Ärzteblatt Baden-Württemberg Ausgabe 11/2006

aerztekammer.bw.de

Ärzteblatt Baden-Württemberg Ausgabe 11/2006

ISSN 0720-3489

11

2006

E 1041

61. Jahrgang

Gentner Verlag

Amts- und Mitteilungsblatt

der ärztlichen Körperschaften

Ärzteblatt

Baden-Württemberg

Foto: Baden-Württembergische Bank (Bildarchiv)

Vaihingen an der Enz


EDITORIAL

KAMMERN UND KV

VERMISCHTES

FORTBILDUNG

BEKANNTMACHUNGEN

IMPRESSUM

Inhalt 112006

Ärzteblatt

Baden-Württemberg

Der Ausverkauf des deutschen Gesundheitswesens hat begonnen.

Es ist bereits nach 12 und keiner hält die Uhr an. Es schreibt die Vorsitzende

der Vertreterversammlung der KV Baden-Württemberg, Dr. med. Birgit Clever

Die KVBW hatte nach Karlsruhe zur Vertreterversammlung eingeladen.

Im Anschluss daran wurde mit Politikern aus Bund und Land zur aktuellen

Gesundheitspolitik diskutiert. Das abschließende Regionalforum befasste

sich mit dem Thema Qualitätsmanagement in der Arztpraxis

Die BKK Gesundheit und die KVBW starten

ein gemeinsames Präventions-Zusatzprogramm

Einladung zum Weihnachtskonzert im Siegfried-Häußler-Haus

Kassenärztetag im Rahmen der MEDIZIN 2007

auf dem Stuttgarter Killesberg am 28. Januar 2007

Einigung im Tarifstreit zwischen Marburger Bund

und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder

44. Hauptversammlung des Marburger Bundes in Baden-Württemberg

Gesundheitspolitik: „Es droht eine staatliche Bevormundungsmedizin“ – Statement

des MB-Vorsitzenden Dr. Montgomery beim außerordentlichen Ärztetag

In Heidelberg sprach der Präsident der Bundesärztekammer,

Prof. Hoppe, zum Thema „Ärztestreik – Episode oder Beginn

eines veränderten ärztlichen Selbstverständnisses?“

Fünf Jahre Qualitätsförderpreis Gesundheit

19. Heidelberger Gespräch 2006


Einem Teil dieser Ausgabe liegt ein Prospekt der Liste demokratischer Ärztinnen und Ärzte,

Stuttgart, bei.

Vaihingen an der Enz

In Vaihingen an der Enz – fotografiert von der Baden-Württembergischen Bank – siedelten schon Ende des dritten

Jahrhunderts nach Christi die alten Germanen. 1252 wird die Stadt zwischen Wiesen, Wald und Reben erstmals

urkundlich genannt. Das Stadtwappen zeugt von einer traditionsreichen Geschichte. Abgebildet ist ein roter Löwe

mit blauer Krone und blauer Zunge. Blauen Blutes sind auch die Stadtgründer: Das schwäbische Adelsgeschlecht

der Grafen von Calw-Vaihingen. Die Hirschstange symbolisiert die Grafen von Württemberg, die Vaihingen 1339

nach einem Brand erwarben. In den nächsten Jahrhunderten folgten weitere Brände, die Reformation, der

dreißigjährige Krieg, Missernten, Hungersnöte, Truppeneinwanderungen und die Inflation. Doch von all dem ist

der 28.900-Einwohnerstadt nichts mehr anzumerken. Am Westrand des Neckarbeckens im Tal der Enz gelegen

ist sie vielmehr als „Internationale Stadt der Rebe und des Weins“ bekannt. Besucher können sich im Vaihinger Weinmuseum über die lange

Weinbautradition informieren. Daneben laden ein Heimatmuseum in der Peterskirche und ein Bonbon-Museum zum Staunen ein.

Auch für niederlassungswillige Heil- und Freiberufler bietet Vaihingen an der Enz das ein oder andere Bonbon. Mit der BW-Bank haben sie

einen langjährig erfahrenen Partner vor Ort, der ihnen in allen Finanz- und Vermögensangelegenheiten zur Seite steht. Interessierte finden sie

in der Stuttgarter Straße 30 in 71665 Vaihingen an der Enz oder erreichen sie telefonisch unter (0 70 42) 94 55-30/-40, per Fax -50 sowie über

Internet unter www.bw-bank.de. Gerne beraten Sie ihre VermögensManager Gerhard Laier (-30) und Christian Deschner (-40) auch persönlich.

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Dr. med. Birgit Clever,

Vorsitzende der

Vertreterversammlung

der KV BW

Editorial

492 ÄBW 112006

Wir stehen vor einem Scherbenhaufen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist bereits nach zwölf und keiner

hält die Uhr an:

Der Ausverkauf des deutschen

Gesundheitssystems läuft. Die Regierungskoalition

segelt mit ihrer Gesetzgebung

unter falscher Flagge. Wo

„Wettbewerbstärkung“ drauf steht –

bei diesem Begriff kann sich die Regierung

der Zustimmung des größten

Teils der Bevölkerung sicher sein

– oder harmlos klingend „Vertragsarztrechtsänderung“

– ist in Wirklichkeit

die völlige Chaotisierung der Versorgungslandschaft

und die Zerschlagung

bewährter Versorgungsstrukturen

drin, die Dominanz der Interessen

marktmächtiger Investoren über

medizinische Notwendigkeiten.

Die Instrumente, die die niedergelassenen

Ärzte und Psychotherapeuten

gebraucht hätten, damit zumindest

aus einem Teil der neuen

gesetzlichen Regelungen ein konstruktiver

Wettbewerb hätte werden

können, sind nicht enthalten. Die

dafür notwendigen Finanzierungsgrundlagen

werden nicht zur Verfügung

gestellt. Sattdessen werden

großzügig weitere Leistungen verankert,

wie Leistungen der Palliativmedizin

oder der geriatrischen Reha.

Es werden Pflichtaufgaben von den

dazu notwendigen Verhandlungsspielräumen

entkoppelt und unfair verteilt.

Die KVen sollen weiterhin in der

Pflicht stehen, staatliche Fürsorgepflichten

gegenüber der Bevölkerung

umzusetzen, wie die Sicherstellung

eines flächendeckenden Notdienstes,

aber gleichzeitig werden ihnen ihre

bisherige Verhandlungsmöglichkeiten

um die dafür notwendigen finanziellen

Ressourcen entzogen.

Der Startschuss für einen wilden

Wettbewerb ist gefallen. Nicht um

die beste Qualität und Leistung geht

es, sondern darum, welche Gruppierungen

sich im Gesundheitswesen

mit dem besten Marketing und der

schlausten, betriebswirtschaftlich ausgefeiltesten

Strategie gewinnträchtig

am Markt zu positionieren wissen.

Was sich im Krankenhaussektor

vor unseren Augen schon unbarm­

herzig vollzieht, nämlich die komplette

Ökonomisierung der Arzt­

Patientenbeziehung, das kommt nun

auch auf den ambulanten Sektor zu.

In dem Maße, in dem der Prozentsatz

angestellter Ärzte wachsen wird,

wird die persönliche Verpflichtung

und Bindung zwischen Arzt und

Patient verloren gehen und in einer

Anonymisierung von Dienstplänen

und der Entkoppelung der eigenen

Arbeitsqualität vom Einkommen versacken.

Da hilft auch die Auslobung

von Gewinnbeteiligungen nicht.

Das Schlimmste an dieser Entwicklung

ist aber, dass wir die Verantwortung

dafür noch nicht einmal

allein der Politik anlasten können.

Wir müssen uns auch an die eigene

Nase fassen. Es waren die Vertragsärzte

selbst, die auf eine weitgehende

Liberalisierung der Berufsordnung

gedrängt haben, verknüpft mit

dem Appell an die Politik, diese im

Zulassungsrecht dann auch nachzuvollziehen.

Man hatte geglaubt, damit

gleichlange Spieße gegenüber

dem Krankenhaus erreichen zu können

– nun haben wir das, was wir

gefordert haben, im Vertragsarztrechtsänderungsgesetz

bekommen,

allerdings unter ganz anderen Rahmenbedingungen

als erhofft, und

müssen erkennen, dass die Überzeugungskraft

der verfassten Ärzteschaft

gegenüber der Politik, was

die gesamthafte Ausgestaltung der

Versorgungsstrukturen angeht, so

ziemlich am Nullpunkt angelangt ist.

Seit gut einem Jahr haben weder

Gespräche mit der Politik, noch

die umfangreiche Protestbewegung

vermocht, irgendetwas Systementscheidendes

zu erreichen. Wir stehen

vor einem Scherbenhaufen, die

fachärztliche Versorgung vor dem

Ausverkauf, die psychotherapeutische

Versorgung war noch nie

wirklich gut etabliert und ist für

Investoren gänzlich uninteressant,

allenfalls die hausärztliche Versorgung

scheint als einziger Versorgungsstrang

zukünftig nicht völlig

von der Erosion bedroht zu sein.

Das ist die Quittung für die

Überschätzung der eigenen realen

Einflussmöglichkeiten auf die Politik.

Was nun? Die Ärzteschaft hat die Allianz

gegründet. Wird sie, zusammen

mit der KBV, die Kraft haben, das

Steuer herumzureißen? Notwendig

wäre es. Aber angesichts der Kräfteverhältnisse

und der Motive der

Akteure im Gesundheitswesen wird

auch mit einem mehrwöchigen aktionistischen

Kleinkrieg nichts zu machen

sein. Ein Kräftemessen mit den

parlamentarischen Strukturen der

politischen Willensbildung kann die

Ärzteschaft nur verlieren – keinesfalls

werden die beiden großen Volksparteien

zulassen, dass das bundesrepublikanische

Vertrauen in die prinzipielle

Funktionsfähigkeit unseres parlamentarischen

Regierungssystems

im jetzigen Stadium der Gesetzgebung

durch selbst noch so viele aufgebrachte

Ärzte aufgemischt wird.

Effektiver Widerstand gelingt nur,

wenn der überwiegende Teil der betroffenen

Gruppe eine existentielle Bedrohung

am eigenen Leibe schmerzlich

erfährt – nicht wenn die Bedrohung

zwar erkennbar auf den Betroffenen

zukommt, ihn aber noch nicht ganz

persönlich erreicht hat. Wenn nun aber

im gleichen Maße, in dem bedrohliche

Szenarien erkannt werden, ein sukzessiver,

individueller Anpassungsprozess

erfolgt und es einem ausreichend

großen Teil der Betroffenen gelingt,

sich unter den wandelnden Rahmenbedingungen

eine neue Nische zu suchen,

dann verliert ein möglicher kollektiver

Widerstand im entsprechenden

Umfang an Schubkraft.

Jeder von uns, liebe Kolleginnen

und Kollegen, wird sich positionieren

müssen, die einen werden es früher,

die anderen etwas später realisieren.

Ich bitte Sie sehr, sich mit großer

Ernsthaftigkeit mit diesem Thema zu

beschäftigen. Egal wie Sie sich individuell

entscheiden, wir werden jetzt

alle Zeitzeugen, Teilhaber und Mitverantwortliche

einer aller Wahrscheinlichkeit

nach riesigen Umwälzung der

Patientenversorgung und heilberuflicher

Tätigkeit in Deutschland.

Mit besten Grüßen

Dr. med. Birgit Clever


Kammern und KV

Das Wochenende am 13./14. Oktober

stand ganz im Zeichen

der vielseitigen Programmpunkte

der Kassenärztlichen Vereinigung

Baden­Württemberg in

Karlsruhe. Nach der 17. Sitzung der

Vertreterversammlung am Freitagnachmittag

folgte abends eine

Podiumsdiskussion mit Vertretern

aus Bundes­ und Landespolitik zum

Vertragsarztrechtsänderungsgesetz

und dem Referentenentwurf zum

Wettbewerbsstärkungsgesetz.

Am Samstag schloss sich das zweite

Regionalforum zum Thema Qualitätsmanagement

in der ärztlichen

Praxis an.

Die Vertreterversammlung eröffnete

mit der Rede der Vorsitzenden

der Vertreterversammlung, Dr. Birgit

Clever. Sie betonte, dass die in den

Ein Bonus sorgt für böses Blut

Zum Ärger über die unsinnigen Entscheidungen der Berliner

Gesundheitspolitiker ist es in der Vertreterversammlung

der KV Baden­Württemberg jetzt auch noch zu einem Streit

zwischen KV und Hausärzteverband gekommen. Grund ist

eine Ergänzung zum IV­Vertrag zwischen der AOK Baden­

Württemberg und dem Hausärzteverband, durch die Hausärzte

einen Bonus von 500 Euro erhalten, wenn sie 30 zusätzliche

DMP­Patienten gewinnen. In Gesprächen mit der KV

hatte die AOK offenbar immer wieder behauptet, für zusätzliche

Boni für die Ärzte kein Geld zu haben.

Dies aber ärgerte den KV­Vorstandsvize Dr. Herz „maßlos“.

Böse Worte fielen und zwei Delegierte, bislang Mitglieder

des Hausärzteverbandes, kündigten ihren Austritt aus dem

Verband an. Der KV­Vorstandsvorsitzende Dr. Hoffmann­Goldmayer

nannte die Vorgehensweise der AOK „instinktlos“ und

macht klar, dass eine sicherlich notwendige DMP­Offensive

ohne zusätzliches Geld für die Ärzte nicht in Frage komme.

Völlig platt ob dieser massiven Angriffe zeigte sich dann

der Landesvorsitzende des Hausärzteverbandes in Baden­

Württemberg, Dr. med. Berthold Dietsche, weil es im

zweiten Quartal 2006 im Südwesten zwar 572 IV­Verträge

gegeben habe, darunter aber nur zwei Verträge aus dem

hausärztlichen Bereich. ■

J. Dreher

494 ÄBW 112006

Vertreterversammlung,

Podiumsdiskussion und Regionalforum

Eckpunkten in Aussicht gestellte

Budgetablösung im Gesetzesentwurf

nicht eingelöst worden sei und hob

die in sich widersprüchlichen Regelungen

in den Gesetzesvorhaben

hervor, die die versprochene „Politik

aus einem Guss“ vermissen ließen

und forderte – wenn schon nicht

von der Politik – zumindest vom

Vorstand der KVBW klare Konzepte.

Im Mittelpunkt der Vertreterversammlung

standen dann auch der

am Vorabend veröffentlichte Referentenentwurf

des Gesundheitsministeriums

sowie die bundesweite

Absage zum Anhörungstermin am

Montag, dem 16. Oktober, in Berlin.

Dr. Achim Hoffmann­Goldmayer,

Vorstandsvorsitzender der KVBW

ging daher in seiner Brandrede zur

aktuellen Lage auch mit der Politik

scharf ins Gericht. Insbesondere

die in den Eckpunkten verankerte

Abschaffung der Budgets, die sich

nun in keinem der Entwürfe wiederfindet

und dazu führt, dass in

Baden­Württemberg bereits ein

Drittel der ärztlichen Leistungen

nicht mehr vergütet werden sowie

die ersten erkennbaren Mittelabflüsse

in Höhe von rund 400 Millionen

Euro jährlich, standen im Mittelpunkt

seiner Rede. „Bereits heute

werden 30 Prozent der von den

Ärztinnen und Ärzten in Baden­

Württemberg erbrachten Leistung

nicht mehr vergütet. Mit den Mittelabflüssen

der Gesundheitsreform

wird die bislang ausgezeichnete

medizinische und flächendeckende

Versorgung für die Patienten nicht

mehr gewährleistet sein“, so der

Vorstandsvorsitzende der KVBW.

Anschließend folgte der Beitrag

von Dr. Wolfgang Herz, dem stellvertretenden

Vorstandsvorsitzenden,

zur Honorarverteilung. Dr. Herz teilte

der Vertreterversammlung zum

einen mit, dass der Honorarverteilungsvertrag

2006 mit allen Kassenverbänden

einvernehmlich geschlossen

wurde. Weiter wies er daraufhin,

dass die Verhandlungen über den

Vertrag für 2007 derzeit verhandelt

werden. Bei der Präsentation der

Entwicklung der Einzelleistungsbereiche

zeigte sich, dass im Vergleich

zum Jahre 2004 im zweiten, dritten

und vierten Quartal 2005 positive

Veränderungen in Gesamthöhe von

68 Millionen Euro vorlagen.

Der Vortrag zeigte allerdings

auch auf, was den Ärztinnen und

Ärzten zwischenzeitlich auch per

Post zuging – eine Absenkung

der Einzelleistungspunktwerte um

4 Prozent konnte nicht vermieden

werden. Am Musterbeispiel eines

Hausarztes würde dies einen Honorarrückgang

von rund 0,45 Prozent

im Quartal darstellen, bei einem

Chirurgen rund 2,05 Prozent.

Der Abend, in der mit rund

250 interessierten Ärztinnen und

Ärzten gut besuchten Stadthalle in

Karlsruhe, wurde durch die angesetzte

Podiumsdiskussion mit der

gesundheitspolitischen Sprecherin

der CDU/CSU­Fraktion in Berlin,

Annette Widmann­Mauz, mit Hilde

Mattheis von der SPD, mit Birgitt

Bender, ebenfalls gesundheitspolitische

Sprecherin in Berlin, allerdings

bei der Oppositionspartei Bündnis

90/Die Grünen sowie mit Dr. Ulrich

Noll, Fraktionsvorsitzendem der FDP

im Baden­Württembergischen Landtag

geführt. Mit auf dem Podium

für die KVBW, Dr. Achim Hoffmann­

Goldmayer und Dr. Wolfgang Herz.

Nach den Ausführungen der Podiumsteilnehmer

zur Gesundheitsreform

wurde mit den im Publikum

Anwesenden heftig diskutiert,

welche Auswirkungen die aktuellen

Reformvorhaben für die praktizierenden

Ärzte haben werden. Hier

standen natürlich die Vertreter von

CDU/CSU und SPD, Frau Widmann­

Mauz und Frau Mattheis im Mittelpunkt

der Anfragen. Leichter hatten

es hierbei die Vertreter der Opposition,

Frau Bender und Dr. Noll.

Wesentlicher Kritikpunkt gegenüber


den Podiumsteilnehmern war das

fehlende Verständnis der Politik für

die tatsächlichen Situationen der

Ärzte in ihren Praxen, hier wurde

wiederholt Realitätsferne bei Leistung

und Ertrag vorgebracht. Auch

die fehlende Verankerung der KV im

§73b des neuen Gesetzentwurfes

war eines der häufig angesprochenen

Themen.

Über 450 Ärzte und Arzthelferinnen

besuchten am Samstag das

zweite Regionalforum „Qualitätsmanagement

in der ärztlichen Praxis“.

Hierfür konnte die KVBW wieder

ein vielfältiges und interessantes

Programm gestalten. Aufgrund der

Regelungen des Bundesausschusses

ist jede Praxis verpflichtet, binnen

fünf Jahren ein Qualitätsmanagementsystem

einzuführen, sodass

große Nachfrage an den angebotenen

Programmpunkten bestand.

Gerade in Zeiten, in denen die

Bürokratie in den Praxen stetig

zunimmt, sind Optimierungsprozesse

eine Entlastung.

Hieran richtet sich auch der

aktuelle Qualitätsbericht der KVBW.

Qualität ist bereits seit Jahrzehnten

ein gesicherter Wert in deutschen

Arztpraxen. Über 40 genehmigungspflichtige

medizinische Leistungen

von Arthroskopie bis Zytologie werden

beständig kontrolliert. Der aktuell

veröffentlichte erste gemeinsame

Qualitätsbericht der KV Baden­

Württemberg für das Jahr 2005

dokumentiert auf 120 Seiten, wie

die Kassenärztliche Vereinigung umfassend

die Qualität medizinischer

Versorgung sicherstellt und kontrolliert.

Im Jahr 2005 waren über die

vier Bezirksdirektionen der neu geschaffenen

KV Baden­Württemberg

54 Mitarbeiter und 500 ärztliche Mitglieder

verschiedener Prüfkommissionen

mit dieser Aufgabe betraut. ■

G. Haucke, KVBW

Kammern und KV

Veranstaltungshinweis

Die Baden­Württembergische Bank veranstaltet

ein Existenzgründer-Seminar

für niederlassungswillige Ärzte.

Termin:

Mittwoch, 15. November 2006 (19.00 Uhr) in Karlsruhe

Seminarinhalte:

• Neugründung oder Übernahme

• Kooperationsformen

• Praxiswertermittlung

• Investitionsplanung

• Praxiskosten

• Finanzierung

• Öffentliche Fördermittel

• Absicherung der Existenz

Die Teilnahme ist kostenlos.

Information und Anmeldung:

BW­Bank Karlsruhe, Telefon (07 21) 91 40­3 42.

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Hinweis zu den Kammerwahlen 2006

Kammern und KV

Die BKK Gesundheit hat gemeinsam

mit der KV Baden­

Württemberg am 1. Oktober

2006 in Baden­Württemberg

das Präventions­Zusatzprogramm

Gesund und Fit gestartet. Es soll

die Lebens­ und Verhaltensweisen

von Menschen mit chronischen

Erkrankungen nachhaltig verbessern.

Dabei konnten die Partner bereits

184 Ärzte in Baden­Württemberg

für das Programm gewinnen.

Teilnehmen können Patienten,

deren Grunderkrankung – neben der

ärztlichen Therapie – durch Umstellung

der Lebens­ und Verhaltensweise

positiv beeinflusst werden kann.

