Folien der 15. Sitzung vom 04.07.2013 - Bürgerhaushalt

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Folien der 15. Sitzung vom 04.07.2013 - Bürgerhaushalt

15. Sitzung des Beirateszum Bürgerhaushalt4. Juli 2013, 19 UhrStadtweinhausLublinzimmer


Agenda1. Aussprache mit Vertreterinnen undVertretern der Fraktionen und Gruppen imRat der Stadt Münster2. Öffentlichkeitsarbeit1. Bisheriges Konzept der Öffentlichkeitsarbeit2. Ergebnisse der ArbeitsgruppeÖffentlichkeitsarbeit3. Erkenntnisse aus dem Workshop desBeirates am 15. März4. Verschiedenes2


TOP 1:Aussprachemit Vertreterinnen und Vertreternder Fraktionen und Gruppenim Rat der Stadt Münster


TOP 2:Öffentlichkeitsarbeit


Agenda1) Ziele des BHH / Ziele der Öffentlichkeitsarbeit2) Gestaltungskonzept3) Pressearbeit4) Printmaterialien5) Internet6) Aktionen7) Besondere Zielgruppen8) Verwaltungsinterne Kommunikation9) Ressourcen10) Fazit aus Sicht der Verwaltung6


1) Ziele des Bürgerhaushalts2010• mehr Akzeptanz für die Haushaltslage und denHaushalt an sich bei besser abgestimmtenPrioritäten• Aktivierung von Bürgerinnen- undBürgerengagement• höhere Effizienz des Verwaltungshandelns durchEinbeziehung von Bürgerinnen- undBürgerwissen• stärkeres Kostenbewusstsein bei allen Beteiligten• Förderung der Demokratievgl. Vorlage V/0077/20107


2011:1) Ziele des BHH / Ziele derÖffentlichkeitsarbeit• BHH bekannt machen und erklären• Menschen zum Mitmachen motivieren, vor allem„Normalbürger“• Münsters Haushalt verständlich und transparent(auf der Internetseite zum Bürgerhaushalt)veranschaulichen• Jugendliche ebenso wie Senioren undSeniorinnen gezielt ansprechenvgl. Vorlage V/0029/2011/1. Erg.8


1) Ziele des BHH / Ziele derÖffentlichkeitsarbeit2012:• Erhöhung des Bekanntheitsgrades• Erhöhung der Aktivierungsquote• Zielgruppen Senioren, Jugendliche und Migrantenstärker im Verfahren zu berücksichtigen• Verfahren soll insgesamt sehr niedrigschwelligbleiben• Schwerpunkt der Aktivitäten auf der nichtorganisiertenBürgerschaftvgl. Vorlage V/0960/20119


2) Gestaltungskonzept• Gestaltungskonzept zur Wiedererkennbarkeitdes neuenInstruments BHH• Kernelemente 2011:– Wort-Bild-Marke– Festlegung Farbigkeit, Schrift etc.– Sprechblase mit Slogan„Sagen Sie doch mal was!“10


2) Gestaltungskonzept• Gestaltungskonzept 2012fortgeschrieben:Wegen Wiedererkennungbeibehalten:– Wort-Bild-Marke– Sprechblase– Farbigkeit, Schrift etc.Slogan angepasst:„Da mach‘ ich mit!“+ weitere Adaptionen Anlass bezogen11


3) Pressearbeit• Über 40 städtische Pressemitteilungenseit April 2011, z. B.– Bewerbung der Veranstaltungen– Bewerbung der Vorschlags- undBewertungsphasen– Information über Dokumentationsphase,politische Beratungsphase undRechenschaftsphase– Informationen zu den Themen Haushalt undHaushaltstransparenz12


• Pressekonferenzen zum Auftakt und zumHaushalt• Beantwortung von Presseanfragen undVermittlung von Gesprächspartnern• Interviews bei– Radio Antenne Münster (Themen-Sendung mit Oberbürgermeister)– HochschulsenderRadio Q3) Pressearbeit13


4) Printmaterialien2011• Broschüre (Auflage 7.600)• Postkarte, 4 Motive zurZielgruppenansprache (je2.500)• Plakate14


4) Printmaterialien2012• Broschüre (Auflage 7.000)mit Münster-Fotos underfolgreich umgesetztenVorschlägen der 1. Runde• Stadtbezirkspostkarten• Plakate (auch in Bussen)• Hinweis: BHH auch inBroschüre zu kommunalenBeteiligungsrechtenaufgenommen15


