WER PLANT WAS? - WMD Brokerchannel

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Wer plant was? | INHALTSVERZEICHNISVERTRIEB40 Nachfrage zu Vorsorgeprodukte steigtGESCHLOSSENE FONDS8 Das Thema des Jahres:Regulierung der gesamten Finanzberatung41 Fondsgebundener Altersvorsorgebereichbietet größte Vertriebschancen71 2011: Der Immobilienbereich wird durchProduktknappheit geprägt sein10 Erfolgreich mit persönlicher Finanzberatung12 Das Jahr der Weichenstellung14 Branche muß sich professionalisieren16 Trendwende am Zinsmarkt bereits da17 Mit Baufinanzierung den VermittlererfolgmaximierenVERSICHERUNG20 Mit Kostentransparenz in der Offensive22 Private Krankenvollversicherungsteht vor einem guten Jahr!23 Vermittler brauchen unsereUnterstützung!24 Altersvorsorgeprodukte mit maßgeschneidertenGarantien sind gefragt26 Mit Sicherheit ein gutes Geschäft27 Biometrische Absicherungen –ein attraktiver Zukunftsmarkt28 Vermögensschaden-Haftpflichtmarktbirgt enormes Potenzial29 AXA setzt weiter auf bAV30 Kapitalbasierte Vorsorgeproduktegewinnen an Zuspruch31 Soziale Netzwerke gewinnen anBedeutung für die Branche32 Flexibilität mit Garantien weiter im Focus33 Neue Zeiten für klassische Tarife34 Wachstumspotenzial und Themen,die 2011 die Branche bewegen36 Absicherung gegen Berufsunfähigkeitbleibt das beherrschende Thema38 Transparenz rückt in den Mittelpunkt42 Klassische Rentenversicherungbleibt wichtig43 Vertrauen der Anleger stärken44 Kunden bleiben preissensibel45 Rentenversicherungen bleiben Zugpferdim Neugeschäft46 Auswanderer als wachsende Zielgruppe48 Vertrauen der Anleger stärken49 Wachstumspotentiale und Tendenzenim Vermittlermarkt50 Fondpolicen mit und ohne Garantienhoch im Kurs52 Branche braucht Qualität in allenBereichenIMMOBILIEN56 Unschlagbare Argumente für dieImmobilieINVESTMENT62 Sicherheitsorientiertes Investieren in derNiedrigzinsphase64 Vermögensverwaltende Mischfonds imNachfragehoch65 Kapitalmärkte 2011: "Bei Rentenfonds istVorsicht geboten"66 Mischfonds stark nachgefragt67 Comeback der Core Märkte US undEuropean Equity68 Aktive Strategien und Absolute Return 2.0- der Fondsmarkt wird übersichtlicherund anlegerfreundlicher70 Weiter Wachstum mit unabhängigenFinanzberatern72 Sachwerte sind gefragt!74 Anleger wollen Sicherheit76 Vertrieb 2011: Mehr positive Botschaften!78 Wachstumstrend bei Immobilien,Flugzeugen, und Erneuerbaren Energiensetzt sich fort80 Einfach mal „Mitverdienen“ am Öl- undGasmarkt?81 Erhohlungstrend bei Geschlossenen Fondsgeht weiter82 Antizyklisch Chancen nutzen83 Fokus 2011: Service Initiative wirdweiter ausgebaut84 Attraktive Ausschüttungen undNachhaltigkeit gefragt IVG bereitetCo-Investments vor86 Einzelhandels-Immobilienmarkt weiter aufExpansionskurs88 Fondshandel wird weiter optimiert89 Sachwerte gefragt: DeutscheWohnimmobilien an erster Stelle90 Ausblicke 2011: Geschlossene Fondsmüssen Farbe bekennen91 Investitionen im internationalenLuftverkehr lohnen!92 Investments in Sonnenenergie bietetderzeit große Chancen93 Nachhaltigkeit in der Schifffahrt wirdimmer höheren Stellenwert erhalten94 Solarstandort Deutschland auch 2011 fürAnleger attraktiv95 Diversifikation ist der Weg zum Erfolg96 Deutschlandfonds 2011weiter im Kommen6


Akupunktur gefällig?98 Wir setzen auf Containerfonds mitkurzen Laufzeiten99 Stabil auf zwei Säulen100 Erfolg mit sicherheitsorientierten undFondskonzeptenMit dem Baustein Heilpraktikerim Tarif CSS.flexi bieten Sie Ihren Kundengroßartige Leistungen für ein Beiträgli.Inkl. kostenloser medizinischerBeratung für VersicherteMediLine 0800 4 277 277101 Flugzeugfonds werden sich weiter amMarkt etablieren102 Weiter starke Nachfrage für stabile Sachwerte104 Neue Assetklassen mit neuen Fondskonzeptenwerden die Branche beleben105 Gewinner werden finanzstarkeEmissionshäuser sein106 Immobilien bleiben im Anlegerfocus107 Besondere Märkte erfordern außergewöhnlicheKonzepte108 Flexible Fondsprodukte sind gefragt109 Trend zu Immobilienfonds wird sichweiter verstärkenADVERTORIAL15 Maklerpool verbündet sich erstmals mitden Maklerbetreuern der Versicherer18 Garantien -Erfolgsschlüssel undHerausforderung35 Perspektiven für die Zukunft37 Quellensteueroptimierte Investitionenvon Versicherungsprämien59 „Immobilien als Kapitalanlage werden sichpositiv entwickeln“60 Wir bieten exklusive Schweizer 1-A-Immobilie85 Einkaufen NRW - Stark in der Region -Eine Beteiligung „zum Anfassen“IMPRESSUMTraditionelle Chinesische MedizinHomöopathische BehandlungenAnthroposophische MedizinKinesiologieLymphdrainageWeitere Leistungen und Informationenunter www.cssversicherung.comOsteopathieReflexzonenmassagenOzontherapienSauerstofftherapien110 ImpressumEin Unternehmen derSchweizer CSS Versicherungsgruppe


Wer plant was? | VERTRIEBDas Thema des Jahres:Regulierung der gesamtenFinanzberatungInterview mit Carsten Brückner,Vorstand, AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V.wmd: Wie ist der AfW im Vermittlermarktderzeit positioniert?C.B.: Der AfW - BundesverbandFinanzdienstleistung e.V. ist derführende Berufsverband unabhängigerFinanzdienstleister. Circa30.000 Versicherungs- undKapitalanlagevermittler werdendurch seine fast 1.400 Mitgliedsunternehmenrepräsentiert. Imfür die Branche nicht ganz einfachenJahr 2010 konnten wirüber 100 Mitglieder mehr gewinnen,als wir durch Abgänge– hauptsächlich durch die hoheAltersstruktur im Vermittlermarkt– verloren haben. Der AfW istgefragter Gesprächspartner derPolitik im gesamten Bereich derFinanzdienstleistung.Sein Engagement ist Garant dafür,dass die Interessen der unabhängigenFinanzdienstleisterin Politik, Wirtschaft und Pressewahrgenommen und berücksichtigtwerden. Er ist als Interessenverbandbeim Deutschen Bundestagund beim EuropäischenParlament akkreditiert. Der AfWkümmert sich ausschließlich umdie Interessen seiner Mitglieder:kein Produktvertrieb, keine Softwareprogramme,keine Provisionen.Die Arbeit des AfW wird durcheine wachsende Anzahl von Fördermitgliedsunternehmenunterstützt.wmd: Was werden die wichtigstenThemen des AfW in2011 sein?C.B.:Es gibt noch viel zu tun, umein in der breiten Bevölkerunganerkanntes und geachtetes Berufsbilddes unabhängigen Finanzdienstleisterszu etablieren.Das Thema Regulierung der gesamtenFinanzberatung ist z. Zt.in jedem Munde. Themen wie:gewerberechtliche Regulierungvs. BaFin-Aufsicht, Alte Hasen Regelungin der Fondsvermittlung,Plausibilitätsprüfungspflicht beigeschlossenen Fonds, Ausschließlichkeitsprivileg,Offenlegung vonCourtage/Provisionen, Honorarberatung,Überarbeitung derVersicherungsvermittlerrichtlinie,Vermittleraufsicht (IHK, Gewerbeamt,AVAD, BaFin), Qualifizierungsanforderungen,aktuelleRechtsprechung und vieles mehr– alles Themen, wo wir für unsereMitglieder und alle unabhängigenFinanzdienstleister im aktuellenJahr aktiv sind, Gespräche führen,aufklären und bemüht sind, Einflussauszuüben. Hinzu kommenThemen auf europäischer Ebene,die in Brüssel diskutiert undentschieden werden. Hier seiendie exemplarisch die StichwörterIMD2, AIFM und PRIPS genannt.wmd: Was plant der AfW für2011 an Aktivitäten und Neuerungen?C.B.:Wir sehen weiterhin unserenAuftrag in der Interessenwahrnehmungunserer Mitglieder vorallem in der Politik, aber auch gegenüberProduktgebern, Banken,angeblichen oder unwissendenVerbraucherschützern. Um dassinnvoll umsetzen zu können, isteine große Mitgliederzahl ganzentscheidend. Um weitere unabhängigeFinanzdienstleister vondieser Voraussetzung zu überzeugenund Mitgliedern zum direktenMeinungsaustausch zurVerfügung zu stehen, wollen wirdie Präsenz des AfW auf Messenund Veranstaltungen der Brancheerhöhen.Wir werden im Mai unsere Veranstaltungsreiheder „Entscheidertreffen“für die Vorstände unserer8


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Wer plant was? | VERTRIEBBranche muß sich professionalisierenBeitrag von Alfred J. Kremer,Geschäftsführer, Multiconsult GmbHDer Vertrieb von Kapitalanlagenbefindet sich in dergrößten Veränderung derletzten 30 Jahre. Das an sich istnichts Neues, aber diese Branchewar es in der Vergangenheit nichtgewohnt, sich schnell auf neueDinge und Gegebenheiten einzustellen.In Zukunft wird es sehr wichtig,sich viel schneller an den Marktund die Geschwindigkeit anzupassen.Die Produktzyklen sindschneller geworden, in denenneue Produkte an den Kundenoder an den Absatzkanal gebrachtwerden müssen. Die dadurchnötige Ausbildung fürAußendienstmitarbeiter mussheute mit neuen schnellen Ausbildungsmethodenwie Internet,Blogs oder Onlineschulungen sichergestelltwerden.In den letzten Jahren wurde in dendeutschen Vertriebsunternehmendie Ausbildung der Führungskräftesehr vernachlässigt, dies mussjetzt dringend aufgeholt werden.Heute reicht es nicht mehr, dieMitarbeiter des Außendienstesflach zu motivieren, sondern heuteist es wichtig, Führungs- undManagementfähigkeiten zu besitzen.Ein weiteres Thema ist die Gewinnungvon neuen Mitarbeitern.Das ist heute zur Chefsachegeworden. Die Rekrutierung wiewir es von früher kennen, funktioniertnicht mehr. Heute solltetalentgerecht rekrutiert und auchausgebildet werden. Die Vertriebssystemeund die Karriereplänemüssen angepasst werden.Wir betreuen ein FDL Unternehmen,das sich dieser Dinge schonvor drei Jahren angenommenhat. Die Ergebnisse sind im letztenJahr zweistellige Wachstumsratengewesen.Auch ein professionelles Vertriebscontrolling(Telemetrie) istheute unerlässlich. Da die Vertriebsprozesseheute viel kompliziertersind, ist es heute nichtmehr dem Bauchgefühl zu über-lassen um herausrauszufinden,was funktioniert und was nicht.Wir haben dieses Thema in denletzten Jahren in verschiedenenUnternehmen (Vertrieb undEmissionshäuser) umgesetzt undkonnten immer ein besseresWachstum gegenüber herkömmlichenUnternehmen feststellen.Zusammenfassend kann mansagen, dass die Branche die Herausforderunghat, sich zu professionalisieren.Es sind ganzneue Möglichkeiten entstanden(Facebook, IPad) usw. die es giltzu nutzen.Nehmen wir die Herausforderungan!14


ADVERTORIAL | Wer plant was?Maklerpool verbündet sich erstmals mitden Maklerbetreuern der VersichererRevolutionäres Service- und Betreuungskonzept für MaklerDie Zeiten, in denen sich Maklerzwischen den Vorzügeneiner Zusammenarbeit miteinem Maklerpool und der Kooperationmit Versicherern per Direktvereinbarungentscheiden mussten,sind vorbei. Business Terminal vereintdie Vorzüge beider Wege – und setztsogar noch eins drauf.Business Terminal ist ein unabhängigerDienstleister für Versicherungsvermittlermit dem Ziel, demVermittler durch eine fundierte undobjektive Angebotserstellung zueinem größtmöglichen Verkaufserfolgzu verhelfen. Herzstück ist das40-köpfige Expertenteam, durch dasBusiness Terminal in der Lage ist, Angebotein den Sparten LV, KV, Sachund sogar in der beratungsintensivenSparte Sach-Gewerbe für die kooperierendenMakler zu erstellen.Die vom Vermittler eingereichte Angebotsanfragewird vom BusinessTerminal Expertenteam unabhängigund mit höchster Fachkompetenzzu einem erstklassigen Versicherungsangebotverarbeitet. Dabei geht dieDienstleistung weit über das Erstellenvon Vergleichsberechnungen hinaus:Im Bereich PKV beispielsweise übernimmtBusiness Terminal die vollständigeRisikoprüfung und die verbindlicheRisikozuschlagsermittlung inRekordzeit.Im Bereich Sach-Gewerbe werdenRisiken gekonnt analysiert und inSo funktioniert esVon der Angebotsanfrage bis zur Provisionsauszahlung1. Anfrage2. AngebotExpertenteamsLV/KV/Sach2. AngebotMaklerBusiness Terminal3. AntragAntragsmanagementundControlling4. Antrag5. Dokumente, Provision und Beratung durch Maklerbetreuerenger Kooperation mit den Underwriternder Versicherer individuellkalkuliert. Hierbei hilft die 20-jährigeBranchenerfahrung, spezielle Sonderkonzepteund beste Verbindungenzu allen relevanten Versicherern. AlleAngebote werden den Versicherernzur Kenntnisnahme zugeschickt,auch um einen etwaigen Betreuungsauftragdurch einen Maklerbetreuerstarten zu können.Der Makler bekommt die fertigenAngebote inklusive sämtlicher Verkaufsunterlagen,Highlightblättersowie der gesetzlich vorgeschriebenenDokumente. Erfreulicher Nebeneffekt:Dank der professionellenAngebotserstellung durch BusinessTerminal wird die Treffsicherheit derAngebote maximiert und folglich dasHaftungsrisiko minimiert.Versicherer1. Angebotsanfrage desMaklers an Business Terminal2. Übermittlung des individuellenAngebots an Makler undVersicherer3. Antragsversand zu BusinessTerminal (Antragsmanagement/Controlling)4. Weiterleitung des geprüftenAntrags an den Versicherer(über die Hauptagenturnummerdes Maklers)5. Direkte Übermittlung von Police,sonstigem Schriftwechselund Courtage vom Versichereran den MaklerDas Beste aus zwei WeltenAlle Vorteile von Pool und Direktanbindungvereint in Business TerminalVorteile MaklerpoolVorteile DirektanbindungExperten-Angebotsservice über alle Sparten Volle Bestandspflege- und DynamikprovisionZugang zu allen Versicherern/Marktübersicht Eigene Kontaktdaten auf den PolicenKostenlose Vergleichssoftware (alle Sparten)Zugriff auf Sonder- und Deckungskonzepte}Business TerminalKlare rechtliche Zuordnung des BestandsTeilnahme an Schulungen und IncentivesDie intelligente Schnittstelle zwischenMakler und Versicherer:Business Terminal prüft den Antrag,was entscheidend dazu beiträgt,überflüssige Rückfragen der Versichererzu vermeiden und reicht ihnunter Angabe der Hauptagenturnummerdes Maklers beim Versichererein.Der Makler genießt dadurch alle Vorzügewie eine direkte Abrechnunginklusive der vollen BestandspflegeundDynamikprovision, Incentives,Betreuung vor Ort durch den Maklerbetreuerdes Versicherers, umfangreichesInfomaterial, Name aufden Policen etc.. Die eindeutigen Besitzverhältnissedes Kundenbestandsmachen den Vermittler zudem unabhängigund schützen vor möglichenInsolvenzen von Pools und Vertrieben.Kurz gesagt: Die Abwicklungüber die eigene Anbindung des Maklersverschafft Makler und Kundeoptimale Rahmenbedingungen undeinen hervorragenden Service währendder gesamten Vertragslaufzeit.Einzigartiger Service und Premium-Vergleichssoftware:Business Terminal Partnern wird zusätzlichzum beschriebenen Serviceein weiteres Highlight zur Verfügunggestellt: Jeder Partner erhältZugriff auf erstklassige Vergleichsprogrammeeines führenden Anbieters– und das über alle Sparten. Dergesamte Business Terminal Serviceund die Vergleichsprogramme sindkostenlos!Ihr Ansprechpartner:Business TerminalStefan KretzschmarGewerbering 15,76287 RheinstettenTelefon: 07242 / 930-444E-Mail: info@businessterminal.dewww.businessterminal.de15


FINANZIERUNG | Wer plant was?Mit Baufinanzierungden Vermittlererfolg maximierenBeitrag von Marcus Rex,Vorstand, BS Baugeld Spezialisten AGIn Volkswirtschaften wie USAoder Großbritannien ist derMortgage Broker, der lizenzierteVermittler von Hypotheken,ein fest etablierter Beruf.Hier in Deutschland sind wir nochweit davon entfernt. Dabei gehtder Trend ganz klar weg von derHausbank hin zum unabhängigenVermittler. Im Zuge derletzten Bankenkrise, in der auchnamhafte Banken unter die Räderkamen, vertrauen Kunden nichtmehr blind auf ihre Hausbank,sondern informieren sich auchbei unabhängigen Experten. DerFinanzkunde von heute erwarteteine individuelle, professionelleBeratung und selbstverständlichauch die schnelle Erstellung einesoder mehrerer Finanzierungskonzepte.Effektive Marketing- undPressearbeit wird für den unabhängigenVermittler zunehmendwichtiger, um sich gegenüberdem regionalen Wettbewerb zubehaupten. Gleichzeitig steigtder Anspruch an Professionalisierung,z.B. im Bereich der Neukundengewinnung.Dazu kommtnoch die Herausforderung alsEinzelkämpfer oder kleinereVertriebseinheit in dem immerkomplexer werdenden Baufinanzierungsmarktden Überblick zubehalten, die Finanzierungsmodelleund Konditionen aller BankundFinanzierungspartner vorzuhaltenoder sämtliche regionalenund überregionalen Fördermöglichkeitenauszuloten.Baufinanzierung – nach wievor attraktiver MarktTrotz all dieser Herausforderungenist der Baufinanzierungsmarktnach wie vor profitabel.Die Immobilie gilt bei den Deutschenals beliebte inflationsgeschützeAltersvorsorge und dienach wie vor historisch niedrigenZinsen machen den Erwerb dereigenen vier Wände so attraktivwie nie zuvor. 2009 lag das Neugeschäftsvolumender privatenBaufinanzierungen in Deutschlandnach Angaben der DeutschenBundesbank bei insgesamt195,2 Mrd. Euro. Dies bedeutetgegenüber 176,4 Mrd. Euro imVorjahr einen Anstieg um 10,7Prozent. Aufgrund des historischniedrigen Zinsniveaus ist miteinem weiteren Anstieg in 2010und 2011 zu rechnen. Die Zahlenfür das vergangene Jahr liegennoch nicht vor.Erfolgreich in der BaufinanzierungDie Baugeld Spezialisten bietenFinanzdienstleistern ein Konzept,das einzigartig im deutschen Finanzierungsmarktist und das seit2009 sehr erfolgreich umsetztwird. Das Ziel: Den unabhängigenBaufinanzierungsberater, denBaugeld Spezialisten, wie in anderenLändern als festes Berufsbildzu etablieren. Der Weg: DieKombination von Internet undpersönlicher, mobiler Kundenberatungvor Ort. Die Baugeld Spezialistensind eine Endkundenmarke.Kein Finanzierungspooleroder Plattformbetreiber. Das Finanzierungsangebotrichtet sichdirekt an den „Konsumenten“von Baufinanzierungen. Eine Zusammenarbeitmit den BaugeldSpezialisten bietet freien Finanzdienstleisternviele Vorteile, wiez.B. eine bundesweite Experten-Gemeinschaft, eine ausgezeichneteüberregionale Marke, besteMarketingunterstützung, individuelleVertriebsunterstützung,persönliche Betreuung, professionelleAbwicklungsprozesse undhöchste Provisionen.Mehr Informationen unterwww.spezialist-werden.de.17


Wer plant was? | ADVERTORIALGarantien -Erfolgsschlüssel und HerausforderungAutor: Marlies Tiedemann,Leitung Produktmanagement MONEYMAXXKaum haben sich Finanzbranche und Verbraucher halbwegs von der Finanzkrise erholt, stellensich für den Vorsorgemarkt neue Probleme. Während der Bedarf an Garantieprodukten weiterhinhoch ist, wird die Gewährleistung attraktiver Garantieniveaus immer schwieriger. Aufgrund derlangen Niedrigzinsphase und der drohenden Garantiezinssenkung bei klassischen Lebensversicherungenwerden dringend neue Garantiekonzepte gebraucht.Die in den letzten Jahren starkenSchwankungen der Kapitalmärktehaben nachhaltig gezeigt,dass einseitige Anlagekonzeptefür die langfristige Kapitalanlagenicht rentabel sind. Der wachsendeErfolg von Hybrid-Policenbestätigt den Trend zu flexiblenInvestmentkonzepten, die sichMarktveränderungen wachstumsorientiertanpassen können.Allerdings gibt es hier sehr unterschiedlicheModelle und Bewertungen.MONEYMAXX beispielsweise hatsich bei den Discover Rentenproduktenfür eine dynamischeMischung aus konventionellenGarantien, fondsbasierten Garantienund leistungsstarken Investmentfondsals Renditetreiberentschieden. Der Fondspolicenspezialistkann dabei auf denbewährten Deckungsstock derDeutscher Ring Lebensversicherungs-AGbauen (4,3 % Überschussbeteiligungin 2011). AlsWertsicherungsfonds innerhalbder Discover Dreitopf-Hybrid-Policenfungiert der DWS Garant 80FPI (vormals DWS Flex Aktiv), derseit neuestem nach einer innovativenWertsicherungsstrategiegemanagt wird. Wachstumstreibersind rund 50 wählbare Fondsund drei Fondsbaskets, betreutvon Franklin Templeton Investments,die 2011 vom FinanzenVerlag zum zweiten Mal in Folgeals „Beste Kapitalanlagegesellschaft“ausgezeichnet wurden.Erste Kinderpolice mit mehrerenGarantiestufenHybridprodukte sind in denletzten Jahren aus den Produktschmiedengeschossen wiePilze aus dem Boden. Umsoverwunderlicher ist es, dass imBereich der Kinderpolicen, dieals Rentenversicherungen Laufzeitenvon fünf bis sechs Jahrzehntenvorsehen, bisher kaumHybridmodelle und Produktemit langfristigen Garantien gibt.MONEYMAXX hat seine KinderpoliceFamily von Grund aufüberarbeitet und stellt dem Maklervertriebzum Frühjahr 2011 einneues Produkt zur Verfügung,das mehrere Garantiestufen undInvestmentmodelle bietet. Fürdie Kapitalanlage werden in derTarifvariante als Dreitopf-Hybridalle bewährten Investment-Instrumentegenutzt wie in denDiscover Rentenpolicen. Eineweitere Tarifvariante ermöglichteine zu Vertragsbeginn wählbare18


ADVERTORIAL | Wer plant was?Aufteilung der Kapitalanlage aufDeckungsstock und Fondsanlage.MONEYMAXX Family kombiniertlaufende Einzahlungen und Zuzahlungenin einem Vertrag undist daher auch für die ZielgruppeGroßeltern und Paten geeignet.Völlig neu am Markt ist die Möglichkeit,bereits zur Ausbildungsphaseein vorher definiertes garantiertesAusbildungskapital zuentnehmen. Ebenso werden Garantienzusagenzum Ablauf gewährleistet.Bei positivem Wertverlaufwird das Garantieniveauauf Wunsch regelmäßig nachoben angepasst. Auch auf Seitender Versicherungskomponentenist das neue Produkt flexibel; alsOptionen können Versorgermitversicherungsowie BU- und Unfallversicherungfür das Kind eingeschlossenwerden. Mit diesemLeistungsspektrum aus wachstumsorientiertemKapitalaufbauund Garantien sowie wählbarenRisikoabsicherungenbietet MONEYMAXX Family einelohnende Alternative zum Sparbuchoder zur Direktfondsanlage.Infos unter: www.moneymaxx.deÜber MONEYMAXXSeit 1995 hat sich MONEYMAXX als Produktmarke für innovative fondsgebundene Versicherungen imdeutschen Markt etabliert. Die leistungsstarken Produkte kombinieren hohe Renditechancen und bedarfsorientierteFlexibilität – für die Altersvorsorge, Einkommens- und Familienabsicherung. Als Zweigniederlassungder Deutscher Ring Lebensversicherungs-AG hat die MONEYMAXX Lebensversicherungihren Sitz in Düsseldorf. Innerhalb des Konzerns ist MONEYMAXX die exklusive Marke für fondsgebundeneVorsorgelösungen im freien Vermittlermarkt. Hohe Kompetenz und langjährige Erfahrungim Bereich der investmentorientierten Vorsorgeprodukte machen MONEYMAXX zu einem attraktivenProduktpartner. Die Produkte werden über die maklermanagement.ag, die zentrale Vertriebsservice-Gesellschaft der Deutscher Ring Leben/Sach für unabhängige Finanzdienstleister, vertrieben.19


Wer plant was? | VERSICHERUNGMit Kostentransparenzin der OffensiveInterview mit Christian Schröder,Produktmanagement Leben , Volkswohlbundwmd: Welche Produkte hattenim vergangenen Jahr bei Ihnendie stärkste Nachfrage?C.S.: Unser Verkaufsschlager2010 war eindeutig Rente PLUS.Diese innovative Rentenversicherungkombiniert unsere bewährtenund vielfach ausgezeichnetenRentenversicherungenmit einem einzigartigen Zusatznutzen:Zum Rentenbeginn undwährend des Rentenbezugs zahlenwir im Pflegefall eine deutlicherhöhte Altersrente – einklarer Mehrwert gegenüber der„normalen“ Rentenabsicherung.Der Kunde bekommt mit einemBeitrag zwei wichtige Absicherungenund muss keine Gesundheitsfragenbeantworten.Ebenfalls toll angekommen istunsere neue Einsteiger-BU „PerfectStart“. Sie bietet Top-Bedingungenund eine hohe Flexibilitätzu Einsteigerprämien. UnsereVertriebspartner bestätigen unsimmer wieder, wie gut dieseVorteile des Produkts gerade beijungen Leuten ankommen. Abernicht nur die neuen Produkte warendie Wachstumstreiber 2010.Auch die mittlerweile etabliertenKlassiker unserer Produktpalettehaben kräftig mitgeholfen. Hiermöchte ich insbesondere denbAV-Bereich und die Riester-Rentenennen.wmd: Auf welche Produktesetzt der VOLKSWOHL BUND2011?Rente PLUS wird auch diesesJahr einen Schwerpunkt unsererVertriebsaktionen bilden. Doch20


nicht nur deshalb starten wir sehroptimistisch ins Jahr 2011. Mitunserer laufenden Verzinsungvon 4,35% zählen wir erneutzur Spitzengruppe am Markt undmit „Garantie PLUS“ bieten wireine echte Innovation im Bereichder fondsgebundenen Versicherungen.wmd: Wie funktioniert „GarantiePLUS“?C.S.: Garantie PLUS ist für Kunden,die Sicherheit und Renditechancewollen. Sobald das Vertragsguthabendie serienmäßigenthaltene Beitragsgarantie erreichthat, sichern wir 50 % derjährlichen Gewinne. Die Garantiezum Ablauf erhöht sich um diesenBetrag.wmd: Warum sichern Sie 50%und nicht den vollen Gewinn?C.S.: Der Kundenvorteil liegt aufder Hand: Die Garantie erhöhtsich und die Chancen des Kapitalmarktesbleiben erhalten. Daschancenreiche Fifty-fifty-Systemist die optimale Lösung für Kunden,die Sicherheit und Renditewollen.wmd: Planen Sie neue Produkte?Wenn ja, wann rechnenSie mit der Markteinführung?C.S.: Unsere Vertriebspartnerkönnen sich auf spannende Produktneuerungenim Laufe desJahres freuen – versprochen!Mehr will ich aber jetzt nochnicht verraten.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen in diesem Jahr sein?C.S.: Das Branchenthema 2011ist Transparenz: Chancen undRisiken von Altersvorsorgeproduktenklarer aufzeigen. SeitAnfang des Jahres stellen wir un-seren Vertriebspartnern Chance-Risiko-Profile zur Verfügung, diesie ergänzend zur Modellrechnungbei der Beratung nutzenkönnen. Die Profile entstehen mitHilfe von Simulationen des Kapitalmarktes– also mit schwankendenFondskursen und Zinsen. UnsereVertriebspartner können dieRisikoneigung ihrer Kunden mitden Chance-Risiko-Profilen abgleichen.Die Gefahr der Fehlberatungsinkt deutlich – ein echterMehrwert in der Beratung.Für diese Chance-Risiko-Profilehat die Initiative MM2 Volatiumhat einen brachenweiten Standarddefiniert. Das bedeutet, dieAssekuranz verwendet dieselbenKapitalmarktszenarien und nichtjeder Versicherer kocht sein eigenesSüppchen. So können dieChance-Risiko-Profile miteinanderverglichen werden – Transparenzpur. Initiator und Organisatorist das bekannte AnalysehausMorgen&Morgen. Es ist Garantfür Neutralität.Wir bieten als erstes der teilnehmendenUnternehmen die zertifiziertenVolatium® Profile. WeitereVersicherer werden folgen.Auch im Bereich Transparenz derKosten gehen wir in die Offensive.Mit unserem neuen Angebotsprogrammkönnen unsereVertriebspartner nun auch dieAuswirkungen der Fondskostenauf die Rendite (Reduction inYield) und auf die Modellrechnungihren Kunden aufzeigen.wmd: Was können Makler undVermittler noch vom VOLKS-WOHL BUND in diesem Jahrerwarten?C.S.: Erstklassige Produkte, einüberzeugender Service, hohe Sicherheiten,attraktive Erträge – daskönnen unsere Vertriebspartnerauch in 2011 wieder von uns erwarten.Noch keineAnbindung?Exzellenter Maklerservice jetztauch fürMEHRFACH-AGENTEN[pma:] Der Qualitätspool fürMakler und MehrfachagentenJetzt informieren!Partner für FinanzdienstleisterMünsterstr. 111 | 48155 MünsterTelefon 0251 70017-108info@pma.de | www.pma.de


Wer plant was? | VERSICHERUNGPrivate Krankenvollversicherungsteht vor einem guten Jahr!Beitrag von Dr. h. c. Josef Beutelmann,Vorstandsvorsitzender der Barmenia VersicherungIm letzten Jahr zeichnete sichDeutschland durch Wirtschaftswachstumaus undkonnte gestärkt aus der Krisehervorgehen. Für dieses Jahr wirdebenfalls Wachstum prognostiziert.Es ist davon auszugehen,dass dieses Wachstum einhergehtmit einer steigenden Nachfragenach Versicherungsschutz.Die Private Krankenvollversicherung(PKV) steht vor einem gutenJahr. Der Wegfall der Dreijahresfristbietet dem Vertrieb 11.000weitere Gründe, eine Krankenvollversicherungzu vermitteln. DieseZahl hat das WissenschaftlicheInstitut der PKV (WIP) ermitteltund stellt die Anzahl an Personendar, die durch die Neuregelungin die PKV wechseln können. DieBarmenia ist mit ihrer Produktpalettebreit aufgestellt. Die neueTariflinie easyflex+ sieht nebender Einsteigerversion in den anderenTarifvarianten hochwertigeLeistungen für Zahnversorgungund/oder im Krankenhaus vor.Aber auch Kompakt- und Hochleistungstarifebietet die Barmeniaan. Nachhaltige Produktkomponenten,wie zum Beispiel eineökologische Kapitalanlage vonAlterungsrückstellungen, rundendas Vollversicherungsangebot ab.Für GKV-Versicherte bieten privateErgänzungsversicherungenweiterhin eine gute Möglichkeit,die Leistungen ihrer gesetzlichenKrankenkasse aufzustocken.Leistungserweiterungen gibt esfür den dentalen, den stationärensowie ambulanten Bereich undsogar mit der Option auf Abschlusseiner Krankenvollversicherung.Der Gesundheitsminister, Dr. PhilippRösler, hat dieses Jahr zumJahr der Pflege ausgerufen. Pflegethemensind zum Beispiel Veränderungenbeim Pflege-TÜV,die gesetzliche Regelungen zurBenotung von Pflegeheimen vorsehenund eine Restrukturierungzur Finanzierung der Pflegeversicherung.Die andauernden Diskussionenum Kompromisse, diefür eine allseits gerechte Lösungerachtet werden, machen denVerbrauchern eines klar: Einevom Gesetzgeber vorgegebenePflichtversicherung kann den vorhandenenBedarf nicht hundertprozentigdecken. Deshalb sinddie öffentlich geführten Diskussioneneine große Chance für denVertrieb, ihren Klienten vorhandeneDeckungslücken aufzuzeigen.Bei den Sach-/HUK-Versicherungenkann die Barmenia AllgemeineVersicherungs-AGmit ihrer hundertprozentigenTochter ADCURI GmbH aufwarten.ADCURI steht für einfache,schnelle, flexible und papierloseProzesse, wodurch die Produktekostengünstig angeboten werdenkönnen. Das Unternehmenbietet neben Privat-, Tier- undPferdehalter-Haftpflichtversicherungenauch Hausrat-, UnfallundKfz-Versicherungen an. EinHighlight in der Produktpaletteist auch die Opti5Rente, dieLeistungen gegen die finanziellenFolgen bei Unfallinvalidität, einerKrebserkrankung, Schädigungvon Organen, dem Verlust vonGrundfähigkeiten und Pflegebedürftigkeitvorsieht.Entgegen vereinzelter Meinungenkann man zu Kapitalbildenden Lebensversicherungensagen, dass sie weiterhin sinnvollsein können. Diese Lebensversicherungbietet ein garantiert verzinstesVersorgungskapital, dasden Kunden im Alter finanziellabsichert. Zudem enthält sie einenVersicherungsschutz für denTodesfall, so dass auch die Hinterbliebenenfinanziell geschütztsind. Welches andere Produktbietet diese Kombination?22