Gestartet wird mit den Krankheits­

In der Zeit vom 27. 11. bis 10. 12. 2006 findet die Neuwahl

der Mitglieder der Vertreterversammlungen der Bezirksärztekammern

statt. Die Wahlunterlagen werden Ihnen Anfang

November 2006 von den Bezirkswahlleitern zugeleitet

werden. Endzeitpunkt für die Ausübung des Wahlrechts ist

Sonntag, der 10. 12. 2006. Die Wahlfrist ist gewahrt, wenn

der Stimmbrief ausweislich des Poststempels am 10. 12. 2006

zur Beförderung gegeben oder bis zu diesem Zeitpunkt beim

Bezirkswahlleiter eingegangen ist (§ 19 Abs. 2 WO). Später

eingegangene Stimmbriefe können nicht mehr berücksichtigt

werden. (Bitte beachten Sie, dass die öffentlichen

Briefkästen der Deutschen Post in der Regel am Sonntag

nicht geleert werden, sodass ein Poststempel erst am darauf

folgenden Montag erfolgen kann, was zu spät wäre).

Die Vertreterversammlungen der Bezirksärztekammern

sind das höchste Beschlussorgan der Ärzteschaft auf Bezirksebene.

Ich rufe alle Wahlberechtigen auf, zur Ausübung und

Stärkung der ärztlichen Selbstverwaltung von ihrem

Wahlrecht zahlreich Gebrauch zu machen.

496 ÄBW 112006

BKK Gesundheit und KV BW

starten gemeinsam entwickeltes

Präventions-Zusatzprogramm

Dr. jur. Dieter Vogel

Landeswahlleiter

bildern chronischen Rückenerkrankungen,

Hypertonie und Asthma/

COPD. Ebenfalls im Focus sind

Allergien (allergische Atemswegserkrankungen

und allergische Hauterkrankungen)

und Schlafapnoe

(hemmendes Schnarchen und

Schlafapnoe­Syndrom).

„Mit dem Programm Gesund

und Fit möchten wir vor allem die

Lebensqualität unserer Versicherten,

die an einer chronischen Erkrankung

leiden, stetig verbessern. Getreu

unserem Motto „Denk an Dich“ ist es

uns ein großes Anliegen, dass die

Versicherten in ihren Bemühungen

um Gesundheit und Wohlbefinden

langfristig gefördert, gestärkt und

ermutigt werden“, erläutert Thomas

Bodmer, Vorstandsvorsitzender BKK

Gesundheit.

„Mit Gesund und Fit stellen

KVBW und BKK Gesundheit über die

bestehenden Chronikerprogramme

hinaus den Patienten in den Mittelpunkt.

Weit über die Arzneimitteltherapie

oder vorgeschriebene Untersuchungsmethoden

zum Beispiel

im Labor hinaus, können Patienten

und Ärzte die Grundprobleme angehen,

die Eigeninitiative des Patienten

fördern und gemeinsame

Ziele vereinbaren. Und das ganze

noch unbürokratisch. Dies ist

wegweisend für die Zukunft“,

so Dr. Achim Hoffmann­Goldmayer,

Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden­

Württemberg.

Festlegung des Therapieplans

zwischen Arzt und Patient

Zu Beginn des Programms

schreibt sich der Patient bei einem

der teilnehmenden Ärzte ein und

legt mit diesem den individuell

zugeschnittenen Therapieplan fest.

Dabei erfolgen innerhalb der individuellen

Diagnostik und ­planung

eine Erstuntersuchung, die Anamnese,

eine Beratung zur Umstellung

der Lebensweise sowie die Aufstellung

des Therapieplans mit Zielparametern

und Zeitschiene. Die Diagnostik

und Anamnese geht dabei

über den bisherigen Rahmen der

Untersuchung hinaus. Alle Schritte

werden im Therapieplan gemeinsam

von Arzt und Patient dokumentiert.

Anhand anonymisierter Daten wird

der Erfolg des Programms von der

BKK Gesundheit und der KV Baden­

Württemberg medizinisch geprüft

und bewertet.

Nachhaltige Verhaltensänderungen

durch langfristige

Therapieziele

Neu ist vor allem der Ansatz,

dass die Ziele der Therapie mittel­

und langfristig angelegt sind. So

werden während der Behandlung

der Grunderkrankung beim Patienten

nachhaltige Verhaltensänderungen

eingeleitet. Diese helfen,

dass Spät­ und Folgeschäden vermieden

werden. Gleichzeitig wird

der betreuende Arzt zu einer Art

„Coach“ für den Patienten, weil er

in regelmäßigen Abständen –

nach individueller Vereinbarung –

Beratungen zu den Maßnahmen

und deren Umsetzung vornimmt.

Dies kann bis zu zweimal pro Monat

erfolgen.

Vergütung der Ärzte

Die BKK Gesundheit wird bei

den Erkrankungen Rücken, Bluthochdruck

und Allergien neben der

normalen Vergütung mindestens


100 Euro für die Zielvereinbarung

und ­bewertung sowie zusätzlich

15 Euro für jede begleitende Beratung

pro Patient in die Hand nehmen.

Bei den Erkrankungen Asthma/

COPD und Schlafapnoe kommen

noch die Vergütungen für Schulungen

des Patienten hinzu. Die KV

Baden­Württemberg sorgt dabei für

die flächendeckende Versorgung und

prüft die Abrechnungen der Ärzte.

Kostenlose Kursangebote

bei „Denk an Dich“­Live

Während der Therapie kann der

Versicherte vor allem auf die Präventionsangebote

und Gesundheitsförderungsmaßnahmen

der BKK

Gesundheit zurückgreifen. Dabei

beteiligt sich die BKK Gesundheit an

Kursangeboten aus den Bereichen

Bewegung, Ernährung, Entspannung

und Suchtprävention mit 80 Prozent,

maximal 80 Euro. Das Angebot reicht

von Nordic Walking über Kurse zur

Ernährungsberatung und Gewichtsreduzierung

bis hin zu Raucherentwöhnungskursen

und autogenem

Training. Darüber hinaus hat die BKK

Gesundheit im Kreis Zollern­Alb sowie

in Singen und Wendlingen das

Projekt „Denk an Dich“­Live mit ausgewählten

Fitness­Studios gestartet.

Kursangebote der Studios in den

Bereichen Herz­Kreislauf, Muskulatur

und Gelenke sowie Ernährungsberatung

werden dabei von der Krankenkasse

zu 100 Prozent übernommen.

Vorteile für alle Beteiligten

Durch die Einführung des Programms

Gesund und Fit ergeben

sich eine Reihe von Vorteilen für alle

Beteiligten: Neben der umfangreicheren

Diagnostik und Anamnese

hat der Patient jederzeit auch genaue

Einblicke über die Ziele und

Einzelmaßnahmen seiner Behandlung.

Der Arzt erhält die Möglichkeit,

umfassendere Behandlungen

durchzuführen und den erkrankten

Patienten langfristig zu begleiten

und zu betreuen. Und auch die

Versichertengemeinschaft kann

sich freuen. Sind doch mittelfristig

Kosteneinsparungen bei Krankenhaus,

Arzneimitteln und Hilfsmitteln

zu erwarten. ■

Kammern und KV

Kultur im Siegfried-Häußler-Haus

Kassenärztliche Vereinigung Baden­

Württemberg – Bezirksdirektion

Stuttgart – gemeinsam mit der Bezirksärztekammer

Nordwürttemberg

Einladung zum Weihnachtskonzert

mit dem Stuttgarter Ärzteorchester

Dirigent: Dr. med. dent. Arnold Waßner

am Freitag, dem 1. Dezember

2006, 20.00 Uhr

im Hause der Kassenärztlichen Vereinigung

Baden­Württemberg, Albstadtweg

11, Stuttgart­Möhringen

Programm:

Gioacchino Rossini:

Ouvertüre zu „Die Italienerin in Algier“

Camille Saint­Saëns:

Konzert für Violoncello und

Orchester, Nr. 1 a­Moll op. 33

Pause

Kardiologie

Ultraschall

Praxisausstattung

Franz Schubert:

Symphonie Nr. 2 B­Dur (D 125)

Solist:

Jakob Johannes Spahn, Violoncello

(Änderungen vorbehalten)

Der Eintrittspreis für dieses Konzert

beträgt 10 Euro für Erwachsene, für

Kinder unter zwölf Jahren 5 Euro. Wir

senden Ihnen gerne die gewünschte

Anzahl Karten zu. Vorherige Kartenbestellung

ist unbedingt erforderlich.

Karten können unter Beifügung

eines Verrechnungsschecks in entsprechender

Höhe unter folgender

Anschrift bestellt werden:

Kassenärztliche Vereinigung

Baden­Württemberg, Frau Ewert,

Postfach 80 06 08, 70506 Stuttgart.

Bitte haben Sie Verständnis

dafür, dass Konzertkarten nicht zu­

Info_Tage_110x128_Nov_06 rückgenommen 26.10.2006 werden können. 16:05 ■ Uhr Seite 1

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'Informieren' und 'Ausprobieren'. Gemütliches Weißwurstfrühstück

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Praxis.

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Kammern und KV

Vom 26. bis zum 28. Januar

2007 ist die Kassenärztliche

Vereinigung Baden­Württemberg

auf der Messe MEDIZIN 2007

gleich viermal vertreten. In Halle 5.0

werden wir an unserem Messestand

5.0.416 unter anderem Beratungsangebote

rund um die Themenbereiche

Qualitätsmanagement in

der Arztpraxis sowie Zulassung und

Niederlassung anbieten.

Der Kassenärztetag der KVBW

am Sonntag, dem 28. Januar 2007

ab 10 Uhr im Congresscentrum B,

geht der Frage nach „Gesundheitsreform

2007 – Wie viel Wettbewerb

brauchen Ärzte, Psychotherapeuten

und Patienten?“ Dr. Achim Hoffmann­Goldmayer,Vorstandsvorsitzender

der KV Baden­Württemberg:

„Hinter dem Namenskürzel WSG verbirgt

sich der Wunsch der Bundesregierung,

ein ‚Gesetz zur Stärkung

des Wettbewerbs in der Gesetzlichen

Krankenversicherung’ umzusetzen.

Was aber das Licht der Welt erblickt

hat, ist ein Instrumentarium, welches

gerade Wettbewerb unmöglich

macht. Die medizinische Versorgung

der Bürgerinnen und Bürger in

Deutschland und in Baden­Württemberg

soll nur noch über einen staatsmedizinischen

Kamm geschoren

werden. Zentralisierte Einheitsmedizin

ist das krasse Gegenteil von individueller

medizinischer Betreuung.

Die Finanzierungsprobleme der GKV

wurden nicht gelöst, sondern verschoben.

Wir sehen außerdem die

Therapiefreiheit zum Wohle der Patienten

sowie die flächendeckende

Versorgung mit Haus­ und Fachärzten

in Gefahr.“

Folgende weitere Teilnehmer

sind zur Podiumsdiskussion eingeladen:

Franz Knieps vom Bundesministerium

für Gesundheit in Berlin, Dr.

Christoph Straub, Stellvertretender

Vorsitzender der Techniker Krankenkasse,

Prof. Dr. Dr. Michael Arnold,

498 ÄBW 112006

MEDIZIN 2007

KV Baden-Württemberg mit Kassenärztetag und

Messeauftritt auf dem Stuttgarter Killesberg

Vorsitzender des Gesundheitsrat

Südwest aus Tübingen sowie Dr.

Stefan Etgeton aus Berlin vom Bundesverband

der Verbraucherzentrale.

Dr. Wolfgang Herz, stellvertretender

Vorsitzender des Vorstandes der

KVBW, übernimmt die Einführung

in das Streitgespräch.

Im Ausstellerforum – einer Diskussions­

und Informationsplattform

in der Ausstellungshalle 5.0 – präsentiert

sich die KVBW mit drei Themen.

Am Samstag, dem 27. Januar

2007, geht es ab 11.00 Uhr um die

spannende Frage „Kostenerstattung

in der GKV!? – Pro und Contra“. In

der kontroversen Diskussion werden

die Vor­ und Nachteile dieser Forderung

beleuchtet. Für die KVBW wird

der Vorsitzende des Vorstandes, Dr.

med. Achim Hoffmann­Goldmayer,

Rede und Antwort stehen. Als weitere

Podiumsgäste sind angefragt

Dr. med. Werner Baumgärtner, Vorsitzender

des Medi­Verbundes, Dr.

med. Berthold Dietsche, Vorsitzender

MEDI mahnt AOK ab

Ärzte des MEDI­Verbundes

sind empört über eine Broschüre

der AOK Baden­Württemberg,

die unter dem Motto „Rundum

versorgt“ das AOK­Modell zur

hausarztzentrierten Versorgung

nach § 73b SGB V bewirbt. Nach

anwaltlicher Prüfung sind die

dort verwendeten Darstellungen

nämlich wettbewerbswidrig und

irreführend, weil der Eindruck

erweckt wird, dass nicht teilnehmende

Ärzte weniger qualifiziert

seien und dass Patienten, die

nicht an dem Modell teilnehmen,

schlechter versorgt würden. Deshalb

hat MEDI Baden­Württemberg

die AOK nun abgemahnt

und fordert eine Rücknahme des

Informations­Flyers. ■

des baden­württembergischen

Hausärzteverbandes sowie Dr.

Julia­Sina Nill von der Verbraucherzentrale

in Baden­Württemberg.

Weitere Themen der KVBW im

Ausstellerforum: „Qualitätsmanagement

in der Praxis – mit QEP® das

tägliche Erfolgserlebnis!“ (Freitag,

26. Januar 2007, 16.30 bis 17.30 Uhr)

und „Aktueller Sachstand zur Einführung

der eGesundheitskarte und

Projekt „eCommunication für Vertragsärzte“

(D2D)“ (Samstag, 27. Januar

2007, 14.00 bis 14.25 Uhr).

Die Seminarveranstaltungen

der KV Baden­Württemberg decken in

bewährter Form die Bereiche Niederlassungsmöglichkeiten

für junge

Ärzte und Psychotherapeuten sowie

Praxismanagement und Praxisübergabe/Praxisbewertung

ab. Am Existenzgründertag

(Samstag, dem 27. Januar

2007, von 14.30 bis 16.00 Uhr und

von 16.30 bis 18.00 Uhr) werden

speziell die Fragen und Belange von

niederlassungswilligen Medizinern

und Psychotherapeuten wie beispielsweise

die Grundlagen wirtschaftlicher

Praxisführung im Fokus stehen.

Eine gesonderte Einladung zum

3. Kassenärztetag der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden­Württemberg

und zum kompletten Messeauftritt

wird Sie spätestens im Dezember

nochmals an die MEDIZIN 2007

erinnern. Das ausführliche Programm

wird mit dem Rundschreiben der

KVBW direkt an alle Praxen in Baden­

Württemberg gesandt. Ab diesem

Zeitpunkt sind die Termine auch auf

der Homepage der KVBW unter

www.kvbawue.de abzurufen. Dann

ist dort auch eine direkte und

schnelle Online­Anmeldung möglich.

Den kompletten Programmablauf zur

MEDIZIN 2007 finden Sie in dieser

Ausgabe des ÄBW auf Seite 516. ■

Carmen Gonzalez, KVBW


Einigung

im Tarifstreit

Der Streik um den Abschluss des

ersten arztspezifischen Tarifver-

trages für die Universitätskliniken

ist beigelegt. Die Ärztegewerkschaft

Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft

deutscher Länder (TdL)

haben die Redaktionsverhandlungen zu

den am 16. Juni 2006 unterzeichneten

Eckpunkten abgeschlossen. Der MB-

Vorsitzende Dr. Frank Ulrich Montgomery

zeigte sich erleichtert, dass damit der

Tarifvertrag für die Ärztinnen und Ärzte

an den Universitätskliniken fristgerecht

zum 1. November 2006 in Kraft treten

könne.

Während der Redaktionsverhandlungen

gab es zwischen der Ärztegewerkschaft

und der TdL unter anderem Streit über

die Vergütung der vereinbarten Arbeitszeit-

erhöhung. Nach dem neuen Tarifvertrag

sollen Klinikärzte fortan wöchentlich

42 Stunden statt 38,5 Stunden arbeiten.

Der Marburger Bund sah in der Auffassung

der TdL, diese Arbeitszeiterhöhung

nicht zusätzlich vergüten zu wollen, einen

klaren Verstoß gegen den in den Eck-

punkten vereinbarten Besitzstand,

wonach kein Arzt im neuen Tarifvertrag

schlechter gestellt werden dürfe. Zukünftig

soll im Rahmen eines Strukturausgleichs

betroffenen Ärzten der Besitzstand

garantiert werden.

Montgomery bezeichnete den

Abschluss des arztspezifischen Tarif-

vertrages als historisch. „Dem MB ist es

mit der großartigen Rückendeckung der

Ärzte gelungen, zum ersten Mal in der

Tarifgeschichte ein eigenes Tarifwerk für

die Ärzte an den Universitätskliniken zu

schaffen.“ Dieser Erfolg dürfe jedoch nicht

darüber hinwegtäuschen, dass nicht alle

Ziele erreicht wurden. Insbesondere bei den

Gehältern mussten schwierige Kompromisse

akzeptiert werden. Deutliche Gehaltszuwächse

für alle Ärzte, so wie von den

Arbeitgebern propagiert, werde es nicht

geben. Im Kern sei es dem MB gelungen,

erhebliche Gehaltseinbußen rückgängig zu

machen, die unter anderem durch das in

der Vergangenheit gestrichene Weihnachts-

und Urlaubsgeld sowie durch die Erhöhung

der wöchentlichen Arbeitszeit ohne Lohnausgleich

verursacht wurden. ■

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ÄBW 112006 499


500

Ethik Vermischtes

in der Medizin

Der Weg ist steinig und schwer“

– mit diesen Worten von

Xavier Naidoo begann der

Vorsitzende des Landesverbandes

Baden-Württemberg des Marburger

Bundes, Dr. med. Josef Ungemach,

seinen Bericht vor der 44. Hauptversammlung,

die in diesem Jahr

im Ärztehaus in Reutlingen stattgefunden

hat. Ungemach macht dann

auch in seinem Referat deutlich,

dass sich der Marburger Bund zwar

im Tarifgeschäft auf Bundesebene

selbstständig gemacht hat, in der

Auseinandersetzung um den TVöD

verdi das Verhandlungsmandat entzogen

hat und seit dieser Zeit eigenständig

im öffentlichen Dienst auf

Bundesebene Tarifverhandlungen

führt. Er habe sich damit also als

eigenständige Gewerkschaft der

Krankenhausärzte in Deutschland

etabliert, damit seien aber noch

Leitfaden „Palliative Versorgung“

Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz gab bekannt,

dass unter www.sozialministerium-bw.de/fm/1442/

Leitfaden-Palliativversorgung.404202.pdf der Leitfaden

„Palliative Versorgung in Baden-Württemberg“ des Ministeriums

für Arbeit und Soziales im Internet veröffentlicht wurde:

„Der medizinische Fortschritt hat sich in den vergangenen

Jahren rasant entwickelt. Viele Krankheiten können heute im

Gegensatz zu früher erfolgreich behandelt werden. Dennoch

stößt auch die moderne Medizin an ihre Grenzen. Bei manchen

Erkrankungen müssen sich die betroffenen Patienten,

die Angehörigen und auch die beteiligten Ärzte schmerzhaft

darüber klar werden, dass eine Heilung nicht mehr möglich

ist und dass das Ende des Lebenswegs erkennbar wird. Es ist

mir gerade als Ärztin besonders wichtig, dass Patienten und

Angehörige in dieser schwierigen Lebenssituation nicht allein

gelassen werden. In unserem Leitfaden werden Wege aufgezeigt,

wie die verbleibende Zeit mit möglichst viel Leben

und Lebensqualität erfüllt werden kann.“

Die Broschüre biete Informationen über die gesamten

Möglichkeiten der palliativen Versorgung in Baden-Württemberg

und gliedere sich in drei Abschnitte: Die Versorgung zu

Hause – Die stationäre Versorgung – Die Trauerbegleitung.

ÄBW 112006

Marburger Bund:

Der Weg ist steinig und schwer

lange nicht alle Forderungen und

Wünsche des Marburger Bundes

erfüllt. Die Gewerkschaft Marburger

Bund – so Ungemach – stehe erst

am Anfang eines langen mühsamen

Weges.

Ungemach: „Wir sollten ehrlich

sein – die Eckpunkte berücksichtigen

sicher nicht alle Wünsche, auch

die ausformulierten Tarifverträge

werden nicht alle Wünsche erfüllen.

Dafür waren und sind die Widerstände

der Arbeitgeber zu groß.“

Dr. Ungemach erinnerte noch

einmal an die zurückliegenden Tarifauseinandersetzungen

der Universitätskliniken

im Bereich der Tarifgemeinschaft

deutscher Länder. Er

erinnerte noch einmal daran, dass

die Speerspitze der Aktionen immer

die Universitätskliniken in Baden-

Württemberg waren. „Dafür gebührt

den Ärzten an unseren Unikliniken

ein hohes Lob und Anerkennung.

