ÖKOLOGISCH - SOZIAL - BASISDEMOKRATISCH - Gf\VALTFREI

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Um Ihnen' Appetit' zu machen - hier ein paar Beispiele rurneue Entwicklungen:1. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht(OLG) hat die" Beschwerde Dr. Büsscherszurückgewiesen, die er gegen die Entscheidung aus derersten Instanz über den Kostenentscheid gegen ThomasWüppesahl geführt hat. Gleichzeitig hat da OLG weitreichenderechtliche Ausführungen gemacht,. dieThomas Wüppesahl im wesentlichen mit seinembisherigen Vorgehen bestätigen:.. Der Verfügungsbeklagte ...• dem insoweit das Grundrecht aus Art.5 Abs. I GGzurSeitesteht. ist bei Beachtung bestimm ter Sorgfaltspflichtenberechtigt. den Kläger (Herrn Dr. Büsscher, d. Red.) alsfür den Tod der Patientin I rmgard V. verantwortlich zu bezeichnen.Auszugehen ist insoweit von dem vom Bundesgerichtshofaufgestellten Grundsatz. daß auch noch nicht bewieseneehrenrührige Tatsachen zum Gegenstand der Veröffentlichungengemacht werden dürften. sofern ein gewisser Mindestbestand anBeweisen vorliegt (BGH NJW 1977. 1288). Damit soll der Funktionder Presse Rechnung getragen werden. die Öffentlichkeit möglichstfrühzeitig über Vorgänge von allgemeiner Bedeutung zuinformieren.Die vom Bundesgerichtshof an die Zulässigkeit einer solchen Veröffentlichunggestellten Anforderungen sind vorliegend erfüllt. Es.. Sehr geehrter Herr Wüppesahl.auf Ihr Schreiben v. 3.5.86 darf ich Ihnen wie folgt antworten.Die gegen Sie eingereichte Beschwerde habe ich - nicht inhaltlichlagennach dem bisherigen Sach- und Streitstand Verdachtsmomentevor. nach denen eine Verantwortlichkeit des Klägersfürden Tod der Patientin zumindest nicht ausgeschlossen erschien.Zum einen stand nämlich als Todesursache ein akuter Herzinfarktund damit zugleich die Fehlerhaftigkeit der Diagnose des Klägers(Herr Dr.Büsscher, d.Red.)Jest. Darausfolgte zum anderen, daßdie von ihm vorgenommene Injektion des Medikaments 'alpha­Apopiectal' objektiv Jalsch war, da für dieses Präparat unstreitigbei Vorliegen eines akuten Herzinfarktes eine Gegenanzeigebestand. Ein Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit überVorgänge dieser Art, die jeden einzelnen jederzeit betreffenkönnen, ist grundsätzlich zu bejahen. Vorliegend kommt hinzu. daßsowohl der Kläger selbst als auch die Ermittlungsbehörden durchVeröffentlichungen in der Bergedorfer Zeitung den Vorgangihrerseits zum Gegenstand öffentlicher Diskussion gemacht haben.Nach alledem ist die Behauptung. der Kläger habe den Tod derPatientin Irmgard V. zu verantworten. nicht schlechthin rechtswidrig."Ob die Behandlung Büsschers ursächlich für den Tod derFrau V. war, wird dem Ergebnis des Strafverfahrensvorbehalten bleiben müssen. Das Verfahren wegenfahrlässiger Tötung gegen Dr. Büsscher läuft.2. Es wird weiterhin versucht, Thomas Wüppesahl zukriminalisieren. - Sie erinnern sich vielleicht an dieZwtungsmeldung, daß seitens der Familie desInternisten Köhler, Geesthacht (Herr Köhler ist mit Dr.Schoppmeier und Dr. Büsscher befreundet), ein Disziplinarverfahrengegen Wüppesahl beantragt wordensei. - Dieser schrieb, die Geesthachter Ärzteschaft, inderen Namen der Hamburger Innensenator, Polizeipräsidentund Fachhochschuldirektor angeschriebenworden waren, seinerseits an und wollte von jedem Mitgliedder Geesthachter Ärzteschaft wissen:~ Wußten Sie von dieser Beschwerde? Oder:~ Hat jemand (wer?) auch Sie mißbraucht? Und:~ Wie stehen Sie zu diesem Vorgang?Er schrieb weiter: "Da ich nicht beabsichtige, dieAngelegenheit auf sich beruhen zu lassen und auch hierzuÖffentlichkeit herstellen werde, wäre ich Ihnen, um, wie esmein Stil ist, nicht Unschuldige in ihrem Rufzu schädigen,dankbar, Sie könnten zu den aufgeworfenen FragenStellung nehmen."Als Reaktion kam ein einziger Brief, den wir hierdokumentieren:sondern de facto als Pressemeldung damals zur Kenntnisgenommen. Die Tatsache. eine Beschwerde üöerhaupt gegen Sie zuverfassen. ist nicht mit meinem Wissen. und schon gar nicht mitmeiner Billigung erfolgt. Zudem halte ich den jetzt durch IhrSchreiben erst mitgeteilten 'Text' der Beschwerde für inhaltlichunseriös, politischen Unfug und im Stil und in der Form einesakademischen Verfassersfür sehr dürftig.Ich stelle ausdrücklich fest. daß ich mich in diesem besonderenFalle von der unterzeichnenden Gruppe 'Geesthachter A'rzteschaft'distanziere. Was immer auch mit dem Begriff 'GeesthachterA'rzteschaft' gemeint sein mag. es ist eine freie Erfindung desVerfassers und ergibt weder einen Sinn als Berufsgruppe noch alsKörperschaft noch als Interessenverein. ..Sicherlich gibt es einen' Obmann der Geesthachter Arzte' (gemeintsindnur die praktizierenden niedergelassenenA'rzte in Praxen). denich nicht gewählt habe und dem ich nicht zubillige. in meinemNamen zu denken oder sich für mich zu äußern. Neben derpeinlichen Anzeige' Wehret den Anfängen' ist der jetzt durch Siemir bekannt gewordene weitere intellektuelle Ausrutscherfürmichein überzeugendes Indiz. meine oben geschilderte grundSätzlicheHaltung zu irgendwelchen 'Obmännern' oder den Vereinigungen,denen sie sich vorgestellt haben. in kritischer Distanz zu belassen.Abschließend darf ich Ihnen versichern. daß es meine Überzeugungist. daß dauerhaft ein Arzt in seinem Berufmit einer empfindlichenMoral nur vor sich und der Öffentlichkeit bestehen kann. wenn ersich mit Fehler-Vorwürfen sachlich und selbstkritisch produktivauseinandersetzt. jede Öffentlichkeit und unsachliche Polemikmeidet - zumal, wenn eine Situation erreichttist, daß selbst dieSpatzen seine Mißstände von allen Dächern pfeifen.mitfreundlichen Grüßen!, Dr. Brenner"So wohltuend sich dieser Brief von der kumpaneihaftenVerabredung seiner übrigen Kollegen, mir meinSchreiben nicht zu beantworten, abhebt, zeigt diesesBeispiel doch gleichzeitig ein weiteres Mal auf, welchGeist die "Halbgötter in Weiß" auch in Geesthachtverkörpern und wie sicher sie sich wähnen.3. Wir wären bei den notwendigen Verbesserungen imGeesthachter Gesundheitssystem schon viel weiter,wenn die neuen GRÜNEN die Ratsversammlung dafürnutzten und - vor allem - die lokale Presse endlich frei,umfassend und inhaltsbezogen berichtete.Die Krönung leistete sich - wie eigentlich durchgehend indieser Auseinandersetzung - der. 'GeesthachterAnzeiger', als er auf seiner ganzen Seite 2 einen "OffenenBrief des Dr. Hans Schmidt (Zahnarzt), Geesthacht"abdruckte, in dem er Wüppesahl sogar ausdrücklich zuantworten aufforderte, "in Erwartung Ihrer Antwort",obwohl er bei Abfassung seines Briefes natürlich mitRainer Richter, für den er diese Verteidigungsschriftentwarf, Rücksprache genommen hatte.. Kurzum - Thomas Wüppesahls Anwort wurde mitfadenscheiniger Begründung nicht abgedruckt und vieleandere Leserbriefe auf die skandalösen Äußerungeneines Hans Schmidtgleichfalls nicht.

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