50. Ausgabe - AWO Bamberg

awo.bamberg.de

50. Ausgabe - AWO Bamberg

50. Ausgabe


Inhalt / Impressum

Impressum Inhalt

Herausgeber:

Öffentlichkeitsausschuss der

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband

Bamberg Stadt und Land e.V.

Hauptsmoorstraße 26a

96052 Bamberg

Telefon (0951) 40 74-0

Redaktion / Lektorat:

Arbeitskreis Marketing

und Öffentlichkeitsarbeit

V.i.S.d.P.:

KV der AWO Bamberg

Stadt und Land e.V.

Erscheinung: vierteljährlich

Auflage: 2.500 Stück

Herstellung:

CARO Druck & Verlag GmbH

Hinterm Herrn 9

96129 Strullendorf

Telefon (0 95 43) 40 600

Telefax (0 95 43) 40 601

Gedruckt auf chlorfrei

gebleichtem Papier.

Titel:

Alicia Em (6 Jahre) ist in der

ersten Klasse und besucht am

Nachmittag die AWO Mittagsbetreuung

Pfiffer in Gundelsheim.

Redaktionsschluß für die

Nächste Ausgabe ist der

30.04.2012

Auf diesem Weg bedanken

wir uns für die freundliche

Unterstützung unserer Werbepartner,

Mitarbeiter und aller

Helfer, ohne deren Beteiligung

die Erstellung dieser Zeitschrift

nicht möglich gewesen wäre.

Grußwort

Werner Dippold - Geschäftsführender Vorstand 4

Ekkehard Hojer - Bürgermeister der Stadt Baunach 5

Rückblick

Regnerischer Advent 6

„…und es kamen Menschen“ 8

Zither und Hackbrett zum Bamberger Hörnla 10

Prominenter Leserfreund 11

Nicht nur Deutschförderung 12

Berufe mit Zukunft 14

Die AWO sagt Danke!

Lesen bereichert 15

Ein Herz für Kinder 16

AWO-Stiftung legt zu 17

Aus den Einrichtungen

Das Kind als Forscher 18

Mitbestimmung von Anfang an 20

Beratung auf dem Weg zur Kur 21

Hohe Qualität bestätigt 22

Eingestreute Tagespflege? 23

Selbsthilfebaum in Baunach 25

Die AWO Geschäftsstelle stellt sich vor 27

Freiwilliger Dienst

Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden 29

AWO aktuell

Integration ist Chefsache 32

Anlaufstellen für Familien im Landkreis 34

Noch mehr Familienbildung 36

Wegweiser für Hilfesuchende 37

Das AWO Sozialnetz in Baunach 38

Wir leben Qualität! 40

AWO Mitglieder

Mitgliederjubiläen 42

Weihnachtsmarkt Schweinfurt 44

Fahrt zum Kugelmarkt nach Lauscha 45

Vorschau auf die nächste Ausgabe 46


4

Liebe Mitglieder,

liebe Leserinnen, liebe Leser,

begonnen hat die AWO in der Region

Bamberg 1921 mit der Gründung des

Vereins Arbeiterwohlfahrt. Und bereits in

ihren Anfängen kümmerten sich die ehrenamtlich

Engagierten um Familien, die

Not litten. In den Jahren nach dem ersten

Weltkrieg ging es in erster Linie um

die Befriedigung von Grundbedürfnissen,

um eine ausreichende Versorgung mit

Nahrungsmittel, um das Verteilen von

Kleiderspenden und das Sammeln von

Heizmaterial.

Und auch heute stehen Familien und

Kinder beim Bamberger AWO Kreisverband

im Mittelpunkt der Arbeit. Der Kindergarten

der Arbeiterwohlfahrt Bamberg

Ost nahm 1947 als erste Einrichtung

der Bamberger Arbeiterwohlfahrt seinen

Dienst auf. In den darauf folgenden Jahrzehnten

sind weitere Kindereinrichtungen

gefolgt. Im Jahr 2000 ist die AWO in

Bamberg an drei Standorten und in den

Landkreiskommunen Hallstadt und Strullendorf

mit der Bildung und Erziehung

von Kindern aktiv.

In den letzten drei Jahren kamen

kommunale Kindereinrichtungen dazu. In

Frensdorf, Bischberg und jetzt zuletzt in

Baunach hat der AWO Kreisverband auf

Grußwort

das Bedürfnis der Kommunalverwaltung

nach Unterstützung reagiert. Mit dem

bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz

werden seit 2005 neue

gesetzliche Anforderungen an Kindereinrichtungen

gestellt, denen viele Gemeinden

nicht mehr vollständig gerecht werden

können.

Dokumentationen der Entwicklung jedes

einzelnen Kindes, Forderungen nach

integrativen Maßnahmen, Bedingungen

des Qualitäts- und Hygienemanagements

und nicht zuletzt regelmäßige Weiterbildungen

für das pädagogische Personal

sind als Auflagen an Kindergärten und

–krippen dazugekommen. Zusätzlich zu

diesen Anforderungen übernehmen die

Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt

zunehmend auch die Aufgaben von

Beratungs- und Infobörsen. Sie bündeln

Unterstützungsangebote für Familien

und bieten Bildungs- und Austauschplattformen.

Ein Programm des bayerischen

Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung,

Familie und Frauen unterstützt

nun diese Aufgabe unserer Kindereinrichtungen.

Zwei Einrichtungen des AWO

Kreisverbandes im Landkreis werden in

diesem Jahr zu Familienstützpunkten ausgebaut.

In den Familienstützpunkten der

AWO in Frensdorf und Bischberg wird es

zukünftig Bildungsangebote für Familien,

Treffpunkte für Eltern und weitergehende

Dienstleistungen geben. Wir freuen

uns, mit diesen Familien unterstützenden

Angeboten an unsere Tradition anknüpfen

zu können. Helfen, wo Hilfe gebraucht

wird. 1922 beim Sammeln von Brennholz

für Not leidende Familien, 2012 bei der

Vermittlung von Tagesmüttern oder der

Unterstützung auf dem Weg zur Mutter-

Kind-Kur.

Werner Dippold

Geschäftsführender Vorstand


Grußwort

Liebe Leserinnen und Leser

der AWOs Neus,

vor wenigen Wochen hat die Stadt

Baunach die Betriebsträgerschaft des

städtischen Kindergartens St. Magdalena

in die Hände der AWO übergeben. Diese

Entscheidung wurde vom Stadtrat hauptsächlich

zum Wohle der Kinder und der

Einrichtung getroffen.

Für eine Kommune ist es schwierig

auf Dauer die Herausforderungen, sei es

in pädagogischer Hinsicht oder auf die

vielen, sich ständig ändernden, rechtlichen

Vorschriften, richtig zu meistern.

Langfristig gesehen stehen unsere Kinder

an erster Stelle. Die Kindertagesstätte soll

helfen, Fähigkeiten zu entfalten, Veranlagungen

zu entwickeln und das Kind dar-

Der Beginn einer guten Zusammenarbeit:

Ekkehard Hojer,

erster Bürgermeister der Stadt

Baunach, Werner Dippold, Geschäftsführerender

Vorstand des

AWO Kreisverbandes, und Beatrix

Fischer, Leiterin der Kindertagestätte

St. Magdalena (v. l.).

5

auf vorbereiten, ein selbständiges Mitglied

der Gesellschaft zu werden. Wenn

Kinder gerne in die Einrichtung kommen

und eine fröhliche, sorglose und auch

lehrreiche Zeit darin verbringen, wenn Eltern

Fortschritte im Reifungsprozess feststellen,

dann können wir mit Optimismus

in die Zukunft blicken. Wir sind glücklich

und dankbar, dass wir die Betriebsträgerschaft

nicht an „irgendjemand“, sondern

an den zweitgrößten Wohlfahrtsverband

im Landkreis Bamberg übertragen konnten

und freuen uns, dass die AWO den

Antrag der Stadt Baunach angenommen

hat und Partner der Stadt Baunach wurde.

Wir werden alle sicher bald die Vorteile

dieses großen, zertifizierten Wohlfahrtsverbandes

schätzen lernen. Die

Qualität der Einrichtung wird merklich

steigen. Nicht zuletzt dadurch, dass die

AWO als großer Verband, der Vorbildcharakter

besitzt, ganz andere Möglichkeiten

hat und diese zum Wohle der Kinder einsetzen

kann.

Ich wünsche der Kindertagesstätte

„St. Magdalena“ eine erfolgreiche Zukunft,

bei der Betreuung allzeit ein glückliches

Wirken sowie den Kindern eine

erlebnisreiche und ihrer Entwicklung förderliche

Zeit.

Ekkehard Hojer

Erster Bürgermeister der Stadt Baunach


6

Regnerischer Advent

Romantischer Weihnachtsmarkt im „Haus an der Itz“

Der barocke Klostergarten diente als malerische Kulisse für

den Adventsmarkt des Wohnheims.

Zum ersten Mal organisierte das

Festkomitee des Rattelsdorfer Wohnheims

„Haus an der Itz“ 2011 einen Adventsmarkt

im hauseigenen Park. Neben

dem Ostermarkt im Frühling und dem

Nachbarschaftsfest im Herbst war die

Veranstaltung die dritte Möglichkeit für

interessierte Bürgerinnen und Bürger der

Gemeinde oder neugierige Besucher im

vergangenen Jahr einen Blick hinter die

dicken Klostermauern der AWO Einrichtung

im Herzen Rattelsdorfs zu werfen.

Umfangreiche Vorbereitungen waren

notwendig, bis Maria Stingl und ihr

Team im barocken Garten 18 Pavillons

aufstellen konnten. Einladungen wurden

verteilt, Glühwein gekocht und Gewürzschnitten

gebacken und jede Menge Kabel

mussten verlegt werden, damit an

diesem Nachmittag der Park des Wohnheims

auch in rechtes Licht getaucht werden

konnte

Am Adventssonntag selber versuchte

leider das Wetter dem großen Einsatz

sämtlicher Mitarbeiter einen Strich durch

die Rechnung zu machen. Bereits in der

Nacht hatte der beständige Regen zwei

schon aufgebauten Pavillons stark zugesetzt.

Viele Besucher ließen sich jedoch von

dem trüben und bisweilen nassen Wetter

an diesem Tag nicht abhalten, dem Ad-

Haus an der Itz

ventsmarkt einen

Besuch abzustatten.

An fast 20

Ständen konnte

man noch einige

Weihnachtsgeschenkeerstehen,Kunsthandwerk

bewundern

oder in antiquarischen

Büchern

stöbern. Wem es

doch zu kalt wurde,

der hatte in

der warmen Stube

Gelegenheit

sich aufzuwärmen.

Rückblick

Bei Gracina Bogdoll erhielten

die Gäste an diesem Nachmittag

heißen Glühwein und Kinderpunsch.

Zur adventlichen Stimmung trug neben

Glühwein, Kinderpunsch und selbstgebackenen

Gewürzschnitten auch die Bläsergruppe

aus Maroldsweisach bei, die den

AWO Adventsmarkt mit festlicher Weihnachtsmusik

untermalte.

Trotz des trüben Wetters hatten viele Besucher des Weg in

den Garten des Haus an der Itz gefunden.

Kontakt:

Haus an der Itz

Kirchplatz 2-3

96179 Rattelsdorf

Tel.: (09547) 88 0

wohnheim@awo-bamberg.de


8

„…und es kamen Menschen“

Kreativwettbewerb und Ausstellungen des Migrationssozialdienstes

Die Ausstellung im Foyer des Bamberger Rathauses präsentierte

eindrucksvoll die unterschiedlichen Wege der Integration

von Zuwanderern in Bamberg.

Den Abschluss des Jubiläumsjahres des

Bamberger Migrationssozialdienstes bildeten

im Winter zwei Veranstaltungen,

die in Kooperation mit dem Migranten-

und Integrationsbeirat der Stadt Bamberg

durchgeführt wurden. Unter dem Motto“…und

es kamen Menschen“ brachten

beide Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit

Geschichte und Gegenwart

der Zuwanderung in Deutschland nach

dem zweiten Weltkrieg nahe.

Gemeinsam mit dem internationalen

Künstlerhaus Villa Concordia hatten im

Dezember Migrationssozialdienst und

Migranten- und Integrationsbeirat Schülerinnen

und Schüler zu einem Schreib-

und Malwettbewerb aufgerufen. Zahlreiche

Bamberger Schulen haben sich

beteiligt und das Thema „… und es kamen

Menschen“ kreativ umgesetzt. Am 7. Februar

fand in der Villa Concordia die feierliche

Auszeichnung der jungen Preisträger

statt. Illustrator und Kinderbuchautor

Paul Maar, der für die Jury des Malwettbewerbs

sprach, zeigte sich beeindruckt

von der Vielzahl der Einsendungen und

von den sehr unterschiedlichen Techniken

und Themen. Es fiel der Jury nicht

leicht, aus den über einhundert Einsendungen

fünf Künstler auszuwählen. Was

bei den ausgezeichneten Bildern, die fast

alle aus Bamberger Grundschulen kamen,

Migrationssozialdienst

Rückblick

offensichtlich war: Obwohl sie größtenteils

in Schulklassen initiiert wurden, sind

sehr individuelle Werke entstanden. Die

Preisträger des Malwettbewerbs sind:

Ahmet Ceviz, Marie Kastner, Filip Reichel,

Kian Hinke und Noah Köhler. Im März sind

die ausgezeichneten Bilder im Foyer des

Bamberger Rathauses zu bewundern.

Im Anschluss an die Auszeichnung

der besten Bilder würdigten namhafte

Laudatoren die sechs Preisträger des

Schreibwettbewerbs. Hier hatten sich

vor allem Hauptschulen aus Bamberg

und Bischberg beteiligt. Viele der literarischen

Werke beeindruckten Jury und

Publikum durch die Authentizität und Individualität.

Marie Renz aus Strullendorf,

Lukas Franck aus Bischberg, Fatih Tuna,

Anastasia Fondis, Roman Malinkov und

Neslihan Sarikaya aus Bamberg wurden

für ihre Texte ausgezeichnet.

