Sprich darüber! - Vienna Business School

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Sprich darüber! - Vienna Business School

ausgabe n°1/2013 magazin der vienna business schoolhandelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaftP.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort WienPR & Social Media:Die Eroberung vonFacebook, Twitter & CoPR & Ethik:Die Sache mit derVerantwortungSprich darüber!Was Public Relations ist. Und wasgute Kommunikation ausmacht.


www.allianz.at/karriereHoffentlich Allianz.


inhalteditorialSprich darüber! Was ist PR?Schulblicke: VBS Winter RaceVBS SchönborngasseVBS FloridsdorfPR & Social MediaVBS AkademiestraßeVBS HamerlingplatzVBS AugartenVBS MödlingPR & EthikAusgehen & FeiernSchöne Dinge040608101214151618222426Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry FrankWertschätzung, Authentizität und Integrität – das sind diedrei vielleicht wichtigsten Faktoren für gelungene und damitglaubwürdige PR. Und auch für die Kommunikation im Allgemeinen– mit Geschäftspartnern, Kunden und Freunden.Ob on- oder offline: Die erfolgreiche Vermittlung von dem,wofür eine Person oder ein Unternehmen steht, fußt maßgeblichdarauf, wie die Betreffenden mit anderen in denDialog treten. Ein respekt- und verständnisvoller Umgang istein Türöffner, sich nicht zu verstellen, bei sich zu bleiben –auch im unternehmerischen Sinne – wirkt glaubwürdig undsympathisch. Und Fairness und Verantwortungsbewusstseinwerden nicht nur im Geschäftsleben geschätzt.Dr. Rainer Trefelik,Präsident Fonds der Wiener KaufmannschaftImpressumMedieninhaber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft – Vienna Business School. Herausgeber: Fonds der Wiener Kaufmannschaft.Redaktion: Mag. Martin Göbel, Irene Pöltner, Sabine Sporer. Konzept, Projektmanagement: MichaelaGörlich. Art-Direktion: Marion Brogyanyi. Chefredaktion: Michaela Görlich. Mitarbeiter dieser Ausgabe: Mag. SandraLang, Mag. Johannes Luxner, Jasmin Tomschi. Lektorat: Lena Saller.Coverfoto: iStockphoto.com/WillSelarep.Hersteller: Bösmüller Print Management GesmbH & Co KG. Redaktionsanschrift: Schwarzenbergplatz 14,1041 Wien, Tel.: 01/501 13-0, Fax: 01/501 13-7150, E-Mail: marketing@kaufmannschaft.com,Homepage: www.vienna-business-school.at. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M. Verlagspostamt: 1040 Wien.Offenlegung gemäSS § 25 des Mediengesetzes:Herausgeber und Medieninhaber des Magazins „Vienna Business Times“ ist der Fonds der Wiener Kaufmannschaft (Schulerhalter der Vienna Business School), Schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaftist eine Non-Profit-Organisation. D.h. ein mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattetes Vermögen, das unter der Aufsicht der Fondsbehörde und der Kontrolle der Wirtschaftskammer Wien gemäß den Bestimmungen seiner Statutenverwaltet wird. Der Fonds der Wiener Kaufmannschaft hat die zentralen Aufgaben, Wohlfahrts- und Bildungsinstitutionen zu betreiben. Die „Vienna Business Times“ wird als Schulmagazin zur Information und Förderung der SchülerInnender Vienna Business School genutzt. Erscheinungsweise: 4 x jährlich.#1/13 Vienna Business Times 03


Sprich darüber!Zielgerichtete Kommunikation ist ein wesentlicher Schlüssel zu unternehmerischem Erfolg.Doch was leistet PR? Und inwiefern muss die Öffentlichkeitsarbeit von Firmen den rasantentechnischen Entwicklungen Rechnung tragen? Branchenveteran Florian Faber von derAgentur alphaaffairs stand Vienna Business Times Rede und Antwort.04 Vienna Business Times #1/13


alphaaffairs, iStockphoto.com/Logorilla„Man kann nicht nicht kommunizieren“,zitiert Florian Faber, ManagingDirector der PR-Agentur alphaaffairs denwohl berühmtesten und dabei ewiggültigen Satz des österreichischenPhilosophen Paul Watzlawick. Damitmacht Faber bereits deutlich, dass es sichbei PR um etwas handelt, das sich nichtimmer steuern lässt. Wir alle sindtagtäglich von früh bis spät damitbeschäftigt zu kommunizieren.Manchmal mit mehr, dann einmalwieder mit weniger Erfolg. Sicher ist:Alles was wir mündlich oder schriftlichvon uns geben, zeigt Wirkung.Allein, wir haben es nicht immer in derHand, welche Wirkung aus unseremKommunikationsverhalten exaktresultiert. Schließlich benötigt Kommunikationimmer auch die Anderen – jene,an die die Worte gerichtet sind und diedas Gesagte auffassen. Oder jene, die inden Dialog eintreten, ohne, dass dieWorte auch an sie gerichtet waren. Mitdieser Komplexität ist professionellePR- und Öffentlichkeitsarbeit verbunden.Auch wenn die Jobdescription vonPR-Menschen zunächst relativ einfachklingen mag: „Ich muss mir überlegen,was ich will und wie ich dort hinkomme”,beschreibt Florian Faber die grundlegendeHerausforderung der PublicRelations und konkretisiert: „PR ist dergezielte, gesteuerte und von strategischenÜberlegungen getragene Dialogund Diskurs mit unterschiedlichen ZielundDialoggruppen.”Es sind schon lange nicht mehr inerster Linie Journalisten, die von denÖffentlichkeitsarbeitsabteilungendiverser Firmen und Institutionen odervon PR-Agenturen bedient werden. „BeiPR geht es in jeglicher Hinsicht umBeziehungspflege“, sagt Faber. Deshalbsind es neben den Journalisten, längstauch wichtige Entscheidungsträger aberauch kritische gesellschaftlicheInstitutionen, so genannte Stakeholder,die zu den Dialoggruppen zählen, sagtFaber. Und hält fest, dass sich die PRgerade in den letzten 20 Jahren massivgewandelt habe: „Lobbying und Public-Affairs-Aktivitäten wurden ebenso zuwichtigen Teilen unserer Tätigkeit.Generell geht es um Beziehungenzwischen Menschen, Institutionen,Unternehmen, aber auch der Politik.“Doch nicht nur das Feld, in demKommunikation geschieht, hat sich inden vergangenen 20 Jahren ungemeinverbreitert. Zu den großen Herausforderungenfür die PR-Branche zählt auch dierasante Entwicklung der Kommunikationstechnologienund eine damiteinhergehende Vervielfachung derKanäle, in denen Gespräche stattfinden.Auch hier lässt das Internet keinen Steinauf dem anderen.„Die letzten Jahre waren für uns voneinem massiven Wandel geprägt. Es giltOnline, Interaktivität und Social Mediaeinen strategischen Rahmen zu geben“,erläutert Florian Faber, der diesbezüglichkeine Prognosen abgeben kann und will:„Wohin die Welt der Kommunikationgeht, wissen wir alle nicht. Man mussauch in Frage stellen, ob Facebook derdominierende Social-Media-Channelbleiben wird.“Sicher ist, dass die Geschwindigkeit derneuen Kanäle mitunter zur größtenHerausforderung für professionelleKommunikation wurde. „Das Tempo istwahnsinnig gestiegen“, sagt Faber,„wenn ich auf einem Social-Media-Kanalnicht innerhalb weniger Stunden eineAntwort poste, habe ich als Unternehmeneinen schwarzen Punkt. Oder imschlimmsten Fall einen Shitstorm amLaufen.”Ein Blick auf die Fülle an angebotenenMedienkanälen, ist auch ein Blick auf denkomplexer werdenden Beruf vonPR-MitarbeiterInnen. Veranwortlichemüssen viele unterschiedliche Kanälebeobachten, so Faber über zentraleTätigkeiten von PR-Profis: „Was tut sich?Wie entwickeln sie sich?“ Gerade dasmache den PR-Beruf zu einer immeranspruchsvolleren Tätigkeit.Florian Faber: „Vor 20 Jahren hat es oftschon gereicht, die Tageszeitungen undführende Wochenzeitungen zu lesenund in der Früh das Morgenjournal zuhören. Das ist heute undenkbar.“ DieserWandel zeigt sich auch in der Ausbildung.Gab es vor einiger Zeit keinezugeschnittenen Lehrgänge für denPR-Beruf, so nehmen sich längstUniversitäten und Fachhochschulen derAusbildung an. „Früher dachte jeder, derein wenig schreiben konnte, er sei fürden PR-Beruf geeignet und hat eseinfach gemacht. Der Nachwuchs istmittlerweile sehr gut ausgebildet.“Ein jeder sei nicht wirklich geschaffenfür einen Job in der PR-Branche, gibt sichFaber überzeugt. „Man muss der Typdafür sein. Man muss gerne kommunizierenund mit Leuten in Kontakt treten.Jemand, der sich schwer tut, blind aufandere zuzugehen, sollte es sichnochmals überlegen. Schlagfertigkeit„Bei PR geht es injeglicher Hinsicht umBeziehungspflege.“Florian FaberManaging Director alphaaffairsund die Veranlagung zur Rampensauhelfen in diesem Job ganz bestimmt“,gibt sich der PR-Profi überzeugt.www.alphaaffairs.atWie die VBS Schönborngasse mit PRumgeht, erfahrt ihr in der Online-Ausgabe:www.vbs.ac.at/vbt/was ist pr?kommunikation#1/13 Vienna Business Times 05


