pdf, 55 KB - Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung

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Die Praxisanteile in der Lehramtsausbildungan der Universität Rostock –Möglichkeiten und Grenzen im Kontext des neuenLehrerbildungsgesetzesEmpfehlungen aus dem Arbeitskreis „Theorie-Praxis-Verhältnis“Mitwirkende:aus der Philosophischen Fakultät:Dr. Martina Fiedler (Institut für Schulpädagogik)Dr. Gabriele Garbe (Institut für Anglistik/Amerikanistik)Dr. Bernd Heilmann (Institut für Sonderpäd. Entwicklungsförderung /Rehabilitation)Christian Klager (Institut für Philosophie)Dr. Karin Körber (Institut für Sportwissenschaften)Rike Pahnke (Institut für Sportwissenschaften)Katrin Philipp (Institut für Germanistik)Tino Strempel (Historisches Institut)Dr. Elke Wachwitz (Institut für Germanistik)aus der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät:Dr. Heidi Reinholz (Institut für Physik)VorbemerkungenIn dem zurzeit in der Erarbeitung befindlichen neuen Lehrerbildungsgesetz fürMecklenburg-Vorpommern ist vorgesehen, die Praxisanteile in der Ausbildung derzukünftigen Lehrerinnen und Lehrer zu erhöhen. Die folgenden Ausführungenverstehen sich als Anregung für die im Ministerium in Schwerin zuständigeArbeitsgruppe, die mit der Ausarbeitung dieses Gesetzes befasst ist.Dabei möchte der dem Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung an derUniversität Rostock (ZLB) zugeordnete Arbeitskreis „Theorie-Praxis-Verhältnis“ausgehend von der derzeitigen Situation auf Konsequenzen aufmerksam machen,die mit einer solchen Veränderung der Ausbildungsanteile verknüpft sind. ErsteVorschläge zur Verbesserung der jetzigen Situation an der Universität Rostock undzur Umsetzung der zu erwartenden Anforderungen sollen den Ausgangspunkt fürweitere Diskussionen der an der Lehrerbildung beteiligten Kolleginnen und Kollegenbilden.


Fach in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern bereitgestellt werden.Das bedeutet, dass in den 22 Fächern in jedem Semester für etwa 450-550Studierende geeignete Ausbildungsschulen gefunden werden müssen.Dementsprechend problematisch gestaltet sich die Gewinnung von Schulen für dieSPÜ. Durch die derzeitigen schwierigen Bedingungen an den Schulen(Lehrerpersonalkonzept) und die sich ständig reduzierende Zahl der Schulstandortewird es für die Dozenten der Universität immer schwieriger, für alle Studierendenausreichend Plätze zur Verfügung zu stellen. Die „Selbstsuche“ der Dozentinnen undDozenten gestaltet sich deshalb zunehmend zeitaufwändiger.2.2 Konsequenzen und VorschlägeWenn im neuen Lehrerausbildungsgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommerndie Praxisanteile erhöht werden sollen, ist unbedingt mitzudenken, wie das in denSchulen umsetzbar ist. Die Betreuung der Studierenden in den SPÜ, denOrientierungs- und Hauptpraktika sowie im Referendariat ist für die Lehrerinnen undLehrer mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden. Schon jetzt stoßen vieleSchulen in und um Rostock an ihre Grenzen und die Kapazitäten für die Aufnahmevon Studierenden sind ausgereizt.Hilfreich wären aus der Sicht der Arbeitsgruppe: Kooperationsvereinbarungen zwischen der Universität und den Schulen, indenen u. a. Betreuungsleistungen definiert werden Absprachen mit dem Schulamt, welches ggf. Festlegungen treffen muss,wie viele Studierende die Schulen aufnehmen müssen Vergütung bzw. Stundenabminderung für Lehrer an den Schulen, die in dieBetreuung von Studierenden eingebunden sind, um einen Anreiz zuschaffen Weiterbildungsangebote durch die Universität für diese Lehrkräfte zurUnterstützung der Arbeit und als Gegenleistung für die Bereitschaft derZusammenarbeit Stärkere Einbindung der Studierenden in die Unterstützung vonschulischen Aktivitäten.