zu kalkulierten Kosten

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ObjektreportStapellauf am 26. November in Kiel. Der komfortable Prototyp einer ersten geplanten Serie von zehn schwimmenden Häusern hat bereits dasInteresse anderer Kommunen und Städte gewecktBesondere Sanitärtechnik und besonderes Marketing für dieSchwimmenden Häuser zu KielLebenszykluszu kalkulierten KostenStapellauf am 26. November in Kiel. Der komfortable Prototyp einer ersten geplanten Serie von zehnschwimmenden Häusern hat bereits das Interesse anderer Kommunen und Städte gewecktVielen Städten, wie etwa verschiedenen Kommunen im Ruhrgebiet oderauch der Landeshauptstadt Kiel, mangelt es nicht an bebauungsfähigenGrundstücken. Was ihnen ausgeht, sind höherwertige Wohnlagen. Komforteigentum,zum Beispiel im Grünen am Wasser, erhöht die Attraktivität einerRegion. Sie greift aber auch in den Natur-und Landschaftsschutz ein. Einebehutsame Bebauung in Form vonschwimmenden Häusern berücksichtigtdie Umweltbelange, und so machensich landauf, landab Gemeindenund Initiatoren daran, den Reiz derUferlagen von der Wasserseite aus zuerschließen. Der gebotene Schutz derNatur sollte sich selbstverständlichmit einer besonders ökologischenHaustechnik vereinen.Neue Chance für dieRegionIn der Werfthalle der Gebr. Friedrichan der Kieler Förde wuchs in den Frühjahrs-und Sommermonaten des vergan-genen Jahres Eigentümliches heran.Vergeblich suchte man nach deneleganten Linien einer Luxusyacht,vergeblich nach dem bleigrauen,wuchtig-wichtigen Deckshaus einesBootes der Wasserschutzpolizei. Das,was sich dort zum Stahldach reckte,wirkte unten kantig, klobig, aber nichtohne Charme, wenn der Blick von derTeer verschmierten Helling weiterhinauf auf die verglaste Fassade einerBauhaus-Architektur wanderte.Die Arbeiter legten Hand an eineKonstruktion aus Floß und Blockhaus-Villa.„Werft mit Aussicht“hatten die Kieler Nachrichten ihrenArtikel über das Tun nahe der HoltenauerSeeschleuse zum Nord-Ostsee-Kanalüberschrieben. Und damitdie zweite Chance für die Regiongemeint: Neue, Gewinn bringendeDie ökologische Heiztechnik umfasst Solarkollektoren,Wärmepumpe (Bild) und einenPelletofenkessel für gemütliche Wohnzimmeratmosphäreund zur Spitzenlastabdeckungim Winter18 1-2 l 2006 INSTALLATION DKZ


Objektreportvorrangig an den Trinkwasserspeicher,aber auch an die beiden Pufferspeicher.Steigt der Heizbedarf schaltet die Wärmepumpezu.Bei minus 15 °C Luft- und 0 °C Wassertemperaturtut sich die Wärmepumpemit einer vernünftigen Leistungszifferschwer. Die Spitze fährt dann derPellet-Primärofen ab. Bei dem neuenProdukt von Wodtke, erstmals auf derletzten ISH vorgestellt, verbinden sichdie Funktionen eines Primärofen-Kesselsmit den Vorzügen eines Wohnraum-Heizgeräts.Im Wohnzimmer,dort, wo Gemütlichkeit einziehen soll,dominiert der Kaminofen-Charaktermit heimeligem Sichtfeuer hinter derNeuerdings liefert Gunzenhauserdie Rotguss-T-Stücke gleich mitSanipex-MT-Anschlüssen aus, wiehier unten am Trinkwasserspeicherzu sehenGlasscheibe. Doch den größtenTeil seiner Leistung schiebt derWärmeerzeuger in den Vorlaufder Wand- und Deckenheizungenaus Kupferrohr. Wobei dieBezeichnung „Flächenheizung“nur den Winterfall sieht. ImSommer wälzt eine Förderpumpedas Seewasser direkt durchdie Leitungsmäander und temperiertdie Aufenthaltszonenach dem Prinzip der freienUmweltschutz undGermanischer LloydEiner der Beteiligten am Projekt „Livingon Water“ hob in einem Baustellengesprächdie besondere Verantwortungder „Schiffs-Gene“ in der gelungenenKreuzung von Schiff und Haus hervor.Das Schiff als Symbol der Nachhaltigkeit.Nur kurzzeitig stören Bug- undHeckwelle die Stille der See, um sichlange vor dem Horizont wieder vollkommenzu glätten. Das Haus im Schiffmuss sich in der gleichen Verpflichtungsehen, in der Verpflichtung, keine Spurenzu hinterlassen.Umfeld stellt vielfach höhere Ansprücheals das Festland. Man denke nuran den Brandschutz. Fluchtwege sindkeine Lösung – wohin? Die GL-Zertifizierungbeinhaltet auch die Einhaltungder Marpol-Übereinkommen. Marpolist die Abkürzung für Marine Pollution,ein internationaler Vertrag zumSchutz der Meere gegen Verschmutzungdurch Schiffe. In diesem Zusammenhangwerden alle Systemkomponenten,Leitungen, Aufbereitungsanlagenund so weiter, die Wasser ins Wassertransportieren, auf ihre toxische Unbedenklichkeitüberprüft. Von Loro-Xund JRG Sanipex-MT geht kein Kontaminationsrisikoaus. Das bestätigt unteranderem die GL-Zertifizierung für diesebeiden Leitungssysteme.In diesem Geist in die Haustechnik gefordert.Deshalb der umfängliche ökologischeAnsatz mit Photovoltaik, Pellet,Wärmepumpe. Deshalb die Kleinkläranlage,die der Natur wieder jeden TropfenWasser so zurückgibt, wie das Hausschiffihn entnommen hat. Deshalb nurRohre mit GL-Zertifizierung. Das, wasdas Institut für Bautechnik an Land, istder Germanische Lloyd zu Wasser. Erprüft die Produkte auf ihre besondereEignung für die maritime Welt. DiesesINSTALLATION DKZ 1-2 l 2006 21

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