VERSICHERUNG | Wer plant was?Vermittler brauchen unsereUnterstützung!Interview mit Beat Moll,Vorstandsvorsitzender der CSS Versicherung AGwmd: Herr Moll, welche Themenschwerpunktestehen fürdie CSS dieses Jahr im Mittelpunktund welche Rolle spieltdas Inkrafttreten der Gesundheitsreform?B.M.: Die Gesundheitsreform istverabschiedet und dennoch bleibenoffene Fragen. Die gesetzlichenKrankenversicherungensehen sich dem steigenden Kostendruckgegenüber, dies bleibtauch nach der Erhöhung desBeitragssatzes auf 15,5 Prozentund Zusatzbeiträgen der Fall.Herr Rösler betont, dass es derBundesregierung mit dem GKV-Finanzierungsgesetz gelungenist, den Solidaritätsgedanken zuunterstreichen und dabei die Eigenverantwortungdes Einzelnenzu stärken. Diese Entwicklungbegrüße ich. Den Bürgern ist bewusst,dass sie zusätzliche Vorsorgetreffen müssen und sindhierzu auch bereit. Nun ist esunsere Aufgabe die Bürger dabeizu unterstützen ihre Eigenverantwortungwahrzunehmen undihre individuelle Versorgung zusichern. Unser Fokus richtet sichdarauf, weiterhin leistungsstarkeund erschwingliche Tarife anzubieten,um die Versorgungslückezu schließen.Außerdem werden wir das Augenmerkauf eine noch bessereZusammenarbeit mit den Vermittlernrichten. Die Vermittlerwerden von uns in diesem Jahrverstärkt dabei unterstützt, denKunden ganzheitlich zu beraten.Die Beratungsleistung wird sichden veränderten Rahmenbedingungenanpassen.wmd: Was verstehen Sie unter„ganzheitlicher Beratungsleistung“und wie wird die CSSdie Vermittler genau unterstützen?B.M.: Der Vermittler muss seinenKunden zunächst sehr gut einschätzenkönnen: Was brauchtein Kunde wirklich, in welchenBereichen ist ein Tarif sinnvoll?Der Berater muss eine Beziehungzum Kunden aufbauen. Aberneben dieser Beratungsleistunggeht es auch um Beratung abseitsdes Versicherungs-Know-hows.Immer wichtiger wird Prävention,um Krankheiten vorzubeugen.Doch mit dem Begriff „Prävention“allein fängt doch kaumjemand etwas an. Im Zusammenhangmit dem Schadenfreiheitsrabattbekommt Vorsorgeund gesundheitsförderliches Verhalteneine andere Bedeutung.Diese Zusammenhänge sind aufzuzeigen.Sehen Sie, es gehtdarum, den Versicherungsnehmerzu verstehen und den Versicherungsbedarffür ihn und ggf.seine Familie darzustellen. Wennsich der Kunde zwar schlussendlichfür ein Produkt entschiedenhat, aber im Laufe der Monatefeststellt, dass es gar nicht zu ihmund seinen Bedürfnissen passt,dann ist das nicht in unserem Sinn.Neben den Informationsangeboten,die den Vermittler als Beraterstärken, werden wir umfangreicheVerbesserungen im Bereich derDienstleistungen umsetzten.wmd: Auf welche Verbesserungendürfen sich die Vermittlerfreuen?B.M.: Erfreulicherweise habensich seit unserem 5-jährigen Bestehenviele Menschen für dieAbsicherung ihrer Gesundheitsvorsorgemit der CSS entschieden.Die enorme Nachfrage nachunseren Tarifen konnte mit unserembestehenden IT-Systemnicht mehr ausreichend bewältigtwerden. Letztes Jahr haben wirinfolgedessen auf ein neues undwesentlich leistungsstärkeres IT-System umgestellt. Zudem wurdeein Inputmanagement implementiert:Eingehende Anträge undRechnungen, die zur Leistungsregulierungeingereicht werden,werden elektronisch erfasst, digitalisiertund unkompliziert weiterverarbeitet.Ein großer Schritt istdamit getan, um die Abwicklungzu verbessern. Infolge der Umstellungläuft noch nicht alles rund.Experten der CSS VersicherungAG widmen sich der Prozessoptimierungin der Leistungsabwicklungbei unserem Partner Roland.Ziel ist die Beschleunigung derAbwicklung.23


Wer plant was? | VERSICHERUNGAltersvorsorgeproduktemit maßgeschneidertenGarantien sind gefragtBeitrag von Thomas Primnitz, Geschäftsführer,VORSORGE Lebensversicherung AG2010 war insgesamt für dieVersicherungsbranche sicherlichkein einfaches Jahr.Es galt, die Herausforderungen,die durch die weltweiteKrise der Kapitalmärktegestellt wurden, anzunehmenund geeignete Antworten zu finden.Auch für die VORSORGE Lebensversicherungals Spezialversichererfür innovative undflexible fondsgebundene Altersvorsorgelösungenstellten sichklare Anforderungen eines sichverändernden Marktes.Im vergangenen Geschäftsjahr2010 sind vor allem unsere Produktemit maßgeschneidertenGarantielösungen gefragt undangenommen worden. Das TranchenproduktVorsorge InvestPlus (V.I.P.) 2010 der VORSORGELuxemburg LebensversicherungS.A. ist hier vor allem zu nennen.Die VORSORGE Luxemburgist als Tochtergesellschaft derVORSORGE LebensversicherungAG zu 100 Prozent Bestandteilder ERGO Versicherungsgruppeund verfügt damit über einehohe finanzielle Sicherheit sowielangjähriges Know-How in derEntwicklung und Administrationfondsgebundener VersicherungsundKapitalanlageprodukte. DieVORSORGE Gesellschaften sindin das konzernweite Risikomanagementder zur Munich Regehörenden ERGO Versicherungsgruppeeingebunden undhaben eine besondere Expertiseim Risikomanagement aufgebautsowie alle Risiken umfänglich abgesichert.Seit Anfang 2008 entwickelt dieVORSORGE Luxemburg Produktemit maßgeschneiderten Garantienund kann auf diesem Gebietals Spezialist bezeichnet werden.Das Marktumfeld 2011 schätzenwir gerade für fondsgebundeneAltersvorsorgeprodukte als sehrpositiv ein.Aufgrund des sinkenden Rentenniveausist die gesetzliche Altersvorsorge,basierend auf dem Generationenvertrag,zunehmendunzureichend. Deshalb ist privateAltersvorsorge zur Erhaltung desgewohnten Lebensstandards zukünftigerRentnergenerationenwichtiger denn je. Hierbei solltenauch die Renditechancen derweltweiten Wertpapiermärktegenutzt werden.Da das ausgeprägte Sicherheitsbedürfnisder Kunden durch dieFinanzmarktkrise eher gewachsenist, sind Altersvorsorgeproduktemit maßgeschneidertenGarantien gefragt, die dem gerechtwerden.Maßgeschneiderte Garantieproduktesind fondsgebundene Rentenversicherungen,die auf einerTrennung von Kapitalanlage undGarantieabsicherung beruhen.Sie ergänzen hervorragend das Angebot„üblicher“ Fondspolicen.In diesem Produktbereich wirdes 2011 sicher erneut eine starkeNachfrage geben. Die VORSORGEträgt dem Rechnung, in dem sieals Spezialist für fondsgebundeneAltersvorsorge auch in diesemJahr Innovationen und interessantenAngebote bieten wird- sowohl im Bereich kapitalmarknaherProdukte mit flexiblenAnlagemöglichkeiten als auch imBereich maßgeschneiderter Garantiensowie Fondspolicen ohneGarantien. Deren breit gefächerteAnlagemöglichkeiten überprüfendie Kapitalmarktspezialistender VORSORGE regelmäßig undüberarbeiten die Fondspalettehinsichtlich der Qualität derFonds sowie aktueller, interessanterThemen. Dabei werdenbesonders nachhaltige Investmentsim Fokus stehen. DieFondspalette für unsere Versicherungslösungenumfasst derzeitbereits eine Vielzahl nachhaltigerInvestments, die wegen der spürbarsteigenden Nachfrage weiterausgebaut werden.Auch die bestehende ProduktfamilieVORSORGE Rente Fondswird optimiert und mit interessantenProduktfeatures weiterentwickelt.Sie umfasst flexibleFondspolicen für alle drei Schichtender Altersvorsorge und kann,wie V.I.P. 2010, über den ERGOMaklervertrieb angeboten werden.24


VERSICHERUNG | Wer plant was?Biometrische Absicherungen –ein attraktiver ZukunftsmarktBeitrag von Rüdiger R. Burchardi,Vorstand Vertrieb und Marketing der Dialog Lebensversicherungs-AGDer Markt für biometrischeProdukte gewinnt immermehr an Bedeutung. Obes um die Absicherung der RisikenBerufsunfähigkeit, Erwerbsunfähigkeitoder Todesfall geht – Anbieternund Vermittlern eröffnensich glänzende Perspektiven. Diesgilt in besonderem Maße fürMakler, Pools und Vertriebe, daes sich zumeist um erklärungsbedürftigeProdukte handelt, diean den individuellen Bedarf desVersicherungsnehmers anzupassensind. Allein der Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungenhat im vergangenen Jahr um10,2 Prozent zugelegt und wird2011 in beschleunigtem Tempowachsen. Die Gründe sind einleuchtend:Das Bewusstsein fürdie Notwendigkeit der Absicherunghat sich allgemein verbreitet,die Marktdurchdringung istaber noch gering – nicht einmalein Viertel aller Erwerbstätigenverfügt zurzeit über eine entsprechendeAbsicherung.Worauf kommt es bei der Berufsunfähigkeitsversicherungan? Sie sollte in jungen Jahrenabgeschlossen werden, dochdie Liquidität von jungen Familien,Berufsanfängern oder Existenzgründernist sehr begrenzt.Preisgünstige Angebote, die abernicht abspeckt sind, sondern einenhochwertigen Schutz bieten,sind heute gefragt. Plakativ kannman die Forderung des Marktesauch so formulieren: „HoheRenten zu niedrigen Beiträgen.“Der Blick auf das Angebot derDialog zeigt, dass die Quadraturdes Kreises zu lösen ist. Mit deraltersabhängigen Kalkulation desTarifs kommen junge Menschenzu einem vollwertigen BU-Schutzgegen Beiträge, die so günstigsonst nicht darstellbar sind.Hochwertiger BU-Schutz bedeutet,dass gegen die Wechselfälledes Lebens Vorsoge getroffen unddem Bedarf des Kunden Rechnunggetragen ist. Ein Blick aufeinige Alleinstellungsmerkmaleder Dialog verdeutlicht dies: ImRahmen des sog. Lebensphasenmodellskann der Versicherungsnehmerbei finanziellen Engpässen,z.B. bei Arbeitslosigkeit oderwährend der Elternzeit, die versicherteRente auf den Mindestbetragreduzieren und später ohneerneute Gesundheitsprüfungwieder auf das Ausgangsniveauanheben. Wichtig auch die (nichtrückzahlbare) Überbrückungshilfe.Sie wird gewährt, wenn derprivate Krankenversicherer dieKrankentagegeldzahlung wegenBerufsunfähigkeit einstellt, dieLeistungsprüfung beim BU-Versicherer,z.B. wegen ausstehenderUnterlagen, aber noch nicht abgeschlossenist. Schließlich kannder Versicherungsnehmer jederzeitohne erneute Gesundheitsprüfungvom altersabhängig kalkuliertenTarif in den Tarif mit konstantemBeitrag überwechseln.Bezüglich der Risikolebensversicherungbesteht oft die Meinung,dass es sich um ein schlichtes„1:1-Produkt“ handelt. Auch hierzeigt der Blick auf das Dialog-Angebot, dass diese Auffassungzu kurz greift. Es kommt auf einehohe Variabilität an, um für jedenBedarf eine maßgeschneiderteLösung zu finden und sinnloseÜberzahlungen zu vermeiden. Sokönnen bei der Dialog alle Artenvon Summenverläufen dargestelltwerden: konstanter Verlauf, linearfallender Verlauf, annuitätischfallender Verlauf (z.B. exakt ander Verlauf einer Baufinanzierungangepasst) oder wahlfreier Verlaufmit vorab jahresweise neubestimmbarer Versicherungssumme.Dazu kommen die Variantender Anpassung an einenzu erwartenden Kapitalbedarf(„Zeitrente“) oder der jährlichenAnpassung an ein bestimmtesSparziel („Sparplan“). Über VerbundeneLeben können bis zuneun Personen in einem Vertragversichert werden.Preisgünstige, hochwertige, flexibleAngebote sind das Gebot derStunde. Wer sein Portfolio entsprechendgestaltet hat, wird Maklerund Kunden zufrieden stellenund vom wachsenden Marktüberproportional profitieren.27


VERSICHERUNG | Wer plant was?AXA setzt weiter auf bAVInterview mit Kai Kuklinski,Leiter Maklervertrieb der AXA Deutschlandwmd: Welche besondere Herausforderungim Maklervertriebsehen Sie für 2011?K.K.: Die Generierung profitablenWachstums, davon profitierenunsere Partner im Maklervertriebund wir als Unternehmengleichermaßen. Des weiteren habenwir uns vorgenommen, denMaklern noch stärkere Unterstützungbei Geschäftsprozessen undTechnik sowie bei der Standardisierungvon Lösungen zu bieten.wmd: Welche neuen Produkteplanen Sie für das erste Quartal2011?K.K.: Im Vorsorgebereich gehenwir im Rahmen unserer "InitiativeExistenzsicherung von AXA"mit neuen oder erweiterten Bausteinenzur Absicherung existenziellerRisiken an den Markt. Soführen wir eine neue Risikolebensversicherungein und erweiternden Schutz in der Berufsunfähigkeitsversicherung.Darüberhinaus steht nach wie vor die imvergangenen Jahr erfolgreich imMarkt platzierte Existenzschutzversicherungvon AXA für dieganze Familie als günstige Alternativezur Berufsunfähigkeitsversicherungim Mittelpunkt. Zudemführen wir unsere bAV-Aktivitäten- basierend auf den Erfolgen2010 - fort.In der Sachversicherung widmenwir uns - neben dem gerade sehrerfolgreich am Markt aufgenommenenKfz-Versicherungsangebot- angesichts der immer häufigerwerdenden Naturereignissevor allem der Absicherung vonElementarrisiken und forcierenunsere Aktivitäten im FirmenundIndustriekundengeschäft.Janitos Krankenzusatzversicherungen.Dental und stationär.Janitos Krankenzusatzversicherung dental.Zusatzleistungen für Zahnersatz, Zahnbehandlungenund Kieferorthopädie.Janitos Krankenzusatzversicherung stationär.Wir erstatten z.B. die Kosten für Chefarztbehandlung,Aufnahme- und Abschlussuntersuchungund den Krankentransport.Grund- und Komfortschutz.Grundschutz: Vermeiden hoher Zuzahlungen,günstiger Einstiegspreis.Komfortschutz: Ein echtes Leistungsplus fürIhre Gesundheit, umfangreiche Kostenerstattungen.Ihr Optionsrecht.Sie haben die Möglichkeit, zum 3. und 6.Versicherungsjahr ohne Gesundheitsprüfungund Wartezeiten in den leistungsstärkerenKomfortschutz zu wechseln, sofernSie bei Vertragsbeginn jünger als 40 Jahresind.Starke Leistungen zu günstigen Prämien.Sie profitieren von leistungsstarken Tarifen,die ohne Alterungsrückstellungen kalkuliertsind. Ihr Vorteil: besonders günstige Tarife.Fragen Sie unser Team Krankenzusatz:Telefon: 0 6221. 709 1380E-Mail: versicherung@janitos.deWeb: www.janitos.de29


Wer plant was? | VERSICHERUNGKapitalbasierteVorsorgeproduktegewinnen an ZuspruchInterview mit Prof. Dr. Hans Wilhelm Zeidler,Zurich Versicherungwmd: Auf welche Ihrer in 2010angebotenen Produkte habenMakler und Vermittler besondersreflektiert?H.W.Z.: Im Fokus standen vorallem fondsgebundene Produktemit Garantien. Hier hat unser bewährtesGarantie-Modell i-CPPIin unserer sogenannten Premium-Produktfamilieden meistenZuspruch erhalten. Ungebrochenhoch bleibt bei Maklernund Vermittlern auch weiterhindie Nachfrage nach unseren Riester-Produkten.Hinzu kam einestarke Nachfrage nach unsererBerufsunfähigkeits-Rente, die imletzten Jahr komplett erneuertwurde, sowie unserer einzigartigenRisiko-Lebensversicherung"Eagle Star"wmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?H.W.Z.: Wir erwarten auch für2011 eine ungebremst hoheNachfrage nach den oben genanntenProdukten. Gerade derWechsel zu fondsgebundenenProdukten mit Garantien scheint,trotz leichter Rückgänge in denHochzeiten der Finanzmarktkriseein nachhaltiger zu sein.In welchen Segmenten sehen Siedie größten Vertriebschancen?Produkte, die Garantien mit attraktivenund realistischen Renditechancenverbinden stellen eineveritable Alternative zu konventionellenLeben- und Rentenversicherungendar. Zudem erwartenwir kontinuierlich steigendeChancen im Bereich von Rürupsowie in der betrieblichen Altersvorsorge(baV).wmd: Auf welche Produktesetzt die Zurich 2011? Waswerden die Highlights dieserProduktangebote sein?H.W.Z.: Insgesamt werden kapitalbasierteVorsorgeprodukte sowiebiometrische Produkte weiteran Zuspruch gewinnen. Ebensowird der baV-Bereich weiter ausgebautwerden.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?H.W.Z.: Beherrschende Themenim Markt werden 2011, wie bereitsim vergangenen Jahr auchbiometrische Risiken, ebenso wieGarantieprodukte sein. Die Branchewird vermutlich zudem auchzu einem nicht unerheblichenTeil von externen Einflüssen geprägtsein. Das anhaltend niedrigeZinsniveau oder die gestiegenenSicherheitsanforderungenan Versicherungsunternehmenim Zuge von Solvency II werdenvermutlich Auswirkungen auf dieThemenlandschaft 2011 haben.wmd: Was können Makler undVermittler von der Zurich indiesem Jahr erwarten?H.W.Z.: Viele unserer Bestrebungenliegen zurzeit im Bereichdes Services und des gesamthaftenAngebotes für Maklerund Vermittler. Focus Money hatdie Zurich in 2010 bereits zumzweiten Mal in Folge als BestenMaklerversicherer in Deutschlandgekürt. Diesen Anspruch wollenwir durch weitere kontinuierlicheVerbesserung des Services unddes Produktangebotes auch in2011 wieder erfüllen.30


VERSICHERUNG | Wer plant was?Soziale Netzwerke gewinnen anBedeutung für die BrancheInterview mit Peter Schneider,Vorstandssprecher der Janitos Versicherung AGwmd: Auf welche Ihrer in 2010angebotenen Produkte habenVermittler besonders reagiert?P.S.: Unsere Krankenzusatzversicherungenohne Alterungsrückstellungenhaben sich seit ihrerEinführung im Juli bis Ende 2010sehr erfreulich entwickelt. Mit derAbsicherung in den Bereichendental und stationär werden wirim Markt nun auch als Krankenzusatzversichererwahrgenommenund ergänzen so unser Angebotzur Absicherung biometrischerRisiken. Erfolgreich waren auchunsere neue Berufshaftpflichtversicherungfür Mediziner und dieneue Privathaftpflichtversicherungmit Vorausrabatt.wmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?In welchen Segmenten sehenSie die größten Vertriebschancen?P.S.: Wir gehen davon aus, dassvor allem Krankenzusatzproduktestark nachgefragt werden. Außerdemsehen wir einen Trend hin zuDread Disease- und Pflege-Absicherungen.wmd: Auf welche Produktesetzt Janitos 2011?P.S.: Mit unserer Multi-Rente fürErwachsene und Kinder sind wirhervorragend aufgestellt und rechnenuns große Chancen im Vertriebaus. Zusätzlich planen wirumfangreiche Verbesserungenin der Unfall-, Hausrat- und auchTierhalterhaftpflichtversicherung.Damit sprechen wir Neukundenan, vergessen aber auch unsere Bestandskundennicht: Diese profitierenper Update Garantie (Innovationsupdate)prämienfrei von denProduktverbesserungen. Für unsereMakler ist das ein ganz klares Argumentfür unsere Produkte. Dennaufwändige Umdeckungen sind imNormalfall nicht notwendig, dasHaftungspotential wird deutlichverringert.wmd: Was werden die Highlightsdieser Produktangebotesein?P.S.: Der Hausrattarif wird nach einervöllig neuen Logik kalkuliert,die dafür sorgt, dass sämtlichePrämien in Bezug auf die Lage desObjekts äußerst risikogerecht sind.Im Rahmen unserer Update Garantiewerden auch Bestandskundenautomatisch von den insgesamt 70Verbesserungen profitieren. Unsereneue Unfallversicherung wirdin der Best Selection-Variante mitrund 25 Leistungsverbesserungenaufgewertet.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?P.S.: Aus unserer Sicht werdensoziale Netzwerke in Vertriebund Kommunikation weiter anBedeutung gewinnen. Auch dieBranchenbestrebungen, den Berufdes Maklers wieder attraktiverund bekannter zu machen,werden sicherlich intensiviertwerden. Zukünftig wird die Versicherungsbranchesonst einechtes Nachwuchsproblem mitVersicherungsmaklern bekommen.Zudem beträgt das Durchschnittaltereines Makler heutebereits 48,4 Jahre. Auch müssendie Versicherer Ihrerseits die Maklerin den Prozessabläufen besserunterstützen und hier technischeLösungen anbieten.wmd: Was können Makler undVermittler von Janitos in diesemJahr erwarten?P.S.: Den Bereich der Absicherungbiometrischer Risiken bzw. der Gesundheitmöchten wir kontinuierlichstärken, indem wir Multi-Rente undKrankenzusatzprodukte am Marktweiter etablieren. Wir setzen hier aufunsere ganz klaren Stärken: die hoheServicequalität, die Fachkompetenzund die Freundlichkeit unserer Mitarbeitersowie unsere Prozessorientierung.Unterstützend werden wiruns intensiv mit dem Thema NeueMedien beschäftigen, vor allem angesichtsder sehr positiven Resonanzauf unsere Online-Produkt-Schulungen.31


Wer plant was? | VERSICHERUNGFlexibilität mitGarantien weiterim FocusBeitrag von Claus Scharfenberg,Vorstand der Condor Lebensversicherungs-AGAusblick über Strategien,Dienstleistungen und Produkteder Condor Lebensversicherungs-AGfür 2011Ende 2008 gab es eine der schwerwiegendstenFinanzmarktkrisender Nachkriegszeit. Die Verunsicherungder Kunden in Folge dieserKrise ist auch 2011 noch zuspüren – denn viele wissen nochimmer nicht, wie sie ihr Kapitalam besten anlegen sollen. Dochso eine Zeit birgt auch Chancen.Mit der Produktgruppe Congenialmit Garantie zum Beispielholt Condor ihre Kunden genaudort ab, wo sie häufig ins Wankengeraten: Denn hier erhaltensie sowohl feste Garantien, derenHöhe sie sogar selbst bestimmenkönnen, als auch die Chance aufhohe Renditen durch die Beteiligungan den Kapitalmärkten.Im Fokus: Fondsqualität undFlexibilitätIm kommenden Jahr werdendaher die Stärkung der MarkeCongenial sowie die fondsgebundenenProdukte mit Garantieweiterhin einen Schwerpunkt bilden.Dabei spielt vor allem die Ergänzungdes Riester-Produkts umeine Arbeitslosigkeitsversicherungeine Rolle sowie der Ausbauder Fondspalette und die Qualitätssicherungder Fonds. Aberauch die Flexibilität ihrer Vorsorgeproduktemöchte Condor stärkerin den Markt tragen. Kundender Condor Lebensversicherungs-AG sind bei Zahlungsschwierigkeitennicht gezwungen, ihrePolice zu kündigen. Sie könnenstattdessen Optionen nutzen wieKapitalentnahmen, Beitragspausenund Beitragsfreistellungen.Mehr Transparenz und ServiceDarüber hinaus wird im nächstenJahr sicherlich die Transparenzvon Versicherungsprodukten stärkerin den Fokus rücken. Mit derEtablierung der Kennziffer Reductionin Yield (RIY) hat Condorbei ihren fondsgebundenen Produktenbereits vor Jahren einenwichtigen Schritt in diese Richtunggetan. Für Vermittler undderen Kunden bedeutet das einebessere und schnellere Vergleichbarkeitder Produkte – und natürlichein weiteres Stück Service.Und dieser ist wichtig. Schließlichkönnen sich reine Maklerversichererwie Condor längst nichtmehr nur über eine gute Produktqualitätim Markt behaupten. DieProzess- und Servicequalität sindebenfalls von enormer Bedeutung,denn: Die Produkte werdenkomplexer und auch die administrativenAufgaben nehmen zu,so dass Vermittlern für BeratungsundVerkaufsgespräche immerweniger Zeit bleibt. Dem gilt esentgegenzuwirken. Das Makler-Service-Center wurde daher inden vergangenen Jahren stetigausgebaut und steht den Vermittlernmit seinen gut ausgebildetenFachkräften für alle Fragen undAnliegen zur Verfügung. Darüberhinaus werden Musteranschreiben,Formulare, Anträge und dieAngebotssoftware laufend aktualisiert,erweitert und optimiertsowie regelmäßig Bestandsaktionendurchgeführt, um demVermittler auch auf diesem WegeZeit und Arbeit zu ersparen.AusblickInsgesamt erwartet Condor für2011 ein weiteres Jahr, das vieleHerausforderungen mit sich bringenwird. Mit einer attraktivenlaufenden Verzinsung der Lebensversicherungenvon über 4Prozent ist Condor gut gerüstetund sieht sich auch dank ihresumfassenden Produkt- und Serviceangebotsbestens aufgestellt,um erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahrzu erzielen.32


VERSICHERUNG | Wer plant was?Neue Zeiten für klassische TarifeInterview mit Herrn Norbert Heinen,Vorstandsvorsitzender der Württembergischen Versicherungwmd: Herr Heinen, nachdemSie nun seit einem Jahr Vorstandsvorsitzenderder Württembergischensind, startenSie in das Jahr 2011 mit einemFeuerwerk.N.H.: Ein Feuerwerk zündet manregelmäßig, um neue Dinge zubegrüßen und zu feiern. Mit derkonsequenten Ausrichtung derProduktpalette für biometrischeRisiken auf teils einzigartige Besonderheitensowie ein attraktivesPreis-Leistungsverhältnis habenwir dazu auch allen Grund.Zudem ist das Thema im Marktsehr präsent und erfüllt vor allemwichtige Kundenbedürfnisse, diewir natürlich als Vorsorge-Spezialistbedienen möchten.wmd: Der Auftritt kommt jaauch passend zur Platzierungdes neuen Marktauftritts derWüstenrot & Württembergischenals „Der Vorsorge-Spezialist“…N.H.: Ja, es untermauert deutlichdas Anliegen des Konzerns, hierMaßstäbe zu setzen. Wir gebenein klares Bekenntnis, dass unsAbsicherung von biometrischenRisiken und deren private Lösungsformensehr wichtig sind.Darin liegen letztlich ja auch dieKernkompetenzen eines Versicherers.Doch auch neue fondsgebundeneGarantiemodellewie Genius, die eine Alternativezu den in meinen Augen auslaufendenheutigen klassischenLebensversicherungen bilden,untermauern unseren Anspruch„der Vorsorge-Spezialist“ zu sein.wmd: Sie sehen also für dieheutige klassische Rentenversicherungaufgrund derSenkungen in den laufendenÜberschüssen sowie der kommendenRechnungszinssenkungkeine Zukunft?N.H.: Lassen Sie es mich einmalso formulieren: wir versprechenbei diesem Produkttyp nur das,was wir bei Fortdauer der derzeitigenKapitalmarktsituation auchlangfristig finanzieren können.Die „Wunderkerzen“ einigerWettbewerber, die ihre Reservenbereits heute aufzehren, um weitüber den aktuell am Kapitalmarkterzielbaren Renditen angesiedelteGesamtverzinsungen darzustellen,machen wir nicht mit. Beidiesem Verhalten wird nämlichdie Suggestion einer höheren Leistungsfähigkeitvon einigen Konkurrenteneindeutig um den Preiseiner möglichen Nicht-Erfüllbarkeitihrer Garantien erkauft. Dasmachen wir nicht mit, denn füruns hat die Einhaltung unsererGarantieversprechen oberste Priorität,und deswegen schüttenwir die hierfür benötigten Mittelnicht vorzeitig aus. Das haben wirdurch eine klare Reduzierung derlaufenden Überschussbeteiligungzum Ausdruck gebracht. Alle seriösenVermittler haben großes Interessean langfristigen Kundenbeziehungenmit Vertrauen in dieversprochenen Ablaufleistungen.Sicherheit und langfristige Stabilitäterreicht man nur, wenn man– im Interesse der Kunden – nichtdie Reserven angreift. Die Marktwertrenditeunserer Kapitalanlagenhingegen, die neben derNettoverzinsung auch die Veränderungender Bewertungsreservenumfasst, liegt nach wie voroberhalb des Branchenschnitts.Mit der kommenden Rechnungszinssenkungwerden sich neueZeiten für die klassischen Tarifeergeben. Es ist vielleicht an derZeit, auch hierfür neue Garantieformenauch hierfür zu entwickeln.- Im Interesse der Versichererund vor allem der Kunden.33


ADVERTORIAL | Wer plant was?Perspektiven für die ZukunftDie gesetzliche Rente ist gering,private Vorsorge unumgänglich.Wie wird der Bedarf eines Kundenin 10, 20, 30 Jahren sein?Doch welches Produkt soll derKunde wählen bzw. kann derfreie Finanzberater mit ruhigemGewissen empfehlen?Die Bedürfnisse der Kunden sindheute vielschichtiger und umfangreicherals vor einigen Jahren.Vermögensaufbau, Kapitalanlage,Altersversorge und derenAbsicherung müssen heute nichtmehr zwingend getrennt werden,sondern können in einemProdukt erfolgen.Die GIP International S. A. bietetmit dem GIP-Vorsorgekonto eineneue Generation in der finanziellenLebens- und Ruhestandplanungan. Hierbei handelt es sichum einen laufzeitgebundenenFondssparplan mit unterschiedlichen,risikoadjustierten Portfolios.Diese werden vom LuxemburgerVermögensverwalterBaumann & Partners S. A. gemanagt.Zusätzlich ist der Kundebei Arbeitslosigkeit oder einerschweren Krankheit mit einemFix- bzw. Einmalbetrag ohne Gesundheitsprüfungabgesichert.Die Vergütung des GIP-Vorsorgekontosfür den Vermittler orientiertsich analog der Lebensversicherungan der Beitragssumme.Eine Ausnahme stellt die Stornohaftungszeitdar: Diese beträgtbei dem GIP-Vorsorgekonto, entgegender üblichen Regelung, lediglich36 Monate. Nach Ablaufder Stornohaftungszeit beträgtdie Anlagequote des Beitragesvolle 100%.Zusätzlich zum GIP-Vorsorgekontobietet die GIP International S.A. den GIP Liquiditätsschutz an.Der GIP Liquiditätsschutz sichertdie Kapitalanlage (Einmalanlage)des Kunden bei Arbeitslosigkeit,schwerer Krankheit und Tod ohneeine Gesundheitsprüfung ab. Darüberhinaus stehen dem Kundenund seinem Vermittler über 5.000Fonds für seine Kapitalanlage zurVerfügung.Somit verhindert der GIP Liquiditätsschutz,dass der Kunde beischwierigen finanziellen Situationenund in schwachen Börsenphasenseine Kapitalanlage auflösenmuss. Der Vorteil für denVermittler ist, dass dieser seinenBestand und damit seine Einnahmensichern kann.Exklusiv bei GIPNEUGIP VorsorgekontoDie ALTERSVORSORGE der Zukunft !Laufzeitgebundener FondssparplanAbschlussprovision auf BeitragssummeVerkürzte StornohaftungszeitVersicherungsschutz bei ArbeitslosigkeitVersicherungsschutz bei schwerer ErkrankungExklusiv mit der Frankfurter Fondsbank.GIP LiquiditätsschutzDie KAPITALANLAGE der Zukunft !Über 5.000 Fonds mit dem GIP-Liquiditätsschutz !Erhalten Sie die Kapitalanlage des Kunden auch bei:Arbeitslosigkeitschwerer KrankheitTodOhne Gesundheitsfragen und ohne zusätzliche Kosten.GIPPersektiven r die ukuntwww.gip.lu35


