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Wohnbau barrierefrei Studie Teil 2 Bautechnische Analyse und ...

Wohnbau barrierefrei Studie Teil 2 Bautechnische Analyse und ...

152.

152. Grundbegriffebarrierefreien Wohnbausschen (Sehbehinderungen, Blindheit, Hörbehinderungen, Gehörlosigkeit)und motorischen (eingeschränkte Beweglichkeit, Körperkraft und/oderGeschicklichkeits- und Koordinationsfähigkeit) Einschränkungen, sowieindirekt auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen (verminderteKonzentrations-, Erkenntnis- bzw. Abstraktionsfähigkeit, Gedächtnisverluste,sprachliche Einschränkungen) (Rau 2008, S. 34).Eine Personengruppe, die häufig mit einer Kombination mehrerer dieserEinschränkungen konfrontiert ist, sind ältere Menschen. Im Zusammenhangmit der deutlich zu beobachtenden demographischen Veränderung in Richtungeiner Alterung des Bevölkerungsdurchschnitts (erhöhte Lebenserwartung,verminderte Geburtenrate, Älterwerden der geburtsstarken Generation1955-1965) gewinnt barrierefreies Bauen als eine Maßnahme für mehrNachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung (Leitner&Koch 2010, S. 11).2.2 Begriffsfeld „Barrierefreiheit“Wie in Kapitel 2.1 beschrieben, umfasst die Zielgruppe barrierefreien Bauenseinen sehr großen Personenkreis in verschiedenen Lebenssituationen und-phasen. Je nach Lebenssituation kann der Begriff barrierefreien Wohnbausabhängig von der jeweiligen Zielsetzung in den Details der Anforderungenund Umsetzung unterschiedliche Bedeutungen haben. Dementsprechendist eine Differenzierung in die Begriffe der „allgemeinen Barrierefreiheit“,der „barrierefreien Anpassbarkeit“ sowie der „individuellen Barrierefreiheit“sinnvoll. Im Folgenden wird definiert, wie diese drei Begriffe im weiterenText zu verstehen sind.2.2.1 Allgemeine BarrierefreiheitÖffentliche Gebäude und allgemein zugängliche Bereiche von Gebäudenbzw. anderer gebauter Strukturen werden laufend von vielen verschiedenenMenschen frequentiert und genutzt. Die individuellen Anforderungen derpotentiellen Nutzerinnen und Nutzer sind bei der Planung und Ausführungnicht bekannt und variieren ständig. Damit dennoch die Nutzbarkeit durcheine möglichst große Personengruppe gegeben ist, müssen solche Bereicheentsprechend universell nutzbar gestaltet werden. Die Mindestkriteriendafür sind in Österreich in der ÖNORM B 1600 „Barrierefreies Bauen –Planungsgrundlagen“ formuliert, auf deren Inhalte in Kapitel 3 der vorliegendenStudie noch genauer eingegangen wird. So ist beispielsweise einestufenlose (auch vertikale) Erschließung oder die Verfügbarkeit vollständigbarrierefrei bemessener und ausgestalteter Sanitärräume notwendig,um bei Bedarf die selbständige Nutzung eines öffentlichen Gebäudes fürPersonen mit motorischen Beeinträchtigungen unmittelbar und problemloszu ermöglichen. Im Wohnbau gilt diese Anforderung für all jene Bereiche,

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