März/April 2013 - Greifswald

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März/April 2013 - Greifswald

Staffelstab an einen jüngeren Nachfolger zuübergeben.Auf das Reisen und Zeit für seine Familie freueer sich ab Anfang Mai besonders, erzähltSönke Thiesen. Wer ihn aber kennt, weiß, dasser viel zu engagiert ist, um nur seinen Vorruhestandzu genießen. Als 1. Vorsitzender desBDH Landesverband Schleswig-Holstein/Hamburg bleibt Sönke Thiesen weiterhin fürden bisherigen Anstellungsträger - den BDHBundesverband Rehabilitation e.V. - tätig.Beim gesamten Team der BDH-Klinik Greifswaldmöchte sich Sönke Thiesen für die guteUnterstützung in den letzten vier Jahren bedanken."Nicht ich als Geschäftsführer, sondernjeder einzelne Mitarbeiter mit seinem Engagementmachte die erfolgreiche Entwicklung derBDH-Klinik Greifswald unter meiner Leitungmöglich."Auch den Kooperations- und Geschäftspartnernin Greifswald möchte er für die gute Zusammenarbeitdanken, insbesondere dem Geschäftsführerdes BerufsBildungsWerkes GreifswaldWolfgang Gerbitz, dem KaufmännischenVorstand der Universitätsmedizin GreifswaldGunter Gotal, dem Geschäftsführer der Johanna-Odebrecht-StiftungDr. Hanns-DiethardVoigt und dem Direktor der Klinik und Poliklinikfür Neurologie der Universitätsmedizin GreifswaldProfessor C. Kessler.Text: BeKa, Fotos: Juhnke"Am Ball bleiben -Rehabilitationgewinnt"Symposium 2013 desQuerschnittgelähmtenzentrumsMecklenburg-Vorpommern der BDH-Klinik Greifswald am 19./20. April 2013in Greifswaldinemenden Auge"...Das Querschnittgelähmtenzentrum in Greifswaldbietet Patienten aus Mecklenburg-Vorpommernund anderen Regionen eine hoch spezialisierteund dabei individuelle und persönlichemedizinische Versorgung und Rehabilitation.Und das seit 15 Jahren. Ein Grund zum Feiern,aber auch ein guter Anlass, in guter Tradition inGreifswald wieder ein Querschnittgelähmtengelähmtensymposiumauszurichten, das diesesJahr unter der Schirmherrschaft von ManuelaSchwesig, Ministerin für Arbeit, Gleichstellungund Soziales M-V, steht. Am 19. und 20. Aprilwerden ausgewiesene Referenten über die neurochirurgischensowie nicht operativen entscheidendenBehandlungsmaßnahmen gerade in derFrühphase, die mit Querschnittlähmungen einhergehen,referieren. Ferner werden sehr spezifischetherapeutische Möglichkeiten bei Querschnittlähmungenthematisiert. Das Symposiumist für Querschnittgelähmte und ihre Angehörigen,Therapeuten, Angehörige der Pflegeberufeund Ärzte eine gute Gelegenheit, sichüber den aktuellen Stand der Behandlungsmöglichkeitenrund um das Thema Querschnittlähmungzu informieren. Anmeldungen sind nochbis zum 8. April möglich. Weitere Informationenerhalten Sie in der BDH-Klinik Greifswald oderbei der Tagungsorganisation Med for MedTel. 0381-20749709.BDH-Klinik GreifswaldKarl-Liebknecht-Ring 26 a17491 GreifswaldGeschäftsführer Sönke ThiesenTelefon: 03834 871 101sekretariatgf@bdh-klinik-greifswald.dewww.bdh-klinik-greifswald.de


Die Diagonalquerung liegt scheinbar den Greifswaldern tatsächlichquer im Magen. Nach unserem Bericht in der letztenAusgabe des StadtGesprächs erreichten uns zu diesem Themaeinige Zuschriften. Zwei davon lesen Sie hier. Wir dankenIhnen dafür, dass Sie uns Ihre Meinung zu diesem Thema sorege mitgeteilt haben und freuen uns auf weitere Zuschriften!eigeQuer im Magen - Die DiagonalquerungSehr geehrter HerrLich,ich melde mich bei Ihnen wegen des Beitragszur Diagonalquerung im Stadtgespräch 02/13.Zum Inhalt des Artikels möchte ich mich nichtäußern, obwohl es dazu Manches zu sagengäbe. So ist es sehr ärgerlich, dass auch Sie wiederdie falsche Angabe verbreiten, dass die Diagonalquerung180.000 Euro kosten würde.180.000 Euro kostete der Umbau der ganzenKreuzung im Interesse der FußgängerInnen,Auto- und RadfahrerInnen incl. der so oder sobald fälligen Neueinrichtung der Ampelanlage.Die eigentliche Diagonalquerung beanspruchteweniger als ein Viertel der Summe.Ich möchte dagegen darauf hinweisen, dass eskeinen "Grünenfraktionsführer Dr. Rose" gibt.Die Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN hatkeinen Führer, sondern nur einen Vorsitzendenund eine Geschäftsführerin. Herr Dr. Rose hatkeinen der beiden Posten inne […].Mit freundlichen GrüßenStefan Fassbinder, Bündnis 90 / Die Grünen- Fraktion Bürgerschaft GreifswaldSehr geehrte Frau Juhnke,ich muss sagen, ich war schockiert, als ich neulichdie neue Ausgabe des Stadtgesprächs indie Hände bekam - findet man doch als Titelbildein Werbeplakat der CDU. Meinen Sienicht, das ist etwas unangebracht? Sie mögendie Position der CDU ja teilen, aber derenWerbung auf die Titelseite!? Ganz zu schweigen,dass die genannte Summe ja nicht einmalstimmt, die die CDU dort nennt. Die180.000 Euro, das klingt in dem Beitrag imHeft ja an, sind eben für den gesamten Umbauder Europakreuzung veranschlagt, der sowiesonötig wird. Deshalb könnte man, wenn maneh dabei ist, gleich etwas mehr Geld für einneues Projekt in die Hand nehmen. […] DasGeld ist woanders besser aufgehoben - dassagen Sie, das sagt die CDU. Und wo bleibtdie Diskussion um die nahezu mafiösen Machenschaftenbeim Technischen Rathaus, derElbphilharmonie Greifswalds? Wo bleibt derAufschrei bei der Sanierung des Gleises nachLadebow? Alles CDU-Projekte. Aber daschweigen Sie. Schade. […]Herzliche Grüße, J. MäversNach unserer Antwort auf diesen Leserbrief,schrieb J. Mävers uns noch einmalzu diesem Thema:Sehr geehrte Frau Juhnke,haben Sie vielen Dank für Ihre schnelle undausführliche Antwort. […]Dass die CDU nicht um die Titelseite gebetenhat und es auch nicht in erster Linie Werbungdarstellen soll, glaube ich Ihnen sofort. Dennochfinde ich es unglücklich gewählt - geradeweil das Thema in Greifswald sehr umstrittenist und es dort zwischen "eingeborener" und zugezogenerBevölkerung große Unstimmigkeitengibt. An einer solch exponierten Stelle einsolches Werbeplakat der CDU abzudrucken- mit CDU-Schriftzug! - halte ich für unangebrachtund ich glaube darüber hinaus, dasses nicht dazu geeignet ist, den schwelendenKonflikt in irgendeiner Weise zu befrieden. Dasgenau würde ich mir aber wünschen: möglichstrational und ohne große Emotionen andie Sache herangehen und einen Kompromissfinden. Und dort sehe ich auch die Aufgabeder Medien. Leider trägt auch die OZ ihrenTeil zum Konflikt bei und gießt immer mal wiederÖl ins Feuer.[…] Was mich an dieser ganzen Sache stört,das ist das Geld, das immer im Mittelpunktsteht. Geld ist nicht alles. Wir leisten uns soviel, was fragwürdig ist - nicht nur das Gleis nachLadebow, sondern beispielsweise auch einen Sozialsenatorfür Aufgaben, die durch die Gebietsreformdem Kreis übertragen wurden. […]Es gibt vieles, was mich in dieser Stadt mehr stört,als die ständige Frage, was mit der Europakreuzungpassieren soll, die sowieso umgebaut bzw.grunderneuert werden muss. […] Ich bezweiflestark, dass sich durch eine, auf die Ampelphasenabgestimmte, zusätzliche Überquerung dieUnfallzahlen erhöhen. Es grenzt eher an einWunder, dass bisher noch nicht viel zu den Stoßzeitenpassiert ist. Schauen Sie sich doch die Fußgängermal an, die an den Ampeln um kurz vor12 oder um kurz nach 12 (wohlgemerkt währendder Vorlesungszeit) stehen. Die nutzen nichtnur die "ihre" Spur, sondern stehen grundsätzlichimmer auch auf der Fahrradspur - teilweisesogar mit Kinderwagen. Eine allein für Radfahrerbenutzbare diagonale Überquerung nimmtaus diesem Gedränge schon mal einige Zweiräderraus.Herzliche Grüße, J. MäversIhr findet uns auch bei Facebook +++++ Ihr findet uns auch bei FacebookIndoor & OutdoorMinigolf - Spielspaß für dieganze FamilieMinigolf · Inh. Maik Renner · Am Gorzberg 10 · 17489 Greifswald · Tel. 0174-9775318 · www.minigolf-greifswald.deAnzeige4 04/13


