Exportschlager Service

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Exportschlager Service

magazin 07I12

A 4947

Im Fokus

QR-Codes: Was bringt der

schnelle Weg ins Internet?

Für Düsseldorf und den Kreis Mettmann www.duesseldorf.ihk.de

magazin

IHK-News

Sitzung der Vollversammlung

der IHK-Düsseldorf

Exportschlager Service

Warum auch mit Dienstleistungen weltweit gute Geschäfte

zu machen sind, es aber immer noch zu wenige sind.

Veranstaltung

Unternehmerreisen in die

Schweiz und nach Österreich


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Editorial 1

Als Dienstleister ins Ausland

– warum nicht?

Dienstleistungen sind in der Regel individuell zu erbringen. Das stellt

besondere Anforderungen an Unternehmen, denn ohne eine Präsenz

im Ausland geht es nicht.

Dr. Karl Hans Arnold,

Vizepräsident der IHK Düsseldorf

Foto: PAUL ESSER

„ Bei der Liberalisierung

von Marktzugängen

besteht

ein erheblicher

Nachholbedarf.“

Wie international Düsseldorfs Wirtschaft

aufgestellt ist, zeigt sich dem kundigen

Spaziergänger schon beim Blick auf die

Firmenschilder: „BBDO“, „Randstad“,

„Tata Consultancy Services“, „Bank of

Tokyo Mitsubishi“, „QVC“, „Weight Watchers“,

„Reed Exhibition“ oder „Holiday

Inn Hotels“. Gerade im Dienstleistungsbereich

gibt es zahlreiche namhafte Unternehmen

mit ausländischen Wurzeln. Die

Liste ließe sich fortsetzen.

Düsseldorf ist längst bedeutender, international

geprägter Standort im Bereich

Dienstleistungen. Hier ist die Welt zu Hause

– aber auch viele Unternehmen aus dem

IHK-Bezirk Düsseldorf sind international

tätig. Deshalb muss die IHK als „Dienstleister“

beides bieten: Beratung, Information

und Service für Unternehmen, die in

der Region tätig sind, aber auch entsprechende

Begleitung für Firmen, die im Ausland

erfolgreich sein wollen. Das Spektrum

der IHK-Dienstleistungen reicht von

individueller Beratung über allgemeine

Informationsveranstaltungen bis hin zur

Ausstellung von Außenwirtschaftsdokumenten.

Die Industrie- und Handelskammern in

Nordrhein-Westfalen wollen und können

erste Anlaufstelle für Unternehmen

bei der Internationalisierung sein. Diesen

Anspruch unterstreichen die Kammern

durch den „7. IHK-Außenwirtschaftstag

Nordrhein-Westfalen“ am 13. September

in Dortmund. Sie bieten bei dieser größten

außenwirtschaftlichen Fachtagung in

Deutschland viele praxisnahe Workshops

mit einem breiten Beratungs- und Informationsangebot

und können mit Stolz auf

eine Rekordzahl von Ausstellern und die

Einbindung vieler Deutscher Auslandshandelskammern

verweisen. Die aktuelle

Ausgabe des IHK-Magazins steht ganz

im Zeichen des IHK-Außenwirtschaftstages

und setzt sich mit wesentlichen Fragestellungen

der Internationalisierung auseinander.

Ein Schwerpunkt bildet dabei die

Internationalisierung von Dienstleistungsunternehmen.

Die grundsätzliche Frage: Funktioniert Internationalisierung

bei Dienstleistungen

anders als bei Waren? Tatsächlich gibt es

grundlegende Unterschiede: Dienstleistungen

sind in der Regel individuell zu erbringen.

Und das geht nur vor Ort. Das

stellt besondere Anforderungen an Unternehmen,

denn ohne – zumindest zeitweise

- Präsenz im Ausland geht es nicht.

Darüber hinaus sind Dienstleistungsmärkte

stark reglementiert und bei den Gesprächen

über die Liberalisierung von Marktzugängen

nur selten ein Thema. Hier besteht

ein erheblicher Nachholbedarf, ist die Wirtschaftspolitik

gefordert, nach neuen Wegen

zu suchen und verbesserte Rahmenbedingungen

zu setzen.

Dass die Internationalisierung von Dienstleistungsunternehmen

trotzdem „geht“ und

sehr erfolgreich sein kann, sollen die in diesem

Heft präsentierten Beispiele deutlich

machen. Aufgezeigt wird der Weg zum Erfolg,

der mit Hilfe der Industrie- und Handelskammern

beschritten werden kann. Gehen

muss ihn jeder Unternehmer selbst.

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2 Inhalt

14 Beim Stichwort Export

denken die Meisten zuerst an Autos, Maschinen und High-Tech-

Produkte. Dabei sind auch Dienstleistungen vieler Unternehmen

aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf rund um den Globus gefragt.

Allerdings müssen diejenigen, die als dienstbare Geister in fremden

Ländern Erfolg haben wollen, bestimmte Spielregeln kennen

und beachten.

Das Titelbild und die Fotos in der Titelgeschichte zeigen die Arbeit

der Lunatx Special Effects GmbH, Düsseldorf, die weltweit

ihre Dienste anbietet und unter anderem für die Pyroshow beim

Eurovision Song Contest 2012 in Baku verantwortlich gezeichnet

hat. Wir danken Luntax für das bildliche „Feuerwerk“, mit dem

wir die Titelgeschichte illustriert haben.

BERICHTET

4 Unternehmen

8 Städte

11 Personen

12 Jubiläen

TITEL

14 Exportschlager Service

22 NRW-IHK-Außenwirtschaftstag

Interview mit Wulf-Christian

Ehrich, Geschäftsführer International

der IHK Dortmund

26 Heinzelmännchen on Tour –

Dienstleister rund um den Globus

30 Deutscher Meister im Export:

Nordrhein-Westfalen

SERVICE

36 Finanzen und Steuern

36 Umsatzsteuer-Umrechnungskurse

37 Preisindizes

38 Recht

40 Weiterbildung

43 Neues aus Berlin und Brüssel

44 Existenzgründung

44 Hochschule

44 Umwelt

44 Wettbewerbe

44 Börsen

IM FOKUS

46 Was bringen QR-Codes?

KREISRUND

48 Inhabergeführte Unternehmen

in Wülfrath

46 IM FOKUS: QR-CODES

sind inzwischen in vielen Werbebotschaften

und Publikationen zu fi nden.

Aber bringt der schnelle Weg ins Internet

via Smartphone wirklich etwas

oder ist es nur eine Marketing-Mode?

NEWS

50 Frühjahrssitzung der

IHK-Vollversammlung

54 Industrie- und Innovationsreport

der IHKs

54 Kreativwirtschaft besuchte Immobilien-

und Standortgemeinschaften

54 Haushalt unter der Lupe

54 Bernd Pucknat 60 Jahre

54 Reinhold Schlensok 50 Jahre

56 Rechtsvorschriften

VERANSTALTUNGEN

42 Unternehmerreisen:

Gesundheitswirtschaft in

Österreich und in der Schweiz

PORTRAITIERT

58 Medien

62 Restaurant-Tipp:

Die Piazza Saitta in Oberkassel

63 Tipps und Termine

64 Unternehmerfragebogen

64 Impressum

Vorschau August*:

· Regionalplanung –

ein Buch mit sieben Siegeln?

· Interview mit Hans-Jürgen Petrauschke,

Landrat des Rhein-Kreises Neuss und

Vorsitzender des Regionalrates der Bezirksregierung

Düsseldorf

· Im Fokus:

Industrie- und Gewerbefl ächen

· Wen betrifft der neue Regionalplan?

*Änderungen vorbehalten

48 Kreisrund

In dieser Ausgabe stellen wir

die inhabergeführten Unternehmen

Morelight GmbH und

Gotec Gorschlüter GmbH aus

Wülfrath vor.

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TITELSTRECKEN THEMEN

AUGUST Regionalplanung

SEPTEMBER Standortvorteil Recht

TITELSTRECKEN und KREISRUND*

im IHK-magazin 2012

OKTOBER Energieef� zienz/Rohstoffe

NOVEMBER Sicherheit in der

internationalen Lieferkette

DEZEMBER Gewerbliche Schutzrechte/Patente

* Änderungen vorbehalten

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4

4 Berichtet

1 2 3

5 6

Jeden Tag

eine neue Idee

50 Jahre Tünkers

Maschinenbau GmbH.

Text: ERIK SCHWEITZER

FIRMENFOTOS

Es war die vielleicht beste Entscheidung seines

Lebens, auf jeden Fall aber die weitreichendste:

Als Josef Gerhard Tünkers, ein

junger Konstrukteur voller Energie und Ideen,

1962 von einem potenziellen neuen Arbeitgeber

abgeworben wurde, überlegte er es

sich in letzter Sekunde anders, scherte aus

der Angestellten-Laufbahn aus und machte

sich lieber selbständig. 50 Jahre später

ist sein Familienunternehmen zum weltweit

agierenden Schwergewicht unter den Automobilzulieferern

gewachsen, mit rund 700

Mitarbeitern weltweit und zuletzt 135 Millionen

Euro Jahresumsatz.

Unternehmen

Die Legende, dass die Keimzelle 1962

das Tünkers‘sche Wohnzimmer gewesen

sein soll, hat dadurch zwar enorm an

Charme gewonnen. Sie ist trotzdem nicht

ganz richtig. Tünkers mietete vielmehr einen

Raum in seinem Ratinger Elternhaus

an, kaufte zwei Zeichenbretter und zwei

Schreibmaschinen und legte mit zwei Ex-

Kollegen los.

„Anfangs sagten uns viele Firmen: ‚Wenn

Sie sich selbständig machen, kommen wir

zu Ihnen‘“, erinnert sich Tünkers. „Doch

die kamen nicht.“ Also musste er sich

selbst nach Aufträgen umschauen. Tünkers

war nicht wählerisch, ein Profi l hatte

das junge Unternehmen noch nicht. Einzige

Konstanten: Sein Fachwissen – vor allem

rund um Hydraulikmaschinen – und

sein Erfi ndergeist. Er entwickelte hydraulische

Anlagen für den Industrieofenbau,

Ballenpressen für die Papierindustrie

oder Müllpressen für die Hochhäuser New

Yorks. Keine Anfrage war für Tünkers zu

abwegig. Es heißt, das Wort „Nein“ wurde

damals schon aus dem Firmenwortschatz

gestrichen.

Vom Einzelauftrag

zur Serienproduktion

Anfangs ließ Tünkers seine Konstruktionen

in einer der vielen mechanischen

Werkstätten bauen, die es in der Nähe gab.

Doch schon zwei Jahre nach der Gründung

mietete er in der Nachbarschaft die

erste Halle für eine eigene Produktion an.

Die platzte bald aus allen Nähten. Etwa,

als der Ratinger auch nicht „nein“ zu den

belgischen Brauern von Stella Artois sagte

und für sie eine komplette Faßbier-Abfüllanlage

baute. „Bei vielen Aufträgen dachten

wir, dass sie vielleicht in die Zukunft

führen. Am Ende waren es aber oft nur

kurze Episoden“, sagt Tünkers heute über

jene Pionierzeit, in der das Unternehmen

noch seinen Weg suchte.

Das erste Rückgrat des Geschäfts bildete

ein Kranhersteller, der für Bundeswehrfahrzeuge

Achsblockierzylinder brauchte.

Tünkers gewann den Auftrag und startete

die erste Serienproduktion. Den Platz

dafür fand er in einer ehemaligen Geldschrank-Fabrik.

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Unternehmen

Tünkers baute sich immer neue Standbeine

auf: Er belieferte Kranhersteller mit

Zylindern, entwickelte für den Tiefbau Vibrationsrammen

und übernahm vom Maschinenbauer

Jagenberg die Sparte der

Anleim- und Kaschiermaschinen für die

Papierindustrie. Aus dem Kontakt zu Ratinger

Behinderten entwickelte sich die

Produktion von Elektrorollstühlen. „Alle

Bereiche waren damals ähnlich stark. Das

sollte auch so sein – es konnte ja immer

einzelne Rückschläge geben.“

Entwicklungen mit Weltstandard

Aus dem Ein-Raum-Büro waren mittlerweile

drei ausgewachsene Produktionsstätten

im ganzen Stadtgebiet geworden. „Da

mussten Teile zum Lackieren hin- und zur

Montage wieder hergebracht werden. Das

war ein unmöglicher Zustand“, erinnert sich

der Firmengründer. Also wurde im Norden

Ratingens neu gebaut, unweit der heutigen

A52, diesmal mit ausreichend Platz.

Die bewusste Balance der einzelnen Produktsparten

ist mittlerweile Geschichte.

Wenn auch eine Erfolgsgeschichte. Denn

Tünkers‘ Know-how fi el in der Autoindustrie

auf besonders fruchtbaren Boden.

Für das Kölner Ford-Werk entwickelten

die Ratinger Ende der 1960 er Jahre einen

pneumatischen Kniehebelspanner, mit

dessen Hilfe die Arbeiter leichter die Karosserieteile

verschweißen konnten. Das

patentierte Gerät war der Anfang der automatisierten

Karosserieproduktion – und

blieb bei weitem nicht die einzige Innovation,

mit der Tünkers die Autohersteller begeisterte.

„Alles was wir entwickelt haben,

ist zum Weltstandard geworden“, sagt Josef

Gerhard Tünkers. Zu den Spannern,

die heute in tausenden Varianten ausgeliefert

werden, kamen Förderbänder und

Transportwagen, Stanzen, Prägemaschinen

und später auch Robotergreifer. Tünkers

entwickelte sich zum Fabrikausrüster,

ohne den kein Automobilhersteller mehr

auskommt. „Erfi ndergeist serienmäßig“,

lautet lange schon der selbstbewusste Slogan

des Unternehmens. Dass er keine leere

Worthülse bleibt, ist rund 30 Ingenieuren

zu verdanken, die es inzwischen auf mehr

als 300 Patente gebracht haben. „Jeden

Tag eine neue Idee, jede Woche ein neues

Produkt – das ist unser Anspruch, und den

erfüllen wir auch“, sagt Tünkers.

Neun Standorte weltweit

Bei so viel Tatendrang war es zu erwarten,

dass die Ratinger Firma irgendwann aus

dem Schatten der Fabrikhallen hervortreten

würde. Eher symbolisch passierte das

2002 ausgerechnet im James-Bond-Film

„Stirb an einem anderen Tag“. Da droht

Halle Berry in einer Fabrikhalle von laserbewehrten

Roboterarmen zerschnitten zu

werden. Ihr Schicksal scheint besiegelt, sie

nähert sich unaufhaltsam den tödlichen Robotern,

gefesselt auf einem Transportgestell,

auf dem sekundenlang der Tünkers-Schriftzug

zu sehen ist. Natürlich wird die Schöne

am Ende gerettet und das Gestell – eine Spezialkonstruktion

für das Filmset – steht heute

im Tünkers‘schen Museum.

Während der Film in die Kinos kam,

trieb Tünkers auch seine internationale

Expansion voran, gründete Niederlassungen

in Frankreich, Brasilien, China

und den USA. Später kauften die Ratinger

Produktsparten von anderen Unternehmen

zu. Heute produziert Tünkers an

neun Standorten weltweit. „Unser kleines

Imperium“, wie Josef Gerhard Tünkers

es augenzwinkernd nennt, „dreht sich

aber fast nur noch um Automotive. Darüber

sind wir nicht so glücklich.“ Denn bei

allem Stolz über den Stellenwert innerhalb

der Branche, ist die Abhängigkeit vom Automarkt

doch spürbar. Tünkers Strategie

geht deshalb in zwei Richtungen: Zum einen

will er den Mitbewerbern immer eine

Nasenlänge voraus sein. „Mit neuen Produkten

können wir auch die Preise anheben

– das geht einige Jahre gut, dann brauchen

wir wieder etwas Neues.“

Suche nach neuen Märkten

Außerdem schauen sich die Ratinger Tüftler

unermüdlich nach neuen Märkten um.

Zum 50. Firmenjubiläum richtet sich Tünkers

Blick weniger nach hinten, als in die

Zukunft. Besonders aussichtsreich ist dabei

die Elektromobilität, die einzige Sparte,

mit der Tünkers bisher in der Öffentlichkeit

auftritt: Los ging es einst mit den

Berichtet

Elektrorollstühlen. Später kamen Golf-

Scooter und Gepäckwagen hinzu, heute

sammeln die Tünkers‘schen Mobile auf

den Flughäfen der ganzen Welt Koffer ein.

Mit dem „Mo Vi“, einem schlanken Elektrodreirad,

das wie ein komfortableres Segway

wirkt, richtet sich Tünkers nun endgültig

an den Massenmarkt. „Noch ist

das ein sehr zartes Pfl änzchen“, sagt Tünkers

bescheiden. Doch er denkt weit voraus.

Längst sind auch seine Söhne André

und Olaf Tünkers in die Geschäftsleitung

eingestiegen, das Familienunternehmen

will auch die Welt von morgen mitgestalten.

„Wir beobachten derzeit das System

der Fahrradstationen. Das ist bestimmt

der richtige Weg“, sagt Tünkers. Mit einem

ähnlichen Konzept will er deshalb in

Ratingen schon bald ein Verleihsystem mit

den wendigen Dreirädern etablieren. Die

Revolution der Mobilität beginnt bei Tünkers

vor der eigenen Haustür.

Bild 1: Auch eine Fassbier-Abfüllanlage für belgische

Brauer kam schon aus dem Hause Tünkers.

Bild 2: Moderne Elektromobilität: Der „Mo Vi“, im

Bild (von links): Olaf, André und Josef Gerhard

Tünkers.

Bild 3: Der „Mo Vi“, im Einsatz

Bild 4: Schon immer auf der Suche nach Innovationen:

Elektrostuhl der Fima Tünkers.

Bild 5: Ein altes Spannersystem aus dem Hause Tünkers.

Bild 6: Ein modernes Spannersystem aus dem Hause

Tünkers.

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5


6 Berichtet

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Deutschlands leisten. Zu den

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FIRMENFOTO

Geschäft Emmas Enkel, Düsseldorf.

Er eröffnete im vergangenen

Oktober und ist ein

Tante-Emma-Laden der neuen

Generation. Überreicht wurde

der Pokal von Christiane

Roth von der Deutschen Bank

(links) an Gesellschafter Benjamin

Brüser und den Geschäftsführenden

Gesellschafter Sebastian

Diehl (rechts).

Zertifi kat verliehen

Ratingen. Als erste Notruf-

und Service-Leitstelle (NSL)

in Deutschland hat der Sicherheitsexperte

ADT in Ratingen

die TÜV Service tested-Zertifi

zierung des TÜV Saarlands

erfolgreich d urchlaufen. Mit

dem Prädikat „sehr gut“ attestiert

das neutrale Prüfsiegel

eine überdurchschnittliche

Kundenzufriedenheit mit den

Überwachungs- und Alarmbearbeitungsservices,

die das Unternehmen

in seiner Ratinger

Zentrale rund um die Uhr bereitstellt.

Aengevelt vermittelt

Düsseldorf. Das Unternehmen

Aengevelt vermittelt im

Auftrag einer Immobiliengesellschaft

den Verkauf des

teilweise leerstehenden Büro-/Geschäftshauses„Immermannstraße

7“ in zentraler

Düsseldorfer Innenstadtlage

und unmittelbarer Nähe des

zukünftigen Landmarks „Kö-

Bogen“ für einen siebenstelligen

Euro-Betrag an die BHG

Berg Kempe GbR, Düssel-

Unternehmen

dorf. Insgesamt umfasst das

1963 errichtete Gebäude rund

2.175 Quadratmeter Mietfl äche

sowie eine Tiefgarage mit

14 Pkw-Stellplätzen.

Arag solide

Düsseldorf. „Der Arag Konzern

wächst, verdient im Krisenmodus

der Finanzmärkte

gutes Geld und ist weiterhin

solide kapitalisiert“, erläuterte

Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender

der Arag,

Düsseldorf, die Entwicklung

des Konzerns bei der Bilanzvorlage.

Das Familienunternehmen

hat seine Beitragseinnahmen

im In- und Ausland

trotz schwieriger wirtschaftlicher

Rahmenbedingungen um

2,8 Prozent von 1,43 Milliarden

Euro auf 1,47 Milliarden Euro

ausgebaut. Die Gesamtleistung

inklusive der Dienstleistungsgesellschaften

des Konzerns stieg

von 1,49 Milliarden Euro auf

1,51 Milliarden Euro. Das Ergebnis

der normalen Geschäftstätigkeit

erreichte mit 49,9 Millionen

Euro ein weiterhin gutes

Niveau (Vorjahr: 64,2 Millio-

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Unternehmen

nen Euro). Eine deutliche Steigerung

gab es beim versicherungstechnischen

Ergebnis, das

um 144 Prozent auf 40,3 Millionen

Euro wuchs. Der Konzernjahresüberschuss

war im

Berichtsjahr erneut von einem

hohen Steueraufwand geprägt.

Im Vorjahr wirkte sich die erstmalige

Berücksichtigung des

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

aus, was zu nennenswerten

Sondererträgen führte.

Durch den Wegfall dieser Einmaleffekte

sank der Konzernjahresüberschuss

vor Fremdanteilen

von 50,1 Millionen Euro

auf 23,9 Millionen Euro. „In einem

Familienunternehmen ist

der Jahresüberschuss nicht unbedingt

der zentrale Gradmesser

des Erfolges“, unterstrich

Dr. Paul-Otto Faßbender. Viel

entscheidender sei es, dass die

Eigen- und Garantiemittel des

Konzerns trotz der Finanzkrise

um weitere 146,4 Millionen Eu-

Umbau der

Plange Mühle

Düsseldorf. Der Medienhafen

in der Landeshaupstadt ist

bald um eine weitere architektonische

Attraktion reicher:

Der Architekt Christoph Ingenhoven

entwickelt die historischen

Silo-Gebäude der Plange

Mühle. Nach den Umbauten

wird das italienische Denim-

Label Replay hier seine neue

Deutschlandzentrale eröffnen.

ro auf insgesamt 5,4 Milliarden

Euro erhöht werden konnten.

Berty-Albrecht-Park

übergeben

Düsseldorf. Nachdem vor wenigen

Wochen im Le Quartier

Central der Maurice-Ravel-Park

(nördlich der Franklinbrücke)

an die Stadt Düsseldorf übergeben

wurde, stehen jetzt auch die

bereits fe rtiggestellten Teile des

Berty-Albrecht-Parks im Süden

des neuen Stadtviertels der Öffentlichkeit

zur Verfügung. Aurelis,

Entwickler von Le Quartier

Central, hatte im Rahmen

der Erschließungsarbeiten den

Ausbau des Parks beschleunigt,

damit die Grünfl ächen von den

Anwohnern deutlich früher als

ursprünglich geplant genutzt

werden können. Laut Vertrag

mit der Stadt sollte die Grünfl äche

im Bereich Schinkelstraße

erst 2015 fertiggestellt werden.

Foto: (C) INGENHOVEN ARCHITECTS

Das weltweit tätige Immobiliendienstleistungs-Unternehmen

Savills mit Büro in Düsseldorf

hat jüngst rund 1.600

Quadratmeter Ausstellungs-

und Bürofl äche an das Modeunternehmen

vermittelt. Die

Plange Mühle ist eine unter

Denkmalschutz stehende ehemalige

Weizenmühle mit zwei

Silo-Gebäuden, die zwischen

1906 und 1934 erbaut wurden.

Zuwachs in

der Airport City

Düsseldorf. Zehn Jahre nach ihrem

Markteintritt in Deutschland

als Immobilieninvestor

baut die österreichische Immofi

nanz Group nun ihr Engagement

im nördlichen Nachbarland

aus. Ende Mai präsentierte

die Gruppe ein Gebäude mit

dem Namen Panta Rhei in

DIS AG ist einer der besten

Arbeitgeber Europas

Düsseldorf. Die DIS AG, Düsseldorf,

zählt erneut zu „Europas

Besten Arbeitgebern“:

Nach Platz eins beim nationalen

Arbeitgeberwettbewerb

schaffte der Personaldienstleister

erstmals den Sprung auf das

Podest und belegt im internationalen

Vergleich Platz 3 in der

Kategorie „Unternehmen mit

mehr als 500 Mitarbeitern“.

Damit ist die DIS AG in ihrer

Größenklasse zugleich das

bestplatzierte deutsche Unternehmen

und zudem im direkten

Branchenvergleich – zum

wiederholten Mal – Europas

bester Personaldienstleister.

Bei den Unternehmen mit bis

zu 250 Mitarbeitern konnte

sich das fi nnische Software Design-

und Entwicklungsunternehmen

Futurice sogar über

Platz 1 freuen. Die Firma mit

Berichtet

Foto: (C) IMMOFINANZ GROUP

7

der Düsseldorfer Airport City

– ihr erstes eigenes Entwicklungsprojekt

in Deutschland.

Das Investitionsvolumen beträgt

26,5 Millionen Euro. Ende

2013 soll das Bürohaus mit

der geschwungenen Außenfassade

und mehr als 9.500 Quadratmetern

Fläche bezugsfertig

sein.

Sitz in Helsinki ist in verschiedenen

Ländern aktiv und unterhält

in Deutschland Standorte

in Berlin und Düsseldorf.

Vor genau zehn Jahren hatte

die EU-Kommission den Wettbewerb

„Europas Beste Arbeitgeber“

initiiert. Seitdem fi ndet

der Arbeitgeberwettbewerb jedes

Jahr statt. Wichtigstes Kriterium

sind dabei jeweils Bewertungen

durch die eigenen

Beschäftigten, die anonym zu

Themen wie Glaubwürdigkeit,

Respekt und Fairness befragt

werden.

DIWG kooperiert

Düsseldorf. Die Deutsche Immobilien

Wirtschafts Gesellschaft

mbH (DIWG), Düsseldorf,

wird künftig mit Orbit

Property Management Limited

kooperieren. Orbit ist ein eigentümergeführtes

Asset und Property

Management Unterneh-

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8 Berichtet

Tedrive Steering

am Bosporus

Wülfrath, Istanbul. Die Tedrive

Steering Systems GmbH, Wülfrath,

folgte Ford in die Türkei

und eröffnete dort ein Montagewerk

zur Herstellung von

Lenkungen für den neuen Ford

Transit Custom. Die feierliche

Eröffnung und offi zielle Inbetriebnahme

des Standorts erfolgte

am 6. Juni im Beisein von

men in Großbritannien. „Wir

haben vereinbart, dass alle DI-

WG-Mandanten in Großbritannien

durch Orbit und alle Orbit-Mandanten

in Deutschland

durch die DIWG betreut werden.

Diese Form der Zusammenarbeit

stellt eine weitere

Umsetzung unserer auf Partnerschaften

ausgerichteten Expansionsstrategie

dar“, so Hors t

Jaletzky, Partner der DIWG.

Ergo:

Herausforderungen

gemeistert

Düsseldorf. Ergo, Düsseldorf,

hat nach eigenen Angaben auch

im vergangenen Geschäftsjahr

die Herausforderungen aus

Staatsschuldenkrise und Niedrigzinspolitik

erfolgreich bewältigt.

Selbst für eine längere

Zeit mit geringen Zinsen sind

Foto: COPYRIGHT TEDRIVE STEERING SYSTEMS GMBH

Vertretern des Managements

von Ford Otosan sowie weiterer

Geschäftspartner, darunter

Logistikpartner Hellmann

Worldwide Logistics. Sitz der

neuen Produktion ist der Logistikpark

in Beylikdüzü. Hellmann

verantwortet hierbei den

Transport der Montageteile

aus Deutschland und stellt

auch Halle und Montagepersonal.

die Ergo Lebensversicherer gut

gerüstet. Langfristig sieht das

Unternehmen in seiner starken

Marktstellung und einer

umfangreichen Produktpalette

neue Wachstumschancen in

der privaten und betrieblichen

Altersvorsorge. Die Summe der

gebuchten Bruttobeiträge verringerte

sich daher um 5,9 Prozent

auf 3,2 Milliarden (3,4)

Euro. Mit einem Anteil von 51

(61,6) Prozent waren klassische

Rentenversicherungen wieder

die wichtigste Säule des Neugeschäfts.

Die betriebliche Altersvorsorge

konnte 2011 ihre

Position erheblich stärken und

trug 39,1 (28,1) Prozent zum

Neugeschäft bei. Der Versicherungsbestand

der Ergo Lebensversicherung

umfasste am Ende

des Geschäftsjahres 5,8 (5,9)

Millionen Verträge mit einem

laufenden Beitrag von 2,3 (2,4)

Milliarden Euro. An Versicherungsleistungen

zahlte die Ergo

Leben im vergangenen Geschäftsjahr

3,9 (3,7) Milliarden

Euro aus – pro Arbeitstag 15

(14) Millionen Euro.

Auszeichnungen für

Euroweb-Websites

Düsseldorf. Die Internetagentur

Euroweb aus Düsseldorf

hat bei den in New York ausgelobten

„18th Annual Communicator

Awards“ Anfang Mai

neun Auszeichnungen auf einen

Streich erhalten. Geadelt wurden

dabei unter anderen drei

Websites, die Euroweb jüngst

für kleine und mittelständische

Unternehmen aus verschiedenen

Branchen entworfen hat.

Die Preise für kreative Exzellenz

vergibt die Jury an Websites,

die aus einem weltweiten

Pool mehrerer tausend Layouts

ausgewählt werden.

