Unterwegs - Ford

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Unterwegs - Ford

fordreportNovember

Zeitschrift für die Mitarbeiter der Ford-Werke GmbH

2009

Unterwegs

zuhause


fordreport Nachrichten

Ich bin nicht

zuständig.

Der neunte, verzweifelte Anruf beim vierten Sachbearbeiter einer

großen, deutschen Organisation in Norddeutschland: „Guten Tag,

können Sie mir sagen, wie ich …?“ Neben „Das ist nicht meine

Aufgabe“ ist die Antwort wahlweise „Da müssten Sie vielleicht mit

XYZ sprechen, der ist aber nicht da“ oder auch – immer gerne

genommen – die dritte Antwortvariante: „Ich bin nicht zuständig.“ So.

Welche Option hat der Anrufer? Das Telefontischchen zertrümmern,

ersatzweise den vielleicht verfügbaren Ehepartner zusammenfalten

oder gar ins Wasser gehen?

Wie schön wäre es doch, wenn sich einmal jemand zuständig

machen würde! Dabei ginge es nicht darum, anderleutens Job zu

erledigen, sondern wenigstens den Versuch zu unternehmen, die

tatsächlich richtige Rufnummer herauszusuchen, einen anderen,

konkreten Ansprechpartner zu nennen oder – nach Recherche und

Rückfrage – den inzwischen tendenziell depressiven Antwortsucher

mit einem machbaren Lösungsvorschlag zurückzurufen. Dieses Vorgehen

hätte Kundenservice-Qualität.

Genau mit diesem Ansatz arbeitet der Ford-Mitarbeiter, der im Mittelpunkt

unserer Titelgeschichte über den Außendienst der Ford Service

Organisation (FSO) steht (Seite 6-9). Andre Walker ist einer von vielen

FSO-Ansprechpartnern für Händler- und Servicebetriebe. Ein wichtiges

Qualitätsmerkmal seiner Arbeit im Sinne der Ford-Werke ist der

Wille, bei Fragen und Problemen weiterzuhelfen, selbst wenn er eine

Lösung nicht sofort aus der Jackentasche zaubern kann.

Die Bereitschaft – im Rahmen realistischer Möglichkeiten – auch auf

ein fachfremdes oder schwieriges Anliegen einzugehen, unterscheidet

hervorragenden von gutem Service. Und der ist – gleichgültig in

welcher Branche oder welchem Bereich – ein Erfolgsfaktor.

In diesem Sinne: Machen auch Sie sich zuständig!

IMPRESSUM

Editorial

Elisabeth Pohl

Chefredakteurin

HERAUSGEBER

Ford-Werke GmbH, 50725 Köln - Bereich Öffentlichkeitsarbeit

CHEFREDAKTION

Elisabeth Pohl Tel. 0221 - 90-17508 Email: epohl@ford.com

REDAKTION

Bruno Voerckel Tel. 0221 - 90-15940 Email: bvoercke@ford.com

GRAFIK

Michael Verdcheval Tel. 0221 - 90-17138 Email: mverdche@ford.com

REDAKTIONSASSISTENZ

Karl-Heinz Schaun Tel. 0221 - 90-17215 Email: kschaun@ford.com

TITELFOTO

W. Burat

MITARBEIT SAARLOUIS

Mirjam Schwarz

ANSCHRIFT DER REDAKTION

fordreport NH/5R, 50725 Köln, Fax 0221 - 90-12931

ANZEIGENVERWALTUNG

R. Blum VVA, Höherweg 278, 40231 Düsseldorf Tel.: 0211 - 7357-842

Inhalt

EDITORIAL + NACHRICHTEN 2 - 3

IAA FRANKFURT 4 - 5

Ford-Auszubildende auf Entdeckertour

TITEL 6 - 9

FSO-Außendienst: Unterwegs zuhause

SOZIALES ENGAGEMENT 10 - 11

Ford Transit für „die gute Tat“

MARKETING 12 - 13

Ford-Autohaus als Wahllokal,

Ford für Fahrschulen, Produktneuheiten

CLASSIC CARS 14 - 15

Teilemarkt für Oldtimerfans

AUSFLUGSTIPP 16 - 17

Sea-Life Aquarium in Königswinter

CLASSIC CARS/RÄTSEL 18 - 19

„Eifel Classic“ mit Ford-Ikonen

SAARLOUIS 20 - 21

Scheck für den guten Zweck, Erfolgreicher

Ausbildungsabschlüsse, „Royals“ fahren Ford

VERMISCHTES 22 - 23

Business@school, G&S-Umfrage,

Gesundheitstipps, Jubilare

NACHRICHTEN 30 - 31

Kinderolympiade, Einsatz beim Square Dance,

Fordler auf Steinzeit-Ausfl ug, Women@ford


Eine ganze Note besser

als die anderen

Die zweite Gruppe des dualen Studiums

„do2technik“ hat ihren Abschluss gemacht:

24 junge Leute, die im September 2004 bei

Ford diesen Weg einschlugen, feierten nun

zusammen.

Sie hatten eine Ausbildung als Industriemechaniker

mit einem Maschinenbaustudium

kombiniert. Gottfried Rügenberg, Leiter

Technisches Training und Jörg Pick, Koordinator

des do2technik-Programms, begrüßten

die Gäste. Diese hatten allen Grund, „Party

zu machen“: „do2 ist der Königsweg der

Ausbildung. Und der Gesamtdurchschnitt der

Abschlussnoten liegt bei 1,5“ verriet Rainer

Ludwig, Arbeitsdirektor und Mitglied der

Geschäftsführung, in seiner Laudatio. „Eine

Ford als Premiumpartner des

4. Türkisch-Deutschen Wirtschaftskongresses

Die Ford-Werke haben den 4. Türkisch-Deutschen Wirtschaftskongress

in Köln unterstützt, der im Rahmen der Weltmesse

ANUGA stattfand. Die Türkei war dieses Jahr Länderpartner

dieser weltgrößten Messe der Ernährungswirtschaft.

„Die türkischen Unternehmer in der Ernährungsbranche – vom

Restaurantbesitzer über den Lebensmittelhändler bis hin

zum europaweit tätigen Lebensmittelproduzenten – stellen

in Deutschland eine erhebliche Wirtschaftskraft dar. Sie sind

für Ford im Rahmen unserer Marketingstrategie eine wichtige

Zielgruppe. Gerade durch unsere türkischen Beschäftigten,

die Ford in Deutschland über mehr als 40 Jahre stark gemacht

haben, haben wir besondere Beziehungen zu diesen Kunden“,

so Jürgen Stackmann, stellvertretender Vorsitzender der Ford-

Geschäftsleitung in seinem Statement.

Die Zusammenarbeit von Ford in Europa mit dem türkischen

Joint Venture-Partner Koc-Holding und dessen Unternehmen

Ford-Otosan sei außerdem beispielhaft für die industrielle Kooperation

über alle Grenzen hinweg, so Stackmann.

An der Tagung nahmen rund 500 türkische und deutsche

Unternehmer aus der Ernährungswirtschaft teil. Hochrangige

Referenten waren Günter Verheugen, Vizepräsident der Europäischen

Kommission/EU-Kommissar Unternehmen und Industrie,

und Mehmet Mehdi Eker, Landwirtschaftsminister der Türkei.

FOTO: K.H. SCHAUN

Leistung, die neidisch macht“, kommentierte

Hans Günter Eilenberger vom Betriebsrat.

Dieser hatte das Programm von Anbeginn

unterstützt und fördert es weiterhin. Professor

Klaus Wetteborn von der Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg, welche das Studium

anbietet, ergänzte: Absolventen dualer Studiengänge,

die berufsbegleitend die Hochschule

besuchen, machen ihren Abschluss

durchschnittlich um eine ganze Note besser

als „normale“ Studenten. Einen weiteren Vorteil

dieses Karriereeinstiegs sprach Johannes

Oimann, europäischer Fertigungsdirektor

und neues Mitglied der Geschäftsführung,

an: „Sie kennen den Betrieb, Ihnen bleibt der

Praxisschock erspart.“ Oimann ist Champion

von do2technik, hat dieses Programm mit

ins Leben gerufen und erzählte aus seiner

eigenen, 40jährigen Ford-Karriere, in der er

den zweiten Bildungsweg beschritten hat:

„Eine Chance wie do2technik – die hätte ich

mir auch gewünscht.“

Die harmonische Stimmung unter den

24 Absolventen dokumentierte auch die

Präsentation von Nils Schlösser und Nina

Zimmermann: Witzige Bilder aus Ausbildung

und arbeitspädagogischen Wochen waren

launig kommentiert: Beim Bau einer Seifenkiste

während eines Seminars etwa erkannte

der Ford-Nachwuchs die tiefere Bedeutung

von budgetgebundenem Konstruieren von

Neufahrzeugen. Und für die Fremdsprache

Fordisch“ hatten die Jungingenieure gar ein

eigenes Wörterbuch ersonnen.

