburg, Stand: 19.12.20126


Kalenderjahr 2012ÜbernachtungenAnkünfteLand Salzburg 25.240.409 + 5,4% 6.269.126 + 6,2%Gewerbliche Beherbergungsbetriebe 17.496.224 + 5,7% 4.817.264 + 6,9%Privatzimmer gesamt1.296.333+ 0,4%259.641+ 1,9%Davon auf Bauernhof497.487+ 3,3%92.325+ 4,1%nicht auf Bauernhof798.846- 1,3%167.316+ 0,7%Private Ferienwohnungen3.222.523+ 5,8%504.079+ 1,3%Davon auf Bauernhof728.468+ 5,5%111.389+ 5,7%nicht auf Bauernhof2.494.055+ 5,9%392.690+ 0,1%Privatunterkünfte 4.518.856 + 4,2% 763.720 + 1,5%Andere Unterkünfte 3.225.329 + 5,5% 688.142 + 7,4%Quelle: Land Salzburg, Stand: 20.02.2013Sommer 2012ÜbernachtungenAnkünfteLand Salzburg 10.927.884 + 4,6% 2.991.455 + 6,3%Gewerbliche Beherbergungsbetriebe 7.774.120 + 4,9% 2.371.892 + 6,3%Privatzimmer gesamt511.313- 3,5%104.861+ 0,3%Davon auf Bauernhof224.454- 0,8%39.702+ 2,5%nicht auf Bauernhof286.859- 5,5%65.159- 1,0%Private Ferienwohnungen1.115.023+ 7,4%161.016+10,3%Davon auf Bauernhof320.683+ 6,3%43.836+ 9,0%nicht auf Bauernhof794.340+ 7,8%117.180+10,7%Privatunterkünfte 1.626.336 + 3,7% 265.877 + 6,1%Andere Unterkünfte 1.527.428 + 3,9% 353.686 + 6,5%Quelle: Land Salzburg, Stand: 19.12.20127


Mitgliederbefragung 2012Große Zufriedenheit mit abgelaufener Sommer- und WintersaisonDie bäuerlichen VermieterInnen im SalzburgerLand geben sich mit dem abgelaufenen Tourismusjahr2012 sehr zufrieden und vergaben dafür die Schulnote 1,8. Durch die Gastfreundschaft und dasQualitätsversprechen der bäuerlichen VermieterInnen sowie das professionelle Marketing konnten dieMitglieder die Preise, vor allem bei den Fewos, steigern.Winter 2010/2011 Winter 2011/2012Übernachtungspreis27,84 € pro Person/Tag fürZimmer/FÜ81,51 € pro Tag für eineFewo für 4 Personen32,67 € pro Person/Tag fürZimmer/FÜ87,05 € pro Tag für eineFewo für 4 PersonenSommersaison 2011 Sommersaison 2012Übernachtungspreis29,99 € pro Person/Tag fürZimmer/FÜ74,27 € pro Tag für eineFewo für 4 Personen29,10 € pro Person/Tag fürZimmer/FÜ77,91 € pro Tag für eineFewo für 4 PersonenDie positiven Zahlen bestätigen die guten Marktchancen und festigen Urlaub am Bauernhof als stabileEinkommensquelle für viele bäuerliche Familien. Insgesamt erwirtschaften die bäuerlichenVermieterInnen ca. 36% ihres Betriebseinkommens aus der Vermietung.Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug im Winter 5,9 Tage und im Sommer 7,8 Tage.8


Vollbelegstage und Nächtigungen 2012Die (76 meldenden) Mitglieder verzeichneten 2012 durchschnittlich 176.780 Nächtigungen sowie 114,9Vollbelegstage/ Betrieb. Der Landesschnitt bei Privatzimmer und Fewo/-haus am Bauernhof liegt gesamtbei 77 VBT.Vollbelegstage - Kalenderjahr1161141121101081061041021009896114,9110,1103,62002 2006 2012Vergleich 2002 mit 2012: +10,9%Quelle: Meldedaten von 76 Mitgliedsbetrieben, eigene lfd. Statistik700000Nächtigungen - Kalenderjahr600000500000592.000400000300000412.900461.00020000010000002002 2006 2012Vergleich 2002 mit 2012: +43,4%Quelle: eigene lfd. Statistik, Meldedaten - Hochrechnung auf 285 Mitglieder9


