Pfarrbrief Herbst 2012 - Katholische Pfarrgemeinde Sanctissima ...

gcJ4AXj3Hb

Pfarrbrief Herbst 2012 - Katholische Pfarrgemeinde Sanctissima ...

Pfarrbrief

Herbst 2012

Katholische Gemeinde Ss. Eucharistia

Kleinmachnow – Teltow

Mit den Heiligen

ins Jahr des Glaubens


Liebe Brüder und Schwestern im Glauben,

am 11. Oktober 1962 begann das II. Vatikanische Konzil, die große Weltversammlung der Bischöfe,

um – vom Hl. Geist geführt – Glaube und Kirche in Christus zu erneuern. Papst Benedikt legt uns ans

Herz, das Goldene Jubiläum mit einem „Jahr des Glaubens“ zu begehen, in dem wir uns um Glaubenserneuerung

und –vertiefung bemühen, die Freundschaft mit Christus und die Schönheit unseres

Glaubens neu entdecken und leben. Der Glaube hat immer zwei Aspekte: der personale (1) und der

inhaltliche (2).

(1) Als Jünger Jesu glauben wir - wie am Anfang der Kirche und zu allen Zeiten - an eine Person:

Jesus Christus, dem wir unser Vertrauen schenken und der uns in Seine Freundschaft ruft, wenn er

sagt: ich nenne euch nicht Knechte, ich nenne euch Freunde. Glaube ist also zunächst eine persönliche

Beziehung zum Herrn. Das lateinische Wort „credo“ (ich glaube) beschreibt diese personale

Seite des Glaubens sehr schön, denn es kommt von „cor-dare“ (das Herz geben). Das Herz schenken

wird man nur jemandem, den man liebt, zu dem man eine persönliche Beziehung hat. Ohne dieses

persönliche Verhältnis zum Herrn kann man nicht Christ sein. Das Jahr des Glaubens möge uns Anlass

sein, die Freundschaft mit Christus im persönlichen Gebet, im Gottesdienst und im Betrachten

der Hl. Schrift zu vertiefen.

(2) Je länger die Jünger Jesu von seiner Person begeistert sind, umso stärker kommt dann die inhaltliche

Komponente des Glaubens dazu (nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das

Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters tut). Man kann nicht die Person

Jesu haben, aber seine Botschaft ablehnen. Aber da spielen viele nicht mehr mit; sie wenden sich

von Jesus ab: seine Worte sind hart; wer kann das mit anhören?! Bis heute sagen viele: ich lasse mir

doch meinen Glauben nicht vorschreiben! Sie können sich nicht damit anfreunden, dass Gott selbst

in diese Welt hineingekommen ist, sich eingeschrieben hat in die Geschichte der Menschheit und

den Weg zu Gott vorgeschrieben hat in den Schriften des Alten und Neuen Testaments, in dem Gottessohn

Jesus Christus, dem einzigen Mittler, der mit Seinem mystischen Leib – die Kirche mit ihren

Sakramenten – bis ans Ende der Zeiten die Menschen mit Gott verbindet. Wenn wir diese inhaltlichen

„Vorgegebenheiten“ – Offenbarung Gottes in Schrift und Tradition – demütig annehmen und

uns gläubig einfügen lassen in Gottes Heilswirklichkeit, dann leben wir wirklich als Kinder Gottes in

Gemeinschaft mit Gott – was kann es Schöneres geben?!“ Die Hl. Schrift sagt: Glaube kommt vom

Hören, das heißt: Horchen – Gehorchen. Die heutige Krise des Glaubens besteht nicht nur darin,

dass die meisten Christen nicht viel Ahnung von den Inhalten des Glaubens haben, sondern dass

ihnen auch die Demut fehlt, den Glauben im Gehorsam anzunehmen. Ohne die gläubige Annahme

der Botschaft Jesu kann man nicht Christ sein. Das Jahr des Glaubens möge uns Anlass sein, die

Inhalte unseres Glaubens besser kennen zu lernen im Studium von Bibel und Katechismus.

In einem individualistischen Zeitalter meinen viele, Kirche sei eine menschliche Gesellschaft, in der

man sich über seine religiösen Interessen und Erfahrungen austauscht und vielleicht auch irgendwie

einigt. So entstehen „basisdemokratisch“ immer neue Sekten, die keinen Bestand haben können,

weil ihnen die Verankerung in der Offenbarung Gottes in Schrift und Tradition fehlt. Für den Glauben

ist es unerheblich, was Frau X. meint oder Herr Y. denkt – beide können das Heil nur finden,

wenn sie aus ihrem kleinen subjektiven „Ich“ herauskommen in die Fülle des Glaubens, in die Größe

Gottes, der sich in Seiner Liebe den Menschen geoffenbart hat und ihnen Anteil an Seinem Ewigen

Göttlichen Leben schenkt.

So möge das Jahr des Glaubens uns alle zu einer Gewissenserforschung anleiten und uns eine neue

Hinwendung zu Christus und Seiner Botschaft schenken, damit wir das Leben haben und es in Fülle

haben – wie es der Herr selbst versprochen hat.

Im Gebet verbunden

Ihr

Michael Theuerl, Pfr.

