JAHRESBERICHT 2006 - Schule fürs Leben

schulefuersleben.de

JAHRESBERICHT 2006 - Schule fürs Leben

JAHRESBERICHT2006Das Finanzjahr 2006Schule fürs Leben e.V.Schulefürs Leben


Das Projekt MontebelloKolumbienNoch immer ist kein Frieden in Kolumbien, obwohl sichdie Situation der Gewalt merklich entspannt hat. 3 MillionenMenschen sind innerhalb Kolumbiens vor demBürgerkrieg auf der Flucht und suchen eine neueHeimat. Offiziell sind drei Prozent der über 15-JährigenAnalphabeten, nach inoffiziellen Schätzungen sind esnahezu 30 Prozent. Es gibt zwar Schulpflicht, jedochbesonders in den Randbereichen der Großstädte undauf dem Land existieren nicht genügend Schulen.Der Ort MontebelloAuch nahe der Zweimillionen Stadt Cali, im OrtMontebello, gibt es zu wenig Schulen. Die Bevölkerungszahlin Montebello und Umland ist innerhalb von16 Jahren von 1.500 auf 18.000 gestiegen und ständigkommen neue Flüchtlinge dazu.Zurzeit sind etwa 500 bis 800 schulpflichtige Kinderzwischen 7 bis 11 Jahren ohne Schulausbildung. In dernäheren Umgebung von Montebello sind es sogar fastdoppelt so viele.Nur für einen Teil der Kinder im Grundschulalter ist derUnterricht gesichert. Neben der staatlichen Schule versuchenEltern Privatschulen zu organisieren. Hier findetder Unterricht sporadisch statt, sofern die Lehregehältergezahlt werden können.Der Partner in Kolumbien:Fundación Escuela para la Vida2004 hat sich der eigenständige, gemeinnützige Verein‚Fundación Escuela para la vida’ in Cali, Kolumbien gegründet.Gründungsmitglieder des Vereins sind: CarlosVillota und Miriam Hormaza. Carlos leitet die Geschäftedes Vereins. Er organisiert seit vielen Jahren dieLegalisierung der Landbesetzung für Flüchtlinge inMontebello und hat daher eine hohe Akzeptanz undeinen guten Kontakt zu den Bürgern. Miriam stelltVerbindungen zur Oberschicht und zur Universität vonCali her. Sie organisiert Aktionen wie die jährlich stattfindendeärztliche Untersuchung der Kinder. Kompetenteehrenamtliche Beratung erhält die Fundaciónauch vom Anwalt Alberto Uruego. Die Finanzen vonVerein und Schule werden von der Buchhalterin YoliAndrate Yalanda verwaltet.Alle Gelder aus Deutschland fließen an diesen Verein,der damit und zusammen mit eigen erwirtschaftetemGeld eine Schule – das eigentliche Projekt – unterhält.In den letzten beiden Jahren hat die Fundacion bereitsrund 15 % der Schulkosten selbst erwirtschaftet. Das istdeutlich mehr als erwartet. Ziel ist, dass die Schuleinnerhalb von 10 Jahren vollständig von der Fundacion,also ohne Hilfe aus Deutschland, finanziert werdenkann.3Das Dorf Lage am Hang Carlos Villota Yoli Andrade YalandaMONTEBELLO


Das Projekt MontebelloDie Schule ‘Colegio de las Aguas’Im September 2004 hat die Fundacion mit Hilfe desdeutschen Vereins eine Grundschule für 40 Kindereröffnet: Das ‚Colegio de las Aguas’ (Die Schule desWassers).Lehrerteam und UnterrichtDona Simona Mosquera Ordonez leitet die Schulebereits von Anfang an. Sie ist eine erfahrene Pädagoginmit Führungskraft, hoher sozialer und fachlicher Kompetenzsowie großem Engagement.Ende 2006 besuchen bereits 124 Kinder täglich von7.00 bis 15.00 Uhr die Schule. Ein zehnköpfiges Team(6 Lehrer, 2 Köchinnen, 1 Hausmeister, 2 Nachtwächter)betreut die Schule. Die Kinder erhalten zwei Mahlzeitenam Tag und lernen neben Schreiben, Lesen undRechnen auch Malen, Singen sowie heimisches Kulturgut.Die Grundschule wird in den nächsten Jahren umweitere Ausbildungsteile erweitert. So soll auch für 13-bis 16-jährige junge Mütter eine Ausbildung angebotenwerden und Jugendlichen soll die MöglichkeitDas Lehrerteam setzt sich 2006 wie folgt zusammen:Simona Mosquera – Rektorin / TransiciónSandra Milena Bolanos – 2. Klasse / KunstDiana Victoria Molina – 1. Klasse / EnglischPatricia Marulanda – VorschulklasseJapxon Grisales – 4. KlasseMaria Cristina Gomez Muñoz – 3. KlasseLucía Guzman – Theater und BewegungEugenio Gamboa Holguin – Werken/Naturwissenschaftengeboten werden, einen Beruf zu erlernen.4Die Schule hat 2006 bei einem staatlichen Schultest alsbeste Schule im Einzugsgebiet von Cali abgeschlossen.Die Kinder erhalten in der Schule zwei Mahlzeiten –oft die einzigen am Tag. Daher wurden relativ baldnach Aufnahme des Schulbetriebs zwei Köchinnen eingestellt.Die beiden Nachtwächter sind wichtig, damitDer Unterricht beginnt um 7.00 Uhr morgens undendet gegen 15.00 Uhr. Es werden Schüler zwischenfünf und vierzehn Jahren unterrichtet, seit September2006 in fünf verschiedenen Klassen. Der große Altersunterschiedin den einzelnen Klassen ist eine besondereHerausforderung für die Lehrer.Simona Mosquera hat Fortbildungskurse bei derTeamsitzung Sandra Milena mit der 2. Klasse Simona Mosquera Ordinez Essen für Schüler Das erste Grundstückdas Schulgebäude und die Ausstattung nachts nichtabgebaut und andernorts wieder aufgebaut werden.Fundación Carvajal in Cali besucht, um mit dieser speziellenHerausforderung umgehen zu lernen. DasResultat ist eine separate Schulgruppe von KindernDie Schüler werden von einer Gruppe von Ärzten undStudenten der nahe gelegenen “Universidad del Valle”ehrenamtlich medizinisch versorgt.unterschiedlichen und höheren Eintrittsalters, dieinnerhalb eines Jahres von Null auf das Niveau der5. Klasse geführt werden sollen. „Grupo de transición“werden diese Schulkinder genannt, wobei allen klar ist,dass einige Kinder zwei Jahre brauchen werden, umden Unterrichtsstoff zu lernen. Die Kinder lernen nebenLesen und Schreiben auch Basteln, Musik und Sport.