Bereits im November luden AWO und

Migranten- Und Integratoionsbeirat im

Foyer des Rathauses Maxplatz zur Ausstellung

„50 Jahre deutsch-türkisches

Anwerbeabkommen“. Die Ausstellung,

die drei Wochen lang in den Räumen des

Bamberger Rathauses zu sehen war, stellte

Migrantinnen und Migranten aus Bamberg

und ihre unterschiedlichen Lebensgeschichten

in den Mittelpunkt. Bilder,

Texte und Gegenstände legten Zeugnis ab

über „Wege und Umwege“ der Einwanderung

und Integration in Bamberg.

Dr. Claudia Kupfer-Schreiner hatte mit

ihren Studierenden im Fach Didaktik des

Deutschen als Zweitsprache am Lehrstuhl

für Didaktik der deutschen Sprache und

Literatur der Universität Bamberg den

Kern der Ausstellung konzipiert und umgesetzt.

Türkischen Familien und der türkisch-islamischen

Kulturverein ergänzten

mit Bildern und Gegenständen die Ausstellungsstücke.


Rückblick

Die Preisträger des Schreib- und Malwettbewerbs mit ihren Laudatoren und den Veranstaltern.

Die Veranstalter forderten Anerkennung

und Dank für die Leistungen von

Migranten, nannten Erfolge und Erreichtes,

aber auch Herausforderungen. Sie

plädierten für weitere politische und

gesellschaftliche Anstrengungen für die

Gleichstellung und eine Verbesserung

von gesellschaftlicher Partizipation und

Bildungsteilhabe.

Großen Beifall fand der spannende

Festvortrag von Gisela Bauernschmitt,

Leiterin des staatlichen Schulamtes, die

die deutsch-türkischen Beziehungen in einen

größeren historischen Kontext stellte

und Jahrhunderte lang bestehende Kontakte

und kulturellen Austausch ins Bewusstsein

rief. So stellte sie die üblichen

Positionen in Frage, die die Menschen

türkischer Herkunft und islamischer Religionszugehörigkeit

als Angehörige völlig

„fremder“ Kulturen ausgrenzen.

9

Kulturell bereichert wurde die gut besuchte

Veranstaltung von Nurcan Gökyildiz

schönem Gesang und dem Beitrag

der Journalistin, Filiz Penzkofer, die ihre

preisgekrönte Geschichte “Die Taxe des

Bösen“, eine humorvolle deutsch-türkische

Begegnung in Istanbul, zum Besten

gab.

Kontakt:

AWO-Migrationssozialdienst

Theatergassen 7

96047 Bamberg

Tel.: (0951) 91 700 936

migrationssozialdienst@awo-bamberg.de

Migrationssozialdienst


10

Zither und Hackbrett zum Bamberger Hörnla

AWO-Frühstück zum Jahresbeginn

Gut besucht war das erste AWO Frühstück in diesem Jahr.

Reges Kommen und Gehen beherrschte

die Flure im Seniorenzentrum

Gartenstadt an diesem Sonntag im Januar.

Die AWO Mitgliederverwaltung hatte

zum Neujahrsfrühstück geladen und viele

waren der Einladung gefolgt. So groß war

der Erfolg der sonntäglichen Veranstaltung,

dass in der Cafeteria zeitweise die

Stühle und Tische knapp wurden. Glücklicherweise

wurde am Buffet immer wieder

nachgelegt, so dass keiner der knapp

einhundert Gäste hungrig bleiben musste.

Neben dem Kreisvorsitzenden Rudolf

Peterhänsel waren auch die Vorstände

Gerald Fenn und Hannelore Schwarzlose

zum geselligen Miteinander gekommen.

Anke Steinhäuser,

die ehrenamtlich

die

Mutter/Vater-

Kind-Kur-Beratungsstelleleitet,

hatte ihre

ganze Familie

mitgebracht

und einige

Mitglieder des

befreundeten

Klubs der

Arbeitsneh-

Das umfangreiche Buffet bot für jeden

Geschmack etwas.

Ehrenamt

mer aus dem

ehemaligen

Rückblick

Jugoslawien nutzen die Einladung

zu einem Gegenbesuch.

Das reichhaltige Frühstückbuffet

wurde von der

Musik der Geschwister

Friedrich begleitet. Kerstin

und Johannes Friedrich

spielen, wie früher bereits

ihr Vater, Hausmusik für die

Bewohner im Seniorenzentrum

Gartenstadt und ließen Zither und

Hackbrett an diesem Sonntag für die Besucher

des AWO-Frühstücks klingen.

Die Geschwister Friedrich sorgten für die musikalische Umrahmung.

Es war bereits kurz nach 13 Uhr als die

letzten Gäste die Cafeteria verließen.

Eine Fortsetzung dieser Veranstaltung

ist bereits in Planung: Das nächste AWO-

Frühstück wird es am Muttertag, Sonntag,

den 13. Mai geben.

Kontakt:

AWO Mitgliederverwaltung

Rita Stöcklein

Hauptsmoorstraße 26a

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 74 527

mitgliederverwaltung@awo-bamberg.de


Rückblick

Prominenter Leserfreund

Oberbürgermeister Andreas Starke liest in den AWO Einrichtungen

Lesefreund Starke war auch zu Gast im Kinderhaus Am

Hauptsmoorwald.

Beim Migrationssozialdienst erwarteten

am 9. Januar die TeilnehmerInnen eines

Deutschkurses voller Freude das Kommen

des Bamberger Oberbürgermeisters.

Andreas Starke hatte sich bei der

Arbeiterwohlfahrt angemeldet um vorzulesen.

Angeregt von dem Projekt “Bamberger

Lesefreunde”, das vom Migrationssozialdienst

in Zusammenarbeit mit

dem Migranten- und Integrationsbeirat

der Stadt Bamberg seit September 2010

durchgeführt und von der Stadt Bamberg

finanziell gefördert wird, hatte er sich angeboten

an vier Terminen in Einrichtungen

der Arbeiterwohlfahrt Geschichten

vorzulesen. Der MSD machte nun mit

Teilnehmern eines Eltern- und eines Jugendkurses

den Anfang.

Nach der kurzen Geschichte nutzen

die Kursteilnehmer die noch verbleibende

Zeit - Starke hatte sich fast eine

Stunde für seinen Besuch beim MSD genommen

- um den Oberbürgermeister

näher kennen zu lernen. Nun hatten die

Anwesenden nicht nur die Chance, den

Lokalpolitiker live zu erleben. Sie nutzen

die Gelegenheit um den Inhalt des Orientierungskurses

zu Politik, Kultur und Geschichte

mit Leben zu füllen. Wie lange er

denn schon Bambergs Bürgermeister sei,

11

wie die Wahl vor sich gehe, ob er Franke

sei und welche Fremdsprachen er könne

- Herr Starke beantwortete gerne die an

ihn gestellten Fragen.

Andererseits interessierte er sich für

das Leben der Fragenden und zeigte sich

sichtlich erstaunt über die große Lernbereitschaft

und den Wunsch der Kursteilnehmer,

sich die deutsche Sprache gut

anzueignen, um dann im bereits in der

Heimat erlernten Beruf arbeiten oder

eine Ausbildung machen zu können.

Der Oberbürgermeister erfuhr darüber

hinaus, warum die Zuwanderer sich

zu einem Integrationskurs bei der Arbeiterwohlfahrt

entschlossen haben, wie

lange er dauert (645 bis 945 Stunden,

d.h. sieben bis zehn Monate) und dass es

verschiedene Kurse (wie z.B. Eltern- oder

Jugendkurse) gibt.

Eine polnische Kursteilnehmerin hatte

für alle Süßigkeiten aus ihrer Heimat mitgebracht;

eine Sitte, das neue Jahr miteinander

zu feiern.

An den folgenden Tagen besuchte der

Oberbürgermeister die Mittagsbetreuung

an der Volksschule in Gaustadt, das

Haus für Kinder Am Stadion und das Kinderhaus

Am Hauptsmoorwald, wo er es

sich nicht nehmen ließ, nach der Vorlesestunde

mit den Kindergartenkindern ein

Schwimmbad aus Lego-Steinen zu bauen.

Herzlichen Dank für dieses Engagement!

Kontakt:

AWO-Migrationssozialdienst

Theatergassen 7

96047 Bamberg

Tel.: (0951) 91 700 936

migrationssozialdienst@awo-bamberg.de


12

Nicht nur Deutschförderung

Alle AWO Kindereinrichtungen haben die Sprachberatung erfolgreich abgeschlossen

Seit 2008 läuft in den Kindereinrichtungen

der Arbeiterwohlfahrt das Projekt

Sprachberatung. Jetzt konnten die

Einrichtungsleitungen die Zertifikate für

diese erfolgreich durchgeführte Weiterbildung

in Empfang nehmen. Alle Kindereinrichtungen

von der Krippe bis zum

Hort, in der Stadt und im Landkreis Bamberg

haben von dieser Weiterbildung

profitiert.

Kindergarten und Kinderhort sind

nach der Familie die zweite Station auf

dem Weg des lebenslangen Lernens. Die

sprachliche Bildung ist Grundlage aller

Bildungsprozesse und beeinflusst stark

den späteren Bildungserfolg des Kindes.

Die Sprachbildung zu fördern ist daher

eine der wichtigsten Aufgaben in sämtlichen

Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt.

Und eine Förderung dieser Kompetenzen

ist nicht alleine für Kinder nötig,

Der Bamberger Sozialreferent Ralf Haupt und Günter Diller

vom Stadtjugendamt würdigten die Arbeit der Sprachberatung

und übergaben gemeinsam mit dem Geschäftsführenden

Vorstand der AWO, Werner Dippold, die Zertifikate.

Stolz präsentieren sich hier: Susanne Zeume und Carina

Postler vom Kinderhaus Am Hauptsmoorwald, Heike Behrens

vom Haus für Kinder Am Stadion und Susanne Langhammer-Kempf

vom Kindergarten Sylvanersee.

Kinder

Rückblick

deren Muttersprache eine andere als

Deutsch ist. Auch Kinder aus deutschsprachigen

Familien benötigen eine fortwährende

Förderung in ihrer Sprachkompetenz.

Um Sprache zu lernen, brauchen

Kinder jedoch keine spezielle Anleitung,

sondern täglich vielfältige Anregungen

und Gelegenheiten, mit Sprache kreativ

umzugehen.

So setzte die Sprachförderung in den

Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt

auch nicht am Ausdrucksvermögen

der Kinder an. In dieser Weiterbildung

ging es um viel mehr. Es ging um das Miteinander

im Team der Erzieherinnen, den

täglichen Ablauf der Arbeit mit den Kindern,

es ging um das Wiederentdecken

alter Fingerreime und um die Selbstbestimmung

der Kinder.

Im Kinderhort Ankerplatz in Hallstadt

beispielsweise entscheidet jedes Kind

nach seinen Bedürfnissen, was es beim

Ankommen im Hort – oft nach einem

langen Schultag – am liebsten machen

möchte. Einige Kinder spielen am liebsten

im Garten, andere hingegen ziehen es

vor, sich zurückzuziehen, sich leise selbst

zu beschäftigen, sich kreativ zu betätigen

oder einfach nur ein Buch anzuschauen.

Und auch im Kindergarten Sylvanersee

in Gaustadt haben sich die Mitarbeiterinnen

nach der Sprachberatung

entschlossen, die Gruppen zu öffnen.

Die Kinder bewegen sich frei in der Einrichtung,

melden sich bei den Gruppenverantwortlichen

ab und wieder an und

entscheiden selber, ob sie sich lieber in


Rückblick

Für die Kindereinrichtungen im Landkreis übernahm Ingrid

Vetter, Fachaufsicht im Kreisjugendamt, die Übergabe der

Zertifikate. Hier im Bild mit Manuela Lindner, der Leiterin

der Strullendorfer Kinderkrippe Sonnenschein.

die Bücherei zurückziehen möchten oder

in den Garten wollen zum Toben.

Im Dezember konnten die Mitarbeiterinnen

der Kindereinrichtungen nun

endlich ihr Zertifikat des Bayerischen

Staatsministeriums in Empfang nehmen.

Für die Kindereinrichtungen im Landkreis

übernahm Ingrid Vetter, die verantwortliche

Fachaufsicht im Landratsamt, die

Übergabe der Zertifikate. Hier wurden

neben dem Kinderhort Ankerplatz auch

der Kinderhort Dachsbau und die Kinderkrippe

Sonnenschein in Strullendorf

und die Kindertagesstätte St. Elisabeth in

Frensdorf ausgezeichnet.

Für die Einrichtungen in der Stadt

ehrte Günter Diller, stellvertretender

Amtsleiter im Bamberger Jugendamt, die

anwesenden Einrichtungsleitungen. Hier

erhielten in einer Feierstunde, an der neben

dem geschäftsführenden Vorstand

der AWO Werner Dippold auch der Bam-

13

Alle AWO Einrichtungen mit zertifizierter Sprachberatung

(v.l.n.r.): Sabine Brehm für das Kinderhaus Frensdorf, Ingrid

Vetter, Werner Dippold, Nicola Wiche für den Kinderhort

Ankerplatz, Sprachberaterin Kerstin Schwerdtner, Manuela

Lindner für die Kinderkrippe Sonnenschein, und Berit Rennfanz

für den Kinderhort Dachsbau.

berger Sozialreferent Ralf Haupt anwesend

waren, das Kinderhaus Am Hauptsmoorwald

mit seinen drei Einrichtungen,

das Haus für Kinder Am Stadion und der

Kindergarten Sylvanersee die Zertifikate

des bayerischen Staatsministeriums für

Arbeit und Sozialordnung, Familie und

Frauen.

Kontakt:

Kinderhort Ankerplatz

Josefstraße 26

96103 Hallstadt

kinderhort.ankerplatz@awo-bamberg.de

Kindergarten Sylvanersee

Dr. Martinet-Str. 36

96049 Bamberg

sylvanersee@awo-bamberg.de

Kinder


14

Berufe mit Zukunft

Ausbildung und Freiwilligendienst bei der AWO

Am 18. Januar fand in der Cafeteria

des Seniorenzentrums Gartenstadt zum

ersten Mal eine Informationsveranstaltung

der Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt

für PraktikantInnen in der

Ausbildung zum Erzieher, für Bewerber

für ein freiwilliges soziales Jahr, BerufspraktikantInnen

und Bundesfreiwillige

statt.