- 2 -


Aktuelles

Heilige Messe mit Kinderkatechese

Da die jeweils ersten Sonntage im Monat in der zweiten Jahreshälfte immer auch

anderweitig belegt sind, feiern wir die Heiligen Messen mit besonderer Kinderkatechese

bis auf weiteres jeweils am 3. Sonntag eines jeden Monats, d.h. am

16. Sept., 21. Okt., 18. Nov. und 16. Dez. immer um 11 Uhr in St. Thomas Morus.

Weihnachtsbuch-Ausstellung

Die diesjährige Weihnachtsbuchausstellung der Katholischen Bibliothek Kleinmachnow

findet am 03./04. November und 10./11. November, jeweils vor und nach den

Heiligen Messen im Pfarrsaal Kleinmachnow statt. Hier können ALLE Bücher des

deutschen Buchhandels bestellt werden – Sie helfen damit unserer Bibliothek direkt.

Herzliche Einladung zum Stöbern und Bestellen!

Martinsfest

Die Termine für die Andachten und Umzüge zum Martinsfest standen bei Redaktionsschluss

noch nicht fest. Wir bitten darum alle Gemeindemitglieder und Interessierte,

auf die Vermeldungen und Aushänge der Kirchen zu achten.

_____________________________________________________________

Inhalt

Geistliches Wort 2

Aktuelles 3

Inhaltsverzeichnis 3

Drama „Wende Andritzki“ 4

M. Tauscher 75 5

Wallfahrten 2013 6

Bonifatiuswerk: Glaube kompakt 7

Autorenlesung 8

Kardinal Schönborn zum Christentum

in Europa 7

- 3 -

Gottesdienste 10

Ministranten-Wallfahrt 12

Chorfahrt Debno 13

Gemeindefest Teltow 15

Kolping-Ausflug 16

Liturgisch-Sakramentales 17

Neue Jugendgruppe gestartet 17

Aus Gruppen und Verbänden 18

Impressum 19

Geistlicher Impuls: G.K. Chesterton 20

QR-Code SS. Eucharistia 21


„Christus will er? Die Spritze bekommt er“

Drama „Wende Andritzki“ aufgeführt

Am ersten Septemberwochenende war eine ganz besondere Theatergruppe zu Gast

in unserer Pfarrgemeinde: Eine Kompagnie junger, katholischer Schüler und Studenten

aus dem Bistum Dresden-Meißen führte das Theaterstück Wende Andritzki

auf. In ihm wird das Ringen Alois Andritzkis, des sorbischen katholischen Priesters

und Märtyrers, mit dem Nationalsozialismus dargestellt. In dem Drama geht es um

den aufrechten Charakter und die geistige Reife Andritzkis gerade vor dem Widerspruch

des damals herrschenden Gedankenguts. Die Ideologie der Nationalsozialisten,

die zu jener Zeit auf breite Zustimmung stieß, trifft in dem Drama auf die

Selbstverständlichkeit des Glaubens, wie sie von Andritzki gelebt und – durch seine

sorbische Heimat – geprägt wurde.

Der Kontakt zu den jungen Leuten entstand während des Taizé-Treffens zu Sylvester,

als einige der beteiligten Jugendlichen mit ihrem Kaplan Adam R. Prokop in Ss.

Eucharistia einquartiert wurden. Sehr schnell lernten die Brandenburger, dass Kaplan

Prokop im Jahr zuvor das Drama Wende Andritzki geschrieben und mit den

Jugendlichen am Vorabend der Seligsprechung Alois Andritzkis am 13. Juni 2011 in

Dresden uraufgeführt hatte.

Das Leben Andritzkis lässt sich so skizzieren: Geboren 1914 in eine tiefreligiöse sorbische

Familie studierte er Theologie und Philosophie. 1939 wurde er zum Priester

geweiht. Er erhielt eine Kaplansstelle an der Katholischen Hofkirche zu Dresden

und war zuständig für die Jugendseelsorge. Sportlich und unkonventionell, wie er

war, war er vor allem bei der Jugend rasch sehr beliebt. Von Anfang an kritisierte


er scharf die Verfolgung von Gläubigen sowie verschiedene ideologische Schriften

der Nationalsozialisten. Nach mehreren Vorladungen und Verhören wurde Andritzki

im Februar 1941 durch die Gestapo verhaftet und nach einer Verurteilung nach dem

sog. „Heimtückegesetz“ im Konzentrationslager Dachau im „Pfarrerblock“ eingesperrt.

Es folgte eine lange Zeit härtester Haft, aber auch des unbeirrten Festhaltens

an seinem Priestertum und einer christlichen Lebenshaltung. Schließlich erkrankte

Andritzki an Typhus und wurde am 3. Februar 1943 durch eine Giftspritze

ermordet. Die beiden Aufführungen in Teltow und Kleinmachnow waren gut besucht,

die lokale Presse berichtete ausführlich. hei

Der sorbische Priester gehörte in zweifacher Hinsicht einer verfolgten Minderheit

an. Als Christ war ihm der gottähnliche Führeranspruch Hitlers unerträglich.

Auch wollte er sich nicht „germanisieren“ lassen, sondern bekannte sich

zur sorbischen Volkszugehörigkeit. So nahm das Verhängnis auch auf der Bühne

seinen Lauf und endete in der Typhus-Baracke, als Andritzki um die Sterbesakramente

bittet. Der Lagerkommandant spricht dann die überlieferten Worte:

„Christus will er? Eine Spritze bekommt er!“ Mit dem gemeinsamen Chorgesang

aller Akteure „Deine Hoffnung in finsteren Tagen“, flackernden roten Teelichtern

und sehr viel Beifall endete dieser wichtige Ausflug in die deutsche Geschichte.

Gut, dass es Menschen wie Alois Andritzki gab. Gut, dass es solche Jugendlichen

gibt. Gut auch, dass es Menschen wie den Kirchenmusiker Michael

Formella und den Regisseur Adam Ryszard Prokop gibt, die junge Leute für diese

Geschichte, das Theaterspielen und den Gesang begeistern können.