Überlegungen könnten auch dahin gehen, ob die Suche nach SPÜ-Plätzen weiter inder Verantwortung der einzelnen Institute verbleibt. Ähnlich wie für die Praktika dasPraktikumsbüro könnte auch für die SPÜ eine solche fächerübergreifendeEinrichtung geschaffen werden, die diese Aktivitäten koordiniert.3. Betreuung der AusbildungZu einer angemessenen Betreuung der Praktika und der SPÜ gehören, so der Standdes bundesweiten und internationalen Diskurses, eine intensive, fachlichabgestimmte Vorbereitung, eine Begleitung während der Praxisphase und eineentsprechende wissenschaftliche Nachbereitung/Reflexion.3.1. Vorbereitung


3.1.1 Aktueller StandSozialpraktikumZurzeit gehen die Studierenden der Universität Rostock ohne spezielle Vorbereitungin dieses Praktikum. Sie erhalten im Praktikumsbüro ein Informationsblatt mit denZielen und Aufgaben dieses Praktikums und die Mitarbeiterinnen des Büros und diePraktikumsbeauftragte stehen bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.OrientierungspraktikumDie Vorbereitung auf das Praktikum obliegt ausschließlich derPraktikumsbeauftragten. Etwa 35 - 40% der Studierenden, das sind ca. 65Studierende pro Semester, nehmen an einer Semesterbegleitenden Veranstaltungzur Vorbereitung auf das Praktikum im Umfang von 2 SWS teil. Diese wird imRahmen des Pädagogikstudiums im Modul II einführend angeboten.Für die verbleibenden ca. 75 Studierenden ist die Teilnahme an einer einmaligenzweistündigen Veranstaltung verpflichtend, die auf Ziele und Aufgaben desPraktikums aufmerksam macht.Weiterhin erhalten die Studierenden im Praktikumsbüro ein Informationsblatt mit denZielen und Aufgaben dieses Praktikums und die Mitarbeiterinnen des Büros sowiedie Praktikumsbeauftragte stehen bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.HauptpraktikumDie Vorbereitung auf das Hauptpraktikum erfolgt in den Fachdidaktiken der jeweiligenFächer im Rahmen der fachdidaktischen Ausbildung. Wer dieses Praktikumabsolvieren möchte, muss den Nachweis erbringen, die Anforderungen derFachdidaktik einschließlich der SPÜ erfolgreich absolviert zu haben.Weiterhin erhalten die Studierenden im Praktikumsbüro ein Informationsblatt mit denZielen und Aufgaben dieses Praktikums. Die Tutoren in den jeweiligen Fächernkonkretisieren die allgemeinen Vorgaben und stehen bei Fragen als Ansprechpartnerzur Verfügung. Eine spezielle Vorbereitungsveranstaltung wie beimOrientierungspraktikum wird nicht angeboten.Schulpraktische ÜbungenDie Vorbereitung erfolgt in den obligatorischen Veranstaltungen der jeweiligenFachdidaktiken. Die SPÜ-Gruppen werden in einer speziellen einmaligenVeranstaltung bzw. während der ersten SPÜ-Veranstaltung eingewiesen und nocheinmal mit den Zielen, Aufgaben und Anforderungen vertraut gemacht.3.1.2 Konsequenzen und VorschlägePraktikaVor allem die Vorbereitung auf das Sozialpraktikum und das Orientierungspraktikum(für die Studierenden, die nicht an der semesterbegleitenden Lehrveranstaltungteilnehmen) ist aus der Sicht der Arbeitsgruppe verbesserungswürdig.Um die Studierenden auf das Orientierungspraktikum angemessen vorzubereiten,müsste bei der Erarbeitung der Modularisierung des Lehramtsstudiums im FachSchulpädagogik sichergestellt werden, dass für alle Studierenden einesemesterbegleitende Veranstaltung zur Vorbereitung auf das Orientierungspraktikumvorgesehen wird. Dies ist umso erforderlicher, weil die Studierenden, die diesesPraktikum absolvieren, zum großen Teil am Anfang ihres Fachstudiums stehen. Indieses Veranstaltungsangebot könnte auch die Vorbereitung auf das Sozialpraktikum


