Pfarrbrief Sommer 2008 - Katholische Pfarrgemeinde Sanctissima ...

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Pfarrbrief Sommer 2008 - Katholische Pfarrgemeinde Sanctissima ...

Pfarrbrief Katholische Gemeinde Ss. Eucharistia

Kleinmachnow –Teltow

Sommer 2008

Eine erholsame,

segensreiche Sommerzeit!


Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Lass nie zu, dass in deinem Leben die Sorge sich so breit macht, dass

Du darüber die Freude über den auferstandenen Christus vergisst. Wir

alle sehnen uns nach Gottes Himmel, doch steht es in unserer Macht,

schon jetzt und hier bei ihm im Himmel zu sein, in jedem Augenblick

sein Glück zu teilen. Doch das bedeutet: zu lieben, wie er liebt; zu helfen,

wie er hilft; zu geben, wie er gibt; zu dienen, wie er dient; zu retten,

wie er rettet – vierundzwanzig Stunden mit ihm zu sein und ihn in

seiner elendsten Verkleidung zu berühren.

(Mutter Teresa von Kalkutta)

Im Gebet verbunden,

Ihr

Michael Theuerl

Pfarrer

- 2 -


Aktuelles

Gemeindefeste

Die beiden Patronate feiern wir auch dieses Jahr mit Gemeindefesten: Am 25. Mai

feiert Sanctissima Eucharistia Teltow ab 15 Uhr ihr Gemeindefest, am 22. Juni ist

es in Kleinmachnow, St. Thomas Morus, ab 15 Uhr so weit.

Neue Ministrantenausbildung beginnt

Die Ausbildung der neuen Ministranten für Teltow und Kleinmachnow beginnt am

Dienstag, 06. Mai 2008, in Kleinmachnow. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt

gegeben. Bitte auf die Vermeldungen achten! Wer Interesse hat, melde sich bitte

im Pfarrbüro bei Conny Weckert (für Kleinmachnow) oder Fabian Völkel und Ronny

Bereczki (für Teltow).

Diakon im Knast

Auf Gerüchte soll man reagieren. Oder? In letzter Zeit konnte man hören, der Diakon

sei im Gefängnis. Das stimmt, allerdings hat er mildernde Umstände bekommen

und ist deshalb nur halbtags im Knast. Nach diesem Einstiegskalauer nun die sachliche

Information: Seit Januar bin ich als Seelsorger in der Jugendstrafanstalt in

Berlin-Plötzensee tätig. Zu meinem Aufgabenbereich gehören auch die Sonntagsgottesdienste

für die Gefangenen, die ich im Wechsel mit einem evangelischen und

einem orthodoxen Geistlichen halte. Nach viereinhalb Jahren als Diakon mit Zivilberuf

bin ich damit wieder mit einer halben Stelle im kirchlichen Dienst angestellt.

Thomas Marin

Inhalt

Geistliches Wort 2

Aktuelles 3

Inhaltsverzeichnis 3

Erstkommunionkinder 4

Emmausgang 5

Beratung in Teltow 6

Kolping besucht Bundestag 7

Singspiel Hl. Elisabeth 8

Kirchenmäuse gesucht 9

Gottesdienstordnung 10

Neue Ministranten in KLM 12

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Taufen, Hochzeiten, Todesfälle 12

Neues aus dem Pfarrgemeinderat 13

Angebote für Kinder in Teltow 13

Familienkreis bei Hertha BSC 14

Buchtipps aus der Gemeinde 15

Neue Bücher in der Bibliothek 15

Kreuzweg der Kinder 16

Gruppen, Termine und Verbände 18

Impressum 19

Über Christen im Urlaub 20


64 Kinder gingen zur

Ersten Heiligen Kommunion

Foto: Tauscher

In diesem Jahr gingen 64 Kinder zur Ersten Heiligen Kommunion, so dass wir wieder

an vier Wochenenden „Weißen Sonntag“ feiern durften – denn zumindest in Kleinmachnow

ist die Kirche zu klein, um alle Kinder mit ihren Angehörigen auf einmal

unterzubringen. Unser Bild zeigt die Heilige Messe am 13. April.

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Auf Spuren der Emmaus-Jünger

Von Teltow nach Spandau

Es ist inzwischen zu einer schönen Tradition der Kolpingsfamilie Ss. Eucharistia geworden,

am Ostermontag einen Emmausgang zu machen. Bei dieser Gelegenheit

konnten wir schon einige Kolpingsfamilien unseres Diözesanverbandes besuchen. In

diesem Jahr uns führte der Weg nach Spandau.

Am dortigen Bahnhof

angekommen,

wurden wir von den

Kolpingsbrüdern

Rudolf Michaelis,

Gerhard Margraf und

Michael Stengert

herzlich begrüßt.

Dann ging es

gemeinsam durch die

Spandauer Altstadt

zur Kirche St. Marien

am Behnitz. Auf dem

Weg dorthin erfuhren

wir durch Kbr. Rudolf

Michaelis einiges

Wissenswertes und

Interessantes über

die Geschichte der

Altstadt und von

Spandau bei Berlin.