(Märkische Allgemeine, 3.9.2012)

Maximilian Tauscher wurde 75

Maximilian Tauscher, Vorsitzender des Kirchenvorstands unserer Pfarrei, Kantor

und aktives Bindeglied in die Lokalpolitik, vollendete am 31. August sein 75. Lebensjahr.

Auf einem kleinen Empfang wurde ihm am Sonntag nach der Heiligen

Messe von Pfarrer Michael Theuerl, Christiane Heinen für den Pfarrgemeinderat und

zahlreichen Gratulanten für sein Lebenswerk gedankt. „Sie stehen inmitten unserer

Pfarrei, die Ihnen viel verdankt: in den verschiedenen Ämtern, als stimmgewaltiger

Kantor, als Fotograf und Dokumentar unseres Gemeindelebens. Als Sie von der Gemeindeversammlung

Kleinmachnows mit einem Eintrag in das Goldene Buch der

Stadt geehrt wurden, erwähnten Bürgermeister und Landrat auch Ihr Engagement

in der Kirche und in der Märkischen Allgemeinen konnte man am nächsten Tag

nachlesen: ‚Seit vielen Jahren hat er den Vorsitz der Gemeinde Ss. Eucharistia.’

Nun würden Sie selbst wohl im Leben nicht auf die Idee kommen, dem tatsächlichen

‚Vorsitzenden’ dieser Gemeinde den Rang streitig zu machen, aber wenn man

Ihr Wirken von außen betrachtet, kann man wohl schon mal auf solche Ideen kommen…

Dabei wirken Sie meistens eher im Hintergrund und man sieht – und hört! -

seltener Sie persönlich als vielmehr die Resultate ihrer Arbeit“, so Frau Heinen.

- 5 -


+ + + + Wallfahrten 2013 + + + +

I. Nach Fatima, Portugal

1. Tag – Sa., 11.05. - Anreise

Flug von Berlin am Morgen via Frankfurt nach Lissabon, von wo aus wir in den

kleinen und doch weltberühmten Ort mit dem arabischen Namen „Fátima“ fahren.

Wir beziehen unser zentral gelegenes Hotel in der Nähe des heiligen Bezirkes und

nach dem Zimmerbezug feiern wir einen Eröffnungsgottesdienst (voraussichtlich in

der Hauskapelle). Nach dem Abendessen führt unser erster Weg zur

Erscheinungskapelle, dem Herzstück des Wallfahrtsortes mit der Statue „Unserer

Lieben Frau“. Besonders im Kerzenlicht der abendlichen Lichterprozession übt das

Marienheiligtum eine ganz besondere Anziehungskraft aus. (3 Nächte)

2. Tag – So., 12.05. - Aljustrel, Dorf der Seherkinder

Nach einer frühen Messe in der Erscheinungskapelle erkunden wir ausführlich den

heiligen Bezirk von Fátima. Die imposante Kirche der Hl. Dreifaltigkeit lässt den

Ort in neuem Licht erstrahlen. In der Mittagszeit kehren wir zum Mittagessen und

für eine Pause in unser Hotel zurück. Der idyllisch gelegene „Ungarische Kreuzweg“,

dem wir am Nachmittag nach einer kurzen Busfahrt durch ein Wäldchen bis

zur Stephanskapelle folgen, führt uns bis nach Aljustrel, dem Geburtsort der

Seherkinder, und der Bus bringt uns wieder zurück zur Unterkunft. Am Abend

können wir gegen beim Rosenkranz und der anschließenden Lichterprozession den

Beginn der großen Wallfahrtsfeierlichkeiten mit tausenden von Pilgern aus ganz

Europa erleben…

3. Tag – Mo., 13.05. - Wallfahrtsfeierlichkeiten

Wir werden am Vormittag am Rosenkranz in der Erscheinungskapelle teilnehmen

können. Pilger aus aller Welt vereinen sich im Gebet bei den

Wallfahrtsfeierlichkeiten auf der Esplanade vor der Basilika und verleihen dem

Ort eine unnachahmliche Atmosphäre. Nach dem Mittagessen, das wir wieder in

unserem Hotel einnehmen, kann jeder für sich die heiligen Stätten aufsuchen. Bei

der abendlichen Lichterprozession werden wir Abschied von Fátima nehmen.

4. Tag – Di., 14.05.: Rückreise

Nach der Morgenmesse in der Hauskapelle können wir bei einem kleinen Film

über die Geschichte Fatima und die Seherkinder etwas tiefer in die Geheimnisse

von Fátima eintauchen, und das Erlebte reflektieren. Am späten Vormittag fahren

wir zum Flughafen zu unserem Rückflug via München nach Berlin.

II. Nach Erfurt, Thüringen

03.10.2013: Anreise mit 2-stündiger Stadtführung Erfurt

04.10.2013: Wartburg, Eisenach und Gotha

05.10.2013: Eichsfeld und Umgebung

06.10.2013: Abreise mit 2-stündiger Stadtführung Weimar

Bitte bis Ende September 2012 im Pfarrbüro anmelden !