Helbako Gesundheitstag

Heiligenhaus. Die Helbako

GmbH geht neue Wege und

lud ihre Mitarbeiter erstmalig

zu einem Gesundheitstag

ein. Das Heiligenhauser Unternehmen

für Automobilelektronik

bot zum Schwerpunkt

„Rücken und Wirbelsäule“ am

15. Juni in seinen Konferenzräumen

kostenlos Beratungsgespräche,

Massagen, Schnupperkurse

und individuelle Tests

an. „Wir wollen mit Vorsorge,

Aufklärung und konkreter Hilfe

unsere Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter unterstützen“, erklärt

Ulf Zimmermann von

der Helbako- Geschäftsleitung.

Schließlich seien die Menschen

sind das wichtigste Kapital des

Unternehmens.

Henkel für Nachhaltigkeit

ausgezeichnet

Düsseldorf. Im Rahmen einer

feierlichen Preisverleihung hat

die SAM (Sustainable Asset

Unternehmen/Städte

Städte

„Petit Paris“ am Rhein

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Altstadt

verwandelt sich vom 13. bis

15. Juli in ein „Petit Paris“. Denn

unter Franzosen und Freunden

Frankreichs wird das Düsseldorfer

Frankreichfest immer beliebter.

Auch bei der 12. Aufl age der

Feier sind landestypische Gaumenfreunden

ein wesentlicher Bestandteil

des Gesamtkonzeptes.

Viele Regionen Frankreichs sind

mit kulinarischen Köstlichkeiten

vertreten, so dass man sich auf

eine wohlschmeckende Rundreise

begeben kann – von der Bretagne

bis zur Provence. Das 12.

Düsseldorfer Frankreichfest ist

das größte seiner Art in Deutschland.

Erwartet werden mindestens

80.000 Besucher. Veranstalter

ist die Destination Düsseldorf,

eine Vereinigung von 150 Unternehmen

aus Stadt und Region.

Die Organisation übernimmt die

Agentur Schlieter & friends.

Spende für das

Regenbogenland

Düsseldorf. Drei Düsseldorfer

Institutionen – der Freundeskreis

Heinrich Heine, der

Medici Club Düsseldorf und

das D-Journal – hatten zu einer

Gala zu Gunsten des Kinderhospizes

Regenbogenland

eingeladen. Anfang Juni wurde

durch die Beteiligten, Pina

Colucca (Medici Club und

Heine-Kreis), Jens Vogel (Maritim-Hotel)

und Klaus Passerschroer

(Pralinenclub) sowie

Evelin und Karl-Heinz Theisen

(Medici Club / Heine-Kreis),

der Erlös in Höhe von 5.385

Euro aus der Tombola, die bei

der Gala stattfand, an den Vorsitzenden

des Fördervereins

Kinderhospiz Düsseldorf e.V.,

Norbert Hüsson, übergeben.

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Städte

Unternehmerinnenbrief

NRW vergeben

Kreis Mettmann. Bereits 45 Unternehmerinnenbriefe

wurden

in den vergangenen sieben Jah-

Wirtschaftstag Japan

Düsseldorf. Im Rahmen des

Japan-Tages (Foto) stand am

4. Juni auch wieder der Wirtschaftstag

Japan in der Landeshauptstadt

auf dem Programm.

Wichtigstes Thema

waren in diesem Jahr die Chancen

der Energiewende. Deutsche

und japanische Referenten

gaben Einblicke zu aktuellen

Entwicklungen in ihren Ländern.

Wichtige Stichworte waren

neben erneuerbaren Energien

auch Energieeinsparung,

Energieeffi zienz und nachhal-

Foto: KREIS METTMANN

ren an Gründerinnen in der Region

Rhein-Wupper vergeben.

Bei einer weiteren Auswahlrunde

in der Region haben jetzt erneut

drei Existenzgründerinnen

Foto: © DÜSSELDORF

MARKETING & TOURISMUS GMBH

tiges Bauen. Dabei trug wie

seit vielen Jahren die Industrie-

und Handelskammer Düsseldorf

als Partnerinstitution

maßgeblich zum Gelingen des

Wirtschaftstages bei. Inhaltliche

und organisatorische Unterstützung

bietet die Kammer

den Veranstaltern durch regelmäßige

Fachgespräche. Außerdem

betreut die IHK japanische

und deutsche Sponsoren

aus der Unternehmerschaft.

den Unternehmerinnenbrief erhalten.

Landrat Thomas Hendele

überreichte am 5. Juni im

Kreishaus Mettmann die Zertifi

kate an (von links): Beate

Kandler (Kandler Orthopädie-

Schuhtechnik) aus Krefeld, Gabriele

Winters (dogsli GmbH)

aus Remscheid und an Monika

Norden (Schuhladen Norden)

aus Erkrath. „Den Brief

bekommt keine, die nicht wirklich

gut ist“, betonte Hendele.

„Sie sind gut und stehen damit

für den Typus Unternehmerin,

der einen stetig wachsenden Teil

der regionalen Wirtschaft für

sich in Anspruch nimmt – zu

Höhere Erstattung

bei Verspätungen

Düsseldorf. Hat ein Bus, eine

Stadt- oder Straßenbahn mehr

als 20 Minuten Verspätung, können

Fahrgäste der Rheinbahn

auf ein Taxi oder einen EC-, IC-

oder ICE-Zug der Deutschen

Bahn umsteigen. Im Rahmen

der Mobilitätsgarantie erstattet

die Rheinbahn ihren Kunden

dann die Kosten der Taxifahrt

oder des Zugtickets. Zum

1. Juli wurde di e Obergrenze der

Erstattungen deutlich angehoben:

Inhaber des Bären-Tickets

und des Ticket 2000 bekommen

rund um die Uhr Kosten bis maximal

50 Euro erstattet, bei allen

anderen VRR-Tickets liegt

die Erstattungsobergrenze bis

20 Uhr bei 25 Euro und nach 20

Uhr ebenfalls bei 50 Euro. Voraussetzung

ist, dass es keine alternative

Fahrtmöglichkeit mit

Bus oder Bahn gibt und die Verspätung

nicht durch höhere Gewalt,

Streiks oder Demonstrationen

verursacht wurde. Das

Verfahren ist unkompliziert:

Einfach die Originalbelege –

entweder Taxi-Quittungen oder

Berichtet

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

9

Recht und mit großem Erfolg!“

Bewerberinnen haben an zwei

Terminen im Jahr die Gelegenheit,

ihr Konzept vor der Fachjury

zu präsentieren. Der Anmeldeschluss

für das zweite

Halbjahr ist Ende September.

Für weitere Informationen steht

die Wirtschaftsförderung Kreis

Mettmann, Telefon: (02104)

9926- 13, E-Mail: unternehme

rinnenbrief@kreis-mettmann.de

zur Verfügung. Existenzgründerinnen

und Unternehmerinnen

aus Düsseldorf und aus dem

Kreis Mettmann sowie aus dem

Bergischen Städtedreieck sind

eingeladen sich zu bewerben.

gelöste Zuschläge für Fernzüge

der Deutschen Bahn – in einem

Rheinbahn-Kundencenter

oder bei allen VRR-Verkehrsunternehmen

einreichen, Antrag

ausfüllen und sich das Geld

per Überweisung zurückerstatten

lassen.

Klimaschutzsiedlung

in Monheim

Monheim am Rhein. Am 10. Juni

startet mit einem ersten Spatenstich

und Baustellenfest der offi -

zielle Baubeginn der NRW-Klimaschutzsiedlung

in Monheim

am Rhein. Das Investitionsvolumen

des Projekts zwischen

Düsseldorf und Köln beträgt

12 Millionen Euro. Die ersten

Häuser werden im Februar 2013

übergeben. Das Gütesiegel „Klimaschutzsiedlung“

wurde durch

die Kommission des NRW-Bauministeriums

an das Monheim-

Projekt verliehen. Das Projekt

entsteht im Rahmen der Energie-

und Klimaschutzstrategie

der Landesregierung zur Reduzierung

von CO 2 -Emissionen, es

wird vom NRW-Bauministerium

getragen.


10 Berichtet

Spende des Tulip Inn

Düsseldorf Arena

Düsseldorf. Eine Spendenbox,

die von den internationalen

Gästen fl eißig gefüllt wurde,

Torwandschießen mit Gästen

und fünf Prozent vom Tipp der

Mitarbeiter – auf diesem Weg

brachte das Team des Tulip Inn

Düsseldorf Arena in den ersten

vier Monaten diesen Jahres die

hübsche Summe von 1.000 Euro

zusammen. Das Geld wur-

Management) Indexes GmbH

am 14. Juni in Berlin die „SAM

Sustainability Awards“ verliehen.

Henkel wurde im Marktsektor

„Nondurable Household

Products“ (kurzlebige Konsumgüter)

als „Gold Class Sector

Leader“ für sein nachhaltiges

Wirtschaften geehrt. Eine zusätzliche

Anerkennung für Henkel

ist die Auszeichnung „Sector

Mover”. Im Vergleich zu anderen

Unternehmen der Spitzengruppe

seiner Branche konnte

Henkel seine Nachhaltigkeitsleistung

am stärksten steigern.

„Der Anspruch, eine führende

Rolle im Bereich Nachhaltigkeit

einzunehmen, ist fest in

unseren Unternehmenswerten

FIRMENFOTO

de jetzt dem Ambulanten Kinderhospizdienst

Düsseldorf

gespendet. Im Bild (von links)

Kristina Menzel, Sales Managerin

der Tulip Inn Düsseldorf

Arena, Caroline Schirrmacher-

Behler, Koordinatorin vom

Ambulanten Kinderhospizdienst

Düsseldorf, und Nicola

Stratmann, geschäftsführende

Gesellschafterin der Tulip Inn

Düsseldorf Arena.

verankert“, sagt Kasper Rorsted,

Vorsitzender des Vorstands

von Henkel. „Die Auszeichnung

bestätigt uns einmal mehr,

dass wir auf dem richtigen Weg

sind, um mit weniger Ressourcen

mehr zu erreichen.“

Gewinner bei

der Aktion Mensch

Düsseldorf. Den Gesamtetat

Dialogmarketing der Aktion

Mensch betreut jetzt die Agentur

Jahns and Friends, Düsseldorf.

In einer Wettbewerbspräsentation

konnten sich die

Düsseldorfer gegen namhafte

Konkurrenz durchsetzen.

Bei Jahns and Friends freut

man sich besonders über die-

sen „Lotteriegewinn“, da die

Arbeit für die Aktion Mensch

nicht nur viele kreative Möglichkeiten

bietet, sondern zudem

ganz im Zeichen einer guten

Sache steht.

Kerkhoff Consulting

spitze

Düsseldorf. Kerkhoff Consulting

ist die beste Einkaufsberatung

in Deutschland. Entscheider

der deutschen Wirtschaft

haben die Düsseldorfer Berater

in der Disziplin „Einkauf und

Beschaffung“ zur Nummer eins

gewählt. Das hat die aktuelle

Untersuchung „Hidden Champions

des Beratungsmarktes“

von Professor Dietmar Fink

und der Wissenschaftlichen

Gesellschaft für Management

und Beratung WGMB ergeben.

Auszüge aus der Studie veröffentlichte

das Wirtschaftsmagazin

Capital am 21. Juni.

Lagerbox mit

neuen Flächen

Düsseldorf. Lagerbox hat eine

rund 5.000 Quadratmeter

große Halle sowie etwa 1.700

Quadratmeter Freifl äche in

der Königsberger Straße in

Düsseldorf angemietet. Der

Mietvertrag wurde über einen

Zeitraum von 20 Jahren abgeschlossen.

Das Unternehmen

ist spezialisiert auf die fl exible

und kurzfristige Vermietung

von Lagerboxen. Die Industrie-

und Logistikberater der German

Invest Property Advisors

GmbH waren bei dem Abschluss

des Mietvertrages vermittelnd

tätig.

Theorie traf Praxis

Düsseldorf. Am 30. Mai waren

bei Lufthansa Cargo 30 Teilnehmer

vom Manager bis zum

Azubi bei einer Veranstaltung

zum Thema „Theorie trifft

Praxis: Internationales Transportrecht“

dabei. Initiiert wurde

diese Veranstaltung von der

Unternehmen

Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei

Busekist Winter & Partner

und dem Düsseldorfer Walter-

Eucken-Berufskolleg. Bei einer

Führung durch das Frachtzentrum

vom Gefahrgut bis zur

Kühlhalle erlebten die Teilnehmer

internationale Logistik

hautnah. Einer der Höhepunkte:

Bei einer Vorführung

des Zolls wusste der Drogenspürhund

„Jupp“ professionell

die präparierten Päckchen aufzufi

nden.

Pro vinzial Rheinland

Versicherungen zufrieden

Düsseldorf. Die zur Sparkassen-Finanzgruppe

gehörenden

Provinzial Rheinland Versicherungen,

Düsseldorf, haben das

Geschäftsjahr 2011 gut abgeschlossen.

„Trotz der schwierigen

Situation an den Kapitalmärkten

und einigen größeren

Schäden konnten wir im Jahr

2011 erfreuliche Geschäftsergebnisse

erzielen“, so Ulrich

Jansen, Vorsitzender des Vorstandes.

Die Provinzial Rheinland

Holding schließt dabei mit

einem Gewinn von 110 Millionen

Euro ab (Vorjahr 149 Millionen

Euro, jeweils vor Steuern).

Aufgrund der marktweiten

Normalisierung bei den Einmalbeiträgen

gingen die Beitragseinnahmen

in der Lebensversicherung

wie erwartet zurück

und lagen bei 1.229 Millionen

Euro (Vorjahr 1.478 Mio. Euro).

In der Kompositversicherung

konnten unter Einbeziehung

der Restkreditversicherung die

gesamten Beitragseinnahmen

um 2,4 Prozent auf 1.041 Millionen

Euro gesteigert werden.

„Wenn man sich die schwierige

Kapitalmarkt- und die anspruchsvolleSchadensituation

anschaut, können wir mit

dem Geschäftsjahr 2011 zufrieden

sein - sowohl mit Blick auf

das Neugeschäft, vor allem aber

auch mit Blick auf den Ertrag“,

so Jansen.

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Personen

1 2 3 4

Personen

Die Mitglieder des Online-Vermarkterkreises

(OVK) im Bundesverband

Digitale Wirtschaft

(BVDW) e.V., Düsseldorf, haben

Thomas Duhr (Foto 1),

Mitglied der Vertriebsleitung

der United Internet Media AG,

mit sofortiger Wirkung in das

Amt des stellvertretenden Vorsitzenden

gewählt. Er folgt in

der verbleibenden Amtsperiode

2012/ 2013 auf Frank Bachér,

der sein Amt niedergelegt

hat, weil er zu einem Technologieunternehmen

wechselt.

Silke Fredrich wechselt zum

15. Juli als Chefi n vom Dienst

zu Wirtschaftswoche Online.

Nach ihrem Studium der Germanistik

und Informationswissenschaft

volontierte Dr. Silke

Fredrich bei der Rheinischen

Post und RP Online. Nach acht

Jahren in unterschiedlichen

Funktionen wechselte sie wieder

in die digitale Welt.

Markus Heidrich (45, Foto 2)

ist neuer Partner des Düsseldorfer

Beratungsunternehmens

Kerkhoff Consulting. Heidrich

war zuvor Vice President bei

der Unternehmensberatung

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Driving Growth Group in

Frankfurt am Main. Bei Kerkhoff

Consulting verantwortet

er den Ausbau des Projektgeschäfts

bei kleinen und mittleren

Unternehmen (KMU).

Das Düsseldorfer Beratungshaus

Bäumer & Heinen MIB

GmbH hat mit Andreas Koszinowski

einen neuen Mitarbeiter.

Für das weiterhin expandierende

Asiengeschäft, besonders

China, wird er als Senior Consultant

die Geschäftsprozessoptimierung

für das international

tätige Unternehmen vor Ort unterstützen

und ausbauen.

Susanne Sp ieth-Fengels, (Foto

3) geschäftsführende Gesellschafterin

der WCL Reederei-

Agentur GmbH in Langenfeld,

feierte am 9. Juni ihren 50. Geburtstag.

Und auch das inhabergeführte

Unternehmen freut

sich auf ein anstehendes Jubiläum:

Im Herbst 1992 wurde

WCL in Langenfeld gegründet

und ist auf internationale

See und Lufttransporte spezialisiert.

Das Unternehmen beschäftigt

16 Mitarbeiter. Ein

Büro in Danzig besteht seit

sechs Jahren.

Dr. Heinrich Weiss, (Foto 4)

Vorsitzender der SMS group,

Düsseldorf, wurde am 5. Juni

70 Jahre alt. Der im Siegerland

aufgewachsene Weiss entstammt

der Gründerfamilie des

Unternehmens, das er in vierter

Generation seit 41 Jahren

führt. Unter seiner Führung

entwickelte sich das Unternehmen

durch mehrere Fusionen

und Übernahmen zahlreicher

Firmen im In- und Ausland zur

heutigen SMS G roup, einem

der weltweit führenden Unternehmen

auf dem Gebiet des

Anlagen- und Maschinenbaus.

Der Vorstand des Vereins zur

Förderung der Abfallwirtschaft

Region Rhein-Wupper e. V.,

Düsseldorf, hat am 6. Juni den

Juristen und Rechtsanwalt Olaf

Wendler (55) einstimmig zum

neuen Geschäftsführer des Vereins

gewählt. Wendler tritt die

Stelle zum 1. Juli an und wird

sich neben der Geschäftsführung

vorrangig mit abfallrechtlichen

Themen beschäftigen.

Streitgegner

„Finanzverwaltung"

Konflikte mit den Finanzbehörden

sind nicht immer vermeidbar. Betroffene

haben oftmals einen schweren

Stand gegenüber der Verwaltung.

Zur erfolgreichen Wahrnehmung

Ihrer eigenen Rechte ist professionelle

und kompetente Unterstützung

ratsam.

Wir begleiten Sie - neben dem

Einspruchsverfahren - auch bei der

Kontrolle durch das Finanzgericht

oder bei Vollstreckungsmaßnahmen.

Spezialthema

Strafrecht

Im Steuerstrafrecht sind wir

erfahrene Partner renommierter

Anwaltskanzleien.

Als Fachspezialisten dokumentieren

wir die steuerlich relevanten Fakten,

führen Verhandlungen mit der

Finanzverwaltung und kooperieren

mit der anwaltlichen Vertretung

vor Gericht. Als Ansprechpartner

begleiten wir Sie diskret und

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12 Berichtet

Jubiläen

4. Juni

25 Jahre – Schüßler + Partner

Immobilien GmbH, Düsseldorf

23. Juni

25 Jahre – Rainbow Music

Musikhandels-GmbH, Düsseldorf

25 Jahre – Atlas-Bauma Baumaschinenservice

GmbH,

Monheim

24. Juni

25 Jahre – baufi contact

GmbH, Düsseldorf

30. Juni

25 Jahre –Reifen-Service

Monheim-Baumberg GmbH,

Monheim

Regus expandiert

nach Ecuador

Düsseldorf, Guayaquil (Ecuador).

Regus, Düsseldorf, ein

Anbieter für fl exible Arbeitsplatzlösungen,

hat sein erstes

Business Center in Guayaquil,

der größten Stadt Ecuadors, eröffnet.

Das Center bietet Unternehmen

Zugang zu hochwertigen,

fl exiblen Arbeitsplätzen

an einem angesehenen Unternehmensstandort.

Anstatt sich

durch feste Mietverträge langfristig

festzulegen können Büroräume

nun zeitweise und je nach

Bedarf genutzt werden.

Retsch GmbH feierte

Haan. Die Retsch GmbH feierte

am 17. Juni die Einweihung

der neu gebauten Firmenzentrale

im Technologiepark Haan-Gruiten.

Das Unternehmen

ist Teil der holländischen

Verder-Gruppe und stellt Geräte

zur Probenvorbereitung

und Partikelcharakterisierung

her. Die insgesamt 140 Mitarbeiter

der Retsch GmbH sowie

der Schwesterfi rmen Retsch

Technology GmbH und Verder

Deutschland GmbH arbeiten

nun in einem rund 8.000 Quadratmeter

großen Gebäude.

Der Neubau war nötig, weil die

Expansionsmöglichkeiten am

alten, ebenfalls in Haan gelegenen

Standort erschöpft waren.

Gefeiert wurde mit allen Mitarbeitern

und deren Familien sowie

über 100 Gästen aus Wirtschaft

und Politik am neuen

Standort in der Retsch-Allee.

SMS Group steigert

Auftragseingang

Düsseldorf. Die SMS Group,

einem Verbund aus Unternehmen

des metallurgischen Anlagen-

und Maschinenbaus mit

Sitz in Düsseldorf, konnte im

vergangenen Jahr ihren Auftragseingang

steigern. Er betrug

im Geschäftsjahr 2011

3,423 Milliarden Euro (2010:

2,931 Milliarden Euro) bei einem

Umsatz von 3,070 Milliarden

Euro (2010: 3,036

Milliarden Euro). Das Gruppenergebnis

vor Steuern in

Höhe von 265 Millionen Euro

(2010: 262 Millionen EUR)

ist im Vergleich zum Vorjahr

leicht gestiegen. Die beiden

Unternehmensbereiche SMS

Siemag und SMS Meer profi -

tierten von der weiteren Erholung

der Märkte. So stieg der

Auftragseingang der SMS Siemag

auf 2,007 Milliarden Euro

(Vorjahr: 1,892 Mrd. EUR)

und der SMS Meer auf 1,365

Milliarden Euro (Vorjahr:

1,039 Milliarden Euro). 2011

waren 10.477 Mitarbeiter (Vorjahr:

9.209) in der SMS Group

beschäftigt. Die Auslastung der

Kapazitäten in den Unternehmen

der Gruppe ist bis in das

zweite Halbjahr 2012 gesichert.

„Trotz der wieder vermehrten

Zurückhaltung bei der Verga-

be von Großaufträgen rechnen

wir für das laufende Geschäftsjahr

2012 noch mit einem Auftragseingang

auf dem Niveau

des Vorjahres. Vor dem Hintergrund

eines hohen Auftragsbestands

erwarten wir für Umsatz

und Ergebnis in den beiden

Folgejahren eine Größenordnung

in Höhe des Jahres 2011“,

so Dr. Heinrich Weiss, Vorsitzender

der SMS Group.

Neues Portal zum

Reisholzer Hafen

Düsseldorf. In Puncto Attraktivität

des Industrie- und Gewerbestandortes

im Düsseldorfer

Süden tut sich etwas:

Parallel zu den angekündigten

Neuentwicklungen wird am

Eingangsportal an der Hauptzufahrtsstraße

zum Hafen die

„Hafenpforte“ etabliert. Wo

Kletterturm gestiftet

Düsseldorf. Die Kinder der

Düsseldorfer Mosaikschule haben

einen neuen Kletterturm

– und sind von dem Spielgerät

begeistert. Gestiftet wurde

er der städtischen Förderschule

in Wersten von der Düsseldorfer

Wiesmann Personalisten

GmbH. Im Bild (von links):

Unternehmen/Jubiläen

heute noch die Firma Ecolab

aktiv ist, bieten nach einer

anstehenden Modernisierung

zeitgemäße Büro- und Lagerfl

ächen die Chance zum komfortablen

Arbeiten. Der Eigentümer

investiert rund zwei

Millionen Euro in das Objekt.

1993 erbaut, gehört das Büro-

und Gewerbeobjekt mittlerweile

seit fünf Jahren zu einem geschlossenen

Immobilienfonds,

der von Valad Europe gemanagt

wird.

Förderpreis vergeben

Düsseldorf. Der Förderverein

Grenzlandtheater Aachen,

das Stiftsgymnasium Xanten

und die Realschule im Kreuzviertel

(Münster) sind mit dem

Förderpreises der WGZ Bank

Stiftung, Düsseldorf, ausgezeichnet

worden. Mit dem Förderpreis

unterstützt die 2009

Matthias Wiesmann (Wiesmann

Personalisten), Marion

Martini (Förderverein der

Schule), Jürgen Paust-Nondorf

(Konrektor) und Thomas

Wiesmann (Wiesmann Personalisten)

mit Kindern der Mosaikschule

bei der Übergabe

des Kletterturms.

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FIRMENFOTO


Jubiläen

gegründete Stiftung Projektideen

und Initiativen zur Verbesserung

der gesellschaftspolitischen,

wirtschaftlichen oder

berufl ichen Bildung.

Zertifi zierung für ZTE

Düsseldorf. Der chinesische

Telekommunikationsanbieter

ZTE hat nach eigenen Angaben

als erster chinesischer Hersteller

von mobilen Endgeräten

die Windows 8-Zertifi zierung

erhalten. Das Unternehmen

plant, noch in diesem Jahr gemeinsam

mit Microsoft eine

Reihe von neuen Smartphones

44

jetzt!

Wir fordern den zügigen Weiterbau am

Lückenschluss zwischen Ratingen-Ost

und Velbert sowie Heiligenhaus!

Seit 1970 wird der Lückenschluss der A44

zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen

-Ost und der Stadtgrenze Velbert und

Heiligenhaus geplant. Am 23. April 2010

gab es endlich den langersehnten ersten

Spatenstich. Die Mehrheit der Menschen

und Unternehmen in der Region hofften,

dass schon bald die Lücke zwischen

Düsseldorf und Niederberg geschlossen

und Tablet PCs mit Windows 8

auf den Markt zu bringen. Die

ZTE Deutschland GmbH hat

ihren Sitz in Düsseldorf.

20 Jahre

Buhl Düsseldorf

Düsseldorf. Das Unternehmen

Buhl feiert Geburtstag. Seit fast

25 Jahren ist das Unternehmen

mit Muttersitz im bayerischen

Wertingen als Personaldienstleister

im Gastronomiebereich

aktiv, vor genau 20 Jahren wurde

die Niederlassung in Düsseldorf

gegründet. Der Standort

in der Landeshauptstadt zählt

würde. Der Lückenschluss würde zum

wirtschaftlichen Erfolg der Region

beitragen und die Lebensqualität der

Menschen vor Ort erhöhen.

Eine erste wichtige Brücke ist fast fertig.

Trotzdem wird sie nicht in Betrieb

genommen. Die finanziellen Mittel für

den Bau des Lückenschlusses sind zwar

vorhanden und alle Planungen sind

abgeschlossen. Dennoch hat der Landesbetrieb

Straßen NRW die Bauarbeiten auf

unbestimmte Zeit und auf der gesamten

Trasse eingestellt.

Wir finden, die Arbeiten können und

müssen fortgesetzt werden. Und deshalb

fordern wir vom Landesverkehrsminister

und dem Landesbetrieb Straßen NRW:

Heben Sie den Baustopp auf und bauen

Sie zügig weiter!

Die Bürgermeister der Städte Velbert und

Heiligenhaus und die Befürworter der

Kampagne A44 jetzt.

damit zu den wichtigsten Niederlassungen

der ersten Stunde.

Mit ihm wurde der Grundstein

gelegt für das deutschlandweite

Niederlassungsnetz, das inzwischen

fast 50 Standorte umfasst.

Düsseldorf ist zudem

auch der Dienstsitz des operativen

Geschäftsführers Matthias

Recknagel – was den hohen

Stellenwert des Standortes für

Buhl zusätzlich unterstreicht.

Das Unternehmen hat in den

beiden Jahrzehnten seit seiner

Gründung eine beeindruckende

Entwicklung vollzogen.

Das gilt auch für die Niederlas-

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13

sung Düsseldorf. Heute arbeiten

dort fast 180 Mitarbeiter.

Mehr als 400 Kunden aus allen

erdenklichen Bereichen der

Gastronomie werden von hier

aus bedient. Seit 2005 hat der

Standort am Rhein Umsatzzuwächse

von über 70 Prozent zu

verzeichnen.


14 Titel Exportschlager Service

Exportschlager Service

Warum auch mit Dienstleistungen weltweit gute Geschäfte

zu machen sind, es aber immer noch zu wenige sind.

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Exportschlager Service

Titel 15

Text: DR. GERHARD ESCHENBAUM

Fotos: LUNATX

Zum Standardrepertoire der Wirtschaftspolitik

gehört die Aussage: Bei den Warenexporten

zählt Deutschland zur Weltspitze,

bei Dienstleistungen hingegen hinken

wir hinterher. Folglich liegt in der Internationalisierung

von Dienstleistungsunternehmen

ein besonders großes Potenzial, das es

zu heben gilt. Von hier ist es nicht weit bis

zum Ruf nach neuen Förderprogrammen.

Eines der jüngsten Beispiele hierfür sind die

Maßnahmen zur Förderung der Internationalisierung

von Bildungsanbietern. Aber ist

diese Schlussfolgerung so richtig?

Zu den Fakten: Richtig ist, dass

Deutschland im Warenexport mehrere

Jahre Weltmeister war und immer noch

Vizeweltmeister ist. Richtig ist auch, dass

Dienstleistungen zum gesamten deutschen

Export von Waren und Dienstleistungen

im vergangenen Jahr nur 15 Prozent beitrugen

– und das, obwohl der Dienstleistungssektor

in Deutschland 69 Prozent des

Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet und

74 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt.