20124) Printmaterialien16


20124) Printmaterialien17


5) Internet2011• Aufbau einer umfassendenInternetpräsenz– Aufbau einer Vorschlags- und Bewertungsplattform(mit Registrierungsfunktion)– Informationen zum Bürgerhaushalt allgemeinund zu den einzelnen Phasen– Häufige Fragen und Antworten– Informationen und Tabellen zum Haushalt• Newsletter als Angebot für Registrierte18


5) Internet2011• Verschiedene Anreißer unter www.muenster.de(Startseite / Rathaus)• Bewerbung des Bürgerhaushalts über diestädtische Facebook-Seite• Hinweis auf Bürgerhaushalt über andereFacebook-Auftritte (Münster4Life, AntenneMünster)• Verlinkung des Bürgerhaushalts durchstädtische Ämter / Einrichtungen (Sportamt,VHS, Wuddi, La Vie)19


5) Internet2011• Nutzung der städtischen E-Mail-Verteilerder Fachämter• Ergänzung der städtischen E-Mail-Signatur20


5) Internet2011• Aufnahme aller Termine unter– münstermine– VeranstaltungskalenderMünsterMarketing21


5) Internet2012• Ausbau der Internetpräsenz– Umgesetzte Vorschläge+ Fotos– Haushaltsdarstellungim Internet– Neue Rubrik „Ergebnisseder Vorjahre“22


6) Aktionen2011• Auftaktveranstaltung mitMarktaktion des Oberbürgermeisters• Vorstellung des Bürgerhaushaltsvor Multiplikatoren, z.B.Seniorenbeirat, Stadtsportbund• Stadtbezirksveranstaltungenwährend der Bewertungsphase23


6) Aktionen2012• Auftaktveranstaltung• Vorstellung des BHH vorMultiplikatoren, v. a. in denStadtbezirken Nord / Hiltrup• Stadtbezirksveranstaltungen während derVorschlagsphase• Wochenmarktständein der Vorschlagsphase24


6) AktionenWerbemedien für Aktionen:• Euro-Pömpel• Banner• Schautafeln (Themeninseln / Ideenbaum)• Beach Flag• Roll up• Einkaufswagenchip25


7) Besondere ZielgruppenJugendliche2011• E-Mail-Newsletter anJugendorganisationen• Jugendrat im Verteiler der Broschüren /Plakate26


7) Besondere ZielgruppenJugendliche2012• Vorstellung des BHH imJugendrat• Postkarten („Catcards“)mit QR-Code• Plakate mit QR-Code27


7) Besondere ZielgruppenJugendliche2012• JugendgerechteEinstiegsseite• Anreißer im städt.Jugendportal• Anzeigen in– Na dann („Top oder Flop“)– Wochenschau („Top oder Flop“)– Ultimo („Top oder Flop“)28


7) Besondere ZielgruppenJugendliche2012• Ansprache Schulen– Ludwig-Erhard-Berufskolleg– Gymnasium Wolbeck• Veranstaltung amGymnasium Wolbeck29


Seniorinnen und Senioren20117) Besondere Zielgruppen• Vorstellung des Bürgerhaushaltsim Seniorenbeirat• Berücksichtigung der Zielgruppebei Broschüren- undPlakatgestaltung30


Seniorinnen und Senioren20127) Besondere Zielgruppen• Vorstellung des BHH im Seniorenbeirat undim AK „Älter werden in Hiltrup“• Berücksichtigung der Zielgruppebei Broschüren- undPlakatgestaltung• Wochenmarktstände31


20118) VerwaltungsinterneKommunikation• Mehrere Hinweise im städtischen Intranet(Ankündigung Auftaktveranstaltung,Meilensteine, Bitte um Ergänzung der E-Mail-Signatur, …)• Mitarbeiterzeitschrift „Forumintern“ (Titelbild, VorwortOberbürgermeister, Artikel)32


8) VerwaltungsinterneKommunikation2012• Mehrere Hinweise im städtischen Intranet(Ankündigung Auftaktveranstaltung,Meilensteine, …)• Mitarbeiterzeitschrift „Forumintern“ (Artikel)• Konzept zur verwaltungsinternenKommunikation +verwaltungsweites Rundschreiben33


