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Erziehung

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Erziehung

2 /2011


VEREIN TAGESSTRUKTUREN WETTINGEN

Standorte

Schulhaus Altenburg

Schulhaus Dorf

Schulhaus Margeläcker

Öffnungszeiten

Betreuung

Mo / Di / Do / Fr: 08.00–09.00 Uhr / 11.00–12.00 Uhr

13.20 –14.20 Uhr / 15.15–16.30 Uhr

Mi: 08.00–09.00 Uhr / 11.00–12.00 Uhr

Mittagstisch

Mo / Di / Do / Fr: 12.00–13.20 Uhr

Geschäftsstelle

Seminarstrasse 99

5430 Wettingen

Telefon0564265330

verein@tagesstrukturen-wettingen.ch

www.tagesstrukturen-wettingen.ch

Inhaltsverzeichnis

Erziehung 1

Wenn Eltern nicht erziehen, sind Kinder chancenlos 1 – 5

Erziehung: Gedanken von Schülerinnen und Schülern 7, 9

Lollypop 9

Erziehung: Äusserungen von Eltern 11, 13

Erziehung: Stellungnahmen von Lehrpersonen 13

Bilder: Familien 14, 15

Feriendaten und Adressen 16 – 18

Pensionierungen 19 – 27

25 Jahre an der Schule Wettingen 29 – 33

Titelblatt: Christian Greutmann

Fotos: Maria Brühlmeier

Impressum:

Der Wettinger Schulspiegel erscheint zweimal im Jahr und wird an alle

Haushalte verteilt.

Redaktionskommission: Judith Gähler, Schulpflege

Kurt Fischer, Redaktor

Kathrin Stadtmann,

Primarschule Dorf

Maria Brühlmeier, Kindergärten

Gabriela Farner, Bezirksschule

Hans-Ueli Künzle, Realschule

Silvan Peterhans, Sekundarschule

Elsbeth Schneider, HPS

Christine Al Khatib,

Primarschule Altenburg

Marianne Zehnder Lüthin,

Primarschule Margeläcker

Herausgeber: Schulpflege und Lehrerschaft

Druck und Inserate: Egloff Druck AG, Wettingen

Auflage: 11’800 Exemplare

Zuschriften an den Redaktor: Kurt Fischer

Bezirksschule Wettingen

kurt.fischer@bezwetti.educanet2.ch

Redaktionsschluss 1/2012: 31. Oktober 2011

Die nächste Nummer des

Schulspiegels erscheint

Ende Januar 2012.


Erziehung Wenn Eltern nicht erziehen, sind Kinder chancenlos!

Seit einigen Jahren ist (fehlende) Erziehung

wieder ein Thema. Manche sprechen sogar

von «Erziehungskrise». Und der Ruf danach,

jungen Menschen wieder vermehrt Grenzen

zu setzen, verbunden mit der Forderung, die

Eltern in ihre Verantwortung zu nehmen, ist

unüberhörbar.

In seltsamem Gegensatz dazu steht, dass

offenbar viel junge Eltern bereit sind, sich mit

Erziehungsfragen auseinanderzusetzen. Alle

Kurse des Elternbildungstages «Stark durch

Erziehung» von Ende März in der Kantonsschule

Baden waren schon nach wenigen

Stunden ausgebucht. An diesem Anlass

wurde allerdings auch die Vermutung geäussert,

dass man wohl gerade Eltern mit

problematischem Erziehungsverhalten durch

solche Veranstaltungen nicht erreichen

könne. Und Peter Angst, Paartherapeut und

Erziehungsberater, der Hauptreferent der

Veranstaltung, wagte sogar die Äusserung, er

würde obligatorische Ausbildungskurse für

alle Eltern begrüssen.

Sein Referat, das er uns freundlicherweise

zum Abdruck zur Verfügung gestellt hat,

steht im Mittelpunkt dieser Nummer. Es verdient

weitere Verbreitung, da es wesentliche

Fragen aufzeigt und Mut macht zur Erziehung.