integriert werden. Geklärt werden müsste dann allerdings die mit der Umsetzungverbundene Frage der personellen Ressourcen.Zur Vorbereitung auf das Hauptpraktikum könnten von der Universitätfächerübergreifende Festlegungen getroffen werden, wie in den fachdidaktischenVeranstaltungen auf die Anforderungen des Hauptpraktikums aufmerksam gemachtwird.Schulpraktische ÜbungenDie Vorbereitung der Studierenden auf die SPÜ befindet sich mit den inhaltlichenAngeboten in den fachdidaktischen Lehrveranstaltungen auf einem angemessenenNiveau.3.2. Begleitung und Nachbereitung3.2.1 Aktueller StandSozial- und OrientierungspraktikumEine Hospitation während des Praktikums erfolgt nicht. Lediglich bei Problemen inden Einrichtungen wird die Hilfe des Praktikumsbüros in Anspruch genommen. ZurDokumentation des Praktikums und der persönlichen Reflexion erstellen dieStudierenden einen Praktikumsbericht. Dieser wird von der Praktikumsbeauftragtenfür das Lehramtsstudium bzw. von den Kollegen der Grundschulpädagogik (für dasOrientierungspraktikum an Grundschulen) gelesen und bewertet. EineNachbereitung/Auswertung in einer gesonderten Lehrveranstaltung erfolgt nicht.HauptpraktikumDie Praktikumsbegleitung erfolgt in den Hauptpraktika über die Tutoren derjeweiligen Fächer. Diese sind auch für die Studierenden die Ansprechpartner, wennes zu inhaltlichen Fragen und Problemen während des Praktikums kommt. Auf Grundder großen Studentenzahlen sind Praxisbesuche von Seiten der Universität für diePraktika die Ausnahme. In einem Praktikumsbericht werten die Studierenden ihreeigenen Unterrichtsversuche aus und stellen die Ergebnisse ihrerUnterrichtsbeobachtungen vor. Die jeweiligen Tutoren aus den Fachdidaktiken lesenund kommentieren diese Berichte. Eine Auswertung/Nachbereitung in einergesonderten Lehrveranstaltung erfolgt nicht.Schulpraktische ÜbungenDie Studierenden werden während der SPÜ von Lehrkräften der Universität bzw.Lehrbeauftragten begleitet. Damit ist die Betreuung und Auswertung gesichert.3.2.2 Konsequenzen und VorschlägePraktikaZu verbessern ist vor allem die Betreuung der Studierenden in den Hauptpraktika.Diese wird fast ausschließlich von den Lehrern vor Ort gewährleistet. DassStudierende selten von den Tutoren der Universität aufgesucht werden, ist einerseitsden hohen Studentenzahlen und andererseits der mangelnden personellenAusstattung in den Fachdidaktiken geschuldet. Wünschenswert wäre mindestens einPraktikumsbesuch pro Praktikum seitens der Universität.Um die Situation zu verändern, werden vor allem folgende Möglichkeiten gesehen: Verbesserung der personellen Ausstattung der Fachdidaktiken durchMitarbeiterstellen und Mittel für entsprechende Lehraufträge


Nutzung frei werdender Kapazitäten bei den Studienleitern, für den Fall,dass die zweite Phase der Lehrerausbildung verkürzt wird Absprachen zwischen den Lehrkräften der Universität und den Mentorenan den Schulen, um den wissenschaftlichen Charakter der Begleitung zusichern.Dass die Studierenden zu großen Teilen mit ihren Praktikumserlebnissen alleinegelassen werden, ist eine weitere, einer wissenschaftlichen Lehrerbildung unhaltbareSituation, die mit der Einführung des neuen Lehrerbildungsgesetzes verändertwerden muss. Bei der Erarbeitung/Festlegung der Schwerpunkte der zukünftigenPraxisausbildung muss daher neben der Vorbereitung