V.l.: Dr. Wolfgang Riecke, Direktor Ford-Öffentlichkeitsarbeit,

Salih Güldiken, ehemaliger Betriebsrat und erster türkischer

Mitarbeiter der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat, Jürgen

Stackmann, Stellvertretender Vorsitzender Ford-Geschäftsführung,

Habib Kaya, Turkish Resource Group

FOTO: M. ERGÜN

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FOTOS: L. STEIN

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fordreport IAA

Azubis loben den

Markenauftritt auf der

Auch der Ford-Nachwuchs

besuchte

erneut die IAA in Frank-

Jochen Daniels, Leiter Messen und Events,

empfi ng die jungen Leute am Stand mit dem

blauen Oval in Halle 3.1 und erläuterte die

Konzeption und Hintergründe des Ford-Auftritts

auf der wichtigsten Mobilitätsmesse der

Welt. Auf 2.518 Quadratmetern wurden 22

Fahrzeuge und drei Studien präsentiert, insgesamt

100 Beschäftigte kümmerten sich um

die Besucher. „Unser wichtigstes Ziel ist es,

dass das Publikum möglichst lange bei uns

verweilt“, so Daniels. Daher hatten die Planer

furt. Über 60 Auszubildende

aus den Standorten

Köln und Saarlouis waren einer

Einladung der Marketing-

Abteilung gefolgt und sahen

sich einen Tag lang bei Ford

und den Wettbewerbern um.

auch zahlreiche Möglichkeiten geschaffen,

sich auf dem Stand zu beschäftigen. So

gab es unter anderem zwei Technik-Theken,

auf denen sich die Besucher interaktiv den

Themen EcoBoost und ECOnetic widmen

konnten.

Viele Azubis erstmalig auf der IAA

Für viel Spaß sorgte das Torwandschießen,

bei dem die besten Schützen einen Champions-League-Ball

gewinnen konnten. Viel

Andrang gab es am 3-D-Rallyesimulator und

an der Carrera-Bahn, bevor sich die jungen

Gäste auf der gesamten Messe umschauten

– viele waren zum ersten Mal dort.

„Am Ford-Stand hat uns gut gefallen, dass

man dort aktiv etwas machen konnte, das

hatten andere nicht“, berichteten Dominika

Grabowski und Janine Scheffl er. Am liebsten

hätten sie sich auch noch in den Ford Grand

C-MAX auf der Drehbühne gesetzt. Auch

Katharina Foidl hat es sehr gut gefallen,

nach sechs Stunden auf der Messe waren

allerdings „die Akkus leer“. Der Kult um die

Mobilität gefi el der Auszubildenden, doch am

meisten identifi ziert sie sich mit einer Marke

– mit Ford.


6

fordreport Titel

Der so genannte ‚Teilestrom’ führt von der Ford Customer

Service Division (FCSD) der Ford-Werke GmbH über

Teilehändler und Handelszentren zu den Kunden – den

Ford Händler-, beziehungsweise Servicebetrieben. Andre

Walker ist als Repräsentant vorrangig für diese Unternehmen

der „zweiten Handelsebene“ im Gebiet rund um Köln,

im Ruhrgebiet und bis nach Ost-Westfalen zuständig. In

diesen Wochen hat er unter anderem die so genannten

„Herbstpakete“ im Gepäck: Seit Oktober werden solche

Sets bei Ford-Partnern – bestehend aus Aufstellern für

Wischerblätter und „Aktivkohlefi lter +“ – angeboten. Hierzu

erläutert Andre Walker den Händlerpartnern die Preisgestaltung,

die Qualitäten der Einzelprodukte oder gibt Tipps

zur Produkt-Präsentation. „Nur was der Kunde sieht, kann

er kaufen“, besagt eine alte Verkäuferweisheit. Vor diesem

Hintergrund hat der Fordler bei den von ihm betreuten

Autohäusern angeregt, dass auch Winterprodukte wie

Frostschutzmittel, Batterien oder Scheibenreiniger nicht

nur griffbereit, sondern auch der Jahreszeit angepasst

„weihnachtlich“ mit Polierwatte, ein paar Deko-Elementen

und vor allem anschaulich im Schauraum aufgebaut sind –

auch solche Ideen fördern den Umsatz. „Ich erwarte auch

durchaus einmal, dass der Händlerpartner ein Produkt

‚ausprobiert“, so der Ford-Repräsentant, „um zum Beispiel

den ‚Aktivkohlefi lter +’ auf dem Markt einzuführen“: Ein

TÜV zertifi zierter Hochleistungs-Innenraumfi lter, der geruchshemmend

auch kleinste Partikel bindet und den nur

Ford anbietet.

Andre Walker ist 36 Jahre alt und hat nach dem Abitur

parallel zu seiner Arbeit bei FCSD in der Samstagsschule

eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerwirtschaft absolviert.

Darüber hinaus machte er per Abendschule seinen

Meister für Lager und Logistik. Noch vor dem Besuch der

Meisterschule hatte er bei FCSD in Sachen Lager und

Händlerbetreuung „so ziemlich alles durchlaufen, was es

gibt“ und die unterschiedlichsten Aufgaben erledigt. Später

lernte er in der Auftragsabwicklung der Ford-Händlerbetreuung

„fast jede noch so schwierige Teileanforderung

Unterwegs

zuhause

Links: Im Cockpit seines Ford

Focus macht Andre Walker

auf Deutschlands Autobahnen

„Strecke“.

Oben: Und die Scheiben sind

auch von außen nützlich ...

Als Ford-Repräsentant für den Bereich „Verkauf Teile

und Zubehör“ bei der Ford Service Organisation (FSO)

ist Andre Walker für den Distrikt „West“ auf nordrheinwestfälischen

Straßen unterwegs. Er ist einer von 20

FSO-Außendienstlern für Teile und Zubehör und betreut

rund 90 Ford Händler- und Servicebetriebe: Ob

es sich um Fragen zu Ersatzteilen, die Preisgestaltung

oder um Marketing handelt, Walker ist ihr Kontakt zur

Marke Ford und der jeweiligen Ford-Teilebezugsquelle.

Der fordreport hat ihn bei seiner Arbeit begleitet.

FOTOS: W. BURAT / K-H. SCHAUN


zu organisieren“, wie er augenzwinkernd nd berichtet. In

der Reklamationsabteilung erhielt Walker ker schließlich

Einblick in die europaweite Zusammenarbeit menarbeit

mit Händlern und Ford Depots: „Es ist einfach

spannend, herauszufi nden, wo spezielle lle AnforAnforderungen oder auch Probleme liegen. Und

es ist ein gutes Gefühl, dafür dann optimale timale

Lösungen zu fi nden. Unsere Teilequalität tät

ist richtig gut, das bestätigen auch unsere sere

Partner.“

300 Kilometer täglich auf der Autobahn bahn

Für Andre Walker lag es mit seinen berufl

ichen Erfahrungen vor zwei Jahren nahe,

sich auch auf die Ford-Stellenausschreibung eibung

für neue Außendienst-Mitarbeiter zu bewerewerben (siehe Artikel auf Seite 8+9). Den berufl ichen

Wechsel und die damit verbundene höhere öhere Arbeitsbelastung

hat er mit seiner Familie abgestimmt. gestimmt. Bei

durchschnittlich 300 Kilometern täglich h auf nordrhein-westfälischen

Autobahnen ist eine geregelte e Arbeitszeit nicht

selbstverständlich. „Ich habe kein festes Büro, ich bin unterwegs

zuhause“, schmunzelt Walker. Auf seiner aktuellen

Tour fl ießt der Verkehr, und kein Stau bremst ihn auf seiner

Fahrt nach Recklinghausen aus. Dort sitzt die Autoteile-

Vertriebs-Zentrum GmbH (AVZ), einer der größten, umfassend

auf Service und Dienstleistung eingestellte, deutsche

Einzel-Vertriebspartner für Ford Teile und Zubehör.

AVZ-Vertriebsleiter Dieter Gatberg und Manfred Neukum

vom AVZ-Außendienst erwarten den Ford-Repräsentanten.

Neukum legt großen Wert auf „Infos von der Quelle und

eine gute Betreuung der rund 120 Ford-Partnerbetriebe“.

Abgesehen von Walkers Teilnahme an AVZ-Außendienstsitzungen

telefoniert er mit den AVZ-Kollegen mehrmals

wöchentlich. Beim aktuellen Besuch geht es einmal mehr

um Verkaufsanalysen, den Teilefl uß und vieles mehr. „Ich

bin ehrlich bei dem, was ich sage. Meine Handelspartner

würden sofort merken, wenn ich nicht authentisch oder

glaubwürdig wäre. Und das ist keine Basis für eine Geschäftsbeziehung“,

so Walker.

Oben: Andre Walker bespricht mit seinem Vorgesetzten

Andreas Schmidt den Tag.

Ganz links: Diskussion mit Teileleiter Armin Kalkhoff

vom Autohaus Bernds.

Links: v.l. Manfred Neukum (AVZ), Andre Walker und

Dieter Gatberg (AVZ)

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fordreport Titel

Andre Walker

macht Pause bei

Laptop, Listen

und lauwarmem

Kaffee.

Ford Service Organisation

Zahlen, Daten, Fakten

Das Jackett ordentlich auf den Bügel gehängt, rein in

den Ford Focus, ein schneller Schluck aus der Wasserfl asche

– und weiter geht’s auf seiner Tour zu Armin Kalkhoff.