Liebe Leserinnen, liebe Leser,auch wenn der kalendarische Frühlingsbeginnschon ein paar Tage hinter uns liegt, lässt derTatsächliche noch auf sich warten. Bleibt zu hoffen,dass der Osterhase sich dieses Jahr beiseinem bärtigen Kollegen nicht den Schlittenleihen muss, um die vielen Nester mit buntenEiern zu füllen und uns am Osterwochenendeein milderes Klima erwartet.Apropos Klima...Das Thema scheint dieser Tage in Greifswaldmit ganz unterschiedlichen Fragestellungenund Problemen ziemlich allgegenwärtig zusein. Während man im Rathaus noch darübernachgrübeln dürfte, wie man gemäß dem beschlossenenKonzept in Zukunft mit 14 % wenigerKohlenstoffdioxid, anstatt bisher mit 1 %mehr, das Klima besser schützen will, ist manderweil in Wieck mit weitaus praktischeren Arbeitenbeschäftigt. Um Greifswalder und Wieckervor Sturmfluten zu schützen, die als Auswirkungendes Klimawandels nicht nur inDeutschland in den letzten Jahren vermehrt auftraten,wird kräftig am Sperrwerk gewerkelt, umes idealerweise im Frühjahr des nächsten Jahresendlich fertig stellen zu können. In der Zwischenzeithat man uns als stolze Fahrradhauptstadtder deutschen Nation bestätigt, dassunser Fahrradklima weit weniger heiter ist. EineUmfrage unter den radelnden Teilnehmern amStraßenverkehr ließ uns im Ergebnis hinterMünster abgeschlagen zurück. Da sollte im Rathauswohl mal weniger über Klimaschutz -denn vielmehr zeitnah über ein Klimaverbesserungskonzeptnachgedacht werden.Ob man jedoch an dieses gedacht hat, als dieSanierung der Bahnschienen zum Seehafen Ladebowbeschlossen wurden? Jedenfalls wurdehiermit schon kräftig begonnen. Und Fakt ist,dass jeder Transport auf Schienen weit wenigerKohlenstoffdioxid verursacht, als die Lkws,die benötigt werden, um dieselbe Menge vonGütern auf der Straße zu transportieren. Aberder schwarzen Fraktion unseres roten Rathauses,die dieses Projekt all die Jahre so konsequentverfolgte, nun deswegen eine grüneSeele zu unterstellen, ginge vielleicht ein wenigzu weit. Oder anders gesagt, das wäre einwenig zu bunt! Wobei wir fast wieder bei Osternwären!In diesem Sinne…lassen Sie uns hoffen,dass die Sonne esschafft, mit ihren wärmenden Strahlen bis zuOstern die Spuren des gefühlt viel zu langenWinters in diesem Jahr zu beseitigen und sichnun dauerhaft der Frühling durchsetzen kann.Denn nichts geht über die ersten Ausflüge ander frischen Luft zu Ostern gemeinsam mit denLieben. Zahlreiche Veranstaltungen und Ostermärktelocken die heimischen vier Wände zuverlassen.Allen Leserinnen und Lesern wie auch Geschäftspartnerndes RyckVerlags wünsche ichvon Herzen ein frohes Osterfest!BDH Klinik: “Ich gehe mit einemlachenden und einem weinenden Auge...”Unser HarryFundstück des MonatsDas Sperrwerk soll Greifswald und Wieckervor Hochwasser schützenDer neue Juke Nismo:ein Sportler erobert EuropaIm Test das TheatercafeKinokritik: Jack and the GiantsSchlechtes Fahrradklima in unsererFahrradhauptstadtSie haben Lust zum Schreiben?Ihre Grit Juhnke... dann melden Sie sich bitte unter grafik@ryckverlag.de!Das Medizinische Versorgungs Zentrumder Johanna-Odebrecht-StiftungDit & Dat vom Leuchtturm der RegionStadträtselEs fährt ein Zug nach Ladebow...Der neue Subaru Forester:der Geländewagen unter den SUVsIMPRESSUMVerlegerin / HerausgeberinRyckVerlag GreifswaldInh. Grit Juhnke, Dipl.-Jur.Hugo-Helfritz-Straße 1A17489 GreifswaldV.i.S.d.P. Grit JuhnkeHandy: 0151 17264926Mail: grafik@ryckverlag.dewww.stadtgespraechgreifswald.wordpress.comProduktion / LayoutRyckVerlag GreifswaldGrit JuhnkeMail: grafik@ryckverlag.deDruckDruckhaus PanzigStudentenberg 1A, HGWTelefon: 03834 595240www.druckhaus-panzig.deRedaktion:Grit Juhnke, Sebastian,Freie Redakteurin B. KaiserFotografieG. Juhnke, www.pixelio.de,B. Kaiser, weitere freie MAAnzeigenberatungG. Juhnke, B. KaiserErscheinungsweiseMindestaufl.: 4.000 St./Ausg.VerteilungFirmen, Geschäfte, Kultureinrichtungen, Hotels,Gastronomie, Verwaltungen, Touristeninformationen,Kurverwaltungen, Kino etc.HaftungFür unverlangt eingesandte Manuskripte übernimmtder Verlag keine Haftung. Mit Namen oder Kürzelgekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt dieMeinung der Redaktion wieder. Für die vom Verlaggestalteten Anzeigen besteht Urheberrecht. Nachdruckvon Anzeigen, Fotos undRedaktion nur mit Genehmigung des Verlages.04/135


