Rhein-Sieg bleibt Wachstumsmarkt - GL VERLAGS GmbH

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Rhein-Sieg bleibt Wachstumsmarkt - GL VERLAGS GmbH

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NAMEN

Lars Johannsen (Bild), Geschäftsführer

des HUMA-Projektentwicklers

Münchner

Grund, hat Spaß an Kritik:

„Für mich sind die

Wünsche und Ideen

der Bürger unbezahlbar“

sagt der Planer

des neuen Sankt Augustiner Stadtzentrums.

Anders ginge es auch nicht: Bei dem 120 Millionen

Projekt will sein Unternehmen die von

anderer Stelle in den 1970er Jahren gemachten

Fehler der Stadtplanung nicht wiederholen.

Birgit A. Behrendt (50, Bild), ist „Managerin

des Jahres 2010“.

Die gebürtige Kölnerin

erhielt den renommierten

„Mestemacher

Preis“, der alljährlich

an Top-Manager verliehen

wird. Berendt ist

Executive Director in der Ford-Zentrale in den

USA und zuständig für den globalen Einkauf.

Ihr unterstehen 600 Mitarbeiter.

Heidi Klum (37, Bild), Top-Model, TV-

Moderatorin und Werbe-Star

– neuerdings

für die Kosmetikmarke

„Astor“ – hat ihren

Firmensitz (Heidi Klum

GmbH co. KG) von Bergisch

Gladbach 15 km

weiter nach Odenthal (Wohnsitz) verlegt. Damit

muss die Kreisstadt nach Zeitungsberichten

angeblich auf 100.000 Euro Gewerbesteuer

verzichten. Umzugsgründe wurden nicht bekannt;

allerdings soll die chemie mit der Stadt

nicht mehr gestimmt haben.

Meinolf Sprink (52, Bild), Direktor für

Kommunikation der

Bayer 04 Leverkusen

Fußball GmbH, bereitet

zum Jahresende

ein spezielles Souvenir

für die Fans vor. Er gab

eine DVD in Auftrag,

auf der die jetzt 30jährige Zugehörigkeit der

Bayerelf zur 1. Fußball-Bundesliga dokumentiert

wird. Mit Spielszenen und Interviews ehemaliger

und aktueller Bayer-Stars. Im übrigen

entscheidet sich dieser Tage in seinem Büro,

wer in diesem Jahr den Ehrenamtspreis erhält.

Für besonderes Engagement in Amateurvereinen

stellt die Werkself 15.000 Euro zur Verfügung.

118 clubs haben sich beworben.

Wirtschaftstreffen in Bergisch Gladbach. Auf dem Podium (v.l.) Eva Babatz (IHK RheinBerg-Leverkusen), Willibert Krüger

(IHK-Vizepräsident), Landrat Rolf Menzel (Rheinisch-Bergischer Kreis).

Kommunen benötigen jeden

Monat 500 Millionen Euro Kredit

Angesichts zunehmender finanzieller

Probleme von Städten und Gemeinden

befürchtet die IHK Köln erhebliche

Auswirkungen auf die Partnerschaft von

Unternehmen und Kommunen.

Bei der gemeinsamen Sitzung der

IHK-Wirtschaftsgremien Leverkusen/

Rhein-Berg stellte IHK-Vize-Präsident

Willibert Krüger fest: „Nur handlungsfähige,

effizient arbeitende und finanziell gesunde

Gemeinden können die notwendigen Investitionen

in die Weiterentwicklung der

Infrastruktur leisten“.

Bei der selben Veranstaltung sagte

Landrat Rolf Menzel zur Situation der Kommunalfinanzen

am Beispiel des Rheinisch-

Bergischen Kreises: „Die vom Land Nordrhein-Westfalen

beschlossene Soforthilfe

für Kommunen ist wie ein Tropfen auf dem

heißen Stein und strukturell keine Hilfe. Die

Kommunen in NRW benötigen insgesamt

gesehen pro Monat 500 Millionen Euro

neue Kassenkredite, da fehlt jede Perspektive.

Allein der Rheinisch-Bergische Kreis

steuert im nächsten Jahr auf ein Defizit von

32 Millionen Euro zu und das ohne eigenes

Zutun. Wir brauchen dringend eine Strukturreform

der Kommunalfinanzen.“

Das traditionelle gemeinsame Treffen

der acht IHK-Wirtschaftsgremien aus Leverkusen

sowie dem Rheinisch-Bergischen

Kreis findet einmal jährlich statt. In diesem

Jahr folgten rund 120 Gremienvertreter der

Einladung der IHK-Zweigstelle Leverkusen/

Rhein-Berg zunächst zu einer Betriebsbesichtigung

und zur anschließenden Podiumsdiskussion

in die Firma Krüger nach

Bergisch Gladbach.

2,7 mio. euro für den nahverkehr in Rheinberg

Der Nahverkehrsverband Rheinland fördert mit Mitteln des Landes NRW den Ausbau von

Haltestellen im Rheinisch-Bergischen Kreis in diesem Jahr mit 2,7 Mio. Euro. Der größte Teil

geht nach Leichlingen. Dort wird im Jahr 2011 mit dem Bau eines barrierefreien Zugangs

zum Bahnhof begonnen. Die Stadt hatte sich mit der Bahn auf einen neuen Zugang auf

den Mittelbahnsteig geeinigt. Zusätzlich werden 10 Bushaltestellen mit Wartehäuschen versehen

und behindertengerecht ausgestattet.

In Burscheid-Hilgen kann die Stadt jetzt den Raiffeisenplatz zu einer Verknüpfungshaltestelle

umbauen. 3 Halteplätze für Linienbusse, ein Warteplatz und 10 Park- und Ride-Plätze

sollen entstehen. Dafür gibt es einen Zuschuss von 289.000 Euro.

Auf den Bahnhöfen in Leichlingen, Overath und Rösrath werden für 290.000 Euro dynamische

Anzeigen für die Reisenden errichtet. Die Hoffnung, dass die tägliche Unsicherheit

der Fahrgäste bei Verspätungen und Zugausfällen bald ein Ende hat, steigt damit.

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