2. Dezernat Sicherheit, Ordnung, zentrale Verwaltung ... - Wernigerode

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2. Dezernat Sicherheit, Ordnung, zentrale Verwaltung ... - Wernigerode

2. Dezernat Sicherheit, Ordnung, zentrale Verwaltung2.1 HauptamtDas Hauptamt der Stadtverwaltung hat vorwiegendQuerschnittsaufgaben für die gesamteVerwaltung zu erledigen. Schwerpunkte der Arbeitwaren im Jahr 2007 waren2.1.1 Das RatsbüroIm Jahr 2008 fanden:9 Sitzungen des Stadtrates, dabei eine Sondersitzungzur Verleihung des Kulturpreises derStadt10 Sitzungen des Hauptausschusses13312SPD/GrüneDie LINKE/BICDUH&G/FDP1 außerordentliche Sitzung des Hauptausschussesin Schierke9 Sitzungen des Ausschusses für Jugend, Seniorenund Soziales8 Sitzungen des Bau- und Umweltausschusses10 Sitzungen des Finanz- und Rechnungsprüfungsausschusses8 Sitzungen des Kulturausschusses7 Sitzungen des Ordnungsausschusses8 Sitzungen des Wirtschafts- und Liegenschaftsausschussesstatt.4 Sitzungen des Zeitweiligen Ausschuss „Gebietsreform“Es wurden:88 Beschlussvorlagen in der Verwaltung, denFachausschüssen, sowie in den Fraktionen erarbeitetund in den genannten Ausschusssitzungenzur Beschlussfassung vorbereitet.Die Organisationsstruktur des Stadtrates40 Stadträte lt. Gemeindeordnung für das LandSachsen-Anhalt und der Oberbürgermeister12*Gremien des StadtratesPräsidiumPräsident:Herr Uwe-Friedrich Albrecht, (CDU)1. Stellvertreter:Herr Heinrich Hamel, (SPD/Grüne)2. Stellvertreter:Frau Marlies Ameling, (DIE LINKE/BI)* ab 10/08 durch Todesfall und Wohnortwechselgesetzliche Anzahl 38 Stadträte und der OberbürgermeisterStändiger beschließender AusschussHauptausschussVorsitzender: Oberbürgermeister3 Mitglieder CDU3 Mitglieder SPD/Grüne2 Mitglieder DIE LINKE/BI (ab 10/08)1 Mitglied H&G/FDP(ab 10/08)Beratende Ausschüsse des StadtratesVorsitzende/r9 Mitglieder in gleicher ZusammensetzungFinanz- und RechnungsprüfungsausschussHerr Marhold SPD/GrüneBau- und UmweltausschussHerr Winkelmann CDUHauptamt


OrdnungsausschussHerr WurzelCDUAusschuss f. Jugend, Senioren und SozialesFrau SchenkelDIE LINKE/BIWirtschafts- und LiegenschaftsausschussHerr SchatzDIE LINKE/BIKulturausschussHerr HamelSPD/GrüneIn Kraft getretene Satzungen, Entgelt- undGebührenordnungen der StadtWernigerode:Haushaltsplan für das Jahr 2008 der StadtWernigerodeAmtsblatt Nr. 01/08 vom 26.01.2008;In-Kraft-Treten zum 27.01.2008Genehmigung vom 14.01.2008AKZ 15 12 03 74B-Plan Nr. 11 Johann-Sebastian-Bach-Straße/Zillierbach 1. ÄnderungAmtsblatt 01/08 vom 26.01.2008B-Plan Nr. 37 Wohngebiet „Am Schleifweg“- SatzungsbeschlussAmtsblatt 02/08 vom 01.03.2008Satzung zur Änderung der Satzung Erhebungder Umlage zu den VerbandsbeiträgenAmtsblatt 04/08 vom 26.04.2008,In-Kraft-Treten Punkt 1 rückwirkend 1.1.2004In-Kraft-Treten Punkt 2 27.04.2008B-Plan Nr. 20 Wohngebiet „Am Horstberg“ 2.Änderung - frühzeitige Beteiligung der ÖffentlichkeitAmtsblatt 04/08 vom 26.04.2008Vorhaben bezogener B-Plan Nr. 21 Wohnbebauung„Gartenbreite Minsleben“ AufstellungsbeschlussAmtsblatt 07/08 vom 02.08.20081. Nachtragshaushaltssatzung 2008Amtsblatt 07/08 vom 02.08.2008,In-Kraft-Treten zum 03.08.2008Genehmigung vom 14.07.2008AKZ 15 12 03 74Satzung über Aufwandsersatz bei Wahlen undAbstimmungenAmtsblatt 09/08 vom 27.09.2008,In-Kraft-Treten 28.09.2008B-Plan Nr. 20 Wohngebiet „Am Horstberg“ 2.Änderung - AuslegungsbeschlussAmtsblatt 09/08 vom 27.09.2008B-Plan Nr. 21 Wohnbebauung „GartenbreiteMinsleben“ AuslegungsbeschlussAmtsblatt 12/08 vom 20.12.2008B-Plan Nr. 5 Gewerbe- und Industriegebiet„Schmatzfelder Chaussee“ AuslegungsbeschlussAmtsblatt 12/08 vom 20.12.20084. Satzung zur Änderung der Satzung desAbwasserverbandes Holtemme - VerbandssatzungAmtsblatt der öffentlichen Ver- und Entsorgungsunternehmenim Landkreis Harz Nr. 3 vom31.12.20082. Satzung zur Änderung der Satzung über dieGebühren der Friedhöfe der Stadt WernigerodeAmtsblatt 01/09 vom 07.02.2009,In-Kraft-Treten 08.02.20092.1.2 OrganisationVergabestelle für Lieferungen und Leistungen2008 wurden unter Einbeziehung der ZentralenVergabestelle Waren und Dienstleistungen imWert von rund 950.000 Euro eingekauft. Auf derBasis der Verdingungsordnung für Leistungen(VOL) wurden folgende Vergaben bearbeitet:Hauptamt