... ausgewählte TerminAls meine Frau neulich Abend meinte,dass sie mal wieder Lust auf Kulturhätte, war ich echt begeistert. K-u-l-t-ur…ich stehe auf Kultur. Zum BeispielEss-Kultur… nichts geht über ein Schnitzel,Pommes und reichlich Majo… oderTrink-Kultur… so ein frisch gezapftesBier bei Kurti…Als ich nachfragte, welche Kultur siedenn nun meint, sagte meine Frau, dasssie Samstag mal wieder ins Theater gehenwill... es gäbe Romeo und Julia… und dassei ein Klassiker… und so eine Aufführungsei auch was fürs Auge.Samstag, 30. M10.00 Uhr - Oster Blumenm18.00 Uhr - Osterfeuer Abente23.00 Uhr - Saturday Nig23.00 Uhr - 80er, 90er, COstersonntag, 31.10.00 Uhr - Hocha10.00 Uhr - Gottesdie20.15 Uhr - Ludwig II im Ci22.00 Uhr - Daddy-Cool-PartySonntag, 07. A19.00 Uhr - Krimidinne19.30 Uhr - Thomas PutenseLiebes Tagebuch!Freitag, 12. Ap22.00 Uhr - Drumbasstic imTja, also Theater… Theater ist ja nunnichts Besonderes. Hab ich schließlichjeden Tag mit meiner Frau… ganz ohneteure Eintrittskarte! Aber ein Klassikerfürs Auge… das ist echt was Feines. Daserste Titelbild von der Pamela Andersonauf dem Playboy zum Beispiel… ein echterKlassiker… und wie der was fürsAuge ist. Oder ein 911er Porsche in edlemSchwarz… Ich kenne zwar weder denRomeo noch die Julia, außer es die gemeint,die bei uns im Laden um die Eckean der Kasse sitzt, aber Kultur…ein Klassikerund was fürs Auge - das überzeugtemich. Also mache ich Samstag auf Kultur,von mir aus auch Theater… erzählteich am nächsten Tag dem Egon stolz aufArbeit Und der war mächtig von mir beeindruckt…wo doch Kultur so was vornehmes ist, fürfeinfühlige Leute… Außerdem würde soein Theaterbesuch meinen Horizont erweiternund Kultur müsse man genießen.Der Samstagabend kam. Ich rasiertemich tatsächlich... war schließlich ein besondererAnlass... und nahm mein teuerstesAfterschäv… wegen der vornehmenKultur. Meine Frau hatte inzwischen dasHemd aus dem Schrank herausgekramt,das mir meine Schwiegermutter Hilde vor25 Jahren mal geschenkt hatte… für besondereAnlässe. Irgendwie war mir garnicht aufgefallen, dass sie es eine Nummerzu klein gekauft hatte. Kann auchdaran liegen, dass es in der Zeit nach unsererHochzeit - zu der hatte sie es mirnämlich geschenkt - irgendwie keinen besonderenAnlass gab, es zu tragen. Ichzwängte mich also in das Hemd. Auch dasKleid, dass meine Frau angezogen hatte,war irgendwie zu eng… obwohl sie mirsagte, dass sie es gerade letzte Woche erstandenhätte... und die Verkäuferinhätte ihr versichert, sie sähe toll darinaus… Wie schnell Kleider doch einlaufenkönnen…Kein Wunder, dass mir nach 25Jahren das Hemd nicht mehr passte. Na,egal! Angekommen im Musentempel(klingt ja irgendwie total viel versprechend…Musen… hübsche Frauen… ineinem Tempel…) nahmen wir unsereSitze ein. Neben uns saß ein Pärchen…so Norbi-Blühm-und-Alitze-Schwarzer-mäßig. Mein teures Afterschävhatte auf jedenFall keine Chance,sich zu entwickeln. Die Alitze musstewohl im vornehmen Schanel gebadethaben… es betäubte buchstäblich meineSinne… Und irgendwie war von denMusen auch keine zu sehen. Nix fürsAuge in Sicht. Und die Julia von derBühne möchte ich auch lieber nicht ohneSchminke sehen… von wegen Klassiker…war sie zweifelsfrei… mit ihrem Geburtsjahr!Da sieht ja die Julia von der Kassebesser aus.6 04/13


e / Veranstaltungenärz 2013arkt auf dem Marktplatzuerspielplatz Ostseeviertelt Fever im Mensaclubharts Party im InlightMärz 2013mt - St. Josephnst EFG Greifswaldne Extra (und 17.15 Uhr)in der Stadthalle / Kaisersaalril 2013r im Schloss Neetzown im Theater Vorpommernril 2013Mensaclub GreifswaldAls ich dachte, dass das Drama endlichvorbei ist, stellte sich heraus, dass das janur eine Pause war, in der sich die Alitzein Schanel und der Norbi mit uns unterhielten…welch ein Klassiker dieses Stückdoch sei…(und die Juliaerst!)…wie ergriffensie doch seien…(ergriffen… hätteich auch gern die Flucht).Ich sagte lieber nichts… ich konnte jawegen dem Schanel von der Alitze sowiesoschon nicht mehr so richtig denken…Da merkte meine Frau nur spitzan, ich sei gefühllos… wo das doch einesooo schöne Liebesgeschichte ist. Also…gefühllos bin ich ganz sicher nicht. Wennich mir auf Arbeit mit dem Hammer aufden Finger haue, dann fühle ich was, ganzwirklich… Und mal ganz ehrlich… schöneLiebesgeschichte… wenn beide amSchluss tot sind?Egal, ich ertrug tapfer auch die zweiteHalbzeit… und ich war froh, danach zuhauseaus dem engen Hemd zu kommen,um mal wieder richtig Luft zu holen. Vorallem so ohne Schanel… Hoffentlich gibtdas keine Spätschäden!Als meine Frau dann meinte, wir müsstenviel öfter auf Kultur machen… ihre Kultur!!!...mit Theater... machte ich ihr denVorschlag, sie könne ja zu Beerdigungengehen. Die Leute da sind am Schluss…auch tot… und vom Alter her meistenssogar Klassiker… und das wäre auch vielgünstiger als die teure Eintrittskarte inden Musentempel. Wo ich da nicht malMusen gesehen habe. Was für ´ne Mogelpackung!Dafür geb´ ich doch nichtnoch mal Geld aus. Diese Antwort gefielihr leider gar nicht und ich durfte dieNacht auf dem Sofa verbringen.Irgendwie hab ich mir das mit der Kulturganz anders vorgestellt. Was heutzutageso alles Kultur genannt wird…Als Egon mich dann am Montag auf Arbeitfragte, wie denn der Samstag gelaufensei… schließlich wollte er Romeo undJulia sich auch mal ansehen… erklärteich ihm, dass er das nicht mehr bräuchte.Schließlich sind die beiden tot… Kulturist auch ganz schön vornehm… schließlichkostet so ein Schanel einiges… undwas für Feinfühlige… also nur was fürLeute wie mich!Von dem kulturellen Genuss hab ich jetztzwar nicht so viel mitbekommen…schließlich war ich vom noblen Schanelder Alitze betäubt… aber es hat aufjeden Fall meinen Horizont erweitert. Ichhabe gelernt, dass ich auf nackte Kultur,so ohne Vorsilbe wie Ess- oder Trink- , einfachnicht stehe!Dein HarryText: HerrLich / Foto: ArchivUnser Fundstück des Monats"Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf 752.00 Euro. 607.500 Euro werdendurch das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern gefördert. [...] Das entsprichteiner Förderquote von 80 Prozent." ... wohl eher von über 800 Prozent.Ach, wenn Schwerin doch wirklich so spendabel wäre. Dann hätten wir in Greifswald undim Kreis keine Finanzsorgen mehr, Schwerin jedoch eine verdammt lange Liste vonFörderanträgen aus vermutlich jeder Stadt und Gemeinde in Meck-Pomm!Gefunden in der Pressemitteilung der Universitäts- und Hansestadt Greifswald "Bahngleiszum Seehafen Greifswald- Ladebow wird saniert" vom 4.3.2013.Anzeige04/137


AnzeigeWieck: Sperrwerk soll Greifswald voWieck liegt an der Mündung des Rycks indie dänische Wiek, einer Bucht des GreifswalderBoddens, die zu den besondersdurch eine Sturmflut gefährdeten Gebietender Küste Mecklenburg-Vorpommerns zählt.Vor allem die große Windwirklänge von750 Kilometer bei N-O Wetterlage und dernahezu ungehemmte Einstrom über dieBoddenrandschwelle zwischen Thiessowund Ruden lassen das Wasser immer wiederbei Sturmfluten über die Ufer treten. Dievorhandenen Deiche entsprachen nichtmehr den heutigen Bemessungsgrundsätzenfür extreme Sturmfluten. Seit April 2011wird in Wieck nun an einem Sperrwerk gebaut,das Wieck wie auch das StadtgebietGreifswalds im Flutfalle schützen soll.Wiecker sind fluterprobtDabei sind die Wiecker wahrlich fluterprobt.In der Vergangenheit war Greifswald- Wieckvon allen Küstenorten an der deutschen Ostseeküstemit am stärksten betroffen. Währendder legendären Jahrhundertflut von 1872 mitdem höchsten Wasserstand seit Beginn derAufzeichnungen von 2,64 m über NN wurdefast das ganze Dorf zerstört. Das Wasser standbis in die Greifswalder Salzwiesen. SolcheSturmfluten kommen - Gott lob - statistisch gesehennur alle 100 Jahre vor. Auch im 20.Jahrhundert stieg der Wasserpegel immer wiedersturmflutenbedingt, so 1904 auf 2,39 mü. NN, 1913 auf 2,10 m ü NN. Die letzteSturmflut mit "nur" 1,31 m ü NHN (Normalhöhennull,eingeführt seit 1992 statt ü NN) erlebtendie Wiecker vor weniger als 4 Jahren,im Oktober 2009.Ein Sturmflutschutzsystem fürWieck wie auch GreifswaldDas Sperrwerk soll nun als ein weiterer Bestandteileines Sturmflutschutzsystems dieGreifswalder und Wiecker vor Sturmflutenschützen. Es liegt etwa 250 Meter vor dem Molenkopfim Gewässerquerschnitt des Rycks,der an dieser Stelle 4 Meter tief und 60 Meterbreit ist. Der Hauptverschluss besteht aus einemDrehsegment, das die Zufahrt zum StadthafenGreifswald zwar verschmälern wird, jedocheine ausreichende Durchfahrtsbreite von21 Metern gewährleistet. Die vorgesehenenNebenöffnungen werden durch Schiebetoremit einer Breite von ca. 17 Metern geschlossen.Durch ihre Anordnung bleiben die Nordpromenadeund die geplante Südpromenadejedoch durchgängig. Die Schiebetorkammernsind in den Deichen versteckt.Wir wünschen unseren Gästen undFreundenfrohe und erholsameOstern.