auch die Nachbereitung derPraktika auf wissenschaftlichem Niveau ihren Platz finden.Folgende Ansätze könnten zur Anwendung kommen: Möglich wäre eine kombinierte Lehrveranstaltung, die sich sowohl mit derVorbereitung als auch mit der Nachbereitung von Praktika beschäftigt. Nach den Praktika könnte ein Gesprächsangebot für einenGedankenaustausch erfolgen. Für das Sozial- und Orientierungspraktikumsollte dies fächerübergreifend erfolgen, für das Hauptpraktikum in einerAuswertungsveranstaltung der jeweiligen Institute. Die Kolleginnen und Kollegen der Fächer könnten dazu aufgerufen werden,in ihren Lehrveranstaltungen die Studierenden verstärkt zurPraktikumsreflexion aufzufordern und daraus abgeleitete Fragestellungenaufzugreifen.Schulpraktische ÜbungenAuf Grund der großen Studierendenzahlen befinden sich in den SPÜ-Gruppenoftmals 6-7 Studierende. Wünschenswert wären Größen von 3-4 Studierenden.Diese Intensivierung der individuellen Betreuung ist notwendig, wenn ein optimalerLernerfolg bei den Studierenden sichergestellt werden soll. Außerdem sollten dieStudierenden ihre Praxiserfahrungen möglichst früh in ihrem Studienverlauf machenkönnen, um ihre Eignung für den Lehrerberuf kritisch hinterfragen zu können.Gegenwärtig ist es aus kapazitären Gründen für Studierende in der Regel frühestensab dem 6. Semester möglich, diese Lehrveranstaltung zu besuchen. In einigenFächern beginnt die fachdidaktische Ausbildung erst relativ spät im Studienverlauf(z.B. in der Physik im 6. Semester) und schließt damit frühe Praxiserfahrungenautomatisch aus.Die Betreuung in den SPÜ erfolgt einerseits über Lehrkräfte der Universität undandererseits über die Lehrer an den Schulen, die einen Lehrauftrag von derUniversität erhalten. Kritisch zu prüfen ist dabei das Verhältnis dieser beidenMöglichkeiten. So sollte die wissenschaftliche Fundierung und Durchführung generellin Verantwortung der Universität liegen. Nur in Ausnahmefällen sollten Lehraufträgean Lehrerinnen und Lehrer in enger Kooperation mit der Universität vergebenwerden. In der Konsequenz bedeutet das aber wiederum auch, dass die personelleAusstattung in den Fachdidaktiken verbessert werden muss.4. Zusammenfassende BemerkungenDer Arbeitskreis „Theorie-Praxis-Verhältnis“ begrüßt ausdrücklich die Absicht desMinisteriums, die Praxisanteile in der Lehrerausbildung in Mecklenburg-Vorpommern


zu erhöhen. Um den Anschluss an bundesweite und internationale Entwicklungherzustellen, genügt es allerdings nicht, lediglich die Quantitäten zu erhöhen.Weiterentwickelt werden muss auch die Qualität der Praxisanteile. Der Ausbau derpraktischen Ausbildung führt allerdings nur dann zu einer qualitativen Verbesserungdes Lehramtsstudiums, wenn sich auch die Rahmenbedingungen an den Schulenund der Universität verändern.Damit die wissenschaftliche Begleitung seitens der Universität auf einem denbundesweiten und internationalen Standards angemessenen Niveau gewährleistetwerden kann, ist es erforderlich, dass die an der Lehrerbildung beteiligten Instituteund Einrichtungen inhaltlich und organisatorisch zusammenarbeiten, umKompetenzen und Ressourcen zu bündeln und gemeinsam zu nutzen. Koordiniertwerden könnten diese Aktivitäten über das Zentrum für Lehrerbildung undBildungsforschung.Die im Positionspapier dargestellte Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitungdieser erhöhten Praxisanteile in den Praktika und SPÜ ist aber nur über eine erhöhtepersonelle Ausstattung vor allem in den Fachdidaktiken und derErziehungswissenschaft zu realisieren.Wenn Praxisanteile