Wer plant was? | VERSICHERUNGAbsicherung gegen Berufsunfähigkeitbleibt das beherrschende ThemaInterview mit Dr. Peter Schmidt,Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Post. Die Makler-AG,die Maklergesellschaft der VPV Versicherungenwmd: Welche Versicherungsproduktewerden 2011 am stärkstennachgefragt werden?P.S.: Das Thema Altersvorsorgebleibt sehr wichtig. Unsere freienVermittler bestätigen uns, dassdas Kundeninteresse an langfristigerAltersvorsorge mit kleinenBeiträgen wieder zunimmt. Dieerwartende Rechnungszinssenkungwird den Bedarf an sicherenVorsorgeprodukten, die sehr guteRenditechancen bieten, weitersteigern. Eine optimale Lösunghierfür ist die VPV Power-Rentemit Beitragsgarantie, Renditechanceund Ertragssicherheit.wmd: In welchen Segmentensehen Sie die größten Vertriebschancen?P.S.: Ob für den Kunde eine Riester-,Rürup-, private Rente oderdie betriebliche Alterversorgungdie richtige Variante ist, muss derVermittler im Beratungsgesprächgemeinsam mit dem Kunden entscheiden.Die bedarfsgerechteBeratung und ein leistungsstarkesProdukt sind hierfür entscheidend.wmd: Auf welche Produktesetzt die VPV?P.S.: Die VPV ist mit der VPV Power-Linieüber alle drei Schichtender Altersvorsorge gut aufgestellt.Bei der Power-Linie handeltes sich um ein dynamisches3-Topf Hybridprodukt mit Beitragsgarantie.Das Kernstück istdas einzigartige KapitalanlagesystemISS®.Zusätzlich punkten wir mit Produktenfür die Zielgruppe 55+. Hierbieten wir eine leistungsstarke,preiswerte Sterbegeld-Versicherungohne Gesundheitsfragen sowie einePrivathaftpflicht- und eine Tierhalterhaftpflichtmit hervorragendemPreis-Leistungsverhältnis an.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?P.S.: Eines der wichtigsten Produktebleibt sicherlich die Absicherunggegen Berufsunfähigkeit.Nur knapp jeder fünftedeutsche Arbeitnehmer besitzteine BU-Versicherung. Dabei liegtdie Wahrscheinlichkeit eines heute20-jährigen Mannes bis zumRentenbeginn berufsunfähigzu werden bei 43 und bei einergleichaltrigen Frau bei 38 Prozent.wmd: Was können Makler undVermittler von der VPV in diesemJahr erwarten?P.S.: „Gerade für die BU-Beratunggeben wir den Maklern undVermittlern ein am Markt einzigartigesOnline-Risikoprüfungstoolan die Hand. Eine Risikoprüfungdirekt beim Kunden ermöglichteine fallabschließende BU-Entscheidung.Und falls die BU nichtgeht, erhält er ein Alternativangebot.Hier handelt es sich umunsere erweiterte GrundfähigkeitsabsicherungVPV Vital. Mitunserem „Sofort-Check“ erhöhtder Berater seine Abschlusschance.Gleichzeitig bringt ihm dasTool eine enorme Zeitersparnis inder Kundenberatung, denn dieAussagen bei der Risikoprüfungsind verbindlich. Die Prüfung imUnternehmen sowie Arztanfragenentfallen in der Regel.Des Weiteren betreiben wir mitunserer VPV Makler-Akademieeine Qualitätsoffensive bei Vertriebspartnern.Im Mittelpunktstehen Makler, die sich nachhaltigerund professioneller Kundenberatungverpflichtet fühlen. AlleInformationen zur Makler-Akademie,zum „Sofort-Check“ undzu unseren Produkten im freizugänglichenDownload-Center findeninteressierte Vermittler unterwww.vpv-makler.de.36


Wer plant was? | VERSICHERUNGTransparenz rückt in denMittelpunktInterview mit Bertram Valentin,Hauptbevollmächtigter, Standard Life Versicherungwmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?B.V.: Das Jahr 2011 wird von denAuswirkungen niedriger Zinsengeprägt sein. Die gesamte Branchewird sich dabei mit den Konsequenzender Absenkung desGarantiezinses auseinandersetzenmüssen. Vor allem klassischeVersicherungsprodukte werdendadurch weiter an Attraktivitäteinbüßen. Kunden suchen jetztbesonders nach Produkten, mitdenen sie einen höheren Ertragerwirtschaften können, gleichzeitigaber nur ein möglichst geringesRisiko eingehen müssen.wmd: In welchen Segmentensehen Sie die größten Vertriebschancen?B.V.: Wir werden im kommendenJahr einen besonderen Schwerpunktauf die betriebliche Altersversorgung(bAV) legen. Inder bAV sind wir inzwischen alsVollanbieter in allen Durchführungswegenvertreten und habenuns als attraktive Alternativezu den klassischen Produktenetabliert. Ich bin mir sicher, dasses für uns in der bAV weiterhinüberdurchschnittliche Wachstumschancengibt. Aber auch aufdem Fondspolicenmarkt sehenwir wieder bessere Chancen. DieStimmung auf dem gesamtenfondsgebundenen Markt verbessertsich langsam und die Anleger setzenwieder stärker auf Fondspolicen.Auf welche Produkte setzt dieStandard Life?B.V.: Wir haben uns dafür entschieden,uns auf unsere bewährtenProdukte zu konzentrierenund diese gezielt zuverbessern. Wir sind davon überzeugt,dass With Profits in diesemUmfeld die passende Lösungsind: Sie tragen mit den integriertenGarantien den Kundenwünschennach Sicherheit Rechnung,bieten aber gleichzeitig miteiner modern gestalteten, diversifiziertenKapitalanlage langfristighöhere Renditechancen als herkömmlicheProdukte. Diese Kombinationkommt bei den Kundenmomentan sehr gut an. Auf demFondspolicenmarkt werden wireinen besonderen Schwerpunktauf unser Absolut Return-Fonds„Global Absolute Return Strategies(GARS)“ legen. Dieser Fondsträgt über eine breite Diversifika-38


Wer plant was? | VERSICHERUNGNachfrage zu VorsorgeproduktesteigtBeitrag von Rolf Bauer,Vorstandsvorsitzender Versicherungsverbund Die ContinentaleIn der Privaten Krankenversicherunggehen wir, bedingtdurch den Wegfall der dreijährigenWartefrist für Arbeitnehmer,davon aus, dass sich dasNeukundenpotenzial der PKV imBereich Vollversicherungen langfristigwieder an das Niveau vorder Gesundheitsreform 2007annähern kann. Das gibt derPKV die Möglichkeit, sich wiederdeutlicher zu positionieren - auchin Hinblick auf leistungsstärkereTarife mit entsprechendem Beitragsniveau.Die Vorteile eineshochwertigen Vollversicherungsschutzesgilt es wieder in denFokus zu rücken, auch wennselbstverständlich Einsteigertarife- speziell in Verbindung mitentsprechenden Optionstarifen -weiterhin ihre berechtigte Bedeutungbehalten.Der Bedarf der gesetzlich Versichertennach Krankenzusatzversicherungenwird unserer Einschätzungnach grundsätzlich weitersteigen. In diesem zunehmendschwierigen Geschäftsfeld stehtdie PKV allerdings vor der Herausforderung,im Wettbewerbmit der GKV die Vorteile des privatenZusatzschutzes gegenüberden Wahltarif-Angeboten derGKV deutlich herauszuarbeiten -ungeachtet dessen, dass diese invielen Ausprägungen nicht gesetzeskonformsind. Auf der Angebotsseitewird sich der Trend zurVerzahnung der privaten Zusatzversicherungenmit der GKV inHinblick auf Leistungen und Serviceverstärken, da dies dem Bedarfder Versicherten entspricht.Solch ein "Service aus einerHand" verlangt allerdings Tarife,die exakt an den Leistungen derGKV ansetzen und einen gemeinsamenAnsprechpartner bei GKVund PKV ermöglichen. Im Hinblickauf die Produktentwicklungkann das dazu führen, dass auchKrankenzusatzversicherungenohne oder mit vereinfachter Gesundheitsprüfungangebotenwerden, damit auch die Zusatzversicherungeine echte Familienversicherungentsprechend desGKV-Schutzes sein kann.In der Lebensversicherung gehenwir durch das Ende der Wirtschaftskrisevon einer Normalisierungdes Geschäfts aus, alsovon einer wieder zunehmendenNachfrage nach Vorsorgeprodukten.Generell lässt sich sagen, dass,bedingt durch sich wandelndeLebensläufe und Erwerbsbiografien,das Thema Flexibilität in derKranken- und Lebensversicherungan Bedeutung gewinnenwird. Diesem Umstand hat dieContinentale bereits Rechnunggetragen, zum Beispiel durch ihrenneuen Optionstarif AV-P1, ihrenKrankenzusatzversicherungstarifBKK-Start und ihre neueBerufsunfähigkeitsversicherungBU-Vorsorge Premium.Dem Jahr 2011 sieht die Continentalepositiv entgegen. DerVerbund hat sich in verschiedenenSparten bereits in den Jahren2009 und 2010 durch mehrereneue Tarife hervorragend amMarkt positioniert. Dazu gehörenunter anderem der neue VollversicherungstarifCOMFORT, der OptionstarifAV-P1, der Zahnersatz-Zusatztarif CEZP und eine neueBerufsunfähigkeitsversicherungBU-Vorsorge Premium, die insbesondereauch die Qualifikationder Versicherten berücksichtigt.Damit sieht sich die Continentaleauch für das kommende Jahr bestensim Markt aufgestellt.40


VERSICHERUNG | Wer plant was?Fondsgebundener Altersvorsorgebereichbietet größte VertriebschancenInterview mit Beate Heidrich, Produktmanagerin,HELVETIA Lebensversicherungs-AGwmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?B.H.: Von November 2010 bisMitte Januar 2011 hat die Helvetiaeine Onlineumfrage durchgeführt,bei der sich insgesamt 413Geschäftspartner beteiligt haben.Demnach sind auch in 2011fondsgebundene Rentenversicherungen,mit Garantiebausteinenund flexiblen Anpassungsmöglichkeiten,hoch im Kurs.Des Weiteren dürften klassischeVorsorgeprodukte einen stärkerenZuspruch erhalten in Hinblickauf die anstehende Garantiezinssenkung.wmd: In welchen Segmentensehen Sie die größten Vertriebschancen?B.H.: Die größten Vertriebschancensehen wir im fondsgebundenenAltersvorsorgebereich,sowohl bei der Privatvorsorge alsauch bei der staatlich gefördertenVorsorge. Die Erzielung einer attraktivenRendite ist unerlässlichfür den Aufbau eines ausreichendhohen Altersvorsorgevermögens.Und dies ist am ehesten mit einergeschickten Fondszusammenstellungzu erreichen.wmd: Auf welche Produktesetzt die Helvetia?B.H.: Die Helvetia setzt auf diefondsgebundene RentenversicherungCleVesto Allcase mit deminnovativen Sicherungsguthaben.Neben 28 top-aktuellen Einzelfondsstehen 5 aktiv gemanagteAnlagestrategien und 2 Vermögensaufbaustrategien(Lebenszyklus-Modell)als Anlagevariantenzur Auswahl. Darüber hinaus gibtes das innovative Sicherungsguthabenwelches Kapitalerhalt undeine attraktive Verzinsung bietet.Die Anlage erfolgt hierbei gemäߧ 54 VAG im gebundenen Vermögender Helvetia schweizerischeLV-AG. Erstmals kann dieser Garantiebausteinwie ein Einzelfondseingesetzt und individuellan- und abgewählt werden. Darüberhinaus legt die Helvetia denSchwerpunkt auf die betrieblicheAltersvorsorge und eigenständigeProdukte im Durchführungswegder Unterstützungskasse.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?B.H.: Das Thema Altersvorsorgewird weiterhin ein dominierendesThema sein. In diese Diskussiondürfte die Niedrigzinsproblematikund auch die zu erwartende Senkungdes Rechnungszinses miteinfließen. Es könnte eine verstärkteNachfrage nach klassischenProdukten mit sich bringen, diesist jedoch abzuwarten.wmd: Was können Makler undVermittler von der Helvetia indiesem Jahr erwarten?B.H.: Vertrieblich geht die HelvetiaLeben in 2011 einen innovativenWeg und ermöglicht IhrenVermittlern eine Konferenzreiheohne Stress und Aufwand, ganznach dem Motto „einzigartig,zeitsparend, online“. Am 16., 18.und 21. März bietet die HelvetiaLeben ihren Vermittlern eine exklusiveOnline-Maklerroadshowmit hochkarätigen Referenten.Dabei bestimmen die Vermittlerselbst, ob sie einen oder mehrereVorträge hören und wo der Veranstaltungsortist – im Büro, in derBahn oder einem anderen WLAN-Hotspot. Produktseitig wird dieHelvetia im 2. Quartal ihren Fokusauf die betriebliche Altersvorsorgelegen und einen neuenU-Kassen Tarif mit hohen garantiertenLeistungen lancieren. Darüberhinaus können sich unsereKunden und Vertriebspartner aufneue zielgruppenorientierte Konzeptefreuen.41


Wer plant was? | VERSICHERUNGKlassische Rentenversicherungbleibt wichtigInterview mit Klaus-Peter Klapper,Leiter Produktmanagement und Software bei der Stuttgarter Lebensversicherung a.G.42wmd: Auf welche Ihrer in 2010angebotenen Produkte habenMakler und Vermittler besondersreflektiert?K.-P.K.: Der Vertriebsschwerpunktlag letztes Jahr generell auf klassischenRentenversicherungsprodukten.Hier hatten wir starkenRückenwind durch unseren hervorragendenDeckungsstock.Auch in 2011 wird sich dieserSchwerpunkt fortsetzen. Die freienVermittler der Stuttgarter habenhier im Geschäftsjahr 2010besonders auf leistungsfähigeProdukte mit interessanten Vertriebskonzeptenreflektiert. Daszeigt die Erfolgsgeschichte desStuttgarter Gesundheitskontos,das wir 2010 auf den Markt gebrachthaben. Dahinter steht eininnovatives Produktkonzept, dasdafür sorgt, dass Gesundheitsversorgungauch in Zukunft nochbezahlbar bleibt. Mittlerweile istdaraus ein in der Branche respektiertesund prämiertes Erfolgsmodellgeworden. Das spornt unsweiter an.wmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?K.-P.K.: Das Auf und Ab an denFinanzmärkten hat in den letztenJahren das Bedürfnis der Anlegernach sicheren Vorsorgeproduktenerheblich verstärkt. DieserTrend wird sich weiter fortsetzen.Unserer Meinung nach werden2011 besonders Vorsorgeproduktenachgefragt werden, diesowohl Transparenz und Sicherheitals auch gute Performancezu attraktiven Konditionen bieten.In welchen Segmenten sehen Siedie größten Vertriebschancen?Wir sehen die größten Potenzialenach wie vor bei der der privatenund bei der betrieblichen Altersvorsorge(bAV). Aber auch dieBereiche Pflege, Unfall und BUbieten sehr gute Chancen für denVertrieb.wmd: Auf welche Produktesetzt die Stuttgarter 2011?K.-P.K.: Klassische Rentenversicherungsproduktesind für unsnach wie vor das wichtigste Thema.Diese starke Basis wollen wirdieses Jahr produktseitig weiterausbauen. Auch 2011 werden wirrichtungsweisende Konzepte aufden Markt bringen. So haben wirzum Jahresauftakt die StuttgarterAktivPflege komplett überarbeitetund das gesamte Tarifwerk imBereich Unfall erneuert. Im Märzpräsentieren wir dem Markt eininnovatives Hybridprodukt, dasauch für den Bereich bAV äußerstinteressant sein wird. Im Sommerwerden wir zudem einen komplettenRelaunch bei den BU-Tarifendurchführen und dem Markteine besondere Krankenzusatzversicherungvorstellen.wmd: Was werden die Highlightsdieser Produktangebote sein?K.-P.K.: Neben der Tatsache, dassStuttgarter Produkte konsequentauf die Bedürfnisse unserer Kundenausgerichtet sind, bestehtdas besondere Highlight für diefreien Vermittler darin, dass dahinterein starker Versicherersteht, der TOP Kennzahlen ausweistund konsequent vertriebsorientierteProzesse installiert hat.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?K.-P.K.: Das zentrale Thema istdie stetig steigende Beraterhaftung.Zum heutigen Tag kann fastjeder Vermittler für mangelndeBeratungs- und Produktqualitätin die juristische Verantwortunggenommen werden. Für Vermittlerwird deshalb die professionelleBeratung als Basis für Haftungssicherheitimmer wichtiger.wmd: Was können Makler undVermittler von der Stuttgarterin diesem Jahr erwarten?


VERSICHERUNG | Wer plant was?Wir sind voller Tatendrang undgehen gleich im ersten Quartal2011 auf deutschlandweite Roadshow.Unter dem Motto 'Der richtigeDreh für die Zukunft' fällt am15. Februar 2011 in Nürnberg derStartschuss. Von dort aus geht esdurch acht weitere Städte (Informationenund Anmeldung unter:www.der-richtige-dreh.de).Als Reaktion auf die gestiegeneVerantwortlichkeit und Haftbarkeitwird die Stuttgarter ihren Geschäftspartnernund interessiertenVermittlern zudem erstmaligeine Art Sicherheitsnetz für ihreBeratungsgespräche präsentieren.Diese zeichnet sich in ersterLinie durch objektiv nachprüfbareQualitätsmerkmale und Vergleichskennzahlenaus, anhandderer die Beratungsqualität objektivnachvollziehbar, belegbarund damit rechtssicher wird.Vertrauen der Anleger stärkenBeitrag von Thomas Bahr,Vorstandsvorsitzender Heidelberger Lebensversicherung AGKaum zwei Jahre nach Ausbruchder Finanzkrise wirdbereits ihr Ende verkündet.Die Medien sprechen davon,dass der Konsumwille derBevölkerung aus seinem Dornröschenschlaferwacht sei und es2011 um die Aussicht auf weiteresWachstum gut stünde. Tatsächlichhat sich die Wirtschaft2010 in Deutschland erholt, aberist deshalb auch das Vertrauender Anleger in Finanz- und Versicherungsprodukteund damit diewichtigste Basis für die Arbeit derVersicherungsgesellschaften zurückgekehrt?Mitnichten.Anleger sind nach wie vor verunsichert.Denn auch wenn dieAktienmärkte wieder positiv reagierenund die Indizes gestiegensind, wackelt nun die Feste derklassischen Lebens- und Rentenversicherung:Der Garantiezinssoll weiter abgesenkt werden,womöglich auf bis zu 1,75 Prozent– eventuell bereits in einemersten Zwischenschritt in diesemJahr. Dass diese Meldung wenigzur Stärkung des Vertrauens derAnleger beiträgt, ist verständlich.Deshalb legt die HeidelbergerLebensversicherung AG 2011besonderen Wert auf Vertrauensaufbauund Transparenz. Dennals Spezialist für fondsgebundeneAltersvorsorgelösungen wollenwir ein Vorsorgepartner für unsereKunden sein und ihnen erklären,wie wichtig die richtigeAuswahl des Produkts und die Zusicherungder Versicherungsgesellschaftin einen transparentenFondsauswahlprozess ist. Nur aufdieser Basis können sie abschätzen,wie sinnvoll eine Anlage inein fondsgebundenes Produkt inallen drei steuerlich gefördertenSchichten sein kann.Im vergangenen Jahr haben wirdeshalb unsere Produkte überarbeitetund neu gestaltet. Von denRating-Agenturen haben wir dafürTop-Noten erhalten. Um abernicht nur das Vertrauen beimAnleger in ein gutes Produkt zustärken, sondern um ihm auchdie Gewissheit zu geben, dasser das richtige Produkt gewählthat, haben wir unser Fondsangebotüberarbeitet und den 5R-Qualitätssicherungsprozess beiunse-ren beiden Produkten derTopPerformer-Produktfamilie, derBasis- und Privatrente, eingeführt.Denn genau darum wird es 2011doch gehen: Transparenz in Vorgängebringen, nachvollziehbardarstellen, auf wen und warumdie Wahl gefallen ist und damitauch Vertriebspartnern eine echteUnterstützung bieten. Wir wollenunseren Vertriebspartnern Maklerversicherersein und werdenihnen deshalb für die Gesprächemit ihren Kunden wertvolle Unterlagenund Beratungshilfen zurVerfügung stellen: Darstellungunterschiedlicher Anlegertypen,Beschreibung der Risikoklassen,Beispiele einer Portfoliozusammensetzungbei einem konservativen,ausgewogenen oderdynamischen Anleger sowie derAusweis, welche Risikoklassenmit welchen Schwerpunkten jeweilsin Betracht kommen.Transparenz schafft Vertrauen,und diesen Weg will die HeidelbergerLeben 2011 weiter gehen– für unsere Vertriebspartner wiefür unsere Kunden.43


VERSICHERUNG | Wer plant was?Rentenversicherungen bleiben Zugpferdim NeugeschäftInterview mit Lothar See,Vertriebsvorstand der Concordia Versicherungenund der oeco capital Lebensversicherung AGwmd: Auf welche Ihrer in2010 angebotenen Produktehaben Makler und Vermittlerbesonders reflektiert?L.S.: Im letzten Jahr sind wir mit„oeco futur“, unserer Privatrentemit der Option auf eine deutlicherhöhte Rente bei Pflegebedürftigkeitzu Rentenbeginn, auf eineausgesprochen große Resonanzbei unseren Vertriebspartnerngestoßen. Es scheint, dass wirhier ein Produkt kreiert haben,auf das beide Seiten – Kundenwie Vermittler – gewartet haben.Vor allem die Tatsache, dass wirbereits bei Vertragsabschluss eineGarantie für diese spätere Renteaussprechen, hat viele unsererVertriebspartner überzeugt.wmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?L.S.: Die Zugpferde im Neugeschäftwerden weiterhin Rentenversicherungenin allen dreiSchichten sein. Dafür sprichtschon die demografische Entwicklung.Unsere Angebotspaletteist darum auch ganz klar aufdiesen Weg ausgerichtet.wmd: In welchen Segmentensehen Sie die größten Vertriebschancen?L.S.: Die Privatkunden stehen imFokus unserer Anstrengungen.Wer später nicht mit Altersarmutkämpfen will, für den muss derfrühzeitige Aufbau einer qualifiziertenAltersversorgung das Aund O sein. Aber auch im Bereichder betrieblichen Altersversorgungrechnen wir uns sehr guteChancen aus. Gerade durch unserehohen Garantieleistungenhaben wir hier Potential.wmd: Auf welche Produktesetzt die oeco capital in 2011?L.S.: Der große Erfolg mit „oecofutur“ hat uns dazu bewogen,im Herbst 2010 auch die staatlichgeförderten Produkte - also Förder-und Basis-Rente – mit dieserPflegekomponente auszustatten.Wir sind damit in der Lage, jedemPrivatkunden ein Angebot übereine hochwertige lebenslangeAltersversorgung kombiniert miteinem Einstieg in eine Pflegeabsicherungzu machen.wmd: Was werden die Highlightsdieser Produktangebotesein?L.S.: Neben der bereits erwähntenPflegekomponente – die wir übrigensohne Extrabeitrag anbieten– steht für uns eine hohe Produktflexibilitätim Vordergrund.Dies gilt besonders auch für dieBedingungsseite.Darüber hinaus zeichnen sichalle unsere Angebote durch dasAlleinstellungsmerkmal einerumfassenden nachhaltigen Kapitalanlageaus. Klassische privateAltersversorgung mit lebenslangenGarantien und in Kombinationmit einer Kapitalanlage, diein vollem Umfang nach verbindlichenUmweltleitlinien investiert:Das erhält der Kunde nur bei uns!wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?L.S.: Die im Raum stehende Absenkungdes Garantiezinses undder damit verbundene intensivereWettbewerb mit anderen Anlageformenund mit Bankproduktenwird uns sicherlich beschäftigen.Bange sein muss uns dabei abernicht. Unsere Aufgabe ist es, denKunden davon zu überzeugen,dass die private Altersversorgungmit ihrer lebenslangen Garantieder richtige Weg ist.wmd: Was können Makler undVermittler von der oeco capitalin diesem Jahr erwarten?L.S.: Moderne und flexible Produktemit attraktiven Zusatzleistungenund hohen Garantien fürden Kunden, Berechenbarkeit undeinen hohen Grad an Vertriebsunterstützungfür sich. Kurz: Alles,was uns unsere Vertriebspartnervon einem modernen und zuverlässigenVertragspartner erwarten!45


Wer plant was? | VERSICHERUNGAuswanderer als wachsende ZielgruppeBeitrag von Dennis Perlmann, Vertriebsleitung,Makler der BDAE GruppeFast jeder Berater kennt Kunden,die Deutschland füreine gewisse Zeit verlassen.Die einfache Frage nach adäquatemVersicherungsschutz fürden Auslandsaufenthalt sorgtschnell für ungeahnte Herausforderungen.Die auf Auslandsversicherungenspezialisierte BDAEGRUPPE kennt die rechtlichenRahmenbedingungen und möglicheFallstricke.Wer kennt sie nicht: Die zahlreichenAuswanderer-Sendungenim Fernsehen, in denen Menschenbeim Versuch eine Tauchschulein Thailand zu eröffnenoder deutsche Würstchen aufIbiza zu verkaufen, mit der Kamerabegleitet werden. MancheAuswanderer wie die in Texassesshaft gewordene HamburgerFamilie Reimann oder ein wasserstoffblondesMöchtegern-Modelin Los Angeles und Mallorca habeninzwischen Kultstatus erreicht.Was den Zuschauern jedochals unterhaltsame Exotenpräsentiert wird, lässt zumindesteinen gewissen Trend erahnen:Immer mehr Menschen verlassenfür eine begrenzte Zeit oderdauerhaft ihre deutsche Heimat.Die Gründe dafür sind unterschiedlich.Oft erfordert es derJob, ein Auslandsengagementanzunehmen und mit Kind undKegel tausende Kilometer weitwegzuziehen. Doch auch vieleRuheständler zieht es in die Ferne;sie wollen ihren Lebensabendam liebsten in Spanien, den USAund Italien verbringen.Die BDAE GRUPPE (BDAE = Bundder Auslands-Erwerbstätigen)betreut diese Personengruppenseit mehr als 15 Jahren und entwickeltmaßgeschneiderte Auslandsversicherungen.Die wichtigsteErkenntnis: Ganz gleich auswelchen Gründen es Menschenin die Ferne zieht – um ihre sozialeAbsicherung ist es meistensschlecht bestellt. Wer als MaklerLücken aufzeigt und Alternativenparat hat, kann bei seinen Kundenpunkten und diese nachhaltigbinden. So besteht besondersintensiver Beratungsbedarf beimThema Krankenversicherung.Vielen Auswanderungswilligenist nicht bewusst, dass die Reisekrankenversicherungnur einenAuslandsaufenthalt von maximalsechs Wochen im Jahr und vorallem in der Regel keine beruflichenAktivitäten abdeckt. Fürlängere Aufenthalte sollte einespezielle private Auslandskrankenversicherungabgeschlossenwerden, was allerdings häufig nurbis zu einem Höchstaufnahmealtervon 65 Jahren möglich ist.Generell lohnt ein ausführlicherBlick in die Tarifbeschreibungund in das Bedingungswerk,denn die Offerten variierenstark. So gibt es Policen, dienur einen Basis-Schutz bietenund beispielsweise keineBehandlungen bei Schwangerschaftoder zahnärztlicheLeistungen abdecken. Einigesind zudem auf drei oderfünf Jahre begrenzt und bietenkeine Verlängerungsoption.Bei der Wahl der richtigen Auslandskrankenversicherungsolltezudem darauf geachtet werden,ob so genannte Assistance-Leistungen eingeschlossen sind.Und noch ein weiteres Leistungsmerkmalwird zunehmend wichtiger:Patientenrechtsschutz.Seriösen Schätzungen zufolgeinfizieren sich allein in Deutschlandrund 500.000 Patienten inKliniken, weil die Hygiene vernachlässigtwird. Jeder zehntePatient (insgesamt 15 Millionen)erleidet allein in Europa nach medizinischerBehandlung Schäden– so die Einschätzung der EuropäischenKommission. Opfernärztlicher Kunstfehler fehlt oftdie Kraft und das Wissen, Ärztezur Verantwortung zu ziehen undsich Schadenersatz zu erkämpfen.Versicherungsschutz bei ärztlichenBehandlungsfehlern istvor allem im Ausland wichtigerdenn jeDafür haben einige AssekuranzenPatientenrechtsschutz-Versicherungen kreiert. Diese de-46


VERSICHERUNG | Wer plant was?cken in der Regel nur Kunst- undBehandlungsfehler ab, die vonÄrzten oder medizinischem Personalin Deutschland verursachtworden sind. Dabei ist insbesondereim Ausland das Risiko einerFehlbehandlung, etwa aufgrundeiner schwierigeren sprachlichenVerständigung und unterschiedlichermedizinischer Standards,groß. Die BDAE GRUPPE hatgemeinsam mit der ARAG alseinziger Anbieter im Auslandskrankenversicherungsmarkteineweltweit gültige Patientenrechtsschutz-Versicherungin ihre Krankenversicherungenintegriert.Damit sind Auswanderer undAuslandserwerbstätige im Ernstfallgeschützt.Beratungsbedarf gibt es auch inanderen Bereichen. Zum Beispielbei der Arbeitslosenversicherung:Hierzulande wird nur unterstützt,wer innerhalb einer Rahmenfristvon zwei Jahren vor dem Arbeitsplatzverlustmindestens zwölfMonate Beiträge gezahlt hat.Bleibt ein Auswanderer länger alszwei Jahre im Ausland, riskiert ervor allem außerhalb der EU seinenSchutz und ist am Ende auf HartzIV angewiesen. Um kein Risikoeinzugehen, ist es sinnvoll, vorder Ausreise eine private Arbeitslosenversicherungabzuschließenoder freiwillig Beiträge in die Arbeitslosenkasseeinzuzahlen.Wissenslücken bestehen regelmäßigin Sachen Rente und Erwerbsminderung.Um Leistungenzu erhalten, muss der Versichertein den vergangenen fünf Jahrenvor Eintritt der Erwerbsminderungmindestens drei Jahre amStück Pflichtbeiträge für eine versicherteBeschäftigung eingezahlthaben. Bei einer versicherungspflichtigenTätigkeit in der EU istdies unproblematisch. Wer allerdingsaußerhalb Europas oder alsFreiberufler arbeiten will, musssich rechtzeitig um eine privateAbsicherung kümmern – sonstkann es bei der Rückkehr ins Heimatlandein böses Erwachen geben.Makler und Vermittler, die potenzielleAuswanderer oder Expatriatesberaten, können bei Kenntnisder möglichen Fallstricke Kompetenzbeweisen und immensesCross-Selling-Potenzial nutzen.Die auf Auslandsversicherungenspezialisierte BDAE GRUPPE informiertBerater dank einer eigenenAuslandsberatungsstelle weitüber Tariffragen hinaus.117652_Fitness-Check_WerPlantWas_Layout 1 27.01.11 12:04 Seite 1Fitness-Check im ...Condor-FondsuniversumWichtige Veränderungen erkennenund rechtzeitig reagieren durch:Performance- und RisikomessungInterviews mit den FondsmanagernPrüfung der Fondsgebührenu.v.m.... und über die Feri-Wechselempfehlungeninformieren wir Sie und Ihre Kundenjährlich kostenlos.Jetzt informieren!www.condor-versicherungsgruppe.deoder unter (040) 3 61 39-66047


Wer plant was? | VERSICHERUNGVertrauen der Anleger stärkenInterview mit Georg Mehltretter,Vertriebsdirektor Makler, Bayerische Beamten Versicherungenwmd: Auf welche Ihrer in 2010angebotenen Produkte habenMakler und Vermittler besondersreflektiert?G.M.: Gerade weil die Nachwirkungender Finanzkrise in der Bevölkerungnoch nachwirkten, galtes adäquate Lösungen anzubieten,die Sicherheiten, Garantienund hohe Renditen vereinen. Mitder BBV-Strategie-Rente XXL bietenwir die perfekte Lösung: eineinnovative Zukunftsvorsorge, diesowohl eine hohe Mindestverzinsungvon 2,75 % ermöglicht alsauch das hohe Renditepotenzialder europäischen Aktienmärktenutzt. Die Sparanteile aller Beiträgesind zum Ende der Laufzeit zu100 % geschützt!Zudem war der „Angst vor Arbeitslosigkeit“zu begegnen –und zwar im doppelten Sinn:Dem Kunden war die Sorge zunehmen, bei Verlust der Arbeitskraftdie Beiträge seines Vorsorge-Vertragesnicht aufbringen zukönnen. Auf der anderen Seitewollten wir dem Vermittler mehrSicherheit gegen das Risiko einesarbeitsmarktbedingten Stornosgeben und damit den rückwirkendenVerlust seiner Einkünftevermeiden helfen.Hier kann sich die BBV den Titeldes Problemlösers auf ihreFahne schreiben. Sie erfanddas in dieser Form einzigartige„Vorsorge-ABS“. Dieses „Anti-Blockier-System“ wird zu allenTop-Vorsorgeprodukten der BBVangeboten und übernimmt beiunverschuldeter Arbeitslosigkeitund Arbeitsunfähigkeit die Beitragszahlungbis zu einem Jahr.Das kostet den Kunden keinenzusätzlichen Cent – die Rechnungbezahlt die BBV.Aber auch im Bereich der Kompositversicherungensind wir einengroßen Schritt weitergekommen.Wir haben unser gesamtesPortfolio in den Bereichen Unfall,Haftpflicht, Hausrat, Wohngebäudeund Rechtsschutz grundlegendrenoviert und optimiert.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?G.M.: Durch die Diskussion umdie Planungen der Union, Anreizefür die private Altersvorsorge zuschaffen, indem auch Berufsunfähigkeitsversicherungenähnlichwie die Riester-Rente eine steuerlicheFörderung erfahren sollen,werden auch BU-Policen in 2011eine noch dominierendere Rolleim Produktportfolio erfahren.Geht den Lebensversicherern mitder Senkung des Garantiezinses2012 ein wichtiges Verkaufsargumentverloren? Als werbewirksamesAushängeschild taugt derGarantiezins dann wohl kaumnoch. Hier sind sinnvolle Alternativengesucht. Unser Haus hatbereits jetzt eine Antwort aufdieses Szenario. Das BBV-XXLKonzept mit seiner Mindestverzinsungvon 2,75 %.wmd: Welche Versicherungsproduktewerden in 2011 amstärksten nachgefragt werden?G.M.: Die Anforderungen an eineattraktive Zukunfts-Altersvorsorgebleiben ungebrochen hoch.Absolute Sicherheit der Geldanlagebei möglichst rentabler Verzinsungwerden die Gradmesserauch in der Zukunft sein.wmd: Auf welche Produktesetzt die BBV in 2011?G.M.: Die modifizierte BBV-Berufsunfähigkeitsversicherungmitdem Vorsorge-ABS verfügt überein klares Alleinstellungsmerkmaldas dem Absicherungsgedankenund Sicherheitsbedürfnis unsererKunden absolut gerecht wird.Mit der bereits erwähnten BBV-Strategie-Rente XXL können wirein Vorsorgekonzept zur Verfügungstellen, bei dem sich derKunde nicht mehr zwischen einersicheren Verzinsung und den hohenRenditechancen an der Börseentscheiden muss – er bekommtbeides!48