schulblickeaus der schuleSpaß im Schnee undFreude am sportlichenWettkampf:Das VBS WinterRace ist das Highlightdes winterlichenSchuljahres!Rauf auf Ski und board –Und ab zum Winter Race!Los, los – ran an Ski und Board, Ausrüstung gecheckt und schnellstens anmelden!Das winterliche Highlight der VBS steht vor der Türe: Beim VBS Winter Race am25. Februar am Stuhleck am Semmering ist euer Sportsgeist gefragt!Der Endspurt zum größten Schulskitag Österreichs hatwieder begonnen. Nach langer winterlicher Durststecke undmangelndem Schnee bietet uns das VBS Winter Race endlichein wenig Winter-Feeling und Pistenspaß. In den BewerbenSnowboard, Alpiner Skilauf und in der Disziplin Riesentorlaufkönnen sich wieder alle sportbegeisterten Mädels und Jungsaus der VBS im Wettbewerb matchen. Ein besonderesHighlight ist das Special Race mit allen LehrerInnen,DirektorInnen, Partnerfirmen, AbsolventInnen und VertreterInnendes Fonds der Wiener Kaufmannschaft!Natürlich werden wieder alle SiegerInnen beim zünftigenAprés-Ski auf der sonnigen Terrasse des Gasthofs Eichtbauerordentlich gefeiert werden. Nun heißt es üben und trainierenund die eingerosteten Gelenke in Schwung bringen!Mitbringen solltet ihr eure eigene Ski- und Snowboardausrüstung,einen Sturzhelm (Sicherheit geht vor!) , eine Spitzenkonditionund natürlich jede Menge guter Laune undSportsgeist.Der Countdown läuft: Anmelden können sich alle SchülerInnenunter Einzahlung von 29 Euro Nenngeld pro SchülerIn(für Liftkarte und Bus) bei den verantwortlichen TurnlehrerInnendes jeweiligen Schulstandorts. Und dann heißt es baldnur mehr: „Wer holt heuer den Siegerpokal?“www.vienna-business-school.atWerde Fan der VBS! Auf Facebook liken:www.facebook.com/ViennaBusinessSchool06 Vienna Business Times #1/13


Master ofEventsNiemand geringerer als Event-Guru Hannes Jagerhofer warprominenter Key-Note-Speakerdes 6. VBC Forums. 200 Gästewaren ins Museum of Young Artgekommen, um den Ausführungendes Profis zu lauschenund bei der Auszeichnung derJahrgangsbesten dabei zu sein.aus der schuleschulblickeFonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry Frank, VectorStock/L_amicaDie AbsolventInnen-Plattform der VBS, der Vienna BusinessCircle, beeindruckte die zahlreich erschienenen Gäste imNovember wieder mit einem Come-together der Extraklasse.Circle-Präsident KR Martin Essl und Circle-Vize-Präsident Dr.Rainer Trefelik begrüßten jenen Mann zum Forum, derEventmarketing in Österreich salonfähig gemacht hat: HannesJagerhofer. Nach der Auszeichnung der Jahrgangsbesten hatteJagerhofer das Wort und bot Einblicke in sein Berufsleben. Diebeachtliche Karriere des Kärntners entsprang der Situation desGeldmangels als junger Medizinstudent, Jagerhofer begann mitder Organisation von Events. Mit seiner Agentur Acts zeichnet erverantwortlich für Events wie die Eröffnung des neuen G3Shopping Resorts Gerasdorf oder dem Grand-Opening desBahnhofs WIENMITTE. Sein neuestes „Baby“: die YPD-Challenge.Das Renommee seines Unternehmens ist das Produkt von 20Jahren harter Arbeit, die auch für Jagerhofer nicht ohne Missgeschickeverstrichen sind. Der Event-Profi unterstrich daher dieWichtigkeit von Durchhaltevermögen und Problemlösungsorientierungals wichtige Skills für ein erfolgreiches Eventgeschäft.Im Anschluss nutzten die VBC-Gäste die Chance zumNetzwerken und zum Austausch.www.circle.atJetzt Fan deiner Schule werden: VBS auf Facebook!Du bist mit deinen Freunden auf Facebookvernetzt? Aber bist du auch schonFan deiner Schule? Auf der Fanseiteder Vienna Business School erfährst dudas Neueste aus der Schule, zu aktuellenEvents und Aktionen – natürlich miteiner Menge Fotos! Wenn du diesesZeichen im Heft siehst (links), findest dudie Information auch auf der Facebook-Fan-Seite der VBS. Vorbeischauen,weitersagen und liken!www.facebook.com/ViennaBusinessSchoolI Like MY VBSjetzt neu!#1/13 Vienna Business Times 07


aus der schuleschönborngasseDENK MALNACHHALTIG!Ökologisch orientierte Unternehmensführungwird an der VBS bereits alsAusbildungsschwerpunkt angeboten –und beim Nachhaltigkeitstag für diegesamte Schule praktisch ausgebaut.Im Oktober war an der VBS Schönborngasse einiges los, als dieSchule im Rahmen ihres ersten Nachhaltigkeitstages zahlreicheCSR-ExpertInnen aus der Wirtschaft bei sich willkommen hieß.Gemeinsam mit den SchülerInnen der 2ABL, 3ABCL, 3CK, 4ABCKund 5ACK und ihren ProfessorInnen gestalteten die GästeWorkshops zu sämtlichen Themen der Nachhaltigkeit undstellten dabei ihr Wissen zur Verfügung, um die VBS unterökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten aufzurüstenund den Alltag der Schule nachhaltiger werden zu lassen.So wurden bei Baumax die Must-haves eines einschlägigenAusbildungsprogramms besprochen, während sich beim Vereinanimal.fair alles um umweltfreundliche Produkte drehte. In Fairtrade-Workshopsging es um die Prinzipien gerechten Wirtschaftensund im Workshop des Mauthausen Komitees Österreich umdie Thematik Zivilcourage. Zudem stellte die Raiffeisenbank ihreEthno-Filialen vor, während bei RHI der Einfluss von Nachhaltigkeitauf das Exportwesen diskutiert wurde, sich die STRABAGdiversen Einflussfaktoren widmete und die WKO und BankAustria ein besonderes Augenmerk auf „Greenwashing“ legten.Der VBS Schönborngasse macht so schnell niemand etwas vor,wenn es um Nachhaltigkeit geht! Die wichtigsten Erkenntnisseaus diesem spannenden, aber vor allem sehr lehrreichen Tagsollen jedoch niemandem vorenthalten bleiben. Deshalbwerden diese in den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Schuleeingearbeitet, und am 2. Oktober 2013 mit Sonnentor-ChefJohannes Gutmann präsentiert.www.nachhaltigkeit.atwww.nachhaltigkeit.infowww.nachhaltigkeit.orgVBS auf Facebook: www.facebook.com/ViennaBusinessSchoolSpannende Einblicke in den SchulalltagDas „Open House“-Event der VBS Schönborngasse warwieder einmal ein voller Erfolg! Dank reichlich Engagementseitens der Schule ist es gelungen, den zahlreichen InteressentInneneinen besonders abwechslungsreichen und vorallem informierenden Einblick in den Schulalltag der VBS zugewähren: An den beiden Tagen wurde viel Unterrichtsatmosphäregeschnuppert, Ausbildungsschwerpunkte undÜbungsfirmen kennengelernt – und erstmals die spannende„Skype-Call With Graduates Abroad“-Aktion präsentiert.www.schoenborngasse.vbs.ac.atGemeinsam für eine bessere WeltMehr als 1,4 Milliarden Menschen leben in extremer Armut,rund 925 Millionen hungern und mehr als eine Milliarde hatkein Trinkwasser. Doch Wege zu helfen gibt es viele, beimThema Hunger und seine Bekämpfung sind Ideen keineGrenzen gesetzt. Diese Meinung teilen auch die SchülerInnender 1BK, die sich nach fächerübergreifenden Einblicken in dieTheorie im Rahmen des „Es ist nie zu spät“-Workshops mitMag. Julia Doppler von World Vision viele Praxis-Tipps undMotivation zur Umsetzung holten.www.worldvision.atVBS Schönborngasse (2), iStockphoto.com/diezartwork, VectorStock/L_amica08 Vienna Business Times #1/13