MarktforschungAgrarstrukturerhebungBereits in den letzten Jahren wurde von einem Rückgang der bäuerlichen VermieterInnen von etwaeinem Viertel gesprochen. Die Zahl der Betriebe, die im Tourismus tätig sind, ist von 2.596 auf 1.813zurückgegangen. Das entspricht in etwa einem Rückgang von 30 %.Überraschend kommt dieser Rückgang nicht. Urlaub am Bauernhof funktioniert nicht mehr nur„nebenbei“. Wenn jemand in diesem Bereich erfolgreich sein will, dann braucht es dafür professionellenEinsatz.Die Gäste erwarten sich heute, dass das Thema Urlaub am Bauernhof für sie erlebbar gemacht wird. Dasbedeutet, dass die Landwirte sich deutlich stärker engagieren müssen als früher.Diese Entwicklung ist aber keineswegs nur negativ zu sehen, denn diejenigen, die dabei bleiben, werdenerfolgreicher. Es werden nun weniger Betten angeboten, was der Auslastung und den Preisenzugutekommt. Diese seien in den letzten Jahren doppelt so rasch gestiegen wie die allgemeineTeuerungsrate.Der Trend zu Ferienwohnungen anstelle von Zimmern mit Frühstück wird durch die Statistik-Austria-Daten belegt. Die Zahl der Betten in Fewos und Fremdenzimmern hält sich eigentlich schon die Waage.Die Gäste mögen den Komfort einer größeren Ferienwohnung, gerade Familien mit Kindern nutzen gernedie Kochmöglichkeit für Zwischendurch. Das mache zugleich weniger Arbeit für, in der Regel, dieBäuerin, die kein Frühstück zubereiten muss und eröffne zudem eine weitere Einkommensquelle durchden Verkauf der bäuerlichen Produkte.Der gemeinsame Weg der Vermarktung über den Verein Urlaub am Bauernhof hat sich in den letzten 10Jahren bewährt. Während salzburgweit 30% der bäuerlichen Betriebe mit der Vermietung aufgehörthaben, sind es bei den UaB-Mitgliedsbetrieben nur knapp über 15 %.Land Salzburg 1999 2010 Vgl.Betriebe im Tourismus insgesamt 2.596 1.813 -30%Betriebe mit Fremdenzimmer 1.954 1.023 -48%Anzahl Betten 20.135 11.414 -43%Betriebe mit Ferienwohnungen 1.144 1.202 +5%Anzahl Betten 9.487 11.438 +21%10


Aktuelle Studie: Gäste-Potential für Urlaub am Bauernhof größer und unsicherer60 % aller ÖsterreicherInnen zeigen sich in einer aktuellen IGF-Repräsentativumfrage (Institut fürGrundlagenforschung, Juni 2012) an Ferien auf einem österreichischen Bauernhof interessiert (23 %„ganz sicher“; 37 % „wahrscheinlich“). Damit ist das bekundete Interesse gegenüber der letztmaligenBefragung im Jahr 2009 erneut gestiegen (09: 54% Interessierte). Allerdings sind die Gäste heuteunsicherer: vor 3 Jahren war der Anteil der ganz Sicheren höher (29 %). Die IGF-Experten führen diesauch auf das aktuelle wirtschaftliche Stimmungsklima zurück (Unsicherheit zeigt sich u.a. beimKonjunkturindex, beim Ausgabeverhalten, bei der Urlaubsplanung usw.). Auch die Erfahrungen derÖsterreicherInnen mit UaB nehmen zu: 50 % der erwachsenen ÖsterreicherInnen haben bereitsErfahrung mit dieser Urlaubsform (2009: 43 %).Regional liegt der Schwerpunkt des Interesses vor allem in Wien mit 71% sowie generell in größerenStädten (über 50.000 Einwohner) mit 70 %. Auffällig ist auch das stark steigende Interesse der Menschenüber 60 Jahre: Lag das Interesse der älteren Menschen vor einigen Jahren noch unter dem Durchschnitt,äußern sich heute 62% der Zielgruppe 60+ an UaB interessiert.Die bäuerlichen VermieterInnen erzielen laut Statistik etwa ein Drittel der Jahresnächtigungen mitInlandsgästen, Österreich ist damit nach Deutschland (60%) der zweitwichtigste Gäste-Herkunftsmarkt fürdie bäuerlichen VermieterInnen. Das gute Image und das hohe Interesse der ÖsterreicherInnen sind guteVoraussetzungen für die UaB-Mitgliedsbetriebe. Der steigende Anteil der Unsicheren bedeutet aber auch,dass diese möglichen Gäste noch intensiver umworben werden müssen, damit sie sich letztlich für einenBauernhof als Urlaubsunterkunft entscheiden.Sinus-Milieu Urlaub am BauernhofAnhand von über 36.000 Anfrage-Adressen wurde 2012 von der Post-AG eine Sinus-Milieu-Studiedurchgeführt, mit dem Ziel, die unterschiedlichen UaB-Zielgruppen anschaulich zu differenzieren.Sinus-Milieus sind Zielgruppen, die es wirklich gibt – ein Modell, das Menschen nach ihrenLebensauffassungen und Lebensweisen gruppiert. Die Sinus-Milieus verbinden demografischeEigenschaften wie Bildung, Beruf oder Einkommen mit den realen Lebenswelten der Menschen, d.h. mitihrer Alltagswelt, ihren unterschiedlichen Lebensauffassungen und Lebensweisen: Welche grundlegenden Werte sind von Bedeutung? Wie sehen die Einstellungen zu Arbeit, Familie, Freizeit, Geld oder Konsum aus?Sinus-Milieus sind heute Bestandteil der wichtigsten Marktstudien in Deutschland, Österreich und derSchweiz.Um Menschen bzw. Zielgruppen zu erreichen, muss man ihre Befindlichkeiten und Orientierungen, ihreWerte, Lebensziele, Lebensstile und Einstellungen genau kennen lernen. Nur dann bekommt man einwirklichkeitsgetreues Bild davon, was die Menschen interessiert und wie ihr Interesse für bestimmteDinge/Dienstleistungen geweckt werden kann.Der „typische“ Urlaub am Bauernhof-Gast/Interessierte ist laut aktueller Sinus-Milieu-Studie:- Überwiegend weiblich zwischen 30 und 39 Jahre mit überdurchschnittlicher bis hoherHaushaltskaufkraft- Lebt vor allem in Mehrpersonenhaushalten (3+) in Einfamilienhäusern- Die dominierenden Milieus sind Etablierte, Postmaterielle und Performer- Sie leben vor allem im städtischen Bereich mit mittlerer bis sehr hoher Kaufkraft mit über 10.000Einwohnern11


