Reiter spektrum saar - Anne Adam

reiter.spektrum.saar.de

Reiter spektrum saar - Anne Adam

Reiter

spektrum

Das informative

Magazin für Pferdesport an der

saar

Ausgabe 2

2009 / Jahrgang 2

Themen

Reitabzeichen

Vereins -

portrait

Top Thema

Kinder- &

Jugendseite

Galopprennen

Vereins -

geschehen

Termine

Löwen Classics in Braunschweig Freizeitreiter Top Thema Turniere


Andreas Woll

(Geschäftsleitung)


Inhaltsverzeichnis

INHALT

Vorwort und Impressum ...................................................................................... 4

Turniere

Vereinsinternes Frühlingsturnier beim RFV Dudweiler-Sulzbachtal ................................ 5

Das Saarland und die Löwen Classics 2009 in Braunschweig .................................... 6

Dressurwochenende auf dem Wiesenhof und alle waren gekommen ........................... 7

Ein Thron für König – TG Johanneshof Wehingen ...................................................... 8

Hallenturnier beim RV Rissenthal ........................................................................... 9

Ottweiler trotzte den Regenmassen ........................................................................ 10

Saarländische „Isy-Reiter“ erfolgreich in der Pfalz unterwegs ...................................... 11

Ein Pferdeleben

Max – einer der Ältesten im Saarland ..................................................................... 12

Portrait

Anuschka Zewe – eine saarländische Amazone auf Erfolgskurs ................................... 14

Reitabzeichen

Auf dem Linslerhof… ........................................................................................... 16

Top-Thema

Eine besondere Form des Reitsports: Der Galopprennsport ....................................... 18

Vereinsportrait

Reit- und Fahrverein Alstal Marpingen .................................................................... 20

Kinder- & Jugendseiten

Wir stellen uns vor: Jugend und Jugendarbeit im RV Ballern‚ 71 ................................ 21

Frederic Schenk erfolgreich in Fontainebleau am Start .............................................. 22

Reiten in Warendorf – ein Traum für jede Reiterin und jeden Reiter ............................. 22

Gewinnspiel ........................................................................................................ 24

Vereinsgeschehen

Ostereiersuchritt beim Wurzelbacher Ponyhof .......................................................... 23

RV Einöd – ein Verein in Bewegung ......................................................................... 38

Termine ............................................................................................................. 26

Who is who

Dirk Eichhorn vom RV Dillingen .............................................................................. 27

Galopprennen

Rennpferd Almano und Jockey Rebecca Schumacher – ein echtes Dreamteam ............. 28

Gewinnspiel ....................................................................................................... 29

Freizeitreiter

Fit für den ersten Wanderritt ................................................................................ 30

Ponyexpressritt – 20jähriges Jubiläum .................................................................... 36

Rumpelkiste ....................................................................................................... 34

Vorschau ........................................................................................................... 38

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3


VORWORT

Und schon sind wir mittendrin in der Freiland-Saison –

nach der Halle sehnen wir uns nach Sonne, Licht und Natur

4

IMPRESSUM

REITER SPEKTRUM SAAR erscheint vierteljährlich und liegt zur kostenlosen Mitnahme aus.

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Kontakt

Anne Adam SAWA-Magazinverlag

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

Telefon 06831/ 9665388 • Telefax: 06831/9665388

Mobil: 0178/9319375

anne.adam@sawa-magazinverlag.de • www.sawa-magazinverlag.de •

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Redaktionsleitung & Anzeigenleitung (verantwl.)

Anne Adam (aa)

Sportredaktion Christina Schneider (hch)

redaktion@sawa-magazinverlag.de

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S.HH. Wolf

Telefon 06831/9665388

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Layout, Gestaltung & Reproduktion

Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Saarbücken

WVD Druck + Neue Medien GmbH • St.Ingbert

Druck

Auflage

WVD – Druck + Neue Medien GmbH, St.Ingbert

5000 Stück, siehe auch www.sawa-magazinverlag.de

Der Verlag übernimmt keine Haftung für eingesandtes Redaktionsmaterial. Eingesandte Texte und Fotos unterliegen der

eventuellen redaktionellen Bearbeitung. Beiträge, die mit dem Namen des Verfassers gekennzeichnet sind, stellen nicht

unbedingt die Meinung des Verlages dar. Der Einsender haftet selbst dafür, dass die Beiträge frei von Rechten Dritter

sind.

Die Turniereiter freuen sich auf die

Außenplätze, die Geländereiter durchstreifen

Wald und Feld. Um wie viel

mehr Spaß macht das Reiten doch in

der „warmen“ Jahreszeit und auch die

Pferde genießen es, endlich wieder

raus zu können. Das Team vom Reiter

Spektrum Saar wiederum freut sich,

außer auf die vielen interessanten Turnierbesuche,

auch auf die gute Mitarbeit

der vielen Vereine, die uns fleißig

ihre Texte zu den verschiedenen Veranstaltungen

schicken. Da wir nicht immer

und überall sein können, erleichtert

das doch unsere Arbeit erheblich,

und wir möchten doch gerne das große

Spektrum des saarländischen Reitsports

abdecken. Es gibt so viele Talente,

über die es sich zu berichten

lohnt; so viele interessante Veranstaltungen

– und da rede ich nicht nur von

den großen Spring- und Dressurturnieren

– die da teilweise im Verborgenen

organisiert und ausgeführt werden.

Wir sind stolz, darüber berichten zu

können. Wir, das Team vom Reiter

Spektrum Saar.

Anne Adam

Redaktionsleitung

Optik

Peter Bechtel

Ray · Ban

DOLCE & GABBANA

66538 Neunkirchen · Bahnhofstraße 48

Telefon 0 68 21 / 2 60 10


Am Sonntag, 29. März, lud der RFV

Dudweiler-Sulzbachtal zu einem

vereinsinternen Frühlingsturnier ein.

Zu den speziell für die Kinder und

Jugendlichen ausgeschriebenen Einsteigerprüfungen

dieser Traditions -

veranstaltung gehörte unter anderem

der einfache Reiterwettbewerb. In der

ersten Abteilung der Jugendreiterprüfung

siegte Natalie Spier auf Comtes,

Zweite wurde Carolin Fuhrmeister auf

August und Dritte Betty Schaumburg

auf Lapis. In der zweiten Abteilung

dieser Prüfung hatte Louisa Wölfinger

mit Ivan und der Wertnote 7,1 die Nase

vorn. Die nächste Abteilung gewannen

Laura Mathieu und Lapis. Auch die

Reitschüler, die noch nicht galoppieren

können, durften am Reiterwettbewerb

teilnehmen. Eigens für sie bot der

Gastgeberverein eine Jugendreiter -

prüfung nur mit Schritt und Trab an.

Die Sieger dieser vier Abteilungen

waren Celine Glutting, Natalie Aach,

Maike Potel und Cama Siemann. Den

Dressurreiter-Wettbewerb entschied

das Reiter-Pferd-Paar Vanessa und

Bondy siegreich für sich. Knapp abgeschlagen

belegte Carolin Fuhrmeister

den zweiten Platz. Rang drei ging hier

an Jasmin Götz. Die Veranstaltung, die

von 14 bis 18 Uhr in der Reithalle des

Gastgebervereins stattfand, lockte

zahlreiche Besucher an.

(hch)

Auch Carolin Fuhrmeister

(hier beim Vereinsturnier 2008 auf Bondy)

ging erfolgreich für ihren Heimatverein

an den Start

Foto: Autor (hch)

TURNIERE

Vereinsinternes Frühlingsturnier beim

RFV Dudweiler-Sulzbachtal

Nachruf

Der Reiterverein Neunkirchen e.V. trauert

um seinen langjährigen Präsidenten

Herrn Franz-Josef Diedrich

der am 2. März 2009 im Alter von 75 Jahren

verstorben ist.

Wir verlieren in ihm einen engagierten und

pflichtbewussten Menschen, der uns immer mit

Rat und Tat zur Seite stand.

Wir werden ihn stets in guter Erinnerung behalten.

Der Vorstand und die Mitglieder des Reiterverein

Neunkirchen e.V.

5


Fotos von oben nach unten

Werner Heyne

auf All America

Andreas Woll

auf Flying Robert

Melisande Kletscher

auf Caceres

Alle Fotos Autor: (hch)

VORWORT

TURNIERE

Das Saarland und die Löwen

Classics 2009 in Braunschweig – Team-Championat der

6

Landesverbände und Deutschland-Cup der Landesmeister

Wie gewohnt boten auch die achten

Löwen Classics, die vom 12. bis 15.

März in Braunschweig stattfanden,

wieder Top-Sport im Parcours und

Viereck. Highlight des internationalen

Vier-Sterne-Turnier in beiden Disziplinen

war die Premiere des Team-Championats

der Landesverbände und dem

Deutschland-Cup der Landesmeister.

Inoffiziell als Deutsche Meisterschaft

der Mannschaften gehandelt, war es

für jeden Landesverband eine Ehre, am

Team-Championat teilnehmen zu dürfen.

Auch das Saarland hatte erfreulicherweise

eine Einladung zu diesem

herausragenden Event erhalten und

brachte mit Werner Heyne (RFV Dudweiler-Sulzbachtal)

auf All America,

Melisande Kletscher (RV Gersweiler

am Alten Wasserturm) auf Caceres

sowie Andreas Woll (RFV Neunkirchen-City)

auf Flying Robert drei

erfolgreiche Reiter an den Start. Insgesamt

16 Bundesländer-Teams kämpften

im Team-Championat um den Sieg.

Zwei verschiedene Umläufe der

schweren Klasse mit Fehler-Zeit-Wertung

musste jedes Mannschaftsmitglied

absolvieren. Nur die zehn besten

Mannschaften schafften es dabei in die

zweite Runde. Obwohl alle drei Saarländer

im Parcours eine ansprechende

Leistung zeigten, reichte es am Ende

leider nicht für den Einzug ins Finale.

Den Sieg im Team-Championat holte

sich dann in einem spannenden Stechen

das Team aus Westfalen mit

Franz-Josef Dahlmann, Sarah Nagel-

Tornau und Klaus Otte-Wiese. Da das

Pferd des saarländischen Landesmeisters

Frank Andreas verletzungsbedingt

nicht einsatzfähig gewesen war,

hatte der Pferdesportverband Saar als

Vertreter Werner Heyne aufgestellt.

Mit seinem zweiten Pferd Princess trat

er dann ebenfalls in zwei Umläufen

der schweren Klasse an, musste sich

jedoch der Siegerin Sarah Nagel-Tornau

auf Cascavelle geschlagen geben.

Obwohl es für die Saarländer leider

keinen Sieg gab, waren alle drei auf

sich und ihre Pferden stolz. Auch Manfred

Reitmeier, der saarländische Landestrainer,

und Karl-Heinz Groß, der

Präsident des Pferdesportverbandes

Saar, die beide extra nach Braunschweig

gefahren waren, zeigten sich

mit der Leistung von Heyne, Kletscher

und Woll zufrieden. Schließlich hatten

zu der angetretenen Konkurrenz auch

Weltklassereiter wie Lars Nieberg,

Alois Pollman-Schweckhorst und Ludger

Beerbaum gehört. Über die neue

Bestmarke von insgesamt 32.000

Besuchern in der Braunschweiger

Volkswagen Halle freuten sich nach

vier anstrengenden Turniertagen

sowohl Turnierchef Axel Milkau als

auch der sportliche Leiter, Reitlegende

Hans Günter Winkler.

(hch)


Nach der Winterpause hat es

die saarländischen Spring – und

Dressurreiter am 03.– 05. April

zum großen Hallenturnier des

Reiterbundes 64 Saarlouis auf

die Anlage Wiesenhof gezogen.

Aber auch viele Reiterfreunde

kamen aus der Pfalz und

Luxemburg.

Die Reithalle konnte das Flair des

großen Sports vermitteln und die

Restauration ließ keine Wünsche

offen. Insgesamt 32 Prüfungen waren

ausgeschrieben, von der Nachwuchsprüfung,

sowohl für Reiter als auch für

Pferde. Bis zu Prüfungen der Klasse S

war die Auswahl breit gefächert.

Nachdem am ersten Wochenende die

Springreiter die Halle für sich hatten,

waren am zweiten Wochenende die

Dressurreiter an der Reihe und viele

große Namen standen auf der Teilnehmerliste.

Den Pony-Dressurwettbewerb Klasse

E, Qualifikation Pony-Cup gewann

Michelle Neuy vom RFV Dreiländereck

mit ihrem Pony Halenkino Girl mit

einer Wertnote von 7.40. Den 2. Platz

erritt sich Katrin Maurer von der RSG

Hofgut Breitenberg mit Angela`s

Marlo und 7.20, knapp dahinter mit

7,10 lag Julia Berkenbrink von der

RFG Gerensrech Altforweiler und

Danae.

In der Dressurprüfung der Klasse A

machten die Mädels Aileen Schwenk,

Marei Essig, Sabine Mlitz und Viktoria

Zimmermann vom RV Ensheim von

sich reden und belegten nicht nur

mehrfach die vorderen Plätze, auch

den Sieg nahmen sie mit nach hause.

Die L-Dressur zur Qualifikation

Zukunftspreis wurde von Viktoria

Zimmermann mit Las Palmas gewonnen,

dicht gefolgt von Sabine Mlitz mit

Donna Maria. Ein erfolgreiches

Wochenende für den RV Ensheim.

Auch Sibylle von Bomhard mit Le

Prince von der PSG Trier-Pellingen

schien den Erfolg gepachtet zu haben.

Sie siegte sowohl in der Dressurprüfung

Klasse M*, der M** als auch in

der S* und meinte dazu: „Der Tag war

golden. In Der S-Dressur habe ich

nicht damit gerechnet so gut abzuschneiden.

Mein Pferd ist zwar Ssicher,

aber ich glaubte das von mir

noch nicht.“ Den 2. Platz in der S-

Dressur sicherte sich Sandra Newedel-

Hilpisch vom Akad. RC a. d. Univ. d.

Saarlandes mit Rive Gauche, dritte

wurde Vanessa Siep von der DSG

Bliesgau mit Honnerups Red Fire.

Eine besondere Ehrung wurde Dagmar

Burgschweiger für 25 Jahre Engagement

beim Reiterbund 64 Saarlouis

erwiesen. Ohne solche Menschen gäbe

es keine Vereine und Turniere, da so

gut wie alle Arbeiten von Ehrenamtlichen

verrichtet werden.

TURNIERE

Dressurwochenende auf dem Wiesenhof

und alle waren gekommen

Michael Gessner aus Marpingen fand

anerkennende Worte für die Veranstaltung:

„Gut aufgemacht! Große Starterfelder

zeugen von guter Organisation

und Beliebtheit der Veranstaltung.“

(aa)

Auswahlergebnisse (Sieger)

Stilspringprüfung Klasse A*

Jennifer Reitnauer mit Granikos-Boy

RSG Berghof-Einöd

Ponystilspringwettbewerb Klasse E

Kathrin Kiefer mit Baby-lou

RFV Neunkirchen-City

Punktespringprüfung Klasse L

Thies Beyer mit Daca

RFV Illtal

Dressurwettbewerb Klasse E

Irene Weber mit Corsarin ES

RV Bliestal

Fotos von oben nach unten

Petra Ziegler mit Veston

Sibylle von Bomhard

mit Le Prince

Silke Eiffler mit Aponti

Alle Fotos: Susanne Wetzel

7


8

TURNIERE

Ein Thron für König – Pressewartin der TG Johanneshof

Wehingen gewinnt beim Heimturnier die E-Kür

Simin König, Pressewartin

der TG Johanneshof

Wehingen, erritt sich den

ersten Platz in der E-Kür

und den zweiten Platz in

der E-Dressur

Foto: (hch)

Für Turnierrichter Klaus Altmeyer

stand nach dem zweiten Hallenturnier

der TG Johanneshof Wehingen fest:

„Diese Veranstaltung ist eine Bereicherung

für die Region und vor allem für

die Dressurreiter ein echter Gewinn.“

Dabei hob er besonders lobend hervor,

wie viel Engagement und Herzblut dieser

noch junge Verein in seine Veranstaltungen

stecke. Auch das Niveau der

Ritte, die man vom 17. bis 19. April zu

sehen bekommen habe, sei durchweg

gut gewesen - vor allem im Dressurbereich.

Wie schon im vergangenen

Jahr bei der Turnierpremiere war das

Starterfeld auch dieses Mal in der

Dressur wieder größer und stärker als

im Springen. „So wie man beispielsweise

beim RV 71 Ballern vor allem

ans Springen denkt, bringt man unseren

Verein eher mit Dressur in Verbindung“,

erklärte Simin König, Presse -

wartin der TG Johanneshof Wehingen

und selbst erfolgreiche Dressurreiterin,

dieses Phänomen. Es gäbe zwar auch

in ihrem Verein Springreiter, diese

seien den Dressurreitern aber zahlenmäßig

unterlegen. König: „Genauso

verhält es sich bei unserem Turnier.

Obwohl wir ansehnliche Starterfelder

in den Springen hatten, waren die

Zahlen in den Dressuren einfach

besser.“

Da die Dressur auch beim

Verein selbst im Vordergrund

stehe, wolle man sich wahrscheinlich

auch darauf spezialisieren

und im nächsten Jahr

nur noch ein reines Dressurturnier

veranstalten.

„Da in den meisten Vereinen eher die

Springreiter die große Masse bilden

und die Turnierveranstalter daher

hauptsächlich Springprüfungen ausschreiben,

kommt die Dressur in vielen

Gegenden zu kurz. Da es in unserem

Verein nun einmal genau anders herum

ist, wollen wir in Zukunft verstärkt die

Ausrichtung von Dressurprüfungen

fördern“, so die Pressewartin. Bei der

zweiten Auflage ihres Hallenturniers

hatte die TG Johanneshof Wehingen in

diesem Jahr aber noch eine gemischte

Dressur- und Spring-Ausschreibung.

Insgesamt 17 Reit-, Dressur- und

Springprüfungen bis Klasse L standen

von Freitag bis Sonntag auf dem

Programm. Trotz des typischen

Aprilwetters, das der Veranstaltung an

den ersten beiden Tagen sintflutartigen

Regen und am dritten Tag warmen

Sonnenschein bescherte, kamen

sowohl die Teilnehmer als auch die

Zuschauer in Strömen. „Natürlich gab

es freitags und samstags wetterbedingt

gewisse Einbußen bei den Starter -

zahlen, aber sie hielten sich in Grenzen

und waren aufgrund des hohen Nennungsergebnisses

an sich zu verschmerzen“,

informierte Sascha Salm,

der auch in diesem Jahr wieder in

Wehingen die Meldestelle betreute.

