Pfarrbrief Herbst 2011 - Katholische Pfarrgemeinde Sanctissima ...

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Pfarrbrief Herbst 2011 - Katholische Pfarrgemeinde Sanctissima ...

Pfarrbrief

Herbst 2011

Herzlich Willkommen

in unserem Bistum!

Katholische Gemeinde Ss. Eucharistia

Kleinmachnow – Teltow


Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Zur aktuellen Debatte über wahre und falsche Reform möchte ich Ihnen einige Worte

von Paul Wilhelm von Keppler, Bischof von Rottenburg, übermitteln – trotz ihres

Alters von über 100 Jahren höchst aktuell.

„Das Christentum und der Katholizismus können nur reformiert werden in dem

Geist und aus dem Geist, der beide ins Leben gerufen hat und beide beseelt. Der

Heilige Geist allein darf hier maßgebend sein, muss die Seele jeder kirchlichen Reform

sein. Diese wird zunächst darin bestehen, dass dem Eindringen des gottesfeindlichen

Geistes, des Geistes der Hölle, der Welt, der ‚Zeit‘ in die Kirche gewehrt

wird. Ein untrügliches Symptom falscher Reformbestrebungen ist es daher,

wenn dieselben nicht im Namen des Heiligen Geistes, sondern im Namen des ‚Geistes

der Zeit‘ ans Werk gehen. (…) Es heißt den Katholizismus schlecht beraten, es

zeugt von Mangel an politischem Sinn, wenn man ihm zumutet, sich durch Konzessionen,

Kompromisse, Abstriche in der modernen Welt das Existenz- und Wohnrecht

zu erkaufen oder zu erschleichen. Die das tun, sind nicht seine Vertreter, sondern

seine Verräter. Sie mögen übrigens noch so viele Abstriche und Zugeständnisse machen:

Sie werden dem Hass und der Verfolgung der Welt nicht entgehen, solange

sie nicht die Kirche ganz aufgeben. Was der modernen Welt am Christentum zuwider

ist, ist in intellektueller Hinsicht das Wunder, in sittlicher Hinsicht die Autorität.

Was hilft es dem Kompromisskatholiken, um ersteres sich so viel als möglich

herumzudrücken, letzterer sich so viel als möglich zu entziehen? Ehe sie nicht das

Wunder ganz leugnen und die Autorität ganz verleugnen, können sie bei den Modernen

doch nicht zu Gnaden kommen. Die Hoffnung, durch Kompromisse und Konzessionen

‚moderne‘ Menschen fürs Christentum und den Katholizismus zu gewinnen,

ist nichtig. Wer ganz ins Moderne verstrickt ist, ist vorerst nicht zu gewinnen.

Wer des Modernen satt geworden, ist nur zu gewinnen durch etwas total anderes,

durch ein echtes Glaubensleben, ein unverfälschtes, unverkümmertes Christentum,

nicht durch ein modernisiertes Christentum, nicht durch einen Margarinekatholizismus.

Die Geschichte der Konversionen beweist es hundertfach, daß zu allen Zeiten

die edelsten Akquisitionen zu verdanken sind nicht einem ‚Christentum der

Mindestbietenden’ (…) Eine Reform des Katholizismus muss selbstverständlich vor

allem eine religiöse Reform sein. Ihre primären Triebkräfte und Hilfskräfte sind daher

religiöse, die übernatürlichen Heilskräfte und Gnadenmittel, der Glaube, die

Sakramente, das Messopfer, das Gebet, die Beichte. Das Sakrament der Buße ist

das eigentliche Reformsakrament… Hat man jemals gehört, dass einer der heutigen

Reformer die Katholiken auch zum Gebet, zur Buße, zur Beichte ermahnt hätte?

Und doch ist dies die Vorbedingung jedes Heils. Die falschen Reformer aller Zeiten

sind daran zu erkennen, dass in ihren Plänen gerade die religiösen Kräfte keine Rolle

spielen…“

Im Gebet verbunden

Ihr

Michael Theuerl, Pfr.