VergabeartFreihändigeVergabeBeschränkteAusschreibungBeschränkteAusschreibung- mit öff. TNW2008 2007 2006 2005 2004Wert in €An-Wert in €Wert in €Wert in €AnzahlzahlAnzahlAnzahlAnzahlWert in €70 542.438,18 67 704.604,15 64 361.097,92 40 202.865,78 63 321.315,106 136.072,18 4 74.479,42 6 126.825,26 5 88.485,05 6 101.398,52– 0 – 0 – – 2 23.315,64 6 94.388,53Öffentliche Ausschreibung3 271.358,64 6 378.190,08 2 113.332,00 6 383.263,83 4 243.915,46Offenes Verfahren– 0 0 1 526.000,00gesamt 79 949.869,00 76 1.157.273,65 72 601.255,18 53 697.930,30 80 1.287.017,61Entwicklung der Gesamtausgaben1.200.000900.000600.000Ausgabenin €300.00002003 2004 2005 2006 2007 2008Zentrale BeschaffungBei der zentralen Beschaffung von Büroeinrichtungenwurden folgende Ämter versorgt:Büromöbel: Ämter 20, 10.2, 61,Metallschränke: Amt 65Tischrechner: Amt 20, 50, 60Drehstühle: Ämter 20, 40, 60, 32Zeichnungsschrank: BauarchivKarussellschränke: Amt 20Bei der zentralen Beschaffung von Büromaterial(durchschnittlich 130 Einzelpositionen)wurden nachgeordnete Einrichtungen einbezogen.Das Kostenvolumen entwickelte sich wie folgt:2004 2005 2006 2007 200836 T€ 36 T€ 20 T€ 17,5 T€ 14,5 T€wie vor wie vor wie vor wie vor wie vorinkl. 13,2 T€ inkl. 16,3 T€ inkl. 11,8 T€ inkl. 2,5 T€ inkl. 850 €EDV EDV EDV EDV EDVHauptamt


Das Kostenvolumen entwickelte sich wie folgt:Beschaffungsvolumen4035302520151050in T€2004 2005 2006 2007 2008JahrHinweis: ab 2000 wurde der gesamte Druckerbedarf ( Patronen ) der EDV mit aufgenommen. Ab 2006wurde dies im Rahmen des neuen Druckerkonzeptes wieder rückgängig gemacht.Telefonie3.000 €Entwicklung der GesprächsgebührenCity deutschlandweit Mobilfunk Handykosten Summe2.500 €2.000 €Kosten1.500 €1.000 €500 €0 €1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008JahrEin auf ca. 56 % reduziertes Kostenvolumen fürdie reinen Gesprächsgebühren unterstreicht denteils umstrittenen Tarifwechsel zum Anfang desJahres.ArbeitssicherheitIm Jahr 2008 ereigneten sich im Bereich derStadtverwaltung und deren Einrichtungen insgesamt21 Arbeits- und Wegeunfälle, aus denen312 Krankentage resultierten. Weiterhin wurdenden Versicherungsträgern 69 Kinderunfälle (sieheRückseite der Unfallstatistik) aus dem Bereichder Kindereinrichtungen / Horte und 5 Unfälleehrenamtlich Tätiger gemeldet.2004 2005 2006 2007 2008ArbeitsunfälleAnzahl 16 19 12 16 18Krankentage 225 190 277 123 264Hauptamt


WegeunfälleAnzahl 7 5 7 1 3Krankentage 160 27 99 25 48gesamtAnzahl 23 24 19 17 21Krankentage 385 217 376 148 312Kinderunfälle 37 45 48 77 69Schülerunfälle - 1 1 - -ehrenamtl. Tätige 1 3 4 1 5ABM / 1 € Job 2 - -Obwohl gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen,setzt sich mit 21 Arbeits- und Wegeunfällendie äußerst positive Entwicklung von der Anzahlder Unfälle der letzten Jahre fort. Allerdings sinddie aus den Unfällen resultierenden Krankheitstagemit 312 gegenüber dem positiven Spitzenwertdes Vorjahres wieder angestiegen. Diesrelativiert sich allerdings, wenn berücksichtigtwird, dass allein der Unfall eines Mitarbeiters derFeuerwehr 1/3 aller Krankentage ausmacht sowie82 Krankentage aus 2 unverschuldeten Verkehrsunfällenstammen.Die meisten Unfallursachen sind nur durcherhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht im Arbeitsumfeldund auf den Dienstwegen durchdie Mitarbeiter selbst beeinflussbar.WahlenEin Schwerpunkt der Arbeit des Hauptamtes wardie Organisation der Durchführung der Oberbürgermeisterwahlam 13.04.2008. Die Stadt war in22 Wahlbezirke eingeteilt. Insgesamt konnten inden 22 allgemeinen Wahlvorständen und 3Briefwahlvorständen 279 Wahlhelfer aus derBevölkerung und den Beschäftigten der Stadteingesetzt werden.Bei dieser Wahl setzte sich der allgemeineTrend, dass immer weniger Bürger ihr demokratischesRecht wahrnehmen, ihre eigenen örtlichenkommunalen Vertreter zu wählen, nicht fort.Wahl Wahlberechtigte Wähler WahlbeteiligungOB 1994 28 691 20 427 71,2 %OB 2001 29 830 13 388 45,4 %OB 2008 29 483 13 508 46,1 %Der Wahlausschuss der Stadt hat in seiner öffentlichenSitzung am 16.April 2008 das Endergebnisfür die Wahl zum Oberbürgermeister vonWernigerode festgestellt. Die 13 508 gültigenStimmen verteilten sich wie folgt :Dr. Franke, Oliver 4 116Gaffert, Peter 7 567Schatz, Thomas 1 825Hauptamt


Dr. Franke30%Gaffert56%Schatz14%Peter Gaffert erhielt mehr als die Hälfte der gültigenStimmen, so dass keine Stichwahl erforderlichwar. Damit wurde Peter Gaffert für die Wahlperiode2008 bis 2015 zum Oberbürgermeisterder Stadt Wernigerode gewählt.2.1.3. PersonalDie Entwicklung der Mitarbeiterzahlen im Jahr 2008 stellt sich wie folgt dar:per 31.12.2007585per 31.12.2008581darunterBeamte 131. Angestellte 4112. Arbeiter 157davon Frauen 419zusätzlichzeitweilig Beschäftigte im Jahres Ǿ 8Auszubildende 14darunterVerwaltungsfachangestellte 8Gärtner 4Fachangest. f. Bäderbetriebe 1FA f. Med.-u. Info.dienste 1Der Stellenplan reduzierte sich zum Vorjahr um 14,61 StellenEntwicklung der Anzahl der Mitarbeiter imJahresdurchschnitt ohne ABM650600632 6276076005865855815502002 2003 2004 2005 2006 2007 2008Hauptamt


