WP-Projekt 2011 Klose Eva Vollblutzucht Neuseeland

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WP-Projekt 2011 Klose Eva Vollblutzucht Neuseeland

Die jährlichen Umsätze aus Wetteinsätzen betragen rund 450 Millionen NZ$ (NZTR2011).Dank seines milden Klimas und der geringen Bevölkerungsdichte eignet sichNeuseeland hervorragend zur Pferdezucht, weil eine ganzjährige Weidehaltungmöglich ist (Abb. 2).Abb. 2: typische Weide für Pferde in Neuseeland3


Abbildung 3: Neuseelands Galopprennpferdezucht seit 1994 in ZahlenAus den Daten der Abbildung 3 wird deutlich, dass seit 1994 ein Rückgang an Stutenim Zuchteinsatz eingesetzt hat, damit auch ein Rückgang an Fohlen und an Pferdenzum Exprort.Der Natursprung als einzige zugelassene ReproduktionsmethodeDas hierfür verbindliche Regelwerk wird vorgegeben durch die „InternationalFederation of Horseracing Authorities“ sowie auf nationaler Ebene durch „NewZealand Thoroughbred Racing“. Demzufolge werden nur solche Vollblutpferde, dieProdukt des natürlichen Deckaktes sind, ins Zuchtbuch aufgenommen. KünstlicheBesamung, Embryotransfer sowie Spermasexing bzw. Klonen von Embryonen sindverboten.Erlaubt ist jedoch jede Art von hormoneller Unterstützung zur Zyklus- undRosseinduktion bei den Stuten.Des Weiteren sind folgenden Identifizierungsvorschriften für eingetragene Vollblut-Zuchtpferde festgelegt:Von jedem Pferd (Stuten, Hengste und Fohlen bis zum 31.7. des erstenLebensjahres) muss eine DNA-Analyse vorliegen. Bei dem zu untersuchendenMaterial handelt es sich Haarbälge aus dem Mähnenhaar.Jedes Pferd muss außerdem mit einem Mikrochip und mit einem Kaltbrand versehensein (bei Fohlen ab dem 3. Monat bis spätestens 31.7. des ersten Lebensjahres).Ein lückenloser Abstammungsnachweis im „New Zealand Stud Book“ oder im„International Stud Book“ muss gewährleistet sein, um ins Zuchtbuch aufgenommenzu werden. Nur Pferde, die im Zuchtbuch eingetragen sind, dürfen für Rennenmelden und daran teilnehmen (MAF 2001).Management und Ablauf der Anpaarungen im NatursprungFalls die zu deckende Stute nicht schon auf dem Gestüt des Deckhengstesstationiert ist – das trifft für 49% der Stuten in Neuseeland zu -, kommt sie entwedernur zum Deckakt auf das Hengstgestüt (43%), um es mit festgestellterFrühträchtigkeit wieder zu verlassen, oder sie bleibt dort für die gesamte Zuchtsaison(inklusive Abfohlung, 8%).Der Transport der Stuten erfolgt zu 79% mit kommerziellen Transportunternehmen(ROGERS und COGGER 2010).4


Nach tierärztlicher Zykluskontrolle und einem aussagekräftigen „Teasing“ durcheinen Probierhengst wird die Stute schließlich mit dem Deckhengst verpaart.Sicherheitsmaßnahmen sind hierbei gepolsterte Boots an den Hufen der Stute undeine Nasenbremse zur Beruhigung der Stute.Sehr nervöse Maidenstuten werden nötigenfalls sediert. Verwendet wird dabeibeispielsweise eine Kombination aus Azepromazin, Xylazin und Butorphanol.Nach einer Studie an Vollblutmaidenstuten aus Kentucky, USA, hatte dies keinenEinfluss auf die Fertilitätslage der Stuten (BLANCHARD et al. 2010).Die Anpaarung findet auf einem rutschfesten, überdachten Untergrund statt. DasPersonal trägt Schutzhelme und Schutzwesten. Sowohl Hengst also auch Stutewerden an der Hand geführt.Eine dritte Person hilft beim Einführen des Penis in die Vagina. Nach dem Deckaktwird der Penis des Hengstes mit klarem Wasser, nicht jedoch mit Antiseptikaabgespült.Zuchthygiene und DeckinfektionenNeuseeland ist frei von Equiner Infektiöser Anämie (EIA) sowie von der ContagiösenEquinen Metritis (CEM) und von der Beschälseuche (Dourine) (OIE 2010). Durchumfassendes Importmanagement, festgelegt im „Import Health Standard for Horses“(MAF 2011) wird die Erhaltung der Seuchenfreiheit weitgehend gewährleistet. Nebenden genannten equinen Erregern wurden auch weitere wie Influenza, Piroplasmoseoder das West-Nile-Virus in Neuseeland bislang nicht nachgewiesen.Im Jahre 2011 gab es als einzige Deckinfektion bei einem einzelnen Deckhengsteinen Fall mit der Equinen Virus-Arteritis (EVA). Seither sind keine Fälle mehraufgetreten (OIE, 2010). Auf die dazu aktuellen Untersuchungen vor dem Deckaktwird im nächsten Abschnitt weiter eingegangen.Vollblut-DeckhengsteVollbluthengste treten ihren Dienst als Zuchthengst nach erfolgreicher Karriere aufder Rennbahn mit exzellenter Abstammung und entsprechender Rennleistung an. ImZeitraum der Decksaison in Neuseeland (Anfang September bis Ende Dezember)kommt der Hengst je nach Nachfrage bis zu drei Mal am Tag zum Deckeinsatz.5