Wie funktioniert das Sperrwerk?Ein Drehsegment bildet den Hauptverschlussin der Mitte des Rycks. Im Normalfall liegt esin der Flusssohle. So bleibt es unsichtbar undSchiffe können ungehindert durchfahren. Beieiner Sturmflutwarnung wird es um 90 Gradgedreht und stellt sich wie eine Wand in denFluss. Schiffe können das Sperrwerk dann nichtmehr passieren. Die Promenaden am UferIn diesem Jahr bereits, wahrscheinlich im Sommer,soll der Einbau wie auch die erste Funktionserprobungmit anschließender schrittweiserInbetriebnahme des Drehsegmentverschlusseserfolgen. Dann wird auch der Schifffahrtswegin die Hauptöffnung des Sperrwerks unddamit zurück verlegt. Gegenwärtig läuft er entlangdes Eldenaer Ufers mit einer Signallichtanlage.2012 hatte man ihn kurzzeitig auchganz sperren müssen. Die Schiebetorkammernr Hochwasser schützenwerden durch Schiebetore verschlossen. Siefunktionieren wie eine große Schiebetür, wobeidie Tore auf Eisenbahnschienen angetriebendurch Elektromotoren rollen. Im Normalfallbleiben bleiben sie offen.Fertigstellung für den April 2014geplantIm April 2011 begannen die Bauarbeiten amSperrwerk. Zahlreiche Vorbereitungsarbeitenwaren zunächst für die große Baugrube erforderlich:das Einbringen der Spundwände aufden beiden Seiten des Rycks, ebenso wie dernötigen Dichtwände, Ankerarbeiten am Uferder Sohlbaggerungen. Erst im Oktober warendie Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen. Diegesamte Baugrubenumspundung für dieHauptbaugrube im Ryck zog sich noch bisEnde des Jahres. In 2012 wurde dann dasWasser in der großen Baugrube abgesenkt, diedanach erst ausgehoben und ausgesteift werdenkonnte. Der Sperrwerkskörper und dieSchiebetorkammern wurden geschalt, bewehrtund betoniert. Bis zum Ende des Jahres stellteman die Verschlusselemente aus Stahl für denHauptverschluss her.sollen noch in diesem Jahr fertig gestellt werden,bevor dann im Frühling 2014 die Bauarbeitenkomplett abgeschlossen sind.Die große Baustelle am Deich auf der WieckerSeite des Rycks ist seit 2011 nicht zu übersehen.Auch wenn der Schutz vor Sturmflutenallen gleichermaßen wichtig ist, waren seitdemimmer wieder auch kritische Stimmen lautgeworden. Wieck, das als Fischerdorf Greifswalderwie Touristen vor allem mit seinem idyllischemCharme zu einem Besuch einlädt, miteiner über Jahre andauernden Baustelle diesenAusmaßes war für viele nicht zu vereinbaren.Dabei hat man von Beginn an versucht,die Einschränkungen durch das Baugeschehenso gering wie möglich zu halten. Die Promenadean der Eldenaer Seite ist zum Beispiel bauzeitlichunterbrochen. Die Zugänglichkeit undZufahrt von der Wiecker Seite aus zum Hotelund Restaurant "Utkiek" dagegen war ununterbrochengewährleistet. Kurz vor dem "Utkiek"können Interessierte übrigens auf einer eigenserrichteten Info-Plattform, einem Aussichtspunkt,sich selbst einen Überblick über dasBaugeschehen verschaffen. Info-Tafeln informierenzusätzlich. Aktuelles wird daneben aufder Internetseite www.sperrwerk-greifswald.deöffentlich kommuniziert.Text: BeKa, Fotos: A.B.Qelle: www.sperrwerk-greifswald.deRESTAURANT & APPARTEMENTSBüttner´sRestaurant Büttner´s • Am Hafen 1a • 17493 Greifswald-Wieck • Telefon: 03834 8870737Anzeige


Car-Funktion von Google. So lässt sichbequem vom heimischen PC oder mitdem Smartphone schon vor der Fahrt dieReiseroute an das Fahrzeug senden.Dank Link zur Google-Datenbank ist dieSuche nach Informationen z.B. zum Zielort,Hotel oder Wetter, so einfach wie nie.Besonders interessant: der Juke n-teckommt im Gegensatz zum Juke Nismoauch mit den sparsamen Varianten 86kW (117 PS) als Benziner und die miteiner Sechsgang-Handschaltung gekoppelteVariante 1,5 dCi mit 81 kW (110PS) daher.Text: BeKa / Quellen:www.newsroom.nissan-europe.com,www.motorsport-total.comLassen Sie sich in Ihrem HanseAutohaus beraten oder testenSie den sportlichen Juke Nismobei einer Probefahrt. Terminekönnen Sie unter Telefon03834-57210 vereinbaren.er erobert EuropaAnzeige


Wir haben für Sie getestet:TheatercaféErster Eindruck: Direkt an der Europakreuzungin unserem Musentempel lädtdas Theatercafé, das im letzten Jahr endlichwieder eröffnete, als Brasserie und Trattoriaein.Bestellung: Gast 1: Köstritzer vom Fass0,5l zu 3,20 Euro, Pizzabrot mit Oreganozu 3,50 Euro, Huhn unterm Stein gebratenmit Steakhouse Fritten, Sauerrahm und Salatzu 13,50 EuroGast 2: 0,2 Cabernet de Anjou Rosé zu3,60 Euro, Bitter Lemon 0,2 l zu 2 Euro,marinierter Oktopus mit Salat zu 7,50 Euround Pizza Gamba mit Garnelen, Tomaten,Oliven, Chili, Frühlauch und frittiertemKnoblauch zu 10 Euro.Service: Beim Betreten des Restaurantswurden wir nicht begrüßt. An unseremTisch lagen bereits die Karten in Form vonPlatzdeckchen bereit und die Kerze brannte.Nach 15 Min. kam der Kellner mit derFrage, ob wir schon bedient werden undwir konnten unsere Getränkebestellungaufgeben. 8 Min. später stand eine jungeDame an unserem Tisch mit der Frage, obdies unsere Getränke auf ihrem Tablettseien. Wir bejahten die Frage, sie stellte dieDie Geschichte handelt von Jack (NicholasHoult) einem belesenen und gebildetenBauernjungen der bei seinem Onkel aufwächstund aus Geldnot das einzige Pferdder Beiden in der nahe liegenden Stadt verkaufensoll und so beginnt bereits dasAbenteuer.In der Stadt angekommen rettet der braveJack erst einmal die in Not geratene PrinzessinIsabelle(Eleanor Tomlinson) vor ein paartrunkenen Schurken ohne zu wissen, dassdies überhaupt die Prinzessin ist. Mit großemBedauern trennen sich aber schnellwieder die gerade sich kreuzende Wege.12 04/13Die schöne Isabelle wird von ihrem LeibwächterElmont (Ewan McGregor) zurückzum Palast begleitet wird und Jack erledigtsogleich das, weswegen er kam; sein Gaulso rasch wie möglich zu verkaufen.Während dessen bestiehlt ein Mönch denintriganten Lord Roderick (Stanley Tucci) derzugleich auch der Verlobte der Prinzessin ist.Welch ein Zufall: Jack und Mönch treffensich und der besagte Mönch fleht ihn an,die vom Verlobten der Prinzessin geklautenBohnen gegen sein Pferd zu tauschen undwenn er das Diebesgut den anderen Mönchenüberreicht, würde er reichlich belohntJack and the Giants(Jack the Giant Slayer)Jetzt im Kino