Aus diesem Schaubild ist zu erkennen, dass derseit 1991 laufende Prozess der Reduzierung desVerwaltungs- und Bewirtschaftungspersonalskontinuierlich fortgesetzt wurde.Da aber im Einzelfall auf bestimmten StellenErsatz geschaffen werden muss, um die gestelltenAufgaben in vollem Umfang erfüllen zu können,wurden im Jahr 2008 12 Mitarbeiter auffreigewordene Stellen und 23 Beschäftigte miteinem befristeten Arbeitsvertrag eingestellt. Insgesamtgab es 25 Abgänge und 35 Zugänge vonPersonal zuzüglich 4 Auszubildende.Mit Ablauf des Jahres 2008 wurden für weitere 6Mitarbeiter Änderungsverträge in Form von Altersteilzeitarbeitsverträgenabgeschlossen. Damithaben bis Ende 2008 insgesamt 113 Beschäftigteeinen Antrag auf Altersteilzeit gestellt. Insgesamthaben bis Ende 2008 76 Beschäftigte ihrAltersteilzeitarbeitsverhältnis beendet. Stellenplanmäßigund finanziell kommen im Jahr 2009weitere absolute Einsparungen zum Tragen.Zu ihrer eigenen Qualifizierung besuchten dieMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltunginsgesamt 114 Seminare und Lehrgänge mitinsgesamt 170 Teilnehmern. Zurzeit absolvierenzwei Mitarbeiter einen AI- Lehrgang. Zwei Mitarbeiterinnenhaben erfolgreich den AI- Lehrgangabgeschlossen Es wurden ein Inhouse- Seminareim Rahmen einer Lernwerkstatt für Nachwuchsführungskräftesowie ein Verwaltungskurzlehrgangdurchgeführt. Im Bereich Kindertagesstättennehmen 2 Mitarbeiterinnen an einemMontessori-Diplomlehrgang, 3 Mitarbeiterinnenan einem Lehrgang Leitungskompetenz und 1Mitarbeiterin an einer berufsbegleitenden Zusatzausbildungteil.Für die Lehrausbildung wurden 14.384,58 € aufgewandtsowie 51.082,01 € für Weiterbildungsmaßnahmen,davon insgesamt 13.815,98€ Fahrkosten.Im Rahmen der Berufsfindung, der Aus- undWeiterbildung, des Studiums der Verwaltungswissenschaftenund -ökonomie sowie derRechtswissenschaften wurden 186 Praktikumeinsätzefür Schüler, Umschüler und Studentenmit einem Zeitraum von 781 Wochen vorrangig inden Dezernaten Gemeinwesen, Ordnungswesenund zentrale Verwaltung sowie Betriebsbereichebereitgestellt. Für die Projekte Freiwilliges ÖkologischesJahr und Freiwilliges Soziales Jahr wurdenfür 6 Personen und 36 Einsatzmonate ca.4.800 € Eigenmittel eingesetzt.Im Jahr 2008 waren 21 schwerbehinderte Mitarbeiterbeschäftigt. Zusätzlich wurden 10 Mitarbeiterbeschäftigt, die den Schwerbehindertengleichgestellt sind. Damit konnte wieder die gesetzlicheVorgabe von fünf Schwerbeschädigtenauf 100 Beschäftigte erreicht werden.T€250002000015000100005000Entwicklung der Personalkosten2002219760210102006 2007 2008In der Summe 2008 sind mehrere Tarifanpassungenenthalten. So wurde zum 01.04.2008 dasEntgelt um einen Sockelbetrag von 50,00 € (EG10-15 = 48,50 €) aufgestockt und anschließendum 3,1% linear erhöht. Weiterhin erfolgte eineAnpassung von 100% in der EG 9 zum01.01.2008. Zum gleichen Zeitpunkt wurde dieAusbildungsvergütungen um 70,00 € angehoben.Laut Stadtratsbeschluss wurden Abfindungen inHöhe von rund 159 T € gezahlt. Leistungsentgeltwurde an die Mitarbeiter in Höhe von 115.585 €ausgeschüttet.Tourismus GmbH14 PersonenGemeinnützige Gesellschaft für 402 PersonenSozialeinrichtungenZur Vorbereitung einer Dienstvereinbarung mitdem Personalrat für die leistungsabhängige Entlohnungwurde eine Projektgruppe gebildet, die inmehreren Sitzungen insgesamt 6 Entwürfe diskutierteund letztlich unterschriftsreif verabschiedete.Erstmalig wurden die neuen Regelungen desTVÖD angewendet. Es wurden in einer Erprobungsphaseerstmalig Zielvereinbarungen abgeschlossen.Für das Jahr 2008 sollen die darausHauptamt