Die Streits haben länger gedauert als

erwartet, immerhin zwölf Wochen.“

Baden-Württemberg habe mit

den zahlreichen Vorschalttarifverträgen

erneut eine entscheidende Rolle

gespielt. Die Finanzierbarkeit der

ärztlichen Forderungen habe nachgewiesen

werden können am Beispiel

des Vorschalttarifvertrages am

Klinikum Stuttgart. Aber auch andere

Elemente wie eine höhere Zahl

von bezahlten Fortbildungstagen

habe vereinbart werden können.

Leider seien nicht alle in Baden-

Württemberg erreichten Punkte

in den bundesweiten Eckpunkten

festgeschrieben worden.

Ungemach: „Wir sollten ehrlich

sein – es wäre vermessen, eine

Nachbesserung der Eckpunkte in

den Redaktionsverhandlungen erreichen

zu wollen, das ist nicht möglich.

Eine Verbesserung der Tarifverträge

ist erst bei der nächsten Tarifauseinandersetzung

zu erreichen.

Zu der Entgelttabelle im Bereich der

VKA ist das bereits Ende 2007 mög-

lich. Wir müssen selbstkritisch sagen,

dass wir unsere eigentlichen Ziele,

eine entscheidend verbesserte Vergütung,

die Verbesserung der Arbeitsbedingungen

und den Stopp

der Abwanderung der jungen

Ärztinnen und Ärzte in alternative,

patientenferne Medizinbereiche und

ins Ausland in beiden Tarifbereichen

noch nicht geschafft haben. Da

brauchen wir einen neuen Anlauf.“

In der Gesamtschau sei klar zu

erkennen, dass nicht alles auf einmal

zu erreichen war. Die Tarifauseinandersetzung

– so Ungemach – sei

noch nicht vorbei. Um alle Vorstellungen

und Wünsche zu erreichen, brauche

es noch einen sehr langen Weg.

Im Anschluss an das Referat

von Dr. Ungemach hat sich die 44.

Hauptversammlung des Marburger

Bundes in Baden-Württemberg gegen

eine Privatisierung von Universitätskliniken

ausgesprochen, wie sie

von der FDP/DVP im Südwesten angeregt

worden ist. Die Universitätsklinika

in Baden-Württemberg seien

als Stätten der Hochleistungsmedizin

und als hervorragende Forschungsstandorte

ausgewiesen.

Trotz der Umstellung auf die neuen

Abrechnungsformen seien sie wirtschaftlich

stabil. Ihre derzeitige

Rechtsform gebe ihnen ausreichende

Entscheidungsspielräume

und Flexibilität. Durch eine Privatisierung

würde sich am Status der

Universitätsklinika nichts bessern.

Außerdem hat sich der Marburger

Bund dafür ausgesprochen, den

Krankenhäusern die restlichen Finanzmittel,

die zur Umsetzung des

Arbeitszeitgesetzes vorgesehen sind,

nicht weiter in mehreren Jahresraten

zu zahlen, sondern insgesamt im

Jahre 2007 zur Verfügung zu stellen.

Nur so könne konsequent der

Arbeitsschutz im Krankenhaus

realisiert werden. ■

J. Dreher


Es droht eine

staatliche Bevormundungsmedizin!

Statement von Dr. Frank Ulrich

Montgomery, Vorsitzender

des Marburger Bundes, beim

außerordentlichen Deutschen

Ärztetag am 24. Oktober

in Berlin

Wir erleben eine einmalige

politische Situation: Gegen

den Rat aller Fachleute, egal

ob aus der Praxis, der Theorie oder

der Wissenschaft, drückt die Große

Koalition ein großes Gesetzesvorhaben

durch. Dies ist ein Handeln

wider den Verstand. Je größer die

Reform, je komplexer die Details,

je gravierender die Auswirkungen,

desto mehr bräuchte diese Regierung

Sachverstand. Sie aber geht

den entgegengesetzten Weg.

Die Elefanten entscheiden politisch,

zurück bleibt eine Schneise der Verwüstung

und Zerstörung.

Zerstört wird ein System von

Selbstverwaltung, Wahlfreiheit und

Autonomie – ohne dass Verbesserungen

auch nur im Ansatz zu erkennen

wären.

Und deswegen ist diese Gesundheitsreform:

• Ein Dokument des Starrsinns!

Die Politik handelt wider die Vernunft,

wider ihre eigenen Aussagen

und wider die Notwendigkeiten.

Machterhalt prägt das Denken, nicht

Zuwendung zum Patienten und

seinen Bedürfnissen.

• Ein Dokument des Bruchs

von Wahlversprechen!

Das Gesundheitswesen sollte

besser werden – stattdessen bekommen

wir staatliche Bevormundungsmedizin

und Chaos in den Organisationen.

• Ein Dokument der politischen

Lüge!

Die Koalition war angetreten,

die Beitragssätze zu senken und die

Gesundheitskosten von den Lohnkosten

abzukoppeln. Das Gegenteil

geschieht nun. Unverfrorener kann

man ein Volk nicht belügen: Die

Beitragssätze steigen, abgekoppelt

wird gar nichts, der Bürger zahlt

dem Politiker die Zeche. Jeder Bürger

zahlt so mit seinen Sozialbeiträgen

für den Machterhalt von Merkel

und Müntefering.

• Ein Dokument der Orwell’schen

Sprachverdrehung!

Es erinnert an Orwells Buch

1984. Dort wird die Behördensprache

„Neusprech“ genannt. Im Neusprech

beinhaltet das Wort das Gegenteil

seiner bisherigen Bedeutung.

Und so ist das „Wettbewerbsstärkungsgesetz“

in Wirklichkeit ein

Wettbewerbsverhinderungsgesetz.

Und so ist die beschworene Stärkung

der Eigenverantwortung in

Wirklichkeit staatlich ministerielle

Bevormundung und die Beitragsentlastung

in Wirklichkeit ein Rollgriff

ins Portemonnaie der Bürger.

In einem Satz: Diese Reform

ist ein Dokument des Verrates an

allen Prinzipien!

Wer hätte gedacht, dass in einer

großen CDU-SPD-Koalition eine

noch leistungs- und patientenfeindlichere

Gesundheitspolitik möglich

ist, als unter Rot-Grün. Macht

korrumpiert eben – und

nur darum geht es den

politisch Handelnden.

Der Fortbestand

einer Großen Koalition,

der Machterhalt von

Müntefering und Merkel

ist mir egal – ich will keine

Große Koalition um jeden

Preis, aber ich will ein funktionsfähigesGesundheitswesen.

Ich will Qualität,

Leistung und Gesundheit

statt staatlicher Bevormundungsmedizin,Bürokratiegängelung

und Politkommissare

– seien sie

nun schwarz oder rot –

ich will sie beide nicht!

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Aber, wir dürfen nicht nur

klagen. Wir müssen endlich auch

einmal klar sagen, was wir denn

vorzuschlagen hätten.

Und da hilft es nicht weiter –

das ist meine Erfahrung aus den

Debatten der letzten Jahre – immer

nur auf die Korrektur am bestehenden

System zu verweisen; wir begeben

uns selbst damit in die Falle der

Kostendämpfung durch Feintuning

am bestehenden System.

Das System selbst ist das Problem.

Dieses System der umlagefinanzierten

Krankenversicherung auf

der Basis von in abhängiger Beschäftigung

erwirtschafteten Beiträgen ist

tot – meine Damen und Herren.

Mausetot – und diese Reform ist nur

ein weiterer Versuch der Reanimation

einer – zugegeben noch recht

warmen – Leiche.

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ÄBW 112006 501


502

Ethik Vermischtes

in der Medizin

Und deswegen müssen

wir selber endlich eigene,

bessere Vorschläge machen.

Zehn Punkte müssen wir anpacken,

zehn Fragen beantworten:

1. Soll es eine Einbeziehung aller

Bürger in eine obligate Krankenversicherung

geben?

2. Sollen alle Einkommensarten

einbezogen werden?

3. Soll es eine Parität der Arbeitgeber

in den Gremien der

Krankenkassen geben?

4. Soll der Arbeitgeberbeitrag

ausgezahlt werden oder weiter

als eigener Posten aufgeführt

werden?

5. Soll es eine beitragsfreie

Familienmitversicherung geben

und wenn „Ja“ für wen? Alle

Kinder und Ehepartner ohne

eigene Arbeitstätigkeit oder

nur Kinder …?

6. Sollen die Beiträge über eine

arbeitseinkommensabhängige

Umlage oder über personenorientierte

Prämien erhoben

werden?

7. Wenn Prämien vorgesehen sind,

in welchem Umfang soll versicherungstechnisch

und inwieweit

„solidarisch“ kalkuliert

werden?

8. Sollen Elemente der Kapitaldeckung

eingeführt werden und

wenn „Ja“, in welchem Umfang?

9. Soll der Solidarausgleich über

interne Verrechnungswege

wie bei der heutigen GKV –

die natürlich von Politikern

per Gesetz festgelegt werden –

erfolgen oder über politisch

verantwortete Steuerfinanzierung?

10. Findet weiterhin eine Umverteilung

zu Lasten junger Menschen

und zu Gunsten älterer

Mitbürger statt?

Am Ende, das ist meine Hoffnung,

und daran sollten wir alle

gemeinsam arbeiten, brauchen

wir den Wechsel zu einem System

einer prämienbasierten Volks-

versicherung.

Schutz, Versicherung und

Gesundheit für alle – das

brauchen wir – diese Reform

brauchen wir nicht! ■

ÄBW 112006

Warum die Ärzte der

ambulanten Versorgung

nicht streiken dürfen

Die Koalition aus CDU und SPD hat sich vorgenommen, das Gesundheitsreformgesetz

2006 noch in dieser Legislaturperiode durchzusetzen.

Damit kann das Gesetz zum ersten wirklichen Stolperstein

für diese Koalition werden. Dies ist das erste größere Problem,

am dem die neue Regierung sich beweisen muss. Die Rettung der

Koalition steht in der Hierarchie der wichtigsten Ziele der CDU/CSU­

und SPD­Politiker aber an erster Stelle. Meines Erachtens ist unser

Gesundheitswesen ein denkbar ungeeignetes, weil sehr sensibles

und hoch emotionales Thema, an dem die Regierung erstmals

ihren Zusammenhalt demonstrieren will“, betonte Professor Dr. med.

Jörg Hoppe, der Präsident der Bundesärztekammer, in seinem

Vortrag „Ärztestreik – Episode oder Beginn eines veränderten

ärztlichen Selbstverständnisses?“ anlässlich des 14. Kongresses

der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und

Ärztliche Psychotherapie (DGPM) in Heidelberg.

Das Thema Ärztestreik ist heute

so aktuell wie selten zuvor, vor

allem vor dem Hintergrund

des neuen GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes,

das derzeit vor der

Anhörung im Deutschen Bundestag

steht. „Mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz

soll das Gesundheitssystem

auf allen Ebenen neu

strukturiert und wettbewerblicher

ausgerichtet werden. Deutschland

wird dann ein noch leistungsfähigeres

Gesundheitswesen besitzen,

das allen Bürgerinnen und Bürgern

Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung

bieten wird.

Die im Gesetz angelegten Reformmaßnahmen

sollen sicherstellen,

dass auch in Zukunft die soziale

Sicherheit im Krankheitsfall gewährleistet

werden kann“, heißt es in

dem Entwurf des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes.

„Wir Ärzte haben die Hoffnung,

dass manches, was jetzt noch

drin steht, geändert werden kann.

Es reicht nicht aus, dass wir nur

unsere klare Ablehnung kundtun.

Wir müssen vielmehr dafür sorgen,

dass bestimmte Passagen noch

abgeändert werden oder im

schlimmsten Falle das ganze

Gesetz gestoppt wird. Denkbar ist

auch, dass das Gesetz in die kommende

Legislaturperiode geschoben

wird“, glaubt der Präsident der

Bundesärztekammer.

All das, was sich jetzt in unserer

Regierung und in unserem Gesundheitswesen

abspielt, auch die Ärztestreiks

auf Landes- und Kommunalebene

der letzten Monate, sind für

Professor Hoppe nur Symptome einer

jahrzehntelangen Entwicklung,

die einen ganz anderen Hintergrund

haben, der im öffentlichen Bewusstsein

nicht verankert sei. In den vergangenen

Jahren habe sich unter

den Ärzten ein Gefühl der Unzufriedenheit

entwickelt, vor allem mit

dem, was die Regierung für die

Ärzteschaft tut.

Was unser deutsches Gesundheitssystem

ausmacht

Die Kardinalcharakteristika

des deutschen Gesundheitswesens

in der Nachkriegszeit lassen sich

mit fünf Begriffen umschreiben:

die Therapiefreiheit, die freie Arztwahl,

die Niederlassungsfreiheit,

das Versicherungsprinzip und

der Sicherstellungsvertrag.


Die Therapiefreiheit betrifft nicht

nur Ärztinnen und Ärzte, sondern

auch Patientinnen und Patienten.

Keineswegs handelt es sich um eine

so genannte „Therapiebeliebigkeit“. Es

geht vielmehr um die Entscheidungsfreiheit,

was im individuellen Fall passiert,

gemeinsam getragen von den

Ärzten und ihren Patienten. Jahrelang

galt die Therapiefreiheit als

selbstverständlich in unserem Land.

Es gibt kein anderes Land auf

der Welt, in dem wie in Deutschland

die Bürgerinnen und Bürger großen

Wert darauf legen, dass sie ihre Ärztinnen

und Ärzte frei wählen können.

Sogar die Freiheit, gleichzeitig

zu zwei Fachärzten des gleichen

Faches zu gehen, um eine Zweitmeinung

zu bekommen, wird unseren

Bürgern eingeräumt. Das ist ein Besitz,

den die Deutschen über Jahrzehnte

sehr geschätzt haben.

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Die Niederlassungsfreiheit beinhaltet,

dass sich Ärztinnen und Ärzte

– so wie andere Freiberufler auch –

niederlassen können, wo sie wollen.

Dazu gehört auch, dass der Mediziner

sein Personal selbst rekrutiert

und die Ausstattung seiner Praxis

selbst auswählt, um eine für ihn

optimale Patientenversorgung

gewährleisten zu können.

Das Versicherungsprinzip besagt,

dass unser Gesundheitswesen durch

Beiträge finanziert wird, die in eine

Krankenkasse oder eine Krankenversicherung

eingezahlt werden. In den

so genannten „steuerfinanzierten

Ländern“ sieht es dagegen so aus,

dass der Staat – je nach Kassen-

oder Haushaltslage – dem Gesundheitswesen

eine bestimmte Geldmenge

zuteilt.

Außerdem verpflichtet unser

Grundgesetz den Staat, Daseinsvor-

Vermischtes

sorge zu betreiben. Das heißt, dass

der Staat die Verantwortung dafür

trägt, dass im ambulanten und im

stationären Bereich ausreichend Einrichtungen

im Gesundheitswesen

vorhanden sind, damit alle Bürgerinnen

und Bürger bei Bedarf möglichst

schnell einen Zugang zu den

Versorgungseinrichtungen haben.

Ärzte haben sich verpflichtet,

niemals zu streiken

Die niedergelassene Ärzteschaft

ist zum großen Teil in den Kassenärztlichen

Vereinigungen organisiert.

Bei dem Sicherstellungsvertrag handelt

es sich um einen Vertrag des

Staates mit der Körperschaft des

öffentlichen Rechtes „Kassenärztliche

Vereinigung“, in dem festgelegt ist,

dass die ambulante ärztliche Versorgung

jederzeit sichergestellt wird.

ÄBW 112006 503


504

Ethik Vermischtes

in der Medizin

„Dafür, dass die Kassenärztlichen

Vereinigungen diese Sicherstellung

voll übernehmen, haben sie ihrerseits

dem Staat versprochen, niemals

einen vertragslosen Zustand eintreten

und damit niemals eine Nichtversorgung

vorkommen zu lassen.

Das heißt aber auch, sie haben sich

vertraglich verpflichtet, niemals zu

streiken“, erklärte Professor Hoppe.

Die Zufriedenheit unserer Bevölkerung

mit den bewährten Strukturen

unseres Gesundheitswesens

war in den letzten Jahrzehnten

hoch. Das Vertrauen in die Gesundheitsberufe

war früher und ist auch

heute noch sehr hoch. Die vertrauenswürdigsten

Berufe in Deutschland

sind – einer aktuellen Umfrage

zufolge – Krankenschwestern,

Apotheker, Ärzte und Berufspiloten.

Am Ende der Skala stehen die

Politiker und die Journalisten.

Die Niederlassungsfreiheit

wurde als erstes eingeschränkt

Gesundheitsminister Horst

Seehofer war 1992 der erste, der

dieses Gesundheitssystem in Frage

stellte. Unter seiner Führung wurde

eine Gesetzesinitiative entwickelt,

in der als erstes die Niederlassungsfreiheit

eingeschränkt und durch

die Bedarfsplanung ersetzt wurde.

Später folgten dann Einschränkungen

in der Therapiefreiheit,

wie zum Beispiel die Eingrenzung

der Arzneimittelverordnungs-

möglichkeiten und die Einführung

der Zuzahlungen für bestimmte

Arzneimittel. Diese mehr oder

weniger wirksamen Kostendämpfungsaktivitäten

haben das Versicherungsprinzip

jedoch nicht

eingeschränkt.

In den Folgejahren entstand

dann eine neue Philosophie, die

das deutsche Gesundheitswesen in

den schlechten Zustand versetzt

hat, in dem es sich jetzt befindet.

Die neuen Gesetze liefen meist

darauf hinaus, dass zum einen der

Staat die Prozeduren im Gesundheitswesen

immer mehr bestimmt

und dass zum anderen das persönliche

Verhältnis Arzt-Patient nicht

mehr im Vordergrund steht.

Dieser Paradigmenwechsel –

weg von der individuellen Patient-

ÄBW 112006

Arzt-Beziehung und hin zu formalisierten

Vorgängen – ist nach Einschätzung

von Professor Hoppe

der entscheidende Punkt, der das

Denken und das Einverständnis in

den ärztlichen Beruf sehr negativ

beeinflusst hat. Der Rückzug aus der

Daseinsvorsorge und der allmähliche

Mehr als 100 Angebote aus den

Bereichen Betriebswirtschaft

und Qualitätsmanagement

stehen im nächsten Jahr auf dem Programm

der Management Akademie

der KV Baden-Württemberg (MAK).

Das neue Programm ist jetzt erschienen

und richtet sich an alle Ärzte und

Psychotherapeuten in Baden-Württemberg.

Es umfasst neben zentralen

Themen der Praxisführung und -organisation

auch Seminare in Rhetorik

und Konfliktmanagement sowie Trainings

zur erfolgreichen Stressbewältigung

und Moderation. Darüber hinaus

gibt es eine Vielzahl an EDV- und

Internet-Schulungen sowie spezielle

Kurse für Arzthelferinnen.

Stetige und zum Teil massive

Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen

erfordern von den

Beteiligten ein hohes Maß an Flexibilität

zur Bewältigung der steigenden

Anforderungen im Alltag.

Ob niedergelassener Arzt oder Psychotherapeut

– alle bekommen den

wirtschaftlichen Druck verstärkt zu

spüren. Um in Zeiten des zunehmenden

Wettbewerbs den Unternehmenserfolg

langfristig zu sichern,

sind daher neben medizinischen

auch betriebswirtschaftliche

Kenntnisse sehr wichtig. Die MAK

hilft Ärzten und Psychotherapeuten,

sich zielgerichtet auf die Herausforderungen

der Zukunft vorzubereiten,

ihre Kompetenzen in allen wichtigen

Unternehmensbereichen zu

stärken und damit die Wirtschaftlichkeit

und das Management ihrer

Praxis nachhaltig zu verbessern.

Einen großen Platz innerhalb der

MAK nimmt auch das Qualitätsmanagement

ein. Nach der Richtlinie des

Gemeinsamen Bundesausschusses,

Wechsel in eine „fremdgesteuerte

Patientenbewirtschaftung“ werde

immer deutlicher und trage leider

nicht dazu bei, in absehbarer Zeit

die Probleme unseres derzeitigen

Gesundheitssystems zu lösen. ■

Richard Roth

Neues Seminarprogramm

die am 1. Januar 2006 in Kraft getreten

ist, soll Qualitätsmanagement bis

Ende 2009 in den Praxen eingeführt

sein. Um Ärzte und Psychotherapeuten

dabei zu unterstützen, bietet

die MAK schon seit Jahren Schulungen

und Fortbildungen zum Thema

Qualitätsmanagement an. Bestandteil

ihres Programms sind neben

Basis- und Intensivkursen jetzt auch

viele weiterführende Seminare zu

zentralen Themen des Qualitätsmanagements.

Dies gibt Praxisinhabern

und deren Mitarbeitern die Möglichkeit,

sich ihr Fortbildungspaket ganz

individuell zusammenstellen. Die Kurse

in Qualitätsmanagement basieren

auf dem QEP®-Modell (Qualität und

Entwicklung in Praxen) der KBV. QEP®

deckt alle relevanten Bereiche einer

Praxis ab und wurde speziell für niedergelassene

Vertragsärzte und -psychotherapeuten

entwickelt. Es erfüllt

zugleich alle Anforderungen, die der

Gemeinsame Bundesausschuss in seiner

Richtlinie zum Qualitätsmanagement

stellt.

Die Kurse der MAK werden von

erfahrenen Trainern im Gesundheitswesen

durchgeführt, fortlaufend

evaluiert und kontinuierlich an die

Bedürfnisse der Praxen angepasst.

Träger der Akademie ist die KV

Baden-Württemberg, die mit ihren

langjährigen Schulungserfahrungen

als Garant für anspruchsvolle und

hochwertige Fortbildungen zu niedrigen

Preisen steht.

