Inhalte und Ziele - 100 Jahre Erster Weltkrieg

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Inhalte und Ziele - 100 Jahre Erster Weltkrieg

Ausstellung Emotion und Expression - Inhalte und Ziele2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. An dieser „Urkatastrophe des20. Jahrhunderts“ waren mehr als 60 Millionen Soldaten beteiligt, von denen mehr als 9 Millioneneinen grausamen Tod starben (jeden Tag waren es 6000 Tote) Es hab ca. 6 Millionen zivile Opfer. Soforderte dieser Krieg insgesamt 15 Millionen Menschenleben und darüber hinaus mehr als 20 Millionenverwundete Soldaten. Die zivilen Verwundeten sind nicht mitgerechnet, ebenso wenig die Familien, diedurch den Verlust von gefallenen Angehörigen in Trauer und Elend gestürzt worden sind und für ihr Lebengezeichnet wurden. (Vgl. Rüdiger Overmanns, Kriegsverluste. In: Enzyklopädie Erster Weltkrieg.Schöningh, 2009)„Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht. Namen wieVerdun, Ypern oder die Somme stehen für ein bis dahin beispielloses Massensterben, das der Propagandavom „Heldentod“ hohnlacht. Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Menschen, Gesellschaftenund Staaten in Europa. Die gemeinsame Erinnerung an diesen kollektiven Albtraum, seine Ursachenund Auswirkungen ist deshalb unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Integrationsprozesses.Trotz Unterschieden in den nationalen Gedenkkulturen gilt die grundsätzliche Überzeugung, dass wirheute mehr sind als eine Zwangsgemeinschaft zur Lösung aktueller finanz- und wirtschaftspolitischerProbleme. Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker hielt deshalb in seiner Gedenkredeim Deutschen Bundestag anlässlich des Volkstrauertages 2008 Skeptikern entgegen: „Wer an Europazweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen! Nirgendwo besser, nirgendwoeindringlicher, nirgendwo bewegender ist zu spüren, was das europäische Gegeneinander anSchlimmstem bewirken kann. (Quelle: www.100-jahre-erster-weltkrieg.de Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge.Das Gedenken an diese Katastrophe ist notwendig und diese Ausstellung soll ein Beitrag dazu sein.Die gezeigten Originalgrafiken entstanden vor gut 100 Jahren, während oder kurz nach dem ErstenWeltkrieg. Es war eine unglaublich bewegte Zeit, die einschneidende Veränderungen mit sich brachte.Eine Zeit, in der die Emotionen hochkochten, von anfänglicher überschwänglicher Kriegsbegeisterung*(resultierend aus der Wut bei den Verhandlungen um die Kolonien leer ausgegangen zu sein) dem tiefenEntsetzen (über Realität des Krieges), der lähmenden Trauer (Verlust von Künstlerkollegen wie FranzMarc oder von Angehörigen, wie des Sohnes bei Käthe Kollwitz), der Angst (zu verhungern) bis hin zugroßer Sehnsucht nach einer friedlichen, heilen, intakten Welt. Die Grafiken entstanden in einer Zeitgroßer Umbrüche, die auch die Kunst maßgeblich und nachhaltig prägte. Die Künstler fanden damalsangesichts des Grauens des Ersten Weltkrieges im Expressionismus ihren ganz eigenen Ausdruck. DieAusstellung dokumentiert wie sie von den weichen Linien der Lithographien zu den harten, kantigen undoftmals verzerrten Konturen des Holzschnittes fanden.Die oben genannten Emotionen hat jeder von uns schon erlebt. Sie sind heute so aktuell wie damals undfühlen sich genauso an. Über die Emotion soll erreicht werden, die Betrachter persönlich anzusprechenund zu berühren. Was empfinden wir im Hinblick auf die Bilder der Ausstellung? Was empfinden wirangesichts der der gigantischen Zahl der Opfer, aber auch angesichts des Krieges in Syrien, angesichtsFlüchtlinge von Lampedusa, angesichts der zahlreichen EU-Rettungsschirme? Groll? Wut? Neid? Angst,dass es an unseren Wohlstand geht? Was folgt daraus? Wie handeln wir? Wie handle ich?Besonders junge Menschen sind eingeladen auf die in den Bildern dargestellten und bei ihnen ausgelöstenEmotionen zu antworten und selber dafür einen Ausdruck finden. Deshalb lautet der Titel der Ausstellungauch: Emotion und Expression. Die Schüler sind eingeladen ich von den Arbeiten Barlachs,