Der reine Blick auf den Export greift

aber zu kurz. Der Grund: Alle Dienstleistungsunternehmen,

die über eine eigene

Auslandsgesellschaft Dienstleistungen

vor Ort erbringen und abrechnen, tauchen

erst gar nicht in dieser Statistik über

den internationalen Dienstleistungshandel

auf. Und das sind nicht wenige. Hier

ist vor allem der Handel zu nennen. Sowohl

Einzelhandelsunternehmen (Beispiele:

Aldi, C&A, Lidl, Media Markt, Peek

& Cloppenburg, Rewe, Saturn) als auch

Großhandelsunternehmen (Beispiele: Metro

Cash & Carry, Schmolz & Bickenbach)

sind – vielfach bereits seit Jahren – international

unterwegs und erwirtschaften oft

genug im Ausland mehr als auf dem heimischen

Markt.

Großes Finale beim Eurovision Song Contest 2012 in

Baku, Aserbaidschan. Lunatx war wie auch schon beim

ESC 2011 in Düsseldorf offi zieller Dienstleister für Pyrotechnik

und Spezialeffekte.

Foto: Ralph Larmann

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16 Titel Exportschlager Service

Festakt zum 60. Geburtstag

der Bundesrepublik Deutschland.

Die Vor-Ort-Präsenz im Ausland ist natürlich

nicht auf den Handel beschränkt.

Auch für Logistikunternehmen, Banken

und Versicherungen, Unternehmen

des Sicherheitsgewerbes, des Facility Managements

sowie der Rechts-, Steuer- und

Wirtschaftsberatung ist das Geschäft über

Auslandstöchter unerlässlich für die erfolgreiche

Entwicklung des Gesamtunternehmens.

Spitzenreiter

Transport und

Logistik

Im Grundsatz gelten für solche im Ausland

investierenden Dienstleistungsunternehmen

die gleichen Erfolgsfaktoren wie

in der international tätigen Industrie. Allerdings

sind oft genug die juristischen

Hürden eines Markteinstiegs im Dienstleistungssektor

besonders hoch. Selbst generelle

Verbote sind gar nicht so selten. In

vielen Fällen ist ein Einstieg nur über ein

Joint Venture mit einem einheimischen

Unternehmen möglich.

Es gibt auch Alternativen für Firmen,

die Dienstleistung in fremden Ländern

nicht über eine eigene Auslandsgesellschaft

anbieten wollen. Besonders für kleinere

Unternehmen kann, wenn nicht dauerhaft

Geschäfte gemacht werden, Dienstleistungsangebote

in Einzelfällen, also ein

Dienstleistungsexport, die richtige Strategie

sein. Die Statistik zeigt: Unangefochtener

Spitzenreiter sind die Unternehmen

des Transport- und Logistiksektors. Dahinter

folgen mit deutlichem Abstand die

Unternehmen des Reise- und Tourismusgewerbes.

Den dritten Platz mit ebenfalls erheblichem

Abstand belegen EDV-Dienstleistungen.

Alle drei zusammengenommen

erwirtschaften fast die Hälfte des gesamten

Exportumsatzes mit Dienstleistungen.

Auch wenn noch eine Menge „Luft

nach oben“ besteht, holen die Dienstleistungsunternehmen

in ihrem Exportgeschäft

allmählich gegenüber der Industrie

auf. Während die Warenexporte 2011 gegenüber

2000 um 78 Prozent zunahmen,

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18 Titel

wuchsen die Dienstleistungsexporte im

gleichen Zeitraum um 107,8 Prozent. Auffällig

ist zudem, dass dabei Wissen eine immer

stärkere Rolle spielte: So haben sich

Exporte von Ingenieurdienstleistungen,

EDV-Dienstleistungen sowie Verkäufe von

Patenten und Lizenzen in diesem Zeitraum

mehr als verdreifacht. Weit überdurchschnittlich

entwickelten sich auch Finanzdienstleistungen

(plus 173,8 Prozent).

Fragt man nach den Gründen dieser verstärkten,

aber gleichzeitig differenzierten

Entwicklung, so gibt es neben allgemeinen

Trends auch branchenspezifi sche Gründe.

Neue Märkte

im Visier

Zu den allgemeinen Ursachen für die verstärkte

Hinwendung von Dienstleistungsunternehmen

zum Auslandsgeschäft gehört

ähnlich wie in der Industrie das Ziel,

neue Märkte und damit Wachstumschancen

zu erschließen. Neben solchen „Pull“-

Faktoren sind es aber auch „Push“-Faktoren

wie die Internationalisierung von

Kunden, die dazu zwingen, diese auch

auf Auslandsmärkte zu begleiten. Ein typisches

Beispiel hierfür ist eine Werbeagentur,

die ihren Kunden bisher auf dem

deutschen Markt betreut hat, diese Position

aber nur halten kann, wenn sie ihm

auch für eine Expansion auf ausländische

Märkte eine Lösung präsentieren kann.

Daneben gibt es auch spezielle Ursachen:

So ist im Falle der Finanzdienstleistungen

der Zusammenhang mit der internationalen

Deregulierung dieses Wirtschaftsbereichs

offensichtlich.

Beim kräftigen Wachstum der wissensbasierten

Dienstleistungen liegt der Fall

allerdings ganz anders: In ihm spiegelt sich

in starkem Umfang die Internationalisierung

von Industrieunternehmen wider!

Vielfach erbringen die nämlich Dienstleistungen

im Zusammenhang mit ihrer eigenen

Auslandsexpansion, beim Aufbau von

FuE-Standorten im Ausland oder im Rahmen

gemeinsamer Technologieentwicklungen

mit ausländischen Unternehmen.

Auch die Modernisierungsinvestitionen

von Unternehmen in Schwellenländern

sind oft mit Know-how-Exporten oder Lizenzvergaben

der Industrie verbunden. Im

Ergebnis entfallen daher nach Erkenntnissen

des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung

(DIW-Wochenbericht

10/2011) immerhin 60 Prozent des Exports

wissensbasierter Dienstleistungen auf Industrieunternehmen,

nur 40 Prozent stammen

von Dienstleistungsunternehmen.

Besondere Herausforderungen

Unabhängig davon, ob die Internationalisierung

über eine Investition oder einen

Export erfolgt: Aus der Besonderheit von

Dienstleistungen im Vergleich zu Produkten

ergeben sich spezielle Herausforderungen.

Dienstleistungen sind nicht lagerbar,

oft individualisiert und müssen in der Regel

dort erbracht werden, wo sie benötigt

werden. Die Folge: Dienstleistungsunternehmen

müssen bei Geschäften mit dem

Ausland vor Ort präsent sein.

Genau hier fangen (leider) die Probleme

an. Es beginnt mit der Frage, wie diese

Präsenz im Ausland überhaupt personell

sichergestellt werden kann. Sofern

man keinen Mitarbeiter entbehren kann,

ist man auf ausländische angewiesen. Mitunter

macht das allein schon wegen der

Sprach- und Landeskenntnisse Sinn. Ausländische

Mitarbeiter zu fi nden und zu

gewinnen, ist aber gerade für mittelständische

Unternehmen erfahrungsgemäß besonders

aufwändig.

Einfacher hat es daher das Unternehmen,

das eigene Mitarbeiter entsenden

kann. Aber auch da gibt es Komplikationen.

Es empfi ehlt sich, sich vorher genau

über die im Zielland geltenden arbeitsrechtlichen

Bestimmungen zu informieren,

die in diesen Fällen gelten. Besonders wichtig:

Die Entlohnung sowie die Arbeitszeit-

und Urlaubsregelungen. Auch im Steuer-

und Sozialversicherungsrecht entstehen

im Falle der Entsendung Fragen, wo und

in welchem Umfang Verpfl ichtungen entstehen

und welches Recht zur Anwendung

kommt. Schickt ein Unternehmen Mitar-

Exportschlager Service

Juristische Hürden…

…gibt es für Dienstleister beim Auslandsgeschäft

genug. Einige Beispiele:

· Lästig, aber noch relativ harmlos, sind

Meldepflichten bei Aufnahme des Gewerbes.

Verpflichtend ist eine Anmeldung

zum Beispiel in Belgien und in Luxemburg.

· Für den Marktzugang müssen regelmäßig

umfangreiche formelle Voraussetzungen

aus den von Land zu Land unterschiedlichen

gewerberechtlichen Bestimmungen

erfüllt werden. Dies können etwa Zeugnisse

oder Sachkundenachweise sein.

Von einer automatischen Anerkennung

in Deutschland erworbener Befähigungsnachweise

im Ausland kann allerdings

nicht ausgegangen werden. Mitunter

müssen sogar Qualifikationsnachweise

erbracht werden, die es so in Deutschland

gar nicht gibt (Beispiel: Erbringung

von Beratungs- und Vermittlungsleistungen

in Österreich).

· Die korrekte umsatzsteuerliche Behandlung

der Dienstleistungen ist kaum ohne

Einschaltung von Experten zu klären.

Besonders kompliziert bei der Abgrenzung

der Umsatzsteuer sind zum Beispiel

Tätigkeiten von Reiseveranstaltern

wie Busunternehmern.

· Speziell beim Einsatz auf Baustellen

stoßen Unternehmer auf vielfach unbekannte

nationale Bestimmungen zum

Arbeitsschutz und zur Arbeitssicherheit.

Großbritannien hat hierzu ein besonders

striktes Regelwerk umgesetzt.

· Im öffentlichen Auftragswesen werden

mitunter nationale Anbieter gegenüber

ausländischen bevorzugt. Oft ist es deshalb

unumgänglich, sich gemeinsam

mit einem Partner aus dem Zielland an

einer Ausschreibung zu beteiligen.

beiter los, die keine EU-Staatsangehörigkeit

haben, muss zudem vorher geprüft

werden, ob nicht das jeweilige Aufenthaltsrecht

Probleme bereitet.

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


WEGE ZUM

INTERNATIONALEN ERFOLG

7. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am 13.09.2012

in den Westfalenhallen Dortmund

Anmeldung und Informationen unter www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de und Telefon 0231 5417-245


20 Titel

Internetportale...

...rund ums internationale Geschäft

Homepage des

Bundeswirtschaftsministeriums:

http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/

Wirtschaft/dienstleistungswirtschaft.html

Portal des Bundeswirtschaftsministeriums

für exportierende Dienstleister:

http://www.dienstleisten-leicht-gemacht.de/

Portal des Bundeswirtschaftsministeriums

mit Informationen über rechtliche Rahmenbedingungen

für Erbringer und Empfänger

grenzüberschreitender Dienstleistungen

in der EU

http://www.portal21.de

Exportschlager Service

Informationen zur Inanspruchnahme von

Hermes-Exportkreditgarantien für Dienstleistungsexporte:

http://www.agaportal.de/pdf/presse/

pm091211.pdf

Beratungsangebote und Fördermaßnahmen

der Akteure der deutschen Außenwirtschaftsförderung:

http://www.ixpos.de/IXPOS/Navigation/

DE/Ihr-geschaeft-im-ausland/Markteintritt/

export-von-dienstleistungen.html

Abschlussveranstaltung der Kuwait Mens World Open

Squash Championship. Die Pyrotechnik musste mit einem

Militärtransporter der Kuwait Air Force eingefl ogen

werden, da zivile Maschinen dieses Gefahrgut nicht

transportieren dürfen.

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Exportschlager Service

Ansprechpartner

I n der IHK Düsseldorf

zu internationalen Fragen:

Dr. Gerhard Eschenbaum

Abteilungsleiter, Internationale Projekte,

Kontakte, Gremien

Telefon: (0211) 3557-220

E-Mail: eschenbaum@duesseldorf.ihk.de

Robert Butschen

Europa, Naher und Mittlerer Osten, Afrika,

Auslandsmessen, Internationale Geschäftskontakte,

Förderprogramme Außenwirtschaft

Telefon: (0211) 3557-217

E-Mail: butschen@duesseldorf.ihk.de

Katrin Lange

Amerika, Asien, Australien, internationale

Rechtsfragen und Finanzierungen

Telefon: (0211) 3557-227

E-Mail: lange@duesseldorf.ihk.de

Dr. Andrea Gebauer

Russland

Telefon: (0211) 3557-300

E-Mail: gebauer@duesseldorf.ihk.de

Holger von der Burg

Außenwirtschafts- und Zollrecht

Telefon: (0211) 3557-222

E-Mail: burg@duesseldorf.ihk.de

Juristische

Hürden nehmen

Hat man diese Fragen für sein Unternehmen

gelöst, wird man sich vor Ort aber

sehr schnell mit weiteren, überaus vielfältigen

juristischen Hürden auseinandersetzen

müssen (Beispiele siehe Kasten).

Da erstaunt es nicht, dass die Exportbeteiligung

von Dienstleistungsunternehmen

tendenziell zwar zunimmt, aber nach An-

gaben des DIW nur ein knappes Zehntel

von ihnen regelmäßig exportiert. Für viele

ist das Auslandsgeschäft eine zwar gern

gesehene Zusatzeinnahme, die aber nur

selten getätigt wird. Ohnehin liegt die Exportquote

von wissensintensiven Dienstleistungsbranchen

laut DIW gerade einmal

bei rund sieben Prozent.

Dabei sollte doch zumindest innerhalb

der EU nach den Vorstellungen der EU-

Gründungsväter und Schöpfer des Binnenmarktes

der Marktzugang auch für

Dienstleister einfach sein, gehört doch die

Verwirklichung des freien Dienstleistungsverkehrs

zu den sogenannten vier „Grundfreiheiten“

des EWG-Vertrags von 1957.

Die Tatsache, dass es trotz dieser eindeutigen

Rechtsgrundlage zusätzlich vielfältiger

sektoraler Regelungen (zum Beispiel für

den Verkehrssektor), einer speziellen EU-

Dienstleistungsrichtlinie und eines als Lotsen

gedachten „Einheitlichen Ansprechpartners“

bedurfte, zeigt, dass die Dinge

doch wohl hartnäckiger sind als man gedacht

hat. Immerhin gebietet innerhalb

der EU wenigstens der bestehende Rechtsrahmen

dem Protektionismus Einhalt und

schafft zudem Klagemöglichkeiten. Auf

Drittmärkten fehlt es hieran zumeist völlig.

All dies macht deutlich, dass zwischen

Wunsch – oder besser: Zielsetzung – und

Realität Welten liegen. Unternehmern hilft

es allerdings nichts, bei dieser Erkenntnis

resignierend stehenzubleiben. Gefragt sind

Strategien, wie man trotz dieser Schwierigkeiten

ans Ziel kommt.

Beteiligung

als Alternative

Die weitreichendste Strategie, nämlich die

Gründung einer eigenen Auslandsniederlassung

oder zumindest die Entsendung

von Mitarbeitern ins Ausland wird – wenigstens

am Anfang – nicht für jeden in

Betracht kommen. Das bedeutet allerdings

nicht, dass damit der Wunsch nach Internationalisierung

bereits zurückgestellt

werden muss. Als eine häufi g gewählte Alternative

bietet sich stattdessen der Aufbau

eines oder die Beteiligung an einem be-

Titel 21

stehenden internationalen Netzwerk von

Partnern an. Fragt ein eigener Kunde eine

Dienstleistung im Ausland nach, so wird

er im Netz an den entsprechenden Partner

weitergereicht. Umgekehrt erhält man auf

diese Weise Kunden aus dem Ausland.

Der Kostenvorteil dieser Strategie sticht

ins Auge. Nachteilig ist, dass man in doppelter

Abhängigkeit von seinen Partnern

steht, nämlich sowohl was die Akquise als

auch was die Beratungsqualität für die eigenen

Kunden angeht. Deshalb setzt dieser

Ansatz neben einem hohen gegenseitigen

Vertrauen voraus, dass die Partner

über ähnliche Strategien und Qualitätsansprüche

verfügen.

Weitere denkbare Strategien sind die Bildung

oder Beteiligung an Konsortien und

der „Huckepack“-Export im Zusammenhang

mit der Internationalisierung von Industrieunternehmen.

Typische Beispiele

hierfür sind Ladenbauer, die für Handelsunternehmen

die Einrichtung von deren

ausländischen Geschäften übernehmen

oder Ingenieurbüros, die Industriefi rmen

beim Aufbau ausländischer Produktionsstätten

unterstützen.

Fazit: Mehr Umsatz durch mehr Auslandsgeschäft

zu generieren – das geht

auch für Dienstleister. Wer den Alleingang

scheut, sollte den Versuch machen, sich mit

anderen in- und ausländischen Partnern zu

Netzwerken zusammenzuschließen. Für

das alles braucht es nicht unbedingt neuer

Förderprogramme, wohl aber eine konsequente

Marktöffnung, eine Vereinfachung

und Harmonisierung der „Spielregeln“ sowie

der Hilfestellung bei der Suche nach

Partnern, wie sie das Netzwerk der IHKs

und AHKs anbietet.

DR. GERHARD

ESCHENBAUM

ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der IHK Düsseldorf

und leitet die Abteilung

Außenwirtschaft.

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


22 Titel

Die Welt zu Gast in NRW

IHK-MAGAZIN: Herr Ehrich, die IHK

zu Dortmund ist in diesem Jahr Ausrichter

des IHK-Außenwirtschaftstages NRW.

Was ist das Besondere an dieser Veranstaltung

und wodurch zeichnet sie sich aus?

EHRICH: Das Besondere ist sicher

die Vielfalt an Themen und Formaten,

die wir bieten. Die Besucher können

an zwölf Workshops mit verschiedenen

Länder- und Fachthemen teilnehmen

und zwischen vier interkulturellen Trainings

wählen. Mehr als 40 Vertreter

deutscher Auslandshandelskammern geben

den Unternehmen in Beratungsgesprächen

Tipps für das Geschäft in den

jeweiligen Ländern. Abgerundet wird

das Programm durch eine Ausstellung

zum internationalen Geschäft. Rund 60

Aussteller präsentieren ihre Produkte

und Dienstleistungen. Kurzum: Es gibt

in NRW keine vergleichbare Veranstaltung,

auf der man sich so umfangreich

über das Auslandsgeschäft informieren

kann.

Die Welt zu Gast in NRW

Interview mit Wulf-Christian Ehrich, Geschäftsführer International

der IHK Dortmund, über den NRW-IHK-Außenwirtschaftstag 2012.

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IHK-MAGAZIN: Für exportorientierte

Unternehmen welcher Branche und Größe

wird sich der Besuch in hohem Maße lohnen?

EHRICH: Ich denke, dass Branche und

Größe keine große Rolle spielen. Die Vielfalt

an Themen dürfte alle Interessen abdecken.

Natürlich sind kleine und mittelständische

Unternehmen, die sich im

internationalen Geschäft weiterentwickeln

wollen, unsere Zielgruppe. Aber

auch großen und international bereits

etablierten Unternehmen wird viel neues

Wissen über ausländische Märkte geboten.

Außerdem ist unsere Veranstaltung

für Teilnehmer und Besucher eine

ausgezeichnete Möglichkeit, mit anderen

Unternehmern ins Gespräch zu kommen

und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

IHK-MAGAZIN: In den Jahren zuvor

stand im Mittelpunkt des Außenwirtschaftstages

immer ein Länderschwerpunkt.

In diesem Jahr lautet das Motto

„Weltweiser“. Was verbirgt sich dahinter?

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de

Unbenannt-2.indd 1 21.10.11 17:06


Die Welt zu Gast in NRW

EHRICH: Mit dem Motto „Weltweiser

– Wege zum internationalen Erfolg“ wollen

wir diesmal noch stärker darüber informieren,

wer beim internationalen Geschäft

Hilfestellung geben kann – wer also „Weltweiser“

ist. Wir wollen für außenwirtschaftliche

Aktivitäten generell werben

und setzen daher kein spezielles Land in

den Fokus der Veranstaltung. Für uns ist

wichtig, den nordrhein-westfälischen Unternehmen

deutlich vor Augen zu führen,

wie wichtig starkes internationales Engagement

für den Erfolg ist. Der starke

„ Starkes internationales

Engagement ist wichtig

für den Erfolg“

Außenhandel hat Deutschland und besonders

Nordrhein-Westfalen, dem exportstärksten

Bundesland, geholfen, glimpfl ich

durch die Krise zu kommen. Trotzdem gibt

es natürlich auch in diesem Jahr interessante

Länderthemen. Die Workshops behandeln

die BRIC-Staaten, Nordamerika

und den Arabischen Raum. Und ein Trainingsschwerpunkt

wird sich etwa mit der

interkulturellen Kompetenz im Zukunftsmarkt

Afrika beschäftigen. Zusätzlich haben

wir noch die Diskussionsrunde „Blickpunkt

Europa – Geschäfte mit Aussicht

oder ohne Perspektive“. Namhafte Unternehmer

sprechen über ihre aktuellen Erfahrungen

mit dem Europageschäft und

den weltweiten Wachstumsmärkten.

IHK-MAGAZIN: Mit wie vielen Besuchern

rechnen Sie?

EHRICH: Orientiert man sich an den

Erfahrungen der vergangenen Jahre erwarten

wir zwischen 900 und 1. 000 Teilnehmer.

Wir sind stolz darauf, damit die

größte Veranstaltung zum internationalen

Geschäft in NRW und auch eine der größten

in ganz Deutschland zu sein.

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IHK-MAGAZIN: Kann man beim IHK-

Außenwirtschaftstag NRW bereits von einer

echten Marke sprechen? Oder anders ausgedrückt:

Hat dieser bereits einen festen Platz

in den Terminkalendern der NRW-Wirtschaft

gefunden?

EHRICH: Als bereits 7. Veranstaltung

dieser Reihe hat sich der Außenwirtschaftstag

mittlerweile tatsächlich als starke

Marke etabliert. Wir bekommen fast

täglich Anfragen von Unternehmen, die

bereits auf einem der letzten Außenwirtschaftstage

waren und wieder gerne als

Teilnehmer, Aussteller oder Sponsor tätig

sein möchten. Diese Markenbildung erleichtert

es uns natürlich, interessante Unternehmen

und Referenten zu gewinnen,

ein attraktives Programm zu gestalten und

damit wiederum neue Teilnehmer auf uns

aufmerksam zu machen.

IHK-MAGAZIN: Herr Ehrich, wir danken

Ihnen für das Gespräch.

IHK-Außenwirtschaftstag

2012

Die 16 Industrie- und Handelskammern

(IHKs) in Nordrhein-Westfalen laden für

den 13. September ein zum IHK-Außenwirtschaftstag

2012. Die 7. Veranstaltung

dieser Reihe findet in der Westfalenhalle

1 und im angrenzenden Kongresszentrum

in Dortmund statt. Unter dem Motto

„Weltweiser: Wege zum internationalen

Erfolg“ zeigen die IHKs Chancen und Perspektiven

für die heimische Wirtschaft im

Auslandsgeschäft auf. Die federführende

IHK Dortmund erwartet 900 bis 1000

Teilnehmer. Anmeldung und Informationen

unter www.ihk-aussenwirtschaftstagnrw.de

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24 Titel Heinzelmännchen on Tour

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Heinzelmännchen on Tour

Titel 25

Architektur-Pyrotechnik zum Geburtstag

des Dubai International Financial Centre.

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


26 Titel

Heinzelmännchen

on Tour

Dienstleister aus dem IHK-Bezirk

sind rund um den Globus aktiv.

Text: JÜRGEN GROSCHE

Fotos: LINDA HAMMER, FIRMENFOTOS

Qualitätsarbeit aus Deutschland ist weltweit

gefragt. Nicht nur Produzenten expandieren

daher global. Auch die Dienstleister

haben längst den Schritt über die Grenze gewagt.

Vorgestellt werden im Folgenden einige

Unternehmen aus dem IHK-Bezirk Düsseldorf,

die in fremden Ländern erfolgreich

sind.

Lars Weyer ist Geschäftsführer der Ratinger Ewex-Engineering

Holding GmbH.

Global tätig

Großanlagen kosten schnell mal Milliarden-Summen.

Daher kommen selbst im

Welt-Maßstab neue Projekte nur in überschaubarer

Zahl hinzu. Entsprechend

sieht der Markt für Dienstleister aus:

„Die Marktteilnehmer agieren global“,

beschreibt Lars Weyer, Geschäftsführer

der Ratinger Ewex-Engineering Holding

GmbH, das Geschäft. Das Unternehmen

bietet seit 40 Jahren Ingenieur- und Service-Leistungen

rund um Kraftwerks-,

Müllverbrennungs-, Solar- und viele andere

Industrieanlagen an. Dazu gehören

Engineering, Projektkoordination, Bauleitung,

Inbetriebnahme, Betrieb, Wartung,

Instandhaltung und vieles mehr. Derzeit

sind insgesamt 160 Mitarbeiter, darunter

viele Ingenieure und Techniker, aber auch

Monteure, für Ewex-Engineering tätig.

Das Unternehmen unterhält derzeit keine

Dependancen im Ausland. Das könne

sich aber – so der Geschäftsführer – je

nach Marktentwicklung wieder ändern.

Einige Aufträge lassen sich komplett von

Deutschland aus erledigen; für andere arbeiten

die Experten oft monatelang beim

Auftraggeber. „Komponenten müssen aufeinander

abgestimmt, Personal geschult

werden“, erklärt Weyer.

In der Regel folgt das Unternehmen den

großen europäischen Anlagebauern. Diese

haben wie die Dienstleister nach wie vor

die Nase vorn: „Europäer haben immer

noch einen technischen Vorsprung und

mehr Erfahrung als die Anbieter aus den

Heinzelmännchen on Tour

Schwellenländern“, sagt Weyer. Zentrale

Komponenten für Kraftwerke zum Beispiel

kämen noch immer aus den Industrieländern.

Allerdings beschränken lokale

Besonderheiten häufi g das Geschäft. „Viele

Märkte haben hohe Eintrittshürden“,

stellt Weyer fest.

Weltweite

Personalsuche

Wenn international tätige Unternehmen

ihre Personalstruktur an neue Gegebenheiten

anpassen, sind häufi g mehrere Länder

betroffen. Entsprechend sollten auch Personalunternehmen

über nationale Grenzen

hinweg aktiv sein. „Als Dienstleister

müssen wir wie unsere Kunden international

aufgestellt sein“, erklärt Sophia von

Rundstedt, geschäftsführende Gesellschafterin

der Personalberatungs-Gesellschaft

von Rundstedt HR Partners, Düsseldorf.

Das gilt für alle Bereiche des Personalwesens,

zum Beispiel für die Outplacement-Beratung,

die Mitarbeiter nach einer

Sophia von Rundstedt, geschäftsführende Gesellschafterin

der Personalberatungs-Gesellschaft von Rundstedt

HR Partners, Düsseldorf.

Kündigung bei der berufl ichen Neuorientierung

begleitet, ebenso für die Suche von

Fach- und Führungskräften. Die können

in großen Konzernen aus aller Welt kommen,

denn Arbeitsbereiche sind oft nicht

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Heinzelmännchen on Tour

national, sondern thematisch defi niert.

Von Rundstedt arbeitet international

vernetzt. Als Gründungsmitglied der Career

Star Group bietet das Unternehmen

seinen Kunden und Klienten Zugriff auf

Berater der marktführenden Dienstleister

in mehr als 40 Ländern weltweit. Auch das

Netzwerk EXS International Executive

Search hat von Rundstedt mit gegründet.

Es bietet im Recruitment Kontakte innerhalb

Europas, in die USA, nach Russland

und nach Asien.

„Wir wollen in jedem Markt unserer

Kunden unsere Dienstleistung anbieten

können“, erklärt Sophia von Rundstedt

das Ziel der internationalen Ausrichtung.

Das Wichtigste in ihrer Branche sind vertrauensvolle

persönliche Kontakte und

klare Spielregeln: „Nur so können wir erfolgreich

tätig sein.“

Spektakuläres

gefragt

Als kürzlich die Schlagerstars aus 42 Ländern

ihre Lieder beim Eurovision Song

Contest im aserbaidschanischen Baku mit

viel Blitz und Rauch vorstellten, war immer

auch das Düsseldorfer Unternehmen

Lunatx special Effects dabei. Mit seinen

draußen und drinnen einsetzbaren Kon-

Stefan Howe, Frank Lohse

Lunatx special effects GmbH, Düsseldorf.

zepten kommen die Pyrotechniker auf

dem internationalen Markt offenbar gut

an: 1999 gründete Stefan Howe mit seinem

Geschäftspartner Frank Lohse das Unternehmen;

heute beschäftigt es 15 Mitarbeiter

und drei Auszubildende.

Den Schritt über die Grenze haben die

Special-effect-Spezialisten gewagt, nachdem

sie Anfragen aus dem Ausland bekommen

hatten. Durch ihre Projekte waren

neue Kunden auf sie aufmerksam

geworden. „Wir starteten national und

sind dann gewachsen“, sagt Geschäftsführer

Howe heute. Zunächst exportierten sie

ihre Shows in die angrenzenden Länder,

dann weiter ins europäische Ausland bis in

den mittleren Osten.

Und das, obwohl der überschaubare

Markt hart umkämpft ist. „Wir haben einen

guten Ruf“, erklärt Howe den Erfolg.

Neben dem „hohen technischen Knowhow“

schätzten die Kunden vor allem die

Präzision: „Wir orientieren uns an deutschen

Maßstäben.“ Alles wird von Düsseldorf

aus organisiert – mit hohem Aufwand:

Schon im Inland kann die Planung

samt Transport der Pyrotechnik und Aufbau

zwei bis vier Wochen dauern. Auslandseinsätze

brauchen oft entsprechend

mehr Zeit. Und keine Show gleicht der anderen:

„Die Effekte werden immer an die

Gegebenheiten vor Ort angepasst“, erklärt

Howe.