Er ist Teileleiter beim Autohaus Bernds in Oberhausen, welches

auch die Marke Ford vertritt, und blickt auf 24 Jahre

Berufserfahrung im Lagerbereich zurück. „Ich möchte

schnell über Neuerungen informiert werden und bin auch

immer dankbar für Hinweise, was wir bei der Ersatzteilbestellung

noch besser machen können.“

Walker macht Pause bei Laptop, Listen und lauwarmem

Kaffee: Schnell ruft er seine E-Mails ab und bereitet sich

auf den nächsten Termin im Ford Autohaus am Hingberg

in Mülheim an der Ruhr vor. Dort steht der Teileverantwortliche

Uwe Schwanke hinter seinem Tresen (Titelbild). „Herr

Walker ist gut erreichbar, kennt sein Fach und hat prima

Ideen, wie wir die Produkte vermarkten können“, lobt

er „seinen Außendiener“. „Gerade jetzt zu Anbeginn der

kalten Jahreszeit werden Schutz- und Pfl egeprodukte stark

nachgefragt. Auch im Ersatzteilbereich brauche ich seine

Unterstützung – dem Endkunden würden schließlich keine

schönen Ausreden nützen, wenn er auf sein Fahrzeug

warten müsste.“

Mit seinem Vorgesetzten Andreas Schmidt, Regionalleiter

Teile & Zubehör bei FCSD, steht Andre Walker in regem

Kontakt. Persönlich treffen sich die beiden Fordler nur zwei

oder dreimal im Monat bei Ford in Niehl, aber per Telefon

und E-Mail besprechen sie neue Strategien, Vorgehensweisen

oder Probleme mehrmals täglich. „Natürlich habe

ich meine Anweisungen, aber wie ich den Job vor Ort beim

Händlerpartner ausführe – und erfolgreich bin – verantworte

ich selbst. Das ist eine Herausforderung, und die notwendige

Kreativität für diese Arbeit ist gerade das, was ich

mag. Außendienst heißt de facto, dass man nie mit seiner

Weiterentwicklung fertig ist, weil immer völlig neuartige Aufgaben

auf einen warten. Das ist das Spannende daran“,

bekräftigt der überzeugte Außendienstler.

Einmal mehr klingelt sein Mobiltelefon: Ein Händler

möchte einem Gewerbekunden nach einem Unfall

schnellstmöglich mit einem speziellen Ersatzteil weiterhelfen.

Aufgeregt will er wissen, ob das Teil „am besten

gestern“ verfügbar ist. Walker bleibt freundlich gelassen:

„Seien Sie so nett und schreiben mir noch eine kurze E-

Mail, die Antwort kriegen Sie umgehend.“

FSO Abteilungen: Außenorganisation und Händlernetzplanung, Marketing, Kundenbetreuung (Endkunden und Gewerbe),

Garantieabteilung

Mitarbeiter insgesamt: 128

Mitarbeiter Außenorganisation in den vier Regionen Nord, Ost, West und Süd: 67, davon 58 im täglichen Außendienst mit

direktem Kundenkontakt

Hauptschwerpunkte der FSO Außenorganisation: Kundenzufriedenheit (Händlerprozesse), Erhöhung der Kundenfrequenz in den

Autorisierten Ford Service Betrieben (Service Marketing), Teileverkauf

Autorisierte Ford Service Betriebe in Deutschland: 1.854

Werkstattkunden pro Jahr in Deutschland: rund drei Millionen


Position mit

Perspektive

Seit Oktober 2007 setzt die Ford Service Organisation

(FSO) insgesamt 20 zusätzliche Außendienst-Mitarbeiter

zur Betreuung deutscher Händlerbetriebe ein. Damit

sind für die FSO zurzeit 45 Kollegen im Außendienst

tätig. „Das sind hoch motivierte Leute aus verschiedenen

Unternehmensbereichen, die wir im Bewerbungsverfahren

ausgewählt haben“, so Jörg Pilger, Leiter der FSO-Außenorganisation.

Die 20 „Neueren“ haben den Außendienst

verstärkt, um Händler bei Pfl ege und Ausbau des Service-

und Teilegeschäfts zu unterstützen. Denn: Nachhaltige

Kundenbindung und die Werbung von Neukunden sind

eine anspruchsvolle Aufgabe.

Dazu gibt die FSO den Händlern ein detailliertes Programm

zur Hand, um aktiv Kunden anzusprechen und auch die

Kundenzufriedenheit zu fördern. Die Außendienstmitarbeiter

beraten die Betriebe dann bei der Umsetzung. „Wir

haben mit Personal in eine intensivere Bindung zu unseren

Vertragspartnern investiert, um diese hoch qualifi ziert zu

betreuen“, so Jochen Coelsch, FSO-Direktor. Ein weiteres

Plus der Initiative, die von Personalabteilung und

Betriebsrat unterstützt wurde: Die Außendienst-Mitarbeiter

übernahmen Aufgaben, die zum Teil Agenturen ausgeführt

hatten. Indem Ford-Angehörige die Händler betreuen,

wurden Kosten eingespart.

Drei Monate lang wurden die neuen Außendienstler nach

einem eigens konzipierten Einarbeitungsplan trainiert. Dazu

gehörte auch ein einwöchiges Praktikum in Händlerbetrieben.

Die Funktion verlangt Mitarbeitern naturgemäß auch

Flexibilität ab – denn sie müssen gegebenenfalls in die von

ihnen betreute Region ziehen. Aber eine große Motivation

ergibt sich aus der guten Entwicklungsperspektive dieser

Position.

Guido Wassong

Ford Repräsentant Teile & Zubehör,

Distrikt München/Südwest

Ich bin schon 18 Jahre bei Ford und komme aus einem

technischen Bereich – dem Modellbau. 2007 habe ich dann

als Außendienst-Mitarbeiter bei der FSO angefangen. Ich war

neugierig auf diese kommunikative Arbeit und muss sagen:

Ich habe meinen Traumjob gefunden. Ich bin gerne mit Menschen

zusammen und will durch Kommunikation etwas bewegen.

Und das funktioniert – die Ergebnisse und Resultate

meiner Arbeit sehe ich umgehend: Ich erhalte Vorgaben oder

Programme für die Händler, aber wie ich diese mit und beim

Händler umsetze, ist meiner eigenen Kreativität überlassen.

Ich habe die berufl iche Entscheidung für den Außendienst

– und damit verbunden den Umzug in eine andere Region

Deutschlands – zusammen mit meiner Frau getroffen. Wir

wollten gemeinsam diesen Neuanfang wagen und haben eine

spannende gemeinsame Erfahrung gemacht. Und vor allem

… es bleibt spannend!

Christoph Fleck

Ford Repräsentant Service, Distrikt München

Ich war in Köln in der FSO Kundenbetreuung tätig und bin seit Januar 2009 im

Außendienst. Ich habe mich für diesen Job entschieden, weil er extrem vielseitig,

interessant und spannend ist. Und kaum eine andere Organisation innerhalb von

Ford bietet so exzellente Möglichkeiten wie die FSO, sich persönlich und karrieremäßig

weiterzuentwickeln. Im Außendienst sieht man die Firma aus einem ganz

anderen, breiteren Blickwinkel: Man fungiert als Service Repräsentant wie ein

Unternehmensberater, um den Händler und damit auch die Ford-Werke jeden Tag

noch etwas erfolgreicher zu machen: Die Gespräche mit den Geschäftsführern der

Autohäuser drehen sich unter anderem um Serviceprogamme, Marketingstrategien,

betriebswirtschaftliche Kennzahlen oder Garantiethemen. Alles das erweitert

den berufl ichen Horizont, eben weil es sich nicht um den Mikrokosmos einer einzelnen

Abteilung handelt. Noch bin ich Wochenendpendler, daran musste ich mich

erst gewöhnen, aber für diesen Job nehme ich das gerne in Kauf. Und wir planen,

dass die Familie auch ins Süddeutsche zieht.


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fordreport Soziales Engagement

In der Tat: Ein Ford Transit, der im Rahmen der Rundschau-Altenhilfe „Die gute Tat“ an ein

Seniorenheim in Kerpen-Buir übergeben wurde, macht das Leben der Bewohner einfach schöner.

„Und noch einen schönen Gruß zu Hause“, so beendet Frau M. alle

Gespräche mit Henrieta Schumacher, Leiterin des Sozialen Dienstes.

Diese erwidert die nett gemeinte Floskel mit einem Lächeln. Nicht,

dass Frau M. die Angehörigen der Leiterin tatsächlich kennen würde,

aber „irgendwie“ möchte die Demenz-Patientin mit ihrem Sätzchen

wohl freundlich sein ... „Demenz hat auch schöne Seiten“, so Henrieta

Schumacher, „die Leute sind unbedacht, tanzen, wenn sie tanzen

möchten und vergessen ja auch gleich die traurigen Ereignisse“.

Im Alten- und Pfl egeheim Sankt Josef-Haus sind etwa zwei Drittel

der 113 Bewohner von der typischen Alterskrankheit betroffen. Das

Kurzzeitgedächtnis der Betroffenen fällt in der Regel komplett aus, sie

haben oft Schwierigkeiten, selbst nächste Angehörige zu erkennen,

verlieren ihre Orientierung und sind nicht imstande, selbständig ihren

Alltag zu organisieren. „Viel Zeit kostet das Suchen von Alltagsgegenständen

wie Brille oder Gebiss“, berichtet Henrieta Schumacher.