Gästeanfragen und digitaler Anfragepool (DTA)Neuer Katalog 2012/13Um der stärker werdenden Internationalisierung auf den heimischen Höfen gerecht zu werden, wurde derLandeskatalog auch für die Jahre 2012 und 2013 neben Deutsch, auch in Englisch, Französisch undItalienisch neu aufgelegt.2012 wurden über 32.000 UaB-Kataloge auf Anfrage verschickt und auf etwa 30 Events und Messen aninteressierte Gäste ausgegeben. Neben dem Print-Katalog spielt vor allem der „digitale“Katalogverbrauch eine immer größere Rolle. Im abgelaufenen Jahr wurden knapp 4.000 UaB-Katalogevon der Homepage herunter geladen und über 4.800-mal online durchgeblättert.Auch auf der ÖW-Homepage www.brochures.austria.info wurde im Jahr 2012 der neue Katalog 2.231Mal durchgeblättert oder heruntergeladen.Der digitale Anfragepool (dta)Der digitale Tourismusassistent (dta) dient seit Oktober 2004 der schnellen, digitalen Beantwortung vonAnfragen durch die Mitglieder. Der Gast kann seine Anfrage direkt eintragen. Die Verwendung von einmalselbst vordefinierten Angebotsvorlagen ermöglicht einfaches und rasches Antworten für den Betrieb.12


Auszug aus den MarketingaktivitätenÖsterreich/DeutschlandARGE Heumilch – Heumilch-Alm– 40 Einsatztage in deutschen Städten (Februar bis November 2012)– Gewinnspielaktion vor Ort, Ankündigung auf der Heumilch-Homepage– Auflage von Katalogen (500 Stück)– Einbindung in die Pressearbeit vor OrtBURDA-Verlag– Präsentation von 10 Bauernhöfen auf www.freizeitfreunde.de(mit Bild, Beschreibung, Angebot, Verlinkung)– 4,5 Millionen Seitenansichten/Monat, 55.000 registrierte Mitglieder,250.000 BesucherInnen/Monat– Zeitraum: Mai 2012XXXLutz– Gewinnspielaktion im Sonderprospekt/auf Plakaten/auf Türanhängern zur Filialeröffnung Zams– Prospektauflage 420.000 Stück (V,T,S,OÖ), 4.000 Stück Teilnahmescheine,890.000 Stück Türanhänger– Umschlagseite Tiroler Tageszeitung – Auflage: 130.000 Stück– Zeitraum: Mai 2012T-Mobile.de/reisen– Top 3 unter den reichweitenstärksten Reise-Webseiten in Deutschland– 1,7 Millionen BesucherInnen/Monat, 27,5 Millionen Seitenansichten/Monat– UaB-Anzeige von 09.04. bis 27.05.2012Facebook/Google-Ganzjahres-Kampagnen– April 2012 bis März 2013– Themen: Frühsommer/Frühling am Bauernhof, Bauernherbst, Sonnenskilauf, Last Minute– 7.500 Google-Klicks und 4.600 Facebook-Klicks, ca. 4,5 Millionen Seitenansichten14


SLTG-Dachmarkenkampagen Almsommer– Hauptpartner als „Top-Thema“ mit Kurz-Video:– „1. Salzburger Kuhverleih“– Almsommervideo am Bambichlhof mit UaB-Gewinnspiel:in allen SLTG-Almsommer-Werbemaßnahmen– 12.874 Aufrufe– Zeitraum: März bis Juli 2012Produkteinführung „Danone DanVia“ Gewinnspielaktion – UaB als HauptpreisÜberblick Werbewert für UaB:• Platzierung in 120 MERKUR-Filialen–1,3 Mio. Kunden/Woche• Verlinkung MERKUR-Homepage – 170.000 BesucherInnen/Monat• Beitrag im MERKUR-Newsletter – 315.000 Empfänger• UaB-Plakatständer in den Filialen• 100.000 Teilnahmekarten in den Filialen österreichweit• spezielle Kühlschränke in allen Filialen im UaB-DesignSLTG Online-Kampagnen (Sommer/Winter) 2.980 Anfragen 4.963 Seitenansichten der UaB-Darstellung 523.269 Seitenaufrufe der Kampagne 1.028 weiterführende Links auf die UaB-Homepage15


Fremdsprachige MärkteItalien:Weiterführung der ARGE Italien Mitgliedschaft (Koop. mit SLTG)Benvenuti-Katalogo Auflage 35.000o Gültigkeit: bis Winter 2013/2014o Vertrieb:• Promotion in Mailand• Medienkooperationen• Endkundenmailings• Kooperation mit Wirtschaftspartner• MessenMagazin „Qui Touring Speciale Salisburghese“o SalzburgerLand-Special auf 180 Seiteno Auflage: 200.000/2-Monats-Magazino Erscheinung: April u. Mai im Zeitschriftenhandelo E-Marketing: Präsenz auf touringclub.com, Newsletter an MitgliederWirtschaftskooperation mit Mondadorio Größte Kette an redaktionellen Produkten in Italieno 517 Shopso Flagship-Store am Mailänder Domplatzo SalzburgerLand-Promotion vom 16.-22.4.2012o Präsenz im Mitgliedermagazin, Website u. NewsletterMedienbeileger Reisemagazineo Produktion 20-seitige Broschüreo Präsentation aller 13 ARGE Italien-Partner mit buchbaren Sommerangeboteno Auflage: 70.000o Beilage Reisemagazine „Bell`Europa“ und „Viaggiando“Sommerkampagne „Settimana Verde“ (Koop. mit ÖW) Schaltung von Image- u. Angebotsanzeigeno 1,66 Mio. Kontakte durch Beileger „Settimana Verde“ in „Sette“ undSchaltung der Anzeigenseiten in Bell`Europa, Natural Style und PanoramaTravel Online Werbungo Über 40 Mio. Impressions im Internet (Bannerkampagne, DEM)o Über 69.222 BesucherInnen der Kampagnenseiteo Über 8.500 Sichtkontakte auf Facebook ÖW Urlaubsserviceo 5.000 Exemplare des Urlaubsjournals wurden versendet16