Beckmanns, Kollwitz und all der anderen berühren zu lassen und auf diese Berührung in einem eigenenAusdruck zu antworten, sei es in Form von Bildern, Texten, Skulpturen, Kurzfilmen oder Aktionen. Dabeisind Bezüge zu heute ausdrücklich erwünscht, denn wir erinnern uns nicht um des Erinnerns willen, sondernfür die Zukunft, für eine friedliche und menschenwürdige Zukunft für die wir alle verantwortlich sind!Zur Zusammenstellung der BilderNehmen Sie sich bitte die Bildübersicht zur Hand.Die Ausstellung selbst wurde in diesem Umfang gestaltet. Möglicherweise können, je nach den örtlichenGegebenheiten nicht alle Motive aufgehängt werden. Fragen Sie am besten nochmals unmittelbar vorAusstellungsbeginn nach ob die Bilder, auf die Sie Ihren Schwerpunkt gelegt haben, auch hängen. VorOrt sind sie auf jeden Fall, da die Ausstellung immer komplett ausgeliefert wird. Sollte ein Bild nicht hängen,kann man es aber spontan auf einer Staffelei präsentieren.In den ersten zwei Jahren des Ersten Weltkrieges gab der Kunsthändler Bruno Cassirer Künstlerflugblätterheraus, die Originallithographien und Texte von Künstlern der damaligen Zeit enthielten. Der Erlösdieser patriotischen Flugblätter war für notleidende Künstler beziehungsweise deren Angehörige bestimmt.Die ersten Motive der Ausstellung stammen auf dieser Zeit und dokumentieren in den Barlachgrafiken„Der heilige Krieg“ und „Sturmangriff“ die anfängliche Kriegsbegeisterung, die damals auch weiteTeile der Intellektuellen Deutschlands erfasst hatte. Zwei Motive dokumentieren Gebete doch den Siegzu erringen, weitere spielen auf die Kriegsindustrie an. Dem stürmischen Infanteristen Liebermanns habenwir den Verwundeten von Beckmann (Andenken an einen gefallenen Freund) gegenübergestellt. DieSturmangriff, den lautes Geschrei begleitete, folgt die stumme Trauer. (Kollwitz, Das Bangen oderHettner, Trauernde Kriegerwitwe. Die bittere Folge eines jeden Krieges sind Tod (Expeditionsheer)Elend, Flucht (Barlach, Kubin, Liebermann) und Einsamkeit (Serbische Elegie von Barlach).Was wird aus dem kleinen Jungen, der sich vom Lied „Wer will unter die Soldaten“ begeistern ließ? Ersteigt aufs Pferd und wird demnächst verwundet und sterbend am Arm der Mutter liegen, die Pickel haubenicht mehr stolz auf dem Kopf thronend. Dem Jubel folgt die bittere Realität des Massengrabes. Diesesvon Barlach 1915 gestaltete Motiv fiel der Zensur zum Opfer. Erst ein Jahr später, in der Nachfolgepublikationnamens „Bildermann“, die weniger patriotisch sondern eher pazifistisch geprägt war, wirdes Slevogt möglich sein den „unendlichen Schmerz“ auf bildhaft in Gestalt eines Massengrabes auszudrücken.Es folgen Grafiken von Zille und Kollwitz, die die Kriegsfolgen beschreiben: Trauer (Das eiserneKreuz), Elend (Trunksucht) und Hunger („Schlange stehen“ von Zille, „Brot!“ und „Opfer“ von Kollwitzausdrücken. Die sich anschließenden Barlachlithographien drücken die Sehnsucht aus, dass das vielfacheSterben, ja der Tod an sich doch endlich ein Ende haben solle (Aus einem neuzeitlichen Totentanzwo eine mächtige Gestalt den Sensenmann samt seiner Attribute Stundenglas und Sichel) zerschmettert.Verzweiflung und Hoffnung liegen nah beieinander und so fragt Barlach danach wie man dem Kriegbegegnen kann, so wie in dem von ihm illustrierten Lied Morgensterns, der auffordert: „Liebt das Bösegut!“? Durch Demut? Durch Barmherzigkeit? Nun betet keiner mehr zuerst um Sieg und danach um Frieden.Nun heißt es schlicht: Dona nobis pacem. Und über allem die Frage nach Gott angesichts desübermächtigen Grauens. (Die Wandlungen Gottes) . Die folgenden Grafiken dokumentieren die Sehnsuchtnach Familien(Idylle) und zeigen außerdem auf weiche Linienführung in die harte, kantige undkontrastreiche Darstellungsweise expressionistischer Holzschnitte wandelt.


Schließlich liegen in einer Vitrine je ein Motiv der „Kriegszeit“ und des „Bildermanns“ aus, des weiterenRelikte aus diesem Krieg, wie ein eisernes Kreuz, ein Schießbuch, ein Krankentransportschein und vielesmehr.© Iris Traudisch www.kunstbuchgalerie.de* (Vgl. wikipedia) So unterzeichneten im Herbst 1914 93 Schriftsteller, Professoren und Künstler (darunter auch Max Liebermann denAufruf „An die Kulturwelt!“, in dem deutsche Kriegsverbrechen mit einem sechsfachen „Es ist nicht wahr!“ zurückgewiesen wurden.Im Zuge des deutschen Einmarschs in das neutrale Belgien bei Beginn des Ersten Weltkrieges war es zu zahlreichen Übergriffen deutscherMilitärs auf die belgische Zivilbevölkerung gekommen. Dabei kamen insgesamt mehrere Tausend belgische Zivilisten zu Tode. BesondereBestürzung erregten auch im neutralen Ausland großflächige Zerstörungen in der alten Universitätsstadt Löwen, bei der unter anderem einunersetzlicher Bestand an mittelalterlichen Büchern und Handschriften der Universitätsbibliothek in Flammen aufging. Die deutschen Armeenwurden daher vor allem im angelsächsischen Raum als kulturzerstörende Barbaren und „Hunnen“ porträtiert. Als Reaktion auf diesealliierten Vorwürfe beschlossen führende deutsche Publizisten und Intellektuelle ein Manifest abzufassen, in dem die Vorwürfe als ungerechtfertigtund die deutschen Maßnahmen als Selbstverteidigung in Notwehr dargestellt wurden.„An die Kulturwelt! Ein AufrufWir als Vertreter deutscher Wissenschaft und Kultur erheben vor der gesamten Kulturwelt Protest gegen die Lügen und Verleumdungen, mitdenen unsere Feinde Deutschlands reine Sache in dem ihm aufgezwungenen schweren Daseinskampfe zu beschmutzen trachten. Dereherne Mund der Ereignisse hat die Ausstreuung erdichteter deutscher Niederlagen widerlegt. Um so eifriger arbeitet man jetzt mit Entstellungenund Verdächtigungen. Gegen sie erheben wir laut unsere Stimme. Sie soll die Verkünderin der Wahrheit sein.Es ist nicht wahr, daß Deutschland diesen Krieg verschuldet hat. Weder das Volk hat ihn gewollt noch die Regierung noch der Kaiser. Vondeutscher Seite ist das Äußerste geschehen, ihn abzuwenden. Dafür liegen der Welt die urkundlichen Beweise vor. Oft genug hat WilhelmII. in den 26 Jahren seiner Regierung sich als Schirmherr des Weltfriedens erwiesen; oft genug haben selbst unsere Gegner dies anerkannt.Ja, dieser nämliche Kaiser, den sie jetzt einen Attila zu nennen wagen, ist jahrzehntelang wegen seiner unerschütterlichen Friedensliebe vonihnen verspottet worden. Erst als eine schon lange an den Grenzen lauernde Übermacht von drei Seiten über unser Volk herfiel, hat es sicherhoben wie ein Mann.Es ist nicht wahr, daß wir freventlich die Neutralität Belgiens verletzt haben. Nachweislich waren Frankreich und England zu ihrer Verletzungentschlossen. Nachweislich war Belgien damit einverstanden. Selbstvernichtung wäre es gewesen, ihnen nicht zuvorzukommen.Es ist nicht wahr, daß eines einzigen belgischen Bürgers Leben und Eigentum von unseren Soldaten angetastet worden ist, ohne daß diebitterste Notwehr es gebot. Denn wieder und immer wieder, allen Mahnungen zum Trotz, hat die Bevölkerung sie aus dem Hinterhaltbeschossen, Verwundete verstümmelt, Ärzte bei der Ausübung ihres Samariterwerkes ermordet. Man kann nicht niederträchtiger fälschen,als wenn man die Verbrechen dieser Meuchelmörder verschweigt, um die gerechte Strafe, die sie erlitten haben, den Deutschen zumVerbrechen zu machen.Es ist nicht wahr, daß unsere Truppen brutal gegen Löwen gewütet haben. An einer rasenden Einwohnerschaft, die sie im Quartier heimtückischüberfiel, haben sie durch Beschießung eines Teils der Stadt schweren Herzens Vergeltung üben müssen. Der größte Teil von Löwenist erhalten geblieben. Das berühmte Rathaus steht gänzlich unversehrt. Mit Selbstaufopferung haben unsere Soldaten es vor den Flammenbewahrt. – Sollten in diesem furchtbaren Kriege Kunstwerke zerstört worden sein oder noch zerstört werden, so würde jeder Deutsche esbeklagen. Aber so wenig wir uns in der Liebe zur Kunst von irgend jemand übertreffen lassen, so entschieden lehnen wir es ab, die Erhaltungeines Kunstwerks mit einer deutschen Niederlage zu erkaufen.Es ist nicht wahr, daß unsere Kriegführung die Gesetze des Völkerrechts mißachtet. Sie kennt keine zuchtlose Grausamkeit. Im Osten abertränkt das Blut der von russischen Horden hingeschlachteten Frauen und Kinder die Erde, und im Westen zerreißen Dumdumgeschosseunseren Kriegern die Brust. Sich als Verteidiger europäischer Zivilisation zu gebärden, haben die am wenigsten das Recht, die sich mitRussen und Serben verbünden und der Welt das schmachvolle Schauspiel bieten, Mongolen und Neger auf die weiße Rasse zu hetzen.Es ist nicht wahr, daß der Kampf gegen unseren sogenannten Militarismus kein Kampf gegen unsere Kultur ist, wie unsere Feinde heuchlerischvorgeben. Ohne den deutschen Militarismus wäre die deutsche Kultur längst vom Erdboden getilgt. Zu ihrem Schutz ist er aus ihrhervorgegangen in einem Lande, das jahrhundertelang von Raubzügen heimgesucht wurde wie kein zweites. Deutsches Heer und deutschesVolk sind eins. Dieses Bewußtsein verbrüdert heute 70 Millionen Deutsche ohne Unterschied der Bildung, des Standes und der Partei.Wir können die vergifteten Waffen der Lüge unseren Feinden nicht entwinden. Wir können nur in alle Welt hinausrufen, daß sie falschesZeugnis ablegen wider uns. Euch, die Ihr uns kennt, die Ihr bisher gemeinsam mit uns den höchsten Besitz der Menschheit gehütet habt,Euch rufen wir zu:


Glaubt uns! Glaubt, daß wir diesen Kampf zu Ende kämpfen werden als ein Kulturvolk, dem das Vermächtnis eines Goethe, eines Beethoven,eines Kant ebenso heilig ist wie sein Herd und seine Scholle.Dafür stehen wir Euch ein mit unserem Namen und mit unserer Ehre!“– 93 Unterzeichnende: Manifest vom 4. Oktober 1914 [4]Unterzeichnende1. Adolf von Baeyer2. Peter Behrens3. Emil Adolf von Behring4. Wilhelm von Bode5. Alois Brandl6. Lujo Brentano7. Justus Brinckmann8. Johannes-Ernst Conrad9. Franz Defregger10. Richard Dehmel11. Adolf Deißmann12. Friedrich-Wilhelm Dörpfeld13. Friedrich von Duhn14. Paul Ehrlich15. Albert Ehrhard16. Carl Engler17. Gerhart Esser18. Rudolf Christoph Eucken19. Herbert Eulenberg20. Heinrich Finke21. Hermann Emil Fischer22. Wilhelm Foerster23. Ludwig Fulda24. Eduard Gebhardt25. Johann Jacobus Maria de Groot26. Fritz Haber27. Ernst Haeckel28. Max Halbe29. Adolf von Harnack30. Gerhart Hauptmann31. Carl Hauptmann32. Gustav Hellmann33. Wilhelm Herrmann34. Andreas Heusler35. Adolf von Hildebrand36. Ludwig Hoffmann37. Engelbert Humperdinck38. Leopold Graf von Kalckreuth39. Arthur Kampf40. Friedrich August von Kaulbach41. Theodor Kipp42. Felix Klein43. Max Klinger44. Alois Knoepfler45. Anton Koch46. Paul Laband47. Karl Lamprecht48. Philipp Lenard49. Maximilian Lenz50. Max Liebermann51. Franz von Liszt52. Karl Ludwig Manzel53. Joseph Mausbach54. Georg von Mayr55. Sebastian Merkle56. Eduard Meyer57. Heinrich Morf58. Friedrich Naumann59. Albert Neisser60. Walther Hermann Nernst61. Wilhelm Ostwald62. Bruno Paul63. Max Planck64. Albert Plohn65. Georg Reicke66. Max Reinhardt67. Alois Riehl68. Carl Robert69. Wilhelm Röntgen70. Max Rubner71. Fritz Schaper72. Adolf Schlatter73. August Schmidlin74. Gustav von Schmoller75. Reinhold Seeberg76. Martin Spahn77. Franz von Stuck78. Hermann Sudermann79. Hans Thoma80. Wilhelm Trübner81. Karl Gustav Vollmoeller82. Richard Voß83. Karl Vossler84. Siegfried Wagner85. Heinrich Wilhelm Waldeyer86. August von Wassermann87. Felix von Weingartner88. Theodor Wiegand89. Wilhelm Wien90. Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff91. Richard Willstätter92. Wilhelm Windelband93. Wilhelm WundtLiebermann äußerte sich nach dem Krieg selbstkritisch über diesen Aufruf: „Zu Beginn des Krieges überlegte man nicht erst lange. Man warmit seinem Lande solidarisch verbunden. Ich weiß wohl, dass die Sozialisten eine andere Auffassung haben. […]Und es lebt in meinemHerzen auch das deutsche Vaterland als ein unantastbarer und unsterblicher Begriff.“ [53]

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