KlugAngelegtInvestieren – aber wie? Zudiesem Thema organisiertendie MitarbeiterInnendes Super Investment FundCenters Wien gemeinsammit den SchülerInnen derVBS Schönborngasse einenWorkshop rund um dasThema „Kapitalmarkt“.schönborngasseaus der schuleSeit der Mensch Geld kennt, will er es vermehren. Unteranderem durch geschickte Formen der Anlage. Doch in denletzten 200 Jahren kam es zu über 40 großen Börsencrashs.Diese passieren immer wieder – eine Problematik, der sichAnlegerInnen durchaus bewusst sind, und doch wirdweiterhin wie wild investiert.Liegt der Grund für einen neuen Börsencrash also in derPsyche des Menschen? Ist ein Computer vielleicht der bessereInvestor? Kann man sein Erspartes vernünftig investieren unddabei mit gutem Gewinn, überschaubarem Risiko undgleichzeitiger Liquidität aussteigen? Oder wird die Inflationohnehin alle Gewinne auffressen? Diese und weitere Fragenwurden vergangenen September mit den Ausbildungsschwerpunktgruppen„Entrepreneurship und Management“und „Marketing“ beim „Kapitalmarkt“-Workshop desSuperfund Investment Centers Wien beantwortet.Das 1995 gegründete Unternehmen setzt auf vollautomatisierteComputer-Handelssysteme, agiert international mitNiederlassungen in den USA, Europa und Asien und kann sichdabei auf zahlreiche Profis verlassen, die auch die VBSSchülerInnen mit wertvollen Tipps und Tricks in SachenVolkswirtschaft und Geschäftsführung, und den positivenAspekten und Risken der Anlage versorgten.www.superfund.comVBS Schönborngasse (3)Eine Gala fürden guten Zweck30 Jahre Unterstützung des HPZ Hinterbrühl – das muss gefeiert werden!Zu diesem Anlass stellte die VBS Schönborngasse eine Spenden-Gala auf die Beine, um Kindern mit besonderen Bedürfnissen undderen BetreuerInnen unter die Arme zu greifen.Kurz vor Weihnachten wurden die 5AK und 3BLder VBS Schönborngasse Teil einer ganzbesonderen Aktion: Die SchülerInnen setzen allesdaran, ans Christkind adressierte Wünsche vonKindern aus dem Heilpädagogischen ZentrumHinterbrühl zu erfüllen. Dieses Projekt gibt esschon seit 30 Jahren – ein Jubiläum, das dieSchule mit einem Charity-Event im großen Stilfeierte. Im Zuge einer LehrerInnenversteigerungkonnten die Dienste von ProfessorInnen fürAngebote wie Nachhilfestunden oder Kino- undTheaterbesuche erstanden werden.Im Rahmen der folgenden Spenden-Gala kamaus der Versteigerung von Sachspendenprominenter WohltäterInnen eine beachtlicheSumme von rund 5.200 Euro zusammen, unddem HPZ Hinterbrühl zu Gute. Der Event wardamit nicht nur ein voller Erfolg, sondern vorallem eine warmherzige Geste, das Kindern mitschweren Schicksalen ein Lächeln ins Gesichtzaubern konnte!www.ljh-hinterbruehl.at#1/13 Vienna Business Times 09


aus der schulefloridsdorfwirtschaftErlebenMit dem Planspiel Eco-Maniavolkswirtschaftliche Zusammenhängedurchschauen – das wurdefür die 5BK Realität. Im Septemberkonnten die SchülerInnenunter Anleitung von zwei Trainernim Festsaal der VBS Floridsdorfdas Abenteuer „Wirtschaft“spielerisch erfahren.Die Klasse wurde nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppengeteilt: Die erste repräsentierte die Unternehmen, die zweite dieHaushalte und die dritte die Regierung. Ein eigenes Computerprogrammberechnete, welche gesellschaftlichen Folgenweitreichende volkswirtschaftliche Entscheidungen wie z. B.Steuererhöhungen oder Betriebsmodernisierungen nach sichziehen würden. In Pressekonferenzen teilte man die jeweiligenGruppenentscheidungen den anderen Teams mit; in Lohnrundenwurde über Lohnerhöhungen oder Arbeitsplatzbeschaffungenheftig diskutiert. Das letzte Wort hatte jedoch immer dieRegierung – die mal gut, mal weniger gut entschied. So wurdenfünf spannende und interessante Runden gespielt, wobei sichdie wirtschaftliche Kompetenz der drei Teams langsamverbesserte. Glichen die Wirtschaftsdaten zu Beginn noch jenenvon Dritte Welt-Ländern, konnte gegen Spielende der allgemeineWohlstand erhöht und die Regierungs-, Haushalts- undUnternehmensbudgets sogar ins Plus transferiert werden. Überdie Teilnahme an Eco-Mania zeigten sich alle SchülerInnenbegeistert. Viele von ihnen haben das Fach Volkswirtschaft unddie Bedeutung komplexer wirtschaftlicher Maßnahmen dadurcherst wirklich zu verstehen gelernt.www.eco-mania.atVBS auf Facebook: www.facebook.com/ViennaBusinessSchoolMarketingon tourFür die VBSFloridsdorf wurdeam 19. November2012 in der NMS Iund II in Wolkersdorfkräftig dieWerbetrommelgerührt.25 Schulen warenvertreten, wobeidie VBS HAK/HASFloridsdorf – durch die enge und erfolgreiche Kooperationmit der Wirtschaft und den geplanten „Ergometerklassen“–besonders hervorstach. SchülerInnen und Eltern wurden vonSandra Krones und Lukas Köngishofer (4DK) im Gesprächperfekt informiert. Plakate, Flyer sowie die Screens derVolks- und Raiffeisenbank luden zum Tag der offenen Tür am1. Dezember 2012.www.floridsdorf.vbs.ac.atPrickelnderFirmenbesuchEin Besuch bei derPartnerfirma VöslauerAG im Oktober desVorjahres bot der 4CKinteressante Einblickein den Mineralwassermarkt.Besichtigtwurden dasKommissionslager,die Streck-Blas-Maschine, dieVöslauerquelle sowie der Sirup- und Abfüllraum.Auch der Weg vom PET-Rohling zur handichen Trinkflaschekonnte anschaulich mitverfolgt werden. Beeindruckend:Durch Rückführung der Plastikflaschen können über 50Prozent des Materials recycelt werden. Schließlich wurden dieSchülerInnen auch noch „HauptdarstellerInnen“ des neuenVöslauer Image-Films!www.voeslauer.com/web/Voeslauer-FuehrungenVBS Floridsdorf (3), Shutterstock, VectorStock/L_amica10 Vienna Business Times #1/13


TermineSchuljahr2013VBS Winter Race 25. Februar 2013Stuhleck Am SemmeringVBS Ball 8. Mai 2013Wiener RathausVBS Merkur 4. Juni 2013Studio 44 der Österreichischen LotterienVBS Sports Event 25. Juni 2013Sportcenter DonaucityiStpckphoto.com/VladStamenywww.vienna-business-school.atwww.Facebook.com/ViennaBusinessSchool


Die Eroberung vonFacebook, Twitter & CoTwittern, bloggen, posten – längst hat auch die PR-Branche das Webfür sich entdeckt. Welche Rolle Kreativität und Social Media in derMedienarbeit spielen und wie die Online-Präsenz zum Erfolg führt,verrät die Inhaberin der PR-Agentur aditorial und Seminaranbieteraditorial academy Mag. Beate Mayr-Kniescheck im Interview.VBT: Wie lanciert man ein Thema inden Medien?Beate Mayr-Kniescheck: Zu denklassischen PR-Instrumenten zählenPresseinformation, Pressekonferenzund Hintergrundgespräch im kleinenKreis sowie Einzelgespräch oderExklusivinterview.Nach welchen Regeln funktioniert(klassische) Medienarbeit?Es geht vor allem darum, die Interessender Medien mit den Interessen desKommunikators in Einklang zu bringen;das klingt banal, ist es aber nicht. Vieleglauben, man müsse ein unpopuläresThema nur richtig „verpacken“, um esin den Medien positiv darzustellen – einziemlich schlechtes Fundament, umlangfristig gute Journalisten-Beziehungenaufzubauen. Wobei: Gutepersönliche Kontakte zu Journalistensind zwar hilfreich, aber spannendeThemen mit hohem Nachrichtenwert(z. B. Emotionalität, Außergewöhnliches)sind trotzdem wichtiger.Themen, die stark in den Medienvertreten sind, verdanken dies einerVielzahl von Nachrichtenfaktoren.Wann gilt Medienarbeit alsbesonders „kreativ“?Wenn Pressesprecher schon bei derProduktentwicklung in die Marketingaktivitätenmit einbezogen werden.Beispiel Eichborn Verlag auf derFrankfurter Buchmesse. Der Slogan„Der Verlag mit der Fliege“ wurdewortwörtlich umgesetzt: Stubenfliegenwurden mit kleinen „Fliegenbannern“ausgestattet und flogen munter in der12 Vienna Business Times #1/13