Die Leitungskräfte von drei verschiedenen

Kindergärten waren gekommen,

um an diesem Abend zehn Kindertageseinrichtungen

der Arbeiterwohlfahrt mit

ihren individuellen Schwerpunkten und

Besonderheiten aus der Stadt und dem

Landkreis vorzustellen.

Auch der Geschäftsführende Vorstand

Werner Dippold ließ es sich nicht nehmen,

die interessierten jungen Gäste

persönlich zu begrüßen und warb gleichzeitig

für die vielfältigen Ausbildungs-

und Praktikumsmöglichkeiten bei der

Bamberger Arbeiterwohlfahrt.

Schon seit vielen Jahren absolvieren

in den Krippen, Kindergärten und Horten

zahlreiche junge Frauen und Männer ihr

Vorpraktikumsjahr, um den Beruf des Erziehers

zu lernen. Für Schulabgänger, die

noch nicht genau wissen, in welche Richtung

sie sich beruflich entwickeln möch-

Kinder

Rückblick

ten, bietet ein freiwilliges soziales Jahr

oder der Bundesfreiwilligendienst die

Möglichkeit, soziale Berufsfelder kennenzulernen

und die eigenen sozialen Kompetenzen

zu stärken.

Für die Kindereinrichtungen ist die

Mitarbeit dieser Praktikanten stets eine

große Hilfe und Bereicherung, lernen

doch beide Seiten dabei voneinander.

Im Anschluss an die Vorstellung fanden

die Besucher noch ausreichend Zeit, mit

den Profis vor Ort offenen Fragen zu klären.

Nach dem sehr gelungenen “Werbestart“

steht auch fest, dass sich dieser

Informationsabend von nun ab jährlich

zu einer festen Veranstaltung etablieren

wird. Junge Menschen benötigen ganz

gezielt Informationen über Zukunftsperspektiven,

die ihnen die Arbeiterwohlfahrt

in Bamberg bietet.

Kontakt:

Kinderhaus Am Hauptsmoorwald

Hauptsmoorstraße 26b

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 74 470

kinderhaus-am-hauptsmoorwald@

awo-bamberg.de


Die AWO sagt Danke!

Lesen bereichert

Die Stadtwerke Bamberg spenden 3.000 € an das Projekt Lesefreunde

Das Projekt „Bamberger Lesefreunde“

bringt Kindereinrichtungen in Bamberg

und ehrenamtliche Vorleserinnen und

Vorleser zusammen. Mit 3.000 € haben

die Stadtwerke Bamberg dieses Projekt

zum Ende des Jahres 2011 unterstützt.

„Gerade zu Weihnachten möchten wir

Menschen eine Freude bereiten, die nicht

auf der Sonnenseite leben. Deshalb müssen

unsere Geschäftskunden seit Jahren

auf Geschenke verzichten“, erklärt Klaus

Rubach, Geschäftsführer der Stadtwerke

Bamberg, bei der Spendenübergabe im

Dezember. „Bei dem Projekt „Lesefreunde“

der Arbeiterwohlfahrt und des Migranten-

und Integrationsbeirats wissen

wir, dass das Geld gut aufgehoben ist.“

Die Leiterin des Migrationssozialdienstes

Beşaret Penzkofer, die Koordinatorin

des Projektes „Bamberger Lesefreunde“

15

Nurşen Ergin, Mitra Sharifi-Neystanak

vom Migranten- und Integrationsbeirat

der Stadt Bamberg und die Lesefreundin

Renate Steinhorst nahmen den Scheck

glücklich in Empfang. Die zusätzliche Finanzspritze

kann das Projekt gut gebrauchen.

Mit der Spende werden 2012 weitere

Fortbildungen für VorleserInnen und

Austauschtreffen der Ehrenamtlichen

finanziert.

Kontakt:

Bamberger Lesefreunde

Nurşen Ergin

Theatergassen 7

96047 Bamberg

Tel.: (0951) 91 700 936

lesefreunde@awo-bamberg.de

Die Lesefreunde freuen sich über einen Scheck: Besaret Penzkofer, Nursen Ergin, Stadtwerke Geschäftsführer Klaus Rubach,

Mitra Sharifi-Neystanak und Lesefreundin Renate Steinhorst (v.l.).

Migrationssozialdienst


16

Ein Herz für Kinder

Die Firma Rohrreinigung Ritter ermöglicht wieder 15 Kindern

eine kostenlose Ferienfreizeit

Ein voller Erfolg war im vergangenen Jahr

die Spende zu Gunsten einer AWO Ferienfreizeit

für Kinder aus einkommensschwachen

Familien. Zehn Kindern ermöglichte

das Geld, einige Tage gemeinsam mit Erziehern

der Arbeiterwohlfahrt Abenteuer

zu Land und zu Wasser zu erleben.

Um dieses Erlebnis 2012 zu wiederholen

hat die Firma Rohrreinigung Ritter im

Dezember einen Scheck vorbeigebracht.

4.500 € spendet die Firma aus Memmelsdorf

zu Gunsten der Kindereinrichtungen

der AWO.

Kontakt:

Kinderhaus Am Hauptsmoorwald

Anja Engelbrecht

Hauptsmoorstraße 26b

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 74 470

kinderhaus-am-hauptsmoorwald@

awo-bamberg.de

Die AWO sagt Danke!

Mit diesem Geld können wieder 15 Kinder

in den Genuss eines Ausflugs ins

Abenteuerland kommen. Herzlichen

Dank für Ihr Engagement Frau Ritter!

Pünktlich unter den Weihnachtsbaum: Firmenchefin Bianca

Ritter überreicht die Spende an den Geschäftsführenden

Vorstand Werner Dippold.

SCHICK NEUKUM SCHMID

LANG MOTSCHENBACHER

RECHTSANWÄLTE / FACHANWÄLTE

Franz-Josef Schick Ulrich Neukum Reinhard Schmid

auch Fachanwalt für Familienrecht auch Fachanwalt für Verkehrsrecht auch Fachanwalt für Arbeitsrecht

auch Fachanwalt für Erbrecht Tätigkeitsschwerpunkte: Tätigkeitsschwerpunkte:

Tätigkeitsschwerpunkte: Zivilrecht Unternehmensberatung

Nationales und internationales Familienrecht Verkehrsrecht Wirtschaftsrecht

Nationales und internationales Erbrecht Privates Baurecht Arbeitsrecht

Werner Lang

auch Fachanwalt für Familienrecht

und Dipl. Verwaltungswirt

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht

Verwaltungsrecht und Bankrecht

§Karin Motschenbacher

Tätigkeitssschwerpunkte:

Arbeitsrecht (§4 FAO erfüllt)

Tätigkeitsschwerpunkte:

Wirtschaftsrecht

Familienrecht

Augustenstraße 2/2a 96047 Bamberg Tel. (09 51) 98 24 20 Fax (09 51) 2 61 88

info@rechtsanwaelte-schick.de www.rechtsanwaelte-schick.de


Die AWO sagt Danke!

AWO-Stiftung legt zu

Die Firma Krines GmbH erhöhte das Stiftungsvermögen um 1.000 €

Mit der 2010 gegründeten Stiftung Sozial

gerechte Gesellschaft - Stiftung zur

Förderung gemeinnütziger Arbeit möchte

die Bamberger AWO Familien, Kinder

und Senioren unterstützen sowie bürgerschaftliches

Engagement fördern.

Um den Grundstock der Stiftung weiter

zu erhöhen, entschied sich die Firma Krines

GmbH in Sand am Main im vergangenen

Jahr zu einer Weihnachtsspende zu

Gunsten der AWO Stiftung.

17

Kontakt:

AWO Stiftung Sozial gerechte

Gesellschaft - Stiftung zur

Förderung gemeinnütziger Arbeit

Hauptsmoorstraße 26a

96052 Bamberg

Kontonummer: 6767

BLZ: 770 500 00 (Sparkasse Bamberg)

Verwendungszweck: Stiftung zur

Förderung gemeinnütziger Arbeit

Im Dezember überreichten Geschäftsführer Jochen Krines, Seniorchef Peter Kines und Gunther Krines (v.l.) Werner Dippold

als Vorsitzenden des Stiftungsrates einen symbolischen Scheck über 1.000 €.


18

Das Kind als Forscher

AWO Kreisverband engagiert sich in der Reggio-Pädagogik

„Unsere Einrichtungen sind vor allem

Werkstätten, in denen Kinder die Welt untersuchen

und erforschen.“

Loris Malaguzzi, Mitbegründer der Reggio-Pädagogik

Kinder erleben die Welt durch Experimente.

Sie versuchen von Geburt an

ständig Neues und entdecken mit einer

unglaublichen Kreativität die Gesetzmäßigkeiten

der sie umgebenden Welt.

Die Kindereinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt

unterstützen diesen angeborenen

Forscherdrang der Kinder. Denn

das Lernen funktioniert am besten, wenn

ein eigener Antrieb und eine gute Portion

Neugier und Pioniergeist dabei sind.

Auch und vor allem bei Kindern.

Daher arbeitet ein Großteil der Krippen,

Kindergärten und Horte der Bamberger

Arbeiterwohlfahrt bereits seit

vielen Jahren nach den pädagogischen

Prinzipien von Maria Montessori. „Hilf

mir, es selbst zu tun“, lautet beispielsweise

das Motto der Kinderkrippe Sonnenschein

in Strullendorf. Jetzt haben

23 Pädagoginnen eine neue Philosophie

kennen gelernt, die diese pädagogische

Richtung, die Selbstbestimmung von Kindern

zu fördern, weiter unterstützt.

In 14 Schulungstagen haben sich die

Erzieherinnen zwischen März 2011 und

Januar 2012 bei Dialog Reggio e.V. zur

Fachkraft für eine Reggio-inspirierte Kultur

des Lernens ausbilden lassen. Krippen-,

Kindergarten- und Hortpädagoginnen

aus sämtlichen Kindereinrichtungen

haben die Weiterbildung absolviert und

gelernt, Kinder als selbständig agierende

Forscher zu betrachten.

Das und noch viel mehr steckt hinter

der italienischen Erziehungsphilosophie

der Reggio-Pädagogik. Reggio ist dabei

kein festes Pädagogik-Modell, sondern

eine Erziehungsphilosophie, die nach

Kinder

Aus den Einrichtungen

Gemeinsam lernen: In 14 Schulungstagen haben sich Mitarbeiterinnen

aus sämtlichen Kindereinrichtungen des AWO

Kreisverbandes theoretisch und praktisch mit der Reggio-

Pädagogik auseinandergesetzt.

1945 in den Krippen und Kindergärten

der norditalienischen Stadt Reggio Emilia

entstand. Heute ist der Reggio-Ansatz in

der Pädagogik weltweit verbreitet.

Zentrales Prinzip der Reggio-Pädagogik

ist, dass Kinder durch ihre Wissbegierde

und Kreativität die eigene Entwicklung

maßgeblich bestimmen. Wichtig dabei:

Die Kinder werden von Erwachsenen

nicht angeleitet, sondern lediglich begleitet.

In Kunstateliers und Projekten ohne

feste Vorgaben und Ziele haben die Kinder

Raum und Zeit, ihre Fantasie zu entwickeln

und zu forschen.

Eine weitere Besonderheit: Alle Aktivitäten

im Reggio-Kindergarten werden

durch Fotos oder auf Plakaten dokumentiert.

Nicht (nur) für die Eltern, die

nach „Fortschritten“ ihrer Kinder fragen.

Die Kinder selber sollen anhand der dokumentierten

Arbeit ihre Lernprozesse

nachvollziehen und überdenken.

Ebenso werden die Themen in einer

Reggio-Kita nicht im September bereits

für das ganze Jahr festgelegt. Thema

wird, was die Kinder interessiert.

Wo wohnt der Dachs? Warum schneit

es nicht, wenn es so kalt ist? Was macht

ein Bürgermeister den ganzen Tag? Kinder

beobachten ihre Welt und stellen


Aus den Einrichtungen

Fragen. Diesen Fragen gehen sie - unterstützt

durch ihre Erzieher - nach. Was in

einem Reggio-Kindergarten nun zählt

sind nicht die Lehrbuchfakten, sondern

die Gedanken und Beobachtungen der

Kinder. Wie klingt das? Wie fühlt es sich

an? Warum ist etwas so und nicht anders?

Die Ergebnisse sind für Erwachsene

oft ungewöhnlich philosophisch, aber

meist sehr stimmig.

Am 27. Januar wurden den 23 AWO-

Mitarbeiterinnen aus den Händen von

Prof. Dr. Tassilo Knauf, einem Vorreiter

der Reggio-Pädagogik in Deutschland und

Vorstand des Vereins Dialog Reggio e.V.,

ihre Zertifikate übergeben.

Jede der Teilnehmerinnen wird einen

Teil der Weiterbildung mit in ihre Einrichtung

bringen. Bereits jetzt sind Ansätze

der Reggio-Pädagogik z.B. im Kindergarten

Sylvanersee spürbar. Hier entstand in

den vergangenen Monaten ein Atelier, in

19

dem viel Raum für die Kreativität der Kinder

ist.

In einer eigenen Einrichtung umgesetzt

wird die Reggio-inspirierte Kultur

des Lernens im neu gebauten Kinderhaus

Frensdorf. Und auch der Neubau des

AWO-Kinderhauses in Hirschaid wird sich

an der Offenheit und räumlichen Freizügigkeit

orientieren, die für eine Reggioorientierte

Pädagogik wichtig ist.

In weiteren Lehrgängen wird die Reggio

orientierte Kultur des Lernens die

Weiterbildungen im AWO Kreisverband

auch für die kommenden Jahre prägen.

Kontakt:

AWO Bildungswerk e.V.

Monika Herrmann

Hauptsmoorstraße 26a

96052 Bamberg

info@bildungswerk-awo-bamberg.de

19 aus 23: Diese Mitarbeiterinnen der AWO Kindereinrichtungen dürfen sich jetzt „Fachkraft für die reggio inspirierte Kultur

des Lernens“ nennen. Mit auf dem Bild außerdem Prof. Dr. Tassilo Knauf (2. v. l.) und Geschäftsführender Vorstand des AWO-

Kreisverbandes Werner Dippold (7. v. r.)

Kinder


20

Mitbestimmung von Anfang an

Partizipation ist ein Beratungsschwerpunkt in der Kita Am Vogelberg

als Konsultationseinrichtung

Der aktuelle Kinderrat besteht aus: Noah Wirth, Emilian

Popp, Valentin Knorr, Floris Hendel und Hazal Dursun

Seit September 2010 bereichert der

Kindergarten Am Vogelberg den Fachbereich

Kinder & Jugend der Arbeiterwohlfahrt.

Als Konsultationskita genießt die

Einrichtung einen über die Region Bamberg

hinaus geltenden guten Ruf. Aus ganz

Bayern kommen regelmäßig PädagogInnen

nach Bischberg, um sich hier weiterbilden

zu lassen. Ein Grund, warum viele

Fachberaterinnen, Fachlehrer und Erzieherinnen

den Konsultationskindergarten

besuchen, ist der Kinderrat.Bereits seit

vielen Jahren werden im Kindergarten

Am Vogelberg die Kinder im Alltag aktiv

und partnerschaftlich bei Entscheidungen

mit einbezogen. Die Mitarbeiterinnen

der Einrichtung bieten den Kindern

so bereits vor Eintritt in die Grundschule

einen Ort gelebter Demokratie. Bereits

im Kindergarten lernen die Kinder: Wer

Entscheidungen trifft und mitredet, übernimmt

Verantwortung. Verantwortung

und das Recht Entscheidungen zu treffen,

liegen eng beieinander. Wer nichts

entscheiden darf, lehnt Entscheidungen

anderer schnell ab. Seit sieben Jahren

bestimmt das Gremium „Kinderrat“ ei-

Kinder

Aus den Einrichtungen

nen Großteil der Entscheidungen im Kindergarten.

Alle Kinder der Einrichtung

wählen – ohne Altersbeschränkung – die

Mitglieder des Kinderrates. Als Regierung

der Einrichtung übernimmt der Kinderrat

bestimmte Aufgaben selbständig,

plant Regeln, macht Besprechungen und

überlegt, wo Geld ausgegeben wird. Die

Aufgabe des Kinderrats ist in etwa vergleichbar

mit der Aufgabe des Elternbeirats.

Die Kunst besteht von Seiten des

Kinderrats darin, in der Einrichtung genau

zu beobachten und bei den anderen Kindern

nachzufragen: „Was brauchen wir?“,

„Was wollen wir anders machen?“, „Wer

kann uns helfen?“. Der Kinderrat schreibt

in seinen Sitzungen auch Protokoll, damit

alle Kinder der Einrichtung informiert

sind. Der Kinderrat ist nur eine Form, wie

die Kinder Am Vogelberg mitbestimmen.

Immer wieder sind die Erzieherinnen

überrascht, mit welch hoher Kompetenz

die Kinder am Werk sind, wenn es darum

geht, Entscheidungen zu treffen. Sie

stellen auch fest, dass Kinder oft anders

entscheiden als Erwachsene. Durch diese

Erweiterung der Perspektive wird die

Arbeit der Pädagoginnen sehr bereichert.

So lernen im Kindergarten nicht nur die

Kinder täglich. Auch die Mitarbeiterinnen

gewinnen regelmäßig neue Erkenntnisse.

Der aktuelle Kinderrat im Kindergarten

Am Vogelberg besteht aus:

Noah Wirth, Emilian Popp, Valentin Knorr,

Floris Hendel und Hazal Dursun

Kontakt:

AWO Kindergarten Am Vogelberg

Schulstraße 38

96120 Bischberg

Tel.: (0951) 9 68 57 70

kiga-amvogelberg@awo-bamberg.de


Aus den Einrichtungen

Beratung auf dem Weg zur Kur

Bewilligung von Mutter-Kind-Kuren wird besser geregelt

Das Müttergenesungswerk (MGW)

schaut optimistisch auf die Bewilligungsentwicklung

von Anträgen für Mütter-

und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen bei

gesetzlichen Krankenkassen. Grund dafür

ist die erzielte Einigung in den Verhandlungen

um die Verbesserung der Begutachtungsrichtlinien

des Medizinischen

Dienstes des Spitzenverbandes für die

medizinischen Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen

für Mütter und ihre

Kinder. Mit den Änderungen sollen eine

einheitliche Rechtsauslegung der Kassen

und Transparenz über Empfehlungen

und Leistungsentscheidungen hergestellt

werden.

„Die erschöpften Mütter werden von

der neuen Begutachtungsrichtlinie profitieren“,

betonte Marlene Rupprecht,

MdB und Kuratoriumsvorsitzende des

Müttergenesungswerkes in Berlin. „Gesundheitsbelastungen

und beeinflussende

Faktoren wurden konkretisiert und

bilden jetzt eindeutige Entscheidungsgrundlagen.

Den häufig unrechtmäßig

genutzten Ablehnungsgrund „ambulant

vor stationär“ wird es nicht mehr geben.

Wir haben jetzt klare Bedingungen für

die Antragsentscheidung.“

Hintergrund der Veränderungen war

der Prüfbericht des Bundesrechnungshofes

vom Juni 2011. Der Bericht hatte

massive Mängel bei der Bewilligungspraxis

der Krankenkassen für Mütter-

und Mutter-Kind-Kuren aufgedeckt. Der

Gesundheitsausschuss des Deutschen

Bundestages stellte daraufhin in einem

Entschließungsantrag den Spitzenver-

21

bänden der Krankenkassen eine Frist bis

zum Ende 2011 für Änderungen der Begutachtungsrichtlinien

und weitere Maßnahmen,

die geeignet sind, die beschriebenen

Mängel zu beseitigen.

„Wir werden in den kommenden Monaten

die Entwicklung der Bewilligungspraxis

der Krankenkassen genau beobachten“,

so Marlene Rupprecht weiter.

„Die neuen Regelungen treten ab sofort

in Kraft.“

„Mütter haben 2012 gute Chancen auf

eine Bewilligung ihres Kurantrages“, sagt

auch Anke Steinhäuser, die die Mutter/

Vater-Kind-Kur-Beratung der Bamberger

AWO leitet. „Wir freuen uns, wenn jetzt

mehr Mütter den Mut haben, ihren Kurantrag

zu stellen. Wir beraten kostenlos.“

Die Mutter-Kind-Kur-Beratung ist Teil der

AWO-Beratungsstelle in der Gartenstadt

und immer mittwochs für Väter und Mütter

zu erreichen. Anke Steinhäuser berät

erschöpfte Eltern kostenlos zur Beantragung

der Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen,

zur Klinikauswahl und allen

anderen Fragen rund um die Maßnahme.

Bitte Beratungstermin vereinbaren!

Kontakt:

Mutter/Vater-Kind-Kur Beratung

Anke Steinhäuser

Adolf-Wächter-Straße 2

96052 Bamberg

Tel.: (0175) 54 94 366

beratung-kur@awo-bamberg.de

Kinder


22

Hohe Qualität bestätigt

Das AWO-Seniorenzentrum Gartenstadt überzeugt bei MDK-Prüfung

Würdigte die engagierte und innovative Arbeit des MSD: Dr.

Gudrun Cyprian

Seit Herbst 2009 können sich Pflegebedürftige

und Angehörige mit Hilfe von

öffentlich zugänglichen Berichten über

die Qualität von Pflegeheimen informieren.

Die unangemeldeten Prüfungen, zu

denen die Mitarbeiter des medizinischen

Dienstes der Krankenkassen (MDK) jährlich

in die Häuser kommen, sind vom Gesetzgeber

vorgeschrieben und sollen die

Qualität verschiedener Senioreneinrichtungen

vergleichbar machen.

Auch das Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt

in der Gartenstadt wurde

nun überprüft. Kontrolliert wurden die

Senioren

Aus den Einrichtungen

Planung und Durchführung der pflegerischen

Maßnahmen, die soziale Betreuung

vor allem der an Demenz erkrankten

Bewohner und die hauswirtschaftliche

Versorgung im Seniorenzentrum.

Eine erste Orientierung für Kunden

bietet die Gesamtnote einer Pflegeeinrichtung,

die ähnlich wie Schulnoten von

einem 1,0 für sehr gut bis zu einer 6,0

reichen kann. Hier erreichte das Seniorenzentrum

der Arbeiterwohlfahrt in der

Gartenstadt eine sehr gute 1,2.

Die Mitarbeiter des MDK hoben insbesondere

den sehr guten Pflegezustand

der Bewohner, die Betreuung durch eigene

Geronto-Fachkräfte und eine

Diplom-Sozialpädagogin sowie die

Versorgung durch die integrierte

Küche hervor. Im AWO Seniorenzentrum

Gartenstadt finden in jedem

Wohnbereich an sechs Tagen

pro Woche individuelle Beschäftigungen

in Gruppen und in Einzelbetreuungen

statt. Zusätzlich

freuen sich die Bewohner über die

zahlreichen Veranstaltungsangebote

der Arbeiterwohlfahrt in der

Gartenstadt.

Für die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Seniorenzentrums

der AWO in Bamberg bedeutet

das gute Abschneiden bei dieser

Prüfung eine Belohnung für ihre

tägliche engagierte Arbeit. Aber natürlich

ist die 1,2 auch eine Herausforderung, die

Qualität der Einrichtung weiter zu verbessern.

Kontakt:

AWO Seniorenzentrum Gartenstadt

Hauptsmoorstraße 26

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 74 450

seniorenzentrum@awo-bamberg.de


Aus den Einrichtungen

Eingestreute Tagespflege?

Gwendoline berichtet aus Bischberg

Hallo liebe Leserinnen und Leser, da bin

ich wieder mal: eure Gwendoline mit den

aktuellen Neuigkeiten aus Bischberg.

Ja also, vor einiger Zeit lag ich in

meinem Körbchen und hörte wie mein

Frauchen an der Theke eine Dame beriet.

Diese war ganz aufgeregt und fragte

ständig nach, ob es bei uns so etwas wie

eine Tagespflege gäbe. Mein Frauchen

meinte, dass seit kurzem bei uns im Haus

ein Platz „eingestreuter Tagespflege“ genehmigt

sei. Hey, wie, was ist das? Eingestreute

Tagespflege? Ich stellte meine

Schlappohren auf Empfang, um alles genau

mitzubekommen, denn schließlich

muss ich ja auch auf dem neuesten Stand

sein. Bisher gab es bei mir im Heim nur

Langzeitpflege, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege

und natürlich den Mittagstisch,

hm!, aber eingestreute Tagespflege?

Diesen Begriff hatte ich ja noch nie

gehört.

Im Verlauf des Beratungsgespräches

meines Frauchens bekam ich dann aber

doch so einiges mit: Eingestreute Tagespflege

ist ein teilstationäres Betreuungsangebot,

bei dem Menschen tagsüber

zwischen 8 Uhr morgens und 18 Uhr

abends in unserer Einrichtung mit be-

23

treut und versorgt werden; und dies immer

von montags bis freitags, halbtags,

ganztags oder auch an nur einem Tag in

der Woche, je nach ihrem Wunsch oder

Bedürfnis. Diese Kunden werden in den

Heimalltag integriert und somit helfen

wir mit diesem Angebot entscheidend einigen

Begleiterscheinungen unserer Zeit

entgegen zu wirken: Wie zum Beispiel

der Vereinsamung älterer Menschen, ihrer

fehlenden Kommunikationsmöglichkeit

oder der Beschäftigungsarmut. Diese

Gäste können selbstbestimmend festlegen,

an welchen Alltagsaktivitäten sie im

Heim teilnehmen möchten. Sie erhalten

somit Förderung und die Erhaltung ihrer

noch vorhandenen Ressourcen und erleben

dadurch eine Steigerung ihrer Alltagskompetenzen.

Durch dieses Angebot

geben wir Hilfestellung, dass betroffene

Menschen solange wie möglich in ihrem

privaten Umfeld verbleiben können,

ohne jedoch auf soziale und pflegerische

Betreuung verzichten zu müssen.

Ein weiterer großer Vorteil ist die Entlastung

pflegender Angehöriger. Sie können

sich dadurch stundenweise eine Auszeit

gönnen um wieder neue Kraft für die

anstrengende häusliche Pflege zu tanken.

Das klingt doch alles ganz toll, oder?

So nebenbei habe auch ich davon einige

Vorteile: Ich lerne immer wieder neue

Menschen kennen und lieben. Außerdem

gibt es wieder ein paar Hände mehr, die

mich streicheln können. Und zusätzlich

können wir den Betroffenen und auch

den Angehörigen ein Stück weit die Angst

nehmen, sollte wirklich mal ein Einzug ins

Seniorenzentrum in Betracht kommen.

Denn bei uns in Bischberg ist es einfach

schööön!

Kommt und überzeugt euch selbst.

Bei uns wird viel gelacht und dieses Lachen

verbindet und macht vieles leichter!

Senioren


24

Also bei uns in Bischberg gibt es einen

Platz, aber auch die anderen Seniorenzen-tren

der AWO bieten Plätze an. Na

dann, bis bald mal wieder, und denkt

dran – ich erwarte euch

Eure Gwendoline

Kontakt:

AWO Seniorenzentrum Bischberg

Amselweg 1

96120 Bischberg

Tel.: (0951) 700 868 0

verwaltung-bischberg@awo-bamberg.de

Senioren

Aus den Einrichtungen

Hinweis der Redaktion:

In allen Seniorenzentren

der Arbeiterwohlfahrt

gibt es seit März 2012 die

eingestreute Tagespflege.

Informationen zu diesem

Angebot erhalten Sie in den

AWO Seniorenzentren in

Bischberg, Breitengüßbach

und Strullendorf.


Aus den Einrichtungen

Selbsthilfebaum in Baunach

AWO Selbsthilfebüro gestaltet Apothekenschaufenster

Innovative Werbung in der Apotheke:

der AWO Selbsthilfebaum.

Im März vergangenen Jahres kamen im

AWO Seniorenzentrum Gartenstadt Aktive

aus Selbsthilfegruppen und Apothekerinnen

aus der Region Bamberg-Forchheim

zusammen. Die Veranstaltung, die

unter dem Namen „Kompetenz zeigen

- Selbsthilfe einbinden“ stattfand, ergab

Gelegenheit zum regen Austausch und

damit auch zur Entwicklung zahlreicher

neuer Kooperationsideen. Ein Vorschlag

aus diesem Kreis wurde jetzt erfolgreich

in die Tat umgesetzt.

