diese Ausgabe des Gemeindebriefes - Evangelische ...

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KontaktPfarrerinnen & PfarrerStadt IUdo Kytzia Tel. 13670Stadt IIAnja Bunkus Tel. 13795JohannesUlrich Klink Tel. 50082Paul-GerhardtClaudia Reifenberger Tel. 53936Heliand/CappenbergBernd Quade Tel. 53161KIEZ/StadtkircheRüdiger Holthoff Tel. 0231/802759VikarSebastian Amend Tel. 3091104KirchenmusikKantorinJutta Timpe Tel. 13987KantorOliver S.-Roosmann Tel. 740959Kinder & JugendJugendbüro – Stadt-InselDirk Berger Tel. 927078KindertageseinrichtungJohannes – LeitungJens Hoppe Tel. 54023Paul-Gerhardt – LeitungLieselotte Morschel Tel. 51908Stephanus – LeitungElke Hohensee Tel. 14050GemeindebüroAnnegret Petersen Tel. 1730Presbyterinnen & PresbyterHartmut Adam Tel. 53526Herbert Bastian Tel. 54034Claudia Berger Tel. 755884Lukas Falk Tel. 44162Thomas Grabowski Tel. 72942Laurenz Hirsch Tel. 24981Björn Jankord Tel. 57505Hartmut Jürgens Tel. 24444Dr. Karsten Karad Tel. 71413Klaus Knappmann Tel. 55447Martin Krause Tel. 71621Norbert Schild Tel. 741196Renate Schulenberg Tel. 51684Bettina Voß Tel. 62767Hannelore Zobel Tel. 14910KüsterdienstKüsterinHeike Tusche Tel. 3092407KüsterManfred Wolf Tel. 3092339Kirchenkreis LünenSuperintendentWinfried Moselewski Tel. 44631KrankenhausseelsorgeH. Gluche Tel. 77-2131GehörlosenpfarrerHendrik Korthaus Tel. 728335SchulseelsorgeThomas Grebe Tel. 20292-26Kontaktstelle LünenAnnette Greger Tel. 13129OrteStadtkirche LünenSt.-Georg-Kirchplatz 1Gemeindezentrum St. GeorgSt.-Georg-Kirchplatz 2JohanneshausWilhelm-Löbbe-Allee 37Paul-GerhardtHeinrich-Imig-Straße 3HeliandRudolph-Nagell-Straße 15St. Norbert Kirche (katholisch)Ahornstraße 15CappenbergRosenstraße 17, Selm-CappenbergStadt-InselFriedrichstraße 65bEvangelischer FriedhofKirchhofstraße 16Im InternetKirchengemeinde Lünenwww.kirchengemeinde-luenen.deAnschriften &ÖffnungszeitenGemeindebüroSt.-Georg-Kirchplatz 2 • 44532 LünenTel. 02306 / 17 30 • Fax 1 25 84gemeindebuero@kirchengemeinde-luenen.dewww.kirchengemeinde-luenen.deMontag, Dienstag, Freitag 9:00 – 13:00 UhrDonnerstag14:00 – 18:00 UhrJugendbüro – Stadt-InselFriedrichstraße 65b • 44536 LünenTel. 02306 / 92 70 78 • Fax 92 70 79jugendbuero@evangelische-jugend-luenen.dewww.stadt-insel.deMontag bis Freitag 15:00–18:00 UhrKirchenmusikbüroSt.-Georg-Kirchplatz 2 • 44532 LünenTel. 02306 / 12092Kirchliches Informations- undEhrenamtsZentrum – KIEZIm Turmraum der StadtkircheSt.-Georg-Kirchplatz 2 • 44532 LünenTel. 02306 / 92 84 62Montag – Freitag 10:00 – 12:00 UhrDienstag – Freitag 15:00 – 17:00 UhrKontaktKontakt2 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 20133


InhaltKontakte 2Anschriften & Öffnungszeiten 3Editorial 4Impressum 5Zum ThemaAngst bei Alt und Jung 6Das Gegenteil von Angst ist…(Forensik) 9Notfallseelsorge:Erste Hilfe für die Seele 11Zeitansage:Keine Angst vor Dämonen!? 13GemeindelebenAus dem Presbyterium 16Gottesdienste 18Gottesdienstübersicht 20Ausblick – weitere Gottesdienste 26Termine & Veranstaltungen 28Konfirmationen 2013 30Weltgebetstag 2013 35Kirchenmusik 46Stadtkirchenarbeit 40Senioren 42Kindergarten 44Kinder & Jugend 46Rückblick 47Amtshandlungen 54Geburtstage 56Was ist eigentlich… Gründonnerstag? 59EditorialLiebe Leserinnen und Leser,»Die Ängste der Deutschen«, seit gutzwei Jahrzehnten veröffentlich dasInfocenter einer großen deutschenVersicherung jährlich eine Übersichtüber die sieben größten Ängste derDeutschen. Dafür geben jährlich ungefähr2500 Menschen Auskunftüber ihre ganz persönlichen Ängsten,aber auch ihre Sorgen im größerenZusammenhang von Gesellschaft,Wirtschaft und Politik.Vom Ergebnis des Jahres 2012zeigen sich die Verantwortlichen derStudie überrascht: Die Ängste derDeutschen sind so niedrig wie vor 20Jahren. Der Grund: Die allgemeineEuro-Schuldenkrise überschattet alleanderen, selbst die persönlichstenSorgen. Und unter diesem Eindruckstanden im vergangenen Jahr dieAngst vor steigenden Lebenshaltungskostenund die Angst vor derÜberforderung der Politiker auf denPlätzen 1 und 2. Wir haben das Thema»Angst« für die Frühjahrsausgabedes Gemeindebriefes gewählt, weil erSie in der Passionszeit erreicht, in diewir am Aschermittwoch eingetretensind. Eine Zeit, die uns Gelegenheitgibt, uns mit den dunklen undangstbesetzen Seiten unseres eigenenLebens auseinanderzusetzen. Dazugeben vor allen Dingen auch diePassionsandachten (S. 18f) Gelegenheit.Jutta Hartung-Weißund SebastianAmend habenKinder und SeniorinnenundSenioren nachihren Ängstengefragt undErstaunlichesgehört (S. 6ff).Und Bettina Voß fragt danach, waseigentlich das Gegenteil von Angstist (S. 9f).Angelika Grebe-Nolting berichtetvon der Herausforderung als NotfallseelsorgerinMenschen in dunklenStunden zu begleiten und darüber,was sie ihr dabei selbst Halt gibt(S. 11f).ImpressumHerausgeber:Evangelische Kirchengemeinde Lünen»In einem BOOT«-RedaktionSt.-Georg-Kirchplatz 244532 Lünenredaktion@in-einem-boot.deV.i.S.d.P.: Claudia Reifenbergerclaudia.reifenberger@in-einem-boot.deAuflage: 11.000 StückRedaktion:Björn Jankord, Claudia Pieper,Claudia Reifenberger, Bettina Voß,Jutta Hartung-Weiß, Ulf S. WeißUnd natürlich erfahren Sie wiederviel über das vielfältige Leben in unserergroßen Kirchengemeinde. Übrigens:Der Angst steht in der Bibelimmer wieder die Zusage »Fürchtedich nicht!« entgegen. Nach der Passionszeitkommt das Osterfest: DerSieg des Lebens über die Angst undden Tod. »Fürchte dich nicht!«, dassprechen wir auch den Jugendlichenzu, die in diesem Frühjahr konfirmiertwerden (S. 30f) und auf demWeg sind erwachsen zu werden.Neugier und Freude beim Durchblätternund Lesen wünsche ich Ihnenim Namen des Redaktionsteams!Layout: Siegbert Ilgner, Björn Jankord,Ulf S. WeißDruck: Gemeindebriefdruckerei.deRedaktionsschluss für die nächsteAusgabe: 1. Mai 2013Äußerungen der Autoren müssen nichtunbedingt mit der Meinung der Redaktionübereinstimmen. Die Redaktion behältsich Kürzungen vor. Bei Terminangabenist Irrtum vorbehalten.»In einem BOOT« wird mitAdobe InDesign erstellt.Wir danken den Inserenten für diefinanzielle Unterstützung.Bitte beachten Sie daher die Anzeigen!EditorialEditorial4 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 20135


Angst bei Alt und JungWelche Ängste haben alte Menschen undwelche Ängste haben ganz junge Menschen?Die Angst begleitet uns durch das Leben, manchmal verändert sie dabei ihre Form,manchmal aber verfolgen uns Ängste durch all die Jahre. Wir erschrecken mit siebzignoch vor etwas, das uns bereits als kleines Kind geängstigt hat. Welche Ängsteverlieren wir hingegen und was kommt in späten Jahren hinzu? Diese Fragen habenuns dazu motiviert, Menschen zu bitten, uns von ihren Ängsten zu erzählen. ImSeniorenheim begegneten uns dabei viele ernste Gedanken. Kindergartenkinder berichtetenvon bedrohlichen Befürchtungen und einige malten Bilder dazu.Aus dem Seniorenheim»Ich habe Angst davor, dass morgensauf einmal niemand mehr da ist. Keineran mein Bett kommt und mir dabeihilft, aufzustehen. Ich kann mir bei vielenKleinigkeiten im Leben nicht mehrselbst helfen, undwenn eines Tagesniemand kommt,um mir bei all demzu helfen, dann kämeich mir sehr verlorenvor.«»In meinem Alterhabe ich schon fastalles gesehen und erlebt.Ganz viel, vor dem ich früherAngst hatte, war dann doch gar nichtso schlimm. Wovor ich jetzt noch Angsthabe, kann ich gar nicht so genau sagen.In all den Jahren habe ich ganz vielGottvertrauen erlernt, darauf kann ichjetzt vertrauen. Gott bleibt bei mir undbeschützt mich bei allem, was auf michzukommt.«»Meine Angst ist schon da. Ich habeständig das Gefühl, nicht mehr gebrauchtzu werden. Da gibt es nichts,wozu ich noch hier bin. Meine Kinderbesuchen mich nicht so oft und wenn,dann erzählen sie gar nichts von sich,machen sich nur Sorgen um mich. DieSchwestern hier machen den ganzenTag auch nichts anderes. Ich wollte nieohne Aufgabe sein, aber heute werdeich von niemandem mehr gebraucht.Das war immermeine größte Angst.«»Ich habe Angstvor dem Tod.Das ist nichtsBesonderes, aberin meinem Alterdauert das wohlnicht mehr lange.Irgendwannsterben wir alle, aber ganz lange war dasfür mich weit entfernt. Aber inzwischensind schon die meisten meiner Freundegestorben. Bald werde auch ich sterben,ich weiß nicht, was dann kommt. Davorhabe ich Angst.«Aus dem Kindergarten»Monster machen mir Angst. Ein besondersschreckliches Monster habe ich gemalt. Außerdemist Angst dunkel.« (oben)»Angst ist etwas Gruseliges, ein schlechtesGefühl. Angst ist was einen erschreckt.Angst ist ein Alptraum und dakomm ich dann drin vor.«»Manchmal habe ich Angst vormArzt, dass ich eine Spritze bekomme.«»Ich habe Angst, dass ich beim Schwimmenvon einem Schiff überfahren werde, so wie aufdem Bild, das ich gemalt habe. Da kommenzwei Schiffe und ich bin zwischen denen.«(oben)»Bald komme ich in die Schule. Angsthab ich vor dem Schulweg, dass andereJungs mir was tun.«»Mir macht nichts wirklich Angst.Monster sind gefährlich, aber ich habkeine Angst vor denen, weil ich ihnenwas vor die Nuss hauen kann.«»Ich habe Angst vor einemMuskelmann, derandere Menschen tötet.Und dass mein Kuscheltier,das Schwammkopfkissen,lebendig wird,wenn ich schlafe. Oderdass meine Mama sichnachts heimlich aus derWohnung schleicht miteinem Koffer. Das habeich alles gemalt.« (links)zum Themazum Vorstellung Thema6 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 20137