Geradezu hochkarätig besetzt war der

Dressurbereich. So „kam, sah und

siegte“ zum Beispiel Dressurprofi

Arjan van Loon (TG. G. Hartungshof

Bliesransbach) auf Freixenet in der

L- Dressurpferdeprüfung. Mit einer

Wertnote von 7,6 verwies er Heike

Klein (Akad. RC a. d. Univ. d. Saarlandes)

mit A C'est Ci Bon und der Wertnote

7,4 souverän auf den zweiten

Platz. Dritter wurde Michael Gessner

(RFV Alstal), der sich auf Dorena

Anahita eine Wertnote von 7,2 erritt.

Auch die Mitglieder des Gast -

geber vereins feierten große

Erfolge.

So gewann beispielsweise Simin König

auf ihrer Schimmelstute Loona die

E-Dressur Kür vor Vereinskameradin

Karin Schmitt auf ihrem Pferd Flavia.

In der E-Dressur belegte König gleich

hinter ihrer siegenden Vereinskameradin

Alexandra Guillaume den zweiten

Platz. Auch Myriam Johannes, die erste

Vorsitzende der TG Johanneshof

Wehingen, hatte „einen guten Lauf“.

Sie erritt sich hinter Vereinskameradin

Petra Biehl den zweiten Platz in der

A-Dressur und schaffte es zudem in der

L-Dressurpferde auf Rang vier. Natürlich

stellten die aus nah und fern angereisten

Gäste ebenfalls reiterliches

Können unter Beweis und sammelten

Platzierungen. So siegte Anna Diener

(RV Bischmisheim) in der L-Dressur

auf Trense, in der L-Dressur auf Kandare

holte sich Chantal Freudenreich

(RSV Völklingen) die goldene

Schleife. Rang eins in der Springpferdeprüfung

der Klasse L ging an Janina

Hammes vom RV Heidwaldhof. Gleich

hinter ihr platzierten sich Markus Lunkes

(TGS Lunkeshof) und Philipp Vollet-Bergerforth

(RSV Schwalbach) auf

dem zweiten und dritten Platz. In

einem spannenden Stechen holte

Nancy Muller auf Sulawesi Dreams im

L-Springen einen weiteren Sieg für den

Gastgeberverein. „Der Verein freut sich

natürlich gleichermaßen über die Platzierungen

im Springen wie auch in der

Dressur“, kommentierte Pressewartin

König strahlend die Erfolge der Vereinsmitglieder.

(hch)


Mit über 70 Starts in zwei Geländeritten

der Klassen E und A feierte der RV

Rissenthal am Sonntag, 29. März,

seine gelungene Premiere als Ausrichter

von Geländeprüfungen. „Die Idee,

auf unserer Anlage auch Geländeprüfungen

auszurichten, kam von Fritz

Lauermann und dem neuen Vorstand“,

erzählt Roland Jager vom Gastgeberverein.

Da aber auch viele Vereinsmitglieder

und Einsteller ihr Interesse an

Geländeprüfungen bekundet hätten, sei

entschieden worden, sich an der Ausrichtung

einer solchen Veranstaltung

zu versuchen. Man habe extra mobile

Natursprünge gebaut, um diese im

Winter nach Bedarf in die Halle und

im Sommer auf die Koppel oder den

Platz stellen zu können. Zu ihnen

gehören Hütte, Rampe, Holzbank und

Wassergraben. Federführend war hier

Parcourschef Fritz Lauermann: „Im E-

Geländeritt sind es neun Hindernisse à

90 Zentimeter und im A-Stilgeländeritt

elf Hindernisse à 100 Zentimeter. Auch

ein Wassergraben, bestehend aus drei

eingelegten Stangen, ist dabei.“ Dieser

könnte für viele die Klippe im Parcours

sein, denn nicht jedes Pferd

überspringe ein derartiges Hindernis

problemlos. Rechtzeitig zum Turnier

konnte auch die neue Reiterklasse mit

Blick in die Halle fertig gestellt werden.

Lauermann: „In Kürze feiert der

neue Wirt hier Eröffnung und dann

wird die Reitanlage durch eine ansprechende

Gastronomie weiter aufgewertet.“

Ebenso gut wie die sonntags ausgeschriebenen

Geländeritte wurde

auch der vorbereitende Lehrgang mit

Sandra Simon samstags angenommen.

„Wir hatten insgesamt 29 Kursteilnehmer,

darunter bekannte und neue

Gesichter“, freute sich Simon, die

selbst seit vielen Jahren zur Liga der

aktiven „Buschreiter“ gehört. Natürlich

traten auch viele der Lehrgangsteilnehmer

gleich beim Turnier an, um

ihre neu gewonnenen Kenntnisse zu

überprüfen. Simon: „Die Leistungen

beim Lehrgang und beim Turnier

waren nicht nur gut, sondern zugleich

ein erfreulicher Ausblick auf die Sai-

son.“ Gewonnen wurde der E-Stilgeländeritt

am Ende von Anna Strate (RV

Saargau-Merzig) auf Fiona. Der Sieg

im A-Stilgeländeritt ging an Klaus

Conrad vom RV 71 Ballern mit Tom.

Neben den Geländeritten standen noch

vier Dressuren und Springen der Klassen

E und A auf dem Programm. Einen

Sieg für den RV Rissenthal holte Werner

Gleser im A*-Stilspringen. Mit

Cinderella und der Wertnote 8,0 verwies

er Lara Hanslik vom RFV Losheim

mit Rising Star (Wertnote 7,7)

und Sabine Doliwa vom RSV Fröhnerhof

mit Cadiz (Wertnote 7,5) auf die

nachfolgenden Ränge. Auch Angelina

Lehnert, die zwar für den RFV Losheim

startet, ihr Pferd aber in Rissenthal

eingestallt hat, wusste ihren Heimvorteil

zu Nutzen. So sicherte sie sich

TURNIERE

Beim Hallenturnier des RV Rissenthal waren die

„Buschreiter“ das Maß aller Dinge

im A*-Stilspringen mit ihrem „Leihpferd“

A Latino Lover den vierten und

mit ihrem eigenen Pferd Peperino den

fünften Platz. Auf ihrem 10-jährigen

Wallach, den sie liebevoll Peppi nennt,

trat sie auch im Stil-Geländeritt der

Klasse E an. Obwohl es in dieser Prüfung

nicht für eine Platzierung auf den

vorderen Rängen reichte, war sie

zufrieden: „Da Peppi früher im Parcours

immer nur Männchen gemacht

hat, also gestiegen ist, und wir dann

von den Richtern abgeklingelt wurden,

freue ich mich jetzt über jeden problemlosen

Ritt mit ihm. Wenn es mit

ihm so erfolgreich weiter geht wie es

letztes Jahr aufgehört hat, als ich bei

vier Starts auch vier Mal platziert war,

wäre das natürlich der größte Erfolg.“

Besonders erfolgreich für den RSV

Fröhnerhof war Nachwuchsreiterin

Lisa Hemmer am Start, die gleich zwei

goldene Schleifen mit nach Hause nehmen

durfte. So gewann sie auf Gordino

XX nicht nur den Dressur-, sondern

auch den Stilspringwettbewerb der

Klasse E souverän. (hch)

Auswahlergebnisse (Sieger):

Dressurwettbewerb der Klasse E

Lisa Hemmer mit Gordino XX

RSV Fröhnerhof

Dressurprüfung der Klasse A

Christina Franken mit Santa Monica 27

RV 71 Ballern

Stil-Springprüfung der Klasse A*

Werner Gleser mit Cinderella 510

RV Rissenthal

Stil-Geländeritt der Klasse E

Anna Strate mit Fiona 281

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Angelina Lehnert freute

sich aus besonderem Grund

über ihre Platzierung mit

Peperino

Auch Laura Hähne

(VSG Saarpfalz) war mit

Whitney in Rissenthal dabei

Fotos: (hch)

9


Astrid Kaspar vom

RFV Lindenhof Nuhweiler

gewann die A-Dressur

Petra Jung (RFV Alstal)

belegte in der A-Dressur

den vierten Platz

Alle Fotos: (hch)

VORWORT

TURNIERE

Reitturnier des RFV 1970 Ottweiler

trotzte den Regenmassen

10

Dass die Reiter durchaus regentauglich

sind, bewiesen sie am Samstag, 28.

März, und Sonntag, 29. März, beim

großen Hallenturnier des RFV 1970

Ottweiler. Denn da es zeitweise in Strömen

regnete und der Gastgeberverein

nur eine Reithalle besitzt, konnten sie

zwar vor Prüfungsbeginn alle gemeinsam

in der Halle abreiten, mussten ihre

Pferde dann aber bis zu ihrem Einsatz

draußen auf dem Abreiteplatz weiter

vorbereiten. Gerhard Ringling, der

erste Vorsitzende des RFV 1970 Ottweiler,

nahm es gelassen: „Da es ein

Hallenturnier ist und es nur um das

Abreiten geht, ist es glücklicherweise

nicht ganz so dramatisch. Natürlich tut

es mir für uns als Turnierausrichter und

für die Reiter als Turnierteilnehmer

leid. Ändern können wir am Wetter

aber nichts.“ So brauche er den Außenplatz

wenigstens nicht zu nässen und

könne das Wasserfass wieder ruhigen

Gewissens wegstellen, scherzte er.

Insgesamt 19 verschiedene Reit-, Dressur-

und Springprüfungen standen an

den beiden Tagen auf dem Programm.

Da der RFV 1970 Ottweiler großen

Wert auf die Förderung des Nachwuchses

legt – und zwar unabhängig

davon, ob es sich um vereinseigene

oder fremde Jugendliche handelt – war

das Turnier hauptsächlich auf sie als

Teilnehmer ausgerichtet. Wie effizient

die Reitausbildung im Gastgeberverein

ist, stellten gleich mehrere Mitglieder

des RFV 1970 Ottweiler eindrucksvoll

unter Beweis. Vor allem in den Platzierungslisten

der verschiedenen Reiterwettbewerbe

waren die Nachwuchsreiter

zahlreich vertreten. Auch die ersten

drei Plätze in der Führzügelklasse gingen

an die Lokalmatadore des gastgebenden

Vereins. So siegte hier Anna-

Lena Burghardt auf Lumpatius

Vagabundus vor ihren Kameradinnen

Vanessa Dahl auf Mary Poppins und

Carolin Selle auf Lord Halifax. „Im

Großen und Ganzen haben wir hier in

allen Prüfungen ansprechende Ritte

gesehen“, urteilte das Richterkollegium

einstimmig. Gerade im Dressurbereich

seien einige Reiter und Pferde

mit Potential dabei gewesen. In der

Dressurprüfung der Klasse A hatte

Astrid Kaspar siegreich die Nase vorn.

Die Amazone vom RFV Lindenhof

Nuhweiler setzte sich mit ihrer Stute

Lavinia souverän gegen die Konkurrenz

durch und erhielt für ihre dressurmäßige

Leistung verdient die Wertnote

7,2. Hinter ihr platzierten sich Lynn

Maes (C. Equestre Pegasus) mit

Cooper und Heike Klein (Akad. RC a.

d. Univ. d. Saarlandes) mit A C'est Ci

Bon auf den Rängen zwei und drei.

Vierte wurde Petra Jung vom RFV

Alstal, die für ihre Vorstellung auf

Dorena Anahita die Wertnote 6,6

erhielt. Der fünfte Platz ging wiederum

an die Erstplatzierte, die diesmal Campari

unter dem Sattel hatte.

Über einen Doppelsieg durfte sich

Martina Selle, ebenfalls vom gastge-

Auswahlergebnisse (Sieger):

Stil-Springwettbewerb

der Klasse E mit Stechen

Vanessa Reinert mit Solange, RFV 1970 Ottweiler

Springwettbewerb der Klasse E

Tatjana Becker mit Ulix, RFV 1970 Ottweiler

Dressurpferdeprüfung der Klasse A

Petra Jung mit Dorena Anahita, RFV Alstal

Dressurprüfung der Klasse A

Astrid Kasper mit Lavinia 174

RFV Lindenhof Nuhweiler

benden Verein, an diesem Wochenende

freuen. Mit Lady Viola gewann sie souverän

beide Springreiter-Wettbewerbe.

Auch Nikola Böhmer (RG Großwieserhof

Auersmacher) nahm gleich zwei

goldene Schleifen mit nach Hause. Sie

siegte mit Sunny Boy sowohl im Dressurwettbewerb

der Klasse E als auch in

der Stil-Springprüfung der Klasse A*.

Im höchsten Springen an diesem

Wochenende, dem A**-Springen,

setzte sich das Pferd mit dem klangvollen

Namen Flying Fantasy durch. In

seinem Sattel saß Candy Glaus vom

PSC Linslerhof, der es als einziger fehlerfrei

ins Ziel schaffte. Gerade einmal

53.02 Sekunden brauchte das routinierte

Paar für seinen Nullfehlerritt.

Obwohl Kristopher Worcester (RFV

Heidelsburg) auf Nofretete alles gab,

kam er an das Ergebnis von Glaus nicht

mehr heran. Denn auch wenn er mit

42.28 Sekunden die deutlich schnellere

Zeit hatte, kostete ihn ein Abwurf den

Sieg. Mit 42.28 Sekunden und ebenfalls

vier Fehlerpunkten belegte Louisa

Zinßius (RFV Pirmasens/ Winzeln) am

Ende auf Lando den dritten Platz.

(hch)


Am Abend des Ostermontag lachte an

der SAGA-Reitschule Felsalptal in

Walshausen nicht nur das Spendenschwein,

auch Michaela und Werner

Schaefer freuten sich über ein gut

organisiertes erfolgreiches Islandpferdeturnier

mit Kinderfest.

Bei frühsommerlichen Temperaturen

tölteten, trabten und galoppierten an

die hundert Islandpferde mit ihren Reitern

in den verschiedenen Disziplinen

um Punkte und Schleifen.

Da in diesem Jahr nach dem neuen

Reglement des IPZV in Leistungsklassen

gestartet wird, nutzten gerade viele

Reiter aus dem Saarland dieses frühe

Turnier um sich und ihr Pferd zu klassifizieren.

Diese Möglichkeit nutzen in

den Töltprüfungen insbesondere Sonja

Meimeth mit Gösli vom Grenzland

(T2, 7,21 Punkte) und Katja Geiter

mit Hildingur (T2, 7,04 Punkte), Lilja

(T3, 6,78 Punkte) und Hákon vom

Sommerberg (T7, 6,59 Punkte), die

sich beide mehrfach in die höchste

Leistungsklasse qualifizieren konnten.

Ebenso konnten sich in den Viergangprüfungen

Caroline Winter mit Nótt fra

Kvistir (V2, 6,50 Punkte), Kathrin

Stollner mit Hervar vom Faulenberger-

Hof (V2, 6,37 Punkte), Marit Thiele

mit Ljomi vom Tiefenbachtal (V2,

6,46 Punkte) und noch mal Sonja

Meimeth mit Gösli vom Grenzland

(V2, 6,50 Punkte) die Leistungsklasse

1 erreichen.

Außer im Viergang, also Schritt, Trab,

Galopp und Tölt, konnte in Walshausen

aufgrund der großen Halle im Rahmen

der Fünfgangprüfungen Rennpass

präsentiert werden. Auch hier wurden

hervorragende Leistungen gezeigt,

sodass Dieter Becker mit Mörn vom

Grenzland und auch hier Sonja Meimeth

mit Fenna vom Grenzland und

Katja Geiter mit Stelpa vom Bucherbach

die höchste Leistungsklasse

erreicht haben.

Besonders Sonja Meimeth aus Bliesmengen-Bolchen

freute sich über diesen

Erfolg, da sie sich mit ihren beiden

Pferden einen Platz in der französi-

schen Nationalmannschaft sichern

konnte und auch bei der diesjährigen

Weltmeisterschaft der Islandpferdereiter

in der Schweiz starten kann.

Neben den schon traditionellen Wettkämpfen

in der großen Reithalle der

SAGA-Reitschule Felsalptal hatte der

IPZV Südwestpfalz dieses Mal zum

ersten Mal einen Trailparcour auf der

neuen kleinen Ovalbahn ausgeschrieben.

Pferd und Reiter zeigten ihre

Geschicklichkeit und Mut beim Überwinden

von Holzwippen, Toren und

wilden Falterbändern.

So viel Mut wurde von den Kindern

auf dem Kinderfest mit Ponyreiten und

Streichelzoo nicht verlangt. Viel mehr

stand der Spaß am Klettern, Rutschen

und den ersten Reitversuchen im Vordergrund.

Da mit Salaten, Grillwaren und

Kuchen auch an das leibliche Wohl

aller Besucher und Teilnehmer gesorgt

war, konnte sich das Spendenschwein

des Stadtjugendring Pirmasens über

zahlreiches Futter freuen.

Birte Hager,

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des

IPZV Rheinland Pfalz Saar

Dickes Spendenschwein für

den Stadtjugendring Pirmasens

beim Frühlingsturnier des

IPZV Südwestpfalz e.V.

TURNIERE

Islandpferde

Saarländische Reiter mit ihren Islandpferden

erfolgreich in der Pfalz unterwegs

Martin Fuhrmann mit

Silki vom Grenzland

Michaela Schaefer mit

Svipur vom Grenzland

Claus Becker mit

Sparschwein

Fotos: Alle Fotos Dieter Becker

11


12

EIN PFERDELEBEN

Max – einer der Ältesten im Saarland

Noch ein paar Tage sollte er haben, als

ich Max Anfang der 90iger Jahre kennen

lernte. Max, ein alter, 91 cm kleiner,

stark übergewichtiger, schwer

atmender Shetlandponywallach, dessen

Online-Shop

www.da-sempre.de

Herzklappengeräusche man mit bloßem

Ohr hören konnte. Wirklich keine

gute Prognose. Er kam als Beistellpferd

zu mir und nach einiger Zeit

intensiver Pflege ging es ihm erstaunlicher

Weise zusehends besser. Ein

schlauer kleiner Kerl mit Menschenverstand,

der durch häufigen Besitzerund

Ortswechsel – er verbrachte sogar

ein Jahr in Österreich – gelernt hatte,

sich zu behaupten. Er hatte viel Unfug

im Kopf und es dauerte ewig, ihm zu

vermitteln, dass er innerhalb einer

begrenzten Fläche bleiben sollte.

Eigentlich war es unmöglich, etwas

gegen seinen Willen umzusetzen. Bei

Dingen, die er für unnötig hielt, z. B.

Hufschmied, war mit heftigster Gegenwehr

zu rechnen. Seinen eigenen Kopf

hatte er wohl früher schon, als er noch

auf dem Scheidter Berg stand und sich

dort oft davon machte. Auf einem Hof

in Ormesheim ließ man ihn gleich

mehr oder weniger frei rumlaufen.

