Honduras 2007 - Jugendfeuerwehr Hamburg

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Honduras 2007 - Jugendfeuerwehr Hamburg

Seite Was ist wirklich von Bedeutung?Grußwort von Marcel SteinhäuserFogfighter anstatt C-Strahlrohr, neuere Atemschutztechnik für die Feuerwehr,All-inclusive-partys sowie Feinstaubplaketten in Umweltzonen. Diese aktuellenThemen beschäftigen uns derzeit in Hamburg und sind für unser tägliches Tunund Handeln von Bedeutung.Auf der anderen Seite der Erdkugel beschäftigen sich die Menschen mitganz anderen Problemen: Wir sehen hungernde Kinder und doch gleichzeitigVerschwendung von Energie; die Bedeutungslosigkeit von Umweltschutz, wiez.B. bei der Benutzung von Plastikgeschirr und das Fehlen von Lernmitteln inden Schulen. Es gibt in San Pedro Sula Stadtviertel, wohin die Feuerwehr nurmit Polizeischutz ausrückt und daneben gibt es Projekte mit Waisenkindern,die trotz Armut so strahlen können, als gehöre ihnen die Welt, so dass einemwarm ums Herz wird.Die Jugendfeuerwehrarbeit ist heute mehr als die reine Nachwuchsgewinnungfür die Feuerwehr, auch wenn dieses immer noch unser Hauptaugenmerk ist.Wir wollen unsere Kinder, unsere Jugendlichen jedoch zu toleranten jungenMenschen erziehen, die die gemeinnützige Arbeit der Feuerwehr schätzen undunterstützen.Seit vielen Jahren arbeiten wir deshalb kontinuierlich am Ausbau unserer internationalenJugendarbeit. Hierbei besinnen wir uns nicht auf Einmalprojekte,sondern versuchen über nachhaltig angelegte multilaterale InternationaleBegegnungen auch unseren Jugendlichen wertvolle Eindrücke und Kontakteaus anderen Bereichen der Welt zu vermitteln. Dazu fahren wir mit HamburgerJugendlichen in andere Länder. Sie sollen dort ihre eigene Erfahrungen erleben.Oder wir laden andere Jugendliche aus fremden Ländern zu uns ein. UnsereJugendlichen werden so immer wieder mit anderen Lebensweisen, Kulturenund Werten konfrontiert, was ihnen bei der eigenen Werteentwicklung hilft.Auch ich habe für mich wieder viel mitgenommen:Am beeindruckensten waren für mich:- Das Waisenkinderprojekt Pequeños Hermanos, wo Waisenkinder aufgenommenwerden, sie ähnlich wie bei den SOS Kinderdörfern in einer Gruppeleben und aufwachsen, eine Schulbildung erhalten und auch einen nützlichenBerufes erlernen können.- Der herzlich aufgenommene Besuch an einer Feuerwehrwache, wo wir dieAusbildung der Feuerwehrleute in Erster Hilfe und für Technische Hilfe gezeigtbekamen. Dabei stellten wir fest, dass die technische Ausstattung sehr rudimentärwar. Einer unserer Betreuer sagte mir, dass er privat praktisch eine glei-www.JF-Hamburg.de

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