»Ich habe Angst vor bösen Menschenmit Pistolen.«»Wenn ich alleine zu Hause bin habeich Angst.«»Ich habe Angst, wenn man mich imDunkeln erschreckt.«Das Gegenteil von Angst ist…Das deutsche Wortschatz-Portal der Universität Leipzig kennt diese Synomyme fürAngst: Ängstlichkeit, Bammel, Bangigkeit, Befangenheit, Beklemmung, Beklommenheit,Feigheit, Furcht, Furchtsamkeit, Hasenherzigkeit, Heidenangst, Hemmungen,Herzensangst, Höllenangst, Kleinmütigkeit, Kleinmut, Mutlosigkeit, Panik,Phobie, Scheu, Schüchternheit, Unsicherheit, Verlegenheit, ZaghaftigkeitDunkle Höhlen, Monster und Räuber machenmir Angst. (oben)»Ich hab Angst vor Hunden undwenn es irgendwo dunkel ist.«»Ich hab Angst vor der Schule, dassder Lehrer mit mir schimpft.«»Angst hat die Farbe rot oder dunkelbraun.«»Ich habe Angst vor Monstern undGespenstern.«Auf meinem Bild ist eine dunkle Höhle, diemacht mir Angst, aber ich habe ein Licht danebengemalt. (oben)Sebastian Ahmend (Seniorenheim) &Jutta Hartung-Weiß (Kindergarten)Wer nicht weiter weiß, fragt bekanntlich»google«. Die Internet-Suchmaschinebietet immerhin 98,7 Millionen Ergebnissezum Wort »Angst«. Auf der Suchenach einem Buch zum Thema Angst bietet»Amazon« über 16.000 Treffer.Schwieriger wird es da schon mit demGegenteil von Angst: Vertrauen, Mut,Abwesenheit von Angst, Liebe, Frieden,Toleranz zählen zu den möglichen, allesamtetwas vagen, Antworten.Angst ist in der politischen Diskussionmal wieder zum Schlagwort geworden,als es um terroristische Bedrohungvor der eigenen Haustür ging. Lesensundnachdenkenswert in diesem Zusammenhangdie Aktion »Wir haben keineAngst«, die mit folgendem Statementum Aufmerksamkeit wirbt:»Gefährlicher als es ein Terroranschlagfür unseren Staat jemals sein könnte,sind überaktive Politiker. Sie wollenim Windschatten einer vermeintlichenoder realen Terrorbedrohung unsereFreiheitsrechte beschneiden, Überwachungsstrukturenschaffen und ganzeBevölkerungsgruppen unter Pauschalverdachtstellen. Geben wir der Angstnach, haben die Terroristen gesiegt. Dasgönnen wir ihnen nicht! Daher rufen wirallen politischen Entscheidungsträgernzu: Wir haben keine Angst!(Quelle: http://wirhabenkeineangst.de)In Lünen muss man gar nicht überTerrorismus-Gefahren nachdenken, umzu spüren, was Ängste in der politischenund gesellschaftlichen Diskussion auslösenkönnen. Dass Angst mehr ist alsein persönliches Gefühl, dass Angst einmächtiges Argument in der gesellschaftlichenDiskussion und vielleicht sogarein Motiv für politische Entscheidungenwerden kann, hat die Stadt im Oktober2012 unvermittelt erfahren.Die Festlegung des NRW-Gesundheitsministeriumsauf Lünen als Standortfür eine forensische Klinik mit 150Plätzen hat in der Stadt wie kaum eineandere Entscheidung der vergangenenJahre für emotionale Diskussionen undReaktionen gesorgt. Hier boten insbesonderesoziale Netzwerke Raum, umGefühle, Sorgen und Ängste zu formulieren:Hoch emotional, oft sehr privat,zunehmend aufgeheizt und oft sehr uninformiert.zum Themazum Vorstellung Thema8 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 20139


In dieser Stimmung hat sichin Lünen die Plattform »Mutzur Verantwortung« gegründetund einen Kontrapunkt gesetzt.Mut zur Verantwortung»Hinter dem Initiativkreis stehenVertreter der beiden Kirchen,wie auch Bürger. DiePlattform soll all jenen eineStimme geben, die sich bisher inder teilweise aufgeheizten Stimmungzurückgehalten haben.Die aber dennoch der Überzeugungsind, dass ein Maßregelvollzugmit Therapiemöglichkeit für psychischekranke Täter notwendig ist.»Wer das sagt, muss mit Anfeindungenrechnen. Daher schweigen viele«, soWinfried Moselewski, Superintendentdes Evangelischen Kirchenkreises Lünen.»Wir verstehen, dass das Thema Kriminalitätund psychisch Kranke Angstmacht«, sagt Friedrich Stiller, Pfarrer fürGesellschaftliche Verantwortung der VereinigtenKirchenkreise Dortmund-Lünenund Vertreter im Beirat der Forensikin Dortmund-Aplerbeck. Doch der Initiativkreissehe in forensischen Kliniken»die Lösung, nicht das Problem«.Ruhr-Nachrichten vom 5. Dezember 2012Angst vor KriminalitätIm Februar hat sich die Plattform mitmehr als 50 Unterstützern in Lünen konstituiert.Erstes Ziel ist eine breit gestreuteInformation der Bevölkerung. Dazusollen Infostände in der City und eineVeranstaltungsreihe zum Thema gehören.Forensischen Kliniken: »Die Lösung, nicht das Problem.«Der Eingang zur Wilfried-Rasch-Klinik inDortmund-Aplerbeck. • Foto: Ruhr-NachrichtenDie Angst vor Kriminalität und dieAngst vor psychisch kranken Straftäternernst nehmen und die Betroffendamit nicht allein lassen ist Fundamentder Plattform-Arbeit. »Ich sehe nureine Möglichkeit, die Last wirklichgemeinsam zu tragen: Die Diskussionversachlichen … Nur so kann am Endeeine echte Auseinandersetzung mit derFrage geschehen, die auch die Ängsteder Menschen … wirklich ernst undaufnimmt.« (Superintendent Moselewskiam 31.10.2012/ »In einem BOOT« 74)Bettina VoßKontakt: Superintendent Winfried Moselewski,Preußenstr. 168, 44532 Lünen;auch Evangelischer KirchenkreisLünen, Jägerstr. 5, 44143 Dortmund,eMail: sup.luenen@vkk-do.de, Tel.02 31/84 94-2 24.; Pfarrer ClemensKreiss, Marienstr. 21, 44534 Lünen.Notfallseelsorge:Erste Hilfe für die SeeleAngelika Grebe Nolting, NotfallseelsorgerinWenn das Schicksal am härtestenzuschlägt, dann ist Angelika GrebeNolting da. Dann spricht sie tröstendeWorte, nimmt in den Arm oder hörteinfach nur zu. Manchmal reicht auchihre bloße Anwesenheit, um stehen zubleiben, wenn das Leben einem denBoden unter den Füßen wegzieht. AngelikaGrebe Nolting (55) ist Notfallseelsorgerin.Als eine von 45 Ehrenamtlichen derÖkumenischen Notfallseelsorge Dortmundbegleitet sie an sechs bis zehn Tagenim Jahr Sanitäter und Feuerwehrauf Einsätzen oder überbringt Trauernachrichtengemeinsam mit der Polizei.Sie ist da für die Angehörigen, wenn derRettungsdienst wieder geht und nochkeine Freunde und Verwandte gekommensind. Sie kümmert sich um die, diein den meisten Fällen keine körperlichenSchäden davontragen, aber seelische:»Notfallseelsorge ist Erste Hilfe für dieSeele«, sagt Grebe Nolting. Keine langfristigepsychologische Therapie, sonderneine kurze, aber immens wichtige seelsorgerischeBetreuung von einer bis sechsStunden – direkt vor Ort und in einerSituation, mit der die meisten Menschenvöllig überfordert sind, weil sie eben vonihr überrollt wurden.Jeder Mensch reagiert anders, wenneine geliebte Person stirbt. Deswegeninformiert sich Angelika Grebe Nolting»Meist kommen wir nicht mit demRettungsdienst, sondern danach, wennwir von der Leitstelle der Feuerwehrangefordert werden«, meint Angelika GrebeNolting (Foto), Lehrerin am Ernst-Barlach-Gymnasium in Castrop-Rauxelschon bei den Feuerwehrleuten auf demWeg zum Einsatzort über den Fall.Man muss Bedürfnisseerkennen könnenJe mehr sie weiß, desto besser kann siespäter auf die Betroffenen eingehen: »Esist unheimlich wichtig, Bedürfnisse zuerkennen«, sagt sie. Einfühlvermögen seidafür wichtig, aber auch Offenheit undzum Themazum Vorstellung Thema10 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201311