Das neue Seminarprogramm ist

über alle Bezirksdirektionen der KV

Baden-Württemberg erhältlich oder

direkt bei der MAK zu beziehen, Postfach

80 06 08, 70506 Stuttgart, Telefon

(07 11) 78 75-3 69, Fax (07 11)

78 75-2 74, E-Mail: info@mak-bw.de. ■


Vermischtes

Fünf Jahre Qualitätsförderpreis Gesundheit

Im Stuttgarter Kultur- und Kongresszentrum

Liederhalle zeichnete

Arbeits- und Sozialministerin

Dr. Monika Stolz die drei Preisträger

des Qualitätsförderpreises Gesundheit

Baden-Württemberg 2006 aus.

Die aus 43 eingereichten Projekten

ausgewählten Preisträger erhielten

ein Preisgeld von jeweils 6500, 5500

und 3000 Euro.

Der vom Ministerium für Arbeit

und Soziales und den im Gesundheitsforum

Baden-Württemberg zusammengeschlossenenRepräsentanten

der Gesundheitswirtschaft des

Landes ausgelobte Preis wird in diesem

Jahr zum fünften Mal vergeben.

Zum Sieger erklärte die Jury in diesem

Jahr das Projekt „Qualitätssicherung

der medikamentösen Therapie

durch ein elektronisches Arzneimittel-

informationssystem“ der Abteilung

Innere Medizin VI, Klinische Pharmakologie

und Pharmakoepidemiologie

des Universitätsklinikums Heidelberg.

Der Preis ist mit einem Preisgeld von

6500 Euro verbunden. „Die Vorteile

des Systems liegen vor allem darin,

dass die Informationen wesentlich

schneller beschafft und die Arzneimittelsicherheit

erheblich erhöht

werden kann. Dazu tragen insbesondere

verschiedene Suchfunktionen

für Arzneimittel, Informationen zur

Arzneimitteldosierung und Applikation,

Warnhinweise bei Kontraindikationen

sowie eine elektronische

Rezept- und Arztbriefschreibung bei.

Die Projektergebnisse sind überzeugend:

Jede fünfte schwere Wechselwirkung

kann bereits während der

Ausstellung des Rezepts verhindert

werden“, erläuterte die Gesundheitsministerin.

In Deutschland wären

mittlerweile mehr als 40 000 Präparate

mit fast 2500 Inhaltsstoffen

zugelassen. Entsprechend groß sei

die Zahl an Neben- und Wechselwirkungen

bei gleichzeitiger Einnahme

mehrerer Arzneimittel. „Wenn mehrere

Medikamente gleichzeitig eingenommen

werden, können sie sich

gegenseitig beeinträchtigen. Das

kann durchaus gefährlich werden.

Der Arzneimittelinformationsdienst

unterstützt die Ärzte bei ihrer Verordnung

und ermöglicht es ihnen,

sich über die medikamentöse Therapie

abzustimmen“, sagte die Ärztin

Dr. Monika Stolz. Die Ministerin

würdigte die beispielhafte Arbeit der

Projektträger, die ein Konzept entwickelt

hätten, das klar beweisbare

und deutliche Verbesserungen

bringen würde.

Die Jury habe darüber hinaus

beschlossen, dem Projekt „Fächer-

und Berufsgruppenübergreifendes

Schmerzmanagement“ der Berufsgenossenschaftlichen

Unfallklinik

Tübingen den zweiten Preis, verbunden

mit einem Preisgeld von

5500 Euro, zu verleihen. „In Baden-

Württemberg leben fast eine Million

Menschen mit chronischen Schmerzen.

Jeder zehnte davon braucht eine

spezielle Schmerztherapie mit der

Möglichkeit einer stationären oder

teilstationären Behandlung. Unser

gemeinsames Ziel muss es sein, die

Lebenssituation dieser Menschen zu

verbessern. Die vorgelegten Projektergebnisse

machen deutlich, dass

der Anteil der Menschen, die über

Schmerzen klagen, erkennbar gesenkt

werden kann“, sagte die Ministerin.

Den dritten Preis, verbunden

mit einem Preisgeld von 3000 Euro,

erhielt das Gemeinschaftsprojekt

„Mobil – Erhaltung und Förderung

von selbständiger Lebensführung

und Gesundheit bei über 75-Jährigen

in Baden-Württemberg

der Bosch BKK Stuttgart und des

Deutschen Instituts für angewandte

Pflegeforschung e. V. Kern des

Projektes ist der sogenannte

„präventive Hausbesuch“. Dabei

handelt es sich um ein Beratungs-

und Unterstützungsangebot für

ältere Menschen mit dem Ziel,

die Lebensqualität, Gesundheit

und selbständige Lebensführung

im Alter zu erhalten und zu

fördern. „Das innovative daran ist,

dass die Beratung im eigenen

Heim erfolgt. Dies fördert eine von

Vertrauen geprägte Beziehung,

die wesentlich dazu beitragen

kann, das Beratungsangebot

erfolgreich umzusetzen“, sagte

Monika Stolz.

Eine Kurzbeschreibung der

prämierten Projekte ist im Internet

abrufbar unter www.gesundheitsforum-bw.de

Qualitätsförderpreis,

Preisträger 2006. dr.

Europas erster Experimental-OP

Am Universitätsklinikum Tübingen entsteht als europaweit einmaliges

Projekt ein Experimental-OP. Ziel ist die Entwicklung eines Operationssaales

der Zukunft in Bezug auf Arbeitsabläufe, Raumplanung und Gerätetechnik.

Der Experimental-OP stellt eine international einmalige Plattform

für Forschung und Neuentwicklung in der Medizintechnik dar.

Zur Verfügung stehen dafür ab Frühjahr 2007 rund 1000 m 2 Labor- und

200 m 2 Bürofläche sowie eine eigene Werkstatt.

Das Entwicklungsteam wird dabei eng mit allen chirurgischen Disziplinen

des Universitätsklinikums zusammenarbeiten. Mit im Boot sind auch

weitere technische Fakultäten, die medizintechnische Industrie, Architekten,

Ingenieure, die Organisationen des Verbands deutscher Ingenieure

(VDI), die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT), die

Industrie- und Handelskammer Reutlingen (IHK Reutlingen) sowie andere

Forschungseinrichtungen.

ÄBW 112006 505


Fortbildung

Am 20. und 21. September fand

das 19. Heidelberger Gespräch

statt, an dem rund 200 Ärzte,

Richter, Rechtsanwälte, leitende

Mitarbeiter von Versicherungen und

Versichertenvertreter teilgenommen

haben.

Das ungebrochen hohe Interesse

bestätigt somit das Konzept des

„Heidelberger Gespräches“, das sich

nach der Wiedergründung im Jahr

1988 in den vergangenen Jahren zu

einer außerordentlich erfolgreichen

wissenschaftlichen Fortbildungsveranstaltung

für Ärzte und Juristen

aus den Bereichen Sozialmedizin

und Sozialrecht entwickelt hat.

Es wird vom Institut und Poliklinik

für Arbeits- und Sozialmedizin des

Universitätsklinikums Heidelberg

und der Zeitschrift „Der medizinische

Sachverständige“, Gentner Verlag

Stuttgart, veranstaltet.

Schwierigkeiten bei der Begutachtung

im Zusammenhang mit

Arbeitslosigkeit waren das erste

Schwerpunktthema in diesem Jahr.

A. Weber, Köln, hat zunächst auf die

negativen Auswirkungen der Langzeitarbeitslosigkeit

auf die Gesundheit

der betroffenen Menschen

hingewiesen. Trotz umfangreicher

wissenschaftlicher Studienresultate

ist nach wie vor die Frage nicht

abschließend zu beantworten, ob

die Arbeitslosigkeit die Morbidität

im Sinne von Kausalität erhöht oder

ob man wegen Krankheit häufiger

arbeitslos wird.

Die Möglichkeiten der Integra-

tion von Arbeitslosen nach dem SGB

II (Grundsicherung für Arbeitsuchende)

und SGB III (Arbeitsförderung)

hat A. Berg, Nürnberg, aus der Sicht

des Ärztlichen Dienstes der Bundesagentur

für Arbeit referiert. Arbeitsvermittlung,

Berufsberatung und

Leistungsgewährung im Falle von

gesundheitlich eingeschränkten

Arbeitslosen zeigen zwar Erfolge.

Als besonders kritisch sieht Berg

jedoch die Tatsache, dass viele

Arbeitslose ohne ausreichende

ärztliche Behandlung oder Diag-

nostik zur Begutachtung kommen.

506 ÄBW 112006

19. Heidelberger Gespräch 2006

Eine besondere Herausforderung

sind Arbeitsuchende, die bislang

noch nicht gearbeitet haben. Die

Einführung des ICF (Internationale

Klassifikation der Funktionsfähigkeit,

Behinderung und Gesundheit) der

WHO ist wichtig, um eine gemeinsame

Sprache und Bewertung zu

finden.

J. Jonje, Bochum, hat auf die

Erfahrungen zur Begutachtung der

Arbeitsunfähigkeit aus der Sicht des

Medizinischen Dienstes der Krankenkassen

berichtet und dabei insbesondere

auf die Problematik der sich

widersprechenden Auslösungsvoraussetzungen

zum Krankengeldbezug

Arbeitsloser in den Richtlinien

bzw. in der Rechtssprechung hin-

gewiesen.

Der öffentliche Gesundheitsdienst

(Gesundheitsämter) greift in

der sozialmedizinischen Begutachtung

sehr unterschiedliche Fragestellungen

auf, wie von P. Lederer,

Erlangen, berichtet wird. Aufgrund

der Gesetzgebungskompetenz der

Länder ist die Intensität der Begutachtung

von Arbeitslosen unterschiedlich,

wobei eine zusammenfassende

Statistik bislang nicht vorliegt.

Ein weiterer Aspekt betrifft die

Begutachtung des Mehrbedarfs für

eine kostenaufwendige Ernährung

im Rahmen der Grundsicherung

nach dem Sozialgesetzbuch VII.

Von Kauer, Frankfurt/Main,

werden die Erfahrungen aus einem

Jobcenter vorgetragen, in dem pro

Tag rund 60 bis 80 Gutachten zu

bearbeiten sind. Dabei spielt eine

enge Kooperation mit den Gutachtern

eine besonders wichtige Rolle.

Die für die Begutachtungspraxis

virulente Frage nach „Beiständen“,

d. h. die Anwesenheit einer dritten

Person bei ärztlichen Untersuchungen,

wird aus der Sicht des

Rechtsanwaltes (I. Claas, Wiesbaden),

des Sachverständigen (W. Hausotter,

Sonthofen) und des Richters

(St. Roller, Stuttgart) behandelt.

Unter den Referenten besteht Konsens,

dass es sich um ein insgesamt

seltenes Ereignis handelt. Aus recht-

licher Sicht ist die Anwesenheit von

„Beiständen“ grundsätzlich zu be-

jahen. Allerdings trägt im Regelfall

ein „Beistand“ nicht zum zusätzlichen

Erkenntnisgewinn bei, sondern

verkompliziert das Verfahren.

Im Rahmen einer psychiatrischen

Exploration oder bei der körperlichen

Untersuchung kann die

Anwesenheit eines „Beistandes“

sogar kontraproduktiv sein.

Zum Schwerpunktthema „Begutachtungen

nach dem SGB IX (Rehabilitation

und Teilhabe behinderter

Menschen) führt W. Heipertz, Nürnberg,

aus, dass damit ein Gesamtkonzept

der Beschreibung von

„Behinderung“ und dem sich daraus

ergebenden Auftrag an alle Leistungsarten

der Rehabilitation geschaffen

wurde. Im Vordergrund

steht dabei die Umsetzung des „biopsychosozialen

Krankheitsmodells“

und die Beurteilung nach der ICF

der WHO. Nach der Auffassung von

Heipertz muss in der Begutachtung

der dominierende Ansatz am Gesundheitsproblem

– in den Kategorien

klassisch medizinischer Diagnosen

– überwunden werden.

Es stellt eine äußerst wichtige Orientierungshilfe

und Auftrag für die

zukünftigen Aufgaben im Interesse

einer ergebnisorientierenden Rehabilitation

dar.

Die Erfahrungen der gemeinsamen

Servicestellen für Rehabilitation

der Deutschen Rentenversicherung

in Baden-Württemberg werden

von Zimmermann, Stuttgart, berichtet.

Von entscheidender Bedeutung

für eine erfolgreiche Umsetzung ist

dabei die enge Zusammenarbeit mit

Behindertenverbänden und Selbsthilfegruppen.

Die Prozesse für das betriebliche

Eingliederungsmanagement werden

von H. Kaiser, Köln, am Beispiel eines

großen Unternehmens aufgezeigt.

Diese können nach seiner Auffassung

auch in kleineren und mittelgroßen

Betrieben umgesetzt werden.

In diesem Prozess nimmt der

Betriebsarzt – wie von W. Panter,

Duisburg, berichtet – eine zentrale


Rolle ein. Dieser versteht sich als

Mittler zwischen dem Mitarbeiter

und dem Unternehmer. Voraussetzung

für eine erfolgreiche Umsetzung

ist neben der Betriebsvereinbarung

die genaue Kenntnis der Arbeitsplätze

und das Krankheitsbild,

um praktische Lösungen vor Ort zu

erreichen. Hilfestellung hierzu liefert

der Verband der Deutschen Betriebs-

und Werksärzte e. V.

Der Begriff der „wesentlichen

Bedingung“ des Sozialgesetzbuches

VII (gesetzliche Unfallversicherung)

wurde aus juristischer und medizinischer

Sicht beleuchtet. Obgleich es

sich um kein neues Thema handelt,

haben die unterschiedlichen Positionen

von P. Becker, Kassel, und

R. Schiele, Jena, gezeigt, dass von

einer Vereinheitlichung in der Begutachtungspraxis

noch nicht gesprochen

werden kann. Es besteht allerdings

Konsens, dass die Basis für die

„wesentliche Bedingung“ die aktuelle

wissenschaftliche Erkenntnis ist.

Im Einzelfall erfordert allerdings die

Beantwortung nach der „wesentlichen

Ursache“ vom ärztlichen

Sachverständigen einen besonders

hohen Grad an Abstraktionsvermögen

und außergewöhnliche

wissenschaftliche Erfahrung in der

Bewertung und Umsetzung von

Forschungsergebnissen.

Die aus praktischer Sicht wichtige

Frage, ob ein Psychologe bzw.

ein psychologischer Psychotherapeut

an Stelle eines Arztes als Sachverständiger

nach § 109 Sozialgerichtsgesetz

benannt werden kann,

bildete den Abschluss eines wiederum

erfolgreichen „Heidelberger Gespräches“

2006. H. Tintner, Aachen,

hat nach umfassender juristischer

Würdigung des Sachverhaltes diese

Frage verneint.

In Gesprächen am Rande der

Veranstaltung war von den Teilnehmern

zu hören, dass der Wissenschaftliche

Beirat aktuelle und bedeutsame

Themen für das „Heidelberger

Gespräch 2006“ ausgewählt

hat, die von den Referenten in ausgezeichneter

Weise präsentiert

wurden. Das nächste „Heidelberger

Gespräch“ findet im September

2007 statt. ■

Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. G. Triebig, Heidelberg

Am Universitätsklinikum Heidelberg

ist das erste „Interdisziplinäre

Endoskopiezentrum“ in

Deutschland eröffnet worden, das

gemeinsam rund um die Uhr von

Internisten, Chirurgen und Anästhesisten

betrieben wird. Es ist in der neuen

Medizinischen Klinik untergebracht

und bietet sämtliche moderne Möglichkeiten

der Spiegelung von Magen

und Darm an. Im Jahr werden dort ca.

10 000 Endoskopien auf höchstem

technischem Niveau vorgenommen.

Mit der modernen technischen

Ausstattung können zahlreiche

Fortbildung

Interdisziplinäres Endoskopiezentrum

Eingriffe direkt über das Endoskop

unter Sichtkontrolle am Bildschirm

vorgenommen werden: Dazu

gehören die Abtragung von Tumoren

und ihrer Frühstufen sowie Entzündungen,

die Entfernung von

Gallensteinen und das Einsetzen

von „Stents“, Prothesen, die zum

Beispiel verschlossene Gallenwege

offenhalten. Mit Hilfe spezieller

Färbungen oder Ultraschalluntersuchungen

über das Endoskop lassen

sich Frühformen von Tumoren erkennen

und sehr genau vom gesunden

Gewebe abgrenzen. ■

2. Konstanzer Symposium ADHS

mit dem SPZ Konstanz

Als erste große Fortbildungsveranstaltung

seit der Erweiterung

des kinder- und jugendärztlichen

Netzwerks PädNet auf die gesamte

Region Südbaden fand jetzt

das 2. Symposium ADHS an der Universität

Konstanz statt. Gleichzeitig

gab es ein Jubiläum zu feiern: Das

Sozialpädiatrische Zentrum Konstanz

kann auf eine 15-jährige Erfolgsgeschichte

zurückblicken, wofür dessen

Leiter, Dr. W. Kratzer beglückwünscht

wurde. Er war es auch, der das Symposium

maßgeblich mitgestaltete und

mit dessen Hilfe hochkarätige Kapazitäten

auf dem Gebiet ADHS als Referenten

gewonnen werden konnten.

Entsprechend der Philosophie

von PädNet Südbaden, wissenschaftlich

fundierte Medizin („Evidenz-basierte

Medizin“) in enger Kooperation

mit benachbarten medizinischen

Fachdisziplinen anzubieten, erging

die Einladung nicht nur an die Kinder-

und Jugendärzte der Region,

sondern auch an Kinder- und Jugendpsychotherapeuten

und -psychiater,

Neurologen, Fördereinrichtungen

und freie Heilmittelerbringer

wie Ergotherapeuten, Logopäden

und Heilpädagogen sowie an Elterninitiativen

und Kontaktlehrer.

Die Resonanz war überwältigend,

weit über 400 Teilnehmer

konnten im Audimax der Uni Konstanz

begrüßt werden.

Insgesamt wurde deutlich, dass

es sich bei ADHS um ein multifaktorielles

Störungsbild handelt, zu dessen

Entstehung in jeweils völlig unterschiedlicher

Gewichtung genetische

Faktoren, negative Einflüsse in der

Schwangerschaft (Rauchen, Alkohol),

frühkindliche Erkrankungen, gestörte

Mutter-Kind-Interaktion, negative

psychosoziale Einflüsse wie Armut,

Delinquenz oder erzieherische Hilflosigkeit

der Eltern, zerbrochene Familien,

unkontrollierter Medienkonsum

und vieles mehr beteiligt sein können.

Insbesondere die zuletzt genannten,

gesamtgesellschaftlichen

Entwicklungen scheinen bei der Zunahme

der Störung in den letzten

Jahren eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Gefahr von Folge- und Begleiterkrankungen

wie Störungen des Sozialverhaltens,Entwicklungsverzögerungen,

Angst und Depression sowie

von schulischem/beruflichem Scheitern

bis hin zu Delinquenz und Suizidneigung

ist hoch. Da jedes unbehandelte

ADHS-Jahr der geistigen

Entwicklung des Kindes verloren

geht, sollte die Therapie früh und

konsequent einsetzen. Die Störung

„wächst sich nicht aus“, sondern setzt

sich häufig ins Erwachsenenalter

fort, was entsprechend auch längerfristige

Therapie erfordert. ■

Dr. med. A. Mattheß

ÄBW 112006 507


Filippo Scaglione

Diplom-Kaufmann/

Prokurist

Baden-Württem-

bergische Bank

Zielgruppen-

management Heil-

und Freiberufe

Telefon

(07 11) 1 24-4 90 95

Telefax

(07 11) 1 24-4 25 47

E-Mail:

filippo.scaglione@

bw-bank.de

Wirtschaftsnachrichten

Sparer-Freibetrag fast halbiert

>>> Sparer müssen ab 1. Januar

2007 den Gürtel enger schnallen:

Ihre steuerfreien Kapitalerträge werden

drastisch reduziert. Bei Alleinstehenden

sinkt der Sparer-Freibetrag

auf 750 Euro zuzüglich 51 Euro

Werbungskostenpauschale. Für Verheiratete

ergibt sich ein Freibetrag

von 1500 Euro plus 102 Euro Werbungskostenpauschale.

Erteilt der

Kunde bei der Bank einen Freistellungsauftrag

für sein Konto, Sparbuch

oder Wertpapierdepot, wird

bis zur Höhe des Freibetrags keine

Kapitalertragssteuer abgezogen.

Bestehende Aufträge werden von

den Kreditinstituten automatisch

angepasst. Wurde der Freistellungsauftrag

bisher „gesplittet“, lohnt

es sich allerdings, die Gewichtung

zu prüfen und gegebenenfalls

umzuverteilen. Denn oft wird der

Sparer-Freibetrag in der Summe

nicht ausgeschöpft.