esultierenden Ergebnisse für eine Weiterentwicklunggenutzt werden.Im Jahr 2008 nahmen insgesamt 185 Mitarbeiter/innenan der vorgeschriebenen arbeitsmedizinischenVorsorgeuntersuchung teil.28 Erzieherinnen erhielten im Jahr 2008 eineSchutzimpfung entspr. Biostoff-Verordnung.Auf der Grundlage von Vereinbarungen wurdenfür folgende Fremdfirmen die Lohn- und Gehaltsrechnungenübernommen:2.1.4. EDV/ITInvestitionenAls größtes Vorhaben für das Jahr 2008 war dieVerlegung einer Lichtwellenleitung vom Bauhofzur Grünanlagenverwaltung in der Zaunwiesegeplant. Durch diese Maßnahme konnte eineTelefonunteranlage bzw. die Miete für eineStandleitung für die zu erneuernde Telefonanlageeingespart werden. Im Verlauf der Planungsarbeitengelang eine Vereinbarung über die Mitbeteiligungder Firma BCC. Diese hat mit der Stadteinen Vertrag über die zukünftige Breitbandvernetzungunserer Gewerbegebiete abgeschlossen.Im Nachtrag konnte so durch Kostenteilungerreicht werden, die Verwaltungsbereiche Grünanlagenund Bauhof direkt an das bestehendeVerwaltungsnetz anzuschließen. Die Realisierunghat einige Probleme bereitet. Nun könnenjedoch auch Leistung beanspruchende Programmeverwaltungsübergreifend bis in dieseBereiche geführt werden. Der gesamte Arbeitsablaufund die Kommunikation sind damit flüssigerund sicherer geworden.Des Weiteren wurden zum Jahresende 55 neuePCs beschafft, was ca. einer Erneuerungsratevon 25 % entspricht. Diese kann aber erst inFolgejahr umgesetzt werden.Ersatzinvestitionen mussten erfolgen auf Grunddes Ausfalls der Datensicherungstechnik. DieKlimaanlage für die Servertechnik musste in größeremUmfang repariert werden. Auch der e-Mail-Server und der Datenserver konnten nachder Beschaffung von Ersatzgeräten ausgetauschtwerden. In diesem Zusammenhang wurden auchweitere Serversysteme auf eine moderne Technologiegebracht. Durch die jetzt mögliche Virtualisierungvon Betriebssystemen konnten Hardwareressourceneingespart werden.SoftwareprojekteAuf dem Weg zur Doppik sind wir, auch wenn derStart für die Verwaltung noch um zwei Jahreverschoben wurde, ein gewaltiges Stück vorangekommen.So wurde in diesem Jahr die gesamteFinanzsoftware, die seit über 11 Jahren imEinsatz war, gegen ein modernes Softwaresystemausgetauscht, welches die Voraussetzungenfür die Umstellung auf eine doppelte Buchführungmitbringt. Das war eine Kraftanstrengung, dieDank der guten Vorbereitung und Begleitungdurch die Finanzmitarbeiter und EDV-Mitarbeitergrandios bewältigt wurde.Nachdem im vorigen Jahr die Loslösung derverknüpften IT-Kommunikation mit dem AltkreisWernigerode so erfolgreich gelungen war, wurdeder Internetauftritt der Stadt völlig überarbeitet.Mit einem neuen Gesicht zeigt sich die Stadt nunim Internet in einer repräsentativen Form. DieAnzahl der Seitenaufrufe bestätigen dieses Konzept.Als weiteres Globalisierungsprojekt im Rahmender e-Government- Konzeption wurde dasWohngeldverfahren landeszentral auf das LIZübertragen und wird nun über das Internet bearbeitet.Wichtig ist auch zu nennen, dass wir seit2008 eine der wenigen Verwaltungen sind, dieein Zertifikat erhalten haben, welches eine ordnungsgemäßeLizenzierung von Microsoft-Software bescheinigt.Insgesamt wurde von den 4 Mitarbeitern desEDV-Bereiches im Jahr 2008 wieder ein enormesArbeitspensum erfolgreich vollbracht, welche dasVerwaltungsgetriebe meist im Verborgenen amLaufen erhält!Hauptamt


2.2 Das Ordnungsamt2.2.1 Personenstandswesen - StandesamtBeurkundungen im Standesamt70060050040030020010002005 2006 2007 2008GeburtenEheschließungenSterbefälleGeburtengesamtdavon:2005 2006 2007 2008653 631 619 621234 214 236 214aus WernigerodeEheschließungengesamtdavon:419466100194174051221838340915616407407von außerhalbbeide in Wernigerode wohnhaftein Verlobter in Wernigerodeund einer außerhalbSterbefällegesamtdavon:347627341265626343239646328680beide außerhalb362 in Wernigerode wohnhaft gewesenEheschließungenInsgesamt gaben sich 407 Paare im WernigeröderRathaus das Ja-Wort, davon 34 Paare in denangebotenen Räumlichkeiten auf dem Schloss.Es wurden 621 Kinder in Wernigerode geboren.Der am häufigsten vergebene Jungenname warLuca, ihm folgten Leon und Max. Bei den Mädchenlag in diesem Jahr Marie auf Platz 1. Weiterhinerfreuten sich die Namen Sophie und Leoniewieder großer Beliebtheit..Ordnungsamt


2.2.2 Ordnungsangelegenheiten, Gewerbe und MärkteAllgemeine OrdnungsangelegenheitenDas SG allgemeine Ordnungsangelegenheitenübernimmt im Rahmen der örtlichen und sachlichenZuständigkeiten Aufgaben der allgemeinenGefahrenabwehr. Außerdem umfasst das Aufgabengebietschwerpunktmäßig die Gewerbeangelegenheitenund die Betreuung und Durchführungvon Märkten2007 2008→ Zwangsräumungen 7 12→ Verwarnungen im allgemeinen Ordnungsrecht 48 23→ Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen im allgemeinen Ordnungsrecht 95 98→ Verfügungen mit Androhung Zwangsgeld/Ersatzvornahme 2 0→ Reisegewerbetreibende Platzverweise 17 8→ Ermittlungen und Zuarbeiten Meldewesen/Gewerbe/Bußgeldstelle463 457etc.→ Anzeige ruhestörender Lärm 83 69→ Sicherungspflicht von Geländen und Grundstücken 17 13→ Einsammeln von ungenehmigten Werbeplakaten 67 42→ Pyrotechnikkontrollen 34 40→ Amtshilfe bei Hausdurchsuchungen 24 23→ Amtshilfe für Versicherungsträger (Zeugenaussagen) 7 9→ Kontrollen Hundehaltung, Hundesteuern 107 96→Kontrolle von Verschmutzungen der Straßen, Gehwege, Urwuchs,572 543defekte Zäune, Winterdienst, fehlende Hausnummern→ festgestellte wilde Müllverkippungen (verbotswidrig entsorgt) 372 354→Notöffnungen von Wohnungen 5 4→ Nachlassverbindlichkeiten 14 16→ Anzeigen und Verstöße auf dem immissionsschutzrechtlichen10 6Sektor (Lärm/Luft)→ Sperrmüll 324 m³ 170 m³→ Anzeigen und Verstöße auf dem Gebiet des Gewässer-, Boden-9 12und Naturschutzes→ Entsorgung von Reifen 106 201→ Genehmigte Lager- und Brauchtumsfeuer 129 107→ Ausnahmegenehmigungen (Hubschrauberlandungen) 4 460050040030020010002006 2007 2008Verwarnungen im allg.OrdnungsrechtOwig-AnzeigenErmittlung u ZuarbeitenAnzeige ruhestörender LärmKontrolle von VerschmutzungenMüllverkippungOrdnungsamt