Die Stadtapotheke in Baunach stellte

der Arbeiterwohlfahrt Bamberg für einen

Monat ein Schaufenster zur Präsentation

der Selbsthilfe zur Verfügun. Für das

Team des Selbsthilfebüros war die Ge-

25

staltung eines Schaufensters neu. Viele

Ideen wurden durchgesprochen. Schließlich

entschieden sich Alexander Schlote

und seine Mitarbeiterinnen dafür, einen

Selbsthilfebaum zu gestalten.

Der Baum, der mit tatkräftiger Unterstützung

eines Bastelladens in Wildensorg

entstand, repräsentiert mit seiner ausladenden

Krone die verschiedenen Selbsthilfegruppen

mit ihren unterschiedlichen

Schwerpunkten und Eigenschaften. Um

den Baum herum liegen zerstreut viele

Blätter, die einige Problembereiche der

Gruppen beinhalten. Auch das AWO-

Selbsthilfebüro ist wichtiger Bestandteil

des Baums. Als Stamm bildet es die Basis,

die die Selbsthilfegruppen zusammenhält

und professionell unterstützt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die

Möglichkeit haben, die Bedeutung der

Selbsthilfegruppen unterstützen Betroffene ehrenamtlich

und sind als „Experten in eigener Sache“ kompetenten Ansprechpartner.

Selbsthilfe


26

Selbsthilfe in der Region in diesem Schaufenster

zu verdeutlichen und so das Thema

einer breiten Öffentlichkeit zugänglich

zu machen“, betont Alexander Schlote

und fügt hinzu: „Bei der Stadtapotheke

Baunach möchten wir uns an dieser Stelle

ganz herzlich für dieses Engagement

bedanken.“

Das AWO Selbsthilfebüro freut sich, wenn

noch viele Apotheken aus den Regionen

Bamberg und Forchheim für eine gewisse

Zeit ihr Schaufenster zur Verfügung stellen,

damit der Selbsthilfebaum in diesem

Jahr dort ausgestellt werden kann.

Kontakt:

AWO Selbsthilfebüro Bamberg

Theatergassen 7

96047 Bamberg

Tel.: (0951) 91 700 940

beratungsstelle@awo-bamberg.de

Selbsthilfe

Aus den Einrichtungen

Das Selbsthilfebüro freut sich über Apotheken wie die

Stadtapotheke Baunach, die der Selbsthilfe einen Platz in

ihrem Schaufenster zur Verfügung stellen.


Aus den Einrichtungen

Die AWO Geschäftsstelle stellt sich vor

Zwischen Datenstick und Lichtrufanlage: die EDV Betreuung

Die Geschäftsstelle des AWO Kreisverbandes befindet sich

hinter dem Bamberger Seniorenzentrum in der Hauptsmoorstraße.

Mitten auf dem AWO Gelände in der Gartenstadt

steht sie – schon immer. Etwas

versteckt hinter dem mächtigen Gebäude

des Seniorenzentrums. Von der Hauptsmoorstraße

aus nicht wirklich zu erkennen

– obwohl sie vor zwei Jahren eine

Etage zugelegt hat: Die Geschäftsstelle

des AWO Kreisverbandes.

Hier laufen alle Fäden zusammen:

Der Geschäftsführende Vorstand hat hier

sein Büro, die Mitgliederverwaltung residiert

hier. Gehaltsabrechnungen für die

über 500 Mitarbeiter des Kreisverbandes,

Rechnungen für die über 30 Einrichtungen

in der Stadt und im Landkreis, Druckaufträge

für Elternbriefe und Mitgliederinfos,

Anträge auf finanzielle Förderung

unzähliger Einzelprojekte durch öffentliche

Stellen und vieles mehr wird hier vorbereitet,

ausgearbeitet und versandt.

Über dieses kleine, aber feine Team – alles

in allem arbeiten hier lediglich 15 Personen

– möchten wir in den kommenden

Der AWO Kreisverband wächst. Das sieht man gut im Serverraum

gestern ...

27

Ausgaben näher berichten.

Heute beginnen wir unsere Serie mit

einer zentralen Aufgabe, die ihren Dienst

am liebsten hinter den Kulissen ausführt.

Neben Personalverwaltung, Finanzbuchhaltung,

Qualitätsmanagement, Presse-

und Öffentlichkeitsarbeit und Zentraleinkauf

ist in der AWO Geschäftsstelle auch

die EDV Betreuung zuhause, über die

AWOs Neus heute näher berichten möchte.

EDV – ElektronischeDatenverarbeitung

– ist

ein Aufgabengebiet,

das mit der

Einführung computergesteuerterInformationssysteme

in den 80er

Jahren entstand.

Der Mann hinter

dieser techni-

...und heute.

schenBezeichnung heißt Dan-

ny Schirm. Seit Februar 2003 kennt er die

Bamberger Arbeiterwohlfahrt. Begonnen

hat er als Mitarbeiter für die Erstellung

der Homepage des Kreisverbandes. Zunehmend

wurde er auch mit anderen

Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit betraut:

Die Erstellung von Flyern und Plakaten,

Broschüren und Werbeanzeigen

gehörten schnell zu seinem Aufgabengebiet.

Mit dem rasanten Wachstum des

Kreisverbandes durch die neuen Seniorenzentren

in Bischberg, Breitengüßbach

und Strullendorf weitete sich sein Aufgabengebiet

schließlich in Richtung Informations-

und Kommunikationstechnik

aus und wurde so 2005 zu einer eigenen

Vollzeitstelle. Der gelernte Energieelektroniker

kümmert sich um die Compu-


28

ter in den Einrichtungen ebenso wie um

Drucker, Kopierer, Telefone und Lichtrufanlagen.

Seitdem ist Danny Schirm Ansprechpartner

für leere Toner, defekte

Mobilfunkgeräte und nicht funktionierende

Beamer ebenso wie für ein funktionierendes

Mitarbeiter-Internetportal

oder die Datenübertragung zwischen den

verschiedenen Einrichtungen.

Heute umfasst die Bamberger Arbeiterwohlfahrt

über 30 Einrichtungen mit

einem Bestand von derzeit 140 PC-Arbeitsplätzen

inklusive Zubehör wie Drucker

oder Maus, 15 Telefonanlagen und

70 Mobilfunkgeräten. Durch seine Flexibilität

und Mobilität sorgt Danny Schirm

nahezu täglich für einen reibungslosen

Datenverkehr zwischen den Einrichtungen.

Danny Schirm bei der Arbeit: Auch die Technik in den Schulungsräumen

im Seniorenzentrum Gartenstadt gehört zu

den Aufgaben der EDV-Betreuung.

Aus den Einrichtungen

Das Aufgabengebiet der Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit hat Danny Schirm

mittlerweile abgebeben. Seit 2011 gibt

es im Kreisverband mit Saskia Delbrügge

eine eigene Stabsstelle zu dem Bereich.

Dennoch gibt es für den 34-Jährigen genug

zu tun. Er ist interner Datenschutzkoordinator

und für sämtliche Computerprobleme

erster Ansprechpartner. Per

Fernwartung können die meisten Fragen

bereits am Telefon geklärt werden. Doch

auch vor Ort in den Einrichtungen ist

Danny Schirm ein gern gesehener Mitarbeiter

der Geschäftsstelle.

Die Bewohner in den Seniorenzentren

und die Kinder in den Kindereinrichtungen

profitieren ebenso wie die Mitarbeiter

in sämtlichen Einrichtungen von der

verbandsinternen Versorgung durch eine

eigene EDV Betreuung. Probleme können

in den meisten Fällen unmittelbar behoben

werden. Nicht nur der administrative

Aufwand wird für die AWO so gering

gehalten. Die Kommunikationswege sind

kurz, der EDV Betreuer ist mit den Aufgaben

der Mitarbeiter und den damit

verbundenen Datenverarbeitungsprogrammen

in den jeweiligen Einrichtungen

vertraut. Das eigentliche Ziel: Den einzelnen

Mitarbeitern bleibt mehr Zeit für die

Menschen, die sie betreuen.

Kontakt:

Kreisgeschäftsstelle

der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband

Bamberg Stadt und Land e.V.

Hauptsmoorstraße 26a

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 74 401

info@awo-bamberg.de


Freiwilliger Dienst

Nichts erfüllt mehr, als gebraucht zu werden

Der Bundesfreiwilligendienst im Seniorenzentrum „Am Schützenhaus“

Manuel Müller im Kontakt mit einem Bewohner des Seniorenzentrum

Am Schützenhaus.

Die Bamberger Arbeiterwohlfahrt ist

mit ihren sozialen Dienstleistungen in

den unterschiedlichsten Bereichen tätig.

Für junge Menschen ergeben sich in

den verschiedenen Einrichtungen immer

wieder Möglichkeiten, für einen kürzeren

oder längeren Zeitraum einen Einblick in

die soziale Arbeit vor Ort zu bekommen.

Eine Gelegenheit für einen solchen intensiven

Einblick ist die Tätigkeit als Bundesfreiwilliger.

Zwölf Monate lang verpflichten

sich Männer und Frauen, junge

Menschen oder Personen mit Lebenserfahrung

zu einem Freiwilligendienst in

sozialen oder kulturellen Einrichtungen.

Dafür gibt es ein kleines Taschengeld und

einen tiefen Einblick in die tägliche Arbeit

einer Einrichtung. In allen Fällen ist der

Bundesfreiwilligendienst aber ein Zugewinn

an Erfahrungen und garantiert eine

besondere Sensibilisierung für den sozialen

Bereich.

Der 20jährige Manuel Müller aus Rattelsdorf

hat mit dem Abitur im Sommer

2011 seine Schullaufbahn beendet. Für

die Monate danach hat er sich für den

neuen Bundesfreiwilligendienst bei der

AWO entschieden. AWOs Neus wollte

mehr über seine Motivation und seine

Aufgaben im Seniorenzentrum Am

Schützenhaus in Breitengüßbach erfahren.

29

Herr Müller, Sie sind seit September im

Seniorenzentrum Breitengüßbach als

„Bufdi“ tätig. Wie und warum haben Sie

sich zu diesem Freiwilligendienst entschieden?

– Ich bin im Sommer als letzter G9-

Jahrgang mit der Schule fertig geworden.

In Bamberg bin ich auf das Gymnasium

gegangen, bin aber für die letzten zwei

Schuljahre extra nach Nürnberg gefahren,

weil ich dort die Möglichkeit hatte,

auf hohem Niveau Fußball zu trainieren.

Ich spiele an sich alle möglichen Sportarten.

Aber Fußball kann ich eben besonders

gut spielen. Mir wurde auch die

Option auf einen Vertrag gegeben. Leider

hat das zum Schluss doch nicht geklappt.

Da ich dann nicht wusste, was ich studieren

sollte und doch etwas tun wollte, war

der Bundesfreiwilligendienst eine gute

Möglichkeit, in dieser Zeit etwas Sinnvolles

zu tun.

Und wie sind Sie zum Seniorenzentrum

der AWO in Breitengüßbach gekommen?

– Der Vater meiner Freundin arbeitet

bei der AWO. Er meinte, ich solle eine Bewerbung

schicken, da ergebe sich sicherlich

etwas. Ich habe seinen Rat befolgt

und nach zwei Wochen hatte ich schon

eine Antwort und konnte mich entscheiden,

entweder in Priesendorf im Kinderbereich

zu beginnen oder eben hier

im Seniorenzentrum in Breitengüßbach.

Zwecks der Strecke habe ich mich dann

für Breitengüßbach entschieden, denn

ich komme aus Rattelsdorf.

Und warum gerade im sozialen Bereich?

Sie hätten den Bundesfreiwilligendienst

doch auch im kulturellem Bereich, Umwelt-

und Naturschutz oder, wenn Sie sich

Ehrenamt


30

doch so für Sport begeistern, auch in diesem

Bereich absolvieren können?

– Das stimmt schon. Aber ich wollte

mir einfach im sozialen Bereich etwas

suchen. Ich habe keinerlei Erfahrung auf

diesem Feld. Und was Neues kann man

immer lernen.

Mit welchen Aufgaben sind Sie denn im

Seniorenzentrum betraut worden?

– Also, hauptsächlich mache ich handwerkliche

Tätigkeiten. Zum Ende der

Woche, wenn das Auto nicht gebraucht

wird, fahre ich Einkäufe und Besorgungen

erledigen.

Das sind ja jetzt erst mal nicht so typische

Tätigkeiten aus der Altenpflege.

– Nein, das nicht direkt. Wobei ich ja im

ganzen Haus unterwegs bin und ja auch

hier und da mit den Bewohnern ins Gespräch

komme: ob ich nun im Flur Bilder

aufhänge und meine Arbeit gleich betrachtet

wird oder ich bei jemandem im

Zimmer das Nachttischlämpchen wieder

zum Funktionieren bringe. Zu Beginn

meiner Zeit haben mich die meisten erst

still beobachtet. Ein älterer Herr zum Beispiel

hat mir meist bei meinen Arbeiten

zugesehen. Einmal habe ich ihn dann zum

Arzt gebracht und auf dem Weg dorthin

sind wir ins Gespräch gekommen. Wir haben

uns über Verschiedenes unterhalten.

Wenn er mich nun im Haus irgendwo antrifft,

sind wir gleich im Gespräch.

Sie scheinen also ein richtig guter Hausmeister

zu sein!

– Hmm, - Manuel Müllers grübelt kurz

- im Montieren von Regalbrettern und

dergleichen bin ich auf alle Fälle mittler-

Ehrenamt

Freiwilliger Dienst

weile gut. Das habe ich vorher nicht so

gekonnt. Zu Hause bin ich einfach nicht

zu solchen Dingen gekommen und habe

solche Arbeiten dann auch nicht lernen

müssen. Die Schule hatte da Vorrang!

So ist ja dann zumindest schon mal der

Gedanke vom lebenslangen Lernen bei

Ihrem Bundesfreiwilligendienstes erfüllt

worden. Was haben Sie in den letzten

Monaten noch gelernt?

