Es wallert am Rhein!

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Es wallert am Rhein!

cat connectsicher am Unterkiefer packen und wuchtete ihnins Boot. Das Ausmaß des Fisches konnten wiraber erst im Boot richtig erkennen. Jubel machtesich breit, war es doch schon der dritte Big One,den wir landen konnten. Bestätigt wurde diesdurch das Maßband. Mit 2,02 Meter und einembulligen Körper schätzen wir das Gewicht aufsatte 60 Kilo! Nachdem Markus den Fisch miteinem Ankerseil in einer Ruhezone angebundenhatte, um später noch ein paar Bilder vonihm zu machen, bekam ich wieder einen Biss.Nach kurzem Drill konnten wir einen weiterenWaller von 1,60 Meter landen. Wir konnten esselbst kaum fassen, hatten wir hier spanischeVerhältnisse? Aber selbst dieser Fisch solltenicht der letzte an dem Morgen bleiben, dennnur 15 Minuten später klingelte es wieder beimir und der nächste Wels von 1,58 Meter fandGefallen an unserem ausgelegten Köder. Nacheinem kurzen Fototermin legten wir die Rutewieder aus. Dann machten wir uns erstmal einenKaffee und unterhielten uns über das Vergangene.Wir konnten das Geschehene zu diesemZeitpunkt schlecht einordnen und genossen esnur, als es nach weiteren 30 Minuten wiederan Markus Rute klingelte. Nach einem kurzenDrill lag nun ein 1,55 Meter langer Waller imBoot. Danach blieb es ruhig und wir konntendas Geschehene Revue passieren lassen. ZurMittagszeit war die unmittelbar oberhalb desPlatzes gelegene Sandbank ideal, um einigeBilder von dem großen Wels zu machen. Nacheinigen Fotos ging es dann weiter, wir hattennoch eine Nacht. Außer einem Biss konntenwir leider aber keinen weiteren Waller mehrfangen. So ging es für Markus am nächstenMorgen nach Hause.Einer kam um seinen Fisch des Lebens zufangenIch wollte den Nachmittag noch nutzten undrief kurzerhand einen guten Freund an, den ichleider nur selten zu Gesicht bekomme: MichaelTeschke, der Silvaner König vom Rhein. Dieserwar spontan bereit, für ein paar Stunden Kurzweiligkeitmit aufs Wasser zu gehen. Vor einigenJahren war er Mal bei einem Tagestripim Holzboot dabei, damals aber leider ohneErfolg. Heute war ein neuer Tag und es solltesich auszahlen. Sobald es ruckt, sollte er einenkräftigen Anhieb setzen, sagte ich ihm. Nacheiner Stunde wollte ich seine Aufmerksamkeittesten und schlich mich mit der Hand an seinRutenende an. Ein kurzer Klaps auf das Moosgummiund Michel war mit einem kräftigenAnhieb sofort zur Stelle. Alle Achtung, derwar heiß! Eine kurze Phase der Enttäuschungund des Schmunzelns folgte und weiter ginges. Ungefähr drei Stunden später setzte Michelplötzlich einen Anhieb und stand mit gebogenerRute da. Der Fisch flüchtete durch die starkeStrömung in die Bäume cirka 40 Meter ansUfer. Ich hielt das Boot auf Kurs und Michaelholte alles aus seinem Gerät raus. Ich hatte nochextra 20 Meter 70er monofile Shock`it vor die20 Meter 60er Mono geschaltet. Die verwendeteKarpfenrute war eine Musterrute (LegendCarp 12ft, 3,0 lb) und hat damit den Test mitBravour bestanden. Michael konnte seinenersten Wels überhaupt fangen und gleich einemFisch von 1,77 Meter an einer Karpfenrute inder vollen Strömung. Der Waller hatte mitdem Schwanz in den Plomb Teaser geschlagen.Michael machte alles richtig.Mit Methode gefangenFestzuhalten bleibt, dass auch dieser Wels mitMethode gefangen wurde. Er wurde durchWir erlebten auchschöne entspannteMomente.Ein Fisch von 192cm. Wir schätzenihn auf knapp 100Pfund...57

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