VERSICHERUNG | Wer plant was?Gerade vor dem Hintergrundder Planungen zur Senkung desGarantiezinses wird dieses XXL-Konzept an Bedeutung gewinnen,denn die Garantien wurdenbereits vollständig bei Produktauflagegesichert und gehen auchnicht durch eine Senkung desGarantiezinses verloren.wmd: Was können Makler undVermittler von der BBV in diesemJahr erwarten?G.M.: Schon jetzt arbeiten wiran neuen und wieder einmal einzigartigenVorsorgelösungen umden steigenden Anforderungengerecht zu werden. Mit demstetigen Ausbau unserer Service-Dienstleistungen möchten wirauch weiterhin ein zuverlässiger,fairer Partner für unsere Kundensein.Wachstumspotentiale und Tendenzenim VermittlermarktInterview mit Jürgen A. Junker,Vertriebsvorstand der VHV Versicherungenwmd: Auf welche Ihrer in 2010angebotenen Produkte habenMakler und Vermittler besondersreflektiert?J.A.J.: Die VHV verfolgt in denprivaten wie gewerblichen Sparteneine klare Produktstrategieund setzt auf überdurchschnittlicheLeistungen zu einem wettbewerbsfähigkalkulierten Preis.Auch 2010 haben wir unsereProdukte inhaltlich weiter entwickelt,um neue Risiken oderveränderte Kundenbedürfnissezu berücksichtigen. Ein gutesBeispiel dafür ist der Verzichtauf die Anrechnung eines Mitwirkungsanteilsin unserer neuenUnfallversicherung, die seitApril auf dem Markt ist. Das istin der Praxis ein echter Mehrwertin der Leistung für den Unfallgeschädigten.Die VHV hat diesals erster Versicherer am Markteingeschlossen. Die Resonanz imVermittlermarkt war unglaublichpositiv. Im gewerblichen Geschäftliegt eine Kernkompetenz derVHV in der Betriebshaftpflicht.Auch hier haben wir unser Angebotmarktüberdurchschnittlichweiterentwickelt.Ein Schwerpunkt der VHV lag2010 auf der Optimierung derSchadenprozesse. Daher freut esmich besonders, dass das Kfz-Schadenmanagement-Konzeptder VHV im aktuellen Makler-Absatzbarometermit Abstand denersten Platz belegt.wmd: Welche Versicherungsproduktesehen Sie 2011 amstärksten im Fokus der Vermittler?J.A.J.: Großes Potential sehe ichnach wie vor im privaten SHU-Bereich. Für unsere ZielgruppeBauwirtschaft und Handwerkspielt das Thema Liquidität einewichtige Rolle. Hier bietet dieVHV mit der Kautionsversicherungattraktive Lösungen, die dieKreditlinie nicht belasten. UnserZiel ist es, die Vermittler verstärktfür die Kautionsversicherung zugewinnen, da wir überzeugt davonsind, dass dieses Geschäftsfeldnoch zu wenig im Fokus derVermittler steht und viele Chancenbietet.Außerdem wird das Thema „ErneuerbareEnergien“ immerwichtiger für Kunden und Vermittler.Daher werden auch Versicherungslösungenfür Solaranlagenetc. stärker nachgefragtwerden. Sowohl in der HausratundWohngebäudeversicherungals auch als eigenständige Allgefahrendeckungen.Wir bietendies bereits seit Jahren sehr erfolgreichan.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?J.A.J.: Generell rechnen wir weitermit einem starken Verdrängungswettbewerbim Versicherungsmarktund schwer zu prognostizierendenRahmenbedingungen anden Finanzmärkten. Daher werdendie Themen „Ertragskraft“ und„Solvabilität“ für die Branche imVordergrund stehen.49


Wer plant was? | VERSICHERUNGFondpolicen mit und ohne Garantienhoch im KursInterview mit Marlies Tiedemann,Leitung Produktmanagement MONEYMAXXwmd: Welche Versicherungsproduktewerden 2011 am stärkstennachgefragt werden?M.T.: Nachdem Riesterprodukteim vergangenen Jahr Zuwächseerreichen konnten, dürfte jetztein gewisser Sättigungseffekteintreten. Dennoch glaube ichweiter an die Vertriebschancengeförderter Altersvorsorgeprodukte,in 2011 schwerpunktmäßigdie Basisrente. Bei steigendenAktienmärkten werden Anlegerauch Fondspolicen der drittenSchicht wieder mehr nachfragen,zumal hier keine Abgeltungssteueranfällt. Last but not leastsind Produkte zur biometrischenRisikoabsicherung weiter gefragt.Durch die politische Diskussionder Sozialsysteme rückendie existenziellen Themen Pflegeund Berufsunfähigkeit stärker indas Bewusstsein der Bürger. AlsFondspolicenanbieter haben wirdem wachsenden Bedarf bei derNeuproduktentwicklung durchentsprechende Zusatztools entsprochen.wmd: Auf welche Produktesetzt MONEYMAXX?M.T.: Fondspolicen! Mit undohne Garantien. Wir sind weiterhindavon überzeugt, dass Investmentfondszum langfristigenKapitalaufbau das effektivste Anlagemodellsind. Diesem Credofolgend, tragen wir natürlich auchden Finanzmarktschwankungenund dem Sicherheitsbedürfnisvon Vorsorgesparern Rechung.Daher verbinden MONEYMAXXProdukte immer Fondsanlage mitAbsicherungstools und neuestenGarantiestrategien.wmd: Planen Sie neue Produktefür 2011?M.T.: Ja, im Frühjahr kommt dasneu gestaltete KinderproduktMONEYMAXX Family auf den50


Markt. In puncto Absicherungsmechanismenenthält die Policeeinige Leistungen, die es in derVergangenheit bei Kinderproduktennicht gab. Außerdem istFamily nicht nur für Eltern, sondernauch für die Zielgruppe 50+,also Großeltern und Paten konzipiert,was weitere Vertriebschanceneröffnet. Bei dem Relaunchhaben wir erneut den Anspruchverfolgt, Fondspolicen auf demhöchsten Entwicklungsstand desMarktes anzubieten. Mit Familydürfte MONEYMAXX im Bereichder Kinderprodukte aktuell zurAvantgarde gehören.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche 2011 sein?M.T.: Das Thema Transparenz istja bereits in aller Munde. Mandarf gespannt sein, was letztendlichgesetzlich von den Versichererngefordert wird und wiesich die Kampagnen der großenVersicherer auswirken. MONEY-MAXX ist gut auf das Themavorbereitet, allerdings werdenwir hier keine Schnellschüsse abgeben.Ich halte es für wichtig,mit Bedacht und vertriebsorientiertvorzugehen, da das Themafür den Vertrieb nicht leicht zutransportieren ist. Das zweite beherrschendeBranchenthema istnatürlich das Damoklesschwertder Garantiezinssenkung. Das bedeutetnicht nur viel Aufwand inder Produktentwicklung, sondernerschwert massiv die Darstellbarkeitlangfristiger Garantien beiNiedrigzinsszenarien. Als Fondspolicenanbieterhaben wir hierallerdings einen Vorteil.wmd: Was können Makler undVermittler noch von MONEY-MAXX in diesem Jahr erwarten?M.T.: Als Produktgeber habenwir neben Neuprodukten diekontinuierliche Verbesserung derBestandsprodukte durch neueFeatures auf unserer Aufgabenliste.Service- und Vertriebstoolswerden stetig durch unsere Vertriebsservice-Gesellschaft,dieMaklermanagement AG, weiterentwickelt und ausgebaut. Maklerund Vermittler werden auch in2011 weiterhin vom Zusammenspieldieses Dienstleister-Duosprofitieren können.Der erste ökologische LebensversichererL e b e n s v e r s i c h e r u n g A Goeco capitalInnovative Produkte. Hohe Garantieleistungen.Nachhaltige Kapitalanlage.NEU - die „futur-Familie“:Basis-, Förder- und Privat-Rentemit deutlich erhöhter Rente bei Pflegebedürftigkeitzum Rentenbeginn.Informieren Sie sich jetzt!www.oeco-capital.deinfo@oeco-capital.de


Wer plant was? | VERSICHERUNGBranche braucht Qualitätin allen BereichenInterview mit Dipl.-Jur. Patrick Vehoff,Vertriebsleiter und Prokurist der ZEUS Unternehmensgruppewmd: Welche Produkte sindbei Ihnen in 2010 am stärkstennachgefragt worden?P.V.: Als Spezialist für Einkommenssicherungsind wir immerdarauf bedacht, unseren Kundenim Falle eines Unfalls, einerKrankheit und natürlich auch imAlter einen Ersatz für das eventuellwegfallende Einkommen zu sichern.In diesem Zusammenhangwerden sehr stark Unfall-, Berufsunfähigkeits-und Altersvorsorgeproduktenachgefragt (Riester,Rürup, bAV). Die gesellschaftlichenVeränderungen bzw. die Medientragen Ihren Teil dazu bei.wmd: Auf welche Produktesetzen Sie in 2011 besonders?P.V.: In 2011 und in Zukunft setztZEUS weiterhin auf staatlich geförderteProdukte und Berufsunfähigkeitsversicherungen.Wichtigdabei ist, dass der Kundeeinerseits die Chancen und Möglichkeitendie der Staat bietetsieht und die Notwendigkeit derBerufsunfähigkeitsversicherungals sinnvolle Ergänzung versteht.Es geht also vielmehr um das Bewusstseinbzw. Aufzeigen vonMöglichkeiten, als um den bloßenProduktverkauf.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentin diesem Jahr?P.V.: Die Auswahl des Produktpartnersist insbesondere fürZEUS als Vermittlungsgesellschaftzentrale Ausgangsbasis für einerfolgreiches Investment; dabeiwerden ausschließlich Produktewelche einen beständig positivenTrackrecord dokumentierenkonnten, berücksichtigt. Einguter Indikator hierfür ist u.a. dieÜberschussbeteiligung. Darüberhinaus bilden Investments welcheflexibel auf die jeweiligen Anlegerbedürfnisseeingehen unddabei die staatlichen Fördermöglichkeitenvoll ausschöpfen dieGrundlage. Steuerliche Optimierungsmöglichkeitenstellen ebenfallsein wichtiges Kriterium dar.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?P.V.: Ganz klar: Qualität! Qualitätin allen Bereichen. Angefangenmit der kontinuierlichen Qualifizierungder Berater. Der Kundestellt zu recht höhere Ansprüche.Der einfache Berater wird zumZukunftsmanager des Kunden.Das gleiche gilt auch für die sorgfältigeAnalyse und Auswertungder Kundenbedürfnisse. Der Kundemöchte komplexe Lösungenaus einer Hand. Hier gilt es denKunden aktiv einzubinden. OhneTransparenz entsteht kein Kundenvertrauen.Vertrauen ist dashöchste Gut - dies gilt gleichwohlfür das Bestands- sowie Neugeschäft.52


Biometrie-Feuerwerkmit PreisknallernIn das Jahr 2011 startet die Württembergische VertriebsserviceGmbH, ein Unternehmen des W&W-Konzerns (Wüstenrot & Württembergische), miteinem „Biometrie-Feuerwerk mit Preisknallern“. ImRahmen dieser Offensive, bei welcher die umfassendeund dennoch kostengünstige Absicherung derbiometrischen Risiken „schwere Krankheit“, „Pfl egefall“,„Tod“ und „Berufsunfähigkeit“ im Fokus steht,positioniert sich der Maklervertrieb der Wüstenrot &Württembergischen mit leistungsstarken, innovativenund ausgezeichneten Produkten des Vorsorge-Spezialistenaus diesem Bereich.Risiko I: Schwere ErkrankungDer innovative Kostenerstattungstarif der WürttembergischenKrankenversicherung AG bietet gesetzlichVersicherten die Möglichkeit, sich im Rahmenmedizinisch notwendiger ambulanter Behandlungenvon schweren Erkrankungen alle Vorteile, die Privatpatientengenießen, für einen günstigen Monatsbeitragzu sichern. Dabei wird der Kunde ab derDiagnose einer der versicherten Krankheiten für alleErkrankungen im Rahmen des Leistungskatalogsdes AKG für immer zum Privatpatient. Unabhängigvom Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasseerhält der gesetzlich Versicherte somit garantiertenZugang zu den modernsten medizinischenBehandlungsmöglichkeiten und Medikamenten.Risiko III: TodesfallPremiumrisiko, der Risiko-Lebensversicherungstarifder Württembergischen Lebensversicherung AG,bietet nicht nur Schutz im Ernstfall, sondern belohntgesundheitsbewusstes Verhalten mit einemgünstigen Beitrag. So erhalten Kunden, die auf dasRauchen verzichten und regelmäßig Sport treiben,eine umfassende Absicherung ihrer Familie zu einemattraktiven Preis. Ein besonderes Highlight des Tarifsist die „vorgezogene Leistung im Katastrophenfall“.Die Tarif-Option sieht vor, dass die vereinbarte Versicherungssummeim Falle einer schweren Erkrankungmit einer prognostizierten Lebenserwartungvon höchstens zwölf Monaten schon zu Lebzeitenausgezahlt werden kann.Risiko IV: BerufsunfähigkeitDie Berufsunfähigkeitstarife der WürttembergischenLebensversicherung AG erhalten seit Jahren Auszeichnungenvon renommierten Rating-Agenturenwie „Morgen & Morgen“, „Franke & Bornberg“ undauch von der Stiftung Warentest. Ab dem 01.01.2011werden die Tarife in den Berufsklassen 1 und 2 biszu 20 % preiswerter.Risiko II: PflegefallDie ausgezeichneten Pfl egetagegeldtarife der WürttembergischenKrankenversicherung AG bieten dieMöglichkeit, das hohe fi nanzielle Risiko einer Pfl egebedürftigkeitumfassend und dennoch kostengünstigabzusichern. Ein Highlight unserer Tarife ist dieEinmalzahlung bei Pfl egebedürftigkeit infolge einesUnfalls. Hier erhalten Kunden als Soforthilfe eineEinmalzahlung in Höhe des 60-fachen Tagegeldes.Service Hotline 0711 662-722227makler-service@wuerttembergische.dewww.wuerttembergische-makler.de


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Wer plant was? | IMMOBILIENUnschlagbare Argumente für dieImmobilieInterview mit Otmar Knoll,Handlungsbevollmächtiger der fairvesta Unternehmensgruppewmd: Wo steht die deutscheImmobilie heute, hat sich derFinanzmarkt diesbezüglichberuhigt?O.K.: Die deutsche Immobiliesteht ganz oben und wir gehenvon einer weiterhin steigendenNachfrage aus. Minizinsen, Inflationsangst,schwaches wirtschaftlicheseuropäisches Umfeldund die Flucht in die Immobilieim sicheren Deutschland – dassind so die Stichwörter, weshalbwir dies glauben. Diese Nachfragewird nicht nur durch deutscheInvestoren ausgelöst. Vielmehrsehen gerade internationale Investorenwieder die Chancen,die sich hierzulande bieten. VieleObjekte bieten dabei bei fairenEinstiegspreisen noch sichereund vor allem kalkulierbare Cashflows.Dies macht sie auch fürinstitutionelle Anbieter und Pensionskassensehr interessant. Jedenfallssteigt in diesem Segmentdie Zahl der Anfragenden bei unsstetig.wmd: Wie haben Anleger in2010 Ihre Immobilien-Beteiligungsfondsaufgenommen?O.K.: Hervorragend, wie auchdas Jahresergebnis von mehr als100 Millionen platziertem Eigenkapitalzeigt. Wie bereits dargestellt,suchen Anleger nachder Möglichkeit, die Sicherheitvon Immobilieninvestitionen inDeutschland, gepaart mit attraktivenRenditen, zu erlangen.Dies gilt ja nicht nur für Großinvestoren,sondern auch für typischePrivatanleger. Diese findenbei den Fonds der fairvesta undseit vergangenem Jahr auch beiunserer sachwertgeschütztenImmobilienanleihen genau dasrichtige Anlageinstrument. Diekonzeptionsbedingte zweistelligeMietrendite und die Chancen imWiederverkauf sorgen dabei füreinen sicheren Ertragszufluss, derdeutlich über Marktniveau liegt.Anleger gehen dabei keine Risiken– wie beispielsweise an derBörse – ein, sondern partizipierenan realen Sachwerten. Dies giltübrigens auch für unsere Anleihe.wmd: Wie wird sich aus IhrerSicht der Markt in Ihrem Segmententwickeln?O.K.: Da kann ich nur für unssprechen, denn letztendlich bewegensich zwar einige Anbieterim Immobiliengeschäft und derein oder andere ist Modernisierer,Aufteiler oder Projektentwickler– aber so wie wir vorgehen, gibtes keinen zweiten am Markt. Undfür uns gesprochen kann ich sagen:Unser Marktsegment wirdsich sehr gut weiterentwickeln, essprechen einfach zu viele Gründedafür. Zum einen haben Vertriebeund Anleger das fairvesta-Prinzipverstanden. Wir kaufen Immobilienmit hohen Mietrenditen deutlichunter Marktwert ein, machensie schulden- und lastenfrei, optimierenden Mietertrag durchLeerstandsabbau und veräußernsie wieder. Aufgrund unseren hohenSpezialisierung haben wir dabeiZugang zu Objekten wie sonstkaum ein anderer in Deutschland.Dies gilt auch für den Bereich desVerkaufs der Immobilien.wmd: Welche vertrauensbildendenMaßnahmen nehmenSie dennoch vor?O.K.: Wir wären schlechteKaufleute, wenn wir die gutenLeistungen nicht nach Außen tragenwürden. So wissen unsereAnleger um die hervorragendenErgebnisse, die wir mit den Fondserzielt haben und sicher auchkünftig erzielen werden. Und dasbestärkt natürlich auch den Vertrieb.Wir haben seit 2002 mitden Ergebnissen immer im Zielgelegen, oftmals sogar deutlichhöhere Renditen erwirtschaftetals prospektiert. Dies kann auchim Rahmen einer wirtschaftsprüfertestiertenLeistungsbilanznachgelesen werden. Dies istauch die Basis, dass bei fairvestanicht nur das gesamte Manage-56


IMMOBILIEN | Wer plant was?ment auf mögliche Problemehin abgesichert ist, sondern wirzudem die mit uns zusammenarbeitendenVermittler und Beraterfür den Vertrieb von fairvesta-Produkten von der Haftung freistellen.wmd: Mit welchen Produktensind sie denn derzeit amMarkt?O.K.: Wir haben derzeit dreiMarken, die wir unter fairvestaanbieten: Mercatus, Lumis undMaximus. Die Premium-Marke„Mercatus“ ist der Klassiker unterden Fondsangeboten der fairvesta.Hier bieten wir durch denprogressiven Handel mit Immobilienjährlich zweistellige Renditenchancensowie wahlweiselaufende Ausschüttungen ab 6,5Prozent an. Die bisher erzieltejährliche Performance kann sichdabei sehen lassen und liegt jenach Fonds zwischen 10 und 18Prozent. Lumis, der Fonds mit derdynamischen Investitionsstrate-gie in Best PremiumImmobilienin Spanien, siehtkeine laufendenAusschüttungen,sondern die ThesaurierungderErträge vor. Eswerden dabeiImmobilien erworben,die sichaufgrund ihrerLage und durchein hohes Potentialnach einerOptimierungauszeichnen. Zielist es, diese Immobilien in ein höheresPreissegment zu heben unddann zu verkaufen. In diesemMarktsegment werden nachweisbarsehr hohe Renditen erzielt,da es sich um einen typischenVerkäufermarkt handelt. DasAngebot ist eben viel zu gering.Aufgrund der Marktsituation und„Wir habenseit 2002 mit denErgebnissenimmer im Zielgelegen, oftmalssogar deutlich höhereRenditenerwirtschaftetals prospektiert. “Otmar Knolldes besonderen Investitionskonzeptessind Renditeergebnissevon 14 Prozent und mehr pro Jahrdurchaus realistisch. Die neueMaximus Produktreihe ist eigenständigals Ergänzung zu denbisherigen geschlossenen Fondszu betrachten, es gelten dabeidie gleichen strengen Investitionsrichtlinien.Die Vermögenswertewerden dabei vollständigzugunsten der Anleihenzeichnererstrangig im Grundbuch abgesichert.Diese Anleihen sind auchetwas für Anleger mit einemkurzfristigen Anlagehorizontund hohem Sicherheitsbedürfnis.Beispielsweise bietet „MaximusShort Flex“ mit einem Emissionsvolumenvon 50 Mio. Euro bei einerLaufzeit von nur 3 Jahren undeiner Mindestanlage von 10.000eine garantierte Verzinsung von4,75 Prozent pro Jahr an! Dieseattraktive Verzinsung liegt deutlichüber dem Marktniveau undkann ansonsten nur mit spekulativenAnlagen erzielt werden.Und noch einweiteres Highlight,wie Sie esnennen, zeichnetMaximus aus:Denn der berechtigtenAngst vielerInvestoren vormassiv steigendenInflationsratenkommt „MaximusLong Flex“ durcheinen vollständigenSchutz vorKapitalentwertungentgegen.Eine Mindestanlageist ab 10.000Euro möglich. Beieiner Laufzeit von zehn Jahrenwird eine jährliche Verzinsungvon 6,25 Prozent garantiert, diesich bei einer unterstellten Inflationsratevon 2,5 Prozent auf 7,8Prozent erhöht. Zusätzlich erhöhtsich die Auszahlung des Anlagekapitalsangepasst an die Inflationsrate.wmd: Planen Sie noch weitereProdukte in 2011?Wenn ja, welche?O.K.: Wir planen für dieses Jahrnoch eine Sachwertpolice mitEinmalbeitrag. Wieder ganz klarnach der fairvesta-Erfolgsstrategie.Mit dieser steueroptimiertenAnlagemöglichkeit werden wirnoch im ersten Halbjahr 2011 anden Markt gehen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?O.K.: Es ist davon auszugehen,dass dieses Jahr geprägt wirddurch die Diskussion um die Regulierungder Fondshäuser undder Vertriebe. Wie Sie an unsererAnleihe sehen können, habenwir hier unsere Hausaufgabenschon gemacht und sind europaweitvertrieblich aufgestellt. SeitJahreswechsel haben wir ein eigenesinternational anerkanntesHaftungsdach, welches für denVertrieb der Anleihen und ,wennerforderlich, auch für die geschlossenenFonds zuständig ist.57


AV-MagazinAlles rund um die betriebliche Altersvorsorge.Welche Anbieter, Dienstleisterund neue Konzepte sind am Markt!?Eine Übersicht der Branche.Anzeigenschluß:04.März 2011Erscheinungstermin:März 2011Weitere Informationen: Email / m.hess@wmd-verlag.deTelefon: 040 / 28 41 08 3 - 21


ADVERTORIAL | Wer plant was?DS Wohnbau:„Immobilien als Kapitalanlage werden sich positiventwickeln“Johannes Forster, Vertriebsleiter der DS Wohnbau GmbH zum ThemaAltbau und Kulturdenkmäler-SanierungenWie sehen Sie den deutschenImmobilienmarkt in diesemJahr?Angesichts weiterer Unsicherheitenin der Eurozone sind wirsicher, dass sich die Immobilie alsKapitalanlage in diesem Jahr ausgesprochenpositiv entwickelnwird.Mit welchen Schwerpunktthemenpunktet ihr Unternehmenderzeit?Neben unserem klassischen Neubauvorhabenin und um Öhringen/Heilbronn haben wir uns dieletzten 20 Jahre auf DenkmalgeschützteImmobilien an verschiedenenStandorten spezialisiert.Unter anderem: Stuttgart, Dresdenund Leipzig.Wie entwickelt sich derzeitdas Verhältnis Angebot undNachfrage in den ImmobilienmärktenLeipzig und Dresdenfür Altbau und Kulturdenkmäler-Sanierungen?Man sollte bedenken, dass in denletzten Jahren die Innenstädtein Dresden und Leipzig nahezukomplett erneuert bzw. saniertwurden. Das macht sich in sofernbemerkbar, dass es immerschwieriger wird adäquat Objekte,die in unser Anforderungsprofilpassen, zu finden. Durchakribische Marktsondierung gelingtes uns aber immer wiederattraktive Objekte einzukaufen.Was planen Sie für das Jahr2011 an neuen Vertriebsangeboten?Was werden die jeweiligenHighlights Ihrer Offertensein?Wir sind mit DenkmalgeschütztenObjekten in Städten wie Dresden,Leipzig und Stuttgart präsent.Diese Objekte sind bei Anlegerndurch die hohen Steuervorteilehoch begehrt. Um diese Attraktivitätweiter zu steigern habenwir uns entschlossen, ein Teil unsererObjekte nach energetischenRichtlinien zu verbessern und dieKunden erhalten dadurch sehrZins günstige Darlehen bei derKreditanstalt für Wiederaufbau.Unsere Objekte sind außerdemBau begleitend TÜV überwacht.In Dresden betreiben wir unsereeigene Hausverwaltung, dadurchist eine optimale Vermietung undBetreuung der Immobilien gesichert.An anderen Standortengreifen wir auf erfahrene undzuverlässige Hausverwaltungenzurück.Wie hat sich ihr Unternehmenbisher entwickelt und wasspricht für eine Zusammenarbeitmit Ihrem Hause?Das Planen und Bauen ist unserSteckenpferd, die DS WohnbauGmbH besteht bereits seit 35 Jahren.Der Firmengründer Herr DieterSchmetzer hat bereits mehreretausend Wohnungen erfolgreichgebaut und verkauft. Zuverlässigkeitund Kontinuität erwartenwir von unseren Geschäftspartner,dass können auch Sie vonuns erwarten. All unsere Objektesind im Grundbuch lastenfrei, dasist bereits ein Hinweis auf Jahrzehntelange solide Arbeit. FürImmobilienvermittler gehören wirzu den besten Adressen in Süddeutschlandund wir haben inallen Bereichen hoch motivierteund erfahrene Mitarbeiter, die einGarant für Ihren Erfolg sind!Ihr Ansprechpartner:DS Wohnbau GmbHJohannes ForsterHaagweg 3574613 ÖhringenTelefon: 07941 / 92 93 0Fax: 07941 / 92 93 50E-Mail: j.forster@dswohnbau.dewww.dsimmo.com59


ADVERTORIAL | Wer plant was?die derzeit größte Immobilie derSchweiz, die nach dem Minergie-P®-Standard, vergleichbar demdeutschen Passivhaus-Standard,konzipiert und gebaut ist. Nebendessen strengen Nachhaltigkeitskriterienberücksichtigt das ObjektGrundsätze elektrobiologischerVerträglichkeit. Zudem ist die Liegenschaftmit einer der größtenPhotovoltaikanlagen Zürichs ausgestattetund produziert den Stromfür seine haustechnischen Anlagennahezu komplett selbst.wmd: Das Objekt ist bis 2019vermietet. Wie sehen Sie das Risikoder Anschlussvermietung?Nur acht Monate nach der Fertigstellungwurde im Mai 2010 dieVollvermietung des PORTIKONerreicht. Erstklassige, bonitätsstarkeMieter gewährleisten denInvestoren stabile Erträge unddamit eine hohe Planungssicherheitdurch die bis zum Jahr 2019abgeschlossenen Mietverträge.Vorteilhaft für Investoren ist zudem,dass alle Mietverträge alsTriple-Net-Vertäge ausgestaltetsind und an den Schweizer Inflationsindexgekoppelt sind. Solltendie größten Mieter ihre zwei Verlängerungsoptionenà 5 Jahre inAnspruch nehmen, verlängert sichder vermietete Zeitraum bis 2029.Das Risiko einer fehlenden Anschlussvermietungist aus heutigerSicht relativ niedrig einzustufen.Vorteilhaft für eventuelle Neuvermietungenist vor allem die hoheAttraktivität des Objekts durch diezentrale Lage mit hervorragenderInfrastrukturanbindung innerhalbZürichs.wmd: Welche Rendite könnenAnleger in Deutschland erzielen?Das ganzheitliche Energiekonzeptdes PORTIKON ermöglicht denNutzern niedrige Nebenkostenund den Investoren eine prognostizierteRendite von anfänglich 6,25Prozent p.a. – steuerfrei bis mindestens2024. Ein besonderer Vorteilbei allen von Acron angebotenenImmobilien-Aktiengesellschaftenist, dass die Ausschüttungen durcheine Kombination aus Nennwertreduktionund Dividende erfolgen,und dadurch bis zum Verkaufder Anteile für deutsche Anlegergrößtenteils steuerfrei sind. Da dieInvestitionswährung SchweizerFranken ist, findet auf der Währungsseiteeine zusätzliche Risikostreuungfür Anleger aus demEuro-Raum statt.Quick Facts Büroliegenschaft „PORTIKON“ der ACRON HELVETIA VII Immobilien AGNutzung:Büroliegenschaft inklusive RestaurantbetriebAdresse:Thurgauerstrasse 130, 8152 Glattpark, Zürich-OpfikonBaujahr: 2009Vermietungsstand: 100 ProzentMieter: – Nycomed International Management GmbH (44.71%)Mietvertragslaufzeit: 10 Jahre + 2*5 Jahre Verlängerungsoption– Baxter Healthcare S.A. (Mietfläche 45,94 %)Mietvertragslaufzeit 10 Jahre+ 2*5 Jahre Verlängerungsoption– Graf Z AG (Mietfläche 5,35 %)Mietvertragslaufzeit 10 Jahre + 2*5 Jahre Verlängerungsoption– HOCHTIEF Facility Management GmbH (0,85 %)Mietvertragslaufzeit 4 Jahre– HOCHTIEF Development Schweiz AG (3,15 %)Mietvertragslaufzeit 8 JahreNachhaltigkeit:Minergie-P ® Zertifizierung: niedrigere Nebenkosten,elektrobiologische Ausstattung, Photovoltaikanlage zurStromerzeugung u.a. für die Kältemaschinen, Kühlung durchBetonkernaktivierungPrognostizierte Auszahlungen:6.25% p.a. steigend auf 6.50% p.a.Prognostizierte Laufzeit:13 JahreSachwertinvest Schweiz ist im Rahmen einer fondsgebundenenRentenversicherung der Plenum Life AG, ab einemEinmalbeitrag von EUR 5.000.- erhältlich.61


AnzeigeInteressante Kombi aus profitabler Renditeund hoher SicherheitHABEN SIE FRAGEN ZU HYPOTHEKENANLEIHEN?Unser Geschäftspartnerservice hilft Ihnen gerne weiter.Kostenfreies Servicetelefon 0800 - 350 450 2Die Finanzprodukte der WGF AGzeichnen sich durch eine einzigartigeKombination aus. Die WGF-Hypothekenanleihenverbinden eine überdurchschnittlicheRendite mit einemsicherheitsbasierten Konzept. Als Immobilienhandels-und -investmenthausund Anbieter erstrangig grundpfandrechtlichbesicherter Wertpapierehat die WGF AG bei privaten Anlegerneinen hervorragenden Ruf, und auchvermehrt institutionelle Investorenwissen die Vorzüge der maßgeschneidertenFinanzlösungen zu schätzen.Der Fokus liegt darauf, Objekte günstiganzukaufen und sie durch zukunftsfähigeKonzepte zu optimieren bzw. wiedermarktfähig zu machen. So erwirtschaftetdas Unternehmen unter anderemeine höhere Mietrendite und kann Gebäudedurch wertsteigernde Investitionengewinnbringend veräußern. Diesesnachhaltige Geschäftsmodell sorgt dafür,dass der einzelne Anleger über diejeweiligen Zinszahlungen der betroffenenHypothekenanleihen an attraktivenRenditen partizipiert.Die WGF-Hypothekenanleihen richtensich vor allem an renditeorientierteAnleger, die einen soliden Sicherheitsaspektschätzen. Dass dieWGF-Hypothekenanleihen rundumsolide sind, bestätigt auch das regelmäßigeRating der Creditreform RatingAG. Sie hat die Ratingnoten vondrei der insgesamt 6 Hypothekenanleihen(A0JRUK, A0LDUL, WGFH04)erst jüngst weiter verbessert – zum Teilum 3 Notches. Die Entscheidungenzur Mündelsicherheit mehrerer WGF-Hypothekenanleihen – zuletzt hat dasAmtsgericht Rheinberg die WGF 6,35 %Hypothekenanleihe im Dezember2010 als mündelsicher eingestuft –beschreiben die hohe Qualität derHypothekenanleihen. Mit dieser gerichtlichenEntscheidung werden dieWGF-Hypothekenanleihen für Kapitalanlegerinteressant, deren AnlagekriterienSicherheit verlangen.Ein attraktiver Einstieg in die AnlageklasseHypothekenanleihen ist dieWGF 4,875 % Hypothekenanleihe(WKN WGFH06), die aufgrund ihrerkurzen Restlaufzeit bereits am 14. Dezember2012 endet und noch bis zum29. April 2011 zu zeichnen ist. Die Anleihekann mit einer Stückelung von500 Euro erworben werden. Der Zinswird vierteljährlich ausgezahlt. Hierkann der Anleger kurzfristig bei überschaubaremRisiko mit kurzer Laufzeitdie Performance seiner Geld- und Vermögensanlageverbessern.Kann Ihre Geldanlage das auch?Produktmerkmale der WGF 4,875 % Hypothekenanleihe:KURZE LAUFZEIT02/2011-09-A-H06WKN:WGFH06Zinssatz: 4,875 % p. a.Zinszahlung:vierteljährlichKostenfreies Servicetelefon 0800 - 350 450 2Der Wertpapierprospekt ist veröffentlicht und verfügbar unter www.wgfag.deLaufzeit: 15.06.2010-14.12.2012Rückzahlung 100 %: 15.12.2012Mindestanlage:500,00 € / 1 StückDie in dieser Anzeige genannten Angaben stellen keine Anlageberatung oder -empfehlung dar, sondern geben lediglich eine zusammenfassendeKurzdarstellung wesentlicher Merkmale der WGF 4,875 % Hypothekenanleihe sowie der weiteren WGF-Hypothekenanleihenwieder. Die in dieser Anzeige genannten Produkte sind nicht für jeden Anleger geeignet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Anleger beieiner Anlage in dieses Produkt einen Verlust erleidet. Die vollständigen Angaben zur WGF 4,875 % Hypothekenanleihe, insbesondere zuden Anleihebedingungen, sowie Angaben zur Emittentin sind dem für das öffentliche Angebot herausgegebenen Wertpapierprospekt zuentnehmen, den Sie auf unserer Website zum Download nden: www.wgfag.de.