Messehalle herum. Sie landeten aufprominenten Autoren, die gerade eineLesung hielten, auf Messeständen,Büchern …Über solche unkonventionellenAktionen berichten Journalistengerne. Auch das Youtube-Video wurdeüber eine Million Mal angesehen – waszeigt, wie erfolgreich das Zusammenspielvon klassischem Marketing,Medienarbeit und Social Media seinkann.Was ist unter „Social Media Relations“und „PR 2.0“zu verstehen?Wie bei der klassischen Medienarbeitgeht es auch bei Social Media Relationsum die Pflege von Beziehungen mitMenschen, die über bestimmte Medienkommunizieren. Allerdings hat das Web2.0 das Kommunikationsverständnisgrundlegend verändert. Durch dieDas Beobachten von Themen undderen Rezeption in Social Media-Kanälenist für Journalisten Pflicht geworden.Diese enorme Bedeutung ist für dieMedienarbeit Bedrohung und Chancezugleich. So ist der professionelle undkonstruktive Umgang mit Krisen heutewichtiger denn je. Gleichzeitig bietetSocial Media aber auch Möglichkeitender Wahrnehmung von Randthemenbzw. von kleineren Unternehmen.Welche Vorteile bietet die „SocialMedia“-Nutzung?Gute und vor allem ehrliche Kommunikationim Social Media-Bereich kann dieGlaubwürdigkeit und das Vertrauen insUnternehmen steigern. Und: Wer hättevor zehn Jahren daran gedacht, schonbei der Produktentwicklung unzähligeKundenmeinungen serviert zujeweilige Thema ankommen. Wennweite Teile der Bevölkerung über einbestimmtes Thema diskutieren sollen,reicht es nicht mehr aus, das Thema nurüber die klassischen Medien zu spielen.Was ist bei Social-Media-Kampagnenstrategisch zu beachten, um dieZielgruppe zu erreichen – was ist derSchlüssel zum Erfolg?Professionelle Unternehmenskommunikationbraucht klare Ziele. Das ist beiSocial Media-Kampagnen nicht anders.Einfach zu sagen: „Wir wollen auch eineFacebook-Fanpage einrichten, dashaben jetzt alle“, wird wohl nichtzielführend sein – auch wenn das imEinzelfall als Teil einer Social Media-Strategie passend sein mag. Prinzipiellist es sicher problematisch, sich bei derZielsetzung auf die einfachstenpr & social mediakommunikation„Nur eine Facebook-Fanpageeinzurichten, weil es jeder tut,wird nicht zielführend sein.“Mag. Beate Mayr-Kniescheck, PR-BerateriniStockphoto.com/mrPliskin, WilkeInteraktion in Sozialen Netzwerken istso gut wie jeder Empfänger auchSender geworden. Natürlich inunterschiedlichem Ausmaß, wenn manan die große Gruppe der beobachtenden„Späher“ auf Facebook denkt. Da inSocial Media allerdings jeder Mitarbeiterauch Botschafter des eigenen Unternehmenssein kann, regeln interne „SocialMedia Guidelines“ die einheitlicheKommunikation nach außen.Außerdem sind Social Media Relationsnur dann glaubwürdig, wenn sie perfektauf Marketingmaßnahmen abgestimmtsind, das bedeutet integrierte Kommunikationim Sinne einer konsistentenund aufeinander abgestimmtenUnternehmenskommunikation.Wie kann „Social Media“ dieMedienarbeit unterstützen?bekommen? Das stärkt die Kundenbindungund verbessert die Produkte.Wann sollte man sich für eine Social-Media-Kampagne entscheiden?Gerade in Österreich sind mancheUnternehmen noch zurückhaltend.Sicher wird dieser Bereich in Zukunftstark ausgebaut, ohne dass dieklassische Medienarbeit drastischzurückgefahren wird. Wer auf Twitter anJournalisten-Diskussionen teilnimmtoder diese zumindest beobachtet, weiß,welche Inhalte Redakteure unterschiedlichsterMedien gerade bewegen.Facebook, Twitter, Foren oderCorporate Blogs können bei der Suche,Auswahl und Gewichtung von Themenund beim Agenda Setting sehr hilfreichsein. Ob es auch einer groß angelegtenKampagne bedarf, wird wohl auf dasquantitativen Indikatoren – z. B dieAnzahl der Fans auf einer Facebook-Page – zu beschränken.Wichtig ist auch, zu wissen, welcheSocial Media-Kanäle für die relevantenStakeholder wichtig sind und ihreMeinung oder ihr Kaufverhaltenbeeinflussen. Und: Ich persönlich bin eingroßer Fan davon, auch online dieRegeln guter zwischenmenschlicherKommunikation zu beachten: Alsozuerst zuhören, verstehen – und dannerst reden oder posten!www.aditorial.atwww.facebook.com/textundpr#1/13 Vienna Business Times 13


aus der schuleakademiestrasseWir sind155 Jahre!Allen Grund zu Feiern gabes im Oktober für die VBSAkademiestraße, als dieSchule ihr 155-jährigesBestehen, jahrelangenZusammenhalt und einestets erfolgreiche Traditionzelebrierte.Es war ein aufregender Tag, zu dessen speziellen Anlass allerhand Aktivitäten geplantwaren – die VBS Akademiestraße feierte Geburtstag, und alle machten mit! Nach einergemeinsamen Messe in der Augustiner Kirche konnten die SchülerInnen beimStaffellauf im Resselpark ihre sportlichen Leistungen unter Beweis stellen, und zurEntspannung eine selbstkreierte Hip-Hop-Choreografie der VBS-Tanzgruppebestaunen, die mit jeder Menge Applaus belohnt wurde. Im schuleigenen Festsaalging es dann mit einem Theaterstück über Schüler-Eltern-Konflikte in Familienverschiedenster Nationalitäten weiter, bei dem die DarstellerInnen Dialoge in denunterschiedlichsten Sprachen führten und dabei mit ihrer Internationalität glänzten.Zudem gab es die Möglichkeit, sich beim Bastel- und Foto-Workshop auszutoben odersich bei Köstlichkeiten vom internationalen Buffet im VBS Café zu unterhalten. IhrenAusklang fand die 155-Jahre-Feier beim Abend-Event mit Direktor Brechelmacher unddem Präsidenten des Fonds der Wienerkaufmannschaft, Dr. Rainer Trefelik, sowiezahlreichen Ehrengästen, AbsolventInnen und LehrerInnen. Alle Anwesenden freuensich schon auf das nächste Get-together!www.akademiestrasse.vbs.ac.atVBS auf Facebook: www.facebook.com/ViennaBusinessSchoolGedenkfeier zum 74. Jahrestag des NovemberpogromsVor 74 Jahren organisierte das nationalsozialistischeRegime Gewaltmaßnahmen gegen Judenim gesamten „Deutschen Reich“, zerstörte imZuge dessen Synagogen, Geschäfte, Wohnungenund viele tausende Menschenleben –ein Ereignis, dessen Grauen nie an Aktualitätverlieren wird, und deshalb nie in Vergessenheitgeraten sollte. So lädt die Zwi Perez ChajesSchule im Gedenken an das Novemberpogrom1938 jährlich zur Gedenkfeier, an welcher letztesJahr auch die SchülerInnen der 3CK teilnahmen.Vor Ort wurden tragische Lebensgeschichtenaus damaliger Zeit geteilt und ganz bewusstdarauf aufmerksam gemacht, dass Völkermord– beispielsweise in Afrika und Ex-Jugoslawien –auch in unserer nahen Vergangenheit stattgefundenhat. Gerade das Erinnern an derartigeEreignisse und das Bewusstmachen ihrerAllgegenwertigkeit ist wichtig, um auchJugendlichen, die gar keinen persönlichenBezug dazu haben, zu zeigen, wie sie zustandekommen – und wie man Gewalttaten wie diesein Zukunft verhindern kann.www.zpc.atFonds der Wiener Kaufmannschaft (2), iStockphoto.com/mammuth, VectorStock/L_amica14 Vienna Business Times #1/13