Chancen für

Generalisten

Der Düsseldorfer Hauptbahnhof zeigt,

was das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. H. Vössing

bereits geleistet hat. In den 1980er-

Jahren haben die Projektmanager den

Bahnhofsneubau betreut. Hans Vössing

hatte sich 1980 selbst ändig gemacht. Mittlerweile

unterhält das Düsseldorfer Unternehmen

14 Niederlassungen in Deutschland.

„Wir koordinieren alle Gewerke

bei Planung und Bau von Projekten“, beschreibt

Geschäftsführer Hans-Theo Kühr

das Spektrum der Bauingenieur-Leistungen.

Da bei geht es vor allem um Verkehrsanlagen

– „von der Kaimauer bis zum

Titel 27

Hans-Theo Kühr ist Geschäftsführer des Düsseldorfer

Ingenieurbüros Dipl.-Ing. H. Vössing.

Flughafen-Tower“.

Auch in der Magnetschwebebahntechnik

kennen sich die Ingenieure aus; sie unterstützten

die Beteiligten beim Bau der

Strecke in Shanghai. Aktuell steht ein Projekt

auf der Insel Teneriffa an. Die erste

Tochter-Firma im Ausland gründeten sie

2002 in der Schweiz. Es folgten Bürostandorte

in Osteuropa, dann in China. Dort

sondierten sie zunächst „vorsichtig“ den

Markt, sagt Kühr. Geholfen haben Kontakte,

die die Experten als Delegationsmitglieder

bei Kanzlerreisen knüpften.

Neun Auslands-Gesellschaften dokumentieren

heute die starke internationale

Präsenz. „Das Auslandsgeschäft trägt aktuell

35 Prozent zum Umsatz bei“, bilanziert

Kühr. Für den Erfolg sieht er zwei

Gründe: „Wir sind Generalisten, und die

sind gefragt.“ Und: „‚Made in Germany‘

gilt noch immer als Ausdruck für Pünktlichkeit

und Genauigkeit.“

Große Chancen sehen die Ingenieure

derzeit in der Golfregion, aber auch im

Nordirak. Dort haben sie bereits Kläranlagen,

Kanalsysteme und Müllsortieranlagen

aufgebaut, die Beachtung fanden. „Indien

steht noch als interessanter Zielmarkt

auf der Liste“, sagt Kühr.

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


28 Titel Heinzelmännchen on Tour

Internationale

Marken

Wenn Unternehmen heute die Chancen

der Globalisierung nutzen, begleiten ihre

Dienstleister sie auf dem Weg zu den Weltmärkten.

So auch bei der Produktpräsentation

auf Messen. Doch das allein reicht

nicht, weiß Jens Falkenburg, Geschäftsführer

der Hildener Messe- und Eventagentur

Pro Fair: „Früher machten wir vor

allem das klassische Messegeschäft. Heute

geht es außerdem darum, die Marke bekannt

zu machen.“

In seiner fast 30-jährigen Geschichte hat

das Unternehmen hier viel Erfahrung gesammelt,

von der heute Stamm- und neue

Kunden gleichermaßen profi tieren. Die

Auftraggeber kommen aus unterschiedlichen

Branchen. Rund 60 bis 80 Mitarbeiter

umfasst das Kern-Team, das je nach

Anspruch der Kunden noch aufgestockt

werden kann.

„Die jeweilige Botschaft unserer Kunden

muss durchgängig, wiedererkennbar,

aber baulich modular kommuniziert werden“,

weiß Falkenburg. Gerade auf neuen

Märkten sei dafür die Expertise eines international

erfahrenen Unternehmens von

Vorteil.

Seine Kunden begleitet Pro Fair in

Deutschland, Europa und weltweit. „Wir

sind seit vielen Jahren sehr gut vernetzt in

Singapur, Japan und den USA.“ Das Unternehmen

arbeitet dabei eng mit seinen

Partnern vor Ort zusammen. „Über Grenzen

hinweg bietet Pro Fair globale Inszenierungen

und interkulturelles Know-how

– das ist unsere größte Herausforderung“,

sagt Falkenburg.

Mit Zusatzleistungen

punkten

Mit Angeboten für spezielle Anforderungen

kann sich ein Unternehmen international

auch in einem intensiven Wettbewerb

durchsetzen. Diese Erfahrung machten die

Spezialisten von Gerken. Der Düsseldorfer

Anbieter von Arbeitsbühnen vermietet

auch Nischengeräte für spezielle Einsätze.

Ob Ingenieure Stahlbrücken von unten

und innen inspizieren oder das Fernsehen

aus ungewohnter Perspektive Bilder vom

Skispringen senden will – für all das gibt es

besonders geeignete Arbeitsbühnen.

„Wir sind weltweit führend in der Vermietung

von LKW-Arbeitsbühnen über

60 Meter Arbeitshöhe“, sagt Geschäftsführer

Christian Gerken. Aus ganz Europa

kommen Anfragen. 16 Niederlassungen

hat das Unternehmen in Deutschland, drei

weitere in den Niederlanden, Belgien und

Spanien.

Zu den Kunden zählen auch Windparkbetreiber.

Bis zu 103 Meter hoch reichen

die geländegängigen Allrad-Arbeitsbühnen,

von denen aus Techniker Arbeiten an

den Rotorblättern ausführen können. Gerken

will den Betreibern künftig auch Komplettlösungen

samt den Servicearbeiten an

den Anlagen anbieten – ein weiteres Plus

im Wettbewerb. „Solche Synergieeffekte

nutzen wir schon seit Jahren“, sagt Gerken.

Eine eigene Mietservice-Firma bietet

Gabel- und Teleskopstapler, aber auch

Material- und Bürocontainer an. Alle Bereiche

des Unternehmens wachsen, so Gerken.

Mittlerweile werden 250 Mitarbeiter

beschäftigt.

Dr. Frank Hoefer ist Vorstandsvorsitzender der Mettmanner

Firma Eismann Tiefkühl-Heimservice.

Internationalität

garantiert

Wachstum

Der Name ist Programm: Die Mettmanner

Firma Eismann Tiefkühl-Heimservice

verfügt seit mehr als 40 Jahren über Erfahrung

mit Tiefkühlkost und Eis. Als speziellen

Service bietet das Unternehmen die

Lieferung bis zu den Haustüren oder sogar

bis in die Tiefkühltruhen an. Aktuell zählt

der Dienstleister über zwei Millionen Kunden

in Europa.

Im Jahr 1981 eröffnete Eismann erste

Depots im Ausland, zunächst in der

Schweiz und in den Niederlanden. Inzwischen

ist das Unternehmen in Italien,

Frankreich, Spanien, Österreich, Belgien

und Luxemburg unter der Marke „Eismann“

aktiv. Weitere Unternehmungen

der Eismann-Gruppe sind unter dem Namen

„Family Frost“ in Brasilien, Ungarn

und in der Tschechischen Republik tätig.

„Die internationalen Märkte sind die

Garanten für Wachstum in einem hart umkämpften

Lebensmittelmarkt“, sagt der

Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Hoefer.

„In einigen Ländern sind unsere Marktanteile

noch höher als in Deutschland. Das

stärkt unsere Gesamtposition und gibt

damit der gesamten Gruppe eine solide

Grundlage.“

Hoefer wertet den Schritt über die Grenzen

positiv: „Insgesamt war es der richtige

Schritt, die internationalen Märkte für uns

zu gewinnen, um so unabhängiger von den

sehr sensiblen Verhältnissen im deutschen

Lebensmittelmarkt zu sein.“

Qualität

ist gefragt

Qualität aus Deutschland ist international

auch im Gesundheitswesen gefragt. Davon

profi tiert die KBV Gesellschaft für Krankenhaus-Beratung

und Versorgung mit

Sitz in Düsseldorf und Leipzig. Sie bietet

Kliniken, Gesundheits- und Sozialprojekten

Dienstleistungen wie medizintechni-

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Heinzelmännchen on Tour

Klaus-W. Siebert, Geschäftsführer der KBV Gesellschaft

für Krankenhaus-Beratung und Versorgung mit

Sitz in Düsseldorf und Leipzig.

sche Planung, Projektentwicklung, Service

und Wartung an und rüstet die Einrichtungen

vollständig mit Medizin- und Labortechnik

aus.

„Medizintechnik aus Deutschland genießt

international den besten Ruf“, weiß

Klaus-W. Siebert, Geschäftsführer der

KBV. Auch in Osteuropa und Asien. Bereits

1988 hat die Gesellschaft ein Joint

Venture in Moskau gegründet. Heute ist

sie an weiteren Standorten in Russland,

der Ukraine und in Kasachstan vertreten.

Vor Ort arbeitet die KBV mit qualifi zierten

Medizintechnikern, Ingenieuren und

Medizinern aus den Ländern zusammen.

Der Bedarf ist groß: „Die russische Gesundheitswirtschaft

wollte von Beginn der

Zusammenarbeit an Probleme in ihrem

Sektor qualifi ziert lösen und fragte dafür

unsere Expertise nach“, erklärt Siebert.

Dabei geht es um langfristige Investitionen

nebst Produkt- und Servicesicherheit.

Das Auslandsgeschäft hat mittlerweile einen

Anteil von mehr als 65 Prozent.

Weltweit

online vernetzt

Um international tätig zu sein, müssen

Dienstleister häufi g nicht einmal Niederlassungen

im Ausland aufbauen. Vieles

lässt sich zentral erledigen. Der Düsseldorfer

E-Learning-Anbieter X-Cell zum Beispiel

arbeitet häufi g mit Ansprechpartnern

aus aller Welt zusammen.

Das Unternehmen unterstützt seine

Kunden dabei, E-Learning-Maßnahmen

in die Abläufe zu integrieren. X-Cell bietet

die Software, erstellt die technischen

Bausteine, zum Beispiel Videos und Animationen,

und leistet Support. Außerdem

erstellt das Unternehmen komplette E-

Learning-Programme zu Themen wie Arbeits-

oder Datenschutz. Die Programme

seien leicht zu bedienen und deshalb sehr

gefragt, sagt der Vorstandsvorsitzende

Marco Tesche.

Zu den Kunden zählen große Mittelständler,

aber auch Konzerne wie Casio,

Hermes und Dow Chemical. Der größte

Schweizer Kunde ist der Logistikkonzern

Panalpina. X-Cell bereitet hier Trainings

für mehr als 100 Länder vor. „Eine Ansprechpartnerin

sitzt zum Beispiel in Florida,

aber es ist selten nötig, sich persönlich

zu treffen“, erklärt Tesche. Bewusst

setzt X-Cell auf Web-Konferenzen, Telefon

und E-Mail: „Wir wollen damit auch

einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“,

sagt der Vorstandsvorsitzende.

JÜRGEN GROSCHE

geboren 1960, machte sich

nach Stationen bei der Rheinischen

Post und der Verlagsgruppe

Handelsblatt 2003

selbständig. Heute arbeitet er

als freier Autor für das IHK-

Magazin und die oben genannten

Medien.

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

Titel

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29

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30 Titel

Großes Finale des Goys Annual Recognition Event

2010 im Königreich Bahrain mit Pyrotechnik vor,

hinter und über den geladenen Gästen

Deutscher Meister

im Export:

Nordrhein-Westfalen

Außenwirtschaft auf Rekord-Niveau –

große Chancen auch für kleine Unternehmen.

Text: SILKE BOJAHR

Schlechte Zeiten: Europa im Schuldensumpf,

die Weltwirtschaft in der Krise! Gute

Zeiten: Die Außenwirtschaft in Nordrhein-

Westfalen (NRW) hat weiterhin Aufwind!

Trotz Gegenwind durch die unsichere politische

wie wirtschaftliche internationa-

le Lage schaffte das Bundesland im Jahr

2011 wieder einen Exportrekord. Produkte,

Dienstleistungen und nordrhein-westfälisches

Know-how sind weltweit gefragt. Eine

enorme Chance auch für kleine und mittelständische

Unternehmen, die genutzt werden

will und muss.

Deutscher Meister im Export: Nordrhein-Westfalen

Das Außenhandelsvolumen in NRW ist

von 162,1 Milliarden Euro im Jahr 2010

auf knapp 176,2 Milliarden Euro 2011 gestiegen.

Bedeutet: Rund 75.000 Unternehmen

aus allen Branchen, Größenklassen

und Regionen des Landes haben 2011 diesen

neuen Exportrekord aufgestellt. Damit

liegt NRW im bundesweiten Trend: In ganz

Deutschland „knackten“ die Unternehmen

mit ihren Exporten im vergangen Jahr

erstmals die Grenze von einer Billion Euro.

Waren im Wert von 1060,1 Milliarden Euro

gingen ins Ausland. Eine schwer greifbare

Summe, die in gestapelten zehn Euro-Scheinen

immerhin eine Strecke 10.000

Kilometern ergibt. Voll in der Spur und

damit ganz vorne auf der internationalen

Bahn: Nordrhein-Westfalen, das exportstärkste

Bundesland, vor Baden Württemberg

und Bayern. Die drei Bundesländer

decken gemeinsam knapp 50 Prozent des

gesamten deutschen Exports ab.

Das Auslandsgeschäft ist und bleibt ein

außerordentlich wichtiges Standbein der

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Deutscher Meister im Export: Nordrhein-Westfalen

NRW-Wirtschaft, doch sollte man sich

auf den bisherigen Erfolgen nicht ausruhen,

denn: „Die Abstände zu Baden-Württemberg

und Bayern waren schon einmal

größer – wir müssen uns also weiter ins

Zeug legen, wenn wir den ersten Platz halten

wollen“, betont Dr. Ralf Mittelstädt,

Hauptgeschäftsführer der IHK NRW.

So liegt die Exportquote in NRW zwar

bei stolzen 43,3 Prozent, doch geht der

Anteil am bundesdeutschen Gesamtexport

seit Jahren kontinuierlich zurück – von

18,1 Prozent im Jahr 2007 auf zurzeit nur

noch 16,6 Prozent.

EU bleibt

wichtigster

Absatzmarkt

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Es darf also ruhig wieder ein bisschen

mehr sein. Das Problem: Investitionsbedingungen

im Ausland müssen verbessert

werden. Es gibt immer mehr Handelshemmnisse,

wissen die 16 IHKs in NRW.

Die World Trade Organisation (WTO)

drängt auf niedrige Zölle. Aber Handelshemmnisse

und protektionistische Maßnahmen

erschweren den Marktzugang. So

würden beispielsweise Russland und China

deutsche oder EU-Standards nicht anerkennen

und eigene Zertifi zierungen fordern.

Darüber hinaus belegt beispielsweise

Argentinien den Import von Gütern mit

dem Zwang, in gleichem Umfang Exporte

zu tätigen.

Auch wenn der Anteil der gesamtdeutschen

Exporte in die EU-Länder laut Statistischem

Bundesamt auf den niedrigsten

Stand seit 20 Jahren gesunken ist, bleiben

die wichtigsten Exportpartner NRWs

die Nachbarländer Deutschlands. Hinzu

kommen die USA und China. Neu in den

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Titel 31

Top-10-Ländern ist die Schweiz, die Spanien

auf Platz 11 verdrängt hat. Knapp 61

Prozent der NRW-Ausfuhren gehen also in

die Niederlande, nach Frankreich, Belgien,

Großbritannien, China, Italien, USA, Österreich,

Polen und in die Schweiz. Die absoluten

Werte der Ausfuhren in alle diese

Länder wurden gesteigert – doch verhaltener

als im Jahr 2010.

Die Märkte sind in Bewegung, so boomen

zurzeit beispielsweise die Exporte

nach China. 2009 lagen sie noch auf Platz

7, 2011 schon auf Platz 5. Auch in Russland

und in der Türkei waren die NRW-

Unternehmen überaus aktiv, die Wachstumstreiber

Asien und Südamerika,

besonders Brasilien, fanden großes Interesse.

Mit Indien bietet sich für Nordrhein-

Westfalen ein weiteres Schwellenland mit

großem Interesse an Qualitäts-Produkten

„Made in Germany“ an.

Maschinenbau

ist Exportspitzenreiter

Branchen-Spitzenreiter im NRW-Export

bleibt der Maschinenbau. Mit 20,3 Prozent

geht gut ein Fünftel des gesamten

Auslandsumsatzes NRWs aufs Konto dieser

Branche. Es folgen die chemischen Erzeugnisse

(18,8 Prozent) und Kraftwagen/

KFZ-Teile (14,2 Prozent). Wie in den Vorjahren

folgt an vierter Stelle die Metaller-

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32 Titel Deutscher Meister im Export: Nordrhein-Westfalen

zeugung und - bearbeitung mit 11,4 Prozent

in 2011. Diese vier exportstärksten

Branchen erwirtschafteten damit im vergangenen

Jahr 64,7 Prozent der gesamten

Exportumsätze NRWs.

Neben den Export-Klassikern eröffnen

sich gerade für NRW zunehmend weitere

Handelsbereiche: „Märkte für neue

Werkstoffe, Bergbaumaschinen, Anlagenbau,

Gesundheit, Informations- und Telekommunikationswirtschaft,

Mobilität,

Logistik, Energie und Umweltwirtschaft,

Life Science, IT, Medien und Kreativwirtschaft,

in denen die nordrhein-westfälische

Wirtschaft besonders stark ist, werden absehbar

stark expandieren“, ist NRW-Wirtschaftsminister

Garrelt Duin überzeugt.

Fest steht: Das Auslandsgeschäft bleibt

auch 2012 Wachstumstreiber. Harald Grefe,

stellvertretender Hauptgeschäftsführer

der IHK Ostwestfalen und Federführer

der 16 IHKs in NRW beim Thema Export:

„Auch kleine Unternehmen und Dienstleister

streben ins Ausland, die Internationalisierung

ist kein Privileg mehr der Global

Player.“ Kleine Unternehmen sowie

Dienstleister seien aktiv, besuchten Messen,

belieferten Kunden.

„Wir möchten diese Firmen noch mehr

dabei unterstützen, ihre Chancen im internationalen

Geschäft besser und risikoloser

wahrnehmen zu können“, betont Udo Dolezych,

Präsident der IHK zu Dortmund,

die am 13. September erstmalig den NRW-

Außenwirtschaftstag ausrichtet.

Unbedingte Voraussetzung für den erfolgreichen

Außenhandel bleibt jedoch

die effektive Förderung der Internationalisierung.

„Außenwirtschaftsförderung

ist Ländersache, alle Bundesländer unterstützten

ihre Wirtschaft mehr oder weniger

erfolgreich beim Aufbau des Auslandsgeschäfts“,

weiß Dr. Ralf Mittelstädt. Die

Instrumente seien häufi g die gleichen: Organisation

von Firmengemeinschaftsständen

auf Auslandsmessen und Türöffner-

Funktionen durch politische Begleitung

bei Auslandsreisen. Häufi g übernähmen

Landesgesellschaften das Management

der Förderung.

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Deutscher Meister im Export: Nordrhein-Westfalen

Rekordquote

bei IHK-

Veranstaltungen

In NRW gibt es seit fünf Jahren eine einzigartige

Struktur: IHKs, Handwerkskammern

und die NRW-Bank gründeten

gemeinsam „NRW International“ und organisieren

im Auftrag und mit fi nanzieller

Unterstützung des Landes die Außenwirtschaftsförderung.

Mittelstädt sagt: „Diese

neue Form der Kooperation zwischen

Land und Selbstverwaltungskörperschaften

der Wirtschaft erfolgte im Vertrauen

auf die Wirtschaftsnähe, die außenwirtschaftliche

Kompetenz, das breite Dienstleistungsangebot

der Kammern und ihre

Netzwerke. Wir brauchen eine starke

NRW-Außenwirtschaftsförderung und die

Kammern in NRW sind bereit, ihren Bei-

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trag für den Erfolg der NRW-Wirtschaft

im Ausland zu leisten.“

Harald Grefe freut sich besonders darüber,

dass die Veranstaltungen der Industrie-

und Handelskammern beim Thema

Export 2011 in NRW ebenfalls einen neuen

Rekord erzielten. An 446 Veranstaltungen

hätten insgesamt 13.775 Unternehmensvertreter

teilgenommen. Außerdem wurden

328.700 Ursprungszeugnisse ausgestellt, eine

Art „Passierschein“ für Waren aller Art

in arabische Länder und nach Osteuropa.

Insgesamt berieten die über 140 Exportfachleute

der IHKs in NRW bisher 130.360

Interessenten und informierten über Länder

und Märkte sowie über das Zoll- und

Außenwirtschaftsrecht.

Interesse und Profi t-Potenziale sind also

da. Denn nicht zuletzt zieht auch der

Heimatstandort großen Nutzen aus der

Erschließung neuer Märkte im Ausland:

Insgesamt gesehen wollen Industrieunter-

Titel 33

nehmen, die im Ausland investieren, dies

auch im Inland tun und mehr Leute einstellen.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) rechnet daher in

Deutschland 2012 mit 50.000 zusätzlichen

Beschäftigten bei auslandsaktiven Unternehmen.

Fazit: Noch bessere Zeiten für NRW rücken

in greifbare Nähe. Das Rheinisch-

Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung

(RWI) erwartet für 2013 ein

deutsches Wirtschaftswachstum von zwei

Prozent und eine Verbesserung der weltwirtschaftlichen

Konjunktur. Alle Zeichen

stehen laut RWI auf Grün für eine kräftige

Zunahme des internationalen Warenhandels.

Beste Aussichten für NRW-Unternehmen,

mit kompetenter Unterstützung und

struktureller Entlastung den Schritt ins

Auslandsgeschäft zu wagen. Damit es auch

im nächsten Jahr wieder heißt: Deutscher

Meister im Export: Nordrhein-Westfalen.

• Nationale/Internationale

Systemverkehre

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• Import/Export

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34 Titel

40. Nationalfeiertag im Sultanat Oman:

Lunatx lieferte eine Pyroshow zum Festakt.

Heinzelmännchen on Tour

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Menschen

WEGE ZUM

Titel 35

INTERNATIONALEN ERFOLG

7. IHK-Außenwirtschaftstag NRW am 13.09.2012

in den Westfalenhallen Dortmund

Anmeldung und Informationen unter www.ihk-aussenwirtschaftstag-nrw.de und Telefon 0231 5417-245

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36 Service

Umsatzsteuer-Umrechnungskurse

Die Umsatzsteuer-Umrechnungskurse sind für den

Monat Mai 2012 wie folgt festgesetzt worden:

Euro in Fremdwährung Fremdwährung in Euro

Australien 1 EUR = 1,2825 AUD 1 AUD = 0,7797 EUR

Brasilien 1 EUR = 2,5357 BRL 100 BRL = 39,4368 EUR

Bulgarien 1 EUR = 1,9558 BGN 1 BGN = 0,5113 EUR

China (VR) 1 EUR = 8,0806 CNY 10 CNY = 1,2375 EUR

Dänemark 1 EUR = 7,4335 DKK 100 DKK = 13,4526 EUR

Großbritannien 1 EUR = 0,80371 GBP 1 GBP = 1,2442 EUR

Hongkong 1 EUR = 9,9291 HKD 100 HKD = 10,0714 EUR

Indien 1 EUR = 69,6407 INR 100 INR = 1,4359 EUR

Indonesien 1 EUR = 11.913,51 IDR 10.000 IDR = 0,8394 EUR

Israel 1 EUR = 4,8974 ILS 10 ILS = 2,0419 EUR

Japan 1 EUR = 101,97 JPY 100 JPY = 0,9807 EUR

Kanada 1 EUR = 1,2916 CAD 1 CAD = 0,7742 EUR

Korea, Republik 1 EUR = 1.481,36 KRW 1.000 KRW = 0,6751 EUR

Kroatien 1 EUR = 7,5383 HRK 10 HRK = 1,3266 EUR

Lettland 1 EUR = 0,6981 LVL 1 LVL = 1,4325 EUR

Litauen 1 EUR = 3,4528 LTL 100 LTL = 28,9620 EUR

Malaysia 1 EUR = 3,9688 MYR 1 MYR = 0,2520 EUR

Mexiko 1. EUR = 17,4237 MXN 1 MXN = 0,0574 EUR

Neuseeland 1 EUR = 1,6538 NZD 1 NZD = 0,6047 EUR

Norwegen 1 EUR = 7,5655 NOK 100 NOK = 13,2179 EUR

Philippinen 1 EUR = 54,908 PHP 100 PHP = 1,8212 EUR

Polen 1 EUR = 4,2937 PLN 100 PLN = 23,2899 EUR

Rumänien 1 EUR = 4,4412 RON 1 RON = 0,2252 EUR

Russland 1 EUR = 39,5585 RUB 100 RUB = 2,5279 EUR

Schweden 1 EUR = 8,9924 SEK 100 SEK = 11,1205 EUR

Schweiz 1 EUR = 1,2012 CHF 100 CHF = 83,2501 EUR

Singapur 1 EUR = 1,6152 SGD 100 SGD = 61,9118 EUR

Südafrika 1 EUR = 10,4412 ZAR 100 ZAR = 9,5774 EUR

Thailand 1 EUR = 40,077 THB 100 THB = 2,4952 EUR

Tschechien 1 EUR = 25,313 CZK 100 CZK = 3,9505 EUR

Türkei 1 EUR = 2,3149 TRY 1 TRY = 0,4320 EUR

Ungarn 1 EUR = 293,67 HUF 1.000 HUF = 3,4052 EUR

USA 1 EUR = 1,2789 USD 1 USD = 0,7819 EUR

Die übrigen Währungen sind jeweils nach dem Tageskurs umzurechnen.

Info: Katrin Sadzik, Telefon: (0211) 3557-348, Telefax: (0211) 3557-398,

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Foto: IMAGO

Finanzen & Steuern

Elektronische Umsatzsteuer-

Voranmeldungen

Seit dem 1. Januar 2005 müssen

Umsatzsteuer-Voranmeldungen

dem Finanzamt grundsätzlich

elektronisch übermittelt

werden. Eine Befreiung ist nur

möglich, wenn die elektronische

Übermittlung für den Unternehmer

wirtschaftlich oder

persönlich unzumutbar ist.

Das kann dann der Fall sein,

wenn die Schaffung der technischen

Voraussetzungen nur

mit einem nicht unerheblichen

fi nanziellen Aufwand möglich

wäre oder wenn der Unternehmer

nach seinen individuellen

Kenntnissen und Fähigkeiten

nicht oder nur eingeschränkt in

der Lage ist, die Möglichkeiten

der Datenfernübertragung zu

nutzen. Der Bundesfi nanzhof

hat nun entschieden, dass die

Verpfl ichtung des Unternehmers,

die Umsatzsteuer-Voranmeldungen

dem Finanzamt

grundsätzlich durch Datenfernübertragung

elektronisch

zu übermitteln, verfassungsgemäß

ist.

(Urteil des BFH vom 14. März 2012,

XI R 33/09, DStR 2012, 748, DB

2012, 897)

Gericht untersagt

„Bettensteuer“ in München

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof

München hat eine im

Jahr 2010 von der Stadt München

erlassene Satzung, die eine

Abgabe in Höhe von 2,50 Euro

je entgeltlicher Übernachtung

in einem Beherbergungsbetrieb

vorsah, für unwirksam erklärt.

Diese Untersagung der sogenannten

Bettensteuer wurde

mit der Beeinträchtigung öffentlicher

Belange, insbesondere

volkswirtschaftlicher oder

steuerlicher Interessen des

Staates begründet. Erst im Jahr

2010 wurde nämlich vom Gesetzgeber

der Umsatzsteuer-

Finanzen & Steuern

satz für Hotelübernachtungen

von 19 auf 7 Prozent reduziert.

Dieser bundesrechtlichen Steuererleichterung

würde nach

Auffassung des Gerichts eine

kommunale Übernachtungssteuer

für Hotelbetriebe zuwiderlaufen.

(Urteil des BayVGH vom 22. März

2012, 4 BV 11.1909, Justiz Bayern

online)

Keine Versteuerung

von Verzugszinsen

Fordert ein Schuldner (hier

Bürge) den in Erfüllung einer

vermeintlichen privaten

Schuld geleisteten Geldbetrag

erfolgreich zurück, so muss er

die vom Gläubiger neben der

Rückzahlung geleisteten Verzugszinsen

nicht als Gewinn

versteuern. Voraussetzung:

Den Verzugszinsen stehen Zinsen

in derselben oder in größere

Höhe gegenüberstehen, die

der Bürge durch Aufnahme eines

Darlehens zur Finanzierung

der ursprünglichen Zahlung

tragen musste.

(Urteil des BFH vom 24. Mai 2011,

VIII R 3/09, DB 2012, 435, DStR

2012, 400)

Steuererklärung von

Auslandsbeteiligungen

Der Bundesfi nanzhof gibt für

Unternehmensbeteiligungen in

Fremdwährung folgende Regeln

für die Steuererklärung

von Veräußerungsgewinnen

beziehungsweise -verlusten

vor: Zur Berechnung des Auflösungsgewinns

aus einer in

ausländischer Währung angeschafften

und veräußerten

Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft

sind sowohl die

Anschaffungskosten als auch

der Veräußerungspreis zum

Zeitpunkt ihres jeweiligen Entstehens

in Euro umzurechnen.

