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Volley Köniz schafft Coup und beendet Voléros ... - VBC-Köniz

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Volley Köniz schafft Coup und beendet Voléros ... -

Montag24. Januar2011KeinDurchkommen:DieKönizerinnenBarbaraDégi(links)undPatriciaSchaussblockenVoléro-Zürich-AngreiferinTijanaMalesevicerfolgreich. MarcReber/zvgVolleyKönizschafftCoupundbeendetVolérosSiegesserieVOLLEYBALL KönizhatunerwartetgegenVoléroZürich3:2gewonnenunddieSiegesseriedesChampionsinderMeisterschaftnach40Spielenbeendet.BlockspielerinPatriciaSchaussund«Service-Ass»BarbaraDégiwarendieMatchwinnerinnen.Nach dem Servicefehler derWeltklasseangreiferin BrankicaMihajlovic brachen im OZK alleDämme.DieKönizerFanswarenhingerissen von der Leistungihrer Lieblinge, die mit einemunerwarteten 3:2 (25:22, 15:25,19:25, 25:15, 15:12)-Erfolg gegendas übermächtige Voléro Züricheinen Exploit landeten. Die Sie-gesseriedesChampions-League-Vertreters in der Meisterschaftendete nach 40 Spielen. Es warderersteErfolgvonKönizgegendie Zürcherinnen nach zuletztsiebenNiederlageninFolge.Das Ensemble von Dirk Grosshat es im letzten Spiel der Qualifikationsrundeam Samstag inAesch-Pfeffingen selbst in derHand, mit einem Sieg (egal, wiehochdasResultatausfällt)denangestrebtendrittenPlatzzuvertei-digen. So kann Köniz den vorzeitigenClash im Playoff-HalbfinalgegenVoléroverhindern.Voléro:41vermeidbareFehlerNatürlichprofitiertendieBernerinnendavon, dass Voléros TrainerinSvetlana Ilic zahlreicheWechsel vornahm; natürlich istder Formaufbau des SchweizerMeisters auf den Champions-League-Achtelfinal gegen denrussischen Meister OdinzowoAnfang Februar ausgerichtet,und natürlich hat Voléro mit 41(!) Eigenfehlern (Köniz 23) dieKonzentrationvermissenlassen.Trotzdem:ManmussdieChanceerst nutzen – und das hat VolleyKönizvorzüglichgemacht.Erstklassige Leistungen zeigtenPatricia Schauss mit siebenBlockpunkten und Barbara Dégi(14 Gewinnpunkte), die mit gefährlichenAufschlägen ein umsandere Mal für Irritationen inden Reihen der Zürcherinnensorgte. «Das Gefühl, Voléro dieerste Saisonniederlage beigebrachtzuhaben,istunbeschreiblich.Der Sieg zeigt, was mit gutemZusammenhaltallesmöglichist»,sagteSchauss,ummiteinemSchmunzelnanzufügen:«DasLebenist voller Überraschungen.ImDezemberverlorenwirgegendenTabellenvorletztenBiel2:3.»Diese Niederlage sei abgehakt,meinte die 22-jährige Mittelblockerin,welche ihre stärkste VorstellungimKönizerDresszeigte.Dégi:«WirhattenFeuer»«Ichbineinfachglücklich»,sagteBarbara Dégi, 27, nach dem Exploit.«WirhattenFeuerundvielSelbstvertrauen. Selbst im fünftenSatz dachten wir nie daran,dass wir verlieren könnten.»Auch die ungarische Nationalspielerinbezeichnete das 2:3 inBiel als «einmaligen Ausrutscher».BeiallerEuphoriemüssederFokusnunaufdasletzteQualifikationsspielin Aesch-Pfeffin-genundtagsdaraufaufdenCup-Halbfinal gegen Neuenburg (16Uhr,OZK,Gratiseintritt)gerichtetwerden, meinte Dégi. «DieChance,denCupfinalinderBernerWankdorfhalle vor 3000 Zuschauernzu bestreiten, dürfenwirunsnichtentgehenlassen.»Dirk Gross, der Könizer Teamchef,sprach vom «wertvollstenSieg, seit ich in Köniz Trainerbin»(dasisterseit2007).EndlichhabesichdasTrainingausbezahlt,meinte der 46-jährige Deutsche:«Wir haben stundenlang Serviceund Annahme geübt. Ich mussmeinen Spielerinnen ein Riesenkomplimentfür die Willensleistungmachen.» Sein Team habeausdemDezemberlochherausgefunden,stellte Gross erleichtertfest. ThomasWältiTelegramm/StatistikSeite26

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