Daneben finden Sie als Anregung zum

Weiterdenken Stellungnahmen von Eltern,

Lehrkräften sowie von Schülerinnen und

Schülern.

Vielen Dank allen, die sich zum Thema

Gedanken gemacht haben. Die Illustrationen

– Strichmännchen und Familienbilder –

wie auch das Titelbild stammen aus der Kindergartenabteilung

von Maria Brühlmeier.

1

Kurt Fischer

Fordern, aber nicht überfordern

Geben, aber nicht überhäufen

Lieben, aber nicht mit Zuwendung ersticken

Führen, aber nicht verführen

Vorleben und selbst glaubhaft leben

Das könnte wohl Erziehung sein!

Peter Angst

Die Familie ist kein ruhiges, intimes Nest

mehr, wo Eltern ungestört ihren Kindern eine

kindergerechte Jugendzeit gestalten können,

damit sich diese langsam und behutsam an

unsere fremde und bedrohliche Welt gewöhnen

dürfen.

Das empfindliche System Familie wird heute

täglich gestört und durchlöchert durch Medien,

Werbung, raffinierte Unternehmungen und

ganzen Industrien, die in diese kleine Welt

«Familie» reinplatzen und mit den Kleinen ins

grosse Geschäft kommen wollen.

Wir leben in verrückten Tagen! Die Angebote

und Verlockungen, die ununterbrochen auf

junge Familien einprasseln, sind erdrückend.

Wir werden überflutet durch irrsinnige Informations-

und Unterhaltungswellen. Leider

werden Kinder durch all diese Reizüberflutungen

viel zu früh aufgeweckt und immer wieder

werden sie mit neuen Bedürfnissen weiter aufgeputscht.

Für eine kindergerechte Jugendzeit

ist die Welt zu laut geworden!

Bedrohlich für die heranwachsenden Kinderseelen

ist auch die Tatsache, dass viel Gefährliches

und Ungutes zu leicht zugänglich ist:

Mit ein paar Klicks sind Kinder in den verrücktesten

Pornobildern drin. Ein paar Klicks

weiter und sie haben die schlimmsten Gewaltbilder

vor Augen. Es gibt kaum mehr schützende

Hemmschwellen.

Die gegenwärtige extreme Konsumwelt verführt

viele labile Kinder zu allen möglichen und

unmöglichen Begierden mit dem entsprechenden

Verhalten. Dadurch werden verantwortungsvolle

und erziehungsbewusste Eltern zu

täglichen Neinsagern verknurrt, und das

ist fürchterlich ermüdend und anstrengend.

Zudem fürchten dann viele Eltern, durch das

viele Neinsagen könnten sich die Kinder von

ihnen abwenden. Dies wiederum macht Eltern

erpressbar: «Wenn du mir dies und das nicht

ermöglichst, hab ich dich nicht mehr gern!»


Wir hauen auf den Putz!

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2


Eltern von heute werden aber auch verunsichert

durch die Botschaften von eigenartigen

Kuschel-Ratgebern mit der simplen Aussage:

Kinder brauchen nur Liebe und viel, viel Verständnis,

dann wird alles gut.

So einfach ist es aber nicht. Natürlich braucht

es viel, viel Liebe und Verständnis in einer

gesunden Familie. Aber es braucht auch genau

so viel Biss und Konsequenz, damit die heranwachsenden

Kinder vor all dem bedrohlichen

Mist geschützt werden, um sich gesund entwickeln

zu können.

Ab und zu braucht es auch Konfrontation

und Widerstand. Erziehen ist mehr als

kuscheln! Nicht nur für Eltern ist Erziehung

kein Kinderspiel, sondern auch für alle andern

ist das «Handwerk der Pädagogik» schwieriger

geworden.

Erziehung braucht beide Hände

Kein Händeklatschen ertönt nur von einer

Hand ohne die andere.

