Offenburger - Casimir Katz Verlag

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Offenburger - Casimir Katz Verlag

Pressestimmen zu : Hermann Schreiber Schottland

Herrmann Schreiber

Schottland

Die Geschichte eines Landes

am Rande Europas

3. aktualisierte Auflage 2008,

387 Seiten, gebunden, 22,00 €; 38,60 sfr

ISBN: 3-978-925825-41-5

Inhalt:

Offenburger Tagblatt, 9. Juni 1990

• ekz-Informationsdienst, 03. August 1990

• Oberösterreichische Nachrichten, 27. Juli 1991

• Der evangelische Buchberater, Januar 1991

• Literatur-Report, Februar 1995

Casimir Katz Verlag Gernsbach

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Pressestimmen zu : Hermann Schreiber Schottland

Offenburger Tagblatt, 9. Juni 1990

Von der Geschichte Schottlands hören Schüler allenfalls, wenn sie mit Schillers Drama vom

blutigen Ende Maria Stuarts traktiert werden. Dass die Historie des kalten und verregneten

Landes mehr zu bieten hat als eine literarische Vorlage, können wir auf amüsante Weise jetzt

bei Hermann Schreiber nachlesen: Auf 390 Seiten berichtet er über „Schottland – Geschichte

eines Landes am Rande Europas“.

Detailkenntnisse breitet Schreiber gerne mit Süffisanz aus. Sprach-Kostprobe von der

Beschreibung der außerehelichen Abstammung Jakobs I.: „Die schöne Königin und ihr

gutaussehender offizieller Gemahl hatten einen seltsamen Nachkommen, der auf den

charakteristischen Spinnenbeinen Rizzios (seines tatsächlichen Vaters, Anm. d. Red.)

daherkam, so dünn, dass sie noch (bei seinen Nachfahren) Karl I. und Karl II. den Ärzten

Sorgen bereiten werden“.

Nach einem „nicht ganz ernstgemeinten Vorwort“, in dem kleine, rothaarige Pikten Heidekraut-

Bier brauen und wo der Malz-Whisky seine gebührende Würdigung erfährt, lüftet Schreiber in

einer Fülle von Geschichten das Geheimnis der Besiedlung durch die Ureinwohner, eben jener

Pikten, gräbt noch einmal das Steinzeitdorf Skara Brae auf den Orkneys aus, lässt den

römischen Feldherrn Agricola die Kaledonier metzeln und die Wikinger im hohen Norden auf

Raubzüge gehen.

Zu ihrem Recht kommen natürlich auch der Missionar Columba, die geköpfte Maria Stuart, der

Puritaner Cromwell, Schottlands Vorzeigeheld und Liebling der Nation, Bonnie Prince Charlie

sowie die Schottlandtümelnde Königin Victoria, deren Landsitz in Balmoral noch immer Ziel der

Sommerfrische des englischen Königshauses ist.

Fazit, ein lesenswertes Geschichten- und lesbares Geschichtsbuch – mit dem Schwerpunkt auf

den Ursprüngen und der Frühgeschichte – ergänzt durch eine Zeittafel der schottischen

Geschichte.

ekz-Informationsdienst, 3. August 1990

Der bestens bekannte Sachbuchautor behandelt ein nicht nur im geografischen Sinne

abgelegenes Thema: die Geschichte Schottlands mit besonderen Akzenten auf der

archäologisch belegten Frühgeschichte und auf den Jahrhunderten der Stuart-Herrschaft, die

1745 unwiderruflich enden. Unsystematisch als Historiker, aber brillant als Erzähler, verlässt

der Autor dauernd die Hauptstraße zugunsten reizvoller Seitensprünge in die europäische

Kultur- und Geistesgeschichte, in Querverbindungen und unerwartete Zusammenhänge. Mit

Farbfotos, Zeit- und Stammtafeln, Literaturbericht. Eine fesselnde und belehrende Lektüre für

Schottlandtouristen und allgemein historisch Interessierte.

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Pressestimmen zu : Hermann Schreiber Schottland

Oberösterreichische Nachrichten, 27. Juli 1991

Warum die Schotten Schotten sind

Schottland, mit dem Whisky nicht nur ins europäische Bewusstsein eingedrungen, ist ein

geheimnisvolles Land. Wie der klassische Whisky des Festlandes nur ein Abglanz des Malt-

Whiskys der Inseln ist, so sind das älteste und echteste Schottland die Hebriden-Inseln.

Hermann Schreiber, der erfahrene Sachbuchautor, erzählt von den ersten Schotten, die in

Erdkammern hausten, vom Land und von den Clans, die älter sind als das Christentum. Eine

amüsante Geschichte, nach deren Lektüre man begreifen kann, warum die Schotten, Schotten

sind.

Der evangelische Buchberater, 1/1991

Jeder von uns weiß mit dem Namen Schottland etwas anzufangen, doch wir kennen nur wenige

Episoden aus der langen und ereignisreichen Geschichte dieses Landes. Hermann Schreiber

berichtet in 16 chronologisch angeordneten Kapiteln über Bekanntes und weniger Bekanntes,

beginnend mit den Bewohnern des Steinzeitdorfes Skara Brae, über Kelten und Römer, irische

Mönche, die Könige aus den Häusern Kenneth und Stuart bis hin zu Bonnie Prince Charlie und

bedeutenden Köpfen des 18. und 19. Jahrhunderts wie Hume, Smith, Smolett, Scott und

Carlyle. Das Buch besteht nicht aus trockener Aneinanderreihung von Fakten, sondern greift

einige Zusammenhänge heraus und stellt diese in erzählerischer und teilweise sehr plastischer

Form dar, wobei Schreiber die österreichische Herkunft in seiner Diktion nicht verleugnen kann.

Am Ende befinden sich eine Zeittafel und ein weiterführendes Literaturverzeichnis.

Schottische Geschichte in unterhaltsamer und gleichzeitig gehaltvoller Form.

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Pressestimmen zu : Hermann Schreiber Schottland

Literatur-Report, Februar 1995

Von den frühesten Schottlandbewohnern in ihren Erdkammern über die Kelten und Römer

angefangen, ist dies ein ungeheurer Stoff, die Geschichte eines Landes, das sich mit

europäischen Maßstäben kaum messen lässt. Es bedurfte der Erfahrung eines Sachbuchautors

wie Professor Dr. Schreiber, die Fakten zu ordnen und die Abläufe fesselnd und farbig

darzustellen.

Kaum ein anderes Land unseres Kontinents birgt soviel Unbekanntes, Bizarres,

Abenteuerliches in den Geschichten seiner großen Familien und Sippenverbände. Aus einer

Fülle von Geschichten entstand eine schottische Geschichte, die uns mehr beschäftigt und

besser unterhält als so mancher Roman.

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