In der Kirche selbst erzählte er uns noch etwas zur Geschichte, Nutzung und Sanierung/Restaurierung

dieses Bauwerkes, welches inzwischen wieder als Schmuckstück

in altem Glanz erstrahlt. Im Anschluss hielten wir eine kleine Andacht mit den besonderen

Anliegen der Kolpingsfamilie und beteten gemeinsam um die Heiligsprechung

unseres Gründungsvaters, des seligen Adolph Kolping.

Danach erwarteten uns Mitglieder der Kolpingsfamilie St. Marien im Gemeindesaal

der nicht weit entfernten Pfarrkirche „Maria, Hilfe der Christen“. Dort wurden wir

vom Vorsitzenden, Kbr. Dieter Ehlers, nochmals herzlich begrüßt und kamen beim

gemeinsamen Kaffeetrinken miteinander ins Gespräch. Die Zeit war leider viel zu

kurz und verging wie im Fluge. Wir erlebten eine lebendige Kolpingsfamilie.

Für uns ging ein schöner Nachmittag zu Ende, bei dem uns auch Petrus mit strahlendem

Sonnenschein begleitete, der die winterlichen Temperaturen etwas in den

Schatten stellte. Wir bedanken uns noch einmal sehr herzlich bei den Mitgliedern

der Kolpingsfamilie Spandau für ihre Gastfreundschaft und werden im Gebet mit

ihnen verbunden bleiben.

Fazit: Spandau ist eine Reise wert.

- 5 -

Olaf Jankowski


Näher an den Menschen

Ambulante Hauskrankenpflege der Diakonie-Station im Oberlinhaus

Kranke Menschen in der Häuslichkeit zu versorgen hat eine jahrzehntelange Tradition.

Früher war ein Stadtbild ohne Gemeindeschwester, die auf ihrem Fahrrad bei

Wind und Wetter von früh bis spät durch die Straßen fuhr und für jeden mit seinen

Nöten und Freuden da war und ihre Unterstützung anbot, nicht denkbar. Dieses Bild

hat sich jedoch im Laufe der Zeit verändert. Heute kommt die Schwester immer

noch in die Wohnungen,

doch ist ihr Fortbewegungsmittel

nun ein

Auto. Meistens sind es

kleine schnelle Flitzer.

Sie ist nicht mehr zu

erkennen an ihrer

Haube, sondern an der

Beschriftung der Fahrzeuge.

Auch wenn sich vieles

verändert hat und die

Zeit immer schnelllebiger

wird, gibt es weiterhin

Menschen, die

Hilfebedürftigen durch

ihre Unterstützung die

Möglichkeit geben, selbstbestimmt in der Häuslichkeit zu bleiben. Auch die Diakonie-Station

im Oberlinhaus gGmbH blickt auf eine jahrzehntelange Tradition der

diakonischen Hauskrankenpflege in Potsdam und Babelsberg zurück.

Im Jahr 2006, nachdem sich der Pflegedienst DAHEIM in Stahnsdorf einem anderen

Schwerpunkt der Pflege zugewandt hatte – der 24-Stunden-Pflege von Intensivpatienten

–, wurden wir gefragt, ob wir nicht die Versorgung ihrer anderen Pflegekunden

übernehmen könnten.

Da die Pflegeangebote der Diakonie-Station in den Bereichen Kleinmachnow,

Stahnsdorf, Teltow und der weiteren Umgebung gut angenommen wurden, sind wir

nun mit unserem Büro näher in diesen Bereich gerückt. Es ist uns wichtig, besonders

die Wege für Betroffene, deren Angehörige und Ratsuchende möglichst kurz zu

halten, um unkompliziert persönlichen Kontakt mit uns aufnehmen zu können.

Zu den Leistungen im Rahmen der Krankenpflege nach SGB XI und SGB V bieten wir

Ihnen eine umfassende Beratung zu allen Themen der Pflege an.

Sie erreichen die Station in der Breite Straße 26 in Teltow und telefonisch, 24

Stunden täglich, unter: (0331) 70 73 45

Die Öffnungszeiten sind:

Montag und Freitag von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Dienstag und Donnerstag von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

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Unter den Flügeln der Fetten Henne

Kolpingsfamilie besucht den Deutschen Bundestag

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er etwas erzählen“, so sagt ein Sprichwort.

Mit 22 Personen war die Kolpingsfamilie Teltow unterwegs und besuchte am 1. März

2008 das Reichstagsgebäude des Deutschen Bundestags. Es war ein sehr stürmischer

und regnerischer Tag. Wir trafen uns am S-Bahnhof Teltow und fuhren gemeinsam

zum Brandenburger Tor. Von dort gingen wir die wenigen Meter bis zum Reichstag –

besser gesagt, wir wurden vom Wind geschoben bzw. kämpften gegen ihn an und

die Regenschirme hatten fast keine Chance. Dort angekommen, durften wir als angemeldete

Gruppe gleich hinein und nach Durchgang durch die Sicherheitsschleuse

im Trockenen auf unseren „Besucherdienstführer“ warten.

Herr Wagner begrüßte uns herzlich und begann seine Führung durch das Gebäude

mit einigen geschichtlichen Zahlen und Fakten. Wir waren beeindruckt von der besonderen

Architektur und Schlichtheit dieses Gebäudes. Der historische Ursprung

wird an vielen Stellen deutlich. Die Graffitis der sowjetischen Soldaten zum Beispiel

sind nicht zu übersehen.