Rumi, Moslemischer Dichter

Damit heranwachsende Menschen glückliche

Kinderjahre bekommen, braucht es vor allem

3

viel Liebe, Streicheleinheiten und körperliche

und seelische Zuwendung. Eine lebenswichtige

Voraussetzung, um glücklich zu werden.

Fast alles ist mit Liebe zu erreichen.

Aber die ganze Schöpfung ist aufgebaut auf

einem Dualismus: Hell und dunkel, heiss und

kalt, schwach und stark etc. So auch die Erziehung:

Sie benötigt neben liebevoller Zuwendung

ein ebenso wertvolles Gegenstück in

Form von Forderungen und Konfrontation.

Vielleicht hat uns die Natur auch deswegen

zwei wunderbare Hände mitgegeben. Es wird

durch sie leicht ersichtlich, wie wertvoll und

notwendig beide in der Erziehung sind: Um

etwas Grosses zu halten, zu formen und zu

gestalten, benötigen wir dringend beide

Hände. Und Erziehung ist etwas Grossartiges!

Hände sind wichtig zum Formen und Prägen

und zum Streicheln.

Die eine Hand

symbolisiert das Zuwendende, Streichelnde.

Sie schenkt Liebe und Vertrauen, die gebende

Hand.

Die andere Hand

symbolisiert das Stoppende, Schützende und

Konfrontierende. Die Hand, die sich einmischt,

wenn es notwendig wird, sich entgegenstellt

bei Gefahren. Die ab und zu gar weh tun kann

und muss. Eine nehmende und fordernde

Hand, aber auch sie ist notwendig.

Wunderschön kann diese Metapher ausserdem

aufzeigen, dass zwei Hände auch zum Festzuhalten

notwendig sind! Und Festhalten ist

lebenswichtig für kleine und grosse Kinder.

Sei dies, um eine kleine Seele zu trösten, sei es

aber auch, um leichtsinnige und übermütige

Kinder vor Gefahren zu schützen.

Die Erziehungsziele können nur erreicht werden,

wenn beide Hände zu gleichen Teilen eingesetzt

werden und auch spürbar sind.

Erst das Werk beider Hände ergibt eine

gute Erziehung!

Oft kommt es mir vor, als würden die heutigen

Kinder unbekümmert denken: Erziehung, nein

danke! Nicht notwendig! Wir holen uns bei der

linken Hand sowieso alles, was wir brauchen.

Von der rechten Hand möchten wir lieber

nichts! Das ist alles so mühsam und schwer.

Da passen wir lieber!

Kinder dürfen so denken und handeln. Aber

Eltern nicht! Dummerweise gehen viele Eltern

auf diese einseitigen Kinderwünsche ein und

bieten den Jungen halt nur die eine Sache.

Gleichzeitig sind sie erstaunt, wenn es dann

immer schwieriger wird. Meistens werden

Kinder, die nur einhändig begleitet werden,

eher haltlos und aggressiv.

Eine Hand allein genügt nicht auf dem intensiven

Weg durch die Jugendzeit, wo so viel

Wichtiges geschehen wird und auch besonders

viel Abartiges und Gefährliches lauert.

Traurig ist auch Folgendes: Wenn Eltern

ihren Kindern den Halt beider Hände nicht

mitgeben, beginnen Kinder nicht selten, sich

irgendwo anders festzuhalten. Leider tragen

dann diese fremden Hände weniger zu einer

gesunde Entwicklung bei. Zu oft sind es gar

radikale Hände. Hände von Sekten und anderer

dubioser Gruppen mit merkwürdigen Gesinnungen.


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4


Was ist eigentlich Erziehung?

Gute Erziehung ist eine sehr anspruchsvolle

Tätigkeit. Fast schon eine Berufung. Ein

Gemisch von eigenen Erfahrungen, Wissen

und Handeln. Sie ist anstrengend und eine der

gewaltigsten Langzeitleistungen.