– Nun, ich kenne jetzt niemanden persönlich

aus meinem Kreis, der gepflegt

oder zumindest betreut wird. Hier habe

ich keine eigenen Erfahrungen. Ich hatte

mir vorstellt, dass ältere Menschen im

Heim dann den ganzen Tag nur herumsitzen,

stricken oder aus dem Fenster

schauen. Mehr, dass es eigentlich ziemlich

trist ist, wie einem das des Öfteren im

Fernsehen oder in der Werbung gezeigt

wird. Aber das ist hier nicht der Fall. Hier

im Seniorenzentrum finden zum Beispiel

Spielenachmittage statt oder die Bewohner

besuchen sich gegenseitig. Ich habe

sogar schon mal mit zwei Bewohnern einen

Kuchen gebacken.

Was haben eigentlich Ihre Freunde dazu

gesagt, dass Sie sich nach der Schule gemeinnützig

engagieren wollten?

- Die meisten fanden es gut. Aus meiner

Abschlussklasse hatten sich auch ein paar

andere für den Bundesfreiwilligendienst

entschieden. Wenn jemand allerdings

eine andere Meinung hatte, war mir das

aber auch egal. Darauf habe ich nichts gegeben.

Ich hatte mich entschieden.

Und wie geht es jetzt weiter?

– Bis März bin ich auf alle Fälle noch

hier. Danach werde ich mich auf das Stu-


Freiwilliger Dienst

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31

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Pi-sA_110906_AWO_BA_122x85_4c.indd 1 06.09.11 16:17

dium in Erlangen vorbereiten müssen.

Ich habe mich nun für den Studiengang

„International Information System Management“

entschieden. Das ist quasi ein

englischsprachiger BWL-Studiengang.

Zuvor werde ich aber noch werktags

hier meine Arbeiten verrichten. Eine

Nachfolgerin ist für mich übrigens auch

schon gefunden. Eine junge Frau hatte

hier im Seniorenzentrum ein paar Stunden

gearbeitet. Ihr hat es schließlich so

gut gefallen, dass sie mit Herrn Scholz

(Einrichtungsleiter AWO Seniorenzentrum

Am Schützenhaus, Anmerkung der

Redaktion) einen kleinen Nebenjob aushandeln

konnte. Ich denke mal, dass sie

dann hauptsächlich mein Werkzeug zum

Einsatz bringen wird.

Herr Müller, ich wünsche Ihnen für die

letzten Woche noch eine lehrreiche Zeit

und bedanke mich für das Interview!

Das Interview führte Christina Götz

Kontakt:

AWO Seniorenzentrum

Am Schützenhaus

Schützenstraße 20

96149 Breitengüßbach

Tel.: (09544) 98 500

Szas.verwaltung@awo-bamberg.de

Ehrenamt


AWO aktuell

32

Integration ist Chefsache

Seit einem Jahr bietet der AWO Kreisverband integrative Arbeitsplätze

in Zusammenarbeit mit Integra Mensch

„Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband

Bamberg, Herr

Hälterlein.

Grüß Gott,

was kann ich

für Sie tun?“

So freundlich

werden jeden

Tag die Anruferempfangen.

Gerhard

Hälterlein

und Sebastian

Zang sind seit

Sebastian Zang bei der Arbeit: Dank

Headset und Computer ist die Tätigkeit

in der Telefonzentrale für ihn

kein Problem.

einem Jahr die telefonische Visitenkarte

der AWO. Sie wechseln sich im Wechselschichtbetrieb

ab und verbreiten täglich

ihre gute Laune.

Anlässlich des einjährigen Jubiläums

der beiden Mitarbeiter lud Geschäftsführender

Vorstand Werner Dippold zu einer

kleinen Feierrunde in die AWO Telefonzentrale

ein. Er bestätigte, dass sich die

beiden Kollegen nicht aus der Ruhe bringen

lassen. Als er vor einiger Zeit schnell

eine Auskunft haben wollte, bekam er

von Sebastian Zang zur Antwort: „Erstmal

langsam. Mit wem spreche ich denn bitte

und wie kann ich Ihnen helfen?“ Selbst

der Geschäftsführer macht so neue bereichernde

Erfahrungen, wie er in seiner

Ansprache bestätigte.

Möglich wurde dieses Projekt durch

die sehr gute Zusammenarbeit zwischen

der Bamberger Arbeiterwohlfahrt und

der Lebenshilfe Bamberg. Werner Dippold

betont, dass die AWO schon immer

Menschen zusammenbringe – junge und

alte Menschen ebenso wie Menschen

mit und Menschen ohne Behinderung.

Deshalb war ihm auch die Beteiligung

der AWO als Patenbetrieb bei Integra

MENSCH wichtig. Integra MENSCH ist ein

Fachdienst der Lebenshilfe Bamberg, der

sich dafür einsetzt, dass Menschen mit

Behinderungen dort arbeiten können, wo

auch Menschen ohne Behinderungen arbeiten.

Mit Gerhard Hälterlein teilt sich Sebastian Zang seit einem

Jahr den Arbeitsplatz.

Seitdem gibt es in der AWO nicht nur

diese beiden Patenschaften, sondern mit

Cindy Krenz noch eine weitere in der Telefonzentrale,

Natascha Lang arbeitet im

Kinderhaus Am Hauptsmoorwald, Stefanie

Weber im Haus für Kinder Am Stadion,

Marco Schober in der Cafeteria in

der Gartenstadt, Michael Müller, Vitaliy

Andris und Michael Seifert im Fahrdienst.

Andreas Scharf hilft im Seniorenheim in

Bischberg mit und Doris Kestel im Kindergarten

St. Magdalena in Baunach. Alexander

Dittmann ist als Hausmeisterhelfer in

der Hauptsmoorstraße und in den anderen

AWO-Einrichtungen zu sehen. In der

Küche wurden Christian Peter und David

Kirstein übernommen.

Günter Hofmann, Geschäftsführer

der Lebenshilfe Bamberg, ist begeistert

von der gelungenen Zusammenarbeit

zwischen AWO und Lebenshilfe: „Patenschaften

sind immer Chefsache. Die Kooperation

AWO – Lebenshilfe ist ein Musterbeispiel

für gelungene Integration.“ Er


AWO aktuell

Anlässlich des einjährigen Jubiläums kamen die verantwortlichen

zu einer kleinen Feierstunde in der Telefonzentrale

zusammen.

bedankte sich bei Werner Dippold und

auch bei allen Paten für die hervorragende

Unterstützung.

Seit sechs Jahren sucht die Lebenshilfe

mit ihrem Fachdienst Integra MENSCH

den direkten Kontakt zu Unternehmen

und potentiellen Arbeitsgebern. Sie sorgen

für den Zugang zu attraktiven Arbeitsplätzen.

Das Konzept wird mittlerweile in

ganz Deutschland umgesetzt. In Bamberg

werben zurzeit Oberbürgermeister Andreas

Starke, Erzbischof Dr. Ludwig Schick,

Staatssekretärin Melanie Huml und Landrat

Dr. Günther Denzler auf Großflächenplakaten

für das Modell.

Unverzichtbarer Bestandteil dabei ist

das Patensystem. Jedem Integra MENSCH

Mitarbeiter stellt die AWO einen Paten

zur Seite. Birgit Baseler-Buck, Heike Behrens,

Anja Engelbrecht, Beatrix Fischer,

Enrico Kraft, Roland Nielsen, Rainer Volkmann,

Nadja Zahneisen und Toni Ziehr

helfen den Integra-Mitarbeitern bei Fragen

zu betrieblichen Abläufen und bei

der sozialen Integration in die Betriebsgemeinschaft.

Ihre Präsenz stärkt ihnen

den Rücken und alle wissen: Dieser Integra-Mitarbeiter

steht nicht allein. Hinzu

kommt Roland Kaim, der Integrationsbegleiter

von Integra MENSCH, der bei allen

Fragen rund ums Leben unterstützt. Die

33

Paten und Roland Kaim stehen zudem im

engen Austausch mit der Geschäftsführung.

Geschäftsführender Vorstand Werner

Dippold sieht klare Vorteile der Patenschaft

auf beiden Seiten: „Den Integra-

Mitarbeitern macht die Arbeit bei uns

Spaß und wir haben erkannt, dass ihre

Beschäftigung eine Bereicherung im Betrieb

bedeutet. In der AWO tragen neben

den direkten Paten noch viele weitere

Kollegen dazu bei, die Patenschaften mit

Leben zu erfüllen.“

Ziehen gemeinsam an einem Strang: Die beiden Mitarbeiter

Sebastian Zang (sitzend) und Gerhard Hälterlein,

Lebenshilfe Geschäftsführer Günter Hofmann und Werner

Dippold, geschäftsführender Vorstand des AWO Kreisverbandes.

Kontakt:

AWO Telefonzentrale

Adolf-Wächter-Str. 2

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 740

vermittlung@awo-bamberg.de


34

Anlaufstellen für Familien im Landkreis

Die Kindereinrichtungen St. Elisabeth in Frensdorf und Am Vogelberg

in Bischberg werden zu Familienstützpunkten

lien. Ihre Aufgabe ist die Förderung von

Familienbildung und die Ausweitung der

Erziehungspartnerschaft mit den Familien

in der Kommune. Alle Mütter und

Väter können sich an den Familienstützpunkt

in der Gemeinde wenden, egal

ob sie ihre Kinder hier betreuen lassen

oder nicht. Beide Familienstützpunkte

der AWO sollen die Kommunikation von

Familien untereinander fördern und ein

feinmaschiges Netzwerk für alle Probleme

und Fragestellungen bereitstellen,

die sich im Zusammenhang mit Kindern,

Erziehung, Schule oder dem alltäglichen

Familienmanagement stellen.

Seit dem 1. Januar gehören zwei Kindereinrichtungen

der Arbeiterwohlfahrt

zu den zehn ausgewählten Familienstützpunkten

im Landkreis Bamberg. Die Kindertagesstätte

St. Elisabeth, die derzeit

zum Kinderhaus Frensdorf ausgebaut

wird, und der Kindergarten Am Vogelberg

in Bischberg werden 2012 ihr Angebot für

Familien erweitern.

Familienstützpunkte bieten Beratung

und Unterstützung für Kinder und Fami-

Anja Pauli unterstützt Familien im Stützpunkt in Frensdorf

zum Thema unkomplizierte gesunde Küche. Im Rahmen

der Familienmesse konnten Interessierte die Rezepte bereits

testen.

Familien

AWO aktuell

Kompetenz für Familien bietet das Team vom Familienstützpunkt

Bischberg: Bianca Clauß (Kinderhort), Monika

Sebald (Kindergarten) und Judith Dürrbeck (Jugendsozialarbeit

an Schulen).

Der Vorteil des Netzwerks: Der Kindergarten

kann als AWO Familienstützpunkt

auch bei Fragen rund um das

Thema Betreuung von Senioren, Pflegebedürftigkeit

oder Demenz kompetente

Ansprechpartner vermitteln. Ebenso

wenn es um die Themenkomplexe rechtliche

Betreuung, Mütter-Kuren, Hilfen für

seelisch erkrankte Menschen, Selbsthilfe

oder die besonderen Probleme von Familien

mit Migrationshintergrund geht.

Die AWO Familienstützpunkte in

Frensdorf und Bischberg bieten daher

zukünftig über das Angebot der Kinder-


AWO aktuell

betreuung hinaus auch Informationen

zum Thema Familienbildung. Dazu werden

die bisherigen Angebote an beiden

Standorten weiter ausgebaut. Themenspezifische

Elternabende und offene Elterntreffs

werden in den kommenden

Monaten durch weitere Beratungs- und

Bildungsangebote, Mitmach-Kurse und

familiennahe Dienstleistungen ergänzt.

Der Familienstützpunkt in Frensdorf

bietet im März beispielsweise einen Kurs

für Väter mit Kindern. Rechtzeitig vor

Frühlingsbeginn baut Naturschutzreferent

Johannes Brehm am Samstag, den

10. März mit interessierten Männern und

Kindern Nisthilfen für Vögel.

Das Kinderhaus Frensdorf wächst: Hier entsteht der Familienstützpunkt

im südlichen Landkreis.

Am 17. März öffnet der Familienstützpunkt

seine Türen für die Osterwerkstatt.

Veranstaltungsort ist die alte Schule in

Herrnsdorf. Mit Filz, Wolle, Heu und anderen

Naturmaterialien können sich Groß

und Klein kreativ betätigen. Parallel finden

die Vernissage der Ausstellung “Kinderkunst“

und ein Osterbrunch statt.

Das Thema Familienbildung greift der

Kurs „Von Anfang an mit viel Spaß und

Genuss beim Essen und nebenbei mit einer

Leichtigkeit auch noch ausgewogen!

35

Geht das?“ mit der Ernährungsfachfrau

Anja Pauli auf. Am Montag, den 26. März

kocht sie gemeinsam mit interessierten

Eltern schnelle und gesunde Gerichte.

Parallel bietet der Familienstützpunkt

Kinderbetreuung an.

Kontakt:

AWO Kinderhaus Frensdorf

Familienstützpunkt

Sabine Brehm

Elisabethenstr. 3

96158 Frensdorf

Tel.: (09502) 79 41

kita-frensdorf@awo-bamberg.de

AWO Kindergarten Am Vogelberg

Familienstützpunkt

Monika Sebald

Schulstraße 38

96120 Bischberg

Tel.: (0951) 96 85 770

kiga-amvogelberg@awo-bamberg.de

Familien


36

Noch mehr Familienbildung

AWO präsentiert sich auf der Bamberger Familienmesse

Der Kinderchor Chorwurm begeisterte das Publikum mit

frechen Liedern.

Seit nahezu zwei Jahren engagieren

sich die Jugendämter der Stadt Bamberg

und des Landkreises für eine Vernetzung

der vor Ort bestehenden Angebote

der Familienbildung. Im Juli 2010 wurde

hierzu das Netzwerk Familienbildung als

Austausch- und Info-Plattform für Einrichtungen

und Träger von Familienbildungsangeboten

eingerichtet.

Auch die Arbeiterwohlfahrt ist mit

Vertretern verschiedener Einrichtungen

an diesem Netzwerk beteiligt. Die Leitungen

von AWO-Kindereinrichtungen engagierten

sich hier ebenso wie Vertreter

des AWO-Migrationssozialdienstes.

In regelmäßigen Treffen begleitet das

Netzwerk auch die Durchführung des

Modellprojekts und die Einrichtung von

Familienstützpunkten. Ziel des Projekts

„Familienbildung – Familienstützpunkte“

ist es, Angebote der Familienbildung zu

stärken und die Transparenz für Eltern

und die Einrichtungen in Bamberg und

im Landkreis selbst zu erhöhen. Zwei

Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt im

Landkreis wurden bereits zu Familienstützpunkten

ausgewählt (AWOs Neus

berichtet in dieser Ausgabe).