Unser Weg führte uns durch die Eingangshalle vorbei am Plenarsaal zur Lobby und

weiter durch das Gebäude zum Andachtsraum und direkt auf die Besuchertribüne

des Plenarsaals, der praktisch durch das ganze Haus geht und von allen Stockwerken,

Lichthöfen und vielen Blickwinkeln einsehbar ist. Der Andachtsraum ist

schlicht und von moderner Kunst geprägt. Er wird von allen im Bundestag vertretenen

Religionsgemeinschaften genutzt. Wir hoffen, dass dieser Ort vielen Abgeordneten

vor wichtigen Entscheidungen ein Ort der Stille, der Besinnung und des Gebetes

ist.

Herr Wagner informierte uns über viele interessante Dinge, so zum Beispiel auch

über die Arbeitsweise des Parlaments. Wir erfuhren, wie die Bestuhlung im Plenarsaal

angeordnet ist und dass sie nach jeder Bundestagswahl angepasst wird, wo

welche Fraktionen ihren Platz haben, warum im Fernsehen bei Bundestagsdebatten

immer so wenig Abgeordnete zu sehen sind und womit sich unsere gewählten Volksvertreter

so alles beschäftigen (müssen).

Der Plenarsaal ist viel größer, als er im Fernsehen wirkt. Der Bundestagsadler –

auch „fette Henne“ genannt – wiegt 2,5 Tonnen und ist 56 m² groß. Man kann sich

dies noch nicht einmal richtig vorstellen, wenn man direkt davor steht.

Nach einer sehr informativen Führung hatten wir noch die Möglichkeit, selbstständig

die Reichstagskuppel zu erklimmen und den Ausblick über Berlin zu genießen.

- 7 -

Olaf Jankowski


Die

Heilige

Elisabeth

im

Singspiel

Kolpings-

Ensemble zu

Gast in

Königs

Wusterhausen

Vergangenes Jahr begingen wir bekanntermaßen das Elisabeth-Jahr. Die Kirchengemeinde

in Königs Wusterhausen trägt den Namen „Heilige Elisabeth“. In der Kirchenzeitung

las die dortige Gemeinde einen Artikel über unser Kirchweihfest, in

dem auch unser Singspiel erwähnt wurde. Von Herrn Georg Dinter erhielten wir die

Anfrage, ob unsererseits Bereitschaft bestünde, das Stück in der Gemeinde in Königs

Wusterhausen noch einmal aufzuführen. Es wäre doch sehr schade, wenn die

Mühe und der Aufwand sich nur für eine einzige Aufführung gelohnt hätten.

Bereitschaft bestand sofort, aber über 20 Ensemble-Mitglieder und dazu die zum

Teil aus der evangelischen Gemeinde kommenden Musiker alle noch einmal für ein

paar Proben und eine weitere Aufführung „unter einen Hut“ zu bekommen, war

schon nicht ganz so einfach. So gelang es erst Anfang 2008, einen für alle Mitspieler

passenden Termin zu finden, und das Singspiel wurde am 24. Februar 2008 ein

zweites Mal aufgeführt.

Am Abend vorher fuhren einige von uns nach Königs Wusterhausen, bereiteten die

Bühne vor und brachten unsere schöne „Wartburg-Kulisse“ an.

Am Sonntag trafen wir uns alle um 8:00 Uhr an unserer Kirche und fuhren gemeinsam

zu unserem Auftritt.

Nach der Heiligen Messe um 10:30 Uhr war es soweit. Mit viel Freude und Engagement

waren alle Beteiligten wieder in ihre „Rollen“ geschlüpft und „erzählten“ der

Gemeinde aus dem Leben der Heiligen Elisabeth. Unsere Aufführung wurde mit

großer Begeisterung verfolgt und mit viel Applaus sowie einer großzügigen Aufwandsentschädigung

belohnt. Es hat uns allen wieder richtig Spaß gemacht.

Herr Dinter bedankte sich bei uns – auch für die neuen Impulse aus dem Leben der

Heilligen Elisabeth, die wir der Gemeinde mit unserem Auftritt gegeben haben.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen ließen wir diesen schönen Tag ausklingen.

Olaf Jankowski

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Die Kirchenmäuse in Teltow

suchen

dringend

Nachwuchs

Alle Kinder von 0 bis 6 Jahren sind herzlich eingeladen, an jedem 3.

Sonntag im Monat um 9.00 Uhr im Gemeindesaal in Teltow einen

Kinder-Wortgottesdienst mitzufeiern. Wir singen und beten, hören

Geschichten von Jesus, malen, basteln oder spielen zu einem

biblischen Thema. Anschließend ziehen wir mit den Kindern zur

Eucharistiefeier in die Kirche ein. Dieser Wortgottesdienst macht

Spaß, aber auch nur dann, wenn genügend Kinder mitmachen. Also

nur keine Scheu.

In Vertretung für den Kirchenmäuse-Helfer-Kreis

Astrid Bauman

Der größte moderne Irrtum besteht nicht in der These vom

toten Gotte, sondern im Glauben, daß der Teufel tot sei.