Die Angabe des Veräußerungsgewinnes

beziehungsweise -ver-

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Finanzen & Steuern

lustes in Form des Saldos in der

ausländischen Währung ist somit

nicht ausreichend.

(Urteil des BFH vom 24. Januar

2012, IX R 62/10, DB 2012, 834,

DStR 2012, 694)

Schenkungssteuer

bei Überweisung

Bei Einzahlungen größerer

Geldbeträge durch einen Ehegatten

auf ein Konto, das zusammen

mit seinem Ehegatten

als sogenanntes Oder-Konto

geführt wird, ist unter steuerlicher

Hinsicht Vorsicht geboten.

Bei einem solchen „Oder-Konto“

besitzt jeder der Eheleute

eine Einzelverfügungsbefugnis.

Nach einem Urteil des Bundesfi

nanzhofs kann die Zahlung

eines Ehegatten auf ein

„Oder-Konto“ der Eheleute zu

einer Zuwendung an den anderen

Ehegatten führen, für die

Schenkungssteuer zu zahlen ist.

Voraussetzung für die Erhebung

von Schenkungssteuer

ist allerdings, dass das Finanzamt

nachweist, dass der nicht

einzahlende Ehegatte tatsächlich

und rechtlich frei über die

Hälfte des eingezahlten Guthabens

verfügen kann. In dem

entschiedenen Fall fl ossen aus

der Veräußerung einer Unternehmensbeteiligung

des Ehemannes

in mehreren Teilbeträgen

insgesamt knapp drei

Millionen Euro auf das gemeinsame

Girokonto der Eheleute.

Die Vorinstanz hat nunmehr

zu prüfen, ob die Ehefrau

berechtigt ist, über die Gelder

zu verfügen.

(Urteil des BFH vom 23. November

2011, II R 33/10, DStR 2012, 796)

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März 2012

April 2012

Mai 2012

März 2012

April 2012

Mai 2012

März 2012

April 2012

Mai 2012

Verbraucherpreisindex

für Nordrhein-Westfalen

(Basis 2005 = 100)

111,9

112,1

111,8

Verbraucherpreisindex

für Deutschland

(Basis 2005 = 100)

112,6

112,8

112,6

2011/2012

110,8

110,8

110,7

Indexveränderung

in Prozent gegenüber

Vormonat Vorjahr

+0,4 +1,8

+0,2 +1,7

-0,3 +1,5

Indexveränderung

in Prozent gegenüber

Vormonat Vorjahr

+0,3 +2,1

+0,2 +2,1

-0,2 +1,9

Index der Einzelhandelspreise für Deutschland

(Basis 2005 = 100)*

2010/2011

108,4

108,6

108,7

Service

Quellen: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden; Information und Technik Nordrhein-Westfalen

IT.NRW, Geschäftsbereich Statistik, Düsseldorf

Michaela Keiter, Telefon: (0211) 3557-271, E-Mail: keiter@duesseldorf.ihk.de

* Die Basis zur Berechnung des Indexes der Einzelhandelspreise ist auf das

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37

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38 Service

Recht

Aufforderung zum

Deutschkurs keine

Diskriminierung

Das Bundesarbeitsgericht hat

entschieden, dass die Aufforderung

des Arbeitnehmers

durch den Arbeitgeber, an einem

Deutschkurs teilzunehmen,

um die für die Arbeit

nötigen Sprachkenntnisse zu

erwerben, kein Verstoß gegen

das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

(AGG) ist. Betroffen

war eine kroatische Mitarbeiterin

eines Schwimmbads,

die auch als Vertretung an der

Kasse eingesetzt wurde. Als

die Deutschkenntnisse der Arbeitnehmerin

weiter nachließen

und sie in der Folgezeit nicht

mehr in der Lage war, nachvollziehbare

Kassenberichte zu erstellen

und sich bei Problemen

mit Kunden zu verständigen,

verlangte der Betreiber des Bades

eine „Auffrischung“ ihrer

Deutschkenntnisse.

Darin sah die Mitarbeiterin eine

unzulässige Diskriminierung

wegen ihrer Herkunft und verlangte

eine angemessene Entschädigung.

Die wurde ihr nun

in letzter Instanz verweigert.

Unter den gegebenen Umständen

durfte der Arbeitgeber die

Teilnahme an einem Deutsch-

Fot Fo ot ott

o: o IMA MA MAGO G

kurs verlangen. Der Mitarbeiterin

war es auch zumutbar,

die Kosten für den – außerhalb

der Arbeitszeit – stattfi ndenden

Sprachkurs selbst zu tragen.

Grundsätzlich verletzen Arbeitgeber

den arbeitsrechtlichenGleichbehandlungsgrundsatz,

wenn sie gegen ein

gesetzlich normiertes Benachteiligungsverbot

verstoßen. Seit

dem 18. August 2006 ist dieses

Verbot im AGG geregelt. Ziel

des Gesetzes ist, Benachteiligungen

aus Gründen der Rasse

oder wegen der ethnischen

Herkunft, des Geschlechts, der

Religion oder Weltanschauung,

einer Behinderung, des Alters

oder der sexuellen Identität zu

verhindern oder zu beseitigen.

(Urteil des BAG vom 22. Juni 2011,

8 AZR 48/10, NJW 2012, 171,

MDR 2012, 233)

Haftung eines

Scheingesellschafters

Ein Gesellschafter, der aus einer

bestehenden Gesellschaft bürgerlichen

Rechts (GbR) ausgeschieden

ist, aber weiterhin als

Gesellschafter nach außen auftritt,

kann unter Umständen

als Scheingesellschafter für Verbindlichkeiten

der Gesellschaft

haften. Dies ist der Fall, wenn

er gegen den gesetzten Rechtsschein

nicht pfl ichtgemäß vorgegangen

ist und sich der Gläubiger

bei seinem geschäftlichen

Verhalten darauf verlassen hat,

dass die Gesellschafterstellung

fortbesteht. Denn ein ausgeschiedener

Gesellschafter ist gehalten,

eine maßgebliche Veränderung

in der personellen

Zusammensetzung der Gesellschaft

durch entsprechende Erklärungen

nach außen hin sichtbar

zu machen. Unterlässt er

das und erweckt er durch sein

fortgesetztes geschäftliches Verhalten

vielmehr den Eindruck,

noch für die GbR tätig zu sein,

muss er sich so behandeln lassen,

als bestehe der bisherige

Rechtszustand weiter.

(Urteil des BGH vom 17. Januar

2012, II ZR 197/10, DB 2012, 397,

NZG 2012, 221)

Irreführung durch unsachliche

Zurückweisung

Macht ein Kunde gegenüber einem

Unternehmen vertragliche

Ansprüche geltend (hier Flugverspätungsentschädigung),

kann es eine wettbewerbswidrige

Irreführung darstellen,

wenn der Unternehmer in seinem

Antwortschreiben eine

für ihn nachteilige höchstrichterliche

Rechtsprechung falsch

wiedergibt oder durch unwahre

Angaben eine solche Rechtsprechung

negiert. Nicht zu beanstanden

ist hingegen, wenn

der Unternehmer dem Kunden,

der sich auf eine für ihn günstige

Rechtsprechung berufen

hat, in sachlicher Form erklärt,

dass er diese Rechtsauffassung

für unzutreffend hält, in dem

konkreten Fall von einem anderslautenden

Urteil ausgeht

und daher den Anspruch als

unbegründet zurückweist.

(Urteil des OLG Frankfurt vom 17.

November 2011, 6 U 126/11,

GRUR-RR 2012, 161, BB 2012,

266)

Recht

Rückzahlung

der Mietkaution

Der Mieter gewerblicher Räume

hatte zu Beginn des Mietverhältnisses

die vereinbarte

Mietsicherheit von 813,14 Euro

an den Vermieter gezahlt.

Der hatte das Geld aber nicht –

wie gesetzlich vorgeschrieben –

getrennt von seinem sonstigen

Vermögen anlegte. Nach Eröffnung

des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen des Vermieters

wurde das Mietobjekt

zwangsversteigert. Der Mieter

verlangte von dem Erwerber,

der kraft Gesetz in das Mietverhältnis

eingetreten ist, die Auszahlung

der inzwischen rückzahlungsreifen

Mietsicherheit.

Der Bundesgerichtshof gab der

Zahlungsklage des Mieters in

vollem Umfang statt.

Der Erwerber einer vermieteten

Immobilie ist dem Mieter gegenüber

zur Rückzahlung der

Kaution verpfl ichtet. Es spielt

dabei keine Rolle, ob er die

Mietsicherheit vom früheren

Vermieter bekommen hat oder

noch erhalten kann. Nach der

gesetzlichen Regelung des Bürgerlichen

Gesetzbuches (§ 566a

BGB) trägt der neue Vermieter

damit auch das Insolvenzrisiko

des früheren Vermieters, wenn

dieser die Mietsicherheit weder

insolvenzfest angelegt noch an

ihn ausgehändigt hat. Die ungeschmälerteRückzahlungspfl

icht des Erwerber besteht in

einem solchen Fall fort.

(Urteil des BGH vom 7. März 2012,

XII ZR 13/10, GuT 2012, 46, WM

2012, 819)

Urlaubsdauer nicht

vom Alter abhängig

Kaum eine Entscheidung des

Bundesarbeitsgerichts in jüngster

Zeit dürfte so weitreichende

Folgen auf das Arbeitsleben

in Deutschland haben wie das

kürzlich ergangene Urteil zur

altersabhängigen Staffelung

der Urlaubsdauer. Danach ist

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Recht

die Urlaubsregelung in einem

Tarifvertrag (hier Tarifvertrag

für den öffentlichen Dienst –

TVöD), die abhängig vom Alter

der Arbeitnehmer einen gestaffelten

Urlaubsanspruch

(hier 26 bis 30 Tage) regelt, wegen

Altersdiskriminierung der

jüngeren Arbeitnehmer unwirksam.

Der Verstoß der im Tarifvertrag

angeordneten Staffelung

der Urlaubsdauer gegen

das Verbot der Diskriminierung

wegen des Alters kann –

so die Bundesrichter – nur auf

eine Art beseitigt werden: Die

wegen ihres Alters diskriminierten

Beschäftigten kommen

auch in den Genuss, dass ihr

Urlaubsanspruch in jedem Kalenderjahr

an die höchste Stufe

der Staffelung (hier 30 Arbeitstage)

angepasst wird.

www.duesseldorf.ihk.de

(Urteil des BAG vom 20. März 2012,

9 AZR 529/10, Pressemitteilung des

BAG)

Wortfolge als Marke

Eine Wortmarke ist auch dann

unterscheidungskräftig und somit

beim Deutschen Patent- und

Markenamt eintragungsfähig,

wenn sich ein beschreibender

Gehalt einer Wortfolge nur in

mehreren gedanklichen Schritten

ermitteln lässt.

Dies nahm der Bundesgerichtshof

im Fall der Wortkombination

„Link economy“ an.

Ihr ist durchaus ein verständlicher

Sinngehalt zu entnehmen.

„Link“ ist das englische

Wort für Verbindung oder verbinden.

Unter „Link“ wird eine

Verknüpfung auf einer Webseite

mit einem anderen Dokument

verstanden. Das englische Wort

„economy“ bedeutet „Wirtschaft“,

„Ökonomie“ oder

„Wirtschaftlichkeit“. Der Gesamtbegriff

„Link economy“

kann als Wirtschaftlichkeit einer

Verlinkung im Internet gedeutet

und als Wert einer Internetseite

verstanden werden.

(Beschluss des BGH vom 21.

Dezember 2011, I ZB 56/09, GRUR

2012, 270, WRP 2012, 337)

Dr. Nikolaus Paffenholz

Telefon: (0211) 3557-240

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Wir entlasten Sie genau dort,

wo Sie uns brauchen und in dem

Umfang, den Sie wünschen.

– Jahresabschluss

– Steuererklärung

– Doppelbesteuerungsabkommen

– Expatriate-Besteuerung

– Finanzbuchhaltung

– Lohn- und Gehaltsabrechnung

– Unternehmensgründung

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Beratung mit

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und die Koordination zwischen

japanischen und deutschen Unternehmen

sind unsere Spezialität.

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40 Service

Weiterbildung August/September

Social Media Manager

IHK-Zertifkatslehrgang *5

Blogs, Xing, Facebook, Twitter & Co. sind

ernst zu nehmende Instrumente, um Kunden

zu gewinnen und zu binden. Doch welche

Social Media Strategie führt zum Ziel?

Der praxisorientierte Zertifi katslehrgang

zeigt Chancen und Grenzen von sozialen

Netzwerken auf. Die Teilnehmer legen

neue Profi le an, optimieren ihre vorhandenen

und entwickeln ihre neue Position innerhalb

der Social Media Welt.

31.8.-6.10., 1x di, 1x mi, 2x fr, 3x sa,

9-16.30 Uhr

990 Euro/935 Euro** 12MAZ02

Mit Facebook, Twitter & Co.

Erfolgreich Geschäfte machen *5

Umsatz und Gewinn können mit Social

Media Marketing gesteigert werden. Erklärt

wird, auf welcher Plattform sich die

meisten Kunden befi nden, wie man dort

geschäftlich erfolgreich kommuniziert und

welche Kardinalfehler unbedingt zu vermeiden

sind.

12.9., 9-16.30 Uhr

235 Euro/195 Euro** 12MA19

Vorschau

Coachingkompetenz für

Führungskräfte und Berater

IHK-Zertifi katslehrgang *2

Dieser Lehrg ang wendet sich an alle, die

sich für Coaching als Methode der Beratung

interessieren und in Grundlagen und

Techniken einsteigen wollen. Zum Lehr-

Fot Fo Foot o: ROB OB OBERT ER PO ORT ORTTT EN

INFORMATIONEN

Monika Bischoff *1

Telefon: (0211) 17243-32

Gudrun Busse *2

Telefon: (0211) 17243-36

Rudolf Fuchs *3

Telefon: (0211) 17243-31

Christian Pelzl *5

Telefon: (0211) 17243-30

Anke Dittmann *6

Telefon: (0211) 17243-38

Petra Wanke *7

Telefon: (0211) 17243-35

Monika Kimmeskamp *8

Telefon: (02051) 9200-13

ANMELDUNG

Telefax: (0211) 17243-39

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gang gehört ein individuelles Coaching-

Angebot für die Teilnehmer.

13.-21.9., 9-16.30 Uhr

1.180 Euro/1.080 Euro** 12PFZ03

Train the Trainer

IHK-Zertifi katslehrgang *2

Der Lehrgang besteht aus vier Modulen:

Seminarplanung und -umsetzung, Rolle

des Trainers, Kommunikation und Präsentation.

Sie sind so aufgebaut, dass die Teilnehmer

ihr Wissen überprüfen und erweitern.

21.9.-8.12., 3x do-sa, 1xfr+sa,

9-16.30 Uhr

1.600 Euro/1.500 Euro** 12PTZ02

Weiterbildungsförderung:

Bildungsscheck

oder Bildungsprämie!

Weiterbildung

Der Bildungsscheck

ist ein Förderinstrument des Landes

Nordrhein-Westfalen für betriebliche und

individuelle berufliche Weiterbildung;

möglich ist die Erstattung von 50 Prozent

der Lehrgangs- und Prüfungskosten, maximal

500 Euro je Bildungsscheck. Angehörige

des öffentlichen Dienstes erhalten

keinen Bildungsscheck.

Den Bildungsscheck (je Person einmal in

zwei Jahren) gibt es

für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer

in einem Betrieb mit maximal

250 sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern

in NRW (auch Mini-Job und

mitarbeitende Familienmitglieder), für

Selbständige in den ersten fünf Betriebsjahren

und für Berufsrückkehrer/-innen

nach der Familienphase.

Die Bildungsprämie

ist ein Förderinstrument der Bundesregierung

für individuelle berufliche Weiterbildung.

Die jährliche Ausgabe ist möglich für

sozialversicherte Arbeitnehmer mit einem

zu versteuernden Einkommen von maximal

20.000 Euro (oder 40.000 Euro bei

gemeinsamer Veranlagung). Es gibt Prämiengutscheine

(Erstattung von 50 Prozent

der Lehrgangs- und Prüfungskosten, maximal

500 Euro). Möglich ist ein zinsverbilligtes

Weiterbildungsdarlehen über die Kreditanstalt

für Wiederaufbau.

Bildungsscheck und Prämiengutschein

werden nicht genehmigt

für Weiterbildungen, die der Arbeitgeber

finanzieren muss und Produktschulungen;

für Auszubildende, Praktikanten; für

berufliche Erstausbildung; bei anderen Finanzierungsmöglichkeiten

(BAFöG, Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz);

wenn be reits

eine Anmeldung zur geplanten Weiterbildung

getätigt wurde oder für Esoterik, Freizeit-

und Sportaktivitäten.

** = Preis für Frühbucher.

Frühbucher ist, wer sich mindestens 30 Tage vor

Seminarbeginn anmeldet. Maßgeblich ist der Poststempel.

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Weiterbildung Service 41

Weiterbildung August/September

AUSBILDERQUALIFIZIERUNG

Ausbildung der Ausbilder

Vorbereitung auf die Prüfung *2

21.8-25.10.+24.11.,

di+do,17.45-21 Uhr, 2x sa, 9-16 Uhr

675 Euro/655 Euro** 12ADAL10

AUSZUBILDENDE/ VORBEREITUNG

AUF DIE SCHRIFTLICHE

ABSCHLUSSPRÜFUNG

Bürokaufmann/-frau *6

21.8.-13.11., di, 17.45-20.45 Uhr

195 Euro 12AZ33

Kaufmann/-frau

für Bürokommunikation *6

22.8.-14.11., mi, 17.45-20.45 Uhr

195 Euro 12AZ34

Veranstaltungskaufmann/-frau *6

23.08.-15.11. do, 18-21 Uhr

210 Euro 12AZ35

Reiseverkehrskaufmann/-frau *6

23.8.-15.11. do, 16.45-19.45 Uhr

190 Euro 12AZ36

28.08.-13.11., di, 16.45-19.45 Uhr

190 Euro 12AZ37

Kaufmann/-frau für Spedition

und Logistikdienstleistung *6

30.8.-15.11., do, 17-20 Uhr

190 Euro 12AZ38

Crashkurs Kaufmann/-frau für Spedition

und Logistikdienstleistung *6

12.11.-16.11., mo-fr, 9-16.30 Uhr

325 Euro/295 Euro** 12AZ61

und

12.11-14.11., mo-mi, 9-16.30 Uhr

225 Euro/195 Euro** 12AZ62

BETRIEBSWIRTSCHAFT

Erfolgreich in der Projektarbeit *5

Modul 2:

Planung und Steuerung von Projekten

30.+31. 8, 9-16.30 Uhr

335 Euro/295 Euro** 12BW06

BEWACHUNG

Unterrichtung nach § 34 a der Gewerbeordnung

für Bewachungspersonal *5

20.-24.8., 9-16.30 Uhr

405 Euro 12BGP14

Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe

- Intensivlehrgang zur Vorbereitung

auf die Prüfung *5

10.-14.9., 9-16.30 Uhr

375 Euro/355 Euro** 12BGL05

EXISTENZGRÜNDUNG

Karriereziel Existenzgründung

Wie mache ich mich selbständig? *5

25.8., 9-16.30 Uhr

85 Euro 12EX13

FREMDSPRACHEN

English at Work - Zertifikatslehrgang *7

4.9.-22.6., di, 17.30-20.00 Uhr

1.250 Euro/1.135 Euro** 12FSZ02

Englisch für Sekretariat und Assistenz

(Personal Assistant)

IHK-Zertifikatslehrgang *7

17.9.-29.4., mo, 17.30-20.00 Uhr

1.250 Euro/1.135 Euro** 12FSZ01

FÜHRUNG UND COACHING

Coachingkompetenz für Führungskräfte

und Berater – IHK-Zertifikatslehrgang *2

13.-21.9., 9-16.30 Uhr

1.180 Euro/1.080 Euro** 12PFZ03

GESUNDHEIT

Hygienebeauftragter im Gesundheitswesen

– IHK-Zertifikatslehrgang *2

21.9.-3.11., 2xfr+4xsa, 9-17 Uhr

900 Euro/850 Euro** 12GWZ03

IMMOBILIENWIRTSCHAFT

Immobilienmakler

IHK-Zertifikatslehrgang *1

21.8.-15.10., di, 8.30-16.15 Uhr

mo, 17.30-20.45, sa,9-16.30 Uhr

1.110 Euro/995 Euro** 12IMZ05Z

Verwaltung von Miet- und Eigentumsanlagen

– IHK-Zertifikatslehrgang *1

24.8.-16.11., fr, 8.30-16.15 Uhr

1.110 Euro/995 Euro** 12IMZ04

KORRESPONDENZ UND STIL

Etikette bei E-Mails *7

28.8., 9-16.30 Uhr

235 Euro/195 Euro** 12KS05

MARKETING

Marketingassistent/in

IHK-Zertifikatslehrgang *6

31.8-13.12., 1x im Monat fr+sa,

9-16.30 Uhr

1.575 Euro/1.475 Euro** 12MAZ03

4 Module - Module sind einzeln buchbar

Modul 1 des Marketingassistent/in

IHK-Zertifikatslehrgang *6

31.8.-1.9., fr+sa, 9-16.30 Uhr

425 Euro/375 Euro** 12MA33

PERSONALWESEN

Personalreferent/in

IHK-Zertifikatslehrgang *2

7.9.-9.3.,

1xdo+6xfr+9xsa, 8.30-16 Uhr

5xsa, 8.30-13.30 Uhr

1.350 Euro/1.220 Euro** 12PWZ06

VERANSTALTUNGSORTE

UND ANSPRECHPARTNER:

Mechthild Teupen

IHK Düsseldorf (IHK-Forum)

Karlstraße 88,

40210 Düsseldorf *1 bis *7

Telefon: (0211) 17243-33

Telefax: (0211) 17243-39

E-Mail: teupen@

duesseldorf.ihk.de

Monika Kimmeskamp

IHK Zweigstelle Velbert

Nedderstraße 6,

42551 Velbert *8

Telefon: (02051) 9200-13

Telefax: (02051) 9200-30

E-Mail: kimmeskamp@

duesseldorf.ihk.de

Weitere Ansprechpartner siehe Seite 40

PC-ANWENDUNGEN

Excel 2007/2010 Grundlagen *5

22.+23.8., 9-16.30 Uhr

295 Euro/275 Euro**

Umstieg auf Office 2010

12PC27

leicht gemacht *5

24.8., 9-16.30 Uhr

195 Euro/175 Euro** 12PC28

Power Point 2007/2010 Grundlagen *5

27.+28.8., 9-16.30 Uhr

295 Euro/275 Euro** 12PC29

Dokument- und Formatvorlagen

in Word *5

29.8., 17.30-20.45 Uhr

90 Euro/80 Euro** 12PC48

Praxisorientierte Formulare

in Excel erstellen *5

30.8., 17.30-20.45 Uhr

90 Euro/80 Euro** 12PC49

Datenbankanwendung mit Access

2007/2010 Grundlagen *5

17.-19.9., 9-16.30 Uhr

395 Euro/375 Euro** 12PC32

** = Preis für Frühbucher.

Frühbucher ist, wer sich mindestens

30 Tage vor Seminarbeginn anmeldet.

Maßgeblich ist der Poststempel.

Alle Seminare und Lehrgänge sind förderfähig

über Bildungsscheck und Bildungsprämie

(siehe Seite 40).

Alle Kurse sind zertifiziert durch

Lloyd’s Register Quality Assurance

nach DIN EN ISO 9001:2008, ebenfalls

zugelassen nach AZWV.

Die lHK Düsseldorf weist darauf hin,

dass verschiedene Lehrgänge und Seminare

auch von privaten Veranstaltern

im Kammerbezirk angeboten werden.

neues Angebot Vorschau

RHETORIK UND

PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG

Wirkungsvolle Kommunikation

im Beruf *7

27.+28.8., 9-16.30 Uhr

335 Euro/295 Euro** 12RP12

Rhetorik Grundlagenseminar *7

29.+30.8., 9-16.30 Uhr

335 Euro/295 Euro** 12RP11

SOCIAL MEDIA & ONLINE MARKETING

Social Media Manager

IHK-Zertifikatslehrgang *5

31.8.-6.10., 9-16.30 Uhr

990 Euro/935 Euro** 12MAZ02

Mit Facebook, Twitter & Co.

erfolgreich Geschäfte machen! *5

12.9., 9-16.30 Uhr

235 Euro/195 Euro** 12MA19

Social-Media-PR Grundlagen *5

20.+21.9., 9-16.30 Uhr

335 Euro/295 Euro** 12MA28

TRAIN THE TRAINER

Train the Trainer

IHK-Zertifikatslehrgang *2

21.9.-8.12.,

3x do-sa, 1xfr+sa,9-16.30 Uhr

1.600 Euro/1.500 Euro** 12PTZ02

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


Telefax

(0211) 3557-378

Industrie- und

Handelskammer

zu Düsseldorf

Die IHK Düsseldorf lädt ein

zu Unternehmerreisen

Gesundheitswirtschaft in Österreich

und in der Schweiz

am 25. und 26. September nach Wien sowie vom 22. bis 24. Oktober nach Zürich

Gemeinsam mit der Handwerkskammer Düsseldorf und NRW.International

bietet die IHK Düsseldorf in diesem Herbst zwei Reisen für

Unternehmer an, die Produkte und Dienstleistungen für Krankenhäuser

und Pfl egeeinrichtungen anbieten. Im Mittelpunkt stehen

dabei Kooperationsgespräche mit Einkäufern und potenziellen

Vertriebspartnern sowie Besuche in Einrichtungen vor Ort.

Die Teilnahme an den Fachprogrammen kostet jeweils 714 Euro

(inklusive Mehrwertsteuer) zuzüglich individueller Reise- und Hotelkosten.

Es handelt sich um Reisen im Rahmen von NRW.International,

gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Energie,

Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW.

Kontakt: Robert Butschen

Telefon: (0211) 3557-217

E-Mail: butschen@duesseldorf.ihk.de

Ich bitte um ausführliche Informationen und den Anmeldebogen zur Unternehmerreise:

nach Österreich (25. und 26. September) in die Schweiz (22. bis 24.Oktober)

An die

Industrie- und Handelskammer Düsseldorf

Robert Butschen/Abt. II

Ernst-Schneider-Platz 1

40212 Düsseldorf

1) Name, Vorname

2) Name, Vorname

Firma / Institution

Straße

PLZ, Ort

Telefon / Telefax

Programmübersicht Unternehmerreise Österreich

25. September • Besuch einer Pfl egeeinrichtung und einer

Privatklinik

• Netzwerkabend und Erfahrungsaustausch

26. September • Besuch von Krankenhäusern

• Kooperationsbörse im Hotel mit potenziellen

österreichischen Vertriebspartnern und Kunden

Programmübersicht Unternehmerreise in die Schweiz

22. Oktober • Besuch von Krankenhäusern

• Networking-Dinner mit Branchenexperten

23. Oktober und • ganztägiger Besuch der Gesundheits-

24. Oktober fachmesse IFAS sowie parallel dazu

Kooperationsgespräche mit potenziellen

Schweizer Geschäftspartnern

E-Mail / Homepage

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine Angaben zum Zwecke der Information über weitere Veranstaltungen

sowie für eine Teilnehmerliste gespeichert und genutzt werden können.

Ja Nein

Datum Unterschrift

Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Hinweis: Ihre Angaben sind freiwillig. Die Einwilligung kann widerrufen werden.

Foto: IMAGO/ROBERT MÜHLANGER


Neues aus Berlin und Brüssel Service 43

Neues aus Berlin und Brüssel

AHK-Weltkonferenz 2012

Berlin. Neue Absatzmärkte

und Geschäftsperspektiven

für die deutschen Unternehmen

im Ausland waren zentrale

Themen der diesjährigen

AHK-Weltkonferenz in Berlin.

Dabei stand die Rohstoffsicherung

besonders im Fokus.

Die Geschäftsführerinnen und

Geschäftsführer der Auslandshandelskammern

(AHKs) aus

über 80 Ländern diskutierten

mit externen Fachleuten und

Partnern der deutschen Außenwirtschaftsförderung

aber auch

über Trends in der Gesundheits-

und Ernährungswirtschaft.

Beim traditionellen Festabend

unterstrich Bundeswirtschaftsminister

Philipp Rösler die großen

Chancen der deutschen Exportwirtschaft

– nicht zuletzt

aufgrund des hervorragenden

Rufes der Produkte Made in

Germany. Er betonte zugleich

die Bedeutung der AHKs als

Türöffner deutscher Unternehmen

im Ausland. Besonderes

Highlight der AHK-Weltkonferenz

war die Preisverleihung des

3. IHK-Auslandsschulwettbewerbs

an die Siegerschulen aus

Ägypten, Korea und Iran. Sie

freuten sich über 80.000 Euro

Preisgeld.

Fot Fott o: o IMA M GO G

Verkürzte

Aufbewahrungsfristen

Berlin. Nach Protesten aus

der Wirtschaft soll die Aufbewahrungsfrist

von Büchern

und Belegen für die Finanzämter

nun doch verkürzt werden,

und zwar von zehn auf

acht (ab 2013) beziehungsweise

sieben Jahre (ab 2015). So

sieht es das Jahressteuergesetz

2013 vor. Für DIHK-Präsident

Driftmann ist das ein guter

Schritt in die richtige Richtung:

„Unternehmen werden

dadurch etwas von Bürokratie

entlastet. Hoffentlich wird der

Weg in Richtung der von der

Bundesregierung bereits versprochenen

Fünfjahresfrist in

Zukunft noch weiter beschritten.