9) Ressourcen• Mittel für Öffentlichkeitsarbeit (inklusiveVeranstaltungen):2011: 8.000 Euro 2012: 11.500 Euro• Ressourcen innerhalb der Verwaltung:– Projektsteuerung im Finanzdezernat– Fester Kooperationspartner im Presseamt– Einrichtung Redaktionsteam34


9) Ressourcen• Angesichts der verhältnismäßig geringenFinanzmittel Verzicht auf Abfrage vonAgenturen zur Konzept-Entwicklung undUmsetzung nur Vergabe der grafischen Leistungen höherer verwaltungsinterner Aufwand35


10) Fazit aus Sicht der VerwaltungZiele der Öffentlichkeitsarbeit weiterhin:• Instrument BHH bekannt(er) machen underklären• Beteiligung erhöhen• Verständnis für Haushalt wecken / erhöhen• Zielgruppenarbeit entsprechend Entwicklung in den kommendenMonaten ggf. anpassen, erweitern36


10) Fazit aus Sicht der VerwaltungDazu kann man auf bereits entwickelteInstrumente setzen:• bewährtes Erscheinungsbild• nachhaltige Werbemittel (Beachflag,Banner etc.)• sowie zu aktualisierende Basisprodukte(Broschüre, Plakate, Internet-Auftritt,Pressearbeit)Neue Instrumente entsprechend aktuellerBedürfnisse37


10) Fazit aus Sicht der VerwaltungDirekte Bürgeransprache unverzichtbar• Mit Papier allein erreicht man gerade die nichtorganisierten Bürgerinnen und Bürger nicht. Deshalbwurden von Anfang an auch interaktive Aktionendurchgeführt. Die Einschätzung der Verwaltung:• Auftaktveranstaltungen und Veranstaltungen in denStadtteilen sind verzichtbar• Wenig Interesse trotz intensiver Werbung, gerade im 2.Jahr.• Ergebnis der Multiplikatorenarbeit schwer einschätzbar• Persönlich interaktive Aktionen wie Marktstände sindeffektiver• Nicht – wie gedacht – um Teilnahme an Stadtteil-Veranstaltungen zu erhöhen, aber um Interesse am BHHzu wecken 38


10) Fazit aus Sicht der Verwaltung• Bestimmte Zielgruppen sind überklassische PR-Instrumente schwerer zuerreichen (Jugendliche, Migranten)• Erforderlich: direkte Ansprache, spezifischzu entwickelnde Aktionen, langer Atem• Bei guter Selbstorganisation derZielgruppe ist Arbeit über diese Gremieneffizienter39


10) Fazit aus Sicht der VerwaltungRessourcen• Dauerhafte organisatorische Anbindunginnerhalb der Verwaltung steht noch aus• Finanzielle & personelle Ressourcenreichen für die erforderliche Basis-Arbeit• Es wird aber weiterhin kritisch abzuwägensein, welche Maßnahmen machbar underfolgversprechend sind40


TOP 2.2:Ergebnisse der ArbeitsgruppeÖffentlichkeitsarbeit


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Was sind die Ziele der Öffentlichkeitsarbeit?Antwort der AG:• Ziel 1: Bekenntnis von Verwaltung, Politik und ggf.Lokalpresse zum BHH erhöhen• Ziel 2: Wissen um den BHH sowie um städtische HH-Situation steigern und Transparenz schaffen (Motto:„kein Buch mit sieben Siegeln“)• Ziel 3: Vertrauen der BürgerInnen in die Wirksamkeitder politischen Beteiligung stärken (Motto: „Der BHHlohnt sich, nicht nur in finanzieller Hinsicht!“)Votum Beirat zu den Zielen: Ja Nein Enth. 42


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Maßnahmenkatalog zur Erreichung von Ziel 1(Bekenntnis Verwaltung / Politik erhöhen)– Besuche in den FraktionenVotum Beirat zu dieser Maßnahme:Ja Nein Enth.– Politikerinnen / Politiker als Paten von VorschlägengewinnenJa Nein Enth.Votum Beirat zu dieser Maßnahme:– Verlinkung Internetseiten der Fraktionen mit BHH-SeitenJa Nein Enth.Votum Beirat zu dieser Maßnahme:43


