B i l d u n g

sigma.xn..uni.kln.e1a.de
  • Keine Tags gefunden...

B i l d u n g

B i l d u n gKorrespondenzenbeginnt mit der GeburtProf. Dr. G. E. Schäfer


Worüber ichsprechen werde• Zwei Bilder für Lernen• Was ist Bildung• Beziehung bildet• Prozesse der innerenVerarbeitung• Sozialer Austausch• Anschluss an kulturelleSpeicher• Bildung in den erstenLebensjahren


1. Zwei Bilder für LernenArchiv Kinderkunst WiesbadenWarenmetapherLernen als AneignungWerkzeugmetapherLernen als Erfindung


Warenmetapher• Das Kind hat Kompetenzen undBegabungen• Schule ist eine Institution dievorbereitetes Können undWissen vermittelt• Das Kind eignet sich dieseWirklichkeit aktiv an und• vermehrt dabei sein Könnenund WissenBild: MarktDie Aktivität des Kindes bestehtdarin, sich die vorbereitetenWaren auszusuchen undselbständig in den Warenkorbzu legenWerkzeugmetapher• Das Kind hat ein Können undWissen von dem es ausgeht• Dies nutzt es um Fragen anseine Wirklichkeit zu stellen• Die Schule stellt interessanteMaterialien, Werkzeuge, Hilfenzur Verfügung• Das Kind, „bildet“, damit seineigenes Können und WissenBild: WerkstattDie Aktivität des Kindes bestehtdarin, sein Können und Wissenmit Hilfe der Materialien undWerkzeug zu erfinden und zuformen


Man kann alsogegenüber stellen:• Lernen als Aneignungmehr oder wenigervorgepacktenKönnens und Wissens


• Lernen als die ständige Erfindung vonSinn und Bedeutung in einerWirklichkeit, die an vielen Stellenunbekannt ist.Reggio Children


2. Was ist Bildung?Bildung ist das Können undWissen, das wir tatsächlichals Werkzeug benutzen, umdie Aufgaben zu lösen, diesich in unserem Alltag stellenoder die wir uns suchen.Allgemeiner noch, Bildung istdas Instrumentarium, mitwelchem wir unsereWelterfahrungen deuten.


In diesem Sinne ist jederMensch zu jedem Zeitpunktseines Lebens aufbestimmte Weise gebildet.Wir unterscheiden uns aberin unseren individuellenWeltdeutungen und auchdarin, welcheAufgabenstellungen wirindividuell durch dasInstrumentarium unsererBildung lösen können.


Die wichtigste Frage aus dieser Sicht lautet dann nicht: Wasmüssen Kinder alles lernen? Sondern: Wie lernen sie etwas,damit sie es als ein Wissen und Können benutzen, das ihnenbei ihrem Weltverständnis und der Lösung ihrerAlltagsaufgaben hilft.


Was verstehen Sie auf einemchinesischen Markt?• Das ist ungefähr die Situation des neugeborenenKindes, nur weiß dieses nicht einmal, wo es sichbefindet.• Doch das Baby ist mit Werkzeugen ausgestattet, diees ihm ermöglichen, sich in wenigen Jahren auf demMarkt der Welt zurecht zu finden: Kommunikationund sinnliche Wahrnehmung.• Es lernt die Welt nicht dadurch kennen, dass wir ihmdas nötige Wissen und Können beibringen, sonderndadurch, dass wir sie so „rahmen“, dass es sichselbst darin orientieren kann


3. Beziehung bildet•Beziehung ist dererste Weltkontakt•Beziehungen zurWirklichkeit•Beziehungrahmt


4. Prozesse der innerenVerarbeitungZEITWISSEN


V o m W a h r n e h m e n … zum Denken•Der Körper als Basis von Erfahrung – Bewegung•Was ich nicht wahrnehme, kann ich nicht denkenWahrnehmen als Bildungsprozess•Aisthetisches DenkenKorrespondenzen


Aisthetisches Denken• Körperlich-sinnlicheErfahrung• Emotionale Erfahrung• Nachahmung (Mimesis)• Vorstellungen• Phantasie• Gestalten• Spielen


Vom Wahrnehmen … zum Denken•Spiel, Phantasie,Erfindung•Mit der Sprachedenken•Primäre undsekundäre Erfahrung•Narratives Denken•Theoretisches DenkenKorrespondenzen


5. Sozialer Austausch• Erwachsene bieten einen sozialen Rahmen• Spiegelung und Resonanz• Anregung und HerausforderungKorrespondenzen


Sozialer AustauschDie Gleichaltrigenals Bereicherung


6. Anschluss an kulturelleSpeicher• Ästhetische Formen• Sprachen• Kulturelles Können• Kulturelles WissenPicasso, Geflügeltes Pferd, von einem Kind geführt, das einen Zweig hält, 1972


7. Bildung in den erstenLebensjahrenBildung aus erster Hand: Erfahrung und WissenBildung aus erster Hand: Erfahrung + WissenBildung aus zweiter Hand: Wissen +ErfahrungBildung aus zweiter Hand: Wissen +ErfahrungBildung ist Wissen und Erfahrung

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine