Dr. Christof Schneck - Werkstätten:Messe

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Dr. Christof Schneck - Werkstätten:Messe

Professionalisierung vonIntegrationsfirmenWerkstätten Messe 2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum


Wir begrüßen Sie ganz herzlich zum Vortrag:Professionalisierung von Integrationsfirmen Wir möchten Ihnen heute einen kurzenEinblick geben, was unseres Erachtensessentieller Bestandteil eines Managementseiner Integrationsfirma sein sollte. Wir möchten Ihnen eine laufendeSeminarreihe und erste Ergebnisse darausvorstellen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum2


Wer sind wir?Dr. Christof Schneck,Dipl. Kfm., Gestalttherapeut (DVG) freiberuflich tätig als Coach und Unternehmensberater langjähriger Geschäftsführer einer größeren Integrationsfirma, überviele Jahre einer der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft derIntegrationsfirmen in BayernMarkus Flum,Dipl. Päd., Supervisor, Organisationsberater, QM-Auditor und Trainer langjähriger Fachreferent für Personal- und Organisationsentwicklung ineiner großen NPO langjähriger Geschäftsführer einer Einrichtung der LebenshilfeCS427.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum3


Folie 3CS4Ich möchte schon hier erwähnen, dass es passieren kann, dass ich mich etwas im Theoretischen verliere.Ich hoffe jedoch, dass mich Markus Flum immer wieder zurückholt und für den Transfer in Ihren Alltag sorgt.Christof Schneck; 23.03.2011


Wie kam es zur SeminarreiheProfessionalisierung von Integrationsfirmen?Wie immer kamen verschiedene Dinge zusammen:1. Das bayerische Staatsministerium für Arbeit undSozialordnung hat zum 01.09.2010 das Sonderprogramm fürIntegrationsprojekte „Management plus“ verabschiedet: Für eine Förderung in Frage kommen Qualifizierungs- undFortbildungsmaßnahmen, die geeignet sind, allgemeinesowie fachspezifische betriebswirtschaftliche Kenntnissezu erlangen und/oder zu vertiefen (bspw. im BereichManagement, Kostenrechnung, Marketing,Kundengewinnung, Controlling, Organisation oderQualitätsmanagement).27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum4


Wie kam es zur SeminarreiheProfessionalisierung von Integrationsfirmen?Ausgangspunkt für das Sonderprogramm fürIntegrationsfirmen im Staatsministerium war wohl dieErkenntnis, dass Integrationsfirmen vorwiegend vonMenschen geleitet werden, die eine Ausbildung für einensozialen Beruf (Psychologe/In, Pädagoge/InSozialpädagoge/In etc.) absolviert haben. Sie verfügen über ausgeprägte Kenntnisse im Umgang und derAnleitung der besonderen in Integrationsfirmen beschäftigtenPersonengruppe. Sie verfügen meist nicht über ausreichende Kenntnisse imManagement von Unternehmen. Viele haben jedoch vieles über Learning by Doing nachgeholt.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum5


Wie kam es zur SeminarreiheProfessionalisierung von Integrationsfirmen?2. Wir haben uns im Rahmen unserer Zusammenarbeitviel mit dem Thema Management und Komplexitätbeschäftigt.Was wollen wir?:Wir beabsichtigen bei den Teilnehmern derSeminarreihe außer der Vermittlung vonFachkenntnissen auch zu einem persönlichen undorganisatorischen Entwicklungssprung Anregungengeben zu können. Erste Erfahrungen zeigen, dass beides möglich ist.CS327.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum6


Folie 6CS3Ein individueller Entwicklungssprung ist notwendig, das sich eine Unternehmung nur ändert, wenn sich die Unternehmungsleitung ändert. Zueiner Änderung gehört aber nicht nur die fachliche Kompetenz (IQ), sondern auch die soziale Kompetenz (EQ) und nach neuesten erkenntnisseauch die spirituelle Intelligenz - das denken in Ganzheiten (SQ).Christof Schneck; 20.03.2011


Professionalisierung von Integrationsfirmen Im ersten Seminar haben wir dieFrage gestellt:Was zeichnet eine Integrationsfirmaaus? …und erarbeiteten mit den Teilnehmernfolgende Antwort:27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum7


Professionalisierung von Integrationsfirmen27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum8


Professionalisierung von Integrationsfirmen Um diese Komplexität zu erfassen,handhabbar zu machen und zumanagen, bedarf es unseresErachtens eines: Ordnungssystems, d.h. einesManagement Modells27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum9


Professionalisierung von Integrationsfirmen Daher haben wir mit dieserSeminarreihe den Versuchunternommen:das St. Galler Management-Modellallgemein zu vermitteln undauf die Praxis von Integrationsfirmenherunter zu brechen und anwendbar zumachen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum10


Das neue St. Galler Management-ModellIm St. Galler Management Modell wird der Versuchunternommen:die zentralen Elemente einer Unternehmung in einerGanzheit, ihrer gegenseitigen Verbundenheit undAbhängigkeit darzustellen und dadurch die Komplexitätbeherrschbarer zu machen!CS127.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum11


Folie 11CS1Das Leerstellengerüst soll genügend Flexibilität bieten, um weitere Methoden und Lösungsansätze zu implementieren.Christof Schneck; 20.03.2011


Das neue St. Galler Management-Modell27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum12


Klärung der zentralen Begriffe: IntegrationsfirmaEin Integrationsunternehmen ist ein juristisch selbstständiger besonderer Betriebdes allgemeinen Arbeitsmarktes. Er zeichnet sich durch die Besonderheit aus, dasser wirtschaftliche Ziele verfolgt und gleichzeitig dauerhaft auf einem großen Anteil(25–50 %) seiner Arbeitsplätze Menschen mit Behinderung beschäftigt.Integrationsunternehmen werden von ihren Eignern in eigener unternehmerischerVerantwortung geführt und erhalten Nachteilsausgleiche aus der Ausgleichsabgabefür den besonderen Aufwand, der mit der Beschäftigung eines hohen Anteils anMenschen mit Behinderung verbunden ist. So beschäftigen sie im Regelfall 25 % bis50 % Menschen mit Behinderung auf tariflicher Basis oder auf unbefristetenArbeitsverträgen mit zumindest ortsüblicher Entlohnung.Integrationsprojekte sind in den Paragraphen 132 ff des SGB IX definiert. Bundesverband der Integrationsunternehmen ist die BAG Integrationsfirmen e. V.Der Bundesverband vertritt die Firmen in dem im SGB IX definierten Beirat für dieTeilhabe behinderter Menschen. Die BAG Integrationsfirmen betreibt mit der FAF gemeinnützige GmbH eine nationaleStützungsstruktur und Beratung für alle sozialen Unternehmer.Entnommen aus Wikipedia27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum13


Klärung der zentralen Begriffe: Management?Der Begriff Management hat sich im deutschen Sprachgebrauch alsBezeichnung für die Gesamtheit der Führungsorgane eines Unternehmenseingebürgert.Die Bezeichnung Management wird zugleich für die Funktionen verwendet,die diese Personen ausüben. Zu den typischen Funktionen desManagements von Organisationen gehört die Planung, Entscheidung,Organisation, (Durch-) Führung und die (Erfolgs)Kontrolle, bzw. dieGestaltung, Lenkung und EntwicklungDie etymologische Wurzel des Begriffs Management ist nicht vollständiggeklärt. Als mögliche Wurzeln kommen in Frage lateinisch manus agere,‘ander Hand führen‘ oder ‚mansionem agere‘, ‚das Haus (für den Eigentümer)bestellen‘.Die Handhabung von Komplexität ist der Kern der Managementaufgabe.(Knut Bleicher, Das Konzept Integriertes Management, Campus, S. 31)Entnommen aus Wikipedia27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum14