Das ist auch mit Blick auf

das Bürokratieabbauziel von 25

Prozent erforderlich. An diesem

selbstgesetzten Ziel muss

sich die Bundesregierung messen

lassen!“

Nicht in Steuerstrafverfahren

treiben

Berlin. Das Schwarzgeldbekämpfungsgesetz

muss dringend

nachgebessert werden.

Das fordert die Wirtschaft in

ihrer aktuellen Stellungnahme

an das Bundesfi nanzminis-

terium. Der DIHK und andere

Verbände unterstützen die

Ahndung von Steuerhinterziehung.

Sie befürchten aber, dass

mit der Verschärfung der strafbefreienden

Selbstanzeige auch

ehrliche Unternehmen erhebliche

rechtliche Probleme bekommen.

Es könne nicht sein,

dass Unternehmen, die jeden

Monat hunderte, oder sogar

tausende Vorgänge zu verarbeiten

hätten, bei Umsatzsteuer-

und Lohnsteuervoranmeldungen

ein Strafverfahren

drohe, nur weil ihnen dort ein

Fehler unterlaufen sei und dieser

korrigiert werde, so die Verbände.

Sie fordern hier eine

rechtssichere Lösung für Unternehmen.

Kinderbetreuung

nutzt Unternehmen

Berlin. Ab 2013 besteht für jedes

Kind ab dem ersten Lebensjahr

ein Rechtsanspruch

auf einen Betreuungsplatz. Bis

August 2013 müssen Bund,

Länder und Kommunen für

mindestens 35 Prozent der unter

Dreijährigen einen Betreuungsplatz

schaffen. Das Ende

Mai vorgestellte Zehn-Punkte-Programm

der Bundesregierung

soll diesen Ausbau forcieren.

Unter den zehn Punkten

gibt es eine Förderung der Beratung

für den Ausbau betrieblicher

Kinderbetreuung,

KfW-Kredite für Kommunen

zur Schaffung neuer Plätze sowie

ein Aktionsprogramm zur

Festanstellung von Tagespfl egepersonen.

Mit diesem Aktionsprogramm

können auch

Unternehmen gefördert werden,

die eine Tagesmutter fest

anstellen möchten, um in ihrem

Betrieb ein Kinderbetreuungsangebot

aufzubauen. Sie erhalten

eine anteilige Kostenerstattung

für Personalausgaben

und eine Pauschale für Verwaltungskosten.

Mehr Informationen

unter:

www.esf-regiestelle.eu/aktionsprogramm_kindertagespflege/

festanstellung.

Basel III:

Etappensieg für KMU

Brüssel. Die neuen Eigenkapitalregeln

„Basel III“ sollen

jetzt in EU-Recht umgesetzt

werden. Die damit angestrebte

Stabilisierung des europäischen

Bankensystems sei notwendig,

sie dürfe aber nicht auf Kosten

der Unternehmen, insbesondere

der kleinen und mittelständischen,

in Europa gehen, fordert

der DIHK. Denn die Kreditvergabe

müsse weiter gewährleistet

bleiben, um Wachstum

und Beschäftigung zu fördern.

Bei der Abstimmung zu Basel

III in dem für Finanzmarktregulierung

zuständigen Ausschuss

des Europäischen Parlaments

konnte die Wirtschaft

einen Etappensieg im Sinne der

Kleinen und Mittelständischen

Unternehmen (KMU) erzielen:

Mögliche negative Effekte von

Basel III auf KMU fallen demnach

geringer aus, da bei Krediten

an KMU das sogenannte

Risikogewicht um 30 Prozent

gesenkt wird. Damit mehr Kredite

unter diese neue Regelung

fallen, soll darüber hinaus die

sogenannte Retailgrenze, bis

zu der Kredite im Mengengeschäft

begünstigt sind, von ein

auf zwei Millionen Euro angehoben

werden.

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


44 Service

Existenzgründung

Alt hilft Jung

Die nächste Sprechstunde des

Vereins Alt hilft Jung e. V. für

Existenzgründer- und Jungunternehmer

fi ndet am 6. August,

9 bis 13 Uhr, im IHK-Gebäude,

Ernst-Schneider-Platz 1, 8.

Etage, Raum 8.10, statt. Die

Teilnahme an der Beratung ist

kostenlos, allerdings muss ein

Termin bei Claudia vom D orff,

Telefon (0211) 3557-241, vereinbart

werden.

Hochschule

HHU exzellent

Die Heinrich-Heine-Universität

Düsseldorf (HHU) hat sich bei

der bundesweiten Exzellenzinitiative

des Bundes und der Länder

mit einem Antrag gegenüber

großer bundesweiter Konkurrenz

durchgesetzt. Das Exzellenzcluster

Ceplas wird in den

nächsten fünf Jahren mit jährlich

durchschnittlich acht Millionen

Euro gefördert. Das Projekt

bündelt die Fachkompetenz

der Universitäten Düsseldorf

und Köln, des Max-Planck-Instituts

für Pfl anzenzüchtungsforschung

sowie des Forschungszentrums

Jülich. Das erklärte

Ziel: Angesichts schwindender

Ressourcen und steigendem

Nahrungsmittelbedarfs sollen

effektivere und nachhaltige Methoden

des Pfl anzenanbaus entwickelt

werden.

Umwelt

Energieverbrauch: Kennzeichnungsrecht

novelliert

Am 17. Mai ist das novellierteEnergieverbrauchskennzeichnungsrecht

in Kraft getreten.

Das Gesetzt verpfl ichtet Lieferanten,

Hersteller und Händ-

ler Produkte mit einer Energieeffi

zienzklasse auszuzeichnen.

Seit der Novellierung gilt das

erstmals nicht nur für Haushaltsgeräte

und Konsumgüter

sondern auch für gewerbliche

Produkte. Auch neu: Produkte,

die den Energieverbrauch mit

bestimmen wie etwa Wärmeschutzfenster,

müssen ebenfalls

ausgezeichnet werden. Weiter Informationen

gibt es bei der IHK

Düsseldorf, Sascha Bittner, Telefon:

(0211) 3557-208, E-Mail:

bittner@duesseldorf.ihk.de.

Wettbewerbe

NRW von seiner besten

Seite zeigen

Die international ausgerichtete

Mitmach-Kampagne „Germany

at its best: Nordrhein-

Westfalen“ von NRW.Invest

ist noch bis Mitte Juli auf der

Suche nach Bestleistungen

aus Wirtschaft, Wissenschaft,

Kultur und Sport. Damit will

das Land NRW für den Wirtschaftsstandort

werben. Das

Besondere an der Kampagne:

Konkrete Beispiele zeigen das

Potenzial des Landes. So bietet

das Projekt auch eine Plattform

für weniger bekannte Spitzenleistungen.

Nähere Informationen

und Teilnahmebedingungen

gibt es unter http://www.

germany-at-its-best.de/. Einsendeschluss

ist der 20. Juli, die

Teilnahme ist kostenlos.

Initiativpreis NRW

Mit dem „Initiativpreis NRW“,

den die WAZ-Gruppe einmal

im Jahr gemeinsam mit der

WGZ Bank verleiht, wird das

soziale, ökologische und gesellschaftliche

Engagement mittelständischerFamilienunternehmen

in Nordrhein-Westfalen

gewürdigt. Der erste Preis ist

mit 15.000 Euro dotiert, für

die Plätze zwei und drei gibt es

10.000 beziehungsweise 5. 000

Euro. Prämiert werden besondere

Leistungen in folgenden

Bereichen: innovative Leistungen

auf dem Gebiet der erneuerbaren

Energien; neue

Arbeitsplätze in NRW; besonderes

gesellschaftliches Engagement.

Bei der Auswahl der

Preisträger werden neben der

Bedeutung der unternehmerischen

Leistung auch die Originalität

und das persönliche Engagement

gewürdigt. Bewerben

dürfen sich Unternehmen, die

mehrheitlich in Familienbesitz

sind. Als mittelständisch gelten

Firmen mit weniger als 500

Mitarbeitern. Bewerbungsunterlagen

und die genauen Ausschreibungsbedingungen

gibt

es im Internet unter

www.initiativpreis-nrw.de.

Börsen

Existenzgründungs-

und Nachfolgebörse

Angebote:

D 43612 A Stoff- und Einrichtungsges

chäft in Mettmann mit

festem Kundenstamm sucht aus

persönlichen Gründen Nachfolger

oder Nachfolgerin.

D 43712 A Etablierte Personalberatung

sucht aus Altersgründen

Nachfolger oder Nachfolgerin.

Das Unternehmen ist

spezialisiert auf nationale und

internationale Suche von Führungskräften

und Experten für

einen langjährigen Kundenkreis.

D 43812 A Der Geschäftsführer

eines mittelständischen Unternehmens

aus dem Bereich Merchandising,

Full-Service, Werbeartikel

und Logistik sucht

einen Nachfolger aus Altersgründen.

Das Unternehmen

verfügt am Markt über ein gutes

Standing. Namhafte nationale

Unternehmen sowie global

operierende Konzerne zählen

zu den längjährigen Kunden

aus allen Branchen. Das Un-

Meldungen/Börsen

ternehmen ist geeignet für einen

Existenzgründer, der über

umfangreiche Marketing- und

praktische Vertriebserfahrung

verfügt. Eine umfangreiche Einarbeitung

und Übergabe ist gewährleistet.

Nachfragen:

D 76512 N Übernahme einer

Kantine oder eines Betriebsrestaurants

gesucht.

Internationale

Kooperationsbörse

Im Außenwirtschaftsportal

www.ixpos.de sind unter dem

Menüpunkt Export Community

Geschäftswünsche aus

dem Ausland und Deutschland

in deutscher und englischer

Sprache hinterlegt. Zur

kostenfreien Einstellung und

zur Einsicht von Inseraten ist

eine Registrierung notwendig.

Nachstehend ein Auszug aus

der Datenbank an Geschäftsangeboten.

Die Einträge beruhen

auf Selbstauskünften.

Für den Inhalt übernimmt die

IHK Düsseldorf keine Haftung.

Die Nutzungsbedingungen

für Export Community

(auf der Seite von ixpos) fi nden

sich unter:

http://www.ixpos.de/IXPOS/

Navigation/DE/Meta/

nutzungsbedingungen.html

Die Datenschutzerklärung von

ixpos ist unter

http://www.ixpos.de/IXPOS/

Navigation/DE/Meta/

datenschutz.html einzusehen.

Belarus

Unternehmen möchte Haushaltswaren

(Besteck, Geschirr,

Töpfe, Pfannen und so weiter)

aus Deutschland importieren

(mindestens einen Container

pro Monat).

China

Hersteller von Garagen und

Gartenhäusern sowie Carports,

Campinghäusern und

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Börse

Unter-/Abstellmöglichkeiten

für Müll und Unrat (aus Aluminium,

Naturholz, Holz-Polymer-Werkstoffe,Magnesiumoxidbleche

sowie Beton) sucht

Geschäfts- und Kooperationspartner

in Deutschland.

Jordanien

Hersteller von „Toten-Meer“-

Produkten aus den Bereichen

Kosmetik- und Körperpfl egeindustrie

(zum Beispiel Salze, Seifen,

Cremes) sucht Geschäfts-

und Kooperationspartner in

Deutschland.

Pakistan

Hersteller von Zelten, Planen,

Bahnen und Taschen

aus Leinwand (Canvas) sucht

Abnehmer in Deutschland.

Polen

Gesucht werden deutsche Kooperationspartner

im Bereich

Stahlbau, Metallbearbeitung

sowie Kunstschmiedearbeiten

(zum Beispiel Geländer, Zäune,

Tore, Gitter, Bedachungen).

Rumänien

Unternehmen möchte (Zubehör-)

Teile für Land- und

Forstmaschinen sowie Kraftfahrzeuge

aus Deutschland importieren.

USA

Gesucht werden Hersteller in

Deutschland, die Instrumente/Ausrüstungen

für (chirurgische)

Augenbehandlungen produzieren,

für den Import von

fertigen und halbfertigen Geräten.

Korrespondenz: Englisch.

Service

Fragen zu den Börsen der IHK

Düsseldorf? Bitte wenden Sie

sich an unsere Ansprechpartnerinnen:

EXISTENZGRÜNDUNG

UND NACHFOLGE:

Claudia vom Dorff

Telefon: (0211) 3557-241

E-Mail: dorff@

duesseldorf.ihk.de

KOOPERATION

INTERNATIONAL:

Angela Weidner

Telefon: (0211) 3557-349

E-Mail: weidner@

duesseldorf.ihk.de

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www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

45


46 Im Fokus

Auch das vom Architekturbüro Söhne & Partner entworfene Code Unique Hotel in Dubai enthält eine Nachricht.

Foto: Söhne & Partner Architekten

Brücken zwischen

realer und digitaler Welt

QR-Codes sind der Renner im Marketing.

Doch wie funktionieren und was bringen sie?

Einfach nur fotografi eren statt www.duesseldorf.ihk.de

eintippen – und sofort geht es weiter zum Internetauftritt

der IHK-Düsseldorf. Voraussetzung: Die richtige

App ist auf dem Smartphone installiert.

Text: AXEL KOPP

Sie sind auf Plakaten und Flyern, in Zeitschriften

und auf Etiketten: QR-Codes.

Scannt man sie mit der entsprechenden Anwendung

auf dem Smartphone, wird in der

Regel eine Webseite aufgerufen. Der Nutzer

spart sich damit das lästige und fehleranfällige

Eintippen einer langen Internetadresse

und erhält unmittelbar nach dem Scan eine

schnelle Rückmeldung – eine Quick Response.

In seinem Heimatland Japan hat sich

der QR-Code schon vor Jahren etabliert, in

Deutschland hingegen steht der Durchbruch

noch aus.

Brücken zwischen realer und digitaler Welt

Bislang werden QR-Codes zwar gerne auf

Werbematerialien gedruckt, aber nur vergleichsweise

selten gescannt. Eine aktuelle

Studie des Marktforschungsinstituts Skopos

zeigt, dass QR-Codes in Deutschland

ein digitales Randphänomen sind. Zwar

gaben 24 Prozent der Online-Befragten an,

bereits einen gescannt zu haben, jedoch

tun dies nach eigenen Aussagen nur vier

Prozent regelmäßig. Gründe hierfür sind

nach Skopos vor allem das fehlende Wissen

über die Technologie sowie ein Mangel

an interessanten QR-Codes, die zur Nutzung

anregen.

Kleine

Daten speicher

mit hoher Fehlertoleranz

QR-Codes können nicht „nur“ einen

Link beherbergen, sondern bis zu 4.296

Zeichen fassen. Zum Vergleich: der EAN-

Barcode auf Produktverpackungen bringt

es gerade einmal auf 13 Ziffern. Statt einem

Link zu einem Rezept könnte ein QR-

Code also bereits das komplette Rezept in

sich bergen. Der Nutzer müsste dann auch

nicht online sein, um die Informationen

abzurufen. Kleiner Haken: Je mehr Daten

in einem QR-Code untergebracht sind,

desto fehleranfälliger ist er. Dabei ist die

hohe Fehlertoleranz gerade eine der großen

Stärken des QR-Codes – was kein Zufall

ist. Denn das japanische Unternehmen

Denso Wave entwickelte 1994 den QR-

Code für die Automobilproduktion von

Toyota. Gesucht wurde damals ein Code,

auf dem viele Informationen auf kleiner

Fläche untergebracht werden konnten

und der auch funktioniert, wenn er teilweise

verschmutzt oder zerstört ist. Der

QR-Code leistet das. Im höchsten Fehlerkorrektur-Level

können selbst dann die Informationen

rekonstruiert werden, wenn

der QR-Code zu 30 Prozent beschädigt ist.

Diese Eigenschaft wird bei so genannten

Custom-QR-Codes ausgenutzt, die es ermöglichen,

das Aussehen des QR-Codes

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Brücken zwischen realer und digitaler Welt

gezielt an das Corporate Design eines Unternehmens

anzupassen. Dabei wird ein

Teil des QR-Codes von einem Schriftzug,

einem Logo oder einem Bild überlagert

und farblich angepasst.

Kekse, Pizzen

und andere QR-

Code-Leckereien

Die hohe Fehlertoleranz macht es auch

möglich, den QR-Code abseits von klassischen

Printprodukten zu verwenden, beispielsweise

auf Einkaufstaschen, T-Shirts

oder Tassen. Doch damit nicht genug. Man

kann QR-Codes auch in ein Getreidefeld

mähen, aus Gummibärchen nachbauen, in

den Sand kratzen oder ihn wie die Werbeagentur

Scholz & Friends nutzen: auf Pizzen.

2011 hat sie für ihr Personalrecruiting

die „Pizza Digitale“ entwickelt. Diese

Kekse, die vor dem Verzehr gescannt werden können :

Qkies. Foto: Juchem-Gruppe

bestand aus normalem Pizzateig, auf den

mittels einer Schablone ein QR-Code aus

Tomatensauce gebacken wurde. Vom beauftragten

Pizzaservice wurde sie nicht

an jedermann ausgeliefert, sondern nur

an andere Agenturen, in denen Angestellte,

die man abwerben wollte, Überstunden

schoben. Scannten die potenziellen Bewerber

den QR-Code, gelangten sie auf eine

mobile Webseite von Scholz & Friends.

Dass sich QR-Codes auch tätowieren lassen,

hat der Whiskyhersteller Ballantine’s

bewiesen. Für eine Werbeaktion engagierte

er den Tattoo-Künstler Karl, der vor

laufender Kamera einem Kunden einen

QR-Code auf die Brust stach. Nach vollendeter

Arbeit scannte der Künstler den

Code, legte das Smartphone auf sein Gemälde

und die Zuschauer konnten das Ergebnis

bewundern: ein You Tube-Video

mit einer singenden Comic-Figur, die das

Tattoo vollendete.

QR-Code

erstellen leicht

gemacht

Anwendungsmöglichkeiten gibt es mehr

als genug, doch wie erstellt man überhaupt

einen QR-Code? Am einfachsten über das

Internet! Wer nach „Online QR-Code Generator“

googelt, fi ndet zig Anbieter, die

das Generieren von kosten- und lizenzfreien

QR-Codes ermöglichen. Dienste wie

GOQR.me, BeQRious oder ZXing Project

unterscheiden sich nur in Nuancen und

können ohne Anmeldung genutzt werden.

Die Informationen, die der QR-Code enthalten

soll – sei es ein Text, eine Internetadresse

oder Kontaktdaten – werden auf

der entsprechenden Website eingegeben,

der dazugehörige Code kann anschließend

heruntergeladen und nach Belieben

verwendet werden. Soll der QR-Code einen

Link enthalten, bietet es sich für Unternehmen

an, den Nutzer auf eine mobile

und extra für diesen Zweck erstellte Webseite,

eine so genannte Landing Page, zu

führen. So kann der Erfolg einer Aktion

präzise ausgewertet werden, beispielsweise

Im Fokus

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

47

wie oft, wo und mit welchen Geräten der

QR-Code gescannt wurde.

Für Unternehmen sind QR-Codes eine feine

Sache, für den Anwender sind sie allerdings

nicht ganz ohne Gefahr. Denn erst in

dem Moment, in dem der Nutzer den QR-

Code scannt, erfährt er, welche Informationen

sich dahinter verbergen. Eine solche

Geheimniskrämerei kann für Marketingaktionen

spannend sein, aber genauso von

Kriminellen ausgenutzt werden, um Viren

oder andere Schadprogramme auf dem

Smartphone zu installieren. Nutzer können

sich davor jedoch leicht schützen, indem

sie erstens nur QR-Codes von vertrauenswürdigen

Unternehmen scannen

und zweitens die Aktion abbrechen, sobald

sie zum Herunterladen einer Datei

aufgefordert werden.

Kommt vor

dem Durchbruch

das Aus?

Die große Frage für die hiesige Werbewelt

ist, ob QR-Codes aussterben, bevor

sie sich überhaupt durchgesetzt haben.

Denn ihr Hauptzweck, den Nutzer

auf eine bestimmte Webseite zu bringen,

kann mit einem modernen Smartphone

und der entsprechenden App auch anders

gelöst werden: indem der Nutzer einfach

den Text scannt. Beginnt ein Wort mit „http://“,

weiß die App, dass es sich um einen

Link handelt und bietet an, die Webseite

anzusteuern. Die Zukunft des QR-Codes

ist damit zumindest für den Marketingbereich

ungewiss.

Dank QR-Code gibt es jetzt auch einen schnellen und

direkten Weg zum IHK-Weiterbildungsangebot.


48 Kreisrund Wülfrath

Rhein

Kreisrund

Ratingen

Heiligenhaus

Mettmann

Wachstum ist nicht alles

Wie sich inhabergeführte Unternehmen

in Wülfrath auf die Zukunft einstellen.

Text: ERIK SCHWEITZER

Fotos: ANNA SCHWARTZ

Um inhabergeführte Unternehmen dreht

sich in den Jahren 2012/2013 die Serie

Kreisrund. Wir fragen – pars pro toto – bei

einigen dieser Unternehmen nach, was sie

mit den Städten des Kreises Mettmann verbindet.

Außerdem geht es um die oft kleinen

aber feinen Unterschiede, die es zwischen

den inhabergeführten Unternehmen

und großen Konzernen gibt.

In dieser Ausgabe des IHK-Magazins geht

es um die Stadt Wülfrath. Sie liegt im Norden

des Kreises Mettmann und wurde um

das Jahr 1100 urkundlich das erste Mal erwähnt.

Ein wichtiger Meilenstein der Entwicklung

des Gewerbes und der Industrie

war die Eröffnung der Eisenbahnlinie im

Jahre 1886 von Wülfrath nach Aprath und

kurz danach auch nach Velbert. Sie war

Grundlage für den industriellen Kalkabbau.

Auch heute wird Wülfrath durch die Kalkindustrie

stark geprägt und hat mit Rheinkalk

einen großen Arbeitgeber. Es gibt auch mittelständische,

inhabergeführte Unternehmen.

Viele kommen aus dem Bereich Automotive,

aber auch aus der Schließ- und

Sicherungstechnik.

Sein erstes, großes Unternehmensziel hat

Holger Dinter schon erreicht: Er hat Morelight,

den Namen seiner Firma, zur festen

Größe in der Lichtbranche gemacht.

Wenn heute ein Innenarchitekt raffi nierte

Lichtwände oder spektakuläre Leuchtkör-

per plant, dann denkt er dabei oft schon an

die Wülfrather Spezialisten und erinnert

sich an deren größten Coup: die Ausstattung

des Bonner Grand Hotels Kameha.

253 Zimmer, 63 Suiten und alles drumherum

wurde von Morelight mit 5.200 Leuchten

in Szene gesetzt, jede davon in der eigenen

Produktion hergestellt. Zwei Jahre

lang hatte Holger Dinter um diesen Auftrag

gekämpft, der dann mit 1,2 Millionen

Euro auch einer der größten war, den die

Branche je gesehen hat. 2009 bekam er den

Zuschlag – „seitdem sind wir endgültig eine

Marke“, stellt Dinter zufrieden fest.

Dabei ist die Firmengründung erst zehn

Jahre her. 2002 machte sich Holger Dinter

nach 20 Jahren Karriere in der Lichtindustrie

selbständig, mit dem sicheren Blick

für die Nische: Sonderleuchten und Projektleuchten

für Hotellerie, Gastronomie

und betreutes Wohnen. „Da kennt man seine

Wettbewerber“, sagt Dinter. Außerdem

kommt er in diesem Segment nicht in die

Verlegenheit, mit den Massenherstellern

aus Fernost konkurrieren zu müssen. Ganz

im Gegenteil: „Alles, was unser Haus verlässt,

ist selbst gebaut. Und wenn wir Teile

zukaufen, dann nur aus der Region. Made

in Germany schreiben wir ganz groß.“

Neue Ziele im Blick

15 Mitarbeiter beschäftigt Dinter heute,

vom Betriebsschlosser über die Montagehelfer

bis zur Buchhaltung. Bei großen

Aufträgen ist das ganze Team wochen-

Wülfrath

oder sogar monatelang ausgelastet. Was

zugleich bedeutet: Fallen Aufträge aus,

kann es auch mal eng werden. So war

das 2008 in der Weltwirtschaftskrise. Da

zog sich urpötzlich ein kanadischer Investor

zurück, der im großen Stil Altenheime

in Deutschland bauen wollte – mit Licht

aus Wülfrath. Damals musste auch Dinter

Mitarbeiter entlassen. „Das tut sehr weh“,

erinnert er sich. Denn in dem kleinen Unternehmen

arbeitet er jeden Tag mit jedem

einzelnen zusammen.

Inzwischen ist die Auftragslage längst wieder

gut. Gerade erst hat Morelight das Steigenberger

Hotel am Berliner Flughafen erleuchtet,

danach ist ein Bürokomplex am

Ku‘damm an der Reihe. Zwischendurch

darf es aber gerne auch mal die Metzgerei

um die Ecke sein: „Wir sagen niemandem:

Du bist uns zu klein.“

Schließlich will auch Morelight nicht weiter

wachsen. „Ich bin der einzige Vertriebler,

das Sprachrohr zu den Kunden. Das

soll auch so bleiben. Und ich will jede

Leuchte sehen, die das Haus verlässt.“

Was also tun, wenn die unternehmerischen

Ziele schon erreicht sind? Dinter hat sich

neue gesteckt. Er entwickelt jetzt exklusive

Leuchten, die in Kleinserie in den Handel

gehen sollen. Das, so hofft er, könnte

Morelight unabhängiger von Großprojekten

machen.

Turbulenter Automobilmarkt

Zum Thema Wachstum hat auch Lars Gorschlüter,

Geschäftsführer der Gotec Gorschlüter

GmbH eine bislang eher unpopuläre

Einstellung. Umso mehr, als Gotec im

turbulenten Automobilmarkt mitmischt:

„Wir versuchen maßgeblich uns zu verbessern,

nicht ausschließlich zu vergrößern“,

sagt er. „In Zukunft ist davon auszugehen,

dass dass das Wachstum nicht mehr ungebremst

weiter gehen wird. Wir richten uns

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Wülfrath

1 2

darauf ein, auch ohne Wachstum unsere

Ergebnisse zu verbessern.“ Allerdings hat

er auch schon einen schwindelerregenden

Boom hinter sich: Gotec beschäftigt heute,

kaum 20 Jahre nach der Gründung, etwa

1.000 Mitarbeiter, die meisten davon in

Polen, weitere in Rumänien, Spanien, den

USA und der Türkei. Im deutschen Mutterhaus

sind es 25. Gorschlüter, der selbst

Wülfrather ist, hatte sich das ursprünglich

anders gewünscht. Doch die Autohersteller

verlagerten ihre Produktion immer weiter

gen Osten – und nahmen ihre Zulieferer

mit. Die Flexibilität, die nur ein inhabergeführtes

Unternehmen bieten kann, verhalf

Gotec dabei zum entscheidenden Aufstieg.

„Als uns ein Kunde gefragt hat, ob wir

nicht mit nach Polen wollen, waren wir vier

Tage später zum ersten Mal dort, einen Monat

später haben wir das Projekt per Handschlag

angeschoben“, erinnert sich Gorschlüter.

„Konzerne hätten dafür wohl zwei

Jahre gebraucht.“

Glas- und Gebäudereinigung

• Meisterbetrieb

• 1983 gegründet

• fast 100 Mitarbeiter

• im gesamten Kreis Mettmann,

Wuppertal + Düsseldorf tätig

Mit Inhaber-B onus punkten

Gotec kommt immer dort ins Spiel, wo in

Automobilen Metall auf Gummi trifft, wo

Bewegung gedämpft, abgeschirmt oder gefedert

werden soll, Gotec-Teile stecken im

Motorlager des Polo, in den Schichtfedern

für Mercedes-Lkw oder in Dämpfungsbuchsen

fast aller Hersteller. „Da sind wir

Qualitäts- und Preisführer und sehen natürlich

zu, dass wir diese Position halten“,

sagt Gorschlüter. Abgesehen von den harten

Kriterien, die auf dem aggressiven Automobilmarkt

am meisten zählen, kann

Gotec auch mit dem Inhaber-Bonus punkten.

„Die Kunden schätzen es, verlässliche

Ansprechpartner zu haben, nicht jedes halbe

Jahr einen Wechsel.“

Dass sein Familienkonzern trotzdem nicht

unverwundbar ist, wurde Gorschlüter –

ähnlich wie Dinter – 2008 bewusst. „Das

war beängstigend: Der Umsatz brach über

Monate lang je nach Absatzmarkt bis zu

30 Prozent ein.“ Doch das Tal war schnell

durchschritten, inzwischen liegt der Umsatz

wieder über Vorkrisen-Niveau. Dem

familiären Charakter konnte die enorme

Größe wenig anhaben, meint Gorschlüter,

Leistungsschwerpunkte:

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Kreisrund 49

der gerade erst vom Sommerfest der polnischen

Mitarbeiter zurückgekehrt ist. „Wir

versuchen immer wieder, den persönlichen

Bezug herzustellen, gerade auch an den

großen Standorten. Schließlich geht es um

Menschen. Und nur wenn man sich gegenseitig

anregt, ist man erfolgreich.“

Menschlich geht es auch außerhalb der Fabrikhallen

zu: Gotec unterstützt eine ganze

Reihe gemeinnütziger Sozial- und Umweltprojekte,

allen voran den Save Wildlife Conservation

Fund in Wülfrath, der sich dem

globalen Artenschutz verschrieben hat.