Das Projekt MontebelloUnterhaltskosten für die SchuleIm Jahr 2004 beliefen sich die Ausgaben der Schule aufrund 1.900 Euro monatlich. 2005 stiegen sie auf rund2.800 Euro; 2006 auf rund 3.900 Euro. In diesen Kostenenthalten sind die Honorare für die Lehrer und dasPersonal wie Köchin, Hausmeister, Sekretärin, Investitionskostenfür kleine Bau- und Sanierungsmaßnahmensowie Lebensmittel und Schulbedarf. DieKosten steigen aufgrund der zunehmenden Schülerzahl,aber auch, weil sich die Nahrungsmittelpreiseständig erhöhen.Einnahmen, Aktionen undZusammenarbeitDie Schule verlangt ein geringes Entgelt für denSchulbesuch und das Essen, so wie es in Kolumbienüblich ist. Diese Einnahmen sind wirtschaftlich unerheblich,aber symbolisieren Wertschätzung und Engagementfür die Schule. Kinder oder Eltern, die diesenBeitrag nicht zahlen können, haben die Möglichkeitdurch Eigenarbeit oder Naturalien Ersatz zu leisten.Mit Flohmärkten und kleinen Veranstaltungen erwirtschaftetenLehrer und Eltern im Jahr 2006 Geld für denAuch mit dem ‚Colegio Fe y Alegria’ im StadteilAguablanca in Cali entwickelte sich eine Zusammenarbeit.Diese Schule wird seit vielen Jahren vomHerborner Verein “Aguablanca e. V.” unterstützt.Ein Arbeitswochenende der Lehrer zusammen mit aktivenVereinsmitgliedern aus Deutschland im Sommer2006 förderte die zwischenmenschlichen Beziehungenund klärte Verantwortlichkeiten, Zusammenarbeit,Erwartungen und Ziele. Auch ein vorgelagerter Workshopzum Einblick in das Bauen mit Bambus hat dieBelegschaft der Schule und Vereinsmitglieder derSchule fürs Leben e. V. auf produktive Weise zusammengeschweißt.Und was dann?5Mädchenpower Bastelstunde Tanzen gehört dazu Ärztliche Untersuchung FlohmarktUnterhalt der Schule. Schulausflüge Wettbewerbe mitanderen Schulen und Tanzveranstaltungen machen dieJedes Jahr wird ein neuer Jahrgang Schüler aufgenommen,insgesamt soll der Unterricht bis zu 10. Klasse angebotenwerden. Damit werden schon bald ein neuesSchulgebäude, mehr Personal und mehr Essen notwendig.Der Aufbau der Schule wird also noch weitere Jahrebrauchen.Parallel zum Ausbau der Schule wird 2007 der Aufbauvon Lehrbetrieben vorbereitet, damit die Schüler schulbegleitendund nach Abschluss der Schule eine Tätigkeitlernen können, mit der sie auf integere Weise ihrenSchule in Montebello bekanntund fördern dieLebensunterhalt verdienen können. In diesen Micro-Bereitschaft der Eltern, ihre Kinder zur Schule gehen zulassen.Unternehmen sollen auch kurzfristig Jugendliche undEtwas Besonderes ist die Kooperation mit der‚Ohrwurm’ wurden gemeinsam musikalisch-tänzerischeInszenierungen erarbeitet und mit Erfolg aufgeführt.junge Mütter eine Alternative zu Prostitution, Kriminalitätund dumpfer Hoffnungslosigkeit erhalten. Die‚Deutschen Schule’ in Cali. Zusammen mit der Gruppe Vertreter der Gemeinde von Montebello haben in zahlreichenVersammlungen und Gesprächsrunden denGEMEINSAMEAKTIONENWunsch nach Microkrediten für verschiedene Kleinunternehmungenund Lehrbetrieben formuliert.