In Neuseeland waren in den letzten Jahren pro Saison 170 Hengste im Deckeinsatz.Über 10% von ihnen deckten mehr als 100 Stuten pro Saison. Der Durchschnittswertlag bei 38 Stuten pro Hengst pro Saison bei solchen Hengsten, die 10 und mehrStuten pro Saison deckten (1994-2010).Abb. 4: Entwicklung der Anzahl an Vollbluthengsten mit durchschnittlich mehr als 10gedeckten Stuten pro SaisonAus Abbildung 4 geht eine konstante Abnahme der Zahl an Vollblutdeckhengstenseit der Saison1999-2000 hervor (NZTBA, 2011).Voraussetzung für den Einsatz als Deckhengst ist eine negative Blutuntersuchungauf EVA, oder falls diese positiv ausfällt, das negative Untersuchungsergebnis desSpermas auf die EA-Viren. Zusätzlich und zur Absicherung wird ein serologischpositiver Hengst mit zwei serologisch negativen Stuten gepaart, deren Blut nach 28Tagen erneut auf EVA-Antikörper untersucht wird. Fallen beide Tests negativ aus,kann der Hengst zugelassen werden. Dieser Test muss jährlich vor Beginn derDecksaison wiederholt werden. (NZTR, 2011)„Shuttle“-DeckhengsteShuttle-Hengste absolvieren jährlich zwei Decksaisons: Sie wechseln dabei von derder nördlichen zur südlichen Hemisphäre, also zwischen einem Deckeinsatz im6


Frühjahr in Europa oder in den USA und dem späteren Deckeinsatz in Australien-Neuseeland. Der erste sehr erfolgreiche Shuttle-Hengst war „Danehill“1989 inAustralien. Zuvor galten Neuseeland und Australien nur als „Abstellplatz“ nicht mehrsehr gefragter Hengste aus Europa und den USA.In Neuseeland sind heute 5 von 13 der wertvollsten Hengste mit Decktaxen von über10.000 NZ$ Shuttle-Hengste (NZRBA 2011). In der Zuchtsaison 2006/07 wareninsgesamt 25 Shuttle-Hengste im Einsatz.Pro Jahr verzeichnen diese Hengste bis zu 371 Bedeckungen (PERKINS 2005).Vollblut-ZuchtstutenAllgemein gibt es keine Vorgaben aus dem Regelwerk des NZTR. In den meistenFällen wird aber eine EHV1-Impfung von den Hengsthaltern verlangt, bevor die Stutezur Bedeckung auf das Gestüt kommt.Die Stutenbesitzer kommen dem nach, da im Falle eines durch EHV1 ausgelöstenAborts die Lebend-Fohlen-Garantie nicht in Kraft tritt.Neben der Kontrolle des Impfstatus und der Entwurmung werden normalerweisekeine Quarantänemaßnahmen bei Ankunft einer Stute auf dem Gestütvorgenommen, lediglich bei schlechter körperlicher Verfassung oder bei eitrigemNasenausfluss.Je nach Gestütspolitik wird eine Zervix-Tupferprobe entnommen und untersucht, umeine vorliegende bakterielle Kontamination vor dem Deckakt auszuschließen.Importierte Stuten werden zusätzlich auf CEM und weitere Deckinfektionen getestet.Es ist grundsätzlich verboten, Stuten im letzten Drittel der Trächtigkeit nachNeuseeland zu importieren (MAF 2001).Neben dem Stress des Deckaktes an sich kommt für die Stute meist noch derTransport zum Deckgestüt hinzu. Falls die Stute nicht über die gesamte Saison aufdem Gestüt des Hengstes bleibt, kommen oft mehrere An- und Abreisen auf sie zu.Besonders problematisch ist es, wenn die Stute ein Fohlen mitführt.Verletzungen an den Gliedmaßen und speziell an den Gelenken der Fohlen,zugezogen beim Auf- und Abladen über Transporterrampen, sind daher häufig zubeobachten.Im Falle von Verletzungen der Stute auf dem Deckgestüt haftet der Hengsthalterdafür nicht. Dies wird im Anpaarungs-Vertrag festgelegt (NZTBA, 2011).7