Aktuelles

Martinsfest

Das traditionelle Martinsfest mit Martinsspiel, Laternenumzug und Martinsfeuer findet

in Kleinmachnow am Freitag, 11. November, und in Teltow, 12. November, jeweils

um 16.30 Uhr statt. (siehe auch Pfarrgemeinderat, Seite 5)

Weihnachtsbuch-Ausstellung

Die diesjährige Weihnachtsbuchausstellung der Katholischen Bibliothek Kleinmachnow

findet am 29./30. Oktober und 5./6. November, jeweils nach den Heiligen

Messen im Pfarrsaal Kleinmachnow statt. Herzliche Einladung zum Stöbern und Bestellen!

Neue Gottesdienstzeiten möglich

Es könnte sein, dass die Gottesdienstzeiten in der Gemeinde in den nächsten Wochen

geändert werden. Hintergrund ist, dass Pfarrer Adler nicht länger regelmäßig

als Zelebrant der Sonntagsmesse gebeten werden kann. Da eine endgültige Entscheidung

zu Redaktionsschluss nicht gefallen war, bitten wir alle Gemeindemitglieder,

genau auf die Vermeldungen in den Gottesdiensten und ggf. auf Aushänge

zu achten.

Neue Probenzeiten im Chor Teltow

In Teltow beginnen die Chorproben ab sofort immer Dienstags um 19.15 Uhr. Das

erste Mal treffen sich die Sängerinnen und Sänger zur neuen Zeit am 6. September.

Der Chor hofft auf rege Beteiligung und freut sich jede neue Stimme.

____________________________________________________________

Inhalt

Geistliches Wort 2

Aktuelles 3

Inhaltsverzeichnis 3

RKW 2011 4

Pfarrgemeinderat aktuell 5

Pfarrfeste Teltow 6

Pfarrfest Kleinmachnow 6

Wahlaufruf 7

Zu Religionsunterricht u. Katechese 7

- 3 -

Gottesdienste 8

Einladung Krippenspiele 10

Bilder der Erstklässler 11

Aus dem sakramentalen Leben 11

Wallfahrt nach Schlesien 12

Aus Vereinen und Verbänden 14

Impressum 15

Über den Herzensfrieden 16


„Alles hat seine Zeit“

Mit den Kindern unserer Gemeinde unterwegs zur RKW

42 Kinder - von der Vorschule bis zur 6. Klasse- und ein Haufen Erwachsener stehen

gutgelaunt im strömenden Regen und Gewitter. Was ist denn da los?

Die Religiöse Kinderwoche (RKW) hat mal wieder begonnen! Auch dieses Mal gab es

wieder ein festes Thema, das Schwerpunkt der Fahrt war: der Tod. Auf den ersten

Blick vielleicht ein unpassendes Thema für solch eine Fahrt. Doch mit ein wenig

Geschick haben Kinder auch dabei Spaß. Zwar fiel der Start ins Wasser, jedoch ließen

wir uns dadurch nicht die Laune verderben. Im Gegenteil: So brachen wir umso

schneller auf und gelangten nach einer kurzen Autofahrt ins allseits bekannte Altbuchhorst.

Sofort wurden eifrig die Zimmer bezogen und eine Kennlernrunde anberaumt. Das

Kennlernspiel sollte die noch etwas schüchternen Kinder auflockern und einander

vertraut machen. Damit auch am ersten Tag schon etwas gearbeitet wird, folgte

die erste Katechese, bei der die Kinder in drei Altersgruppen eingeteilt wurden. So

begann auch wieder einmal das so genannte Anspiel, bei dem es um eine Geschichte

geht, die jeden Tag fortgesetzt und in den Katechesegruppen teilweise thematisiert

wird.

Das Abendessen wurde pünktlich um halb sieben eingenommen. Um den ersten Tag

abzuschließen, versammelten wir uns in der Kapelle für eine kurze Andacht. Und

danach hieß es für die Kinder - auch wenn das nicht alle von ihnen einsah - „Ab ins

Bett“!