Wer plant was? | INVESTMENTVermögensverwaltendeMischfonds im NachfragehochInterview mit Norwin Schörrig, Head of Division,Professional Partners Cortal Consors S.A.wmd: Welche Produkte oderDienstleistungen hatten imvergangenen Jahr bei Ihnen diestärkste Nachfrage?N.S.: Ungebrochen hoch war dieNachfrage nach vermögensverwaltendenMischfonds wie demCarmignac Patrimoine oder Ethna-AKTIV. Darüber hinaus haben unsereKunden auch zunehmend inEmerging Markets investiert. Anscheinendsehen die Anleger hierweitere Wachstumschancen. Interessantist, dass auch „geschlossene“offenen Immobilienfondsüber die Börse gehandelt wurden.Favoriten waren hier der DEGI EU-ROPA und der MORGAN STANLEYP2 VALUE. Weiterhin sehr starkentwickelt haben sich ETFs – hierinsbesondere Produkte auf denDAX.wmd: Auf welche Produktesetzt Cortal Consors 2011?N.S.:Wir gehen davon aus, dasssich der Trend aus dem vergangenenJahr auch in 2011 fortsetzenwird.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?N.S.:Die volkswirtschaftlichen Rahmendatenbieten Finanzdienstleisternein ideales Umfeld, um weiterzu wachsen.Für alle Finanzdienstleister, die eigenständigmit einer §34c GewOZulassung arbeiten, erweitern sichdie Anforderungen. Registrierung,Informations-, Beratungs- undDokumentationspflichten, Vermögensschadenshaftpflichtversicherungund Mindestqualifikationsind hier wichtige Themen. DieErfüllung dieser Regularien kostetvor allem Zeit und Geld. Wachstumund Verringerung der Aufwändesind also schon vor diesemHintergrund eine Pflicht. Wir unterstützenunsere Partner hier mitzahlreichen Maßnahmen. So veranstaltenwir beispielsweise regelmäßigOnline-Seminare mit externenExperten zu aktuellen Themenwie beispielsweise „Regulierungder Finanzberatung“, „Anbindungan ein Haftungsdach als Auswegaus der Zulassungspflicht„.oderfür diejenigen, die die kritischeUnternehmensgröße von 25 MillioenEuro Assets under Controlerreichen das Thema „Zulassungals Finanzportfolioverwalter als Alternativezum Haftungsdach. DieseSeminare sind übrigens auch überunsere Website www.professionalpartners.deabzurufen.Der Weg in die Selbständigkeitbleibt also ohne Zweifel aufwändig.Informationen für diesen Karriereschrittbieten wir auch in Formeiner Existenzgünderbroschüre inZusammenarbeit mit einem Fachanwaltund dem Verband unabhängigerVermögensverwalter.wmd: Was können Berater undVermittler noch von CortalConsors in diesem Jahr erwarten?N.S.:Innerhalb des Bereichs ProfessionalPartners bauen wir unserInformationsangebot sicher nochweiter aus. Außerdem unterstützenwir unsere Partner bei derKundengewinnung. Hier helfenZinskampagnen oder ein gut ausgestattetesGirokonto. Wenn derBerater oder Vernittler ein attraktivesTagesgeldangebot machenkann, ist das eine große Hilfe fürihn. Wir wollen erreichen, dassdie Kunden unserer Partner keineHausbank mehr benötigen. Beiuns profitieren sie von Top OnlineBanking-Funktionalitäten und dembesten aus zwei Welten: Den Konditioneneiner Online-Bank kombiniertmit der Beratung des Finanzdiesntleisters.64


Wer plant was? | INVESTMENTMischfondsstark nachgefragtInterview mit Ralph Prudent,Geschäftsführer, ÖKOWORLDwmd: Welche Produkte oderDienstleistungen hatten imvergangenen Jahr bei Ihnendie stärkste Nachfrage?R.P.: Nach wie vor erfreut sichder bereits 1996 aufgelegteÖKOWORLD ÖKOVISION CLAS-SIC einer besonders starkenNachfrage! Der Klassiker unterden Ökoaktienfonds investiertin regenerative Energien,umweltfreundliche Produkteund Dienstleistungen, ökologischeNahrungsmittel, regionaleWirtschaftskreisläufe,Umweltsanierung, humane Arbeitsbedingungen,Verbraucherfreundlichkeitund hohe Produktqualität.Der Fonds investiert nicht in Atomindustrie,Chlorchemie, Gentechnik,Raubbau, Tierversuche,Militär, Diskriminierung oder Kinderarbeit.Standard & Poor´s hatim Dezember 2010 erneut denÖKOVISION CLASSIC mit dem A-Rating ausgezeichnet und damitdas hauseigene Fondsmanagementder ÖKOWORLD LUX S.A.bestätigt, das im November 2009komplett in die eigenen Händegenommen wurde.Auch der ÖKOWORLD ÖKOVISI-ON GARANT 20 wurde in 2010gut angenommen. Das Aktienportfoliobasiert auf dem Aktienportfoliodes ÖKOWORLD ÖKO-VISION CLASSIC. Investiert wirdauch in Staatsanleihen mit hoherBonität und guten Renditen, diestrenge ökologische, soziale undethische Kriterien erfüllen.wmd: Auf welche Produktesetzt Ökoworld 2011?R.P.: Aktuell fragen Kunden verstärktMischfonds nach. Ein weitererTrend, der sich etabliert, istdie verstärkte Nachfrage nachethisch, ökologisch und sozialeinwandfreien Produktlösungen.Grund genug für uns, ein Produktkonzeptzu bieten, das grüneAnlageformen und Absicherungüber Garantien perfekt vereint.Dieser Fonds trägt den NamenÖKOWORLD ÖKOVISION GA-RANT 20.. Der ÖKOWORLD ÖKO-VISION GARANT 20 (WKN: A0N-BKN, ISIN: LU0332822906) ist einlaufzeitgebundener Mischfonds,der während seiner Laufzeit jenach Marktgegebenheiten aktivin die Anlageklassen Aktien undAnleihen investiert. Als Highlightist der Mischfonds ÖKOWORLDÖKOVISION GARANT 20 mit einer100%igen dynamischen Kapitalgarantiezum Ende der Laufzeitausgestattet. Auch währendder Laufzeit des Fonds kann derAnleger seine Fondsanteile jederzeitvor dem 29. Februar 2020zum aktuellen Rücknahmepreiszurückgeben. Gut für Kunde undBerater: Für die Garantie wird derÖKOWRLD ÖKOVISION GARANT20 nicht mit zusätzlichen Gebührenbelastet. Die Garantie ist fürden Anleger somit kostenneutral.Neben dem Garantieprodukt sindwir sicher, dass sich die Nachfragenach Wasser-Fonds entwickelnwird. Obwohl hier im Depot nochviel Luft nach oben festzustellenist, wird der Mega-Trend Wassersich auch weiter zum langfristigenInvestment aufschwingen.Wasser ist das Mega-Thema des21. Jahrhunderts, in den Portfoliosaber noch zu sehr ein Randthema.Wir machen unserenVermittlern und Kunden in 2011weiterhin Durst auf Wasser-Investmentsmit dem ÖKOWORLDWATER FOR LIFE. Typischerweisesind Wasserfonds Themen- bzw.Branchenfonds. Wenige wendenauch ehrliche Nachhaltigkeitskriterienan. Unser ÖKOWORLDWATER FOR LIFE sticht hier hervor:Es werden ausschließlich Firmengekauft, die klar definierteKriterien an die ökologische,soziale und makroökonomischeNachhaltigkeit erfüllen. Außerdemist der Fonds sehr breit gestreut,weil auch in Firmen abseitsdes klassischen Wassersektors investiertwird, die aber wassersparendproduzieren und das Grundwasserschützen. Dazu zählenbeispielsweise Unternehmen, dieIndustriemetalle, chemische Abfälleoder Krankenhausabfällegrundwasserschützend recyceln.Für ÖKOWORLD ist der AspektNachhaltigkeit auch beim Mega-Thema Wasser Pflicht und Kürzugleich.wmd: Planen Sie neue Produkte?R.P.: Wir sehen uns aktuell mit un-66


INVESTMENT | Wer plant was?serer ausschließlich nachhaltigenFondspalette sehr gut aufgestellt!Den ÖKOVISION CLASSIC gibt esneuerdings auch als ausschüttendeTranche. Ansonsten sind keineNeuerungen geplant!wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschenden Themender Branche in 2011 sein?R.P.: Ich gehe davon aus, dasssich branchenübergreifend dieAnwendung von Nachhaltigkeitsfilternimmer weiter durchsetzenund als wirtschaftlich sinnvoll erweisenwird. Das ist eine logischeKonsequenz und ein Thema andem langfristig keiner vorbeikommt.Natürlich wird die Branche weiterhindie Emerging Markets als hervortretendenMarkt behandeln,im dem viel Musik spielt. Aberauch hier ändern sich zunehmenddie regulativen RahmenbedingungenunternehmerischenHandelns in Richtung Nachhaltigkeit.Schon heute profitieren eineReihe unseres Investments voneinem steigenden Auftragseingangaus den Emerging Markets.wmd: Was können Berater undVermittler noch von Ökoworldin diesem Jahr erwarten?R.P.: Unsere Partner könnenweiterhin auf unsere Konsequenz,Transparenz, Expertiseund Beständigkeit setzen. ImOktober 2010 wurde die KAGÖKOWORLD 15 Jahre alt. DerÖKOVISION CLASSIC feiert imMai 2011 seinen 15ten Geburtstag.Bereits im Jahr 2010 habenwir die Kommunikation in RichtungVertriebspartner erfolgreichintensiviert. Der ÖKOWORLD-Newsletter „ÖKOVISIONEN & RE-ALITÄTEN“ erscheint monatlichund erfreut sich positiver Resonanzen.Die Nachfrage seitensder PR-Redaktionen erreichteeinen Höchststand und Beraterkonnten viel unabhängige Berichterstattungzu ÖKOWORLDlesen. Ein Pressespiegelbereichwurde auf der Website installiert.Auch haben in Deutschlandbundesweite Investment-Symposien mit unabhängigenExperten gezeigt, dass eine solcheForm der Informationsveranstaltungseitens Vertriebspartnergut angenommen und der reinenVerkaufs-Roadshow vorgezogenwird. Wir werden auch in2011 weiter in diese Richtungarbeiten. Und die Vertriebs- undServiceunterstützung aus derZentrale in Hilden kontinuierlichausbauen! In Luxemburg wirddas Fondsmanagement und dasAnalystenteam planmäßig weiterausgebaut. Es lohnt sich also, dieÖKOWORLD im Auge zu behalten!Comeback der Core Märkte US undEuropean EquityInterview mit Dan Sauer, Geschäftsführer,Nordea Fonds Service GmbHwmd: Welche Fonds hatten imvergangenen Jahr bei Ihnendie stärkste Nachfrage?D.S.: Am stärksten werden Nordea1 - Emerging Consumer Fund,Nordea 1 - Danish Mortgage BondFund,Nordea 1 - Nordic Equity Fund,Nordea 1 - European High YieldBond Fund (seit Oktober 2010 allerdingssoft closed)Nordea nordische Investmentlösungenwmd: Auf welche Fonds setztNordea in 2011 besonders imVertrieb?D.S.: Auf folgende Fonds:Nordea 1 - Emerging ConsumerFund,Nordea 1 - Danish MortgageBond Fund,Nordea 1 - Nordic Equity Fund,Nordea 1 - US High Yield BondFund,Nordea 1 - African Equity Fundwmd: Planen Sie neue Fondsin 2011? Wenn ja, in welchenSegmenten?D.S.: Ja, wir werden den GlobalEmerging Markets Equity und USLow Duration High Yield Bondeinführen.


Wer plant was? | INVESTMENTWas werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenTrends der Branche in 2011sein?Aktives Management, langsamesGeld, Entwicklung in den Schwellenländern,Aktives Management,insbesondere weiterhinvermögensverwaltende Fondslösungen.Comeback von den CoreMärkten US und European Equity.Was können Berater und Vermittlernoch von Nordea indiesem Jahr erwarten?Gewohnt guter Support, sowohlin verschiedenen schriftlichenMedien sowie der persönliche Betreuungu.a. auf Kunden Events,sowie auf den wichtigsten Veranstaltungender Branche und inpersönlichen Terminen: interessanteInvestmentlösungen müssenvon Kunden und Anbietererarbeitet werden. Dies habenunsere Kunden und wir als Anbietermit viel Freude und Engagementfür die vielen neuen bzw.für den europäischen Markt erstmalszugänglichen Lösungen sehrintensiv erlebt.Aktive Strategien und Absolute Return 2.0 –der Fondsmarkt wird übersichtlicherund anlegerfreundlicherBeitrag von Richard Zellmann, CFA,Geschäftsführer First Private Investment Management KAG mbHZu Recht beklagen sich Anlegerüber die kaum nochüberschaubare Anzahl anInvestmentfonds, die in Deutschlandzum Verkauf stehen. Doches gibt Grund zur Hoffnung:Es ist zu erwarten, dass sich inden kommenden Jahren einigeFondskategorien durchsetzenwerden, die den Fondsmarktgreifbarer machen: Zum einenwird eine neue Generation von„Absolute-Return-Fonds“ denMarkt erobern. Zum anderendürften bei den traditionellen Asset-Klasseneinerseits passive Angebote(ETFs) sowie andererseitssehr aktive Strategien das Bildbestimmen. Die meisten der historischgewachsenen Fondsstrategienbewegen sich dagegen imBereich sogenannter aktiver Angebote,die aber de facto nahean der Benchmark gemanagtwerden – und repräsentierenMittelmaß. Anleger sind heutejedoch nicht mehr bereit, für diese(semi-passive) Leistung aktiveGebühren zu zahlen.Die Zukunft gehört der Diversifikationund der intelligenten Zusammenstellungvon tatsächlichpassiven und tatsächlich aktivenAnsätzen. Die Vorteile der Diversifikationliegen zwar auf derHand, dennoch hapert es häufigan der Umsetzung: Anleger bereisenzwar gerne fremde Länder,bevorzugen bei der Aktienanlageaber allzu häufig Unternehmenim eigenen Land – und nehmendamit zu hohe Risiken in Kauf.Eine international breit gestreuteAnlage reduziert dagegen dasPortfoliorisiko erheblich undermöglicht langfristig spürbarhöhere Renditen. Aber warum68


leiben die Vorteile so häufigungenutzt? Vermutlich weil dieZusammenstellung der verschiedenenRegionen und Strategienein scheinbar sehr aufwändigerProzess ist. Weniger aufwändigwird dieser Vorgang für den Anleger,wenn er Fondsstrategiennutzt, die systematisch die Vorteileder Mischung verschiedenerRegionen und Strategien (Substanz,Wachstum, Bilanzqualität)vereinen. Genau dieses Zielverfolgt etwa der langjährig erfolgreichePublikumsfonds „FirstPrivate Aktien Global“, der diejeweils Klassenbesten aus verschiedenenKategorien/Ländernidentifiziert und kauft. Das Fondsvermögenwird aktiv gemanagtund positioniert sich bewusstunabhängig von der Zusammensetzungder Benchmark. Es wirdeine signifikante Outperformancedes Gesamtmarktes bzw. derBenchmark (MSCI World TR Index)angestrebt.Anlegern, die ihre Aktien- undRentenanlagen nicht selbständigmischen wollen, drängt sichindessen eine neue Generationvon Absolute-Return-Angebotenauf. Bei der Auswahl des richtigenProduktes ist entscheidend,dass die Strategien bereits in verschiedenenMarktphasen ihr Leistungsspektrum(Chancen- undRisikomanagement) nachgewiesenhaben. Ein erfolgreiches Konzept,das mit einer festen Wertuntergrenzevon 7% arbeitet (derKursverlust eines Kalenderjahresist auf maximal 7% begrenzt),verwaltet First Private bereits seit2004 für institutionelle Kundenwie Versicherer und Pensionskassen.Seit November 2010 stehtdiese Strategie nun auch als Publikumsfonds(„First Private DynamicEquity Allocation“) zurVerfügung. In positiven Marktphasenproduziert der Fonds trotzeffektiver Absicherungsstrategienaktienähnliche Erträge.| WER ALS FINANZDIENSTLEISTER ZUNEUEN UFERN AUFBRECHEN WILL,BRAUCHT EIN STARKES FUNDAMENT.Sie wollen selbstständig Entscheidungen treffen und Ihre berufliche Laufbahnund Ihren finanziellen Erfolg entscheidend steigern? Und das auf einemsicheren Fundament mit einem verlässlichen, starken und erfahrenen Partnerim Hintergrund?Wir unterstützen Sie! Mit unserem Existenzgründerleitfaden erhalten Sie vielerelevante Informationen und Zugriff auf ein Netzwerk erfahrener Vermögensverwalter.Legen Sie jetzt den Grundstein unter www.professionalpartners.deDas Betreuungsteam Professional Partners erreichen Sie börsentäglich von8:30 bis 18:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0 800 / 25 25 411 00oder per E-Mail an professionalpartners@cortalconsors.de


Wer plant was? | INVESTMENTWeiter Wachstum mitunabhängigen FinanzberaternInterview mit Philipp von Königsmarck,Leiter Vertrieb für unabhängige Finanzdienstleisterbei Fidelity International in Deutschlandwmd: Welche Fonds hatten imvergangenen Jahr bei Ihnendie stärkste Nachfrage?P.v.K.: Im vergangenen Jahr verzeichneteFidelity eine besondershohe Nachfrage nach Asien- undSchwellenländerfonds, nach Renten-sowie nach Lebenszyklusfonds.Bei allen vier Kategoriengehörte Fidelity gemessen an denNettomittelzuflüssen zu den Top-3 in Deutschland. Mit unsererEmerging Markets-Kampagnehaben wir frühzeitig auf den rasantenAufstieg der Region gesetzt– und damit für AnlegerMehrwert gegenüber passivenInvestments geschaffen. Sie erwirtschaftetenim Jahr 2010 mitFidelity Emerging Markets- undAsien-Fonds 144 Millionen Euro.wmd: Auf welche Fonds setztFidelity in 2011 besonders imVertrieb?P.v.K.:Vor allem Asien und dieEmerging Markets werden 2011im Fokus der Anleger stehen.DIRK - also eine günstige Demografie,der Ausbau der Infrastruktur,Rohstoffreichtum undsteigender Konsum - treibt dasWachstum der Emerging Marketslangfristig voran. Aktienseitig stehenaus dieser Palette der FidelityEmerging Markets und der FidelityEMEA Fund im Fokus. Rentenseitigsetzen wir auf den FidelityEmerging Market Debt Fund undFidelity Asian High Yield Fund.Fidelity ist seit über 40 Jahren inAsien und den Emerging Marketsaktiv – von Anfang an miteigenen lokalen Research-Teams.In Deutschland können unsereKunden aus über 20 Asien- undSchwellenländerfonds wählen,wovon einige schon über 20 Jahream Markt sind.wmd: Planen Sie neue Fondsin 2011? Wenn ja, in welchenSegmenten?P.v.K.:Wir testen neue Produktezuerst auf Herz und Nieren. FürFonds gibt es keine Rückrufaktionenwie für Autos. Deshalbinvestieren wir in Forschungund Entwicklung.Das garantiertunseren Fonds eine lange Zukunft.Im ersten Halbjahr dürfendie Kunden zwei neue FidelityFonds erwarten. Wir werden einenAktienfonds im asiatischenKonsumentenbereich auflegen.Zudem werden wir unsere Rentenfondspaletteweiter ausbauen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?P.v.K.:Es wird weiterhin darum gehen,dass Vertrauen der Anlegerzurückzugewinnen. Angesichtsder bestehenden Lücken bei derAltersvorsorge ist es essentiell,den Anleger optimal bei seinenInvestmententscheidungenzu unterstützen. Eine verständlichereBeratung, eine neutraleProduktauswahl, die über hauseigeneAngebote hinausgeht,sowie mehr Offenheit - auch beiGebühren, ist dafür das A undO. Das hat eine europaweite Anleger-Studievon TNS Sofres imAuftrag von Fidelity Anfang 2010ergeben.wmd: Was können Berater undVermittler noch von Fidelityin diesem Jahr erwarten?P.v.K.:Wir möchten auch in diesemJahr mit unabhängigen Finanzberaternweiter wachsen.Mit der Integration der FFB istdas Unternehmen in der Lage,die komplette Produkt- undDienstleistungsbandbreite für dieseKunden anzubieten. Um demAnleger den Zugang zu unabhängigerBeratung zu erleichtern,bieten wir Internet-Portal an, daseine einfache Suche und Bewertungvon freien Beratern ermöglicht.Schließlich wird Fidelity weitersämtliche gesetzgeberischenMaßnahmen und Regulierungsschritteauf nationaler sowie europäischerEbene unterstützten,die unabhängige Beratung fördern.70


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?2011:Der Immobilienbereich wird durchProduktknappheit geprägt seinInterview mit Oliver Porr,Geschäftsführer, LHI Leasing GmbHwmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?O.P.: Gut, was in den Marktkam, wurde auch platziert. Unserim Sommer gestarteter LHIImmobilienfonds Österreich ICanon-Zentrale Wien war innerhalbeines halben Jahres platziert.Mit unserem LHI FlugzeugturbinenfondsII MAEP und LHI SolarDeutschland III waren wir dannim November im Markt. Hier istdie Anplatzierung sehr zufriedenstellendgelaufen.wmd: Wie wird sich der Marktin Ihrem Segment in 2011 IhrerMeinung nach entwickeln?O.P.: Im Bereich der ErneuerbarenEnergien wird es schwer,ein gutes und rechenbares Produktzu finden, da die Einspeisevergütungeneuropaweit sinken.Hier bleibt abzuwarten, ob neueLänder gefunden werden, dieRechtssicherheit einerseits undattraktive Einspeisesätze bei genügendSonneneinstrahlung andererseitsbieten.Der Immobilienbereich wird durchProduktknappheit geprägt sein.Steigende Zinsen werden fraglichwerden lassen, ob der Aufschlagvon Bonds zu den Immobiliencap-ratesein Investment adäquatge-priced erscheinen läßt. Wirgehen nicht davon aus, dass dieAnleger unter Renditegesichtspunktenwieder zu mehr opportunistischenInvestments neigen.Die Knappheit guter Assets wirddaher das Angebot prägen.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?O.P.: Zurzeit befinden sich der LHIFlugzeugturbinenfonds II MAEPund der LHI Solar Deutschland IIIin der Platzierung.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?O.P.: Ein Objekt in Holland ist inder Mache. Hinzu kommt einweiterer Immobilienfonds mitdeutschen Objekten und ein neuerSolarfonds. Triebwerke werdenwir weiterhin als Assetklasseanbieten; gegebenenfalls durchAufstockung des Volumens inunserem 2. Turbinenfonds. Hinzukommen diverse Private Placementsim Bereich der ErneuerbarenEnergien.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?O.P.: Die Regulierung der Produktebis hin zur Produktbeschränkunghinsichtlich konstruktiver Merkmalewie Leverage-Höhe, Assetklasseetc. werden die Branchebesonders beeinflussen. Nach derKrise ist vor der Krise und sicherwird sich auch im Währungsbereichnoch etwas tun, das auch Einflussauf einige Fondsprodukte hatwie zum Beispiel der Dollar-Kursoder die Stabilität des Euro etc.71


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSSachwerte sind gefragt!Interview mit Alexander Nothegger,Vorstand, Premicon AGwmd: Die Schifffahrtsbranchewar in den letzten Jahrenstark von der Krise betroffen.Wie hat sich die WirtschaftsundFinanzkrise auf die Flussschifffahrtbei Ihnen ausgewirkt?A.N.: Zunächst einmal möchteich bezüglich der Krise eine klareTrennung zwischen der Frachtundder Kreuzschifffahrt ziehen– in beiden Bereichen war undist die Premicon AG seit ihrerGründung tätig. In der Kreuzschifffahrtwaren die Einbrüchedurch die Krise aber keinesfallsso gravierend wie in der Containerschifffahrt.Ganz im Gegenteil,wir blicken hier auf maximalgeringen Rückgang und teilweisesogar auf Steigerungen, z. B. beiden Passagierzahlen. SämtlicheBranchenexperten sprechen voneinem weiteren hohen Wachstumspotenzial.Sicherlich hat die Wirtschaftskriseauch bei den Flussreisen zu einemverstärkten Preiskampf geführt,jedoch nicht vergleichbar mit anderenBranchen. Die Gründe hierfürliegen unter anderem in derZielgruppe. Auch wenn diese sichmehr und mehr verjüngt, was wirbegrüßen und forcieren, ist dochdie Mehrheit der Gäste in einemAlter, in dem man bei entsprechenderVorsorge wirtschaftlichunabhängig ist. Somit zeigt dieWirtschaftskrise hier keine ausschlaggebendeWirkung. Hinzukommt die ungebrochene Reiselustder Deutschen, denen der Urlaublaut Markterhebungen wichtigerist als andere Konsumgüter,wie z. B. Autos.wmd: Im Dezember letztenJahres ist mit Klaus Hildebrandder Gründer und langjährigeVorstand der PremiconAG überraschend verstorben.Welche Auswirkungen hatdiese Situation auf Premicon,wie geht es jetzt weiter?A.N.: Klaus Hildebrand war derGründer der Premicon AG. JederVorstand der Premicon AGwar und ist jedoch zum eineneinzelvertretungsberechtigt undzum anderen mit jedem der Geschäftsfelderbestens vertraut.Die Aufgaben von Herrn Hildebrandhaben wir sinnvoll unteruns drei momentan im operativenGeschäft tätigen Vorständen –Thomas Wirmer, Dr. Jan Erbguthund mir – aufgeteilt.Thomas Wirmer hatte sich bereitsim September nach der Erkrankungvon Klaus Hildebrandkurzfristig bereit erklärt, aus demRuhestand auf seinen Vorstandspostenzurückzukehren und unszu unterstützen. Auch haben wirunsere zweite Managementebenestärker in die Entscheidungsprozesseintegriert und derenKompetenzen erweitert. Damitbleibt es nach wie vor bei einerflachen Hierarchie in der Premicon-Gruppemit einer breit gefächertenVerantwortlichkeit, verteiltauf viele Schultern, so dassdas Unternehmen eben nicht voneinzelnen Personen abhängig ist.Damit ist die reibungslose Fortführungder Geschäfte absolutgesichert und eine personelleVerstärkung steht momentannicht zur Debatte.wmd: Auf welche Produktesetzt Premicon aktuell undwelche weiteren Fonds planenSie für 2011?A.N.: Aktuell legen wir unserenneuen Fonds „Premicon Fluss-Klassik“ auf. Damit setzen wir aufeine konservative Kalkulation, dieenge Partnerschaft mit dem touristischenMarktführer TUI unddie Sachwerte – vier hochwertigeSchiffe, die voll und ganz den hohenAnsprüchen des Marktes gerechtwerden.Für alle vier Schiffe sind langfristigeBeförderungsverträge mitder TUI Deutschland GmbH abgeschlossenworden. Die Beförderungsverträgeder TUI SONATA,TUI ALLEGRA und TUI MELODIAhaben jeweils eine Laufzeit vonzehn Jahren mit einer anschlie-72


ßenden Optionsperiode vonzweimal zwei Jahren. Dies stellteine Charterdauer dar, die weitüber dem branchenüblichen Maßliegt. Der Beförderungsvertragder TUI MOZART hat eine Laufzeitvon drei Jahren mit anschließenderdreijähriger Optionsperiode.Die TUI Deutschland GmbH vermarktetdie Schiffe im Rahmeneiner neu geschaffenen Produktlinie:TUI FlussGenuss. DieAnleger dieses Beteiligungsangeboteswerden am Erfolg dieserneuen Produktlinie über eine umsatzabhängigeBeförderungsratebeteiligt. Hierfür wurde ein zweistufigesModell entwickelt:1) Bis zu einer durchschnittlichenAuslastung von 40 % fließendie mit den Schiffen generiertenReiseumsätze vollständig an dieSchiffsgesellschaften; d.h. imUmkehrschluss: TUI erhält keineEinnahmen.Die kalkulatorisch angesetzteAuslastung von 40 % entsprichteiner vertraglich fixierten Umsatzgrenze,deren Basis die von derTUI Deutschland GmbH kalkuliertenReisepreise unter Berücksichtigungüblicher Rabatte sind.2) Darüber hinausgehende Umsätzewerden dann zu gleichenTeilen an die TUI DeutschlandGmbH und die Schiffsgesellschaftenverteilt.In der Prognoserechnung desBeteiligungsangebotes wird miteiner durchschnittlichen Auslastungder Schiffe von 70 % kalkuliert.Diese kalkulierte Auslastungwird über die kompletteCharterlaufzeit nebst Optionsperiodennicht gesteigert.Hierbei handelt es sich um einesehr konservative Annahme,denn tatsächlich haben alleSchiffe mit Beförderungsverträgenaus der Premicon-Flotte imDurchschnitt der letzten siebenJahre eine Auslastung von knapp80 % erreicht. In keinem einzigenJahr wurde nur die Kalkulationsannahmevon 70 % erreicht odergar unterschritten.Durch das zweistufige Modellwird es den Gesellschaftern ermöglicht,einerseits am erwartetenMarkwachstum zu partizipierenund andererseits eineAbsicherung gegenüber inflationärenEntwicklungen zu erreichen.Zudem wird auch nach unten hineine größtmögliche Absicherungfür schlechte Marktphasen erreicht.Zur weiteren Absicherungträgt bei, dass sich die TUI verpflichtethat, Kostensteigerungenin den Bereichen Treibstoff, Cateringund Anlegestellen währendder Laufzeit der Beförderungsverträgezusätzlich zu der vereinbartenBeförderungsrate komplettzu übernehmen und die Schiffsgesellschaftendamit von Kostensteigerungenzu entlasten. DieSchiffsgesellschaften und der Reiseveranstaltergehen damit einesehr viel engere Verbindung ein,als dies üblicherweise in Beförderungsverträgender Fall ist undvon der alle Beteiligten auf ihreWeise profitieren.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?A.N.: Auch in 2011 werden wiederhauptsächlich Sachwertegefragt sein. Eine wichtige Rollewerden allerdings auch die Unabhängigkeitvon Subventionensowie eine eher konservative Kalkulationspielen. Zu solchen Anlageobjektenwerden sicherlichImmobilien in Deutschland gehören,aber eben auch Flusskreuzfahrtschiffe– hierbei im Besonderensolche, die neben einerHardware, die die Ansprüche desMarktes erfüllt, auch eine Erfolgversprechende Vercharterungbieten können.Erfolgreich in derBaufinanzierungHöchste ProvisionenBeste MarketingunterstützungPersönliche BetreuungIndividuelle VertriebsunterstützungProfessionelleAbwicklungsprozesseAusgezeichneteüberregionale MarkeBundesweite Experten-GemeinschaftProfitieren Sie von unserembewährten Erfolgskonzept!Werden Sie jetztGeschäftsstelle derBS Baugeld Spezialisten AGWeitere Informationen unterwww.spezialist-werden.deoder auch telefonisch unter:(089) 12 10 33 100


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSAnleger wollen SicherheitInterview mit Jörg Busboom,Leiter Vertrieb der Hahn GruppeMit welchen Fonds haben Sie2010 besonders gepunktet?Wir bei all unseren Produkteneine gute Nachfrage und schnellePlatzierungserfolge. Besonderserwähnenswert ist aber sicherunser aktueller Fonds, der Pluswertfonds151. Dieser investiertin zwei Fachmarktzentren in Niedersachsenund in Hessen. Miteinem Investitionsvolumen vonrund 67 Mio. Euro ist es unsergrößter bisher aufgelegter geschlossenerImmobilienfonds.Die Historie unseres Emissionshausesreicht 28 Jahre zurück.Insgesamt konnten wir mit einemvermittelten Eigenkapitalvolumenvon 36 Mio. Euro das bestePlatzierungsergebnis der letzten10 Jahre für unser Haus erzielen.Wir haben einen Publikumsfondsund drei Private Placements neuaufgelegt und insgesamt 5 Fondsplatziert in 2010.Was sind die Kriterien fürein erfolgreiches Investmentin Einzelhandels-Immobiliendieses Jahr?Die Kriterien haben sich nichtgrundlegend geändert, werdenaber aktuell vom Markt stärkerwahrgenommen. Bei einer anhaltendenVerunsicherung derInvestoren sind grundsolide Sachwertbeteiligungengefragt. ImImmobilienbereich bieten diesmoderne Handelsimmobilien mitlangfristigen Mietverträgen, diezugleich an bonitätsstarke Mietervermietet sind. Eine unverändertstabile Konsumnachfrage unddie erkannte Solidität der großenHandelskonzerne als Mieter habendazu geführt, dass die NutzungsartEinzelhandel als Investmentstärker gefragt ist und auchin 2011 bleiben wird.Mit welchen Fonds sind Siederzeit am Markt?Wie gesagt bieten wir derzeitden Pluswertfonds 151 an. DieserFonds investiert in den großflächigenEinzelhandel, nämlichzwei Fachmarktzentren in Nordhornund Offenbach. GroßflächigeHandelsimmobilien habenden Vorteil, dass Sie der Baunutzungsverordnungunterliegen.Das heißt, die Immobilien könnennicht ohne Genehmigung gebautwerden. Die in der Praxis auftretende,restriktive und langwierigeGenehmigungspraxis bei neuenStandorten macht die bestehendenFlächen bzw. Objekte umsowertvoller. Das Resultat ist einegroße Nachfrage seitens der Handelsunternehmenals Betreiber.Sie sichern sich durch lange Mietverträgevon 10, 15 oder auch biszu 20 Jahren ihre Standorte. Fürden Investor bedeutet dies langfristiggesicherte Mieterträge.Was sind die Eckpunkte diesesFonds?Das Fachmarktzentrum in Nordhornbesteht aus einem SB-Warenhaus, einem Baumarktsowie weiteren Fachmärkten.Der Hauptmieter ist die EdekaGruppe. Weitere Mieter und Untermietersind die Rewe Gruppe,74