Max war ein Kämpfer und selbst nach

einer Kolik, bei der er mehr tot als

lebendig am Boden lag, war er schon

wieder auf den Beinen und verlangte

nach Futter, noch ehe der Tierarzt

außer Sicht war. Einfach unkaputtbar;

der schafft noch die 50. Das hat er

dann doch nicht erreicht, dieser zähe

kleine Kerl, geschätzte 47 Jahre hatte

er auf seinem Buckel. Anfang Februar

war seine Zeit um, und er ging nach

ein paar milden, sonnigen Tagen auf

seiner Koppel bei Eschringen in den

Pferdehimmel. Danke kleiner Max für

die vielen schönen Jahre.

Heike Schmitt, Ensheim


Saarlands

Best-Top-Models

Modenschau in der Bliesgau-

Garage – Reitsport Beyer stellt

die neuen Kollektionen für

Frühjahr und Sommer vor.

Am 22. April war es endlich soweit:

Die Modenschau des Jahres mit Top-

Labels wie Animo, Cavallo, Esperado

und Pikeur. Auch die neuen GPA-Jakkets

waren mit im Programm. Schicke,

trendige Reitsport- und Freizeitbekleidung

wurde von jungen saarländischen

Reitern vorgestellt. Die „Models“

schienen im Leben nie etwas anderes

gemacht zu haben, so souverän promenierten

sie über den Laufsteg. Reitsport

Beyer hatte mit den jungen Leuten

zuvor Catwalktraining gemacht

und dafür gesorgt, dass auch die Frisuren

optimal zum modernen Outfit passten.

Dafür zeichnete die Fa. Haarszenario

aus Erfweiler-Ehlingen

verantwortlich, die die Haare typgerecht

gestaltet haben. Die ganze Organisation

lag in den Händen von Reitsport

Beyer und alles ist perfekt

abgelaufen. Optik Bechtel stattete die

Models mit Designer-Sonnenbrillen

aus, so dass das Ganze noch einen

besonderen Kick bekam.

Besonders aufgefallen ist der neue

innovative TRETORN Advance

Riding Boot, ein Stiefel der neuen

Generation, der 2008 einen Designerpreis

erhielt.

Das neue Trend-Label Esperado verspricht

zu einem Renner zu werden;

qualitativ hochwertige Bekleidung und

Accessoires zu fairen Preisen und im

Saarland exklusiv erhältlich bei Reitsport

Beyer.

Die festlich dekorierten Verkaufsräume

der Bliesgau-Garage ließen internationales

Flair aufkommen; das köstliche

Fingerfood sowie die Weine und Sekte

vom Weingut Johler machten den

Abend perfekt.

Die Firma Stübben bot Beratung in

Sachen Sättel, so dass auch dieser

Bereich fachmännisch abgedeckt war.

Und das A-Focus Foto-Team Altenhofer

war ebenfalls vor Ort, vielen

ANZEIGE

bekannt durch ihre künstlerischen

Pferde- und Reiterfotos.

Ca. 300 Gäste nutzten die Möglichkeit,

sich über die neusten Trends zu informieren

und einen interessanten Abend

mit „Reitergesprächen“ zu verbringen.

Wer den Abend verpasst hat, ist selbst

Schuld, hat aber die Chance beim

nächsten Mal dabei zu sein, denn eine

neue Modenschau ist in Planung.

Exklusiv

im Saarland®

Foto oben: von links nach

rechts: Markus Beyer,

Karl-Heinz Bechtel u.

Martin Bitsch

Foto unten links:

The Boy Top-Models

Foto unten rechts:

Finale

Fotos: Fototeam Altenhofer

13


VORWORT

PORTRAIT

Anuschka Zewe – eine saarländische

Amazone auf Erfolgskurs

14

Sobald sie im Sattel sitzt und in den

Parcours reitet, ist sie voll in ihrem

Element. Trotz ihrer gerade einmal 21

Lenze gehört Nachwuchstalent

Anuschka Zewe im Springsport schon

zu den „alten Hasen“. Dabei ist sie

nicht nur Kennern der saarländischen

Reitsportszene ein Begriff, auch über

die Grenzen des Saarlandes hinaus ist

die sympathische Amazone längst

bekannt. „Dass ich als Kind überhaupt

mit Pferden in Berührung kam, habe

ich meinem Vater zu verdanken“, sagt

Anuschka im Rückblick. Denn als sich

Hans Zewe, der einen großen Stahlhandel

besitzt, im Jahre 1998 nach langem

berufsbedingtem Verzicht endlich

wieder ein Pferd zulegen wollte, war

seine damals elf Jahre alte Tochter

natürlich mit von der Partie. „Mein

Vater ist hauptsächlich Jagden und in

kleinerem Rahmen auch Springen

geritten, und suchte dann natürlich das

passende Pferd dafür“, so die junge

Frau, die für den RV Schaumberg startet.

Schließlich seien sie im saarländischen

Tholey bei German Schneider

gelandet, der damals selbst ein erfolgreicher

Springreiter war. „Als German

mich dann kurzerhand mal ‚aufs Pferd

geschnallt‘ hat, war ich hin und weg.

Ich glaube, in diesem Moment bin ich

endgültig mit dem Pferde-Virus infiziert

worden“, erinnert sich Anuschka

heute schmunzelnd. Zu Beginn ihrer

Reiterkarriere habe sie dann lediglich

ein bis zwei Mal in der Woche dort auf

dem Pferd gesessen: „Ich durfte immer

Mozart reiten, das Pony von Germans

jüngstem Sohn Felix.“. Auch der fast

gleichaltrige Felix, dem sie damals wie

heute freundschaftlich verbunden ist,

gehört ebenso wie sie zu den Aushängeschildern

des saarländischen Springsports.

Irgendwann habe ihr Vater das

Pony dann für sie gekauft, so dass sie

fortan fast täglich im Sattel saß.

„Als ich mit der Turnierreiterei

anfing, habe ich zunächst

hauptsächlich an Jugendreiterprüfungen

teilgenommen. Danach

bin ich in Springen und

sogar in Dressuren der Klasse

E gestartet.“

Trotz einiger Siege und Platzierungen

hielt sich ihr reiterlicher Erfolg damals

noch stark in Grenzen. „Vor allem in

der Dressur hatte ich einfach keinen

Stich“, gesteht sie lachend, „das war

einfach von Anfang an nicht mein

Metier.“ Daher habe es auch weder für

sie noch für ihren Vater jemals zur

Debatte gestanden, unter die Dressurreiter

zu gehen. „Ganz abgesehen

davon, dass ich im Springen einfach

besser war, fand ich die Dressur auch

immer schon viel zu langweilig.“ Als

sie der Ponyreiterei größenmäßig entwachsen

war, stand der Umstieg auf

Großpferde an. „Mit meinem ersten

Großpferd, das Little Joe hieß, bin ich

dann erfolgreich A- und L-Springen

geritten. Auch den Nachwuchscup im

Springen konnte ich ein Mal mit ihm

gewinnen“, so die engagierte Amazone.

Das habe natürlich nicht nur sie,

sondern auch ihren Vater sehr stolz

gemacht. „Damals wie heute wäre ich

ohne ihn aufgeschmissen“, sagt

Anuschka. Er stehe immer hinter ihr

und unterstütze sie. Als treibende Kraft

habe er ihre reiterliche Entwicklung

stetig vorangetrieben. Dabei habe er

sie nicht nur finanziell, sondern auch

mental gefördert und ihr immer die

nötige Motivation gegeben. Sie weiß

das große Engagement ihres Vaters

daher durchaus zu schätzen: „Dass er

meine Reiterei sponsert, ist nicht nur

schön, sondern auch unabdingbar.

Denn nicht nur der Unterhalt der

Pferde jeden Monat verschlingt geradezu

Unsummen. Auch die Teilnahme

an den für mich interessanten Turnieren

außerhalb des Saarlandes ist sehr

teuer, so dass ich das Ganze ohne ihn

als Sponsor nicht auf diesem Niveau

betreiben könnte. Deshalb bin ich ihm

für seine Unterstützung sehr dankbar.“

Auch der Rest der Mannschaft, zu der

unter anderem Pferdepflegerin Lisa

Kiefer und Bereiterin Caroline Kupfer

gehören, sind für Anuschka sehr wichtig.

Denn: „Ohne ein gutes Team, das

Hand in Hand arbeitet, geht es nicht.

Gerade auf den Turnieren bin ich auf

Unterstützung angewiesen und muss

mich auf ‚meine Leute‘ wirklich verlassen

können.“ Eine große Stütze ist

ihr auch Freund Maik Kellermeyer, der

sie – wann immer es ihm seine Zeit

erlaubt – zum Turnier begleitet. Bereits

seit eineinhalb Jahren sind die beiden

BWL-Studenten, die zusammen in

Saarbrücken wohnen, nun schon ein

Paar. „Maik hat früher selbst Turniere

geritten und ist sogar in Dressur -

prüfungen bis zur schweren Klasse

gestartet. Daher arbeitet er meine Pferd

zuhause des Öfteren mal dressur -

mäßig“, informiert Anuschka.

Trotz ihres reiterlichen Erfolges

hat sich die junge Saarländerin

nach dem Abitur gegen eine

Lehre als Bereiterin entschieden

und stattdessen in Saarbrücken

ein BWL-Studium

aufgenommen.

„Anders als vor einigen Jahren ist es

jetzt noch nicht einmal mehr so, dass

ich einer Bereiter-Lehre gänzlich abge


neigt gewesen wäre, aber ich wollte

einfach lieber etwas Solideres lernen.

Dazu kommt natürlich auch, dass ich

später einmal in den Stahlhandel meines

Vaters einsteigen soll und auch

einsteigen möchte. Eine solche Chance

geboten zu bekommen und sie ungenutzt

verstreichen zu lassen, wäre in

meinen Augen unklug. Außerdem

gefällt mir das BWL-Studium wirklich

gut, weil die Beschäftigung mit dieser

Materie sehr interessant ist“, begründet

sie ihre Entscheidung. Die 21-Jährige

liebt das eher entspannte Uni-Leben.

„Anders als in der Schule, wo alles

vorgegeben war, ist man an der Uni

quasi ‚sein eigener Herr‘. Hier kann

ich mir meine Kurse und Veranstaltungen

so legen, wie es für mich am

besten passt. Auch dass ich oft nicht

erst freitags, sondern schon donnerstags

zum Turnier fahren muss, lässt

sich organisatorisch regeln.“ Für sie

stehen vormittags die Uni, nachmittags

die Pferde und abends das Lernen auf

dem Programm – ein voller Terminkalender,

der viele überfordern würde.

Für die hübsche Brünette ist es aber

kein Problem, alles ‚unter einen Hut`

zu kriegen. „Mittags fahre ich dann

von Saarbrücken nach Tholey und reite

dann jeden Tag so viele Pferde, wie ich

zeitlich schaffe. Die übrigen Pferde

werden dann von Caroline, unserer

Bereiterin, geritten oder anderweitig

gearbeitet“, erklärt das Allroundtalent.

Derzeit hat Anuschka sieben Pferde,

mit denen sie regelmäßig an Turnieren

teilnimmt. Zu ihren beiden Erfolgspferden

Mon Amour und Paulin, denen

sie die meisten ihrer Siege und Platzierungen

verdankt, hat sie eine ganz

besondere Beziehung. Doch schon früher

gab es einmal ein Pferd, das

Anuschka nicht nur in besonders guter

Erinnerung geblieben ist, sondern auch

maßgeblichen Einfluss auf ihre Reiterkarriere

hatte: Gitte. Sicher noch vielen

saarländischen Springsportfans ein

Begriff, legte die heute 17-jährige

Schimmelstute den Grundstein für

Anuschkas Erfolg. „Gitte zu reiten war

für mich wirklich eine wegweisende

Erfahrung“, so die Nachwuchsreiterin.

In ihrem ersten S-Springen sei sie dann

auch noch zusammen mit Gitte und

Mon Amour an den Start gegangen.

Rund ein Jahr später habe sie Paulin

dazu bekommen, die dann gleich hinter

Mon Amour den zweiten Platz in

der Hierarchie eingenommen habe. Vor

knapp vier Jahren sei Gitte dann verletzungsbedingt

aus dem Leistungssport

ausgeschieden und gedeckt worden.

„Sie steht jetzt als Muttertier bei

uns auf der Koppel und hat bereits das

zweite Fohlen.“ Casio, ihr erstes Fohlen,

soll noch in diesem Jahr von

Andreas Rubly eingeritten und dann

später von Anuschka selbst auf Turnieren

vorgestellt werden.

„Gitte gab mir viel Vertrauen

und Sicherheit.“

In Anbetracht ihrer innigen Beziehung

zu Gitte ist Anuschkas Vorfreude auf

deren ersten Nachkommen natürlich

besonders groß. „Gitte war für mich

ein Top-Pferd. Sie war zwar heiß und

deshalb etwas schwierig, zog aber

immer zum Sprung. Auch wenn sie

öfter mal einen Fehler gemacht hat,

konnte ich mir immer sicher sein, dass

sie losspringt. Das hat mir viel Vertrauen

und Sicherheit gegeben. Irgendwann

war zwar ihre Grenze erreicht, so

dass sie mich nicht mehr weiter bringen

konnte, doch bis dahin habe ich

wirklich viel von ihr gelernt“, erzählt

die sympathische Amazone. Obwohl

ihr Vater wie auch die saarländische

Reitsportszene große Hoffnungen und

Erwartungen in das Nachwuchstalent

setzen, fühlt sie sich dennoch nicht

unter Druck gesetzt: „Darüber mache

ich mir auch gar keine Gedanken, denn

ich gebe immer mein Bestes. Entweder

es reicht oder es reicht eben nicht.“

Ihrem Vater könne sie es problemlos

auch sagen, wenn es ihr zu viel werde.

Außerdem lasse er ihr sowieso freie

Hand. Da ihr selbst der Erfolg jedoch

wichtig sei, mache sie sich öfter gern

selbst etwas Druck. „Das hält sich aber

alles noch im Rahmen“, so Anuschka.

PORTRAIT

Trotz unzähliger Starts in Springen der

schweren Klasse, kommt auch bei der

erfahrenen Turnierreiterin manchmal

ein bisschen Nervosität durch. „Bei

den eher ländlichen Veranstaltungen

bin ich überhaupt nicht nervös. Aber

bei so großen Events, wie beispielsweise

den Nationenpreisen, kann es

schon mal passieren“, gesteht sie. Mit

ihrem zehnten S-Sieg erhielt sie das

goldene Reitabzeichen, einen Überblick

über all ihre Siege und Platzierungen

hat sie allerdings schon lange

nicht mehr. Unvergessen seien aber für

sie besondere Veranstaltungen wie beispielsweise

der „Preis der Besten“ in

Warendorf. Hier konnte sich das saarländische

Springtalent im vergangenen

Jahr souverän gegen ein namhaftes

Starterfeld durchsetzen und den fünften

Platz belegen. „Dort mit reiten zu

dürfen und dann auch noch so gut

abzuschneiden, war wirklich ein tolles

Gefühl. Für mich war das bisher einer

meiner größten Erfolge“, erzählt sie.

Zu ihren großen Träumen und Zielen

gehört irgendwann einmal die Teilnahme

an einer Europameisterschaft

oder Olympiade. Anuschka: „Das wäre

sowohl für mich als auch für meinen

Vater wirklich eine ganz besondere

Auszeichnung und Ehre.“

(hch)

Fotos: (hch)

15


REITABZEICHEN

Reitabzeichenabnahme auf dem

Linslerhof

16

Großes Treiben herrschte am

01.03.2009 auf dem Linslerhof in

Überherrn. Doch diesmal stand nicht

das Romantikhotel mit seiner Gastronomie

im Vordergrund, sondern vielmehr

der ansässige Reitverein PSC

Linslerhof mit seinen Reitern und Pferden,

sowie den angereisten Prüfungsteilnehmern

aus den umliegenden Vereinen.

An diesem Tag stand alles unter dem

großen Slogan: Basispass und Reitabzeichen.

Der PSC Linslerhof unter der

Leitung von René Semel richtete diese

Veranstaltung aus. Geprüft wurde an

diesem Sonntag von Basispass bis hin

zum Reitabzeichen der Klasse II.

Morgens ab 10.00 Uhr ging es los.

Überall sah man aufgeregte Reiterinnen

und sogar einen mutigen Reiter

der sich der sich weiblichen Über-

www.

pferdebestattungen.

de

www.tierfriedhof-oberhausen.de

macht tapfer stellte. Dazwischen viele

Helfer, die sich um das Wohlergehen

der Pferde in der Vorbereitung und in

den Pausen kümmerten.

Pünktlich trafen die Prüfungsrichter

Frau Rosenzweig und Herr Staub auf

der Anlage ein. Und es ging dann auch

gleich mit der Dressurprüfung für das

Reitabzeichen Klasse IV los, der sich 6

Reiterinnen stellten. Ohne Pause ging

es weiter mit 3 Teilnehmern für das

Reitabzeichen Klasse III. Beendet

wurde die Dressur mit 3 Teilnehmern

der Klasse II.

Unter diesen war auch unser mutiger

Reiter, der sich unter der Vorherrschaft

der Weiblichkeit Sichtlich wohl fühlte.

Im Anschluss nach der Dressur folgte

der theoretische Teil der Prüfungen.

Hier zeigten in der Kategorie Basis -

pass 3 weitere Reiterinnen ihr Wissen

rund um Pferdehaltung und Pferdewissen.

Gleichzeitig standen die Teilnehmer

der Reitabzeichen dem Wissen

rund um Reitfehler, Verhalten und Einwirkung

auf das Pferd Rede und Antwort.

Waren alle vorher noch etwas

blass, freute man sich um so mehr über

die lachenden und etwas erleichterten

Gesichter nach der Theorie.

Nun galt es nur noch das Springen zu

überstehen. Nach einer kurzen Pause

wurde gemeinsam der Parcours in der

Halle aufgebaut. Auch hier wurde mit

Reitabzeichen der Klasse IV begonnen.

Danach waren die Klasse III Teilnehmer

dran, deren Parcours sich

lediglich in der Höhe unterschied. Im

Abschluss wurde der Parcours nur

minimal umgebaut und in der Höhe

verändert, so dass zügig die Reiter der

Klasse II starten konnten.

Gegen 17.00 Uhr hieß es dann: „Versammeln

in der Halle“. Die Richter

konnten voll Freude verkünden, dass

Ausnahmslos alle Teilnehmer in Ihrer

Kategorie bestanden hatten. Unter großem

Beifall des sehr zahlreich erschienenen

Publikums nahmen alle Reiter

Ihre Urkunde und Bewertung entgegen.