Das neue St. Galler Management-Modell Das Modell ist als Suchraster undnützliche «Landkarte» zur eigenenOrientierung aufzufassen und soll dazubeitragen, wichtige Begriffe und Konzepteim Gesamtzusammenhang desManagements eines sozialenUnternehmens zu verstehen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum15


Das neue St. Galler Management-ModellDie Vorstellung einer Unternehmung ist in diesem Modellwesentlich von systemtheoretischen Grundvorstellungengeprägt.Die Unternehmung wird in dem Modell als komplexes,dynamisches System begriffen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum16


Das neue St. Galler Management-ModellElemente sind die Komponenten eines Systems, die imwechselseitigen Zusammenwirken ein Systemkonstituiert.Unter den Elementen sind nicht nur materielle Elementezu verstehen, wie Gebäude, Maschine, Produkte,Mitarbeitende, sondern auch immaterielle Elemente wieBeziehungen, Prozesse, Teams, Handlungsprinzipien,Strategien.Die Vielfalt von Elementen und von Wechselwirkungenzwischen diesen Elementen begründet die Komplexitäteines Systems.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum17


Das neue St. Galler Management-ModellKomplex ist ein System, wenn zwischen den Elementen vielfältige und nicht ohneweiteres überschaubare Beziehungen und Wechselwirkungenbestehen. Wenn sich diese Beziehungen und Interaktionen aufgrund einesEigenverhaltens der Elemente und verschiedenerRückkopplungen in ständiger, nur begrenzt vorhersehbarerEntwicklung befinden. Wenn aus diesen Beziehungen und Interaktionen Ergebnisseresultieren, die emergent sind, d.h. in keiner Weise aufEigenschaften oder das Verhalten einzelner Elementezurückgeführt werden können. Die Ergebnisse gehen aus dem Zusammenwirken hervor undhängen von geschichtlich gewachsenen Mustern derInteraktionen ab.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum18


Das neue St. Galler Management-ModellDie Dynamk komplexer Systeme hat zur Folge,dass es unmöglich ist, ein komplexes System zudurchschauen, vollständig und objektiv zu beschreibenund in einem Modell korrekt abzubilden.Daher sind Führungskräften in Hinblick auf dasManagement, d.h. die Gestaltung, Lenkung undEntwicklung einer Unternehmung deutlich Grenzengesetzt.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum19


Das neue St. Galler Management-ModellDie Dynamik und Komplexität in einer Unternehmungbedeutet aber keineswegs, dass das Geschehen in einerIntegrationsfirma völlig beliebig, chaotisch undunberechenbar ist.Auch eine Integrationsfirma ist zwingend aufstrukturierende Einflussmomente und ordnende Kräfte,d.h. auf Management angewiesen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum20


Das neue St. Galler Management-ModellUnternehmungen: sind wirtschaftliche Systeme, d,h. die Gelderträge einerUnternehmung müssen langfristig die Aufwendungen abdecken. Unternehmungen sind zweckorientiert und multifunktional, d.h.sie müssen durch die eigene spezifische Wertschöpfung(Nutzenstiftung) Funktionen für andere Systeme ausüben unddabei die Anliegen mehrerer Anspruchsgruppen gleichzeitigzufriedenstellen. (IF-mind. 3 Anspruchsgruppen) Unternehmungen sind soziotechnische Systeme. Menschen, diein Gruppen eingebunden sind, erfüllen, unterstützt durchtechnische Hilfsmittel, in einem hochkomplizierten arbeitsteiligenProzess bestimmte Aufgaben zugunsten ihrerAnspruchsgruppen. Im permanenten Wettbewerb, haben diejenigenUnternehmungen Erfolg, die eine überlegenen Nutzenstiftung fürdie verschiedenen Anspruchsgruppen (Effektivitätsvorteil - dasRichtige tun) am kostengünstigsten (Effizienzvorteil - etwasrichtig tun) erfüllen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum21