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?dm, deichmann und TAKKO. DieRestlaufzeit des Hauptmietverhältnissesliegt bei über 10 Jahren.Beim FachmarktzentrumOffenbach sind die wichtigstenMieter die Edeka Gruppe, die eineSB-Warenhaus betreibt und OBImit einem Baumarkt. In beidenFällen sind Mietvertragslaufzeitenbis 2025 bzw. 2030 vereinbart.Der Pluswertfonds 151 entsprichtder Philosophie der Hahn Gruppe,in Immobilien zu investieren,die durch den Schutz der Baunutzungsverordnungnicht beliebigvermehrbar sind. Sowohl Nordhornals auch Offenbach weisengute soziale und ökonomischeRahmenbedingungen auf. DieKaufkraftzuflüsse aus dem Umlandsind überdurchschnittlichhoch und werden durch eine verkehrsgünstigeLage der Objekteideal bedient. Das zu zeichnendeEigenkapital des Fonds beträgtrund 29 Mio. Euro. Das Gesamtinvestitionsvolumenentsprichtrund 67 Mio. Euro. Die anfänglichejährliche Ausschüttung liegtbei 6 Prozent.Planen Sie noch weitere Fondsin 2011?Ja, wir werden im Jahresverlaufweitere Publikumsfonds und PrivatePlacements auflegen. DieAnlageobjekte werden in allenFällen großflächige Handelsimmobiliensein. Wir sind derzeitdabei, unsere Produktpipeline zufüllen. Investitionsschwerpunktist in jedem Fall Westdeutschland.Im Jahresverlauf kann ichzu konkreten Investitionen mehrsagen. Wir planen mit einemPlatzierungsvolumen von rund 40Mio. Euro Eigenkapital. Das werdenüber 10 Prozent mehr seinals in 2010.Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschenden Themender Branche in 2011 sein?Da wird sich nicht viel ändern.Beim Produkt geschlossene Fondswerden Immobilieninvestmentsweiterhin sehr gefragt bleiben.Dies spiegelt das Bedürfnis nachSicherheit wider. Die Anleger habenin der hinter uns liegendenFinanzkrise gelernt, dass Kapitalerhaltund sichere Ausschüttungenden allzu spekulativen Investmentseindeutig vorzuziehensind, wenn es darum geht einnachhaltiges Vermögen auszubauen.GSI_TWF4_Anz_WMD0211_210x144mm 25.01.11 09:46 Seite 1GSI TRIEBWERKSFONDS 4ERPROBTER SCHUBFÜR IHRE RENDITE!Der Luftverkehr bleibt im Steigflug3.400 % Zuwachs im internationalen Tourismus seit 1950Investieren Sie daher in vermietete Flugzeug-TriebwerkeJahrzehntelang wertstabile GüterGutachterlich vorhergesagte WertzuwachschancenBreite Streuung in Triebwerkstypen und MieterGeplante Ausschüttungen von 6,5 % p.a. auf 7,5 % p.a. steigendViele Anleger erzielen gänzlich steuerfreie EinkünfteVorgesehene Laufzeit ca. 7 JahreInteresse? Dann rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns im Internet:www.gsi-fonds.de – Wir freuen uns auf Sie.GSI Fonds GmbH & Co. KGPlanegger Straße 23b · D-82166 Gräfelfing · Telefon: +49(0)89 / 858 36 38-0 · E-Mail: info@gsi-fonds.de · Internet: www.gsi-fonds.de


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSVertrieb 2011:Mehr positive Botschaften!Beitrag von Andreas ArndtLeiter Gesamtvertrieb der HCI Capital AG2011 sind Schiffe wieder vorndabei: Die Aufhellung derMärkte, vor allem im Containerbereich,ist ja bereitsdeutlich spürbar. HCI ist einSchiffsemissionshaus – mitrund 425 Schiffsfonds, etwa530 emittierten Schiffen und12 Milliarden Schiffsvolumenhaben wir eine besondereKompetenz aufgebaut, derdie Vertriebspartner und Anlegervertrauen. So haben wirbeispielsweise auch in den vergangenenJahren weiterhinerfolgreich Schiffe vertrieben,als andere schon den Untergangdieser Assetklasse prognostizierthaben. Wir habenjedoch immer gesagt, Schiffkommt zurück.Nun ist es soweit: Die Märkte gebenuns recht. Ganz klar werdenwir daher auch 2011 Schiffsinvestmentsanbieten. Neben unseremaktuellen Einzelschiff KilianS bietet die HCI ihren Anlegernzurzeit zwei weitere Schiffsinvestments:Den HCI Aufbauplan 10Schiff mit flexiblem Einzahlungsprofilund den SchiffsdachfondsHCI Deutsche Schiffsvorzüge, derin attraktives Vorzugskapital investiert.Für das zweite Quartal2011 hat die HCI weitere ausgewählteSchiffsprojekte in der Planung,die unter anderem auch imBereich Containerschifffahrt investieren.Mit günstigen Kaufpreisenund nachhaltigen Beschäftigungskonzeptenbieten sich indiesem Marktsegment wiedergute Einstiegsmöglichkeiten fürdie Anleger.Wir sehen für das kommendeJahr auch gute Chancen an denImmobilienmärkten. Hier ist vorallem das Thema Deutschlandinteressant, da es neben gutenMarktchancen dem gestiegenenSicherheitsbedürfnis der Anlegerentgegenkommt. Hier werdenwir unser Angebot mit neuenProdukten ausbauen. Das ersteProdukt, einen geschlossener Immobilienfonds,der in einen Bürokomplexin Top-Lage an neuenHauptstadtflughafen investiert,bringen wir wahrscheinlich schonim März.Neben attraktiven Produkten werden2011 im Vertrieb aber auchganz andere Dinge entscheidendsein: Kommunikation und Nähe.Unser regional aufgestelltes Vertriebsnetzist in dieser Form einmaligund garantiert die persönlicheNähe zu unseren Partnern.Es ermöglicht uns, schnell, flexibelund unbürokratisch auf dieWünsche unserer Vertriebspartnereinzugehen und – ganz wichtig,regelmäßig in persönlichenGesprächen zuzuhören. Das gesprocheneWort ist in meinen Augenviel mehr wert als jeder Brief,jede Mail oder Online-Konferenz.In diesem Jahr wird es im Vertriebzudem darauf ankommen, wiederaktiver nach draußen zu gehenund als Emittent ganz direktund offensiv Flagge zu zeigen.Dabei müssen wir wieder verstärktpositive Signale an die Vertriebspartnersenden. Kurz: MehrNähe, mehr gute Produkte undmehr positive Botschaften!76


Grüne Welleder VerantwortungDie Umweltzone auf dem Meer wird kommen.Jetzt in das grüne Schiff der Zukunft investieren.• 100 % Eigenkapitalfonds• günstiger Kaufpreis, gutachterlich bestätigt• zukunftsfähiges Schiff• 7 - 10% p.a. ** prognostizierte AusschüttungSustainable Ship Invest GmbH c/o Voigt & CollegenKaistraße 18 • 40221 DüsseldorfTel.: +49(2 11) 30 20 60 40 • Fax: +49(2 11) 30 20 60 410info@sustainable-ship.deWeitere Informationen erhalten Sie unter: www.sustainable-ship.de


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSWachstumstrend bei Immobilien,Flugzeugen, und Erneuerbaren Energiensetzt sich fortInterview mit Michael Kohl,Geschäftsführer,Commerz Real FondsBeteiligungsgesellschaftwmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?M.K.: Die von uns angebotenenBeteiligungsangebote wurdenzügig platziert, insbesondereder größte bisher angeboteneSolarfonds CFB - Fonds 177 miteinem Eigenkapital von knapp 50Millionen Euro konnte durch dieCommerzbank innerhalb von vierWochen platziert werden. Wirhaben in 2010 zusätzlich zumbereits genannten CFB-Fonds177 einen weiteren Solarfondsmit Anlagen in Deutschland undzwei Flugzeugfonds (CFB -Fonds176 und 178) mit A 319 des LeasingnehmersAir Berlin in die Platzierunggegeben. Mit Ausnahmedes CFB-Fonds 178, von dem sichnoch die letzten Anteile im Vertriebbefinden, sind diese Fondsalle vollständig platziert.wmd: Wie wird sich der Marktin Ihrem Segment in 2011 IhrerMeinung nach entwickeln?M.K.: Wir sind zuversichtlich,dass der Markt in den von unsderzeit abgedeckten SegmentenImmobilien, Flugzeuge und ErneuerbareEnergien den positivenWachstumstrend aus demJahr 2010 weiterhin fortsetzt.Der Nachfrage durch die Anlegernach qualitativ hochwertigen Assetsin diesen Segmenten stehenunserer Ansicht nach aktuell nichtausreichend Produkte gegenüber.Dies liegt begründet in einerstarken Nachfrage einer Vielzahlvon Investoren für diese Assets(insbesondere institutionelle Investorenwie Versicherungen,Pensionsfonds, offene Immobilienfondsoder auch ausländischeStaatsfonds).wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt? PlanenSie noch weitere Fonds in2011? Wenn ja, welche?M.K.: Wir platzieren derzeit dieletzten Anteile des CFB -Fonds178 (A 319 Air Berlin) und werdenim Frühjahr einen weiterengroßvolumigen Solarfonds mitAnlagen in Deutschland in diePlatzierung bringen. Wir planenzusätzlich einen weiteren deutschenSolarfonds sowie Solarfondsmit Anlagen in Norditalienund Frankreich, wobei hinsichtlichFrankreich die Genehmigungslage(nicht aber die Einspeisevergütung)noch unsicherist. Dies betrifft aber alle ausländischenInvestoren gleichermaßen.Wir schauen uns auch sehraktiv nach Nachfolgeproduktenfür unsere beiden Flugzeugfondsum, wobei wir uns neben einerFortsetzung der erfolgreichenNarrowbody-Story sehr gut auchmarktgängige Widebody-Flugzeugevorstellen können. Weiterhingehen wir davon aus, dasswir uns auch wieder im Immobiliensegmentengagieren werden.Der Focus liegt hierbei auf Standortenin Kerneuropa . Allerdingsmüssen die Immobilien unserenhohen Ansprüchen an Lage, Mieterund Qualität der Immobiliengenügen, andernfalls verzichtenwir auf Geschäft.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?M.K.: Die Branche wird weiterhinvon der nationalen und europäischenRegulierung bestimmtwerden. Die durch das EU-Parlamentim November 2010 beschlosseneAIFM-Richtlinie mussnunmehr hinsichtlich der Ausführungsbestimmungenauf europäischerEbene und nachfolgend alsnationales Gesetz in Deutschlandumgesetzt werden. Dies wird fürviele Anbieter zu nicht unerheblichenHerausforderungen führen.Darüber hinaus werden auchdie nationalen Gesetzgebungsverfahrenund deren Umsetzungdie Branche beschäftigen, zumBeispiel die Regulierung des freienVertriebs, das Produktinformationsblatt.78


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSEinfach mal „Mitverdienen“am Öl- und Gasmarkt?Beitrag von Monika Galba, Geschäftsführerin,POC GmbH80Beteiligungen am Energiemarkt,sowohl im Bereicherneuerbarer als auch fossilerEnergieträger, sind in denletzten Jahren immer beliebtergeworden. Nach den jüngst veröffentlichtenFERI-Zahlen in Zusammenarbeitmit dem VerbandGeschlossener Fonds sind im vergangenenJahr immerhin schon14 Prozent des Eigenkapitals amMarkt geschlossener Fonds indiese neue Assetklasse investiertworden. Die Produktlinie „ÖlundGasbeteiligung“ erlebt vordiesem Hintergrund eine neueRenaissance.Der Grund für die Chancen diesesMarktes ist schnell gefunden undwird jedem tagtäglich durch steigendeEnergiepreise bewusst:Zwar will niemand in Abrede stellen,dass die Notwendigkeit desErsatzes fossiler Energien durchalternative Energieträger zwischenzeitlichkein „kann“ mehrist, sondern ein „muss“ - dennochwerden fossile Energieträger, vorallem Öl und Gas, mindestens inden nächsten drei Jahrzehnten unverzichtbarsein für die Energieversorgungder Welt sein. Besondersim Bereich des Transports wird vorallem Öl als Ausgangsprodukt fürTreibstoffe eine schlichte Notwendigkeitbleiben, die auch durch dasVorantreiben der Entwicklung erschwinglicherelektrischer Antriebenicht ersetzt werden kann.Ein Report der UBS-Analysten mitdem Titel „What if everybody inChIndia had a car?“ bringt die fastunvorstellbare Dynamik des möglichenWachstums, die auf die Ölnachfragedurchschlagen würde,auf den Punkt: Bislang haben nurvier Prozent aller Chinesen und nurein Prozent aller Inder einen PKW.In Südkorea sind es schon 26 Prozent,in den Vereinigten Staaten44 und in Japan sogar 46 Prozent.Wenn die Kfz-Dichte nur dassüdkoreanische Niveau erreichenwürde, würde das laut UBS eineVervielfachung um 1125 Prozentder Kraftfahrzeuge in China undIndien bedeuten.Was bedeutet dies für die anfänglichgenannten Öl- und Gasbeteiligungen?Diesen bieten – das magnicht in Abrede gestellt werden- hohe Gewinnchancen, sind aberauch mit Risiken verbunden. Sosollten Anleger darauf achten, dassdie prospektierten Gewinne in denAngeboten nicht auf hochgerechnetenPreiszuwächsen bei Öl- undGas basieren. Die Preise werdenzwar nach Expertenmeinungenlangfristig auf jeden Fall steigen,könnten aber kurz- und mittelfristigdurchaus auch auf aktuellemNiveau bleiben oder darunter fallen.Wenn Ausschüttungen auszukünftigen Preissteigerungen resultieren,dann ist Skepsis geboten.Ein weiterer Punkt ist die Konzeptiondes Angebotes – da kaum einAnleger das Öl- und Gasbusinessversteht, sollte der Anbieter dasProfitrisiko tragen und nicht derAnleger. Die Gewinnverteilungsollte also zumindest bis zu bestimmtenGewinnmargen den Anlegerbevorzugen. Wichtig dabei:da es sich um ein hoch spezialisiertesBusiness handelt, müssen dieeingebundenen Partner Profis mitlangjähriger Erfahrung sein. Nurentsprechend aufgestellte Gesellschaften,die nachweislich über diepraktische Erfahrung und Expertiseverfügen, können dem Anleger dieSicherheit bieten, die er braucht.Bei POC Proven Oil Canada werdenhierzu Top-Fachleute genutzt,erstklassige Techniken einzusetzen,planbare Gewinne zu realisieren.Wenn diese Voraussetzungen stimmen,stimmen auch die Profitmargen.Und der Anleger profitiert amwachsenden Energiehunger derWelt.


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Erhohlungstrend beiGeschlossenen Fondsgeht weiterInterview mit Andreas Heibrock, Geschäftsführer,Real I.S. AGwmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?A.H.: Die Real I.S. hat im abgelaufenenJahr 8 Fonds auflegen können,es wurde ein Gesamtplatzierungsergebnisvon EUR 608Mio. erreicht (inkl. institutionellesGeschäft), bei den geschlossenenPrivatkundenfonds alleine betrugdas Platzierungsvolumen EUR212 Mio. Insbesondere die deutschenFonds wurden und werdenvon den Anlegern sehr starknachgefragt.wmd: Wie wird sich der Marktin Ihrem Segment in 2011 IhrerMeinung nach entwickeln?A.H.: Real I.S. konzentriert sichweiter auf den Büroimmobilienmarktmit Core- bzw. Core+-Gebäudensowie auf das SegmentEinzelhandel und setzt dabei dieStrategie Mieter mit guter Bonitätzu favorisieren fort. Wir sehenweiterhin gute Chancen undPerspektiven in den wichtigenImmobilienmärkten wie Deutschland,Niederlande, Frankreichoder Großbritannien. Dort sollteninsbesondere in den Großstädtenund Ballungsräumen nochNachholeffekte aus der Finanzkrisevorhanden sein, obwohl dieImmobilienpreise bereits deutlichangezogen haben. Außerhalb Europassind Australien und Kanadabesonders interessant.Möglichst viele Sicherheitselementestehen für den Anlegerauch im Jahr 2011 im Vordergrund,deshalb bleiben insbesondereMieter mit sehr guterBonität gefragt. Aus Sicht derReal I.S. erhöhen insbesondereSicherheitselemente wie Investitionenin einem Ballungsraum,die sehr gute Anbindung an denöffentlichen Personennahverkehr,eine hohe Gebäudequalität mitentsprechender flexibler Aufteilungsmöglichkeitund die Erfahrungund Professionalität des Assetmanagersdie Attraktivität derInvestition. Letzteres wird leideroftmals bei der Anlageentscheidungnicht genügend berücksichtigt.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?A.H.: Einem Deutschlandfonds(Bayernfonds Deutschland 22)und drei Eurofonds (BayernfondsGroßbritannien 3, BayernfondsNiederlande 1 sowie dem BayernfondsNiederlande 2). AlleFonds zeichnen sich neben sehrguten Standorten in den StädtenHamburg, London, Amsterdamund Den Haag durch langfristigeMietverträge mit staatlichen Mieternaus. Die Ausschüttungen beginnenfür den Inlandsfonds mit5,5% p.a., für die Fonds mit Investitionsobjektenin Europa liegendie Ausschüttungen bei mindestens6% p.a.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?A.H.: Real I.S. plant mindestenseinen weiteren Deutschlandfondsund einen Eurofonds. Darüber hinauswollen wir als Marktführerunsere sehr erfolgreiche Australienfondsseriefortsetzen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?A.H.: Wir sehen eine vorsichtigeFortsetzung des eingeleiteten Erholungstrendsund damit auch2011 weiter anziehende Platzierungszahlen.Dabei geht Real I.S.davon aus, dass insgesamt dieNachfrage nach geschlossenenImmobilienfonds mit Objektenim In- und Ausland anzieht. Fürandere Assetklassen rechnen wirmit einer gleich bleibenden Entwicklungbeziehungsweise einemleichten Anstieg. Der Einflussneuer gesetzlicher Regelungenbleibt zunächst abzuwarten, jedochdürften die großen institutionellenInitiatoren bei der Umsetzungim Vorteil sein. Interessantbleibt auch die Entwicklung deröffentlichen Meinung über Inflationsgefahrenund die richtigeAntwort darauf. Eine Antwortwerden die geschlossenen Immobilienfondsliefern.81


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSAntizyklisch Chancen nutzenInterview mit Karl-Benno Nagy,Geschäftsführer der WALTON Europe GmbHwmd: Sind Sie mit dem Jahr2010 zufrieden gewesen?K.-B.N.: Lassen Sie mich bittediese Frage zuerst aus globalerKonzernsicht und dann aus Sichtunserer deutschen Organisationbeantworten. Internationalbetrachtet hatte Walton 2010erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr.So haben wir in denletzten drei Jahren weltweit nahezu1,5 Milliarden US Dollar akquiriert.Es war für unsere Einheit,wie für auch andere Anbieter vonUS-Beteiligungen, ein herausforderndesJahr. Es ging hauptsächlichum die Wahrnehmungdeutscher Investoren über die tatsächlichenChancen des amerikanischenImmobilienmarktes, speziellim Teilsegment „Land“ unddessen Besonderheit. Aber genauhier steckt großes Potential. Wirkonnten 2010 dazu nutzten, unsstrategisch und personell aufzustellenund unser neues Produktzu entwickeln.wmd: Wie wird sich der MarktGeschlossener Fonds in 2011Ihrer Meinung nach entwickeln?K.-B.N.: Ich glaube sehr unterschiedlich,auch im Hinblick aufdie jeweiligen Vertriebswege.Dabei ist aus Sicht der Anlegerund Vertriebe nach unserer Einschätzungeine Spezialisierungder jeweiligen Emissionshäusermit nachweisbarem Asset Know-How gewünscht. Wir sehen unsmit dem von uns entwickeltenLand-Management-Konzept sehrgut positioniert, da es kein vergleichbaresAngebot auf demdeutschen Markt gibt, schon garnicht mit dieser positiven Erfolgsbilanz.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentin diesem Jahr?K.-B.N.: Die Investoren sucheneine Kombination aus Transparenzund Verständlichkeit auf dereinen Seite und Sicherheit undRenditechance auf der anderen.Das Geschäftskonzept muss einleuchtendund nachvollziehbarsein. Da fühlen wir uns bei Waltonsehr gut aufgehoben: Wir erwerbenLand in Wachstumslagen,entwickeln dies mit den maßgeblichenGremien zu Bauland undveräußern es. Die erzielten Renditenliegen über alle Projekte hinwegim zweistelligen Bereich proJahr – bei verhältnismäßig kurzenLaufzeiten.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt? Wassind die Eckpunkte des Fonds?K.-B.N.: Wir sind bei unserem BeteiligungsangebotPremium LandmanagementI erstmals nicht anein konkretes Grundstücksprojektgebunden, sondern können ausallen Projekten des Milliarden-Konzerns Walton in besondersattraktive Zukäufe investieren. Ichgebe ihnen ein sehr aktuelles Beispiel,dass unser deutsches Teamrichtig stolz macht. Wir verhandelnderzeit die ersten Käufe fürden Fonds. Ein Projekt, das wirderzeit prüfen wird voraussichtlichein Co.-Investment mit kanadischenWalton-Anlegern sein.Das betreffende Grundstück inAtlanta konnte Walton von einerBank zu einem Bruchteil des ehemaligenGesamtfinanzierungspreiseserwerben. Das ist eine dervielen Chancen unseres neuenFondskonzeptes.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?K.-B.N.: Im Bereich der Publikumsfondsmeinen wir, mit unseremaktuellen Fondskonzeptgenau den richtigen Weg zu gehen.Das Modell ist in mehrfacherHinsicht skalierbar, das sorgt fürweitere Risikostreuung. Diesen„Best of Walton“-Ansatz soll esnur für den europäischen Marktgeben und hier unsere Positionierungstärken. Wenn die Nachfragewächst, werden wir nach heutigerSicht das Modell auf jedenFall fortsetzen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschenden82


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Themen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?K.-B.N.: Ich glaube, die Themengehen in zwei Richtung: Zumeinen Strategiefragen für Vermittler,wie stelle ich mich auf,mit wem arbeite ich zusammenund welche Produkte biete ichan. Hier möchten wir als Waltoneine entsprechende Heimat bieten.Zum anderen werden wohlauch regulatorische Fragen fürdie Emittenten wie auch für denVertrieb im Mittelpunkt stehen.Fokus 2011:Service Initiative wirdweiter ausgebautBeitrag von Alexander Betz,Vorstand, MPC Münchmeyer Petersen Capital AG2011 wird ein Jahr wichtigerWeichenstellungen für die gesamteBranche der GeschlossenenFonds sein.Insbesondere für den freienVertrieb dürfte die Regulierungder Branche ein ganzwesentliches Thema 2011 sein.Wir begrüßen grundsätzliche alleMaßnahmen, die die Transparenzund Sicherheit für die Anlegerwie auch für die Vertriebspartnererhöhen. Das hilft der gesamtenBranche, den Emissionshäusernwie den Vertriebsunternehmen.Als börsennotiertes Emissionshaussind wir bereits heute bestensauf jedwede Form der Regulierungvorbereitet. UnsereVertriebspartner werden wir mitallen notwendigen Instrumentendabei unterstützen, weiterhinsicher beraten und erfolgreichplatzieren zu können.Dazu haben wir bereits 2010eine Service-Initiative gestartet,in deren Rahmen wir Produktinformationsblätter,Kurzreportsund Marktberichte sowie Honorarberatertarifeeingeführt und fürVermittler existierende Haftungslückengeschlossen haben. Zuletzteröffneten wir unseren Part-nern erstmals die Möglichkeit,eine externe Plausibilitätsprüfungeinzuholen, um Haftungsrisikenweiter zu reduzieren. All dies entlastetden Vertriebspartner underhöht gleichzeitig die Sicherheitdes Anlegers bei der Investitionsentscheidung.2011 werdenwir die Initiative mit zahlreichenMaßnahmen weiter ausbauen.Das zweite Thema von entscheidenderBedeutung wird 2011die zukünftige Verteilung derProduktsegmente innerhalb derAnlageklasse der geschlossenenFonds sein. MPC Capital konzentriertsich klar auf ihre drei KernsegmenteImmobilie, Energie undSchiff.Klassische Immobilienfonds, diesich durch bonitätsstarke Unternehmenals langfristig gebundeneMieter auszeichnen, konntenbereits 2010 wieder erfolgreichplatziert werden. Die Fonds„MPC Deutschland 7“ (EUR 50Mio.) und „MPC Deutschland 8“(EUR 30 Mio.) wurden in jeweilsknapp acht Wochen vollständigam Markt platziert. 2011 wirdMPC Capital die erfolgreiche Reiheder klassischen, geschlossenenImmobilienfonds mit langfristigan bonitätsstarke Unternehmenvermietete Büroimmobilien andeutschen oder europäischenStandorten fortsetzen.Auch im Bereich Energie planenwir neue Angebote. Grüne Investmentsmit hoher Einnahmesicherheit,die darüber hinaus nochSinn stiften, werden weiterhingefragt sein. Doch gute Projekte,die unseren hohen Qualitätsansprüchengerecht werden, sind rar.Seit Anfang 2011 bietet MPCCapital wieder einen klassischenSchiffsfonds mit langfristigerCharter an. Das innovativeFondskonzept der MS „Rio Manaus“sieht vor, dem Anlegernoch während der 10jährigenErstcharter 100 Prozent seinerBeteiligungssumme auszuzahlen.Anschließend wird danndie schnelle Entschuldung desSchiffes angestrebt. Wie bei allenMPC Capital-Fonds bestehtkeine Nachschusspflicht für dieAnleger und die Haftsumme wurdeauf etwa 1 Prozent reduziert.Wir sind zuversichtlich, dass derartigeKonzepte, die ausdrücklichdie Interessen der Anleger in denVordergrund stellen, auch derenVertrauen gewinnen werden.83


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSAttraktive Ausschüttungen und Nachhaltigkeit gefragtIVG bereitet Co-Investments vorBeitrag von Dr. Jörn Heidrich,Managing Director IVG Private Funds GmbHDie internationale Finanzkrisevon 2008/2009 stelltauch die Anbieter vonImmobilienfonds vor Herausforderungen.Die Anleger sindvorsichtiger geworden und verzichtenzurzeit lieber auf Wachstumschancenals auf nachhaltigeWertstabilität und gesicherte Erträge.Auch kommen als Folgeder Krise weitreichende staatlicheRegulierungen auf die Anbietergeschlossener Fonds zu. DieseEinflüsse haben die IVG veranlasst,ihr Fondsgeschäft zielgerichtetweiter zu entwickeln undneue Wege zu beschreiten. DieIVG ist mit einem Vermögen von22 Milliarden Euro unter Verwaltungeine der führenden europäischenImmobiliengesellschaftenund zählt mit 15,3 MilliardenEuro in Immobilienfonds für institutionelleKunden und privateAnleger zu den großen Emissionshäusern.Die IVG begrüßt die Pläne derBundesregierung, den privatenKapitalmarkt zu regulieren undunter Finanzaufsicht zu stellen.Wenn es um die Verwaltungfremden Geldes ist ein strengerVerbraucherschutz unerlässlich –sofern er mit Augenmaß erfolgt.Die wichtigste strategische Verränderungder IVG betrifft dieKonzeption von Immobilienfonds:In einer neuen Produktliniehat sie die strikte Trennungzwischen Anbietern und Nachfragernaufgehoben: Die IVGsucht Co-Investoren und beteiligtsich – wann immer es für beideSeiten sinnvoll erscheint - am Eigenkapitaldes Fonds. Das heißtdie IVG ist über die gesamte Laufzeitdes Fonds mit im Boot undteilt dieselben Interessen wie dieCo-Investoren. Das gilt auch fürPrivatplatzierungen und maßgeschneiderteClub-Deals.Außerdem ist die IVG an den Investitionsschwerpunktenin europäischenMetropolen mit eigenerMannschaft vertreten. Sie kenntdie Stärken und Schwächen einesStandortes am besten und kannbei absehbaren Veränderungenrechtzeitig eingreifen. Zugleichübernimmt sie die Verwaltung derImmobilien (Asset Management),so dass Dienstleistungsverträgeund möglichen Interessenkollisionenvermieden werden. Der IVGgeht es um dauerhafte Werthaltigkeitund solide Werterhöhungdurch Mietsteigerungen. Dabeiwirken wertgesicherte Mietverträgewie eine Versicherungspolicevor Inflationsgefahren. Der gesamteWertschöpfungsprozessesvon Immobilien und Immobilienfonds- vom Ankauf über dasManagement bis zur Wiederveräußerungdes Objekts – sind ineinen großen börsennotiertenImmobilienkonzerns mit einementsprechenden Risikomanagementeingebettet.Um unseren Kunden eine möglichsthohe Transparenz zu gewährleisten,lassen wir unsereFonds zu Beginn der Platzierungdurch unabhängige Ratingagenturenwie z.B. Feri EuroRatingServices, Scope und Fondsmediabewerten. Die bisher aufgelegtenFonds der Produktlinien Euro-Select wurden fast durchgängigsehr gut beurteilt. Von Feri Euro-Rating – in Zusammenarbeit mitFinancial Times, n-tv und Capital– erhielt IVG 2010 die Auszeichnungfür die besten internationalenImmobilienfonds. Scopebestätigte IVG Private Funds imManagementrating 2010 mitdem gegenüber der letzten Bewertungverbesserten Ratingergebnis„AA“ einen verantwortungsvollenUmgang mit demihr anvertrauten Kapital der Investoren.84


ADVERTORIAL | Wer plant was?Einkaufen NRW -Stark in der Region - Eine Beteiligung „zum Anfassen“Autor: Cliff Wenner,deboka Deutsche Grund & Boden Kapital AG„Einkaufen NRW“ heißt der aktuelleFonds des in Düsseldorfansässigen Emissionshauses debokaDeutsche Grund und BodenKapital AG. Er spricht insbesondereInvestoren an, die dieVorzüge des Rheinlandes kennenund in diesem regionalenUmfeld eine indirekte Immobilienbeteiligungsuchen. Für denFonds wurden zwei neue, großflächigeNahversorgungszentrenan den wirtschaftlich attraktivenStandorten in Königswinter undMönchengladbach erworben. Inbeiden Investitionsobjekten hatsich als bonitätsstarker Hauptmieterdie Rewe-Gruppe für jeweils15 Jahre eingemietet, waslangfristige Einnahmen sichert.Weitere Mieter sind Penny, Kik,Dänisches Bettenlager und DM-Drogerie Markt.Die Deutsche Grund plant miteiner Anfangsausschüttung von6,4 Prozent, die in der Laufzeitauf 7,0 Prozent ansteigt. Dabeiwerden die Ausschüttungen andie Investoren quartalsweise vorgenommen.Der Fonds hat einGesamtvolumen von 17,9 MillionenEuro. Die Mindestbeteiligungfür Anleger beträgt 20.000 Euro.für den großflächigen Einzelhandeleinzuschränken. Davonbetroffen sind Einzelhandelsbetriebe,deren Verkaufsfläche 800Quadratmeter überschreitet. Objekte,die diese Genehmigungsverfahrenerfolgreich bestandenhaben, genießen daher einengroßen Bestandsschutz und sindbeim Einzelhandel sehr gefragt.Sehen Sie die Fondsbesprechungvon Markus Gotzi und das anschließendeVideo-Interview mitCliff Wenner, deboka DeutscheGrund und Boden Kapital AG,vom Dezember 2010 in der SendereiheGotzi’s Fonds-Check aufwww.wmd-brokerchannel.de• REWE, Penny, KiK, dm und Dänisches Bettenlager sind diebonitätsstarken Mieter• 15 Jahre Mietvertragslaufzeit des Hauptmieters REWE (80 %der Gesamteinnahmen) sorgen für Einnahmesicherheit• Attraktive Standorte mitten im Rheinland (Königswinter undMönchengladbach)• Die jeweils über 4.500 bzw. 5.500 qm großen und modernenVerkaufsflächen (Baujahr 2008/2009) genießen Bestandsschutzdank restriktivem Baurecht• Anfängliche Ausschüttung von 6,4 % steigt auf 7 % p. a. undsorgt für eine attraktive Rendite• attraktive Provision für Sie als Vermittler des FondsAnleger profitieren beim „EinkaufenNRW“ insbesonderedavon, dass die modernen Investitionsobjektedurch die Baunutzungsverordnunggeschütztsind. Diese Verordnung ermöglichtes Städten und Gemeinden,den Gesamtumfang von Bauten85


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSEinzelhandels-Immobilienmarktweiter auf ExpansionskursInterview mit Thomas Küspert, Vorstand,Hanseatic Groupwmd: Welche Expertise hat dieHanseatic – Group bei Immobilien?Th.K.: Wir sind ein integrierterImmobilienkonzern, der die kompletteWertschöpfungskette derImmobilie abdeckt. Gerade dieEntwicklung und der Bau vonEinzelhandelsmärkten ist seitnunmehr fast zwei Jahrzehntenunser Kerngeschäft. 260 Projekteund ein Transaktionsvolumen vonmehr als 1,35 Mrd. EUR sprechenfür sich. Wir haben die langjährigeErfahrung, die entsprechendeErfolgsgeschichte unddas passende Team.wmd: Wie wird sich der Marktfür Einzelhandels- Immobilienin 2011 Ihrer Meinung nachentwickeln?Th.K.: Die großen Einzelhandelskonzernesind weiterhin auf Expansionskurs,während gleichzeitigdas Flächenangebot knapperwird. Wir verfügen über ein weitverzweigtes Netzwerk zu Banken,Investoren, Betreibern und Stadtentwicklern,so dass wir in dieserNachfragesituation für uns einengroßen Vorteil sehen. Hier zahlensich langjährige und vertrauensvollePartnerschaften aus.wmd: Bisher haben Sie nochkeine Publikumsfonds aufgelegt.Nun starten Sie mit demersten Fonds. Was hat Siedazu bewegt?Th.K.: Wir sehen im Markt aktuellden Bedarf für unser Produkt.Stabile Einnahmen, viele Sicherheitsaspekte,wir glauben, dassdie Anleger diese Argumentederzeit favorisieren. Wir habendie Mehrzahl der Fondsobjekteselbst entwickelt und gebaut,d.h. wir kennen das Produkt in-und auswendig. Vor allem aberwerden wir unseren Fonds auchlangfristig selbst begleiten, umso die Qualität der Wertschöpfungskettezu sichern. Unsere Eigenbeteiligungvon EUR 500.000bestätigt unser Vertrauen in denErfolg.wmd: Was sind die EckpunkteIhres Fondsangebotes undwelche Alleinstellungsmerkmalegibt es?Th.K.: Hanseatic WertstrategieRetail Select investiert in bis zu 12Einzelhandelsimmobilien mit bonitätsstarkenAnkermietern undeinem guten Mietermix.Die Ausschüttung beträgt 6,7%p.a. prognostiziert, die Auszahlungerfolgt dabei vierteljährlich.Die Gesamtausschüttung ist prognostiziertmit 193,1%.Die prognostizierte Rendite (IRR)vor Steuern liegt bei 7,9%.Wir haben mit 93% eine hohe Investitionsquote.Das Portfolio des Hanseatic WertstrategieRetail Select weist einehohe Diversifikation auf, wir haben38 verschiedene Mieter an12 Standorten, hauptsächlich imnorddeutschen Raum.86