Nach einer kurzen Nacht für Betreuer und Kinder fand um 7:50 Uhr die Morgenandacht

auf dem Hof vor einem Kreuz statt. Das Frühstück wurde gierig von allen erwartet

und dem entsprechend schnell verputzt. Es folgten die Katechese, eine Basteleinheit

und das Mittagessen, das täglich durch das Läuten der Friedensglocke um

12 Uhr angekündigt wird.

Nun mussten sich die Kinder entscheiden: Rhythmusgruppe, Singkreis oder Sportgruppe

oder doch lieber Fußball spielen? Zur Abkühlung gingen wir im nahe gelegenen

See baden.

So endete auch dieser Tag friedlich mit einer Heilige Messe.

Am nächsten Tag hatten alle die Chance, zur heiligen Beichte zu gehen. Nach dem

Mittagessen gab es das beliebte Geländespiel. Die Kinder wurden zu einem Agenten-Ausbildungslager

gerufen, das sie durchliefen, um am Ende ein waschechter

Agent zu werden. Jeder, der das Trainingslager heil überstand (und das waren am

Ende tatsächlich alle…), bekam einen Agentenausweis. Da das Lager in einem nahen

Wald lag und ein Fußmarsch dazu gehört hatte, waren alle ermattet und so war

genau die richtige Zeit um Baden zu gehen. Müde und richtig schön ausgepowert

fielen alle nach der Heiligen Messe ins Bett. Am Donnerstagabend warfen wir nach

einem weiteren Tag mit einer Katechese und vielen Spielkreisen den Grill an.

Am Freitag stand ein Abschlussspiel auf dem Gelände des Christian-Schreiber-

Hauses auf dem Programm. Und am Abend gab es die traditionelle Nachtwanderung,

bei der den Kindern ordentlich Angst gemacht wurde :)

Um Mitternacht hieß es dann endlich Schlafen und am Samstag Packen, Mittagessen

und auch schon wieder nach Hause fahren.

- 4 -


Rückblickend war es wieder eine wunderbare Zeit in Altbuchhorst, sowohl für die

Kinder als auch für uns Betreuer. Alle freuen sich schon auf die nächste RKW.

„Alles hat seine Zeit, eine Zeit zum Spielen und Spaß haben, und eine zum Verabschieden

und Arbeiten...“ Andreas Mann

+++ Pfarrgemeinderat aktuell +++

In seinen letzten Sitzungen am 16. Juni und 19. August befasste sich der PGR vornehmlich

mit den im November anstehenden Neuwahlen für den Pfarrgemeinderat

und den Kirchenvorstand. Insbesondere machten wir uns mit der Wahlordnung des

Erzbistums vertraut, berieten über mögliche neue Kandidaten und wählten die drei

notwendigen Vertreter des PGR für den Wahlausschuss der Gemeinde. Mehrere jetzige

Mitglieder des PGR kündigten an, dass sie sich nicht noch einmal zur Wahl stellen

wollen.

Außerdem wurden mehrere Festlichkeiten geplant, u.a. der Empfang zu Pfarrer

Adlers 80. Geburtstag und die Patronatsfeste in beiden Teilgemeinden, aber auch

die Einführung unseres neuen Erzbischofs und die Messe mit dem Heiligen Vater im

Olympiastadion. Einen größeren Raum nahm die Vorbereitung des diesjährigen Martinsfestes

in KLM ein, da der Ort des großen Martinsfeuers wegen Baumaßnahmen

nicht mehr zur Verfügung steht. In dieser Frage wurden verschiedene Optionen

durchgesprochen und in die Wege geleitet. Auch wenn die Planung noch nicht abgeschlossen

ist, sind wir zuversichtlich, das Martinsfest auch in diesem Jahr wieder

als erkennbar katholisches Fest mit Martinsspiel und Feuer inmitten der Gemeinde

Kleinmachnow feiern zu können. Christiane Heinen

- 5 -


Impressionen von den Pfarrfesten

…in Ss. Eucharistia, Teltow

…und St. Thomas Morus, Kleinmachnow


Religionsunterricht und Katechesen

In den vergangenen Monaten wurde im Pfarrgemeinderat immer wieder über den

Religionsunterricht gesprochen. Wir haben im Gemeindegebiet Schulen, wo es sehr

guten Unterricht gibt, aber auch solche, an denen er gar nicht stattfindet oder

durch sehr lange Krankheitsausfälle gekennzeichnet ist. Als Pfarrgemeinde können

wir wenig tun. An erster Stelle müssen sich die Eltern an Schulamt und Ordinariat

wenden, damit sich etwas ändert.