Erlebnisreise auf hoher See„Schiff, ahoi“, hieß es im November für die 3AKK, als die SchülerInnen mitDirektorin Mag. Hodoschek und Mag. Sitter auf dem Kreuzfahrtschiff CostaFortuna ihre erlebnisreiche Reise ins westliche Mittelmeer antraten. Nachder Einschiffung im italienischen Savona stand eine traumhafte Route vonMalaga über Casablanca, dann weiter nach Cádiz und Lissabon bis nachValencia auf dem Programm, bevor das Schiff schlussendlich im Hafen derbezaubernden und voller Leben pulsierenden Stadt Barcelona anlegte.Auf dem Retourweg ließen die Reisenden das Abenteuer auf hoher SeeRevue passieren: So viele neue Erfahrungen und Einblicke in neue Kulturenin nur zehn Tagen erlebt man wirklich nur selten!www.costakreuzfahrten.atSpanischer BotschaftsbesuchAnlässlich des 22. Gipfeltreffens iberoamerikanischerStaats- und Regierungschefs in Cádiz imRahmen der Feierlichkeiten zum 200-jährigenBestehen der spanischen Verfassung, besuchteder spanische Botschafter S.E. Yago Pico deCoaña y de Valicourt die Uni Wien – mit imGepäck einen interessanten Vortrag, den sichSpanischprofessorin Mag. Dr. Schwaisst-Berschund ihre SchülerInnen natürlich nicht entgehenlassen konnten.hamerlingplatzaus der schulewww.spain.infoFür unsere Mitarbeiter sind einzigartiger persönlicher Service und höchste Kundenorientierung die Leitlinien ihrer Arbeit. Mit dieser Begeisterung für ihre Kunden sowiehöchster Professionalität entwickelt sich die RLB zur besten Beraterbank. Werde Teil unseres Teams, das wir in den letzten Jahren immer wieder mit Absolventinnen derVienna Business Schools verstärkt haben. Derzeit suchen wir:KundenbetreuerInnen PrivatkundenDeine Aufgaben• Biete unseren Privatkunden eine professionelle Beratung mit der Zielsetzungeiner engen, auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Kundenbeziehung• Beweise Dich beim Einsatz in einzelnen Bereichen des Filialgeschäftes(Service, Verkauf, Beratung)• Übernimm eigenständige Verantwortungsfelder• Verkaufe proaktiv unsere StandardprodukteDein Profil• Du hast die Matura (HAK, HBLA, AHS) positiv abgeschlossen bzw. stehstkurz vor dem Abschluss• Du bist an Weiterbildung interessiert und verfügst über eine hohe Leistungsbereitschaft• Kundenorientierung und Liebe zur Arbeit mit Menschen gehören zu DeinenArbeitsprinzipien• Kommunikations- & Teamfähigkeit sowie Verhandlungsgeschick sind DeineStärken• Du handelst verantwortungsbewusstVBS Hamerlingplatz (2)Verwirkliche Deine Potentiale in unserer Organisation, in der die Werte Solidarität, Nachhaltigkeit, Subsidiarität und Nähe mit einer über 100-jährigen Traditionge- und erlebt werden. Wenn Du verlässlicher Ansprechpartner und Begleiter für unsere Kunden/innen sein willst, dann freuen wir uns über Deine aussagekräftige undvollständige Bewerbung unter www.raiffeisenbank.jobs!Für diese Position bieten wir ein monatliches Bruttomindestgehalt von € 1.750,–, basierend auf dem oben angeführten Anforderungsprofil an.Entsprechende Berufserfahrung und Qualifikation werden zusätzlich berücksichtigt.#1/13 Vienna Business Times 15


aus der schuleaugartenSchule EinmalandersDie 1VB verbrachte mehrereTage auf einem Biobauernhof imWaldviertel, um dort auch hinterdie Kulissen regionaler Wirtschaftsbetriebezu blicken.„Landluft statt Stadtluft“, hieß es vor kurzem fürdie 1VB. Die Klasse verbrachte ihre Projekttage imWaldviertel. Genau genommen ging es in denTagen von 11. bis 14. November nach Grünbachbei Rappottenstein. Wobei die SchülerInnen nichtirgendwo, sondern sehr stilecht auf demBiobauernhof der Familie Stanzl untergebrachtwaren. Inhaltlich drehten sich die Projekttage umdie drei Wirtschaftssektoren Land-/Forstwirtschaft,Gewerbe/Industrie und Dienstleistungen. Deshalbwurden regionale Betriebe genauer unter dieLupe genommen. Die Kerzenmanufaktur Kochwurde ebenso besucht wie das Autohaus Kastner,das Sägewerk Hahn und der Großhandel Kastner.Aber auch die landwirtschaftliche FachschuleEdelhof öffnete für die SchülerInnen der 1VB diePforten. Außerdem galt es, den Biobauernhof undden umliegenden Wald zu entdecken. Dass dieProjekttage auch die Klassengemeinschaftstärkten, darüber waren sich alle einig.www.augarten.vbs.ac.atVBS jetzt auf Facebook:www.facebook.com/ViennaBusinessSchoolHohe Schule des SprechensEs kommt nicht nur darauf an, was mansagt, sondern wie man es sagt. Unterdiesem Vorzeichen fand im vergangenenOktober ein mehrteiliger Sprechtechnik-Workshop für SchülerInnen statt. Sowohldie Aussprache für die Umgangssprache, alsauch für Präsentationen in der Schule wurdegeübt. Die zahlreichen Videoanalysen desGesagten waren dabei eine große Hilfe. Dielangjährige Schauspielerfahrung zweierProfessorinnen brachte hier zusätzliches Know-how in Formvon speziellen Übungen, die die SchülerInnen mit Begeisterungausführten.Ein Besuch im Hohen HausEinen spannenden Tag im Parlamenterlebten die SchülerInnen des viertenJahrgangs der VBS Augarten. Dass es mit derGesprächskultur im Hohen Haus nichtimmer nur gut bestellt ist, nahmen dieSchülerInnen als Erkenntnis ebenso mitnach Hause wie viele architektonischeEindrücke. Höhepunkt des Ausflugs war eininformatives Treffen mit der AbgeordnetenChristine Marek, die von ihrem interessantenAlltag als Politikerin erzählte und die vielen Fragender SchülerInnen im persönlichen Gespräch detailreichbeantwortete.Tipp für Sprechübungen:www.der-kleine-hey.deParlament im Netz:www.parlament.gv.at16 Vienna Business Times #1/13


Einmal für einenTag Chef(in) seinKnifflige Aufgaben hatten die SchülerInnen der3. und 4. Jahrgänge im Zuge eines Workshops zubewältigen. Zum Thema „Arbeitspakete und Delegation“gab es nicht nur viel fachlichen Input. Vorallem die praxisnahen Übungen hatten es in sich!„Wenn ergebnisorientiert und im Teamgearbeitet wird, können in kürzester Zeitunglaublich komplexe Arbeitsaufgaben positiverledigt werden“, sagt Direktorin Mag. PetraLehner über eine der wichtigen Erkenntnisse desWorkshops. Im Oktober waren die Schülerinnenund Schüler der 3. und 4. Jahrgänge aufgefordertsich in die ChefInnen-Rolle hineinzuversetzen.Lehners Gedanke: „ChefIn werden ist nichtschwer – ChefIn sein dagegen sehr.“Deshalb galt es, aufgeteilt in Kleingruppen,jeweils für die andere Gruppe Arbeitsaufträge zudefinieren. Die SchülerInnen des 4. Jahrgangswurden so zu den Auftraggebern der SchülerInnendes 3. Jahrganges und umgekehrt. DieAufgaben hatten ein Arbeitspensum von 45Minuten und gestalteten sich höchst vielfältig. Soging es nicht nur um die grafische Aufbereitungvon Wohnungspreisen abhängig von Lage undAusstattung. Auch Kreatives fand im WorkshopPlatz, wie der Entwurf für ein Storyboard für einVBS-Comic.„Am meisten überrascht war ich von derGruppe, die in 45 Minuten in VBS-Corporate-Design gekleidet, mit Give Aways bewaffnet, eineandere Schule besuchte und dort ad hoc unsereSchule vorstellte“, sagt Direktorin Lehner, dernoch eines wichtig ist: „Man muss als Auftragnehmerauch Nein sagen können, wenn die Aufträgeobjektiv nicht schaffbar sind.“augartenaus der schulewww.augarten.vbs.ac.atWenn Hans von Hänschen lerntEin ganz außergewöhnliches Projekt inKooperation mit der Internet-InitiativeSeniorkom.at betreuten die SchülerInnen der3AS im November des vergangenen Jahres.„Einfach kommunizieren: E-Mail, Skype & Co“,lautete der Titel, der an und für sich nichtsUngewöhnliches verspricht. Doch das Besonderewaren die TeilnehmerInnen der Veranstaltung.Für die zehn SchülerInnen galt es die modernenKommunikationsmittel SeniorInnen näher zubringen. „Der Hans lernt nun von Hänschen“,bringt es Gerhard Wengler auf den Punkt. AlsExpertengruppe erläuterten die SchülerInnenTipps und Tricks in der Anwendung von E-Mail &Co. Die SeniorInnen waren angesichts dieserFülle an „Wissen und Höflichkeit“ von Seite derSchülerInnen begeistert.www.seniorkom.atVBS Augarten (5), HGM, VectorStock/L_amicaDer Krieg als MuseumsstückIm Oktober statteten die beiden Klassen demHeeresgeschichtlichen Museum einen Besuchab. Die SchülerInnen der 2AS und 2DS warensowohl vom prächtigen Äußeren desGebäudes, als auch vom darin Gebotenenangetan. Nachhaltigen Eindruck hinterließ vorallem das Fahrzeug in dem Thronfolger FranzFerdinand ermordet wurde. Aber auch dieExponate aus Afrika und China wurdeneingehend begutachtet. Fazit der SchülerInnen:„Geschichtsunterricht zum Angreifen.“www.hgm.or.at#1/13 Vienna Business Times 17


