17. BImSchV

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17. BImSchV

Im 2.1.17Satz 1 festgelegten Bezugssauerstoffgehalts.Soweit in Nummer II.1.2 nicht anders festgelegt ist, dürfen die Halbstundenmittelwerte das Zweifacheder unter Nummer II.1.1 festgelegten Tagesmittelwerte nicht überschreiten.Für die Dauer der Probenahme und die sonstigen Messanforderungen gelten die in den §§ 9 bis 15festgelegten Anforderungen.Weitergehende Regelungen, die sich aus anderen Rechtsvorschriften oder aus diese Rechtsvorschriftenkonkretisierenden Verwaltungsvorschriften ergeben, bleiben unberührt.II.1.1 Feste Emissionsgrenzwerte (Tagesmittelwerte in mg/m 3 )EmissionsparameterCGesamtstaub 20gasförmige anorganische Chlorverbindungen, angegeben als Chlorwasserstoff 10gasförmige anorganische Fluorverbindungen, angegeben als Fluorwasserstoff 1Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid, angegeben als Stickstoffdioxid 500Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid; angegeben als Schwefeldioxid 50organische Stoffe, angegeben als Gesamtkohlenstoff 10Quecksilber und seine Verbindungen, angegeben als Quecksilber 0,03Die zuständigen Behörden können auf Antrag des Betreibers Ausnahmen für Schwefeldioxid und Gesamtkohlenstoffgenehmigen, sofern diese Ausnahmen auf Grund der Zusammensetzung der Rohstoffeerforderlich sind und ausgeschlossen werden kann, dass durch die Verbrennung von Abfällenoder Stoffen nach § 1 Abs. 1 zusätzliche Emissionen an Gesamtkohlenstoff und Schwefeldioxid entstehen.Die zuständigen Behörden können auf Antrag des Betreibers für Quecksilber und seine Verbindungeneinen Tagesmittelwert von bis zu 0,05 mg/m3 genehmigen, wenn eine Überschreitung desTagesmittelwertes von 0,03 mg/m3 auf den Quecksilbergehalt der Rohstoffe zurückzuführen ist.II.1.2 Feste Emissionsgrenzwerte (Halbstundenmittelwerte in mg/m 3 )EmissionsparameterCgasförmige anorganische Chlorverbindungen, angegeben als Chlorwasserstoff 60gasförmige anorganische Fluorverbindungen, angegeben als Fluorwasserstoff 4Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid, angegeben als Schwefeldioxid 200Quecksilber und seine Verbindungen, angegeben als Quecksilber 0,05Die zuständigen Behörden können auf Antrag des Betreibers Ausnahmen für Schwefeldioxid und Gesamtkohlenstoffgenehmigen, sofern diese Ausnahmen auf Grund der Zusammensetzung der Rohstoffeerforderlich sind und ausgeschlossen werden kann, dass durch die Verbrennung von Abfällenoder Stoffen nach § 1 Abs. 1 zusätzliche Emissionen an Gesamtkohlenstoff und Schwefeldioxid entstehen.Die zuständigen Behörden können auf Antrag des Betreibers für Quecksilber und seine Verbindungeneinen Halbstundenmittelwert von bis zu 0,1 mg/m3 genehmigen, wenn eine Überschreitungdes Halbstundenmittelwertes von 0,05 mg/m3 auf den Quecksilbergehalt der Rohstoffe zurückzuführenist.20Version 06/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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