Das neue St. Galler Management-ModellDie sechs Grundkategorien des Modells:Auf der einen Ebene stehen die KategorienUmweltsphären, Anspruchsgruppen undInteraktionsthemen, die sich auf dasgesellschaftliche und natürliche Umfeld derUnternehmung beziehen.Auf der anderen Ebene stehen die KategorienOrdnungsmomente, Prozesse undEntwicklungsmodi, die sich auf die Innensichtder Unternehmung beziehen.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum22


Das neue St. Galler Management-Modell Umweltsphären sind als zentrale Kontexte derunternehmerischen Tätigkeit zu verstehen. Jenach Branche und Tätigkeitsschwerpunkten sinddiese Umweltsphären auf wichtigeVeränderungstrends hin zu analysieren.GesellschaftNaturTechnologieWirtschaftCS227.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum23


Folie 23CS2Bei Integrationsfirmen handelt es sich in besondereweise um beide Formen der Austauschbeziehungen, da der Integrationsprozess, als einKernprozess immer ein personen- und kulturgebundener Austauschprozess darstellt.Christof Schneck; 20.03.2011


Das neue St. Galler Management-ModellAnspruchsgruppen (Stakeholder) sind organisierteoder nicht organisierte Gruppen von Menschen,Organisationen und Institutionen, die von denWertschöpfungs- und manchmal auchSchadschöpfungsaktivitäten der Unternehmungbetroffen sind. Kunden Staat, Länder, Behörden, Kommunen Lieferanten Mitarbeitende Öffentlichkeit Konkurrenz27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum24


Das neue St. Galler Management-ModellInteraktionsthemen sind die Austauschbeziehungenzwischen den Anspruchsgruppen und derUnternehmung. Dabei wird unterschieden in personen- undkulturgebundene Austauschbeziehungen, wieAnliegen, Interessen, Normen und Werte und in objektgebundene Austauschprozesse, d.h. umRessourcen, wie handelbare Güter und Rechte.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum25


Das neue St. Galler Management-ModellDie Ordnungsmomente geben dem organisationalenAlltagsgeschehen eine kohärente Form, indem siediesem eine gewisse Ordnung auferlegen und dasAlltagsgeschehen auf die Erzielung bestimmterWirkungen und Ergebnisse ausrichten. Es geht um das Was (Strategie – die richtigen Dingetun), das Wie (Struktur – etwas richtig tun), das Warum und Wozu (Kultur – gemeinsamerSinnhorizont).27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum26


Das neue St. Galler Management-ModellDie Wertschöpfungsaktivitäten einer Unternehmung unddie dazu notwendige Führungsarbeit werden inProzessen erbracht, die sich durch eine bestimmtesachliche und zeitliche Logik charakterisieren lassen.Diese Prozesse lassen sich unterscheiden in: Managementprozesse Geschäftsprozesse Unterstützungsprozesse27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum27


Das neue St. Galler Management-ModellDie hohe Umweltdynamik bringt für jede Unternehmungdes Erfordernis einer kontinuierlichen Weiterentwicklungmit sich. Die Entwicklungsmodi beschreibengrundlegende Muster unternehmerischerVeränderungsprozesse. In derUnternehmensentwicklung wechseln sich eher evolutionäre, inkremenetale Phasen mit eher revolutionären, radikalen Phasen ab, d.h. auf die Phasen einer kontinuierlichenOptimierung folgt bisweilen eine Phasegrundlegender Erneuerung.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum28


Das neue St. Galler Management-Modell -EntwicklungsmodiWährend es bei Optimierung um eine Verbesserunginnerhalb gegebener Strukturen geht,Impliziert Erneuerung die grundlegende Veränderungeines Musters. Dies können (kollektive) Denk- undDeutungsmuster, Verhaltensmuster oder organisationaleRoutinen sein.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum29


Die Seminarreihe im St. Galler Management-ModellSem. 1 Management2Strategie3Struktur4Kultur5 QM6 Change Management27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum30


Die Seminarreihe im St. Galler Management Modell7 Controlling 8 Führung11 Innovation10 Risiko- und Krisenmangement9 Marketing27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum31