Das Projekt MontebelloEin neues Zuhause für die Kinder:‚La Soledad’Schulgebäude auf dem Schulgelände errichtet werden!Die erforderlichen 12.500 Euro Eigenanteil wurden vonder Schule fürs Leben e. V. in Deutschland sowie von derFundación Escuela para la Vida aufgebracht. Das neueeingeschossige Schulgebäude hat 4 Klassenräume für124 Kinder, ein Lehrerzimmer und alle notwendigenSanitärräume. Zum Ende des Jahres war das Gebäudebeinahe fertig. Im Februar 2007 wird das Gebäudebezogen werden.Der Bautrupp aus Deutschland bestehend aus NinaKlenk, Wiebke Göbel, Dietlind Freiberg, Heinz Rechtsowie Andres Bäppler waren im August 2006 vor OrtFür den ersten Schuljahrgang im September 2004wurde ein Grundstück mit einer einfachen Halle undeinem darauf befindlichen Naturwasserschwimmbeckengemietet. Im September 2005 wurde der zweiteJahrgang eingeschult; im September 2006 kam derdritte Jahrgang hinzu, so dass sich die Zahl der KinderJahr für Jahr auf inzwischen durchschnittlich 124Kinder erhöht.Viele Kinder kommen nur für wenige Monate in dieSchule in Montebello. Oft sind Umzüge der Bezugspersonen(meistFlüchtlingsfamilien ohne festenum den Bau zu überwachen, ihn zu organisieren und6Wohnsitz), manchmal aber auch menschlicheTragödien der Grund dafür. Viele Kinder kommen zurSchule, weil sie nur hier ein Zuhause finden und weil esEssen für sie gibt.Für die weitere Entwicklung der Schule wurde zu dieserZeit erkannt, dass der Erwerb eines eigenen Schulgrundstücksmit einem eigenen Schulgebäude elementarfür den Fortbestand der Schule in Montebellosein würde. Nur dann erhält eine Schule die notwendigeSchullizenz. Ohne diese Lizenz wird der Schulbesuchnicht offiziell anerkannt und keine öffentlichen kolumbianischenFördergelder gezahlt! Im Frühjahr 2006erwarb daher die Fundacion mit Hilfe von großzügigenUnterstützungen ein neues eigenes rund 27.000 qmgroßes Schulgrundstück in Ortsrandlage vonMontebello. Auf dem neu erstandenem Grundstück“La Soledad” waren die Kinder zunächst in einem altenGebäude sehr beengt untergebracht.Ab August 2006 konnte dank Fördergeldern vomDeutschen Bundesministerium für Entwicklung undZusammenarbeit in Höhe von 37.500 Euro ein neuesnatürlich tatkräftig mit anzupacken.Hilfe bekamen sie von den Eltern unserer Schulkinderin Montebello und von der Universität Cali, von der unsArchitekturstudenten mit Rat und Tat zur Seite stehen.Guadua –das nachwachsende Gold Kolumbiens.Die Pflanze: die in Kolumbien heimische BambussorteGuadua ist ein Riesengras und wächst in großenHainen, die sich sukzessive ausbreiten und in sichgeschlossene, dauerhaft lebensfähige Biotope bilden.Das Wurzelwerk der Pflanze ist vielfältig und eng miteinanderverbunden und bindet ebenso wie die Halmegroße Mengen an sauberem, trinkfähigem Wasser.Ein Baumaterial mit langer Tradition: der Guaduawurde schon in präkolumbianischer Zeit genutzt, umdie ersten menschlichen Siedlungen zu errichten.Damals siedelte man inmitten des Guaduahaines undnutze das in den Halmen des Riesengrases gehalteneWasser zur Trinkwasserversorgung. Das innere desHains wurde gerodet und im inneren Ring des Hainsdie Pflanzung verdichtet. Dadurch entstanden geschützteOrte, in denen Familien und Stämme lebten.Der Hain schützte vor Eindringlingen, kalten Windenund großer Hitze. Die Halme dienten zur Erstellung vonMatten, Schalen, Werkzeugen und einfachen Waffen.Schulgebäude aus GuaduaHeinz Rrecht hilft beim BauBAUEN MIT GUADUA


