Gemeindebote Nr. 03/2009 (3,00 MB)

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Gemeindebote Nr. 03/2009 (3,00 MB)

GemeindenachrichtenGHerzlichen Glückwunschzum Geburtstag!Alois Schneider feierte am 31. März seinen 75. Geburtstag.Diesen nahmen die Oberwielenbacher aufInitiative der Schützenkompanie zum Anlass, um dem„Lonza Lois“ einmal herzlichen Dank für seine unermüdlichen,ehrenamtlichen Tätigkeiten für das Vereins-und Dorfleben zu sagen. Im Rahmen einer großangelegten Geburtstagsfeier trafen sich die Vertreterder Gemeinde, der Pfarrgemeinde und der Vereine inder Pension „Falkenstein“. Dabei wurde so mancheDankesrede geschwungen und auf den Jubilar angestoßen.In der Tat hat sich der „Meischto Lois“, wie er in Oberwielenbachrespektvoll genannt wird, im Dorf- undVereinsleben viele Verdienste erworben, ob nun alslanggedienter Feuerwehrkommandant, als Gründungsmitgliedder Bergfreunde, als Vorbeter oder alsGrabmacher, um nur einige Beispiele zu nennen. Mitbesonders viel Herzblut, großer Gewissenhaftigkeitund Würde führt er das Amt des Schützenhauptmannsin Oberwielenbach aus, und das ohne Unterbrechungseit der Wiedergründung der Kompanie imJahre 1969. Soviel ehrenamtlicher Einsatz zum Wohleder Allgemeinheit verdient Anerkennung und Respekt.Auch der PGB gratuliert herzlichst und wünscht weiterhinGlück, Gesundheit und Gottes Segen.Der Jubilar Alois Schneider mit denGeburtstagsgratulanten auf einem BlickMitteilung in eigener SacheUm allen Institutionen, Vereinen und Verbänden,die ihre Berichte und Mitteilungen im „PerchinerGemeindeboten“ veröffentlicht haben möchten, diePlanung zu erleichtern, teilen wir hiermit den jeweiligenRedaktionsschluss der einzelnen Ausgaben desPGB im Jahr 2009 mit. Wir ersuchen, den jeweiligenRedaktionsschluss zu beachten und entsprechendeinzuhalten. Vielen Dank für die Mitarbeit!RedaktionsschlussJuli 2009 13. Juli 2009September 2009 14. September 2009November 2009 16. November 2009Vom Redaktionsschluss bis zur Fertigstellung undAuslieferung der Zeitung müssen jeweils ca. 2 Wocheneinkalkuliert werden.Die Redaktion des PGBAus dem GemeinderatAm 18. März 2009 fand im Vereinshaus von Perchaeine Sitzung des Gemeinderates statt. Zu Beginn dieserSitzung waren die Architekten Egger und Hitthalereingeladen, den Gemeinderäten ihr Konzept der baulichenVerdichtung von Percha Dorf auf Grundlage desenergetischen Verbrauchs der jeweiligen Zonen vorzustellen.Durch die möglichen Sanierungsmaßnahmenmit der damit verbundenen Energieeinsparung solltenEnergiekapazitäten frei gemacht werden, was wiederumdie Möglichkeit zur Errichtung von neuen Gebäudenmit einschließt. Laut Auskunft von BürgermeisterJoachim Reinalter steht das Amt für Landesraumordnungdiesem innovativen Konzept sehr positiv gegenüber.Aus rechtlicher Sicht würde einer Realisierungbereits zum jetzigen Zeitpunkt nichts mehr im Wegestehen, vorausgesetzt, der Durchführungsplan würdeentsprechend geändert.Auch die Gemeinderäte fanden das Konzept grundsätzlichinteressant. Der Vorschlag von Gemeinderat Jo-3Perchiner Gemeindebote


GemeindenachrichtenG• Die Firma GipsGoss des Gasser Ulrich aus Perchawird mit der Lieferung und Montage einer Schalldämmungin der Mensa des Kindergartens in Perchazu einem Kostenpunkt von 9.470,38 €, MwSt. inbegriffen,beauftragt.• Der Gemeindeausschuss genehmigt die innerhalb31. März vorgesehene Aktualisierung des Datenschutzdokuments(Art. 19 des Anhanges B des Legislativdekretsvom 30.6.2003, Nr. 196).• Hinsichtlich der Erstellung einer Rangordnung fürdie provisorische Besetzung der Stelle einer/es spezialisiertenArbeiters (m/w) IV. Funktionsebene (Gemeindearbeiter)in Vollzeit wird die Zulassung von 8Bewerbern zur Prüfung beschlossen.• Der Gemeindeausschuss beschließt den Abschlusseines Konzessionsvertrages mit Paul Zingerle bzw.seinen Rechtsnachfolgern bezüglich der Zufahrtzum Oberstdorfer – Hof.Sitzung vom 30. März 2009• Im April 2008 wurde in der Gemeinde Percha unterder Leitung von Univ-Prof. Dipl.-Ing. HermannKnoflacher eine Verkehrsstudie durchgeführt, dieder Gemeinde wertvolle Informationen gelieferthat.Um eine Grundlage für nachhaltige Entscheidungenzu schaffen, soll den Bürgern ein weiterer Fragebogenzugesandt werden mit dem sie um ihreEinschätzung der heutigen Situation sowie der Zukunftszielein den verschiedenen Bereichen (Wirtschaft,Tourismus, Sozialsystem, Umwelt, Kulturund Freizeit, Mobilität, usw.) ersucht werden.In Kombination mit der bereits durchgeführten Verkehrsbefragungsoll es möglich werden, jene Bereichezu erkennen, in denen die Bevölkerung dengrößten Handlungsbedarf sieht, damit es der Gemeindeverwaltungermöglicht wird, genau dort gezielteMaßnahmen zu ergreifen, damit die vorhandenenfinanziellen Ressourcen effizient eingesetztwerden könnenSomit beschließt der Gemeindeausschuss Univ-Prof. Dipl.-Ing. Hermann Knoflacher den Auftragzur Auswertung sowie zur Analyse, Darstellung undBericht der Zielfragebögen zum Preis von 2.200,00€, zuz. MwSt. zu erteilen.• Der Gemeindeausschuss beschließt die Annahmeund Zweckbestimmung eines Verlustbeitrages fürdas Jahr 2009 des Konsortiums der Gemeindender Provinz Bozen für das Wassereinzugsgebiet derEtsch in der Höhe von € 101.987,08.-Dieser Beitrag in der Höhe von 101.987,08 € wirdfür folgende Investitionen zweckgebunden:- Sanierung Sportplatzgebäude und Sportzone:6.000,00 €- außerordentliche Instandhaltung der Straßenund Plätze: 53.987,08 €- außerordentliche Instandhaltungsarbeiten derVereinshäuser: 17.000,00 €- Bau der Gehsteiganbindung Römerstraße:25.000,00 €• Bei der Firma Svaluto M. Ivo in Bruneck wird einElektromotor für den Heckbagger zum Preis von396,00 €, MwSt. inbegriffen, angekauft.• Die Firma Huber Paul in Percha wird mit der Kontrolleder Elektroanlagen in der Grundschule und imKindergarten in Unterwielenbach beauftragt, undzwar zu einem Kostenpunkt von 3.120,00 € MwSt.inbegriffen.Sitzung vom 06. April 2009• An die Gemeinderäte werden die Sitzungsgelder fürdas Jahr 2008 im Gesamtausmaß von 2.473,80 €ausbezahlt.• Den Mitgliedern der Baukommission, der Umweltschutzkommission,des Bibliotheksrates und derKommission für die Führung des Friedhofes werdendie zustehenden Sitzungsgelder für das Jahr 2008im Gesamtausmaß von 933,10 € ausbezahlt.• Die Liquidierung der Ausgaben, die vom Ökonomder Gemeinde in der Zeit vom 21.02.2009 bis zum31.03.2009 vorgenommen wurden, wird vom Gemeindeausschussdurch einen entsprechenden Beschlussgenehmigt.• Der Gemeindeausschuss genehmigt die definitiveKostenabrechnung für den zwischengemeindlichenPolizeidienst für das Jahr 2008, die von Seiten derStadtgemeinde Bruneck - Dienststelle Gemeindepolizei- vorgelegt wurde. Daraus gehen Einnahmenin der Höhe von 2.351,00 € und Ausgaben in derHöhe von 6.575,94 € hervor. Dieser Betrag wird andie Stadtgemeinde Bruneck ausbezahlt.• Die Sekretariatsgebühren betrugen im 1. Trimester2009 4.362,21 €. Dieser Betrag wird laut den gesetzlichenBestimmungen aufgeteilt.7Perchiner Gemeindebote


GGemeindenachrichten8Perchiner Gemeindebote• Nachdem die Stelle der Kindergartenköchin / desKindergartenkochs zurzeit provisorisch besetzt ist,beschließt der Gemeindeausschuss die Ausschreibungeines öffentlichen Wettbewerbs nach Titelnund Prüfungen zur Besetzung einer Stelle als spezialisierterKoch (m/w) IV. Funktionsebene - Teilzeit75 % (Berufsbild 19).• Der Gemeindeausschuss nimmt das Bereichsabkommenvom 18.03.2009 für die Zuerkennung vonaußerordentlichen Vergütungen an die hierbei festgelegtenPersonenkategorien zur Kenntnis.• Der Grundschule Percha wird ein außerordentlicherBeitrag von 700,00 € für die Teilnahme am Projekt„settimana azzurra“ gewährt.Sitzung vom 20. April 2009• Der Gemeindeausschuss genehmigt die Sitzungsniederschriftvom 06.04.2009 der Bewertungskommissionfür die befristete Besetzung der Stelle einesspezialisierten Arbeiters (Gemeindearbeiter) Rangordnungnach Titeln und Prüfung sowie die Reihungder Bewerber nach Punkten. Ebenso wird dieLiquidierung der Ausgaben (Fahrtspesen und Sitzungsgeld)für das externe Mitglied der Prüfungskommissionin der Höhe von insgesamt 131,52 €beschlossen.• Die Firma Viessmann GmbH aus Kurtatsch wirdmit der Umrüstung der Heizanlage im VereinshausOberwielenbach von Hackschnitzel auf Pellets zu einemKostenpunkt von insgesamt 1.161,60 €, MwSt.inbegriffen, beauftragt.• Im Zuge der Errichtung eines Mehrzweckgebäudesund Gestaltung des Kirchplatzes in Percha wird dieAusschreibung der Arbeiten zur Installation derElektroanlagen in Anwendung der gesetzlichen Bestimmungenmittels halbamtlichem Wettbewerbohne Veröffentlichung der Bekanntmachung ausgeschrieben,und zwar mit folgenden Beträgen:- Gesamtbetrag der Arbeiten 58.217,96 €- Kosten für die Sicherheit (dem Preisabschlag nichtunterworfen) 2.021,68 €- Ausschreibungssumme (dem Preisabschlag unterworfenerBetrag) 56,196,28 €• Gleichfalls im Zuge der Errichtung eines Mehrzweckgebäudesund Gestaltung des Kirchplatzes inPercha wird die Ausschreibung der Arbeiten zur Installationder Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsanlagein Anwendung der gesetzlichen Bestimmungenmittels halbamtlichem Wettbewerb ohne Veröffentlichungder Bekanntmachung ausgeschrieben, undzwar mit folgenden Beträgen:- Gesamtbetrag der Arbeiten 120.461,55 €- Kosten für die Sicherheit (demPreisabschlag nicht unterworfen) 1.866,68 €- Ausschreibungssumme (demPreisabschlag unterworfener Betrag) 118.594,87 €• Bezüglich des E-Werkes „Wielenbach“ wird Dr. Ing.Christian Leitner von den „exact Ingenieuren“ - Brixenmit der Ausarbeitung eines Einreichprojekteszur Wasserableitung aus dem Wielenbach zur Erzeugungelektrischer Energie beauftragt. Die Kostendafür belaufen sich auf 9.975,60 €, gesetzliche Abgabeninbegriffen.• Die Firma Anton Gräber aus Oberwielenbach - Perchawird mit der Lieferung und Montage einesHandlaufs für den Kirchweg in Oberwielenbach zueinem Preis von 2.664,00 €, MwSt. inbegriffen, beauftragt.Sitzung vom 06. Mai 2009• Im Zusammenhang mit der Wahl der Vertreter Italiensfür das Europäische Parlament, die am 07. Juni2009 stattfindet, legt der Gemeindeausschuss dievom Gesetz vorgeschriebene Ausweisung der fürdie Wahlwerbung bestimmten Flächen in der GemeindePercha fest.