Geduld. Es gebe kein Raster: »Manchewarten schon draußen vor der Tür aufmich und beginnen noch auf der Straßezu reden. Andere öffnen nur die Tür,drehen sich um und gehen stumm wiederin die Wohnung.« Während die eineruhig und gefasst wirkt, weint ein andererhemmungslos oder wird wütend. Wieder Mann, der seine tote Frau verzweifeltund fassungslos anschrie: »Steh wiederauf! Du kannst noch nicht gehen! Duhast dich doch gar nicht verabschiedet!«Auf solche Extremsituationen könnensich die Notfallseelsorger nie komplettvorbereiten, aber in einem ausführlichenKurs lernen sie das Handwerkszeug, umMenschen in Not beistehen zu können.Angelika Grebe Nolting, Mitglied derKirchengemeinde Südwest, ist seit vielenJahren dabei. Sie war im zweiten Kurs,mittlerweile läuft der siebte im Rahmender Ökumenischen NotfallseelsorgeDortmund. Evangelisch, katholisch, –egal, »Jeder ist willkommen«, sagt GrebeNolting. (Das gilt auch für Muslime, diezu Notfallbegleitern ausgebildet werden.)Die Verankerung in der Kirche ist esauch, die vielen Seelsorgern die Möglichkeitgibt, andere Bereiche als die klassischePsychologie abzudecken: »Bei unskommt auch noch der Glaubensaspekthinzu.« Wenn die Betroffenen es wünschen,wird gemeinsam gebetet und AngelikaGrebe Nolting versucht, etwas vonihrer eigenen Überzeugung abzugebenund damit Trost zu spenden: »Es gehtweiter. Das ist nicht das Ende.«Wichtig ist der Rückhaltin der FamilieSie, die gerne, aber nicht regelmäßig indie Kirche geht, muss das Erlebte irgendwieverarbeiten. Es sind zwar die Leidender Anderen, mit denen sie konfrontiertwird, aber die eigene Seele belasten siedoch. In ihrer Familie findet sie ebensoRückhalt wie bei den regelmäßigen Treffender Dortmunder Notfallseelsorger.Damit sie beim nächsten Einsatz wiederKraft hat, abgeben kann an die, die sieso dringend brauchen.Doch wann weiß sie, dass es genugist? Wie lässt man einen tieftraurigenMenschen guten Gewissens wieder allein– selbst nach mehreren Stunden?»Man merkt das oft an Kleinigkeiten.Manchen fällt auf, dass sie den ganzenTag noch nichts gegessen haben oder siemachen eine Tasse Kaffee«, sagt AngelikaGrebe Nolting. »Dann weiß ich, dieseMenschen sind für den Moment wiederin der Realität angekommen.« Manchesagen auch einfach: »Ich glaube, Sie könnenjetzt wieder fahren. Danke, das hatmir sehr gut getan.« Dann ist es für AngelikaGrebe Nolting Zeit zu gehen.Der Originalartikel von Janis Brinkmann erschien im Lokalteil der WestfälischenRundschau vom 07.09.2011 (Menglinghausen) und wurde geringfügig aktualisiert.Wir danken Janis Brinkmann und der WR für den Beitrag!Keine Angst vor Dämonen?!Jesus Christus Geisterjäger?!»Fahre aus, böser Dämon! Weiche von diesem Menschen, ergreife nicht längerBesitz von ihm und seiner Seele!« Diese Worte erinnern uns an Filmszenen, wirlächeln darüber und sind aufgeklärt genug, um zu wissen, dass es keine Dämonenin unserer Welt gibt. Dämonenaustreibung oder Exorzismen gibt es nur noch imFernsehen, in Dokumentationen aus dem Mittelalter, Serien über moderne Geisterjägeroder abgedrehte katholische Priester.Jesus Christus Geisterjäger?!Dabei vergessen wir jedoch, dass dieseWorte ebenso von jenem Menschengesagt wurden, der sich uns als GottesSohn offenbart. Darüber hinaus forderteer seine Jünger auf, ebenfalls gegenDämonen zu kämpfen und so sind dieEvangelien und die Apostelgeschichte gefülltmit Erzählungen von erfolgreichenAustreibungen. Damals stand nicht Belustigungoder Vernebelung von Krankheitenim Vordergrund, Jesus Christushat nicht gegen besseres Wissen die Realitätvon Dämonen aufrecht erhalten.Mit großer Ernsthaftigkeit stellt er sichdiesen Mächten entgegen und hilft sozahlreichen Menschen aus existentiellenNotsituationen, unter denen die Geheiltenzumeist schon seit Jahren zu leidenhatten. Keine Einzelfälle, denn in mehrerenAbschnitten seiner Lebensgeschichtewird von Jesus Christus berichtet, erhabe Dämonen in Massen ausgetrieben,ganz öffentlich und sehr selbstverständlich.Wie kann es sein, dass Jesus Christusin Dämonen eine wahre Bedrohung fürdie Menschen sah und aktiv gegen sievorgegangen ist, während wir heute überdiese vermeintlichen Wesen ähnlich lächelnwie über Gespenster oder Vampire.Höchstens in esoterischen Richtungenfinden wir eine ebenso ernsthafte Auseinandersetzungmit Dämonen wie beiJesus Christus. Sind allein dort urchristlicheVorstellungen bewahrt?Auf diese Frage kann es nur ein klaresNein geben, denn neben seinen Exorzismenhat Jesus Christus sich deutlichgegen jede Form von Zauberei, vonEsoterik gestellt. Dahinter verbarg sichfrüher wie heute eine Art Geheimlehre,eine mystische Gruppierung, die anhandvon Wissen, das nur einem begrenztenKreis zugänglich war, anderen Menschenüberlegen war. Hier widerspricht JesusChristus deutlich, indem er den Weg zuGott und zu einem gelingenden Lebenso beschreibt, dass ihn jeder gehen kannund dabei sogar von Gott geleitet wird.zum ThemaVorstellung Zeitansage12 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201313


Dämonen alsHindernisse des LebensGerade in dieser Tatsache verbirgt sichder Verständnisschlüssel der Vorstellungvon Dämonen, die uns so unzugänglicherscheint. Wenn man die biblischenErzählungen genauer unter die Lupenimmt, fällt auf, dass dort Menschen alsbesessen charakterisiert werden, die vonder Gesellschaft ausgestoßen für sich alleinleben und nichtmehr lebensfähigsind. Etwas schneidetsie von einemgelingenden Lebenab und trennt siegleichzeitig von ihrerVerbindung zuGott. Dämonensind so häufig nichtnur Ursache vonallgemeinem Unwohlsein,sondernwerden konkretals zerstörerischeMacht beschrieben,die gegen das Lebenwirkt.Gerade hiermüssen wir eingestehen,davon nichtgänzlich frei sein zu können. Vielen vonuns ist das Gefühl nicht fremd, an einemerfolgreichen Leben nicht teilnehmenzu können, weil Hindernisse den Wegdorthin versperren. Damit verbundenist die ständige Angst, etwas im Lebenzu verpassen oder Möglichkeiten nichtwahr nehmen zu können, Träume nichtverwirklichen zu können. Unsere Zufriedenheitim Leben ist ständig bedrohtund beispielhaft drückt sich das ohneZweifel auch in der Angst vor sozialerAusgrenzung und Verlorenheit aus.Dämonen alsTrennwand zum HimmelDahingegen scheint die zweite biblischeBedrohung durch Dämonen uns heutenicht mehr sovertraut zu sein.Fast niemand hatmehr Angst davor,von Gott getrenntzu sein, wird unsdoch seine Treueund Liebe unverbrüchlichzugesagt,können wir dochin den dunkelstenZeiten des Kirchenjahresallezeitauch von Hoffnungund Erlösung sprechen.Verkörpertwird dies mit demnahenden ReichGottes, dessen Anbrechennach JesusChristus durchdie Austreibung von Dämonen begleitetwird.Aber sind wir uns dessen vielleicht zusicher? Vergessen wir nicht, dass JesusChristus und in seiner Nachfolge dieJünger viel auf sich genommen haben,um das anbrechende Reich Gottes zuverbreiten und im Leben einziehen zulassen? Wieso all diese Bemühungen füretwas, das uns bereits sicher ist?Von Sicherheit hätte auch Martin Luthernie gesprochen oder zumindest diegroße Unsicherheit als Kontrast danebengestellt. Denn so bedingungslos er sichals in der Liebe Gottes geborgen erfahrenhat, so klar war ihm andererseits auch,dass das menschliche Streben nach Gottuns seinem Reich stets auch von Bemühungenbegleitet wird.Christen als Dämonenjäger!Mit diesen Bemühungen überwindenwir dann Hindernisse, die unsere Zufriedenheitversperren, uns von unserenLieben und auch von Gott trennen.Vielleicht ist unser Dämon der Stress imBeruf, der uns mit Unzufriedenheit vonjeder Freude abschneidet, und wir so nurnoch mürrisch durch den Tag gehen.Die anderen meiden uns lieber, und fürGott haben wir erst Recht keine Zeit,wenn wir nicht einmal Zeit für uns finden.Wie hilfreich ist es in so einem Fall,dieses Übel zu erkennen und benennenzu können. Wenn wir den Stress wahrnehmenund uns wieder Zeit nehmen,uns freischaufeln. Solche Dämonen wartenüberall auf uns und versperren unsdas Leben. So sind das ständige Strebennach Geld oder die Angst vor sozialerAblehnung, weil ich nicht die Idealmaßeerfülle, nur zwei weitere Beispiele einerendlosen Reihe. Angst selbst kann zumDämon werden und uns vollständig amHandeln hindern.Unter diesem Gesichtspunkt kann dieAustreibung von Dämonen durch JesusChristus für uns ein Aufruf sein, miteinem wachen Verstand, gestärkt durchden Heiligen Geist einen Blick auf unserLeben zu werfen, Hindernisse zu entlarvenund zu benennen, um ihnen entgegenwirken zu können. Voller Vertrauenkönnen wir uns dabei an Jesus Christuswenden, der uns mit Tatkraft und Zuversichtzur Seite steht. So bestärkt eruns nicht nur in unseren Bemühungen,sondern eröffnet uns Möglichkeiten zuÜberwindung.Sebastian AmendZeitansageVorstellung Zeitansage14 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201315


GemeindelebenAus dem PresbyteriumNeue gemeinsame LiturgieDas Presbyterium der KirchengemeindeLünen hat einen mutigen Schritt gewagt.Das Leitungsgremium hat beschlossen,dass an allen Gottesdienststätten an denSonn- und Feiertagen nach derselbenLiturgie Gottesdienst gefeiert werdensoll. Bisher war esso, dass jeder Bezirkseine eigene Liturgieentworfen unddanach gefeiert hat,was bei gemeinsamenoder zentralenGottesdiensten oftfür Durcheinandersorgte. Das soll sichjetzt ändern.Der Entscheidung war ein gründlicherInformations- und Beratungsprozessvorausgegangen. Im September2012 hat sich das Presbyterium aufeinem Workshop-Tag umfassend unterder Leitung von Kantor Oliver Schwarz-Roosmann mit der Liturgie des SonnundFeiertagsgottesdienst beschäftigtund die Bandbreite an liturgischenMöglichkeiten kennengelernt. EineArbeitsgruppe wurde beauftragt, unterMitarbeit der neben- und hauptamtlichenKirchenmusiker und Kirchenmusikerinneneinen Vorschlag zu erarbeiten,der dem Presbyterium Ende des Jahres2012 vorlag und von ihm verabschiedetwurde. Neue Erkenntnisse im BereichLiturgik wurden ebenso berücksichtigtwie die Traditionen der Bezirke. Wichtigist dem Presbyterium auch, dass die gottesdienstlicheFeierdie wechselndenGlaubensinhalte desKirchenjahres zumAusdruck bringt.So ist eine Liturgieentstanden, beider sich einzelneliturgische Gesängeje nach Kirchenjahreszeitändern. In derPassions- und Adventszeit, in der sichdie Glaubenden auf die beiden großenChristusfeste Ostern und Weihnachtenvorbereiten, ist der Kyrieruf dunkelgetönt, während er in der Oster- undWeihnachtszeit fröhlich erklingt. Damitsich alle Gottesdienstbesuchenden orientierenund sich bald in der neuen Liturgiezuhause fühlen können, erhaltensie am Eingang ein Gottesdienstblatt mitder Abfolge einschließlich aller liturgischenGesänge. Je nach Kirchenjahreszeithaben die Blätter eine andere Farbe.Die neue einheitliche Liturgie greiftdie Tradition der zwei biblischen Lesungenwieder auf. Es wird in Zukunft eineLesung aus dem Ersten Testament geben,auch um die Wurzel des christlichen imjüdischen Glauben wertzuschätzen, oderaus den neutestamentlichen Briefen.Die zweite Lesung ist dann die Evangeliumslesung.Damit die Besuchendendie Gelegenheit haben, sich eigenständigGedanken über das Gehörte zu machen,gibt es nach der ersten Lesung ein kurzesOrgelstück ebenso wie nach der Predigt.Presbyter und Presbyterinnen bzw.Lektoren und Lektorinnen kommen anverschiedenen Stellen des Gottesdiensteszum Einsatz: zum Eingang gemeinsammit dem Liturgen bzw. der Liturgin, beiden Kasualabkündigungen vor dem Fürbittengebetund nach dem Segen bei derAbkündigung der Veranstaltungen derkommenden Woche.Die liturgische Rolle der Gemeindewird gestärkt durch die Wechselgesängeund die gesungenen Antworten auf diebiblischen Lesungen.Die neue Liturgie soll ein Jahr langausprobiert werden, um dann bei Bedarfangepasst zu werden.Geplant ist, dass die neue Liturgie mitdem Osterfest starten kann.Das Presbyterium wünscht sich, dasssich die Besuchenden an den verschiedenenGottesdienstorten auf die neueLiturgie einlassen und sich bei der EingewöhnungZeit geben, die Qualitätder Neuerungen für sich entdecken undden Presbyterinnen und Presbytern, denPfarrerinnen und Pfarrern über das JahrRückmeldungen geben.Das Presbyterium ist sicher, dass dieMenschen aus den ehemals eigenständigenGemeindebezirken durch dieneue einheitliche Liturgie aufeinanderzuwachsen und das Bewusstsein, eineGemeinde zu sein, gestärkt wird.Pfarrerin Anja BunkusGemeindelebenGemeindelebenVorstellung16 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201317