Ein Vorteil für das Seniorenheim im Zentrum von Buir: Es bildet auch

im übertragenden Sinn eine Mitte des örtlichen Lebens und ist fester

Bestandteil bei öffentlichen Aktivitäten, Vereinsleben und kirchlichen

Festen. Daher kann das Personal auch auf die Unterstützung von 40

ehrenamtlichen Kräften zurückgreifen, die den zeitlich engen Betreuungsrahmen,

der für Demenzpatienten gilt, entlasten.

Für alle Betreuenden ist eins im Umgang mit den dementen Bewohnern

ganz entscheidend – sie so zu lassen, wie sie sind, und da zu

lassen, wo sie sind, auch auf ihrer „inneren Reise“: „Frau M. kommt

gerade von einer großen Kreuzfahrt, sie hat noch den Wind im Haar –

Bereits seit 57 Jahren besteht die Altenhilfe der „Kölnischen

Rundschau“, mehr als 400 Fahrzeuge wurden in

dieser Zeit an Einrichtungen für Senioren ausgeliefert.


Der neue Transit wurde nicht nur gesegnet,

sondern auch getauft – „Flottes Finchen“.

Beim Start machen die Insassen fl otte Sprüche

und singen fröhliche Lieder. In der Kita

„Klein Föß“ vermischen sich die Generationen

zum Wohle aller Beteiligten.

warum soll ich ihr diesen Eindruck nehmen?“, fragt die Fachkraft.

Eine sinnvolle Ergänzung zur „inneren Reise“ bietet aber die äußere

Welt. Der Ford Transit der „Guten Tat“ eröffnet den Bewohnern

des St. Josef-Hauses neue und alte Perspektiven. Bei Ausfahrten

erkennen sie oft eine Straße oder einen Ort aus ihrer Vergangenheit

wieder. Außerdem bieten Exkursionen die Möglichkeit, weiter aktiv

am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Egal, ob die Senioren zum

Café des Sängers Heino nach Bad Münstereifel oder zur Anna-Kirmes

nach Düren fahren – die Stimmung ist jedesmal riesig, wenn es schick

im Transit auf Tour geht. „Die Prinzessinnen fahren“, freuen sich die

Damen, und eine singt „schön ist die Zeit der jungen Liebe“. „Das

ist das Schönste, mal raus zu kommen“, meint Otto Steinhauer. Der

84jährige, ehemalige Landwirt wohnt seit zwei Jahren im St. Josef-

Haus und ist zufrieden dort. Dieses mal geht es zur Kindertagessätte

„Klein Föß“, die regelmäßig einmal im Monat auf dem Ausfl ugsprogramm

steht. „Wir wollen damit die Generationen zusammen führen,

FOTOS: U. NERGER

denn heutzutage driftet ja alles auseinander“, so Manuela Weis, stellvertretende

Kita-Leiterin. Das Langzeitgedächtnis vieler Senioren arbeitet

ausgezeichnet, und so können sie den Kids erzählen von früher,

von den Lebensumständen oder jahreszeitlichen Bräuchen. „Ich bin

in Schlesien bei evangelischen Ordensschwestern in den Kindergarten

gegangen, da gab es kein Spielzeug, aber wir haben Kreisspiele

gemacht“, erinnert sich die 90jährige Margarete Lintermann. Damals

hatten die Bauern kein Geld für einen Arzt, bei Bedarf ging man zur

Gemeindeschwester. Und gab es damals auch schon den Nikolaus?

„Ja, aber ich wusste genau, welcher Nachbar das war.“

Nach dem gemütlichen Generationenplausch kutschiert Sascha

Schlang die Senioren zurück nach Hause. Auch der junge Zivildienstleistende

ist sehr zufrieden mit dem neuen Bus, der vom Pfarrer

eingesegnet worden ist und eine Christopherus-Plakette trägt. Der

Heilige ist Schutzpatron der Autofahrer. Und der „Zivi“ fi ndet: „Hier

sitzt man ja bequemer drin als in einem Pkw.“

11


12

fordreport Marketing

Ford ist immer

eine gute Wahl

In einem Wahllokal im Städtchen Bergneustadt

nahe Köln dürfte die Wahlbeteiligung

in diesem Jahr besonders hoch ausgefallen

sein: Das Autohaus Weil stellte eine

offi zielle Wahlurne für den Wahlbezirk auf

und feierte zeitgleich zur Bundestagswahl

sein 50jähriges Bestehen.

Mit Ford fahren lernen

Ein Ford Focus RS begeistert nicht nur die

meisten Autofahrer, sondern auch das “Lehrpersonal”:

Beim jährlichen Verbandstag des

„Fahrlehrerverbands Nordrhein e.V.“ diente der

sportliche Bolide von Ford als Blickfang für die

Fahrschul-Fachleute.

Ihr besonderes Interesse schenkten sie jedoch

einem Ford Fiesta und einem Ford C-MAX mit

LPG-Antrieb. Denn die Ford-Modellpalette

eignet sich auch ausgezeichnet für den Umbau

zum Schulungs-Fahrzeug.

Insgesamt hatten sich rund 300 Fahrlehrer mit

Begleitung im Kristallsaal der Kölnmesse eingefunden.

Auf der Tagesordnung standen Referate

zum Thema „Fahrschulen und ihre Entwicklung“

sowie die Berichte zur Mitgliederversammlung.

Statt im städtischen Gymnasium machten

sich die Wähler des Wahlbezirks Sessinghausen

dieses Jahr auf den Weg zum Autohaus

Weil, wo sich der Wahlgang ungewohnt

gestaltete: Hier begrüßte ein Fanfarenzug bei

strahlendem Sonnenschein die Wähler.

Nachdem die Stadt mit der Anfrage nach

einer Räumlichkeit an das Autohaus herangetreten

war, kam Geschäftsführer Dr. Max

Krawinkel auf die Idee, das eigene Jubiläum

am Wahlsonntag zu feiern: „Wir wollen den

Tag der offenen Tür als Werbung für den

Service unseres Hauses und die Produkte

nutzen.“ Vorteil: „Mit der Wahlurne haben wir

trotz Konkurrenzveranstaltungen den ganzen

Tag ein konstant hohes Besucheraufkommen

gewährleistet, und jeder Einzelne muss an

unseren Autos vorbei.“ Und diese Strategie

schien sich auszuzahlen. Auch zahlreiche

Wähler tummelten sich in den Schauräumen.

„Ich habe noch nie zwei Stunden beim

Wählen verbracht“, schmunzelte Gunther

Liebhausen.

Die ungewöhnliche Aktion war ohne größeren

Aufwand realisierbar. „Wir mussten bei

der Antragstellung lediglich garantieren, dass

wir über einen Raum mit der entsprechenden

Mindestgröße verfügen und dort die Wahlurnen

nicht von außen einsehbar sind“, so Dr.

Krawinkel. Auf dem Luftballon-geschmückten

Gelände waren neben einer Hüpfburg rund

200 Autos platziert: Darunter aktuelle Modelle

und Gebrauchtwagen sowie das ein oder

andere Schmuckstück vergangener Tage –

so ein türkiser Ford Mustang Cabrio aus dem

Jahr 1967 und eine 63er „Badewanne“.

FOTOS: W. BURAT


Produktneuheiten

Editionsmodell

Ford Mondeo Sport:

Das Produktangebot

wird um folgende Varianten erweitert:

Karosserie mit Fließheck, 5-türig. Motorisierung

mit 1,6l Ti-VCT-Motor mit 81 kW

(110 PS) sowie 2,0l Duratorq TDCi-Motor mit

103 kW (140 PS) und Durashift-6-tronic. Mit

diesem Fahrzeug wird vor allem der verstärkten

Nachfrage nach Einstiegsbenzinern und

Automatic-Version entsprochen. Der neue

Einstiegspreis liegt bei 25.335 € (unverbindliche

Preisempfehlung ab Werk) und damit

3.815 € unterhalb des bisherigen Angebots.

Editionsmodell Ford Focus Concept:

Dieses Modell ermöglicht einen attraktiven

Einstieg in die Focus-Welt. Die serienmäßige

Ausstattung umfasst ABS mit elektronischer

Bremskraftverteilung (EBD), ESP, IPS, Bordcomputer,

Dekor Aluminium-Look, elektrisch

einstellbare und beheizbare Außenspiegel

mit Blinkleuchten und vieles mehr. Das

Concept-Upgrade-Paket mit Audiosystem

6000CD und

Klimaanlage

bietet einen

Preisvorteil

von 805 €, der

Ford Focus Concept

wird ab 15.000

€ angeboten.

Ford Focus ECOnetic: Nur 100 € teurer als

der Ford Focus Style+, stößt dieses Modell

104 Gramm CO2 aus (gegenüber 119 g/

km bei konventioneller Antriebstechnologie).

Kunden, die 600 € für einen Ford Focus

ECOnetic investieren, erhalten zusätzlich

ein Start-Stopp-System sowie ein „Solar

Refl ect“-Frontscheibe und eine Klimaanlage.

CO2-Ausstoß: 99 g/km.