GemeindenachrichtenGAus der Baukommission9Johann OBERLEITER:Sanierung des bestehenden Wohnhauses in Nasen.GEMEINDE PERCHA:Bau einer Fernwärmeanlage in Oberwielenbach.Walter und Wolfram LANZ:Erweiterung, Sanierung und Umbau sowie Wärmedämmungsarbeitenam bestehenden Wohnhaus in derAuffüllzone B1 in Percha.Gilbert TASSER:Variante 2 - Neubau eines Wohnhauses auf Baulos F2in der Erweiterungszone „Sonta II“ in Unterwielenbach.Manfred PASSLER:Errichtung einer Glasüberdachung über der Dachterrasseam Wohnhaus in der Wiedergewinnungszone inUnterwielenbach.GEMEINDE PERCHA:Errichtung von Urnengräbern im Friedhof von Percha.Paul ZINGERLE:Variante - Wohnbebauung Zingerle auf dem Baulos F1in der Erweiterungszone “Sonnberg” in Percha.Nicoletta PIGHIN:Errichtung einesW i n t e r g a r t e n s ,Maßnahmen zurWärmedämmungund interne Änderungenbeim Wohnhausin der Auffüllzonein Wielenberg.Adolf LEITER Adolf:Ausbau / Richtigstellungdes DachgeschossesbeimWohnhaus in derAuffüllzone „PerchaMitte“ in Percha.Perchiner GemeindeboteGemeindeimmobiliensteuer ICI 2009Die Gemeindeverwaltung weist daraufhin, dass demnächstdie 1. Rate der Gemeindeimmobiliensteuer (ICI)2009 fällig ist:Einzahlungstermin der 1. Rate: innerhalb 16. Juni 2009Die Einzahlungen müssen über den Schatzmeister, dieRaiffeisenkasse Bruneck, erfolgen:Die Bankkoordinaten lauten: IBAN / ABI / CAB / Kontonummer:IT-34 C - 08035 - 58242 - 0003/00/02.160-1Achtung: Die roten Posterlagscheinedürfen nicht mehr verwendet werden!Alle Bürgerinnen und Bürger, die keine ICI schulden, erhaltenheuer keinen Brief bzw. keine Berechnung.Falls sich nach dem 31.03.2009 (in der Anfang Mai zugestelltenICI-Berechnung sind eventuelle Änderungenenthalten, die innerhalb dem vorgenannten Terminerfolgt sind) Änderungen ergeben haben (z.B. Fertigstellungeines neuen Wohnhauses oder eines Umbaues,geänderte Eigentumsverhältnisse, An- bzw. Verkaufvon Immobilen u.ä.), ist die Gemeindeimmobiliensteueraufgrund der effektiven Situation neu zu berechnen.Das Steueramt der Gemeinde steht Ihnen für eventuelleInformationen, sowie für eine Neuberechnung derSteuer zur Verfügung.Damit die Datenbank der Gemeinde auf dem aktuellenStand und somit die Richtigkeit der Daten gewährleistetbleibt, muss bei erfolgten Änderungen eine Änderungsmitteilungabgegeben werden (Formulare imGemeindeamt erhältlich oder über Internet: www.gemeinde.percha.bz.it).


SSport1014. Dorflauf in OberwielenbachPerchiner GemeindeboteWährend anderswo am 1. Mai die Gewerkschaften ihre Kundgebungen zum „Tag der Arbeit“ abhalten,marschieren in Oberwielenbach jedes Jahr die Laufsportler auf.Bereits zum 14. Mal richtete derASV Oberwielenbach den inzwischenin Süd- und Osttirol gleichermaßenbekannten Dorflauf aus.Obwohl der Dorflauf diesmal „nur“zum Raiffeisen Läufercup Osttirolund nicht zu den VSS – Dorf- undStadtläufen zählte, kamen dennochviele Athletinnen und Athletennach Oberwielenbach, um auf dersehr anspruchsvollen und gleichermaßenberüchtigten und deswegenauch mehr oder weniger beliebtenStrecke die eigene Form auszutesten.So konnte sich der ASV Oberwielenbachan die 190 Rennteilnehmerfreuen.Nach einer wettermäßig eherdurchwachsenen Woche hatte derzuständige Heilige Petrus offenbarein Einsehen und erleichtertemit einem angenehmen Frühlingstagden Verantwortlichen des ASVOberwielenbach die aufwändigeOrganisation für dieses sportlicheGroßereignis ganz erheblich. Nachdemalso in bewährter Weise allesbestens organisiert und vorbereitetwar und auch die Grundbesitzerwieder dankenswerterweise ihreWiesenwege den Läuferinnen undLäufern überlassen hatten, standeiner reibungslosen Abwicklung desRennens nichts mehr im Wege.Dieses stand wie seit jeher unterdem Ehrenschutz der Vizepräsidentinder Region, Martha Stocker, dieneben Bürgermeister Joachim Reinalter,dem zuständigen GemeindereferentenDr. Josef Urthaler, demFranziska Mayr vom ASV Oberwielenbach läufteinem weiteren Sieg entgegen ....Vorstand des Osttiroler LäufercupsBernhard Bürgel und dem Bezirksreferentendes VSS Franz Riederdie Riege der Ehrengäste bildete.Ganz besonders herzlich und heftigbegrüßt wurde Lukas Rifesser,der in Oberwielenbach seine Karriereals Laufsportler begann und esmittlerweile zum Italienmeister im800-Meter-Lauf gebracht hat.Im Mittelspunkt des Geschehensstand jedoch das Rennen. In mehrals 20 Kategorien starteten die Teilnehmerund die Läufer hatten aufder als schwierig bekannten Strekkeverschiedene Distanzen zurückzulegen.Dabei zeigte sich einmalmehr, dass nur die Besten am Startwaren, denn bei allen Durchgängenwurde ein hohes Tempo gelaufen,was unter den ebenso zahlreichenZuschauern Staunen und Bewunderunghervorrief. Selbst die kleinenund kleinsten Läufer liefertensich harte Wettkämpfe, um jedenMeter und jede Sekunde wurde gerungen,gekeucht und geschwitzt.Viele Athletinnen und Athletenkonnten sich somit sehr gute Zeitenerlaufen, den Tagessieg holtensich Dominik Pacher und Elena Cassaroals die „schnellste ApothekerinSüdtirols“ bei den Frauen. Am Endezählte nicht nur die gute Platzierung,sondern ganz gewiss auch dieGenugtuung, es wieder geschafft zuhaben. Als besonders erfolgreich, jageradezu als läuferische Großmachterwies sich einmal mehr die Mannschaftdes ASV Oberwielenbach, dieeine sehr geschlossene Leistungauf hohem Niveau bot. Dass so-


SportS…während Sofie Stolzlechner zum ersten Malauf dem obersten Stockerlplatz triumphieren konnte.mit durchwegs Platzierungen aufden vorderen Rängen erreicht werdenkonnten, war nur als logischeFolge davon zu sehen. Dabei warnicht allein nur das Glück der Tüchtigenausschlaggebend, sondernganz bestimmt auch die intensiveund letztendlich erfolgreiche Vorbereitungdurch das Trainer- undBetreuerteam rund um HerbertNiederwolfsgruber und Veronika Elzenbaumer,das wieder einmal hervorragendeArbeit geleistet hatte.Keinesfalls zu vergessen sind dabeiaber der Fleiß und der Einsatz derSportlerinnen und Sportler selbst,Start der Männer mit Dominik Pacher und Georg Brenner, einem dertreuesten Teilnehmer am Dorflauf in Oberwielenbachohne die es sicher nicht die tollenErgebnisse gegeben hätte. FranziskaMayr, Sofie Stolzlechner, SandraHilber, Karin Elzenbaumer und MichaelNocker schafften es sogar aufden obersten „Stockerlplatz“. Nichtweniger als 5 erste, 4 zweite, 4 dritteund viele weitere Platzierungenim Spitzenfeld waren also der Lohnder sportlichen Höchstleistung.Während sich in der Laufarena gewissermaßendas Rennen abspielte,waren im Hintergrund viele fleißigeHände tätig, die bereitwillig undaktiv mithalfen, dass auch organisatorischund bei der Verpflegungder vielen Gäste von auswärts allesglatt lief. Dabei kam wieder diebewährt gute Zusammenarbeit derDorfbevölkerung und der örtlichenVereine zum Tragen.Nachdem sowohl sportlich als auchorganisatorisch im wahrsten Sinnedes Wortes alles rund gelaufen war,wurde die Preisverteilung schonsehnlichst erwartet. Die Veranstalterhatten nämlich einen reich gedecktenGabentisch mit schönenSiegertrophäen und auch viele liebevollzusammengestellte Sachpreisevorbereitet. Die anwesendenEhrengäste waren aufgerufen,die Preisverteilung vorzunehmen,die unter der Regie des bewährtenSprechers Herbert Niederwolfsgruberflott vor sich ging. Die Ehrengästeäußerten sich in ihren Grußwortenwiederum sehr lobend überdie gelungene Sportveranstaltung.und bezeichneten sie als Ereignismit Vorbildcharakter, bei dem sowohlbei den Aktiven als auch beiden vielen Mithelfern große Begeisterungzu spüren sei. Nicht nur dieRegionalassessorin Martha Stockerwird den Entschluss gefasst haben,im nächsten Jahr wieder zu11Perchiner Gemeindebote


SSport12Perchiner Gemeindebotekommen, sondern wohl auch vieleAthleten, die die gute Betreuung inOberwielenbach zu schätzen wissen.Lukas Rifesser rief besondersdie Jugendlichen dazu auf, fleißigweiter zu trainieren, dann stündenaus sportlicher Sicht viele Türenund Möglichkeiten offen. Mit solchguten Aussichten können sich derASV Oberwielenbach wie auch dieLäuferinnen und Läufer getrost aufden 15. Dorflauf im nächsten Jahrfreuen.Die Liste mit der offiziellen Wertungund allen Ergebnissen des 14. DorflaufesOberwielenbach finden Sieauf der Homepage des ASV Oberwielenbach:www.asv.oberwielenbach.infoHerbert Niederwolfsgruber führt das Siegerinterview mit demTagesschnellsten Dominik Pacher.ASV Percha: Gute Zeiten, schlechte Zeiten!Nach den kümmerlichen 3 Punkten der Hinspiele sah es für unsere Kicker ja nicht gerade rosig ausden Klassenerhalt zu meistern.In den kommenden Zeilen werdenunsere Leserinnen und Leser jedochbereits jetzt erfahren, ob es geklappthat.Hier einen kurze Zusammenfassungder Spieltage 12 bis 18.POKAL: PERCHA-STEINHAUS (0:1)0:2Mit dem 0-1 Hinspielergebnis warPercha gezwungen zu punkten,doch nach einem solchen Spiel darfman sich am Ende nicht wundern,als Verlierer den Platz zu verlassen.So hätte es nach Hälfte eins auchgut und gerne 3:0 stehen können,doch 4 bis 5 hochkarätige ChancenLukas Rifesser in Aktion


SportSwurden von unserer Offensive einfachlustlos und z.T. egoistisch versemmelt.So nutzten unsere Gegnerihre einzigen beiden Gelegenheitenzum enttäuschenden 0:2 und sogleichdem Pokalaus für Percha.PERCHA-WIESEN 1:3Eine hohe Chancenverwertung zuGunsten unserer Gäste reichte auchdiesmal aus, um Percha das Genickzu brechen, denn unsere Elf fand zuzaghaft ins Spiel. Gennaro CovellisSolotor in der Nachspielzeit reichtehöchstens für Punktekosmetik.GOSSENSASS-PERCHA 1:1Die erste Hälfte gehörte vollendsPercha, unzählige Torchancen wurdenjedoch auch diesmal nichtverwertet. So schaffte zunächstGossensass den Führungstreffer.Die Gäste ließen sich aber nichtentmutigen und erzielten knapp 5Minuten später durch Peter Bacherden mehr als verdienten Ausgleich.In der zweiten Halbzeit musste TrainerMartin Bacher eine Umstrukturierungvornehmen, nachdem EgonLasta verletzungsbedingt den Rasenverlassen hatte. So beschränktesich Percha nunmehr auf die Verteidigung,konnte den Punkt aber mitnach Hause bringen.mussten unsere Mannen tatenloszusehen, wie ihnen der Kontrahententeilte. Ein wenig erinnerte dasGanze an ein Spiel aus der Jugend:„Wer hat Angst vor`m schwarzenMann?“WELSCHELLEN-PERCHA 3:3Gänzlich anders, wenn auch miteinem mehr als bitteren Beigeschmack,verlief unser Gastspielin Welschellen. Kurz nach Anpfiffübernahm unsere Mannschaft bereitsdie Kontrolle über das Matchund brachte uns nach nur 20 Minutendurch Tore von Rifesser, Covelliund Peter Bacher bereits eine3:0 Führung ein. Wer nun dachte,der Sieg wäre damit unser, wurdeeines Besseren belehrt. So verkürzteWelschellen noch in Halbzeit einsauf 1:3, um bei Wiederanpfiff dannvollends das Zepter in die Hand zunehmen. Percha ließ sich fortan indie eigene Hälfte zurückfallen, sokonnte die Heimmannschaft zunächstdas 2:3, in der Nachspielzeitsogar den Ausgleichstreffer erzielen.PERCHA-KIENS 1:1Nach einer ereignis- bzw. tatenlo-13Perchiner GemeindebotePERCHA-STEINHAUS 1:5Ein regelrechtes Desaster gabes beim Heimspiel gegen die inschwarz gekleidete Formation ausSteinhaus. Während unsere Gästevon Anfang an Druck aufbauten,wirkte unsere Elf lustlos, träge unddeplaziert. Wie ein Tropfen Öl imWasser strömten die gegnerischenAngreifer durch unsere Abwehrriegen.Das ein um das andere MalKonnte bereits einige Tore erzielen: Abwehrspieler Egon Lasta