Dank auch unseren Helfern, die bei der

Ausrichtung mitgewirkt haben. Für die

verständliche Vorlesung der jeweiligen

Dressuraufgabe bedanken wir uns bei

Frau Hollinger, die ihre Sache nach

einer kleinen Startschwierigkeit dann

perfekt erledigt hat. Auch möchten wir

uns bei Herr René Semel bedanken,

der bereits im Vorfeld der Prüfung

durch Ausrichtung von Kursen und

Trainingsmöglichkeiten für eine perfekte

Vorbereitung gesorgt hat.

Bestanden haben:

den Basispass

Sarah Merk

Filipa Merk

Bianca Kiefer

das Reitabzeichen Klasse IV

Julie Birgensler Michelle Allekotte

Laura Waller Sarah Leidinger

Daniela Enhari Johanna Weber

das Reitabzeichen Klasse III

Anna Hamacher

Selina Rück

Candy Glaus

das Reitabzeichen Klasse II

Sabrina Weinland

Sandra Bauer-Both

Christian Busch

Herzlichen Glückwunsch den Teilnehmern

für Ihre bestandene Prüfung.

PSC Linslerhof

Candy Glaus


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17


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Eine besondere Form des Reitsports:

Foto oben:

Vollblutflachrennen in

Saarbrücken

Foto unten:

Sky Crusader

(Bes. Stall Saarbrücken),

für den eine 15köpfige

Besitzergemeinschaft

firmiert.

Fotos: Rennclub Saarbrücken

18

Galopprennsport – warum

besonders?

Besonders, weil hier das Pferd und der

Reiter nicht wie bei anderen Pferdesportarten

ständig zusammen trainieren,

sondern oft erst am Renntag aufeinander

treffen. Besonders deshalb,

weil dieser Sport prinzipiell einer einzigen

Pferderasse vorbehalten ist –

dem Englischen Vollblut. Daneben gibt

es Rennen für Ponys oder Reitpferde

zur Nachwuchsförderung, Araberrennen

zur Zuchtauslese. Besonders deshalb,

weil dieser Sport das Pferde- und

wettbegeisterte Publikum gleichermaßen

anzieht.

TOP-THEMA TOP-THEMA

Wo finden Galopprennen statt?

In Deutschland gibt es etliche Rennbahnen,

die je nach Bedeutung zu

Kategorie A, B oder C gehören. Sie

werden von Renn- oder Reit- und

Rennvereinen betrieben. Es gibt reine

Galopperbahnen oder kombinierte für

Galopp- und Trabrennen. Die meisten

Galopprennen werden auf Grasbahnen

gelaufen, daneben gibt es Sandbahnrennen

(Allwetterbahnen). Nicht jede

Bahn liegt jedem Pferd gleich gut,

manche Pferde bevorzugen Rechtsoder

Linkskurs, sind eher für engere

Bahnen geeignet oder brauchen lang

gestreckte Kurven.

Welche Pferde dürfen starten?

Normalerweise nur rein gezogene Englische

Vollblüter, deren Pedigree

(Stammbaum) sich lückenlos auf die

Stammväter und -mütter dieser Zucht

bis 1716 zurück verfolgen lässt. Rennen

für Reitpferde oder Ponys werden

gesondert ausgeschrieben. Die meisten

Vollblüter starten dreijährig erstmals,

es gibt auch Rennen für 2-jährige. Die

Vollblutzucht selektiert seit Jahrhunderten

u.a. auf Frühreife, die in einigen

Blutlinien besonders ausgeprägt

ist. Unter den Pferden gibt es Spezialis -

ten, so gibt es Flieger (kurze Distanzen)

und Steher (die in gleich bleibend

hoher Geschwindigkeit längere Distanzen

gehen können). Daneben spielt die

Bodenbeschaffenheit, die vor dem

Rennen mit einem Bodenprüfgerät

gemessen wird – man unterscheidet

zwischen hart, gut und weich, eine

Rolle. Nicht jedes Pferd kommt mit

jedem Boden gleich gut zurecht. Welches

Pferd für welches Rennen gemeldet

werden kann, hängt z.B. von Alter,

Geschlecht, erreichter Gewinnsumme

oder errungenen Siegen in einem

bestimmten Zeitraum ab.

Welche Rennen gibt es?

Der

Flachrennen und – seltener – Hindernisrennen,

bei denen die Pferde mehrmals

über feste Sprünge springen müssen.

Je nach Startbedingungen,

Anforderungen, ausgeschriebenen

Preisgeldern unterscheidet man weiterhin

u. a. zwischen Rennen der Klassen

A–F, Ausgleichsrennen (Agl) der

Kategorien I bis IV, es gibt reine Stutenrennen

oder Rennen, die einem

bestimmten Alter (z.B. für 3-jährige

das jährlich in Hamburg statt findende

Deutsche Derby) vorbehalten sind. Die

Rennen werden im Rennkalender ausgeschrieben

mit den genauen Startbedingungen.

Gestartet wird zeitgleich

aus einer Startmaschine. Der Einlauf

ist oft so knapp, dass ein Zielfoto ausgewertet

werden muss, bevor Sieger

und Platzierte fest stehen. Sind zwei

Pferde exakt gleich auf, wird dies als

‚Totes Rennen‘ bezeichnet.

Jeder Rennreiter ein Jockey?

Nein, denn Jockey darf sich nur

nennen, wer in einem anerkannten

Ausbildungsbetrieb erfolgreich zum

Pferdewirt Fachrichtung Rennreiten

ausgebildet wurde und mindestens 50

Siege in Klasse A Rennen erritten hat.

Jockeys sind also Berufsrennreiter. Sie

arbeiten entweder fest bei einem Trainer

oder sind freiberuflich, damit für

jeden Trainer buchbar.

Daneben gibt es Amateurrennreiter.

Hierzu ist der Erwerb der Amateurrennreiterlizenz

erforderlich. Es gibt

den Amateurrennreiterverband in

Deutschland, der 2007 sein 100-jähriges

Bestehen feierte. Für alle Amateurrennreiter/innen

gibt es eine jährliche

Weltmeisterschaft des internationalen

Verbandes (Fegentri). Zur Ermittlung

der Weltmeister werden weltweit

Fegentrirennen ausgeschrieben. Als

deutsche Teilnehmerin vertritt in diesem

Jahr die Saarländerin Nadine Gratz

(Honzrath) den Verband, Vanessa

Rodenbusch wurde 2007 Weltmeisterin,

sie trat zusammen mit Michael

Rosport für Deutschland an, beide sind

in Lebach beheimatet. Auch die aktu-


TOP-THEMA

VORWORT

TOP-THEMA

d.h. der Trainer betreut in seinem

Galopprennsport

elle Deutsche Championesse, Kirsten

Schmitt, wohnt in Lebach. Saarländische

Galopprennsportler sind also

national und international sehr erfolgreich.

Wie ist das mit dem Gewicht?

Ein Ausgleicher berechnet für jedes

Rennen und jedes Pferd anhand seiner

Erfolge in der Vergangenheit das

Gewicht, das es zu tragen hat, so, dass

theoretisch alle Pferde zeitgleich ins

Ziel kommen müssten. Ein erfolgreiches

Pferd, ein Favorit, trägt schwerer

als ein Newcomer. Deshalb müssen die

Reiter in voller Montur und samt Sattel

sowohl vor als auch nach dem Rennen

auf die Waage. Bringt der Reiter zu

wenig Gewicht mit, wird mit speziellen

Decken, in die Bleiplatten eingelegt

werden können, nachgeholfen. Ein

Zuviel (weil der Reiter zu schwer ist)

nach der Starterangabe bedeutet einen

Regelverstoß, der Reiter wird mit einer

Strafe belegt.

Rennställe …

… gibt es von klein (Besitzer oder Be -

sitzergemeinschaft mit ein, zwei Pferden)

bis groß, aber jeder Stall hat seine

eigene, fest eingetragene Rennfarbe für

Renndress und Kappe, so dass man am

Dress des Reiters erkennt, wem das

Pferd gehört. Einige Besitzer trainieren

ihre Pferde selbst (Besitzertrainer), die

meisten Pferde sind jedoch in großen

Trainingsställen untergebracht – somit

auch Pferde unterschiedlicher Besitzer,

Betrieb auch Konkurrenten.

Das Wetten …

… ist untrennbar mit Pferderennen

verbunden und der Erlös daraus ist,

nach Steuerabzug und ausbezahlten

Gewinnen (75%), eine wichtige Einnahmequelle

für die Rennvereine, die

damit wiederum die Vollblutzucht und

den Galopprennsport fördern. Es gibt

verschiedene Wettarten, z.B. Platz-,

Sieg-, Einlaufwetten (2er, 3er oder 4er-

Wette). Gewettet werden kann mit

geringem Einsatz, nach oben hin sind

die Grenzen offen. Die Quotenberechnung

geht immer von einem 10 € Einsatz

aus. Für die Favoriten sind die

Quoten deutlich niedriger als für

Außenseiter. Echte Wettspezialisten

wetten mit System unter Beachtung

von Tagesform des Pferdes, Bodenbeschaffenheit,

Gewicht, Erfolge der Vergangenheit,

Reiter etc.

Galopprennsport im Saarland …

… hat eine lange Tradition. So wurden

bereits 1921 Pferderennen in den

St.Arnualer Wiesen gelaufen. Ab 1948

wurde in Saarbrücken-Güdingen die

Galopprennbahn durch die Familie

Schmeer erbaut und betrieben. 1970

wurde der Rennclub Saarbrücken e.V.

gegründet, der zur Zeit vier mal jährlich

einen Renntag durchführt. Daneben

finden in Lebach, Honzrath und in

Blieskastel-Webenheim Renntage statt.

Neben den bereits erwähnten Reitern

finden sich auch erfolgreiche Besitzertrainer

im Saarland, u.a. Blumenauer,

Schleppi, Schmeer und Schwinn.

Sabine Schuler,

c/o Rennclub Saarbrücken e.V.

Weitere Infos und Termine:

www.rennclub-saarbruecken.de,

www.direktorium.de,

www.amateurrennsport.de,

www.suedwest-verband.de

oder

www.dtujv.de

Foto links oben:

Selina Ehl mit Fanatic

dane bei ihrem 1. Sieg in

Lebach

Foto: www.fotostudioraubuch.de

Foto unten:

Justin Nowara vom

Reit- und Rennclub

Honzrath beim

„Trockentraining“ auf dem

mechanischen Pferd mit

Trainer Michael Rosport

Foto: (aa)

Foto oben rechts:

Nadine Gratz (23) aus

Honzrath – hier bei ihrem

Sieg in Istanbul, vertritt die

Deutschen Farben bei der

Weltmeisterschaft der Amateurrennreiter

(Fegentri).

Sie ist in der Ausbildung

zur Pharmakantin.

Foto: N. Gratz

19


WBO Turnier

Der neue Dressurplatz

Aktuelle Bauarbeiten am

großen Springplatz

Fotos RuFV Alstal

VEREINSPORTRAIT

Reit- und Fahrverein Alstal e. V. Marpingen

20

Die Ursprünge des Marpinger Reitvereins

sind in den 60er Jahren zu finden.

Damals waren die Reiterinnen und

Reiter in den Verein „FC Hellas

Marpingen“ eingebunden, der heute

wohl eher unter Fußballbegeisterten

ein Begriff sein sollte. Reitsportliche

Aktivitäten erstreckten sich von den

Pferdesegnungen am Marienbrunnen

bis hin zu Pferdejagden mit Halali auf

dem Sportplatz Marpingen. 1976

wurde dann der erste Reitplatz neben

dem Sportplatz gebaut. Im Jahr 1977

fand die erste Reiterpass-Prüfung im

Schützenhaus statt. Sechs Jahr später

wurde dann zusammen mit den aktiven

Reitern ein eigenständiger Verein

gegründet, der Reit- und Fahrverein

Alstal e.V. Marpingen. Die Gemeinde

Marpingen stellte dem Verein eine

großzügige Fläche am Exelberg zur

Verfügung, worauf bis heute die weithin

bekannte Reitanlage entstehen

konnte. Sogleich begann man mit dem

Bau des großen Springplatzes und der

Reithalle mit anliegenden Stallungen.

Am 1. Mai 1984 konnte der Mitbegründer

und 1. Vorsitzende des jungen

Vereins, Horst Meisberger, die Reitanlage

einweihen. Es folgte das erste

Reit- und Springturnier, das von 446

Teilnehmern in den Klassen E bis L

besucht wurde. Bis heute blickt der

Verein auf 25 große Reit- und Springturniere

bis hin zur Schweren Klasse in

Dressur und Springen, viele Herbstund

Amazonenjagden sowie sonstige

Veranstaltungen rund um das Thema

„Pferdesport“ zurück.

Besondere Höhepunkte stellten die

Ausrichtung der Dressur-Saarland -

meisterschaften im Jahr 2001 dar, welche

noch heute als rundum gelungene

Veranstaltung mit viel Atmosphäre in

der Erinnerung von Vereinsmitgliedern

und Teilnehmern geblieben ist. Auch

die Mannschaftsmeisterschaften in

Dressur und Springen fanden bereits

auf der Reitanlage am Exelberg statt.

So freut sich der Verein unter der Leitung

des 1. Vorsitzenden Hans Staub

darauf, auch in diesem Jahr die saarländische

Reiterelite in Dressur und

Springen auf seiner Reitanlage begrüßen

zu dürfen. Besonders stolz ist der

Verein auf seine Reitanlage die neben

einer Reithalle (20x40m) und renovierten

Stallungen auch genügend Koppelfläche

für alle Pferde zur Verfügung

Dörrenbächer-Lehnert

Sattlerei

Englisch- und Westernsättel

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Helena Lehnert

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Mobil 01 71 / 8 52 42 23

hat. Die im Laufe der 25 Jahre entstandenen

drei Reitplätze (20x40m,

20x60m, 40x80m) wurden in der Zwischenzeit

aufwendig saniert. Aktuell

wird intensiv an der Erneuerung des

großes Springplatzes gearbeitet. Ebenfalls

laufen im Moment die Vorbereitungen

zum zweiten Breitensportturnier

(WBO) des Vereins im Mai. Der

Reit- und Fahrverein Alstal e.V. zählt

Reitsportbegeisterte und Pferdfreunde

aus allen Bereichen zu seinen Mitgliedern.

Deshalb bietet der Verein neben

regelmäßigem, qualifizierten Unterricht

in allen Sparten auch immer wieder

gut besuchte Lehrgänge mit namhaften

Ausbildern an. So findet jeder

optimale Bedingungen zur Ausübung

seines Sports oder Hobbys. Das Miteinander

unter Jagd-, Western- Freizeit-,

Spring- und Dressurreitern kann

jeder in der, unter neuer Leitung neueröffneten

Reiterklause, erleben.

RuFV Alstal


„Gemeinsam sind wir stark!“

Mit diesem Motto startete die Jugendgruppe

des RV Ballern ‚71 in das Jahr

2009. „Und das Motto ist Programm“,

weiß Anke Kewerkopf, Jugendwartin

des Vereins, stolz zu berichten. Das

Finden eines gemeinsamen Mottos in

der ersten Sitzung des Jahres war eine

ihrer ersten Amtshandlung. „Auch

wenn Reiten an sich eher eine Einzelsportart

ist und die Sportler weniger

auf eine Mannschaft angewiesen sind,

darf man den Gruppenaspekt und die

dynamischen Prozesse in einer Jugendgruppe

nicht unterschätzen. Fair Play

und Teamgeist sind wichtige soziale

Kompetenzen deren Förderung ebenso

zu den Aufgaben eines Vereins gehört,

wie die Unterstützung der Mitglieder

bei Wettkämpfen. Daher freute es mich

besonders, dass die „Kids“ aus sich

heraus dieses Motto vorgeschlagen

und festgelegt haben.“ Dass es sich

dabei nicht nur um nette Worte handelt,

zeigen verschiedene Projekte, die

der Verein gemeinsam mit den jungen

Reiter/innen ins Leben gerufen hat,

wie z.B. die „Turnierpatenschaft“. Hier

können sich junge Sportler ohne Turniererfahrung

bewerben und bekommen

einen „erfahrenen“ Paten zugewiesen,

der ihnen bei Fragen und

Problemen rund um die Turnierreiterei

hilfreich zur Seite steht. „Dabei muss

der „erfahrene“ Partner nicht zwingend

auch der ältere sein“, fügt Anke augenzwinkernd

hinzu. „Ich selbst lerne

immer wieder gerne von unseren „Turnierprofis“,

auch wenn diese erst 12

oder 13 Jahre alt sind.“ Die Jugendlichen

lernen so Verantwortung zu übernehmen,

Hilfe zu erfragen, anzunehmen

und Unterschiedlichkeiten zu

respektieren; so profitieren im Endeffekt

alle. Und dass dieses Konzept sich

bewährt, zeigt die rege Teilnahme der

jungen Vereinsmitglieder an internen

und externen Wettbewerben. Angefangen

bei den Jüngsten in der Führzügelklasse,

über Jugendreiterprüfungen

und Caprillitests, bis hin zu Spring-,

Dressur- und Vielseitigkeitsprüfungen

der Klassen E bis L ist der Verein bei

allen Veranstaltungen der Großregion

zahlreich vertreten.

„Wir freuen uns sehr, dass in diesem

Jahr gleich zwei unserer Reiterinnen in

den Kader des Pferdesportverbands

Saar berufen wurden.“ erklärt Hans

Szygula, Vorsitzender des Reitvereins

RV Ballern ’71 stolz. „Die Zukunftsfrage

eines jeden Vereines ist vor allem

auch eine Frage der Jugend. Sein Überleben

hängt nicht zuletzt von der Einstellung

der heranwachsenden Generation

ab. Nur wenn es gelingt, sie für

den Verein und für freiwilliges Engagement

zu begeistern, wird sich auch

künftig etwas bewegen. Der Grundsatz

lautet: Je früher desto besser“

Aus diesem Grund, betreibt der Reitverein

Ballern ’71 schon seit Jahren

eine aktive und umfangreiche Jugendarbeit,

in der die verschiedenen Interessen

der Jugendlichen in hohem Maße

berücksichtigt und in das Vereinsleben

integriert werden. Damit die junge

Leute am Ball oder besser gesagt am

Pferd bleiben, bietet der Verein diverse

interne Veranstaltungen mit und ohne

Pferd an. So können die Turnierneulinge

und auch die „alten Hasen“ ihr

Können am Jugendtag, der in jedem

Herbst ausgerichtet wird, unter Beweis

stellen. Und spätestens beim „großen

Turnier“, das immer im Juni statt findet,

können die jungen Talente dann

im eigenen Stall echte Turnierluft

schnuppern.

Bei so vielen Wettbewerben darf es

natürlich nicht an einer soliden Grundausbildung

fehlen. So werden immer

wieder Lehrgänge auf der Reitanlage

und diverse Prüfungen wie der Basis -

pass und das kleine und große Reitabzeichen

angeboten. Auch in diesem

Jahr schafften es wieder 16 kleine und

große Reiter.