Darüber hinaus wurde überlegt, ob durch die Gemeinde Katechesen für die Schulkinder

angeboten werden. Hier sehen wir allerdings zwei Probleme: Erstens hat die

Gemeinde derzeit leider nicht die Kapazitäten um diese Katechesen auf dem nötigen

Niveau für alle Klassenstufen anzubieten, zweitens entstand durch schlechte

Erfahrungen beim Erstkommunion- und Firmunterricht der Eindruck, dass diese

auch nicht wirklich angenommen werden würden.

Der Pfarrgemeinderat möchte nun erst einmal abwarten, ob durch unseren neuen

Erzbischof Maßnahmen ergriffen werden, die die Situation verbessern. Sicher bleibt

dieses Thema auch für den im November neu zu wählenden Pfarrgemeinderat aktuell.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung: pfarrgemeinderat@sanctissima-eucharistia.de

Ronny Bereczki

WAHLEN zum KIRCHENVOR-

STAND und PFARRGEMEINDERAT

Am Samstag, 12. November, und Sonntag, 13. November 2011, finden in unserer

Gemeinde die Wahlen zu Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand statt.

Eine Liste vorläufiger Kandidaten wird am 17. Sept. ausgehängt, die endgültige

Kandidatenliste am 9. Oktober.

Mehr Informationen unter:

http://www.erzbistumberlin.de/pfarrgemeinden/pgrkv-wahlen-2011/

- 7 -


Gottesdienste

Sonntag

9 Uhr Teltow

10.30 Uhr Kleinmachnow

Montag

8.30 Uhr Teltow

Dienstag

8.45 Uhr Teltow

Mittwoch

8.30 Uhr Kleinmachnow

Donnerstag

18.30 Uhr Kleinmachnow

(ab 18 Uhr Rosenkranzgebet)

Freitag

18.30 Uhr Teltow

(ab 18 Uhr Rosenkranzgebet)

Samstag

18.00 Uhr Kleinmachnow

(Vorabendmesse)

******************************************************************************************************

Besondere Gottesdienste

25. September

Erntedankfest

9 Uhr Hochamt Teltow

10.30 Uhr Hochamt Kleinmachnow

9. Oktober

Tag des Ewigen Gebets

9 Uhr Hochamt Teltow

anschl. Gebetsstunden

17 Uhr Schlussandacht

1. November

Allerheiligen

8.45 Uhr Hochamt Teltow

18.30 Uhr Hochamt Kleinmachnow

Rosenkranzandachten

im Oktober

Jeden Sonntag im Oktober, in Teltow

jeweils um 17 Uhr, in Kleinmachnow

ebenfalls um 17 Uhr (außer 9.10.,

s.o.)

2. November

Allerseelen

8.30 Uhr Kleinmachnow

18.30 Uhr Teltow

Mittwoch, 16. November

Buß- und Bettag

19 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

in Teltow; anschl.

Begegnung und Imbiss

im Pfarrsaal

Hl. Messen im Augustinum

Dienstags um 18.15 Uhr

13. und 27. September, 11. und 25.

Oktober, 8. und 22. November.