- 6 -


Glaube kompakt: "Kirche im Kleinen"

Pünktlich zum „Jahr des Glaubens“ sind die beliebten Hefte im Miniformat unter

dem Motto „Kirche im Kleinen“ wieder verfügbar. Das Bonifatiuswerk der deutschen

Katholiken bietet neun Ausgaben dieser Reihe in einem praktischen Aufsteller

kostenfrei allen Kirchengemeinden in Deutschland an. Die ansprechend gestalteten

Heftchen beschreiben in einer zeitgemäßen Sprache unter anderem das Beten,

den Kirchenraum, das Glaubensbekenntnis oder den Ablauf der Messfeier. Sie

erfreuten sich bislang großer Beliebtheit in den Pfarreien. Nun wurden die bisher

erschienenen Themenhefte überarbeitet und um weitere Ausgaben ergänzt. In einem

praktischen Aufsteller erreichen sie regelmäßige Kirchgänger wie auch Menschen

auf der Suche. „Viele Glaubensinhalte gehen uns in der jetzigen gesellschaftlichen

Situation verloren oder sind uns schon verloren gegangen. Vielen sind

unsere Kirchenräume fremd geworden, die Bedeutung von Ostern ist großen Teilen

der Bevölkerung nicht mehr präsent“, erklärt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes,

Monsignore Georg Austen, zum Start der großangelegten Initiative. Konzentriert

auf 24 Seiten informieren die Hefte Kirchenbesucher über die elementaren

Grundlagen und Kurzformeln des katholischen Glaubens. Die Themenhefte tragen

die Titel „Was Christen glauben – das Glaubensbekenntnis“, „Unsere Gebete –

Gespräche mit Gott“, „Feste des Kirchenjahres“, „Christliche Rituale“, „So feiern

wir gemeinsam die heilige Messe“, „Erstkommunion“, „Firmung“, „Tod und Auferstehung“

sowie „Raum für den Glauben – Entdeckungen im Kirchenraum“. Die Hefte

liegen ab Oktober in einem eigenen Aufsteller in St. Thomas Morus, Kleinmachnow,

aus.

________________________________________________________________________

- 7 -


Autorenlesung

Am Donnerstag, den 25. Oktober um 19.30 Uhr,

liest der Kleinmachnower Autor

Prof. Dr. Alfred Wolf (Jhrg. 1931)

in der

Katholischen Öffentlichen Bücherei St. Thomas Morus in

14532 Kleinmachnow, Hohe Kiefer 113,

aus seinem Buch

"Im Schlagschatten der Machtpolitik“

Der Eintritt ist frei.

„Der Blick auf meine Heimat, unsere Familien,

meine Kindheit und auch auf den politischen

Hintergrund ist gefärbt durch den Filter meines

langen Lebens und meines jetzigen Denkens.

Nur diese Sicht kann ich darstellen.

Meine Kindheit fiel in eine schrecklich

gewaltsame Zeit. Dass ich sie trotzdem als

erlebnisreich, sogar schön und harmonisch in

Erinnerung habe, ist fast verwunderlich.“

-8-


„Entweltlichung“ meint: Frei werden für

das Eigentliche des Christentums

Am letzten Tag seines Deutschlandbesuches, bei seiner Rede in Freiburg (25. September

2011) hat Papst Benedikt auf die Gefahr der „Verweltlichung“ der Kirche

hingewiesen, auf die „Tendenz, dass die Kirche zufrieden wird mit sich selbst, sich

in dieser Welt einrichtet, selbstgenügsam ist und sich den Maßstäben der Welt angleicht“.

Der Versuch, den „christlichen Werten“ im Kanon der säkularen Gesellschaft

Raum zu geben, scheitert meist schon daran, dass vieles in der Kirche schon

soweit säkularisiert ist, dass es profillos und kaum zu unterscheiden ist. Dann hat

die Kirche in die säkulare Gesellschaft nichts mehr einzubringen. „Wenn das Salz

schal wird, taugt es zu nichts mehr“, hat Jesus gesagt (Mt 5,13). Das vieldiskutierte

Wort Papst Benedikts von der „Entweltlichung“ ist das Gegenstück zur „Verweltlichung“

der Kirche.

Wie bei vielen anderen Gelegenheiten ermutigt Papst Benedikt die Christen heute,

zur säkularen Gesellschaft ein positives Verhältnis zu gewinnen, nicht im Sinne der

Anpassung. Vielmehr sollen die Christen in aller Freiheit in einer pluralistischen

Gesellschaft das Eigene einbringen. Gerade in Staaten, die ein stark kooperatives

Verhältnis zu den Kirchen haben – wie Deutschland oder Österreich – ist die Versuchung

groß, mehr auf die eigene kirchliche Institution und Organisation zu schauen,

als auf die ursprüngliche Berufung des Christen in der Welt. Gerade in einer säkularen

Gesellschaft ist ein „verweltlichtes“ Christentum uninteressant, denn „weltlich“

sein, das können die Säkularen meist besser als die Kirchlichen. Papst Benedikts

Aufruf zu einer „Entweltlichung“ der Kirche zielt, so sehe ich es, genau auf

diese Situation eines „verweltlichten“ kirchlichen Lebens. Paradoxerweise ist

eine „entweltlichte“ Kirche besser geeignet, weltoffen zu sein, wie es das Konzil

wollte: „Sie öffnet sich der Welt, nicht um die Menschen für eine Institution mit

eigenen Machtansprüchen zu gewinnen, sondern um sie zu sich selber zu führen“,

indem sie sie zu Gott führt. Mich beeindruckt immer wieder, wie sehr Papst Benedikt

die Kirche dazu auffordert, zur säkularen Gesellschaft, zum „secular age“

(Charles Taylor) ein positives Verhältnis zu gewinnen. In Freiburg sagte er, durchaus

überraschend: „Die Geschichte kommt der Kirche in gewisser Weise durch die

verschiedenen Epochen der Säkularisierung zur Hilfe, die zu ihrer Läuterung und

inneren Reform wesentlich beigetragen haben“.