Beratungsstunden für den Evangelischen Friedhof »Münsterstraße«Am Dienstag 5. März, 2. April und eine Beratungsgelegenheit von 15:007. Mai, 15:00–17:00 Uhr,bis 17:00 Uhr in der FriedhofsgärtnereiEingang Kirchhofstraße 16an. Vor Ort können dann Fragen rundAuf Anregung von Friedhofsbesuchernam Tag des Friedhofs im Septem-Grabpflege, Nutzungsdauer und –ver-um die Themen Grabwahl, Bestattung,ber 2012 bietet das Friedhofsbüro der längerung, Nutzungsverzicht und denKirchengemeinde in Zusammenarbeit mit diesen Themen verbundenen Kostenmit dem Friedhofsgärtner Neuendorff ab besprochen und geklärt werden.März an jedem 1. Dienstag des MonatsPfarrer Ulrich KlinkGottesdiensteErgebnis DiakoniesammlungDie Diakoniesammlung im Adventbrachte 2.324,70 € ein. Vielen Dankallen Spenderinnen und Spendern.Der nächste Gottesdienst nicht nur für Jugendliche –Go.Now! findet am Sonntag, 3. März, um 17:00 Uhr inder Stadtkirche statt. Die Stadt-Insel-Band Dandelion begleitetmit Musik.Go.Now!-Termine 2013: 10. November und 22. Dezember jeweils um17:00 Uhr in der Stadtkirche. Am 9. Juni und 15. September jeweils11:00 Uhr auf der Stadt-Insel. Und schon am 22. März: Jugendkreuzweg (s.u.).PassionsandachtenMit dem Aschermittwoch beginnt imKirchenjahr die vierzigtägige Vorbereitungszeitauf das Osterfest. Diese Zeitist die Passionszeit, weil das Leiden (Passion)und Sterben Jesu als Thema imMittelpunkt der gottesdienstlichen Feiernsteht. In diesem Jahr ist dies die Zeitzwischen dem 13. Februar und dem30. März.Seit alters her ist diese Vorbereitungszeitauf das Osterfest eine Fastenzeit.Die Aktionen »7 Wochen ohne« oder»7 Wochen anders leben« greifen dieseTradition auf, indem sie anregen, für einenbegrenzten Zeitraum auf bestimmteAspekte des alltäglichen Lebens besonderszu achten oder auf bestimmte Dingebewusst zu verzichten. Das Ziel ist dieSelbstbesinnung und Neuorientierungdes Lebens auf Gott hin. In der EvangelischenKirche hat es Tradition, dassdie Passionszeit auch liturgisch gestaltetwird. Dies geschieht auch durch eineReihe von wöchentlichen Andachten.Die Zeit der Passionsandachten, geprägtvon Liedern, Gebeten, Lesungen, Auslegungenund Zeiten der Stille, soll alsImpuls der Selbstreflexion und Vergewisserungim Glauben dienen. In diesemJahr geschieht die Selbstbesinnung undNeuorientierung im Spiegel der Beschäftigungmit den Sieben Todsünden,von denen seit ihrer Festschreibung im6. Jahrhundert n.Chr. eine eigentümlicheFaszination ausgeht. Aus dem Hochmut,die Wurzel aller Sünden, weil sichder stolze Mensch von Gott abwendetund gegen ihn auflehnt, folgen nachder Lehre der alten Kirche die weiterenTodsünden Zorn, Neid, Geiz, Trägheit,Völlerei und Wolllust. Die Sieben Todsündenkönnten als eine Art frühe »Psychologie«des Menschlich-Abgründigenbezeichnet werden und sind darum auchheute als Spiegel menschlichen Verhaltensaktuell. Jeweils um 18:45 Uhr amDonnerstagabend beginnt die liturgischeZeit mit einer kurzen Orgelmeditationin der Stadtkirche St. Georg. Danachprägen Lieder, Texte und Zeiten derStille die Andachten in der Reihe, diejeweils unter einem besonderen Themastehen. Die Andachten haben einen stetswiederkehrenden Verlauf. Die Terminesind der 14. Februar/ 21. Februar/ 28.Februar/ 7. März/ 14. März/ 21. März.Pfarrerin Claudia ReifenbergerÖkumenischer JugendkreuzwegAm Freitag vor den Osterferien(22. März) findet der traditionelleJugendkreuzweg mit dem Motto »Überwunden«zusammen mit den katholischenJugendlichen statt. Auf evangelischerSeite wird er von JugendpfarrerUdo Kytzia und Jugendmitarbeiter DirkBerger und Team begleitet. Von katholischerSeite vom JugendreferentenAndreas Dahlmann und Pastor NorbertHagemeister und Team.Beginn ist um 18:00 Uhr an derKapelle des St.-Marien-Hospitals. Einengemeinsamen Abschluss gibt es dann aufder Stadt-Insel. Björn JankordGemeindelebenGemeindelebenVorstellung18 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201319


Gottesdienste bis zum 26. Mai 2013Wann? Wo? Was?1.3.Fr15:00 Uhr St.-Ludger-KircheAlstedde (S. 34)Gottesdienstzum Weltgebetstag15:00 Uhr St.-Norbert-KircheNordlünen (S. 34)Gottesdienstzum Weltgebetstag15:00 Uhr St.-Gottfried-KircheWethmar (S. 34)Gottesdienstzum Weltgebetstag2.3.Sa18:00 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)Gottesdienstreihezur Passion3.3. 9:30 Uhr Stadtkirche St. Georg BildergottesdienstSo(S. 28)9:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)Gottesdienstmit Abendmahl11:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Gottesdienstmit Taufen11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg Gottesdienst(Rosenstr. 17)17:00 Uhr Stadtkirche St. Georg (S. 19) Go.Now!6.3. 17:15 Uhr Johanneshaus (S. 18) PassionsandachtMi(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)7.3.Do18:45 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 18)Passionsandacht9.3.Sa10.3.So13.3.Mi10:00 Uhr JohanneshausBunter(Wilhelm-Löbbe-Allee 37) Kirchenkindermorgen14:00 Uhr Stadtkirche St. Georg Taufgottesdienst18:00 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche,Ahornstr. 15) (S. 18)18:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)9:30 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 28)9:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)17:15 Uhr Johanneshaus (S. 18)(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Gottesdienstreihezur PassionAbendgottesdienstBildergottesdienstGottesdienstmit TaufenGottesdienstmit AbendmahlPassionsandachtWann? Wo? Was?14.3. 18:45 Uhr Stadtkirche St. Georg PassionsandachtDo(S. 18)16.3. 11:00 Uhr Stadt-InselKinderkircheSa(Friedrichstr. 65b)18:00 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche,Ahornstr. 15) (S. 18)Gottesdienstreihezur Passion17.3.So9:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl9:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Gottesdienst(Heinrich-Imig-Str. 3)11:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Gottesdienstmit Abendmahl11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg Gottesdienst(Rosenstr. 17)20.3. 17:15 Uhr Johanneshaus (S. 18) PassionsandachtMi(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)21.3. 18:45 Uhr Stadtkirche St. Georg PassionsandachtDo(S. 18)22.3. 18:00 Uhr Kapelle St.-Marien- JugendkreuzwegFrHospital (S. 19)23.3.Sa18:00 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche,Ahornstr. 15) (S. 18)Gottesdienstreihezur Passion24.3.Palmsonntag9:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Taufen9:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Gottesdienst(Heinrich-Imig-Str. 3)11:00 Uhr Johanneshaus Familiengottesdienst(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg Gottesdienst(Rosenstr. 17)28.3.Gründonnerstag18:45 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienst zurEinsetzung desHl. Abendmahls18:00 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)19:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Gottesdienst zurEinsetzung desHl. AbendmahlsGottesdienst zur Einsetzungdes Hl. Abendmahls& gem. AbendessenGemeindelebenGemeindeleben20 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201321


Wann? Wo? Was?29.3.Karfreitag09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl30.3.Karsamstag31.3.Ostersonntag1.4.Ostermontag7.4.So09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)Gottesdienstmit Abendmahl09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)Gottesdienstmit Abendmahl11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)Gottesdienstmit Abendmahl15:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Gottesdienstmit Abendmahl22:00 Uhr Stadtkirche St. Georg Feier der Osternacht mitTaufen und Abendmahl06:00 Uhr Johanneshaus Liturgischer Ostermorgen(Wilhelm-Löbbe-Allee 37) mit anschl. Frühstück08:00 Uhr Ev. FriedhofAndachtMünsterstraßeam Ostermorgen09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienst mitTaufen und Abendmahl09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Gottesdienst(Heinrich-Imig-Str. 3) mit Abendmahl09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert- GottesdienstKirche, Ahornstr. 15) mit Abendmahl11:00 Uhr JohanneshausGottesdienst(Wilhelm-Löbbe-Allee 37) mit Abendmahl11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg Gottesdienst(Rosenstr. 17)mit Abendmahl09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl7.4.So13.4.Sa14.4.So20.4.Sa21.4.So26.4.Fr27.4.SaWann? Wo? Was?11:00 Uhr Stadt-Insel(Friedrichstr. 65b)10:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Abschlussgottesdienstzur KinderbibelwocheBunterKinderkirchenmorgen14:00 Uhr Stadtkirche St. Georg Taufgottesdienst18:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)19:00 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)Abendgottesdienst09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)Gottesdienstmit Abendmahl09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)Gottesdienstmit Abendmahl11:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)Gottesdienstmit Taufen11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)GottesdienstAbendmahlsgottesdienstam Vorabendder Konfirmation09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienst09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)11:00 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 30)11:00 Uhr Stadt-Insel(Friedrichstr. 65b)Gottesdienstmit TaufenGottesdienstmit AbendmahlKonfirmationsgottesdienstKinderkirche14:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche,Ahornstr. 15) (S. 30)Konfirmationsgottesdienst09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl16:00 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 30)Gottesdienstmit TaufenGottesdienstGottesdienstmit AbendmahlGottesdienst09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)11:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)19:30 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 30)Abendmahlsgottesdienstam Vorabendder KonfirmationKonfirmationsgottesdienstGemeindelebenGemeindeleben22 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201323


Wann? Wo? Was?28.4.So09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienst4.5.Sa5.5.So9.5.DoHimmelfahrt11.5.Sa09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)Gottesdienstmit Taufen09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert- GottesdienstKirche, Ahornstr. 15)11:00 Uhr JohanneshausGottesdienst(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)11:00 Uhr Stadtkirche St. Georg (S. 30) Konfirmationsgottesdienst11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)14:30 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 31)GottesdienstKonfirmationsgottesdienstmit Abendmahl16:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Konfirmationsgottesdienst(S. 31)mit Abendmahl09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienst11:00 Uhr Stadtkirche St. Georg(S. 31)09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)11:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)Konfirmationsgottesdienstmit AbendmahlGottesdienstmit AbendmahlGottesdienstmit AbendmahlGottesdienstmit TaufenGottesdienstGottesdienst11:00 Uhr Autoscooter Gottesdienstzur Himmelfahrtskirmes10:00 Uhr JohanneshausBunter(Wilhelm-Löbbe-Allee 37) Kinderkirchenmorgen14:00 Uhr Stadtkirche St. Georg Taufgottesdienst18:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)AbendgottesdienstWann? Wo? Was?12.5.So09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Gottesdienst(Heinrich-Imig-Str. 3)09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)Gottesdienstmit Taufen11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)Gottesdienstmit Abendmahl19.5.Pfingstsonntag09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl20.5.Pfingstmontag26.5.So09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus(Heinrich-Imig-Str. 3)Gottesdienstmit Taufen09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert- GottesdienstKirche, Ahornstr. 15)11:00 Uhr Stadt-Insel(Friedrichstr. 65b)Familiengottesdienstmit Taufen11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)Gottesdienst09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Abendmahl09:30 Uhr Stadtkirche St. Georg Gottesdienstmit Taufen09:30 Uhr Paul-Gerhardt-Haus Gottesdienst(Heinrich-Imig-Str. 3)09:30 Uhr Heliand (St.-Norbert-Kirche, Ahornstr. 15)11:00 Uhr Johanneshaus(Wilhelm-Löbbe-Allee 37)11:00 Uhr Gemeindehaus Cappenberg(Rosenstr. 17)Der Gottesdienstplan gibtden Planungsstand MitteFebruar 2013 wieder. MöglicheÄnderungen finden Sie aufunserer Internetseite.GottesdienstGottesdienstGottesdienstIm InternetKirchengemeindeLünenwww.kirchengemeindeluenen.deGemeindelebenGemeindeleben24 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201325