Nicolas Gomez Dávila

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Gottesdienste

Sonntag

9 Uhr Teltow

10.30 Uhr Kleinmachnow

Montag

8.30 Uhr Teltow

Dienstag

8.45 Uhr Teltow

Mittwoch

8.30 Uhr Kleinmachnow

Donnerstag

18.30 Uhr Kleinmachnow

(ab 18 Uhr Rosenkranzgebet)

Freitag

18.30 Uhr Teltow

(ab 18 Uhr Rosenkranzgebet)

Samstag

18.00 Uhr Kleinmachnow

(Vorabendmesse)

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Besondere Gottesdienste

11. und 12. Mai

Pfingsten

9 Uhr Teltow

10.30 Uhr Kleinmachnow

22. Mai

Fronleichnam

9 u. 18.30h Hochamt Teltow

9 u. 18.30h Hochamt Kleinmachnow

25. Mai

Fronleichnamssonntag

9h Hochamt Teltow

10.30h Kleinmachnow

jeweils mit Prozession

ab 15 h Gemeindefest Teltow

22. Juni

Patronatsfest St. Thomas Morus

9h Hochamt Teltow

10.30h Hochamt KLM

ab 15 h Gemeindefest Kleinmachnow

- 10 -

Freitag, 15. August

Hochfest der Aufnahme Mariens in

den Himmel

10 Uhr Hochamt KLM

18.30 Uhr Hochamt Teltow

31. August

Segnung der Schulanfänger

9h Teltow

10.30h KLM

Alle, die es ermöglichen können,

sind am 22. Mai um 18 Uhr zur

zentralen Eucharistiefeier und

Fronleichnamsprozession unserer

Diözese mit unserem Bischof nach

Berlin-Mitte zur

St. Hedwigs-Kathedrale eingeladen


Mai-Andachten

In Teltow: Sonntag, 4. und 18. Mai, jeweils 17 Uhr.

In Kleinmachnow: Donnerstag, 8. und 15. Mai, jeweils 18 Uhr.

Eucharistische Anbetung

In Kleinmachnow von 20.30 bis 21.30 Uhr am 27. Mai, 24. Juni, 29. Juli, 26 August.

Dekanatstag

An Pfingstmontag, 12. Mai, findet der Dekanatstag in Kloster Lehnin statt. Um 10

Uhr Hl. Messe mit unserem Bischof. Alle Gläubigen sind zu diesem Wallfahrtstag

herzlich eingeladen.

Heilige Messen im Augustinum

Dienstag, 6. u. 20. Mai, 17. Juni, 1. u. 15. Juli, 5. u. 19. August, je 18.30h.

Seniorenmessen

In Teltow am Dienstag, den 7. Mai um 8.30 h, anschl. Kaffeetrinken und Vortrag.

Beichtgelegenheiten

Das Sakrament der Buße kann in Kleinmachnow jeden Samstag (17.30 bis 18 Uhr)

und in Teltow jeden Sonntag (8.30 bis 8 Uhr) empfangen werden.

Unseren Glauben mit Kindern feiern

Für Kinder sind regelmäßig Angebote besonders ausgerichtet:

u Kindergottesdienste

Am 1. So. im Monat wird der Gemeindegottesdienst in Kleinmachnow, am 2. So. des

Monats in Teltow mit je eigener Kinderkatechese gehalten.

u “Religiöser Kindertag“ (RKT)

Das ist sozusagen eine ganze „RKW“ an einem einzigen Tag: Basteln, Singen, Spielen

und Beten zusammen mit anderen Kindern im Grundschulalter. Jeden 1. Samstag im

Monat vormittags treffen sich die Kinder von 9.30 bis 12 Uhr in unserer Kirche St.

Thomas Morus in Kleinmachnow. Sie sind die gesamte Zeit betreut.

u "Kirchenmäuse" Teltow

Am 3. Sonntag im Monat bieten die „Kirchenmäuse“ in Teltow einen eigenen Kindergottesdienst

im Pfarrsaal an. Anschließend feiern wir mit den Erwachsenen die Eucharistie

in der Kirche. Mehr Infos bei Frau Rettig, Tel. 03328/300981. Neue Helfer sind

herzlich willkommen!

u „Kirchenmäuse“ Kleinmachnow

sind am 3. Sonntag jeden Monats unterwegs. Dann findet ein Kinderwortgottesdienst

im Pfarrsaal mit anschließender Mitfeier der Eucharistie in der Kirche statt. Ankunft

10:15 Uhr, Beginn 10:30 Uhr. Kindern ab drei Jahren soll der Inhalt des Wortgottesdienstes

kindgerecht vermittelt werden. Infos bei Eva Richter, Tel. 033203/82601.

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Neue Ministranten für Kleinmachnow

Am 17. Februar 2008 wurden in St. Thomas Morus acht neue Ministrantinnen und

Ministranten in ihren Dienst eingeführt: Lukas Marin, Sebastian Mitsch, Benedict

Baus, Susanne Reinfeld, Rebekka Gaschler, Paul Tegethoff, Markus Kamm und Kjell

Wohlenberg. Wir wünschen ihnen Freude an der besonderen Nähe zu Gott im Dienst

am Altar.