Neben so viel Sport und Wettbewerb

kommt natürlich auch der Spaß nicht

zu kurz. So stellt der Verein in jedem

Jahr eine Fülle von Aktivitäten für die

NACHWUCHS

Wir stellen uns vor: Jugend und Jugendarbeit

im RV Ballern‚ 71

Jugend auf die Beine. Ob bei gemeinsamen

Kinobesuchen, Teilnahme an

Faschingsumzügen, Ostereierfärben,

Vereinsfahrt in einen Vergnügungspark,

Zeltlager, Besuch von internationalen

Turnieren und Ausstellungen,

Zooralley oder einem Singstarabend;

es wird für Jeden und jedes Alter etwas

geboten. Die Planung obliegt dabei

nicht allein den Erwachsenen; frei

nach den Motto: „gemeinsam stark“

bringen die Jugendlichen sich über die

regelmäßig stattfindenden Versammlungen

aktiv mit Ihren Wünschen und

Anregungen ein. Krönender Abschluss

ist schließlich die alljährliche Nikolausfeier,

mit einem bunten Rahmenprogramm

und das Rekordhochspringen

in der Silvesternacht, bei dem so

mancher „Nachwuchsreiter“ buchstäblich

nach den Sternen greift.

Anke Kewerkopf, Jugendwartin

www.

pferdebestattungen.

de

www.tierfriedhof-oberhausen.de

Foto Anke Kewerkopf,

Jugendwartin

21


Frederic Schenk

erfolgreich in Fontainebleau

am Start

Lea und Maximilian

Parcourbesprechung mit

dem Bundestrainer und

Lea

Maximilian

Fotos: G. Leistenschneider

NACHWUCHS

Frederic Schenk erfolgreich in Fontainebleau

am Start

Wenn einem ein Brief vom

Deutschen Olympiade-Komitee

für Reiterei e. V. ins Haus flattert,

dann ist Herzklopfen angesagt.

Für Lea Leistenschneider mit It’s easy

vom RV Ballern und Maximilian Meiers

mit Charissma vom Margarethenhof

in Beckingen (beide 12 Jahre alt)

wurde dieser Traum wahr.

Grund ist die EM Children, für die

beide Reiter vom Saarländischen

Pferde sportverband benannt wurden.

Von ca. 70 eingeladenen Kindern bundesweit

wird ein Bundeskader beste-

Beim internationalen Springturnier

CSIOP/CSIP, das vom 16.

bis 19. April in Fontainebleau

stattfand, wurde das Saarland

von Frederic Schenk vertreten

– und zwar mit Erfolg.

Dieses international besetzte Ponyturnier

zählt zu den bedeutendsten Events

der Ponyspringreiter in Europa. Grund

dafür sind unter anderem die besonderen

Platzverhältnisse, die hohen Anforderungen

und natürlich die starke Konkurrenz.

Schenk startete im deutschen

CSIP-Team, das von Bundestrainer

Peter Teuwen betreut wurde. Gleich

zwei Platzierungen, einen zehnten und

hend aus fünf Reitern erstellt, diese

vertreten Deutschland auf der EM in

Moorsele/ Belgien.

Zunächst stand ein Lehrgang mit Lars

Meyer zu Bexten an, der im Namen

der FEI als einer von sechs Tudoren

weltweit mit der Aufgabe betraut ist,

ein internationales Coaching-System

aufzubauen. Lars Meyer zu Bexten ist

Träger des Goldenen Reitabzeichens

und hat 1996 seinen ersten Nationenpreissieg

errungen.

Als Bundestrainer Jugend obliegt ihm

die Aufgabe, mit den nominierten Kin-

einen zwölften Platz, erritt sich Schenk

hier und machte seinem Heimatverein

RB 1964 Saarlouis damit eine große

Ehre. Im Nationenpreis erreichte die

Deutsche Nationalmannschaft der

Ponyreiter mit Laura Klaphake, Lea

Clausen, Miriam Zell und Maurice

Tebbel nach einem spannenden Stechen

einen hervorragenden zweiten

Platz hinter der siegreichen französischen

Mannschaft. Platz drei ging an

Irland. Mit dem einzigen fehlerfreien

Ritt gewann Tebbel hier den Großen

Preis CSIOP von Fontainebleau

Reiten in Warendorf – ein Traum für jede Reiterin und jeden Reiter

22

Ellen + Armin Riga

Im Flürchen 55

66687 Wadern-Nunkirchen

Pferdefutter und Reitsport

Hunde- und Katzenfutter

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Geflügel- und Nagerfutter

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Tel. 06874 - 182448

Fax. 06874 - 182326

Mobil 0160 - 1556526

(hch)

dern einen Vorbereitungslehrgang

abzuhalten, der dieses Jahr am 9. und

10. April im Bundesleistungszentrum

in Warendorf durchgeführt wurde.

Vom 4.–7. Juni erfolgt in Nussloch

BAW die Sichtung, die über drei

Springprüfungen ausgetragen wird und

im Anschluss erfolgt die Berufung in

den Bundeskader Children sowie die

Nominierung für das Championat.

Die fünf nominierten Reiter nehmen an

der EM vom 22.–26. Juli in Moorsele

teil. Vier Reiter starten in der Mannschaftswertung,

der fünfte Reiter in der

Einzelwertung. Die Hindernishöhe

beträgt bei der EM ca.1,25 m.

Dass Lea und Maximilian talentierte

Springreiter sind, konnte man schon

im letzten Jahr feststellen. Lea ist

amtierende Saarlandmeisterin Springen

Nachwuchs und Maximilian kann

(unter anderem) einen Sieg und zwölf

Platzierungen in Klasse L und einen

Sieg in einem M-Springen vorweisen.

Drücken wir den Beiden alle Daumen,

dass sie es bis in den Bundeskader

Children schaffen.

(aa)


VEREINSGESCHEHEN

Ostereiersuchritt beim

Wurzelbacher Ponyhof

Mit Schwierigkeiten gespickt war der

erste Ostereiersuchritt des Reitvereines

Wurzelbacher Ponyhof, der am Karfreitag

dieses Jahres stattfand.

Die einzelnen Teams bekamen erst bei

Abritt die Strecke eingezeichnet auf

einer Landkarte mitgeteilt. Während des

Rittes musste ein Oster-Gedicht erfunden

werden, welches am letzten Stopp

„seilspringend“ vorgetragen wurde.

Außerdem mussten Fragen wie: „Wie

viele Tiere fressen mit Schwanz?“

(Alle, denn kein Tier legt den Schwanz

zum Fressen ab) beantwortet werden.

Ganz nebenbei gab es dann natürlich,

wie es sich für einen ordentlichen

Ostereiersuchritt gehört, auch noch

Ostereier zu suchen.

Das Siegerteam erhielt einen Gutschein

für ein Schlemmerfrühstück.

Der Spaß und die gute Laune wurden

durch das sonnige Wetter noch

getoppt! – Ein wirklich erfolgreicher

Ritt und vielen Dank an alle Helfer

und Mitreiter.

Christiane Breit

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23


KINDER & JUGEND

Kinder- &

Wenn dir ein Pferd begegnet, das eine

rote Schleife in den Schweif eingeflochten

hat, dann ist das nicht etwa

ein besonders modisch eingestelltes

Pferd, sondern die rote Schleife ist ein

Zeichen.

Es gibt Pferde, die mögen es nicht,

wenn man ihnen zu nahe kommt, ob

nun aus Angst oder einem anderen

Grund ist egal. Jedenfalls solltest du auf

einem Turnier oder einer anderen Reitveranstaltung

Abstand halten, wenn ein

Pferd diese Schleife im Schweif trägt,

denn es kann plötzlich treten.

GEWINNSPIEL

Dieses Mal könnt ihr eine Schabracke im Wert von 55 €

gewinnen, die von Caprilli Reitsport zur Verfügung

gestellt wird. Die Schabracke ist mit dem Schriftzug von

Caprilli Reitsport bestickt und aus drei Farben wählbar,

entweder für Dressur oder Springen, ganz wie es euch

gefällt.

24

Jugendseite

Das modische Pferd?

Du musst jetzt aber nicht gleich in

Panik geraten, wenn du mit deinem

Pferd in die Nähe eines solchen

kommst. Bleib ruhig, reite nicht zu

dicht auf oder zu nahe vorbei, dann

kann nichts passieren.

Hast du nun selbst ein Pferd, das ausschlägt,

so ist es an dir, deine MitreiterInnen

zu warnen. Die rote Schleife

Die Frage lautet:

sollte so groß sein, dass man sie leicht

erkennen kann. Aus welchem Material

sie ist, spielt keine Rolle, sie muss nur

gut sichtbar und sicher im Schweif

befestigt sein. Am Besten, du flechtest

ein Band von der Schweifrübe an in

die Haare ein und verknotest es fest.

Trotzdem solltest du aufpassen und

nicht alleine auf die rote Schleife vertrauen

– Abstand halten!

Welche Farbe hat die Schleife,

die Pferde, welche nach hinten treten, bei

Veranstaltungen im Schweif tragen müssen?

a) Rosa b) Rot c) Blau

Bitte schickt uns die Antwort per Post an folgende Adresse:

Anne Adam • SAWA-Magazinverlag • Gewinnspiel Schabracke

Bliesransbacher Strasse 11 • 66130 Saarbrücken

oder per E – Mail an:

schabracke@sawa-magazinverlag.de. Dabei bitte Name, Anschrift und Alter nicht

vergessen, da ohne diese Angaben keine Teilnahme möglich ist.

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir dann den Gewinn.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Teilnahme bis 14 Jahre. Jugendliche ab 15 Jahren nehmen bitte an unserem Gewinnspiel Seite XX teil.

Die Gewinnerin des Sets vom Kinder-Gewinnspiel der letzten Ausgabe ist Annabelle Fischer aus Merzig.

Herzlichen Glückwunsch!

Die richtige Lösung lautete: a) Es gibt 9 Ethische Grundsätze


Das abwechslungsreiche bunte Programm

an beiden Osterfeiertagen hat

sowohl die Kinder als auch die

Erwachsenen begeistert, die Zuschauerbänke

in der liebevoll geschmückten

Reithalle waren brechend voll.

Die Reitschule Milz, mittlerweile

schon das Repräsentantenteam, wenn

es ums Barockreiten geht, zeigte eine

Quadrille, die das Publikum fesselte.

Die Pferde herausgeputzt, die Reiter

und Reiterinnen in passender stilistischer

Reitkleidung, war diese ganze

Vorführung etwas fürs Auge. Das

Kompliment, eine klassische Lektion

des barocken Reitens, als auch Zirkuslektionen,

ließen das Publikum staunen.

Die Hunde der Agility-Gruppe „Saarpfoten“

führten ein rasantes Tonnenund

Wippenrennen vor. So kann man

dem Bewegungsdrang seines tierischen

Gefährten Rechnung tragen. Die

Hunde sausten mit einem Riesenspaß

über den Parcours.

Die Reit-Kinder vom Hütherhof übten

sich in diversen Reiterspielen und

Quadrillen und auch hier zeigten die

strahlenden Gesichter, mit wie viel

Freude die Kinder die Sache angingen.

An beiden Tagen konnte man „Spins“,

„Stopps“ und „Rundowns“ bei den

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Osterfest auf dem Hütherhof

Statt Eiersuche Spaß mit Pferden

Westernreitern bewundern. Silke Burgermeister

vom RuFV Bliesen, Jörg

Didion und Herr Hartmann von der

NRHA Regionalgruppe Südwest

demonstrierten anschaulich diese Lektionen.

Die Islandfreunde Birkenhöhe führten,

unter anderem, die immer wieder gern

gesehene Aktion „Schnelles Tölten mit

Bierkrug“ vor. So still hält mancher

Mann sein Bier nicht an der Theke.

Frau Lambert präsentierte ihren schikken

Latin Dancer in einer S-Kür und

Aileen Hersemeyer und Monica Seibert

(alle drei RuFV Bliesen) brillierten

in einem Pas de deux.

Die Voltis vom Hütherhof zeigten

stolz, was sie schon gelernt haben und

die Eltern der Hütherhof-Kinder mussten

an beiden Tagen auch ran; sie

konnten auf dem Fasspferd die Übungen

ihrer Kinder nachstellen, was auch

recht gut geklappt hat. Nicht zu vergessen

das Run ans Bike. Auch hier

waren die Eltern gefragt, allerdings

zusammen mit den Kindern.

Viele Besucher zeugten von der Be -

liebt heit dieser Veranstaltung, die man

sich für nächstes Jahr vormerken sollte.

Bild oben rechts:

Barockquadrille

Bild Mitte rechts:

Begeistertes Publikum

Bild Mitte:

Der Chef in Aktion

Nur Fliegen ist schöner

Fotos: Photo-Men.de

25


VORWORT

TERMINE 2009

Sommerfest am 11. und 12. Juli 2009 auf dem

Wurzelbacher Ponyhof

Geplant sind bereits

viele Highlights:

TERMINE 2009

26

– Spanferkelverlosung

– Malwettbewerb für Kinder

– Ponyreiten an beiden Tagen

– Präsentation sämtlicher Pferde und

Ponys des Ponyhofes durch die Kinder

des Reitvereines mit Preisverleih

06./07.06.2009

– Worfelden C-Turnier RLP

2. Trophy-Turnier

03.– 05.07.2009

– Heiligenwald AQ/C-Turnier SL

3. Trophy-Turnier

24.– 26.07.2009

– Neuhofen AQ/C-Turnier RLP

4. Trophy-Turnier

31.05.

– Saarbrücken – SparkassenRenntag

12.07.

– Blieskastel (Webenheim –

Webenheimer Bauernfest)

15.08.

– BMW Saarland Preis, Saarbrücken

10.–14.06.2009

– 5-Tages-Kurs mit Anke Recktenwald:

Connected Riding, Centered

Riding , Feldenkrais und TTEAM

13.–14.06.2009

– Silversand-Bodenarbeit auf dem

Birkenhof in Freisen

14.06.2009

– Bogenschießen – diesmal ganz ohne

Pferd

20.06.–21.06.2009

– TGT-Bodenschule

– Sonntags großes Traktortreffen mit

Prämierung des schönsten, ältesten

und des hässlichsten Traktors

– uvm.

Der Reitverein lädt schon heute ein

und freut sich über jeden Besucher!

Christiane Breit

Turniertermine 2009 der

EWU Saarland und Rheinland-Pfalz e. V.

Renntermine

Alternative

Termine

15.08.2009

– Sevenich C-Turnier RLD/RLP/SL

16.08.2009

– (Münstermaifeld)

5. Trophy-Turnier

21.– 23.08.2009

– Illingen- Uchtelfangen B-Turnier

SL – LM von SL / RLP

6. Trophy-Turnier

13.09.

– Lebach (Preis um das Grüne Band

der Saar)

04.10.

– Honzrath – Saisonfinale in

Saarbrücken am 18.10.09.

02.07.–5.07.2009

– Kurs mit Dr. Nathalie Penquitt

10.07.–12.07.2009

– The Gentle Touch – Feines Reiten

mit Peter Kreinberg

18.07.–19.07.2009

– Silversand Horsemanship am Boden

25.07.–26.07.2009

– Tellington TTouch mit

Anke Recktenwald

25.07.–26.07.2009

– Berittenes Bogenschießen II

10.08.– 02.08.2009

– Klassisch Barockes Reiten oder

Doppellonge mit Marta Siegle

06.07.09.2009

– Hochdorf-Assenheim C-Turnier RLP

7. Trophy-Turnier

19./20.09.2009

– Ruchheim D-Turnier RLP

BREITEN-

SPORT-

TERMINE

06.-07.06.2009

– Hunackerhof Ormesheim – Lehrgang

für Gelassenheitsprüfungen

GHP

Info:

Ausbilder Melanie Kennke

Tel.: 0170 / 5450969

15.08.–16.08.2009

– Lehrgang Deutsches Westernreit -

abzeichen Klasse IV und III

22.08.–23.08.2009

– Deutsches Longierabzeichen Klasse

IV und III

Pferdeparadies Lindenhof,

Martina Knapp,

0171/9316605,

06386/404865

pferdeparadies@t-online.de,

www.pferdeparadieslindenhof.de


Dirk Eichorn vom RV Dillingen

Springreiter, Parcourbauer und Züchter;

Ausbilder, Vorstandsmitglied und

Sponsor des Sohnes, alles das in einer

Person ist Dirk Eichhorn (40 Jahre).

Wenn man bedenkt, dass dies alles

Hobby ist – ein reife Leistung, denn

daneben arbeitet er auch noch als KFZ

Mechaniker, ist Vater und Ehemann.

Das ist natürlich nur möglich, wenn

die Partnerin am gleichen Strang zieht.

Angefangen hat alles vor 30 Jahren, da

saß er das erste Mal auf einem Pony.

Danach haben ihm auf dem Wiesenhof

in Saarlouis Esther Pavie und Otto

Benois auf Großpferden all das beigebracht,

was ein guter Reiter wissen und

können muss. Mit 15 bekam er das

erste eigene Pferd: Carmen und startete

erfolgreich in Springen.

Vor mehr als 20 Jahren kaufte Vater

Manfred das Bauernhaus in Nalbach.

Er rettete die Stute Kira vorm Schlachter

und diese schenkte der Familie das

erste Fohlen. Freya, selbst ausgebildet,

entwickelte sich zu einem guten Pferd;

auch sie war erfolgreich im Sport

unterwegs und zusammen mit Geniale

wurde ein kleine Zucht aufgebaut. Alle

Nachkommen wurden und werden

selbst ausgebildet und erfolgreich vorgestellt.

Freya, heute 20 Jahre alt, ist

immer noch frisch, man sieht ihr das

Alter nicht an.

Auf Anraten von Klaus Altmeyer und

Michael Bommer hat Dirk Eichhorn

vor ca. zehn Jahren dann seinen Trainer

B gemacht und bildet Jugendliche

Tierärztin

Dr. med. vet.

Kristin Häberle

Friedenstraße 68a

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Naturheilkunde für Pferde

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aus. Diese Arbeit macht ihm viel Spaß,

zumal auch sein Sohn Thomas (16)

von ihm ausgebildet wurde und auch

weiterhin wird und so das richtige

Aushängeschild für seine Jugend-

Arbeit ist, hat er doch schon viele

Erfolge in Springen bis Klasse M vorzuweisen.

Thomas reitet vorwiegend

Pferde aus eigener Zucht und ist ein

meist gutgelaunter junger Mann, dem

man die Freude am Reitsport ansehen

kann.

Anfang 2008 legte Dirk Eichhorn

erfolgreich seine Prüfung als Parcourbauer

Klasse S ab, davon gibt es im

Saarland nicht so viele.