Gewerbeangelegenheiten3503002502001501005002005 2006 2007 2008GewerbeanmeldungenGewerbeabmeldungenBereich StraßenreinigungIm Jahr 2008 wurden auf ca. 340 Straßen derWinterdienst und die Straßenreinigung durchgeführt.Die Kosten der Straßenreinigung wurdenauf ca. 6500 Gebührenpflichtige umgelegt. Eskonnten dadurch Einnahmen in Höhe von405.725,46 € erzielt werden, es sind daher - imVergleich zum Vorjahr 2007 - Mehreinnahmen inder Straßenreinigung in Höhe von ca. 5.900,00 €zu verzeichnen.Die Gesamtkosten für die Straßenreinigung undfür den Winterdienst betrugen ca. 641.000 €. DieKosten für den Winterdienst auf den Straßensowie die Papierkorbentleerung sind gemäßStraßengesetz des Landes Sachsen-Anhalt nichtgebührenfähig und können daher nicht übertragenwerden.Die Straßenreinigung erfolgte im Stadtgebiet vonWernigerode einschließlich der 3 Ortsteile Benzingerode,Silstedt und Minsleben. Die Straßeneinteilungin 4 verschiedene Reinigungskategorienje nach Verschmutzungsgrad der Straßenzügehat sich auch im Jahr 2008 sehr bewährt.Werterhaltung der Buswartehallen, Aufstellermit gotischem Bogen, Litfaßsäulen sowieStadtwächter an den OrtseingängenAn den Bushaltestellen im Stadtgebiet wurden imJahr 2008 - 23 Windschutzscheiben mutwilligzerstört. Für die Reparatur sowie die ReinigungsundWartungsarbeiten wurden insgesamt5.406,49 € benötigt (Neubau der Bushaltestellen– siehe Tiefbauamt).In der Werterhaltung befanden sich außerdemdie Aufsteller mit gotischem Bogen, die Litfaßsäulenund die Stadtwächter an den Ortseingängen.Die Kosten beliefen sich hierfür auf 1.200,00€.Märkte und andere VeranstaltungenSeitens des Ordnungsamtes wurden im Jahr2008 eine Vielzahl kultureller Veranstaltungenbearbeitet und betreut sowie diverse Märkte organisiert.Der Wochenmarkt mit seiner entsprechendenVersorgungsfunktion wurde in derRegel zweimal wöchentlich (dienstags und freitags)durchgeführt. Neben Spezialmärkten wiedem Geranien- und Töpfermarkt fand der WernigeröderWeihnachtsmarkt statt.160140120100806040200VerantstaltungenGestattungenMarktfestsetzungenSperrzeitverkürzungenWanderlager/Verkaufsveranst.Ordnungsamt


2.2.3 StraßenverkehrSchwerpunktaufgabe ist die Genehmigung vonAnwohner und Sonderparkkarten, sowie die Vergabevon Genehmigungen von Werbeaufstellern.Insgesamt ist über die letzten Jahre eine jährlicheSteigerung der Beantragungen zu verzeichnen.1000800600ContainerstellflächenAnwohnerkartenSonderparkkartenWerbeaufsteller40020002006 2007 2008Verträge zur Sondernutzung 2007 2008• genehmigte Stellflächen für Container 151 178• erstellte Anwohnerkarten (nur Hauptwohnsitz)855 915• Sonderparkkarten 561 671• Werbeaufsteller 90 110Ausgeführte verkehrsbehördliche Anordnungen:600500400300VerkehrsbeschränkungenBeschilderungenFahrbahnmarkierungen20010002006 2007 2008• Maßnahmen mit einer VerkehrsbeschränkungWernigerode (Gesamtsperrung, halbseitige Sperrung,Sperrung im Geh- und Radwegbereich)• Einzelbeschilderungen (einschl. Erneuerungenund Entfernung von Verkehrszeichen)• Fahrbahnmarkierungen einschließlich Fußgängerüberwegebezogen auf Straßenzüge, Parktaschenin WohngebietenSilstedtBenzingerodeMinsleben2006 2007 2008219 147 22616102701540420 380 463450 420 549Ordnungsamt


Entwicklung der Einnahmen an Parkgebühren400.000350.000300.000250.000200.000150.000100.00050.00002004 2005 2006 2007 2008Einnahmen in €2004 2005 2006 2007 2008357.340,60 EUR 273.337,69 EUR 289.121,50 EUR 305.277,13 EUR 326.932,602.2.4 Bürger-InfoDie Mitarbeiter/-innen registrieren die in Wernigerodewohnhaften Einwohner, um deren Identitätfeststellen und nachweisen zu können. Sie führenAufgaben für andere Behörden oder öffentlicheStellen durch, übermitteln Daten, erteilenschriftliche oder mündliche Auskünfte und erstellenStatistiken. Im Jahr 2008 wurde mit hohemArbeitsaufwand die Steueridentifikationsnummer(ID-Nr.) vom Bundesamt für Steuern eingeführt,so dass es auch zu einer Umstellung des Programmeskam.Zahlenmaterial in ca. Angabenim Jahr 2007 im Jahr 2008Lohnsteuerkarten- über Computer ausgestellte Lohnsteuerkarten22.260 22.713(LSK) und nachträglich ausgestellte LSK- bearbeitete LSK 4.008 4.847Meldeangelegenheiten- melderechtliche Vorgänge 10.200 12.200- Anträge Führungszeugnis 779 748Pass- und Ausweiswesen- Personalausweise 2.040 2.069- vorläufige Ausweise 282 283- Reisepässe 1.157 973Wehrpflicht- Erfassung der Anzahl von Wehrpflichtigen 185 100Gesamteinnahmen Bürgerinfo 102.137,40€ 102.573,48€Einnahmen ZentralkasseGesamtumsatz (Bar- und Kartenzahlungen) 210.265,81€ 208.941,33€Ordnungsamt