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSFondshandel wird weiter optimiertInterview mit Alex Gadeberg, Geschäftsführer,Fondbörse Hamburgwmd: Welche Fondssegmentewurden im vergangenen Jahrvon Anlegern am stärkstennachgefragt?A.G.: Am Zweitmarkt werden seitjeher die Klassiker Immobilienund Schiffe am stärksten gehandelt.Das war auch in 2010 nichtanders: Der Umsatz an Immobilienfondsmachte rund 69 Prozentdes gesamten Handelsvolumensan der Fondsbörse Deutschlandaus, Schiffsbeteiligungen rund25 Prozent. Es werden heute aberauch verstärkt Beteiligungen ausdem Segment der sogenanntensonstigen Fonds, z.B. Solar-, Flugzeug-,Infrastruktur- oder auchPrivate-Equity-Fonds, über denZweitmarkt veräußert.wmd: Wie schätzen Sie dieNachfrage -Entwicklung in2011 ein?A.G.: Für das Jahr 2011 erwartenwir vor allem im Bereich der sonstigenFonds eine Weiterentwicklungim Zweitmarkt. Zu diesemSegment gehören beispielsweiseAnlagen in erneuerbare Energienoder auch Infrastrukturfonds. DieseFonds sind erst wenige Jahrealt und bei Anlegern sehr beliebt.Daher sehen wir in diesem Segmentfür die kommenden Jahredas größte Wachstumspotenzial,denn die Fonds laufen in derRegel erst ein paar Jahre bis sieam Zweitmarkt ankommen. Zudemveräußert auch nicht jederAnleger seinen Anteil vor Endeder Ablaufzeit. Auch für Schiffeund Immobilien sehen wir einepositive Entwicklung, sofern dieKurse sich mindestens auf demmomentanen Niveau halten.wmd: Wird der Anleger in 2011wieder stärker in GeschlosseneFonds investieren?A.G.: Insgesamt gehen wir voneiner leichten Erholung der Lageaus. Bei Schiffen sehen wir dieersten richtigen Neuemissionenund hoffen damit eine leicht positiveTendenz. Die momentaneKrise im Bulkersegment wird jedochleider nicht von Vorteil fürdie Entwicklung. Aber wir bleibenoptimistisch. Bei Immobiliengehen wir ebenfalls von einempositiven Trend aus, allerdingsbefürchten wir, dass es schwierigwerden wird, passende Objektefür Neuemissionen zu finden. Wirhoffen, dass nicht der ein oder andereInitiator auf die Idee kommt,Fonds zu konzipieren, nur um derPlatzierung willen. Das würde derQualität sehr schaden und damitauch dem Image der Branchenicht weiterhelfen.wmd: Was planen Sie für 2011an Neuerungen?A.G.: Wir arbeiten laufend an derOptimierung der Abwicklungsprozesse.Diese sind vor allemaufgrund fehlender Standardsoft sehr umfangreich. Wir spürenallerdings von Seiten der Bankenher einen positiven Druck hinzu Standards und integriertenLösungen. Daran arbeiten wirderzeit verstärkt. Einen weiterenSchritt in Richtung Zukunft gehenwir in diesem Jahr mit einerverbesserten Internetplattform.Wir möchten den Fondshandeltechnisch voranbringen und arbeitenan einer Lösung, wie wirden Spagat zwischen dem traditionellemFondshandel und einermodernen Online-Plattformüberbrücken können. Ob wir dieshinbekommen haben, sehen wirim kommenden Jahr.88


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Sachwerte gefragt:Deutsche Wohnimmobilien an erster StelleInterview mit Klaus Wolfermann, Geschäftsführer,PI Pro-Investor GmbH & Co. KGwmd: Wie sehen Sie den deutschenImmobilienmarkt in diesemJahr?Nun, DEN deutschen Immobilienmarktgibt es so aus unserer Sichtgar nicht, er besteht aus vielen Teilmärkten,die differnziert zu bewertensind. Neben der Unterscheidungvon Gewerbe- und Wohnimmobilienist ein weiterer wichtiger Aspektbei der Bewertung, in welchemZeitraum Entwicklun¬gen prognostiziertwerden. Natürlich sind wirüberzeugt, dass in bestimmten RegionenDeutschlands die Wert- undPreisentwick¬lung im Lauf der nächsten10 bis 15 Jah¬re sehr positivverlaufen kann. Dies ist zum Beispielaus den Ergebnissen der Studie desEduard-Pestel-Institutes aus 2010ableitbar. Und:„Nicht wohnen gehtnicht!“ – mit dieser Erkenntnis undmit dem Wissen, dass es einen Mietermarktwie den deutschen in derWelt selten gibt, gewinnt speziell dieAnlageklasse deutsche Wohnimmobilienim Umfeld von Unsicher¬heitund großer konjunktureller Schwankun-genfür Investoren besondereAttraktivität. Dazu gesellen sich Effekte,wie enorme Staatsverschuldungund Währungsturbu¬lenzen.Das erklärt, warum Experten immerwieder betonen, dass die Wohnimmobiliein jedem Anlageportfolio ihrenPlatz ha¬ben sollte. Sie steht imRuf inflationssicher zu sein, ist vonBörsenturbulenzen weitge¬hendunabhängig und erwirtschaftet imGegensatz zu anderen Trend-Sachwerten,wie z.B. Edelmetallen, überden Wohnwert auch laufende Erträge,entsprechend kompetentes Objektmanagementvorausgesetzt.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?Investoren können sich im Momentan unserem PI Pro•Investor Immobilienfonds1 beteiligen, der über die jeweiligenObjektgesellschaften deutscheWohnimmobilien zum 12,5fachen der Jahresmiete erwerbensoll, die ein Wertschöpfungspotentialvon mindestens 10% haben. Wirhaben unser bewährtes Konzept,„der Investor profitiert zuerst“ weitergeführt.Erst wenn der Investorbei Verkauf der Fondsobjekte seineingesetztes Kapital zuzüglich Agiozurückerhalten hat, sowie einenMindestertrag von 7,5% p.a. fürden Typ „Klassisch“ mit laufendenAuszahlungen und 8 % p.a., davon6% p.a. mit Zinseszins, für den Typ„Optimal“ ohne laufende Auszahlungen,wird der Rest des Gewinns50:50 zwischen den Investoren unddem Emissionshaus mit den Objektpartnerngeteilt. Diese Philosophiehat den Investoren in zwei frühervon unserer Gruppe konzipiertenund bereits aufgelösten Fonds einenErtrag zwischen 12% und 16% p.a.beschert!wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?Wir bekommen immer wieder interessanteGeschäftsmodelle in denunterschiedlichen Anlageklassen angeboten.Viele davon passen nicht inunser PI Pro•Investor-Konzept, dennunser Credo, dass bei der Ergebnisverteilungder Anleger immer zuerstprofitieren muss und dauerhaft maximaleInteressensidentität bei derUmsetzung der Investitionen mitden jeweiligen Projektpartnern gegebensein muss, stellt hohe Anforderungenan die Investitionen undan die Geschäftspartner.Es gibt aber einige Angebote mitinteressanten Partnern, die sehr attraktiverscheinen. Es ist gut möglich,dass im 3. oder 4. Quartal eineweitere Investorengemeinschaft imPro•Investor Konzept marktreif seinwird.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?Im Vordergrund sollte die Fragestehen, welche Anlageklassen fürInvestoren ertragsträchtig sind. Wirsehen, angesichts der volkswirtschaftlichenEntwicklungen in derWelt und in Deutschland weitereindeutig die Sachwerte im Vordergrund,an erster Stelle die deutscheWohnimmobile, die in keinem Investitionsportfoliofehlen sollte.Ein weiteres Thema sind die kommendenRegulierungsvorschriftenfür Finanzberater und Emissionshäuser.Wer wird am Ende des Tagesnoch die Zulassung dazu haben, denInitiatoren den Weg zu den Investorenzu ebnen? Welche Regularienund Formvorschriften werden geschaffen?Wir haben diese Themen,schon länger im Blick und fühlen unsim Hinblick auf die möglichen Entwicklungengut aufgestellt.89


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSAusblicke 2011:Geschlossene Fondsmüssen Farbe bekennenInterview mit Alfred Wieder,Vorstand, Alfred Wieder AGwmd: Private Equity Fondshatten 2010 keinen leichtenStand. Wie ist das vergangeneJahr bei Ihnen gelaufen?A.W.: Wir sind mit dem vergangenenJahr sehr zufrieden.Die Krise der Finanzmärkte hatuns weniger berührtals andereBeteiligungshäuser.Zum einen,weil wir mit unserenMIG Fondsvöllig bankenunabhängigagieren,andererseits, weilwir von jeher inrenditeträchtigeZ u k u n f t s b r a n -chen investieren: Biotechnologie,Medizintechnik, Hochtechnologieund Cleantech.Zudem genießen wir ein hohesVertrauen unter unseren Anlegernund Partnern, weil wir einensehr intensiven Austausch zu unserenZielunternehmen pflegenund Transparenz unsere täglicheArbeit bestimmt.wmd: Wie wird sich Ihrer Meinungnach der Markt für PrivateEquity Beteiligungsmodelledieses Jahr entwickeln?A.W.: Die ganz großen Transaktionen,die viele bereits für dasvergangene Jahr erwartet haben,sind sicherlich ausgeblieben.Doch der Markt wird sich weiter„Auch die Bankengeben ihreZurückhaltungbei der VergabevonKrediten auf. “Alfred Wiedererholen. Schon jetzt weisen steigendeBuyout-Zahlen darauf hin.Auch das Fundraising wird wiederspürbar anziehen. Die Kassender meisten Private Equity-Gesellschaften sind gut gefüllt, eshat auch eine Marktbereinigungstattgefunden. Dieses Geld willnun investiertwerden. Auch dieBanken gebenihre Zurückhaltungbei der Vergabevon Kreditenauf. Es gibt eineReihe von IndustrieunternehmeninDeutschland, diein ihrer Branchesehr gut dastehenund geeignete Übernahmekandidatensind. Voraussetzung istallerdings eine Annäherung derPreisvorstellungen zwischen Käufernund Verkäufern. Auch dasThema IPO wird eine große Rollespielen. Allerdings konkurrierenpotentielle Börsengänge immerauch mit dem Verkauf an einenstrategischen Investor. Danebenengagieren sich viele Beteiligungsgesellschaftenauch in denBereichen „Nachfolgeregelung“und „Buy and build“. Besondersmittelständischen Unternehmenkommt dies zugute.wmd: Welche Fonds planen Siein 2011?A.W.: Wir planen in diesem Jahrdie Vollplatzierung unserer FondsMIG 10 und MIG 11. Weiterhinwerden wir mit der Auflegungvon MIG 12 und MIG 13 die Beständigkeitund Verlässlichkeitunseres Geschäftsmodells sowohlfür Finanzdienstleister alsauch Anleger erneut bestätigen.Weiterhin werden wir unser Managementteamvergrößern undunsere Platzierungskraft durchden Ausbau unseres Partnernetzwerkeserweitern.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?A.W.: Alle geschlossenen Fondsanbietermüssen Farbe bekennenund sich an ihren prospektiertenAussagen messen lassen. Anlegersowie qualifizierte Finanzdienstleiserlernen zunehmend,dass Modethemen nicht automatischund gleichzeitig mit Kapitalvermehrungverbunden sind. DerBlick auf die Leistungsbilanzenwird intensiver.90


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSInvestments in Sonnenenergiebietet derzeit große ChancenInterview mit Klaus Fickert, Geschäfstführender Gesellschafter,König & Cie. GmbH & Co. KGwmd: Wie sehen Sie denSchiffsbeteiligungsmarkt indiesem Jahr?K.F.: Grundsätzlich erholt sich derMarkt. Die Konjunktur hat wiederan Fahrt gewonnen, damit hellensich auch die Aussichten für diemaritime Wirtschaft auf. Ein Aufwärtstrendzeigt sich z.B. in derContainerschifffahrt. Mittlerweileist ein Niveau erreicht, bei demsich die Raten von ihren historischenTiefständen erholt haben.Mit einem Kapazitätswachstumvon 8 Prozent und einem Nachfragewachstumvon rund zehnProzent bis 2012, scheint derContainerbereich zurzeit denUmständen entsprechend gutpositioniert zu sein. Gleichwohlbleibt der Markt für Schiffsfondsauch in 2011 schwierig.wmd: Mit welchen Fonds sindSie derzeit am Markt?K.F.: Aktuell bieten wir ein Produktim attraktivsten Investitionsmarktder Zukunft an – im Infrastrukturmarkt.Der als Dachfondskonzipierte Renditefonds „InfrastrukturInternational I“ investiertweltweit über die Beteiligung anZielfonds in Infrastrukturprojekteverschiedener Branchen. Mittelpunktdes Fonds ist der größteInfrastrukturfonds „Global InfrastructurePartners“ (GIP), gegründetvon General Electric undCredit Suisse. GIP erhielt 2009den InfrastructureInvestor Award2009 für die beste globale Transaktion(Flughafen Gatwick) undwurde von der internationalenInfrastruktur-Fachwelt auch zumbesten globalen Fondsmanager2009 gewählt. So schafften es dieGIP-Manager im Juli 2010 ChesapeakeMidstream Partners, einemUnternehmen zur Gewinnungvon Erdgas aus Schiefergestein,erfolgreich mit einer Wertsteigerungvon 160% an der Börse zuplatzieren.Außerdem vertreiben wir mit demImmobilienfonds „Hanzevast Holland65“ exklusiv in Deutschlandein hochwertiges Bürogebäude inder niederländischen Stadt Zwolle.Die Fondsimmobilie wurdeim Jahr 1992 fertiggestellt undist seitdem an den staatlichenHauptmieter Rijksgebouwendienst(RGD), ein großes Immobiliendienstleistungsunternehmenin den Niederlanden, vermietet.Für den „Hanzevast Holland 65“mit einer geplanten Laufzeit bis2021 werden durchschnittlicheAuszahlungen von rund 7 Prozentpro Jahr erwartet.Im Schifffahrtssegment habenwir den Fonds MS „King Robert“aufgelegt. Hierbei handelt es sichum einen neuen Massengutfrachter(Bulker) der Capesize-Klasse. Mit der Tragfähigkeit von170.500 Tonnen gehört es zuden besonders gefragten Groß-Bulkern, die im Wesentlichenzum Transport von Erz und Kohlegebraucht werden. Die Laufzeitendet im Jahre 2024 und ermöglichtden investierten Anlegerneinen Gesamtmittelrückfluss vonbis zu 212,24 Prozent.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?K.F.: Investments in Sonnenenergiebietet derzeit große Chancen.In 2010 haben wir einen Solarfondsfür institutionelle Anlegeraufgelegt. Die Resonanz warüberwältigend. Für 2011 könnenwir uns vorstellen, auch einen Solarfondsfür Privatinvestoren anzubieten.Deutschland bietet hiergute Voraussetzungen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?K.F.: Die Finanzkrise hat das Anlegerverhaltenin Deutschlanddeutlich verändert. Diversifikationund Sicherheit bis hin zumInflationsschutz rücken verstärktin den Blickpunkt– und das Informationsbedürfnisist gewachsen.Neben der Rendite und derSicherheit beim Investieren, liegtdem Anleger auch Nachhaltigkeitam Herzen.Dieser Entwicklung tragen wirmit unseren aktuellen Fonds wiez.B. dem König & Cie. "SachwertSparplan"oder dem „InfrastrukturInternational I“ Rechnung.Der „SachwertSparplan“ bietetAnlegern die Möglichkeit, mit ratierlichenZahlungen und durchsorgfältig ausgewählte Investitionenbeispielsweise in Immobilien,Seeschiffe und Infrastruktureinrichtungenund Solaranlagenein sicherheitsorientiertes Sachwertportfolioaufzubauen.92


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Nachhaltigkeit in der Schifffahrtwird immer höheren Stellenwert erhaltenInterview mit Hermann Klughardt, Geschäftsführer,Voigt & Coll. GmbHwmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?H.K.: Wir sind sehr zufrieden mitunserem Platzierungsergebnis2010 und haben unser Vorjahresergebnismit rund 49 Mio. Eurobestätigen können. Vor dem Hintergrundder doch sehr stark gestiegenenZahl von Mitbewerbernim Segment Solarfonds ist diesesResultat mehr als beachtlich.wmd: Wie wird sich der Marktin Ihrem Segment in 2011 IhrerMeinung nach entwickeln?H.K.: Im Jahr 2011 wird sich dieZahl der Angebote im Segmentder Solarfonds wieder reduzieren,da zum einen die Anzahl attraktiverInvestments in Deutschlandaufgrund der stark gesunkenenEinspeisevergütung hierzulandeeinfach nicht mehr verfügbarist. Zum anderen haben einigeAnbieter von Fonds mit SchwerpunktSüdeuropa erkennen müssen,dass es ein hohes Maß anKompetenz erfordert, qualitativgute Solarparks in den SüdeuropäischenLändern zu erwerben.Mit einem vom Wirtschaftsprüferbestätigten begleiteten Transaktionsvolumenin Südeuropa vonca. 600 Mio. Euro haben wir unsereKompetenz in diesem Bereicheindrucksvoll unter Beweisgestellt.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?H.K.: Aktuell haben wir mit derMS "Nordic Stavanger" den erstennachhaltigen Schiffsfondsauf dem Markt, der zudem zu100% aus Eigenkapital finanziertwird. Nachhaltigkeit in der Schifffahrtwird einen immer höherenStellenwert erhalten. Wir werdenhier eine ähnliche Entwicklungerleben wie in der Automobilindustrie.Zunehmend werdenBeschränkungen erlassen, dassbestimmte Häfen nicht mehr angesteuertwerden dürfen, wenndie Schiffe nicht den Erfordernissenan die Umweltverträglichkeitgerecht werden. D.h. für dieZukunftsfähigkeit eines Schiffeswird es in der Zukunft von sehrhoher Bedeutung sein die Umweltanforderungenzu erfüllen.Wenn Sie ein gebrauchtes Autokaufen wollen, werden Sie auchdarauf achten, dass es eine grüneFeinstaubplakette besitzt undnicht eine gelbe oder rote. Durchdie reine Finanzierung mit Eigenkapitalnehmen wir zusätzlichdas Finanzierungsrisiko aus demAsset Schiff komplett heraus, sodass die MS „Nordic Stavanger“auch in Krisenzeiten deutlich sichereraufgestellt ist als andereAngebote.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?H.K.: Zusätzlich wird im März mitdem Soles 23 unser nächster Solarfondsauf den Markt kommen.Dieser Fonds ist bereits voll investiertin einen am Netz befindlichenSolarpark in Italien. Wir habendiesen in einem Konsortiummit dem amerikanische VersicherungskonzernMetLife und demitalienischen InfrastrukturfondsFondo PPP erworben.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?H.K.: Die Bewältigung der Krisebei den Schiffsfonds wird auchin 2011 ein wichtiges Themasein. Es werden aber auch neueAngebote im Bereich Schiff aufden Markt kommen. Selbstverständlichwird das Segment Immobilienfondsin Deutschlandeines der führenden Segmentebleiben, wobei jedoch der Fokusweg von den Single-Tenant hinzu Multi-Tenant Angeboten miteinem breiten Mietermix entwickelnwird. Auch die BereicheFlugzeuge sowie erneuerbareEnergien werden ordentlichePlatzierungsergebnisse erzielen.93


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSSolarstandort Deutschlandauch 2011 für Anleger attraktivInterview mit Bernd Neitzel, Geschäftsführer,Neitzel & Cie.Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KGwmd: Solarfonds sind 2010 gutgelaufen. Wie wird sich derMarkt in 2011 Ihrer Meinungnach entwickeln?B.N.: Mit dem Verlauf von SolarenergieNord im Jahr 2010 sindwir äußerst zufrieden: Das Beteiligungsangebotist mit ca. 12 MWpan norddeutschen Standorten investiert,die InvestitionsobjekteSolarpark Meldorf und SolarparkBlankenberg haben den spezifischenErtrag der Fondsprognoseund der Ertragsgutachten für dasGesamtjahr 2010 übertroffen.Diese Strommehrproduktion mitden hohen Einspeisevergütungender Jahre 2009 / 2010 kommt SolarenergieNord zugute.Trotz der aktuell diskutierten zusätzlichenDegression der Einspeisevergütungenab Mitte des Jahres2011, sind für das Jahr 2011attraktive Photovoltaik-Beteiligungsangebotemit Investitionenam Solarstandort Deutschland zuerwarten.Zum Einen, da das Potenzial fürPhotovoltaik-Freiflächen- und-Dachflächenanlagen bei Weitemnoch nicht ausgeschöpft ist,zum Anderen, da die Preise fürPhotovoltaik-Systemkomponentenaller Voraussicht nach weiterfallen werden, besteht weiterhineine attraktive Eigenkapitalverzinsung.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentin Photovoltaik diesesJahr?B.N.: Besonders wenn die jeweiligeFondskonzeption und -kalkulationumsichtig, konservativund marktadäquat ist – so wiebei unseren BeteiligungsangebotenSolarenergie Nord und Solarenergie2 Deutschland – werdensich Photovoltaik-Beteiligungen,die am Solarstandort Deutschlandinvestieren, auch im Jahr2011 für Anleger lohnen. DesWeiteren sollte die Investition inBestandsanlagen erfolgen, die z.B. von den höheren Einspeisevergütungendes Jahres 2010 profitieren.wmd: Mit welchen Fonds sindSie derzeit am Markt?B.N.: Das Platzierungsende vonSolarenergie Nord ist am 31.März 2011. Ab März 2011 wirddie Produktlinie unserer Beteiligungsangebotein der AnlageklassePhotovoltaik fortgesetzt:Der Vertrieb für Solarenergie 2Deutschland beginnt. Die erfolgreicheSerie der Mehrzweckfrachterwurde nahtlos mit demPrivate Placement MS "MERLE"fortgesetzt.wmd: Was sind die Eckpunkteder Fonds?B.N.: Die Eckpunkte zu SolarenergieNord sind folgende:• Investition in Photovoltaik-Anlagen in Norddeutschland• bereits in 12 MWp investiert• Mindestbeteiligung: 10.000Euro zzgl. 3 % Agio• geplante Auszahlungen: 7 %p. a. für Beitritt in 2011, anschließendhalbjährlich geplantund von• 8 % bis 24 % ansteigend• prognostizierter Gesamtmittelrückfluss:ca. 235 % (inkl.Anrechnung Gewerbesteuer,ohne Verlaufserlöse) – über380 % möglich• Laufzeit: bis 2030 geplantDie Eckpunkte zu Solarenergie 2Deutschland gestalten sich wiefolgt:• Investition in Photovoltaik-Anlagen in Deutschland• Investitionsobjekte mit denhohen Einspeisevergütungendes Jahres 2010 bereits mitca. 8 MWp in Betrieb• Mindestbeteiligung: 10.000Euro zzgl. 5 % Agio• geplante Auszahlungen: 7 %p. a. für Beitritt in 2011, anschließendhalbjährlich geplantund von• 7,5 % bis 18 % ansteigend• prognostizierter Gesamtmittelrückfluss:ca. 190 %• Kurzläufer: nur 10 Jahre Beteiligungslaufzeitgeplantwmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?B.N.: Wir planen unsere Produktlinieder Beteiligungsangebote inder Anlageklasse der Photovoltaikim Jahr 2011 fortzuführen.Des Weiteren beabsichtigen wir,unsere Beteiligungen um die Anlageklasseder Immobilien zu erweitern.94


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?B.N.: Neben der weiteren Fokussierungauf reale Sachwertemit einer funktionierenden Perspektive,die in eine konservativeFondskalkulation eingebettetsind und in ein verständlichesProdukt mit stabilem Cash Flowmünden, können sicherlich auchdie Entwicklungen der Schifffahrtsmärkteund damit der entsprechendenBeteiligungen einbeherrschendes Thema in derBranche sein. Aus Investorenperspektivewird dem Thema derkürzeren Beteiligungslaufzeit vielAufmerksamkeit geschenkt – dieshaben wir bei der Konzeptionvon Solarenergie 2 Deutschlandbereits berücksichtigt.Diversifikation ist der Weg zum ErfolgBeitrag von Michael Ruhl,Vorstand der Deutsche Fonds Holding AGDie Jahre 2009 und 2010waren für den Markt dergeschlossenen Fondsschwierig: Das platzierte Eigenkapitalging 2009 über alle Assetklassenhinweg um über 46Prozent zurück. Die erhoffte Erholungblieb aber auch 2010 nochaus. Neben vielen Segmenten,die Einbußen hinnehmen mussten,gab es auch Gewinner. DieAssetklasse der Deutschland-Immobilienfonds konnte ihrenprozentualen Anteil am Gesamtmarktder geschlossenen Fondsdeutlich ausbauen.Es hat sich gezeigt, dass Investorenverstärkt auf der Suchenach Produkten sind, die eine geringeKorrelation zu Investmentswie Aktien oder Anleihen aufweisen.Besonders wichtig sind denAnlegern dabei die Stabilität derjährlichen Auszahlung sowie einehohe Prognosesicherheit. Nebenden klassischen deutschen Core-Immobilienfonds – die auch weiterhindas größte Interesse derAnleger auf sich ziehen werden– wird sich deshalb in den kommendenJahren ein bisheriges„Nischenprodukt“ verstärkt inden Fokus der Anleger rücken.Wir erwarten, dass der Anteildes mit Vermögensstrukturfondseingesammelten Eigenkapitalssteigen wird. Das Konzept einessolchen Vermögensstrukturfondsfolgt dem Gedanken der Portfoliotheorievon Harry M. Markowitz:Durch die richtige Mischungmehrerer Kapitalanlagen lassensich höhere Renditen bei sinkendemRisiko erreichen. Konkretwird beispielsweise in Immobilien,erneuerbare Energien, Schiffeund Flugzeuge sowie privates Beteiligungskapital(Private Equity)investiert. Anleger erhalten dieMöglichkeit, ihr Vermögen in unterschiedlicheAssetklassen anzulegenund ihr Portfolio so breiterzu diversifizieren.Gerade unter dem Aspekt der Diversifikationwird sich 2011 auchdas Interesse an Ansparfondsnoch einmal verstärken. KlassischeBeteiligungsangebote mitMindestzeichnungssummen ab10.000 Euro eignen sich vor allemfür Anleger mit einem großen Vermögen– denn Investoren solltennicht mehr als 20 Prozent desVermögens in geschlossene Beteiligungsangeboteanlegen. Ansparfondshingegen bieten jenen Anlegerneine Alternative, die zwarüber ein hohes Einkommen, abernoch nicht über ein ausreichendesgroßes Vermögen verfügen, umsinnvoll in geschlossene Fonds zuinvestieren. Diese Anleger könnenihr Vermögen über Raten frühzeitigin Beteiligungen an Sachwertenanlegen.Eine große Herausforderung sehenwir im Bereich der anstehendenMarktregulierung. NurAnbieter und Vertriebe, die sichden Änderungen durch das nationaleVermögensanlagengesetzund durch die internationaleAIFM-Richtlinie mit Professionalitätund Weitblick stellen, werden auchkünftig im Interesse ihrer Anlegererfolgreich sein. Die in diesemRahmen zu bewältigenden Anforderungenwie beispielsweise die regelmäßige,unabhängige Bewertungder Vermögenswerte sowie dasRisikomanagement auf Anbieterseitegehören zu den Hauptaufgabender Jahre 2011 und 2012.95


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSDeutschlandfonds2011 weiter im KommenInterview mit Cliff Wenner,Mitglied des Vorstandes, deboka Deutsche Grund & Boden Kapital AGwmd: Geschlossene Immobilienfondssind 2010 gut gelaufen.Wie wird sich der Marktin 2011 Ihrer Meinung nachentwickeln?C.W.: Zunächst einmal möchteich festhalten, dass das Jahr 2010normal gelaufen ist. Mit Euphoriesollte vorsichtig umgegangenwerden. Die Verunsicherung derKunden, die sich über das Jahr2009 hinweg aufgebaut hat, istim Vertrieb noch immer zu spüren.Auf der Sonnenseite werdenin diesem Jahr Immobilienfondsmit europäischen, allen vorandeutschen Standorten stehen.Die Stabilität der deutschen Wirtschaftmit einem wachsendenBruttoinlandsprodukt und sinkendenArbeitslosenzahlen sowiedie derzeit sehr positive Verbraucherstimmunghierzulande kommenselbstverständlich auch derImmobilien- und Fondsbranchezu Gute. Einzelhandelsimmobilienwerden weiterhin im Fokusder Anleger stehen.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentin Immobilien diesesJahr?C.W.: Gute Finanzierungskonditionenstehen 2011 auf der Listeder Erfolgskriterien ganz oben.Für den Erfolg ausschlaggebendsind zudem sorgfältig ausgewählteInvestitionsstandorte. Jedochsind gute Assets an gutenStandorten immer rar, nicht nurin diesem Jahr. Angesichts einesNachfrageüberhangs bei Core-Produktensinken die Renditen bei Einzelhandelsimmobilienallmählich.Das zentrale Kriterium sind also vorallem auch die Preise. Wer jetzt zulange wartet, verpasst den Einstiegzu günstigen Preisen.Darüber hinaus sind Mieter undMietverträge als Erfolgskriterienentscheidend – ganz gleich, obes sich dabei um eine Einzelhandels-,eine Büro- oder auch eineLogistikimmobilie handelt. Wenndie Zahlungsfähigkeit der Mieterstimmt und das Gros der Mietverträgeüber eine lange Laufzeitund eine Indexierung zum Inflationsschutzverfügt, ist der Anlegerauf der sicheren Seite.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?C.W.: Es handelt sich um einenEinzelhandelsimmobilienfonds.Unser erstes Beteiligungsangebot„Einkaufen NRW“ greift zweiTrends auf, die wir für elementarhalten. Zum einen die Auswahlvon deutschen Immobilien, davon Seiten der Investoren ein regionalerBezug zum Investitionsobjekthergestellt werden kann,zum anderen die Konzentrationauf den Einzelhandel. Der Fondsinvestiert in Fachmarktzentrenin Königswinter bei Bonn undMönchengladbach.wmd: Was sind die Eckpunktedes Fonds?C.W.: Der Fonds besitzt ein Emissionsvolumenvon knapp 18 MillionenEuro, wovon 46 Prozent aufEigenkapital entfällt. Die geplanteAusschüttung vor Steuern liegt inden ersten sechs Jahren bei 6,4Prozent und steigt in den darauffolgendenJahren auf 7 Prozentan. Anleger können sich ab20.000 Euro an den beiden Fachmarktzentrenbeteiligen, die zum12,6-fachen der Jahresnettokaltmieteangekauft wurden. Einenbesonderen Wert legen wir aufbonitätsstarke Mieter wie unteranderem REWE und Penny. DieLaufzeit des Fonds beträgt zwölf96


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSWir setzen auf Containerfonds mitkurzen LaufzeitenInterview mit Christian Röhl,Vertriebsdirektor, IGB Capitalberatungsgesellschaft mbHwmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?C.R.: Wir haben in 2010 zweiFonds platziert: einen deutschenImmobilienfonds mit einemBüroneubau in Kiel und einenTankcontainer-Leasingfonds.Aufgrund der konservativen Konzeptionund attraktiver Investitionsobjektewurden die Fondssehr gut angenommen.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?C.R.: Wir sind Ende 2010 mitder „IGB Tankvermietung 2“ gestartet.Das ist der Nachfolgerdes eben angesprochenen Tankcontainer-Leasingfonds.Anlegerkönnen sich hierüber an einemPortfolio beteiligen, das ausschließlichaus bereits langfristigvermieteten Tankcontainern besteht.wmd: Was sind die Eckpunktedes Fonds?C.R.: Anleger haben ja in denletzten Jahren zwei Dinge kritischgesehen: finanzierendeBanken und die Schifffahrt – hierwurden Container oft mit Containerschiffenin „Sippenhaft“genommen. Deshalb bieten wirunter komplettem Verzicht aufFremdkapital ein Containerinvestmentmit all seinen Vorzügenwie kurzer Laufzeit und breiterStreuung an, das jedoch keinerlei(direkten) Bezug zur maritimenWirtschaft hat. Leasingnehmervon Tankcontainern sind fast ausschließlichIndustriekonzerne ausden Bereichen Chemie, Öl undLebensmittel sowie Logistikunternehmenwie HOYER.Abgerundet wird das Konzeptdurch die Fondsbetriebstätte inLondon. Aufgrund hoher Freibeträgeim Vereinigten Königreichbietet der Fonds Anlegern eineansprechende Rendite – undzwar auch nach Steuern und beihöheren Zeichnungsbeträgen.Anleger können i.d.R. ihre Ausschüttungensteuerfrei vereinnahmen.Eine Kombination mitevtl. bereits bestehenden Beteiligungenin England ist zudem übrigensmeist kein Problem.wmd: Welche weiteren Fondsplanen Sie in 2011?C.R.: Wir bereiten momentan einen(klassischen) Containerfondsvor, mit dem wir unsere erfolgreicheSerie aus bislang fünf Beteiligungsangebotenim Bereichder Standardcontainer fortsetzen.In diesem Bereich haben wirbisher in den letzten Jahren insgesamtrund 300 Mio. US-Dollarinvestiert. Darüber hinaus möchtenwir für unser im vierten Quartal2010 zügig platzierten Fonds„IGB Service-Center Kiel“ (langfristigan die Deutsche Telekomvermieteter Büroneubau) möglichstrasch einen Nachfolger präsentieren.Hier haben wir bereitsmehrere Objekte in der Prüfung.Eine Platzierung ist für das zweiteQuartal geplant.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?C.R.: Zum einen werden leiderimmer noch die Sanierungskonzeptediverser Bestandsfonds denMarkt begleiten. Wir gehen allerdingsdavon aus, dass sinnvollerarbeitete Konzepte auch vermehrtzu einem erfolgreichen Abschlussgebracht werden und dieFonds somit wieder in die Spurkommen. Zudem wird uns derpolitische Dauerbrenner „Regulierung“sicherlich auch weiterhinbeschäftigen. Auf der Produktseitesehen wir fürs Containerleasingein extrem starkes Jahr voruns. Und natürlich werden wohlauch dieses Jahr (Inlands-)immobilienund Erneuerbare Energienwieder ein Schwerpunktthemabei den Produkten sein.98