Man kann zwar kaum glauben, dass

bei den ganzen Aktivitäten noch Zeit

übrig bleibt, aber auch in seinem Reitverein

in Dillingen ist Eichhorn aktiv

und als Vorstandmitglied im Springreiterclub

gilt es auch noch Aufgaben zu

bewältigen.

WHO IS WHO

Dirk Eichhorn hat sich voll und ganz

dem Reitsport verschrieben und ist

Pferdemensch durch und durch.

(aa)

Pferdezahnarzt

prakt. Tierarzt

Dr. med. vet.

Michael Häberle

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Dirk und Sohn Thomas

Foto: (aa)

27


Besitzertrainer

Volker Röhrig und sein

Laufwunder Almano

GALOPPRENNEN

Rennpferd Almano und Jockey

Rebecca Schumacher – ein echtes Dreamteam

28

Wie gut dieses Paar zusammenpasst,

belegt ihre derzeitige Erfolgsbilanz

von drei Siegen bei vier Starts. Mittlerweile

ist das Duo auch schon längst

kein Geheimtipp mehr, sondern wird in

Rennsportkreisen offen als Favorit

gehandelt. Dabei waren der fünfjährige

Wallach aus dem im saarländischen

Sötern gelegenen Rennstall von Volker

Röhrig und die 19-jährige Renn -

reiterin, die derzeit in Warendorf lernt

und lebt, vor ihren drei Siegen ziemlich

unbekannt und galten daher als

Außenseiter. „Obwohl Almano bei seinem

Vorbesitzer schon im ersten Rennen

einen Sieg einlief, hatte sein damaliger

Trainer den für dieses Pferd

perfekten Jockey noch nicht gefunden“,

erzählt Besitzertrainer Röhrig.

Zudem sei die Turf-Karriere des Vollblut-Wallachs

nach dieser siegreichen

Premiere verletzungsbedingt gleich

wieder beendet gewesen. Röhrig:

„Almano musste längere Zeit pausieren

und kam für seine Reha aus dem

Kölner Rennstall Löwe zu uns.“ Da

seine Aufbauphase insgesamt ein halbes

Jahr dauerte und die vorherigen

Besitzer unterdessen ein anderes Rennpferd

gekauft hatten, blieb der braune

Vollblüter mit dem sanften Blick

schließlich ganz bei Röhrig. „Irgend-

wann rief mich dann Rebecca Schumacher

an und fragte mich, ob sie ihn mal

auf einem Rennen reiten könne“, erinnert

er sich. Die Auszubildende im

dritten Lehrjahr hatte in Warendorf bei

ihrem Trainer Torsten Mundry nur

wenig Möglichkeiten, praktische

Erfahrungen auf der Rennbahn zu sammeln,

und wollte die Gunst der Stunde

nutzen. „Meine Freundin, die auch

Jockey lernt, sollte ein Rennen in Saarbrücken

reiten und da ich sie ins Saarland

begleiten wollte, habe ich einfach

bei Volker angerufen und gefragt, ob

ich für ihn auf Almano starten darf“,

erzählt Schumacher. Obwohl die junge

Frau damals gerade erst ein einziges

Rennen bestritten hatte, bekam sie aufgrund

ihres geringen Gewichtes – sie

hatte eine Erlaubnis von fünf Kilogramm

und konnte dadurch mit vorteilhaften

49 Kilogramm reiten – von

Röhrig die Zusage. Damit begann die

Erfolgsgeschichte dieses außergewöhnlichen

Paares. Gleich bei ihrem

ersten gemeinsamen Rennen, das im

Oktober 2008 in Saarbrücken stattfand,

zeigten die beiden Außenseiter eine

hervorragende Leistung und holten

sich souverän den Sieg. Schumacher:

„Ich war bei unserem Siegeseinlauf

selbst total überrascht, aber überglücklich.“

„Vor lauter Freude und Glück ist

sie Almano im Ziel wortwörtlich um

den Hals gefallen und konnte es erst

selbst nicht glauben, dass sie dieses

Rennen tatsächlich gewonnen hat“,

amüsiert sich Thorsten Danz, Rennsportexperte

und enger Freund der

Familie. Auch bei ihrem zweiten siegreichen

Rennen, welches Schumacher

und das Rennwunder dann Anfang

Januar in Dortmund bestritten, habe

der ambitionierte Nachwuchsjockey

einen guten Job gemacht und Almano

verdient zum Sieg geritten.

„Da die beiden dort keine Favoriten

für den Sieg waren, haben sie mit

einer Quote von 406 zu 10 nicht nur

die Dreier-Wette gesprengt, sondern

sogar den ganzen Toto zum Einsturz

gebracht“, lacht Danz.

Im vierten Rennen, das Mitte Januar

wieder in Dortmund war, hätten sie

sich den ersten Platz auf dem Siegertreppe

zwar hart erkämpfen müssen,

aber alle Probleme souverän gemeistert.

„Obwohl sie zwei Mal eingeklemmt

war und sogar im Schlussbogen

wieder behindert wurde, hat

Rebecca ganz cool reagiert und ihre

Konkurrenz einfach abgehängt, “ so ihr

großer Fan Danz. „Ein Rennen zu reiten

und dann in Führung zu gehen, ist

ein tolles Gefühl und gibt einem den

besonderen Adrenalinkick“, erzählt die

Amateur-Rennreiterin. Sie fügt hinzu:

„Bei jedem Siegeseinlauf fühlt es sich

für mich mehr so an, als seien Almano

und ich eine Einheit.“ Ihr vierbeiniger

Sportkamerad habe einen exzellenten

Charakter und vermittle beim Reiten

ein angenehmes Gefühl. „Wir kennen

uns einfach und sind so gut aufeinander

eingestellt, dass wir beide wirklich

hundert Prozent Leistung geben können“,

versucht Schumacher ihr Erfolgsrezept

zu erklären. Auch wenn insgesamt

erst sechs Ritte das Konto des

jungen Rennreiter-Talentes zieren, hat

sich Schumacher in all ihren bisherigen

Rennen sehr erfolgreich geschlagen.

Röhrig ist stolz auf seinen Jockey: „Sie

ist in den Läufen sehr souverän mit

Hindernissen umgegangen, hat immer

die nötige Ruhe bewahrt und Almano

damit viel Sicherheit gegeben.“

Obwohl sich Röhrig die Bahn nicht nur

als Besitzertrainer, sondern auch als

früherer Jockey kennt, ist das Gänse-


Tolles Set zu gewinnen!

Es gilt folgende Frage richtig zu beantworten:i

Wie alt genau (Jahre und Monate) wurde Wodan,

das Meisterschaftspferd von Nicole Holzer?

Wer unsere letzte Ausgabe aufmerksam gelesen hat, der weiß die Antwort. Alle die, die kein

Magazin ergattern konnten, können aber auf unserer Webseite in der Ausgabe 1/2009 online

nachlesen.

Der Gewinn wird unter allen richtigen Einsendungen ausgelost.

Bitte schicken Sie uns die Antwort per Post an folgende Adresse:

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hautfeeling beim Rennen geblieben.

„Trotz aller Routine ist man nervös und

fiebert einfach immer mit. Bei Siegen

wie denen von Almano und Recca können

auch schon mal vor lauter Glück

und Freude die Tränen fließen“, gesteht

Röhrig. Gemeinsam mit Ehefrau

Sabina, Tochter Alisha, den Pferden

und einigem Kleinvieh bewohnt er in

Sötern ein vor zehn Jahren gekauftes

und in Eigenregie komplett renoviertes

Bauernhaus mit angeschlossenen Stallungen.

„Zu unserem 16 Hektar großen

Gelände gehört auch eine 1600 Meter

lange Sandbahn“, informiert der Besitzertrainer,

der seine Rennpferde selbst

auf ihren Einsatz vorbereitet. Zum

wöchentlichen Pensum der Vollblüter

gehören laut Röhrig die leichte Bewegung

im Wald und mindestens zwei

Mal in der Woche das stramme Training

auf der Sandbahn. „Wenn unsere

Bahn im Winter nicht bereitbar ist,

fahre ich oft auf die Honzrather Rennbahn“,

so Almanos Trainer. Gerade in

der kalten Jahreszeit ist seine Passion

auch für Volker Röhrig kein Zuckerschlecken.

Viel Zeit und Geduld seien

gefordert, um die Vollblüter für die

Bahn fit zu machen und sie in Form zu

halten. Röhrig, der sich von Anfang an

dem Rennsport gewidmet hatte und

nun schon 30 Jahre dabei ist, hatte

immer schon Faible für die Vollblüter:

„Das sind einfach ganz besondere

Pferde. Im Vergleich zu anderen Pferden

habe ich sie als intelligenter, leis -

tungsfähiger und treuer kennen

gelernt.“

Trotzdem gibt er schmunzelnd zu:

„Man muss schon etwas verrückt

sein, um mit Rennpferden zu arbeiten.“

Auch das aufwändige und anstrengende

Training, die oftmals weiten

Strecken zu den Rennen und das vielfach

niedrige Preisgeld stünden eigentlich

nicht wirklich in Relation zu den

gerade einmal zwei Minuten, die ein

Rennen im Endeffekt dauert. Röhrig:

„Aber der Rennsport hat – gerade auch

durch die Pferdewetten – einen besonderen

Reiz und der Erfolg entschädigt

für vieles. Wenn es so gut läuft wie

derzeit mit Rebecca und Almano,

macht das Ganze richtig Spaß.“ Wenn

weiterhin alles so gut laufe, rechne er

sich für weitere Rennen ebenfalls gute

Chancen aus. Auch in der Umstellung

von der Sand- auf die Grasbahn sieht

GEWINNSPIEL

VORWORT

Reitsport Kai Gröning sponsert freundlicherweise wieder unser Gewinnspiel und hat sich dafür etwas Besonderes

einfallen lassen: Ein Set bestehend aus Schabracke, Rundum-Gamaschen und Fliegenschutz für die Ohren, alles Ton-in-Ton

aufeinander abgestimmt.

Dabei bitte Namen und Anschrift nicht vergessen, da ohne diese Angaben keine Teilnahme möglich ist.

Der Einsendeschluss ist der 19.07.2009. Es gilt das Datum des Poststempels. Bei Versand per E-Mail zählen alle richtigen Lösungen, die bis zum 19.07.2009, 24:00 Uhr

eingegangen sind. Lösungen, die nach diesem Datum bei uns eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Teilnahme ab 15 Jahre, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre nehmen bitte an unserem Gewinnspiel auf der Kinderseite teil.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Vergabe der Gewinne ins Ausland erfolgt nur gegen Selbstabholung oder Übernahme der Portokosten.

Die Gewinnerin der Warmblut-Trense, zur Verfügung gestellt von Reitsport Kai Gröning, hat gewonnen:

Michaela Hafner aus Völklingen. Herzlichen Glückwunsch!

Almanos Trainer kein Problem: „Da

die Siege auf der Sandbahn nicht auf

die Grasbahn angerechnet werden,

fängt man dann quasi wieder von

vorne an und da vielen Pferden die

Umstellung nicht behagt, kann dies

zum Problem werden. Aber Almano

kann auf jedem Boden laufen, seine

Leistung ist zum Glück vom Geläuf

unabhängig.“ Auch Schumacher ist

zuversichtlich und freut sich auf den

nächsten Einsatz mit „ihrem“ Almano:

„Mittlerweile habe ich ihn wirklich

sehr ins Herz geschlossen.“ Für Danz

steht fest: „Die beiden sind ein ideales

Team und werden sicher noch oft von

sich reden machen.“ Obwohl die Amateurin

„ihr“ Erfolgspferd nicht selbst

trainiert, sondern nur bei den jeweiligen

Rennen in seinem Sattel sitzt,

haben Reiterin und Pferd einfach von

Anfang an harmoniert. Röhrig ist fest

davon überzeugt, dass Schumacher für

Almano der perfekte Jockey ist und

rechnet daher mit weiteren Siegen:

„Die beiden sind schon ein echtes

Dreamteam.“

(hch)

(Hinweis: Stand der Informationen

vom 18. Januar 2009)

29


VORWORT

FREITZEITREITEN

Fit für den ersten Wanderritt www.vfd-saar.de

30

Die VFD-Saar bietet jedes Jahr schöne

Ritte, vom Tagesritt bis hin zu mehrtägigen

geführten Wanderritten. Viele

Veranstalter sind ehrenamtlich für die

VFD tätig, aber ganz gleich, ob privat

oder gewerblich, es wird im Vorfeld

viel Arbeit investiert, um eine schöne

Rittstrecke und gute Quartiere zu finden.

Um die Kosten möglichst gering

zu halten, sind die Übernachtungen

meist in Doppel- oder Mehrbettzimmern.

Die Ritte werden von unseren

ehrenamtlichen Mitgliedern zum

Selbstkostenpreis angeboten, wer mitreitet

bucht keinen Reiturlaub „all

inclusive“. Hier ist also gegenseitige

Rücksichtnahme gefragt, damit der

Ritt für alle ein schönes Erlebnis wird.

Um Enttäuschungen von vorne herein

aus dem Weg zu gehen, sollte man sich

in Ruhe überlegen, welchen Anforderungen

Reiter und Pferd gewachsen

sind. Die VFD bietet in ihrem Jahres-

kalender eine Übersicht der Veranstaltungen

mit entsprechenden Kontaktadressen.

Die darin angegebenen Ritte

unterscheiden sich von der Rittzeit und

vom Schwierigkeitsgrad. Die Veranstalter

geben gerne Auskunft über ihre

geplanten Ritte und es ist besser, sich

im Vorfeld zu informieren, als hinterher

festzustellen, dass Reiter oder

Pferd überfordert waren.

Grundvoraussetzung ist ein Mindestalter

des Pferdes von 5 Jahren, aufwärts

sind keine Grenzen gesetzt, denn

auch gerade mit älteren, erfahrenen

Pferden kann ein Wanderritt viel Spaß

machen, vorausgesetzt das Pferd hat

eine gewisse Grundkondition. Nach

der Winterpause sollte man langsam

antrainieren. Anfangs lange Schrittphasen

im Gelände, Steigungen klettern,

Baumstämme kraxeln. Zwischendurch

Trab- und Galoppreprisen zur Auflokkerung.

Besser täglich eine Stunde gemäßigt,

als einmal wöchentlich im Fünf-Stundenritt

überfordern.

Zum Ausbildungsstand des

Pferdes:

Das Pferd sollte sich in jeder Position

und in jedem Tempo in der Gruppe reiten

lassen. Schritt ist auf Wanderritten

normalerweise die vorherrschende

Gangart. Es ist also wichtig, vorher

einen raumgreifenden und fleißigen

Schritt zu trainieren. Denn untrainierte

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Pferde ermüdet ein flotter Schritt und

manche beginnen dann zu zackeln.

Das Pferd sollte Steigungen und

Abhänge sowie kleine Sprünge im

Gleichgewicht und ohne Hektik überwinden

können. Nutzen Sie während

des Ausrittes zu Hause Senken, Hügel,

liegende Baumstämme, kleine Bäche

oder Pfützen um Ihr Pferd hinüberzulenken.

Aber auch Bodenarbeit bietet

eine Fülle von Trainingsmöglichkeiten,

vom Stillstehen, Rückwärtsrichten

über Seitengänge, Plane, Wippe bis

zum Labyrinth etc. Sollte Ihr Pferd im

Gelände bei kleinen Schwierigkeiten

noch nicht so sicher sein, laufen Sie

nebenher und springen Sie gemeinsam

über Äste und durch kleine Gräben.

Das tut auch Ihrer Fitness gut. Auch

der Reiter sollte eine gewisse Grundkondition

haben, um zwischendurch

mal eine Weile zu Fuß zu gehen (es

entlastet den Pferderücken, er wird

wieder besser durchblutet) oder bei

schwierigen Geländepassagen einen

Hang hinauf oder hinab zu klettern.

Womit wir bereits beim Thema Bekleidung

wären.

Zur Ausrüstung des Reiters:

Sturzhelm, festes Schuhwerk (Wanderschuhe,

Reitturnschuhe etc.)

Kleidung nach dem Zwiebelprinzip.

Bequeme Reithose oder Jeans mit

Chaps. Robuste Jacke oder Weste mit

Taschen.

Gegen Regen: Regenmantel, Regenchaps,

Regenjacke und Regenhose

oder Regenponcho.

Zur Ausrüstung des Pferdes:

Ein gut passender Sattel mit großer

Auflagefläche und guter Möglichkeit

der Gepäckbefestigung. Für Wanderritte

besonders geeignet sind Bocksättel

(Trachten-, Western-, Camarguesättel,

Trekker, spezielle Trecking- und

Distanzsättel usw.).

Die Zäumung darf nicht atmungsbeengend

sein. Wanderreithalfter, in die

man das Gebiss einschnallen kann sind


ganz praktisch oder gebisslose Zäumungen

(wenn das Pferd daran

gewöhnt ist). Kandaren sind weniger

für einen Wanderritt geeignet.

Wenn man mit dem Hänger anreisen

will, sollte sich das Pferd natürlich

auch relativ problemlos verladen lassen.

Das kann man ja im Winter prima

üben.

Das Pferd sollte vorher daran gewöhnt

werden, einen Elektropaddock zu

akzeptieren. Denn bei den meisten

Quartieren stehen die Pferde über

Nacht in Paddocks.

Womit wir beim Material für den Wanderritt

wären. Jeder sollte genug Paddockstangen

und Elektroband zum

Paddockbau dabeihaben (wird üblicherweise

im Tross mitgenommen)

und selbst aufbauen können (ca. acht

Stangen und E-Band pro Pferd). Ein

Weidezaungerät kann man sich auch

mit mehreren Teilnehmern teilen (bitte

vorher absprechen).

Am Pferd mitzuführen sind Halfter,

Anbindestrick und Abschwitzdecke.

Die Abschwitzdecke kann man in

einen Regenponcho einwickeln (Ponchos

von der Bundeswehr, in den

Army-Shops erhältlich eignen sich da

prima). Das hat den Vorteil, dass man

bei einem Regenschauer unterwegs

schnell was zum Überziehen hat, darunter

bleiben Reiter, Pferd und Sattel

trocken. Eine Regendecke kann man

dem Tross mitgeben. Ebenso Wasserund

Futtereimer sowie Kraftfutter für’s

Pferd. Ob Raufutter mitgebracht werden

muss oder vom Quartiergeber oder

Veranstalter gestellt wird, ist vorher

abzuklären! Putzzeug nicht vergessen.

Schwamm und Hufkratzer sowie ein

kleines Erste-Hilfe-Set am Reiter

selbst mitzunehmen, ist immer von

Vorteil. Im Sommer empfiehlt es sich

auch, ein Mückenmittel für das Pferd

dabeizuhaben.

Bei unseren „Saarländischen Wanderritten“,

sollte sich das Pferd angebunden

in Geduld üben können, denn wie

heißt es so schön: „Hauptsach gudd

gess!“ Aber keine Angst, die Pferde

lernen schnell, in den Pausen auszuruhen.