Das Projekt MontebelloBelastbar wie Stahl, aber nachwachsend und preiswert:die Halme des Guaduas wachsen in nur sechs Monatenauf ihre beachtliche Endhöhe von 18-30 m. Nach weiteren6-8 Jahren ist der Halm ausgehärtet und in seinervertikalen Belastbarkeit so hart wie Stahl! Damit ist derGuadua auch heute wieder ein interessanter, vielfältigeinsetzbarer und sogar nachwachsender und damitsind ebenso angedacht wie der Aufbau von kleinenGuadua-Handwerksbetrieben wie Bauunternehmer,Flechtereien, Möbelschreiner und Zimmerleute. DieMillionenstadt Cali liegt nur wenige Autominuten entferntund ist damit ein nahe liegender Absatzmarkt.Auch der Export der Ware außerhalb Kolumbiens istdenkbar.ressourcenschonender Baustoff.Wenn er gegenGuauda statt Kokain: Vor allem aber möchten wirSchädlingsbefall behandelt ist und konstruktiv korrekteingesetzt wird, sagt man dem Guadua eine Lebensfähigkeitvon 50-75 Jahren nach. Alle Halme finden jenach Wuchsform und Härte eine sinnvolle Nutzung: dieKrummen dienen als unterspannte Träger und könnenLasten einer Dachkonstruktion tragen. Die so genannten‚Tigres’, schwarz gepunktete und besonders harteHalme, können als Pfosten für massive Baukörper verwendetwerden. Auch geflochtene Matten, Schalbretter,Dekoleisten, Parkett, Möbel und viele andereGebrauchsgüter werden aus diesem Baumaterial hergestellt.Damit ist der Guadua nicht nur ökologischbemerkenswert, sondern er ist auch ein preiswerter,langlebiger und multifunktionaler Werkstoff, dessenPotential gerade erst wiederentdeckt wurde und entwickeltwird.Guadua als zentrales Mittel für die zukünftigeProjektentwicklung: für das Projekt in Montebellobereits im nächsten Jahr mit vereinten Kräften ersteLehrbetriebe rund um die Pflanze Guadua aufbauen, indenen Jugendliche eine Ausbildung erhalten, um aufintegere Weise ihre Lebensunterhalt verdienen zu können.Diese Lehrbetriebe sind langfristig für die zukünftigenSchulabgänger des Colegio de las Aguas gedacht.Kurzfristig möchten wir jedoch damit auch den älterenJugendlichen, die zurzeit in den Straßen vonMontebello ohne Alternative zur Prostitution undKriminalität herumhängen, eine Möglichkeit zurAusbildung anbieten.Große Pläne benötigen große Hilfe: in verschiedenenAnträgen an die Europäische Kommission und an dasBundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeitwird der Verein öffentliche Fördermittel beantragen.Die Projektideen dafür wurden zusammen mitden Menschen in Kolumbien und den Aktiven hier imVerein erarbeitet. Die öffentliche Unterstützung ist7haben wir den Guadua als zentrales Mittel für diezukünftige Entwicklung entdeckt. Nicht nur die neuenSchulgebäude der nächsten Jahre sollen in GuaduaBLICK IN DIE ZUKUNFTgebaut werden, sondern auch die baulichen Erfordernissefür den geplanten Schulgarten wie Zäune,Terrassenmauern, wetterfeste Wege und Bewässerungssystemesollen mit diesem nachwachsendenjedoch immer abhängig von den Eigenmitteln, die wirals Verein aufbringen können. Damit wir also öffentlicheFördermittel im beantragten Umfang erhalten dürfen,brauchen wir die Unterstützung von vielen Mitgliedern,Paten, Spendern und ehrenamtlichen Aktiven.Jeder Euro, der über Mitgliedsbeiträge, Patenschaftenoder Spenden eingeht, kann mit 3,- Euro öffentlicherBaustoff errichtet werden.Hilfe belohnt werden.Selbsthilfebemühungen stärken – Microunternehmenrund um den Guadua: zusammen mit der Fundacionund verschiedenen anderen Gruppen und Kooperativenin Montebello wollen wir die Selbsthilfebemühungender Flüchtlingsfamilien unterstützen undlangfristig Mikrounternehmen rund um die Guaduapflanzeermöglichen. Die Produktion, der Transport undGuadua, ein preiswerter und nachwachsender Baustoffdie Weiterverarbeitung von Guauda zu Werkstoffen


Der Verein in FrankfurtSchule fürs Leben, Verein zur Förderung vonKindern und Jugendlichen durch Ausbildung undPersönlichkeitsschulung e. V.Geschäftsanschrift:Schwarzburgstraße 1060318 FrankfurtTelefon: +49 (0) 69 / 95 50 98 36Telefax: +49 (0)69 / 95 50 98 37Menschen und WerteIm Dezember 2006 hat der Verein 139 zahlendeMitglieder (Mindestbeitrag 4,- Euro je Monat), davonsind 52 Paten (25 Euro je Monat). Ungefähr 30 Personen(Mitglieder und Nicht-Mitglieder) sind ehrenamtlichaktiv und erledigen die Hauptarbeit des Vereins.Darüber hinaus hat der Verein einen freien Mitarbeiterengagiert, der 2-3 Mal pro Woche die regelmäßig anfallendenVerwaltungsarbeiten für den Verein erledigt.Internet: www.schulefuersleben.deE-Mail: info@schulefuersleben.deVereinsregister: Frankfurt am Main VR 12518Kontoverbindung: Postbank FrankfurtBLZ 500 100 60, Konto Nr. 753 123 608Alle Mitglieder, Paten und Spender sowie etwa 500weitere Freunde und Interessenten informieren wir 2-4Mal pro Jahr aktuell mit Newslettern und E-Mails.Daneben ist unsere Website unser zentrales permanentesInformationsmedium. Wir geben kein Geld fürWerbung oder Ähnliches aus und sparen durch die vorwiegendeNutzung des Internets Portogebühren.Als Informationsmaterial dient unser Flyer, der für uns8kostenfrei hergestellt wurde. Unser Erscheinungsbildverdanken wir Menschen, die ihre Profession imBereich des Printdesigns, Webdesigns oder der PR-Beratung ehrenamtlich als Unterstützung für denVerein einbringen.Für unsere Vereinsarbeit haben wir uns zu den WertenOffenheit, Dankbarkeit und Transparenz verpflichtet.Auch andere wichtige Positionen im Verein wieSchatzmeister, Kunstbeirat, Betreuung der Paten oderdes Projekts in Kolumbien sind mit Menschen besetzt,die in ihrem Berufsleben seit vielen Jahren ähnlicheAufgaben erfolgreich erfüllen.‚…fischen lehren, statt Fische schenken’Unser Leitgedanke für das Projekt in Montebello ist‚Hilfe zur Selbsthilfe’:www.schulefuersleben.de