Nach den Bedeckungen zeigen viele Stuten eine „persistent breeding inducedendometritis“. Dabei wird primär durch das Sperma des Hengstes eine Entzündunghervorgerufen welche in unterschiedlichem Umfang bestehen bleibt. Ursache dafürist eine mangelnde Kontraktion des Uterus und damit eine fehlende Elimination vonFlüssigkeit. Genausogut kann es sich dabei um chronische subklinischeEndometritiden bereits vor der Bedeckung gehandelt haben, die mit dem Deckaktund der damit verbundenen bakteriellen Kontamination klinisch wurde. Dies ist vorallem unter dem Aspekt nahe liegend, als Uterus- bzw. Zervixtupferproben mitunbedenklichem mikrobiologischem Untersucnungsergebnis nicht vorschgeschriebensind.Vulvoplastische Operationen (Caslick-OP)Die Caslick-OP ist der häufigste chirurgische Engriff in der Gestütspraxis. BeiDeformation der Vulven bzw. mangelhaftem bis fehlendem Schamschluss bestehtdie Gefahr der Entstehung einer Pneumo-, Kopro-oder Urovagina und einer damitverbundenen anhaltenden Reizung der Vagina und bakteriellen Kontamination mitAufstieg in den Uterus.Die Ursachen für eine Deformation der Vulven sind:- angeboren zu kurzer Damm (selten)- geburtsbedingte Dehnungsrisse, -verletzungen an den Vulven- deck-, geburtsbedingte Verletzungen im perinealen Bereich- schlechter Ernährungszustand bei älteren Stuten mit tiefen perianalenGruben und Schrägstellung der Schamspalte (SMITH und THOMAS 2009).Daraus resultiert zumindest ein erhöhtes Risiko für einen vermehrten Eintrag vonkontaminierten Substanzen (Kot, Luft mit Staubpartikeln) ins Genitale. Bei einerPneumovagina kommt der Dehnungsreiz in der Vagina und die damit verbundeneIrritation der Stute hinzu. Die Fertilität von solchen Stuten ist gemindert.Bei der vulvoplastischen Operation werden unter Lokalanästhesie die beidenSchamlippen über die Verlängerung des Dammes gestrafft, also wird dieSchamspalte zum Teil erheblich verkürzt, in manchen so extrem, dass die Stutengeradeso noch ungestört Urin absetzen können.8


Die dadurch entstandene Narbe muss natürlich vor einer Bedeckung bzw. vor derGeburt chirurgisch beseitigt werden, da es sonst zum unkontrollierten Einreißen mitVerletzungsgefahr kommt.Generell gilt also: „Einmal Caslick, immer Caslick“.Das gebildete Narbengewebe erschwert die Wundheilung. Auch muss beimAuffrischen der Wundränder darauf geachtet werden dass nicht zu viel Gewebeabgetragen wird.Leider ist je nach Gestütsmanagement der Glaube an einen besseren Schutz dergedeckten Stuten vor dem embryonalen Fruchttod weit verbreitet, indem sie nach derletzten Bedeckung eine Caslick-OP erhalten, so dass die meisten Stuten ohnemedizinische Indikation operiert werden.Abb. 5: Ältere pluripare Stutemit frisch durchgeführterDammverlängerung (Caslick-OP). Indikation war diedeutlich von der Senkrechtenabweichende SchamArgumente für die Beibehaltung des Verbots der kB in der VollblutzuchtAlle Vollblüter stammen, seit der Gründung des Zuchtbuches im Jahre 1791, voneinem Stamm aus ca. 80 Tieren ab.Studien im Jahre 1994 zur Analyse der Vollblüterpopulation in Australien belegteneinen hohen Inzucht-Koeffizienten von bis zu 36%. Der Durchschnitt betrug 9,3%.(PERKINS 2005).Falls nun besonders erfolgreiche und beliebte Hengste über die kB noch mehrNachkommen erzeugen als bisher, besteht die Gefahr der weiteren Einengung desGenpools.9