NRW-Garage vertritt Ford in Leverkusen

Editionsmodell

Ford

Kuga White Magic:

Das Fahrzeug basiert auf der

hochwertigen Ausstattung des Ford

Kuga Titanium und bietet im Innenraum

zusätzlich ein Ford-Individual-Paket mit feinstem

Capretto-Leder und Dekorelementen im

„Piano-Look“. Weitere Highlights: Audio-

Sony-CD, MP3-fähig, Lackierung Frost-

Weiß, Dachreling im Alu-Look, beheizbare

Frontscheibe, Panoramadach „Solar-Refl ect“,

Park-Pilot vorn und hinten, hintere Seitenscheiben

getönt, 19``-Leichtmetallräder im

5-Speichen-Design. Preisvorteil 2.085 €.

Das Autohaus „NRW-Garage“ ist neuer Vertriebspartner von Ford in Leverkusen-Wiesdorf. Das Unternehmen ist an diesem Standort

Nachfolger der Kroymans Autohaus Leverkusen GmbH, die sich unter der Führung eines Insolvenzverwalters befand. Mit der Übernahme

sind die Bearbeitung von Kundenbestellungen und die Auslieferung von Neufahrzeugen sichergestellt, ebenso läuft das Werkstattgeschäft

weiter. Über 60 Beschäftigte in Verkauf und Servicebereich wurden von dem neuen Ford-Vertriebspartner übernommen.

Das Unternehmen deckt den Neu- und Gebrauchtwagenverkauf ab und bietet Werkstattservices an. Das Autohaus „NRW-Garage“ in der

Manforter Straße mit einer Ausstellungsfl äche von 1.450 Quadratmetern gehört zur Schwabengarage AG, Stuttgart. Sie ist Teil der Emil

Frey Gruppe Deutschland. Die Emil Frey Gruppe ist der größte Ford-Vertriebspartner in Europa. In Deutschland hat die Autohandelsgruppe

über 3.000 Beschäftigte an 69 Standorten. Als Mehrmarkenhändler vertreibt die Emil Frey Gruppe 16 Automarken.

13


14

fordreport Classic Cars

Wunderland für Oldie-Fans

Der Geruch eines fetten, ölartigen Gemischs liegt schwer über dem Parkplatz, den heute nur Oldtimer benutzen

dürfen. Mit dröhnenden Motoren schlängeln sie sich in Richtung freier Plätze über das Gelände. Auffällig

viele Ford Modelle sind darunter. Die Fahrer haben den Kofferraum gefüllt mit Bremsbelägen, Felgen, Radios

oder Zierleisten für den großen Ford-Teilemarkt beim Herbstfest am Düsseldorfer „Meilenwerk“.

25 Ford-Oldtimerfans hatten sich beim

Ford Oldtimer und Motorsportclub Cologne

(FOMCC) zum Teilemarkt angemeldet und

verkauften Material aus ihren Beständen.

„Originalteile für alte Ford Fahrzeuge zu

bekommen ist schwer“, so Thilo Moerke vom

FOMCC. Deshalb sind Bastler auf Werkstattaufl

ösungen und den privaten Verkauf

angewiesen. Der funktioniert heute häufi g

über Verkaufsportale im Internet. „Aber

die Leute wollen die Dinge auch anfassen

und Gespräche führen“. Die BKK Ford &

Rheinland unterstützte die Veranstaltung mit

kleinen Werbegeschenken. Im alten Ringlokschuppen

präsentierten verschiedenste

Fachfi rmen ihr Angebot, denn Liebhaberfahrzeuge

in perfektem Zustand lassen die

Herzen der Fans höher schlagen. Und wer

selbst bastelt, fand hier Gleichgesinnte.

„Benzingeplauder“ heißen die Gespräche,

die sich um Ersatzteile, Lackpfl ege und alte

Werkzeuge drehen.

Oldtimerliebe begann in Fachwerkstatt

Thomas Gerberich ist Vorstand des Ford

Teams Unterfranken und hatte den

weiten Weg ins Rheinland nicht

gescheut. „Zehn bis zwölf Projekte“

hat er zu Hause in seiner Scheune

stehen. Als er vor 18 Jahren in einer

Ford-Werkstatt seine berufl iche

Laufbahn begann, packte ihn die

Liebe zu Oldtimern. Mittlerweile

ist er Typenreferent für den Ford

Escort und hilft Ratsuchenden

ehrenamtlich weiter. Ins Meilenwerk

brachte er alles mit, was er nicht

mehr brauchte. Auch als er schon

einiges verkauft hatte, fuhr er nicht

mit leerem Kofferraum nach Hause.

„Man kauft mehr, als man verkauft“, wußte

Gerberich aus Erfahrung. Schon am frühen

Morgen hatte er bei einem Sammler interessante

Capri-Kotfl ügel entdeckt ...

250 Kilometer fuhr Michael Hiefers in seinem

Taunus 12M bis nach Düsseldorf: „In Ostfriesland

fi nde ich kaum Ford-Fans“, sagte er

und genoss die Fachgespräche mit anderen.

Stolz präsentierte er chromglänzende Stoßstangenteile.

Auch Norman Gocke hatte in

seiner Essener Garage aufgeräumt. Zum Oldtimerfan

wurde er aus Zufall, beim Knudsentaunus

konnte er einfach nicht widerstehen.

Zwei Autos weiter stand Andreas Dudziak

aus Dortmund. 20 Jahre lang hat er gesammelt

und schätzte, dass er im Laufe des

Lebens 146 verschiedene Fords besessen

habe. Er trennte sich von einigen Raritäten:

Testberichte, Zeitschriften, Ersatzteillisten und

Reparaturanleitungen. Neben den überwiegend

männlichen Oldtimerfans haben in den

letzten Jahren auch viele Frauen ihre Leidenschaft

für Classic Cars entdeckt. Dazu zählt

auch Brigitte Gaiser, die fi t im Schrauben ist

und mit professionellem Blick das Teileangebot

unter die Lupe nahm. Schon ihr erstes

Auto war ein älteres Modell, und um

bei den Reparaturkosten zu sparen,

wurde sie zur Hobbybastlerin. Mittlerweile

arbeitet sie in ihrer Garage

sogar an mehreren Projekten. Eine

Arbeit, die sich lohnt: „Oldtimer“ –

und darin waren sich die Teilemarkt-

Besucher wohl einig, sind einfach

„etwas ganz Besonderes“.

FOTOS: W. BURAT


fordreport Ausfl ugstipp

Die Meerestiefen mit ihrer Lebensvielfalt gehören zum wertvollsten Gut unseres Planeten.

Um in diese Welt abzutauchen, braucht man gemeinhin einen Tauchschein, spezielle Kennt-

nisse und Geld für eine Fernreise. Oder man besucht das „Sea-Life Aquarium” in Königswininter: Es beherbergt in mehr als 30 aufwändig gestalteten Becken mit 850.000 Litern Wasser r

neben Oktopussen, Rochen und Haien knapp 6.000 weitere Süß- und Salzwasserfi sche.

In Sichtweite des Drachenfelses dreht sich

im Sea-Life Aquarium neben faszinierenden

Lebewesen alles um Sagen und

Mythen des Rheinlandes und des Meeres.

Eine Treppe führt die Besucher in einen

dunklen Raum, der an eine verstaubte Bibliothek

erinnert. Wasserspeier mit leuchtenden

roten Augen sitzen auf Säulen und

scheinen die Eindringlinge zu beobachten.

Plötzlich verdrängt eine freundliche Stimme

aus den Lautsprechern die gruselige

Atmosphäre und heißt alle Säugetiere in

der Meereswelt willkommen. Nun öffnet

sich die schwere Tür neben dem Bücherstapel

und ermöglicht den Besuchern einen

Spaziergang unter Wasser. Aufwändig

gestaltete Becken und die Auswahl der

Fische folgen einem durchdachten Konzept.

Zunächst

16

Im Königreich

der Meerjungfrau

führt der Pfad zum „Gebirgsbach“, wo

Skulpturen und Rankpfl anzen an einen

mystischen Wald aus der Nibelungensage

erinnern. Überwogt von künstlichem Nebel

drängen sich in den Becken heimische

Fische wie Karpfen und Forellen an

die Glasscheiben. Nebendran hängen

erklärendeTafeln mit Erklärungen zum

Drachenfels und dem lokalen Bezug. Im

nächsten Raum begrüßt die Meerjungfrau

Coralie, die von ihrem Vater hinter Gitter

gesperrt wurde, in ihrer Welt und bittet,

ihr bei der Suche nach dem Schlüssel zu

ihrem Verließ zu helfen. Dieser soll sich in

einem der tropischen Becken zwischen

den farbenfrohen Corallen, Clownfi schen

und Seepferdchen befi nden.

In der Nibelungenhalle liegt nicht nur der

sagenumwobene Schatz in einer

Felsspalte versteckt,

sondern hier

zept. Zunächst sagenumwobene Schatz in ei-

steht das so genannte Berührungsbegsbecken, in dem sich neben Seeigeln n und

Einsiedlerkrebsen auch Muscheln nund

und

Seesterne tummeln. Unter fachkundiger

Anleitung der Mitarbeiter des Sea-Life dürfen

die kleinen Gäste die Meeresbewohner

berühren.

Sea-Life als Ruhepol und Lehrinstitut

Der vierjährige Max hat eine Jahreskarte

und kommt regelmäßigmit seiner Oma her.

Am liebsten schaut er bei der Haifütterung

zu. „Max ist ein echter Kenner geworden.

Wir nutzen das Sea-Life als Ruhepol und

Lehrinstitut“, so Oma Barbara. „Ich fi nde

es toll, dass den Kindern hier alles in

Ruhe erklärt wird und sie so schon früh

verstehen lernen, wie das Leben unter

Wasser entsteht und funktioniert.“ Auch

Schwester Greta sei mit ihren 15 Monaten

schon hin und weg von den kleinen

Meeresbewohnern.

Das Sea-Life nutzt den persönlichen

Gäste-Kontakt auch, um sie für den

Schutz des Lebensraums Meer zu

sensibilisieren und über die Folgen

der Überfi schung aufzuklären.

Verschiedene Aktionen des Sea-Life

Umweltprogramms haben in diesem

Zusammenhang schon beachtliche

Erfolge erzielt. So wurden bereits

jährlich mehr als 50 Robben- und

Seehundjunge gerettet und eine

Rettungsstation für Meeresschildkröten

auf Zakynthos gebaut. Dass

das Meer eine Schönheit und Vielfalt


irgt, um die es sich zu kämpfen lohnt,

wird Besuchern auch mit Kurzfi lmen im

Erlebniskino in der Wasser-Stadt Antlantis

vorgeführt. Höhepunkt ist aber sicherlich

ein Besuch in Kapitän Nemos Reich und

seinem Tunnel, mit dessen Hilfe man die

Antlantik-Tiefen zu Fuß durchqueren kann.

Dem kleinen Max wird ein bisschen

mulmig beim Anblick der zahlreichen

Haie, die nun neben, über und unter ihm

herschwimmen. „Oma, bitte nimm meine

Hand.“, fl üstert er leise beim Durchschreiten

des gläsernen Ganges vorbei an großen

Fischen, U-Booten und Schatztruhen.

Ihre letzten Schritte durch das Aquarium

machen die Besucher im Entdeckerraum,

der es vor allem den Kindern ermöglicht,

selbst im Archäologen-Sandkasten oder

an den Tastlöchern aktiv zu werden. Wer

also schon immer wissen wollte, wie sich

eine Qualle anfühlt, muss nur mutig sein

und seine Hand in die dunklen Löcher an

den Wänden stecken.

Kurz vor dem Ausga ng liegt das Geisterschiff

des fl iegenden Holländers vor Anker,

aus dessen Bug man die Oberfl äche des

Haibeckens sowie den ein oder anderen

Rochen beobachten kann.

Im Sea-Life Restaurant kann man günstig

einen „Hai-Teller“ mit herrlichem Blick auf

den Rhein genießen. Und wer bei der

Anreise auf Auto oder Bahn verzichten

möchte, steuert mit einem KD-Schiff-

Kombiticket Königswinter an.

INFOBOX:

Sea-Life

Rheinallee 8

53639 Königswinter

www.sealife.de

Buchungshotline,

Tel 0180 – 566 690 101

täglich ab 10 Uhr

geöffnet

(außer Heiligabend)

Rechts: Freundliche

Sea-Life-Mitarbeiterinnen

stehen

den Besuchern für

Fragen gerne zur

Verfügung.

FOTOS: K-H. SCHAUN

17


20

fordreport Saarlouis

Bereits seit 29 Jahren wird im Ford-

Werk Saarlouis die Landesmeisterschaft

der saarländischen Schülerlotsen ausgetragen.

Ende September war es wieder soweit:

Elf junge Lotsen stellten unter den

kritischen Augen von Angehörigen der

Landesverkehrswacht ihr Können in zwei

Praxistests – ein Reaktionstest und eine

Einschätzung von Bremswegen – sowie

bei Beantwortung eines Theorie-Fragebogens

unter Beweis.

Lehrwerkstatt

präsentierte sich

Bereits an den Werktoren nahmen Ford-

Azubis die Gäste in Empfang: Rund 650

Besucher erhielten am „Tag der offenen

Tür“ einen umfassenden Einblick in die

Ausbildungsberufe bei Ford. In den Lehrwerkstätten

zeigten die Auszubildenden

den Besuchern berufstypische Arbeitsabläufe

und gaben auf alle Fragen qualifi ziert

Auskunft.

Beeindruckt registrierte das Publikum, wie

viele anspruchsvolle Aufgaben während

der Lehrzeit bewältigt werden müssen.

Spezielles Informationsmaterial – unter

anderem eine Ford Aktuell-Sonderausgabe

– dokumentierte umfassend, was in

den Projektwochen in Saarlouis auf die

Beine gestellt wird.

Schülerlotsenwettbewerb im Werk

2008 wurden 118.563 Schulwegunfälle

von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

erfasst, davon waren 68

Unfälle tödlich. An von Lotsen gesicherten

Überwegen gab es in den letzten 55 Jahren

keinen einzigen Unfall mit tödlichem

Ausgang. Bei der Siegerehrung gratulierte

Personalleiter Michael Weber: Den ersten

Platz belegte Sascha Breuer von der

Erweiterten Realschule Eppelborn. Zweiter

wurde Simon Bonnaire, und den dritten

Platz belegte Marcel Meckfessel.

Wandern im

Herbstwald

Scharen von Wanderern waren

bei der 37. Internationalen Ford-

Herbstwanderung auf Schusters

Rappen im Saarland unterwegs.

Über 2.500 Aktive nahmen teil, darunter

zahlreiche Saarländer, unter

anderem aber auch Wanderfreunde

aus Frankreich, den Beneluxländern

und Rheinland-Pfalz. Und 83 Helfer

kamen zusätzlich zum Einsatz.

Ford-Rätsel für den Nachwuchs

Zur Auswahl standen vier Rundwanderwege

sowie familien- und

seniorenfreundliche Kurzstrecken.

Rund hundert „Nachwuchswanderer“

bis zwölf Jahren beteiligten

sich auf den kleinen Strecken an

einem Ford-Bilderrätsel zu diversen

Modellen und wurden bei Erfolg mit

einem Geschenk belohnt.

Thomas Klein, Werkleiter Saarlouis

und Schirmherr der Veranstaltung,

sowie der 1. Vorsitzender der

Wanderfreunde Ford, Axel Woitalla,

FPS Koordinator der Area 1 (Rohbau),

zeichneten die siegreichen

Erwachsenen- und Kinderwandergruppen

aus.

Abschließend bedankte sich

Woitalla bei den zahlreichen Freiwilligen

für ihre vorbildliche Arbeit,

für die Unterstützung durch die

Ford-Werke Saarlouis und auch die

Ford-Freizeit-Organisation: Ohne

das Engagement aller Beteiligten

hätte die Großveranstaltung nicht

so gelungen stattfi nden können.


Arm aufgewachsen,

aber reich an Geschichten

Ford-Pensionär schreibt

Heimatliteratur

Er hat es mit dem Papier. Bei Ford war er für

dieses wichtige Büromaterial in der Warenannahme

zuständig. Josef Ollinger hatte von

der Eröffnung des Werks 1970 bis zum Jahr

1992 in Saarlouis gearbeitet. Schon vor seiner

Pensionierung begann er, mit Papier auch

ganz anders zu arbeiten: Der gelernte Industriefachwirt

schrieb fortan als freier Mitarbeiter

Artikel für die regionale Tagespresse. Zunächst

wurde er Lokalreporter, dann veröffentlichte er

Geschichten über Brauchtum, Sagen und Sitten

in seiner Heimat. Die Leser waren davon so

angetan, dass Ollinger daraus ein Buch machte:

2005 erschien der erste Band mit „Ge-

Haben Sie ein Bild für uns?

schichten und Sagen von Saar und Mosel“.

Nun schob der Saarländer einen zweiten Band

hinterher. Das Buch stellte er sogar persönlich

dem saarländischen Ministerpräsidenten Peter

Müller vor.

Reich kann der 71-Jährige als Autor nicht werden,

die Schreiberei hat sich vielmehr zu einer

echten Leidenschaft entwickelt, die Basis dafür

lieferten Kindheit und Jugend. Ollinger wuchs

in bescheidenen Verhältnissen bei den Großeltern

auf einem Bauernhof in Nohn auf und entwickelte

eine Zuneigung zum einfachen, bäuerlichen

Leben und seinen Überlieferungen:

„Der Bauer lebte sehr naturverbunden und

gläubig. Von den Kerzen, die sich die Leute zur

Lichtmess segnen ließen, träufelte der Opa ein

bisschen Wachs auf das Vieh“, so ein Beispiel

40 Jahre Saarlouis im kommenden Jahr: Für dieses Jubiläum sucht die Ford-Presseabteilung noch Fotos aus den Anfängen des Werkes.

Wie hat vor 40 Jahren alles begonnen? Haben Sie Bildmaterial aus der Bauphase und dem Beginn der Produktion speziell aus der Zeit

zwischen 1966 und 1976? Die Fotos sind gedacht zur Veröffentlichung in diversen deutschen Medien. Darüber hinaus ist auch geplant,

verschiedene interessante Szenen im Rahmen des Jubiläums vorzustellen.

Bitte beachten Sie dringend folgende Hinweise:

Bitte beschriften Sie alle Fotos deutlich lesbar auf der Rückseite mit einem Stichwort zum Motiv und einer Jahresangabe sowie mit Ihrem

Namen, Ihrer Adresse sowie einer Telefonnummer für Rückfragen. Mit der Einsendung treten Sie die Veröffentlichungs-Rechte vollständig

an die Ford-Werke GmbH ab. Sie erhalten das Bildmaterial (es wird gescannt) im ersten Quartal 2010 zurück, allerdings können wir

hierfür keine Haftung übernehmen. Bitte schicken Sie Ihr Material bis spätestens Freitag, 4. Dezember, an folgende Adresse:

Ford-Werke GmbH

Ute Huber / NH-5R

Henry-Ford-Strasse 1

50735 Köln

FOTO: L. SEIBERT

von vielen, welche den Stoff für seine Arbeit

lieferten mit viel Lokalkolorit ... wie man Fastnacht

feierte, was es mit dem Kotelettbraten

am „kalten Mittwoch“ auf sich hatte oder warum

das Beichten in Sankt Gangolf auch eine

lustige Seite besaß, all das und vieles mehr

lässt sich nachlesen. Auch Ausfl üge in die Geschichte

fehlen nicht: Wer immer schon wissen

wollte, wie Kurfürst Balduin dem Raubritter

Jacob von Montclair buchstäblich das Wasser

abgegraben hat, hier wird er es erfahren.

Saarländer und Kölner haben

vieles gemeinsam

Und wenn man Ollinger fragt, wie es um die

Mentalität im Saarland bestellt ist, so kann

man Ford für die Standortentscheidungen in

Deutschland nur bewundern: „Die Saarländer

haben vieles mit den Kölnern gemein, sie sind

aufgeschlossen,gastfreundlich und feiern gerne.“

Dem entsprechend hat der Pensionär die

Kooperation mit den Kölner Kollegen stets als

sehr gut empfunden. Überhaupt empfand er

die Zeit bei Ford als eine, „die mir immer Spaß

gemacht hat“. Sein Talent, über den Tellerrand

zu blicken, und seine Phantasie zeigte sich

auch bei zwei erfolgreichen Verbesserungsvorschlägen.

Josef Ollinger hat nie die Erfahrung vergessen,

was Armut und Entbehrung bedeutet. „Wenn

ich die Jugend dazu bringe, den Vergleich von

heute zu ziehen und sie dabei dem heutigen

Wohlstand mehr Anerkennung beimessen, ist

der Zweck dieses Buches erreicht.“ Auch aus

diesem Grund geht Josef Ollinger regelmäßig

zu Lesungen an Schulen.

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22

fordreport Vermischtes

Business@Lommel

Dass sie „nur“ den zweiten Preis gemacht

haben, war den Schülern aus dem Goethe-

Gymnasium in Gaggenau sehr recht. So

gewannen sie nämlich beim Wettbewerb

„Business@school“ einen Tag auf der Ford-

Teststrecke in Lommel.

„Der erste Preis wäre ein Praktikum bei

Boston Consulting gewesen, aber hier ist

es spannend, toll, dass Ford das macht“,

berichtete Pavel Adamczyk, bevor er zu einer

Runde über die Teststrecke startete. Die Gewinner

erhielten in Lommel auch eine Lektion

in „angewandter Physik“, sie durften auch

selbst an´s Steuer und bei Lenkmanövern an

die Grenze des Fahrbahren gehen. Ausgezeichnet

wurden die Gymnasiasten für eine

Erfi ndung und deren Umsetzung in einem

Geschäftsplan. Die Schüler konstruierten im

Rahmen des Business@school-Wettbewerbs

ein Feuchtigkeitsmessgerät für Pfl anzen,

Umfrage für „Besseresser“ in Niehl

Mit der vorliegenden Ausgabe des fordreport fi nden Sie auch eine Umfrage zur Kundenzufriedenheit

des Bereichs Ford Gastronomie & Service (G&S) an den Magazin-Verteilstellen am Ford-Standort

Köln-Niehl. Ebenso liegen Umfrage-Bögen in den Betriebsrestaurants, beim Ford-Gesundheitsdienst

als auch in den SB-Märkten aus. Hintergrund der Umfrage ist, dass das Team von Gastronomie &

Service verstärkt auf die Bedürfnisse, Vorlieben und Wünsche seiner Ford-Kunden eingehen möchte.

„Wir wollen immer besser werden!“, so das Motto.

Durch die Umfrage haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, eine klare Meinungsäußerung abzugeben

und auf den Speiseplan der Ford-Gastronomie in Niehl einzuwirken. „Wir können unser Angebot nur

dann noch verbessern, wenn wir auch zahlreiche und aussagkräftige Rückmeldungen auf unsere

Umfrage erhalten“, so Stephan Grünheit, Leiter Gastronomie & Service. Die Ergebnisse der Umfrage

und mögliche Veränderungen und Neuerungen im Angebot des Niehler G&S-Teams werden in einer

der nächsten Ausgaben des fordreport vorgestellt. Ford-Mitarbeiter können die beantworteten Bögen

bis Freitag, 20. November, in speziell dafür vorgesehene „Antwortboxen“ in den Restaurants und SB-

Märkten werfen. Die Kundenzufriedenheitsumfrage kann auch online

http://hr.niehl.ford.com:20006/survey-in/start.do?surveyID=gus

oder über einen der rotierenden Banner in HR online angeklickt werden.

Zehn Jahre Zusammenarbeit für Ford-Betriebe

Bereits auf zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit

können Ford Händler- und Servicebetriebe,

Vertreter des Ford-Managements

sowie der Fachausschuss für die Betriebsräte

aus dem Kfz-Handel und -Handwerk zurückblicken.

Um dem steigenden Informationsbedarf und

höheren Anforderungen gerecht zu werden,

benötigen Betriebsräte im Händler- und

Servicebetrieb eine entsprechende Weiterbildung.

Vor diesem Hintergrund rief die IG

Metall 1999 Fachausschüsse ins Leben. Im

Zusammenhang damit waren die Arbeitnehmervertretungen

der einzelnen Hersteller

gefragt, in diesen Ausschüssen mitzuwirken:

Neben Referaten aus dem Ressort Handwerk

des IG Metall Vorstands und den Referenten

externer Beratungsunternehmen ist es ebenso

wichtig, vom Management des Herstellers

informiert und unterstützt zu werden. Aus

diesem Grund begleitet der Ford-Gesamtbetriebsrat

den Fachausschuss der Ford

Händler- und Servicebetriebe.

Eine Aufgabe dabei ist es, die Teilnahme des

Ford-Managements an Fachausschuss-Seminaren

zu unterstützen und abzustimmen.

Bei den Seminaren erhalten Betriebsräte

aus den Händler- und Servicebetrieben

FOTO: L. LUCAS

bei welchem der aktuelle Wasserbedarf der

heimischen Flora auf einer LED-Anzeige

abgelesen werden kann. Mit zu dem Projekt

gehörte die Aufgabe, das Produkt auf den

Markt zu bringen.

Business@school wird von Boston Consulting

organisiert, Unternehmen aus ganz

unterschiedlichen Branchen machen mit.

Ford stellt mit Unterstützung von Bernhard

Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung,

nicht nur einen Preis zur Verfügung – während

der Projektphase geht eine Gruppe von

Ford-Mitarbeitern auch an die beteiligten

Schulen. „Wir stehen den jungen Leuten

ein Jahr lang im Rahmen eines Community

Involvement-Projektes bei der Umsetzung

der Geschäftsidee zu Seite, vermitteln

Kenntnisse über Unternehmensstrukturen

und Marketinginstrumente“, so Jan Herzog,

Leiter Remarketing Operations. Die Sieger an

den einzelnen Schulen nehmen an regionalen

Wettbewerben teil, das große Finale fi ndet

in München statt. Die Schüler in Gaggenau

wollen ihre Idee noch nachhaltiger verfolgen

und haben sogar ein Patent auf ihr Feuchtigkeitsmessgerät

angemeldet.

Design Treffen

Zum Jahresausklang

2009 treffen sich wieder ehemalige

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Design Centers

Köln Merkenich.

Alle Interessierten sind

eingeladen.

Ort: Brauhaus Sion,

Untertaschenmacher 5-7,

50667 Köln – am Montag,

30. November, um 14 Uhr.

Informationen aus erster Hand und kommen

in direkten, persönlichen Kontakt mit dem

für ihre Belange verantwortlichen Ford-

Führungskräften. Und diese nutzen diese

Veranstaltungen als eine weitere Möglichkeit,

sich mit den Belegschaften der Händler- und

Servicebetriebe auszutauschen.

Aus den Mitgliedern des Ford-Partner Verbandes

e.V. wird der Händlerbeirat, gewählt

– als Interessensvertretung der Inhaber der

Ford Händler- und Servicebetrie.

Infos zum Fachausschuss der Ford Händler-

und Servicebetriebe fi nden sich unter

www.betriebsrat.ford.com


Betriebsjubiläen

25 Jahre Köln

5.11. Rolf Bartholme, Uwe Becker,

Peter Benke, Viktor Elas, Ralf Pardubitzky

3.12. Jürgen Rittner

Saarlouis

5.11. Frank Ring

30 Jahre

Köln

1.9. Klaus Over, Roland Ruhnau,

Paul-D Schmitz 1.10. Servet Bingoel 5.11.

Alexander Paulinsky 12.11. Herbert Ulhaas

2.12. Bernhard Kamping 10.12. Jürgen

Jaehne

Saarlouis

6.11. Karin Schumann 7.11. Reinhard Bruennet,

Markus Hollinger 19.11. Peter Müller

35 Jahre

Saarlouis

4.11. Reinhard Winter, Arnold

Ziegler 16.11. Axel Ditzler

40 Jahre

rettin Demir

Köln

5.11. Mehmet Yalcin 6.11. Sad-

Saarlouis

3.11. Werner Bastin, Harry Franke, Guido

Klein, Reinhold Müller 4.11. Hans-H. Lecke

5.11. Hermann Klein, Andreas Kronauer

Bleiben Sie

gesund!

Das Winterhalbjahr ist Erkältungszeit –

auch bei den Ford-Werken. Das Team

des Ford Gesundheitsdienstes gibt Tipps

zur Vermeidung von Erkältungen und ihrer

Verbreitung.

Grippe und andere Erkältungskrankheiten

werden durch Husten, Niesen, den engen

Kontakt zu infi zierten oder erkrankten Menschen

sowie vor allem auch durch nicht

gewaschene Hände übertragen. Folgende

Maßnahmen können Sie schützen:

• Beim Husten und Niesen Mund und

Nase mit einem Einmaltaschentuch

bedecken und dieses direkt in den Müll

entsorgen. Ist dies nicht möglich, husten

Sie in den Ärmel und nicht in die Hand.

• Nach dem Husten oder Niesen die Hände

mit Seife waschen – wie generell nach

dem Besuch von WCs – sowie vor dem

Kochen oder Essen.

Wie? Hände unter fl ießendem Wasser

10.11. Antonius Becker, Mario Bertolino,

Detlef Hein 17.11. Urban Jochem, Josef

Konschak, Heinz-J. Lauer 21.11. Franz-J.

Zoehler

Verstorbene

Düren

25.9. Wolfgang Krost (69)

Köln

31.8. Karl Horsthemke (72) Motorenwerk

3.9. Mustafa Sahin (76) Motorenwerk 4.9.

Klaus Hintz (72) 8.9. Ibrahim Sarioglu (67)

Ersatzteillager 10.9. Günther Viehöver (74)

Motorenwerk 14.9. Werner Christiani (79)

FN-Bereich, Günther Fahnenstich (69)

Vorserienbau, Ismail-H. Polat (78) Motorenwerk

15.9. Willi Hoffmann (80) Management,

Hans-J. Schulenburg (75) FN-Bereich 16.9.

Adrian Peeters (77), Johann Sobotkiewicz

(85) Getriebewerk 17.9. Peter Spickermann

(65) FN-Bereich 18.9. Bruno Raasch (78)

FN-Bereich 19.9. Christian Falkenhorst (83)

Gen. Services 20.9. Elke Böing-Barzen (46)

Leiterin im Einkauf, Gerhard Jakobs (81) FN-

Bereich, Mehmet Tüylü (71) FN-Bereich 23.9.

Hans Zölfl (74) Motorenwerk 24.9. Helmut

Mreyen (84), Paul Otremba (93), Rudolf

Richardt (73) Gen. Services 25.9. Helmut

gut einseifen und gründlich abwaschen.

Dadurch wird die Keimzahl erheblich

verringert.

• Vermeiden Sie, soweit möglich, Händeschütteln

und engen Kontakt zu Erkrankten.

• Wenn Sie an der Grippe (unter anderem

mit Fieber und Husten) erkrankt sind,

bleiben Sie zuhause und holen ärztlichen

Rat ein.

• Wenn es räumlich möglich ist: Schlafen

und essen Sie allein, um gesunde Angehörige

zu schützen.

Die beste Vorsorge ist einfach zu treffen:

Nicht rauchen, genügend schlafen, ausreichend

Bewegung, gesunde Ernährung,

frische Luft und regelmäßiger Sport (nicht

im Erkrankungsfall).

Die sicherste Schutzmaßnahme gegen die

– landläufi g „Grippe“ genannte – Infl uenza

ist die Schutzimpfung.

Bleiben Sie gesund!

Ritter (88) Management 26.9. Raimondo

Era (71) FN-Bereich, Erich Krüger (86) 28.9.

Heinz Bach (81) Management, Günter Bartz

(80) Getriebewerk, Thomas Dalke (42) Quality

Laboratory, Özcetin Eren (69) Motorenwerk,

Konrad Pozelt (81) 29.9. Bernhard Uehmann

(84) Motorenwerk 1.10. Sandor Kaszas (82)

2.10. Hermann Boner (76) Management,

Manfred Gleichmann (80) Gen. Services 4.10.

Arthur Herkner (72) FoE Deutschland, Georg

Kaus (85) Verkaufplanung-Inland, Hans-Michael

Krone (57) Postdienste 5.10. Karl-Heinz

Meuser (48) Werkzeugmacher 7.10. Gerhard

Klientges (83) 8.10. Karl Gschwendtner (63)

FN-Bereich

Saarlouis

1.9. Bilal Akoda (69) 4.9. Gabriele Farinello

(77) 17.9. Günter Hermes (68) Endmontage,

Nikolaus Sauder (82) 24.9. Heinz-Gerd

Eckert (62) Rohbau 5.10. Kurt-Hermann

Prietz (63) Endmontage 6.10. Leontina

Kordoban (80) Lack 7.10. Dieter Fliegler (65)

Preßwerk 13.10. Edmund Schönberger (51)

Lack 15.10. Heinz Ferger (68) Endmontage

18.10. Werner Ferres (59) Endmontage

Wülfrath

1.10. Walter Hoffmann (77)

Ford-Pensionär Wilhelm

Schneider, Jahrgang 1905,

VERDCHEVAL

ist 104 Jahre alt geworden.

M.

Herzlichen Glückwunsch vom

gesamten fordreport-Team! FOTO:

23


Schöne Ferien mit Fordlern

Für eine Woche in die Steinzeit reiste Karl-

Heinz Clemens mit Grundschulkindern.

Der Ford-Mitarbeiter leitete eine entsprechende

Projektwoche im Rahmen des Ferienprogramms

an der offenen Ganztagsschule in

Kürten. Dabei vermittelte er dem Nachwuchs

ein Gefühl für die Ursprünge unserer Lebensgrundlagen

– wie etwa Feuer machen mit

Funken aus Stein.

Und Farben wurden aus Stein, Ei und Öl

angerührt, Klebemittel für Speerspitzen aus

Frauen bei Ford

Rund 20 Mitarbeiterinnen aus verschiedensten

Bereichen der Ford-Werke GmbH

kamen im Ford Forschungszentrum

Aachen (FFA) zu einem Netzwerktreffen

von „Women@Ford“ zusammen: Frauen

von „FiT – Frauen in technischen Berufen”,

des „Women’s Engineering Panel“, des

„Women’s Product Panel“, des „Elternnetzwerks“

von „Women in IT“, der Ford-

Pressestelle und aus dem Diversity Team

nahmen teil. Organisiert wurde die Veranstaltung

von der FFA-Finanzanalystin Lisa

Lang, und ihr Einsatz hatte sich gelohnt:

als „superinformativ und total interessant“

stellte sich das Treffen heraus, so eine Mitarbeiterin.

Zentrales Anliegen der Teilnehmerinnen

war die weitere Zusammenarbeit

der weiblichen Ford-Mitarbeitergruppen.

Neben Gesprächen über die Kooperation

innerhalb des Netzwerks wurden sie in

Birkenpech, Wachs und Harz gemacht. „So

lernen die Kids, wieviel Arbeit die Herstellung

von Gebrauchsgegenständen gemacht hat“,

so der Ingenieur aus dem Bereich Manufacturing

Finance.

Er selbst nimmt an Turnieren mit historischen

Jagdwaffen teil und ist fasziniert von deren

Präzision. „Wenn man sich beispielsweise

einen Bogen ansieht, der über 8000 Jahre

alt ist, so könnte ich heute die Belastungsverteilung

am Computer nicht genauer

Vorträgen über das IT System „Sharepoint“

und den Entwicklungsbereich NVH (Noise, Vibration,

Harshness) informiert und nahmen an

Führungen durch verschiedene Bereiche des

FFA teil. Unter anderem erhielten sie Einblick

in die Motorensimulationen, in das Abgaslabor

berechnen.“

Karl-Heinz

Clemens

nutzte die

Freistellung im Rahmen der Community-

Involvement-Initiative von Ford und investierte

zusätzlich Freizeit in das Projekt. Weitere

CI-Projekte starteten in den Ferien: Ford-

Mitarbeiter organisierten den Fahrdienst beim

„Children´s International Summer Villages“

und für den Verein „miteinander leben“.

und die Bearbeitung fahrzeug-ergonomischer

Fragen oder von Fahrerassistenzsystemen.

Als besonders spannend

erwies sich ein Vortrag der FAW Ford Aus-

und Weiterbildung zum Thema „Psychologische

Typencharakterisierung“.

FOTO: K. VANTINE

FOTO: K-H. SCHAUN

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