Gläser ab und verschwand genausoschnell, wie sie gekommen war. Kurze Zeitspäter nahm der Kellner die Essensbestellungauf. Vorspeisen wie Hauptgerichte kamendann relativ schnell.Ambiente: Das Theatercafé wirkt sehrpompös und man sieht deutlich, dass ander Einrichtung nicht gespart wurde. Durchdie Großzügigkeit des Restaurants wirkt dieDekoration nicht überladen. Sehr schönanzusehen! Und gemütlich ist es auchnoch. Die Stühle sind super bequem unddie Lichtgestaltung interessant.Resümee: Das Essen war rundum gelungen.Geschmacklich wie optisch waren dieSpeisen sehr gut zubereitet. Das Preisleistungsverhältnisstimmte bei den Speisenwie den Getränken. Frische Zutaten, gutesFleisch und eine knusprig gebackene Pizza- am Essen gab es absolut nichts auszusetzen.Und besonders der marinierte Oktopusist nur zu empfehlen!Der Service war insgesamt eine Katastrophe!Keine Begrüßung beim Betreten desTheatercafés. Keiner der beiden Servicekräftewusste, an welchen Tischen werbedient oder besser gesagt nicht bedient.Während des Essens kam nicht einmal dieFrage nach unserer Zufriedenheit, auchnicht zum Schluss. Das an diesem Abendeingesetzte Personal war unterbesetzt undunkoordiniert und mit den zahlreich besetztenTischen sichtlich überfordert. Durch ihrUmhergehetze entstand im gesamtenRestaurant eine gewisse Unruhe. Trotzdemwaren die Servicemitarbeiter sehr höflichund freundlich. Gern hätten wir noch einGlas des leckeren Rosé getrunken, aber wirwollten einfach nicht noch länger warten.Auch die zahlreichen Kameras, die im gesamtenRestaurant hängen und durch dieman sich wirklich sehr beobachtet fühlt, irritierenzusätzlich. Warum muss man eigentlichGäste beim Essen filmen?Fazit: Kulinarisch ein Genuss, Preis-Leistungsverhältnisgut, aber der Serviceund der Wohlfühlfaktor sind noch starkausbaufähig. Daher ist das Theatercafénur eingeschränkt zu empfehlen.AnzeigeBekannt aus der aktuellenWerbung bei ZDF und Sat 1!Weltneuheit!Exklusiv in Greifswald nurim BrillenhausBRILLENHAUS GreifswaldLange Straße 74 • freecall 08008557001werden. Jack weiß natürlich nicht, dass dieBohnen gestohlen sind. Zu Hause angekommenmacht sich der über den Tauschverärgerte Onkel auf den Weg in die Stadtund damit den Weg frei für die erneut "ausgebüchste"Prinzessin die im Sturm in derHütte von Jack Unterschlupf sucht. Wie solles anders sein... eine der Bohnen wird nassund die Prinzessin samt Haus rasen auf derin Sekunden wachsenden Meter hohenBohnenranke gen Himmel. Jack der dummerweisewährend des Vorfalles auf demBoden geprallt ist, wacht erst wieder auf alsbereits der König (Ian McShane) vor ihmsteht. Selbstlos und ohne einen Gedankenan Belohnung meldet sich Jack freiwillig umdie Prinzessin zu retten und so macht sichder Rettungstrupp bestehend aus Jack, demtreuen Leibwächter Elmont, dem hinterhältigenLord Roderick und ein paar bedeutenderSoldaten auf den Weg in das WolkenreichGantua, wo die Riesen mit ihrenBaumstamm großen Keulen leben sollenum die holde und schöne Prinzessin Isabellezu retten.Unser KinoTippSo langsam beschleicht aber alle Beteiligtendas Gefühl, dass die Märchen und Geschichtenum die Riesen wahr sein könntenund so droht die Gefahr, dass ein uralterKrieg neu entfacht wird und die Riesenabermals auf die Erde hinab steigen umdiese an sich zu reißen, ob das Königreichgerettet wird und die Prinzessin ihren Heldenje wieder sehen wird und was Lord Rodericknoch im Schilde führt erfährt man in Jackand the Giants.So viel sei verraten es gibt ein Ende, welchesjedem Märchen würdig ist ...Text: Sebastin Foto: cinestar.de04/1313


Schlechtes Fahrradklima in unsererFahrradhauptstadtNee, was war der Jubel groß, als sich Greifswald, der Leuchtturmder Region, die kreativste Stadt in M-V, 2009 nun auch noch mitdem Titel ‚Fahrradhauptstadt' schmücken durfte. Eine repräsentativeErhebung zur Verkehrsmittelwahl brachte es an den Tag: 44 %der Greifswalder nutzen für ihre Alltagswege das Rad. (1) Wir sindFahrradhauptstadt und lösten damit Münster ab, im dem es nur38 % waren. Und jetzt der herbe Rückschlag im Februar 2013: Ineinem Test des ADFC zeigte sich, dass das Fahrradklima in Greifswaldgar nicht so super ist. Weit abgeschlagen auf Platz 39 derStädte mit < 100.000 Einwohnern in ganz Deutschland schafftees Greifswald nicht mal im eigenen Bundesland aufs goldene Siegertreppchen.Münster verteidigte dagegen seinen ersten Platzwie schon 2005 souverän.Der Fahrradklimatest wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) mit Unterstützung des Bundesministeriums Verkehr,Bau und Stadtentwicklung durchgeführt und soll die Fahrradfreundlichkeitin Städten und Gemeinden messen. Radfahrer konntenihre Meinung zu verschiedenen Aspektbereichen, wie FahrradundVerkehrsklima, Stellenwert des Radverkehrs, Sicherheit undKomfort beim Radfahren oder Infrastruktur und Radverkehrsnetz,durch die Bewertung einzelner Fragen zum Ausdruck bringen. ImSchulnotensystem wurde dabei zwischen zwei gegensätzlichen Möglichkeitendie Tendenz der Zustimmung gewählt.Gesamtbewertung für Münster 2,61, für Greifswald jedoch nur 3,30,was unsere schöne Hanse- und Universitätsstadt in M-V hinterWaren (Müritz) mit 2,85 auf Platz zwei verwies, bundesweit sogarnur auf Platz 39 bei Städten/Kommunen < 100.000 Einwohnern.Anzeige14 04/13