Die Seminarreihe 1. Management von Integrationsfirmen 31.03.2011 2. Strategie und strategische Planung 04.05.2011 3. Struktur und Organisation 14.07.2011 4. Unternehmenskultur 06.10.2011 5. Prozesse und Qualitätsmanagement 10.11.2011 6. Change-Management 08.12.2011 7. Controlling 26.01.2012 8. Führung- und Führungssysteme 08.03.2012 9. Marketing 26.04.2012 10. Risiko- und Krisen-Management 14.06.2012 11. Innovation 19.07.201227.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum32


Standortbestimmung Wir stellen Ihnen nachfolgend unsereErfahrungen zu vier Seminarthemen dar,die Sie zur Standortbestimmungen Ihreseigenen Unternehmens nutzen können.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum33


Unsere Erfahrungen zu den Seminarthemen:Management (Seminar1) In der Regel verfügt die Leitung einerIntegrationsfirma über kein einheitliches explizitesund nach außen kommuniziertes Management-Modell. Dadurch existiert innerhalb der Integrationsfirma keinintegriertes Managementverständnis. Komplexität wird eher intuitiv gehandhabt. Das Zusammenwirken verschiedenerManagementbausteine bleibt unberücksichtigt.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum34


Unsere Erfahrungen zu den Seminarthemen: Strategie und strategische Planung (Sem. 2): In der Regel findet Strategie und strategischePlanung vorwiegend im Kopf der Geschäftsführungstatt. Um jedoch proaktiv zu handeln, bedarf es einer vonder Geschäftsführung mit dem Leitungsteamentwickelten Strategie. Diese Strategie muss konsequent umgesetzt undregelmäßig überprüft werden. Strategieentwicklung muss ein sich wiederholenderProzess sein.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum35


Unsere Erfahrungen zu den Seminarthemen: Unternehmenskultur (Sem. 4) Es wird viel von Unternehmenskultur gesprochen ,kaum einer kann ganz genau sagen, was es eigentlichist. Unternehmenskultur lässt sich nicht mit Fragebogenermitteln, sondern man muss sie mit Kennern derOrganisation erschließen. Unternehmenskultur ist ein wesentlicher Erfolgsfaktoreiner Integrationsfirma. Veränderung von Unternehmenskultur braucht Zeit undgelingt nur bei existenziellem Veränderungsdruck.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum36


Unsere Erfahrungen zu den Seminarthemen: Change Management (Sem. 6): Veränderung ist der Normalfall – Stabilität ist eineIllusion, dies gilt auch für Integrationsfirmen. Erst wenn das Alte ausreichend Dissonanz erzeugtund das Neue genügend motivationale Zugkraft hat,entsteht ein Bewegungssog und damitLernmotivation. In Veränderungsprozessen spielen Emotionen undunbewusste Prozesse eine herausragende Rolle.(“Was uns berührt, bleibt hängen.“) Gefühle stehen dabei im Vordergrund:Verstehbarkeit, Handhabbarkeit, Sinnhaftigkeit.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum37


Unsere Erfahrungen zu den Seminarthemen: Führung- und Führungssysteme (Sem. 8) Führung und Führungssysteme werden inIntegrationsfirmen selten bewusst gehandhabt. Die heterogene Mitarbeiterschaft(Stammpersonal/Zielgruppe) erfordert einentsprechendes Führungssystem. Dazu ist es notwendig verschiedeneFührungsmodelle und –konzepte zu integrieren. Es gilt ein stimmiges Führungsmodell zu entwickeln,dass zur Person der Leitung, zur Mitarbeiterschaftund der Situation der Integrationsfirma passt.27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum38


Professionalisierung von Integrationsfirmen Und jetzt würde uns noch interessieren:Wo sehen Sie aus Ihrer Erfahrung dengrößten Bedarf an Professionalisierung imManagement in Ihrem sozialenUnternehmen?27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus Flum39


Vielen Dank für IhreAufmerksamkeit!Markus FlumDr. Christof Schneck27.03.2012© Dr. Christof Schneck, Markus FlumFAF

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