SSport14Perchiner Gemeindebotesen ersten Hälfte erfüllte sich dasSpiel erst nach Seitenwechsel mitetwas mehr Spannung. In der 2.Halbzeit versuchte Percha sofortDruck aufzubauen und schaffte bereitsnach 6 Minuten die Führung.Der Freistoß von Alex Lazzeri mitanschließendem Kopfball von EgonLasta konnte vom Keeper zunächstnoch abgeblockt werden, doch Peterstand für den Abstauber goldrichtig.Auch weiterhin ließ sichunsere Elf öfters gefährlich im gegnerischenStrafraum blicken. In der66. Spielminute gelang es einemKiener Stürmer unsere Abwehrreihenzu durchbrechen und Geireggersah sich gezwungen, den Manndurch ein Foul zu stoppen. Dendarauf folgenden Elfmeter konnteunser Schlussmann zunächst reaktionsschnellabwehren, doch beimNachschuss hatte er keine Chance.In Folge drängte Kiens zwar zunehmendRichtung heimischen Tor,unsere Elf konnte aber das Resultatlocker behaupten.STERZING-PERCHA 2:3Das Spiel begann mit 45 Minutenzum Aufwärmen; und doch brachtedas Zeitlupengekicke 3 Tore inHälfte eins zum Vorschein. Durcheine halbherzige Abwehrleistunggerieten wir zunächst in Rückstand,doch Egon lieferte uns durch einenlocker aus der Hüfte gezaubertenVolleyschuss den Ausgleichstreffer.Kurz vor Seitenwechsel schaffteSterzing jedoch die erneute Führung.Lebhafter wurde das Spielin der zweiten Hälfte, wo Perchamehrmals an die heimische Hintertürpochte. Diese öffnete sichin der 61. Minute, als Peter Bachereinen weiteren Abstauber verwertete.Percha setzte auch weiterhinauf Angriff und wurde belohnt. Inder 92. Minute landete ein genialerSteilpass von Markus Oberhofer vorden Füßen von „Jay“. Dieser überlupfteden heraneilenden Torwartund erzielte das verdiente 2:3 undsomit den zweiten Sieg für unsereDorfmannschaft.PERCHA-FELDTHURNS 1:3Einen frühzeitigen Schock erlittPercha bereits in der dritten Minute,als Feldthurns nach einemFreistoß in Führung ging. Man erwartetedanach weitere Angriffeunserer Gäste, doch es kam nichts.Im Gegenteil. Percha wusste weitbesser zu gefallen und schaffte inder 37. Spielminute den Ausgleich.Einen Freistoß von Martin konnteEgon gerade noch erreichen undzum 1:1 einschießen. Ähnliche Szeneriein der zweiten Hälfte, wo dieHeimelf unsere Kontrahenten ordentlichins Schwitzen brachte. Inder 53. Minute dann die eklatanteFehlentscheidung des Schiedsrichters.Peter Bacher erhielt den Ball,schoss und erzielte das 2:1. DerUnparteiische entschied aber aufAbseitsstellung, hatte jedoch einenam Boden liegenden Abwehrspielerschlichtweg ignoriert, der dieselocker aufhob. Im Gegenzug nutzteFeldthurns eine Konterchance, umin Führung zu gehen. Alex Lazzerihatte dann noch den Ausgleich vorAugen, scheiterte jedoch am Keeper.In der letzten Spielminute erzieltendie Gäste dann noch das für Perchamehr als unglückliche 1:3.Nun, einige Spiele stehen zwar nochan, doch lässt sich eines inzwischennicht weiter leugnen. Percha wirdkommende Saison wieder einenPlatz in der 3. Amateurliga einnehmen.Jetzt gilt es die letzten Begegnungenals Training für die neuenHerausforderungen im Herbst mitzunehmen.Percha hatte heuer wenig zu jubelnWie immer findet man alles Wissenswerteunter: http://asvpercha.funpic.de


RückblickR„Heinte tian mo Tortn voziorn“15Am 24. März 2009 trafen sich interessierte Bäuerinnen in der Küche vom Vereinshaus Percha.Die „Sonta-Bäuerin“ Frau MartinaHochgruber zeigte der Gruppeverschiedene Möglichkeiten zumVerzieren von Torten. 25 Bäuerinnenschauten aufmerksam zu undbeobachteten jeden der gekonntenHandgriffe. Fragen wurden gestelltund Frau Martina Hochgruber konnteviele gute Tipps und Ratschlägegeben. Im Anschluss wurdendie Torten bei einem gemütlichenBeisammensein verkostet.Ein großes Vergelt`s Gott sagt dieBäuerinnenorganisation Frau Martinaund allen, die mitgeholfen haben.Martina Hochgruber gab viele ihrer Geheimnisse bei der Kunst desTortenverzierens preis.Perchiner Gemeindebote„Hallo Auto!“Im Rahmen der Verkehrserziehung wurde heuer an der Grundschule Oberwielenbachwiederum die Aktion „Hallo Auto“ durchgeführt.Seit Jahren schon bietet die Dienstellefür Verkehrserziehung amdeutschen Schulamt diese Aktionan. Dabei geht es in erster Linie darum,die SchülerInnen in Bezug aufdie Gefahren im Straßenverkehrzu sensibilisieren und sie zu einem„ungefährlichen“ bzw. verantwortungsbewusstenVerhalten zu animieren.Dass sich besonders dieKinder in ihrem impulsiven Verhaltenoft der Gefahren, denen sie sichaussetzen, nicht bewusst sind, sollihnen mit einer Unterrichtseinheitder besonderen Art konkretvor Augen geführt werden. Kinder(aber nicht nur sie) können oft nurschwer abschätzen, wie schnell einFest vermummt folgen die SchülerInnen den Ausführungenvon „Hallo-Auto-Mann“ Albert Wieland


RRückblick16Perchiner GemeindeboteAuto daherkommt und wie lange esbraucht, bis es vor einem Hindernisoder einer gefährlichen Situationstehen bleiben kann.Der ehemalige Lehrer Albert Wieland,der seit einigen Jahren indieser Mission unterwegs ist, kammit seinem roten Auto am 24.März 2009 nach Oberwielenbach,um die Kinder in die Geheimnissevon Reaktionszeit, Bremsweg undAnhalteweg einzuweihen. Es warwohl der gefühlte kälteste Tag desganzen Winters, als das Ganze aufder sturmumtosten Plattner Straßebei eisigen Temperaturen über dieBühne ging. Dennoch machten dieGründschüler, die freiwillig nahezuvollzählig erschienen waren, sehraufmerksam und eifrig mit, als HerrWieland alles genau erklärte undvorführte. Er führte einige Bremsmanöverdurch, um zu zeigen, dassauch ein versierter Bremser dasAuto nicht sofort zum Stillstandbringen kann. Zwei Männer derFreiwilligen Feuerwehr Oberwielenbachwachten dabei nicht nurwährend der gesamten Aktion überdie Sicherheit des „Testgeländes“,Für die Aufmerksamkeit gab’s zur Belohnung Leuchtstreifen, die in derDunkelheit für Sicherheit sorgen sollen.sie bespritzten auch die Straße mitreichlich Wasser, damit man sehenkonnte, um wieviel sich der BremsundAnhalteweg noch einmal verlängerte.Nach der Theorie folgte aber auchdie Praxis und auf die hatten dieKinder schon sehnsüchtig gewartet.Sie durften nämlich einzelnim eigens dafür präparierten „HalloAuto“ mitfahren und etwa beiTempo 50 auf ein Zeichen hin mitganzer Kraft auf die Bremse treten.Immer wieder staunten die Schülerinnenund Schüler, wie lange esbrauchte, bis das Auto trotz Vollbremsungendlich stehen blieb. Allenwurde schnell klar: Ein Fußgänger,der darauf vertraut, dass einAuto abrupt stehen bleiben kann,hätte wohl ganz schlechte Karten.Obwohl die Sache an sich sehr ernstwar, machte dieser Unterricht allenBeteiligten trotz Schneegestöber,Wind und Kälte sichtlich Spaß unddie Kinder fanden, dass dies imwahrsten Sinne des Wortes zweibesonders „coole“ Schulstundenwaren.Eine Spurensuche“ steht, wird vonden verschiedenen beteiligten Vereinenzum Anlass genommen,Bräuche, die etwas in Vergessenheitgeraten sind, wiederzubeleben.Die KVW-Ortsgruppe Oberwielenbachstieß dabei auf den Brauchdes Palmbesenbindens, der nachPalmbesen binden und SuppensonntagDas heurige Gedenkjahr zum Tiroler Freiheitskampf, das in Oberwielenbachunter dem Motto „Wo ist Tirol?Ansicht der Verantwortlichen einerAuffrischung bedurfte. DieserBrauch wird in ganz Südtirol inunterschiedlicher Intensität undin verschiedenen Ausformungengepflegt und auch die etwas älterenOberwielenbacher können sichnoch gut daran erinnern, wie sie infrüheren Zeiten ihre Palmbesen zurKirche getragen haben. Wie bei vielenBräuchen, kommen auch hierbeisowohl christliche als auch vorchristliche(um nicht zu sagen heidnische)Wurzeln zusammen. Einmaldürften mit dem Grün der Palmbesenwohl der beginnende Frühling


RückblickRund das damit erhoffte neuerlicheErwachen der Natur symbolisiertwerden, andererseits erinnert dieganze Liturgie am Palmsonntag, indie das Mitbringen der Ölzweigebzw. der Palmbesen ja eingebundenist, an den Einzug von Jesus in Jerusalem.Laut der betreffenden Erzählungder Bibel haben die Judendem erhofften Messias damals mitrichtigen Palmzweigen in den Händenzugejubelt. In unseren Breiten,in denen bekanntlich keine Palmenvorkommen, sind es eben die ausdem Süden importierten Ölzweigeoder die zuerst blühenden Palmkätzchen,die als Ersatz herhalten müssen.Früher war es vor allem denBurschen im „Teenageralter“ vorbehalten,die Palmbesen zu tragen undmancherorts entstand sogar einWettkampf, wer die höchste und dieam schönsten geschmückte Palmstangevorführen konnte. In unsererZeit hat sich der Brauch, wenn erüberhaupt noch gepflegt wird, aufdas Kindesalter „verschoben“.So waren es auch die Kinder, dieam Vortag des Palmsonntags aufEinladung der KVW-Ortsgruppe indas Vereinshaus kamen, um ihreneigenen Palmbesen zu binden. Unterfachkundiger Anleitung wurdendie Zweige ausgesucht und aufdie richtige Länge zurechtgestutzt.Das Binden des Palmbesens selbstwar dann der schwierigste Teil derÜbung, aber mit der Hilfe der Erwachsenengelang auch das meistensproblemlos. Voller Stolz wurdedas Produkt des gemeinsamenBemühens dann am Palmsonntagzur Palmweihe vor das Vereinshausgebracht. Pfarrer Viktor Plaiknersegnete die vielen Palmbesen, diedann in einem feierlichen Einzugzur Kirche getragen wurden. NachFeierlicher Einzug mit den prächtigen Palmbesendem Gottesdienst wurden diePalmbesen „nach altem Brauch“,wie man zu sagen pflegt, nebendem Haus aufgestellt. Laut demVolksglauben sollen die geweihtenZweige vor allen möglichen Unglücken,hauptsächlich aber vor Unwetternund Blitzschlag schützen.Ein neuer Brauch, wenn man so will,hat sich in den letzten Jahren hierzulandeentwickelt. In vielen Pfarreienwird nämlich in der Fastenzeitder so genannte „Suppensonntag“abgehalten. Einmal soll dieser eingemeinschaftsstiftendes Ereignissein, wenn sich die Menschen zumgemeinsamen Mahl treffen, zumandern durch den Verzicht auf dassonst eher üppige Sonntagsmenüauch einem sozialen Zweck dienenund Ausdruck der Solidarität mitden Armen und Hungernden dieserWelt sein.Nachdem der Suppensonntag inOberwielenbach bereits im vergangenenJahr ein durchschlagenderErfolg war, entschloss sich derörtliche Pfarrgemeinderat als Veranstalterzu einer Neuauflage. AmPalmsonntag waren also die Oberwielenbachereingeladen, die eigeneKüche einmal „kalt zu lassen“und stattdessen im Vereinshauseine einfache Suppenmahlzeit einzunehmen.Die Gelegenheit wurdeauch eifrig genutzt und so gingendie Suppen, die von verschiedenenSpenderinnen dankenswerterweisezur Verfügung gestellt wordenwaren, weg wie die sprichwörtlichwarmen Semmeln. Dazu gab esauch Knödel, Tirschtlan, Krapfen,Kuchen und anderes mehr. Dassalles bis auf den letzten Teller ausgegessenwurde, spricht eindeutigdafür, dass die Köchinnen wiederhervorragende Arbeit geleistethatten. Die Pfarrgemeinderäte vonOberwielenbach, die für die Bewirtungder Gäste sorgten, könnensich über eine gelungene Veranstaltungund über eine willkommeneFinanzspritze zugunsten der PfarreiOberwielenbach freuen.17Perchiner Gemeindebote


RRückblick18Mit alten Osterbräuchen durch die OsterzeitPerchiner GemeindeboteDurch das eigene Tun und Mitmachen gewinnen die Osterbräuchezusätzlich an Bedeutung.Auch in Percha taten sich heuerwiederum die Jungschar- und Ministrantengruppe,die Bäuerinnenorganisationund die Ortsgruppedes Katholischen Familienverbandeswieder zusammen und ludenunter dem Motto „Alte Osterbräucheneu beleben“ zum PalmbesenBinden, zum Anfertigen von Butterlämmchen,zum Ostereier Färbenund zum Guffen nach dem Gottesdienstam Ostersonntag ein.Die einzelnen Initiativen fandengroßen Zuspruch unter der Bevölkerung.Besonders junge Familiennutzten die Angebote und konntensich in gemeinschaftlicher undgeselliger Runde auf Ostern einstimmen.Die Veranstalter scheutenwieder keine Mühe und hatten dieeinzelnen Treffen bestens organisiert,Verbrauchsmaterial besorgt,sich mit den neuesten Technikendes Eierfärbens vertraut gemachtund manch liebevolles Detail eingeplant,so gab es etwa beim ButterlämmchenFormen ein Würfel-Gewinnspiel, an dem jeder teilnehmenkonnte. Sachpreise konntendabei nur die drei Besten ergattern,gewonnen hat aber eigentlich jeder,der an irgendeiner der Veranstaltungenteilgenommen hat: nämlicheinen entspannten, fröhlichenNachmittag und das Erlebnis vonGemeinschaft und Zusammengehörigkeit.Finanziell unterstützt wurde dieInitiative vom BildungsausschussPercha.„Wo stehst du?“ – ein Kreuzweg der StandpunkteIm Leben eines jeden Menschen sollte es immer wieder Augenblicke des Innehaltens,des Standpunktbestimmens, des Sich-neu-Orientierens geben.Jeder vertritt einen bestimmtenStandpunkt im Leben und dennochmüssen wir manchmal unserenStandpunkt verlassen um Neues zuwagen und um den eigenen Standpunktzu reflektieren.Der diesjährige Kreuzweg durchBruneck am vergangenen Karfreitagsollte Jung und Alt anregen sichmit dem eigenen Verhalten in verschiedenenSituationen des Lebensauseinanderzusetzen. Am BeispielJesu konnte man sehen, dass aucher von Menschen immer wiederverraten, verleugnet und missverstandenwurde. Zugleich kann manaber auch wahrnehmen, dass es inseinem Leben immer wieder Menschengegeben hatte, die zu ihmstanden und bis zum Letzten anseiner Seite waren.Ausgehend von der Ursulinenkirchezog eine große Menschenmengemit dem DekanatsjugendseelsorgerMichael Bachmann und seinen MitbrüdernDekan Anton Pichler, PaterAdalbert Stampfl, Kooperator PaterPeter Mair und Kooperator RüdigerWeinstrauch weiter zu den fünfStationen. Diese wurden vom JugenddienstDekanat Bruneck in Zusammenarbeitmit dem Jugendbezirksteam,dem Fachausschuss für