2.2.5 BrandschutzDie Aufrechterhaltung des vorbeugenden undabwehrenden Brandschutzes gestaltete sich imJahr 2008 für die Gesamtfeuerwehr Wernigerodesehr umfangreich.Im vergangenen Jahr wurden die Kameradenund Kameradinnen der Gesamtfeuerwehr derStadt Wernigerode zu 540 Einsätzen alarmiert,um Menschen und Tieren zu helfen sowie größereSachschäden zu verhindern oder abzuwehren.Durch zahlreiche Ausbildungen, Übungen undLehrgänge aller Kameradinnen und Kameraden,die in der Freizeit stattfinden, konnten auch inden Einsätzen hervorragende Leistungen abgerufenwerden. Dieses ist hoch anzurechnen, dadieses Ehrenamt nicht immer Lob und Anerkennungfindet.Zu dem guten Ausbildungsstand kommt aberleider auch ein geringer Personalbestand, welchertrotz guter Zusammenarbeit mit den Ortsteilenund der Werkfeuerwehr vem.motors nichtausreichend ist. Es gilt also auch im neuen Jahrdas Ziel, die Kameraden und Kameradinnen derGesamtfeuerwehr der Stadt Wernigerode zuverstärken.An den Wochentagen von Montag 06:50 Uhr bisFreitag 19:00 Uhr wird die Einsatzbereitschaftdurch die Hauptamtliche Wachbereitschaft im 24Stunden Dienst abgesichert, so konnten im vergangenenJahr 68,7 % der Einsätze abgedecktwerden.Die Entwicklung der Jugendfeuerwehr war imJahr 2008 hervorragend. Neben den Dienstenund erfolgreichen Wettkämpfen hatten die jungenFeuerwehrfrauen und –männer viel Spaß z. B.bei dem Museumsfrühling, dem Tag der offenenTür in der Landesfeuerwehrschule Heyrothsberge,dem Kinderfest der Kita im Stadtfeld, beimmdr-Fernsehauftritt oder auch bei Sport. In derGrundschule Stadtfeld wurde eine Kinderfeuerwehrgegründet.Einige Einsätze 2008:• Kellerbrand im Stadtfeld,• Wohnungsbrand in Benzingerode,• Schwerer Verkehrsunfall Auffahrt Nord,• Bungalowbrände Langer Stieg und Am Wiesenhang,• Löschhilfe Derenburg und Heudeber,• Großbrand Harzklinikum.Kräfte der Gesamtfeuerwehr Wernigerode140120100806040200Mitglieder Gesamtfeuerwehr116 120 120 11910 12 13 102005 2006 2007 2008Gesamtdav. WeiblichOrdnungsamt


Von den 119 aktiven Mitgliedern der Gesamtfeuerwehrwurden bis zum31.12.2008 folgende Einsätze/Einsatzstundengeleistet:400Einsätze Feuerwehr350300250200150100500Brände 06 Brände 07 Brände 08Hilfeleistungen06Hilfeleistungen07Hilfeleistungen08sonstigeEinsätze 06Benzingerode 2 3 5 3 7 0 0 0 3Minsleben 2 1 7 1 2 3 1 2 3Wernigerode 75 55 76 101 329 295 279 160 87Silstedt 3 1 7 4 2 6 1 5 7Gesamt 82 60 95 109 340 304 281 167 100Benzingerode Minsleben Wernigerode Silstedt GesamtsonstigeEinsätze 07sonstigeEinsätze 082.2.6 Verwarn- und BußgelderBereich Straßenverkehrruhender Verkehr40.00030.00020.000VerwarnungenBußgelderKostenbescheide10.00002004 2005 2006 2007 2008Gesamteinnahmen Verwarn-,Bußgelder2006 2007 2008285.084,73 309.790,64 € 283.457,873.0002.5002.0001.5001.0005000fließender Verkehr2005 2006 2007 2008Anzeigen gesamtdav. Bußgeldtatbeständedavon VerwarngeldtatbeständeOrdnungsamt


2.3 Grünanlagen/Friedhöfe/Wildpark/BauhofAufgaben im Jahr 2008 waren:2.3.1 Grünanlagen• Durchführung eines deutschlandweitenParkpflegeseminars „Fürstlicher Tiergarten“mit ca. 100 Beteiligten• Teilnahme am Landesprojekt (denkmalpflegerisch-touristischesNetzwerk) „Gartenträume– Historische Parks in Sachsen-Anhalt“• Betreuung von 1€ Maßnahmen• ständige Kontrolle, Pflege und Wartung der42 städtischen Spielplätze einschließlichKontrolle der Spielanlagen in Kitas und Schulen.• Beschaffung von Spielgeräten im Wert von15.000 €• Pflanzung von 60 Bäumen, 150 Sträuchern,500 Bodendeckern und 250 Rosen• Saisonbepflanzung von 18.000 Stück Frühjahrsblumen,20.000 Stück Sommerblumen• Ständige Kontrolle und Pflege von ca. 3000städtischen Bäumen (Verkehrssicherungspflicht)• Bürgerberatung zur Standsicherheit vonBäumen, zum Nachbarrecht und zur Gartengestaltung• Vergabe der ca. 50% der öffentlichen Grünanlagenan Dritte• Beräumung und teilweise Kompostierung vonca. 1500m 3 Grünabfall• ständige Beseitigung von Unrat und illegalenMüllverkippungen, Biotoppflege und Reinigungder Wertstoffcontainerplätze• Das Sachgebiet Grünanlagen hat den Statuseines anerkannten Ausbildungsbetriebes undbildet 6 Lehrlinge zu Facharbeitern für Garten-und Landschaftsbau aus.• Unterstützung städtischer Ämter und Einrichtungenbei der Durchführung von Veranstaltungenwie: Frühjahrsputz, Harzgebirgslauf,Stadtfesten, Bürgerparkveranstaltungen,Kindertag Lustgarten, Weihnachtsmarkt usw.2.3.2 Bereich FriedhöfeÜbersicht Beisetzungen250200ErdUrne1501005002002200320042005200620072008Im Bereich des Friedhofs haben im Jahr 2008Maßnahmen des Kostensenkungsprogrammsgegriffen, u. a. kam es auch zum Personalabbauin diesem Bereich. Die Stadt ist bestrebt Maßnahmenzur Aufwertung des Friedhofs und damitzur Attraktivitätserhöhung durchzuführen, u. a.wurde eine bedarfsgerechte neue Beisetzungsfläche(Birkenwäldchen) geschaffen.Grünanlagen, Friedhöfe, Wildpark, Bauhof


