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Wohnbau barrierefrei Studie Teil 2 Bautechnische Analyse und ...

Wohnbau barrierefrei Studie Teil 2 Bautechnische Analyse und ...

423.

423. Analyse baurechtlicherVorschriftenEine genauere Aufstellung mit den konkreten Bestimmungen dieser Punkteder ÖNORM B 1600 findet sich im Anhang der vorliegenden Arbeit.Dass die Überschrift von Punkt 8 die Formulierung „zusätzlicheAnforderungen an die Barrierefreiheit“ enthält, ist darauf zurückzuführen,dass bereits in den vorhergehenden Kapiteln der OIB Richtlinie 4 gewisseSpezifikationen festgelegt sind, die sich auf Barrierefreiheit beziehen.Tabelle 8 gibt einen Überblick über diese Bestimmungen.2.1 Vertikale Erschließung2.2. Durchgangsbreiten von Gängen und Treppen2.4 Vermeidung des Unterlaufens von Podesten, Treppenläufen undRampen2.5 Nutzbare Durchgangslichte und Anordnung von Türen3. Schutz vor Rutsch- und Stolperunfällen (rutschhemmende Oberflächen,unzulässige Niveauunterschiede/Schwellen/Türanschläge)3.2 Treppen5.1.4 Glasflächenmarkierung (Verweis auf ÖNORM B 1600 Punkt 5.1.8)Tabelle 8 - OIB Richtlinie 4 Punkte 1-7: Spezifikation von Kriterien derBarrierefreiheit im Zusammenhang mit allgemeiner NutzungssicherheitBezüglich der Anordnung von Personenaufzügen gibt die OIB Richtlinie 4unter Punkt 2.1.4 vor, dass bei Bauwerken mit drei oder mehr oberirdischenGeschoßen (ausgenommen Gebäude mit höchstens drei Wohnungen undReihenhäuser) ein Personenaufzug zu errichten ist.3.4.2 Mindestkriterien der Verordnungen in den Bundesländern3.4.2.1 BurgenlandGrundlage zur Umsetzung barrierefreien Bauens ist die OIB Richtlinie 4 inder Fassung von 2011. Auf Antrag können durch die Behörde Änderungenzugelassen werden, wenn nachgewiesen wird, dass das gleicheSchutzniveau wie bei Anwendung der Richtlinie erreicht wird (Bgld. BauVO§ 36 (1) und (4)).Für Wohnheime und Wohnhausanlagen sind folgende Mindestkriterien derBarrierefreiheit festgelegt (Bgld. BauG § 4 (3)):••Stufenlose Erreichbarkeit des (Haupt-)eingangs••Stufenlose Verbindungswege

433. Analyse baurechtlicherVorschriften••Mindestbreiten von Gängen und Türen v.a. bei gemeinsamen Anlagenund im Außenbereich––bei mehr als 6 Wohneinheiten im Wohnhaus:––behindertengerechter Stellplatz––stufenlose Erreichbarkeit bzw. Erreichbarkeit durch „rollstuhlgerechten“Personenaufzug von mind. einem Drittel derWohneinheiten––Ausstattung der stufenlos bzw. durch den Lift erreichbarenWohnungen entsprechend den Grundsätzen anpassbaren Wohnbaus(Mindestgang- und Türbreiten, Mindestbewegungsflächen,Sanitärraum barrierefrei anpassbar)Mindestkriterien laut Wohnbauförderungsvorschriften:Wenn Zuschüsse für Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheitbeantragt werden (nur bei Vorliegen einer Behinderung einesHaushaltsmitglieds), so ist eine Ausführung gemäß ÖNORM B 1600 verpflichtend(Bgld. WFVO § 3).Da die Schaffung von Barrierefreiheit außer bei Eigenheimen undReihenhäusern bei Neubauten verpflichtend ist, sind für die Förderungvon Neubauten laut Bgld. WFVO § 3, folgende Mindestkriterien auf alleFälle umzusetzen:••Stufenlose Erreichbarkeit des Hauseingangs••Bewegungsfläche mit mind. 150 cm Durchmesser vor Hauseingangstüren••Türanschläge/Niveauunterschiede bei Hauseingangstüren max. 2 cmhoch und gut überrollbar (max. 3 cm bei Türen mit erhöhtenAnforderungen hinsichtlich Schall- und Wärmeschutz)••Breite von horizontalen Verbindungswegen und Vorräumen mind.120 cm; am Ende bzw. bei Richtungsänderung Bewegungsfläche mitmind. 150 cm Durchmesser (bei Stichgängen ggf. alternativ zumindestLeerverrohrung für automatische Türöffner)••Stufenlose Ausführung horizontaler Verbindungswege und VorräumeAußerdem müssen Personenaufzüge von außen und von allen Geschoßenaus stufenlos erreichbar und barrierefrei ausgeführt sein.3.4.2.2 KärntenGrundlage zur Umsetzung barrierefreien Bauens ist die OIB Richtlinie 4 inder Fassung von 2011 (K-BV § 1).

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Über die Studie (PDF, 59 KB)
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