Ausblick – Weitere GottesdiensteStadtkircheEinladung zur JubelkonfirmationDie Kirchengemeinde Lünen lädt alle,die im Jahre 1963 (Gold), 1953 (Diamant),1947 (Eisern) oder auch 1943(Gnaden) konfirmiert wurden, zur Feierder Jubelkonfirmation ein. Sie findetstatt am Sonntag, 16. Juni in derStadtkirche St. Georg.Für diesen Tag haben ist ein umfangreichesFestprogramm geplant:Ab 9:30 Uhr erwartet alle ein reichhaltigesFrühstücksbuffet im Gemeindesaalhinter der Stadtkirche St. Georg.Um 11:00 Uhr beginnt der Festgottesdienstmit Abendmahl in der Kirche.Musikalisch wird der Gottesdienst vomPosaunenchor mitgestaltet. Zum feierlichenEinzug versammeln sich dieJubelkonfirmanden um 10:50 Uhr imGemeindesaal.Nach dem Mittagessen gibt es dieMöglichkeit, an einer Stadtrundfahrtdurch Lünen (Dauer ca. 120 Minuten)teilzunehmen.Es wäre schön, wenn möglichst vieleJubilarinnen und Jubilare dabei seinkönnen. Dazu benötigen wir auch IhreMithilfe, denn vielfach haben sich ja Namenund Adressen verändert.Wir bitten Sie daher herzlich darum,nicht auf eine Einladung zu warten, sondernsich selbst im Gemeindebüro derKirchengemeinde unter der Telefonnummer1730 anzumelden und diese Bitteweiterzugeben.Vielleicht sind Sie ja auch noch imBesitz eines alten Konfirmationsfotos?Es wäre schön, wenn Sie uns ein solchesFoto kurzzeitig zur Verfügung stellenkönnten, damit wir mit diesem Bildauch in der Tagespresse für unsere Jubelkonfirmationwerben können.Bitte melden Sie sich imGemeindebüro. Pfarrer Ulrich KlinkMarienhospitalKapelle desSt. MarienhospitalsEvangelischerGottesdienstjeden Dienstagabendum18:30 Uhr(Informationen:Pfarrer H.Gluche,Tel. 772131)CappenbergÖkumenischeGottesdiensteIn diesem Jahr sind zweiökumenische Jugendgottesdiensteund derökumenische FamiliengottesdienstvorWeihnachten geplant.Die Ankündigungder Termine erfolgt überdie Zeitung undAushänge im Dorf.Dr. Sabine GaulBand »Auszeit«Wenn es terminlich klappt, besucht unsdie Band »Auszeit« aus Dülmen zu einemunserer Gottesdienste und dasOrchester des Musikateliers Cappenbergwird in Dülmen einen Gottesdienstmitgestalten.Dr. Sabine GaulGemeindelebenGemeindeleben26 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201327


Termine & VeranstaltungenStadtkircheAusstellung »Ich sehe dich«Wir laden zur Ausstellung »Ichsehe dich« mit Arbeiten von DieterHorsthemke ein und zu den Gottesdienstenzu Bildern der Ausstellung am3., 10. und 17. März 2013 jeweils um9:30 Uhr.Die Herausforderung des Wahrnehmenwollens,100x100cmEine Welt im Werden I,100x140cmDie Vernissageist am 3. März um11:00 Uhr.Öffnungszeitender Ausstellung:Mo–Fr 10:00–12:00 Uhr, Di–Fr15:00–17:00 Uhr,Sa 11:00–14:00UhrUdo KytziaPaul GerhardtFrauenhilfe Treffen27. März: Ostern und seine Bräuche(Margret Bastian)24. April: Eine Reise nach Indonesien(Hanne Klusmann)22. Mai: Jahresfest und Ehrung derJubilarinnenGeburtstagskaffeetrinkenFür alle ab 70 Jahren am 10. April um15:30 Uhr – Fr. Hauke Tel. 57564FreizeitgruppeFür Seniorinnen und Senioren am 1.und 3. Mittwoch im Monat um 14:30Uhr – Fr. Czogiel Tel. 52368HeliandFrauenhilfe Treffen21. März: Von der Gegenwart in dieZukunft – das Frauen-Forum KreisUnna stellt sich vor (Bärbel Droste)18. April: Christliche Märtyrer im20. Jahrhundert – aufgezeigt am Lebendes ev. Pfarrers Paul Schneider und derKatholikin Edith Stein (Ruth Horn)16. Mai: Jahresfest – mit Ehrung unsererJubilarinnenAlle Veranstaltungen beginnen um15:00 Uhr. Auch Nichtmitglieder sindimmer herzlich willkommen.Das Café am Sonntaghat wieder geöffnet am 10. März,14. April, 12. Mai in der Zeit von14:30–16:30 Uhr. Hier treffen Sie netteMenschen zum Klönen bei Kaffee undselbstgebackenem Kuchen.Passionsandachtenführen durch die Passionszeit: Immerdonnerstags um 18:00 Uhr im Johannes-Gemeindehaus an folgenden Tagen:8., 15., 22., 29. März, sowie in derStadtkirche um 18:45–19:30 Uhr am23. Februar und 1., 8., 15., 22., 29.März.Schon mal vormerkenAm 9. Juni feiern wir das24. ökumenische Gemeindefest rund umdie St. Norbert-Kirche.Ingrid WollnyHeilfasten nach BuchingerParallel zur Sondergottesdienstreihe zur»Fasten- und Passionszeit« möchte ich einvierteiliges Fastenseminar anbieten, undzwar mit dem Thema »Heilfasten nachBuchinger«Die Gottesdienstreihe beginnt amSamstag, 16. Februar, um 18:00 Uhr.Der Fastenkurs soll eine Woche späterbeginnen, Ort und Termine wie folgt:Ort: Heliand Gemeindehaus, Rudolph-Nagell-Str. 15Leitung: Dr. med. Karsten Karad, Arzt fürAllgemeinmedizinKosten: Die Teilnahme ist kostenfrei.Anmeldungen: Dr. K. Karad, Tel.02306/35259, Email: karad@anpl.deoder bei Pfarrer B. Quade, Tel. 53161Termine:1) Samstag, 23. Februar um 16:30 Uhr:Einführung in das Fasten nach Buchinger,Methodik2) Samstag, 2. März um 16:30 Uhr: Begleitung,Erfahrungsaustausch3) Freitag, 8. März um 18:00 Uhr:Erfahrungsaustausch, Nachdenken überunsere Nahrung, Methodik des Fastenbrechens4) Samstag, 23. März um 16:30 Uhr:Erfahrungsaustausch, Ausblick, ErnährungsumstellungInhalt: Während der Fastenzeit einmalwirklich und »echt« zu fasten, ist einganz besonderes Erlebnis. Sie tun etwasfür Ihre Gesundheit, kommen wiederins Gleichgewicht und eröffnen sichvielleicht sogar neue spirituelle Räume.Und womöglich finden Sie auch einenneuen Zugang zu Gott. Deswegen sindSie auch herzlich eingeladen, begleitendzum Seminar die Gottesdienste zur »Fasten-und Passionszeit« zu besuchen, diejeweils am Samstag in der St.-Norbert-Kirche (Ahornstr. 15) stattfinden, undzwar bereits ab 16. Februar, 18:00 UhrDr. med. Karsten KaradCappenbergZirkusworkshopDer Zirkusworkshop findet dieses Jahrnicht im Gemeindehaus statt. Wir fahrenvom 30. Mai bis zum 1. Juni zu MartinSbosny-Wollmann auf den Bauernhofund werden dort auch übernachten.Dr. Sabine GaulGemeindelebenGemeindeleben28 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201329


Konfirmationen 2013Für die Konfirmation sind in diesem Jahr vorgesehen:Sonntag, 14. April, 11:00 UhrStadtkirche – Pfarrerin ReifenbergerSamstag, 20. April, 14:30 UhrSt. Norbert Kirche – Pfarrer QuadeSamstag, 27. April, 16:00 Uhr &Sonntag, 28. April, 11:00 UhrStadtkirche – Pfarrerin BunkusSamstag, 4. Mai, 14:30 UhrStadtkirche – Pfarrer KlinkSamstag, 4. Mai, 16:30 UhrStadtkirche – Pfarrer KlinkSonntag, 5. Mai, 11:00 UhrStadtkirche – Pfarrer KlinkNr. 75 – März / April / Mai30 31Die Namen der Konfirmandinnenund Konfirmanden finden Sie ausDatenschutzgründen nur in dergedruckten Ausgabe!Konfirmationen 2013 Konfirmationen 201330 in einem boot Nr. 75 – März / April / Mai 201331


KirchenmusikKonfi-ProjektchorSt.Georg-Gemeindesaal,Samstag, 9. März, 23. März und 13.April jeweils von 10:00 bis 12:00 UhrMehr Infos auf Seite 46.Konzert mit Jessica BurriEv.Stadtkirche St.Georg, Sonntag,10. März, 17:00 Uhr, Jessica Burri(Sopran, Dulcimer und Klangschalen)FrühlingsliederIm Rahmen der Veranstaltungen zumJubiläum der Stadt-Insel gestalten dieKinder- und Jugendchöre aus Lünenund Brambauer am Sonntag, 17. März,um 16:00 Uhr ein Konzert mit Frühlings-,Scherz- und Tanzliedern. Liederwie »Mein kleiner grüner Kaktus«, »AllesBanane« oder »Der Löwe geht heutzum Friseur« werden die Kinder und Jugendlichenebenso zu Gehör bringen wie»Old folks at home« oder »The Star ofthe County Down«Orgelkonzert am KarfreitagEv. Stadtkirche St. GeorgKarfreitag, 29. März, 17:00 Uhr:Im traditionellen Orgelkonzert amKarfreitag wird Kantor Oliver Schwarz-Roosmann Orgelmusik zur Passion spielen.Der Eintritt ist frei.ChorkonzerteEv. Stadtkirche St. Georg, Mittwoch,8. Mai, 19:30 Uhr: Chorkonzert mit»Voices’R’Us« und dem »WesternYouth Choir of Namibia«Ev. Stadtkirche St. Georg, Pfingstsonntag,19. Mai, 18:00 Uhr: Kantorei derStadtkirche, Rezitation: Carsten BülowSonstigeEvangelisch-LandeskirchlicheGemeinschaftMiteinander möchten wir über Fragendes Lebens und Glaubens nachdenken.Wir lesen gemeinsam die Bibel, hören,reden und beten miteinander.Auf diese Weise wollen wir uns gegenseitigdurch die frohe Botschaft vonJesus Christus ermutigen lassen, sodasswir gestärkte und fröhliche Menschensein können.Wir treffen uns im St.-Georg-Gemeindezentruman jedem Mittwoch um19:30 Uhr zum Bibelgesprächskreis.Der Hauskreis für junge Erwachsenetrifft sich 14-tägig montagsum 19:30 Uhr.Kontaktadressen:Samuel Weigelt, Wethmar Mark 55,Tel. 5878Reinhard Weigelt, Laakstr. 36,Tel. 57164GemeindelebenGemeindeleben32 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201333


»Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen«– Zum Weltgebetstag ausFrankreich am 1. März 2013La France – ein Land von rund 62 Millionenelegant gekleideten, freiheitsliebendenLebenskünstlerinnen und -künstlern,die ihr »vie en rose« bei Akkordeonmusikunterm Eiffelturm genießen.Soweit das Klischee. Dass Frankreichallerdings sehr viel mehr ist als Paris,Haute Couture, Rotwein und Baguette,das wissen alle, die sich einmal nähermit unserem Nachbarland befasst haben.Gelegenheiten dazu bieten seit derdt.-frz. Aussöhnung nach 1945 tausendevon Städte-, Kirchen- und Schulpartnerschaften.Gemeinsam spielenbeide Länder in der EU Vorreiterrollenund Frankreich ist heute der wichtigsteMarkt für deutsche Produkte. Im Jahr2013 kommt der Weltgebetstag (WGT)von Christinnen aus unserem Nachbarland,mit dem uns viel verbindet und woes doch Neues zu entdecken gibt.Frankreich ist mit seinen mehr als540.000 Quadratkilometer eines dergrößten Länder Europas. Seine landschaftlicheVielfalt reicht von hohenGebirgsketten und dem Mont Blanc(mit 4.810 m höchster Berg der Alpen)über sanfte Hügellandschaften undFlusstäler von Seine, Loire und Rhônebis zur Küste – sei sie wild wie in derBretagne oder mondän wie an der Côted ’Azur. In Frankreich, wo zwischen50 und 88 Prozent der Bevölkerungrömisch-katholisch sind, ist die strikteTrennung zwischen Staat und Religionin der Verfassung verankert. Das Land,dessen Kirche sich einst stolz als »ältesteTochter Roms« pries, gilt seit 1905 alsModell für einen laizistischen Staat.Sehnsüchtig blickt manche Frau ausanderen Ländern auf die Französinnen,die dank gut ausgebauter staatlicher Kinderbetreuungscheinbar mühelos Familieund Berufstätigkeitder französischen ÖffentlichkeitThema.vereinbaren. Dennochbleiben Frauen inWas bedeutet es,Frankreich, die durchschnittlich18 Prozentund plötzlich »fremd« zuVertrautes zu verlassenweniger verdienen alssein? Diese Frage stelltendie Männer, wirklichesich 12 Französinnen ausFührungsposten in6 christlichen Konfessionen.Ihr GottesdienstPolitik und Wirtschaftoft verwehrt. Schwerzum WGT 2013, überschriebenmit dem Bi-haben es häufig auchdie Zugezogenen, meistbelzitat »Ich war fremdaus den ehemaligen frz.und ihr habt mich aufgenommen«(Mt 25,35),Kolonien in Nord- undWestafrika stammend,fragt: Wie können wirvon denen viele amIch war fremd – ihr habt mich »Fremde« bei uns willkommenheißen? DerRande der Großstädte,aufgenommen, Anne-Lisein der sog. banlieue, Hammann Jeannot, © WGT e.V. WGT 2013 liefert dazuleben. Ihr Anteil anbiblische Impulse (Mtder Bevölkerung lag 2005 bei 8,1 Prozent.Geschätzte 200.000 bis 400.000 37; Offb 21,3-4) und Frauen teilen ihre25,31-40; 3. Buch Mose/Lev 19,2;33-sogenannte Illegale leben in Frankreich. guten und schwierigen Zuwanderungsgeschichtenmit uns. In der Bibel, einemSpätestens seit in Paris zwei Kirchen von»sans-papiers« (Menschen »ohne Papiere«)besetzt wurden, ist ihre Situation in Gastfreundschaft immer auchBuch der Migration, ist die Frage derGlau-GemeindelebenGemeindeleben34 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201335


ensfrage: »Was ihr für einen meinergeringsten Brüder und Schwestern getanhabt, das habt ihr mir getan.« (Mt 25,40) Mutig konfrontiert uns dieser Weltgebetstagso auch mit den gesellschaftlichenBedingungen in unserer »FestungEuropa«, in der oft nicht gilt, wozu JesusChristus aufruft: »Ich war fremd und ihrhabt mich aufgenommen«.Die weltweiten Gottesdienste amFreitag, den 1. März 2013, könnendazu ein Gegengewicht sein: Die WGT-Bewegung ist solidarisch und heißt jedeund jeden willkommen! Ein spürbaresZeichen dafür wird auch mit der Kollektegesetzt, die Frauen- und Mädchenprojekteauf der ganzen Welt unterstützt.In Frankreich und Deutschland werdenso Projekte für Frauen mit »Migrationshintergrund«gefördert, z.B. Flüchtlingeund Asylbewerberinnen.Lisa Schürmann,Deutsches WGT-Komitee e.V.Ökumenische Gottesdienstezum Weltgebetstag…… am 1. März in der Kirchengemeindejeweils um 15:00 Uhr:– St. Ludger, Alstedde– St. Norbert-Kirche, Nordlünen– St. Gottfried-Kirche, WethmarKinder und JugendStadt-Insel-CaféAm 17. März, 21. April, 26. Mai und23. Juni von 15:00–17:00 Uhr öffnetdas Stadt-Insel-Café mit Kaffee undleckerem selbstgebackenem Kuchenund Waffeln.Im InternetEv. Jugend Lünenwww.evangelischejugend-luenen.deMärzSonntag, 17. MärzKinder- und Jugendchören auf derStadt-Insel. Siehe Termin Kirchenmusik.AprilFreitag, 26. AprilDie Jugenddisco für Jugendliche abzwölf Jahren sorgt für Stimmung. Von18:10 Uhr bis 22:00 Uhr sorgt ein Teamvon Ehrenamtlichen für Stimmung,Atmosphäre, Musik, alkoholfreie Cocktailsund Snacks. Eintritt: 3,– €MaiSamstag, 25. MaiOpen-Air-Band-Event. Von 17:00–22:00 Uhr Live-Musik auf dem Außengeländeder Stadt-Insel.Bei diesem Event spielen verschiedeneBands, Musiker und Musikliebhaber»à la Woodstock« und präsentierenCoverlieder, aber auchEigenkompositionen.Für Essen und Trinken ist gesorgt.Eintritt ist frei – Spenden erbeten.GemeindelebenGemeindeleben36 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201337


StadtkirchenarbeitKIEZ und StadtkirchenöffnungAb dem 25. Februar sind das KIEZ unddie Stadtkirche wieder für Besucher geöffnet.Eine Mitarbeiterin oder einMitarbeiterdes KIEZ istanzutreffenvon Montagbis Freitagzwischen10:00 Uhrund 12:00Uhr sowieDienstagbis Freitagzwischen15:00 und17:00 Uhr.Ab dem2. März istauch dasSamstagscaféab 11:00 Uhr geöffnet.In den ersten beiden Märzwochenkönnen die Besucher des Kirchraumsder Restauratorin bei ihrer Arbeit, derRestaurierung des Triumphkreuzes, zuschauen.Herzliche Einladung zum Mittagsgebet,das regelmäßig freitags ab11:45 Uhr mit einer viertelstündigenOrgelmusik beginnt.»Musik der Sphären«Am Sonntag, 10. März, um 17:00 Uhrfindet ein Konzert unter dem Motto»Musik der Sphären« mit Jessica Burri,Sopran und Dulcimer, in der StadtkircheSt. Georg statt.Jessica Burri singt und spielt eigenezeitgenössische, meditative Kompositionen,zum Teil solistisch, zum Teil mit einemkleinen Ensemble. Sie bringt ungewöhnliche,klangvolle Instrumente mit:das Dulcimer (ein altenglisches Saiteninstrument),Klangschalen, Barchimes undanderen Instrumente.Eine Besonderheit sind die beidenFlöten, die sie spielt, die Holz-Okarinaund die indianische Flöte, die sie zumersten Mal in einem eigenen Werk einsetzt.Auch werden Dinge des Alltags– Steine und Wasser – als Klangeffekteeingesetzt.Jessica Burri hat sich auf eine besondereKunst des Erzählens spezialisiert:Sie entwickelt musikalische Programme,in denen sie Geschichten, Märchen undauch biblische Texte erzählt, musikalischarrangiert, mit Gesang und Klängen gestaltetund untermalt und sich selbst mitdem Dulcimer begleitet.In ihren Auftritten entführt sie Hörerund Zuschauer auf eine Reise in einzigartigeKlang-, Erlebnis- und Bilderwelten.Der Eintritt ist frei.Um eine Spende wird gebeten.FrühlingHumorvolle, tiefsinnige und auch beschwingteGedanken von Ringelnatz,Kästner oder Erhardt gibt es am Pfingstsonntagzu hören, dazu klassische Textevon Mörike, von Fallersleben, Droste-Hülshoff und Goethe.Der Dortmunder Schauspieler undRezitator Carsten Bülow ist mit seinemProgramm »Frühling lässt sein blauesBand…« in der Stadtkirche zu Gast. Mitseiner schwungvollen Art des Vortragshat er schon viele Menschen begeistert.Und so können auch wir uns auf einen»frühlingshaften« und vergnüglichenAbend freuen, der musikalisch durchdie Kantorei unter der Leitung von JuttaTimpe mitgestaltet wird.Pfingstsonntag, 19. Mai, 18:00 UhrDer Eintritt ist frei. Um eine Spendewird gebeten.Für das leibliche Wohl wird gesorgt.StadtkirchenarbeitStadtkirchenarbeit38 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201339


