Mit einem Augenzwinkern - Zurich Tourism

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Mit einem Augenzwinkern - Zurich Tourism

Alles echt!Chur ist die älteste Stadt der Schweiz und verfügt über eine derintaktesten Altstädte der Eidgenossenschaft. Sie wurde in denvergangenen 20 Jahren kontinuierlich restauriert und präsentiertsich heute weitgehend verkehrsfrei. Am allerschönsten ist der Arcas:Der dreieckige Platz, umgeben von historischen Häuserzeilen, istdie bunte Kulisse für viele erlebenswerte Veranstaltungen – vomGänggelimarkt (Flohmarkt, jeden ersten Samstag im Monat) bis hinzum Churer Fest, dem größten Sommerevent in der Südostschweiz(16. bis 18.8.2013). Hier gibt’s nicht nur Kulinarik aus aller Weltund Musik vom Ländler bis zum harten Rock, sondern auch dasInternationale Alpenbarttreffen (18.8.2013): Bartträger aus halbEuropa küren den Schönsten in der Kategorie „Vollbart naturale“.www.churerfest.org, www.churtourismus.chMaison Cailler, SchokoladenschlossNaschen erlaubtDie Altstadt von Chur,der ältesten Stadtder SchweizSchokolade gehört zur Schweiz wie die Glocke zur Kuh undder Käse zum Fondue. In der Schweiz wird nämlich nichtnur die beste Schokolade der Welt produziert (darin sind sichzumindest alle Eidgenossen einig) – die süße Versuchung ist hierauch erfunden worden, und zwar von einer Pioniergeneration mitklingenden Namen wie Lindt, Suchard oder Cailler. Die MaisonCailler in Broc nahe Freiburg duftet schon von weitem. Sie er -zählt faszinierende Geschichten über die Herkunft des Kakao unddie Herstellung der Schokolade. Schleckermäuler schauen denChocolatiers über die Schulter, dürfen ausgiebig kosten und sogareigene Kreationen erstellen: Schoggi do-it-yourself!www.cailler.ch/de/maison-caillerFotos: mauritius images/age, Chur Tourismus, Maison Cailler, ST/swiss-image.ch/Valais Tourism, Ticino Turismo, Verlag Orell Füssli, swiss-image.ch/Christof SondereggerWassermarschWasserleitungssysteme, Bisses genannt,haben im Wallis große Tradition.Suonen (Bewässerungskanäle)transportierten das Wasser auf abenteuerlichenWegen in die trockenen Zonender sonnigen Walliser Hänge: entlangvon Felswänden, durch Eisenkanäleund Steintunnel. Heute führen wunderschöneWanderwege entlang dieserhistorischen Wasserläufe. Sehenswert istauch das neue Walliser Suonenmuseumin Botyre (Gemeinde Ayent).www.musee-des-bisses.ch,www.myswitzerland.com/de/wandernentlang-der-suonen-im-wallis.htmlZeichen an der WandGrottengutLange vor der Erfindung desKühlschranks entwickeltendie findigen Tessiner ein System,um Lebensmittel wie Würste,Käse oder Wein auch während dergrößten Sommerhitze kühl lagernzu können: die Grotti. Im Lauf derZeit verwandelten sich diese Felshöhlenin rustikale Gaststätten,wo im Freien unter schattenspendendenLauben lokale Gerichtein urig-gemütlichem Ambienteaufgetischt werden. Mittlerweilesind die Grotti zum Inbegriff fürTessiner Gastfreundschaft undGeselligkeit geworden.www.gastronomia.ticino.chGrotto Borei, TessinWuchtige Mauern, tiefe, blumengeschmückte Fensterfluchten und Rundbogentoresind typische Merkmale eines Engadiner-Hauses. Einzigartig sind dieSgraffiti auf den verputzen Fassaden: Diese traditionelle Handwerkstechnik kam im16. Jahrhundert aus Italien ins Engadin (sgraffiare bedeutet kratzen). Die eingeritztenSprüche, Muster und Zeichnungen wirken nicht mit ihrer Farbe, sondern dankeinem ausgeklügelten Spiel von Licht und Schatten. Sie prägen auch das Ortsbilddes preisgekrönten und heimatgeschützten Dorfes Guarda im Unterengadin. Hierhat Altes und Bewährtes Bestand – und ändert sich doch: So entstehen in der Dorfschmiedevon Thomas Lampert jetzt keine Hufeisen mehr, sondern zeitgemäßesKunsthandwerk, Messer und Möbel. www.scuol.ch/guarda, www.guarda.chRadler-Rast im typischenEngadiner Dorf Guarda33lesenswerteTippsWer kennt sie denn wirklich,die Schweiz und ihreBewohner? Der deutscheJournalist und Autor WolfgangKoydl kannte auchnur die gängigen Klischeeswie Schokolade, Uhren undBanken, bis er mit seinerFamilie im Sommer 2011in die Eidgenossenschaftübersiedelte. Das war derBeginn einer Serie umfangreicherSelbstversuche imunbekannten Alpenland:Er versuchte das Alphornzu blasen, das Wetter zuschmöcken, ohne Geld eineLuxusuhr zu kaufen, molkKühe, lernte jodeln und marschiertemit Bernhardinerndurch die Berge. Kurzum: Erhat der Schweiz auf den Pulsgefühlt – und berichtet imjüngst erschienen Büchlein„33 Dinge, die man in derSchweiz unbedingt getanhaben sollte“ launig darüber.Großer Lesespaß!Verlag Orell Füssli,15,40 Euro12 13

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