Aus dem liturgisch-sakramentalen Leben

Taufen:

Maximilian Jakobs, KLM

Caroline Maria Sauer, KLM

Conrad Philipp Püschel, Teltow

Luise-Charlotte Schönherr, Teltow

Verstorben:

Herr Michael Schmidtke, KLM

Frau Margarete Kettner, Teltow

Frau Antonia Nack, Stdf.

Frau Lieselotte Bischoff, Teltow

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-- Pfarrgemeinderat aktuell --

In der Aprilsitzung war neben den üblichen Planungen für die anstehenden Veranstaltungen

unserer Gemeinde (u.a. Gemeindefest Teltow am 25. Mai und Gemeindefest

Kleinmachnow am 22. Juni) die Kinder und Jugendarbeit das Hauptthema. Der

PGR konnte feststellen, dass wir ein reichhaltiges Angebot für Kinder haben, so gibt

es unter anderem in beiden Gemeindeteilen Kindergottesdienste und Kinderkatechesen,

den monatlichen Religiösen Kindertag in Kleinmachnow, die jährliche Religiöse

Kinderwoche und weitere Angebote. Wir haben zwei aktive Ministrantengruppen und

auch in Teltow geht die Ausbildung neuer �Minis� in eine neue Runde. Es gibt in beiden

Gemeindeteilen je eine kleine Jugendgruppe.

Obwohl wir sicher besser aufgestellt sind als manch andere Gemeinde im Dekanat,

gibt es dennoch kein Grund auszuruhen. Insbesondere fehlen Angebote, die sich an

Kinder und Jugendliche zwischen dem Alter nach der Erstkommunion bis zur 7./8.

Klasse richten. Dies wirkt sich leider auch merklich negativ auf die Zahl der Jugendlichen

aus, die sich in den älteren Gruppen zusammenfinden. Bei der kommenden

Sitzung des PGR wird dies daher noch einmal Thema sein. Anregungen und Wünsche

nimmt jedes Pfarrgemeinderatsmitglied entgegen.

Die nächste Sitzung des PGR findet am Dienstag, 20. Mai 2008, um 19:30 Uhr im

Pfarrsaal Kleinmachnow statt. Neben dem oben genannten, wollen wir den Blick

dann insbesondere auf die Arbeit mit und für Senioren und die Krankenseelsorge

richten. R. Bereczki

Angebote für Kinder

Gemeindefest

Am Sonntag, 25. Mai findet auf dem Pfarrgrundstück Teltow unser Gemeindefest

statt. Angebote sind u.a. ein Basarstand, Kinderprogramm mit Kinderschminken,

Tischtennis und Volleyball. Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt mit Kuchenstand

und abends grillen.

Familienwallfahrt

1. Juni Familienwallfahrt nach Alt-Buchhorst. Beginn: 11.00 Uhr

„Treue in guten und bösen Tagen“

Christian-Schreiber-Haus, Feldweg 10; 15537 Grünheide/OT Alt-Buchhorst

Fahrradtour

Sonntag, 15. Juni Fahrradtour zu Abenteuerspielplatz mit Picknick.

Abfahrt nach Sonntagsmesse ca. 10.00 Uhr.

- 13 –


Olé,

Olé,

Olé !

Am 05. April 2008 traf sich der Familienkreis III mit 59.600 Zuschauern im Berliner

Olympiastadion zum Topspiel Hertha BSC gegen Werder Bremen. Wir saßen im

Langnese-Familienblock. Eis gab es aber nicht umsonst!

Anpfiff war um 15.30 Uhr. Gleich in der 1. Minute nach 39 Sekunden - oh Schreck,

oh Graus - fiel das 1. Tor. Leider für Werder Bremen. Torschütze war Markus Rosenberg.

Die Stimmung war bei uns zunächst im Keller. Aber wir feuerten unsere

Mannschaft an und in der 10. Minute schaffte Stürmer Andre Lima den Ausgleich.

In der Halbzeitpause konnte man ein Wunder bestaunen. Nicht wie sonst vor der

Frauentoilette war eine riesige Schlange, sondern bei den Männern!J In der 2.

Halbzeit konnten die Berliner im Spiel nur teilweise überzeugen. In der 73. Minute

schoss Tim Borowski für Werder Bremen noch das 2. Tor. Werder Bremen war eben

die bessere Mannschaft. Herzlichen Glückwunsch!

Trotz der Niederlage hatten wir einen schönen Nachmittag. Schon allein die Stimmung

im Stadion war toll. Die Fankurve von Werder Bremen war teilweise überzogen

mit Rauch und La-Hola-Wellen. Abends zu Hause schauten wir uns die Bundesligaspiele

in der Sportschau an, u.a. auch das Spiel Hertha BSC : Werder Bremen.

Im Fernsehen waren wir aber nicht zu sehen. Ein schöner Tag ging nun zu Ende!