SeniorenSeniorengeburtstagAm 2. März, 15:00–17:00 Uhr, ladenwir die Seniorinnen und Senioren ausHeliand ab 70 Jahren, die in den MonatenNovember 2012, Dezember 2012,Januar 2013 und Februar 2013 Geburtstaghatten, zu einer Feier ins Gemeindehausein. Das gemeinsame Kaffeetrinkenist eine gute Gelegenheit, miteinanderins Gespräch zu kommen. Darüber hinauswird ein kleines buntes Programmvorbereitet. Persönliche Einladungen erfolgenrechtzeitig.Senioren-KinoAm 4. März, 15. April, und 13. Mai imHeliand Gemeindehaus.Filmbeginn: 14:30 Uhr; vorher istGelegenheit, eine Tasse Kaffee zu trinken.Der Eintritt ist wie immer frei.Nähere Auskünfte bei Pfarrer BerndQuade, Tel. 53161 oder Ingrid Wollny,Tel. 53116Senioren-FrühstückDas nächste Senioren-Frühstück findetstatt am12. April ab 9:30 Uhr im GemeindesaalSt. Georg. Das Frühlingsprogrammgestaltet die Gruppe »Senfkorn«unter dem Titel: »Wir begrüßen denFrühling mit Frühlingsliedern und feierndie aufsteigende Sonne mit alten Schlagern«Infos dazu bei Margret Bastian,Tel. 54034, Hartmut Adam, Tel. 52536,oder Ingrid Wollny, Tel. 53116Der Eintritt ist frei.SeniorentageWir laden Sie herzlich zu besonderenSeniorentagen in St. Georg ein: Abendmahlgottesdiensteund Feiern für dieüber 70jährigen.Den ersten Gottesdienst in 2013feiern wir am 11. März 2013 um11:00 Uhr in der Stadtkirche St. Georg.Im Anschluss an den Gottesdienstgibt es die Möglichkeit zum gemeinsamenMittagessen im St. Georg-Gemeindesaal.Zwei weitere Gottesdienste am Mittwoch,29. Mai und 30. Oktober 2013,beginnen dann jeweils um 15:00 Uhr inder Stadtkirche.Hier laden wir jeweils anschließendzum Kaffeetrinken ein.Im Dezember gibt es in diesem Jahreine Adventsfeier. Sie ist am Freitag, den13. Dezember um 15:00 Uhr im GemeindesaalSt. Georg.Wir freuen uns auf Ihr Kommen!Udo KytziaSeniorenladenDas neue Programm des BegleitetenWohnens-Seniorenladen für die ersteJahreshälfte 2013:Zu den regelmäßigen Angeboten, wiedem gemeinsamen Frühstück jeden2. und 4. Mittwoch im Monat, demBingo-und Spielnachmittag jeden Montag,Tanz und Bewegung im Sitzen jeden1. Dienstag im Monat, Singnachmittagjeden 3. Donnerstag im Monat und derKaffeestube jeden 1. und 3. Samstag imMonat, bieten wir Ihnen einen täglichenMittagstisch und weitere interessanteAngebote. Zwei geführte Wanderungenim April und Mai stehen mit auf demProgramm sowie ein Trödeltag, ein Modetagund eine Präsentation der Frühjahrsmodefür Senioren, jeweils im April.SeniorenfreizeitAuch in diesem Jahr bieten wir wiedereine begleitete Seniorenfreizeit an.Die Reise führt uns in das kleine, nahezuheimelige Bad Bevensen im Naturschutzparkder Lüneburger Heide. DasKur-und Kneipphotel »Zum goldenenHirschen« erwartet uns an 7 Tagen ingemütlichen Gästezimmern mit Vollpension.Ausflugsangebote werden zusätzlichvor Ort geplant.Vom 13.–20. Juli 2013550,00 € pro Person / Einzelzimmer /Vollpensioninkl. Versicherungen: Unfall / Haftpflicht/ ReiserücktrittKurtaxe ist vor Ort zu zahlenSchriftliche Anmeldung ist erforderlich.Anmeldung unter:Begleitetes Wohnen – Seniorenladen,Bebelstraße 67, 44532 Lünen, Tel 1666Ich freue mich auf Sie!Ulrike EulSeniorenSenioren40 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201341


KindergartenEvangelische Tageseinrichtungen für Kinder»Godly Play« – Gott im Spiel erleben im KindergartenSeit der Eröffnung der neuen KindergartenräumePaul-Gerhardt im August letztenJahres haben wir die meisten Räumein Aktionsräume umgewandelt.So gibt es spezielle Räume, wie denMusikraum, den Bewegungsraum, denForscherraum und den »Godly Play«-Raum. Besonders gerne hören die KinderGeschichten aus der Bibel, die mitHilfe von Materialien, wie z.B. demWüstensack (Stoffsack, der Sand enthält)und kleinen Holzfiguren (biblischesVolk), vorgespielt werden können.Rund um das Kirchenjahr finden nunimmer wieder kleine neue Handlungsabläufestatt, die begleitet durch dasMaterial großen Aufforderungscharakterhaben.In ruhiger Atmosphäre und mit immerwiederkehrenden Ritualen entwickelndie Kinder zunehmend Freude daran,sich in der Gemeinschaft über Gottauszutauschen.Und so kommt es dann, dass Elternberichten, dass ihr Kind nun sehr vielmehr von Gott weiß und es liebt, auchder Familie darüber zu erzählen.Lieselotte Morschel»Godly Play« heißt eine Form religiöser Bildungfür Kinder (und Erwachsene), die aufeine lebendige Beziehung zur biblischen Botschaft,ein persönliches spirituelles Wachstumund eine individuelle Kompetenz zur Verwendungreligiöser Sprache zielt.»Godly Play« verbindet die theologische Überzeugung,dass sich Gott im Leben eines jedenMenschen erfahrbar machen will, mit dem pädagogischenKonzept von Maria Montessori.Veränderungen in der Tageseinrichtung für Kinder StephanusDurch Fortbildungen motiviert, hat sichdas Kindergartenteam Stephanus entschlossendie Räume und das Konzeptzu verändern.Bisher war jeder der drei Gruppenräumeim Kindergarten fast identischeingerichtet.Damit wir den Kindern einen zeitgemäßenLern- und Bildungsraum bietenkönnen, haben wir bereits mit räumlichenund pädagogische Veränderungenbegonnen. Die Kinder werden baldeinen Bewegungsraum nutzen können.Eine spezielle Kinderküche wird denKindern ebenfalls ein größeres Erfahrungsfeldbieten. Schon jetzt wird dasKindercafe sehr gut angenommen. DieKinder finden zum Frühstück ein umfangreichesBüffet vor und können bis10:30 Uhr dort frühstücken.In unserer Einrichtung bringen dieEltern ihre Kinder morgens bis zumEmpfang. So ist es möglich, dass dieKinder alle Spielbereiche aufsuchen undnutzen können. Das Angebot für dieKinder erweitern wir z.B. um eine Experimentierecke,Leseecke und Kuschelecken.Damit der Gruppenbezug derKinder nicht verloren geht, treffen sichdie Gruppen jeden Tag zum MorgenundAbschlusskreis. In der Freispielphaselernen die Kinder sich selbstbestimmt zuentscheiden und die verschiedenen Angeboteanzunehmen.Die Äußerung eines Kindes im Abschlusskreisunterstreicht unser neuesKonzept:»…gleich nach dem Essen gehe ichnoch ein bischen nach draußen unddann ins Zahlenland.«Elke HohenseeQuelle: www.godlyplay.deKindergartenKindergarten42 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201343


Kinder und JugendDas Jahr 2013 ist ein ganz besonderesJahr für die Evangelische Jugend Lünen.Nachdem wir 2012 im März nachUmbau und Renovierung neu einladenkonnten, heißt es auch 2013: »Wir habenGrund zum Feiern!«Die Stadt-Insel wird 10 Jahre alt! Was2003 als Experiment begann, hat sich»Gott sei Dank!« in unserer Kirchengemeinde,in unserer Stadt und darüberhinaus etabliert. 10 Jahre Stadt-Inselhaben wir zum Anlass genommen, imganzen Jahr 2013 das »JubiZEHNum«zu feiern. 10 Jahre = 10 Aktionen!Ohne die vielen Menschen wäre dieStadt-Insel nicht zu dem geworden, wassie ist: »offen, lebendig, bunt«. Als Hausfür Kinder und Jugendliche geplant istdie Stadt-Insel längst mehr geworden:Ein Ort für Menschen aller Altersgruppen,Nationalitäten und Religionen.Auch wenn wir offen für alle Menschensind, vergessen wir nie, dass wir einkirchliches Haus sind.Und das ist gut so!Anlässlich dieses JubiZEHNumsgibt es eine Jubiläumsbroschüre mitGeschichte, Fotos und den 10 Aktionenbei der Stadt-Insel oder an anderen Ortenunserer Kirchengemeinde oder zumdownload unter:www.jubiZEHNum.stadt-insel.deLassen Sie sich einladen und schauenSie vorbei! Wir freuen uns Sie zu sehen…Förderverein Stadt-InselDer Förderverein der Stadt-Insel unterstütztnicht nur die Arbeit in der Stadt-Insel, sondern in diesem Jahr auch dasJubiläum JubiZEHNum.In den letzten (fast) 10 Jahren habenwir im Wesentlichen die Ausstattungaber auch eine Stelle im Freiwilligen DiakonischenJahr unterstützt.Wollen auch Sie die Arbeit unterstützen,so haben Siein dieser Ausgabedie Möglichkeit,den in der Mittedes Heftes eingeheftetenÜberweisungsträgerfür eine Spendezu verwenden.Weitere Informationenund einen Aufnahmescheinfinden Sie auf dem Überweisungsträger.Vielleicht werden Sie auch Mitglied imFörderverein?KinderbibelwocheIn diesem Jahr findet die Kinderbibelwochevom 2.–7. April unter dem Motto»Mutmachgeschichten« in der zweitenOsterferienwoche auf der Stadt-Inselunter der Leitung von Bastian Quiring,Hannelore Klusmann und Sebastian Ahmendstatt. Anmeldungen im Jugendbürooder im Gemeindebüro.Kirchentag in HamburgDie evangelische Jugend besuchen denKirchentag in Hamburg vom 1.–5. Mai.Dieses Jahr unter dem Motto:»Soviel du brauchst.«.Wir sind in einem Gemeindehaus inHarvesterhude ziemlich zentral untergebracht.Anmeldungen für die wenigen nochverbliebenen Plätze sind im Jugendbüromöglich.Mitarbeiterfreizeit auf IschiaZur ersten Mal führen wir eine Mitatbeiterfreizeitauf der italienischen InselIschia in der ersten Woche der Herbstferiendurch. Für Mitarbeiter (im Sinneder Regelungen des Jugendausschusses)wird die Freizeit zu günstigen Konditionenangeboten. Es besteht aber die Möglichkeit,auch als »Normalzahler« für600,– € an der Freizeit teilzunehmen.Weitere Informationen im Jugendbüroin der Stadt-Insel.Restplätze Freizeiten 2013Es gibt nochwenige Restplätzefürdie Freizeitenin Nah(Urlaub aufder Stadt-Insel oderSpiel- undSportwoche) und Fern (JugendfreizeitArdéche, Jugendfreizeit Canow/Berlinund Kinderfreizeit Juist).Anmeldungen und Informationen unterTel. 927078 im Jugendbüro, im Internetunter www.sommer-freizeiten.de oderdirekt an der Stadtkirche am Sonntag,3. März von 13:00–17:00 Uhr.Kinder und JugendKinder und Jugend44 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201345


KirchenmusikKonfi-Projektchor 2013Auch in diesem Jahr wird es in derEv.Kirchengemeinde Lünen für die besonderemusikalische Gestaltung derKonfirmationen wieder das Angebot eines»Konfi-Projektchores« geben. DieProben des Projektchores sind jeweilssamstags von 10 Uhr bis 12 Uhr imSt.Georg-Gemeindesaal, am 9.3.2012,am 23.3.2013 und am 13.4.2013. Eingeladensind alle, die mit ihrer Stimmedazu beitragen wollen, dass die Konfirmationenauch musikalisch zu einemunvergesslichen Ereignis werden. DasAngebot richtet sich an Angehörige derKonfirmandinnen und Konfirmanden,an alte »Projektchorhasen«, die in denletzten Jahren schon mitgesungen habenaber auch an Menschen, die Freude amSingen haben und es einfach mal ausprobierenwollen, in einem Chor zu singen.Notenkenntnisse sind nicht erforderlich.Bei den Konfirmationen wird der Chorvon der Band »Dandelion« begleitet. DieProben leitet Kantorin Jutta Timpe.Folgende Konfirmationen in derStadtkirche werden in diesem Jahr vomKonfi-Projektchor begleitet: Sonntag,14.4., 11 Uhr, Samstag, 27.4., 16 Uhr,Sonntag, 28.4., 11 Uhr, Samstag, 4.5.,14.30 Uhr und 16.30 Uhr sowie Sonntag,5.5., 11 Uhr. Jutta TimpeBlickRückKulturpreis der Stadt LünenMit dem Kulturpreis der Stadt Lünenwurde am 3. Februar JuttaTimpe im Rahmen einer Feierstundemit dem St.-Georg-Ensemble in der voll besetztenStadtkirche im Beisein vonVertretern aus Politik, Kircheund Gesellschaft geehrt. Diefeierliche Verleihung des mit1.000 € dotierten und seit2005 vergebenen Preisesan die Kantorin der StadtkircheSt. Georg wurde durch BürgermeisterHans Wilhelm Stodollick vorgenommen.In seiner Rede würdigte er dieherausragenden und richtungsweisendenLeistungen von Jutta Timpe für die Kulturin der Lippestadt.Frank Fischer, Leiter der städtischenMusikschule, sprach in seiner Laudatiogeht 2012 an Jutta Timpevon einem »Lüner Urgestein«. InLünen geboren, aufgewachsenund in der Musikschule ausgebildet,hat sie zuletzt einenentscheidenden Anteil an derSpendenakquise zum Erhaltder Kemper-Orgel für dieStadtkirche.Sängerinnen und Sängeraus ihren Chören gratuliertiertenunter Leitung vonOliver Schwarz-Roosmannder sichtlich gerührten Jutta Timpe miteinem Ständchen und bedankten sichdamit für 22 Jahre unermüdlichen underfolgreichen Einsatz.Jutta Timpe bedankte sich in ihrerRede mit den Worten: »Faul bin ichnicht. Aber ansonsten mache ich dochnur meinen Job. (…) Ich liebe dieseÜbergabe des Kulturpreises der Stadt Lünendurch Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick(links) an Kantorin Jutta Timpe (rechts)Fotos: Björn JankordKirche und ich liebe meinen Beruf. Waskann es Schöneres geben als dafür einenPreis dafür zu erhalten.« Die anwesendenGäste dankten mit langem Applaus.Björn JankordKirchenmusikGemeindeleben46 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201347