Erziehung heisst, sich selbst im Auge behalten

und ein gutes Vorbild sein sowie ein bewusstes

Begleiten und Beeinflussen von Kindern in

den Entwicklungsjahren. Es ist ein stetes Fordern

und Fördern. Nicht unterfordern, aber

auch nicht überfordern. Es bedeutet eine grosse

Kunst von Geben und Nehmen.

Erziehung ist auch das feinfühlige Beibringen

von sozialen Aspekten, wie Fairness, Hilfsbereitschaft,

Solidarität, Respekt, Aufmerksamkeit,

Mitgefühl, Mut und Dankbarkeit. Und

sogar ein paar altmodische Begriffe, die

moderne Pädagogen und Pädagoginnen kaum

mehr in den Mund nehmen, sollten wieder

vermittelt werden: Anstand, Ehrlichkeit und

Freundlichkeit. Achtung und Respekt dem

Mitmenschen gegenüber sowie Disziplin, Verantwortung

und Arbeitshaltung.

Erziehung in unseren Tagen ist aber auch

ein wachsames Schützen und Abwehren

von bedrohlichem Müll von sensiblen Kinderseelen.

Eine wahrlich anstrengende Aufgabe,

all diese Einflüsse durch Internet und

Medien zu überblicken, zu begrenzen oder

gar konsequent zu stoppen. Allein ist dies

bald nicht mehr zu lösen, weil sich dieser

Wahnsinn bereits überall, auch in guten Familien,

eingeschlichen hat. Die Mithilfe von

gesellschaftlichen Instanzen und Kräften ist

notwendig.

5

Verrückterweise bekommen Eltern erst Jahre

später eine Bestätigung des langen erzieherischen

Handelns: Was gut war und was falsch.

Doch dann sind die Würfel längst gefallen.

Das macht alles so schwierig und anspruchsvoll.

Ein jahrelanger Begleitprozess wird

geleistet ohne klare Angaben beim alltäglichen

Tun. Erziehung ist eine riesige Investition

mit unklarem und offenem Ausgang!

Wenn die elterlichen Hände und Erziehung

fehlen, schleichen sich stellvertretend andere

Beeinflussungen ein. Und dies dummerweise

meistens weniger liebevoll und verantwortungsvoll...!

Eigentlich logisch, wenn Eltern

ihren starken Einfluss nicht geltend machen,

dass dann halt andere Menschen (oder elektronische

Geräte) die Lücke füllen.

Ein jahrelanges, liebevolles Umsorgt- und

Geführtwerden – oder eben ein sträfliches

Vernachlässigtwerden – ist sehr entscheidend

für einen heranwachsenden Menschen.

Dieses gewaltige Engagement von Eltern, ihre

Sorge um ihren Nachwuchs und die Führung

der Kinder, verdient aber mehr Beachtung und

Respekt, als dass man es einfach arrogant

aburteilen oder schmälern darf. In unseren

Tagen ist Erziehung auch ein enormer Schutz

vor all den zerstörenden Reizen und Grundlage

für ein liebevolles Gestalten einer kindergerechten

Kindheit.

Erziehung ist ein weites Feld! Mit folgenden

zehn Themen hat man aber die wichtigsten

berücksichtigt:

Erziehung ist: Wissen und lernbar

Erziehung ist: Beziehung und Vertrauen

Erziehung ist: Vorbild und Vorleben

Erziehung ist: Versprechen einhalten

Erziehung ist: am gleichen Strick ziehen

Erziehung ist: Liebe und Zuwendung

Erziehung ist: Fordern und Konfrontieren

Erziehung ist: Erziehung zur Selbsterziehung

Erziehung ist: lebenstüchtig machen

Erziehung ist: rechtzeitiges Loslassen

Und weil man «verpasste Erziehung» später

nicht nachholen kann, möchte ich Ihnen, liebe

Mütter und Väter, Mut machen, beide Hände

zu gebrauchen. Kinder lieben bärenstarke

Eltern!