- 8 -


Gräbersegnungen

Samstag, 29. Oktober: 14.00 Uhr Stahnsdorf – Friedhof Sputendorfer Straße

15.00 Uhr Stahnsdorf – Südwest-Kirchhof

Sonntag, 30. Oktober: 15.00 Uhr Kleinmachnow – Waldfriedhof

Samstag, 5. November: 14.00 Uhr Friedhof Großbeeren

Sonntag, 6. November: 14.00 Uhr Friedhof Ruhlsdorf

15.30 Uhr Friedhof Teltow

Seniorenmessen

+ in Teltow jeden Dienstag 8.45 Uhr, anschl. Kaffeetrinken und Kirchenreinigung

+ in Kleinmachnow Mittwoch, 12. Oktober, 2. November, 7. Dezember jeweils 8.30

Uhr, anschl. Kaffeetrinken und Vortrag

Beichtgelegenheiten

Sonntag, 8.30 – 9 Uhr Teltow

Samstag, 17.30 – 18 Uhr Kleinmachnow

Unseren Glauben mit Kindern feiern

Für Kinder sind regelmäßig folgende Angebote besonders ausgerichtet:


��Kindergottesdienste�

An jedem ersten Sonntag im Monat wird der Gemeindegottesdienst in Kleinmachnow

mit eigener Kinderkatechese gehalten.


�� „Kirchenmäuse“ Kleinmachnow

sind am 3. Sonntag jeden Monats unterwegs. Dann findet ein Kinderwortgottesdienst

im Pfarrsaal mit anschließender Mitfeier der Eucharistie in der Kirche statt. Wir beginnen

die Feier als Zeichen der einen Messfeier zusammen mit der Gemeinde in der

Kirche. Nach der Begrüßung verabschiedet der Pfarrer die Vorschulkinder ab 3 bis 6

Jahren in den Pfarrsaal, wo ihnen in kindgerechter Weise der Inhalt des Wortgottesdienstes

vermittelt werden soll. Mit der Gabenprozession ziehen sie wieder in die Kirche

ein und begeben sich zu ihren Eltern.

Eine freundliche Bitte: Diese Veranstaltung ist ausschließlich für Vorschulkinder gedacht

– die Eltern und alle Schüler bitten wir, an der Heiligen Messe teilzunehmen.

Infos bei Susanne Haeger (Tel. 03329/610753), Kathrin Misera-Lang (Tel.

033203/804367) und Eva Richter (Tel. 033203/82601).

Der Vorbereitungskreis – Mütter und Väter – trifft sich regelmäßig. Weitere Helfer

werden gerne gesehen!

- 9 -


Wie jedes Jahr wollen wir auch diesmal wieder den Heiligen Abend mit einem Krippenspiel

in Sankt Thomas Morus in Kleinmachnow einläuten. Dafür suchen wir große

und kleine Kinder, die Spaß am Theaterspielen und Singen haben.

Wir treffen uns erstmals

am Samstag, dem 22. Oktober 2011,

von 15.00 – 16.30 Uhr

im Pfarrsaal Kleinmachnow.

Dort werden wir Euch das diesjährige Krippenspiel „Kleine Engel im Einsatz“ vorstellen

und Übungs-CDs verteilen. Die erste Probe mit Rollenverteilung findet dann

am 29. Oktober 2011 statt.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Andrea, Conny und Holger Holger Philipp, Tel.: 033203 / 84575

Schon jetzt an Heiligabend denken!!!

Wir suchen wieder viele Kinder jeden Alters, die gern das Krippenspiel

in Teltow mit gestalten möchten. In diesem Jahr suchen wir aber auch

dringend Eltern, die uns bei der Organisation helfen können.

Meldet euch bitte möglichst vor den Herbstferien bei:

Astrid Bauman,

03328/300 600, Email: cbauman@web.de

oder

Kathrin Kretschmer

03328/ 301 745

Wir freuen uns schon auf euch.


- 10 -

Segnung der Erstklässler dieses Schuljahres

Aus dem liturgisch-sakramentalen Leben

Taufen: Pepe Altenkirch, Teltow Carlos Maximilian Sorge, Teltow

Vivien Peglow, Teltow Valentina Weyer, Teltow

Verstorben: Kinga Chiarini, Stdf.

Christina Mewes, Stdf.

Trauung: Annette Heyer und Michael Peuleke, Teltow

Simone Hold und Thomas Hübl, Teltow

Goldene Hochzeit: Eheleute Ruth und Lothar Bacher

Eheleute Barbara und Ulrich Galandi, KLM

Platin-Hochzeit: Eheleute Hedwig und Franz Schlapak

(55 Jahre) Eheleute Hilda und Rudi Wölz


- 11 -


Die Heilige Anna und die Schwarze Madonna

Pilgerreise unserer Gemeinde nach Schlesien

Die Busfahrt war kurzweilig, wir näherten

uns Breslau gegen Mittag. Uns

empfing ein beredter und humorvoller

polnischer Reiseleiter namens Jan,

der uns bis zum Schluss begleitete.

Nach der Messe in der Dorotheen-

Kirche erkundeten wir im Schnelldurchlauf

den bezaubernden Marktplatz

von Breslau, fuhren einmal um

die eindrucksvolle Dominsel herum,

und lauschten Jans Erzählungen.

Nach einer recht kurzen Stadtrundfahrt

— wir hätten alle bestimmt gerne

viel mehr von Breslau gesehen -

kamen wir in St. Annaberg an. In der

Abendsonne sah man schon von ferne

die Kirche. Die Ausstattung der Zimmer

war zweckmäßig und, wie mir

schien, frisch renoviert. Von meinem

Zimmer aus hörte ich nur das Vogelgezwitscher,

ansonsten herrschte entspannte

Ruhe.

Bis zum Abendbrot war noch etwas

Zeit und so gingen wir in die Kirche.

Zum gemeinsamen Abendessen trafen

wir uns im Pilgerhaus. Das Küchenpersonal

verwöhnte uns dort mit einer

guten regionalen Küche.

Am nächsten Morgen ging ich zur

Frühmesse. Es waren nur wenig Gläubige

in der Kirche, dafür aber sieben

Priester. Während ich in Gedanken

versunken und von Weihrauch eingehüllt

der Orgelmusik lauschte, begannen

alle Glocken und Schellen zu läuten.

Alle knieten nieder und im Altarraum

begann sich langsam der goldene

Vorhang, der die Hl. Anna bedeckte,

zu heben.

Tief berührt ging ich zum Frühstück.

Der Ausflug nach Tschenstochau bleibt

mir auch in lebhafter Erinnerung.

Jan, unser Reiseleiter, informierte uns

während der Fahrt immer wieder über

aktuelle Themen.


Es waren doch recht viele Menschen

zur Schwarzen Madonna auf dem Berg

Jasna Gora unterwegs und auch wir

reihten uns in den Pilgerstrom ein.

Während unsere Gruppe sich zur Seitenkapelle

begab, zog uns ein Pilgersog

in die Haupthalle. Wir gaben uns

diesem in froher Erwartung hin. Plötzlich

erklangen laute Fanfaren und im

Dämmerschein der Kerzen hob sich

auch hier, wie in St. Annaberg, im

Altarraum ein goldener Vorhang. Noch

während die Trompeten tönten, zeigte

sich langsam die Muttergottes.

Schön und geheimnisvoll blickte sie zu

uns hernieder. Wir waren tief berührt.

Als sich die Massen aufgelöst hatten,

konnten auch wir zu unserem Gottesdienst

in die Seitenkapelle gehen.

Nach unserer Messfeier hörten wir im

Altarraum bei der Schwarzen Madonna

eine Andacht in Deutsch. Wir traten

dazu und während der Feier gingen

wir um den Altar der Mutter Gottes.

Diese Art einer Altarumrundung hatte

ich bis dahin noch nie erlebt.

In der Stadt fanden wir so einige Pretiosen,

Armbänder mit Marienbildnissen,

Fächer (es war nämlich sehr heiß)

silberne Kreuze und sogar preiswerte

Hemden für Priester. Erschöpft aber

zufrieden traf sich die Gruppe am Bus

wieder.

Der gute Jan hatte uns inzwischen im

Schweiße seines Angesichtes Erdbeeren

gepflückt.

In St. Annaberg hatten sich in der Zwischenzeit

jugendliche Messdiener eingefunden,

so dass jetzt reges Leben

im Pilgerhaus herrschte. Am späten

Abend gingen wir noch einmal zur Kirche

hinauf. Es war noch warm. Die

Türen standen offen und die Jugendlichen

feierten eine Messe. Irmgard und

ich waren von der tief gelebten Gläubigkeit

sehr ergriffen.

Keiner sprach. Sie kamen, knieten

zum Teil auf dem harten Steinfußbo-

- 13 -

den, sangen, spielten Gitarre, beichteten

und verließen wieder die Kirche

- eine Art offene Messfeier und ein

wunderbares Erlebnis zum Tagesabschluss.

Am folgenden Tag stand Krakau auf

unserem Programm, eine altehrwürdige

Stadt. Die Messe, die wir in der

Bernhardinerkirche feierten, fand ich

besonders schön, weil Irmgard uns mit

ihrer Stimme erfreute.

Wieder auf der Straße empfingen uns

feiernde Krakauer, die mit lauter Mu-

sik und Drachenfiguren ein historisches

Fest feierten.

Die Stadt ist wunderschön. Ihre Häuser,

der Marktplatz, die Tuchhallen,

die engen Gassen – alles zeugt von

einer reichen mittelalterlichen Stadtanlage

und ganz besonders natürlich

die Marienkirche, in der man alleine

schon Tage verbringen könnte.

Schon auf der Heimfahrt kamen wir

nach Trebnitz und besuchten einen

„stillen Gottesdienst“. Nur ein Chor

sang über unseren Köpfen zur Messe

leicht slawisch anmutende Weisen.

Die Basilika war mit Blumen und Girlanden

geschmückt, weil eine Primiz

stattfinden sollte. Die Gläubigen sangen

und spielten afrikanische Rhythmen

und es lag eine ländliche Frömmigkeit

in der Luft.

Leider mussten wir weiterfahren und

konnten die Ankunft des Neupriesters

nicht mehr miterleben.

Nach der Klosteranlage Leubus die

durch ihren morbiden Charme beeindruckte,

verließ uns unser Reisebegleiter

Jan. Danke, lieber Jan, für alles!

Beseelt und erschöpft sanken wir

in unsere Sitze und fuhren zurück

Richtung Teltow.

Danke auch Herrn Pfarrer Theuerl! Die

Herbstgruppe kann sich auf ereignisreiche

und göttliche Tage freuen.

Gottes Segen mit euch.

Waltraud Kruck


Aus unseren Gruppen und Verbänden

Bibelkreis

Der Bibelkreis unserer Gemeinde trifft

sich am Dienstag, 11. Oktober, 19.30

Uhr, in Teltow (Mt 22,15-21), am

Dienstag, 8. November, 19.30 Uhr in

Kleinmachnow (Mt 25,14-30) und am

Dienstag, 6. Dezember, 19.30 Uhr in

Teltow (Joh 1,6-8; 19-28).

Chöre

Der Kirchenchor in Teltow trifft sich

während der Babypause von Fr. Karpinski

immer dienstags um 19.15h im

Pfarrsaal in Teltow zur gemeinsamen

Probe. Interessierte Sängerinnen und

Sänger sind herzlich eingeladen!

Der St.Thomas-Morus-Chor trifft sich

unter der Leitung der Musikpädagogin

Frau Katja Moritz immer montags ab

19.30 Uhr im Pfarrsaal Kleinmachnow.

Interessierte Sängerinnen und Sänger

sind herzlich eingeladen. Kontakt:

Maximilian Tauscher, 033203/22182.

In Kleinmachnow trifft sich der Chor

Klangfischer mittwochs von 20 bis 22

Uhr zu den Proben. Jeder, der mitsingen

möchte, egal ob geübter oder ungeübter

Chorsänger, ist herzlich eingeladen.

Kontakt: Holger Philipp, Tel.

033203 / 84575

Kolpingfamilie

Die Versammlungen sind wie gewohnt

jeden 2. Montag im Monat.

* * *

Ministranten

Wer gern Ministrant oder Ministrantin

in KLM werden möchte, kann sich bei

mir im Pfarrbüro – Tel. 033203/23107

oder 0176/24433893 für nähere Terminabsprachen

melden.

Alle Termine werden in der Ministrantenstunde

besprochen und stehen auf

dem Ministrantenplan. Eure Conny.

Die neu auszubildenden Ministranten

in Teltow treffen sich jeden zweiten

Sonnabend, 10:00 Uhr, im Pfarrsaal.

Ansprechpartner: Julia Rettig (03328

300981) und Ronny Bereczki (03328

470195 / 0151 51275247)

- 14 -


Anschriften

Pfarrkirche Ss. Eucharistia

Ruhlsdorfer Str. 28

14513 Teltow

Telefon 03328/41467

Telefax 03328/353312

Bürozeiten:

Montag 8.30 – 14.00 Uhr

Mittwoch 13.30 – 18.30 Uhr

Kirche St. Thomas Morus

Hohe Kiefer 113

14532 Kleinmachnow

Telefon 033203/23107

Telefax 033203/80873

eMail: ThomasMorusKLM@aol.com

Bürozeiten:

Dienstag 8.30 – 13.30 Uhr

Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr

www.sanctissima-eucharistia.de

Kath. Kindergarten St. Thomas Morus

Adolf-Grimme-Ring 5

14532 Kleinmachnow

Telefon 033203/24842

www.kath-kita-kleinmachnow.de

Bankverbindung

Ss. Eucharistia

Konto Nr. 3522020978

Mittelbrandenburgische Sparkasse

Potsdam

BLZ 160 500 00

Der nächste Pfarrbrief erscheint

am 20. November 2011.

Redaktionsschluss: 10. November

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Ansprechpartner

Pfarrer

Seelsorgehelferin

Kirchenmusiker

Hausmeister

Michael Theuerl, Teltow

Schwester Elisabeth Schirowski

Irmgard Mann

Isabella Karpinski

(Tel. 03328/336841)

Daniel Preuß

Pfarrsekretärin

Cornelia Weckert, Kleinmachnow

Leiterin des Kindergartens

Danuta Kucharska

Pfarrgemeinderat

Ronny Bereczki, Vorsitzender

Christiane Heinen, stv. Vorsitzende

Herausgeber:

Pfarrgemeinderat der Katholischen

Pfarrgemeinde Sanctissima Eucharistia

Redaktion:

G. u. Ch. Heinen

(V.i.S.d.P.; Tel. 033203/80802)

eMail: InfoEucharistia@aol.com

Fotos:

Erzbistum Berlin (S. 1); Marin (S. 5);

Bereczki (S. 6); Tauscher (S. 7,11);

Czupalla (S. 12)

Druck: Feller, Teltow


Herzensfrieden

Der Frieden in deinem Herzen macht den Menschen,

die dir nahe sind, das Leben schön.

Sich in quälender Sorge aufzureiben,

war nie ein Weg des Evangeliums.

Den Glauben auf qualvolle Unruhe errichten,

hieße sein Haus auf Sand bauen.

Hörst du nicht in jedem Augenblick das Wort Jesu Christi:

„Meinen Frieden hinterlasse ich euch,

meinen Frieden gebe ich euch,

euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht“?

Der Frieden tief im Innern schenkt dir mehr Unbeschwertheit,

den Weg neu aufzunehmen,

wenn Fehlschläge oder entmutigende Erfahrungen auf dir lasten.

Staunen kommt auf,

ein Hauch von Poesie, Lebenseinfachheit und –

für den, der es fassen kann – eine mystische Sicht des Menschen.

Segne uns, Christus,

uns und alle, die du uns anvertraut hast.

Bewahre uns im Geist der Seligpreisungen:

in der Freude, der Einfachheit, der Barmherzigkeit.

Frère Roger

„Die Quellen von Taizé“

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