Diese „Entweltlichung“ meint sicher nicht den Rückzug aus allen institutionellen,

rechtlichen, gesellschaftlichen Vernetzungen der Kirche mit der zivilen Gesellschaft

und dem Staat, wohl aber ein Freierwerden für das Eigentliche des Christentums,

das Evangelium und seine Bezeugung. So kann der kontinuierliche Rückgang

an Einfluss- und Bestimmungsmöglichkeit der Kirche auf die Gesellschaft, die Gesetzgebung,

den Staat, durchaus nicht nur als Verlust gesehen werden. Papst Benedikt

zeigt den müden und resignierten Christen unermüdlich, dass sie nicht zu verzagen

brauchen, wenn sie auf die argumentative Kraft von Vernunft und Glauben

und auf die Leuchtkraft der gelebten Christusnachfolge setzen. Gerade in der

säkularen Gesellschaft hat der Gläubige die Freiheit, seine Überzeugung ins Spiel

zu bringen.

Christoph Kardinal Schönborn, Wien,

in seiner Ansprache auf dem diesjährigen „Michaelsempfang“ des Erzbistums

- 9 –


Gottesdienste

Sonntag

9 Uhr Teltow

11 Uhr Kleinmachnow

Montag

8.30 Uhr Teltow

Dienstag

8.45 Uhr Teltow

Mittwoch

8.30 Uhr Kleinmachnow

Donnerstag

18.30 Uhr Kleinmachnow

(ab 18 Uhr Rosenkranzgebet)

Freitag

18.30 Uhr Teltow

(ab 18 Uhr Rosenkranzgebet)

Samstag

18.00 Uhr Kleinmachnow

(Vorabendmesse)

******************************************************************************************************

Besondere Gottesdienste

30. September

Erntedankfest

9 Uhr Hochamt Teltow

11 Uhr Hochamt Kleinmachnow

- nach der Hl. Messe in Teltow Frühschoppen

auf dem Pfarrgrundstück

7. Oktober

Tag des Ewigen Gebets

9 Uhr Hochamt Teltow

anschl. Gebetsstunden

11 Uhr Kleinmachnow

17 Uhr Schlussandacht in Teltow

1. November

Allerheiligen

8.30 Uhr Hochamt Teltow

18.30 Uhr Hochamt Kleinmachnow

- 10 -

2. November

Allerseelen

8.30 Uhr Kleinmachnow

18.30 Uhr Teltow

Mittwoch, 21. November

Buß- und Bettag

19 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

in Teltow; anschl.

Begegnung und Imbiss

im Pfarrsaal

Rosenkranzandachten

im Oktober

Jeden Sonntag im Oktober, in Teltow

jeweils um 17 Uhr, in Kleinmachnow

ebenfalls um 17 Uhr (außer 7.10.:

17.00 Uhr Abschlussandacht Ewiges

Gebet in Teltow)


Hl. Messen im Augustinum

Ausnahmsweise Montag, 24. September, 02. und 16. Oktober, 06. und 20. November

2012 jeweils um 18.15 Uhr.

Seniorenmessen

In Teltow jeden Dienstag 8.45 Uhr mit anschl. Kaffeetrinken und Kirchenreinigung.

In Kleinmachnow: Mittwoch, 10. Oktober, 14. November, 05. Dezember jeweils

8.30 Uhr Hl. Messe mit anschl. Beisammensein und Vortrag.

Beichtgelegenheiten

Sonntag, 8.30 – 9 Uhr Teltow

Samstag, 17.30 – 18 Uhr Kleinmachnow

Gräbersegnungen

Samstag, 27. Oktober: 14.00 Uhr Großbeeren

Sonntag, 28. Oktober: 14.00 Uhr Ruhlsdorf

15.30 Uhr Teltow

Samstag, 3. November: 14.00 Uhr Friedhof Stahnsdorf, Sputendorfer Str.

15.00 Uhr Stahnsdorf, Südwestfriedhof

Sonntag, 4. November: 15.00 Uhr Kleinmachnow, Waldfriedhof

Unseren Glauben mit Kindern feiern

Heilige Messe mit Kinderkatechese

Da die jeweils ersten Sonntage im Monat in der zweiten Jahreshälfte immer auch anderweitig

belegt sind, feiern wir die Heiligen Messen mit besonderer Kinderkatechese

bis auf weiteres jeweils am 3. Sonntag eines jeden Monats, d.h. am 16. Sept., 21.

Okt., 18. Nov. und 16. Dez. immer um 11 Uhr in St. Thomas Morus, Kleinmachnow.

- 11 –


Ein Talent bleibt selten allein

Ministranten-Wallfahrt 2012

Am 1. September war wieder Ministrantenwallfahrt, diesmal ging es ins Christian-

Schreiber-Haus nach Alt-Buchhorst. In diesem Jahr lautete das Motto „Ein Talent

bleibt selten allein“. Vierzehn Minis unserer Gemeinde waren dabei.

Los ging es morgens um 8:30 Uhr mit S-Bahn und Bahn, von Teltow über Berlin-

Friedrichstraße zum Bahnhof Fangschleuse. Von dort nun zu Fuß, zum Christian-

Schreiber Haus. Auf dem Weg gab es zwei geistliche Stationen.

Angekommen in „AB“ feierten wir die heilige Messe zusammen mit Weihbischof Dr.

Matthias Heinrich und über vierhundert Ministranten aus dem gesamten Erzbistum.

Weihbischof Heinrich rief die Minis auf, mit Gottes Hilfe das Beste aus ihren Talenten

zu machen.

Nach der Messe ging es weiter mit Spiel, Spaß und Freude. Vor der Abschlussandacht

zeigte noch ein Künstler seine Zauberstücke.