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Stabil auf zwei SäulenBeitrag von Jens Brandis und Angelika Kunath,Geschäftsführer/in bei Fondshaus HamburgDeutsche Immobilien lagen2010 im Bereich der geschlossenenImmobilienfondsin der Gunst der Anlegerweit vorn. Bei vielen Anlegernwaren Core-Immobilien gefragt– eine Entwicklung, die sich auchim Jahr 2011 fortsetzen dürfte.Denn die Krise hat tiefe Spurenim Anlegerverhalten hinterlassen:Die Investoren legen weiterhingrößten Wert auf risikoarme Anlagen.Dem Sicherheitsbedürfniskann durch hochwertige Immobilienmit bonitätsstarken Mieternsowie durch langlaufendeMietverträge in sehr guten Lagenund an attraktiven Standorten –vorrangig in Deutschland – in hohemMaß entsprochen werden.Das Angebot an attraktiven Core-Immobilien ist jedoch aufgrundder starken Nachfrage begrenzt,daher bieten sich neben klassischenBüroimmobilien für 2011auch andere Nutzungsarten an.Beispielsweise Quartiersentwicklungen,die Wohnen und Einzelhandelmiteinander verbindenoder Studenten-Appartementsin Universitätsstädten. Danebensind besonders Beteiligungsangebotemit zukunftsfähigen Objektenwie zertifizierten GreenBuildings im Fokus der Anleger.Trotz des bestehenden Sicherheitsbedürfnissesgibt es weiterhinAnleger, die bereit sind, fürdeutlich höhere Renditen auchtendenziell größere Risiken einzugehen.Projektentwicklungsfonds,die sich durch ein höheresChancen-Risiko-Profil auszeichnen,füllen derzeit eine Marktlückefür chancenorientierteInvestoren. Auch diese Anlegerblieben jedoch vom Trend hin zueinem sicherheitsorientierten Investmentnicht völlig verschont.Voraussetzung für den Erfolgeines Projektentwicklungsfondsist es deshalb, dass auch die opportunistischenObjekte an erstklassigenStandorten errichtetwerden, die Finanzierung sowiedas Baurecht gesichert sind undschon ein nennenswerter Vorvermietungsstanderreicht wurde.2011werden auch Schiffsbeteiligungenwieder in den Fokusder Anleger rücken. Angesichtsdes weltweiten wirtschaftlichenAufschwungs bietet gerade derkonjunktursensible Schifffahrtsmarktwieder interessante Investitionschancen:Die Einnahmen derContainerschiffe entwickeltensich durch deutlich gestiegeneCharterraten im Jahr 2010 positiv.Wir erwarten für 2011 eineFortsetzung dieses Trends undgehen davon aus, dass wiederdeutlich mehr Schiffsfonds, speziellim Containersegment, platziertwerden.Die vergangenen beiden Jahrehaben gezeigt: Im Vorteil ist,wer auf unterschiedliche Standbeinesetzt – denn es lohnt sich,in Märkte zu investieren, die sichweitestgehend unabhängig voneinanderentwickeln. Das ist beispielsweisebei den AssetklassenSchiff und Immobilien der Fall:Während sich Immobilien in derKrise als stabilisierender Faktor imPortfolio zeigten, nehmen Schiffeschneller an wirtschaftlichen Aufschwüngenteil und dürften deshalbvon einer Erholung zeitnahprofitieren.Ein wichtiges Qualitätskriteriumfür Anbieter wie auch Vertriebewird es sein, wie klar die Kommunikationmit dem Anleger erfolgt.Hier können vor allem Partnerpunkten, die sich für Transparenzund Offenheit entscheiden. Dadurchverlieren negative Informationenihren Schrecken und Positiveserscheint glaubwürdiger.99


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSErfolg mit sicherheitsorientiertenund FondskonzeptenInterview mit Thomas Böcher, Geschäftsführer,Paribus Capital GmbH100wmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?Th.B.: Paribus Capital sammelteim Geschäftsjahr 2010 Eigenkapitalin Höhe von rund 41 MillionenEuro ein. Damit konnten wir dasPlatzierungsvolumen wie bereitsim Vorjahr erneut verdoppeln. Bisheute hat Paribus Capital damitBeteiligungen in Höhe von rund494 Millionen Euro Investitionsvolumenerfolgreich im Markt initiiert.Mit sicherheitsorientiertenund innovativen Fondskonzeptenhaben wir entgegen dem Branchentrendzahlreiche neue Investorenund Anleger überzeugtund für uns gewonnen.wmd: Wie wird sich der Marktin Ihrem Segment in 2011 IhrerMeinung nach entwickeln?Th.B.: Für das laufende Geschäftsjahr2011 streben wir eine Umsatzsteigerungauf rund 70 MillionenEuro an. Wir sind überzeugt,dass es uns auch in 2011 gelingt,mit unternehmerisch geprägtenund sorgfältig kalkulierten Beteiligungsideenden Anleger zu begeistern.Letztendlich entscheidetaber die Stimmung am Markt, obAnleger bereit sind, ihr Vermögenwieder verstärkt in geschlosseneFonds zu investieren. Anleger investierenzyklisch. Deshalb müssenwir breit aufgestellt sein, umreagieren zu können. Nicht dieAssetklasse an sich oder die Qualitäteiner Beteiligung entscheidetüber das Vertrauen des Anlegers,sondern seine grundsätzlich Einschätzungdes Marktgeschehens.Ebenso wie die Entwicklungneuer Fondsideen ist die Stärkungder bereits vorhandenenGeschäftsfelder ein Teil unsererUnternehmensstrategie. Dazuzählt auch der Erwerb einer zusätzlichenLokwerkstatt unterdem Dach der northrail technicalservice GmbH & Co. KG in 2010.Die Werkstatt am neuen StandortHamburg-Billbrook optimiert unteranderem die Wartungs- undServicedienstleistungen für dieLokomotiven in den beiden ParibusRail Portfolios.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?Th.B.: Aktuell platzieren wir inden Assetklassen Immobilien, Railund Schiff. Und zwar ein Verwaltungs-und Forschungszentrumin Berlin mit einem 15-jährigenMietvertrag an die BSH Boschund Siemens Hausgeräte GmbH.Desweitern haben wir bereits unserenzweiten Eisenbahnfonds,das Paribus Rail Portolio II, amStart. Und dann bieten wir mitunserem Paribus Ship PortfolioÜberbrückungskapital an.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?Th.B.: Wir haben derzeit einenneuen Deutschland-Immobilienfondsin Vorbereitung. Das Anlageobjektliegt in der MetropolregionHamburg und verfügt übereinen 25-jährigen kommunalenMietvertrag. Auch das neue Projektfolgt unserer Philosophie,unternehmerische Ideen zu verwirklichenund daraus eine Beteiligungmit einem für den Anlegerattraktiven Risiko-Rendite-Verhältniszu entwickeln. Über denImmobilienbereich hinaus wirdsich Paribus Capital in 2011 weiterauf die bestehenden AssetklassenRail, Schiff und Solar konzentrieren,um die sich bietendenMarktpotenziale in diesen Segmentenkonsequent zu nutzen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?Th.B.: Die Regulierung des Markteswird uns in 2011 maßgeblich begleiten.


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Flugzeugfonds werden sich weiteram Markt etablierenInterview mit Christian-Oskar Geyer, geschäftsführender Gesellschafter,Dr. Peters GmbH & Co Emissionshaus KGwmd: Wie haben Anleger in2010 ihre Beteiligungsfondsaufgenommen?C.-O.G: Unser Haus konnte imvergangenen Jahr erneut sicherheitsorientiertkonzipierte Flugzugfondsbei attraktiven Auszahlungsprofilenanbieten. Diesewurden von den Anlegern sehrgut angenommen. So haben wirAngang Januar 2010 mit demDS-Fonds Nr. 136 FlugzeugfondsXI einen A380-Fonds mit einemEigenkapitalvolumen in Höhevon 72,45 Millionen Euro auf denMarkt gebracht, der binnen vierWochen ausplatziert war. Bis Aprilfolgte die Ausplatzierung des DS-Fonds Nr. 133 Flugzeugfonds VIII.Im Dezember 2010 konnten wireinen weiteren 380-Fonds mitdem Leasingnehmer Air Franceauf den Markt bringen. Besonderserfreulich war, dass über denfreien Vertrieb sehr gut platziertwurde. Mitte Januar 2011 musstenwir für den Fonds die Wartelisteeröffnen. Insgesamt erzieltenwir ein Platzierungsergebnis von123,7 Millionen Euro. Dieses Ergebnisist vor dem Hintergrunderfreulich, dass wir uns auf derEinkaufsseite marktbedingt zurückgehalten haben und dadurchsechs Monate kein Produktim Markt anbieten konnten.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?C.-O.G: Derzeit befindet sich keinFonds in der Platzierung. Für denfreien Vertrieb mussten wir bereitsMitte Januar die Wartelisteeröffnen.wmd: Was sind die Eckpunktedes Fonds?C.-O.G: Der Fonds bietet wie seineVorgänger eine hohe Sicherheitsorientierungbei attraktivemKapitalrückfluss. Die hohe Sicherheitsorientierungergibt sichneben der zehnjährigen Leasinglaufzeitmit der substanzstarkenFluggesellschaft Air France durcheinen hohen Liquiditätsaufbauvon 20 Millionen Euro im Jahr2024, detaillierten Rückgabebedingungenim full-life Zustandund dem konservativ angesetztenVeräußerungserlös. Dieser wurdein half-life Zustand angenommen.Da das Flugzeug jedochfull-life zurück gegeben werdenmuss, ist ein weiterer finanziellerSicherheitspuffer in Höhe von 13Millionen US-Dollar kalkulatorischeingebaut. Trotz dem hohenLiquiditätsaufbau und demkonservativen Annahmen für denVeräußerungserlös können wirAuszahlungen in Höhe von 261,3Prozent prognostizieren.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?C.-O.G: Wir werden weiter denguten Marktzugang im Luftfahrtbereichnutzen und weitereFlugzeugfonds mit namhaftenFluggesellschaften anbieten. Unabhängigdavon werden wir auchwieder Schiffsfonds mit dem erfolgreichenKonzept der Langfristcharterauflegen.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?C.-O.G: Wir sind überzeugt, dasssich Flugzeugfonds weiter imMarkt etablieren werden. Dafürspricht die hervorragende Performanceunserer Flugzeugfonds.Trotz der wohl schwersten Krise inder Luftfahrt haben unsere Fondspünktlich und in voller Höhe dievereinbarten Leasingeinnahmenerhalten. Durch günstiger alsgeplante Währungs- und Zinseffekteerzielten wir gegenüberden Prospektwerten eine höhereLiquidität. Dadurch konnten wirbei einigen Fonds früher als geplantan die Anleger auszahlenund bei einem Fonds eine Sonderauszahlungin Höhe von 1Prozent über dem Prospektwertleisten. Unabhängig davon werdenImmobilien den Markt dominierenund wieder vermehrtSchiffsbeteiligungen angeboten.Übergeordnetes Thema wird sicherdie gesetzliche Regulierung sein.101


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSWeiter starke Nachfragefür stabile SachwerteInterview mit Matthias Klein,Generalbevollmächtigter der Wölbern Invest KGwmd: Welche Fonds waren in2010 von Anlegern bei Ihnenam stärksten nachgefragt?M.K.: Im Zuge der Finanzmarktkrisehat sich das Bedürfnis derAnleger nach soliden, bewährtenBeteiligungsmöglichkeiten deutlicherhöht. Die Investition inImmobilien und damit in stabileSachwerte, die regelmäßigeCashflows generieren, warendaher beliebter denn je. Unserekonservativ kalkulierten Immobilienfondswaren aus diesemGrund stark nachgefragt.wmd: Wie wird sich der Marktgeschlossener Fonds in 2011Ihrer Meinung nach entwickeln?M.K.: Auch in 2011 rechnen wirweiterhin noch mit Zurückhaltungbei den Anlegern. Das Bedürfnisnach Transparenz und Sicherheitwird den Markt dominieren. DaImmobilien ein stabiler Sachwertsind, wird diese Assetklasse auchin 2011 stark nachgefragt werden.Der Markt GeschlossenerFonds wird sich insgesamt weitererholen, so dass auch andere Beteiligungsmöglichkeiten,wie beispielsweiseSchiffsfonds, wiederstärker nachgefragt werden.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentdieses Jahr?M.K.: Die Erfahrung des Fondsinitatorssowie ein positiver Track-wmd: Mit welchen Fonds sindSie derzeit am Markt? Wassind die Eckpunkte der Fonds?record sind generell ein zentralesKriterium für ein erfolgreichesInvestment. Desweiteren sindbei geschlossenen Immobilienfondsinsbesondere die positivenEntwicklungsmöglichkeiten desImmobilienstandorts sowie langfristigeMietverträge mit bonitätsstarkenMietern ausschlaggebend.Bei der Auswahl derImmoblie gewinnt aber auch derNachhaltigkeitsaspekt an Bedeutung,da sich energieeffizienteImmobilien durch niedrigereEnergiekosten, die sogenanntezweite Miete, auszeichnen. BeimExit sind in der Regel bessereKaufpreise für energieeffizienteGebäude zu erwarten, denn dasAngebot nachhaltiger Immobilienwird auch in zehn Jahren dieNachfrage noch deutlich unterschreiten.M.K.: Aktuell bieten wir zweiattraktive Beteiligungsmöglichkeitenan. Zum einen setztenwir mit unserem JubiläumsfondsHolland 70 unsere erfolgreicheHollandfondsserie fort. Zu diesemAnlass haben wir uns etwasBesonderes einfallen lassen. Wirhaben gleich zwei nachhaltigeNeubauimmobilien in Hoofddorpund Hengelo erworben, die voraussichtlichim zweiten Halbjahr2011 fertig gestellt werden.Die zwei bonitätsstarken MieterSiemens Nederland N. V. undBSH Huishoudapparaten B. V.werden die Objekte jeweils alsUnternehmenszentrale nutzen,was für eine starke Standortgebundenheitspricht. Mit beidenUnternehmen wurde jeweils einzehnjähriger Mietvertrag mit Verlängerungsoptionenfür je fünfJahre vereinbart. Das bedeutetfür die Anleger mehr Sicherheit.Wir bieten unseren Anlegern derzeitaber auch einen attraktivenDeutschlandfonds an. Der Fondsumfasst ein Eigenkapitalvolumenvon rund 14 Mio. Euro und bietetAnlegern die Möglichkeit miteiner Mindestbeteiligungssummevon 10.000 Euro in den Top-Immobilienstandort München zuinvestieren. Die Neubauimmobi-102


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?lie mit Nachhaltigkeitscharakterist langfristig an zwei Automobildienstleistermit guter Bonitätvermietet.wmd: Welche weiteren Fondsplanen Sie in 2011?M.K.: In 2011 werden wir natürlichauch wieder auf „Oranje“setzen, da wir in dem niederländischenMarkt sehr gut vernetztsind und Zugangzu attraktivenObjektenhaben.Den Ankauffür Holland71 wollenwir schnellstmöglichperfektmachen.„Wir bieten unserenAnlegern derzeitaber auch einenattraktivenDeutschlandfondsan.“Neben derFortsetzungunserer erfolgreichen Hollandfondsserie,planen wir aber vorallem Investitionen in den Metropolregionenin Deutschland,Frankreich und Großbritannien.Unser Schwerpunkt liegt dabeiauf nachhaltigen Neubauimmobilienin sehr guter Lage mit langfristigenMietverträgen sowie bonitätsstarkenMietern.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?M.K.: Die geplantenRegulierungen wiedie AIFM-Richtlinieund das Anlegerschutzgesetzwerdenin jedem Fallein zentraler Aspektfür die Branche sein.Unser Haus ist aufGrund der bankenähnlichenOrganisationsstrukturinklusive Risikomanagment schonMatthias Kleinheute sehr gut für die geplantenRegulierungen aufgestellt.wmd: Was kann die Branchevon Wölbern invest in diesemJahr erwarten?M.K.: Unser Ziel ist es weiterhinmit einer gesunden Mischungaus Weitblick und Verantwortungzu wachsen, wobei wir dieaktuellen Marktentwicklungenstets im Auge behalten. Unser Fokusliegt eindeutig auf unseremKernsegment der geschlossenenEuropaimmobilienfonds. Dabeiachten wir insbesondere auf einausgeglichenes Chancen-Risiko-Profil, da für uns Sicherheit imVordergrund steht. Wir werdenaber auch mit innovativen Fondskonzeptenan den Markt gehen,um beispielsweise der wachsendenZahl der Anleger, die sichbei Sachwerten mehr Flexibilitätwünschen, gerecht zu werden.GEBAB BRIDGE FONDS I – Betriebsfortführungskonzepte für Schiffsbeteiligungen Hoher Sicherheitsaspekt durch Investition in verschiedene Betriebsfortführungskonzepte (BFK) der GEBAB und anderer Emittenten Attraktive Renditechance durch Vorabgewinne von mindestens 10% p.a. auf Zielfondsebene (BFK) Kurze Kapitalbindung von voraussichtlich 7 Jahren Strenge Investitionskriterien, die von einem unabhängigen Beirat überwacht werden Vorrangstellung bei Auszahlung der Vorabgewinne und Kapitalrückführungen (auch im Veräußerungsfall) Mindestbeteiligung 15.000 EUR + 3% AgioInformationen zum GEBAB BRIDGE FONDS I erhalten Sie unter 02159-9153-0oder unter info@gebab.deGEBABw w w. g e b a b . d e


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSImmobilien bleiben im AnlegerfocusInterview mit Peer Bender,Vorstand, ACRON GmbHwmd: Geschlossene Immobilienfondssind 2010 gut gelaufen.Wie wird sich der Marktin 2011 Ihrer Meinung nachentwickeln?P.B.: Immobilien waren nichtohne Grund als Anlagealternative2010 gefragt, gerade für konservativausgerichtete Investoren.Das hat sich nicht geändert. DieZinsen sind weiter niedrig, dieZahlungsfähigkeit vieler staatlicherAnleihe-Emittenten wird vonRating-Agenturen angezweifelt.Immobilien, die eine Top-Lageaufweisen und an bonitätsstarkeMieter vermietet sind, sind durchihre regelmäßigen Ausschüttungenweiter attraktiv. Dahererwarte ich auch 2011 ein gutesJahr für ertragsstarke Immobilien.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentin Immobilien diesesJahr?P.B.: Eine sehr gute Lage des Objekteswird noch wichtiger sein alsbisher. Als Spezialist für Schweiz-Immobilien ist die Acron-Gruppeda sehr gut aufgestellt. DieSchweiz liegt im internationalenVergleich als Wirtschaftsstandortweit vorne. Investments in denSchweizer Franken bieten eineChance, langfristig an Wertsteigerungengegenüber dem Eurozu partizipieren. Da auch 2011aber Überraschungen an den Kapitalmärktennicht ausgeschlossenwerden können, bleibenFlexibilität und Transparenz wichtigeKriterien. Alle Immobilienim Portfolio von Acron werdenals Ein-Objekt-Aktiengesellschaftkonzipiert. Investoren kennen dieDetails des Anlageobjektes genauund können, durch die Flexibilitätder Investitionsform Aktie undder Option einer Börsennotierungbedingt, jederzeit handeln.wmd: Mit welchem Fonds,oder in ihrem Fall Investmentgesellschaften,sind Sie derzeitam Markt?P.B.: Unser Flaggschiff ist die BüroimmobiliePortikon im ZüricherStadtteil Opfikon, ideal strategischauf dem Weg zum Flughafengelegen. Es ist ein Objektmit Minergie-P-Zertifikat, dasentspricht dem Passivhaus-Standardin Deutschland. Wir planen,die Aktien der Acron Helvetia VIIImmobilien AG, in die die Immobilieeingebracht wurde, 2011an der Börse in Bern zu notieren.Weitere Objekte in unseremSchweiz-Portfolio sind ein Einzelhandelszentrumin Näfels undeine Logistikimmobilie in Basel-Münchenstein.wmd: Planen Sie noch weitereInvestmentgesellschaften in2011? Wenn ja, welche?P.B.: 2011 haben wir unser Portfolioerstmals um eine deutsche Immobilieerweitert. Acron hat dasAirporthotel am neuen HauptstadtflughafenBerlin BrandenburgInternational gekauft. DasHotel ist langfristig über 25 Jahrean die Steigenberger-Gruppevermietet, es ist das einzige Hotelmit direktem Zugang zum Terminaldes Flughafens und zum neuenBahnhof. Wir sind die einzigenAnbieter einer Ein-Objekt-Aktiengesellschaftmit einer deutschenImmobilie. Das Projekt und Konzeptähnelt sehr unserer ACRONHELVETIA IV, die 2006 ebenfallsim Baurecht das Radisson Blu amFlughafen Zürich erworben hatte.Auch hier handelte es sich um einen25-jährigen Mietvertrag miteinem renommierten Betreiber,konzipiert als Schweizer Aktiengesellschaft.Nach drei Jahrenverkaufte der Investor mit einerIRR von 18,72 Prozent p.a. Wennwir Opportunitäten bei „Trophy-Buildings“ wie bei dem Airporthotelin Berlin sehen, werdenwir uns das anschauen. UnserSchwerpunkt wird die Schweizbleiben.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?P.B.: Transparenz und Liquiditätwerden 2011 ein wichtiges Themableiben. Investoren wollenwissen, worin sie investieren, undsie wollen sich nicht auf unbestimmteZeit binden. Wir glauben,dass auch die Aufsichtsbehördenmehr Transparenz fordern. Dahersehen wir uns mit der AnlagealternativeAktiengesellschaft aufdem richtigen Weg.106


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Besondere Märkteerfordern außergewöhnliche KonzepteBeitrag von Gert Waltenbauer,Geschäftsführer, KGAL GmbH & Co. KGUm auch in schwierigen Zeitenin Fahrt zu bleiben: KGAL sichertaktuellen Schifffondsvielfältig abObwohl die aktuelle Lage auf denInvestmentmärkten von rückkehrendemVertrauen geprägt ist,überwiegt bei vielen Investorennoch die Skepsis gegenüber einigenInvestmentmärkten - dies istzur Zeit wohl noch im Bereich derSchiffsinvestments so.Der beste Weg, das notwendigeVertrauen der Anleger zurückzu gewinnen bzw. zu behaltendokumentiert das hohe Engagementdes Initiators. Und wenndiese Eigenbeteiligung sogar erstnach denen der Investoren bedachtwird, leuchtet dem Anlegersofort ein, dass der Initiatornicht nur von seinen Projektenüberzeugt ist, sondern auch allesdaran setzen wird, dies Projektezum Erfolg zu führen.Ein Beispiel dafür ist die SeaClass 9,die sich insbesondere durch dreiPunkte von üblichen Fondskonzeptionenabhebt. Erstens ist dasSchiff bis Juli 2015 über einensogenannten „Bareboat-Chartervertrag“verchartert. Die Besonderheiteines solchen Vertrags:der Charterer übernimmt denlaufenden Betrieb des Schiffesund trägt die damit verbundenenKosten (z.B. Betriebskosten, Ausfallzeiten).Zudem hat eine Tochtergesellschaftder MünchenerRück AG einen Ausfall des Charterersbis zum 10.11.2012 abgesichert:sie übernimmt imVersicherungsfall bis zu einemJahr die Zahlung eines Großteilesder Charterraten. Und schließlichwerden die prognostiziertenAusschüttungen/Entnahmen derInvestoren über eben eine solcheEigenbeteiligung der KGAL-Tochter AL Ships GmbH in Höhevon 25% als „Preferred-Return-Struktur“ teilweise abgesichert:Die Privatinvestoren erhaltenihre prognostizierten Ausschüttungen/Entnahmenvorrangig vorder AL Ships GmbH.Erfahrung zählt: im Asset Managementwie auch für denInitiatorDiese Erfahrung wird immerwichtiger, denn nur aufbauendauf Erfahrungen können produktimmanenteRisiken abgebautund durch Sicherheitselementeersetzt werden. Zurück zu altenTugenden wird man gelangen,wenn man sich internationalenImmobilienmärkten widmet undbewährte konzeptionelle Ansätzemit langfristigen Mietverträgenerstklassiger Bonität untermauert.Oder wenn man z.B. im Bereichder Luftfahrt mit Partnern zusammenarbeitet,die das Geschäftvon Grund auf beherrschen – wasmit dem Partner Deutsche LufthansaAG zweifelsfrei bewiesenwerden kann.107


Wer plant was? | GESCHLOSSENE FONDSFlexible Fondsprodukte sind gefragtInterview mit Alfred Schweiger,Vorstand der IV Innovative Vertriebskonzepte AGwmd: Wie sehen Sie den Büro-Immobilienmarkt in diesemJahr?A.S.: Wir beurteilen den Büro-Immobilienmarkt nicht laufend,denn wir sind kein Immobilien-Makler. Wir vertreiben Fonds,die teilweise in Büro-Immobilieninvestiert sind. Da es sich um geschlosseneFonds handelt, ist jedochdie aktuelle Marktlage vonuntergeordneter Bedeutung. Entscheidendist, dass die Immobilien,die für den Fonds angekauftwerden, eine gute Lage, eineausgewogene Mieterstrukturund ein vernünftiges Laufzeitenmixhaben. Dies ist bei unserenaktuellen Fonds gegeben. Somitist die gegenwärtige Marktlagefür uns sekundär.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?A.S.: Aktuell bieten wir unserenVertriebspartnern zwei verschiedeneFondsprodukte an. Zum einenhandelt es sich um den IFKSachwertfonds Nr. 2, einen Fondsder in gewerbliche Immobilien investiert.Dabei werden Büro- undgroßflächige Einzelhandelsimmobilienbevorzugt.Zum anderen haben wir denÖkorenta Neue Energien V imVertrieb. Dieses Angebot richtetsich an Anleger, welche dieMarktchancen der alternativenEnergieerzeugung nutzen wollen.Investiert wird mit Schwerpunktin Windkraftanlagen undBiogasanlagen.Beiden Fondsprodukten ist gemeinsam,dass der Anleger sichsowohl mit einer stillen Beteiligung(kurze Laufzeit von 3 bis 6Jahren!) als auch als Kommanditist(steuerlich sehr interessant!)beteiligen kann. Dem Beratersteht damit ein skalierbares Produktzur Verfügung, mit dem erden Kunden zielgenau auf dessenindividuelle Situation bezogenberaten kann.wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?A.S.: Man soll nie „nie“ sagen.Jedoch gibt es gegenwärtig keinekonkreten Planungen. Das Auflegeneines neuen Fonds ist bei unsein hochkomplexer Prozess, dawir selbst kein Initiator sind.Wir sind spezialisierter Dienstleister.Unsere Kunden sind dabeidie Vertriebspartner.Wenn wir deren Wünsche umsetzenkönnen, haben wir Erfolg.Allerdings brauchen wir auch einEmissionshaus, das auf unsereWünsche und Bedürfnisse eingehtund uns das Produkt nachunseren Vorschlägen zurechtschneidet.Dann übernehmenwir den Alleinvertrieb exklusivund erledigen auch die Anlegerbetreuungfür den Initiator. Gegenwärtigsind wir mit unserenbeiden Partnern IFK AG und ÖkorentaAG gut positioniert und mitdem Vertrieb der aktuellen Fondsgut ausgelastet.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche GeschlossenerFonds in 2011 sein?A.S.: Mit den Reformen im Bereichder offenen Immobilienfondswird den Marktteilnehmerndeutlich, dass das Asset Immobilieund die gleichzeitige ständigeLiquidierungsmöglichkeit für denInvestor sich nicht problemlosvereinbaren lassen. Das begrüßenwir. Wir halten den geschlossenenFonds für das bessere undtransparentere Produkt. Von denVeränderungen versprechen wiruns Zuwächse im Neugeschäft.Ein großes Thema werden sicherlichdie neuen Regeln für denVertrieb werden. Hier will derGesetzgeber nun endlich „Butterbei die Fische“ geben und wirwerden sehen, welche Rahmenbedingungenkünftig in diesemMarkt herrschen. Als sehr vertriebsfreundlicherAnbieter beobachtenwir die Veränderungensehr genau und bereiten uns heuteschon darauf vor, unsere Vertriebspartnerwirksam bei der Bewältigungder neuen juristischenAnforderungen zu unterstützen.108


GESCHLOSSENE FONDS | Wer plant was?Trend zu Immobilienfonds wird sichweiter verstärkenInterview mit Michael Gadzali, Vertriebsleitung,Secur Emissionshaus GmbHwmd: Geschlossene Immobilienfondssind 2010 gut gelaufen.Wie wird sich der Marktin 2011 Ihrer Meinung nachentwickeln?M.G.: Da der Deutsche Wirtschaftsraumim europäischenVergleich positiv hervorsticht,wird sich der Trend zu den Immobilienfondsmit Investitionenhierzulande weiter verstärken(Immobilienfonds Innland). AuchInstitutionelle Investoren suchenverstärkt auf dem deutschenTransaktionsmarkt die klassischenCore- und Super-Core-Immobilenaus dem Büro- und Einzelhandelsbereich,oder auch bei Wohnimmobilien.Das führt zwangsläufigzu Engpässen in einem endlichenMarkt mit steigenden Preisen undsinkenden Renditen. Es wäre nurlogisch, wenn Spezialimmobilienin sogenannten Nischenmärktenwie Industrieimmobilien, Parkhäusern,Studentenwohnheimenoder Selfstorage an Bedeutungund Volumen im Investorenumfeldgewinnen.wmd: Was sind die Kriterienfür ein erfolgreiches Investmentin Immobilien diesesJahr?M.G.: Aus Sicht der erfolgreichenFondsvermarktung steht derzeitnoch das Thema „Sicherheit“für den Anleger im Vordergrund.Hierbei sind zunehmend Abstrichebei der Renditeerwartungzu machen. Wer heute bereit istauch jenseits den Mainstreams zuinvestieren wird auch im Immobilienbereichattraktive Investmentsmit prognostizierten Nachsteuerrenditenvon bis zu 10 % p.a.(IRR) finden. Hier sollte man aufetablierte Marktteilnehmer undim Zielmarkt erfahrene Partnerachten.wmd: Mit welchem Fonds sindSie derzeit am Markt?M.G.: Derzeit befindet sich einPrivate Placement mit einemSelfstorage Neubau in Hamburgim Vertrieb. Die Eröffnung istfür das II. Quartal in diesem Jahrgeplant. Einen Blick auf die BaustellenWebcam finden Sie hier:http://www.goldbeck.de/global/bibcam.php4?bid=16wmd: Planen Sie noch weitereFonds in 2011? Wenn ja, welche?M.G.: In der Pipeline befindetsich gerade ein weiterer Publikumsfondsmit einem neuen undexklusiven Standort im Herzenvon Berlin. Der Vertriebsstart wirdvoraussichtlich Ende Februar/AnfangMärz sein.wmd: Was werden Ihrer Meinungnach die beherrschendenThemen der Branche in 2011sein?M.G.: Insgesamt wird es spannendsein, wie sich die einzelnenFondssegmente im Bereichder geschlossenen Fonds weiterentwickeln.Nach den aktuellenZahlen des VGF verhalten sichdie einzelnen Fondssegmentesehr unterschiedlich. Im Bereichder Immobilienfonds denke ich,dass sich Spezialimmobilien weiterpositiv entwickeln werden.Gespannt bin ich auf den Trendbei den Schiffsbeteiligungen. Hiererwarte ich neue Konzepte undvor allem hierzulande spannendeProdukte aus dem OffShoreWind- und Energiebereich.109


Exklusivforum Geschlossene Fonds:„ Initiatoren treffen Journalisten“ 2011Das Networking-Event für Fondsinitiatoren,Analysten und FachjournalistenHintergrundinformationen, persönliche Kontakte, Gespräche mit Entscheidungsträgernund der Informationsaustausch zwischen Journalistenund Fondsinitiatoren - das Exklusivforum Geschlossene Fondsbietet Gelegenheit zur persönlichen Diskussion mit den Meinungsmachernund Branchenexperten. Das Exklusivforum findet nur im Kreisder Geschäftsleitung von Initiatoren und renommierten Journalistenwie Analysten statt, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt.Erleben Sie auf Mallorca Fachvorträge und Expertendiskussionen - undnutzen Sie das Umfeld, um sich mit renommierten Kollegen, Initiatoren,Analysten und Branchenexperten auszutauschen. Zudem bestehtdie Möglichkeit zu persönlichen Interviews und zur Ideenfindungfür redaktionelle Beiträge. Das Exklusivforum Geschlossene Fonds findetbereits zum siebten Mal statt.Termin 2011:25. bis 27. Mai 2011 im Dorint Hotel Camp de Mar, MallorcaWeitere Informationen unterwww.Exklusivforum.com und www.wmd-brokerchannel.deImpressumVerlag und Herausgeber:wmd Verlag GmbHWiesseer Straße 12683707 Bad WiesseeTel: +49 (0)8022 – 187110Fax: +49 (0)8022 – 1871129info@wmd-verlag.dewww.wmd-brokerchannel.deGeschäftsführung:Friedrich A. WanschkaChefredaktion:Friedrich A. WanschkaLayout:Astrid Klee,Foto: fotolia, adpicHandelsregister: HRB 165643Amtsgericht MünchenBankverbindung:Sparkasse Rosenheim - BadAiblingBLZ 711 500 00, Kto. 24364Steuer-Nummer: 139/142/50247Ust.- IdNr. DE 812638572Verkaufspreis: 10 EuroVertriebsleitung:Matthias Heßwmd Verlag GmbHc/o SEL Selected Media OHGKattunbleiche 31a22041 HamburgTel: +49 (0)40 2841083-21m.hess@wmd-verlag.deTechnische Umsetzung / Produktion:wmd Verlag GmbHAstrid KleeWiesseer Straße 12683707 Bad WiesseeTel: +49 (0)8022 – 187110Fax: +49 (0)8022 – 1871129info@wmd-verlag.deDruck und Verarbeitung:Lipp GmbH Graphische BetriebeMeglingerstraße 6081477 MünchenTel: +49 (0)89 785808-53rsander@lipp.deDer Verleger übernimmt keine Haftung für unverlangteingereichte Manuskripte und Fotos. Mit derAnnahme zur Veröffentlichung überträgt der Autordem Verleger das ausschließliche Verlagsrecht fürdie Zeit bis zum Ablauf des Urheberrechts. DiesesRecht bezieht sich insbesondere auch auf das Recht,das Werk zu gewerblichen Zwecken per Kopie zuvervielfältigen und/oder in elektronische oder andereDatenbanken aufzunehmen. Alle veröffentlichtenBeiträge sind urheberrechtlich geschützt.Ohne schriftliche Genehmigung des Verlegers isteine Verwertung außerhalb der engen Grenzen desUrheberrechtsgesetzes unzulässig. Aufsätze und Berichtegeben die Meinung des Verfassers wieder. Fürden Inhalt ist der Verlag nicht verantwortlich.110

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