aus der schulemödlingFür mehrFairnessVorbildliches Engagementan der Vienna BusinessSchool: Die VBS Mödlingsetzt auf Fairtrade undmacht aus ihren SchülerInnenbereits jetzt ExpertInnenfür eine künftiggerechtere Wirtschaft.Um fairen Handel, bessere Arbeitsbedingungen undStrategien zur Armutsbekämpfung geht es unter anderem,wenn der Begriff „Fair Trade“ fällt. Die dahinterstehende Visionist die Schaffung einer Welt, in der alle Kleinbauernfamilienund PlantagenarbeiterInnen in Entwicklungsländernnachhaltig ein sicheres Leben führen können. Als eine jenerösterreichischen Stadtgemeinden, die den Titel „Fairtrade-Gemeinde“ trägt, setzt sich Mödling aktiv für eben diesengerechten Handel ein. Dabei geht es um eine hochanständigeSache, über die auch bereits SchülerInnen im jungen Alterinformiert werden sollten. Neben ersten theoretischenAnnäherungen in den Fächern Geografie und Betriebswirtschaftslehre,nahmen die Klassen der 1. und 2. HAK Plusdeshalb an einem Workshop der Organisation „Südwind“ teil,um sich intensiv mit dem Thema zu befassen und sich aufdiesem Gebiet weiterzubilden. Die VBS Mödling will so bereitsmöglichst früh Bewusstsein für eine gerechte Arbeitsvision derZukunft schaffen, um das vermittelte Wissen über sämtlicheSchuljahre hinweg stets weiter zu pflegen und kontinuierlichzu schärfen.www.suedwind-noesued.atwww.fairtrade.atTag der offenen TürEin Tag voll guter TatenOutdoor-Tage in der SteiermarkIm November öffnete die VBS Mödling ihreTüren, um Einblick in das vielfältige Programmihrer Schule zu gewähren. Die Gäste wurdendurch das neu gestaltete Schulhaus geführt,Matura-Projekte gezeigt und theoretischesWissen unter Beweis gestellt. Auf besondereBegeisterung stieß die Übungsfirmen-Präsentation,wo die SchülerInnen mit ihren Praxis-Skillsauftrumpften – und letzte unschlüssigeNeuanwärterInnen für die VBS überzeugenkonnten.www.moedling.vbs.ac.atIm Juni des Vorjahres organisierte die 3PK einSozialprojekt, bei dem alle teilnehmendenSchülerInnen halfen, sämtlichen Besitz derBewohnerInnen des Pflegeheims Mödling vomalten in ein neues Gebäude zu übersiedeln.Damit wurde nicht nur das Personal des Heimsin der Organisation des Umzugs unterstützt undden einzelnen BewohnerInnen besondersgeholfen, auch die Jugendlichen nahmen andiesem Tag viele, wertvolle Erfahrungen imUmgang mit älteren Menschen mit.www.lph-moedling.atDie Stärkung der Klassengemeinschaft undder gemeinsamen Kommunikation standenim Mittelpunkt, als die SchülerInnen der 2BSvergangenes Jahr ihre Koffer packten undzwei Outdoor-Tage im Roseggerhaus auf derPretulalpe verbrachten. UnterschiedlichsteTeam- und Partnerübungen machten nichtnur jede Menge Spaß, sondern schweißtendie Klasse zudem noch enger zusammen. Eingelungenes Event, das nicht nur Spaß brachte,sondern auch soziale Kompetenzen förderte.www.moedling.vbs.ac.atFair Trade, VBS Mödling (3)18 Vienna Business Times #1/13


Tolle Leistung bei der ÜbungsfirmenmesseBei der internationalen Übungsfirmenmesse in Luxemburg rührten dieMitarbeiterInnen der „BluEmen Kunstblumenhandels GesmbH“ dieWerbetrommel für ihre Geschäftsidee, knüpften fleißig Kontakte undverkauften ihre Produkte. Das Highlight eines harten, aber erfolgreichenArbeitstages war ohne Zweifel die Ernennung der VBS zum „Best ForeignStand“ durch eine Fachjury. Einen erholsamen Ausklang fanden dieengagierten Jugendlichen und ihre Professoren Mag. Engelmeier undMMag. Bauer danach bei Besuchen der European Investment Bank, desBankmuseums und bei entspannenden Stadtbesichtigungen.UnternehmerInnen für ein JahrIm Rahmen des internationalen Programms„JUNIOR Company“ riefen SchülerInnen der 3K+die Firmen „NESCAPS Junior Company“ und„CUPPA Junior Company“ ins Leben.Sie entwarfen Verkaufsstrategien, arbeiteten einSchuljahr lang an der Herstellung und Vermarktungihrer smarten Produkte – und verkauftendiese dann an SchülerInnen und LehrerInnender VBS. Herzlichen Glückwunsch zu diesemgroßen Erfolg!mödlingaus der schulewww.act.atwww.facebook.com/ViennaBusinessSchoolwww.moedling.vbs.ac.atSocial RecruitingLassen Sie Ihr soziales Netzwerk fürsich arbeiten und entdecken Sie IhreKarrieremöglichkeitenVBS Mödling (2), VectorStock/L_amicaBeKnown TM ist die neue Facebook-Anwendung vonMonster für berufliche Kontakte. BeKnown ermöglichtes Ihnen Ihre privaten Facebook-Kontakte von dengeschäftlichen Kontakten zu trennen und einfach übereine Plattform zu managen. Nutzen Sie auch die komplettintegrierte Jobsuche von monster.at und folgen SieUnternehmen um über aktuelle Jobangebote auf demlaufenden zu bleiben. Knüpfen Sie jetzt Ihr persönlichesKarriere-Netzwerk auf Facebook-verfügbar in 35 Ländernund 19 Sprachen.Kostenlos anmelden: apps.facebook.com/beknownvon#1/13 Vienna Business Times 19


Vienna Business Schoolmeets Ringstrassen-GalerienVielversprechende Kooperation im Jubiläumsjahr 2013die vienna Business School legte schon immergroßen Wert darauf, Synergien erfolgreich zunutzen. die besten Beispiele dafür sind die zahlreichenSchulprojekte mit Unternehmen sowiedie vielen events, die nur durch starke Zusammenarbeitmit Partnerinnen aus der Wirtschaftmöglich sind. das Jahr 2013 bringt nun eineneue Kooperation mit den renommierten Wienerringstrassen-Galerien und ihrer dachmarke.die ringstrassen-Galerien sind seit punktgenau20 Jahren Bestandteil der ekazent immobilienManagement GmbH, Österreichs führendementwickler, errichter und Manager von Handelsimmobilien.So steht, um ein Beispiel zu nennen,das einkaufszentrum Simmering seit Jahrzehntenim Management von ekazent. Frisch hinzugekommensind die eben erst eröffneten einkaufszentrenG3 Shopping resort Gerasdorfund Wien Mitte - the Mall. insgesamt betreutdas Unternehmen 35 objekte und deren rund1.000 Mieterinnen.durch die Kooperation der vienna BusinessSchool mit diesem breit vernetzten Unternehmenbieten sich den Schülerinnen viele spannendeMöglichkeiten:• Die Very Best-Messe der Vienna BusinessSchool findet am 15.2. in den Ringstrassen-Galerien statt• 2 Trainee-Plätze im Event-Team des Ringstrassen-Galeriendesigner Awards 2013unter der leitung von elvyra Geyer• Ferialjobs für Vienna Business School-Schülerinnenbei ekazent und deren Mieterinnen• Ekazent-Expertinnen und –Experten stellenihr Know-how für Schulprojekte zur verfügung.damit unterstreicht ekazent erneut seinen mehrals 50-jährigen Weg als innovatives Unternehmen.Mit dieser Zusammenarbeit wird ein wichtigerSchritt in Sachen Modern recruiting gesetztund die seit Jahren erfolgreiche Funktion alsAnbieter von Ausbildungs- und Servicewerkzeugenfür seine Mieterinnen fortgesetzt.AdvertoriAl


Ringstrassen-GalerienVienna Shopping Cultureest. 1993Seit exakt 20 Jahren steht der Name Ringstrassen-Galerienfür Einkaufskultur auf höchstem Niveau.Ein Renomée, das sowohl bei Wiener Publikum, als auch bei internationalenGästen unserer Stadt in den vergangenen beiden Jahrzehntenerreicht wurde. Dafür verantwortlich sind vor allem die Geschäftsbetreiber,die gemeinsam mit dem Centermanagement laufend amErfolg der Ringstrassen­Galerien feilen. Mehr als zwei Drittel derGeschäfte sind bereits seit dem Tag der Eröffnung des Hauses, imJahre 1993, fixer Bestandteil dieser einzigartigen Shopping-Locationam Kärntner Ring und haben das Image der Ringstrassen­Galerienentscheidend mitgeprägt.Wichtige Säule der Markenbildung ist dabei ein extravagantes undfrisches Event-Marketing. Vom Life Ball-Kick Off, dem Fest der Farbenmit Ernst Fuchs & Arik Brauer über ein „Ambros singt Waits“-Konzert,Britische Wochen bis hin zum Besuch von Claudia Schiffer oder denAstronauten der Apollo-Mission – 20 Jahre Eventgeschehen, geprägtvon Höhepunkten und Treffpunkten für Besucher des Hauses.Besonderes Highlight in diesem Jahr ist ein kleines Jubiläum im großenJubiläumsjahr. Denn der Ringstrassen-Galerien Designer-Award wirdheuer 10 Jahre alt und zeichnet auch diesmal wieder herausragendenModenachwuchs aus.Kärntner Ring 5 – 7 1010 Wien www.ringstrassengalerien.at