Damit verbunden könnte es möglicherweise zu einer Inzuchtdepression innerhalb derRasse kommen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass weniger beliebte Hengstekomplett mit der kB nicht mehr gefragt sind und verschwinden.Traditionsreiche große Gestüte verlören an Bedeutung durch Wegfall desDeckbetriebs.Argumente für die Abschaffung des Verbots der kB in der VollblutzuchtEs gäbe keine Hemmnisse mehr durch Ortsgebundenheit.Der Transport der Stute zum Hengst mit dem damit verbundenen Stress wäre nichtmehr notwendig.Es kann Sperma von Hengsten aus der ganzen Welt bezogen werden, vorausgesetztdas Sperma ist kryotauglich.Sehr gefragte Hengste müssten nicht mehr „shutteln“, es gäbe keineÜberbeanspruchung stark gefragter Hengste mehr.Die kB hätte ökonomische und ökologische Vorteile.Das Verletzungsrisiko für die Hengste, vor allem aber für die Stuten und fürsPersonal ist minimiert.Mit der kB wird die Verbreitung von Deckinfektionen eingedämmt.Das Angebot und der Zugriff auf genetisch interessante Hengste wäre enormvergrößert.Diskussion des Für und Wider der kB-Einführung in der VollblutzuchtDas lange Zeit starke Argument des möglichen Abstammungsbetrugs kann seit 2001ausgeschlossen werden durch die obligatorischen DNA-Tests. Seit den letzten 20Jahren zeichnet sich trotz Verbots der KB ein deutlicher Trend in die Richtung ab,dass immer weniger Hengste immer mehr Stuten pro Saison decken. Shuttle-Hengste verzeichnen z.B. bis zu 371 Einsätze pro Saison („Thunder“ und „Gulch“2001 in den USA und Australien, PERKINS 2005).Die Frage, ob diese Zahlen überhaupt übertroffen werden mit Einführung der KB,bleibt offen.Falls es dennoch dazu kommen sollte, dass Hengste noch mehr Nachkommen proSaison erzeugen, sinkt vermutlich damit auch ihr Marktwert, und es pendelt sich inden folgenden Generationen wieder ein Rückgang ein. Nach Zulassung der KB inder Trabrennpferdezucht wurde das genauso beobachtet. Dies wurde von Prof.10


William ALLEN durch Studien belegt, welche zeigen, dass die Anzahl von Stuten, dievon den 10 meistverwendeten Hengsten besamt wurden, deutlich abgenommen hat(2000-2008, USA und Canada). Vergleichend aufgeführt werden dieVollblutzuchtstuten, die von den „Top-10“-Hengsten gedeckt wurden. Wie vorherschon erwähnt nahm deren Anzahl deutlich zu (POWER, 2008).Was würde sich vermutlich sonst noch ändern, wer profitiert, wer verliert? Ammeisten würden die Züchter mit weniger als zehn Stuten profitieren, da sie ohnegroßen Aufwand die bestmöglichen Hengste für ihre Stuten wählen könnten. AuchLänder, in denen die Vollblutpferdezucht weniger stark vertreten ist, wie z.B. inDeutschland, hätten Zugriff auf Hengste von internationaler Klasse.Deutlich verändern wird sich mit Einführung der KB die Funktion der großen Gestüteder Hengsthalter und Kooperationen, welche den Markt im Moment dominieren.FazitDas Hauptargument gegen die Einführung der kB in der Vollblutzucht bleibt dieGefahr der Einengung des Gen-Pools. Würde sich die Anzahl der aktuell rund 3700Hengste im Deckeinsatz weltweit beispielsweise auf 200 Hengste reduzieren, kannman mit Sicherheit von dem Risiko sprechen, die Zucht damit gravierend zubeschädigen.Andererseits hat sich in der Trabrennpferdezucht dieses Phänomen mit derLegalisierung der kB nicht eingestellt, im Gegenteil, es hat sich dadurch sogar einebreitere Basis an Zuchthengsten entwickelt.Zudem ist die Gefahr der Limitierung des Gen-Pools bereits vorhanden, wenneinzelne Hengste weit über 300 Stuten pro Jahr decken (PERKINS 2005).Bereits 2002 stellte sich Stan Bergstein, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der„Harness Tracks of America“ daraufhin die Frage: „Thoroughbred breeders mustknow of the health benefits of artificial insemination. Any veterinarian can list them.So the question lingers: If it makes sense to protect mares and stallions from injuryand disease, and top studs now are breeding 200, 300, and in some cases nearly400 mares a year, why not use artificial insemination?“Einen ersten Schritt gegen das Verbot der KB unternahm Bruce McHUGH. HerrMcHUGH nimmt eine zentrale Position in der Vollblutszene Australiens alsehemaliger Vorsitzender des „Sydney Turf Club“ und langjähriger Züchter ein. Er zog11