Auch das Tränken aus fremden

Eimern, Weihern, Brunnen und Bächen

unterwegs sollte vorher schon geübt

werden. Ein Pferd, das unterwegs

nichts trinkt, ist schnell dehydriert.

Noch etwas zum Thema Hufschutz. Da

man in fremdem Gelände nie weiß,

wie das Geläuf ist, sollte man nicht

ohne Hufschutz losziehen. Egal ob

Eisen-, Kunststoffbeschlag oder Hufschuhe.

Die Freude eines Rittes ist

schnell vorbei, wenn das Pferd aufgrund

schmerzender Füße nicht mehr

lauffreudig ist.

Was Geländeschwierigkeiten wie

Bachdurchquerung usw. betrifft, habe

ich die Erfahrung gemacht, dass uner-

FREITZEITREITEN

VORWORT

fahrene Pferde meist tapfer hinter den

anderen Pferden hergehen. Pferd und

Reiter wachsen daran. Man muss seinem

Pferd nur etwas Vertauen schenken.

Wer aber lieber vorher auf Nummer

sicher gehen möchte, kann die Ausbildungsmöglichkeiten

der VFD nutzen

und sich vom Geländereiter bis zum

Wanderrittführer ausbilden lassen, oder

zur Ausbildung des Pferdes eine der

vielen angebotenen Kurse besuchen

(Bodenarbeit, Horsemenship etc.)

Auch diese Termine finden sich im

Veranstaltungskalender der VFD.

Also, auf geht`s ab ins „Grüne“!

Annette Anschütz

Ihr Partner für Jahreswagen.

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Fotos: Annette Anschütz

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Fotos: (hch)

IMPRESSIONEN

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1. Freilandturnier der Saison beim

RV Neunkirchen-City

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alles, was man für Pferd und Reiter

braucht. Ob Mode oder Sättel, ob Zubehör

oder Futtermittel: “Wir haben

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auch andere Bereiche des Reitens abgedeckt.

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Jahren – im Modebereich kennt sich

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Mit Peter Linn verliert der

Reiterverein Einöd einen

Vorsitzenden, auf dessen Einsatz,

Engagement und Fach -

wissen sich der Verein über

viele Jahre verlassen konnte.

Die Pferdezucht, die Ausbildung der

jungen Nachwuchspferde und ganz

besonders die Vielseitigkeitsreiterei

waren seine große Leidenschaft. Das

Wohl der Pferde lag ihm dabei immer

am Herzen.

Die Wahl zum Vorsitzenden 1998 war

nur das letzte Glied in einer Reihe von

Auszeichnungen, mit denen seine

Arbeit durch den Verein gewürdigt

wurde.

Peter Linn übte sein Amt mehr als 10

Jahre zum Wohle des Reitervereins

aus. In seine Amtszeit fällt unter ande-

Die Reitanlage Lindenhof

rem die Grundsanierung der Reithalle,

die er nach Kräften auch durch persönlichen

und unermüdlichen Arbeitseinsatz

unterstützte.

Peter Linn war von Jugend mit der

Reiterei und im besonderen Maße mit

der Pferdezucht verbunden. Er widmete

sich der Zweibrücker Pferdezucht.

Sein Fachwissen, sein Engagement

und seine ruhige, freundliche und

hilfsbereite Art machten ihn zu einer

Persönlichkeit, die von allen sehr

geschätzt und geachtet wurde. Er baute

im Laufe der Jahre den elterlichen

Betrieb in Einöd vom vielseitigen

landwirtschaftlichen Betrieb zu einem

reinen Pferdebetrieb mit Reitunterricht,

Pensionspferdehaltung, Zucht

und Aufzucht aus.

Peter Linn war ein Pferdemann par

excellance. In der Zucht konnte er

… wurde 1994 erbaut

und liegt inmitten von

grünen Wiesen in Rammelfangen.Betriebsinhaber

Thomas Volz ritt

selbst im Springen bis

zur schweren Klasse,

und Ehefrau Sonja Volz

errang zahlreiche Siege und Platzierungen in der Dressur bis

Klasse M. Sohn Thorsten ist gelernter Pferdewirt, siegreich bis

Klasse S im Springen und bildet junge Pferde aus, die er überaus

erfolgreich auf Turnieren vorstellt.

„Corner“, sein Erfolgspferd, wurde von ihm selbst ausgebildet

und war bereits achtjährig siegreich in S-Springen.

Sowohl mit eigenen als auch mit Berittpferden ist Thorsten Volz

hocherfolgreich in Springpferdeprüfungen. Schon 2006 Landesmeister

bei den Junioren, setzte er die Erfolgsserie auf weiteren

großen Turnieren fort. So belegte er 2008 den 3. Platz beim internationalen

Weltcup-Turnier in Astana (Kasachstan), war

Vizemeister bei den Jungen Reitern und nahm an den deutschen

Meisterschaften in Hannover teil.

Unterstützt wird Thorsten Volz von seinem Vater, der ihn trainiert

und zu den Turnieren begleitet.

NACHRUF

auch aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz

aus seiner eigenen Reiterei

schöpfen. Sein besonderes Steckenpferd

war dabei der Vielseitigkeitssport.

So war er unter anderem mehr -

facher Landesmeister in der

Vielseitigkeit. Besonders beachtenswerter

Höhepunkt seiner reiterlichen

Laufbahn war der Erfolg im Finale auf

den Bundeschampionaten des Deutschen

Geländepferdes im Jahr 1993.

Sein vorbildlicher Einsatz für den Reitsport

und den Reiterverein Einöd war

aber auch nur deshalb möglich, weil

seine Familie ihn immer hierin unterstützt

und ermuntert hat.

Peter Linn wird dem Reiter -

verein Einöd als Vereinsmitglied

und Vorsitzender, aber auch

als Berater und Reiterfreund

fehlen.

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Turnier- und Ausbildungsstall

- Ausbildung von Reiter und Pferd

- wöchentliches Springtraining nach Absprache

- Pensionsboxen

- Anreiten, ausbilden sowie Turniervorstellung ihres Pferdes

- Verkauf ihres Pferdes auf Kommissionsbasis

- ständiges Angebot von Top-ausgebildeten Sportpferden

(vom Nachwuchspferd bis zum S-plac. Pferd)

- um die Reitanlage befindet sich herrliches Ausreitgelände

- zur Nutzung stehen Reithalle, Springplatz, Führmaschine,

Koppeln und Paddocks

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Thomas und Thorsten Volz

Lindenhof

66798 Wallerfangen-Rammelfangen

Telefon 0 68 37 / 7 48 33 · Telefax 7 48 34

Mobil 01 72 / 6 88 73 93

Sportpferde-Volz@hotmail.de

35


Bilder von

oben nach unten:

Hier ist Ruhe und

Vertrauen gefragt

Ein Navi gehörte nicht

zur Ausrüstung

Natur pur

Fotos: Sarah Mathieu

FREIZEITREITEN

Ponyexpressritt – 20jähriges Jubiläum

36

Für uns Freizeitreiter ist der

Ponyexpressritt in Honzrath

immer ein Highlight! In diesem

Jahr war aber das Besondere,

dass diese VFD – Veranstaltung

nun schon zum zwanzigsten

Mal stattfand und sich somit

als feste Größe in der VFD etabliert

hat.

Dabei handelt es sich um einen Orientierungsritt

mit Karte, in den Reiterspiele

und Quizfragen integriert sind.

Jeder Mitreiter bekam vor dem Abritt

Aufgabenzettel, die Abrittzeit und die

Karte, in der man sich den Weg selbst

einzeichnet. Gestartet wurde in Gruppen

von zwei bis vier Reitern. Die

Rittstrecke bestand aus drei Abschnitten

und nach jeder Strecke gab es

einen Stopp, der auf die Minute genau

angeritten werden musste. Für zu

schnelles Reiten wurden pro Minute

drei Strafpunkte verhängt und für das

Überschreiten der veranschlagten Reitzeit

nur ein Strafpunkt.

An den Stopps wurden nun Fragen

gestellt oder es waren Trailaufgaben zu

absolvieren um die motorischen Fähigkeiten

zu testen. In diesem Jahr wurde

z.B. Folgendes verlangt: Eine runde

Holzplatte, auf der das Pferd mit allen

vier Hufen still stehen sollte, flatternde

Plastikfolie sollte von einer Tonne in

die Nächste gepackt werden, ein an

einer Angel befestigter Nagel sollte

innerhalb von 60 Sekunden drei Mal in

einen umgekehrten Trichter eingeführt

werden. Auf der Wegstrecke selbst

waren Fragen rund um das Allgemeinwissen

zu beantworten, die im Wald an

den Bäumen hingen. Beim Reitplatz

angekommen, dem letzten Stopp und

Ziel, konnte man seine Sportlichkeit

beim Stelzenlauf und Springen unter

Beweis stellen.

Insgesamt starteten 93 Reiter, davon

22 Kinder. Silas Hewer war mit fünf

Jahren unser jüngster Teilnehmer.

Jeder Teilnehmer erhielt als Andenken

einen wunderschönen Teller von Villeroy

& Boch mit Aufdruck des Ponyexpressritt-Jubiläums.

Dazu gab es noch

eine Plakette, einen Aufkleber und Präsente,

für die Erstplatzierten sogar

Pokale. Gegen Abend fand dann die

lang ersehnte Siegerehrung statt.

Die Platzierungen:

Bei den Erwachsenen siegte Julia

Mathieu auf Don mit 231 Punkten, den

2. Platz belegte Christine Ney auf

Zaire mit 230 Punkten und Dritte

wurde Angela Keith auf Moppes mit

218 Punkten.

Bei den Kindern ging der 1. Platz an

Nora Bartel auf Lady mit 211 Punkten,

der 2. Platz an Katrin Vondruska auf

Hilly Billy mit 192 Punkten und über

den 3. Platz freute sich Christine Selzer

auf Merry mit 186 Punkten

Unser Fazit: Ein gelungener Ritt, tolle

Organisation und perfekte Markierung!!!

Unser persönliches Highlight

des Jahres! Wir freuen uns schon auf

nächstes Jahr!

Nähere Infos unter

www.vfd-saar.de

Julia Mathieu


Seit über 40 Jahren ist die

Firma Arnold als mittelständisches

Unternehmen auf die

Ausführung von hochwertigen

Dacheindeckungen spezialisiert.

Die beiden Geschäftsführer

sind stolz darauf, dass der

Name Arnold für Zuverlässigkeit,

hohe Qualität, Fachkompetenz

und eine langjährige

Tradition im Zimmerer- und

Dachdeckerhandwerk steht.

Konsequente Ausrichtung,

ständige Weiterbildung, und

Lehrgänge ermöglichen dem

Team auf dem neuesten

Stand zu sein und dem Kunden

ein erstklassiges, kompetentes

Angebot zu bieten.

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Die ideale Kombination

Dach und Solar aus einer Hand

„Uns liegt das Thema Umweltschutz sehr am Herzen“, beteuert Dieter Arnold,

einer der beiden Geschäftsführer der Arnold Dach & Solar

GmbH. Dadurch resultierend entwickelte sich die Installation von

Photovoltaik-Anlagen zu einem maßgeblichen Geschäftszweig. Seit

2003 realisiert die Arnold Dach und Solar GmbH mit großem Erfolg

und steigenden Zahlen Photovoltaik-Anlagen auf Privat-Dächern,

Kommunalen Einrichtungen und Industrieanlagen. Im Jahr 2008

installierte das 20-köpfige Team insgesamt Anlagen mit

einer Gesamtkapazität von 1400 kWp, damit werden jährlich

insgesamt ca. 1209 Tonnen schädliches Kohlendioxid

vermieden. Auch die Anlage auf den Dächern

der eigenen Betriebsgebäude leistet Ihren Beitrag

mit der Vermeidung von jährlich 112 Tonnen Kohlendioxid.

„Hochwertige Materialien, Innovationsbewusstsein und eine hohe Qualität in der

Ausführung unserer Arbeiten – dafür stehen wir mit unserem guten Namen ein.“

so Gerhard Arnold (Geschäftsführer).

Arnold Dach und Solar GmbH

Industriegebiet Süd

66839 Schmelz

Links Gerhard Arnold, rechts Dieter Arnold

Solaranlage auf einem Reitstall

Telefon: 06887-70 28

Telefax: 06887-74 00

www.arnold-bedachungen.de

37


Kids in Bewegung und die

Hortkinder auf der schmukken

Anlage des

Reitervereins Einöd

Kreisbeigeordnete

Marlene Schneider mit

süßen Geschenken für die

Kinder

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VEREINSGESCHEHEN

Ein Verein in Bewegung

Gleich zwei Projekte für Kinder

laufen zurzeit beim Reiterverein

Einöd

Der Reiterverein Einöd ist im wahrsten

Sinne des Wortes in Bewegung. Wer

mittwochs oder freitags am Nachmittag

am Einöder Reitpark vorbeischaut,

wird überrascht sein, denn an diesen

beiden Tagen sind zwei Dutzend Kinder

im Alter von 4 bis zehn Jahren

hoch zu Ross und mit viel Spaß an der

Sache unterwegs.

Hintergrund dieses großen Aufkommens

von Mädchen und Buben auf der

Reitanlage sind zwei Projekte, die der

Verein zusammen mit der Protestantischen

Kindertagesstätte und der

Grundschule zum Laufen gebracht hat.

Bei Kids in Bewegung sind es die Kindergarten-Kinder,

die einmal in der

Woche auf dem Pony Creta voltigieren.

Dieses Projekt, das vom Landes-

sportverband initiiert wurde und zurzeit

in Kooperation mit dem Saarpfalz-

Kreis in rund einem Dutzend Kindergärten

läuft, ging nun in Einöd in die

zweite Runde. Zu dem Projekt erklärt

Annette Molter-Klein, 2. Vorsitzende

des Reitervereins Einöd: „In den ersten

sechs Monaten von Kids in Bewegung

hat sich unser Ansatz bestens bewährt:

Um die Schwierigkeit zu lösen, einerseits

nur mit einer begrenzten Anzahl

Kinder auf dem Pferderücken arbeiten

zu können, anderseits aber immer alle

Kinder in Bewegung halten zu müssen,

haben wir die Reithalle unterteilt. Auf

dem einen Zirkel bringt die Erzieherin

Nicole Meyer-Kalsch die Kinder in

Bewegung mit vielseitigen Spielen

über Cavaletti und Stangen, mit Bällen,

Reifen und so weiter, während auf

dem zweiten Zirkel die Bewegung um

und auf dem Pferd im Mittelpunkt stehen.

Hier zeigt sich, welche ganzheitliche

Leistung es für die Kinder ist, die

Balance auf dem Pferd zu halten.

Dabei werden nicht nur die gesamte

Muskulatur der Kinder, ihr Gleichgewichtssinn

und ihr Wahrnehmungsvermögen

gefördert, sondern ganz besonders

auch ihr Selbstvertrauen. „Zu

Beginn des Projektes hatte die Kinder

großen Respekt vor dem Pony, aber

durch das behutsame Heranführen

konnten wir die Scheu Stück für Stück

abbauen“, erzählt Laura Klein, die für

das Trainingsprogramm mit dem Pferd

verantwortlich ist. „Und davon profitieren

Kinder und Pony: Die Kinder

rutschen z. B. mit großer Begeisterung

sogar im Schritt die Kruppe herunter

und Creta bleibt immer gelassen, auch

wenn bei manchen Übungen bunte

Tücher um ihre Ohren wirbeln. Den

Kindern und Creta macht das gemeinsame

Turnen sehr viel Spaß.“

Auch das zweite Projekt der Reitervereins

Einöd mit dem Titel „Umgang mit

dem Pferd - Pferde AG" ist eine

Kooperation zwischen dem Reiterverein

Einöd und dem Schulhort Einöd.

Dieses Projekt wird im Rahmen der

Freiwilligen Ganztagsbetreuung bezuschusst

vom Bildungsministerium,

sodass auch hier den Eltern keine

Kosten entstehen. Es gibt zwei Gruppen

mit je 12 Kinder, welche immer

mittwochs im wöchentlichen Wechsel

den Nachmittag am Stall verbringen

Den Hortkindern wird eine Erlebniswelt

geboten, die Bewegung mit Natur

und Verantwortung für den Partner

Pferd verbindet. Im Mittelpunkt steht

die Begegnung und der Kontakt zwischen

dem Mensch und dem Partner

Pferd. Da die Pferde sensibel auf die

Körpersprache ihres Gegenübers reagieren,

ist von den Kindern im

Umgang mit dem Pferd Klarheit, Ruhe

und Konsequenz gefordert. Die Hortkinder

erlernen die theoretischen Hintergründe

und werden auch mit der


Stallarbeit - wie kehren, misten und

Sattelzeug putzen - bekannt gemacht.

Dazu Sabine Bosel, eine der Erzieherinnen

im Hort, selbst begeisterte Reiterin

und Betreuerin des Projekts: „Die

Kinder lernen mit Begeisterung die

Pferde herauszuputzen, sie auch alleine

zu führen und selbstverständlich auch

die Bewegungen auf dem Pferderükken

kennen: Durch Voltigier-, Reitund

Sitzübungen werden Körperspannung,

Gleichgewichtssinn und das

gesamte Wahrnehmungsvermögen der

Kinder angesprochen. Der Umgang

mit dem Pferd gibt den Kindern Zuversicht,

Kraft und Stärke und somit ein

hohes Maß an Selbstbewusstsein.“

Vom Reiterverein stehen für die Einöder

Hortkinder vier Ponys und bei

Bedarf auch 4 Großpferde zur Verfügung,

sowie die engagierten Ausbilderinnen

Uta Kaufmann, Annabelle Herzog

und Iris Heckmann.

Bedachungen

Sie finden in uns einen zuverlässigen

Partner für Bedachungen aller Art.

Egal ob Steil- oder Flachdächer, Hallenbau,

Betonsteine oder Tonziegeln,

Fassaden- und Kamingestaltung,

nichts ist unmöglich. Wir richten uns

ganz nach Ihren Wünschen! Als einer

der letzten Betriebe in Deutschland

integrieren wir auf Wunsch auch in

Handarbeit angefertigte Schiefer -

ornamente.