Der Verein in FrankfurtEine sensationelle 3-Jahres-Bilanz!Im Jahr unserer Gründung 2003 sind wir von 11Mitgliedern auf 29 Mitglieder gewachsen. Im Jahr2004 kamen 42 Mitglieder dazu. Jetzt Ende 2006haben wir bereits 139 Mitglieder.Unsere ersten Spenden gingen offiziell im Mai 2003ein und entwickelten sich kontinuierlich im Jahr 2004auf 20.000 Euro. Unsere Aktionen im September undDezember 2004 machten sich bei den Spendeneingängenund der Mitgliederwerbung deutlichbemerkbar.Auch in den Jahren 2005 und 2006 setzt sich dieseund Patenbeträgen sind im Laufe der Jahre beachtlicheEinnahmen entstanden. Unsere Mitglieder und Patensind die moralische und finanzielle Basis unsererVereinsarbeit!Insgesamt ergaben sich aus den Mitgliedsbeiträgenund Spenden Einnahmen von rund 5.500 Euro im Jahr2003, rund 24.000 Euro im Jahr 2004 und rund 47.000im Jahr 2005. Das Jahr 2006 wurde mit 112.600 EuroEinnahmen abgeschlossen.Damit haben wir kontinuierlich seit Gründung sowohldie Mitgliederzahlen als auch die Einnahmen Jahr fürJahr mehr als verdoppelt!Entwicklung fort. Aus den ‚unscheinbaren’ Mitglieds-Entwicklung Mitglieder und Paten139MitgliedsbeiträgePatenschaftenEinnahmen112.000SpendenFördermittel71zinslose Darlehen41.000911295.50024.0002003 2004 2005 20062003 2004 2005 2006WACHSTUM2006


Der Verein in FrankfurtWas kostet die Verwaltung?2003 lag unsere Kostenquote wegen der hohen Anlaufkosten für die Gründung bei 27 %. Bereits 2004 haben wir über71 % der Einnahmen direkt ins Projekt investiert und die Kostenquote für die Verwaltung auf 3,9 % senken können.Auch 2005 und 2006 haben wir dank eines ausgeprägten Kostenbewusstseins und dem hohen Engagement allerAktiven die Verwaltungskosten in Deutschland auf diesem niedrigen Niveau halten können. Der überwiegende Teildes Geldes fließt direkt in das Schulprojekt. Ein gewisser Teil bleibt stets als Guthaben auf dem Konto, um denSchulbetrieb für die nächsten Monate zu sichern.Ausgaben Kolumbien96%2006EINNAHMENEuro %AUSGABENEuro %Beiträge 18.514,00 16,5% Kosten Deutschland 5.289,99 4,7%Spenden 32.756,91 29,1% Projekt Kolumbien 107.780,22 95,7%WirtschaftlicherWirtschaftlicherGeschäftsbetrieb 1.829,66 1,6% Geschäftsbetrieb 200,00 0,2%Öffentliche Mittel 37.500,00 33,3% Kunstauktionen 1.069,51 0,9%Zinslose Darlehen 22.000,00 29,5% Öffentlichkeitsarbeit 2.045,21 1,8%Kontogebühren 342,24 0,3%Konto Jahressaldo -4.214,98 -3,7%Ausgaben Deutschland 4%112.600,57 100,0%112.600,57 100,0%10Bericht des KassenprüfersDer Jahresabschluß des Schule fürs Leben e.V. per 31.12.2006 wurde vom Kassenprüfer Heinz Recht geprüft.Auskünfte gaben bereitwillig der Schatzmeister Uwe Hillnhütter sowie der 1. Vorsitzende Andrés Bäppler.Da der Verein keine Bargeldbestände hält, war eine Kassenaufnahme nicht erforderlich.Der Verein unterhält folgende Bankkonten:Postbank Frankfurt, Konto- Nr.: 07 531 236 08, Betrag per 31.12.2003: Euro 10.185,80Postbank Frankfurt, Konto- Nr.: 08 496 954 68, Betrag per 31.12.2003: Euro 44,19Die Salden der Buchführung stimmen mit den Bankauszügen überein. Die Belege wurden vollständig geprüft.Es ergaben sich keine Beanstandungen.Die Prüfung der Mitgliedsbeiträge erfolgte anhand der aktuellen Mitgliederliste.Nach einer vorgelegten Aufstellung sind insg. acht Mitglieder mit Euro 259 in Verzug. Sechs Mitglieder zahltenkeinen Beitrag (Euro 255), ein Mitglied hat die Beitragserhöhung nicht beachtet (Euro 4). Die Abrechung derMitgliedsbeiträge wurde vollständig geprüft. Es ergaben sich keine Beanstandungen.Alle Konten der Buchführung sind in den Jahresabschluß eingeflossen. Nach mündlicher Erklärung desSchatzmeisters existieren keine weiteren Konten auf den Namen des Vereins.Die Belege der Buchführung werden übersichtlich aufbewahrt. Die Prüfung der Buchführung ergab keineBeanstandungen. Soweit von meiner Prüfung erfaßt, lagen für alle Ausgaben, die sich nicht zwangsläufigaus dem laufenden Geschäftsverkehr ergaben, satzungsmäßige Beschlüsse vor.Die Buchführung ergibt jederzeit Auskunft über die Zuordnung der Einnahmen und Ausgaben zu deneinzelnen steuerlichen Bereichen des Vereins. Nach meinen Feststellungen sind die für unseren Vereingeltenden steuerlichen Bestimmungen beachtet worden.Die Ausgaben erfolgten nach dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und entsprechen dem satzungsmäßigfestgelegtem Vereinszweck.Die Buchführung und der Jahresabschluß entsprechen nach dem Ergebnis meiner pflichtgemäßen Prüfungden Vorschriften der Vereinssatzung sowie den steuerlichen und sonstigen gesetzlichen Vorschriften.Frankfurt, den 31.01.2007Heinz Recht