RückblickRKinder- und Jugendpastoral, denMallsemms und vielen mitwirkendenJugendlichen vorbereitet unddargeboten. Den Abschluss fandder Kreuzweg in der Pfarrkirchewo noch die traditionelle Kreuzverehrungstattfand.19Perchiner GemeindeboteAufgrund des Trauertages für dievielen Erdbebenopfer in den Abruzzenwurden anlässlich einer Gedenkminuteauch Spenden gesammelt.Mit einer beachtlichen Summe von2.100 € kann nun den vielen obdachlosenMenschen geholfen werden.Beeindruckende Andacht vor beeindruckender Kulisse in BruneckAbschied von Pfarrer Viktor PlaiknerWie eine Schockwelle ging am Sonntag nach Ostern die Nachricht durch die ganze Gemeinde,als Pfarrer Ambros Stampfl bei den Gottesdiensten bekannt geben musste, dass Pfarrer ViktorPlaikner in der Nacht auf den 19. April ganz plötzlich an Herzversagen verstorben war.Man konnte die Bestürzung undFassungslosigkeit über diese traurigeMitteilung förmlich mit denHänden greifen, denn Pfarrer Viktorwar in den gut dreißig Jahren,in denen er in Oberwielenbach undPercha als Seelsorger gewirkt hatte,zu einem wichtigen Teil der Dorfgemeinschaftgeworden.Pfarrer Viktor wurde am 09. März1940 in Olang geboren und auf denNamen Josef getauft. Nach seinerPflichtschulzeit kam er in das KlosterNeustift zum Studieren, wieman damals sagte, und der jungeJosef Plaikner entschied sichbald für den Priesterberuf. Er tratdaraufhin in die Ordensgemeinschaftder Augustiner Chorherrenvon Neustift ein und am Fest Peterund Paul des Jahres 1966 wurdeer dann im Dom von Brixen zumPriester geweiht. Als Kooperator inKiens und Welschnofen sowie alsPräfekt (Erzieher) im SchülerheimNeustift und als Religionslehrer inBrixen und Raas konnte der Jungpriestererste Erfahrungen sammeln.Von Welschnofen aus wurdeer im Jahr 1978 zum Pfarrer nachOberwielenbach berufen. Obwohlihm immer wieder von seinen kirchlichenVorgesetzten eine Versetzungnahegelegt bzw. angebotenwurde, hielt Pfarrer Viktor an seinerersten und, wie sich herausstellensollte, zugleich letzten Pfarrerstellein Oberwielenbach fest. Hier hatteer wohl das richtige Umfeld gefunden,um seiner Berufung und Arbeitals Priester nachzugehen. Nachdemsein Mitbruder Norbert Slomp imJahr 1991 von Percha nach Rasenversetzt worden war, übernahmPfarrer Viktor auch die Pfarrei Percha.Trotz der sicherlich großen Belastungenbei der Betreuung beiderPfarreien nahm Pfarrer Viktor seinenAuftrag sehr ernst und er hätteden Weg von Oberwielenbach nachPercha (und umgekehrt) ganz sicherauch blind finden können, sopflichtbewusst und fleißig pendelteer zwischen „seinen“ beiden Pfarreienauf und ab, um alle anfallendenGottesdienste halten zu können. Inden vergangenen Jahren wurde erin seiner Aufgabe vom pensioniertenPfarrer Ambros Stampfl sehrtatkräftig unterstützt.Nichts hatte nach außen hin auf


RRückblick20Perchiner Gemeindeboteeine eventuelle Erkrankung hingedeutet,nein, mehr noch, wie unsberichtet wurde, soll Pfarrer Viktoran diesem Samstag, an dem sein irdischesLeben zu Ende gehen sollte,noch bei bester Verfassung und ausgesprochenguter Laune gewesensein. Er hat noch ein Brautgesprächfür eine bevorstehende Hochzeitgeführt und gemeinsam mit denFirmlingen von Oberwielenbach denVorabendgottesdienst gefeiert, wasihm beides offensichtlich großeFreude bereitet hat. Aber es zeigtesich einmal mehr, dass Gottes Wegenicht immer unsere Wege sind, wiees ein Firmling in einer Fürbittebeim Beerdigungsgottesdienst ausdrückte.Am Sonntagmorgen fanddie treue Häuserin den Pfarrer totin seinem Zimmer auf, ein großerSchrecken und Verlust auch für sie.Der Leichnam von Pfarrer Viktor Plaikner war in den Pfarrkirchenvon Percha und Oberwielenbach aufgebahrt.„Tief bewegt“ zeigte sich die Präsidentindes PfarrgemeindederatesPercha, Waltraud Pietribiasi, als sieam Beginn des Begräbnisses, dasam 23. April in Oberwielenbachstattfand, und sie sprach dabeiwohl den vielen Menschen, die vonOberwielenbach und Percha, aberauch von auswärts gekommen waren,aus dem Herzen. Obwohl vielTrauer und Ergriffenheit zu spürenwar, versuchte die Pfarrgemeinderatspräsidentinin ihrer Anspracheauch Zuversicht zu vermitteln, indemsie etwa sagte: „Wenn wir unsauch verlassen fühlen, wir wollenden Weg mutig weitergehen.“ Siebeschrieb Pfarrer Viktor als geradlinigenMenschen, der auch feinfühlig,humorvoll und gesellig seinkonnte und der eine große Tierliebebesaß, wie seine beachtliche Katzenschareindrucksvoll bewies. SeinAmt als Pfarrer führte er in aller Bescheidenheitaus. „Viele Jahre hat ermit uns gelebt, er war einfach unserPfarrer“, meinte Frau Pietribiasi. Sosollte bei aller Trauer vor allem dieDankbarkeit das beherrschende Elementdieser Begräbnisfeier sein.Pfarrer Viktor selbst hatte es immerbesonders verstanden, jede Beerdigungzu einer beeindruckenden undauf die Persönlichkeit des jeweilsVerstorbenen abgestimmten Trauerfeierzu machen. In diesem Sinnund Geist wollte man auch das Begräbnisfür Pfarrer Viktor gestalten.Die Pfarrgemeinderäte von Oberwielenbachund Percha machtendies in einer bestens funktionierendenZusammenarbeit möglich.Besonders die Pfarrgemeinderätevon Oberwielenbach hatten einegleichermaßen große und schwereAufgabe zu erfüllen, aber man wurdeihr bestens gerecht. Großen Anteildaran, dass die Beerdigung zueiner würdigen und stimmigen Feierfür Pfarrer Viktor wurde, hattennicht zuletzt die Kirchenchöre vonPercha und Oberwielenbach, die mitihren mit großer Bedachtsamkeitausgewählten Gesängen gemeinsamden Gottesdienst und die anschließendeBeerdigung mitgestalteten.Sehr beeindruckend war auch dieAnwesenheit der rund 40 Priester,allen voran des Generalvikars derDiözese Bozen-Brixen Josef Matzneller,des Dekans von BruneckAnton Pichler und der Chorherrenaus dem Kloster Neustift, die ihreVerbundenheit mit ihrem allzu frühverstorbenen Mitbruder Viktor zeigenwollten. Der Abt von Neustift,Georg Untergaßmair, der ebenfallsaus Olang stammt und der gemeinsammit Josef Viktor Plaiknerstudierte und auch gemeinsam mitihm die Priesterweihe empfing, leiteteden Trauergottesdienst.In seiner Predigt bezog sich AbtUntergaßmair auf den heiligenApostel Paulus, der in seinen Briefenimmer wieder die Hoffnung aus


RückblickR21Perchiner GemeindeboteDas Requiem fand in der Pfarrkirchevon Oberwielenbach statt – hintenMitte Abt Georg Untergaßmair, amLesepult Dekan Anton PichlerDer verstorbene Pfarrer Viktor Plaikner verlässt zum letzten Mal diePfarrkirche von Oberwielenbach, in der er 31 Jahre lang seinen Dienstgeleistet hat.dem österlichen Glauben an dieAuferstehung in den Vordergrundstellte, indem er etwa schrieb „...damit ihr nicht trauert wie die anderen,die keine Hoffnung haben ...“.Diesen Glauben, die Hoffnung unddie Zuversicht, die Herausforderungender Zukunft gemeinsam bewältigenzu können, legte Abt Untergaßmairauch der versammeltenGlaubensgemeinschaft ans Herz.In diesem Glauben seien, so wieim Falle des Apostels Thomas, auchZweifel und Fragen erlaubt unddie biblischen Ereignisse rund umOstern haben sich nicht zufällig inder Dämmerung und der Ungewissheitabgespielt, stellte der Predigerfest. Zugleich seien aber gerade dieApostel, die selbst oft genug vonZweifeln und Angst befallen waren,leuchtende Beispiele dafür, an dieKraft der Osterbotschaft zu glauben.Darauf baute auch Pfarrer Viktorals besorgter und fürsorgenderPriester sein Leben und sein Wirkenund Gott hat sein in ihm begonnenesgutes Werk zur Vollendung geführt.„Gott vergelte es dir“, dieserDank von Abt Georg Untergaßmairan seinen verstorbenen Mitbruderund Freund kam deutlich spürbarvon Herzen.Auch der Pfarrgemeinderatspräsidentvon Oberwielenbach JosefPramstaller, der zum Abschluss desSterbegottesdienstes seine Wortean die Trauergemeinde, aber auchnoch einmal an den Verstorbenenselbst richtete, würdigte PfarrerViktor als einen treuen und überzeugtenPriester, der gerade in seinerunauffälligen Art Teil des Dorflebensin Oberwielenbach war under dankte ihm für die vielen Jahre,die er in Oberwielenbach gewirkthatte. Natürlich klang in all derWertschätzung für Pfarrer Viktordie Sorge mit, wie es nun mit derSeelsorge in Oberwielenbach undauch in Percha weitergehen werde,nachdem selbst größere Pfarrgemeindenkeinen eigenen Pfarrermehr haben. PfarrgemeinderatspräsidentPramstaller rief daheralle Gläubigen auf, Verantwortungals Christen in der Pfarrei zu übernehmenund die Herausforderungender Zukunft gemeinsam zu bestehen.Vor der Beisetzung wurde derLeichnam von Pfarrer Viktor in Begleitungder Trauergemeinde, derPriester sowie aller Ministrantenvon Oberwielenbach und Perchaauf einem Rundgang zum Friedhofvon Oberwielenbach getragen. DieMusikkapelle Percha begleitete diesenUmgang mit ihrem Spiel, währenddie Schützenkompanie Oberwielenbachund die Abordnungender Feuerwehren von Percha undOberwielenbach dem verstorbenen


RRückblick22Perchiner GemeindeboteDer Friedhof in Oberwielenbach voller TrauergästePfarrer in würdiger Weise durchihr Mitmarschieren die letzte Ehreerwiesen. Auch der Abschied imFriedhof gestaltete sich zu einerergreifenden Feier, als die vielenPriester und der Chor abwechselnddas feierliche „Magnificat“ sangenund die Musikkapelle Percha einenwunderschönen Choral spielte. DieSchützenkompanie Oberwielenbachfeuerte als letzte Ehrerweisung fürPfarrer Viktor, der unterstützendesMitglied bei der SchützenkompanieOberwielenbach war, eine Ehrensalveab. Tief berührt nahmen dievielen Gläubigen, die im Friedhofkaum Platz fanden, persönlich Abschiedvon ihrem Pfarrer.Zum Abschluss bleibt noch festzustellen,dass sich die große Mühe,die sich die Pfarrgemeinderäte vonOberwielenbach und Percha beider sicherlich nicht einfach zu bewerkstelligendenOrganisation derTrauerfeierlichkeiten gemacht hatten,in bester Weise gelohnt haben.Ihnen allen gilt ein großer Dankund große Anerkennung. Durch dieZusammen- und Mitarbeit vielerkonnte Pfarrer Viktor eine würdigeBegräbnisfeier und ein eindrucksvollesZeichen der Wertschätzungbereitet werden. „Der Pfarrer musses wohl sehr gut gemacht haben“,meinte ein Brunecker Bürger, derzur Beerdigung gekommen war,„wenn ihm die Leute so einen Abschiedbereiten“. Wer könnte dieserEinschätzung widersprechen?Musikkapelle Percha in FrühlingsstimmungMit ihrem traditionellen Frühjahrskonzert startete die Musikkapelle Perchaauch heuer in die musikalische Saison 2009.Bis auf den letzten Platz füllte sichder Saal im örtlichen Vereinshausmit erwartungsvoll interessiertenZuhörern und der Perchiner Anteilim Publikum war auch diesmal erfreulichgroß.Das stimmte offenbar nicht nur dieMusikantinnen und Musikanten zuversichtlich,sondern vor allem denObmann Alois Passler, der hoch erfreutdie vielen Gäste begrüßte.Als Ehrengäste hieß er besondersHochw. Prof. Martin Peintner, BürgermeisterJoachim Reinalter, denKulturreferent der Gemeinde PerchaDr. Josef Urthaler, die LandtagsabgeordneteMaria Kuenzer, den Bezirksobmanndes Verbandes SüdtirolerMusikkapellen Johann Hilber, denEhrenkapellmeister Walter Haidacher,die ehemaligen Kapellemeisterder Musikkapelle Percha sowie alleObmänner, Kapellmeister und Musikantender benachbarten Musikkapellenwillkommen. Ein besondererGruß ging an die Abordnung der befreundetenMusikkapelle Holzhausenaus Bayern, die mit Bürgermeisterund Tubist Michael Grasl, demneuen Dirigenten Bernhard Reiserund zwei jungen Musikantinnen einehochkarätige Abordnung stellte.Obmann Alois Passler bezeichnetedas Frühjahrskonzert gleichermaßenals ersten und herausragendenHöhepunkt des jeweiligen Musikjahres.Dass es gelungen war, mitMichael Oberrauch wieder einenKapellmeister aus den eigenen Reihenzu finden, erfüllte den Obmannsichtlich mit Stolz und Freude.Nun übernahm der neue Kapell-