„Auch wenn die Reithalle während der

Projektstunden für den übrigen Reitbetrieb

gesperrt bleiben muss, profitiert

der Verein von den Kooperationen

enorm“, so Annabelle Herzog, Jugendwartin

der RV Einöd. „ Die Kinder in

der Tagesstätte oder im Hort hätten ja

sonst kaum Zeit für den Vereinssport

am Nachmittag. Wenn sie aber erst

einmal Stallluft geschnuppert haben,

wird vieles doch möglich: Vier Kinder

sind so aus der ersten Kids-Runde in

die Regelvoltigierstunde übergewechselt.“

Bei einem Ortstermin stellten der Verein

und die Kindertagesstätte die beiden

Projekte und deren Inhalte der

Kreisbeigeordneten Marlene Schneider

vor. Marlene Schneider: „Ich bin

begeistert von dem Erfolg der beiden

Projekte, die den Kindern sichtbar so

gut tun. Auch bin ich sehr froh, dass

mit diesen beiden Aktionen die

Zimmerei

VEREINSGESCHEHEN

Jugendarbeit in Einöd ausgeweitet

wird. Gerade in Einöd wird damit eine

alte Tradition neu belebt. Und der Reiterverein

beweist, dass er seine Rolle

im sozialen Miteinander mit Engagement

und Phantasie erfüllt.“

RV Einöd

Bei uns bekommen Sie alles aus einer

Hand! Dazu gehören neben den Be -

dachungsarbeiten natürlich auch

Zimmerarbeiten. Ein stabiles Gebälk

bietet die Grundlage für jedes Dach.

Auch hier sind der Kreativität kaum

Grenzen gesetzt. Selbst außergewöhnliche

Formen können von uns realisiert

werden. Überzeugen Sie sich in

unseren Referenzen selbst von der

Qualität unserer Arbeiten!

Bauklempnerei

Pferde-AG der Hortkinder

Fotos:

Udo Steigner / Saarpfalz-Kreis

Neben „normalen“ mit Ziegeln gedeckten

Dächern bieten wir auch

Metalldächer an, die üblicherweise

aus Trapezblechen bestehen! Auch

alle anderen Blecharbeiten an Ihrem

Dach übernehmen wir gerne. Dazu

gehören z.B. Dachrinnen, Zink- und

Stehfalztechniken und andere Verkleidungen.

Damit auch optisch alles

paßt können alle Metallarbeiten auch

in Kupfer ausgeführt werden!

Herbert Colbus GmbH

Dieselstraße 28

66763 Dillingen

Tel. (06831) 72054

Fax (06831) 702108

www.colbus.de

colbus-bedachungen@t-online.de

39


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Immer auf Augenhöhe mit seinen Kunden:

Land Rover-Liebhaber Lillo Biondo.

Unser bestes

Pferd im Stall

Land Rover ist die Marke für Men- Kontakt zum Autokäufer sehr ernst.

schen, die das Abenteurer lieben und „Einen Land Rover muss man erfahren.

die Emotionen leben. So zumindest Ich möchte deshalb, dass sich der Kunde

sieht Lillo Biondo seine typische Kund- mit dem Wagen beschäftigt, mich in einem

schaft. Als Vertriebsmann der unserer beiden Autohäuser besucht und

britischen Geländewagen an den La letztlich bei einer ausgiebigen Probefahrt

Linea-Standorten in Saarlouis und den Vorzügen und dem unvergleichlichen

Saarbrücken gehört der Saarländer Charme dieser tollen Fahrzeuge erliegt.“

mit italienischen Wurzeln selbst zu Neben dem ursprünglichen Defender hat

den überzeugten Land Rover-Fahrern. die Modellpalette von Landrover natürlich

auch so einiges an Luxus zu bieten. Etwa

„Wer einen Land Rover fährt, ist im positi- im Range Rover: Das ist der luxuriöseste

ven Sinne ein Mensch, der einfach anders Geländewagen auf dem Markt. Technisch

ist“, sagt Lillo Biondo und lässt keinen ausgereift und mit allem Komfort ausge-

Zweifel daran, dass er mehr verkauft als stattet, vom feinsten Leder bis zur

einfach nur ein Auto fürs Ge lände. „Diese Rückfahrkamera mit Farbmonitor reicht

Marke steht für Freiheit und Abenteuer, die umfangreiche Ausstattung dieses riesi-

aber auch für vielerlei Emotionen.“ gen Geländewagens, der für den Einsatz

Biondo selbst ist dem Virus Land-Rover außerhalb befestigter Straßen eigentlich

bereits in der Kindheit verfallen. „Wer viel zu schade ist. „Machen kann man das

kennt nicht die alten Daktari-Filme aus trotzdem. Denn der Range Rover kommt

den 70ern? Ohne den guten alten Land garantiert überall durch.“

Rover Defender könnte man sich eine sol- Ein wenig handfester, aber auf keinen Fall

che Serie doch kaum vorstellen“, erzählt kleiner bewegt man sich mit dem Land

der 31 Jahre alte Güdinger und gesteht, Rover Discovery über die Straßen. „Dieser

schon als kleiner Junge von diesen Autos Wagen steht bei uns für ein hohes Maß an

geträumt zu haben.

Flexibilität. Ein toller Motor und noch

„Heute verkaufe ich vier grundverschie- dazu werden viele wichtige Teile des Disdene

Fahrzeug-Typen, die alle eine ganz covery hier im Saarland hergestellt“, weiß

spezielle Käuferschicht haben.“ Der Lillo Biondo zu berichten. So stammt das

Defender beispielsweise richte sich als Getriebe des Land Rover etwa aus der

Kult-Geländewagen und puristisches Fertigung von ZF in Saarbrücken. „Und

Arbeitstier zum einen an die Menschen, die die Presswerkzeuge für die Karosserie

auch im Alltag nicht ganz auf das Gefühl

von Abenteuer und Safari verzichten

möchten. Zum anderen sind es ganz besonders

Jäger oder auch Gewerbetreibende aus

der Forstwirtschaft, die den robusten und

starken Alleskönner zu schätzen wissen.

„Diese Autos halten durch und laufen

immer. Nicht umsonst gibt Land Rover auf

stammen von Nothelfer. “

alle Fahrzeuge eine 3-Jahres-Garantie.“ Viel zu schade für den Einsatz im Gelände:

Doch die Faszination Land Rover geht für

Der Range Rover.

Lillo Biondo noch weiter. „Unsere Wagen Dem Land Rover-Einsteiger empfiehlt

geben einem das Gefühl, mit einem Lebe- Biondo den Freelander, einen Gelände -

wesen zu arbeiten. Sie haben Charakter wagen der sich aber alle Vorzüge einer

und strahlen in jeder Situation Stärke und Limousine auf die Fahnen schreiben darf.

Zuverlässigkeit aus.“ Auch deshalb wird „Dieses Modell ist sehr vielfältig und bie-

bei Biondo nicht am Telefon mit Kunden tet eine große Auswahl an Ausstattungs-

verhandelt. „Nein. Ich möchte den Menmöglichkeiten. Da ist für jeden Kunden

schen schon kennen lernen, der sich eines das passende Paket dabei“, verspricht der

meiner Autos zulegen will“, scherzt er. Experte für die Geländewagen made in

Und doch meint er es mit dem nahen England.


Auszug aus

„Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport“

Vorwort

Zehn Jahre nach Veröffentlichung der

„Ethischen Grundsätze des Pferdefreundes“,

die dem Menschen eine Anleitung

zu einem verantwortungsbewussten

Umgang mit seinem Sport- und Freizeitpartner

Pferd geben sollen, greift die

Deutsche Reiterliche Vereinigung erneut

das Thema Ethik auf. Schon damals

wurde die Forderung laut, Verhaltensregeln

auch für das menschliche Miteinander

im Sport zu formulieren. Heute ist

die Auseinandersetzung aktueller denn

je, denn in nahezu allen Bereichen unserer

Gesellschaft, in der Politik und Wirtschaft

sowie im Sport, werden Grundwertediskussionen

um Begriffe wie

Anstand, Moral, Höflichkeit und

Respekt geführt. Die vorliegenden

„Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport“

sollen dazu beitragen, bei allen

Beteiligten am Pferdesport ein Bewusstsein

dafür zu schaffen, dass ein harmonisches

Miteinander nur mit gegenseitigem

Respekt und Toleranz gelingen

kann. Dabei ist die besondere Situation

im Pferdesport zu berücksichtigen. In

keinem anderen Sport treffen derart

viele unterschiedliche Gruppierungen

und Zielsetzungen aufeinander. Breitensportler,

professionelle Turnierreiter,

Ausbilder, Funktionäre, Richter, Turnierveranstalter,

Stallbetreiber, Züchter

oder Händler – sie alle haben am Pferdesport

teil und verfolgen ihre persönlichen

Ziele. Alle unterschiedlichen

Interessen berücksichtigend, wurden die

„Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport”

mit dem Ziel formuliert, Aufmerksamkeit

für einen respektvolleren

Umgang miteinander zu schaffen. Diese

„Grundregeln“ können naturgemäß keinen

Gesetzescharakter haben. Vielmehr

kommt es darauf an, auf allen Ebenen

des Sports eine einheitliche Grundeinstellung

zu entwickeln, die ein harmonisches

und damit freudvolles Zusammenleben

im Pferdesport ermöglicht.

Vorbemerkung

Ohne ein ethisches Grundgerüst, das

dem Menschen eine Anleitung zu verantwortungsbewusstem

Handeln gibt,

kommt keine zivilisierte Gesellschaft

aus. Was der Philosoph Immanuel

Kant 1788 als „Kategorischen Imperativ“

formulierte („Handle so, dass die

Maxime deines Willens jederzeit

zugleich als Prinzip einer allgemeinen

Gesetzgebung gelten könne”), wurde

vielfach in leichter verständliche Aussagen

gekleidet. Die gängigste und für

das allgemeine menschliche Zusammenleben

prägnanteste Formel lautet:

„Was Du nicht willst, das man dir tu,

das füg‘ auch keinem anderen zu“. Auf

diesem schlichten wie simplen Grundsatz

basiert die Ethik und daraus resultierend

die Gesetzgebung unserer

Gesellschaft. Dieser Grundsatz definiert

die Verhaltensnormen, die für alle

denkbaren Beziehungen zwischen

Menschen Gültigkeit haben. Er

umfasst also zugleich die Beziehungen

zwischen Nationen, zwischen Menschen

unterschiedlicher Herkunft und

Glaubensrichtung, verschiedenartiger

Interessengruppen, Berufskollegen,

Familienmitgliedern oder zwei Partnern.

Auch der Sport als eine wichtige

Säule unserer Gesellschaft ist in dieses

ethische Grundgerüst eingebunden.

Die moralische Kompetenz des Einzelnen

und ein für alle gültiger Verhaltenskodex

sind wesentliche Voraussetzungen

für ein harmonisches

Miteinander im Sport. Der Pferdesport,

der sich aufgrund des Umgangs mit

dem Sport- und Freizeitpartner Pferd

erheblich von anderen Sportarten

unterscheidet, ist von einem höchst

komplexen Geflecht unterschiedlicher

Beziehungen gekennzeichnet. Ob Reitschüler

und Reitlehrer, Turniersportler

und Richter, Pferdebesitzer und Stallbetreiber/Pfleger,

Verkäufer, Züchter

und Käufer, Vereins-mitglied und

Funktionär – an sie alle werden hohe

Anforderungen gestellt. Denn neben

der Notwendigkeit eines fairen Miteinanders

sind sie der besonderen Verantwortung

für das Pferd und seine

Bedürfnisse verpflichtet. Die Beziehung

des Menschen zum Pferd wurde

in den „Ethischen Grundsätzen des

Pferdefreundes“ ausführlich aufberei-

tet. Die folgende Aufstellung stellt deshalb

die Beziehungen der Menschen

im Pferdesport in den Vordergrund.(Im

Sinne der sprachlichen Vereinfachung

wird darauf verzichtet, die Begriffe

Reiter“, „Reitlehrer“, „Richter“,

„Züchter“ usw. auch in der weiblichen

Schreibweise aufzunehmen.)

Ethik

1. Ethik

ETHIK

Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport

= Sittenlehre; Gesamtheit der sittlichen

und moralischen Grundsätze (einer

Gesellschaft). (Duden 20. Auflage,

1991)

2. Ethik

(vom griechischen Ethos = Sitte), die

philosophische oder religiöse Sittenlehre,

Moral, die von dem Ursprung,

der Entwicklung und dem Wesen der

sittlichen Normen handelt. (Meyer’s

Lexikon von 1928)

3. Ethik

vermittelt die Grundlagen der moralischen

Erziehung und Selbsterziehung.(DDR-Ausgabe

Meyer’s Lexikon

von 1988)

4. Ethik

ist grenzenlose erweiterte Verantwortung

gegen alles, was lebt. (Albert

Schweitzer)

Impressum:

Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V.

Bundesverband für Pferdesport und

Pferdezucht Fédération Equestre

Nationale (FN) Abteilung

Öffentlichkeitsabeit

48229 Warendorf

Tel. 02581/6362-0

Fax 02581/62144

Internet: www.pferd-aktuell.de

E-Mail: fn@fn-dokr.de

Redaktion:

Abteilung Öffentlichkeitsabeit

Titelfoto:

A. Borchardt

Gestaltung:

Dicks Werbeagentur, Osnabrück

1. Auflage 2007

Alle Rechte vorbehalten.

Breido Graf zu

Rantzau Präsident der

Deutschen Reiterlichen

Vereinigung (FN). Die

Ethischen Grundsätze des

Pferdefreundes

Freundlicherweise zur

Verfügung gestellt von

der Deutschen

Reiterlichen

Vereinigung (FN) e.V.

und

Die Ethischen

Grundsätze Teil I und II

sind kostenlos

erhältlich bei der FN

oder als PDF herunter

zu laden auf:

www.pferd-aktuell.de

41


„ZUM

WIEHERN!“

„Bin mal gespannt, wie’s heute

läuft. Wenn er wieder alle

Stangen runter wirft, dann zeig

ich ihm mal, wie das geht – die

mickrigen 1,60 m mach ich doch

mit links!“

Foto Pferd: Susanne Wetzel

Foto Hund: (hch)

VORSCHAU

42

VORWORT

VORSCHAU

Im nächsten Heft

Top Thema

Im Top Thema erklären wir das Berufsbild Pferdewirt.

Jugendliche bekommen eine genaue Vorstellung von den

Voraussetzungen und den Anforderungen.

Wir stellen Ihnen wieder saarländische

„Reidersleit“ vor, so

wie Sie sie vielleicht noch nicht

kennen, im Portrait zum Beispiel

Arjan van Loon, den saarländisch-niederländischen

Dressurreiter

Außerdem erfahren Sie im Vereinsportrait

Näheres über

einen saarländischen Reitverein

Und natürlich berichten wir

über viele Reitsportveranstaltungen

Ajan van Loon

Foto: Fototeam Altenhofer

Redaktionsschluss

24. Juli 2009

Erscheinungsdatum

28.08.2009


Wir übernehmen für Sie:

� weltweite und kostengünstige Seefrachten, Luftfrachten, Bahn-, Binnenschiffoder

Lkw-Transporte

� in Containern oder als General Cargo,

� in von uns angefertigten Spezialverpackungen,

� als Haus-zu-Haus-Transport,

� als FOB-Spedition zu europäischen Seehäfen,

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Unser Unternehmen ist Mitglied im HPE-Verband und der Fachgruppe

Verpacken nach HPE Standard mit der Nummer 58,

wobei wir an der Erarbeitung und ständigen Verbesserung der Richtlinien

maßgeblich beteiligt sind.

KLEEMANN GmbH · Im Holzhau 5 · 66663 Merzig · T +49 6861/9 39 91-0 · www.kleemann-gmbh.de


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REITANLAGE BERGHOF-EINÖD

Die RSG Berghof-Einöd hat mit ihren

180 Mitgliedern dieses Jahr mehr als

einen guten Grund zu feiern: Der Verein

wird 10 Jahre alt, der Berghof ist seit 30

Jahren im Besitz der Familie Reitnauer, die

wiederum blickt sogar auf 60 Jahre Pensionsund

Zuchtbetrieb zurück. Groß und Klein, Jung

und Alt fühlen sich auf dem Berghof zu Hause. Hier

genießt man die Zeit mit Freunden, geht seinem Hobby Reiten nach

oder lässt einfach mal die Seele baumeln. Die Anlage liegt etwa 2 km

von der Hauptstrasse entfernt in einer wunderschönen Landschaft mit

Wiesen und Wäldern und bietet den Vereins-Mitgliedern sämtliche

Möglichkeiten, die modernen Reitsport heute ausmachen.

BEI UNS DREHT SICH ALLES UM PFERDE

Das Hauptaugenmerk des Vereins liegt auf der Ausbildung für Pferd

und Reiter. Unser optimal abgestimmtes Ausbildungs- und Trainingsprogramm

bildet dabei die Grundlage für erfolgreiches Reiten. Erfolgreich

sein, heißt bei uns – wie bei anderen Vereinen auch – auf

Turnieren eine Schleife zu gewinnen, eine Platzierung zu erzielen. Erfolgreich

sein, heißt aber für uns vor allem, ein harmonisches Zusammenspiel

von Pferd und Reiter zu ermöglichen. Harmonie im täglichen

Umgang, beim Ausreiten, beim Freizeitreiten, im Springen ebenso wie

in der Dressur. Der Erfolg zeigt sich hier im zufriedenen Minenspiel

– bei Mensch und Pferd.

OPTIMALE VERHÄLTNISSE SIND UNS WICHTIG

Die Ausbildung erfolgt in Reitstunden als Gruppen- oder Einzelunterricht

und wird nur von Fachkräften geleitet. Zudem finden regelmäßig

Lehrgänge statt, die von renommierten Reitern und Ausbildern geleitet

werden. Fleiß wird hier belohnt: Der Verein unterstützt die Teilnahme

finanziell.

Für alle Einsteller bietet die Anlage der Familie Reitnauer optimale

Verhältnisse: 2 Reithallen, 2 Außenplätze (Dressur, Springen), 1 Longierplatz

sowie eine moderne Führanlage. Zudem finden hier alle

immer wieder ein herzliches Willkommen, ein offenes Ohr und eine

starke Gemeinschaft, die sich durch ihren Teamgeist und ihre Fairness

auszeichnet.

BEI UNS SIND ALLE HERZLICH WILLKOMMEN

Eine Besonderheit in unserem Angebot ist das therapeutische Reiten.

Hier finden auch Menschen mit Handicaps eine Möglichkeit reiten zu

lernen, auf speziell ausgebildeten Pferden. Zur Zeit werden ca. 35 Kinder,

Jugendliche und Erwachsene hippo-therapeutisch betreut. Das

Pferd wird hier zum Krankengymnast, ist Pädagoge und sogar Psychotherapeut.

Die positiven Wirkungen seiner Arbeit sehen wir täglich

– neue Lebensfreude, Vertrauen in sich und andere, eigene Stärken erkennen

und erleben. Verstärkt werden die guten Ergebnisse durch die

Integration in den normalen Reitunterricht und alle anderen Aktivitäten.

Schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei. Sie sind uns Herzlich

Willkommen.

KONTAKT:

Siegi Reitnauer (Ausbildungsleiterin)

Telefon (01 73) 6 73 90 03

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