Handwerkerrechnungen

>>> Neuerdings können Privatleute

zusätzlich zu den Aufwendungen

für haushaltsnahe Dienstleistungen

auch die Kosten für die

Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen

steuerlich absetzen,

soweit diese nach dem 31. Dezember

2005 erbracht wurden. Berücksichtigt

werden Renovierungs-,

Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Zum Beispiel sind Reparaturarbeiten

am defekten Zaun

begünstigt, wohingegen die Neuerrichtung

eines Zauns nicht steuerlich

abgesetzt werden kann. Wichtig:

Da keine Materialkosten angerechnet

werden, sondern nur der Arbeitslohn

des Handwerkers, seine

Fahrtkosten sowie die Kosten für einen

Maschineneinsatz einschließlich

der auf diese Leistungen entfallenden

Umsatzsteuer, benötigt das

Finanzamt eine Rechnung, die diese

Positionen separat ausweist. Ferner

muss der Steuerzahler nachweisen,

dass er den Rechnungsbetrag auf

das Konto des Handwerkers eingezahlt

oder überwiesen hat. Um die

Schwarzarbeit in Deutschland einzudämmen,

ist auch hier Barzahlung

ausgeschlossen. Sowohl private Ei-

508 ÄBW 112006

genheimbesitzer,Wohneigentümergemeinschaften als auch Mieter

fallen unter die Steuerermäßigung

nach § 35a EStG. Wenn alle Voraussetzungen

erfüllt sind, verringert

sich die Einkommensteuer um

20 Prozent der begünstigten Handwerkerleistungen

– jedoch maximal

um 600 Euro. Nicht begünstigt sind

dagegen Aufwendungen, die bereits

nach anderen Vorschriften des Einkommensteuergesetzes

abzugsfähig

sind – sei es als Betriebsausgaben,

Werbungskosten oder als außergewöhnliche

Belastungen.

Beschlossene Sache:

Pendlerpauschale gekürzt

>>> Fast 15 Millionen Pendler

gehen bald leer aus. Denn ab

1. Januar 2007 wird die Pendlerpauschale

für die ersten 20 Entfernungskilometer

von der Wohnung zum

Arbeitsplatz komplett gestrichen.

Betroffen von der Kürzung sind

nicht nur Autofahrer, sondern auch

Steuerzahler, die mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln oder zu Fuß

unterwegs sind. Weitere 10 Millionen

„Fernpendler“ können dann

zwar ihre Fahrtaufwendungen mit

30 Cent pro Kilometer steuerlich

noch absetzen – allerdings erst ab

dem 21. Kilometer und bis maximal

zu 4500 Euro. Die Entfernungspauschale

gilt jedoch nicht für Flugstrecken.

Die Bundessteuerberaterkammer

in Berlin weist darauf hin, dass

jeder Fernpendler innerhalb einer

Fahrgemeinschaft Fahrtkosten ab

dem 21. Kilometer geltend machen

kann. Fahren zum Beispiel zwei Ehepartner

in einem Auto zur 30 km

entfernten Arbeitsstelle, dann rechnet

der Fiskus bei beiden die Fahrtkosten

für zehn Entfernungskilometer

an.

Mehrwertsteuererhöhung:

Grund zur Eile?

>>> Zum 1. Januar 2007 wird

die Mehrwert- oder Umsatzsteuer

um drei Prozentpunkte auf 19 Prozent

erhöht. Bauherren trifft dies besonders

hart. Und dennoch sollten

sie sich nicht zu unbesonnenem

Handeln verleiten lassen. Wer ein

schlüsselfertiges Haus erwirbt, zahlt

den Preis oft in Raten – abhängig

vom tatsächlichen Baufortschritt.

Wegen der Mehrwertsteuererhöhung

eine Rate vorzuziehen ist gefährlich,

wenn die Leistung noch

nicht erbracht wurde. Schlimmstenfalls

meldet der Bauunternehmer

Insolvenz an. Der Hauskäufer bleibt

auf dem unfertigen Haus sitzen und

bekommt nicht einmal das zu viel

gezahlte Geld zurück. Riskant ist

auch Vorkasse in überschaubarem

Umfang. Bei der Erhöhung der Umsatzsteuer

kommt es ohnehin nicht

auf den Zeitpunkt der Bezahlung an,

sondern auf die Fertigstellung der

Leistung. Übrigens: Vereinbart der

Immobilienkäufer einen Festpreis

inklusive Mehrwertsteuer, dann

trifft nicht ihn die bevorstehende

Steuererhöhung, sondern den

Bauunternehmer.

Grundsätzlich wird jedem Bauherr

oder Immobilienbesitzer dringend

empfohlen, keine Entscheidungen

im Alleingang zu treffen.

Gut beraten ist, wer frühzeitig Steuerfachleute

in seine Pläne mit einbezieht.

Ein erfahrener Steuerberater

kann nicht nur detailliert informieren,

sondern auch die Auswirkungen

für die individuelle Steuergestaltung

realistisch abwägen und helfen,

Gefahrenquellen zu vermeiden.

Niedrige Bauzinsen sichern

>>> Wer träumt nicht von den

eigenen vier Wänden? Die Finanzierungsbedingungen

sind für Bauwillige

noch immer günstig. Viele private

Geschäfts- und Hypothekenbanken

bieten gegen einen Aufpreis

auch Festzinskonditionen für 15 und

mehr Jahre. Bequem lassen sich

damit die günstigen Konditionen

langfristig sichern. Das Risiko einer

längeren Laufzeit bleibt für den

Kreditnehmer kalkulierbar. Bei einer

Zinsfestschreibung von über zehn

Jahren kann der Schuldner das

Hypothekendarlehen ohne Folgekosten

nach zehn Jahren unter

Einhaltung einer sechsmonatigen

Kündigungsfrist kündigen. In diesem

Fall entfällt die sonst bei Kündigungen

übliche Vorfälligkeitsentschädigung.

Dagegen ist die kreditgebende

Bank an die vereinbarte

Laufzeit gebunden.


Termine

Thema

Interdisziplinäre Schmerzkonferenz

Region Heilbronn

K Termin

Mo, 27. 11. 2006, 19.30 Uhr

7 Info

>>> Ort: „Medicus“, Hagenbacher Str. 2,

74177 Bad Friedrichshall.

Auskunft: Praxis Dr. A. Linez,

Tel. (0 71 36) 96 48 24, Fax 96 60 55,

E-Mail: Info@Schmerzzentrum-

Heilbronn.de; www.Schmerz-Visite.de

Thema

9. Geriatrische Fortbildungstagung,

Schwäbisch Gmünd)

K Termin

Sa, 02. 12. 2006, 9.00–13.00 Uhr

7 Info

>>> Ort: Ort: Klinikum Schwäbisch

Gmünd, Stauferklinik,

Wetzgauer Str. 85, 73557 Mutlangen.

Auskunft: Sekretariat Innere Medizin,

Frau G. Kappler, Tel. (0 71 71) 7 01-12 02.

Thema

Professionelles Deeskalationsmanagement

für Notärzte

K Termin

02.–03. 12. 2006 (Sa–So)

7 Info

>>> Ort: DRK-Landesschule Baden-

Württemberg, Karl-Berner-Str. 6,

72285 Pfalzgrafenweiler. Veranstalter

ist die DRK-Landesschule Baden-

Württemberg in Zusammenarbeit

mit ProDeMa®. Kosten: 298 Euro

für Seminar, Verpflegung und Übernachtung.

Nähere Informationen

unter www.prodema-online.de

Auskunft/Anmeldung: Stephen Dreher,

Tel. (0 74 45) 85 12-6 04,

E-Mail: s.dreher@drk-ls-bw.de

Thema

5. Bad Wildbader

Sonographiekurs der Stütz­

und Bewegungsorgane

(Abschlusskurs)

K Termin

02.–03. 12. 2006 (Sa–So)

Termine

7 Info

>>> Ort: Hotel Ochsen,

75339 Höfen/Enz. Veranstalter:

Verein zur Förderung von Kunst

und Können in der Medizin e. V.

Gebühr inkl. Verpflegung: 280 Euro.

Auskunft/Anmeldung: www.sonokurs.

com, oder in dringenden Fällen:

Tel. (0 70 81) 1 79-1 71, Fax -1 45.

Thema

Interdisziplinäre

Schmerzkonferenz Göppingen

K Termin

Mo, 04. 12. 2006

7 Info

>>> Ort: Regionales Schmerzzentrum

DGS – Göppingen, Schillerplatz 8/1,

73033 Göppingen.

Bitte melden Sie Patienten, die Sie

in der Schmerzkonferenz vorstellen

möchten, so rechtzeitig an, dass die

notwendigen konsiliarischen Fachkollegen

zugezogen werden können;

Telefon (0 71 61) 97 64-5, Frau Mickan.

Für teilnehmende Kolleginnen und Kollegen

ist keine Anmeldung erforderlich.

Thema

Klinischer Abend

„Intelligente Chirurgie – Zukunft

im Universitätsklinikum“

(Chirurgische Universitätsklinik,

Abt. für Allgemein-, Viszeral-,

Unfallchirurgie und Poliklinik)

K Termin

Mi, 06. 12. 2006, 20.00 Uhr

7 Info

>>> Ort: Chirurgische Universitätsklinik

Heidelberg, Großer Hörsaal

(3. OG), Im Neuenheimer Feld 110,

69120 Heidelberg.

Auskunft: Prof. Dr. H. Friess, Ltd. OA,

Tel. (0 62 21) 56 48 60 (Sekr.),

Fax 56 69 03, E-Mail:

helmut_friess@med-uni-heidelberg.de

Thema

Persönlichkeitstraining

mit Pferden

(für Klinikärzte und Ärzte

mit eigener Praxis)

K Termin

08.–10. 12. 2006 (Fr–So)

7 Info

>>> Ort: Landhotel Reitsportzentrum

Tanneneck, An der Burg 1,

79843 Löffingen-Dittishausen.

Auskunft/Anmeldung: Karin Walz

Training, Überlingen/Bodensee

und K&P Forum Stuttgart,

Tel. (0 75 51) 94 51 33, Fax 94 53 06,

E-Mail: karin.walz@t-online.de

oder Tel. (0700) 58 73 67 86,

Fax (07 11) 7 65 24 60,

E-Mail: team@forumkup.de.

Weitere Informationen im Internet:

www.karin-walz.de

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Thema

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100. Freiburger Gastroenterologen­

Gespräch „Hepatologie­update –

Aktuelles aus Galle und Pankreas“

K Termin

Sa, 09. 12. 2006, 9.00–13.00 Uhr

7 Info

>>> Ort: Medizinische Universitäts-

klinik, Hugstetter Str. 55,

Großer Hörsaal, 79106 Freiburg.

Auskunft: M. Bartberger, Tel. (07 61)

2 70-36 35, Fax 2 70-32 59, E-Mail:

Bartberger@medizin.ukl.uni-freiburg.de

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Thema

Fortbildungsveranstaltungen

Universitäts­Hautklinik Freiburg

K Termin

jeweils 16.00 s.t.–18.00 Uhr

a) Evidenzbasierte Therapie

der Psoriasis:

Mi, 13. 12. 2006

b) Antimokrobielle Peptide:

Effektormoleküle

der angeborenen Hautabwehr:

Mi, 10. 01. 2007

c) Interdisziplinäre Fortbildung

mit der Zahn­Mund­Kieferklinik

der Universität Freiburg:

Mi, 07. 02. 2007

7 Info

>>> Ort: Gemeinsamer Hörsaal

der Universitäts-Hautklinik und

Psychiatrischen Universitäts-Klinik

Freiburg, Hauptstr. 8 (Eingang Karlstr.),

79104 Freiburg.

Auskunft: Frau Dr. Pfister-Wartha, OÄ

der Klinik, Hauptstr. 7, 79104 Freiburg.

Thema

Die Bauchspeicheldrüse –

eine tägliche Herausforderung

für den Ultraschall

K Termin

Sa, 13. 01. 2007, 9.00–13.00 Uhr

7 Info

>>> Ort: Festsaal Klinikum

Schwenningen, Schwarzwald-Baar-

Klinikum Villingen-Schwenningen,

Röntgenstr. 20,

78054 VS-Schwenningen.

Auskunft: Dr. med. G. Kunze,

Tel. (0 77 20) 93 20 01, Fax 93 20 99,

E-Mail: img@sbk-vs.de

Thema

Psychosomatische

und Psychotherapeutische

Fort­ und Weiterbildung

K Termin

a) Progressive Muskelrelaxation

(Aufbaukurs)

13.–14. 01. 2007 (Sa–So)

Kosten: 180 Euro

b) Psychosomatische Grundversorgung

(Blockkurs, 50 Stunden)

22.–27. 01. 2007 (Mo–Sa)

Kosten: 520 Euro

c) Psychosomatische Grundkenntnisse

in der Facharztweiterbildung

(40 Stunden)

05.–09. 02. 2007 (Mo–Fr)

Kosten: 450 Euro

510

Termine

ÄBW 112006

7 Info

>>> Ort: Räume der Abteilung

für Psychosomatische Medizin

und Psychotherapie in Freiburg.

Information/Anmeldung: AK Psychosomatische

Grundversorgung Südbaden

e. V., Fort- und Weiterbildungsbüro,

Hauptstr. 8, 79104 Freiburg,

Tel. (07 61) 2 70-65 15, Fax 2 70-68 85,

E-Mail: Weiterbildung.Psychosomatik@

uniklinik-freiburg.de;

www.psychosomatik.uniklinik-freiburg.

de/psysomgv/

Thema

HIFIT – Intensivmedizin Kompakt.

State of the Art

der Intensivmedizin für Einsteiger

und als Refresher

K Termin

24.–27. 01. 2007 (Mi–Sa)

7 Info

>>> Ort: Klinik für Anästhesiologe und

Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum

Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 110,

69120 Heidelberg.

Auskunft: Chefarztsekretariat

Anästhesie, Tel. (0 62 21) 56 63 51;

weitere Informationen unter

www.HIFIT.org

Thema

Fachtagung

„Sozialpsychiatrie – ist dieser

Ansatz noch zeitgemäß?“

Aspekte der Entwicklung psychiatrischer

Versorgung und Perspektiven

K Termin

Sa, 27. 01. 2007, 9.00–17.00 Uhr

7 Info

>>> Ort: Festsaal des Krankenhauses,

Eugenstr. 3, 73230 Kirchheim/Teck.

Auskunft/Anmeldung: Klinikum

Kirchheim-Nürtingen, Klinik für

Psychiatrie und Psychotherapie,

Stuttgarter Str. 2, 72622 Nürtingen,

Sekretariat, Frau Dicker,

Tel. (0 70 22) 78-37 70, Fax 78-37 37,

E-Mail: psychiatr.abteilung@

klinikum-kn.de

Thema

Würzburger Anorektaler

Endo­Sonographiekurs

(Grund- und Aufbaukurs

mit praktischen Übungen

an Probanden und Modellen)

K Termin

09.–10. 02. 2007 (Fr–Sa)

7 Info

>>> Ort: Enddarmzentrum Mannheim.

Auskunft/Anmeldung:

Enddarmzentrum, Institut für Proktologie,

Bismarckplatz 1, 68239 Mannheim,

Tel. (06 21) 12 34 75-10, Fax 12 34 75-12,

E-Mail: mail@enddarm-zentrum.de

Thema

Workshop „TEE in der Anästhesiologie

und Intensivmedizin“

(40 Unterrichtsstunden zur qualifizierten

Fortbildung in der TEE

gemäß den Richtlinien der DGAI;

Theorie und praktische Übungen)

Zum Gedenken

K Termin

15.–16. 02. und 08.–09. 03. 2007

(jeweils Do–Fr)

7 Info

>>> Ort: Universitätsklinikum Ulm.

Gebühr: 350 Euro.

Auskunft: PD Dr. Gauß,

Klinik für Anästhesiologie,

Universitätsklinikum Ulm,

teinhövelstr. 9, 89075 Ulm,

Tel. (07 31) 5 00-6 00 06,

Fax 5 00-6 00 08,

E-Mail: albrecht.gauss@uniklinik-ulm.de;

www.uni-ulm.de/klinik/anaesthesie

Wir trauern um

unsere Kolleginnen

und Kollegen

PD Dr. med. Heiner Janert, Schwäbisch Hall * 15. 06. 1918 † 29. 10. 2005

Dr. med. Marianne Katz, Gärtringen * 18. 11. 1921 † 22. 01. 2006

Dr. med. Hans Hinze, Bad Mergentheim * 24. 12. 1920 † 30. 03. 2006

Dr. med. Karin Ritterhoff, Obersulm * 07. 03. 1945 † 25. 04. 2006

Dr. med. Paul Kammerer, Karlsruhe * 16. 01. 1938 † 13. 05. 2006

Dr. med. Herbert Groh, Fellbach * 01. 03. 1926 † 12. 06. 2006

Dr. med. Rose Bauer-Gentzsch, Heilbronn * 04. 06. 1921 † 20. 06. 2006

Dr. med. Kurt Sonntag, Vaihingen * 16. 07. 1920 † 14. 07. 2006

Dr. med. Gisela Fischer-Linss, Heidelberg * 04. 05. 1921 † 11. 08. 2006

Anatolij Heckel, Bad Mergentheim * 14. 07. 1950 † 15. 08. 2006

Dr. med. Margarete Wild, Stuttgart * 19. 06. 1920 † 23. 08. 2006

Dr. med. Joachim Holz, Backnang * 25. 08. 1914 † 25. 08. 2006

Dr. med. Friederun Krempien, Sinsheim * 17. 04. 1952 † 30. 08. 2006

Dr. med. Wolfgang Geinitz, Heidelberg * 20. 05. 1917 † 06. 09. 2006

Dr. med. Waldtraut Frank, Freiburg * 24. 03. 1928 † 08. 09. 2006

Dr. med. Willy Häberle, Neckartenzlingen * 13. 02. 1912 † 09. 09. 2006

Dr. med. Edmund Zimmermann, Eningen * 08. 04. 1924 † 11. 09. 2006

Dr. med. Rolf Miedtke, Kirchzarten * 03. 02. 1919 † 12. 09. 2006

Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Scholler, Freiburg * 05. 07. 1925 † 12. 09. 2006

Dr. med. Ulrich Hirche, Ravensburg * 24. 05. 1936 † 14. 09. 2006

Dr. med. Helmut Dietz, Kämpfelbach * 17. 07. 1921 † 15. 09. 2006

Licenciado en Medicina/Univ. de Chile Werner Bühler, Ludwigsburg * 05. 11. 1922 † 16. 09. 2006

Dr. med. Almuth Hahn, Tengen * 25. 07. 1923 † 16. 09. 2006

Helmut Kassel, Facharzt für Allgemeinmedizin, Dossenheim * 18. 02. 1948 † 16. 09. 2006

Prof. Dr. med. Gustav Wagner, Schriesheim * 10. 01. 1918 † 16. 09. 2006

Dr. med. Georg Weiss, Mannheim * 03. 12. 1919 † 20. 09. 2006

Prof. Dr. med. Klaus-Joachim Schott, Reutlingen * 08. 02. 1955 † 28. 09. 2006

Dr. med. Alfons Sauer, Offenburg * 10. 03. 1916 † 03. 10. 2006

Dr. med. Hans Ullrich, Altensteig * 12. 01. 1920 † 04. 10. 2006

Dr. med. Günter Maack, Bad Herrenalb * 03. 11. 1922 † 05. 10. 2006

Dr. med. Franz Grambihler, Neckargemünd * 02. 06. 1910 † 07. 10. 2006

Dr. med. Ilse Rothmund, Pforzheim * 15. 09. 1919 † 09. 10. 2006


Landesausschuss

Ärzte/Krankenkassen

Geschäftsstelle:

Albstadtweg 11

70567 Stuttgart (Möhringen)

Telefon (07 11) 78 75-3 33

Fax 78 75-2 74

Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen

Der Landesausschuss der Ärzte

und Krankenkassen für Baden-

Württemberg stellt mit Beschluss

vom 25. Oktober 2006 gemäß

§ 103 SGB V fest, dass für bestimmte

Arztgruppen in einzelnen

Planungsbereichen in

Baden-Württemberg die Voraussetzungen

für eine Überversorgung

entfallen sind. Er hebt

daher arztgruppenbezogen für

die nachstehenden Planungsbereiche

(identisch mit den jeweiligen

Stadt- und Landkreisen)

die mit früheren Beschlüssen

angeordneten Zulassungsbeschränkungen

auf. Der Landesausschuss

versieht mit verbindlicher

Wirkung für die Zulassungsausschüsse

seine Aufhebungsbeschlüsse

mit der Auflage,

dass Zulassungen – soweit sie

bei der Ermittlung des Versorgungsgrades

zu berücksichtigen

sind – nur in einem solchen Umfang

erfolgen dürfen, bis für die

Arztgruppe Überversorgung eingetreten

ist. Ausnahmezulassungen

nach § 101 Abs.1 Satz 1

Nr. 4 SGB V sind vorrangig umzuwandeln

und bei der Arztzahl der

jeweiligen Arztgruppe mitzurechnen.

Maßgeblich für die Beendigung

der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung

ist die Reihenfolge

der jeweils längsten Dauer

der gemeinsamen Berufsausübung.

Ist danach noch keine

Überversorgung eingetreten, ist

über entsprechende Zulassungs-

Anträge zu entscheiden, die

nebst den nach § 18 Ärzte-ZV

erforderlichen Unterlagen innerhalb

einer Bewerbungsfrist von

acht Wochen nach Bekanntgabe

Bekanntmachungen

der Aufhebung der Zulassungsbeschränkung

eingegangen sind.

Die Entscheidung erfolgt nach

pflichtgemäßem Ermessen unter

Berücksichtigung der beruflichen

Eignung, der Dauer der bisherigen

ärztlichen Tätigkeit, des

Approbationsalters und der

Dauer der Eintragung in die

Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich.