Die Sache mit derVerantwortungDen Public Relations eilt ein schlechter Ruf voraus. Doch müssen wir unswirklich vor professioneller Kommunikation in Acht nehmen? Welche Charakteristikendas PR-System ausmacht, und welche Gefahren die Branche wirklichin sich birgt, erörterte Vienna Business Times im Gespräch mit ChristianKollmann, Agenturinhaber und Mitglied des PR-Ethik-Rats.Wenn der Begriff „PR“ fällt, haben wirbestimmte Arbeitsabläufe vor Augen: Eswird viel telefoniert, Informationausgetauscht, diskutiert und vor allemversucht, einen Ist-Zustand in einenSoll-Zustand zu verwandeln. Die PublicRelations definieren sich – als Bestandteilder Auftragskommunikation – alsinteressengeleitete Kommunikation. Indiesem Zusammenhang geht es auchimmer um Beeinflussung.Diese hat ihren Ursprung in Personen,enthält stets eine Absicht, ist zielgerichtet,möchte Meinungen verändern undbei anderen einen Einstellungswandel inBewegung bringen. Zentrale Ziele der PRsind demnach die Veränderung vonbestehendem Wissen, von Meinungenund Einstellungen und dem Verhalten.Im Vordergrund steht dabei dasInformieren. „Wir bereiten Informationauf und stellen damit Entscheidungshilfenzur Verfügung. Die Stärken der PRliegen nicht im Verkaufen, sondern in derhergestellten Dialogmöglichkeitzwischen Sender und Empfänger“, soChristian Kollmann zur Aufgabe vonPR-Profis.So verfolgen zum Beispiel UnternehmenInteressen, für welche die PR in derÖffentlichkeit Aufmerksamkeit erzeugensoll. Sobald diese Basis geschaffen ist,geht es darum, Vor- und Nachteile desjeweiligen Angebots aufzuzeigen und imSinne des Auftraggebers zu argumentieren.Wer der Legitimität dieserVerfechtung in eigener Sache misstrauischgegenübersteht, den können wirberuhigen.Denn die PR ist nicht – wie oftmalsfälschlich befürchtet – grundsätzlich„böse“. Und auch kein naiv-gutmütigesLämmchen. Aber fair, sofern sie seriösund professionell ist. „Nur, wenn jederseinen Teil der Abmachung einhält undverantwortungsbewusst ausführt, habenwir es mit einem hochanständigenSystem zu tun“, so Christian Kollmann.Dazu wollen wir drei wesentliche Pfeilerdes PR-Systems und ihre Aufgabenetwas näher beleuchten.22 Vienna Business Times #1/13


Erstens, die Public Relations selbst.„Solange sich die PR klar zu erkennengibt, bewegt sich alles im grünenBereich. Der Absender und die Quelleder geteilten Information müssenerkenntlich sein“, meint Kollmann auf dieFrage nach den grundsätzlichenGefahren. Die PR muss keineswegsmeinungsneutral sein. Das kann sie garnicht sein, sonst wäre sie umsonst. Wassie jedoch zwingend sein muss, ist fair.Ehrlich. Klar identifizierbar.Sie soll nicht in die Irre führen oderrufschädigend sein. Sie verfolgt legitimeZiele, die eine besondere gesellschaftlicheVerantwortung mit sich bringen.– So soll es in der Diskussion gar nichtdarum gehen, ob es gut oder schlecht ist,eine Zielgruppe von einem Unternehmen,einer Institution, einer Person odereiner Sache überzeugen zu wollen.Zweitens, die Medienschaffenden. Diezweite Verantwortungspflicht haben dieMedien selbst. Als Gatekeeper, sogenannteSchleusenwärter der Information,haben sich Journalisten dazu verpflichtet,Inhalte möglichst objektiv zuselektieren und ihrer Leserschaft eineausgewogene mediale Grundlage zupräsentieren.Auf die Frage, wo die Public Relationsbesonders mit der Ethik in Konfliktgeraten kann, meint Christian Kollmann:„Natürlich kann Kommunikation insensiblen Bereichen mit ethischenGrundprinzipen kollidieren. Eineindeutiger Konflikt entsteht dann, wennes zu einer bewusst verharmlosendenDarstellung von möglichen negativenAuswirkungen oder dem Ausklammernvon Hinweisen dazu kommt.“Darüber hinaus haben sich die Medieneinem verantwortungsvollen Medienkonsum“,so Kollmann. „Die Eigenverantwortlichkeitder Empfänger soll und darfnicht ausgeklammert werden. Nur, weilzum Beispiel für das Rauchen geworbenwird, muss noch lange nicht gerauchtwerden. Die PR stellt lediglich Informationzur Verfügung, über deren Wirkungauf einen selbst man letztendlich aucheigenständig entscheiden muss.“Kollmann weist hier vor allem auf einenBildungsansatz hin, der die Vermittlungeines Fähigkeiten-Sets fokussiert, das unsbeibringt, Medieninhalte korrekt zuschaffen, zu analysieren und zubeurteilen. „Das ist eine demokratiepolitischeAufgabe, die es sich zum Zielmachen sollte, den Rezipienten dieAugen zu öffnen, um nicht kritiklos anMedienberichterstattung heranzugehen.Die Konsumenten haben das Recht beidepr & ethikkommunikation„Gute PR ist sich ihrerVerantwortung bewusst.“Christian Kollmann, Mitglied des PR-Ethik-Rats undGeschäftsführer „communication matters“iStockphoto.com/WilshireImages, privat, Orange Press VerlagSondern um die Gewährleistung vonTransparenz beim Versuch der Meinungsbildung.„Gefährlich wird es erstdann, wenn Organe der PR es verabsäumen,sich klar zu erkennen zu geben undversteckt Informationen zu verbreiten“,ergänzt Kollmann dazu.Bei der PR geht es somit nicht nur umdie schnellst- und bestmöglicheErreichung bestimmter Ziele, sondernvor allem um die Einhaltung ethischerGrundsätze, die jeder in den Ehrenkodizesder PR-Branche nachlesen kann.Professionelle PR-Fachleute sind sich derWirkung ihrer Kommunikationsinstrumentedurchaus bewusst – und auch desverantwortungsvollen Umgangs damit.Sobald diese Instrumente jedochirgendeinen Schaden verursachen,verfehlt ein Teil des Systems seineAufgabe.an eigene Regeln zu halten, zum Beispielan das Mediengesetz. Wird demnach einredaktioneller Beitrag in einem Mediumbezahlt, so ist das noch lange keine„Schandtat“. Wird es jedoch unterlassen,diese Einschaltung deutlich und korrektzu kennzeichnen, handelt es sich umeine Verschleierung von Tatsachen – undim schlimmsten Fall droht eineVerwaltungsstrafe.Drittens, die Medienrezipienten. DieAufgabe der PR ist es, fair, anständig undtransparent mit ihren Inhalten umzugehen.Die Medien prüfen diese nocheinmal und entscheiden über die Art undWeise ihrer Verbreitung. Doch auch dieRezipienten müssen ihren Teil zumBestehen des Systems beitragen. „Wirsprechen hier von der Selbstverantwortungder Medienrezipienten, und vonSeiten kennenzulernen, aber sie müssendiese erst selbst erkennen.“www.prethikrat.atPropaganda. Die Kunstder Public Relations.Von Edward Bernays imOrange Press Verlag.ISBN 978-3-936086-35-5Der „Vater der Public Relations“ erklärt,wie man Konsumwünsche weckt, subtilunpopuläre Ideen durchsetzt – und warumes manchmal legitim und notwendig ist,die Meinung der Massen zu steuern.#1/13 Vienna Business Times 23