Sabine Rettig

Das Christentum ist im Vergleich zum Moralismus mehr und eine ganz andere

Sache. Am Anfang steht nicht unser Tun, unser moralisches Können. Christentum

ist vor allem Geschenk: Gott schenkt sich uns – er schenkt nicht etwas,

sondern sich selbst. Und das geschieht nicht nur am Anfang, im Augenblick unserer

Bekehrung. Er bleibt dauerhaft derjenige, der sich schenkt. Immer wieder neu bietet

er uns seine Gaben an. Er ist uns immer voraus. Deswegen ist die zentrale

Handlung des Christseins die Eucharistie: Die Dankbarkeit, beschenkt worden zu

sein, die Freude über das neue Leben, das er uns gibt. Damit bleiben wir nicht passive

Empfänger der göttlichen Güte. Gott beschenkt uns als persönliche und lebendige

Partner.“

Benedikt XVI., Predigt in der Messe vom letzten Abendmahl, 2008

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Buchtipps

für den Sommer

�Was empfiehlst Du denn diesen Sommer für Urlaubslektüre?��� das haben wir aktive

Gemeindemitglieder und Hauptamtliche unserer Gemeinde gefragt � und

herausgekommen sind viele spannende Lesetipps für die erholsamen Tage.

Viel Spaß beim Schmökern!

Lina Lisa Kolbitz u. Laura Murzik: Auf dem Jakobsweg durch Brandenburg

Edition Q

Nicht Santiago de Compostela steht hier im Mittelpunkt, sondern eine gerade rekonstruierte

Pilgerstrecke zwischen Frankfurt/Oder und Berlin. Attraktiv gestaltet

und mit schönen Fotos der märkischen Landschaft ausgestattet lädt das Büchlein zu

Wanderungen oder Radtouren ein. Auch wenn die Autorinnen vom geistlichen Wert

einer Wallfahrt keine Ahnung haben - die Fotos und die Einladung in eine wenig

bekannte, aber ebenso lohnende wie nahe liegende Landschaft machen das Buch

empfehlenswert.

Thomas Marin

Diakon

* * *

Barbara Wood: Herzflimmern

Fischer TB

Für mich einer von Barbara Woods besten Romanen – wirklich spannend und ergreifend.

Die Geschichte dreier Medizinstudentinnen in den 60ger Jahren dreht sich um

echte Freundschaft und die Bewährung junger Frauen in einer damals noch reinen

Männerdomäne. Top empfehlenswert, besonders für den Urlaub!

Danuta Kucharska

Leiterin der Kita St. Thomas Morus

* * *

Manfred Lütz: Gott, eine kleine Geschichte des Größten

Pattloch Verlag

Ein Buch zum Genießen – Manfred Lütz stellt die Frage nach Gott, nach Glaube und

Vernunft sehr ernsthaft und doch auch sehr humorvoll und regt auf spannende Weise

zum eigenen Nachdenken an.

Inge Tauscher

PGR und Ehe- und Familienberaterin

* * *

T. Pratchett, I. Stewart, J. Cohen: Darwin und die Götter der Scheibenwelt

Piper Verlag

Dieses Buch ist eine Mischung aus den mitreißend schwarzhumorigen Geschichten

von Terry Pratchett rund um den Zauberer Rincewind und einer auch für Laien verständlichen

Einführung in die Quantenphysik und Evolution. Dem Autorenteam ist

eine Verbindung von Humor und Bildung gelungen, die ich nur empfehlen kann!

Ronny Bereczki

Vorsitzender des PGR

- 15 -


Josef Seuffert: Thomas Morus, Mosaik eines Mannes

Topos plus Verlagsgemeinschaft

Maximilian Tauscher

Stellvertr. Vorsitzender des Kirchenvorstandes

* * *

Charlotte Link: Der fremde Gast

Goldmann Verlag

Eine junge Witwe will ihrem Leben ein Ende setzen! Da freundet sie sich in Südfrankreich

mit einem Studentenpärchen an. Nach einem Segelunfall überschlagen

sich die Ereignisse. Ein unglaublich spannender Thriller! Ich wünsche allen einen

erholsamen Urlaub mit interessanter Lektüre.

Lena Schulte

Team der Kath. Bücherei St. Thomas Morus

* * *

Sophie Kinsella: Göttin in Gummistiefeln (und alle anderen Bücher der Autorin)

Goldmann Verlag

Der Daily Record schreibt: „Kein Zweifel: Sophie Kinsella schreibt fantastische romantische

Komödien!“ Ich kann dies nur bestätigen. Alle ihre Bücher sind humorvoll

geschrieben und binnen kürzester Zeit hatte ich sie alle ausgelesen.

Sabine Rettig

PGR, Familienkreis III und Organisatorin vieler Kinder- und Jugendaktionen

* * *

Evelyn Sanders: Menschenskinder

Droemer Knaur Verlag

Was zum Schmunzeln: Mit heiterem Ton und spitzer Feder erzählt Evelyn Sanders

Geschichten, die das Leben schrieb. Wer die Sanders-Sippe noch nicht kennt, sollte

sie kennen lernen. Bestes Lesefutter mit Herz, Humor und Verstand!

Olaf Jankowski

Vorsitzender der Kolpingsfamilie

* * *

Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit

Fischer TB

In diesem Buch werden zwölf historische Höhepunkte literarisch „nachgezeichnet“.

Ich empfehle es als Sommerlektüre, weil Stefan Zweig in einer genialen Sprache

Geschichte lebendig macht.