Bei hiernach gleicher

Eignung von Bewerbern soll

die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes

im Hinblick auf die

bestmögliche Patientenversorgung

berücksichtigt werden.

Chirurgen

Enzkreis.

Orthopäden

Tuttlingen.

Hausärzte

Stadt Karlsruhe; Böblingen,

Stadt Heilbronn, Ludwigsburg,

Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis,

Schwäbisch Hall; Ortenaukreis,

Konstanz, Waldshut; Biberach,

Ravensburg.

Anordnung von Zulassungsbeschränkungen

Der Landesausschuss der Ärzte

und Krankenkassen für Baden-

Württemberg stellt mit Beschluss

vom 25. Oktober 2006 gemäß

§ 103 Abs.1 SGB V fest, dass für

bestimmte Arztgruppen in

Baden-Württemberg zusätzlich

zu seinen früher getroffenen

Feststellungen eine Überversorgung

vorliegt. Er ordnet daher

mit verbindlicher Wirkung weitere

Zulassungsbeschränkungen

an, und zwar für die nachstehenden

Planungsbereiche (identisch

mit den jeweiligen Stadt- und

Landkreisen):

Augenärzte

Calw, Freudenstadt;

Rems-Murr-Kreis.

Frauenärzte

Landkreis Karlsruhe.

Nervenärzte

Landkreis Karlsruhe.

Hausärzte

Stadt Mannheim;

Schwarzwald-Baar-Kreis.

Feststellung für die Gruppe

der Psychotherapeuten

Gemäß § 101 Absatz 4 SGB V

in Verbindung mit Nr. 22 ff. der

Bedarfsplanungs-Richtlinien-

Ärzte stellt der Landesausschuss

fest, dass in den nachstehenden

Planungsbereichen trotz Überversorgung

noch Zulassungen

für psychotherapeutisch tätige

Ärzte erteilt werden können:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Enzkreis; Böblingen, Esslingen,

Göppingen, Heidenheim, Landkreis

Heilbronn, Stadt Heilbronn,

Ludwigsburg, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall, Stadt

Stuttgart; Ortenaukreis, Rottweil,

Tuttlingen; Zollernalbkreis.

In diesen Planungsbereichen ist

der gesetzlich vorgesehene Mindestversorgungsanteil

von 40 vom

Hundert der allgemeinen Verhältniszahl

für psychotherapeutisch

tätige Ärzte nicht ausgeschöpft.

Der Zulassungsausschuss darf bis

in Höhe der in den Planungsblättern

ausgewiesenen Psychotherapeuten-Zahlen

Zulassungen erteilen.

Über entsprechende Zulassungs-Anträge,

die innerhalb einer

Bewerbungsfrist von acht Wochen

nach Bekanntgabe dieser Feststellung

eingegangen sind, ist nach

pflichtgemäßem Ermessen unter

Berücksichtigung der beruflichen

Eignung, der Dauer der bisherigen

ärztlichen Tätigkeit, des Approbationsalters

und der Dauer der Eintragung

in die Warteliste für den

jeweiligen Planungsbereich zu

entscheiden.

In Baden-Württemberg geltende

Zulassungsbeschränkungen

Der Landesausschuss der Ärzte

und Krankenkassen für Baden-

Württemberg hat mit Beschluss

vom 25. Oktober 2006 gemäß

§ 103 Absatz 1 SGB V festgestellt,

dass für bestimmte Arztgruppen

in Baden-Württemberg eine

Überversorgung vorliegt. Damit

gelten mit verbindlicher Wirkung

für die Zulassungsausschüsse

arztgruppenbezogen für die

nachstehenden Planungs-

bereiche (identisch mit den

jeweiligen Stadt- und Landkreisen)

folgende Zulassungsbeschränkungen:

Anästhesisten:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt

Mannheim, Neckar-Odenwald-

Kreis, Rhein-Neckar-Kreis,

Stadt Pforzheim, Calw, Enzkreis,

Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

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ÄBW 112006 511

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Patienten, Kassenärztlicher Vereinigung

und Kassen. Zudem schützt sie vor unberechtigten

Regressforderungen von Patienten

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P R A X I S O R G A N I S AT I O N


Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Augenärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Stadt Heilbronn,

Hohenlohekreis, Ludwigsburg,

Main-Tauber-Kreis, Ostalbkreis,

Rems-Murr-Kreis, Schwäbisch

Hall, Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Chirurgen:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Rhein-Neckar-Kreis,

Neckar-Odenwald-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Fachärztlich tätige Internisten:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Enzkreis,

Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Bekanntmachungen

512 ÄBW 112006

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Frauenärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Enzkreis;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

HNO-Ärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Stadt Heilbronn,

Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis,

Rems-Murr-Kreis, Schwäbisch

Hall, Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis,

Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen, Stadt Ulm.

Hautärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Kinderärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Enzkreis,

Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Nervenärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Orthopäden:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Konstanz,

Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Psychotherapeuten:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Calw,

Stadt Pforzheim, Enzkreis,

Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Radiologen:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Neckar-Odenwald-Kreis,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Enzkreis,

Freudenstadt;


Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Urologen:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe,

Stadt Heidelberg, Stadt Mannheim,

Rhein-Neckar-Kreis,

Neckar-Odenwald-Kreis, Stadt

Pforzheim, Calw, Enzkreis,

Freudenstadt;

Böblingen, Esslingen, Göppingen,

Heidenheim, Landkreis Heilbronn,

Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis,

Ludwigsburg, Main-

Tauber-Kreis, Ostalbkreis, Rems-

Murr-Kreis, Schwäbisch Hall,

Stadt Stuttgart;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis,

Tuttlingen,

Konstanz, Lörrach, Waldshut;

Alb-Donau-Kreis, Biberach,

Bodenseekreis, Ravensburg, Reutlingen,

Sigmaringen, Tübingen,

Stadt Ulm, Zollernalbkreis.

Hausärzte:

Baden-Baden/Rastatt, Stadt

Heidelberg, Stadt Mannheim,

Rhein-Neckar-Kreis, Stadt

Pforzheim;

Böblingen, Heidenheim,

Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis,

Ostalbkreis, Schwäbisch Hall;

Stadt Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald,

Emmendingen,

Ortenaukreis, Schwarzwald-

Baar-Kreis, Konstanz, Lörrach;

Biberach, Bodenseekreis,

Ravensburg, Stadt Ulm.

Stuttgart, 25. 10. 2006

Landesausschuss

der Ärzte und Krankenkassen

für Baden-Württemberg

Dr. Raible, Vorsitzender

Landesärztekammer

Baden-Württemberg

Geschäftsstelle:

Jahnstraße 40

70597 Stuttgart (Degerloch)

Telefon (07 11) 76 98 90

Fax 7 69 89 50

Weitere Infos unter www.laek-bw.de

„Neue Wege in der Suchtmedizin“

ein Symposium des

Arbeitskreises „Suchtmedizin“

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg

Termin:

Mittwoch, 22. November 2006,

9.00 bis 16.30 Uhr

Ort:

CVJM Stuttgart e. V.,

Büchsenstraße 37,

70174 Stuttgart (Stuttgart-Mitte)

Themen:

– Kontrolliertes Rauchen –

Eine Alternative zur abstinenzorientierten

Therapie?

Prof. Dr. Batra, Universitätsklinik

für Psychiatrie und Psychotherapie

Tübingen

– Psychotrauma und Sucht

Prof. Dr. Seidler, Klinik für Psychosomatische

und Allgemeine

Medizin im Zentrum für Psychosoziale

Medizin der Universitätsklinik

Heidelberg

– Von Methadon bis Heute

Frau Dr. Dahl, Vorsitzende des

Arbeitskreises „Suchtmedizin“

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg

– Drogenverkehr

in heutiger Zeit

Kriminaloberrat Winter,

Polizeipräsidium Stuttgart,

Kriminalinspektion 2

– Kontrolliertes Trinken

Prof. Dr. Körkel, Evangelische

Fachhochschule Nürnberg,

FB Sozialwesen

– GHB (Gamma-Hydroxy-

Buttersäure)

Prof. Dr. rer. nat. Aderjan,

Institut für Rechtsmedizin und

Verkehrsmedizin im Klinikum

der Universität Heidelberg

– Heroingestützte Behandlung

Opiatabhängiger

Frau Tanger, AWO-Ambulanz,

Karlsruhe

– Cannabis

Psychische Erkrankungen

PD Dr. Hermle, Christophsbad,

Göppingen

– Substitution

bei Alkoholkranken

Dr. Ulmer, Stuttgart

Bekanntmachungen

Anmeldung und Programmanforderung

Online: Landesärztekammer

www.aerztekammer-bw.de Baden-Württemberg

Fortbildung und

Faxantwort: Qualitätssicherung

(07 11) 7 69 89-82 z. Hd. Frau Mangold

Jahnstraße 40

Tel.: (07 11) 7 69 89-24 70597 Stuttgart

E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de

■ Symposium „Neue Wege in der Suchtmedizin“

am 22. November 2006

Name/Vorname/Titel

Facharztbezeichnung/PP, KJP

Geburtsdatum

Anschrift

Telefon Fax

E-Mail

Datum Unterschrift

(Bitte Druckbuchstaben bzw. Stempel)

– Hepatitis C

Prof. Dr. Maier, Städtische Kliniken

Esslingen – Leberzentrum

– Nicht-stoffgebundene

Süchte

Dr. Mäulen, Villingen-

Schwenningen

– Stille Sucht – Medikamenten-

abhängigkeit

PD Dr. Mundle, Oberbergklinik,

Hornberg

Gebühr: kostenfrei

Anmeldung ist erforderlich.

Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten

auf das Fortbildungszertifikat

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg anerkannt.

ÄBW 112006 513


Kombinierter Kurs

zur Aktualisierung der Fachkunde

im Strahlenschutz gem. § 18a

Abs. 2 RöV und § 10 der StrlSchV

Zielgruppe:

Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische

Angestellte,

deren berufliches Betätigungsfeld

im Umgang mit Röntgen-

und anderen ionisierenden

Strahlen liegt.

Termin:

Donnerstag, 18. Januar 2007,

ca. 11.00 Uhr s.t. bis ca. 21.00 Uhr.

Veranstaltungsort:

Landesärztekammer

Baden-Württemberg,

Jahnstraße 38a,

70597 Stuttgart-Degerloch,

großer Sitzungssaal.

Seminarziel:

Bescheinigung zum Erhalt der

Fachkunde (Der Kurs ist gem.

§ 18a Abs. 2 RöV und § 30

der StrlSchV).

Der Kurs ist von der Zentralen

Stelle für die Vollzugsunterstützung

beim Gewerbeaufsichtsamt

Stuttgart als

zuständiger Stelle anerkannt.

Kursinhalte:

– Arbeitsweise der Ärztlichen

Stelle: Normen

– Arbeitsweise der Ärztlichen

Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz,

Einstelltechniken

– Konstanzprüfungen:

Filmverarbeitung, Prüfkörper,

Mammographie

– Anwendung ionisierender

Strahlung, Röntgenverordnung

Diagnostische Referenzwerte

– Physikalische Grundlagen

(Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte,

Dosis-CT): Äquivalentdosis,

CTDI, DLP, Rechtfertigung

– Leitlinien der Bundesärztekammer:

Film-Foliensysteme,

Einblendung, Bildqualität

– Was ist neu in der digitalen

Welt

– Aktuelle Rechtsvorschriften:

Die neue Röntgenverordnung

– Repetitorium

– Abschlusstestat für RöV

– Neues aus der StrlSchV

– Abschlusstestat für StrlSchV

Kursleitung:

PD Dr. Hans Hawighorst

Bekanntmachungen

514 ÄBW 112006

Teilnahmegebühr:

70 Euro für den Einzelkurs bzw.

90 Euro für den kombinierten

Kurs; Brezel und Kaffee in der

großen Pause sind inklusive;

Gebühreneinzug erfolgt vor Ort

in bar.

Kursrücktritt:

Bei einer Stornierung bis drei

Wochen vor Kursbeginn in

schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr

von 30 Euro

berechnet. Bei Abmeldungen

danach und bei Nichterscheinen

wird die volle Seminargebühr

erhoben. Der Veranstalter hat

das Recht, bei nicht ausreichender

Beteiligung die Veranstaltung

abzusagen. Weitergehende Ansprüche

hat der Teilnehmer nicht.

Anmeldung:

Eine schriftliche Anmeldung

unter Angabe von Name,

Adresse, Wohnort, Telefon/Fax

oder E-Mail bei Frau

Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle,

Telefon (07 11) 7 69 89 67,

Fax (07 11) 7 69 89-75,

E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de

ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl

ist begrenzt. Anmeldungen

werden in der Reihenfolge

des Eingangs berücksichtigt.

Ankündigung

Medizinische und psychosoziale Aspekte

der Weiblichen Genitalbeschneidung

eine Veranstaltung des Ausschusses

„Ärztinnen“ der Landesärztekammer

Baden-Württemberg

Termin:

Samstag, 20. Januar 2007

10.00 Uhr–14.00 Uhr

Anmeldung

Veranstaltungsort:

Landesärztekammer

Baden-Württemberg,

Jahnstraße 38 A,

70597 Stuttgart-Degerloch

Gebühr: keine

Fortbildungspunkte:

Die Veranstaltung ist mit 4 Punkten

auf das Fortbildungszertifikat

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg anerkannt.

Online: Landesärztekammer

www.aerztekammer-bw.de Baden-Württemberg

Fortbildung und

Faxantwort: Qualitätssicherung

(07 11) 7 69 89-82 z. Hd. Frau Mangold

Jahnstraße 40

Tel.: (07 11) 7 69 89-24 70597 Stuttgart

E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de

■ Ich nehme verbindlich an der Veranstaltung „Medizinische und

psychosoziale Aspekte der Weiblichen Genitalbeschneidung“,

am Samstag, 20. Januar 2007, in den Räumen

der Landesärztekammer Baden-Württemberg,

Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart-Degerloch, teil.

Gebühr: keine

Name/Vorname/Titel

Facharztbezeichnung

Geburtsdatum

Anschrift

Telefon Fax

E-Mail

Datum Unterschrift

(Bitte Druckbuchstaben bzw. Stempel)


Programm:

Moderation und Einführung

Dr. Helga Schulenberg,

Vorsitzende des Ausschusses

„Ärztinnen“ der Landesärztekammer

Baden-Württemberg

Begrüßung

Dr. Ulrike Wahl, Präsidentin

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg

Grußwort

Ministerialrätin Dr. Christiane

Hug-von Lieven, Ministerium

für Arbeit und Soziales

Baden-Württemberg

Formen und

medizinische Folgen

der Genitalbeschneidung

Dr. Claes-Göran Dahlin,

Laufenburg

Empfehlungen zum Umgang

mit Patientinnen nach weiblicher

Genitalverstümmelung

(female genital mutilation)

der Bundesärztekammer

Dr. Helga Schulenberg

Gemeinsam gegen

Genitalverstümmelung

Zur Situation betroffener

Frauen und gefährdeter

Mädchen in Deutschland

Franziska Gruber,

Terre des femmes, Tübingen

Pause mit Imbiss

Das kontroverse Thema

der weiblichen Genital-

beschneidung

FGC (Female Genital Cutting) –

eine interkulturelle und interdisziplinäre

Herausforderung?

Dr. Fana Asefaw, CH-Zürich

Diskussion und Resümee

Anzeige

Veranstaltung zum Erwerb

der verkehrsmedizinischen

Qualifikation für Fachärzte nach

der Fahrerlaubnisverordnung FeV

Fachärzte, die ärztliche Gutachten

zur Beurteilung der Eignung

eines Fahrerlaubnisinhabers oder

-bewerbers abzugeben haben,

benötigen eine verkehrsmedizinische

Qualifikation. Eine entsprechende

Bescheinigung kann

im Rahmen einer neuerlichen

Fortbildungsveranstaltung

der Landesärztekammer Baden-

Württemberg erworben werden.

Die Veranstaltung gemäß dem

Curriculum der Bundesärztekammer

findet statt am

Samstag, 17. März 2007,

9.00–16.30 Uhr und

Sonntag, 18. März 2007,

9.00–15.30 Uhr.

Veranstaltungsort:

In den Räumen der Bezirksärztekammer

Nordwürttemberg,

Jahnstraße 5,

70597 Stuttgart-Degerloch.

Gebühr:

218,– Euro

(inkl. Unterlagen und Imbiss)

Fortbildungspunkte:

Die Veranstaltung ist mit

16 Punkten auf das Fortbildungszertifikat

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg anerkannt.

Bekanntmachungen

Anmeldung

Online: Landesärztekammer

www.aerztekammer-bw.de Baden-Württemberg

Fortbildung und

Faxantwort: Qualitätssicherung

(07 11) 7 69 89-82 z. Hd. Frau Mangold

Jahnstraße 40

Tel.: (07 11) 7 69 89-24 70597 Stuttgart

E-Mail: helene.mangold@laek-bw.de

■ Ich nehme verbindlich an der Veranstaltung zum

„Erwerb der verkehrsmedizinischen Qualifikation

für Fachärzte nach der Fahrerlaubnisverordnung (FeV)“ teil.

Termin: Samstag, 17. März 2007, 9.00–16.30 Uhr,

und Sonntag,18. März 2007, 9.00–15.30 Uhr.

Gebühr: 218,– Euro (Überweisung nach Anmeldung auf das Konto

Nr. 7477 503 731 bei der Landesbank Baden-Württemberg

(BLZ 600 501 01).

Name/Vorname/Titel

Facharztbezeichnung

Geburtsdatum

Anschrift

Telefon Fax

E-Mail

Datum Unterschrift

(Bitte Druckbuchstaben bzw. Stempel)

ÄBW 112006 515


Geschäftsstelle:

Jahnstraße 5

70597 Stuttgart (Degerloch)

Telefon (07 11) 7 69 81-0

Fax 7 69 81-5 00

Bezirksärzte-

kammer

Nordwürttemberg

Kongress-Vorankündigung

MEDIZIN 2007

vom 26. bis 28. Januar in Stuttgart

Messe Killesberg, Congresscentrum A und B

Kongress-Tagesübersicht

Bekanntmachungen

• 42. Süddeutscher Kongress für aktuelle Medizin der Bezirksärztekammer

Nordwürttemberg mit Fachmesse für Medizintechnik, Pharmazie,

Praxis- und Klinikbedarf

• 3. Kassenärztetag der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Freitag, 26. Januar 2007

Vollmachten im ärztlichen Alltag

Dr. E. Bühler, Esslingen

Update Pneumologie: Der Pleuraerguss

Prof. Dr. R. Dierkesmann, Gerlingen

Fußprobleme – Aktuelles zu Diagnostik und Therapie

Dr. M. Gabel, Stuttgart

Integrierte Konzepte fachklinischer Diagnostik

und Therapie bei allergischen Erkrankungen

der Atemwege und der Haut

Hochgebirgsklinik Davos

Lungenfunktionskurs mit praktischen Übungen

Dr. J. Weber, Gerlingen

Flugmedizin 2007: Update für Flug-, Allgemein- und

Innere Medizin

Dr. R. Quast, Reutlingen/Stuttgart

Cardiopulmonale Reanimation für Ärzte

Dr. A. Henn-Beilharz, Stuttgart/Dr. H. Lange, Waiblingen

Chronische Unterbauchschmerzen

Prof. Dr. U. Karck, Stuttgart

Praktischer Umgang mit häufigen „kardiovaskulären“

Fragestellungen

Prof. Dr. M. Leschke, Esslingen

Häufige orthopädische Krankheitsbilder:

Schulter- und Rückenschmerz

Prof. Dr. G. Aldinger, Stuttgart

516 ÄBW 112006

Interdisziplinäre Netzwerke

der psychosomatischen Versorgung

Dr. A. Hendrischke, Aalen

Neue Therapieverfahren in der Onkologie

Priv.-Doz. Dr. G. Becker, Göppingen

Migräne – Kopfschmerzen

Priv.-Doz. Dr. G. Arnold, Sindelfingen

Informationsveranstaltung für Auszubildende

zur Medizinischen Fachangestellten

(KVBW) – Qualitätsmanagement in der ärztlichen Praxis

Samstag, 27. Januar 2007

Updates 2007: Hepatologie – Endokrinologie – Kardiologie

Prof. Dr. K.-P. Maier, Esslingen

Sonographie-Forum – abdominelle Sonographie

Dr. E. Fröhlich, Stuttgart

Adipositas aus interdisziplinärer Sicht

Prof. Dr. U. J. Hesse, Stuttgart

Sexualität im Kleinkind- und Schulkindalter –

Entwicklung, Probleme

Dr. K. Pölzelbauer, Heilbronn

Rauchen und Kinder

Dr. G. Baitsch, Bad Säckingen/Landesärztekammer BW,

Ausschuss Umwelt

Kritische Interpretation von Laborbefunden

Prof. Dr. E. Wieland, Stuttgart

Cardiopulmonaler Reanimationskurs

für Helferinnen/Med. Fachangestellte

Dr. R. Opel, Stuttgart

Cardiopulmonaler Reanimationskurs für Ärzte

Dr. R. Kansy, Waiblingen

Updates 2007: Gastroenterologie – Endoskopie –

Pneumologie – Internistische Onkologie – Nephrologie

Prof. Dr. P. Frühmorgen, Ludwigsburg

Erkrankungen der Prostata

Prof. Dr. A. Stenzl, Tübingen

Notfall-Kasuistiken – Alles klar – oder doch nicht?

