Martin Spangenberg Klarinette Angelika Merkle Klavier

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Martin Spangenberg Klarinette Angelika Merkle Klavier

Zum Programm:Im Heft des Jahres 2009 habe ich auf Seite 33 ausführlichüber die beiden Strömungen im kammermusikalischenSchaffen von Robert Schumann (1810 1856) berichtet.Er schrieb in den Jahren von 1842 bis 1853 zurErneuerung der `klassischen´ KammermusikgattungenStreichquartette, je ein Klavierquartett und -quintett, dreiKlaviertrios sowie Phantasiestücken für Klaviertrio undzwei Violinsonaten. Diesen in der klassischen Traditionstehenden Werken stellte er, sowohl hinsichtlich derBesetzung als auch der formalen Konzeption, eine „alternativeKammermusik gegenüber, wobei er das imklavieristischen Bereich, in der sogenanntenDavidbündlerperiode, entwickelte Phantasie- oderCharakterstück auf die Kammermusik übertrug.“(*1)Er beabsichtigte, sowohl für die Hausmusik als auch fürhalböffentliche Soiréen eine Kammermusik zu schaffen,in der er der Reihe nach alle Instrumente verwendenwollte. Darüberhinaus hoffte er, mit unüblichenBesetzungen das Interesse an neuen Klangkombinationenzu wecken. Hierzu gehören die Fantasiestücke fürKlarinette und Klavier op.73, die „durch wechselseitigemotivische Anklänge poetisch miteinander verknüpftund auch äußerlich durch die Vorschrift pausenloserÜbergänge zu einer Einheit verbunden sind.“(*2) Es folgtenAdagio und Allegro für Horn und Klavier, die DreiRomanzen op. 94 ( im Original für Oboe und Klavier ), dieFünf Stücke im Volkston für Cello und Klavier, op. 102,im Jahr 1853 schließlich die Mä(h)rchenerzälungen fürKlarinette, Viola und Klavier op. 132. Mit all diesenMiniaturen schenkte uns Schumann durch Originalitätund seine prägnante musikalische Sprache höchst kunstvolleund charakteristische Musikstücke, die schon imersten Takt individuelle Stimmungsbilder zaubern.Robert Schumann. Lithographie von Josef Kriehuber, 1839.Zur komplizierten Entstehungsgeschichte desScaramouche möchte ich Darius Milhaud (1892 - 1974)aus seiner Autobiographie berichten lassen. In mehrerenBriefen des Jahres 1923 wurde er von seinem Freund EricSatie bedrängt wurde, für die Pariser Ballettsaison 1924zu schreiben.Darius Milhaud: „Die Pariser Saison von 1924, während77

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