Für einige der Kleinmachnower und Teltower Ministranten folgte dann noch der

Dienst bei der Kolpingmesse am Abend in unserer Pfarrkirche in Teltow und der

Besuch des Theaterstücks „Wende Andritzki“.

Ronny Bereczki


Die Heimkehr der Glocken begleitet

Fahrt des Kirchenchores nach Debno/Neudamm

Mit unserer diesjährigen Chorfahrt haben wir uns der Gemeinde Teltow angeschlossen,

um gemeinsam die feierliche Rückgabe der Kirchen- bzw. Rathausglocke an die

Stadt Debno in Polen zu begehen. Die Bronzeglocken waren einst als sogenanntes

kriegswichtiges Material eingezogen worden. Anders als viele andere Glocken wurden

sie nicht für die Waffenproduktion eingeschmolzen, weil ihr Material nicht

brauchbar erschien. So überstanden beide den Krieg auf einem Lagerplatz in Oranienburg

und befanden sich seit 1948 in Teltow. Auf ihre Herkunft stieß dann im Jahre

2009 der Teltower Kirchwart Michael Wilcke und schlug vor, sie ihrer Heimatstadt

zurückzugeben.

In aller Herrgottsfrühe

fuhren wir am

2. Juni ab, dennoch

war die Stimmung

im Bus ausgelassen

fröhlich. Nach

Frankfurt/Oder ging

es über die Grenze

- auf die erste „Sehenswürdigkeit“,

den sog. "Polen-

Markt" in Slubice,

hat uns der Busfahrer

gleich aufmerksam

gemacht. Auf

halbem Wege nach

Debno passierten

wir Kostrzyn, das

ehemalige Küstrin.

Die Quizfrage, durch

welche Hinrichtung

diese Stadt traurige

Berühmheit erlangte, konnte im Bus von allen souverän beantwortet werden (Hans

Hermann von Katte, angeklagt der Fahnenflucht mit seinem Armee- und Jugendfreund

Friedrich II.).

In Debno angekommen empfing uns der Kantor der Andreaskirche in Teltow, Herr

Metzner, mit seinen Sängerinnen und Sängern. Herr Metzner übernahm freundlicherweise

an diesem Tag die Leitung des Chores, so dass unsere neue Chorleiterin,

Frau Birgit Henniger, unseren Gesang mit ihrer wunderbaren Stimme bereichern

konnte. Unsere mitgereisten Freunde und Familienmitglieder wurden in der schönen

St. Peter- und Paulkirche (erbaut 1855 vom Architekten Flaminius) gleich mit


ihrer Aufgabe, den Part des deutschsprachigen Gemeindechores zu übernehmen,

vertraut gemacht.

Zur Feier waren zahlreiche kirchliche und staatliche Würdenträger polnischer und

deutscher Seite nach Debno gereist. Aus Teltow kamen darüber hinaus viele Vertreter

der Ev. Kirchgemeinde, um der feierlichen Zeremonie und dem damit verbundenen

ökumenischen Gottesdienst beizuwohnen. Im Anschluss enthüllten Debnos

Bürgermeister Piotr Downar und Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt direkt vor

der Kirche eine Gedenktafel, die dem Betrachter zukünftig die historischen Hintergründe

der geschichtsträchtigen Glocken nahebringen soll.

Die eine der beiden Glocken, gegossen in der Werkstatt des Lorenzo Köckeritza in

Stettin im Jahre 1669, wurde bereits im März 2012 auf dem Kirchturm der Kirche

St. Peter und Paul an ihrem alten Standort aufgehängt. Die Rathausglocke aus

Bronze, gegossen in der Werkstatt von Johann Christoph Fischer in Chojna im Jahre

1794, kann im Eingangsbereich des Rathauses bewundert werden.

Im Anschluß an die Feierlichkeiten in und vor der Kirche wurden wir im Gemeindehauses

der polnischen Gemeinde mit einem reichhaltigen Büffet, das keine Wünsche

offenließ, verwöhnt. Derart gestärkt begaben sich alle Anwesenden zum Gelände

des Deutschen Friedhofes, wo ehemalige Neudammer einen Kranz niederlegten,

was von uns Sängerinnen und Sängern musikalisch eingerahmt wurde.

Nach diesem letzten offiziellen Programmpunkt machten wir uns so langsam auf

den Rückweg. Der Stellvertretende Bürgermeister von Debno hatte unserem

Wunsch entsprechend noch ein Kaffeetrinken für uns organisiert, nach seinen Angaben

"draußen". Ohne den reizenden Herrn vom Ordnungsamt, der abgestellt wurde,

uns dorthin zu führen, hätten wir dieses "draußen" wahrscheinlich nie gefunden.

Der Bus sowie der Busfahrer wurden auf eine harte Probe gestellt. Wir fuhren

durch Dörfer, in denen die Hühner noch rechts und links der Straße friedlich Samen

picken. Die Fahrt zu einem Hotel mit Restaurant und vielen Ferienbungalows war

außerordentlich idyllisch und wir konnten unseren Ausflug mit dem einen oder anderen

Getränk geniesserisch ausklingen lassen. Nachdem es dem Busfahrer tatsächlich

gelungen war in der dichten baumbestandenen Vegetation zu wenden (bei der

Aktion war es so still im Bus wie nie zuvor), konnten wir glückselig nach Teltow zurückfahren.

Insgesamt war es ein wunderschöner Tag und wir sind uns alle wieder ein Stückchen

näher gekommen.

Andrea Gottselig

- 14 -


Ein grosses Fest für alle

Gemeindefest am 10.06.2012 in Teltow

Am 10.06.2012 feierten wir in Teltow auf dem Gelände der „Ss Eucharistia“ unser

Gemeindefest. Mit großer Einsatzbereitschaft haben die Familien dieses Fest vorbereitet.