Dr. M. Harloff, Saarlouis

Fachspezifische Psychodiagnostik –

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Dr. A. Hendrischke, Aalen

Allergen-Immuntherapie im Kindesalter –

Allergologie bei Kindern

Prof. Dr. J. Kühr, Karlsruhe

Fortschritte in Osteologie und Calciumstoffwechsel –

neue Leitlinien

Prof. Dr. B. Allolio, Würzburg

Kostenerstattung in der GKV!? – Pro und Contra

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Existenzgründertag der KVBW/Seminare:

Zukunftschance eigene Praxis

Grundlagen wirtschaftlicher Praxisführung

Tag der Arzthelferin (VmF/KVBW):

Zielgerichtete Kommunikation in der Arztpraxis


Sonntag, 28. Januar 2007

3. Kassenärztetag der KV Baden-Württemberg:

Gesundheitsreform 2007 – Wie viel Wettbewerb brauchen Ärzte,

Psychotherapeuten und Patienten?

Physiologie des Tabakrauchens – Präventionsprogramme –

Entwöhnungsmethoden

Prof. Dr. A. Batra, Tübingen

Periphere arterielle Verschlusskrankheit

Prof. Dr. C. Diehm, Karlsbad

Psychosomatische Probleme in der Alltagsmedizin

Dr. A. Hendrischke, Aalen

Problemfälle in der Infektiologie

Dr. E. Fröhlich, Stuttgart

Das chronisch kranke Kind –

Besonderheiten in der medizinischen Betreuung

Prof. Dr. F.-J. Kretz, Stuttgart

Diagnostische und therapeutische Einschränkungen

in der Schwangerschaft

(nicht nur für Gynäkologen)

Prof. Dr. A. Hettenbach, Göppingen

Statine in der Diskussion

Dr. M. P. Jaumann, Göppingen

Tumortherapie im Alter –

Möglichkeiten, Probleme und Grenzen

Prof. Dr. H.-G. Mergenthaler, Stuttgart

Fortschritte in der HNO-Heilkunde

Frau Dr. Y. Fischer, Ulm

Lungenfunktionskurs mit praktischen Übungen

(Wiederholung)

Dr. J. Weber, Gerlingen

Nahrungsunverträglichkeiten

Dr. A. Mühlhöfer, Stuttgart

Notfallpraktikum für Notärzte

Dr. A. Henn-Beilharz, Stuttgart

Cardiopulmonaler Reanimationskurs für Ärzte

Dr. H. Lange, Waiblingen

Endoskopie-Seminar mit praktischen Übungen

Prof. Dr. T. Andus, Stuttgart

Seminar der KVBW:

Praxisübergabe und Praxisbewertung

Änderungen und Ergänzungen des Programms bleiben

vorbehalten. Allen Ärzten in Baden-Württemberg

wird das ausführliche Programm im Dezember zugesandt.

Auskunft:

Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart,

Telefon (07 11) 7 69 81-0/-5 70, Fax (07 11) 7 69 81-5 00.

Anmeldung zum Kongress über:

Messe Stuttgart, www.medizin-stuttgart.de

8-stündiger Fortbildungskurs

zur Verordnung von Leistungen

zur medizinischen Rehabilitation

Bekanntmachungen

gemäß den Richtlinien des

Gemeinsamen Bundesausschusses

in Zusammenarbeit

von SAMA Stuttgart und MDK

Baden-Württemberg.

Ab 1. April 2007 können Vertragsärzte

medizinische Rehabilitationsleistungen

durch die

gesetzliche Krankenversicherung

nur noch verordnen, wenn sie

eine besondere Qualifikation

nachweisen. Diese fachliche

Befähigung kann u. a. durch den

neu konzipierten 8-stündigen

Fortbildungskurs mit Lernerfolgskontrolle

erworben werden.

Termin:

Samstag, 25. November 2006,

Beginn 9.00 Uhr

Ort: Kurhaus, Bad Rappenau

Gebühr: 80,– Euro

Anmeldung:

SAMA Stuttgart,

Tel. (07 11) 84 88 84-0,

Fax 84 88 84-20 oder

E-Mail: schroeder@samanet.de

Kassenärztliche

Vereinigung

Baden-Württemberg

Bezirksdirektion Stuttgart

Albstadtweg 11

70567 Stuttgart (Möhringen)

Telefon (07 11) 78 75-0

Fax 7 87 52 74

Ausschreibung

von Vertragsarztsitzen

Nach der Anordnung von Zulassungsbeschränkungen

durch den

Landesausschuss der Ärzte und

Krankenkassen werden gemäß

§ 103 Abs. 4 SGB V auf Antrag der

betreffenden Ärzte bzw. deren

Erben die folgenden Vertragsarztsitze

zur Übernahme/Wiederbesetzung

ausgeschrieben:

Augenärzte

Landkreis Böblingen

71032 Böblingen

Bewerbungen an Privatadresse:

Zeppelinstraße 14,

71101 Schönaich

Nr. 1101

Chirurgen

Landkreis Göppingen

73312 Geislingen

GP-Anteil

Nr. 1102

Landkreis Esslingen

72622 Nürtingen

Nr. 1103

Frauenärzte

Stadtkreis Stuttgart

70372 Stuttgart

Nr. 1104

Hausärzte

Ostalbkreis

73479 Ellwangen

Allgemeinarzt

Nr. 1106

ÄBW 112006 517


Ostalbkreis

73557 Mutlangen

Internist

GP-Anteil

Nr. 1107

Ostalbkreis

73557 Mutlangen

Internist

GP-Anteil

Nr. 1108

Landkreis Göppingen

73092 Heiningen

Allgemeinarzt

Nr. 1109

Landkreis Esslingen

72631 Aichtal-Grötzingen

Allgemeinarzt

Nr. 1110

Landkreis Göppingen

73349 Wiesensteig

Allgemeinarzt

Nr. 1111

Hautärzte

Stadtkreis Heilbronn

74072 Heilbronn

Nr. 1105

Internisten (fachärztlich)

Stadtkreis Stuttgart

70469 Stuttgart

Nr. 1112

Kinderärzte

Landkreis Esslingen

73728 Esslingen

GP-Anteil

Nr. 1113

Landkreis Göppingen

73312 Geislingen an der Steige

Nr. 1114

Psychotherapeuten

Landkreis Göppingen

73061 Ebersbach

psychologisch

TAP E

Nr. 1115

Bekanntmachungen

518 ÄBW 112006

Nähere Informationen zu diesen

ausgeschriebenen Praxen sowie

ggf. Antragsunterlagen erhalten

Sie über die Abteilung Ärzteberatung

bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-Württemberg,

Bezirksdirektion Stuttgart, Telefon

(07 11) 78 75-3 00. Wir machen

ausdrücklich darauf aufmerksam,

dass die in der „Warteliste“ eingetragenen

Ärzte nicht automatisch

als Bewerber für die ausgeschriebenen

Vertragspraxen gelten.

Die formlose Bewerbung ist

innerhalb von vier Wochen unter

dem Stichwort „Ausschreibung“

und unter Angabe der jeweiligen

Ziffer bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-Württemberg,

Bezirksdirektion Stuttgart, Postfach

80 06 08 in 70506 Stuttgart,

schriftlich einzureichen und muss

die vollständige Anschrift, Facharztanerkennung,

Angaben zum

frühestmöglichen Praxisübernahmezeitpunkt

sowie das Einverständnis

zur Weitergabe der

Bewerbung an den Praxisübergeber

enthalten.

Auf folgende, bereits früher

veröffentlichte Ausschreibungen

können noch Bewerbungen

eingehen:

Hautärzte

in 73525 Schwäbisch Gmünd

Nr. 0811

Zu diesen und insbesondere

auch zu weiteren Niederlassungs-,

Kooperations- und Übernahmemöglichkeiten

bietet Ihnen die

Bezirksdirektion Stuttgart eine

persönliche Beratung an.

Terminvereinbarung bitte unter

Telefon (07 11) 78 75-3 00.

Bezirksärztekammer

Nordbaden

Geschäftsstelle:

Keßlerstraße 1

76185 Karlsruhe

Telefon (07 21) 59 61-0

Fax 5 96 11 40

Bezirksberufsgericht für Ärzte

in Karlsruhe

Durch Verfügung des Ministeriums

für Arbeit und Soziales

Baden-Württemberg vom

02. 10. 2006 Az. 55-5415.2-1.2

wurde im Einvernehmen mit

dem Justizministerium Baden-

Württemberg gemäß § 21 Abs. 4

i. V. m. § 8 Abs. 2 des Heilberufe-

Kammergesetzes i.d.F. vom

16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt

geändert durch Artikel 1 des

Gesetzes zur Änderung des Heilberufe-Kammergesetzes

und zur

Aufhebung heilberufsrechtlicher

Vorschriften vom 09. Juni 2004

(GBl. S. 279) mit Wirkung

vom 16. 10. 2006 für die Dauer

von 5 Jahren

Herr

Dr. med. Michael König

Turmbergstraße 11 A

76227 Karlsruhe

zum 1. ärztlichen Beisitzer

des Bezirksberufsgerichts für

Ärzte in Karlsruhe bestellt und

Herr

Dr. med. Peter Stehling

Mathystraße 13

76133 Karlsruhe

zum stellvertretenden

1. ärztlichen Beisitzer

des Bezirksberufsgerichts für

Ärzte in Karlsruhe bestellt.

Fortbildungsveranstaltung

zur Qualifikation als Qualitäts-

beauftragte(r) Hämotherapie

19. bis 23. März 2007 in Pforzheim

Gemäß der am 5. November

2005 in Kraft getretenen Novellierung

der Richtlinien zur Gewinnung

von Blut und Blutbestandteilen

und zur Anwendung

von Blutprodukten (Hämotherapie)

wird für alle Einrichtungen,

die Blutkomponenten

und/oder Plasmaderivate zur

Behandlung von Hämostasestörungen

anwenden, ein(e)

Beauftragte(r) im Bereich Hämotherapie

gefordert. Für dieses

Mandat werden genaue Qualifikationsvoraussetzungen

definiert.

Punkt 1.6.3 der Richtlinien zur

Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen

und zur Anwendung

von Blutprodukten (Hämotherapie)

definiert die Voraussetzungen

für die Tätigkeit als

Qualitätsbeauftragte (r) wie folgt:

Grundsätzliche Voraussetzung

ist die Approbation als Arzt und

eine mindestens dreijährige

ärztliche Tätigkeit. Darüber hinaus

muss eine der folgenden

Qualifikationen vorliegen:

a) Erfüllung der Voraussetzung

für die Zusatzbezeichnung „Ärztliches

Qualitätsmanagement“

b) 40 Stunden theoretische, von

einer Ärztekammer anerkannte,

Fortbildung „Qualitätsbeauftragte(r)

Hämotherapie“.

Die Übergangsregelungen

besagen, dass, wer zum Zeitpunkt

des Inkrafttretens der

Richtlinie als Qualitätsbeauftragte(r)

tätig war, diese Tätigkeit

weiter ausüben darf, unter der

Bedingung, dass eine der oben

genannten Qualifikationen innerhalb

von 2 Jahren nach Inkrafttreten

der Richtlinien nachgewiesen

wird. Weitere Ausnahmeregelungen

bestehen nicht.

Am Institut für Transfusions-

und Laboratoriumsmedizin des

Klinikums Pforzheim wird vom


19. bis 23. März 2007 unter

der Leitung von Herrn Chefarzt

Dr. Thomas Wüst und Frau Ltd.

Oberärztin Dr. Christiane Saadé

die nach den Richtlinien geforderte

40-stündige zertifizierte

Fortbildung angeboten. Der Kurs

orientiert sich streng am Mustercurriculum

für Qualitätsbeauftragte

Hämotherapie der Bundesärztekammer.

Da der Kurs auch praktischen

Unterricht in Kleingruppen

vorsieht, ist die Teilnehmerzahl

auf 20 Personen begrenzt.

Der Unkostenbeitrag beträgt

800,– Euro. Arbeitsunterlagen,

Zertifikate, Tagungsgetränke

und Mittagessen sind im Preis

enthalten.

Anmeldung:

Verbindliche Anmeldungen

sind bis zum 1. März 2007

erbeten an:

Herrn Chefarzt Dr. Thomas Wüst

Institut für Transfusions-

und Laboratoriumsmedizin

Klinikum Pforzheim GmbH

Kanzlerstraße 2–6

75175 Pforzheim

Telefon (0 72 31) 9 69-3 28/3 27,

Fax (0 72 31) 9 69 9 92

E-Mail:

Twuest@klinikum-pforzheim.de

Nach Eingang der Anmeldung

erhalten Sie ausführliche

Tagungsunterlagen sowie

die Zahlungsaufforderung.

Der Kurs ist unter der Fortbildungsnummer

91197 durch

die Landesärztekammer Baden-

Württemberg mit 40 Fortbildungspunkten

zertifiziert.

Kassenärztliche

Vereinigung

Baden-Württemberg

Bezirksdirektion Karlsruhe

Keßlerstraße 1

76185 Karlsruhe

Telefon (07 21) 59 61-0

Fax 5 96 11 88

Ausschreibung

von Vertragsarztsitzen

Nach der Anordnung von Zulassungsbeschränkungen

durch den

Landesausschuss der Ärzte und

Krankenkassen werden gemäß

§ 103 Abs. 4 SGB V auf Antrag der

betreffenden Ärzte bzw. deren

Erben die folgenden Vertragsarztsitze

zur Übernahme/Wiederbesetzung

ausgeschrieben:

Chirurgische Praxis

im Planungsbereich

Karlsruhe-Stadt

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer CH/58,

Fachärztlich-

Internistische Praxis

– Nephrologie/Dialyse –

(Gemeinschaftspraxis-Anteil)

im Planungsbereich

Karlsruhe-Land

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 01. 2007

Kennziffer I/185,

Frauenärztliche Praxis

im Planungsbereich

Karlsruhe-Land

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer FR/141,

Hausärztliche Praxis

– allgemeinmedizinisch –

(Gemeinschaftspraxis-Anteil)

im Planungsbereich

Baden-Baden, Stadt/Rastatt

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer HÄ/183,

Hausärztliche Praxis

– internistisch –

im Planungsbereich

Rhein-Neckar-Kreis

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 01. 2007

bzw. späterer Zeitpunkt

Kennziffer HÄ/215,

Hausärztliche Praxis

– allgemeinmedizinisch –

im Planungsbereich

Rhein-Neckar-Kreis

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 04. 2007

Kennziffer HÄ/226,

Hausärztliche Praxis

– allgemeinmedizinisch –

im Planungsbereich Heidelberg

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 01. 2007

Kennziffer HÄ/227,

Hausärztliche Praxis

– allgemeinmedizinisch –

im Planungsbereich

Baden-Baden, Stadt/Rastatt

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer HÄ/228,

Hausärztliche Praxis

– allgemeinmedizinisch –

im Planungsbereich Mannheim

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 07. 2007

bzw. späterer Zeitpunkt

Kennziffer HÄ/229,

Anzeige

Bekanntmachungen

Hausärztliche Praxis

im Planungsbereich

Rhein-Neckar-Kreis

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 01. 2007

bzw. nächstmögl. Termin

Kennziffer HÄ/230,

Hausärztliche Praxis

– internistisch –

(Gemeinschaftspraxis-Anteil)

im Planungsbereich Mannheim

Praxisübernahmezeitpunkt:

01. 01. 2007 bzw. 01. 04. 2007

Kennziffer HÄ/231,

Nervenärztliche Praxis

im Planungsbereich Mannheim

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer NP/59.

Nähere Informationen zu diesen

ausgeschriebenen Praxen sowie

ggf. Antragsunterlagen erhalten

Sie bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-Württemberg,

Bezirksdirektion Karlsruhe,

Telefon (07 21) 59 61-3 12.

Sollten Sie sich zu einer Bewerbung

entschließen, so sind mit

Eingang der schriftlichen Bewerbung

sämtliche Zulassungsvoraussetzungen

nachzuweisen

(Arztregistereintragung, Führungszeugnis

etc.). Die vollständigen

Zulassungsunterlagen

sind unter dem Stichwort

„Ausschreibung“ unter Angabe

ÄBW 112006 519


der jeweiligen Kennziffer bis zum

30. 11. 2006 bei der KV Baden-

Württemberg, Bezirksdirektion

Karlsruhe, Keßlerstraße 1,

76185 Karlsruhe, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf

aufmerksam, dass die in der

Warteliste eingetragenen Ärzte

nicht automatisch als Bewerber

für die ausgeschriebenen Vertragspraxen

gelten.

Des Weiteren werden folgende

Psychotherapeutensitze

ausgeschrieben:

Praxis eines Facharztes

für Psychotherapeutische

Medizin

im Planungsbereich Freudenstadt

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer ÄP/10,

Praxis eines Kinder-

und Jugendlichenpsychotherapeuten

im Planungsbereich Freudenstadt

Praxisübernahmezeitpunkt:

nächstmögl. Termin

Kennziffer KJP/16.

Nähere Informationen zu dieser

ausgeschriebenen Praxis sowie

ggf. Antragsunterlagen erhalten

Sie bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-Württemberg,

Bezirksdirektion Karlsruhe,

Telefon (07 21) 59 61-1 63.

Sollten Sie sich zu einer Bewerbung

entschließen, so sind mit

Eingang der schriftlichen Bewerbung

sämtliche Zulassungsvoraussetzungen

nachzuweisen

(Arztregistereintragung, Führungszeugnis

etc.). Die vollständigen

Zulassungsunterlagen

sind unter dem Stichwort

„Ausschreibung“ unter Angabe

der jeweiligen Kennziffer bis zum

30. 11. 2006 bei der KV Baden-

Württemberg, Bezirksdirektion

Karlsruhe, Keßlerstraße 1,

76185 Karlsruhe, einzureichen.

Wir machen ausdrücklich darauf

aufmerksam, dass die in der

Warteliste eingetragenen Psychotherapeuten

nicht automatisch

als Bewerber für die ausgeschriebenen

Vertragspraxen gelten.

Bekanntmachungen

520 ÄBW 112006

Bezirksärztekammer

Südbaden

Geschäftsstelle:

Sundgauallee 27

79114 Freiburg/Br.

Telefon (07 61) 88 40

Fax 89 28 68

Akademie für Ärztliche Fort- und

Weiterbildung Südbaden

Seminar

Psychosomatische Grundversorgung

Neues Konzept seit Mai 2006

In den letzten Jahren sind bei

vielen psychischen Erkrankungen

Versorgungsleitlinien mit Behandlungspfaden

für psychische,

psychosomatische und Sucht-

Erkrankungen erarbeitet worden.

Diese zielen jeweils auf die Kooperation

von Hausärzten, Fachärzten

und die Abstimmung von

ambulanter, stationärer und rehabilitativer

Versorgung. Dies war

zur Qualitätsverbesserung und

insbesondere zur Verbesserung

der Schnittstellenproblematik erforderlich.

Diese Versorgungsleitlinien

entsprechen der Tatsache,

dass die große Mehrzahl aller

psychisch erkrankten Patienten

primär in der hausärztlichen Praxis

versorgt wird. Viele Patienten

mit psychischen, psychosomatischen

sowie Suchterkrankungen

kontaktieren aber auch wegen

spezieller körperlicher Symptome

primär andere Fachärzte wie

Orthopäden, Hals-Nasen-Ohren-

Ärzte, Kardiologen, etc. Im stationären

Bereich stellen etwa in

internistischen Kliniken Alkoholfolgeerkrankungen

die häufigste

Diagnose dar.

Aufgrund dieser Entwicklung zu

kooperativen, vernetzten Versorgungsstrukturen,

die sich an Versorgungsleitlinien

und Behandlungspfaden

nach den Prinzipien

der Evidenz basierten Medizin

ausrichten, hat die Akademie die

Fort- und Weiterbildung in der

Psychosomatischen Grundversorgung

neu strukturiert.

Termine:

Samstag, 25. November 2006:

Gesundheitliches Risikoverhalten

Samstag, 10. Februar 2007:

Angsterkrankungen

Samstag, 17. März 2007:

Psychoonkologie am Beispiel

des Mammakarzinoms

Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr

Ort: Haus der Ärzte, Freiburg

Gebühr: 75,– Euro pro Samstag

Kompaktkurs:

Termin:

05.–09. März 2007

(Montag–Freitag)

Zeit: 9.00–16.30 Uhr

Ort: Rehaklinik, Glottertal

Gebühr: 340,– Euro

Praktische Diabetologie:

Diabetes und Herz

In Zusammenarbeit

mit der ADBW

(Arbeitsgemeinschaft Diabetologie

Baden-Württemberg e. V.)

Leitung: Dr. Wolf-Rüdiger Klare,

Diabeteszentrum Radolfzell

Termine:

Mittwoch, 22. November 2006

Zeit: 14.00 s.t.–17.30 Uhr

Ort: Haus der Ärzte,

Sundgauallee 27, Freiburg

Gebühr: 15,– Euro

Mittwoch, 29. November 2006

Zeit: 9.00 s.t.–12.30 Uhr

Ort: Krankenhaus Radolfzell

(Anmeldung: Dr. Wolf-Rüdiger

Klare, Sekretariat Innere Medizin,

Telefon (0 77 32) 88-500)

Gebühr: 15,– Euro

Diese Seminare sind als Fortbildungsveranstaltungen

im

Sinne des Kooperationsvertrages

„Programmierte Schulung

in Gruppen für Patienten

mit Diabetes mellitus Typ 1 und

Typ 2“ anerkannt.