Irmgard Mann

Organistin in St. Thomas Morus

* * *


Volker Klüpfel, Michael Kobr: Milchgeld

Piper Verlag

Ein Mord im beschaulichen Allgäu verdirbt dem liebenswert-kantigen Kommissar

Kluftinger sein gemütliches Kässpatzen-Essen. Bei mehrwöchigem Urlaub drängen

sich zwangsläufig die beiden Folgekrimis „Erntedank“ und „Seegrund“ auf.

Richard Reinfeld

Mitglied des Kirchenvorstands

* * *

Lene Voigt: Säk'sche Glassigger

Rowohlt TB

Wer im Urlaub Muße hat, einerseits einen Beitrag zur Völkerverständigung und zur

Erweiterung der eigenen Fremdsprachenkenntnisse zu leisten, andererseits etwas

für die Auffrischung der deutschen klassischen Literatur zu tun, dem sei das Buch

empfohlen. Voigt versteht es auf eine wunderbare Art, Klassiker wie „De Reiwr“

oder „Hamlädd“ in eine besondere Form des Deutschen zu bringen.

Barbara Marin

Mitglied des PGR, Religionslehrerin, Leitung RKW und RKT

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Ein

Kreuzweg,

gestaltet für

unsere

Kinder

Es ist inzwischen schon

eine kleine Tradition des Familienkreises III, eine Kreuzwegandacht für unsere Kinder

in Teltow zu gestalten. Dies ist eine Aufgabe, die uns in diesem Jahr besonders

viel Freude bereitet hat, denn am Sonntag, 09. März, trafen sich ca. 20 Kinder im

Alter von 3 bis 12 Jahren in Begleitung von ihren Eltern und Großeltern, weil sie

diese Kreuzwegandacht miterleben wollten. Station für Station konnten die Kinder

erfahren, was Jesus damals erlebt hat und gefühlt haben muss. Von den Kindern

vorgelesene kurze Texte zeigten Parallelen zu alltäglichen Situationen der Kinder.

An einem Holzkreuz im Altarraum wurden zu jeder Station passende Symbole, wie

z.B. eine Windel, Dornenkrone, Nägel, Hammer, die abgemalte Hand der Kinder

etc., abgelegt. Unsere letzte 15. Station war der Blick auf die Auferstehung. Nachdenklich,

aber fröhlich auf Ostern blickend versammelten wir uns zum Abschluss

um das von Teelichtern erhellte Kreuz und beteten das Vaterunser. A. Bauman

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Aus den Gruppen und Verbänden

Bibelkreis

Der Bibelkreis trifft sich Dienstag, 6.

Mai, in Teltow. Text: Joh 20,19-23;

sowie am Dienstag, 17. Juni, Kleinmachnow,

Text: Mt 10,26-33.

* * *

Chöre

Unser Chorleiter, Herr Kaufhold, hat

ab 1. Mai eine neue Stelle in Herz Jesu,

Zehlendorf. Bitte auf Vermeldungen

achten.

* * *

Kinderstunde

Grundsätzlich sind am 1. und 3. Dienstag

im Monat alle Kinder im Kindergartenalter

herzlich zur Kinderstunde

in St. Thomas Morus, Kleinmachnow,

16.30 – 17.30 Uhr, eingeladen. Im Mai

findet die Kinderstunde aus terminlichen

Gründen ausnahmsweise nur am

6. Mai statt.

* * *

Jugendgruppe in

Kleinmachnow

Die jüngeren Jugendlichen, besonders

jene aus dem Firmkurs 2007, treffen

sich alle zwei Wochen am Dienstag um

18 Uhr in Kleinmachnow. Genaue

Termine sind im Aushang zu finden

oder bei Diakon Thomas Marin zu erfragen.

* * *

Krabbelgruppe

Die Krabbelgruppe pausiert derzeit

und findet bis auf weiteres nicht

statt.

- 18 -

Kolpingfamilie

Die Kolpingfamilie in Teltow hält ihre

Versammlungen an jedem 2. Montag

im Monat ab (12. Mai, 9. Juni, 8. September).

Am 30. August feiert sie ihr

Sommerfest, zu dem alle Gemeindemitglieder

herzliche eingeladen sind.

* * *

Pfarrbibliothek mit neuen

Büchern

Derzeit bietet unsere Katholische Öffentliche

Bücherei viele neue Bücher

an. Die Bücherei in Kleinmachnow ist

jeden Sonntag nach der Heiligen Messe

geöffnet, sowie jeden 3. Sonnabend

des Monats nach der Vorabendmesse.

* * *

Ministranten

Ministrantenstunden in Kleinmachnow

sind grundsätzlich am Dienstag. Am

20. Mai 2008 üben um 17.00 Uhr alle

Minis, die am Fronleichnamssonntag

ministrieren! Alle anderen Termine

werden in den Vermeldungen und im

Aushang bekannt gegeben! Wer gern

Ministrant oder Ministranten werden

möchte, kann sich bei Conny Weckert

im Pfarrbüro - 03328 / 41 467;

033203 / 2 31 07 oder 0176 /

24433893 für nähere Terminabsprachen

melden. Eure Conny

In Teltow treffen sich die Ministranten

jeden ersten Samstag im Monat, um

10.00 Uhr im Pfarrhaus. Ansprechpartner

sind Fabian Völkel und Ronny

Bereczki.