RückblickRMichael Oberrauch leitete das Frühjahrskonzert 2009zum ersten Mal als Kapellmeister.meister Michael Oberrauch dasmusikalische Zepter, das heißt denDirigentenstab, und ließ gleich zuBeginn mit dem Marsch „AnnoNeun“ des Innsbrucker KomponistenFriedrich Eichberger merken,dass dies ein schwungvoller undtemporeicher Konzertabend werdensollte. Das Programm, das sichdie Musikkapelle Percha in mehrmonatigerintensiver Probenzeitgewissermaßen auferlegt und erarbeitethatte, war sehr anspruchsvollund sicher nicht einfach zu bewältigen.Kapellmeister Michael Oberrauchführte die Kapelle jedoch mitnahezu traumwandlerischer Ruheund Sicherheit um alle gefährlichenKlippen herum und die Musikantenfolgten im besten Sinne des Worteshoch motiviert und sehr konzentriert.Auf diese Weise konnten demPublikum manche musikalischeLeckerbissen serviert werden unddieses bedankte sich seinerseits mitviel Applaus.Maria Forer Guggenberger hattewiederum die Aufgabe übernommen,durch das Programm zuführen. Sie verstand es, die vielenHintergrundinformationen zu denKomponisten und ihren Werken aufangenehm lockere Weise in gut verdaulichenPortionen und mit heiterenAnekdoten angereichert, an dasPublikum zu bringen. Schade, dassdie Ansagen optisch im Halbdunkelblieben, was ihrer Qualität allerdingskeinen Abbruch tat.Einen ersten Höhepunkt in diesemrundum stimmigen und gelungenenKonzert bot die MusikkapellePercha mit „Sweet Land of Liberty“von James Sochinsky. Dieses rhythmischsehr vielseitige Werk vollberührender Dynamik kann wohl alseine Hymne an die Freiheit, die mitunterauch hart erkämpft werdenmuss, wie der martialische Anfangvermuten lässt, verstanden werden.Mit Sepp Tanzer, dem bekanntenTiroler Landeskapellmeister undmusikalischen Leiter der berühmten„Wiltener“ kam dann ein Vertreteroriginaler Tiroler Blasmusik zumZug. Sein „Prelude“ erklang mächtigund feierlich zugleich und warneben dem Eingangsmarsch „Annoneun“ ein stimmiger musikalischerBeitrag zum heurigen Gedenkjahr.Der Komponist der Wiener Operettenklassik,Franz von Suppè, hatsich hingegen im Laufe der Jahre zuso etwas wie einem „Hauskomponisten“der Musikkapelle Percha entwickelt.Heuer stand die Ouvertüre„Ein Morgen, ein Mittag, ein Abendin Wien“ auf dem Programm. Damitwurde wieder anspruchsvolle wieauch ansprechende und gefälligeBlasmusik geboten, wobei die filigranvorgetragenen Soli, die stimmungsvollromantischen Passagenund die furiosen Tempi ein sehr anregendesWechselspiel boten.Nach der verdienten Pause „marschierte“die Musikkapelle Perchamit dem flott gespielten Militärmarsch„Die Regimentskinder“ vonJulius Fùcik in den zweiten Teil desKonzertprogramms. Somit konntensich die Musikantinnen undMusikanten für den Teil, der auchdiesmal der zeitgenössischen internationalenBlasmusik vorbehaltenwar, aufwärmen. Mit der „Overtureto a new Millennium“ des amerikanischenKomponisten und MusikpädagogenEd Huckeby war dannauch gleich ein großer Brocken zubewältigen. Auch in diesem Stückwurden alle Register der Blasmusikgezogen und das Publikum konnteein wahres rhythmisches wieauch melodisches Feuerwerk mitwunderschönen Flöten- und Oboensolierleben. Dabei zeigte es sich,dass sich der junge KapellmeisterMichael Oberrauch gerade in solchenanspruchsvollen Stücken offensichtlichganz zu Hause fühlt.Weder die vielen zu beachtendenDetails noch die häufigen Taktwe-23Perchiner Gemeindebote


RRückblick24Perchiner GemeindeboteDie Musikantinnen und Musikanten zeigtensich in beschwingter musikalischer Frühlingsstimmungchsel konnten ihn nämlich davonabhalten, auch dieses Stück, so wiedas ganze Konzert, auswendig zudirigieren. Mit der „Sinfonia“ desjapanischen Komponisten SatoshiYagisawa betrat die MusikkapellePercha nicht nur geografisch gesehenNeuland. Doch wer sich aufungewohnte fernöstliche Klängeeingestellt hatte, wurde bald einesBesseren belehrt. Den Zuhörernwurde ein stimmungsvolles und getragenesStück mit vielen reizvollenHarmonien geboten. Den offiziellenAbschluss des Konzertes bildete dievon Jan van Kraeydonk arrangierte„Toccata in d minor“. Aufbauend aufden berühmten Anfang aus demOrgelwerk von Johann SebastianBach folgte eine sehr beschwingteund rhythmische Variation der„Toccata und Fuge“, wobei besondersdas Schlagzeugregister einmalmehr voll zur Geltung kam. Nachdiesem fulminanten Schluss wurdedie überaus beeindruckende Leistungder Musikkapelle Percha unterdem Debütdirigat von KapellmeisterMichael Oberrauch vom begeistertenPublikum heftig beklatschtund bejubelt. Die Musikantinnenund Musikanten bedankten sichihrerseits mit zwei Zugaben. Mitdem bekannten „Mars der Medici“des niederländischen MarschkönigsJohan Wichers gab es noch ein weiteresmusikalisches Gustostück zuhören, bevor sich die Musikkapellemit dem „Astronautenmarsch“ vonJosef Ullrich sozusagen in Ultraschallgeschwindigkeitverabschiedete.Aktion zum Tag der SolidaritätDie Mitarbeiter der KVW-Ortsgruppe Percha organisierten heuer erneut einen Flohmarktanlässlich des Tages der Solidarität.Der Erfolg vom letzten Jahr und diepositiven Rückmeldungen warenAnlass genug und ließen wiederumauf eine rege Beteiligung der Bevölkerunghoffen.An zwei Tagen konnten gebrauchte,aber noch gut erhaltene, oderauch gänzlich neue Gegenständeabgegeben werden. Eine Vielzahl anSpielsachen, Büchern, Haushaltsgeräten,Geschirr, Bekleidung, Dekorationsgegenständen,Sport- undFreizeitartikel sammelten sich imVereinshaus an. Allen Gebern sei andieser Stelle dafür ein großes Dankeschönausgesprochen.Am 1. Mai öffneten sich dann dieTore für den eigentlichen Flohmarkt,bei dem alle Dinge für einensymbolischen Preis erworben werdenkonnten. Der Reinerlös von 877€ kommt einem guten Zweck zugute.So wird das Geld in diesem Jahrder Caritas überwiesen, die damitden Erdbebenopfern in den AbruzzenHilfe leistet.Neben allen Käufern sei auch jenenMenschen gedankt, die spontanund bereitwillig Geldspenden hinterließen.Die Mitarbeiter der KVW-Ortsgruppe Percha fühlen sich inihrem Bemühungen um eine gelebteSolidarität bestätigt und wolleneinen jährlichen Flohmarkt zur Traditionwerden lassen.


RückblickRFlorianifeier in Percha25Am 4. Mai wird jedes Jahr der heilige Florian gefeiert.Der Martyrer, der auch zu den VierzehnNothelfern zählt, ist im Laufeder Zeit zu einem der bekanntestenund beliebtesten Volksheiligen geworden.Nicht von ungefähr zeigenunzählige Abbildungen und Statuenden Heiligen in römischer Soldatenkleidung,wie er mit Wasser auseinem Kübel ein brennendes Hauslöscht und nicht zuletzt deswegenwird er im Volksmund auch oft als„Wasserkübelmann“ bezeichnet. DieBekanntheit des heiligen Florianrührt sicher auch daher, dass ihndie Feuerwehren zu ihrem Schutzpatronerhoben haben.Florian selbst war jedoch nicht Feuerwehrmann.Er lebte um 300 n.Chr.in Oberösterreich. Er war Christ undzugleich stand er als Soldat undBeamter in Lauriacum (heute Lorchin Oberösterrich) im Dienst des KaisersDiokletian, was an sich schonaußergewöhnlich ist, da sich derrömische Herrscher immer wiederals vehementer Christenverfolgerhervortat. So kam es auch, dass Florian,der es mittlerweile zum Vorstandder Kanzlei des Statthalters inLorch gebracht hatte, 40 Christen,die bei der Christenverfolgung imJahr 304 gefangengenommen wurden(unter ihnen waren euch etlicheSoldaten) zu Hilfe eilen wollte.So wurde er also doch zum Feuerwehrmann,aber im übertragenenSinn. Seine Hilfsbereitschaft wurdeFlorian zum Verhängnis. Als er sichweigerte, dem christlichen Glaubenabzuschwören, wurde er selbst verhaftet,gefoltert und schließlich miteinem Mühlstein beschwert in denDekan Theobald Innerhofer von Neustift feierte mit der FreiwilligenFeuerwehr Percha den Gottesdienst am Florianisonntag.Fluss Enns geworfen. Eine frommeWitwe, die den Leichnam auffand,bestattete den Martyrer auf ihremLandgut. Über dem Grab wurdeeine Kapelle errichtet; daraus entstandim Laufe der Zeit das mächtigeChorherrenstift St. Florian.Der selbstlose Einsatz des heiligenFlorian zum Schutz für in Not gerateneMenschen dürfte wohl denFeuerwehren als Vorbild gedienthaben und somit wurde er zu ihremSchutzpatron. Um seinen Gedenktagherum wird daher in denPfarreien des Landes das Fest desgroßen Heiligen und Schutzpatronsgefeiert.Am Sonntag, den 03. Mai 2009hielt auch die Freiwillige Feuerwehrvon Percha ihre Florianifeier ab.Vor dem Hauptgottesdienst trafensich die aktiven Feuerwehrmännersowie die Ehrenmitglieder und Patinnender FF Percha vor dem örtlichenVereinshaus, um gemeinsamzur Pfarrkirche zu marschieren.Die Musikkapelle Percha begleiteteden feierlichen Einzug mit flotterMarschmusik. Im Vorfeld der Florianifeierhatte es infolge des plötzlichenTodes von Pfarrer Viktor Plaiknereinige Verwirrung darüber gegeben,wie und ob überhaupt dieseFlorianifeier, wie geplant, stattfindenkonnte. Das für die Seelsorge inPercha zuständige Kloster Neustifthatte den Dekan von Neustift, HerrnTheobald Innerhofer, geschickt, dermit der Feuerwehr und der Pfarrgemeindeden Festgottesdienst zelebrierensollte. Er war auch sichtlichdarum bemüht, den Gottesdienst sofeierlich und stimmig wie möglichzu gestalten. Auch der Männerchorunter der Leitung des neuen ChorleitersJosef Stoll trug mit seinenpassenden Liedern dazu bei, denGottesdienst zu einer würdigen Eucharistiefeierzu machen.Herr Theobald begrüßte die Mitgliederder Freiwilligen FeuerwehrPercha unter ihrem KommandantPerchiner Gemeindebote


RRückblick26Perchiner GemeindeboteHermann Ranalter herzlich undstellte zunächst, ausgehend vomHinweis auf den „Gute-Hirten-Sonntag“, das Gedenken an denheiligen Florian in den Mittelpunktseiner Ausführungen. Der heiligeFlorian habe sich nämlich „ohneRücksicht auf Verluste“ und unterEinsatz von Leib und Leben für diein Not geratenen Menschen eingesetzt,meinte Herr Theobald und erfügte hinzu, das Christentum habesich vor allem deswegen so raschausbreiten können, weil sich dieersten Christen besonders für dieSchwachen und Armen eingesetzthaben. In den verschiedenen Situationender Not und Gefahr seienes besonders die Feuerwehren,die diesem Beispiel mit tatkräftigerund konkreter Hilfe folgen könnten,stellte der Priester fest. In diesemZusammenhang sprach er der FeuerwehrDank und Anerkennung fürihren vielfältigen und selbstlosenEinsatz aus. Doch er kam auch aufdie seelische Not der Menschen zusprechen und er verwies dabei sehrdeutlich auf die Notsituation inder Pfarrgemeinde, nachdem diesezurzeit von keinem eigenen Pfarrerbetreut werden kann. Herr Theobaldlegte deshalb den Gläubigen nahe,nicht nur hie und da „eine Fürbittefür Priesterberufe einzuschieben“,sondern in gemeinsamer Verantwortungdie Mitarbeit in der Pfarrgemeindezu verstärken. In diesemZusammen hob er besonders dieNotwendigkeit, zusammenzuhaltenuns die Entscheidungen unterBedacht auf das gesamte Pfarrlebenzu treffen hervor. Er verwiesnoch einmal auf die ersten Christengemeinden,in denen berufeneMänner und Frauen sich für ihreSchwestern und Brüder einsetzten.Bei der Feier des Florianisonntags in der Pfarrkirche von PerchaAuch heute gibt es viele Berufungen,stellte Herr Theobald klar undauch der Dienst in der Feuerwehrist eine Möglichkeit, sich für denNächsten einzusetzen. Man müsseeben selbst tätig werden, anderesdem Hl. Geist überlassen und einanderSegen sein, schloss der Priesterseine Predigt.Anschließend an den Gottesdienstwurde eine Bittprozession abgehalten.Dabei wurde die Statue desheiligen Florian durch das Dorfgetragen und um Schutz vor allenUnglücksfällen und Katastrophengebetet. Die Musikkapelle Perchaspielte einige Prozessionsmärsche.Dass die Prozession ohne Priesterstattfinden musste, könnte wohlauch als Mahnung verstanden werden,dass die Gläubigen in Zukunft,statt auf dem Althergebrachten zubeharren, unter Berücksichtigungder gegebenen Umstände auch andereFormen der Gestaltung vonkirchlichen Feiern in Betracht ziehenmüssen. Die Freiwillige Feuerwehrwar jedenfalls darum bemüht,ihrem Schutzpatron, dem heiligenFlorian eine würdige Feier zu bereiten.Die Statue des hl. Florian wird bei der Prozession durch das Dorf getragen.