Fahrradhauptsstadt mit schlechtemFahrradklima?Tatsächlich konnte Greifswald die Stadt Münster in keiner der Aspektkategorienschlagen. Der Blick auf die Auswertung der einzelnenFragen im Vergleich zu Münster bleibt ebenso ohne auch nureinen einzigen Erfolg für Greifswald. Wie niederschlagend! Aberwas macht Münster eigentlich besser?AmbulanterPflegedienstNordeckUnsere Leistungen· Behandlungspflege· Grundpflege· Pflege bei künstlicherErnährung· Beratung und· persönliche Betreuung· Urlaubspflege· Hilfe im AlltagIm Bereich ‚Fahrrad- und Verkehrsklima' ist Greifswald um 0,66Notenpunkte schlechter als Münster (UHG 2,86 - Mü 2,20). BezüglichZeitungsberichte über Radfahrer wie auch der selbstverständlichenNutzung des Rads liegt Greifswald eng an. Was aber dieWerbung für das Radfahren betrifft, so ist die UHG mit 1,46 Notenpunktenmerklich schlechter (UHG 3,58 - Mü 2,12). In der Kategorie‚Stellenwert des Radverkehrs' bleibt unsere UHG am deutlichstenmit 0,93 Notenpunkten hinter Münster zurück (UHG 3,67-Mü 2,74). Besonders die Frage zum Winterdienst setzt sich mit einer4,07 zu 2,77 in Münster ab. Bezüglich der ‚Sicherheit beim Radfahren'(UHG 3,73- Mü 3,30) sind wir mit einem Abstand von 0,43am dichtesten von allen Kategorien an Münster dran. Die Bewertungder Radfahrer zu einzelnen Fragen, wie Konflikte mit Kfz oderFahrraddiebstahl, weichen nur unerheblich von einander ab. Diesgilt auch zum Beispiel für die Frage nach den Abstellanlagen in derKategorie ‚Komfort beim Radfahren' (gesamt in dieser Kat.: UHG3,83- Mü 3,06). Einen deutlichen Unterschied gab es in diesemBereich jedoch bei der Bewertung der Mitnahme von Fahrrädernin öffentlichen Verkehrsmitteln (UHG 4,67- Mü 3,20). In der Kategorie‚Infrastruktur Rad- Verkehrsnetz' (UHG 2,43- Mü 1,75) liegenbeide Städte bei den Fragen zur Erreichbarkeit des Stadtzentrums,dem zügigen Durchkommen und den geöffneten Einbahnstraßeneng beisammen. Lediglich bei den öffentlich zugänglichenLeihfahrrädern schneidet Greifswald mit 4,19 deutlich schlechterals Münster mit 2,34 ab.Pflegedienst Nordeck · Lange Straße 13 · 17489 Greifswald24-h-Telefon 03834 771677Bleibt also festzustellen, dass Greifswald noch einiges nachzuholenhat, um das Klima für Fahrradfahrer in unserer Stadt zu verbessern.Denn die 854 Befragten im Rahmen des Fahrradklimatestskönnen sich nicht alle irren. Und unser hoch gelobter Titel als Fahrradhauptstadtverpflichtet natürlich, dies zeitnah und auch spürbarzu tun. Eine Diagonalquerung über den Hansering - egal, wie mandiese auch finden mag - wird dazu nicht reichen! Also Entwicklerund Verkehrsplaner im städtischen Bauamt: kreative Ideen sind gefragt.Aber da wir ja auch die kreativste Stadt in M-V sind, dürftedas doch sicher ein Leichtes für Euch werden!Text: KM, Fotos: Archiv / www.pixelio.deQuelle: (1) PM der UHG vom 20.10.2009; außerdem:www.adfc.de/fahrradklima-test/ergebnisseAnzeigeUnd nun?Man könnte ja unserer Stadt zuliebe vermuten, dass die befragtenRadfahrer bei dieser Umfrage mit ihr nur besonders kritisch ins Gerichtgegangen sind oder aber getreu dem Motto ‚Traue keiner Statistik,die du nicht selbst gefälscht hast' den Fahrradklimatest in Fragestellen. Letzteres müsste sich aber Greifswald auch selbst anhören,war doch die Verkehrsmittelerhebung, die uns zur Fahrradhauptstadtkrönt, von der Hanse- und Universitätsstadt höchstselbst inAuftrag gegeben worden. (1)04/1315


... seitDamit unterstützt das MVZ der Odebrecht-Stiftung die Gesundheitspolitik des BundeslandesM-V, dass nun einmal als Flächenlandsich den besonderen Herausforderungen inder medizinischen Versorgung und Betreuunggerade angesichts des demographischenWandels zu stellen hat. Krankenkassenunterstützen das System des MVZ. DiePatienten sind zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthaltunkompliziert weiter inguter Behandlung oder können bei Bedarfdurch die anliegende Klinik schnell aufgenommenwerden.... das Medizinische VersorgunWin-Win-Situation fürPatienten und ÄrzteDas Medizinische Versorgungszentrumder Odebrecht-Stiftung wurde im November2010 gegründet und nahmam 1. Januar 2013 seinen Betrieb auf.Unter der ärztlichen Leitung von Prof.Dr. Dr. Günter Lang können in GreifswaldPatienten nun besser betreut, Ärztebesser unterstützt werden.Früher nannte man sie in den neuen BundesländernPolikliniken, die es in jeder größerenStadt gab. Heute wird ihr Prinzip als MedizinischesVersorgungszentrum (MVZ) wiederumgesetzt. So wie auch im MVZ derOdebrecht-Stiftung, das zu Beginn des Jahresseinen Betrieb aufnahm.16 04/13Vorteile für Patienten"Eigentlich ist das MVZ wie eine Art Gemeinschaftspraxis.Ärzte verschiedener Fachrichtungenschließen sich zusammen, was vorallem den Patienten zu gute kommt", erläutertProf. Dr. Dr. Günter Lang die Grundideedes MVZ. In Vorpommern besteht ein spürbarerÄrztemangel. In einigen medizinischenBereichen sind Wartezeiten auf Termine unddamit auch die Behandlungen an sich sehrlang. Mit dem MVZ der Odebrecht-Stiftungwill man dem entgegen wirken. Für Greifswalderwie auch für Bewohner des Umlandssollen Termine bei Fachärzten zeitnah zu erhaltensein. Denn nur so könne man auchnotwendige Behandlungen schnell durchführen,führt Prof. Dr. Dr. Günter Lang aus.Für Patienten bietet das MVZ außerdem dengroßen Vorteil, alle Ärzte in einem Haus zufinden. "Man muss also nicht von Arzt zu Arztoder Klinik zu Klinik fahren, um seine Diagnoseoder aber eine notwendige Behandlungzu erhalten. Im MVZ bewegt man sich innerhalbeines Hauses", fasst Frau Claudia Haupt,die in der Verwaltung des MVZ arbeitet, denGrundgedanken des Medizinischen Versorgungszentrumszusammen. Dabei ist das Prozederefür den Patienten genauso als gingeer zu einem niedergelassenen Arzt. Mit derÜberweisung von einem Hausarzt können siebei den Fachärzten des MVZ einen Terminvereinbaren.Vorteile für den ArztDer ärztliche Leiter, Prof. Dr. Dr. Günter Lang,sieht im System des MVZ auch Vorteile fürseine niedergelassenen Kollegen. "Ein Arzt,der sich dem MVZ anschließt, braucht sichnicht mehr um die Büroarbeiten zu kümmern.Die gesamte Organisation der Praxis,Dienstpläne für die Schwestern oder Abrechnungen- die zentrale Verwaltung nimmt ihmdiese Tätigkeiten ab. Hier genau liegt auchder Schwerpunkt des MVZ. Der Arzt kann sichdurch die Unterstützung der Verwaltung undde


dem 1. Januar 2013nur zu gern dieser Herausforderung gestellt",erzählt er.Neben seiner Leitungstätigkeit ist er selbst Facharztam MVZ für Neurochirurgie. "Gemeinsammit Dr. med. Rosemarie Schmoll, welche alsFachärztin für Neurologie und Psychiatrie amMVZ tätig ist, bieten wir bereits ein umfangreichesVersorgungsangebot für Patienten an,das natürlich die Neurochirurgie, Neurologieund Psychiatrie umfasst, aber auch neurophysiologischeUntersuchungen, fachspezifischeSchmerztherapien und die Möglichkeit für einCT im Bereich Kopf/Wirbelsäule."gszentrumAnzeiger Odebrecht-Stiftungdes anliegenden Krankenhauses wieder seinerHaupttätigkeit widmen", so Prof. Dr. Dr.Günter Lang. Und das sei für ihn das Wichtigsteals Arzt.Arzt zu sein… ist BerufungUnd Prof. Dr. Dr. Günter Lang weiß, wovoner dabei spricht, arbeitet er doch schonJahrzehnte in diesem Beruf und könntelängst seinen Ruhestand genießen. "Ichhatte schon seit Jahren Kontakt zur Odebrecht-Stiftung.Als nun ein ärztlicher Leiterfür ein MVZ gesucht wurde, habe ich michErweiterung des AngebotsgeplantIm MVZ der Odebrecht-Stiftung sollen demnächstauch weitere Fachbereiche integriertwerden, um das Angebot für Patienten zu erweitern."Wir streben natürlich den Aufbaueines MVZ mit verschiedenen Fachbereichenan. Ein Anfang ist mit der Gründung gelegt.Nun gilt es mit der Gewährleistung einerhohen Qualität zu wachsen", so Prof. Dr. Dr.Günter Lang zu den Zukunftsplänen der Einrichtung.Interessierte Ärzte können sich gernan ihn wenden.Medzinisches Versorgungs Zentrumder Odebrecht-StiftungVersorgungsangebotNeurochirurgieNeurologie & Psychiatrieeinschließlich CT-Untersuchung und-behandlung Kopf/WirbelsäuleNeurophysiologische UntersuchungFachspezifische SchmerztheraphiePraxisProfessor Dr. Dr. Günter LangFacharzt für NeurochirurgieÄrztliche Leitung des MVZDr. med. Rosemarie SchmollFachärztin für Neurologie & PsychatrieSprechzeitenmontags bis freitags 8:00-16:00 UhrAnschriftGützkower Landstraße 69 • 17489 GreifswaldTelefon: 03834 513100-004/1317