Anschriften

Pfarrkirche Ss. Eucharistia

Ruhlsdorfer Str. 28

14513 Teltow

Telefon 03328/41467

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Der nächste Pfarrbrief erscheint

am 14. September 2008.

Redaktionsschluss: 2. September

- 19 -

Ansprechpartner

Pfarrer

Diakon

Kirchenmusiker

Hausmeister

Michael Theuerl, Teltow

Thomas Marin

Tel. 03329/611647

Irmgard Mann

Daniel Preuß

Pfarrsekretärin

Cornelia Weckert, Kleinmachnow

Leiterin des Kindergartens

Danuta Kucharska

Pfarrgemeinderat

Ronny Bereczki, Vorsitzender

Christiane Heinen, stv. Vorsitzende

Barbara Marin, stv. Vorsitzende

Impressum

Herausgeber:

Pfarrgemeinderat der Katholischen

Pfarrgemeinde Sanctissima Eucharistia

Redaktion:

Dr. Guido und Christiane Heinen

(V.i.S.d.P.; Tel. 033203/80802)

Liane Kettner (Tel. 03328/3090088 u.

470434; jantili@arcor.de)

eMail: InfoEucharistia@aol.com

Fotos: Tauscher (4, 12), Jankowski

(5,6,8), Bauman (17)

Druck: Feller, Teltow


Urlaub

Wie unterscheidet man einen in Christus verliebten Christen von einem bloßen

Pflicht-Christen oder von einem Christen, der ein verkehrtes Verständnis der christlichen

Religion hat?

Man beobachte sie im Urlaub!

Der Pflicht-Christ verabschiedet sich im Urlaub nicht nur von den Plagen der Arbeit

und des Alltags, sondern auch von Gott. Nicht dass er beabsichtigt zu sündigen!

Aber Beten und ähnliche Sachen sind ihm zu mühsam, und da Urlaub nicht anstrengend

sein soll, nimmt er auch von Gott Urlaub.

Der Christ, der ein verkehrtes Verständnis der christlichen Religion hat, neigt dazu,

auf alle Veranstaltungen und Unternehmungen systematisch zu verzichten, wenn er

merkt, er könnte nicht alle seine üblichen Gebete in Ruhe verrichten, z.B. Bergtouren

mit Übernachtung in einer Berghütte, Ausflüge, deren Ziele „irdisch" sind, wie

eine Ausgrabungsstätte oder ein Museum oder eine touristische Stadt oder eine

Schiffstour, von der man spät und teilweise erschöpft zurückkommt. Der fromme

Vorwand dazu lautet: „Gott soll den ersten Platz einnehmen". Solche Leute werden

oft als Langweiler oder Störenfriede empfunden. Man kann mit ihnen zusammen

nichts unternehmen.

Der Christus liebende Christ weiß, dass die persönliche Beziehung zu Ihm die Qualität

der Liebe ausmacht. Er verzichtet im Urlaub nicht auf Gott, sondern gestaltet

diese Beziehung zu Ihm neu, in angemessener und angepasster Weise, ohne Verbissenheit,

ohne Angst oder Skrupel. Für den Außenstehenden liegt die Schwierigkeit

darin: Wie „zeigt" man die Liebe zu Jesus, ohne ihm die gleiche Zeit, die gleichen

Gebete zu schenken, oder ohne in die Illusion zu fallen und sich selbst was vorzumachen?

Denn manche meinen, dass die bloße Gesinnung genügt: "Ich liebe Gott in

meinem Herzen, und das genügt." Der wahrhaft Liebende begnügt sich nicht mit

der "Gesinnung des Herzens", sondern findet Jesus überall, weil er ihn sucht. Die

Schönheit der Natur ist für ihn nicht bloß Gegenstand der Bewunderung, sondern er

nützt sie, um sein Herz zu Gott zu erheben. Jedoch sind solche Gelegenheiten für

ihn zu wenig, denn der Liebende begnügt sich nicht mit "Erinnerungsmitteln", er

"braucht" die Person Jesu selber. Daher findet er auch Zeiten, um allein mit Jesus

zu sein, ohne daß man es von außen her merkt. Wenn ich sage, er "finde" solche

Zeiten, meine ich nicht, er warte, bis eine solche Zeit von selber kommt, sondern

er sucht und nimmt sich Zeit, um an Gott zu denken. Vielleicht ist es während des

nicht zu anstrengenden Besteigens eines Berghanges. Meistens bleibt er dann still

und "verabschiedet" sich von der Aufmerksamkeit der plaudernden Leute um ihn,

ohne daß man es vielleicht merkt. Oder während der eine unter einem Baum ein

Schläfchen macht und der andere im Souvenirgeschäft bummelt, findet der Liebhaber

den Weg einer nahe gelegenen Kapelle. Seine Spezialität ist die Unauffälligkeit.

Er zeigt sich sehr oft erfinderisch, ohne dass es künstlich fromm erscheint. Dieser

Liebhaber Gottes fürchtet sich nicht vor dem Urlaub, und seine Gegenwart wirkt

angenehm. Er ist ein gern gesehener Freund und Begleiter.

P. Gabriel Baumann

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