RückblickRErstkommunion in Oberwielenbach27„Jesus, wir danken dir für diesen schönen Tag, den du uns heute schenkst“,so bedankten sich Simon Elzenbaumer,Katharina Mair und KurtNiederwolfsgruber für das schöneErstkommunionfest, das sie amSonntag, den 10. Mai 2009 in Oberwielenbachfeiern durften.Dass es ein Freudentag für die„Zweitklassler“ werden sollte, zeichnetesich bereits am Morgen diesesFesttages, der zugleich Muttertagwar, ab, als sich die drei Erstkommunikantenmit ihren Eltern, Geschwistern,Paten und Verwandtenam Platz vor dem Vereinshaus vonOberwielenbach einfanden. Die MusikkapellePercha hatte bereits Aufstellunggenommen und als PfarrerAmbros Stampfl, der den Erstkommuniongottesdienstzelebrierte mitden Ministranten eingetroffen war,ging es punkt halb neun Uhr in einemfeierlichen Einzug zur Kirche,wo dann der Festgottesdienst stattfand.Die Sonne, die sich nach einer verregnetenNacht zum Glück amHimmel zeigte, die Sonne im Herzender Erstkommunikanten und allerMitfeiernden, aber auch die Sonnenblumenam Altar der wunderschöngeschmückten Kirche trugendas Ihre dazu bei, die Festtagsstimmungzu beleben.Pfarrer Ambros Stampfl begrüßtebesonders die Erstkommunikantenund ihre Angehörigen sehr herzlichund er stellte die gesamte Feierunter das gewählte Motto „Jesus,Brot des Lebens“, das sich wie dersprichwörtliche rote Faden durchdie gesamte Messfeier zog. Auchdie Lesung und das EvangeliumPfarrer Ambros Stampfl begrüßt die Erstkommunikanten vor dem Einzug.waren auf das Thema abgestimmt,indem sie von der Einsetzung derEucharistie erzählten.Pfarrer Ambros war sichtlich erfreutdarüber, mit den drei Kindern dieErstkommunion feiern zu dürfenund er war sehr auf die Hinwendungzu den Erstkommunionkindernbedacht, indem er sich bemühte,ihnen das große Geheimnisder Begegnung mit Jesus möglichsteinfach und kindgerecht zu erklären.Er verglich die Liebe Gottes mitder Sonne, die gleichzeitig durchviele Fenster scheint und dennochnichts von ihrer Kraft und ihremLicht verliert. Die Kraft und die Liebe,die Jesus uns Menschen schenkt,geht durch das „Brot des Lebens“gewissermaßen auf die Menschenüber, erklärte Pfarrer Ambros denKindern. Dies wurde auch dadurchAufmerksam beobachten die Erstkommunikanten dasGeschehen am Tisch des Herrn.Perchiner Gemeindebote


RRückblick28Perchiner GemeindeboteDie Erstkommunikanten Kurt, Katharina und Simonmit „musikalischem Hintergrund“versinnbildlicht, als der Priester mitdem Licht der Osterkerze die Taufkerzender Erstkommunikanten anzündeteund mit ihnen das Taufgelübdeerneuerte.Auf diese Weise wurde der gesamteGottesdienst zu einer Feiervon kraftvoller Symbolik. Auch dieErstkommunikanten selbst trugenviel zur schönen Gestaltung bei,indem sie die verschiedenen ihnenzugedachten Texte sehr schön vortrugen.Man konnte deutlich verspüren,dass die Vorbereitung aufdiese Fest sehr gewissenhaft warund hier muss man den Eltern, dieden größten Teil der Vorbereitungenübernommen hatten, höchsteAnerkennung und Wertschätzungaussprechen. Nicht vergessen werdendürfen in diesem Zusammenhangdie Sängerinnen und Sängerdes Kirchenchores Oberwielenbach,die unter der Leitung von WaltraudGräber den Gottesdienst auch vonder musikalischen Seite her sehrsinnig, stimmig und würdig mitgestalteten.Zum Abschluss des Festgottesdienstes,bei dem dank des Bemühensvon Pfarrer Ambros Stampfl sowohlJesus als das Brot des Lebens, aberauch die Erstkommunionkinder inden Mittelpunkt des Geschehensgestellt wurden, bekamen Simon,Katharina und Kurt ein Bronzekreuzals kleines Zeichen zur Erinnerungan ihren großen Tag überreicht.Nach einem freudigen „GroßerGott, wir loben dich“ war zunächsteinmal Fotografieren angesagt.Dennoch blieb noch genügend Zeit,um vor der Kirchentür der MusikkapellePercha zu lauschen, die zumGefallen der Festgemeinde einigeschneidige Märsche aufspielte.UUmweltMobile SchadstoffsammlungDie nächsten Termine für die mobile Schadstoffsammlung, die von der Fa. „Ökoline“ durchgeführt wird, sind inunserer Gemeinde folgende:Percha:Donnerstag, 28. Mai 200914.00 – 15.00 UhrGemeinde, EngelbergerplatzOberwielenbach:Donnerstag, 18. Juni 200912.00 – 13.00 Uhrbei der KirchePercha:Donnerstag, 30. Juli 200914.00 – 15.00 UhrGemeinde, Engelbergerplatz


Die literarische EckeLEine Nachlese zum Muttertag29Der Muttertag ist bereits vorbei, wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser diese Ausgabe des„Perchiner Gemeindeboten“ in den Händen halten. Aber der nächste Muttertag kommt bestimmtund dann haben Sie eventuell schon einige passende Gedichte auf Vorrat. Und außerdem, sollteeigentlich nicht jeder Tag Muttertag sein?Perchiner GemeindeboteVon allen Müttern auf der Weltist keine, die mir so gefällt,wie meine Mutter, wenn sie lachtund wenn sie mir die Tür aufmacht.Auch wenn sie aus dem Fenster winkt,mit mir rodelt mit mir singt.Wenn sie auf meinem Bettrand sitzt,solang es donnert oder blitzt,und wenn sie sich mit mir versöhnt,bei einer Krankheit mich verwöhnt –ja, was sie überhaupt auch tut,ich mag sie immer, bin ihr gut.Und hin und wieder wundert’s mich,dass wir uns fanden – SIE und ICH.Rosemarie NeieDer größte Schatz bei mir daheimist nicht Gold und Edelstein.Der größte Schatz bei mir daheimlässt mich nie allein..Er lächelt wie der Sonnenscheinund tröstet mich, wenn ich mal wein.Das kann doch nur die MAMA sein!Wir wären nie gewaschenund meistens nicht gekämmt,die Strümpfe hätten Löcherund schmutzig wär’ das Hemd.Wir äßen Fisch mit Honigund Blumenkohl mit Zimt,wenn du nicht täglich sorgtest,dass alles klappt und stimmtWir hätten nasse Füßeund Zähne schwarz wie Rußund bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.Und trotzdem, sind wir alle auch manchmal eine Last –Was wärst du ohne Kinder?Sei froh, dass du uns hast!Eva RechlinMein Wecker ist nicht lautund nicht aus Blech gebaut.Er rasselt nicht – er spricht.Und wenn ich in die Schule muss,dann weckt er mich mit einem Kuss.


EDie kulturhistorische Ecke30Die Prozessionen, Glaubensbekenntnis und religiöses BrauchtumPerchiner GemeindeboteIm Frühsommer finden sie wieder im ganzen Land statt, die zwei größten Prozessionen desJahres, nämlich die Fronleichnamsprozession und die Herz-Jesu-Prozession.Sie sind gleichermaßen Ausdruckvon Glauben und Frömmigkeit (zumindestsollte es so sein) und vongelebtem religiösen Brauchtum. Indiesem Spannungsbogen habensich alte religiöse Traditionen überlange Zeit erhalten.Im Rahmen des Tiroler Gedenkjahresdürfte es wohl angebrachtsein, sich auch einmal mit diesemchristlich-katholischen Kulturgut,wenn man so will, und den damitverbundenen Festen etwas näherzu befassen.Die Monstranz, das liturgische Gefäß für das „höchste Gut“ (Percha 2004)Die Bezeichnung des Festes „Fronleichnam“bildet eine Zusammensetzungaus den mittelhochdeutschenWörtern „vron“ (göttlich),„lich“ (Körper, Leib) und „hama“(Hülle), die sich über „vronlicham“zu Fronleichnam weiterentwickelteund demnach die „göttliche Hülledes Leibes“, also die Hostie meint.Das Fronleichnamsfest ist das Erinnerungsfestan die Einsetzung derEucharistie durch Jesus beim LetztenAbendmahl. Somit müsste dasFest eigentlich am Gründonnerstaggehalten werden, doch entsprichtdie Grundstimmung der Karwochenicht seinem freudigen Charakter,so dass es auf den letzten Donnerstagoder auf den letzten Sonntagdes Osterfestkreises (bei uns zweiterSonntag nach Pfingsten) verlegtwurde.Den älteren Leuten ist der Ausdruck„Ontlass(n)“ (Antlass) noch geläufig.Die Bezeichnung „Antlasstag“ oder„Ablasstag“ ist vom Gründonnerstagsgeschehenhergeleitet. Nachder Bußpraxis der alten Kirchepflegte man die Sünder für die Zeitdes Osterfastens aus der Gemeinschaftder Gläubigen auszuschließenund erst am Gründonnerstag,nachdem ihnen die Sünden also„erlassen“ worden waren, wiederaufzunehmen.Das Fronleichnamsfest kam im 13.Jahrhundert in der Diözese Lüttichauf, wo die Augustinernonne Julianedie Vision dieses Festes empfangenhaben soll. Der aus Lüttichstammende Papst Urban IV. erhobFronleichnam im Jahr 1264 zumallgemeinen kirchlichen Fest. Diesesbreitete sich zunächst nur rechtzaghaft aus. In der Gegenreformationbekam es neuen Aufwind undentfaltete in der Barockzeit schließlichseinen ganzen Prunk mit allerleizum Teil auch recht bizarrenbildnerischen und szenischen Ausschmückungen.Während die Feier des Fronleichnamsfestesu.a. auch gegen dieReformation von Martin Luther gerichtetwar, ist die Feier des Herz-Jesu-Festes in Tirol als eine derAntworten auf die revolutionärenIdeen aus Frankreich im ausgehenden18. Jahrhundert zu verstehen.Die Ereignisse der FranzösischenRevolution wurden natürlich auch


Die kulturhistorische EckekESegen unter dem Baldachin, dem „Himmel“ (Oberwielenbach 2001)hierzulande bekannt gemacht undheftigst diskutiert. Nach Meinungvieler Tiroler waren sie nichts anderesals die Auswirkung und Folgedes aufklärerischen Gedankengutes,das Sittlichkeit und Religion gefährde.Jedoch nicht nur die Kircheund der Klerus glaubten die neuengottlosen Strömungen bekämpfenzu müssen, sondern auch die politischeFührungsschicht fürchtete umdie alte feudale Ordnung.Eine konkrete Bedrohung zeigte sichim Jahr 1796, als Tirol selbst vomSüden her bedroht war, nachdemder junge General Napoleon Bonapartedie Österreicher zum Rückzugaus der Lombardei gezwungen hatteund sich nun anschickte, gegenNorden zu marschieren. Die Soldatender Französischen Revolutionvon Tirol fernzuhalten, sahen sichdie Tiroler nicht nur aus Freiheitsliebeund Patriotismus verpflichtet,sondern auch in ihrer Anhänglichkeitzu Religion und Kirche. So kames am 1. Juni 1796 in Bozen zumbekannten Gelöbnis, das Herz-Jesu-Fest in allen Tiroler Pfarreien besondersfeierlich zu begehen. Nachdem Vorbild des Alten Testamentswollten die Tiroler einen Bund mitGott, nur halt in Gestalt des göttlichenHerzen Jesu, schließen,um das Land seinem besonderenSchutz anzugeloben. Die Verehrungdes heiligsten Herzens Jesu war seitder Mitte des 18. Jahrhunderts vorallem durch Volksmissionare – dieJesuiten taten sich hierbei besondershervor - gefördert worden undhatte auch in Tirol Fuß gefasst. Dasso genannte Bundeslied „Auf zumSchwur“ ist übrigens erst 100 Jahrespäter entstanden.Bei den meisten Prozessionen wirdbekanntlich das Allerheiligste mitgetragen,auch wenn dies ausschließlichder Fronleichnamsprozessionvorbehalten wäre. Um dengöttlichen Leib in Gestalt der Hostiewürdig aufbewahren zu können,wurde als tragbares liturgischesSchaugerät die Monstranz (lateinischmonstrare – zeigen) geschaffen.Wegen ihrer herausragendenFunktion wurden die Monstranzenmeistens aus kostbaren Materialienund sehr aufwändig gestaltet.Der Priester geht bei der Prozessionmit erhobener Monstranz untereinem Baldachin, der nicht nurSchutz bieten soll, sondern auchals Herrschaftszeichen dient. Diesesaus der Antike übernommeneHoheitszeichen gebührt nur dem inder Hostie gegenwärtigen Christus,keinem weltlichen Herrscher. DerBaldachin ist also gewissermaßenein göttlicher Hoheitsbereich, womitdie volkstümliche Bezeichnung„Himmel“ eine mögliche Deutungbekommen könnte. Fahnen undStatuen tragen das Ihre dazu bei,die Prozessionen noch prachtvollerzu gestalten. Sie geben dem festlichenGeschehen einen unübersehbarenAusdruck von Andacht undWürde. Aber sie sind zugleich auchZeugnisse der Volksfrömmigkeitund wenn man die Fahnenbilder etwasgenauer betrachtet, kann manzudem noch manches interessantekulturgeschichtliche Detail entdekken.Fahnen und Statuen (Hl. Josef)gehören zu jeder feierlichenProzession dazu. (Percha 2008)31Perchiner Gemeindebote


Die Seite zum Mitmachen32Waalwege – Was ist das?Perchiner GemeindeboteDer diesmalige Beitrag für unsere Seite zum Mitmachenwurde von der KVW-Ortsgruppe Percha bereitgestellt:Vielleicht haben Sie schon einmaletwas über Waalwege gehört odergelesen, sind aber doch nicht sicher,was das eigentlich ist. Sie möchtenmehr erfahren?Über Jahrhunderte oder gar Jahrtausendebemühte sich der Menschin Gegenden mit Niederschlagsarmuteine Technik zu entwickeln, dieeine angemessene Wasserversorgungfür seine Felder garantierte.Ein Bewässerungsnetz mit Fassung,Transport und Verteilung war soeine Erfindung und wird weithin alsWaal bezeichnet. Die Wege entlangdieser künstlich geschaffenen Wasserläufenennt man Waalwege.In Südtirol, und vor allem im Vinschgau,haben sich im Lauf der Zeitverschiedene Waale entwickelt,diese erstreckten sich einst überviele Kilometer, wurden in die Erdegegraben, aus den Felsen gehauenoder zogen sich in langen Rohrenaus Metall oder Holz dahin.Heute jedoch spielen die erhaltenenWaale eine geringe Rolle für dieBewässerung. Sie bilden nunmehreinen Teil einer Kulturlandschaft,die weiterhin gepflegt und gehegtwird. Wanderer erfreuen sich andem Reiz der Landschaft und ander Beziehung, die die Erbauer undBenutzer der Waale zur natürlichenUmgebung aufgebaut haben.Einkehrmöglichkeiten in gemütlichenJausestationen oder Wandererlebnispfaderunden etwa einenkompletten Sonntagsausflug ab.Wegen ihrer beschaulichen Wanderwege,die recht eben am Fußeder Berge entlang und nahe der


Die Seite zum MitmachenMSiedlungen führen, sind die Waalwegeim Talbecken von Meran beliebteZiele: Eine Fahrt ins Grüne fürJung und Alt, die man in Erinnerungbehält!Vielleicht ist nach dem Lesen diesesTextes einigen die Lust auf mehrgekommen und sie nutzen die Gelegenheit,sich an der Familienfahrtmit Waalwegwanderung, die dieKVW-Ortsgruppe Percha am 7. Juniorganisiert zu beteiligen.33Perchiner GemeindeboteHier die Beschreibung unsererWanderung:Marlinger Waalweg: Spaziergangmit Blick auf das Meraner BeckenStart: TöllZiel: Lana(Parkplatz Vigiljoch Bahnen)Gehzeit insgesamt: ca. 4 StundenLänge: 12 kmHöhenmeter: 120 mDieser Weg verläuft fast eben undist deshalb besonders für Familienausflügegeeignet. Mit 12 km istder Marlinger Waalweg der längsteWaalweg in Südtirol. Seinen Ausgangnimmt der Weg bei Töll undverläuft oberhalb der Dörfer Forst,Marling und Tscherms und endet inOberlana.Übrigens: Ein 2 km langer Abschnittdes Marlinger Waalweges ist alsWandererlebnispfad gekennzeichnet.Wanderer können hier Interessantesüber den Lebensraum Walderfahren, den Klang von unterschiedlichenGesteinsarten erlebenoder die Jahresringe eines Kastanienbaumesertasten.Weitere Informationenunter Tel.: 329 4786727


KKinderseite34Perchiner GemeindeboteMama braucht Hilfe!Verbinde die Socken, die zusammengehören undmale jedes Sockenpaar mit derselben Farbe an.ZungenbrecherVroni versteckte vier Veilchen vor Mama,vier Veilchen versteckte Vroni vor Mama.Vor Mama versteckte Vroni vier Veilchen.Versteckte Vroni vor Mama vier Veilchen?Was glaubst du, welche Form kommt als nächste, zeichne sie auf die Linie.


KinderseiteK35Perchiner GemeindeboteDas Zwei-Punkte-TierMale alle Felder, in denen nur 2 Punkte sind, grün aus. Pass gut auf, dass du kein falsches Feld anmalst!


KZur Kenntnis genommen36Der Bildungsausschuss: WER, WIE, WAS?Perchiner GemeindeboteDer Bildungsausschuss stellt einen wesentlichen Bestandteilfür die Bildungs- und Kulturlandschaft einerGemeinde dar. Als prägende und richtungsweisende Arbeitsgemeinschaftkoordiniert und organisiert er Vorträgeund Bildungsveranstaltungen und bereichert damitdas Gemeindeleben. Das Tolle daran: Jeder kann mitmachen.Und mitmachen heißt mitgestalten - die eigeneGemeinde und damit das eigene Lebensumfeld.Geld bekommt der Bildungsausschuss vom Land und dasin einer Quote pro Einwohner. Denselben Betrag steuertnochmals die Gemeinde bei.WER bildet denBildungsausschuss?WIE kann manmitmachen?WAS tut einBildungsausschuss?WIESO sollte ich beimBildungsausschussmitmachen?WESHALB istdie Arbeit einesBildungsausschusseswichtig?WARUM sollte ichdie Veranstaltungenbesuchen?Privatpersonen, Vertreter desGemeinderates, Vertreter derortsansässigen Vereine, Vertreter vonSchulen und BibliothekenKontaktaufnahme über die Gemeinde,aus der Vollversammlung allerMitglieder gehen themenbezogeneArbeitsausschüsse und der Vorsitzhervor. Den derzeitigen Vorsitz hat Dr.Josef Urthaler inne.Bildungsveranstaltungen von A bis Zfür Jung und Alt und die UmsetzungIhrer Ideen!Weil die Einwohner der Gemeindeselbst am besten wissen, welcherBedarf an Bildungsveranstaltungen inihrem Lebensumfeld besteht und siehier Gelegenheit haben, die Aktivitätenin ihrer Gemeinde mitzugestalten.Weil die Organisation von Initiativenund Veranstaltungen leichterund gewinnbringender in einerstrukturierten Gruppe erfolgen kann.Weil die Themen der Veranstaltungenmein Wissen erweitern undgemeinschaftliche Aktivitäten derGemeinde mich mit meinen Nachbarnverbinden.Bildungsweg Pustertal – Trendscoutfür Gesellschaft„Ein großer Gewinn für unsere Gemeinde“, „eine riesigeEntlastung“, „die Schubkraft, die unsere Projekte vorantreibt“– Kommentare mit denen die Vollversammlungdes Bildungsweg Pustertal am 29. Mai 2009 die Mitarbeiterdes Biwep nach erfolgreicher Berichterstattungentlassen hat. Ein nicht selbstverständlicher Ausklang,bemerkte auch Dr. Martha Mair, stellvertretende Vorstandsvorsitzende,die durch das Protokoll führte: „Dasssich bei einer Vollversammlung derart positiv geäußertwird, ist ungewöhnlich“. Umso mehr freut sich das Biwep-Teamunter der Geschäftsführung von Dr. IrmgardPörnbacher über ein derartiges Feedback. Auch im letztenJahr wurden keine Mühen gescheut, den zahlreichen„Kunden“ wie Bildungsausschüssen, Vereinen, Gemeinden,Schulen, aber auch Einzelpersonen bei der Verwirklichungihrer Projekte und Initiativen mit Rat und Tat zurSeite zu stehen.Der Bildungsweg Pustertal gehört seit nunmehr über 10Jahren zu den fest etablierten Institutionen im Pustertal.Als eine Art Trendscout für Gesellschaft hat sich derBildungsweg Pustertal die drei großen gesellschaftlichenSäulen zum Thema gemacht: Familie, Bildung und Kultur.Also Themen, die uns alle angehen. Das haben auch dieGemeinden Ahrntal, Olang, Percha, Vintl und Ennebergrealisiert, die sich unter der Koordination des Biwep zumBündnis der Familienfreundlichen Gemeinden zusammengeschlossenhaben. Hier reicht das aktionsreicheProgramm von neu etablierten Eltern Kind Zentren, übergesicherte Gehwege hin zu Familienbildungsveranstaltungenu.v.m. Das Bündnis soll auf Wunsch der Gemeindenausgebaut werden.In der Rolle des Bezirksservice Weiterbildung macht sichdas Amt für Weiterbildung die Qualitäten dieses Darstellersebenfalls zunutze. Hier wird den BildungsausschüssenRückendeckung gegeben: Bei der Ideenfindung, derReferentensuche, der Buchung von Räumlichkeiten,Finanzierung, Abrechnung, Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit.Bekannt im Bereich Familienbildung ist dieBroschüre Familienwege, die der Verein herausgibt. DieGrundidee dieses Mediums liegt darin, alle familienrelevantenund –interessanten Veranstaltungen dort zubündeln.Vorträge, Workshops und Seminare, Wanderausstellungen,Tagungen, Ausflüge, Aktionstage - das Repertoiredes Biwep ist schier unerschöpflich. Und das liegt nichtallein an dem hohen Maß an Professionalität und Kompetenz,die hier unbestritten an den Tag gelegt werden.Auch die Partner, Förderer und Sponsoren leisten dazu


Zur Kenntnis genommenzKwichtige Unterstützung – das Amt für Weiterbildung,das Familienbüro, die Bezirksgemeinschaft Pustertal,die Raiffeisenkasse Bruneck oder die Stiftung Sparkasse.Es liegt vor allem aber am ständigen Input aller Netzwerkpartner- nämlich Bildungsausschüsse, Gemeinden,Vereine, Arbeitsgruppen wie die AG Familie im Wandeloder der Katholische Familienverband u.a., Schulen, Elternund am gesellschaftlichen Leben Interessierte - diediesen Verein als das erkannt haben, was er ist: Werkstattund Plattform zur Umsetzung spannender Ideen zur Gestaltungdes eigenen Lebensumfeldes.Neugierig geworden? Gönnen Sie sich mal eine Vorstellung.Ein neuer Internetauftritt wartet auf Sie unterwww.biwep.it!37Perchiner GemeindeboteRentner: zugesendete Übersichten überprüfen lassenDerzeit erhalten wieder alle Rentner von ihren Renteninstitutendie verschiedenen Übersichten zugeschickt.Oftmals werden die Rentner in diesen Schreiben aufgefordert,dem Renteninstitut verschiedene Angabenzu melden. Diese betreffen die Meldung der Einkommendes Rentners (Formblatt RED), damit eventuelleSozialleistungen ausbezahlt werden können, und dieMeldung der Steuerfreibeträge (Formblatt DETR2009),damit der Steuerabzug korrekt berechnet werden kann.Damit keine dieser Meldungen versäumt wird, stehtdas Bauernbund-Patronat ENAPA allen Rentnern fürdie Überprüfung zur Verfügung und wird gegebenenfallsdie Meldungen veranlassen.Weitere Informationen erteilen die Mitarbeiter des Bauernbund-PatronatesENAPA:Provinzialbüro:Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 5; 39100 BozenTel.: 0471 999 346; Fax 0471 999 480;enapa@sbb.itBezirksbüro Bruneck:St. Lorenznerstraße 8/A; 39031 BruneckTel.: 0474 412 473; Fax 0474 410 655;enapa.bruneck@sbb.itFrau und Rente: Faltblatt des Beirates für ChancengleichheitWollen Frauen im Alter nicht am Hungertuch nagen,sollten sie möglichst dauerhaft einer bezahlten Arbeitnachgehen. Und/oder in einen Zusatzrentenfonds investieren.Dies ist der Ratschlag des Landesbeirats fürChancengleichheit, der nun das Faltblatt „Frau undRente“ herausgegeben hat, in dem Frauen alle Informationenzu Rentenberechnung, Rentensystem undzur Armutsfalle Rente finden.Das Info-Blatt will Frauen vor allem darauf hinweisen,dass sich seit der Pensionsreform 1995 die Höhe derRenten nach den Einzahlungen bemisst. Dies ist vor allemfür Frauen problematisch, die oft über Jahre keinerbezahlten Arbeit nachgehen, sich stattdessen um dieErziehung der Kinder oder die Betreuung Pflegebedürftigerkümmern.Im Faltblatt wird unterstrichen, dass Frauen, die im Altereine zum Leben ausreichende Rente beziehen wollen,im berufsfähigen Alter auf einen fest bezahlten Jobund – ergänzend oder alternativ dazu – auf die Investitionin eine Zusatzrente setzen sollten. Auch wirddarauf hingewiesen, dass sich Schwarzarbeit langfristignicht rechnet, weil dadurch keine Rentenbeiträgezustande kommen. Allen Frauen, die Teilzeitjobs übernehmen,wird dringend geraten, darauf zu achten, jeneBeitragsstufe zu überschreiten, die überhaupt zum Bezugder Rente berechtigt.Das Faltblatt gibt eingehend Auskunft über Versicherungszeiten,Rentensysteme und verschiedene Formender Rente. Auch wird großer Wert auf eine umfassendeInformation zur rentenmäßigen Absicherung vonMutterschaft, Pflege- und Elternzeit gelegt. Auch dermögliche Nachkauf von Studienzeiten wird behandelt,ebenso wie das System der Zusatzrenten. Das Faltblattist im Frauenbüro des Landes (Crispistr. 3, Bozen) undin den Patronaten kostenlos erhältlich. Auch im SüdtirolerBürgernetz wird man fündig: www.provinz.bz.it/arbeit/frauenbuero.