Dass ein Unternehmen wie Gotec auch für

andere Große der Branche attraktiv ist,

versteht sich von selbst. Ob es also immer

in Familienhand bleiben wird, ist nicht sicher.

Vorerst aber will Gorschlüter selbst

am Steuer bleiben: „Es gibt noch so viele

Herausforderungen, so viele Chancen –

das macht einfach Spaß.“

Bild 1: Holger Dinter ist Geschäftsführer der Morelight

GmbH.

Bild 2: Geschäftsführer der Gotec Gorschlüter GmbH

ist Lars Gorschlü ter.

Beilagenhinweis

Der gesamten Ausgabe liegen Beilagen der Soeffi ng Kälte

Klima GmbH aus Düsseldorf bei.

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

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50

News

IHK-Vollversammlung

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


IHK-Vollversammlung

Parlament

der Wirtschaft

hat getagt

Die Vollversammlung der IHK Düsseldorf

traf sich am 4. Juni zu ihrer Frühjahrssitzung.

Im Mittelpunkt der Frühjahrssitzung der

Vollversammlung am 4. Juni im Ernst-

Schneider-Saal der IHK standen neben dem

Tagesordnungspunkt Finanzen insbesondere

die Industriepolitik im Kammerbezirk sowie

die Arbeit am neuen Regionalplan auf

der Agenda.

Bericht des

Präsidenten

Text: DR. MONIKA NAGELSCHMITZ-BOTT

Fotos: PAUL ESSER

IHK-Präsident Professor Dr. Ulrich Lehner

nutzte seinen einleitenden Bericht, um

einen kurzen Überblick über wichtige Themen

aus der IHK-Arbeit zu geben. Lehner

informierte die Vollversammlungsmitglieder,

dass sich der im letzten Jahr initiierte

Masterplan Industrie für die Landeshauptstadt

Düsseldorf in einem entscheidenden

Stadium befi nde. Vor allem die Sicherung

ausreichender Gewerbefl ächen stehe dabei

im Fokus von IHK, Stadt und Unternehmen.

Auch der Erarbeitung des neuen Regionalplans

komme derzeit eine besondere Bedeutung

zu. Nachdem im letzten Jahr die

Phase der Materialsammlung abgeschlossen

worden ist, ständen nun die Leitlinien

zum neuen Regionalplan kurz vor der

Verabschiedung. Darin würden die für die

künftige Regionalplanung relevanten Themen

festgehalten. In Zusammenhang mit

der Fortschreibung des Regionalplans

würden zur Zeit die Gewerbefl ächen im

Kreis Mettmann auf ihre Marktfähigkeit

hin untersucht. Lehner betonte die guten

Fortschritte, die bei diesem Projekt im engen

Schulterschluss mit dem Kreis und den

kreisangehörigen Städten gemacht würden.

„Nicht nur die Stadtplanung, sondern

auch die Stadtentwicklung im Kammerbezirk

erfordert unsere Aufmerksamkeit“,

betonte der IHK-Präsident. „Wir werden

uns unter anderem aktiv an dem in Kürze

beginnenden Bürgerbeteiligungs- und

Werkstattverfahren an der Schadowstraße

beteiligen sowie an der Erarbeitung des

Stadtentwicklungskonzeptes in Erkrath.“

Initiative

niederbergischer

Unternehmen

IHK-Vizepräsident Ralf Burmester nutzte

die Sitzung der Vollversammlung, um

auf eine Initiative niederbergischer Unternehmen

für den Weiterbau der A 44 hinzuweisen.

Hintergrund: Der Bau der Verlängerung

der A 44 sei gestoppt worden,

da Rechtsunsicherheit über die Zulässigkeit

des Bauvorhabens herrsche. „Bereits

erstellte Bauwerke stehen wie Bauruinen

in der Landschaft“, bemerkte Burmester.

News 51

„Unser Ziel ist es, dass nicht immer nur allein

die Kritiker des Bauvorhabens Gehör

fi nden, sondern auch die Befürworter. Der

Weiterbau der A 44 bringt nur Vorteile für

die Region.“ In den kommenden vier bis

sechs Wochen werde die Initiative daher in

den regionalen Medien verstärkt Anzeigen

schalten. Unternehmer würden sich mit

Testimonials für den Weiterbau der A 44

einsetzen.

Jahresabschluss

der IHK

In einem weiteren Programmpunkt ging

es um den Jahresabschluss der IHK für

das Jahr 2011, der von der Vollversammlung

mit einem Ergebnis in Höhe von

2.813.723,32 Euro festgestellt wurde. Die

Vollversammlung beschloss, dieses Ergebnis

auf das nachfolgende Wirtschaftsjahr

zu übertragen. Auf Antrag der ehrenamtlichen

Rechnungsprüfer der IHK, Dr. Paul-

Otto Faßbender und Hans-Bernd Wolberg,

erteilte die Vollversammlung dem

Präsidium und dem Hauptgeschäftsführer

Entlastung. IHK-Präsident Lehner verkündete,

dass der IHK-Finanzausschuss

in seiner Sitzung im Oktober aufgrund der

guten fi nanziellen Situation eine erneute

Beitragserstattung – wie in den Jahren

2010 und 2011 – intensiv prüfen werde.

Änderungen des

Satzungs- und

Prüfungsrechts

Die Vollversammlung beschloss eine Änderung

der IHK-Sachverständigenordnung

entsprechend der Mustersachverständigenordnung

des Deutschen Industrie- und

Handelskammertages (DIHK). Sämtliche

Regelungen, die an das Alter der Sachverständigen

anknüpfen, wurden ersatzlos

gestrichen. Damit reagierte die IHK

auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts

in Leipzig, das entschieden hatte,

dass eine generelle Höchstaltersgrenze

für die öffentliche Bestellung und Vereidi-

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


52

News

gung von Sachverständigen gegen das Allgemeine

Gleichbehandlungsgesetz verstoße

und damit unwirksam sei. Außerdem

entschied die Vollversammlung einstimmig,

dass die Aufgabe zur Durchführung

der ab 1. Januar 2013 erforderlichen Sachkundeprüfung

für Finanzanlagenvermittler

von der IHK nicht nur für sich, sondern

gebündelt für die Niederrheinische

IHK zu Duisburg, die IHK Mittlerer Niederrhein

und die IHK zu Essen erledigt

wird. Präsident und Hauptgeschäftsführer

wurden ermächtigt, entsprechende öffentlich-rechtliche

Verträge über die Aufgabenübertragung

abzuschließen. Schließlich

beschloss die Vollversammlung ebenfalls

einstimmig, die Prüfungsordnungen für

die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe

und für die Sachkundeprüfung für

Versicherungsvermittler/-berater redaktionell

anzupassen. Grund: Am 1. April 2012

ist das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung

und Anerkennung im Ausland erworbener

Berufsqualifi kationen in Kraft

getreten, was zur Einführung einer neuen

Norm in der Gewerbeordnung geführt hat.

Dies wiederum hat redaktionelle Auswirkungen

auf die Prüfungsordnungen.

Energiepolitische

Positionen 2012

Die energiepolitischen Rahmenbedingungen

in Deutschland haben sich bedeutend

geändert: Vor fast einem Jahr wurde von

der Bundesregierung die mit dem Ausstieg

aus der Kernenergie verbundene Energiewende

eingeleitet. Die Energiepolitischen

Positionen der IHK NRW bedurften daher

einer Überarbeitung. Die Vollversammlung

verabschiedete die Energiepolitischen

Positionen 2012. Dieses Grundsatzpapier

greift die neuen Entwicklungen und

Rahmenbedingungen auf und stellt heraus,

welche Anforderungen die Unternehmen

an ein Gelingen der Energiewende

stellen. Es bildet nun den Rahmen für

die Stellungnahmen der IHK gegenüber

Politik, Verwaltung, der Öffentlichkeit

und den Medien. Es ergänzt die Reihe der

Grundsatzpapiere zur Wirtschaftspolitik

in Nordrhein-Westfalen sowie zur regionalen

und kommunalen Wirtschaftspolitik,

die bereits in den Jahren 2009, 2010 und

2011 verabschiedet wurden. Thomas Laur,

Geschäftsführer der Sonepar Deutschland

Erneuerbare Energien GmbH, gab zu bedenken,

dass es in NRW Nachholbedarf in

IHK-Vollversammlung

Sachen Förderung der Erneuerbaren Energien

gebe. „Der Standort Düsseldorf muss

auch mit dem Thema Erneuerbare Energien

verbunden werden“, fordert Laur.

„Hier gibt es doch zum Beispiel die Energieagentur

NRW, die sich mit dem Thema

befasst.“

Zukunft durch

Industrie e. V.

Dr. Andreas Bruns, Werksleiter Henkel

AG & Co. KGaA, Vorsitzender des IHK-

Industrieausschusses und Vorsitzender des

Vereins „Zukunft durch Industrie“, stellte

der Vollversammlung vergangene und aktuelle

Projekte der im August 2010 gegründeten

Industrieinitiative vor. Inzwischen

hat der Verein, der sich als Dialogplattform

versteht, mehr als 100 Mitglieder.

Bruns wies auch auf die Leuchtturmveranstaltung

der Initiative hin und lud die Anwesenden

zum Mitmachen ein: „Am 25.

Oktober wird zum zweiten Mal eine ‚Lange

Nacht der Industrie‘ stattfi nden. Allein

aus Düsseldorf und dem Kreis Mettmann

haben sich bereits gut zwei Dutzend Unternehmen

angemeldet, ihre Türen für die

interessierte Bevölkerung zu öffnen.“

Projektidee

Reisholzer Hafen

Ein industriepolitisches Projekt von überregionaler

Bedeutung stellte Vollversammlungsmitglied

Rainer Schäfer vor, Geschäftsführer

der Neuss Düsseldorfer

Häfen GmbH & Co. KG. Es sei geplant,

ein 56 Hektar großes Gebiet im Hafen

Reisholz für den trimodalen Warenumschlag

um- beziehungsweise auszubauen.

„Wir prüfen die Machbarkeit eines Multifunktionshafens

mit logistischen Bereichen

und Ansiedlungsmöglichkeiten weiterer

Industriebetriebe mit zugehörigen

Komplementärfunktionen“, informierte

Schäfer. Die Vollversammlung beschloss

einstimmig – unter dem Vorbehalt des po-

Gastrednerin bei der IHK-Vollversammlung war

Regierungspräsidentin Anne Lütkes.

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


IHK-Vollversammlung

sitiven Ergebnisses einer Machbarkeitsstudie

– dieses Projekt im Rahmen des

Masterplans Industrie Düsseldorf zu unterstützen.

Weltweit wirkungskraftstärkstes

Kraftwerk auf

der Lausward

IHK-Vizepräsident Dr. Udo Brockmeier,

Vorsitzender des Vorstands der Stadtwerke

Düsseldorf AG, stellte ein weiteres

industriepolitisch bedeutsames Projekt

im IHK-Bezirk vor: Den Bau eines Gas-

und Dampfturbinenkraftwerkes auf der

Lausward im Düsseldorfer Hafen. „Wir

werden mit einer Brennstoffausnutzung

von 85 Prozent das wirkungskraftstärkste

Kraftwerk der Welt bauen“, berichtete Dr.

Brockmeier. Die Vollversammlung sieht in

diesem Projekt einen wichtigen Beitrag zur

Stärkung des Industrie- und Energiestandortes

Düsseldorf.

Arbeit des

Außenwirtschaftsausschusses

Burkhard Dahmen, Vorsitzender des Vorstands

der SMS Siemag AG, Düsseldorf

und Hilchenbach, und Mitglied der Ge-

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muss auch meistergerecht sein;

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schäftsführung der SMS Holding GmbH,

Düsseldorf sowie Vorsitzender des IHK-

Außenwirtschaftsausschusses, berichtete

über die Arbeit des Außenwirtschaftsausschusses.

„Vertreter von 42 Unternehmen

unterschiedlicher Branchen mit dem gemeinsamen

Interesse an internationalen

Geschäften treffen sich zweimal jährlich

zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch

sowie zur Beratung der IHK-Geschäftsführung“,

informierte Dahmen. Er betonte

zugleich, dass Interessierte willkommen

sind, an den Sitzungen teilzunehmen.

„Film ab“ –

Wirtschaftsjunioren

zu Gast

Zu Gast in der Vollversammlung waren

auch die neuen Vorsitzenden der beiden

Wirtschaftsjuniorenkreise im IHK-Bezirk:

Claus-Andreas Boche, selbständiger

IT-Managementberater und Projektmanager

(PMP) und Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren

Düsseldorf sowie Stefan

Kemper, selbständiger Coach und Trainer

und Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren

Niederberg. Nachdem sich die beiden

kurz vorgestellt hatten, startete Boche

mit einem „Film ab“ eine musikalisch untermalte

Präsentation, mit der er gemeinsam

mit Stefan Kemper die zwei Juniorenkreise

vorstellte. Beide ermunterten die

Vollversammlungsmitglieder, in ihren Unternehmen

sowie Freundes- und Bekann-

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News 53

Die nächste Sitzung der IHK-Vollversammlung

findet am 19. November 2012 statt.

tenkreisen für eine Mitgliedschaft bei den

Wirtschaftsjunioren zu werben.

Arbeit am neuen

Regionalplan

Als Gastrednerin berichtete die seit August

2010 im Regierungsbezirk Düsseldorf

amtierende Regierungspräsidentin

Anne Lütkes über die Arbeiten zur Fortschreibung

des Regionalplans und dessen

Bedeutung für die Wirtschaft. Sie bot den

Unternehmen und allen Interessierten an,

sich an der Entwicklung beziehungsweise

Fortschreibung des neuen Regionalplans

zu beteiligen: „Es ist unser Ziel, den neuen

Regionalplan in einem dialogorientierten

Prozess zu erarbeiten“. Die Regierungspräsidentin

dankte der IHK für die qualifi

zierten Inputs, insbesondere in Form des

Fachbeitrags der Wirtschaft zum neuen

Regionalplan. Sie betonte zugleich, dass

die ökologische Transformation in der Industriegesellschaft

nur durch gemeinsame

Anstrengungen erreicht werden könne.

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54

News

IHK in Kürze

Industrie- und Innovationsreport

der IHKs

In ihrem neuen Industrie- und

Innovationsreport 2011/2012

informieren die 16 nordrhein-

westfälischen Industrie- und

Handelskammern über Entwicklung

und Innovationsverhalten

der Industrie-

Unternehmen in NRW, die

IHK-Brancheninitiativen Automotive,

Life Sciences, Software

und Telekommunikation

Geburtstage

Bernd Pucknat

60 Jahre

Am 3. Juni vollendete Bernd

Pucknat, Inhaber einer Agentur

für Versicherungen und Finanzdienstleistungen

in Hil-

sowie über Kooperationen von

Wirtschaft und Wissenschaft.

Der Industrie- und Innovationsreport

kann bei der IHK Düsseldorf,

unter Telefon: (0211)

3557-261 (Monika Krawietz)

kostenlos angefordert oder unter

www.duesseldorf.ihk.de,

Dokumenten-Nummer 81403,

heruntergeladen werden.

Kreativwirtschaft besucht

Düsseldorfer ISGs

Die IHK Düsseldorf hatte am

15. Juni Unternehmer aus der

den, sein 60. Lebensjahr.

Seit fast zehn Jahren ist der Diplom

Bankbetriebswirt ADG

im Bereich Versicherungen und

Finanzdienstleistungen selbständig

tätig. Sein Ziel ist es,

seine Kunden langfristig objektiv

und bedarfsgerecht insbesondere

bei der betrieblichen

Altersvorsorge und im privaten

Vorsorgebereich zu beraten.

Neben seiner berufl ichen Tätigkeit

setzt sich Pucknat ehrenamtlich

für die Interessen der

örtlichen Wirtschaft ein. Seit

2007 ist er Mitglied der IHK-

Vollversammlung.

Kreativwirtschaft zu einem

Rundgang durch die Gebiete

der drei Düsseldorfer Immobilien-

und Standortgemeinschaften

– City Ost, Worringer Platz

und Graf-Adolf-Straße – eingeladen.

Durch die Veranstaltung

mit dem Namen „Frei-Räume

für die Kreativwirtschaft“ kamen

insbesondere kleine Unternehmen

mit Immobilieneigentümern

in Kontakt. Denn

viele der Kreativen in Düsseldorf

suchen nach zentral gelegenen

und attraktiven Stand-

Reinhold Schlensok

50 Jahre

Am 5. Juni vollendete Reinhold

Schlensok, Geschäftsführer der

Teekanne GmbH & Co. KG,

Düsseldorf, sein 50 Lebensjahr.

IHK in Kürze

orten, die auch bezahlbar sind.

Gleichzeitig sind in den drei

Quartieren noch freie Flächen

zu fi nden.

Haushalt unter der Lupe

Kritisch hat sich die IHK

Düsseldorf mit den aktuellen

Haushaltsplanentwurf der

Stadt Wülfrath auseinandergesetzt.

Mehr zu der Stellungnahme

der IHK gibt es im Internet

unter www.duesseldorf.

ihk.de (Dokumenten-Nummer

86866 ).

Der verheiratete Diplom Kaufmann

startete seine berufl iche

Laufbahn im Produkt Management

von Procter und Gamble.

Über Stationen bei der Eckes

Granini GmbH und der Dr.

Scheller Cosmetics AG kam er

2010 ins Rheinland. Seit Anfang

2010 führt Schlensok als

Alleingeschäftsführer die Teekanne

Gruppe. Neben seiner

berufl ichen Tätigkeit setzt er

sich ehrenamtlich für die Interessen

der örtlichen Wirtschaft

ein. Seit 2011 ist Reinhold

Schlensok Mitglied der IHK-

Vollversammlung. Außerdem

engagiert sich der Vater dreier

Söhne bei den Rotariern in

Düsseldorf. In seiner Freizeit

spielt Schlensok gerne Kontrabass

und geht Wanderreiten in

möglichst ungestörter Natur.

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56

News

Keine Altersgrenzen für Sachverständige

Die Sachverständigenordnungen aller Industrie- und Handelskammern

enthalten bislang Altersgrenzen für die öffentliche

Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen. Das Bundesverwaltungsgericht

in Leipzig hat nun seine bisherige Rechtsprechung

in dieser Frage mit Urteil vom 1. Februar 2012 (Az.

8 C 24.11) geändert. Es hat entschieden, dass eine generelle

Höchstaltersgrenze gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz

verstößt und daher unwirksam ist.

Rechtsvorschriften

Vor diesem Hintergrund hat die IHK Düsseldorf ihre Sachverständigenordnung

geändert. Sämtliche Regelungen, die an das

Alter anknüpfen, wurden dabei ersatzlos gestrichen. Im Zuge der

Anpassung wurden noch weitere Änderungen vorgenommen, die

auf einem Vorschlag des „Arbeitskreises Sachverständigenwesen“

beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag für eine

bundeseinheitliche Muster-Sachverständigenordnung beruhen.

Bekanntmachung von Rechtsvorschriften

Änderung der Sachverständigenordnung

der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf

Die Vollversammlung der Industrie- und

Handelskammer zu Düsseldorf hat in

ihrer Sitzung am 4. Juni 2012 gemäß

§ 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung

des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember

1956 (BGBl. I S. 920 ff), zuletzt geändert

durch Artikel 2 des Gesetzes vom

22. Dezember 2011 (BGBl. I, S. 3044)

sowie gemäß § 36 Abs. 3 und 4 der

Gewerbeordnung in der Fassung der Bekanntmachung

vom 22. Februar 1999

(BGBl. I S. 202), zuletzt geändert durch

das Gesetz vom 15. Dezember 2011

(BGBl. I S. 2714) in Verbindung mit

§ 5 des Gesetzes über die Industrie-

und Handelskammern im Lande Nordrhein-Westfalen

vom 23. Juli 1957, zuletzt

geändert durch das Gesetz vom

9. Dezember 2008 (GV. NRW. S. 778),

folgende Änderung der Sachverständigenordnung

der Industrie- und Handelskammer

zu Düsseldorf vom 1.

Juli 2002, zuletzt geändert durch Beschluss

der Vollversammlung vom 31.

Mai 2010, beschlossen:

1. § 2 (Öffentliche Bestellung) wird wie

folgt geändert:

§ 2 Absatz 4 Satz 2 wird gestrichen;

der bisherige Satz 3 wird wie folgt

gefasst:

„Bei einer erstmaligen Bestellung

und in begründeten Ausnahmefällen,

insbesondere bei Zweifeln über

die Fortdauer der persönlichen oder

fachlichen Eignung des Sachverständigen,

kann die Frist von 5 Jahren unterschritten

werden.“

2. § 3 (Bestellungsvoraussetzungen)

wird wie folgt geändert:

a) § 3 Absatz 2 Buchstabe b)

wird wie folgt neu gefasst:

„er über ausreichende Lebens-

und Berufserfahrung verfügt;“

b) In § 3 Absatz 2 Buchstabe c) wird

der folgende Halbsatz angefügt:

„, er insbesondere über die erforderliche

geistige und körperliche

Leistungsfähigkeit entsprechend

den Anforderungen des beantragten

Sachgebiets verfügt;“

3. § 9 (Persönliche Aufgabenerfüllung

und Beschäftigung von Hilfskräften)

wird wie folgt geändert:

a) In § 9 Absatz 2 wird folgender

Halbsatz angefügt:

„, soweit es sich nicht um Hilfsdienste

von untergeordneter Bedeutung

handelt.“

b) § 9 Absatz 3 wird aufgehoben.

4. § 14 (Haftungsausschluss; Haftpflichtversicherung)

wird wie folgt geändert:

a) In § 14 Absatz 1 werden die Worte

„der Höhe nach“ gestrichen.

b) § 14 Absatz 2 Satz 1 wird wie

folgt neu gefasst:

„Der Sachverständige hat eine

Haftpflichtversicherung in angemessener

Höhe abzuschließen,

soweit nicht ausnahmsweise

nachvollziehbare Gründe dagegen

sprechen, und während der Zeit

der Bestellung aufrecht zu erhalten.“

5. § 16 (Fortbildungspflicht und Erfahrungsaustausch)

wird wie folgt geändert:

Nach § 16 Satz 1 wird folgender

Satz angefügt:

„Er hat der IHK regelmäßig geeignete

Nachweise darüber vorzulegen.“

6. § 19 (Anzeigepflichten) wird wie folgt

geändert:

§ 19 Buchstabe d) wird wie folgt neu

gefasst:

„die voraussichtlich länger als drei

Monate dauernde Verhinderung an

oder Einschränkung bei der Ausübung

seiner Tätigkeit als Sachverständiger,

insbesondere auch auf-

grund einer Beeinträchtigung seiner

körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit;“

7. § 20 (Auskunftspflichten, Überlassung

von Unterlagen) wird wie folgt

geändert:

In § 20 Absatz 1 Satz 1 werden nach

dem Wort „Pflichten“ folgende Worte

eingefügt:

„sowie zur Prüfung seiner Eignung“

8. § 22 (Erlöschen der öffentlichen Bestellung)

wird wie folgt geändert:

§ 22 Absatz 1 Buchstabe d) und §

22 Absatz 2 werden aufgehoben.

Düsseldorf, ausgefertigt,

den 4. Juni 2012

Industrie- und Handelskammer

zu Düsseldorf

Der Präsident Der Hauptge -

schäftsführer

gez. gez.

Prof. Dr. Ulrich Lehner Dr. Udo Siepmann

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Rechtsvorschriften

Neues von den Sachkundeprüfungen

Am 1. April 2012 ist das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung

und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifi kationen

in Kraft getreten. Es wurde ein neuer § 13c Gewerbeordnung zur

Anerkennung von ausländischen Befähigungsnachweisen eingeführt,

der die bisherigen Vorschriften § 5e BewachV und § 4a

Die Vollversammlung der Industrie- und

Handelskammer zu Düsseldorf hat in

ihrer Sitzung am 4. Juni 2012 gemäß

§ 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung

des Rechts der Industrie- und

Handelskammern vom 18. Dezember

1956 (BGBl. I S. 920 ff), zuletzt geändert

durch Artikel 2 des Gesetzes vom

22. Dezember 2011 (BGBl. I, S. 3044),

beschlossen:

Die Satzung für die Sachkundeprüfung

Versicherungsvermittler/-berater der Industrie-

und Handelskammer zu Düssel-

Die Industrie- und Handelskammer zu

Düsseldorf ist als Gründungsmitglied

dem öffentlich-rechtlichen Zusammenschluss

von Industrie- und Handelskammern

zur Feststellung der Gleichwertigkeit

von Berufsqualifikationen

beigetreten. Die Vollversammlung der

IHK Düsseldorf hat beschlossen, die

der Kammer nach dem Gesetz über die

Feststellung der Gleichwertigkeit von

Berufsqualifikationen obliegenden Aufgaben

auf den öffentlich-rechtlichen

dorf vom 24. Mai 2007, zuletzt geändert

durch Beschluss der Vollversammlung

vom 23. November 2009, wird wie

folgt geändert:

1. In § 9a Absatz 1 werden die Worte

„oder die Anforderungen für die nach

§ 4 VersVermV gleichgestellten Berufsqualifikationen“

gestrichen.

2. In § 9a Absatz 1 und 2 sowie in

§ 10a Absatz 3 wird jeweils der Verweis

auf „§ 4a Absatz 2 VersVermV“

geändert in einen Verweis auf „§ 4a

Absatz 1 VersVermV“.

Zusammenschluss zu übertragen. Die

entsprechenden Beschlüsse wurden

im IHK Magazin 03/2012, S. 56 f. bekannt

gemacht.

Es wird bekannt gemacht, dass der öffentlich-rechtliche

Zusammenschluss in

seiner konstituierenden Sitzung am 2.

April 2012 der Übernahme der ihm von

den beteiligten IHKs übertragenen Aufgaben

zugestimmt hat. Das Bayerische

Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur,

Verkehr und Technologie hat

Die Prüfungsordnung für die Sachkundeprüfung

im Bewachungsgewerbe der

Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf

vom 2. Dezember 2002, zuletzt

geändert durch Beschluss der Vollversammlung

vom 23. November 2009,

wird wie folgt geändert:

In § 6 Absatz 7 Satz 1 und in § 7 Absatz

5 wird der Verweis auf 㤠5e Absatz 2

Satz 1 BewachV“ geändert in einen Verweis

auf „§ 13c Absatz 2 GewO“.

die Aufgabenübernahme als Aufsichtsbehörde

über den öffentlich-rechtlichen

Zusammenschluss am 3. April 2012

genehmigt (Az. IV/3-4606b/30/49).

Die gefassten Beschlüsse und die Liste

der Mitglieder nach § 2 der Satzung

des öffentlich-rechtlichen Zusammenschlusses

wurden am 4. April 2012

im elektronischen Bundesanzeiger bekannt

gemacht.

Düsseldorf, ausgefertigt,

den 4. Juni 2012

Industrie- und Handelskammer

zu Düsseldorf

Der Präsident Der Hauptge -

schäftsführer

gez. gez.

Prof. Dr. Ulrich Lehner Dr. Udo Siepmann

Düsseldorf, ausgefertigt,

den 4. Juni 2012

Industrie- und Handelskammer

zu Düsseldorf

News 57

Bekanntmachung von Rechtsvorschriften

Änderung der Prüfungsordnungen

für die Sachkundeprüfung

im Bewachungsgewerbe und für Versicherungsvermittler/-berater

Bekanntmachung

VersVermV als „Generalnorm“ ersetzt. Die Prüfungsordnungen

für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe und die Sachkundeprüfung

für Versicherungsvermittler/-berater waren entsprechend

anzupassen.

Gründung einer gemeinsamen Einrichtung

nach § 10 Abs. 1 IHKG

zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Der Präsident Der Hauptge -

schäftsführer

gez. gez.

Prof. Dr. Ulrich Lehner Dr. Udo Siepmann

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12


58 Portraitiert

Arte, Themenabend: Klimawandel oder „Nach uns die Sintfl ut?“

Klima konkret – von Kyoto nach Grindelwald

Der Klimawandel hat längst Mitteleuropa erreicht. In bisher nicht dagewesener Geschwindigkeit

schmelzen in den Alpen die Gletscher. Die steigende Permafrostgrenze lässt auch den

Fels der Bergriesen bröckeln. Die internationale Klimapolitik scheint dagegen wie gelähmt.

Auch die letzte Klimakonferenz im südafrikanischen Durban fand keine gemeinsame Lösung

und vertagte sich. Maßnahmen zur Verlangsamung des Klimawandels sind vielen Nationen

zu teuer. Sie wollen nicht auf die immer noch vergleichsweise preiswerte, aber klimaschädliche

Energie aus Kohle, Gas und Öl verzichten. Bis heute gab es mit dem Kyoto-Protokoll

nur ein einziges Abkommen zu Verminderung des CO 2 -Ausstoßes. Trotzdem erreichte der

Ausstoß des Klimagases 2011 eine neue Rekordmarke und er wird weiter steigen. Dienstag,

17. Juli, Arte, 20.15 bis 22.05 Uhr

TV-Tipps

8. Juli bis 8. August 2012

DIENSTAG, 10. JULI

HR Fernsehen, 13.30 bis 14 Uhr

Die Möbelmacher

Mit Tradition in die Zukunft

Die nächsten drei Tage werden aufregend:

Da werden Peter und Philipp Thonet sehen,

wie sich ihre Produkte auf dem Weltmarkt

behaupten. In Mailand ist Möbelmesse,

die wichtigste in der Branche, und

die Möbelmacher sind wieder mitten drin.