Dit & Dat vdoch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:Weniger Autos heißt weniger Treibhausgas inder Greifswalder Luft. Und ganz nebenbei wäreauch die vor Engagement manchmal überschäumendePassion des Geschäftsführers derKreistagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen,Herrn Rose, wieder ein bisschen mehr befriedigt,der, gemeinhin bekannt, für eine ganz autofreieInnenstadt ist. Und das so sehr, dass erseine Abneigung gegenüber den "[…] Kleinkriminellen,Asozialen oder geistig Minderbemittelten[…], die man gemeinhin "Autofahrende"nennt […]" (2), letztes Jahr einfach nicht mehrverbergen konnte. Hätte die liebe Seele einbisschen mehr ihre Ruh'!AnzeigeEindeutig zu viel…… sind 1 Prozent. Nein, natürlich nicht, wennes um Ihre Gehaltserhöhung ginge. Aber umein Prozent oder anschaulicher formuliert um3.000 Tonnen ist von 2005 bis 2011 der Ausstoßvon CO² in unserer schönen Hanse- undUniversitätsstadt gestiegen. Da half auch nichtdas 2010 beschlossene Klimaschutzkonzept,nach dem Greifswald den Ausstoß eigentlichbis 2020 um mindestens 14 Prozent senkenwollte. Da haben die Greifswalder wohl etwasfalsch verstanden. Oder gar das Treibhausgasselbst? Bleibt zu hoffen, dass nicht alle Bürgerschaftsbeschlüsseso konsequent missachtetwerden! Um das selbst gesetzte Ziel in siebenJahren doch noch zu erreichen, seien nun"große Zusatzanstrengungen" nötig "auf verschiedenenEbenen", erklärte Bausenator undVize-OB Hochheim. (1) Einleuchtend! Leiderführte er nicht weiter aus, welche dies sind. Unsere"Hansestadt versagt beim Klimaschutz",wie online bei einer regionalen Tageszeitungzu lesen war. (1) Na, hoffentlich nur dabei! Undin Zukunft gilt für CO² in Greifswald:Weniger ist mehr, …Derweil ruh'n die anderen grünen Seelen inder Bürgerschaft kein bisschen bei der Forderungnach weniger. Zum Beispiel weniger Beigeordneteoder besser gesagt ein Beigeordneterdes Oberbürgermeisters weniger, schließlichsollen die Aufgaben unseres Sozialsenatorsdurch die Kreisgebietsreform an den Kreisübertragen worden sein. Sein wegfallenderLohnzettel wären im Stadtsäckel jährlich rund75.000 Euro mehr. (3) Der Beschlussantragscheiterte jedoch an einer qualifizierten Mehrheit.Nächstes Jahr wird eine neue Bürgerschaftgewählt, was SPD-Politiker Wolfgang Joecksbei dem Thema der Abschaffung des zweitenBeigeordneten zu dem Kommentar verführte:"Das sollen dann unsere Nachfolger entscheiden."(4)und die engagierten Bürger dieserStadt danach zu einem Aufschrei: Das ist…1804/13… was sich übrigens die grünen Politiker unsererStadt nicht nur für den Kohlenstoffdioxidausstoßwünschen würden, sondern auch fürden Verkehr auf der südlichen Seite unseresMarktplatzes. Daher schlugen sie die Einrichtungeiner Fußgängerzone auf der Marktsüdseiteund in der Rakower Straße zwischen DomundMühlenstraße vor. Gute Idee, würde das…eindeutig zu wenig….. an den Tag gelegte politische Verantwortung!Alles auf die Nachfolgenden zu schieben istkeine Lösung, auch wenn dies ein weltweit verbreitetesPhänomen ist, wenn es um Probleme


geht, die nicht so einfach oder wähler- und bürgerfreundlich,unkompliziert zu lösen sind. Aberimmer aufschieben, bringt letztendlich…… hat unsere Universitäts- und Hansestadt abdem Sommer auch für die Freunde der sportlichenHerausforderung zu bieten. Auf demGelände des Volksstadions zwischen WolgasterStraße und Pestalozzischule soll ein Hochseilgartenbzw. Kletterpark entstehen. Immerhinauf einer Fläche von 8.000 Quadratmeternoder besser gesagt 8 Parcours mit 45Übungen können sich kleine wie große Fansder luftigen Höhen austoben. Schade nur, dassdafür neben dem Fällen von fünf bereits abgestorbenenoder schädenbehafteten Bäumendem neuen Kletterpark auch sieben weiteregesunde Bäume zum Opfer fielen.(6)Denn jeder gesunde Baum dient schließlich derVerbesserung des städtischen Klimas. Sie wissenschon, ein Prozent mehr statt 14 Prozentweniger an CO²-Ausstoß. Ob dieses Erlebnisangebottatsächlich wie geplant alle Altersgruppen(0-100?) unserer Stadt erreicht, bleibt abzuwarten.Aber vielleicht regen ja der geplanteNaturlehrpfad oder diverse Workshops dieGreifswalder und ihre Gäste an, mit mehr Bewusstseinfür Natur und Umwelt ihr Auto öfterstehen zu lassen. Im Gegensatz zu 2002 giltfür uns Greifswalder jetzt nämlich nicht ‚18 +'sondern ‚14 - '!Text: HerrLich, Fotos: Juhnke /ArchivQuellen: (1) www.ostsee-zeitung.de:OZ/LOKAL/HGW vom 26.02.2013; (2) www.cduvg.devom 1.08.2012; (3) www.ostsee-zeitung.de:OZ/LOKAL/HGW vom 24.02.2013; (4) www.webmoritz.de;(5) www.ostsee-zeitung.de: /LOKAL/HGWvom 13.03.2013; (6) PM der UHG vom 13.03.2013om Leuchtturm der Region… gar nichts,…… wie es unsere Stadt gerade auch auf einemanderen Kriegsschauplatz erlebt. Seitdem dasPetruswerk das Areal Hafenstraße um den altenSpeicher gekauft hatte, wartet unser Stadtkämmerervergeblich auf die Überweisung des Kaufpreises.Eine Zahlungsfristverlängerung war ungenutztverstrichen. Nun wird der Vertrag rückabgewickelt.(4)Aber damit hat man ja in Greifswaldso seine Erfahrungen, denke man nur anden Verkauf der WVG-Anteile. Unsere Stadthätte in ihrem Geldsäckel sicher ein bisschenmehr vertragen, ebenso wie auch…… ein bisschen mehr,…… allerdings weniger monetären denn zustimmendenCharakters, der Änderungsantragzur Öffentlichkeit von Hauptausschusssitzungen,die momentan komplett nichtöffentlichsind, hätte erhalten können. Leider verhinderten4 entscheidende Gegenstimmen diesenechten Durchbruch politischer Transparenz.Dagegen haben die Greifswald-Vorpommeranerganz legal seit Mitte März ein bisschenmehr... zumindest Auswahl bei ihren Kfz-Kennzeichen.Schwerin gab grünes Licht für die gewohntenANK, GW, WLG, UEM, PW nebendem neuen VG.(5) Na, so manchen Bürgerwird's freuen!Und noch ein bisschen mehr…04/13Anzeige19