Spanien & Italien:Ganzjahreskampagne „Culturisssimo“ (Koop. mit ÖW und UaB Tirol)Katalog auf Italienisch und Spanischo Auflage: 50.000 u. 30.000 Stücko Beilage in ital. u. span. Top-Medieno Erscheinung: AprilBeratung und Versand der Kataloge über das Urlaubsserviceo Beratung von monatl. 1000 Italienern und SpanienPresseaussendungen:o 450 Reisejournalisten in Italieno 800 Adressen in Spanieno Newsroom auf www.austria.info/b2bInternet:o Kampagnenchannel auf www.austria.info/it und www.austria.info/eso E-Marketing-Kampagne (Google Adwords, SEO, CPC)o Zeitraum: März bis NovemberSpanien:Monatsmagazin “Sapos y Princesas” (Koop. mit UaB Tirol)o Print: je eine Einschaltung im Magazin April u. Maio Online: 2 x Superbanner im NewsletterWorkshop „España visita Austria“ (Koop. ÖW u. UaB Tirol)o 23 Vertreter aus der Reisewelt Spanienso Gespräche mit ProduktmanagerInnen von namhaften Reiseveranstalterno Verteilung des spanischen UaB-Folders17


Frankreich:Sommerkampagne “La journée parfaite” (Koop. ÖW u. UaB Tirol)Medienkooperationen:o Medienpartner: Le Point, ELLE Ost- & Südfrankreicho Erscheinungstermine: April, Mai, Junio Auflage: 543.454 StückSedCards:o Medienpartner: Magazin terra ecoo Erscheinungstermin:. 11. Aprilo Auflage: 10.000 StückE-Marketing:o Kampagnenseite auf www.austria.info/fro Zeitraum: März – August 2012o 136.500 BesucherInnenZusatzkooperation:o Auflage von 3.000 Bauernhof-Katalogeno in zwei Geschäften der Outdoor Vertriebskette Chullankao 14.04. – 28.04. 2012Zentraleuropa:Sommermagazin Tschechisch/Ungarisch (Koop. mit SLTG)o Auflage: 53.000/51.500 Stücko Vertrieb:• Direct Mailing• Special-Interest-Magazine wie „National Geographic“, „Fitstyle“,„Outdoor“ oder „Turista Magazin“Niederlande:Winterspecial „Winter in het SalzburgerLand 2012/13“ (Koop. mit SLTG)o Auflage: 150.000 Stücko Vertrieb:• Magazin „Ski – Wintersport 2012/2013“ desniederländischen Automobilclubs ANWB• UIT-Magazin des belgischen Automobilclubs VAB18


MessebeteiligungenAuch 2012 präsentierte der Landesverein Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand wieder aufzahlreichen Publikums- und Fachmessen für Landwirtschaft und Tourismus die vielfältigen Angeboteseiner Höfe. Um Mittel zu konzentrieren, beteiligt sich UaB SalzburgerLand gemeinsam mit demBundesverband UaB und anderen Landesverbänden an den wichtigsten Messen im In- und Ausland.ÖsterreichFerienmesse Wien: 12. bis 15. Jänner 2012AB-HOF-Messe Wieselburg: 02. bis 05. März 2012Green EXPO Wien: 11. bis 13. Mai 2012Erntedankfest Wien: 08. bis 09. September 2012DeutschlandGrüne Woche Berlin: 20. bis 29. Jänner 2012CMT Stuttgart: 14. bis 22. Jänner 2012F.re.e München: 22. bis 26. Februar 2012Centro Oberhausen: 23. bis 25. November 2012Beteiligung als Partner der Organisation „Messe Reisemarkt“:Mannheim Reisemarkt: 07. bis 19. Jänner 2012Essen - Reise und Camping: 23. bis 27. Februar 2012Hamburg Reisen: 09. bis 14. Februar 2012Bremen Reiselust: 04. bis 06. November 2012Leipzig Touristik & Caravan: 16. bis 20. November 2012ItalienFiera Padova: 12. bis 20. Mai 2012St. Lucia: 10. bis 12. Dez. 2012Gesamt-BesucherInnenauf Messen, bei denen sich UaB präsentierteGesamtkatalogverbrauch SalzburgerLand:117.000 BesucherInnen35.000 BesucherInnen55.000 BesucherInnen300.000 BesucherInnen410.000 BesucherInnen220.000 BesucherInnen95.000 BesucherInnen300.000 BesucherInnen17.000 BesucherInnen90.000 BesucherInnen63.000 BesucherInnen30.000 BesucherInnen79.000 BesucherInnen310.000 BesucherInnen25.000 BesucherInnen2.146.000 BesucherInnen5.127 Kataloge19