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Maßnahmenkatalog zur Erreichung von Ziel 1(Fortsetzung)– Eigene Meinungsbildung bei den Fraktionenerhöhen durch Verzicht auf Verwaltungsdokumentationder BestenlisteVotum Beirat zu dieser Maßnahme:Ja Nein Enth.– Berichterstattung Rechenschaft in allen zuständigenpolitischen Gremien (nicht nur Finanzausschuss)Votum Beirat zu dieser Maßnahme: Ja Nein Enth.44


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Maßnahmenkatalog zur Erreichung von Ziel 2(Wissen und Transparenz über städt. Haushalt)– 3 Vor-Ort-Veranstaltungen (statt 6) mit inhaltlichenSchwerpunkten (unterschiedliche Produktbereichedes städt. Haushalts) [aber kein Themen-BHH]Votum Beirat zu dieser Maßnahme:Ja Nein Enth.– Broschüre in leichter Sprache (Umfang wie BHH-Broschüre 2011)Ja Nein Enth.Votum Beirat zu dieser Maßnahme:45


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Maßnahmenkatalog zur Erreichung von Ziel 2(Fortsetzung)– Zeitnahe Rückmeldung über alternativeBeteiligungsinstrumente „Einschalten eines Filters“(siehe Folie 15)– Würdigung der bestplatzierten Vorschläge (mehrInfos für die Vorschlagenden, ggf. kleine Aufmerksamkeit,z. B. Theaterkarte)Ja Nein Enth.Votum Beirat zu dieser Maßnahme:46


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Themenspeicher für weitere Maßnahmen imBereich Öffentlichkeitsarbeit– Auftaktveranstaltung– Finanzielle Ausstattung der Öffentlichkeitsarbeit– Zeitungseinleger statt Auftaktveranstaltung?(Workshop-Anregung aus Frankfurt)• Wunsch nach Analyse der vorhandenen /bisherigen Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit Siehe TOP 2.147


Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit• Möglicher Fragenkatalog für die Besuche inden Fraktionen:- Was erwarten Sie vom Münsteraner BHH?- Wie ist Ihr Fazit nach zwei Durchgängen BHH?- Was ist Ihre Kritik am Münsteraner BHH? Wo sehenSie Verbesserungsbedarf?- Woran messen Sie den Erfolg des BHH?- Wer ist für uns Ansprechpartner in Fragen des BHHinnerhalb Ihrer Fraktion?48


TOP 3:Erkenntnisse aus demWorkshop des Beiratesam 15. März


Erkenntnisse Workshop• Erkenntnisse aus Sicht der Verwaltung (1/2):– Es gibt nicht den einen Bürgerhaushalt, derErfolg versprechend ist.– BHH-Verfahren setzen sich aus unterschiedlichenModulen zusammen, das Zusammenspielder Module ist entscheidend.– Ziele klären, die erreicht werden sollen, und denBeteiligten immer wieder verdeutlichen (BHH istkeine „Eier legende Wollmilch-Sau“).50


Erkenntnisse Workshop• Erkenntnisse aus Sicht der Verwaltung (2/2):– Die Praxisbeispiele haben einige interessanteBausteine aufgezeigt.– Die Beteiligung lässt sich über den Postwegerhöhen.– Die (direkt angesprochenen) Bürgerinnen undBürger möchten ihr Anliegen loswerden –unabhängig davon, ob es inhaltliche Schwerpunktegibt.– Offen: Wie gewinnt man die öffentliche bzw.veröffentlichte Meinung?51


Erkenntnisse Workshop• Erkenntnisse aus Sicht des Beirates:– …52


TOP 4:Verschiedenes


Gastzugang Projektraum• Frage eines Beiratsmitgliedes, ob ein Gastzugang zumProjektraum des Bürgerhaushalts möglich ist• Hinweis der Verwaltung: Die Aktivierung vonGastzugängen in Projekträumen ist bei der citeq ausdiversen Gründen nicht vorgesehen. Allerdings habeninteressierte Nicht-Mitglieder aber auch jetzt schon dieMöglichkeit, sich über wesentliche Aspekte des Beirateszu informieren, und zwar hier:http://buergerhaushalt.stadt-muenster.de/beirat.htmlhttps://www.stadtmuenster.de/sessionnet/sessionnetbi/si0041.php?__ctopic=gr&__kgrnr=47354


Nächste Beiratssitzung• Termin der nächsten Beiratssitzung:19. September 2013, 19 UhrStadtweinhaus,Braunsberg-Braniewo-Zimmer55

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