im Oktober 2009 vor Gericht und klagte das „Australian Stud Book“ (ASB) und das„Australian Racing Board“ (ARB) an. Er sieht durch das Aufnahmeverbot insZuchtbuch bzw. der Teilnahme an Pferderennen von Pferden, die durch KB gezeugtwurden, eine Beschränkung des freien Handels. Er plädiert für ein separatesZuchtbuch für „KB-Vollblutpferde“ und eine damit verbundene Erlaubnis dieserPferde an regulären Rennen teilzunehmen. Bis heute gibt es kein rechtskräftigesUrteil hierzu. Der nächste Gerichtstermin ist auf Ende August 2011 datiert. DasErgebnis wird mit großem Interesse erwartet und sollte, falls die Klage erfolgreich ist,ein großer Schritt gegen das Verbot der KB sein. Der Beschluss wird vermutlich auchan den neben Australien weiteren 68 Mitgliedern der „International Federation ofThoroughbred Racing“ nicht ohne Konsequenzen vorüberziehen (STEVENSON,2009).LiteraturverzeichnisBERGSTEIN, S. We have the technology... Daily Racing Form. 12/03/2002http://www.drf.com/news/we-have-technology (Stand: 07/2011)BLANCHARD,T.L., THOMPSON, J.A., BRINSKO, S.P., VARNER D.D., LOVE, C.C.,RAMSEY J., O’MEARA A. Pregnancy rates in tranquilized maiden thoroughbredmares, J Equine Vet Sci., 30, Issue 4, 187-190, 04/2010HANLON, D.W., MORRIS L.H. Artificial insemination- What results do we expect andwhy? Bomac Lecture Series 2005 S. 53-56.http://www.nzerf.con.nz/publications.html (Stand: 07/2011)Anonym: New Zealand Ministry of Agriculture and Forestry (NZMAF): Import HealthStandard for Horses. http://www.biosecurity.govt.nz/regs/imports/animals (Stand:07/2011)Anonym: New Zealand Thoroughbred Breeders Association (NZTBA).;http://www.nzthoroughbred.co.nz (Stand: 07/2011)Anonym: New Zealand Thoroughbred Racing (NZTR). http://www.nzracing.co.nz(Stand: 07/2011)Anonym: OIE: Animal Health Situation New Zealandhttp://web.oie.int/wahis/public.php?page=country_status&year=2010(Stand: 07/2011)PERKINS, N: Are we increasing the risk of inbreeding in horses with artificialinsemination and embryo transfer? Bomac Lecture Series 2005,http://www.nzerf.con.nz/publications.html (Stand: 07/2011)12


POWER, D. AI- The other side of the coin, The Thoroughbred Breed, 08/12/2008http://thebreed.thethoroughbred.com.au/?s=artificial+insemination (Stand: 07/2011)ROGERS, C.W., COGGER, N: A cross-sectional survey of biosecurity practices onthoroughbred stud farms in New Zealand, NZ Vet J. 58(2), 64-68, 2010SMITH THOMAS, H. Common reproductive problems in mares, 05/21/2009http://www.bloodhorse.com/tradezone (Stand: 07/2011)STEVENSON, A. Thoroughbred industry divided on the merits of artificialinsamination, The Sydney Morning Herald, 21.03.2009,http://www.smh.com.au/sport/horseracing/thoroughbred-industry-divided-on-themerits-of-artificialinsemination-20091125-jq76.html(Stand: 07/2011)TUCKFIELD, J. Artificial Insemination, Australian Thoroughbred Breeders Club,08/01/2011, http://www.stbc.com/news/artificialinsem.html (Stand: 07/2011)13

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