Der Verein in FrankfurtArbeitstreffen und AktionsplanNeben der Jahreshauptversammlung im Frühjahrjeden Jahres treffen sich die aktiven Mitglieder mehrmalspro Jahr, um die weiteren Schritte auf breiter Basisabzustimmen und die entsprechenden Arbeiten undVerantwortlichkeiten zu verteilen. Zentrales Werkzeugist der jährliche Aktionsplan, der alle Aktionen zeitlichund personell in der Jahresübersicht koordiniert.Veranstaltungen und AktionenSo finden seit Dezember 2004 jährlich zwei Sponsorenläufestatt, die inzwischen je Lauf von 3.900 bis zu7.700 Euro Spenden einbringen.Zwei Kunstauktionen haben zwar weniger Geld eingespielt,jedoch durch den festlichen Rahmen und die liebevollePflege der menschlichen Beziehungen zahlreicheneue Mitglieder, Paten und Freunde gebracht.Infostände bei Schulfesten, Weihnachtsmärkten, beiAuftritten der Comedy-Gruppe ‚Badesalz’, Weihnachtsfeiernund privaten Geburtstagsfesten machen unserenVerein bekannt und bringen kleine Spendenbeträge.Auch der Trampolinverleih und -betrieb imGünthersburgpark in Frankfurt, der Verkauf vonWeihnachtskarten, T-Shirts und kolumbianischenHandwerkssachen erwirtschaften kleine Beiträge.Im Jahr 2005 und 2006 haben wir dank der Unterstützungvon Ilona Metscher, Frankfurt und demDruckkoordinator Bernd Morr, Hünfelden, einenTagebuchkalender herausbringen können, der nebenvielen Fotos auch die spannenden Reiseberichte einigerMitglieder über ihre Reise nach Kolumbien im Sommer2005 und Herbst 2006 enthält.Zwei bis viermal pro Jahr schreiben wir einen Newsletter,den wir an alle Mitglieder, Paten und Interessierteper Mail versenden. Etliche Vorträge, Radiointerviews,Zeitungsartikel und sogar einen Fernsehbeitragbei SAT 1 halfen uns bekannt und unterstützt zu werden.11Trampolin Kunstauktion Infostand Sponsorlauf Interview in SAT 1IMMER IN AKTION