erhöht werden sollen, muss gleichzeitig auch berücksichtigtwerden, dass es Schulen geben muss, an denen die Studierenden ihre Erfahrungensammeln können. Durch Fusionen und Schließungen von Standorten existierenimmer weniger Schulen, die Studierende betreuen können. Hier sieht der Arbeitskreisein erhebliches Problempotential. Schon jetzt gestaltet es sich schwierig, von denSchulen Plätze in ausreichender Zahl zu erhalten und Lehrerinnen und Lehrer zugewinnen, die als Mentoren fungieren. Vor allem für die Rostocker Schulen führt eineErhöhung der Praxisanteile zu erheblichen Mehrbelastungen. Um dieses Problemlösen zu können, sind Festlegungen und Absprachen seitens des Ministeriums unddes Schulamtes in Rostock mit den Schulen erforderlich sowie eine engeZusammenarbeit zwischen den Schulen und der Universität.Der Arbeitskreis erarbeitet zur Unterstützung dieser Kooperation in seinem nächstenArbeitsvorhaben ein Positionspapier, das Anregungen enthalten soll, wie einekünftige Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren, aussehen könnte.5. Angrenzende FragestellungenUnmittelbar verbunden mit der praktischen Ausbildung an der Universität sind dienachfolgend aufgelisteten Problemkreise, die bei der Erarbeitung und Umsetzungdes neuen Lehrerbildungsgesetzes berücksichtigt werden müssten: Bisher erfolgt die fachtheoretische und schulpraktische Ausbildung kaumdifferenziert nach Lehrämtern. Aus kapazitären Gründen werden dieVeranstaltungen in der Regel für alle Lehramtsstudierenden gemeinsamangeboten. Weiterhin ist es gängige Praxis, dass in den Fachwissenschaftennur selten Lehrveranstaltungen speziell für Lehrämter angeboten werden.Lehramtsstudierende besuchen gemeinsam mit BA- bzw. MA-Studierendendie Veranstaltungen. Dies sollte mit dem neuen Lehrerbildungsgesetzunbedingt verbessert werden.


Die fachliche Ausbildung nimmt wenig Bezug auf die Anforderungen in denSchulen und erfolgt oft losgelöst vom schulischen Kontext. Um diese Situationzu verbessern, sollten die fachdidaktischen Anteile und die Anteile derErziehungswissenschaft im Studium erhöht werden. Auch die Fächer solltenzu einer mehr auf die Schule bezogenen Ausbildung aufgefordert werden. Die Ausbildung in der ersten und zweiten Phase der Lehramtsausbildungerfolgt bislang völlig unverbunden und unabhängig voneinander, eineunterstützende Zusammenarbeit existiert nicht. Ein Austausch zwischen denVerantwortlichen der beiden Phasen sollte unbedingt angebahnt werden. Um den Studierenden mehr Sicherheit zu geben, die richtige Studienwahlgetroffen zu haben, wären Selbsttests zur Eignung für den Lehrerberufsinnvoll. Die an der Lehrerbildung beteiligten Institute und Fachbereiche solltengemeinsam mit dem ZLB über die Implementierung solcher Verfahren insGespräch kommen.Anlage: Statistik Praktika im Lehramtsstudium seit dem Sommersemester 2004Studierende im Praktikum gesamtSS 2004 WS 04/05 SS 2005 WS 05/06 SS 2006 WS 06/07 SS 2007 WS 07/08 SS 2008367 373 441 446 405 404 425 513 529Davon Sozial- und SchulpraktikaSozialprakt. 111 108 189 137 133 106 135 189 202Davon Schulpraktika nach SchultypenGrund 96 93 98 97 91 113 115 101 112Regional 81 70 60 75 68 50 44 88 77Gymnasium 65 79 67 102 81 104 101 109 109Berufsschule 1Förder 14 23 27 35 22 31 30 24 29Davon Orientierungs- und HauptpraktikaHP 152 111 108 144 133 147 165 174 181OP 104 154 144 165 139 151 125 150 146Davon in Rostock/Umgebung und außerhalbHRO 139 149 145 178 144 145 155 170 172außerhalb 117 116 107 131 128 153 135 154 154

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