Die Firma Thonet hat es an die Weltspitze

geschafft.

Donnerstag, 12. Juli

SWR Fernsehen, 0.15 bis 1 Uhr

Aus Erfahrung gut

Die Senior Experten

Für frühere Generationen war es noch

selbstverständlich, mit Eintritt ins Rentenalter

– also Anfang bis Mitte 60 – den

Beruf aufzugeben und sich gänzlich aus

dem Arbeitsalltag zurückzuziehen. Das

ist heute anders. Immer mehr ältere Men-

Bil Bi B dre dr d chte: hte:

BIL B DER DE D R BOX BBB OX

schen engagieren sich entweder ehrenamtlich

in ihrem Beruf weiter oder beginnen

noch einmal etwas ganz Neues. Irene Honegg-Mülhaupt

zum Beispiel ist 65 Jahre

alt und arbeitete 30 Jahre lang als Metzgermeisterin.

Gleich nach der Pensionierung

meldete sie sich bei einer Organisation,

die ehrenamtliche Entwicklungshelfer

rund um den Erdball vermittelt. Ihr erster

Arbeitseinsatz führt sie nach Afrika, genauer

nach Kigali in Ruanda, wo sie eine

deutsche Metzgereibesitzerin unterstützt.

Sonntag, 15. Juli

Bayerisches Fernsehen, 9.45 bis 10.15 Uhr

Campus Doku Erst tüchtig,

dann süchtig: Die Droge Arbeit

Sie sind die Leistungsträger der Gesellschaft

und genau so, wie viele Arbeitgeber

sich ihre Mitarbeiter wünschen: engagiert,

fl exibel, immer bereit und erreichbar.

Sie leben, um zu arbeiten. Doch das kann

auch eine Krankheit sein: „Arbeitssucht“.

300.000 bis 400.000 Menschen in Deutschland

sind Studien zufolge arbeitssüchtig –

und es werden immer mehr. Getrieben von

der Sehnsucht nach Anerkennung und Erfolg

machen sie ihre Arbeit zum pausenlosen

Dauerstress mit gravierenden Folgen

für sie selbst und auch für die Gesellschaft.

Mediziner rechnen damit, dass 20 bis 30

Prozent aller Berufstätigen in Zukunft

mindestens einmal an einem Burn-Out-

Syndrom erkranken – viele auch aufgrund

einer Arbeitssucht.

Bayerisches Fernsehen, 21.15 bis 21.45 Uhr

Faszination Wissen Kälte aus

der Sonne – Grüne Klimaanlagen

Rund 40 Prozent der Energie in Europa

werden in Gebäuden verbraucht. Beim

Heizen und Dämmen ist das Einsparpotenzial

bekannt, existieren zahlreiche

funktionierende Konzepte. Dass auch

Kühlsysteme große Möglichkeiten bieten,

entdecken Wissenschaftler und Ingenieure

erst nach und nach. Mit Sonnenenergie

etwa können nicht nur Wärme und Strom

erzeugt werden, sondern auch Gebäude

effi zient, günstig und umweltfreundlich gekühlt

werden. Auch Erdwärme kann Räume

kühlen.

MONTAG, 16. JULI

ZDF Info, 17.30 bis18 Uhr

Makro: Singapurs Erfolgsmodell

Bildrechte: ZDF UND MARKO LAKOMY

Medien

Singapur, der kraftstrotzende „Tigerstaat“,

gilt wirtschaftlich längst als Land

der unbegrenzten Möglichkeiten. Hochtechnologie-Firmen

bietet der asiatische

Stadtstaat alle Freiheiten und baut ihnen

riesige Forschungskomplexe. Tür an Tür

können die verschiedenen Zukunftsbranchen

hier forschen und kooperieren. Singapurs

Hafen ist der zentrale Warenumschlagplatz

für den Handel zwischen West

und Ost, und selbst US-Unternehmen

zieht die Dynamik Singapurs an.

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Medien Portraitiert

DIENSTAG, 17. JULI

Arte, 23.40 bis 23.55 Uhr

Mit offenen Karten Geopolitische

Aspekte der Hochschulbildung

Mit der Demokratisierung und Globalisierung

des Hochschulwesens wächst die

Zahl und die Beweglichkeit der Studenten

ständig. „Mit offenen Karten“ untersucht

die neuen Kräfteverhältnisse auf dem Gebiet

des Wissens, vor allem die Strategien

der Hauptbeteiligten: Studenten, Hochschulen,

Staaten und Unternehmen.

Donnerstag, 19. Juli

Phoenix, 15 bis 15.45 Uhr

Der Biogas-Wahnsinn

Bildrechte: BILDER DE BOX

Eine politisch forcierte Revolution vollzieht

sich auf dem Lande: Energie wird

zu einer Kernaufgabe der Landwirtschaft,

und das hat weitreichende Konsequenzen.

Ob Strom aus Biogas, oder Biodiesel und

Ethanol für Fahrzeuge, die Landwirtschaft

soll neue Märkte bedienen. Mais, Raps,

Rüben oder Weizen, alles was intensiv

wächst, kann und wird heute zu Energie

vergoren. Das Resultat: Um die Agrarfl ächen

sind regelrechte Verteilungskämpfe

entbrannt. Ackerland ist Gold wert und

auch die Rohstoffe, die darauf wachsen.

Um 200 bis 300 Prozent schnellen die

Pacht- und Landpreise in die Höhe – ein

echter Boom. Die Gegner der Bioenergie

dagegen beklagen die Verschandelung der

Landschaft und die Verarmung der Artenvielfalt.

Sonntag, 22. Juli

ZDF, 13.30 bis 14 Uhr

Planet e.: Der Fluch des Goldes

Der Geologe Thomas Siepelmeyer will Juweliere

davon überzeugen, nur Gold zu

verarbeiten, das umwelt- und sozialverträglich

gewonnen wurde. Grünes Gold.

Beziehen lässt sich das gefragte Edelmetall

von Goldsuchern, die es per Hand aus

den Flüssen waschen. Das ist zwar mühsam,

und die Ausbeute ist gering, aber es

gibt keinen Einsatz von Chemikalien und

keine Umweltverwüstung. Und die Nachfrage

steigt langsam, vor allem bei jungen

Paaren. Romantik und sonstige Sentimentalitäten

sind den Goldbrokern dagegen

egal. Sie bedienen mit Hochdruck einen

der profi tabelsten Märkte der Welt. Denn

seit Jahren steigt der Preis für Gold scheinbar

unaufhaltsam in schwindelnde Höhen.

Grund ist die Angst der Anleger, die sich

angesichts von Bankenkrisen und weltweiter

Schuldenberge massiv vor einer Infl ation

fürchten und für ihr Geld lieber das

Edelmetall kaufen.

Bildrechte: ZDF & BERND OBERGFELL

3 Sat, 21.45 bis 22.15 Uhr

Schwerpunkt Expedition Airport

Rund um die Welt in 66 Stunden: Im

Cockpit der Cargo-Könige

Frankfurt Airport. Sie starten Richtung

Westen, Kurs USA, und kommen 66 Stunden

später aus dem fernen Osten zurück.

Sie transportieren Luxuslimousinen und

Operationsbestecke, Pferde und Fußbälle,

Diamanten und Obst, Turbinen und exotische

Fische. Dreimal die Woche kurven

Frachtfl ieger der Lufthansa rund um den

Globus, mit Zwischenstopps in den USA,

auf Hawaii, in Neuseeland, Australien,

Malaysia, Pakistan und den Vereinigten

Arabischen Emiraten. Sie bringen Fracht

und laden Fracht ein, und sie halten sich

an einen minutengenauen Zeitplan. LH

8400 ist einmalig auf der Welt.

3 Sat, 22.15 bis 22.55 Uhr

Schwerpunkt Expedition Airport

Frau Düsentrieb: Vom Bankschalter

ins Cockpit

Der Lebensrhythmus der 29-jährigen Susanne

Keimel hat sich gehörig verändert,

seit sie den Job als Bankkauffrau kurzerhand

an den Nagel gehängt hat, um sich

ihren Traum vom Fliegen zu erfüllen. Ein

riskanter Schritt, doch er scheint sich gelohnt

zu haben: Als Deutschlands jüngste

Co-Pilotin auf einer Cargo-Maschine ist

ihr Zuhause seither die – sprichwörtlich –

weite Welt. Doch anders als ihre Kollegen

im Passagierverkehr sind die „Trucker der

Lüfte“ auf ihren Reisen oft bis zu zehn Tage

lang unterwegs. Hongkong, Dubai, Kasachstan,

Afrika – und zwischendurch immer

nur kurz zu Hause. Vier Tage eben.

Danach sitzt Susanne wieder im Cockpit

der riesigen MD-11, chauffi ert Obst, Maschinenteile

und bisweilen sogar Angelwürmer

rund um den Globus.

FREITAG, 3. AUGUST

Arte, 11.25 bis 11.50 Uhr

Der Blogger:

Renaissance der Industrie

Fiat hat seine nach Polen ausgelagerte Produktion

nach Italien zurückgeholt, aber

die Arbeitsbedingungen im Werk von Neapel

haben sich verschlechtert. In Baden-

Württemberg sind die „Hidden Champions“

– das heißt relativ unbekannte, kleine

oder mittelständische Unternehmen, die in

ihrem Segment jedoch Marktführer sind –

der deutschen Industrie keineswegs alle im

Hightech-Bereich zu fi nden. Und im französischen

Jura schlägt die Spielzeugindustrie

heute der chinesischen Konkurrenz ein

Schnippchen.

3 Sat, 21 bis 21.30 Uhr

Makro: Mission Mongolei

Die Mongolei ist eines der rohstoffreichsten

Länder der Welt. Jetzt erlebt

das zentralasiatische Land einen radikalen

Strukturwandel von der traditionellen

Viehwirtschaft hin zu einer Bergbau-Nation.

In einem der abgelegensten Gebiete

der Welt, der mongolischen Gobi-Wüste,

entsteht eine der größten Kupferminen

der Welt.

REGELMÄSSIGE SENDUNG:

Lokalzeit Düsseldorf

und Wuppertal im WDR

Tagesaktuelle Informationen aus der Region.

montags bis freitags, 18 bis 18.05 Uhr

montags bis samstags, 19.30 bis 20 Uhr

Kurzfristige Programmänderungen sind möglich.

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59


60 Portraitiert

Buch-Tipps

Social Media Handbuch

Von Facebook, You Tube und Twitter steht

im „Social Media Handbuch“ wenig. Und

dennoch erfährt der Leser eine Menge darüber.

Denn es werden keine Einzelphänomene

untersucht, sondern Grundlagen vermittelt

und die sozialen Medien aus einer

übergeordneten Perspektive betrachtet. 16

Theorien, Methoden und Modelle von USamerikanischen

Autoren wie Chris Anderson,

Malcom Gladwell oder Jeff Jarvis sind

in dem Sammelband gut verständlich zusammengefasst.

Im letzten Teil werden einige

davon einem Praxistest unterzogen und

Anwendungsfälle aufgezeigt.

Social Media

Handbuch:

Theorien, Methoden,

Modelle, Daniel Michelis,

Thomas Schildhauer

(Hrsg.), Nomos Verlag,

358 Seiten, 34,00 Euro,

ISBN 978-3-8329-7121-2

Die Zukunft der Industrie

in Deutschland

Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und

ein großes Potenzial für die Zukunft der

deutschen Wirtschaft und Gesellschaft –

das alles steckt in der deutschen Industrie.

In dem Buch „Zukunft der Indus trie

in Deutschland. Innovationstreiber für

Wirtschaft und Gesellschaft“ greifen Meinungsführer

aus Wirtschaft, Wissenschaft

und Politik in Interviews die wichtigsten

Megatrends und die daraus entstehenden

Herausforderungen für die Gesellschaft

auf. Sie beschreiben die Strategien der

deutschen Industrie, um sich diesen Herausforderungen

zu stellen. Darüber hinaus

geben Unternehmen praxisnah Einblicke,

mit welchen Produkten und Dienstleistungen

sich ihrer Meinung nach in Zukunft

Geld verdienen lässt.

Die Zukunft

der Industrie

in Deutschland

– Innovationstreiber für

Wirtschaft und Gesellschaft,

Markus Garn,

Dr. Roland Mohr, Isabel

Werthmann (Herausgeber),

F.A.Z.-Institut für Management –

Markt- und Medieninformationen GmbH,

Frankfurt am Main, 282 Seiten, 29,90 Euro,

ISBN 978-3-89931-786-7

Foto- und Bildrecht

Das Foto- und Bildrecht spielt nicht nur in

der täglichen Praxis von Medienunternehmen,

Verlagen und Agenturen eine immer

größere Rolle. Auch in der täglichen Unternehmenspraxis

anderer Branchen werfen

die Herstellung oder Veröffentlichung

von Fotos, das Einräumen der Nutzungsrechte

und andere Verträge rund um das

Thema Fotografi en immer wieder Rechtsfragen

auf. Werden hierbei Fehler gemacht,

kann das teuer werden. Die mittlerweile

vierte Neuaufl age des Handbuchs

„Foto- und Bildrecht“ gibt einen aktuellen,

praxisnahen Überblick über die alltäglichen

Fragestellungen des Fotorechts und

erläutert sie kompakt und verständlich.

Medien

Foto- und Bildrecht

Dr. Endress Wanckel,

Verlag C.H. Beck, München,

444 Seiten, 49 Euro,

ISBN 978-3-406-61433-0

Leitfaden Mittelstandsanleihen

Die Kreditvergabepraxis von Banken hat

sich in den letzten Jahren durch verschärfte

Aufl agen und Vorschriften deutlich verändert.

Gerade mittelständische Unternehmen

sahen sich teilweise gezwungen, sich

nach Finanzierungsalternativen umzusehen.

Hierzu gehören auch Mittelstandsanleihen,

die seit Einführung der speziellen

Börsensegmente im Jahr 2010 ein erhebliches

Gesamtvolumen erreicht haben. Der

Leitfaden Mittelstandsanleihen informiert

Unternehmer, aber auch Privatanleger und

Unternehmensberater über alle wichtigen

Themen zur Emission einer Mittelstandsanleihe.

Erfahrungsberichte verknüpfen

zudem Theorie und Praxis.

Mittelstandsanleihen

– Ein Leitfaden für die

Praxis, Konrad Bösl,

Peter Thilo Hasler

(Hrsg.), Springer Gabler

Verlag, Wiesbaden, 334

Seiten, 49,95 Euro, ISBN

978-3-8349-3398-0

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de

Foto: IM IMA M GO


Medien

Tipps für Blogs & Websites

Unternehmenscheck: Online-Selbsttest

Die Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ hat ihren neu gestalteten „Unternehmenscheck

Guter Mittelstand“ veröffentlicht. Der kostenlose Selbsttest unterstützt vor allem kleine

und mittelständische Unternehmen dabei, sich frühzeitig auf künftige Herausforderungen

vorzubereiten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Arbeitgeber können überprüfen, wie gut

ihr Betrieb bereits aufgestellt ist und wie sie beispielsweise die Arbeitsgestaltung und interne

Organisation verbessern können. www.inqa-unternehmenscheck.de/

Facebook: Timeline als Film

Das Kooperationsprojekt „Movie Maker“

(Bild 1) von Facebook und Defi nition

6 ermöglicht es Privatpersonen schon

seit längerem, die eigene Chronik als Film

auszugeben. Nach einer Datenfreigabe für

„Movie Maker“ werden auf Facebook veröffentlichte

Inhalte, beispielsweise Statusmeldungen,

Bilder oder Filme, automatisiert

zu einem rund einminütigen Video

verschmolzen. Die im Film genutzten Fotos

und auch der Soundtrack können später

noch ausgetauscht werden. Seit kurzem

steht dieses kostenlose Tool auch für Facebook-Seiten

– und damit für Unternehmen

– zur Verfügung.

www.timelinemoviemaker.com/

Schon erledigt? Eintrag bei

Google Places validieren!

Google verbindet derzeit konsequent seine

Dienste. Hinter dem Namen „Google+

Local“ verbirgt sich eine Verknüpfung

aus Einträgen bei Google Places, Google

Maps (Bilder 2 und 3) und Zagat. Da

Google die Informationen oft von öffentlich

zugänglichen Verzeichnissen wie den

Gelben Seiten übernimmt, sind dort auch

Einträge von Unternehmen vorhanden,

die diese nie erstellt oder beantragt haben.

Um die Richtigkeit in allen Google Diensten

zu garantieren, empfi ehlt es sich deshalb

für Unternehmen, den bei Google

Places hinterlegten Eintrag zu validieren

oder – sofern keiner vorhanden – einen

zu erstellen. Notwendig hierfür ist lediglich

ein kostenloses Google Konto. Google

prüft den Eintrag und sendet dann eine

Pin sowie Aktivierungsanweisungen an

die Geschäftsadresse. Nachdem ein Eintrag

validiert wurde, kann er jederzeit bearbeitet

werden.

www.google.de/places

unternehmer.de: ein Blog für

Fach- und Führungskräfte

Was ist Diversity Management? Welche

Änderungen gibt es im Wettbewerbsrecht?

Und warum sollten Unternehmen Webinare

durchführen? Auf Fragen wie diese

geht das Blog unternehmer.de (Bild 4)

ein. Pro Tag werden mehrere Artikel, mitunter

auch Infografi ken oder Videos veröffentlicht,

die für Fach- und Führungskräfte,

Selbständige und Existenzgründer von

Belang sind. Die Autoren kommen aus der

Praxis: Routiniers, die sich im B2B-Bereich

bereits einen Namen gemacht haben, aber

Portraitiert

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

1

2

3

4

61

auch junge Autoren. Inhaltlich, stilistisch

und qualitativ steht unternehmer.de einem

klassischen Medium in nichts nach. Herausgegeben

wird das Blog von der Marktplatz

Mittelstand GmbH & Co. KG

http://www.unternehmer.de/


62 Portraitiert

Dolce Vita mit Giuseppe Saitta

Die Piazza Saitta in Oberkassel

Text: HOLGER VON DER BURG

Foto: PAUL ESSER

Feine italienische und mediterrane Küche,

so lässt sich das Angebot der Piazza Saitta

auf einen Nenner bringen. Und auch das

Ambiente stimmt in dem geschmackvoll

eingerichteten Restaurant unter der Leitung

von Giuseppe Saitta.

Die in Italiens Küchen so wichtigen Vorspeisen

nehmen gebührend Platz auf der

Karte ein. Eine Vielzahl der kalten und

warmen Antipasti wie Meeresfrüchtesalat,

Tatar vom frischen Thunfi sch und die toskanische

Bohnensuppe mit Parmaschinken

regen den Appetit an. Wir probieren das

Duett von Rinderfi letcarpaccio und Vitello

Tonnato (12 Euro) und die Hummercremesuppe

(12,50 Euro). Beide Speisen

sind ausgezeichnet.

Beim Hauptgericht entscheiden wir uns für

das Rinderfi let an Barolosauce mit Kartoffeln

und Gemüse (24,50 Euro) und das

Paillard vom Kalb mit Rucola und Parmesan

(17,50 Euro). Das zarte Fleisch ist auf

den Punkt gebraten und genauso wie die

Beilagen ein Genuss. Neben weiteren Fleischgerichten

bietet das Restaurant auch verschiedene

Fischgerichte als Hauptgang an.

Das Steinbuttfi let mit Kartoffelpüree und

Gemüse (24,50 Euro) ist sehr zu empfehlen.

Nicht fehlen dürfen natürlich die Nudelgerichte,

wobei die Penne mit Salsiccia

(8,50 Euro) ein echter Geheimtipp ist.

Anschließend muss es noch ein Dessert sein.

Das Angebot ist einfach zu verlockend.

Wir wählen das Schokoladensouffl é (9 Euro)

– ein krönender Abschluss unseres Besuchs.

Dabei ist die Auswahl nicht ganz

einfach, locken doch noch andere süße

Köstlichkeiten wie beispielsweise die Creme

Brûlèe mit Bergamotte und Birne in Rotwein

oder eine Käseauswahl (beides 9,50

Euro).

In der Piazza Saitta lohnt es sich übrigens

immer, nicht nur einen Blick in die Speisekarte

zu werfen, sondern auch die wechselnden

Tagesangebote zu probieren. Und

in dem Restaurant sind nicht nur Speisen

und Getränke ein Genuss. Auch das Preis-

Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet, das

Personal freundlich und aufmerksam. Ins-

Piazza Saitta

Barbarossaplatz 3

40545 Düsseldorf

Restaurant-Tipp

besondere bei der Weinauswahl kann man

den Empfehlungen folgen, denn im Saitta-

Keller lagern zahlreiche erlesene Tropfen

aus den italienischen Weingütern.

Ein Besuch in dem italienischen Restaurant

ist übrigens auch bei schönem Wetter

eine gute Idee: Die ansprechende, geräumige

Terrasse lädt zum Verweilen ein.

Geöffnet: montags, mittwochs bis

freitags, 12 bis 15 und

18 bis 24 Uhr

dienstags, 18 bis 24 Uhr

samstags, 12 bis 24 Uhr

sonntags Ruhetag

Reservierung empfohlen

Telefon: (0211) 1715191

Telefax: (0211) 1715192

E-Mail: saitta@saitta.de

Internet: www.saitta.de

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


Tipps und Termine

300 x Friedrich.

Preußens König

und Schlesien

Sonderausstellung

Oberschlesisches

Landesmuseum

Bahnhofstraße 62

bis 16. September

11 bis 17 Uhr

Düsseldorfer Rollnächte

Auf Skates unterwegs

durch die Landeshauptstadt

19. Juli

2. August

Weitere Informationen

unter www.rollnacht.de

Fotoausstellung

„Mein Erkrath“

Museum Lokschuppen

Ziegeleiweg 1-3

22. Juli

11 bis 17 Uhr

Die Morgenröte

unserer Freiheit

Die Lebensgeschichte

des Nelson Mandela

Kulturzentrum, Flügelsaal

Hauptstraße 133

5. Juli

19.30 Uhr

Rhein

Ratingen

Düsseldorf

Rhein

4. Hildener Summerjazz-Workshop

unter Leitung von

Axel Fischbacher

Institut für öffentliche

Verwaltung

Hochdahler Straße 280

30. Juli bis 4. August

13 bis 14 Uhr

Erkrath

Heiligenhaus

Mettmann

Portraitiert 63

www.duesseldorf.ihk.de ihk magazin 07.12

Hilden

Langenfeld

Monheim

Nacht der kleinen Preise

& Sommerparty

Innenstadt –

Fußgängerzone Neviges

21. Juli

17 bis 12 Uhr

Wülfrath

Haan

Velbert

Haaner Sommer

Der Strand

im Häusermeer

30. Juni bis 19. August

Weitere Informationen

unter

www.haaner-sommer.de

Septeto Santiaguero

Kubanische Musik, bei der

garantiert niemand die

Hüfte und Füße stillhalten

kann

Heiligenhauser Club

Hülsbecker Straße 16

11. Juli

19 Uhr

Werksführung bei

Rheinkalk

Besichtigung der größten

aktiven Steinbrüche Europas

Veranstalter

Zeittunnel Wülfrath

11. Juli

10 Uhr

9. Mettmanner Kunstmeile

Innenstadt

8. Juli

Ab 11 Uhr


64 Portraitiert

14

Fragen an ...

Ihno Wucke,

Siebdruck Stucke &

Wucke GmbH & Co. KG,

Monheim am Rhein

Wo möchten Sie leben?

Ich fühle mich extrem wohl in Langenfeld,

wo ich lebe. Die Stadt ist schuldenfrei

und bietet schöne Möglichkeiten zum

Einkaufen und für die Freizeit. Zudem habe

ich hier unser Haus mit viel Herzblut

umgebaut.

Was schätzen Sie am Standort Monheim?

Die unkomplizierte Art der Wirtschaftsförderung

und die Zusammenarbeit mit

der Stadt. Für uns als Druckerei, die ihre

Hauptkunden in Köln, Düsseldorf und im

Ruhrgebiet hat, ist Monheim verkehrstechnisch

optimal angebunden.

Was sollte für den Standort noch

getan werden?

Die Senkung des Hebesteuersatzes ist

ein Anfang, um weitere Unternehmen anzusiedeln.

Davon versprechen wir uns natürlich

neben der fi nanziellen Entlastung

auch interessante Kundenkontakte.

Welchen Beruf hätten Sie gerne ergriffen?

Siebdrucker! Auch wenn es ein wenig

„romantisch“ klingt, habe ich tatsächlich

mein Hobby zum Beruf gemacht. Ich habe

schon als Kind bei meiner Oma mit Sieben

experimentiert und im Keller meinen ersten

Handandrucktisch gehabt.

Ihre größte Stärke?

Organisationstalent und technisches

Know-how. Wenn es den anderen zu hektisch

wird, laufe ich erst zur Höchstform

auf. Mein Interesse am Maschinenbau und

der Elektrotechnik kommt mir natürlich

auch in unserem hochtechnisierten Betrieb

zu Gute. Es ist schon praktisch, wenn man

nicht für jede Reparatur an der Maschine

einen Servicetechniker bestellen muss.

Ihre größte Schwäche?

Ich nehme mir zu wenig Zeit für Familie

und Freunde.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei

Ihren Gesprächspartnern am meisten?

Wenn Sie zuhören und mich mit interessanten

Ideen begeistern können.

Welche Eigenschaften Ihrer Gesprächspartner

schätzen Sie am wenigsten?

Arroganz und Vorurteile.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?

Am liebsten aktiv. Ich kann nicht gut

auf dem Sofa sitzen und nichts tun. An

unserem Haus gibt es noch einiges, das ich

umbauen und ändern möchte, da wird es

nie langweilig.

Wer gehört zu Ihren Vorbildern?

Mit Vorbildern habe ich so meine Probleme,

aber Menschen die in sozialen, zum

Beispiel Pfl egeberufen, arbeiten, haben meinen

größten Respekt.

Welche Reform bewundern Sie am meisten?

Große Reformen werden leider eh nicht

realisiert, denn die Politiker haben zu viel

Angst davor, Wählerstimmen zu verlieren.

Wären Sie Politiker, was würden Sie

sofort ändern?

Das drängendste Problem sehe ich in der

Altersarmut und in unserem Rentensystem.

Hier würde ich zuerst ansetzen.

Bitte vervollständigen Sie den Satz:

Der Wirtschaft geht es gut, wenn …

… der Mittelstand ebenso als Motor der

Industrie gesehen wird wie das Lieblingskind

der Politiker, die Automobil-Branche,

und auch ähnlich behandelt wird.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Nit schwade… Made! (Nicht reden…

Machen!) (mundartliches Sprichwort).

magazin

HERAUSGEBER UND EIGENTÜMER:

Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf,

Ernst-Schneider-Platz 1, 40212 Düsseldorf

Postanschrift:

Postfach 101017, 40001 Düsseldorf

Telefon: (0211) 3557-0

Telefax: (0211) 3557-401

E-Mail: IHKDUS@duesseldorf.ihk.de

IHK im Internet:

http://www.duesseldorf.ihk.de

Zweigstelle Velbert:

Nedderstraße 6, 42551 Velbert

Telefon: (02051) 9200-0

Telefax: (02051) 9200-30

REDAKTION:

Antje Mahn

Telefon: (0211) 3557-205

E-Mail: mahn@duesseldorf.ihk.de

Jens van Helden

Telefon: (0211) 3557-268

E-Mail: helden@duesseldorf.ihk.de

Die mit dem Namen des Verfassers oder seinen

Initialen gezeichneten Beiträge geben

die Meinung des Autors, aber nicht unbedingt

die Ansicht der Industrie- und Handelskammer

zu Düsseldorf wieder. Nachdruck nur mit

Genehmigung der Redaktion.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmt

die Redaktion keine Gewähr.

VERLAG, GESAMTHERSTELLUNG UND

ANZEIGENVERWALTUNG:

Bergische Verlagsgesellschaft Menzel

GmbH & Co. KG, Neumarktstraße 10,

42103 Wuppertal,

Katja Weinheimer, Eduardo Rahmani

Telefon: (0202) 451654

Telefax: (0202) 450086

E-Mail: info@bvg-menzel.de

http://www.bvg-menzel.de

Gültig ist Anzeigenpreisliste Nr. 7

vom 1. Januar 2006, ISSN 1438-5740

LAYOUT: Melches Vonderstein Werbeagentur

GmbH, Düsseldorf

DRUCK: L. N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Das „IHK-Magazin“ erscheint einmal im Monat

und kann von den beitragspfl ichtigen Kammerzugehörigen

der IHK Düsseldorf im Rahmen

ihrer Mitgliedschaft ohne besonderes Entgelt

bezogen werden. Nicht-Kammerzugehörige können

das Magazin zum aktuellen Abonnementpreis

bei der Bergischen Verlagsgesellschaft

Menzel beziehen.

ihk magazin 07.12 www.duesseldorf.ihk.de


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