122006 im ÜberblickJANUARDer Verein in Deutschland zählt 125 Mitglieder.94 Schüler besuchen die Schule in Kolumbien.FEBRUAR Auszug der Schule aus den Räumen vom gemietetenGrundstück.Jahreshauptversammlung in Frankfurt.MÄRZDie Fundacion erwirbt das neue knapp 27.000 qmgroße Grundstück "La Soledad". Einzug der Schule indas bestehende Gebäude auf dem neuen Schulgelände.Die Raumverhältnisse sind eng und improvisiert.Die Schüler vermissen das Naturschwimmbadauf dem alten Grundstück.In Wiesbaden erhält der Verein am 07. März 2006eine Spende in Höhe von 2.300,- Euro von der FirmaDelta LLoyd.Der erste Vorsitzende Andrés Bäppler plant inFrankfurt das neue Schulgebäude in der südamerikanischenBambusart Guadua.Gemeinsam wird ein Förderantrag für öffentlicheFördergelder des Bundesministeriums für Entwicklungund Zusammenarbeit (BMZ) erarbeitet. Andrés Bäpplerbesucht einen Workshop bei bengo in Bonn, für die korrekteErstellung des Fördergeld-Antrags.APRILDer Verein tritt dem EPN-Hessen (EntwicklungsPolitischesNetzwerk) bei.Der Schatzmeister Uwe Hillnhütter zieht vonFrankfurt nach London und kümmert sich weiterhinum die Finanzen des Vereins.In Montebello packen die Schüler und Schülerinnenmit an, um ihr neues Schulgelände in Ordnung zu bringenund neue Regenwassertonnen für die Wasserversorgungeinzubauen.MAIDer Förderantrag ist eingereicht - jetzt hofft derVerein auf einen positiven Bescheid.Der Sponsorlauf am 21. Mai 2006 im Günthersburgparkin Frankfurt ist wieder ein voller Erfolg. Esstarteten 24 Teams – mit klangvollen Namen wie etwa“Venceremos” oder “gutes Pferd”. Wir haben Glück mitdem Wetter: Bei strahlendem Sonnenschein erlaufendie Teams 7.700,00 Euro für den Neubau des Schulhauses.Verena Drebing verfasst den aktuellen Newsletter,der an alle Mitglieder und Interessierte verschickt wird.JULI/AUGUSTDie Mitglieder Andrés Bäppler, Nina Klenk, HeinzRecht und Wiebke Göbel reisen nach Kolumbien, umbei den Vorbereitungen für den Bau des neuen Schulgebäudeszu helfen.In einem Workshop unter Anleitung vom inKolumbien lebenden deutschen Zimmermann JörgStamm bauen sie die ersten Guadua-Trägerkonstruktionenfür den neuen Schulbau.Andrés trifft den deutschen Botschafter Dr. MichaelGlotzbach in Popayan.Nina, Heinz und Wiebke schreiben das Reisetagebuchund dokumentieren ihre Erlebnisse in Text, Bild undFilm. Die Vertreter der Gemeinde von Montebello tragenihre Anliegen vor.SEPTEMBERWir starten eine virtuelle Tombola mit Preisen vonKaffeetasse bis Kreta-Reise.Doro Lörch kümmert sich trotz Babypause weiterhinin Frankfurt um unsere Website.Tobias Jost überarbeitet in Baden-Baden die Reiseberichteder drei Teilnehmer zu einem zusammenhängendenText. Ilona Metscher layoutet daraus denReisetagebuchkalender für 2007.In Kolumbien werden 30 neue Kinder eingeschultund müssen für die nächsten Monate im engenBestandsgebäude provisorisch mit untergebracht werden.Die Platzverhältnisse sind sehr beengt, aber dieStimmung ist trotzdem gut: der Bau der neuen Schulefängt endlich an!Das neue Grundstück Umzug nach “La Soledad” Spendenübergabe Regenwassertonnen Schüler helfen


2006 im ÜberblickOKTOBERIn Baden-Baden schneidet Heinz Recht zusammenmit seiner Kollegin Roswitha Gnädig einen 45-minütigenDokumentarfilm aus dem umfangreichen Filmmaterialder Reise.Die 2. Vorsitzende Ulla Schuch besucht einen weiterenWorkshop von bengo in Remagen, um sich für dennächsten Projektantrag beim BMZ vorzubereiten.Verena Drebing verfasst den zweiten Newsletter desJahres, mit dem alle Mitglieder und Interessierte überden aktuellen Stand des Projektes informiert werden.In Montebello wird damit begonnen das Schuldachzu decken. Überraschung: Das Straßenbauamt von Calihat einen Weg zur Schule planiert!Auch das Lehrerteam hat sich Unterricht verordnet:die deutsche Studentin Delia Koch unterrichtet währendihres Aufenthalts in Montebello die Lehrer inderen Freizeit in Deutsch.Das Arbeiterteam in Montebello freut sich über dieBaufortschritte: Der konstruktive Rohbau aus Guaduaist bereits fertig! Der Bruder von Delia, Martin Koch hatmit großem Einsatz und Sachverstand vor Ort mitgearbeitetNOVEMBERAm 26.11. treffen sich wieder viele aktive Mitglieder inFrankfurt um gemeinsam an der Zukunftsplanung zuarbeiten.Andrés Bäppler reist erneut nach Montebello, um mitden Vertretern der Gemeinde und der Fundacion derenZukunftspläne und Gedanken zu besprechen. FehlendeSchulangebote für die Kinder, fehlende Lehrbetriebefür die Jugendlichen, fehlende Arbeitsmöglichkeitenfür die Erwachsenen und fehlende Wasserver- und entsorgungsind die zentralen Bedürfnisse der Flüchtlingsfamilien.Ullas Neffe Jonas Förster-Levi reist mit Andrés nachDANKE DANKE DANKEMontebello um dort einige Monate zu helfen und spanischzu lernen.Die in Deutschland lebende und sehr aktive GloriaNoak besucht in Ihren Ferien Montebello und ihreSchwester Miriam, die in Kolumbien lebendeMitbegründerin der Fundacion. In der Schule wirdunter den Schülern ein Schulsprecher und seinVertreter gewählt.DEZEMBERDie Reisetagebuchkalender sind kurz vor Weihnachtenendlich fertig gedruckt.Rafael Morón Zirfas, Ilona Metscher, RobertHeinzenberger, Nina Klenk, Andrés Bäppler und UllaSchuch arbeiten intensiv am neuen BMZ-Antrag.Am 4.12. findet unser Advents-Sponsorenlauf inWiesbaden statt und wieder sind trotz Kälte undschlechtem Wetter 28 Läufer mit Elan und Ausdauerdabei. Es werden insgesamt knapp 3.900 Euro eingelaufen.Ulla Schuch besucht ein Seminar bei bengo in Bonn,um sich für die Fördermittelbeantragung bei derEuropäischen Kommission schlau zu machen.Andrés Bäppler besucht mit Rolf Rück zusammeneinen Workshop bei bengo in Bonn, um die Abrechnungdes ersten BMZ-Projektes zu erlernen.Vom 7. bis 8. Dezember ist die ‚School for Life’ als sogenannte Nichtregierungsorganisation (NRO) beimInternationalen Dialog zum Thema ‚GoverningEmerging Megacities’ im Deutschen Architekturmuseumin Frankfurt eingeladen. In einem kleinenKreis internationaler Fachleute werden die Problemeund Perspektiven von wachsenden Megastädten weltweitdiskutiert – und die Schule fürs Leben ist dabei!Am 15. Dezember werden die Lose der virtuellenTombola gezogen und die glücklichen Gewinner könnensich über attraktive Preise freuen.Am letzten Tag im Jahr erhält der Verein ein tollesWeihnachtsgeschenk: eine großzügige Spende derDeutschen Börse! Der Verein hat 139 Mitglieder und112.600 Euro Einnahmen erwirtschaftet.13Arbeitstreffen Bautrupp + Richtfest Besuch von Gloria Jonas