Bei gutem Essen, Trinken, Sport und Spiel haben wir eine gute Mischung gefunden,

dass unsere Gäste sich sehr wohl fühlten.

Natürlich gab es auch dieses Jahr einige Gäste, denen wir es nicht immer recht machen

konnten. Wir bitten dieses uns nachzusehen und würden uns freuen, wenn sie

uns für das nächste Fest mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zum Abschluss des Gemeindefestes führte der Familienkreis Preuß das „Singspiel

vom kleinen Propheten“ auf. Die Kirche platzte aus allen Nähten, es war ein sehr

schöner Ausklang des Gemeindefestes. Auf diesem Wege noch mal ein ganz großes

Danke für diese Aufführung.

Bis zum nächsten mal Familie Papke

- 15 –


Kirche, Landgut und Kutschfahrt

Kolpingausflug nach Neuruppin und Gut Hesterberg

Am Sonntag, 03. Juni 2012 machte die Kolpingfamilie einen gemeindeoffenen Ausflug

nach Neuruppin. Bei schönem Wetter (es war weder zu warm noch zu kalt) ging

es pünktlich los. Nach gut einer Stunde kam die gutgelaunte Reisegesellschaft in

Neuruppin an. Nach kurzem Fußweg erreichten wir unsere erste Station die dortige

katholische Kirche Herz Jesu. Diese war an diesem Sonntag auch Ziel eines Chores

aus Berlin-Köpenick, der den Gottesdienst feierlich gestaltete, in dem auch ein

kleines Mädchen durch die Taufe in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen

wurde.

Nach dem Gottesdienst brachte uns der Bus in den Ortsteil Lichtenberg, wo wir das

Gut Hesterberg im Besuchsprogramm hatten. Dort erwartete uns die Seniorchefin,

Frau Brigitte Hesterberg, die uns über das Gut führte. In dieser sehr kurzweiligen

Führung bekamen wir einen kleinen Einblick, wie sie das Gut Hesterberg, ein Familienbetrieb

im Jahr 2000 eröffneten und seit dieser Zeit ständig ausbauten. Das

Unternehmen steht auf mehreren Säulen. Zum Gut gehört neben Viehzucht und

Landwirtschaft ein eigener Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb und ein Hofladen.

Seit einiger Zeit betreiben sie einige Verkaufsfilialen in Berlin und beliefern auch

vereinzelt Einkaufsmärkte in unserer Region.

Im Anschluss an die Hofführung ging es zum Spanferkelessen. Es war einfach lecker

und alle wurden satt. Obwohl wir nach dem Essen besser einen ausgiebigen Spaziergang

hätten machen sollen, setzen wir uns auf eine Kutsche zur Kremserfahrt.

Dabei erzählte uns der Landwirtschaftsmeister Herr Zielke einiges über artgerechte

Tierhaltung und saubere Landwirtschaft.

Den Nachmittag rundete eine schöne Tasse Kaffee mit selbstgebackenem Kuchen

ab. Gestärkt begaben wir uns auf den Heimweg und kamen frohgelaunt nach einem

schönen Tag wieder zu Hause an.

Wolfgang Schwelle

-


Aus dem liturgisch-sakramentalen Leben

Taufen: Celina Aurelia Zähr, Teltow

Elin Elke Enikö Sonnen, Teltow

Lara Niederhofer, KLM

Luisa Kirscht, Teltow

Max Gustavus, Teltow

Titus Risal Pohl, KLM

Felix Meisel, Teltow

Ronny Cujass, Teltow

Philipp Sawicz, KLM

Vincent Julien Dmochowski, KLM

Verstorben: Herr Joachim Lucka

Frau Elisabeth Ackermann, Teltow

Herr Günther Bartel, Stdf.

Frau Anna Strangalies, KLM

Frau Elisabeth Czarnecki, Teltow

Silberhochzeit: Christina und Stephan Helm, Stdf.

Die neue Jugendgruppe

ist gestartet!

Die neue Jugendgruppe unserer Pfarrgemeinde startete am 7. September.

Jeder ab der siebten Klasse ist natürlich weiterhin gerne willkommen. Das

nächste Mal treffen wir uns am 28. September, wie immer um 19h, danach am

19.10., 02.11., 16.11., 30.11. und 14.12.! Bei Fragen stehen wir, Jakob Heinen

und Andreas Mann, immer gerne bereit.

Wir freuen uns sehr, dass die Sache so gut anlief, und hoffen, dass es vielleicht

beim nächsten Mal noch ein paar neue Gesichter gibt!

Jakob Heinen, Andreas Mann

(jheinen95@aol.com oder anditaker@me.de

- 17 -


Aus unseren Gruppen und Verbänden

Chöre

Der Kirchenchor in Teltow trifft sich

immer dienstags 19.15 bis 20.45 Uhr

im Pfarrsaal in Teltow zur gemeinsamen

Probe. Interessierte Sängerinnen

und Sänger sind herzlich eingeladen!

Bei Rückfragen: Tel. 0163-164 94 22

oder per Mail cantoare@yahoo.de,

Chorleiterin Birgit Henniger.

* * *

Der St.Thomas-Morus-Chor trifft sich

unter der Leitung der Musikpädagogin

Frau Katja Moritz immer montags ab

19.30 Uhr im Pfarrsaal Kleinmachnow.

Interessierte Sängerinnen und Sänger

sind herzlich eingeladen. Kontakt:

033203/22182, Maximilian Tauscher.