PressearbeitIn regelmäßigen Abständen versorgt UaB mit etwa 4 bis 6 Presseaussendungen pro Jahr die lokalen,regionalen und überregionalen Medien mit Neuigkeiten rund um Urlaub am Bauernhof imSalzburgerLand. Über die APA-OTS-Tourismuspresse werden Pressemeldungen an 800 tagesaktuelleMedien und Pressestellen, rund 8000 JournalistInnen/PressesprecherInnen und 16.000 Mailabonnentenversendet.Darüber hinaus gibt es österreichweit konzentrierte, saisonale Presseaussendungen zuSchwerpunktthemen. Diese Informationen erreichen 3 x jährlich über 600 Redaktionen im gesamtendeutschsprachigen Raum und ca. 8 Millionen Leser.Kundenbindung im Land – Bauernhofbesuche der UaB-MitarbeiterAuch 2012 war das UaB-Team wieder unterwegs, um die Mitglieder vor Ort zu besuchen, ihre Anliegenanzuhören und bei speziellen Fragen zu beraten. Insgesamt wurden 2012 50 Betriebe besucht. DieBauernhofbesuche sind sowohl für die Mitgliedsbetriebe als auch für das UaB-Büro eine wertvolleBereicherung. Einerseits können die Betriebe ihre Fragen direkt an die UaB-MitarbeiterInnen richten,andererseits lernen die UaB-MitarbeiterInnen ihre Mitglieds-Betriebe persönlich kennen und können sodas UaB-Angebot besser präsentieren.20


QualitätssicherungAusgliederung der Kategorisierung an agroVetUm den Veränderungen in der gesamten Gesellschaft und den Umwälzungen in der Landwirtschaftgerecht zu werden, stärkt Urlaub am Bauernhof seine Position mit einer gemeinsamen Strategie bis2020. Darin ist auch die Harmonisierung der Qualitätssicherungsmaßnahmen festgelegt. DieKernaussage „UaB ist DER Spezialist für Urlaub am Bauernhof und bietet das umfassendste undbegehrteste qualitätsgeprüfte Urlaubsangebot von Bauernhöfen aus allen Regionen Österreichs“soll das Profil der Höfe stärken, um im Tourismusmarkt weiter bestehen zu können.Der UaB-Vorstand hat daher in seiner Sitzung vom 13. Sept. 2011 die Kategorisierung an dasunabhängige Unternehmen agroVet vergeben. In der Jahreshauptversammlung am 25. Okt. 2011wurde das Modell präsentiert und von den anwesenden Mitgliedern befürwortet.Die Firma agroVet übernahm 2012 die Qualitätseinstufungen (Kategorisierung und Spezialisierung)nach den aktuellen UaB-Richtlinien.agroVet wurde als kompetenter, erfahrener Partner ausgewählt, der bereits seit 3 Jahren dieQualitätsüberprüfung der oberösterreichischen Betriebe durchführt.Die Kategorisierung 2012 war im November abgeschlossen Die Vergabe der Kategorisierung an einexternes Unternehmen wurde seitens der Vermieter sehr positiv aufgenommen.Übersicht Kategorisierung 2012Etwa 50 Betriebe waren 2012 für die Kategorisierung vorgemerkt. Durchgeführt wurde dieKategorisierung erstmals von Frau DI Agnes Sendlhofer-Steinberger, ein unabhängiges Kontrollorgander agroVet GmbH. Die Bedenken, die es im Vorfeld von einigen Betrieben gab, sind unbegründet.Seitens der VermieterInnen, sowie seitens des UaB-Büros können nur Vorteile der „KategorisierungNEU“ gesehen werden. Insgesamt gab es 4 Aufstufungen, 3 Betriebe wurden abgestuft. 11Neumitglieder wurden erstkategorisiert.Einige wesentliche Vorteile der „Kategorisierung NEU“ sind:Die Beratungstätigkeit wird deutlich aufgewertet.Ausgelagerte Kommission wird vom Betrieb besser anerkannt und akzeptiert.Kategorisierung ist objektiver – die Kommission ist neutraler, da sie die Betriebe undBauer/Bäuerin mit persönlichem Umfeld meist nicht kennt. Die BeraterInnen haben die Möglichkeit, ihrem Beratungssauftrag voll und ganznachzukommen.Der regelmäßige Kontakt zum Mitglied vor Ort ist gewährleistet.Die Bezirks/RegionsfunktionärInnen werden aufgewertet und haben regelmäßigen Kontakt zuden Mitgliedern.21


Ergebnis der Kategorisierung 2012:Betriebe nach BlumenkategorienAlmhütten9%2-Blumen3%3-Blumen27%4-Blumen61%Neuproduktion SpezialkatalogeProduktion Spezialkataloge für 2012 /13 (Bundesverband)Urlaub am Baby- u. KinderbauernhofAuflage: 60.000 StückBarrierefreier Urlaub am BauernhofAuflage: 15.000 StückUrlaub am ReiterbauernhofAuflage: 40.000 StückSpezialkataloge im Internet:KatalogdownloadsBaby- u.KinderAufrufe Blätterkatalog4.645 Baby- u.Kinder8.912Barrierefrei 583 Barrierefrei 1.325Bio 1.617 Bio 3.427Reiter 1.947 Reiter 4.040Winzerhöfe 1.102 Winzerhöfe 2.056Gesamt 9.894 19.760Versand Spezialkataloge:Baby- u. Kinder 5.429Barrierefrei 354Bio 2.658Reiten 1.921Winzerhöfe 791Almhütten 3.77322