Ökumenische Gottesdienste»auf Cappenberg« im AdventIn der Adventszeit fanden zwei ökumenischeGottesdienste zusammen mit PfarrerQuade und Pater Altfried in Cappenbergstatt. Am 1. Dezember führtenJugendliche aus Cappenberg das vorweihnachtlicheStück »Weihnachten beiden Neumanns« im Rahmen eines ökumänischenGottesdienstes im katholischenPfarrheim auf. Das frisch renoviertePfarrheim verwandelte sich an diesemAbend zum weihnachtlich geschmücktenWohnzimmer der Familie Neumann, indem der Fernsehspot »Weihnachten beiBethlehem«im ökumenischenFamiliengottesdienstin der Stiftskircheaufgeführt.DasStück erzählt die Weihnachtsgeschichteaus der Sicht des Wirtes, der Maria undJesus in seinem Stall beherbergt. Es warfür alle ein Erlebnis. Die wunderbareMusik des Orchesters des Musikateliers,der Auftritt dreier jungen Damen (Foto)3. Benefizmärchenabend desFördervereins Stadt-InselAm 23. November fand derMärchenabend mit leckerem Fünf-Gänge-Menü der Gaumenfreu(n)de undfünf Märchen der Gebrüder Grimm (erzähltvon Ute Ahlert) statt.Zwischen Essenund Märchen gabes Musik von derCappella Fontegaraund Andreas Pleitnerund Freunden.Leckerbissen fürGaumen und Ohrenbrachten aberBandbenefizabendDa wir Mitglieder der Band »Spontan«aus Datteln und unsere Band »Dandelion«gewinnen konnten, startete am7. Dezember ein weiterer Benefizabend.Vielleicht durch die Adventszeit bedingtmachten sich leider nur 30 Zuhörer aufden Weg zur Stadt-Insel. Trotz der kleinenSchar (und keines finanziellen Gewinns)ein schöner und stimmungsvollerAbend.Dirk Bergereiner typischdeutschen Familie«gedrehtwerden sollte.Was alles beiDreharbeitenschief laufen kann, erlebten die begeistertenZuschauer hautnah. Musikalischwurde der Gottesdienst von dem Ensembledes Cappenberger Musikateliers gestaltet.Die Jugendlichen trafen sich imVorfeld bei acht Proben, wo sie sich mitviel Spaß und Engagement auf das Stückvorbereitete.Direkt nach diesem Gottesdienst gingendie Proben weiter, denn am22. Dezember wurde »Der Wirt vonmit den Liedern »We are the world«und »Mary’s boychild«, die Freude derJugendlichen bei der Gestaltung desGottesdienstes und die Begeisterung derBesucher machten diesen Gottesdienstso besonders.Ein besonderer Dank an dieser Stellean die Jugendlichen, ohne die beideGottesdienste nicht so hätten stattfindenkönnen und an Pfarrer Quade und PaterAltfried.Dr. Sabine Gaulauch eine Menge Geld in die durch denUmbau der Stadt-Insel im ersten Halbjahrarg gebeutelte Kasse des Fördervereinsder Stadt-Insel. Nach Abrechnungdes Abends blieben fast 1.500,– € übrig.Im Jahr 2013 ist im Rahmen desJubiZEHNums (10 Jahre Stadt-Insel)für den 15. November wieder ein Benefizabenddes Fördervereins mit denGaumenfreu(n)de geplant. (Plakat S. 60)Dirk BergerMitarbeitende-Feier zumJahresabschlussSchon traditionell am Montag vor Beginnder Weihnachtsferien waren Ehrenamtlicheund Freunde der EvangelischenJugend Lünen auf die Stadt-Insel zumJahresabschluss eingeladen. Nach einerkleinen Andacht durch den JugendpfarrerUdo Kytzia und einem Jahresrückblick,gab es einen Jahresausblick mitu.a. den Feierlichkeiten anlässlich desJubiZEHNums. Mitarbeiterschulungen,GemeindelebenGemeindeleben48 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201349


Freizeiten, Kirchentag in Hamburg, eineMitarbeitendenfreizeit auf der Insel Ischiain den Herbstferien und andere Veranstaltungenwurden angekündigt.Nach einem tollen Essen gab es nacheinem kleinen Weihnachtsquiz für die60 erschienenen Mitarbeitenden einStadt-Insel-Duschgel mit einem liebenGruß des Jugendausschusses. Anschließendwurde bei Musik und Keksen nochein wenig zusammen gesessen.Dirk BergerDas Berufspraktikum an derKirche vom 28.1.–8.2.2013Das Berufspratikum bei der Pfarrerin –zwei ungewohnte, jedoch auch interessanteWochen an der Kirche. Viele herzlicheMenschen um mich herum und einweites Spektrum an Arbeitsbereichen.Angefangen haben die zwei Wochenbei dem Kindergottesdienst in der Stadt-Insel. Wir haben den Gottesdienstraumvorbereitet, um für die kleinen Rackerwie auch für die Taufgesellschaft eineangenehme Atmosphärezu schaffen.Es herrschte einelockere Atmosphäreund meines Erachtensnach könnendie Kleinendurch diese Gottesdienstepositive Joyce Lühring machteErfahrungen mit ein Berufspraktikumder Kirche sammeln.Jedoch gab es auch insgesamt dreiBeerdigungen, die ich miterleben durfte,wie auch einen Trauerbesuch, was michsehr überraschte, denn ich hatte nichtdamit gerechnet, dass unsere Gemeindeso aufgeschlossen gegenüber mir bzw.Praktikanten reagiert.Zudem möchte ich mich an dieserStelle noch einmal für die Erfahrungenbedanken.Abgesehen davon gab es in den zweiWochen überwiegend erfreuliche Termine,unter anderem auch der Konfir-mationsunterricht bei Frau Reifenbergersowie auch der bei Frau Bunkus.Hier habe ich feststellen können, wieunterschiedlich Pfarrerinnen und Pfarrerin manchen Situationen handeln undwie weit diese theologisch auseinandersind – im positivem Sinne.Besonders spannend und aufschlussreichwaren die Gottesdienste, bei denenich mitwirken durfte, die Arbeit imGemeindeamt sowie der Besuch an derViktoriaschule.Besonders der Besuch an der Viktoriaschulewar äußerst interessant. FrauBunkus war eingeladen, um muslimischenMüttern etwas über Sexualität auschristlicher Sicht zu erzählen. Darausentstand dann eine nette und vor allemspannende Gesprächsrunde.Ich könnte noch so viel über meinPraktikum erzählen und würde es mitSicherheit zustande bringen, ein ganzesBuch voll zu schreiben. Jedoch werde iches bei diesen Informationen belassen undverschone sie mit ellenlangen Texten.Ein paar abschließende Worte habeich aber doch noch gefunden.Ich würde jedem, der sich für denBeruf des Pfarrers/Pfarrerin interessiertempfehlen, einmal einen Einblick inden Beruf zu gewinnen, z.B. durch einPraktikum. Denn das, was ich mir anWissen über die Kirche angeeignet habe,ist äußerst viel.Und eins kann ich mit sehr großerSicherheit sagen: Kirche ist mehr als nurGottesdienst am Sonntagmorgen.Joyce LühringAuftaktveranstaltungAm Sonntag,20. Januar startetedes Jubiläumsjahr.10 Jahre Stadt-Insel =10 Aktionen.Trotz starker Schneefälle und eisigerTemperatur haben sich viele Menschenauf den Weg gemacht um gemeinsamdas Jubiläumsjahr zu eröffnen. Währendunten das Stadt-Insel Café leckerenselbstgemachten Kuchen und Tortenanbot, trafen sich oben 20 Kinder desJahrgangs 2003. Die zehnjährigen Kinderwaren eingeladen eine besondereGeburtstagsfeier zu feiern. Diese Kinderhaben im selben Jahr wie die Stadt-Inseldas Licht der Welt erblickt…Anschneiden der Schokoladen Geburtstagstortedurch (v.l.) Jugendpfarrer Udo Kytzia mitMia, Jugendausschussvorsitzenden HartmutJürgens und Jugendmitarbeiter Dirk Berger.Foto: Björn Jankord10 Grußworte von 10 Persönlichkeitenund Freunden/Förderern der Stadt-Insel (je nur 1 Minute!), Musik der Musikschulklasseder Geschwister-Scholl-GemeindelebenGemeindeleben50 in einem bootNr. 75 – März / April / Mai 201351


Ein Feuerwerk beendete den feierlichenRahmen. • Foto: Björn JankordGesamtschule, Grillgut und Glühwein,eine riesige Torte mit dem Schriftzug derStadt-Insel und ein tolles Feuerwerk undviele Begegnungen und Gespräche ließenden Auftakt zu einem tollen Erfolgwerden.An diesem Tag wurde auch die Aktion100 x 10 € und 10 x 100 € gestartet. Essollen 100 Menschen gefunden werden,die 10€ spenden und 10 Firmen, Gruppenund Parteien die 100€ spenden.Dieses Geld soll für Holzverkaufshüttengesammelt werden, die auf der Stadt-Inselfür verschiedene Aktionen angeschafftwerden sollen.Dirk BergerMusik und Spiritualitätfür Mitarbeitende imKloster GerleveÜber das Karnevalswochenende habensich 12 interessierte Mitarbeitende (unddie kleine Mia) unserer Jugendarbeitauf den Weg ins münsterländische BenediktinerklosterGerleve gemacht umgemeinsam »Spiritualität und Musik zuDie Teilnehmer am KlosterwochenendeFoto: Björn Jankorderleben…«. Marius Graf (ein engagierterMusiker unserer Jugend) hatte sich bereiterklärt uns Musik auch außergewöhnlichnäher zu bringen. Boomwhacker (musikmachendePlastikrohre) und eine einzustudierendeMusikrevue waren schonsehr interessant…Dirk BergerTschüss Lisa & JanineIm Jugendbüro gab es zu Beginn desFebruars eine kleine Veränderung:Lisa Glumm (links) und Janine Laudien(rechts) habenuns verlassen.Moritz Dörrist zeitgleichals Pranktikantangefangenund unterstütztbis zumSommer dasJugendbüroteam.Lisa und Janine bleiben uns aber alsehrenamtliche Mitarbeiterinnen für dieJugendgruppe »KonfiTüre« erhalten.Björn Jankord52 Gemeindelebenin einem boot

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