feiernbeim raiffeisen clubist immer was losFlottes imDreiergespann2. Jung- und Altpunks fiebern dem Ende des MonatsJuni entgegen. Die Ärzte ordinieren und bringennamhafte Assistenten mit – wie etwa NOFX.3. Kleiner BruderVor wenigen Jahren noch als derkleine Bruder von Paul Kalkbrennervielerorts belächelt, hat sich FritzKalkbrenner mit seinem zweitenAlbum „Sick Travellin’“ seine eigeneNische geschaffen. Die Emanzipationist gelungen. Wenigertechnolastig als die Werke desBruders, gilt es nun den Longplayerlive vorzustellen. Fritz Kalkbrennerschaut mit seiner Live-Show in derWiener Arena vorbei.www.fritzkalkbrenner.de15.02.13., Arena, Wien, 19 UhrSich auf den Schulschluss zufreuen, ist gut. Doch angesichtsdessen, was heuer am 29. Juni in derWiener Krieau steigt, verdreifachtsich die Vorfreude. Die Ärzte werdendas süße Nichtstun des kommendenSommers entsprechend einläutenund in gewohnter Souveränität dasPublikum auf seine Textsicherheittesten. Doch was wäre ein Schulschlussohne Freunde? Davon habendie Berliner einige im Schlepptau. Siehören zum einen auf den NamenNOFX und sind die Helden deskalifornischen Fun-Punks. Und auchdie Donots werden gehörig lärmen.www.bademeister.com29.06.13, Krieau, Wien, 16 UhrEwig jungeAltpunks1. Sie sind der Inbegriff der Punkwelle der frühen1990er Jahre und längst die erfolgreichsten Vertreterihres Faches: Green Day kommen nach Wien.Totgesagte leben länger. Kurznach der Jahrtausendwende sah esbei Green Day vermehrt düster aus.Interne Konflikte standen amTagesplan. Ein kreatives Weiterkommenwar nicht in Aussicht. DieDifferenzen schienen unüberwindbar.Dem voraus ging eine Karriere,wie sie im Punk-Fach nur selten zufinden ist. Ab Ende der AchtzigerJahre erspielte sich Green Dayeinen guten Ruf in der internationalenPunkszene. Dafür sorgtennicht zuletzt die vielen Live-Showsdes Trios rund um Billie JoeArmstrong. Dabei waren dieMitglieder bei der Gründung derBand zarte 15 Jahre alt. Als dieBand im Jahr 1994 ihren drittenLongplayer „Dookie“ veröffentlichte,verlief die Sache mit der Karriererasant. Erstmalig unterstützt voneiner großen Plattenfirma, gerietenSongs wie „Basket Case“ und „WhenI Come Around“ zu Hits. Den Restbesorgte MTV. Die Jungpunksmutierten zu Weltstars. Kaum einJugendzimmer ohne Green Day-Poster. Bis zur Jahrtausendwendefolgte Album um Album sowie Tourauf Tour. Bis die Band an einemPunkt angelangt war, an demnichts mehr ging. Doch anstatt sichaufzulösen, zog sich das Trio anden eigenen Haaren aus dem Dreck– inklusive Therapiesitzungen. Wasdann im Jahr 2004 nach mehrjährigerAlbumpause folgte, war nichtsweniger als ein Paukenschlag. Mitdem Album „American Idiot“, dasdie Amtszeit des damaligenPräsidenten George W. Bushkritisch reflektierte, erlangtenGreen Day alte Stärke. Und siewaren erfolgreicher als jemalszuvor. Das hält bis heute an. Wiegut Green Day sind, ist am 29. Maiin der Wiener Krieau zu überprüfen.Als Headliner eines eintätigenFestivals inmitten des WienerPraters spielen die mittlerweile zuAltpunks gewordenen einOpen-Air-Konzert. Wer Green Dayeinst am Nova Rock gesehen hat,weiß, dass mit einer mittelgroßenMaterialschlacht zu rechnen ist.www.greenday.com29.05.13, Krieau, Wien, 19 UhrGewinnspiel1 x 2 Tickets für das Konzert vonAlicia Keys zu gewinnen!Beantworte folgende Frage:Für welchen Kinohit hat Alicia Keys gemeinsammit Jack White den Titelsong produziert?E-Mail bis 01.03. (Name und Telefonnummer nichtvergessen!) an marketing@kaufmannschaft.com4. Böser BubeAuch wenn er laufend signalisiert,dass er es nun ruhiger angehenmöchte, ist Meister Bushidodennoch immer für ein kleinesSkandälchen zu haben. Derselbsternannte böse Bube desDeutsch-Rap werkelt aber nicht nuran außermusikalischen Schlagzeilen.Jetzt geht es auf große Tour, umdas aktuelle Album „AMYF“vorzustellen. Dafür ist in Wien fürEnde April der Gasometerreserviert.www.kingbushido.tv21.04.13., Gasometer, Wien, 19 Uhr5. Gefönte JungsDie Fönwelle sitzt, die Gitarrensind gepackt und damit steht dergefühlten 1347. Tournee von BonJovi nichts mehr im Wege. DieSchwergewichte des Stadionrockskommen Mitte Mai über die WienerKrieau, um ihre Hits unter freiemHimmel darzubringen. Auch wenndie treuen Fans wegen den großenKlassikern à la „Livin’ On A Prayer“hinpilgern und mitsingen werden:Das neue Album steht bereits inden Läden.www.bonjovi.com17.05.13, Krieau, Wien, 16.30 Uhr6. Ungekrönte KöniginWer Soul und R‘n‘B sagt, mussauch Alicia Keys sagen. Die wohlherausragendste Künstlerin, die dasGenre in den vergangenen zehnJahren zu Tage förderte, gibt im Junieines ihrer leider etwas rarenLive-Gastspiele. Die Ausnahmekünstlerinkommt in die WienerStadthalle, um eindrücklich zudemonstrieren, dass sie vomlandläufigen Casting-Show-GehopseWelten gefühlte Lichtjahreentfernt ist.www.aliciakeys.com13.06.13., Stadthalle, Wien, 19.30 Uhr24 Vienna Business Times #1/13


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich +++ http://raiffeisen.oeticket.com/noe-wien/ ++++++ Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder +++123PR-Fotos, Eddy Kruse, Alicia Keys6522.-24.02.13, Masters Of Dirt, StadthalleWien. Wilde Motorrad-Action versprichtMasters Of Dirt. Nicht nachmachen!31.05.-02.06.13, Beatpatrol, St. Pölten.Die schweren Beats gehören mittlerweilezu St. Pölten wie der Domplatz und dasLandhaus.14.-16.06.13, Nova Rock, Nickelsdorf.Das härteste Rockfestival des Landeskann neben Rammstein auf weitere Weltstarsder Stromgitarre verweisen: Kiss.20.10. & 27.10.13., The Boss Hoss, Linz &Wien. Die falschen Cowboys verwandelndie Tips Arena Linz und die WienerStadthalle in ein Wild West Szenario.Infos unter: www.raiffeisenclub.at/eventsWas noch KOMMTvorschau#1/13 Vienna Business Times 25


schöne dingenachshoppenAUS-TAUSCHWAREInformation kann heute auf unterschiedlichste Art undWeise immer und überall geteilt werden. Der dadurchkommunizierte Inhalt scheint oft so wichtig, dass er laufendnotiert, diskutiert oder weiterverbreitet werden muss.Ein Kinderspiel für diese Gadgets …1. Smarter AlleskönnerBloßes Telefonieren war mittlerweile schonvorgestern. Denn mit dem „Xperia Z“ schicktSony Mobile Communications sein neuesZugpferd ins Rennen. Und dank gestochenscharfem 12,7 cm Full-HD-Reality-Display,ultraschnellem 1,5 GHz-Quad-Core-Prozessor <E, einer brillanten 13 Megapixel-Kamera undeinem robusten Gehäuse ist es nicht nur aufdem neuesten Stand der Smartphone-Technologie– sondern seiner Konkurrenz damit auchnoch um Längen voraus.1www.sony.at23 42. Heiße Tasse3. Wand-elbarer Organizer4. Umfunktionierte IkoneBeim klassischen Kaffeetratsch werden ofterholsamere Themen als die Weltwirtschaftskriseoder Aktienkurse besprochen, aberdennoch viele Früchte tragende Ideen insLeben gerufen. Mit der „Sarjaton“-Kollektiondes finnischen Traditionshauses Iittala lassensich die inspirierende Koffein-Ration undandere Getränke in erstklassig verarbeiteterKeramik, beruhigenden Farben und schlichtemDesign servieren.Die italienische Designschmiede Alessi hat sichmit den kreativen Köpfen der École cantonaled’art de Lausanne zusammengetan, um praktisch-elegantesBürozubehör wie den „Fierzo“ zukreieren. Die vielseitig verwendbare Tischablageaus Buchenholz kann als Behälter für Stifte undkleinere Objekte, aber auch als Halter für wichtigeNotizzettel genutzt werden – und schafftdamit ein besonders übersichtliches Arbeitsumfeld.Der erste BiC „Cristal“-Kugelschreiber kam1950 auf den Markt. Seitdem hatte ihn wohlkaum jemand noch nicht in der Hand.Da scheint es nur angemessen, dem Klassikerunter den qualitativ hochwertigen Discount-Kritzlern gebührend Tribut zollen zu wollen: mitseinem „Pen Lid“ in den Farben Rot, Blau undSchwarz interpretierte j-me das legendäreKuli-Design neu, und machte einen stabilenStiftehalter aus Kunststoff daraus.www.iittala.comwww.alessi.comwww.j-me.co.ukHersteller26 Vienna Business Times #1/13


PINKAKTUELLES ALBUM: THE TRUTH ABOUT LOVE

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