2.3.3 Wildpark ChristianentalDer Heimattiergarten „Christianental“ setzte mit 5Mitarbeitern und einem Jugendlichen im freiwilligenökologischen Jahr die Arbeiten in der Hegeund Pflege von 130 Wildtieren in 50 Arten und 70Haustieren in 10 Rassen fort. Die Verbundenheitder Besucher des Wildparks mit ihrer Einrichtungkommt auch mit einem Spendenaufkommen inHöhe von 23.900 € zum Ausdruck. Weiterhinwidmet sich der Wildpark intensiv dem Schutzstark bedrohter Arten. So verfolgen wir die artgerechteHaltung und Zucht von gefährdeten Greifvogelartenwie z.B. der Sumpfohreule, des Steinkauzes,der Wanderfalken Würgfalten und desRotmilans. Verletzte Wildtiere werden aufgenommen,ärztlich versorgt, gepflegt und nachMöglichkeit wieder ausgewildert.In enger Zusammenarbeit mit dem FördervereinWildpark Christianantal e.V. wurde ein Mäusehauserrichtet.Im Zusammenwirken der Kommunalen Beschäftigungsagentur,dem HEUREKA Bildungsseminarund unseren Mitarbeitern konnte ein neues Gehegefür die Muffel- Wildschafe errichtet werden.Weiterhin konnten durch die Unterstützung desFördervereins kulturelle Veranstaltungen wie• Ostereiersuchen für Kinder• Wildparkfest• Puppentheaterim Wildpark durchgeführt werden.2.3.4 BauhofStraßenreinigung/WinterdienstIm Rahmen der Verkehrssicherungspflicht undder Gewährleistung von Ordnung und Sauberkeitim Stadtgebiet wurden durch den Bauhof diePapierkorbentleerung ganzjährig und die Straßenreinigungauf ca. 160 km witterungsbedingtdurchgeführt. In Verantwortung des Bauhofesund der Unterstützung des SG Grünanlagen undFriedhöfe sowie eingesetzter Fremdfirmen wurdeauf ca. 300 Straßen und Fußwegen, 80 Brückenund Fußgängerüberwegen der Winterdienst imMehrschichtsystem durchgeführt. Dank der großenEinsatzbereitschaft der Mitarbeiter kam eszu keinen nennenswerten Unfallschäden.Instandsetzung städtischer ObjekteDie jährlich wiederkehrenden Arbeiten sind Daueraufträgevon allen Ämtern, dazu kommen nochEinzelaufträge, in denen sich das Leistungsspektrumdes Bauhofes widerspiegelt. Ein Großteilder Arbeiten sind Sofortreparaturen, wie z.B.Unterhaltung der Beschilderung und Reparaturvon Straßen und Gehwegen im Stadtgebiet. Zusätzlichwerden noch 3.500 Stück Straßeneinläufegereinigt, mindestens 4 x jährlich.Unterstützung städtischer Ämter und Einrichtungenbei der Durchführung von VeranstaltungenAuch im Jahr 2008 hat sich der Bauhof mit großemEngagement bei der Vorbereitung und Mitgestaltungvon städtischen Festen eingebracht.Dies waren:• Schlossfestspiele• Harzgebirgslauf• Weinfest• Weihnachtsmarkt• Museumsfrühling• Kindertag Lustgarten• Polizeimusikorchester• Rathausfest• Altstadtfest• Feste der VereineGrünanlagen, Friedhöfe, Wildpark, Bauhof


RecyclinghofEs wurden per 31.12.2008- 553 Container für 1.634,80 t Grünschnitt- 619 Container für 402,26 t Sperrmüll und385,35 t Altholz- 27 Container mit Presse = 81,42 t für Altpapier- 50 Container für elektrische Geräte- 49 Container = 136,20 t für Altmetall- diverse Waschmaschinen- diverse Kühlschränke- diverse Bildschirmgerätevom Abfallzweckverband bereitgestellt. Der Recyclinghoffindet in der Bevölkerung eine hoheAkzeptanz.180016001.634,801400120010008006004002000553Grünschnitt619385,35Sperrmüll undAltholz27 5081,42490AltpapierContainerTonnenelektrischeGeräte136,2AltmetallGrünanlagen, Friedhöfe, Wildpark, Bauhof


2.4 Stadtforst WernigerodeLiegenschaften, forstliche Planungen und hoheitliche AufgabenVerkehrssicherungspflicht- Auftragsvolumen Unternehmereinsatz -Euro2500019.389200001500014.600100003.7003.30050002.9001.2532.16202002 2003 2004 2005 2006 2007 2008JahrDer Stadtwald Wernigerode wird folgendermaßenbegrenzt:- im Osten vom Stadtgebiet Nöschenrode unddem Voigtstieg/Eisergrund- im Süden vom Zillierbach und der B 244- im Westen von der L 100- im Norden vom Stadtgebiet Hasserode.Dazu kommen die Waldgebiete am Agnesberg,am Horstberg, am Ratskopf und am Ziegenberg.Zur Sicherung der gesetzlich geforderten Waldbewirtschaftungwurde 2008 eine Inventur desStadtwaldes begonnen. Dieses als Forsteinrichtungswerkbezeichnete Fachgutachten gibt Aussagenüber 2.005 ha Baumbestand, über ökologischeBesonderheiten, zur Walderschließungetc. Weiterhin dient es als mittelfristige forstlichePlanung. Ohne die Nachhaltigkeit zu gefährden(Übernutzung), können z.Z. ca. 12.000 Festmetergenutzt werden; eine Menge die ca. 400 LKW-Ladungen entspricht. Daneben sind die Standorts-und die Waldbiotopkartierung Grundlageder Waldbewirtschaftung.Im Winter 2007 und im Frühjahr 2008 wütetenmehrere Stürme in Deutschland und verursachtenauch im Stadtwald erhebliche Schäden. DieBewältigung der Folgen war 2008 der Hauptarbeitsschwerpunkt(Schadholzaufarbeitung undAufforstung).Durch die direkte Grenze zum bebauten Stadtgebietund zu öffentlichen Straßen entstehenhohe Aufwendungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht,erhöhte Bewirtschaftungskostensowie eine Reihe nachbarschaftsrechtlicher Regelungen.Durch die Forststrukturreform im LandSachsen-Anhalt ist das SG Stadtforst zu einemgefragten Ansprechpartner in Sachen Wald,Forst und Holz sowie in Sachen Tourismus undNaturschutz in Wernigerode und Umgebunggeworden. Innerhalb der Stadtverwaltung wirddas Sachgebiet bei Planungen und Stellungnahmenbeteiligt.Weiterhin ist es für die Einhaltung des Feld- undForstordnungsgesetzes und des Waldbrandschutzesim Stadtwald Wernigerode zuständig.Es wurde eine illegal errichtete Rennstrecke beseitigt.Stadtforst