UaB-InternetZahlen und Fakten zum UaB-Internet - Buchungsüberblick 2012Anzahl BuchungenUmsatz138215booking.comferatel 3UaB58.710,62€ 74.792,-booking.comferatel 3UaB13€ 4.479,95Tiscover € 2.987.739,46Aktueller Stand : UaB-Betriebe im Internet Von 301 Mitgliedern sind 295 im UaB-Interneto 115 davon sind online buchbar bzw. buchbar auf Anfrage 15 Betriebe nutzen das UaB-Buchungstool auf den privaten BetriebsseitenBesucher auf der UaB-Internetdarstellung www.salzburg.farmholidays.comSehr positiv haben sich die Besucherzahlen im Internet entwickelt. Waren es im Jahr 2011 noch 66.787Besucher so konnten für das Jahr 2012 sensationelle 92.566 Besucher gezählt werden.23


Besucher auf www.salzburg.farmholidays.com100.00090.00080.00070.00060.00050.00040.00030.00020.00010.000-92.56679.38167.861 66.78743.89234.29226.192 29.8562005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 201212.000Besucher www.salzburg.farmholidays.com10.0008.0006.0004.0002.00020112012-Schulungsveranstaltungen für Mitglieder zum UaB-WartungstoolIm Oktober und November 2012 wurden wieder Bezirksschulungen zum UaB-Internet angeboten.Schwerpunkt waren vor allem die typischen „Problemkinder“ wie Preiseingabe, Pauschalen ect. FürSchulungen zum Wartungstool wurde vermehrt auf „Teamviewer-Schulungen“ umgestellt. TeamViewerist eine Software für Fernwartungen und Schulungen womit man schnell und einfach über das Interneteine Verbindung zu einem entfernten Computer aufbauen kann. Man kann diesen anschließendsteuern, als würde man direkt davor sitzen. So ist es UaB z.B. möglich vom Büro aus mit demMauszeiger des Betriebes am Bildschirm direkt zu zeigen wo man etwas Bestimmtes im Wartungstoolfindet ohne direkt vor Ort zu sein. In Kombination mit einem Telefonat eine gute Möglichkeit,gemeinsam Schwierigkeiten und Fragen zu beseitigen.24


Englisch Übersetzung2012 hat Urlaub am Bauernhof österreichweit beschlossen, alle Hofdetailseiten(www.urlaubambauernhof.at/hofname) ins Englische übersetzen zu lassen. Gerade seit der Möglichkeitder Online-Buchbarkeit zeigt sich auf den Höfen ein immer internationaler werdendes Publikum. So wares Urlaub am Bauernhof ein besonderes Anliegen, durch die Englisch-Übersetzung denfremdsprachigen Gästen die UaB-Internetseite noch näher bringen zu können. Im Frühjahr 2012 wurdefleißig an der Übersetzung gearbeitet. Mitte Juni ging dann der erste „Übersetzungsdurchgang“ zu Endeund alle Hofdetailseiten waren (bis auf die Wintertexte) komplett ins Englische übersetzt worden. MitAnfang September wurden auch noch die Wintertexte übersetzt. Die komplette Englisch-Übersetzung(Juli + September 2012) konnte ohne zusätzliche Kosten für die Mitgliedsbetriebe durchgeführt werden.25


BildungsarbeitBildungsarbeit LFIAuch 2012 wurde wieder speziell für bäuerliche VermieterInnen in Zusammenarbeit mit dem LFISalzburg ein umfassendes Weiterbildungsprogramm zu folgenden Themen angeboten:Mein Bauernhof macht UrlaubKalkulationsseminar für UaB-BetriebeSpielplatzsicherheitBilder sagen mehr als 1000 WorteNeue Texte für Ihre InternetseiteSchriftverkehr – kompakt u. praxisnahVermieterstammtische 2012Die beliebten und informativen Vermieterstammtische wurden auch 2012 wieder organisiert. Die dreiStammtische (Flachgau, Pinzgau, Pongau) waren gut besucht und UaB informierte die VermieterInnenüber aktuelle Entwicklungen im Verein. Als Referent zu Gast war bei allen drei VermieterstammtischenHermann Muigg-Sprörr von Lebensqualität Bauernhof Salzburg, der einen interessanten Vortrag zumThema „Alt und Jung unter einem Dach“ hielt.Ort Datum LeiterIn TNFlachgau: Linahof,Fam. Pöllmann, StroblPongau: Moar-Gut,Fam. Kendlbacher, GroßarlPinzgau: Bauernhof Oberscheffau,Fam. Unterrassner, Neukirchen02. Mai 2012 Christine Schober,Hans Greischberger10. Mai 2012 Hannelore Lainer 2724. Mai 2012 Klaus Vitzthum,Norbert Unterrassner151026


Betreuung von Studiengruppen/VorträgeInternationaler Kongress PamplonaVom 16. bis 19. Februar 2012 fand in Pamplona (Nordspanien) wieder der internationale Kongress zumThema ländlicher Tourismus statt. Mag. Christian Wörister präsentierte dort die Zusammenarbeit desNationalpark Hohe Tauern mit Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand. Mehr als 350 spanische undinternationale Tourismus-ExpertInnen zeigten sich sehr interessiert am Salzburger Produkt. Am Messestandherrschte große Nachfrage nach den Urlaub am Bauernhof-Katalogen.Fachreise Litauen52 litauische Gemeinderäte und KommunalpolitikerInnen besuchten am 05. Juli 2012 dasSalzburgerLand. Ein Ausflugsziel ihrer Reise war der Greischbergerhof der Familie Greischberger inNeumarkt. Nach einer Hofbesichtigung informierte Mag. Gabriele Bauer-Stadler in einem Vortrag überdie Tätigkeiten und Leistungen von Urlaub am Bauernhof. Die 52 kommunalpolitischen VertreterInnenzeigten sich sehr interessiert an der Arbeit von UaB, wie der Verein im Netzwerk arbeitet und wie sichdie bäuerliche Vermietung entwickelt hat.Betreuung aller bäuerlichen Vermieter im SalzburgerLand/NeumitgliederZweimal jährlich werden alle bäuerlichen VermieterInnen im SalzburgerLand per Post über die aktuellenTätigkeiten und Neuerungen beim Landesverein informiert. So wurden im April und im Oktober jeweilsüber 1.500 bäuerliche VermieterInnen angeschrieben. 11 neue Mitglieder konnten gewonnen werden.27


Jahreshauptversammlung und 20-Jahr-FeierAm 13. November 2012 fand auf der Burg Hohenwerfen die Jahreshauptversammlung mitanschließender 20-Jahr-Feier statt. Über 120 bäuerliche VermieterInnen feierten das 20-jährigeBestehen des Landesvereins Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand. Gemeinsam mit vielenEhrengästen, darunter Landtagspräsident Ök.-Rat Simon Illmer, Landesrat Sepp Eisl, LandesbäuerinÖk.-Rätin Elisabeth Hölzl und SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger, MBA beging man die 20.Jahreshauptversammlung mit anschließendem Festakt im mittelalterlichen Ambiente der Burg.Ein wichtiger Punkt der Jahreshauptversammlung war wie jedes Jahr die Verleihung der Urkunden. AlleVermieterInnen, die 2012 kategorisiert wurden, bekamen in feierlichem Rahmen ihre Urkunden und dieneuen Hoftafeln von Obmann LKR Klaus Vitzthum und Landesrat Sepp Eisl überreicht.Ein zusätzlicher Programmpunkt in diesem Jahr waren die Neuwahlen von Obmann, Landesvorstandund Fachbeirat.In der anschließenden 20-Jahr-Feier präsentierte Geschäftsführer Johannes Handlechner eineinteressante Präsentation mit Bildern aus den letzten 20 Jahren. Besonderer Dank und Anerkennunggalt dabei jenen VermieterInnen, die bereits seit 20 Jahren Mitglied beim Landesverein sind. ImAnschluss an die Präsentation gab es eine anregende Gesprächsrunde mit Ing. Günther Daghofer(Kadir der LK Salzburg, a.D.), Herta Sinnegger, Obersulzberggut, Radstadt (Gründungsobfrau), Fl.Katharina Hutter (Bäuerinnen, Bildungs- u. Beratungskoordination, LK Salzburg) und Johann Kronreif,Wiesbachgut, Abtenau (Neumitglied). Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Mag. Romy Seidl (ORFSalzburg).Die gelungene Veranstaltung klang mit einem gemeinsamen Mittagessen im mittelalterlichen Ambienteder Burg Hohenwerfen aus.28


Neugewählter Vorstand und FachbeiratIm Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden Obmann, Vorstand und Fachbeirat neu gewählt. DieWahl wurde von Landesrat Sepp Eisl durchgeführt. Obmann LKR Klaus Vitzthum konnte sich überseine Wiederwahl freuen. Der übrige neue Vorstand und Fachbeirat setzt sich wie folgt zusammen:Vorstandsmitglieder:• Obmann LKR Klaus Vitzthum, Götzbauer, 5091 Unken• Flachgau: Christine Schober, Pointbauer, 5204 Straßwalchen (+Obmann-Stv.)• Tennengau: Augustine Lienbacher, Hinterkellaubauer, 5431 Kuchl (+Obmann-Stv.)• Pongau: Doris Sinnegger, Obersulzberggut, 5550 Radstadt• Pinzgau: Norbert Unterrassner, Oberscheffau, 5741 Neukirchen• Lungau: Christina Moser, Samerhof, 5571 MariapfarrFachbeiratsvertreterInnen:• Vorstand• Johann Greischberger, Aicherbauer, 5164 Seeham• Angela Huber, Joglbauer, 5302 Henndorf• Ulrike Siller, Bachrain, 5440 Golling• Maria Hacksteiner, Taxen, 5620 St. Veit• Maria Rainer, Vorderfrommgut, 5453 Werfenweng• Christine Paßrugger, Pausshof, 5603 Kleinarl• Loisi Scharfetter, Bleiwanghof, 5550 Radstadt, GR Radstadt• Huber Agnes, Bifanggut, 5541 Altenmarkt, GR Altenmarkt• Lainer Hannelore, Haarlehen, 5611 Großarl• Hans Berger, Torbauer, 5632 Dorfgastein• Hildegard Zehentner, Altenberghof, 5760 Saalfelden• Hannes Mayr, Blasiwirt, 5582 St. Michael29