PatenschaftenSchulkinder suchen Paten!Bisher konnten wir für fast die Hälfte der Kinder einenPaten gewinnen. Neben der finanziellen Unterstützungist die moralische „Nähe“ der Paten für die Kinderäußerst wertvoll.Warum genau 25 Euro?Eine Patenschaft kostet im Monat 25,00 Euro. 25,00Euro ist genau der Betrag, mit dem die Schule fürsLeben e. V. einem Kind den Schulbesuch für einenMonat finanzieren kann. Das beinhaltet zum BeispielBriefe, e-mails und BesucheDie Paten können mit ihrem Patenkind per e-mail oderBrief in Kontakt treten. Sobald die Unterlagen bei derSchule fürs Leben eingegangen sind, erhalten die Patenalle Angaben und Kontaktadressen zu ihrem Patenkind.Das aktive Vereinsmitglied Tobias Jost kümmertsich in Baden-Baden gemeinsam mit den Lehrern derSchule in Montebello darum, dass Paten und Patenkindervoneinander wissen und zusammen finden. Erhat 2005 das Projekt besucht und kennt die Situationvor Ort.Lehr- und Lernmittel, Miete für den Klassenraum, zweiMahlzeiten am Tag und Gehalt für die Lehrer. Auch sollmit einer Patenschaft eine erste Berufsausrüstung fürdas Patenkind erworben werden, also zum Beispiel eineNähmaschine, einen Computer, einen Werkzeugkoffer.So ist der Anfang im ‚richtigen Leben’ gut vorbereitet.14KINDERSUCHEN PATENIngrid Daniela Brayan Steven Camila Calambaz Edgar Andrés


Mi nombre es Sebastián Johan Rivera tengo 4 añitos, nací el14 de Septiembre de 2001 y estoy en grado pre-escolar.Mi mamá se llama Karen Rivera Sandoval, tiene 20 años y esama de casa.Mi papá se llama Rubén Darío, tiene 27 años y trabaja comomotorista.Vivo con:Mi abuela María del pilar Sandoval, tiene 45 años y es amade casa.Mi abuelo José Edelberto Rivera, tiene 49 años y es motorista.No vivo con mi papá, el tiene otra familia aparte con otraesposa y otros hijos, solo vivo con mi mamá y mis abuelos.A mamá la quiero mucho y ella esta muy pendiente de mi peropaso mucho más tiempo con mi abuela pasamos todo el tiempojuntos, nos sentamos a ver televisión y cantamos cancionesinfantiles.Mi abuelo es como mi papá el juega mucho conmigo y soy elniño consentido de el nos queremos mucho.Cuando salgo del colegio voy a mi casa a jugar y a ver televisión,me gusta mucho comer lentejas, frijoles y pollo, en losdulces me gustan mucho las galletas.La casa donde vivimos es alquilada, siempre hemos vivido enMontebello.Lo que más me ha gustado del colegio es que es muy grande ypuedo jugar mucho con mis compañeros.Cuando sea grande quiero ser futbolista.15Diana Patricia Gemelos Elizabeth


www.schulefuersleben.deSchulefürs LebenIMPRESSUMHerausgeber:Schule fürs Leben e.V.Geschäftsführung:Andrés Bäppler,Ulla SchuchRedaktion:Andrés Bäppler,Ulla Schuch,Verena Drebing,Gestaltung:i.m. design – Ilona Metscher, FrankfurtDer Jahresbericht ist auch im Internet abrufbar unterwww.schulefuersleben.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine