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PDLIZEIEIN ARTNERPKG „Löstige Stänedräjer“GdP-KG Rheinisch-Bergischer KreisIPA Bergisch GladbachGewerkschaft der Polizei7. GroßePolizei-Kostümsitzung04. Februar 2011Bergisch Gladbach-Heidkamp


GrußwortSehr geehrte Damen und Herren,liebe Gäste!Seit vielen Jahren richtet die Karnevalsgesellschaft„De löstigen Stänedräjer“gemeinsam mit der Kreisgruppe Rheinisch-BergischerKreis der Gewerkschaftder Polizei das Bürger und Polizeifest aus.Die Bürger- und Polizeifeste der KG sindinzwischen legendär. Immer wiedergelingt es den Organisatoren bekannteKünstlerinnen und Künstler für tolleGesangs- oder Showeinlagen zu gewinnen.Das wichtigste Element des PolizeiundBürgerfestes ist es aber, einandernäher zu kommen und Barrieren abzubauen.Wo könnte dies am besten gelingenals beim gemeinsamen Feiern?Eine erfolgreiche und effiziente Polizeiarbeitist ohne die Mithilfe und ohne Mitwirkungder Bürger unmöglich. So gesehenhätte die Karnevalsgesellschaft „Delöstigen Stänedräjer“ keine bessere Veranstaltungkreieren können. Hier werdenHemmschwellen ab- und Vertrauenaufgebaut. Im Übrigen spürt der„Normalbürger“ sofort, dass auch unsereOrdnungshüter Menschen sind wieSie und ich: Heiter, fröhlich undbeschwingt.In dieser Session feiert die KG mit Ihremelfjährigen Bestehen ein „jeckes“ Jubiläumund stellt gleichzeitig den Karnevalsprinzenin Bergisch Gladbach. Zumersten Male überhaupt hat ein Polizeibeamterdieses hohe karnevalistische Amtinne. Das ist Bürgernähe, wie wir sie unsalle wünschen und die wir dankbarannehmen. Dazu meinen herzlichenGlückwunsch und die besten Wünschefür die fünfte Jahreszeit!Ich darf an dieser Stelle allen Angehörigender Polizeidienststellen unseres Raumesfür ihre stete Einsatzbereitschaftherzlich danken und hohe Anerkennungfür ihre Leistung aussprechen. Ich wünscheallen Besuchern des Polizei und Bürgerfestesim Pfarrsaal in Heidkamp froheund vergnügliche Stunden bei Gesang,Tanz und Gesprächen.Rolf MenzelLandrat2


GrußwortPolizisten sind Narren......sie stehen sonntags bei fast 40 Grad 14Stunden an der Autobahn A 40 und sperrendie Zufahrten, weil dort mit Inlinerngefahren werden soll und Biertische aufgebautwerden......eine Woche später bei der Loveparade,die selben Polizeibeamtinnen und Polizeibeamtenversuchen das Unmögliche möglichzu machen. Tage später werden sievom Veranstalter beschimpft....ein paar weitere Wochen später imWendland. Polizeibeamte aus ganzDeutschland sichern einen Atomtransport.Die in den vergangenen Jahren relativfriedlich abgelaufenen Demonstrationenanlässlich der Castortransporte eskalierenin diesem Jahr auch aufgrund der Laufzeitverlängerungwieder. Mitglieder desDeutschen Bundestages rufen zur Demonstrationauf, obwohl sie wissen, dass einegroße Gewaltbereitschaft besteht. Im Versammlungsgesetzheißt es: „...friedlichund ohne Waffen...“ Wer zu unfriedlichenDemonstrationen aufruft, macht sich strafbar,auch als Mitglied im DeutschenBundestags....zur Verpflegung der eingesetzten Polizeibeamtenwird ein privates Cateringunternehmenbeauftragt. Dieses vorsorgtdie hungrigen Einsatzkräfte mit verschimmeltenSchnitzeln....das ist alles selbstverständlich und fürkleine Steuern zu haben. Die Beamten könnenauch nicht mit ihrem „SicherenArbeitsplatz“ ihre Rechnungen zahlenund ihre Familie ernähren. Die für InnereSicherheit verantwortlichen Politiker könneneiner überfälligen Gehaltserhöhungnicht zustimmen, weil die Steuereinnahmenweggebrochen sind und wir eineFinanzkrise haben; das war gestern. Heutekönnen sie einer Gehaltserhöhung nichtzustimmen, weil der Aufschwung nichtgefährdet werden darf. Die Steuereinnahmensteigen deutlich und trotzdem ist keinGeld für die Innere Sicherheit vorhanden....und dann sind da die Jecken, sie engagierensich im rheinischen Brauchtum. Sielachen gerne, sind lustige Menschen undkönnen feiern. Die Karnevalsgesellschaft„De Löstige Stänedräjer“ stellen in ihremJubiläumsjahr das Dreigestirn für BergischGladbach. Auch sie machen einen hartenJob und haben trotzdem Spaß an d´rFreud.Die Gewerkschaft der Polizei gratuliertder KG „Löstige Stänedräjer“ zum Jubiläumund unserem Mitglied Uwe Wirgeszum Prinz mit Bauer und Jungfrau.Der Gesellschaft wünschen wir eineerfolgreiche Session 2010/2011 und wünschenuns weiterhin erfolgreicheZusammenarbeit.Gerd WernerVorsitzender3


GrußwortDie IPA-Verbindungsstelle BergischGladbach, die sich, wie in den vergangenenJahren, auch in diesem Jahr gernan der Gestaltung dieser Sitzung beteiligt,freut sich mit allen Jecken in und umBergisch Gladbach, dass es der KG LöstigeStänedräjer wieder gelungen ist, einneues Sitzungshighlight auf die Beine zustellen.Da im Rheinland alles, was mehr als dreimal stattfindet, Brauchtum ist, ist diese Sitzung,die gemeinsam von der Gewerkschaftder Polizei, der IPA Bergisch Gladbachund der KG Löstige Stänedräjergetragen wird, als DIE SITZUNG DERPOLIZEI in die Reihe der großen Brauchtumssitzungenunserer Stadt einzureihen.Was ist und was macht die IPA?Kurz nach dem II. Weltkrieg in Englandgegründet ist sie die weltgrößte Vereinigungvon Polizeibediensteten mit über360.000 Mitgliedern in zur Zeit 61 demokratischenStaaten.Ziel ist es, freundschaftliche Beziehungenund gegenseitige Hilfe zwischen Polizeibedienstetenim In- und Ausland zu fördernund den Erfahrungsaustausch inpolizeilichen Bereichen zu ermöglichen.Die IPA ist ausdrücklich keine Gewerkschaftund politisch neutral.Dazu unterhält sie zum Beispiel im nahenSchloss Gimborn in der Gemeinde Marienheideein internationales InformationsundBildungszentrum.Unsere Verbindungsstelle hat über 170Mitglieder. Für diese vermitteln wir Kontakte,IPA-Ferienwohnungen Praktikantenstellenstellenfür Kommissarbewerberim Ausland und Publikationen.Als örtlicher Verein veranstalten wir Wanderungenim näheren Bereich, mehrtägigeMotorradtouren und IPA-Reisen, welcheuns schon zu IPA-Freunden in ganzEuropa führten.Pünktlich zum 11. Geburtstag der Gesellschaftstellen die Löstigen Stänedräjerdas diesjährige Dreigestirn. Ganzbesonders freuen wir uns, dass mit unseremUwe Wirges erstmals ein Mitglied derIPA Bergisch Gladbach als Prinz Uwe I.Herrscher über die Gladbacher Narrenwurde. Unser Uwe ist mit der IPA unteranderem auf Bildungsreise in New Yorkgewesen, wo er den polizeilichen Alltagunserer amerikanischen Kollegen kennengelernt hat.Doch nun: Gläbbich Alaaf!Klaus BrieseVerbindungsstellenleiterder IPA Bergisch Gladbach4


GrußwortLiebe Kolleginnen und Kollegen, liebeKarnevalsfreunde, sehr geehrte Gäste,die KG Löstige Stänedräjer vun d’r PolizeiBergisch Gladbach begrüßt alle heuteAbend recht herzlich zu unserer 7. GroßenPolizei-Kostümsitzung.Auch in diesem Jahr bietet unsere Karnevalsgesellschaftgemeinsam mit der GdPim Rheinsch-Bergischen Kreis und derIPA-Verbindungsstelle Bergisch Gladbachwieder ein tolles Programm in einemattraktiven Rahmen.Wie in den letzten Jahren wollen wir denaktiven Polizeikräften und den Pensionären,deren Familien und Freunden wieauch den Bürgerinnen und Bürgern dieserStadt die Gelegenheit bieten, miteinanderKarneval zu feiern. Dadurch ist dieseSitzung zu einer der bekanntesten undbeliebtesten Sitzungen in Bergisch Gladbachgeworden. Hier spiegelt sich wider,was die tägliche Arbeit der Polizei ausmacht:Bürgernähe und ein vertrauensvollesMiteinander.Unseren Beamtinnen und Beamten tut esgut, für einige Stunden den oft auch belastendenDienst zu vergessen und zu zeigen,dass die Polizei auch in der 5. Jahreszeiteine gute Figur machen kann. Für dieBürgerinnen und Bürger ist dies eine guteGelegenheit, die Menschen in der Polizeibesser kennenzulernen, ohne Uniformund „Dienstgesicht“. Dies schafft Verständnisund Vertrauen im Umgang miteinander,denn ohne dies kann eine Gesellschaftnicht funktionieren.Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreisist weit und breit die einzige, die (vor 10Jahren) eine eigene Karnevalsgesellschaftauf die Beine gestellt hat mit heute 70Mitgliedern. Wir sind sehr froh darüber,gemeinsam mit der örtlichen Gewerkschaftder Polizei (GdP) und der örtlichenInternationalen Polizeivereinigung (IPA),unterstützt von vielen helfenden Händenim Hintergrund, in diesem schönen Pfarrsaalin Heidkamp miteinander die 11. Karnevalssessionfeiern zu können.Dies um so mehr, als das wir in diesemJahr das Dreigestirn der Stadt BergischGladbach aus unseren Reihen mit demPrinz Uwe I., ein aktiver Polizist derWache in Bergisch Gladbach, dem BauerRoland und der Jungfrau Angelika, stellendürfen.Das hat uns besonders angespornt, in diesemJahr wieder mit viel Fleiß und unermüdlichemEinsatz diese Sitzung vorzubereitenund ein hervorragendes Programmauf die Beine zu stellen. Wir hoffensehr, dass es allen wieder gefällt.So wünschen wir Ihnen und Euch heuteAbend viel Spaß und Freude bei unserer7. Großen Polizei-Kostümsitzung, eine tolleStimmung und Frohsinn, der aus demHerzen kommt.Wir freuen uns auf diesen Abend mit allenunseren Gästen.Der Vorstandder Karnevalsgesellschaft„Löstige Stänedräjer“ e. V.vun d´r Polizei Bergisch Gladbach5


Löstige StändedräjerStänedräjer-LeedWIESS UN JRÖN– JO DAT SIN MIRRefrain:Wieß un jrön – jo dat sin mir,immer locker, immer löstig em Revier.Wieß an jrön – dat sin uns Färve Daach un Naach,uns Färve Daach un Naach. (2 x)Ejal, wat kütt, ov Sonn, ov Rän,vun Hätze laache, dummer jähn.Arm en Arm met jecke Tön,dat es doch immer widder schön.Dreigestirn 2011der StadtBergisch GladbachMet üch zesamme drinke miren lecker Kölsch, dem Prinz zor Ihr.Stänedräjer op de Roll,die sin un blieve raderdoll.Wieß un jrön – jo dat sin mir,immer locker, immer löstig em Revier.Wieß an jrön – dat sin uns Färve Daach un Naach,uns Färve Daach un Naach. (2 x)Dä Herrjott hät uns all em Bleck,schenk jedem och e Stöck vum Jlöck.Maach ens dingem Hätz jet Freud.et Levve duurt kein Iwigkeit.Wieß un jrön – jo dat sin mir,immer locker, immer löstig em Revier.Wieß an jrön – dat sin uns Färve Daach un Naach,uns Färve Daach un Naach. (2 x)BridgeMer blieve wie mer sin, wat och passeet,dröm singe mir mit üch dat schöne Leed:Wieß un jrön – jo dat sin mir,immer locker, immer löstig em Revier.Wieß an jrön – dat sin uns Färve Daach un Naach,uns Färve Daach un Naach. (2 x)© Longerich / Zarges 20106


ProgrammKG „Löstige Stänedräjer“GdP-KreisgruppeRheinisch-Bergischer KreisIPA Bergisch GladbachProgrammUnter anderem treten auf:Blom un BlömcherColörDröpkesFauth Dance CompanySchiffermädchenTino vom TaxiWicky Junggeburthund dasDreigestirn der StadtBergisch GladbachWir wünschen allen Besucherndes heutigen Kostümballs froheStunden in beschwingter undheiterer Atmosphäre.Sitzungspräsident: Wolfgang Bosbach,Präsident Große Gladbacher7


ProgrammTino vom TaxiBlom un BlömcherColörSchiffermädchen8


ProgrammFauth Dance CompanyDröpkesWicky Junggeburth9


Robert GermannGdP20 JAHRE MAUERFALL– GdP Seminar in BerlinDas graue Telefon mit Wählscheibe, direkt neben der graugrünen Erika-Schreibmaschine blickt stumm in den kleinen Vernehmungsraum. Die braungemusterte Tapete beginnt sich bereits von den Wänden zu lösen. Die schwereLuft steht förmlich in diesem Raum mit seinen vergilbten Gardinen. Es riechtnach ausdünstenden Chemikalien und modrigem Linoleum. Die Atmosphärean diesem Ort drückt den Besucher regelrecht nieder und verhindert jeglichesGefühl von Wohlbefinden.Wir befinden uns in der Untersuchungshaftanstaltdes ehemaligen Ministeriumsfür Staatssicherheit der DDR inBerlin-Hohenschönhausen. Mittlerweileals Gedenkstätte vor dem Verfall bewahrt,vermittelt es seinen Besuchern nochimmer ein authentisches Bild vom JustizundVerfolgungsapparat der ehemaligenDDR. Die knapp 30 Teilnehmer des diesjährigenGdP-Kreisgruppenseminars halteninne und betrachten fassungslos dassteingewordene Antlitz eines Staates, derseine Bürger vierzig Jahre lang unterdrückte,sich selbst jedoch demokratischnannte und seine Grenzen mit Selbstschussanlagenausstattete.Eine Reise nicht nur nach Berlin,sondern auch in die Vergangenheitbegann am 23. Septembervor den Toren der PW BergischGladbach. Kein Zufall,dass gerade Berlin auf demProgramm stand. Als Sinnbildfür die Zerstörung nach demZweiten Welkkrieg und deranschließenden Besetzung undTeilung Deutschlands, war derBesuch dieser Stadt zwanzigJahre nach dem Mauerfall fastschon obligat. Entsprechendorganisiert war das abwechslungsreichgestaltete Seminarprogramm.Nach einer Führungim „Bendlerblock“, woOberst Claus Schenk Graf vonStauffenberg zusammen mitweiteren Widerstandskämpfernhingerichtet wurde, konntensich die Seminarteilnehmerin den Luftschutzräumen, denso genannten „Berliner Unterwelten“, vonden widrigen Zuständen während derKriegszeit überzeugen. Beklemmung,aber auch Begeisterung über die neugesammelten Erfahrungen spiegelten sichin den Gesichtern der Teilnehmer wieder.Sicher zirkelt Jürgen, unser Fahrer,den großen Bus durch enge Gassen bis hinzu all den Orten, an denen deutscheGeschichte geschrieben wurde. Ein nocherhaltener Teil des ehemaligen Grenzstreifenskann heute noch an der BernauerStraße besichtigt werden. Mahnend beugensich die Grenzlaternen mit ihren grausilbernenLampenschirmen über die Besucher.Harry, ein Berliner Kollege, erzähltvon der Zeit vor und nach der Wende –wie er als Westberliner nach der Wiedervereinigungin einem „Zivil-Trabi“äußerst erfolgreich auf Täterjagd ging.Wer rechnet schon damit, dass im qualmendenPappkarton, der die Straße entlangknattert, Polizisten Streife fahren?!Aus Schlechtem erwächst immer auchGutes. Am letzten Tag der Berlin-Tourzeigte sich die Stadt bei strahlendem Sonnenscheinvon ihrer charmanten, kaumernsthaften Seite. Auf der „Libelle“, einerüber achtzig Jahre alten Barkasse, ging esdie Spree entlang, am ehemaligen Palastder Republik vorbei, bis hin zum Regierungsviertel.Manch Berliner drehte sichnach dem Schiffchen um, von dem diePassagiere kölsche Lieder trällerten. Einegelungene Tour, die allen Teilnehmernlange in Erinnerung bleiben wird. DankeGabi und Gerd für die hervorragendeOrganisation! Der Termin für das gemeinsameBilder-Schauen im Keller der PWBergisch Gladbach wurde auf den 18.November angesetzt.10


Elmar SchneidersRauchmelderRAUCHMELDER RETTEN LEBENDer Pressesprecher der Feuerwehr Bergisch Gladbach, Elmar Schneiders,schildert nachfolgend die Vorzüge von Rauchmeldern.Dem einen oder anderen wird es sicherlichschon aufgefallen sein. Viele Fahrzeugeder Feuerwehr Bergisch Gladbach sindmit dem Logo der bundesweiten Kampagne„Rauchmelder retten Leben“ beklebt.Gerne möchten wir seitens der FeuerwehrBergisch Gladbach ein paar nähere Informationenzu der Kampagne aber natürlichauch zu den kleinen „Lebensrettern“selbst geben.Vielleicht vorab ein paar Fakten: JedenMonat verunglücken in Deutschland rund40 Menschen tödlich durch Brände, diemeisten davon in den eigenen vier Wänden.Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung.Zwei Drittel aller Brandopferwerden nachts im Schlaf überrascht. Diejährlichen Folgen in Deutschland: Rund500 Brandtote, 5.000 Brandverletzte mitLangzeitschäden und über eine Mrd. EuroBrandschäden im Privatbereich. In denmeisten Bundesländern ist daher dieInstallation von Rauchmeldern bereitsgesetzlich vorgeschrieben. Ursache für dieetwa 200.000 Brände im Jahr ist aber imGegensatz zur landläufigen Meinungnicht nur Fahrlässigkeit: Sehr oft lösentechnische Defekte Brände aus, die ohnevorsorgende Maßnahmen wie Rauchmelderzur Katastrophe führen. Vor allemnachts werden Brände in Privathaushaltenzur tödlichenGefahr, wenn alle schlafen,denn im Schlaf riecht derMensch nichts. Tödlich ist beieinem Brand in der Regelnicht das Feuer, sondern derRauch. Bereits drei Atemzügehochgiftigen Brandrauchskönnen tödlich sein, dieOpfer werden im Schlafbewusstlos und erstickendann. Da bereits das Einatmeneiner Lungenfüllung mitBrandrauch tödlich seinkann, ist ein Rauchmelderder beste Lebensretter ineiner Wohnung. Der laute Alarm desRauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitigvor der Brandgefahr und gibt dennötigen Vorsprung, sich in Sicherheit zubringen und die Feuerwehr zu alarmieren.Um Rauchmelder in Deutschlandbekannt zu machen, wurde vor mehrerenJahren vom Deutschen Feuerwehrverband,dem Gesamtverband der DeutschenVersicherungswirtschaft und weiterennamhaften Verbänden und Vereinigungendie Kampagne „Rauchmelder rettenLeben“ ins Leben gerufen. Leider belegenUmfragen, dass immer noch rund 64%aller Haushalte über keine Rauchmelderverfügen. Anders als in anderen hoch entwickeltenIndustrieländern gibt es inDeutschland noch keine einheitliche,bundesweite gesetzliche Regelung fürRauchmelder. Allerdings tritt auch hierlangsam der Aspekt der Brandsicherheitin das Bewusstsein der Menschen. Bis heutehaben sieben Bundesländer (Hessen,Rheinland-Pfalz, das Saarland, SchleswigHolstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommernund seit Januar 2008 auch Thüringen)eine Rauchmelderpflicht für privateWohnräume eingeführt. In Nordrhein-Westfalengibt es die Rauchmelderpflichtleider nicht. Dies ist einer der Gründe,warum sich die Feuerwehr BergischGladbach entschieden hat, bestmöglichauf die kleinen „Lebensretter“ hinzuweisen.Neben der Fahrzeugbeklebung verwendenwir das Logo auf allen Briefbögender Feuerwehr, auf Publikationenund in den E-Mail-Signaturen der Mitarbeiterder Feuerwehr. BatteriebetriebeneRauchmelder für private Haushalte9V-Rauchmelder sind die optimaleLösung zum Nachrüsten im Wohn-,Büro- und Objektbereich. Sie sind ohnezusätzliche Kabelverlegung zu installieren.Die lebensrettenden Rauchmeldersind nicht größer als eine Kaffeetasse,unauffällig, leicht zu installieren undüberall im Fachhandel erhältlich. InDeutschland erhältliche Rauchmelderfür Privathaushalte funktionieren nacheinem optischen Prinzip, das eine zuverlässigeRaucherkennung und entsprechendeAlarmmeldung ermöglicht. DieseRauchmelder arbeiten unabhängigvom Stromkreis. Die Notwendigkeit desBatteriewechsels wird ca. 30 Tage, bevordie Batterie entladen ist, durch einenwiederkehrenden Signalton angekündigt.Weitere Informationen zu Rauchmeldernfinden Sie auf der Website derKampagne unter www.rauchmelderlebensretter.de.Bitte gestatten Sie mir abernoch einen kleinen Hinweis.Leider stellen wir immer wiederfest, dass sich Kolleginnenund Kollegen der Polizeizum Beispiel bei Wohnungsbrändenungeschützt in denBrandrauch begeben. Wirvon der Feuerwehr sind mitumluftunabhängigen Atemschutzgerätenausgestattet.Dies ermöglicht uns dassichere Vorgehen im Brandrauch.Brandrauch istgefährlich und kann tödlichsein. Eine Rauchgasintoxikationdarf nicht auf die leichteSchulter genommen werden.Auch wenn es um das Retten vonMenschenleben geht, sollten wir auf unsereeigene Gesundheit stets achten.11


Sebastian WindbichlerPolizeiHUND UND HUMMELzeigten sich den WegVor einigen Monaten fand ein Einsatz zur Verhinderung von Tageswohnungseinbrüchenin der „dunklen“ Jahreszeit statt. In dessen Rahmen hielten sichzivile Streifenwagen im Bereich Moitzfeld-Bensberg auf, um gegebenenfallsverdächtige Personen kontrollieren zu können.Beeindruckende Beispiele für Bildervon oben der WärmebildkameraEbenso fand eine Standkontrolle aufder Friedrich-Ebert-Straße unweit derAS Moitzfeld statt, wo mehrere Kollegenum 18:40 Uhr einen Pkw anhielten. Dabeihandelte es sich um einen grauen Mercedesder A-Klasse einer Autovermietungmit zwei männlichen Personen als Insassen.Als diese sowie der Pkw kontrolliertwerden sollten und die Beamten sich demPkw dazu näherten, flüchteten die zweiMänner mit dem Fahrzeug zunächst ineine Seitenstraße. Dort verließen die denPkw und flüchteten zu Fuß in unterschiedlicheRichtungen. Im Laub konntendeutlich Fußspuren von einer der beidenPersonen erkannt werden. Um diesenSpuren (der Fährte) durch ein Stück Waldfolgen zu können, setzte Simon Lieberichseinen Diensthund Zidane ein und arbeiteteeine Fährte aus. Nach ca. 150 m endetedie Fährte mit einem Fuß-/Schuhabdruckam Rande der Friedrich- Ebert-Straße.Anhand des Abdruckes war zu vermuten,dass die Person das Waldstücküber die Friedrich-Ebert-Straße verlassenhatte und nun in ein weiteres WaldstückRichtung der A 4 geflüchtet war. Da zudiesem Zeitpunkt die angeforderte Hubschrauberbesatzung(Hummel) aus Düsseldorfeintraf, stellte Simon die Fährtenausarbeitungein. Die Besatzung der‚Hummel’ suchte zunächst großflächigden Waldbereich rund herum den Ort derStandkontrolle bzw. dem Auffindeort desPkw ab.Da die Hubschrauberbesatzung nachetwa 20 Minuten zunächst keine Personenim genannten Bereich fand, nahm ichKontakt zur Hubschrauberbesatzung auf.Aufgrund der bereits vergangenen Zeitsowie der zuvor ausgearbeiteten Fährtewurden die Kollegen in der Luft gebeten,den schmalen Grünstreifen zwischen derA 4 und der Overather Straße in RichtungUntereschbach (bzw. bis zum dortigenKnauber-Markt) mit ihrer Wärmebildkameraabzusuchen. Und bereits kurzeZeit später fand die Besatzung desHubschraubers tatsächlich eine Person aneiner Böschung zur A 4. Das war exakt dieStelle, an der wir auch einen der Täter vermuteten.Als sich Simon Lieberich und ichdaraufhin mit unseren Diensthundenschon fast an der Örtlichkeit befanden,teilten die Kollegen der Hummel mit, dasssich die festgestellte Person mittig auf derA 4 befände und diese überquere. Daraufhinfuhren wir unverzüglich über eineFußgängerbrücke zwischen dem Technologiepark-Moitzfeldund dem ForsthausSteinhaus in den dortigen Königsforst.Dort verließen wir mit dem angeleintenZidane unseren Streifenwagen und gingensofort durch den Wald in Richtung A4. Der Hubschrauber schwebte bereits indiesem Bereich. Um nun den Standort desGeflüchteten am Rande der A 4 oder auchschon im Königsforst genauer lokalisierenzu können, sprachen wir über 2m-Funk mit dem Piloten die Möglichkeitab, den sehr effizienten Suchscheinwerferdes Hubschraubers einzuschalten.Dabei bedachten wir natürlich auch denUmstand, dass sich unser gesuchter Mannvon nun an nicht mehr sicher und unerkanntfühlen würde. Und tatsächlich entdecktenkurze Zeit später unsere Kollegenin der Luft im Lichtkegel des Scheinwerfersden Mann und meldeten uns dies.Wir liefen sofort in diesen für uns zu Fußdoch noch recht weit entfernten Bereich.Auf halber Strecke dorthin meldete dieHummelbesatzung, dass sich der Manndem Scheinwerferlicht zu entziehen suchte.Die Piloten hatten während der DHF-Annäherung den Mann einen kurzenMoment aus den Augen verloren undkonnten seine neue Position weder mitWärmebildkamera noch dem Suchscheinwerferfeststellen. Nach dem sich derHubschrauber samt Technik neu ausgerichtethatte und unseren Standort imWald erkannte, konnte uns zumindest derletzte Standort der flüchtigen Person mitgeteiltwerden (Hummel: „Geht von dawo ihr nun im Wald steht gerade auf dieA 4 zu.“). Im Verlauf der mitgeteilten Routefanden wir unter der A 4 herführend ineiner Bachsenke ein so genanntes Drainagerohr(Durchmesser ca. 80cm). GenugBeton und Teerdecke, um einer Wärmebildkamerazu entkommen. Aber ZidanesAugen, Ohren und Nase entgeht soschnell nichts. Als er den ‚Mann im Rohr’entdeckte, stieg sein Adrenalinspiegelins Unermessliche. Nachdem Simon kurzdarauf seine Aufforderung in das Rohrschrie: „Polizei! Raus kommen, oder wirsetzen den Hund ein!“, bebte förmlich derWaldboden. Da der Verdächtige keinerleiAnstalten machte sich zu bewegen, warZidane am Zug und erledigte wie immerzuverlässig seinen Job. Nach einer kurzenDiskussion zwischen Simon und seinemHund darüber, wem der Gefangene nungehöre, ging alles langsam wieder zur12


Sebastian WindbichlerPolizei(v.l.) Simon Lieberich mit „Zidane“ und Sebastian Windbichler mit „Racky“Tagesordnung über. Den Gefangenenübergaben wir anschließend an den Verkehrsdienstund Kollegen der PolizeiwacheOverath/Rösrath. Nach seiner Verletzungam linken Arm schaute zudemein Arzt. Später konnte Zidane noch inder Nähe des Auffindeortes der grauenA-Klasse ein Stemmeisen erstöbern. Vermutlichhatte es einer der Insassen kurzvor Verlassen des Pkw aus dem Fenstergeschmissen. Die verdächtige Person warübrigens ein „guter Bekannter“ der Polizei.Alles in allem war dies ein Einsatz,bei dem alle Beteiligten des WWD undVD sowie Diensthundführer und Hubschrauberbesatzungoptimal zusammenarbeiteten. Nicht zu vergessen natürlichauch unser Vierbeiner.© Polizeikommissar Stefan Mitschke13


Peter RaubuchMoscheegemeindeMOSCHEEGEMEINDEBERGISCH GLADBACHUnsere Behörde pflegt seit vielen Jahren einen guten Kontakt zu muslimischenInstitutionen. Die Pressesprecher Peter Raubuch und Peter Tilmans sind AnfangJuli von Herrn Lokman Aksu, einem Repräsentanten der MoscheegemeindeBergisch Gladbach zum Gespräch herzlich empfangen worden. Herr Aksu istDeutscher, türkischer Abstammung, 38 Jahre alt, war 36 Jahre Bechener Esel(Bürger von Bechen) und lebt seit zwei Jahren in Bergisch Gladbach.v.l.n.r.: Peter Tilmans, Peter Raubuch (Pressesprecher) undLokman Aksu (Moscheegemeinde Bergisch Gladbach)Die Moscheegemeinde Bergisch Gladbachgehört zum VIKZ (Verband der islamischenKulturzentren e.V.). Bitte gebenSie uns einen kurzen Überblick über dieGemeinde und deren Rahmendaten (organisatorischerAufbau, Mitglieder, Einzugsgebiet).Der VIKZ wurde 1973 gegründet und istdamit der älteste Dachverband muslimischerGemeinden in Deutschland. DasEinzugsgebiet der Gemeinde BergischGladbach umfasst neben der Stadt BergischGladbach auch einige Nachbarstädte,insgesamt etwa 5000 Personen. DieMoschee wurde 2002 fertig gestellt. DieKosten betrugen etwa 3 Millionen Euro,das Minarett ist 22,5 m hoch. Einen Teildieses Betrages haben wir mit Spendengeldernfinanziert. Den größten Teil zahlenwir derzeit in Form eines Bankkrediteszurück.Stichwort Moschee, was ist damals imVorfeld der Baumaßnahme geschehen?Gab es Diskussionen? Wie waren IhreErfahrungen?Unsere Erfahrungen hier in Bergisch Gladbachwaren und sind beispielhaft. Es gabvon der Planung über die Bauphase biszur Fertigstellung, aber auch danach keinenennenswerten Diskussionen. Vielmehrzeigten sehr viele gesellschaftlich relevanteGruppen, aber auch Bürgerinnenund Bürger, Interesse. Sie traten mit unsin direkten Kontakt und bestärkten unsauch persönlich in dem Bauvorhaben. DiesesInteresse ist geblieben. Beim ersten Tagder offenen Moschee konnten wir hierüber 1000 Besucher begrüßen. Diese unsentgegengebrachte Offenheit versuchenwir mit Transparenz und Sachlichkeitzurückzugeben. Aber eins ist für mich klar:Moscheen sind notwendig, da Moscheenin Deutschland integrationsfördernd sind.Muslime sind Teil der deutschen Gesellschaft.Wir nehmen Integration nicht nurin Vorzeigeprojekten, sondern auch in dietägliche Arbeit auf. Hierzu gehört für unszwingend, Kinder und Jugendliche vorsozialer Verwahrlosung zu bewahren. Beispielsweisewird unser Haus von Lehrerinnenund Lehrern genutzt, die Kindernaus unserer Gemeinde für Nachhilfe undFördermaßnahmen zur Verfügung stehen.Hiervon wird rege Gebrauch gemacht.Fühlen Sie sich gesellschaftlich anerkanntund integriert? Bestehen regelmäßige Kontaktezu anderen Gruppen der Gesellschaft?Sprechen Sie mit Kirchengemeindenanderer Religionen?Wir sind in Bergisch Gladbach voll integriert.Viele unserer Gemeindemitgliedersind längst deutsche Staatsangehörige.Manch gesellschaftliche Gruppen, wieParteien, aber eben auch Kleingärtnervereine,kommen von sich aus auf uns zu, verabredensich mit uns und treten in einenoffenen Dialog. Bei solchen Begegnungenwerden kritische Fragen nicht ausgespart,wir versuchen aber Vorurteile durch Sachlichkeitabzubauen, was oft, aber nichtimmer gelingt. Beeindruckt waren wirzuletzt vom Besuch einer Gruppe Soldatenfrauen,deren Männer in Afghanistanstationiert sind. Sie wollten aus ersterHand über den Islam informieren. Das hatuns alle sehr bewegt. Die Verbindung zuevangelischen, wie katholischen Kirchengemeindenist regelmäßig und fruchtbar;alle Seiten profitieren.Wo gibt es Defizite? Treffen Sie im Alltagauf Vorbehalte oder sogar Vorurteile? Wiegehen Sie damit um?Wir fühlen uns hier sehr wohl, es ist aberbei Weitem nicht überall so unproblematisch.Es gibt sicherlich noch viele Vorbehalteund Vorurteile gegenüber der islamischenReligion. Viele negative Ereig-14


MoscheegemeindePeter Raubuchtionen dieUnkenntnis unddamit einhergehendeUnsicherheitder Leuteauszunutzen undfür sich zu instrumentalisieren.Auch hier steuernwir in unsererGemeinde gegen.So haben wir inFreitagsgebetenunsere Gemeindemitgliederüberdie Ziele von ProNRW/Pro Kölninformiert undunserer Gemeindeverdeutlicht,dass es sich keinesfallsum eineMehrheitsmeinungin der deutschenBevölkerunghandelt. Wirsehen unsere Aufgabeauch undDer Gebetsraum in der Moschee am Refrather Weg in Bergisch Gladbachgerade darin,nisse verbunden mit Gewalt und kulturellerAusprägung, werden nicht den Leutenselbst, sondern der islamischen Religionzugeschrieben. Hier brauchen wireine differenzierte Betrachtung. Dies zeigtuns Muslimen, dass wir die Öffentlichkeitviel mehr als bisher über unser religiösesSelbstverständnis informieren müssen.Vor vielen Jahren veröffentlichten politischrechte Kräfte über das Internet Aufrufe,die in der Fragestellung endeten,wann in Deutschland die erste Moscheebrenne. Da hatte auch ich persönlichAngst. Auch der VIKZ in Köln musste sichnoch vor einem Jahr bitterer Vorwürfeerwehren. Manche Kölner Schule undKindergärten sahen sich veranlasst, bestehendeVerbindungen abzubrechen. DieVorwürfe konnten später zwar alle entkräftetwerden, die Gerüchte und Unterstellungenhaben aber viel kaputtgemacht. Vorurteilen kann man nur durchBegegnung, gemeinsamen Dialog undAufklärung entgegenwirken.Die politisch rechtsgerichtete Partei „proNRW“ trat auch im Rheinisch-BergischenKreis zur Kommunalwahl an. Eine Partei,die im Mai 2009 ihren zweiten sogenannten „Anti-Islamisierungskongress“durchgeführt hat. Wie gehen Siedamit um? Ärgert Sie das persönlich nichtauch einmal?Ich finde es sehr schade, dass in einer solchweltoffenen Stadt wie Köln die Rechtenihr Unwesen treiben können. Andererseitshaben die Kölnerinnen und Kölner ihrerAblehnung klar Ausdruck verliehen.Gerade in Bezug auf den Islam und denMuslimen gegenüber versuchen politischrechtsgerichtete Parteien oder Organisa-intensiv aufzuklären,Hintergründe aufzuhellen und möglicheFronten erst gar nicht entstehen zulassen.Welchen Stellenwert genießt Polizeiarbeitfür Sie? Wie ist Ihr Verhältnis zur örtlichenPolizei?Die Arbeit der Polizei genießt hier einenhohen Stellenwert. Bestehende Kontaktezu verschiedenen Kolleginnen undKollegen der Kreispolizei haben hiereinen tragfähigen Boden gebildet. Wirfühlen uns wohl, wenn Streifenwagenhier vor der Moschee patrouillieren; essteigert unser Sicherheitsgefühl. Wir bietenuns aber auch ausdrücklich als Brückenbauerzwischen den Sicherheitsbehördenund Muslimen an. Diese Schnittstellezu nutzen, wird beiden Seiten nurVorteile bringen.Herr Aksu, vielen Dank für das Gespräch.Ausgewählte Artikel wurden von der Redaktion "pin" zur Verfügung gestellt."pin" ist die Behördenzeitung der Kreispolizeibehörde RheinBerg und erscheint viermal im Jahr.15

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