In Kleinmachnow trifft sich der Chor

Klangfischer mittwochs von 20 bis 22

Uhr zu den Proben. Jeder, der mitsingen

möchte, egal ob geübter oder ungeübter

Chorsänger, ist herzlich eingeladen.

Kontakt: Holger Philipp, Tel.

033203 / 84575

* * *

Kolping

Am 7. Oktober um 16 Uhr trifft sich

die Kolpingsfamilie Teltow zur Anbetungsstunde

im Ewigen Gebet.

Am 8. Oktober um 19.15 ist Versammlung,

Pfr. Theuerl hält einen Vortrag.

Am 21. Oktober um 17 Uhr gestaltet

die Kolpingsfamilie die Rosenkranzandacht.

Am 27. Oktober um 18 Uhr nimmt die

Kolpingsfamilie in St. Alfons am Gottesdienst

zum Weltgebetstag teil.

Am 12. November um 19.15h ist Versammlung

– Herr Lipowski wird über

Kaiser Heinrich II. informieren.

Am 10. Dezember ist um 19.15h Adventsfeier.

Bibelkreis

Der Bibelkreis der Gemeinde trifft

sich:

Dienstag, 2. Oktober, 19.30 Uhr

Teltow – Textstelle: Mk 10, 2-16;

Dienstag, 6. November, 19.30 Uhr

Kleinmachnow – Text: Mk 12, 38-44;

Dienstag, 4. Dezember, 19.30 Uhr

Teltow – Textstelle: Lk 3, 1-6.

Ministranten

Ministrantenausbildung und alle anderen

Gruppenstunden bitte dem Ministrantenplan

entnehmen oder bei Conny

Weckert im Pfarrbüro – 033203/23107

oder 0176/24433893 erfragen.

Die Ministranten in Teltow treffen

sich immer am ersten Sonnabend im

Monat um 10 Uhr in der Sakristei. Ansprechpartner:

Ronny Bereczki (Tel.

0151 51275247). Neue Ministranten

sind stets willkommen!

- 18 -


Anschriften

Pfarrkirche Ss. Eucharistia

Ruhlsdorfer Str. 28

14513 Teltow

Telefon 03328/41467

Telefax 03328/353312

Bürozeiten:

Montag 8.30 – 14.00 Uhr

Mittwoch 13.30 – 18.30 Uhr

Kirche St. Thomas Morus

Hohe Kiefer 113

14532 Kleinmachnow

Telefon 033203/23107

Telefax 033203/80873

eMail: ThomasMorusKLM@aol.com

Bürozeiten:

Dienstag 8.30 – 13.30 Uhr

Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr

www.sanctissima-eucharistia.de

Kath. Kindergarten St. Thomas Morus

Adolf-Grimme-Ring 5

14532 Kleinmachnow

Telefon 033203/24842

www.kath-kita-kleinmachnow.de

Bankverbindung

Ss. Eucharistia

Konto Nr. 3522020978

Mittelbrandenburgische Sparkasse

Potsdam

BLZ 160 500 00

Der nächste Pfarrbrief erscheint

am 25. November 2012.

Redaktionsschluss: 12. November

- 19 -

Ansprechpartner

Pfarrer

Michael Theuerl, Teltow

Seelsorgehelferin

Sr. Elisabeth Schirowski

Kirchenmusiker

Hausmeister

Pfarrsekretärin

Irmgard Mann

Birgit Henniger

Daniel Preuß

Cornelia Weckert

Leiterin des Kindergartens

Danuta Kucharska

Leiter der Bücherei

Heinz Weinert

Tel. 033203 70298

weinertheinz@gmx.de

Pfarrgemeinderat

Ronny Bereczki, Vorsitzender

Irmgard Mann, stv. Vorsitzende

Christiane Heinen, stv. Vorsitzende

Impressum

Herausgeber:

Pfarrgemeinderat der Katholischen

Pfarrgemeinde Sanctissima Eucharistia

Redaktion: G. u. Ch. Heinen

(V.i.S.d.P.; Tel. 033203/80802)

eMail: InfoEucharistia@aol.com

Fotos: Heinen (S. 4), Berecki (12),

PNN (13), Papke (15), Schwelle (16)

Druck: Thiel Gruppe, Luckenwalde


W

enn es stimmt, das Christus Gott war, dann ist das umwerfend revolutionär.

Dass ein guter Mensch mit dem Rücken zur Wand stehe müsste, wussten

wir längst vorher; aber dass Gott mit dem Rücken zur Wand stand, muss

alle Rebellen in Ewigkeit mit Stolz erfüllen.

Das Christentum ist die einzige Religion auf Erden, die spürte, dass die Allmacht Gott

unvollständig sein ließ. Einzig das Christentum empfand, dass Gott, um voll und ganz

Gott sein zu können, nicht nur ein König, sondern auch ein Rebell gewesen sein

muss.

Das Christentum ist das einzige Glaubensbekenntnis, das in den Tugendkatalog des

Schöpfers auch den Mut aufgenommen hat. Denn zum einzigen Mut, der wirklich den

Namen Mut verdient, gehört unbedingt, dass die Seele bis an den Punkt des Zerbrechens

kommt – und nicht zerbricht. In dieser entsetzlichen Passionserzählung ist

ausdrücklich davon die Rede, dass der Schöpfer aller Dinge nicht nur die Todesangst

durchgemacht hat, sondern auch den Zweifel…

Er durchschritt auf eine unerklärliche übermenschliche Weise den Abgrund unseres

menschlichen Nicht-mehr-glauben-Könnens.

Gilbert Keith Chesterton

1874 - 1936

www.sanctissima-eucharistia.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine