Vortrag Prof Meyer (pdf, 268 kB)

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Die Implementierungnachhaltigen Gedankenguts indie berufliche Aus- undWeiterbildungBerufsbildungsbezogene KompetenzenentwickelnRahmenlehrpläne ne undAusbildungsordnungen auf dieBerücksichtigung von Nachhaltigkeitunter Einbezug Globaler Entwicklungausrichten05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 1


AusgangspositionBerücksichtigung des Bildungsauftrags zurEntwicklung beruflicherHandlungskompetenzNachhaltigkeit unter Einbezug GlobalerEntwicklung im beruflichen, privaten undgesellschaftlichen Bereich mitgestalten inBildungsprozessen an den Lernorten05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 2


Verständnis von Nachhaltigkeitunter Einbezug GlobalerEntwicklungÖkonomische Wettbewerbsfähigkeit,ökologischeVerträglichkeit,Zukunftsfähigkeit, Sozialstandards,soziale Verantwortung und Menschenrechte alsKernelemente nachhaltiger EntwicklungGlobale Entwicklung innerhalb der Nachhaltigkeit beziehtdie Gestaltung der Zusammenarbeit und desZusammenlebens in und zwischen Volkswirtschaften undGesellschaften ein bei unterschiedlichen ökonomischen,sozialen, politischen und kulturellen VoraussetzungenGlobales Lernen behandelt Fragen des Miteinanders unddes Austausches auf zwischenmenschlicher, betrieblicherund globaler Ebene im Hinblick auf nachhaltigesberufliches Handeln, Beschäftigungsfftigungsfähigkeit undlebenslanges Lernen05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 3


Kompetenzen, Inhaltsdimensionen undLeitfragen zur Überprüfung/ Neugestaltung v.Rahmenlehrplänen/Ausbildungsordnungen0. Vorbemerkungen Bisher erfolgt weitgehend eine Begrenzung aufberufsbezogene Sach-/Fachziele und –inhalte Die berufsspezifische Berücksichtigungberuflicher, persönlicher sowie gesellschaftlicherHandlungskompetenzen fehlt Die Entwicklung von an Mitgestaltungnachhaltiger Entwicklung orientierterKompetenzdimensionen ermöglichtFragestellungen an berufsspezifischenProblemstellungen zu erschließenen05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 4


Kompetenzen beruflicher Bildung zurMitgestaltung von Nachhaltigkeit unterEinbezug Globaler EntwicklungDifferenzen zwischen Kompetenzvorstellungenüberbrücken1. Berufliche Handlungskompetenzmit den verschränkten Teilkompetenzen:Fachkompetenz Personalkompetenz SozialkompetenzMethodenkompetenz Lernkompetenz--------------------------------------------------------------------------2. Generelle/ fachübergreifende Kompetenzenmit den verschränkten Teilkompetenzen:Erkennen05.07.2006Kommunikation und HandelnBewertenProf. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 5


Berufliche Handlungskompetenzmit den verschränkten Teilkompetenzen:Fachkompetenz PersonalkompetenzSozialkompetenzMethodenkompetenz Lernkompetenz05.07.2006HT 2006 Bremen, F05 Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgErnährung 15.03.2006 Prof. Dr. Heinrich Sektion Berufsbildung Meyer, Universität und Lebenslanges Hamburg Lernen 6Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 6


Kernkompetenzen Berufsbildungsbezogene Kompet.Kompetenzbereich Erkennen 1. Informationsbeschaffungund –verarbeitung* ... Informationen zu Fragen derGlobalisierung und Entwicklungbeschaffen und themenbezogenverarbeiten.05.07.2006Informationen zu Fragen der Globalisierungund Entwicklung• für berufsbildungsbezogeneSituationen im Kontext von Arbeits-undGeschäftsprozessen in der Berufsarbeit• zu berufsbezogenen Sachverhaltenund Besonderheiten der Branche• bei der Gestaltung• der Ordnungsstrukturen derBerufsbildung,• der Berufsarbeit,• des Beschäftigungs- undWirtschaftssystems• zum Vergleich der Produktionsbedingungenunter Nutzung einschlägiger Informationstechnikensowie spezifischer Methodenberuflicher Bezugswissenschaftenbeschaffen und für die VerarbeitungProf. Dr. Heinrich Meyer, Universität aufbereiten Hamburg können.Sektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 7


Kernkompetenzen Berufsbildungsbezogene Kompet.2. Erkennen von Vielfalt* ... die soziokulturelleVielfalt in der einen Welterkennen.In der eigenen Berufs- undArbeitswelt sowie in deranderer Länder undRegionen kulturelle,• soziale,• ökonomische,• politische und• ökologischeUnterschiede zwischen denBeschäftigungs- undWirtschaftssystemenerkennen.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 8


4. UnterscheidunggesellschaftlicherHandlungsebenen*... gesellschaftlicheHandlungsebenen, vomIndividuum bis zurWeltebene, in ihrerjeweiligen Funktion fürEntwicklungsprozesseerkennen.Die Handlungs- undKomplexitätsebenen in auf Berufund Arbeit bezogenenBildungssituationen vomIndividuum bis zu den globalenBezügen sowie ihreWechselwirkungen inberufsbildendenEntwicklungsprozessen undKontexten der Entwicklung vonBerufsarbeit und damit inBeziehung stehendenWeiterbildungsprozessen erkennenkönnen05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 10


KompetenzbereichBewerten5. Weltoffenheit undEmpathie* ... eigene und fremdeWertorientierungen inihrer Bedeutung für dieLebensgestaltung sichbewusst machen,würdigen undreflektieren.05.07.2006Weltoffenheit und Empathie durchPerspektivenwechsel vollziehenzwischen den durch Globalisierung inder Berufsarbeit in Verbindunggebrachten Menschen, Kulturen,Religionen, Ethnien• beim Vergleich sozialer undorganisatorischer Strukturen anArbeitsplätzen sowie generell inberuflichen Situationen,• zwischen Ländergruppen undLändern in Kontexten von HandelsundKooperations- undAustauschbeziehungen,ausgehend von den Arbeits- undGeschäftsprozessen im Beruf und demberuflichen Handeln imZusammenhang mit der Beschaffung,der Produktion und dem Absatz vonGüternProf. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 11


6. Kritische Reflexionund Stellungnahme* ... durch kritischeReflexion zuGlobalisierungs- undEntwicklungsfragenStellung beziehen undsich dabei an derinternationalenKonsensbildung, amLeitbild nachhaltigerEntwicklung und an denMenschenrechtenorientieren.1. Vorstellungen und Interessen vonpolitischen und wirtschaftlichenEntscheidungsträgern undMachtpromotoren sowie verschiedenermöglicher Zukunftsszenarien zurGlobalen Entwicklung kritischreflektieren und auf das Leitbild dernachhaltigen Entwicklung beziehen.2. Den Kontext der individueller undgruppenspezifischerGestaltungsmöglichkeiten vonBerufsarbeit, Technik, Wirtschaft unddes Sozialsystems sowie der Erhaltungder Beschäftigungsfähigkeit derarbeitenden Menschen durchlebenslanges Lernen zuberücksichtigen, zu vergleichen und zubewerten.3. die Reflexion demokratischeKontrolle wirtschaftlicher Macht undMitbestimmungsmöglichkeiten derArbeitnehmer einzubeziehen.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 12


7. Beurteilen vonEntwicklungsmaßnahmen* Ansätze zurBeurteilung vonEntwicklungsmaßnahmen unterBerücksichtigungunterschiedlicherInteressen undRahmenbedingenerarbeiten und zueigenständigenBewertungen kommen.Entwicklungsprojekte in denBereichen Soziales, Arbeit, Beruf,Technik und Wirtschaft aus SichtunterschiedlicherInteressengruppen undAusgangslagen bewerten. Dabeiausgehen von eigenen normativenBezügen, von denen der Beteiligtenund politischer Beschlüsse.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 13


KompetenzbereichHandeln8. Solidarität undMitverantwortung* Bereiche persönlicheMitverantwortung fürMensch und Umwelterkennen und alsHerausforderungannehmenSolidarität und Zukunftsvorsorgefür Mensch und Natur alspersönliche Mitverantwortung inwertorientierten, humanen undsozialen Prozessen vonBerufsarbeit und wirtschaftlicherTätigkeit verstehen undindividuelle sowie gesellschaftlicheHandlungsperspektiven ableitenkönnen.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 14


9. Verständigung undKonfliktlösung* Soziokulturelle undinteressenbestimmteBarrieren inKommunikation undZusammenarbeit sowiebei Konfliktlösungenüberwinden.1. Hinsichtlich der Gestaltung vonGlobalisierung in der Berufsarbeitdie Verständigung undKooperation über sachbezogene,fachliche, kulturelle, normative undpolitische Grenzen hinweg auch beider Bewältigung vonKonfliktsituationen suchen.2. - Individuell sowie in sozialenGruppen für mehr Gerechtigkeiteintreten und ggf. dafürentsprechende Akteure undAllianzen suchen.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 15


10. Handlungsfähigkeit im globalen Wandel* Die gesellschaftlicheHandlungsfähigkeit imglobalen Wandel durchOffenheit undInnovationsbereitschaftsowie durch eineangemessene Reduktionvon Komplexität sichernund die Ungewissheitoffener Situationenertragen.GesellschaftlicheHandlungsfähigkeit zur Gestaltungder Globalisierung bezogen aufberufliche und persönlicheSituationen durch Strategien zurReduktion der Komplexität sichernund zur Problemlösung entwickelnund dabei den Umgang mitUngewissheit in offenenSituationen ertragen05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 16


11. Partizipationund Mitgestaltung* auf Grund mündigerEntscheidungen bereitsein, Ziele dernachhaltigenEntwicklung imprivaten, schulischenund beruflichenBereich zu verfolgenund sich an ihrerUmsetzung aufgesellschaftlicher undpolitischer Ebene zubeteiligen.Bereitschaft und Fähigkeit, überdas Verhalten in privaten undschulischen Situationen bei derTeilhabe an der Entwicklung vonBerufsarbeit, auch in unsicherenBeschäftigungsverhältnissen oderArbeitslosigkeit im (künftigen)Bereich selbstständigen beruflichenHandelns sowie auf (inter-)nationaler gesellschaftlicher undpolitischer Ebene die GlobaleEntwicklung nachhaltig mit zugestalten.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 17


Kompetenzansatz Beruflicher Bildung und analytischeKompetenzvorstellung im KMK/BMZ- Projektx: SchwerpunktbezügeBerufliche Hand-lungskompetenz------------------------AnalytischesKompetenzmodellErkennenBewertenSozial-kompe-tenzFach-/Sach-kom-petenzxxPerso-nalkom-petenzxxMetho-denkom-petenzxxLern-kom-petenzxxxxHandelnxxxxx05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 18


6. 1 Themenbereiche : Nachhaltigkeit unterEinbezug Globaler Entwicklung in derberuflichen Bildung mitgestalten6.1.1 Nachhaltigkeitsstandardsa. Ressourcennutzung/ ökologisch verträglicheProduktion, Qualitätsmanagement und Auditierungb. Zusammenhänge zwischen Produktion und Konsumc. Arbeitsbedingungen, Berufsbildungs- undSozialstandards in der Branche, national, weltweitd. multikulturelle Zusammensetzung der Belegschaften/der Kundenstrukture. Unternehmensziele/ Betriebs- undUnternehmensorganisation/ -kultur in Deutschland, Europaund der Welt05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 19


6.1.2 Nachhaltigkeit und (globale)wirtschaftliche Verflechtungena. im Bereich der Beschaffungs- und Absatzmärktevon Waren und Dienstleistungenb. der Nutzung natürlicher Ressourcen,c. direkte und indireke (digitale) Kommunikation mitKunden und Lieferanten anderer ökonomischer,sozialer, politischer, kultureller und ethischer/religiöser Prägung05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 20


6.1.3 Globalisierung der Produktion/ desWettbewerbsa. Informationsstrukturenb. Vernetzung von Unternehmen/ Verlagerung vonArbeitsplätzenc. Wettbewerbsstrukturen, wirtschaftliche, finanzielle undpolitische Machtd. Geldwirtschaft und Unternehmenspolitik (ShareholderValue versus Nachhaltigkeit)05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 21


6.1.4 politische, gesellschaftliche undrechtliche Rahmenbedingungen desWirtschaftens/der (Berufs-) Arbeita. wirtschafts- und ordnungspolitische, rechtliche, , auftechnische Normung bezogene sowie sozialpolitischeGestaltung der Arbeits- und Wirtschaftswelt/ des ökonomischenund gesellschaftlichen Handelnsdurch nationale und internationale Institutionensowie Verbändeb. ökonomische, ökologische, soziale und politische Folgender Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit/Beruf05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 22


6.2 Leitfragen zur Überprüfung/Neugestaltungvon Rahmenlehrplänen /Ausbildungsordnungen6.2.1 Wie wird Berufsbildung als kompetenzorientiertesEntwicklungskonzept für selbstständigesberufliches, privates und gesellschaftliches Handelnin zukunftsfähigen Bildungsstrukturen verstanden?1. Werden die Zielformulierungen als (offen) gestaltbarausgeprägt?gt?2. Ist eine (ganzheitliche) Kompetenzorientierungangestrebt?3. Ist die Teilhabe Lernender an der Prozessgestaltungangelegt?4. Ist die Öffnung der Lernorte zur Gesellschaft im Hinblickauf zukunftsfähige Modelle nachhaltigen betrieblichenund schulischen Handelns vorgesehen?05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 23


6.2.2 Wie können Lernfelder/ Teile des Berufsbildesnachhaltige/ globale Zusammenhängeberücksichtigen?1. Wie lässt lsich die Orientierung an Handlungsfeldern desBerufs zum Ausgangspunkt für f r berufsbezogene sowieprivate und gesellschaftliche Lernsituationen machen?2. Welchen Lernfeldern/ Teilen des Berufsbildes kommtexemplarisch eine Schlüsselstellung zu?3. Wie lassen sich unterschiedliche kulturelle und sozialesowie anthropogene Voraussetzungen Lernenderberücksichtigen?4. Wie lassen sich Erfahrungen globalen nachhaltigenHandelns, z.B. Global Compact, einbeziehen?5. Wird die nachhaltige Mitgestaltung der Berufsarbeitkompetenzorientiert beschrieben?05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 24


6.2.3 Wie lassen sich Gestaltungsoffenheit undpersönlichkeitsorientiertes Lernen anregen?1. Wie können kkompetenzorientierte Ziele und Inhaltegestaltungsoffene Lernprozesse fördern? f2. Wie lassen sich vorausschauendes, systemisch vernetztesDenken, Perspektivwechsel und Kreativität t anstreben?3. Wie kann die Wahrnehmung kultureller und religiöserVielfalt intendiert werden?4. Wie läst lsich die Fähigkeit Fund Bereitschaft zurinterkulturellen Verständigung und Kooperationeinbeziehen?05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 25


6.2.5 Wie werden Unsicherheit und Widersprücheberücksichtigt?1. Wie werden Fragestellungen persönlicher Lebens- undBerufsplanung, des Engagements in der (Welt-)Gesellschaft, aber auch des Umgangs mit Dilemmata, diesich z. B. aus der Diskrepanz zwischen ethischbegründetem„Wollen“ und betriebswirtschaftlichem„Müssen“ ergeben, thematisiert?2. Wie werden Konfliktsituationen (z.B. bei Sozialstan-dards, , Menschenrechten, Umweltbelast.) einbezogen?3. Wie lässt lsich fördern, fnachhaltiges Handeln vonUnternehmen (inter-)national zum Leitbild zu erheben?05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 27


6.2.6 Wie erfolgt eine curriculare Differenzierungvon Zielgruppen nach Leistungsniveau undMigrationshintergrund?1. Wie können kNiveaustufen und Migrationshintergründende(sprachlich, kulturell) unterschieden werden?2. Wie lässt lsich berücksichtigen, dass sich Nachhaltigkeit/Globale Entwicklung im Mikrokosmos derBerufsbildenden Schule bzw. des Ausbildungsbetriebesspiegelt (multi-kulturelle Belegschaften, Kunden/Lieferanten, Lerngemeinschaften)?3. Wie kann auf die Bewältigung von Phasen unsichererBeschäftigungsverhftigungsverhältnisse vorbereitet werden?05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 28


6.2.7 Wie erfolgt eine Abstimmung und Vernetzungder Ordnungsmittel?1. Wie lassen sich Rahmenlehrplan und Lehrpläne derFächer (insbes. Sprachen, Wirtschaft/Politik, Religion/Ethik) vernetzen?2. Wie können kRahmenlehrplan und Ausbildungsordnunglernfördernd rdernd aufeinander abgestimmt und Lernort-kooperation gefördert werden?3. Welche Abstimmung ist zwischen Erstausbildung undWeiterbildung notwendig, welche spezifischenZusatzqualifikationen sind wünschenswert?w05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 29


7. Elemente einesUmsetzungsprogramms Förderung des Bewusstseins bei den Gestalternder Ausbildungsordnungen und (Rahmen-)Lehrplankommissionen [Sozialparteien, (Kultus-)Behörden]durch partizipativ orientierteStrategien, Akteurskonferenzen, Handreichungen,Modellversuche, Beispielsammlungen Berufs- und wirtschaftspädagogische Forschungz.B. zu Curricula, Kompetenzen/ Standards,Unterrichtskonzepten/ -material, Lehrerbildung Wissenschaftliche Begleitung in vorgenanntenKontexten, Evaluation, Transfer, Beratung05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 30


Einbezug von Nachhaltigkeit und MitgestaltungGlobaler Entwicklung in das Konzeptder beruflichen Handlungskompetenz (1)1. kompetenztheoretische Fundierung der beruflichenBildung2. bezugswissenschaftliche und auf die Ausformungberufsförmiger rmiger Facharbeit bezogenerFundierungselemente des Gegenstandsbereiches derGestaltung von Nachhaltigkeit und Globaler Entwicklungim Bereich der beruflichen Bildung3. Ausformung eines ganzheitlichen Kompetenzmodells für fdie Entwicklung von Rahmenlehrplänen/nen/Ausbildungsrahmenplänen/Weiterbildungskonzeptennen/Weiterbildungskonzepten4. exemplarische empirische Fundierung auf der Basis einesBerufs/ einer Berufsgruppe zur Entwicklung einesKonzepts zur Bestimmung von berufsspezifischenKompetenzen und Lernfeldern/ Inhalten/ lernsituativen05.07.2006 BezügenProf. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 31


Einbezug von Nachhaltigkeit und MitgestaltungGlobaler Entwicklung in das Konzeptder beruflichen Handlungskompetenz (2)5. Sichtung von Ansätzen zum Globalen Lernen/vonModellversuchen/Good practice-Beispielen, insbes. desBIBB und der NGO, z.B. des EPIZ, auf bewährtedidaktische Prinzipien der Gestaltung6. Entwicklung von Modelleinheiten für fUnterrichtssituationen7. Generalisierende Auswertung der Erfahrungen für f r dieEntwicklung eines empirisch fundiertenKompetenzmodells als Beitrag für f r die Entwicklungdidaktischer Materialien und Schulungskonzepte05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 32


Nachhaltigkeit unter Einbezug von Globalitätund Interkulturalität als integralerBestandteil beruflicher Bildung Ziele • Auswertung des Forschungsstandes im BereichNachhaltigkeit – Globalität – InterkulturalitätimHinblick auf die berufliche Bildung. · Empirische Realanalysen in verschiedenenberuflichen Domänen (s.u.) unter Anwendungmethodischer Instrumente zur Früherkennung vonQualifikationsbedarf für f r die curriculare Ausgestaltungvon Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepten. · Entwicklung eines Forschungsprogramms für fAnschlussarbeiten.05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 33


Heuristik zum Forschungsbedarf im BereichNachhaltigkeit – Globalität – Interkulturalität inder beruflichen Bildung: a) eine Diskursanalyse mit Blick auf die normativenDimensionen des Nachhaltigkeitsbegriffs, um einenKriteriensatz für f r die curriculare Kategorialanalyse zuentwickeln, b) eine Analyse ausgewählter Rahmenlehrpläne ne undAusbildungsrahmenpläne ne in der beruflichen Bildung sowie c) eine empirische Realanalyse in ausgewählten Domänen,um zu eruieren, inwiefern der Nachhaltigkeitsdiskurs 1. dort bereits Berücksichtung findet bzw. wo er dortmit Notwendigkeit Eingang finden sollte und 2. welche Qualifikationen in der Entwicklung vonRahmenlehrplänen nen bzw. im Konstruktionsprozessberuflicher Curricula zu berücksichtigen wären. w05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 34


Ausgewählte Domänen/SektorenI.Dienstleistung,SektorGastronomie/TourismusII.Dienstleis-tung,SektorGesundheitswesenIII.Handwerk-licheProduktion,SektorBauhaupt-/Bauneben-gewerbeIVIndustrielleProduk-tion,SektorFahr-zeug-/ MaschinentechnikV.SektorHandelVI.SektorRecyc-ling05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 35


Berufliche HandlungsfelderKategorialanalyseL e r n f e l dAufgabenstellungRealanalyseBegriffliche Klärung desNachhaltigkeitsdiskursesDomänespezifischeExempelKriteriensatzReferenzrahmenBerufswissenschaftlicheArbeitsprozessanalysenund FallstudienAnalyse derOrdnungsmittelBegriffsapparatForschungsdesiderataNachhaltigkeit in beruflichenFeldern (Qualifikationen)WorkshopKatalog: Forschungsfragen im Abschlussbericht05.07.2006Prof. Dr. Heinrich Meyer, Universität HamburgSektion Berufsbildung und Lebenslanges Lernen 36

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