Das zweijährige Projekt wird an

insgesamt elf bayerischen Standorten

durchgeführt. Es wird vom Bayerischen

Sozialministerium gefördert und vom

Staatsinstitut für Familienforschung an

der Universität Bamberg wissenschaftlich

begleitet.

Familien

AWO aktuell

Auch die Bamberger Familienmesse,

die am 11. Februar in der Graf-Stauffenberg

Realschule durchgeführt wurde, ist

Teil dieses Modellprojektes. Unter den

zahlreichen Beteiligten der Messe, die

an diesem Samstag ihr Angebot der Familienbildung

einer breiten Öffentlichkeit

präsentieren konnten, war auch der

AWO-Kreisverband.

Am Infostand

der Arbeiterwohlfahrt

präsentierten

das Projekt Lesefreunde

und

die Kindereinrichtungen

in

der Stadt und

im Landkreis ihr

umfangreiches

Angebot. Besu-

Kompetenz für Familien: Die Jugendsozialarbeit

an Schulen und

die Kindereinrichtungen der AWO

präsentieren sich gemeinsam.

cher konnten die drei Jugendsozialarbeiterinnen

der AWO kennenlernen, die an

den Mittelschulen in Hallstadt, Bischberg

und Oberhaid Jugendliche und Familien

unterstützen. Und auch die Beraterin

der Mutter-Kind-Kur stand interessieren

Müttern und Vätern Rede und Antwort.

Um Eltern einen ungestörten Besuch

der zahlreichen Vorträge und Infoveranstaltungen

zu ermöglichen, hatten die

Kindereinrichtungen der Bamberger Arbeiterwohlfahrt

auch das Betreuungsprogramm

für die Kleinsten übernommen.

An der Bewegungsbaustelle des Hauses

für Kinder Am Stadion wurde mittags

bereits kräftig trainiert. Die Familienmesse

bot mit einem abwechslungsreichen

Unterhaltungsprogramm auch dem Kinderchor

der AWO aus Hallstadt einen

Auftritt. Der Chorwurm konnte sein Repertoire

an unterhaltsamen Liedern an

diesem Wochenende wieder vor einem

großen Publikum präsentieren.


psychisch Kranke

htungen

Essen auf Rädern

5 35 80 48

0 21 22

) 9 55 47 23

51) 9 68 45 11

12 58 24 91

63 45 43

9 51) 4 07 76 88

1) 93 20 02 21

41 71 41

1 20 20 27

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d (0 95 03) 50 44 03-80

g (09 51) 40 73 95 71

an Schulen

(0 9 51) 9 68 45 09

(0151) 14 86 90 16

(0 95 03) 50 44 03 60

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11

Selbsthilfewegweiser · Neuaufl age 2012

AWO aktuell

Wegweiser für Hilfesuchende

Neuauflage des AWO Selbsthilfewegweisers

Menschen, die verstehen

Selbsthilfewegweiser

Bamberg/Forchheim

Selbsthilfebüro

Kontakt- und Informationsstelle für

Selbsthilfegruppen und Interessierte

Neuaufl age 2012

In Selbsthilfegruppen schließen sich

Betroffene zusammen, die auf ihrem

Gebiet oft zu Experten in eigener Sache

geworden sind. Um eine aktualisierte

Übersicht über das weite Feld von Selbsthilfegruppen

in der Region Bamberg-

Forchheim zu geben, wurde der AWO-

Selbsthilfewegweiser jetzt neu aufgelegt.

Über 90 Gruppen aus Bamberg,

Forchheim und Umgebung stellen sich

und ihre ehrenamtliche Arbeit im AWO

Selbsthilfewegweiser vor. Überwiegend

sind diese im Bereich Krankheitsbewältigung

und in der Prävention tätig. Andere

Gruppen engagieren sich schwerpunktmäßig

im sozialen Bereich. Der Selbsthilfewegweiser

ist somit ein wichtiges und

interessantes Nachschlagewerk für alle,

sowohl für Bürgerinnen und Bürger mit

Interesse an gesundheitlichen und sozialen

Themen, als auch für professionelle

Fachkräfte.

37

Menschen in schwierigen Lebenslagen,

die ein gesundheitliches oder soziales

Problem zu bewältigen haben, finden

in der Broschüre wichtige Hinweise, wie

sie sich - zusätzlich zu professioneller Unterstützung

- Rat und Hilfe bei Gleichbetroffenen

holen können, die nicht selten

zu „Experten in eigener Sache“ geworden

sind und ihre Erfahrungen gerne weiter

geben.

Im Jahr 2005 wurde der Selbsthilfewegweiser

zum ersten Mal für den Raum

Bamberg erstellt. Nach der 2007 in Forchheim

eröffneten Zweigstelle des AWO-

Selbsthilfebüros wurde die Broschüre um

Gruppen aus der Region Forchheim erweitert.

Ermöglicht wurde die Erstellung der

2. Neuauflage vor allem durch die finanzielle

Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft

der Krankenkassenverbände in

Bayern.

Erhältlich ist der Selbsthilfewegweiser

kostenlos im AWO Selbsthilfebüro in

Bamberg und im Sekretariat des Kreisverbandes

der AWO in der Hauptsmoorstraße

26a in Bamberg - Gartenstadt.

Kontakt:

AWO Selbsthilfebüro Bamberg

Theatergassen 7

96047 Bamberg

Tel.: (0951) 91 700 940

beratungsstelle@awo-bamberg.de

Selbsthilfe


38

Das AWO Sozialnetz in Baunach

Die Kindertagesstätte St. Magdalena verstärkt seit Februar den Fachbereich

Kinder und Jugend des AWO Kreisverbandes

Der ehemals von der Kommune betriebene

Kindergarten in Baunach verstärkt

seit Februar den Fachbereich Kinder

und Jugend des AWO Kreisverbandes.

Bereits im vergangenen Jahr war die

Stadt Baunach an die Arbeiterwohlfahrt

herangetreten und hatte um Unterstützung

bei der weiteren Entwicklung der

Kindertagesstätte gebeten. In der Sondersitzung

des Baunacher Stadtrats am

Kinder

AWO aktuell

Mit zwei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen bietet die Kita St. Magdalena bereits ein umfangreiches Betreuungsangebot.

Bürgermeister Ekkehard Hojer und Werner Dippold, geschäftsführender

Vorstand des AWO Kreisverbandes, unterzeichnen

im Februar den Überleitungsvertrag.

24. Januar wurde der Betriebsübergang

nun beschlossen. Mit zwei Kindergarten-

und zwei Krippengruppen gehört

die Kindertagesstätte St. Magdalena jetzt

zu den größeren Kindereinrichtungen im

AWO Kreisverband. Das Konzept der Kita

St. Magdalena, Kindergarten und Kinderkrippe

in einem Gebäude zu integrieren,

kommt den innovativen Modellprojekten

der Arbeiterwohlfahrt nach altersgemischten

Einrichtungen, so genannten

Kinderhäusern, sehr entgegen.

Beatrix Fischer, die langjährige Leitung

der Kindertagesstätte, freut sich auf

die Zusammenarbeit mit dem regionalen

Wohlfahrtsverband. Trotz der zunächst

nötigen Mehrarbeit bei einem solchen

Betriebsübergang blickt sie zuversichtlich

auf den zweiten Teil des Kindergartenjahres.

Vor allem in den Bereichen Weiterbildung

und Qualitätsmanagement wird es

in den nächsten Monaten Unterstützung


AWO aktuell

durch die AWO geben. Beatrix Fischer

und ihre Kolleginnen freuen sich auch auf

den pädagogischen Austausch mit den

Mitarbeiterinnen in den anderen Kindereinrichtungen

des AWO-Kreisverbandes.

Sicherlich ist eine Betriebsübernahme

von einem kommunalen Träger auf

einen im gesamten Landkreis tätigen

Sozialverband mit viel Verunsicherung

verbunden. Eltern

und auch die Mitarbeiterinnen

der Kita hegten anfangs Befürchtungen,

der komplette Alltag in St.

Magdalena könnte mit dieser Übernahme

auf den Kopf gestellt werden.

Die AWO würde Öffnungszeiten, das

pädagogische Team oder die Zusammensetzung

der Kita verändern. Hier konnte

Werner Dippold, Geschäftsführender

Vorstand des AWO Kreisverbandes, aber

schnell beruhigen. Sämtliche Mitarbeiterinnen

der städtischen Kindertagesstätte

werden übernommen, die neuen

Arbeitsverträge würden sich nicht von

den bisherigen unterscheiden. Bereits im

Januar versicherte er in einem gemeinsamen

Gespräch mit dem Elternbeirat, dass

Kindern und Eltern die Öffnungszeiten,

die gewohnten Bezugspersonen und Ansprechpartner

vor Ort erhalten bleiben

würden.

Mit der Übernahme der Kita durch einen

regional tätigen Wohlfahrtsverband

ergeben sich nicht nur für die Mitarbeiterinnen,

sondern auch für die Eltern viele

Vorteile. Durch das breite Netzwerk der

AWO an sozialen Dienstleistungen erweitert

sich für Eltern und Kinder in Baunach

das Angebot an Betreuung und Beratung:

So hat in den Schulferien beispielsweise

immer eine Kindereinrichtung der AWO

geöffnet. Hier können die Kinder bei Bedarf

auch während der Schließzeiten von

39

St. Magdalena betreut werden. Weitere

Angebote wie die Mutter-Kind-Kur-Beratung,

die Beratung des Autismus-Kompetenzzentrums

oder das AWO Netzwerk

zur Unterstützung pflegender Angehöriger

stehen ab sofort auch Baunacher Eltern

zur Verfügung.

Nur an ein neues Erscheinungsbild

werden sich Mitarbeiterinnen, Eltern und

Kinder und die Bürgerinnen und Bürger

der Stadt Baunach allmählich gewöhnen.

Das Logo von St. Magdalena ist bereits

mit dem AWO Herz verschmolzen. In den

nächsten Monaten wird die Übernahme

in weiteren Schritten vollzogen. Ab jetzt

hat die Kita eine eigene Internetseite, ein

Flyer ist in Bearbeitung, ein neuer Name

ist gefunden: Aus dem städtischen Kindergarten

St. Magdalena wird die AWO

Kindertagesstätte St. Magdalena.

Kontakt:

AWO Kindertagesstätte

St. Magdalena

Am Tiergarten 2

96148 Baunach

Tel.: (09544) 92 07 00

kita-baunach@awo-bamberg.de

Kinder


40

Wir leben Qualität!

AWO Kreisverband erhält Qualitätszertifikat für weitere drei Jahre

Seit 2008 kann

der AWO-Kreisverbandzertifi-

geprüfte zierte Qualität

nachweisen.

Alle drei Jahre

muss die Gültigkeit

dieses

Qualitätszertifikates

erneuert

werden. Deshalb

fand im

Oktober 2011

nun das erste

Rezertifizierungsaudit statt. Diese Aufgabe

hat die AWO mit Bravour bestanden

und ihr Qualitätsmanagement-System erfolgreich

rezertifizieren lassen.

Ein anerkanntes Auditoren-Team der DQS

und des AWO-Bundesverbandes prüften

unter Begleitung durch die Qualitätsmanagementbeauftragte

der AWO Bamberg

Sigrid Reinfelder eine Woche lang intensiv

die Geschäftsstelle sowie das Kinderhaus

Am Hauptsmoorwald, den Kindergarten

Sylvanersee, den Kinderhort Ankerplatz,

die Zentralküche mit dem Essen auf Rädern,

das „Haus an der Itz“ - Wohnheim

für psychisch Kranke in Rattelsdorf, den

Ambulanten Dienst Zuhause Pflegen, das

Seniorenzentrum Gartenstadt und die Tagespflege,

gemäß der Norm DIN EN ISO

9001:2008 sowie der AWO-Qualitätsnormen

(Tandemzertifizierung).

Tandemzertifizierung -

Was ist das eigentlich?

Das Qualitätsmanagementkonzept der

AWO KV Bamberg Stadt und Land e.V.

verknüpft international anerkannte

Standards mit aus dem Leitbild der AWO

abgeleiteten Qualitätsanforderungen.

Somit werden inhaltliche, auf die Werteorientierung

der AWO aufbauende und

formale, aufs systematische Qualitäts-

zertifiziert nach

ISO 9001

AWO Normen

Qualität

QM

AWO aktuell

management bezogene Anforderungen

an eine qualitätsorientierte Dienstleistung

erfasst.

Die externen Überprüfungen finden

in einem Stichprobenverfahren statt. Daher

erstreckt sich die erfolgreich absolvierte

Rezertifizierung auf den gesamten

Dienstleistungsbereich des AWO Kreisverbandes.

Die Ergebnisse aus der Begutachtung

fließen in einen ausführlichen Bericht ein,

in dem sich sowohl die erkannten Stärken

und Verbesserungspotentiale der jeweiligen

Einrichtung als auch die des Gesamtverbandes

wiederfinden.

Das Kinderhaus Am Hauptsmoorwald

überzeugte mit einer auf den AWO-Werten

basierenden pädagogischen Konzeption,

der Partizipation. Das hierbei

entstandene Kinderparlament gewährleistet,

dass alle Kinder in der Einrichtung

aktiv mitwirken können und ihre Interessen

vertreten werden.

Im Kindergarten Sylvanersee standen

die gute Vernetzung und die vielfältigen

Kooperationen im Vordergrund und der

Kinderhort Ankerplatz konnten mit seinen

kindbezogenen Aktionen und der

Elternarbeit punkten. Nachweislich hohe

Kundenzufriedenheit und Kundenorientierung

sowie gut strukturierte Prozesse

sind dem Fachbereich Senioren ausgewiesen.

Im „Haus an der Itz“ steht die

Förderung der Selbständigkeit der Bewohner

im Mittelpunkt. Auch in der Geschäftsstelle

ist die AWO gut aufgestellt,

sei es in Sachen Organisationsentwicklung,

Projektmanagement oder IT.

Nicht umsonst wird dem AWO Kreisverband

ein dynamisches Wachstum und

eine Stärkung der Arbeiterwohlfahrt

in der Region bestätigt. Damit dem so

bleibt, gilt für die Zukunft weiterhin:


AWO aktuell

Der Qualitätszirkel Fachbereich Kinder & Jugend geht die Verbesserungspotentiale aus dem Rezertifizierungsaudit an.

Nach dem Audit ist vor dem Audit. In

fachbereichsbezogenen Qualitätszirkeln

wird die Arbeit an Qualität, Kundenzufriedenheit

und kontinuierlicher Verbesserung

der Dienstleistungen weiterentwickelt.

Denn ohne die aktive Beteiligung

der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie

deren Bereitschaft sich einzubringen,

würde eine weitere Qualitätssteigerung

nicht gelingen.

Kontakt:

AWO Qualitätsmanagement

Sigrid Reinfelder

Hauptsmoorstraße 26a

96052 Bamberg

Tel.: (0951) 40 74 426

projekt@awo-bamberg.de

41


Wir danken für die Treue

für 15 Jahre Mitgliedschaft

im Kreisverbandes der Arbeiterwohlfahrt

in Bamberg

Stefanie Fischer, Bad Rodach

Helene Heumann, Memmelsdorf

Andreas Schwarz, Strullendorf

Bettina Hellich, Hallstadt

Dr. Jürgen Hellich Hallstadt

Jutta Frank, Memmelsdorf

Elfi Doms, Bamberg


Liselotte Hartl, Bamberg

Christa Alt, Lichtenfels

Martin Alfsmann, Niederfüllbach

Margareta Friedrich, Bamberg

Katharina Schaljo, Bamberg

Maria Binzenhöfer, Bamberg

Gertrud Weber, Bamberg

Ingrid Kremer, Bamberg

Thomas Opel, Bamberg

Thomas Lang, Bamberg


44

Weihnachtsmarkt Schweinfurt

Zu Gast auf dem Weihnachtsmarkt in Schweinfurt

Traditionell besucht die Arbeiterwohlfahrt

in der Vorweihnachtszeit Weihnachts-

und Adventsmärkte in der näheren

Umgebung. Im vergangenen Jahr

führte die Fahrt die Teilnehmer auch ins

benachbarte Schweinfurt.

Neugierig waren alle, die wenigsten

hatten der unterfränkischen Industriestadt

in den vergangenen Jahren einen

Besuch abgestattet. Wie würde wohl der

Weihnachtsmarkt in Schweinfurt sein?

Begleitet wurde die Gruppe vom Kreisvorsitzenden

Rudolf Peterhänsel, der früher

über acht Jahre beruflich in Schweinfurt

tätig war und daher einiges über die Stadt

und ihre jüngere Geschichte zu berichten

hatte. Die alte, freie Reichsstadt Schweinfurt

ist und war geprägt vom Handwerk.

Im Zuge der Industrialisierung ließen

sich dort weltbekannte Firmen wie Fichtel

und Sachs, Kugelfischer, SKF und Star

nieder. Während des 2. Weltkrieges war

Ehrenamt

AWO Mitglieder

die Stadt Ziel von Angriffen durch alliierte

Bomberverbände, sodass nahezu die

Hälfte aller Hauser und Gebäude zerstört

wurden. Nicht mehr viel steht vom alten

Schweinfurt, dennoch gibt es Sehenswertes

zu bestaunen: Reste der Stadtmauer

und der alte Stadtteil Zürch und das Rathaus

aus dem 14. Jahrhundert, das den

Marktplatz dominiert. Das Denkmal des

Lyrikers Friedrich Rückert (1788 – 1866)

zeigte der Gruppe aus Bamberg den Weg

zum Weihnachtsmarkt. Angeboten wurde

dort vieles. Neben einer Krippe mit

lebenden Tieren gab es insbesondere

Handwerkskunst zu bewundern.

Bei dem spätherbstlich ungestümen

Wetter kam besonders das große Einkaufszentrum

gelegen. An der Stelle, an

der über einhundert Jahre lang die Fabrikationsanlage

der Firma SKF gestanden

hatte, konnte man jetzt bequem überdacht

durch bis zu 100 Geschäfte bummeln.

Sonnen-Apotheke Zapfendorf

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AWO Mitglieder

Fahrt zum Kugelmarkt nach Lauscha

Ein vorweihnachtlicher Ausflug in den winterlichen Thüringer Wald

Ein aufgewecktes AWO-Völkchen traf

sich am 03. Dezember in Bamberg am

Bahnhof, um wie in den vergangenen

Jahren nach Lauscha zum Kugelmarkt zu

fahren. In Lauscha erwarteten Käthe und

Lutz von der AWO den Besuch aus Oberfranken.

Allerlei Infos gab es da zu hören:

So hat die Herstellung von Weihnachtsschmuck

in Lauscha bereits seit über 400

Jahren Tradition. Und was vielen nicht

bekannt ist, das menschliche Glasauge

kommt aus diesem Ort!

Langsam ging der Spaziergang an

weihnachtlichen Ständen vorbei, zum

Aufwärmen schlürfte man auch einmal

einen Punsch – schön heiß und mit Lauschaer

Stollen.

Am Marktplatz gab es aus der Gulaschkanone

deftiges Essen, so dass mit

neuer Kraft der Weg ins Glasmuseum

schließlich geschafft wurde. Die Augen

strahlten – Weihnachtsschmuck aus vergangenen

Zeiten! „Sieh’ einmal! So etwas

hatten wir früher auch zu Hause!“ Bunte

Kugeln, schöne Trinkbecher – Erinnerungen

wurden wach!

Im Kulturhaus wartete die Glasprinzessin

in voller Anmut. Na, endlich einmal

eine Hoheit kennenlernen zu dürfen,

ohne Allüren und Hofstaat! Noch ein

Blick in die Buntglashütte, wo bei großer

Hitze das Buntglas für die Glasbläser hergestellt

wird.

Ein Blick auf die Skischanze Lauscha

- eine der ältesten ihrer Art. Hier in Lauscha

gab es im ausgehenden 19. Jahrhundert

bereits Skisport und auch einen

Arbeiter-Skiverein. Skispringen findet

noch immer statt, leider nicht mit dem

Bekanntheitsgrad wie in Oberhof oder

in Garmisch-Partenkirchen und anderen

Skiorten.

Lauscha erstrahlte auch ohne Schnee in

weihnachtlichem Glanz.

45

Einige Schritte weiter führte uns unser

Weg in die AWO-Begegnungsstätten Lauscha.

Dort waren wir Gäste und hatten

Gelegenheit zum Plausch unter Freunden

bei Plätzchen, Stollen, Kaffee und Glühwein.

Zurück am Bahnhof erinnerten wir

uns an den Schwur der Hinfahrt: „Heute

kaufe ich aber nichts ein!“ Daran hat sich

keiner aus der Gruppe gehalten – auch

ich nicht. Die Marktleute in Lauscha werden

dankbar sein.

Es war wieder ein Erlebnis! AWO

Lauscha – wir grüßen Dich aus Bamberg.

Danke.

Kontakt:

Rudolf Peterhänsel

Kreisvorsitzender

Tel.: 09543/40 681

Ehrenamt


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AWOs Neus Ausgabe 51

Vorschau

Vorschau auf die nächste Ausgabe:

• Hundesitter in Seniorenzentrum Am Schützenhaus

• Schwerpunkt-Kitas Frühe Chancen

• Ein Kinderhaus für den Juliushof

• Boys Day in den Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt

AWO Sozialnetz Wohnanlage Oberhaid:

Ein Blick auf die Baustelle

• Die Mittagsbetreuungen der AWO stellen sich vor

Bauunternehmen – Schlüsselfertiges Bauen

Der faire Partner für Planung - Rohbau - Ausbau

96169 Lauter - Hauptstraße 1

Tel 09544 - 94200 Fax 09544 - 942030

Info @ postler-bau.de - www.postler-bau.de


Senioren

Kinder

Senioren

Seniorenzentrum Gartenstadt, Bamberg

Voll- und teilstationäre Pflege, Beschützende

Abteilung,Tagespflege, Betreutes Wohnen,

Kurzzeitpflege, eingestreute Tagespflege,

offener Mittagstisch

Telefon (09 51) 40 74-450

Telefax (09 51) 40 74-456

Seniorenzentrum Am Schützenhaus,

Breitengüßbach

Voll- und teilstationäre Pflege, Betreutes Wohnen,

Kurzzeitpflege, eingestreute Tagespflege,

offener Mittagstisch

Telefon (0 95 44) 98 50-0

Telefax (0 95 44) 98 50-29

Seniorenzentrum Strullendorf

Voll- und teilstationäre Pflege, Betreutes Wohnen,

Kurzzeitpflege, eingestreute Tagespflege,

offener Mittagstisch

Telefon (0 95 43) 41 91-0

Telefax (0 95 43) 41 91-117

Seniorenzentrum Bischberg

Voll- und teilstationäre Pflege, Betreutes Wohnen,

Kurzzeitpflege, eingestreute Tagespflege,

offener Mittagstisch

Telefon (09 51) 70 08 68-0

Telefax (09 51) 70 08 68-117

Ambulanter Dienst Zuhause Pflegen

Bamberg (09 51) 40 74-445

Breitengüßbach (0 95 44) 98 50-25

Strullendorf (0 95 43) 41 91-135

Bischberg (09 51) 70 08 68-135

Maintal (0 95 03) 92 11 15

AWO-Pflegehotline

Telefon 0800 6 07 01 10

Essen auf Rädern/Catering

Vollkost, Leichte Vollkost, Vegetar. Menü,

365 Tage im Jahr

Telefon (09 51) 40 74-444

Telefax (09 51) 40 74-491

Wohnheim f. psych. Kranke

„Haus an der Itz“, Rattelsdorf

Stationäre Einrichtung,

Ambulant Betreute Wohnformen

Telefon (0 95 47) 88-0

Telefax (0 95 47) 88-11

Migrationssozialdienst

Erzieherische Hilfen (SpFh, EB), Migrationsberatung,

Deutsch- und Integrationskurse,

Projekte zur Integration

Telefon (09 51) 91 70 09-36

Telefax (09 51) 91 70 09-38

Ehrenamt

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bamberg Stadt und Land e.V.

Hauptsmoorstraße 26a, 96052 Bamberg, info@awo-bamberg.de, www.awo-bamberg.de

Tel.: 0951 / 4074-0 Fax: 0951 / 4074-410

Migranten

Kinder und Jugendliche

Kinderhaus Am Hauptsmoorwald

Kinderkrippe, Kindergarten und

Kinderhort in der Gartenstadt

Telefon (09 51) 40 74-460 oder -470

Telefon (09 51) 40 74-465

Haus für Kinder Am Stadion, Bamberg

Kindergarten und Kinderhort

Telefon (09 51) 1 65 19

Kindergarten Sylvanersee, Gaustadt

Telefon (09 51) 6 71 28

Kindertagesstätte St. Elisabeth, Frensdorf

Telefon (0 95 02) 79 41

Kindertagesstätte St. Magdalena, Baunach

Kinderkrippe und Kindergarten

Telefon (09544) 92 07 00

Kindertagesstätte Am Vogelberg, Bischberg

Telefon (09 51) 9 68 57 70

Kinderhort Ankerplatz, Hallstadt

Telefon (09 51) 7 53 50

Kinderhort Bischberg

Telefon (09 51) 70 09 64 55

Kinderhort Dachsbau, Strullendorf

Telefon (0 95 43) 44 11 00

Kinderkrippe Sonnenschein, Strullendorf

Telefon (0 95 43) 44 11 62

Spielgruppe Schneckenhaus, Rossdorf a.F.

Telefon (0 95 43) 41 93 31

Mittagsbetreuung

Zauberhut Amlingstadt (01 60) 95 35 80 48

Gaustadt (09 51) 96 20 21 22

Kaulbergschule (09 51) 9 55 47 23

Kleckse Bischberg (09 51) 9 68 45 11

Luitpoldschule (0151) 12 58 24 91

Priesendorf (0151) 14 63 45 43

Pfiffer Gundelsheim (09 51) 4 07 76 88

Rupprechtschule (09 51) 93 20 02 21

Insel Strullendorf (0 95 43) 41 71 41

Wunderburg (09 51) 91 20 20 27

Offene Ganztagsschule

Hauptschule Oberhaid (0 95 03) 50 44 03-80

Hauptschule Bischberg (09 51) 40 73 95 71

Jugendsozialarbeit an Schulen

Volksschule Bischberg (0 9 51) 9 68 45 09

Volksschule Hallstadt (0151) 14 86 90 16

Volksschule Oberhaid (0 95 03) 50 44 03 60

Selbsthilfebüro

psychisch Kranke

Selbsthilfebüro

Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen

und Interessierte

Bamberg Telefon (09 51) 91 70 09 40

Forchheim Telefon (0 91 91) 69 90 15

Ehrenamt

Gemeinsam für ein menschliches

Miteinander; Ortsvereine: Bischberg,

Rattelsdorf, Strullendorf, BA-Gartenstadt

Telefon (09 51) 40 74-400

Sozialnetz Betreuungsverein

Beratung und Unterstützung von ehrenamtlichen

Betreuern, Beratungen zu den Themen

Vorsorgevollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung

Telefon (09 51) 40 74-550

Telefax (09 51) 40 74-411

AWO-Bildungswerk e.V.

Fortbildungen für Haupt- und

Ehrenamt, Supervision

Telefon (0951) 40 74-0

AWO-Bamberger Akademie

für Gesundheitsberufe

Aus- und Weiterbildungen in sozialen Berufen

Telefon (0951) 40 74-401

Studentenwohnheim

in der Sandstraße

Studentisches Wohnen in zentraler Lage

Telefon (0951) 40 74-400

Mutter-Kind-Kuren

Beratungsstelle für Ihren Weg zur Kur

Telefon (0175) 5 49 43 66

Telefon (0951) 4 07 45 40

Fachstelle für

pflegende Angehörige

Informationen und Hilfe für

pflegende Familienangehörige

Telefon (09 51) 2 08 35 01

Beratungsstellen

in Bamberg-Gartenstadt, Breitengüßbach,

Frensdorf, Gundelsheim, Oberhaid und

Strullendorf. Nicht täglich besetzt, Zeiten und

Rufnummern über (09 51) 40 74-401

Essen auf Rädern


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