EuRegio - Die Zusammenarbeit mit Bayern 2012Abschluss des INTERREG IVA –Projektes „Innovative Urlaubsbauernhöfe in der EuRegio“Bereits seit 1994 arbeiten die UaB-Organisationen Chiemgau, Rupertiwinkl /Berchtesgaden und SalzburgerLandzusammen. Am 29. März 2012 fand die Abschlussveranstaltung für das über INTERREG IV A-geförderteEuRegio-Projekt „Innovative Urlaubsbauernhöfe in der EuRegio“ im Rahmen eines Pressefrühstücks aufdem UaB-Betrieb Huberhof, in Truchtlaching (D) statt. Laufzeit des Projektes war 01.01.2009 bis31.03.2012.ProjektinhalteZiel des Projektes ist die Sicherung von Arbeitsplätzen und touristischer Umsätze im ländlichen Raumz.B. durch bessere Bettenauslastung und Steigerung der Wertschöpfung.Die wichtigsten Maßnahmen waren die Optimierung der grenzüberschreitenden Seitewww.traumbauernhof.com mit einem maßgeschneiderten, gemeinsamen Webmarketingkonzept sowieVor-Ort-Beratungen auf 161 Höfen.Vor-Ort-Beratungen auf 161 HöfenÜber 160 Urlaub auf dem Bauernhof AnbieterInnen wurden nach ihrer Angebotstruktur befragt,analysiert und anschließend vor Ort beraten. Der Tourismus-Experte Markus Ritter führte im Vorfeldeinen Mystery-Check über Telefon und Internet durch. Die Ergebnisse wurden dann mit dem BetriebVor-Ort aufgearbeitet. Am Betrieb wurden dann mit der Bauernfamilie alle relevanten Bereiche gründlichüberprüft und mögliche Verbesserungen durchgesprochen.U.a. ging hervor, dass an der Verbesserung des Bauernhof-Erlebnisses für den Gast und derOptimierung der Betriebs-Internetdarstellung gearbeitet werden muss. Um zusätzliche internationaleGäste zu gewinnen, müssen die Betriebe im Bereich der Auslandsmärkte unterstützt werden.www.traumbauernhof.comAuch der gemeinsame Internetauftritt www.traumbauernhof.com wurde mit der Crossmedia AgenturMakrohaus AG grundlegend überarbeitet, modernisiert und nutzerfreundlicher gestaltet.Anfang Februar 2012 erfolgte mit der GFB & Partner Marketing Services GmbH in Salzburg die OnlineWerbung über Suchmaschinen-Management, Netzwerk- und Google Adwords Kampagnen aufrelevanten deutschen und österreichischen Plattformen.Neue Startseite www.traumbauernhof.com ab 15. September 201130


Jahresabschluss 2011Das Jahresbudget für 2011 wurde in der Vorstandssitzung am 07.10.2010 und bei derJahreshauptversammlung am 23.11.2010 beschlossen.Der Jahresabschluss 2011 wurde wie folgt in der Jahreshauptversammlung am 13.11.2012 von derMitgliederversammlung genehmigt.Ausgaben: EuroPersonalaufwand 182.143,78Sachaufwand 31.807,05Marketingaufwand:Medienwerbung/InserateKundenbindungsmaßnahmen (u.a. Mailings, …)Messen/Workshops/Präsentationen/EventsPromotions, GewinnspieleE-MarketingmaßnahmenWerbemittelproduktionSonstige Marketingmaßnahmen74.011,339.793,3522.763,9223.455,8629.021,2187.026,5183.911,49Marketingaufwand gesamt 329.983,67Verein, Vereinversammlung, Obmann 7.432,89Summe Ausgaben 551.367,39Einnahmen: EuroBeiträge von Mitgliedern:Mitgliedsbeitrag, DTA,Internetbewerbungskosten,…128.196,78Sonstige Einnahmen 6.672,21WerbemittelproduktionenMitglieder und Sponsoren76.199,81Förderung aus LE07-13 372.834,00Summe Einnahmen 583.902,802011 betrugen die Gesamtausgaben Euro 551.367,39, die Einnahmen 2011 Euro 583.902,80. DieMehreinnahmen 2011 in Höhe von Euro 32.535,41 wurden zur Abdeckung der Mehrausgaben aus demJahr 2010 verwendet.Der Landesverein Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLand konnte 2011 für die gemeinsame Arbeit ca.Euro 1.320,- pro Mitgliedsbetrieb an Fördermitteln der Europäischen Union, BMLFUW und LandSalzburg lukrieren. Mit diesen Fördermitteln wurden alle Marketingmaßnahmen für die bäuerlichenUrlaub am Bauernhof-Betriebe finanziert bzw. durchgeführt.31


Urlaub am Bauernhof OrganisationsstrukturLKR Klaus VitzthumObmannGötzbauer, UnkenMag. Johannes HandlechnerGeschäftsführer40 hFriederike WimpissingerMitgliederverwaltung,Finanzen, Buchhaltung,Statistik,Katalogproduktion29 hMag. Anneliese LeitnerMarketing fremdsprachig,Qualitätssicherung,Weiterbildung40 hVictoria SchwarzInternet,Anfrageservice,EuRegio40 h32


Urlaub am Bauernhof-Vorstandv.l.n.r. Norbert Unterrassner, Christina Moser, Augustine Lienbacher, Klaus Vitzthum,Christine Schober, Johannes Handlechner; Doris Sinnegger (nicht im Bild)33


ImpressumHerausgeberLandesverein Urlaub am Bauernhof im SalzburgerLandSchwarzstraße 19, A-5020 SalzburgTel: +43 (0)662/ 870 571-341Fax: +43 (0)662/ 870 571-326E-Mail: uab@lk-salzburg.atwww.salzburg.farmholidays.comInhalt, Organisation, Gestaltung, KoordinationMag. Johannes Handlechner, GeschäftsführerMag. Anneliese Leitner, Marketing fremdsprachig, Qualitätssicherung, WeiterbildungInhalt nach Sachbereichen:Friederike Wimpissinger, Mitgliederverwaltung, Finanzen, Buchhaltung, Statistik, KatalogproduktionVictoria Schwarz, Internet, Anfrageservice, EuRegio34

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