K ZurZur Kenntnis genommen38Angebote für die SommerferienPerchiner GemeindeboteMusical in EnglishActing, singing, dancing, moving. 2 Wochen fullimmersion auf Englisch. Dieses zweiwöchige Campbietet Jugendlichen die Möglichkeit, in lockerer Atmosphärean der Inszenierung eines englischen Musicalsteilzunehmen. Vormittags, von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr,üben sie in gezielten Aktivitäten die englische Sprache,erstellen und vertiefen die Texte für das Musical undlernen die Lieder. Am Nachmittag, von 14.00 Uhr bis18.00 Uhr üben sie sich in Tanz, Theater und Gesang.sie werden außerdem mit Arbeiten zum Bühnenbildund zu den Kostümen betraut. Die Leitung des Campswird einem englischen Experten, der die “London Academyof Music and Dramatic Art“ abgeschlossen hat,anvertraut. Das Musical wird am Abend des letztenKurstages für Eltern und Freunde aufgeführt. Es sindkeine Vorkenntnisse erforderlich, mitzubringen sind lediglichFreude und Spaß an Theater, Tanz und Musik.Zielgruppe: 18 Jugendliche der 2. und 3. Klasse Mittelschulesowie der 1. Klasse OberschuleZeit: Mo. 13.07.2009 – Fr. 24.07.2009Dauer: 10 Tage, jew. Mo. – Fr., 9.00 Uhr – 12.30 Uhr und14.00 Uhr – 18.00 UhrOrt: Bruneck, Humanistisches GymnasiumReferentInnen: englischer Tanz- und Theaterexperte,EnglischlehrerIn, AssistentInmit guten Tanz- und EnglischkenntnissenGebühr: Euro 300,00 (Mittagessen inbegriffen)Achtung: Anmeldeschluss 15.05.2009. Das Camp wirdvom 27.07.2009 bis 07.08.2009 auch in Bozen angeboten.Einrad und KunstDu willst das Einradfahren lernen? Du kannst schonEinradfahren und willst tolle Tricks dazulernen? Dannbist du bei uns genau richtig. Wir radeln bis unsereFüße rauchen und wir müde aus dem Sattel kippen. ZurAbwechslung formen wir mit Tonerde tolle Kunstobjekteund kochen uns gemeinsam ein leckeres Mittagsmenü,damit wir wieder fit für die nächsten Tricks sind.Zielgruppe: Kinder ab 8 JahrenZeit: Mo. 06.07.2009 – Fr. 10.07.2009Dauer:5 Vormittage, jew. Mo. – Fr. , 8.30 Uhr – 13.00 UhrOrt: Olang, Aue – NiederolangReferentin: Ingeborg Ullrich Zingerle, MontessoriundZirkuspädagogin, Olang, und ihr HelferteamGebühr: Euro 100,00 / Euro 90,00 für KVW MitgliederMitzubringen: Einrad – sofern vorhanden, Rucksackmit Regenjacke, Jause und GetränkeflascheCode: 15157Montessori WerkstattAuf Entdeckungsreise im Wald. eine spannende Zeitunter dem Blätter- und Nadeldach unseres Waldes. Wirladen euch auf eine besondere Entdeckungsreise ein:es geht an einen Ort, der die Fantasie beflügelt, die Sinneanregt, den Tatendrang weckt und Überraschendes,schönes und Wissenswertes birgt. Es geht in unserenWald. Schnuppert hinein in die Welt der Sagen undMärchen, wo sich im Wald seit Urzeiten Elfen, Feen,Zwerge, Wichteln, Kobolde, Räuber, Riesen, Hexen, guteund böse Geister tummeln. Lasst euch überraschen,welche Fülle an Spielmöglichkeiten auf uns warten.Wir probieren alte Waldspiele aus, erfinden neue dazu,kochen jeden Tag ein leckeres Mittagsmenü in unsererWaldküche und streifen am Ausflugstag durch die tiefenWälder der Umgebung.Werkstatt I in BruneckZeit: Mo. 22.06.2009 – Fr. 26.06.2009Ort: Bruneck, Sternwaldele – BruneckCode: 15150Werkstatt II in BruneckZeit: Mo. 29.06.2009 – Fr. 03.07.2009Ort: Bruneck, Sternwaldele – BruneckCode: 15153Werkstatt III in OlangZeit: Mo. 17.08.2009 – Fr. 21.08.2009Ort: Olang, Aue – NiederolangCode: 15154Werkstatt IV in OlangZeit: Mo. 24.08.2009 – Fr. 28.08.2009Ort: Olang, Aue – NiederolangCode: 15156


Zur Kenntnis genommenzKZielgruppe: Kinder ab 5 JahrenDauer: 5 Vormittage, jew. Mo. – Fr., 8.30 – 13.00 Uhr,am Ausflugstag bis 16.00 UhrReferentin: Ingeborg Ullrich Zingerle, MontessoriundZirkuspädagogin, Olang,und ihr HelferteamGebühr: Euro 105,00 / Euro 90,00 falls ein ElternteilKVW Mitglied ist /Euro 90,00 für GeschwisterMitzubringen: Rucksack mit Regenjacke, Jause undGetränkeflasche, gute Schuhe, die zum Herumtoben imWald geeignet sind.39Perchiner GemeindeboteFit für das BüroDie Landesberufsschule für Handel und Grafik „J. Gutenberg“in Bozen plant für Herbst 2009 die wiederholteAuflage eines Lehrganges für Aus-, Ein und UmsteigerInnenin St. Lorenzen und Bruneck. Der neueLehrgang heißt „Fit für das Büro“ und richtet sich anPersonen, die in die Arbeitswelt Büro einsteigen oderzurückkehren bzw. sich umschulen lassen wollen. DerLehrgang wird vom Europäischen Sozialfonds, der AutonomenProvinz Bozen – Südtirol und vom Arbeitsministeriumgefördert und in Zusammenarbeit mit derdeutschen und ladinischen Berufsbildung angeboten.Der Kursbesuch ist kostenlos.Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an dieLandesberufsschule für Handel und Grafik „J. Gutenberg“in Bozen, Siemensstraße 6-8. Ansprechpartnerinnensind Frau Dr. Irene Unterhofer und Frau PetraOss Emer – sie sind unter der Tel.nr. 0471 562562/ 562561 sowie unter der E-Mail – Adresse ntrrnis58@schule.suedtirol.iterreichbar.Südtiroler JugendringDer Südtiroler Jugendring (SJR), Dachverband der Kinder-und Jugendverbände, erinnert alle Oberschüler/innen, die ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendverbandsarbeittätig sind, ihren Ehrenamtsnachweis ausgefülltin der Schule abzugeben. Dieser Nachweis isteine Bescheinigung der Kompetenzen, die Jugendlicheim Zuge ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit erworben haben.Die Bescheinigung wird sowohl durch die Ortsverantwortlichenals auch durch die Landesvorsitzendender Verbände bestätigt und hat somit feststellendenCharakter.„Weiterbildung, Lernen und die Aneignung von unterschiedlichenKompetenzen werden sowohl von derSchule als auch von den Trägern der Kinder- und Jugendarbeitangestrebt, da sie eine freie Entfaltung derPersönlichkeit des Jugendlichen fördern. Dieses Engagementverdient Wertschätzung. Für eine soziale undMenschen bejahende Gesellschaft ist das Ehrenamt,gerade in der Kinder- und Jugendarbeit, unabkömmlich“,so Kathia Nocker, die Vorsitzende des SJR.Das deutsche und ladinische Schulamt unterstützendie Verbreitung, Wertschätzung und Anerkennung desEhrenamtsnachweises und in der Folge die durch denEhrenamtsnachweis dokumentierten Kompetenzen.Der Südtiroler Jugendring ruft daher alle ehrenamtlichtätigen Jugendlichen dazu auf, ihre Ehrenamtsnachweiseinnerhalb Mai 2009 in den Schulen vorzulegen,damit diese entsprechend berücksichtigt werden können.Die Ehrenamtsnachweise können in den KinderundJugendverbänden des Südtiroler Jugendrings angefordertwerden.


K ZurZur Kenntnis genommen40Fotowettbewerb zum Gedenkjahr 09 gestartetPerchiner GemeindeboteMit dem offiziellen Auftakt zum Gedenkjahr 2009wurde kürzlich auch der Startschuss zu einem grenzüberschreitendenFotowettbewerb zum Gedenkjahrgegeben. Der Wettbewerb läuft unter dem Motto „Haltdie Zukunft fest“ und steht allen Interessierten bis 29.September offen.Die Teilnahme am Wettbewerb ist denkbar einfach.Wer glaubt, ein Symbol für die Zukunft in der EuregioSüdtirol, Tirol und Trentino fotographisch festgehaltenzu haben, kann das Foto auf die Gendenkjahr-Homepage www1809-2009.eu laden. Dafür gibt es aufder Webseite einen eigenen Bereich „Fotowettbewerb“,über den das Foto online gestellt und – so gewünscht –mit einer erklärenden Textzeile versehen werden kann.Die besten Bilder werden von einer Fachjuryermittelt,die Preisverteilung findet im November statt. Zu gewinnengibt es Laptops, Video- und Digitalkameras sowiei-Pods.Auch heuer finden Kinder und Jugendliche,deren Eltern sich getrennt haben,Unterstützung und BEGLEITUNG.KVW in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft, Frauen helfen Frauen und MIPIn der Gruppe treffen sie sich mit anderen Mädchenund Buben, die sich in derselben Situation befinden,und bekommen die Möglichkeit, ihre Sorgen, Ängste,Unsicherheiten ... zum Ausdruck zu bringen. Dadurchkönnen sie das Erlebte besser verarbeiten und vielleichtirgendwann die Entscheidung ihrer Eltern verstehen.Die Kinder verlassen diese Gruppe gestärkt und könnenihren eigenen Entwicklungsweg fortsetzen. Die Gruppenstarten im Juli 2009 mit Fortsetzung im Herbst.Interessierte können sich ab sofort beim KVW Bruneckunter der Telefonnummer 0474/ 41 11 49 informierenund auch anmelden.


Aus dem StandesamtStWir gratulieren zum Geburtstag41Zum 85. Geburtstag:Zita NOCKER OBEXER,Oberwielenbach St.-Nikolaus-Str. 3geb. am 11.04.1924Zum 81. Geburtstag:Maria MUTSCHLECHNER NIEDERWOLFSGRUBER,Percha Pustertaler Straße 11geb. am 22.05.1928Zum 77. Geburtstag:Aloisia FRENADEMETZ ZIMMERHOFER,Percha Sandeggstraße 1geb. am 21.05.1932Zum 76. Geburtstag:Katharina LEITER PASSLER,Unterwielenbach Wielenstraße 3geb. am 23.04.1933Perchiner GemeindeboteZum 79. Geburtstag:Josef LAHNER,Oberwielenbach St. Nikolaus-Str., 12geb. am 02.04.1930Albert MAIRHOFER,Nasen Leachlweg, 5geb. am 07.04.1930Anna DEMICHIEL RANALTER, UnterwielenbachRömerstraße, 2/Ageb. am 22.04.1930Florian ERLACHER,Unterwielenbach Römerstraße, 31geb. am 03.05.1930Zum 78. Geburtstag:Maria HOCHGRUBER ARNOLD,Unterwielenbach Wielenstraße 22geb. am 23.04.1931Todesfälle:Edeltraud FEILPercha - Unterwielenbach, Pustertaler Straße, 18geboren in Bruneck am 04.05.1925verstorben in Bruneck am 26.03.2009Pfarrer Viktor Josef PLAIKNERPercha - Oberwielenbach, St.-Nikolaus-Straße, 10geboren in Rasen Olang am 09.03.1940verstorben in Percha am 19.04.2009Zum 75. Geburtstag:Marianna OBERLECHNER,Sandeggstr. 6/Ageb. am 03.04.1934Johanna FORER,Oberwielenbach, Schießstandweg 77Alois SCHNEIDER,Oberwielenbach, St.-Nikolaus-Str. 15geb. am 14.05.1934Geburten:Marc HOFERgeboren in Brixen am 10.03.2009wohnhaft in Percha - Sonnbergstraße, 4/GMarie MAYRgeboren in Bruneck am 02.05.2009wohnhaft in Percha - Oberwielenbach,Schießstandweg, 61Trauungen:Hubert MAIR mit Angelika EPPACHERam 09.05.2009 in Percha


V Veranstaltungen42KVW-Ortsgruppe PerchaPerchiner GemeindeboteKVW-Ortsgruppe Percha:Familienfahrt nach Marling mit Waalwegwanderung, am 7. Juni 2009Diözesane Pilgerfahrten 2009• Assisi – Rom mit den Pfarrgemeinden Glurns und SchludernsBusreise vom 15. – 20. Juni 2009• Ars (zum 150. Todestag des hl. Pfarrers von Ars)sowie Sachseln-Flüeli und EinsiedelnBusfahrt vom 29. Juni – 04. Juli 2009• Lourdesvom 10. – 13. Juli 2009Flug von Bergamo nach Tarbes/Lourdes mit bewährtem Pilgerprogramm• Nordland – auf den Spuren von Heiligen und in die heutige DiasporaBusfahrt nach Dänemark, Schweden und Norwegenvom 17. – 29. Juli 2009Informationen und Anmeldungen:Diözesanes Pilgerbüro39100 Bozen, Domplatz 2Tel. 0471 306222 – Fax 0471 981661E-Mail: pilgerbuero@ecclesiabz.comAlle Vereine, Verbände und sonstigen Organisationen derGemeinde Percha sind herzlich eingeladen, ihre Veranstaltungenim rechtzeitig mitzuteilen, damit sie im “Perchiner Gemeindeboten”angekündigt werden können.


www.gemeinde.percha.bz.it

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