Forst- und JagdbetriebWalderneuerung und WaldpflegeAufforstung 2004 2005 2006 2007 2008Fläche Menge Fläche Menge Fläche Menge Fläche Menge Fläche Mengeha Stück ha Stück ha Stück ha Stück ha StückNadelwald 0,50 1.600,00 1,35 3.950,00 3,29 12.300,00 2,44 10.050,00 4,42 14.860Mischwald 1,20 6.050,00 1,60 8.400Laubwald 0,15 1.500,00 5,84 36.900,00 3,22 27.670gesamt 0,50 1.600,00 1,35 3.950,00 4,64 19.850,00 8,28 46.950,00 9,24 50.930• Pflanzung zur Erziehung standortsgerechterWaldbestände und zur Wiederbewaldung vonSchadflächen• Anlage, Reparatur, Rückbau und Entsorgungvon Wildschutzzäunen (1.660 lfm Neubau)• Abgabe von ca. 350 Weihnachtsbäumen (davon170 Bäume kostenfrei zur InnenstadtundOrtteilausgestaltung), ca. 1.300 kgSchmuckreisig sowie mehreren SchmuckundOsterbäumen (Schützenfeste)• Bereitstellung von verschiedenen Holzsortimentenfür die AFG Harz• Flächenvorbereitung für künftige Aufforstungsmaßnahmen(manuelle Räumung undmaschinelle Pflanzplatzvorbereitung)• JungbestandspflegeWalderschließung• Instandhaltung von Rückewegen auf einerLänge von ca. 4.900 lfm• Instandsetzung von Abfuhrwegen auf einerLänge von 5.550 lfm• geförderter Wegeausbau auf einer Längevon 3.900 lfm (2 Maßnahmen)• Neubau von mehreren Durchlässen sowiediverse Arbeiten zur Graben- und Durchlasspflegedurch eigenes Personal• Instandsetzung mehrerer BrückengeländerBild „Wegegrader“Waldschutz und Holzernte• Aufarbeitung der drittgrößten Schadholzmengeder letzten Jahre• am 02.03.08 verursachte Sturm „Emma“2.700 Fm Schadholz im Stadtwald• Borkenkäfermassenvermehrung verursachteca. 8.100 Fm Schadholz• Einsatz von biologischen Lockstoffen zur Ü-berwachung von Borkenkäferarten (Einsatzvon chemischen Mitteln entsprechend derWaldordnung)• erfolgreiche Schutzbehandlung der im Waldlagernden Holzpolter• weitere Auswirkungen:> erhöhter Aufforstungs- und Wegeunterhaltungsaufwand> zukünftig verringerte EinschlagsmöglichkeitenStadtforst


aufgearbeitete Schadholzmenge im Stadtwald Wernigerode21.257Holzmenge (Fm)9511.161 1866 1.2530 251 0 344.8063.5494.2789.667630 1.238 9828.1002.700Schadholz BorkenkäferSchadholz Windbruch2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008Kalenderjahr• Einnahmen aus dem Holzverkauf in Höhe vonca. 314.000 €• Einsatz von 3 regionalen Unternehmern imHolzeinschlag und in der Holzrückung (Auftragsvolumenca. 90.000 €)KostenentwicklungSachkostenentwicklung SG Stadtforst Wernigerode700.000EURO600.000500.000400.000300.000200.000100.00001993199419951996199719981999Einnahmen Vw-HH (€)Ausgaben Vw-HH (€)2000KalenderjahrJagd und Wild200120 02200320042005200620072008Der Abschussplan des Rotwildes konnte 2008 zu90 % erfüllt werden. Die Strecke des Rehwildeserhöhte sich gegenüber 2007 wieder deutlich undentspricht dem Abschussplan; entlastend für dieVerbisssituation und ein Zeichen für die Anpassungsfähigkeitgegenüber dem Luchs, der wiederholtnachgewiesen wurde und im Stadtwaldals heimisch bezeichnet werden kann. Der Bestandund die Strecke des Schwarzwildes könnenals durchschnittlich eingeschätzt werden.Das Muffelwild hat einen kleinen, konstantenBestand, leidet aber stark unter dem Beutedruckdes Luchses. Nach wie vor erschweren der hoheBesucherdruck und freilaufende Hunde dieJagdausübung. 17 Begehungsscheininhaber ausdem Raum Wernigerode und 5 Jagdgäste wurdenan der Jagdausübung beteiligt. Es wurden 3Gesellschaftsjagden durchgeführt.Das erlegte Wildbret wurde ausschließlich lokalund regional vermarktet (Abgabe an die Bevölkerung,an die Gastronomie und einen örtlicheWildhändler). Die Bejagung der Waschbären imStadtgebiet Wernigerode wurde koordiniert undweitergeführt. Der Bestand und die Schadensmeldungensind im Vergleich zu den Vorjahrenrückläufig.Weiterhin waren Mitarbeiter des Sachgebietesbei Wildunfällen und zur Tierkörperbeseitigungim Einsatz.Stadtforst


Schalenwildstreckeim Stadtwald Wernigerode74Stück38302527 27211613 147 810413329649454023 24 249 84642381245285434539 402418724114842623 2413436293RotwildMuffelwildRehwildSchwarzwild1996/19971997/19981998/19991999/20002000/20012001/20022002/20032003/20042004/20052005/20062006/20072007/20082008/2009JagdjahrNaturschutz und Erholung• Abstimmung mit der Unteren Wasserbehördeund dem Gewässerunterhaltungsverband zuFragen des Trinkwasserschutzes und derGewässerpflege (Gewässerschau)• Gewässerpflege; freischneiden von Uferzonenund räumen von Bachläufen• Pflege besonders schützenswerter Biotopemit Schwerpunkt im Kalten Tal• Unterstützung der Pilzkartierung Sachsen-Anhalt• Freihaltung von Waldwiesen durch Beweidungder Merino-Schafzucht Langenstein,durch motormanuelle Entbuschung und durchHeugewinnung (Nesseltal, Papental, Salzbergtalund Zwölfmorgental sowie Viermänner-und Hausmannswiese)• Beseitigung von ca. 15 m³ Müll und von illegalentsorgten Sondermüll (Kühlschrank,Waschmaschine, Autoreifen etc.)• Teilnahme am Frühjahrsputz• Reparatur von Erholungseinrichtungen wieSitzgruppen, Wanderhütten und Wanderplänen• Freischnitt am Aussichtspunkt Anna-Weg undUnterhaltung des Wanderwegenetzes mitSchwerpunkt Schloß- und Agnesberg• Teilnahme an der Jahreshauptversammlungdes Harzklubs Wernigerode• Unterstützung für den Wildpark Christianentaldurch Bereitstellung von Gehegematerial• Beschilderung von zwei Loipen mit einer Längevon insgesamt 13 km• Durchführung von 4 Beschäftigungsmaßnahmenmit insgesamt 20 Personen• Beteiligung am Parkpflegeseminar auf demAgnesberg (Personal und Maschinen)Stadtforst

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