1. Die in Greifswald geborene SchriftstellerinDoris Gercke erlangte mit ihren Kriminalromanenum die Ermittlerin Bella Block großePopularität. Wie hieß der 1988 von ihr geschriebeneerste Roman dieser Krimireihe?S - Die schöne MörderinC - Moskau meine LiebeM - Weinschröter, du mußt hängen2. Vom 2. bis 11. Mai 2013 lockt das Festival"Nordischer Klang" in Greifswald wiedermit Konzerten, Theater- und Filmaufführungen,Lesungen, Vorträgen, Kunst- und Fotoausstellungenv. a. aus den fünf Nordischen Ländern.Zum wievielten Male in diesem Jahr?AnzeigeH - zum 21. MalE - zum 22. MalT - zum 23. Mal3. Mit Entsetzen nahmen die Greifswalder letztesJahr die Nachricht auf, dass die Stolpersteine,die man zum Gedenken an die von den Nationalsozialistendeportierten Juden im Pflasterder Greifswalder Innenstadt einließ, gestohlenwurden. Nach großzügigen Spenden könnenim Mai nun mit 13 sogar mehr Stolpersteineverlegt werden, als vor dem Diebstahl vorhandenwaren, denn ursprünglich waren es nur...A - ... 9.I - ... 10.R - ... 11.4. Die Stadt Greifswald will ab diesem Sommernähe des Volksstadions mit einer sportlichenAttraktion mehr aufwarten. Mit welcher?K - mit einem HochseilgartenR - mit einer MinikartbahnL - mit einem Fahrradparcour5.Bis 1945 war unsere Ernst-Moritz-Arndt-Universitätin Deutschland diejenige…I - … mit der kleinsten philosophischenFakultät.E - … mit dem größten Grundeigentum.A - … mit der größten Kunstsammlung ausder Schwedenzeit.6. Welches Denkmal enthüllte man am 12.Juli 1867 vor dem Greifswalder Bahnhof?C - ein Denkmal zu Ehren der ersten inGreifswald eingefahrenen LokomotiveL - ein Denkmal zu Ehren des BürgermeistersCarl PaepkeN - ein Denkmal zu Ehren des Malers CasparDavid FriedrichDie richtigen Buchstaben ergeben zusammendas Lösungswort. Dieses senden Siewieder bitte bis zum 28 April 2013 an:RyckVerlag GreifswaldHugo-Helfritz-Straße 1a17489 Greifswaldoder grafik@ryckverlag.deZu gewinnen gibt es drei Überraschungspreise.Ihnen viel Spaß beim Lösen. Die richtigeAntwort des letzten Stadträtsels lautete:Die Gewinner sind:MOSKAUJette Gebauer aus GreifswaldSusi Hoch aus GreifswaldGiesela Krüger aus GreifswaldWir gratulieren allen Gewinnern und bedankenuns für die rege Teilnahme! DiePreise werden in den nächsten Tagen postalischzugesandt.20 04/13


Kommentar zum Thema:Es fährt ein Zug nach Ladebow?Nein, Greifswalder Wirtschafts- oder StrukturundEntwicklungspolitik ist irgendwie keine wirklichdurchsichtige Sache, zumindest nicht fürOtto Normalverbraucher.Da schwelt die Diskussion um den Hafen in Ladebowüber Jahre. Immer wieder kamen wirklichinteressante Gestaltungskonzepte zum Vorschein,die an der Idee, festgehalten vor allemvon einer großen Fraktion unseres Rathauses,eines Seehafens mit gewerblicher Nutzung abprallten,wie ein Ping-Pong-Ball an einer Wand.Und es geschah im Großen und Ganzen nichts,mal abgesehen von der ewigen Diskussion.Und dann, so ganz plötzlich, geht alles derartschnell, dass man wirklich staunen muss. Im Dezemberdes letzten Jahres wurde gerade, vonder Öffentlichkeit fast nicht bemerkt, beschlossen,dass unser Oberbürgermeister mit derHafen- und Lagergesellschaft mbH den Vertragüber die Betreibung des Hafens schließen soll.Im gleichen Monat beschloss die Bürgerschaft,den Auftrag der Sanierung der Gleisanlagenach Ladebow zu vergeben. Schließlich sei dieseja unabdingbar, damit der Hafen wie auch "dasanzusiedelnde Gewerbe" (1) sich erfolgreichentwickeln können. Leuchtet so weit ein. Trotzdemist beeindruckend, dass nach 10 Jahrenohne Zug über den Ryck nun in einem halbenJahr alles wieder quasi bereit für den großenSchienenverkehr nach Ladebow sein soll. Erstewig Hick-Hack und dann ruck zuck! Die Sanierungsarbeitenhaben bereits begonnen.also des Gewerbes, das dann noch anzusiedelnist bzw. angesiedelt werden müsste. Mal abgesehenvon der Betreibergesellschaft des Seehafenswird das Gleis doch gleich für wen gebaut?Im Moment offensichtlich für… niemanden?!Abzüglich der Förderung aus Schwerin ist dasBahngleis also eine 144.500 Euro-Präventivmaßnahmefür den Fall, dass sich dort mal Gewerbeansiedeln sollte, welches sich dann natürlichgut entwickeln soll. Total nachvollziehbarund absolut notwendig?! Und vermutlich auchder Punkt, an dem Otto Normalverbraucher denDurchblick verliert! Aber der hat ja die Geschickeunserer Hansestadt auch vertrauensvoll andie politisch Agierenden abgegeben, spätestensbei der Wahl derselben. Ganz in der Hoffnung,dass diese schon die beste Lösung für Greifswaldfinden und vor allem wissen, was sie tun.Aber mal ehrlich, denken Sie wirklich, dass dashier der Fall ist? Text: HerrLich, Foto u.Quelle: (1) PM der UHG vom 4.3.2013Oh, und vergessen wir nicht zu erwähnen mit80%iger Förderung aus Schwerin. Ob die dortbei ihrer Fördermittelzusage wussten, was sietun? Offen ist noch immer, wer die sanierteStrecke betreiben soll. Nach einem offiziellen Interessenbekundungsverfahrengab es sage undschreibe einen Interessierten. Und dem war daswirtschaftliche Risiko aus dem Betrieb der Anlageam Ende dann doch noch zu hoch. Alsofolgt demnächst eine neue Ausschreibung. Aberwen wollen wir damit finden? Jährlich sollen biszu 100 Güterzüge die Strecke passieren können.Jährlich! Klingt nicht wirklich rentabel. Undob den Greifswaldern der Gedanke gefällt,dass demnächst im schönen MuseumshafenZüge möglicherweise auch mit Gefahrgüternunterwegs sind? Zweifelhaft! Aber gut - notwendignach den Worten unseres Bausenatorsfür… wie war das… die erfolgreiche Entwicklungdes anzusiedelnden Gewerbes. Wortspiel:Anzeige04/1321


Der neue: Sder GDer Frühling naht ... GroßeTerminvereinbarungen unterTelefon 03834-57210Als "Liebling der Jäger und Förster"hat der Subaru Forester einigenRuhm eingefahren. Nunkommt die neueste Generationdes Mittelklasse-SUV auf denMarkt, die mit Leistungsstärke,Komfort und Vielseitigkeit beeindruckt.AnzeigenHöher, länger und breiter…Höher, länger und breiter als sein Vorgängerpräsentiert sich der neue Subaru Forester. Diezusätzlichen Zentimeter sind nicht etwa in denbesonders ausladenden Stoßstangen versteckt,sondern kommen allesamt dem Innenraum zugute.So wuchs die ohnehin schon üppigeBeinfreiheit der Fond-Passagiere um noch einmal2,3 cm. Überragenden Rundumblick ermöglichendie großen Scheiben wie auch dieleicht erhöhte Sitzposition.Auch der Kofferraum wuchs beim neuenForester um 55 Liter zusätzlichen Stauraumauf 505 Liter. Mit umgelegten Rücksitzen kannder Stauraum bis zu 1600 Liter fassen. Ab der"Premium"-Variante schließt und öffnet sich jetztdie Heckklappe bequem und komfortabelelektrisch.Der Innenraum bleibt praktisch und übersichtlich.In der Mittelkonsole befindet sich ein Monitor,über den zum Beispiel das Navigationswieauch Audiosystem zu bedienen sind. Kli-


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