Immunologisches Kolloquium

Wissenschaftl. Leitung:

PD Dr. Jörg-Andres Rump, Freiburg

Termin:

Samstag, 25. November 2006

Zeit: 9.00 s.t.–14.30 Uhr

Ort: St. Josefsklinik,

Weingartenstr. 19, Offenburg

Gebühr: 15,– Euro

Notarztseminar zum Erwerb

der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“

gem. der aktuellen WBO

In Zusammenarbeit mit der

Landesrettungsschule Baden

Termin:

08.–16. Januar 2007

(außer Sonntag)

Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr

Ort: Freiburg

Gebühr: 550,– Euro

Notfalltraining für Ärzte

In Zusammenarbeit mit

der Landesrettungsschule Baden

Termine:

auf Anfrage

Palliativmedizin 40 Stunden

Kursweiterbildung

Der Basiskurs Palliativmedizin

wendet sich an Ärztinnen und

Ärzte aus Praxen und Kliniken,

die ihre Fähigkeiten in der Palliativmedizin

entwickeln wollen.

Der Inhalt des Kurses entspricht

dem Kursbuch Palliativmedizin

nach den Richtlinien zur WBO der

Bundesärztekammer und bietet

somit auch die Voraussetzung

für den Erwerb der Zusatzbezeichnung

Palliativmedizin.

In Zusammenarbeit mit der

Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin

Freiburg, Wissenschaftl.

Leitung: Dr. Gerhild Becker,

Freiburg

Termine:

Beginn 26./27. Januar 2007

(Freitag–Samstag)

Ort: Freiburg

Weitere Informationen

auf Anfrage!

Bitte Programme und

Anmeldeformulare anfordern!

Auskunft und Anmeldung:

Akademie für Ärztliche Fort-

und Weiterbildung Südbaden,

Postfach 63 80, 79039 Freiburg,

Tel. (07 61) 8 84-1 44/-1 42/-1 41,

Fax (07 61) 8 84-4 00,

E-Mail: akademie@baek-sb.de


Kassenärztliche

Vereinigung

Baden-Württemberg

Bezirksdirektion Freiburg

Sundgauallee 27

79114 Freiburg/Br.

Telefon (07 61) 88 40

Fax 8 41 07

Ausschreibung

von Vertragsarztsitzen

Folgende Vertragsarztsitze werden

nach der Anordnung von

Zulassungsbeschränkungen zur

Wiederbesetzung gemäß § 103

Abs. 4 SGB V auf Antrag der

betreffenden Ärzte/Psychotherapeuten

bzw. deren Erben

ausgeschrieben:

Hausarzt

Stadtkreis Freiburg

79108 Freiburg

(internistische Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-1

Hausarzt

Landkreis Breisgau-

Hochschwarzwald

79822 Titisee-Neustadt

(allgemeinärztliche Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-2

Hausarzt

Landkreis Lörrach

79415 Bad Bellingen

(allgemeinärztlicher

Gemeinschaftspraxisanteil)

Zeitpunkt:

zum nächstmöglichen Termin

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-3

Hausarzt

Landkreis Konstanz

78224 Singen

(internistische Einzelpraxis)

Zeitpunkt:

ab nächstmöglichem Zeitpunkt

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-4

Augenheilkunde

Landkreis Breisgau-

Hochschwarzwald

79379 Müllheim

(Gemeinschaftspraxisanteil)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-5

Augenheilkunde

Landkreis Waldshut

79761 Waldshut-Tiengen

(Gemeinschaftspraxisanteil)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-6

Chirurgie

Stadtkreis Freiburg

79110 Freiburg

(Gemeinschaftspraxisanteil)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-7

Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Stadtkreis Freiburg

79098 Freiburg

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 07. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-8

HNO-Heilkunde

Landkreis Lörrach

79539 Lörrach

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-9

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Landkreis Breisgau-

Hochschwarzwald

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-10

Bekanntmachungen

Haut- und Geschlechtskrankheiten

Landkreis Konstanz

78224 Singen

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt:

zum nächstmöglichen Termin

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-11

Innere Medizin

(fachärztlich/

Schwerpunkt Nephrologie)

Stadtkreis Freiburg

79098 Freiburg

(Gemeinschaftspraxisanteil)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-12

Innere Medizin

(fachärztlich)

Landkreis Rottweil

78628 Rottweil

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-13

Innere Medizin

(fachärztlich)

Landkreis Ortenaukreis

77654 Offenburg

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt:

zum nächstmöglichen Termin

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-14

Kinder- und Jugendmedizin

Landkreis Konstanz

78315 Radolfzell

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-16

Ärztliche Psychotherapie

tiefenpsycholog. fund.

und analyt. Psychotherapie

Stadtkreis Freiburg

79100 Freiburg

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt:

zum nächstmöglichen Termin

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-17

Psychologische Psychotherapie

Kinder- und

Jugendlichenpsychotherapie

Verhaltenstherapie

Landkreis Tuttlingen

78647 Trossingen

(Einzelpraxis)

Zeitpunkt:

zum nächstmöglichen Termin

Bewerbungsfrist bis 13. 12. 2006

Chiffre-Nr. 11/06-18

Nähere Informationen erhalten

Sie über die Kassenärztliche Vereinigung

Baden-Württemberg,

Bezirksdirektion Freiburg, Telefon

(07 61) 8 84-2 74, Frau Wabnitz.

Zum Zeitpunkt der Bewerbung

müssen alle Zulassungsvoraussetzungen

erfüllt sein (z. B. Arztregistereintragung,

Facharzt u. a.).

Der formlosen schriftlichen

Bewerbung (bitte Chiffre-Nr.

angeben) ist eine Auflistung

des beruflichen Werdegangs

beizufügen. Die Bewerbung

ist bis zur jeweils genannten

Bewerbungsfrist bei der

Kassenärztlichen Vereinigung

Baden-Württemberg,

Bezirksdirektion Freiburg,

Sundgauallee 27,

79114 Freiburg, einzureichen.

Die in der Warteliste der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-

Württemberg, Bezirksdirektion

Freiburg (§ 103 Abs. 5 SGB V)

aufgenommenen Ärzte werden

hiermit aufgefordert, sich bei

Interesse ebenfalls zu bewerben.

Eine gesonderte Mitteilung

ergeht nicht.

ÄBW 112006 521


Bezirksärztekammer

Südwürttemberg

Geschäftsstelle:

Haldenhaustraße 11

72770 Reutlingen

Telefon (0 71 21) 9 17-0

Fax (0 71 21) 91 74 00

Kurse der Bezirksärztekammer

üdwürttemberg

Rhetorik-Seminar

„Reden vor Gruppen II“

Termin:

Samstag, 2. Dezember 2006,

9.00–18.00 Uhr

(Anmeldungs-Nr. 2006-6)

Leitung: Frau Ursel Bachmann,

Managementtraining und

Coaching, Ulm

Ort: Ärztehaus Reutlingen,

Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen

Gebühr: 120,– Euro

Mindestteilnehmerzahl: 8

Falls die Mindestteilnehmerzahl

5 Tage vorher nicht erreicht ist,

kann der Kurs abgesagt werden.

Ebenso wird 5 Tage vor Kursbeginn

die Anmeldung verbindlich.

Bei Abmeldung nach diesem

Termin wird die volle Teilnahmegebühr

fällig.

Die Veranstaltung ist von der

Landesärztekammer Baden-Württemberg

mit 11 Fortbildungspunkten

anerkannt.

Seminarweiterbildung Allgemeinmedizin

(80-Stunden-Kurs) zur

Erlangung der Gebietsbezeichnung

„Facharzt für Allgemeinmedizin“

lt. WBO vom 01. 06. 1999

Die Akademie für Ärztliche Fortbildung

der Bezirksärztekammer

Südwürttemberg plant das

80-stündige Weiterbildungsseminar

Allgemeinmedizin im

Rahmen der 5-jährigen Weiterbildung

(WBO vom 01. 06. 1999)

vom 5.–13. Mai 2007 im Ärztehaus

Reutlingen durchzuführen.

Bekanntmachungen

522 ÄBW 112006

Dieses Seminar wird nur einmal

jährlich durchgeführt. Wir bitten

deshalb alle Kolleginnen und

Kollegen, die sich in der Weiterbildung

zum Facharzt für Allgemeinmedizin

nach der 5-jährigen

Weiterbildung nach der WBO

von 1999 befinden, die Teilnahme

an diesem Kurs rechtzeitig

einzuplanen.

Ort: Ärztehaus Reutlingen

Gebühr: 590,– Euro

(Anmeldungs-Nr. 8/2007)

Mindestteilnehmerzahl: 35

Falls die Mindestteilnehmerzahl

8 Wochen vorher nicht erreicht

ist, kann der Kurs abgesagt oder

die Teilnahmegebühr erhöht

werden. Ebenso wird 8 Wochen

vor Kursbeginn die Anmeldung

verbindlich. Bei Abmeldung

nach diesem Termin wird die

volle Teilnahmegebühr fällig.

Fortbildungs-CD-ROM

„Palliativmedizin“

Niedergelassene Vertragsärzte,

ermächtigte Krankenhausärzte

und Fachärzte, die in nach § 108

SGB V zugelassenen Kliniken

angestellt sind, sind seit dem

01. 07. 2004 gesetzlich verpflichtet,

sich fortzubilden. Erworben

werden müssen 250 Fortbildungspunkte

in 5 Jahren. Da

der Deutsche Ärztetag 2004 beschlossen

hat, in den jeweiligen

Fortbildungskategorien keine

Punkteobergrenzen mehr zu fordern,

haben Ärztinnen und Ärzte

heute die Möglichkeit, frei zu

entscheiden, in welcher Fort

bildungskategorie sie ihre CME-

Punkte sammeln möchten. Damit

wurde der Weg frei, die Fortbildung

zeit- und ortsunabhängig

auch über Printmedien, CD-ROMs

und Online-Fortbildung zu

gestalten.

Diese Fortbildungs-CD-ROM

„Palliativmedizin“ wurde von

der Bezirksärztekammer Südwürttemberg

auf der Basis des

Curriculums der Dt. Gesellschaft

für Palliativmedizin entwickelt

und ist von der Landesärztekammer

Baden-Württemberg mit

10 Punkten auf das Fortbildungszertifikat

anerkannt.

Für weitere Informationen oder

zur Bestellung der CD-ROM (39,–

Euro) wenden Sie sich bitte an

die unten angegebene Adresse.

Notfallmedizinisches Training

für Arzthelferinnen

Termine:

Mittwoch, 29. November 2006,

14.30–18.00 Uhr

Teil II: Erweiterte Maßnahmen

der Reanimation

Mittwoch, 6. Dezember 2006,

14.30–18.00 Uhr

(Anmeldungs-Nr. AH33/2005

und AH34/2005)

Leitung: Dr. med. Walz, Ulm

Veranstaltungsort: Gemeinschaftspraxis

Dres. Rigg, Schmidt, Walz,

Rosengasse 17, 89073 Ulm

Gebühr: 40,– Euro pro Kurstag

pro Person incl. Skript

Warteliste!

Erwerb der Zusatzbezeichnung

„Palliativmedizin“

nach der Weiterbildungsordnung

In der neuen Weiterbildungsordnung

der Landesärztekammer

Baden-Württemberg, die am

1. Mai 2006 in Kraft getreten ist,

wurde die Zusatzbezeichnung

„Palliativmedizin“ eingeführt.

Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung

ist u. a. die Absolvierung

eines 40-stündigen

Kurses erforderlich, für welchen

die Bundesärztekammer ein

Curriculum festgelegt hat.

Termine:

Freitag, 2. März 2007,

14.00–17.30 Uhr

Samstag, 3. März 2007,

9.00–17.30 Uhr

Sonntag, 4. März 2007,

9.00–14.15 Uhr

Freitag, 16. März 2007,

14.00–18.15 Uhr

Samstag, 17. März 2007,

9.00–17.30 Uhr

Sonntag, 18. März 2007,

9.00–14.15 Uhr

(Anmeldungs-Nr. 1/2007)

Leitung: Dr. med. Rolf Segiet,

Chefarzt am Kreiskrankenhaus

Laupheim

Ort: Ärztehaus, Sitzungssaal,

Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen

Gebühr: 330,– Euro

Mindestteilnehmerzahl:

35 Personen

Zur Zertifizierung angemeldet

mit 40 Punkten.

8-stündiger Fortbildungskurs zur

Verordnung von Leistungen zur

medizinischen Rehabilitation gemäß

den Rehabilitations-Richtlinien des

Gemeinsamen Bundesausschusses

Termin:

Samstag, 10. März 2007,

9.00–17.00 Uhr

(Anmeldungs-Nr. 3/2007)

Leitung: Prof. Dr. iur. Kamps,

Geschäftsführer der Bezirksärztekammer

Südwürttemberg

Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen

Gebühr: 90,– Euro

Mindestteilnehmerzahl:

40 Personen

Der Fortbildungskurs endet

mit einer Lernerfolgskontrolle.

Zur Zertifizierung angemeldet

mit 21 Punkten.

Vorankündigung

Grundlagen der Medizinischen

Begutachtung

Die Erstellung von medizinischen

Gutachten gehört zur ärztlichen

Berufsausübung. Ärztliche

Gutachten werden von privaten

und gesetzlichen Versicherungsträgern

und von Gerichten beantragt.

Bereits im Rahmen ihrer

Weiterbildung müssen Ärztinnen

und Ärzte Gutachten anfertigen.

Die hierfür erforderlichen Sachkenntnisse

werden ihnen allerdings

weder in der Aus- noch

in der Weiterbildung vermittelt.

Auch im Rahmen der Fortbildung

gibt es nur vereinzelt und

zum Teil sehr verschiedene

Angebote, die sich dieses Themas

annehmen.

Deshalb hat die Bundesärztekammer

ein 40-stündiges

Curriculum ausgearbeitet,

das den Teilnehmern das für

die Erstellung von Gutachten

notwendige Wissen vermittelt.


Die Akademie für Ärztliche

Fortbildung bei der Bezirksärztekammer

Südwürttemberg

bietet dieses Curriculum in

modifizierter Form an:

Termine:

Freitag, 20. April 2007,

9.00–16.15 Uhr

Samstag, 21. April 2007,

9.00–17.30 Uhr

Freitag, 15. Juni 2007,

9.00–16.05 Uhr

Samstag, 16. Juni 2007,

9.00–16.00 Uhr

(Anmeldungs-Nr. 4/2007)

Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen

Vorankündigung

10. Gesundheitsforum

Südwürttemberg

„... bis der Notarzt kommt“

Für viele Ärztinnen und Ärzte,

die nicht die Zusatzbezeichnung

„Notfallmedizin“ erworben

haben, ergeben sich in Bereitschafts-

und Notdiensten oft

nicht alltägliche Situationen mit

ungewohnten Problemen, die

häufig unter Zeitdruck bewältigt

werden müssen. Das 10. Gesundheitsforum

Südwürttemberg wird

dieser Thematik mit typischen

Beispielen vor dem Hintergrund

der Reanimationsrichtlinien sowie

juristischen und finanziellen

Aspekten gewidmet sein.

Termin:

Samstag, 24. März 2007,

10.00–13.30 Uhr

(Anmeldungs-Nr. 7/2007)

Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen

Auskunft/Anmeldung:

Akademie für Ärztliche

Fortbildung bei der Bezirksärztekammer

Südwürttemberg,

Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen,

Tel. (0 71 21) 9 17-4 15 oder -4 16,

Fax (0 71 21) 9 17-4 00,

E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Kassenärztliche

Vereinigung

Baden-Württemberg

Bezirksdirektion Reutlingen

Haldenhaustraße 11

72770 Reutlingen

Telefon (0 71 21) 9 17-0

Fax (0 71 21) 91 71 00

Ausschreibung

von Vertragsarztsitzen

Nach der Anordnung von Zulassungsbeschränkungen

durch den

Landesausschuss der Ärzte und

Krankenkassen werden gemäß

§ 103 Abs. 4 SGB V auf Antrag der

betreffenden Ärzte bzw. deren

Erben die folgenden Vertragsarztsitze

zur Übernahme/Wiederbesetzung

ausgeschrieben:

Hausärztliche Praxis

(Innere Medizin)

Ulm (Stadt)

Übernahme eines Gemeinschaftspraxisanteils

Zeitpunkt: 01. 05. 2007

UL 21

Gynäkologie und Geburtshilfe

Alb-Donau-Kreis

Übernahme einer Einzelpraxis

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

AD 58

Gynäkologie und Geburtshilfe

Kreis Sigmaringen

(Mengen)

Übernahme einer Einzelpraxis

Zeitpunkt: 01. 01. 2007

SI 61

Hausärztliche Praxis

(Allgemeinmedizin)

Kreis Biberach

Übernahme einer Einzelpraxis

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

BC 77

Bekanntmachungen

Dermatologie

Bodenseekreis

Übernahme eines Gemeinschaftspraxisanteils

Zeitpunkt: 01. 04. 2007

BO 55

Psychologische Psychotherapie

Kreis Tübingen

Übernahme einer Einzelpraxis

Zeitpunkt: 01. 02. 2007

TÜ 26

Gynäkologie und Geburtshilfe

Sigmaringen (Stadt)

Übernahme einer Einzelpraxis

Zeitpunkt: 01. 07. 2007

SI 60

Nähere Informationen vorab

erhalten Sie bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-

Württemberg, Bezirksdirektion

Reutlingen, Telefon (0 71 21)

9 17-2 39, Frau Kaupp.

Die formlose schriftliche Bewerbung

ist unter dem Stichwort

„Ausschreibung“ unter Angabe

der jeweiligen Chiffre-Nummer

bis zum 20. 12. 2006 bei der Kassenärztlichen

Vereinigung Baden-

Württemberg, Bezirksdirektion

Reutlingen, Haldenhaustr. 11,

72770 Reutlingen, einzureichen,

die vollständigen Bewerbungsunterlagen

sind spätestens bis

zum Tag der Sitzung des relevanten

Zulassungsausschusses

nachzureichen.

Wir weisen darauf hin, dass die

in der Warteliste eingetragenen

Ärzte nicht automatisch als Bewerber

für die ausgeschriebenen

Vertragsarztpraxen gelten. Eine

gesonderte Mitteilung ergeht

nicht.

Impressum

Herausgeber:

Landesärztekammer und

Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Herausgebergremium:

Dr. med. Ulrike Wahl (Vorsitzende),

Dr. med. Hoffmann-Goldmayer (stellv. Vorsitzender),

Dr. med. Baier (Rechnungsführer),

Dr. med. Gisela Dahl, Dr. med. , Dr. med. Geldmacher,

Dr. med. Schade, Dr. med. Datz, Prof. Dr. med. Wysocki

Verantwortlicher Chefredakteur:

Jürgen Dreher

Anschrift Redaktion:

Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart

Postfach 700361, 70573 Stuttgart

Telefon (07 11) 7 69 89 45

Telefax (07 11) 76 98 98 59

E-Mail: aerzteblatt@laek-bw.de

Verlag und Anzeigenverwaltung:

Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG

Forststraße 131, 70193 Stuttgart

Postanschrift:

Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart,

Anzeigenverkaufsleitung:

Sebastian von Beckerath

Telefon (07 11) 63 67 28 49

Telefax (07 11) 63 67 27 60

E-Mail: beckerath@gentnerverlag.de

Anzeigenverwaltung:

Angela Grüssner (Leitung)

Rudolf Beck

Telefon (07 11) 63 67 28 61

Telefax (07 11) 63 67 27 60

E-Mail: beck@gentnerverlag.de

Gesamt-Anzeigenleitung:

Christian Hennig (verantwortlich)

Abonnement/Einzelhefte:

Leserservice Ärzteblatt Baden-Württemberg

Postfach 11 40, 82153 Gräfelfing

Telefon (0 89) 8 58 53-5 55

Telefax (0 89) 85 85 36 25 51

Z. Z. ist Anzeigenpreisliste Nr. 49 vom 1. 1. 2006 gültig.

Gesamtherstellung

Layout: GreenTomato Süd GmbH,

Forststraße 131, 70193 Stuttgart

Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,

Leibnizstraße 5, 97204 Höchberg

Bezugspreise

Inland: jährlich 107,80 € zzgl. Versandkosten 16,20 €

(inkl. der jeweils gültigen MwSt.).

EU-Länder-Empfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland:

jährlich 107,80 € zzgl. Versandkosten 22,80 €

EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 107,80 €

zzgl. Versandkosten 22,80 € zzgl. MwSt.

(Export- oder Importland).

Einzelheft: 13,– € zzgl. Versandkosten.

Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestelleingangs

gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag

ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer

Baden-Württemberg abgegolten.

Bezugsbedingungen

Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen

im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern

sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist

von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice

gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in

Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren

bei den Kreditinstituten abgebucht. Sollte die Zeitschrift aus

Gründen nicht geliefert werden können, die nicht vom Verlag

zu vertreten sind, besteht kein Anspruch auf Nachlieferung,

Ersatz oder Erstattung von im Voraus bezahlten Bezugsgeldern.

Gerichtsstand für Vollkaufleute ist Stuttgart.

Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der

15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des

Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der

Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte

übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung.

Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis

zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vorausgesetzt.

Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor.

Die in dieser Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt.

Erscheinungsweise:

12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte

ISSN 0720-3489

Hinweis

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW

ist ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer

zu melden.

ÄBW 112006 523

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