Peter Angst

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Erziehung:

Gedanken von Schülerinnen und Schülern

1. Klasse Sekundarschule:

«Es ist wichtig, dass es Erziehung gibt, denn

ohne Regeln und Strafen könnte jeder

machen, was er will, und das wäre nicht unbedingt

gut. Ich persönlich finde Erziehung selber

doof, aber sie ist gut für mein späteres

Leben.»

«Erziehung kann auch unfair sein. Ich darf

nämlich nicht bis 22 Uhr aufbleiben. Ich darf

auch keine Filme und Videospiele haben, die

nicht für mein Alter sind.»

«Bei uns sind Tischregeln ein Muss. Ich und

mein Bruder müssen immer warten, bis jeder,

der am Tisch ist, fertig gegessen hat. Falls ich

einmal Kinder habe, würde ich es nicht anders

machen. Es ist gut, erzogen zu werden, finde

ich.»

«Für mich ist Erziehung selbstständig zu werden

und respektvoll mit anderen umzugehen.

Eltern haben das Recht, uns zu erziehen, wie

sie wollen. Denn ohne unsere Eltern wären wir

ja gar nicht auf der Welt. Ich werde meine Kinder

genau nach dem gleichen Konzept erziehen.

Ausser das mit dem früh schlafen gehen

nicht.»

«Erziehung ist: Wir kommen als kleines Kind

zur Welt. Die Eltern haben schon dann einen

Plan, wie sie uns erziehen wollen. Es ist in

jeder Familie anders. Bei uns ist das so: Mein

Vater hatte die Vorstellung, uns so wie unser

Grossvater zu erziehen, weil er meint, das sei

die beste Erziehung für ihn gewesen.»

«Bei uns ist Erziehung, dass man ehrlich ist.

Erziehung ist wichtig für die Kinder, damit sie

als Erwachsene nicht mehr kindisch tun.»

7

«Meine Mutter ist strenger als mein Vater.

Wenn es irgendeine Sache gibt, bei der ich

weiss, dass ich wahrscheinlich bei der Mutter

eh keine Chance habe, gehe ich zu meinem

Vater...»

«Erziehung ist, wenn dich deine Eltern auf den

richtigen Weg leiten wollen. Das heisst, dass

sie dir beibringen den Tisch abzuräumen, dein

Zimmer aufzuräumen oder höflich zu sein. Ich

selbe finde es ein bisschen lästig, erzogen zu

werden. Man kann davon ausgehen, dass alle

Eltern wollen, dass ihr Kind einmal anständig

und nett wird.»

«Bei meinen Eltern ist Erziehung etwas

Unkalkulierbares. Wenn ich etwas falsch

mache und es schlimm ist, dann darf ich –

wenn es gut kommt – einen Tag nicht am

Computer spielen oder fernsehen, sonst eine

ganze Woche!»

«Ich finde, dass Erziehung ein Weg ist, anderen

Leuten gegenüber Höflichkeit und

Respekt zu zeigen, vor allem aber auch, um

selber im Leben klar zu kommen. Wenn es

keine Erziehung gäbe, würde jeder mit jedem

Ärger haben, man hätte keine Freunde, und

dann gäbe es keinen Sinn im Leben.»

So würden 1.-Klässler ihre Kinder erziehen:

«Ich würde meinen Kindern alle Wünsche

erfüllen.»

«Meine Kinder hätten einen eigenen Fernseher

in ihrem Zimmer.»

«Mir wäre wichtig, dass meine Kinder im

Haushalt helfen.»

«Ich würde meinen Kindern beibringen, mit

Geld umzugehen.»

«Ich möchte später einmal brave, anständige

Kinder.»

«Ich würde meine Kinder belohnen, wenn sie

sich gut benehmen.»

«Wenn sich meine Kinder streiten, erhalten sie

Hausarrest.»

«Mir wäre es wichtig, dass meine Kinder

ordentlich sind und Sorge tragen zu ihren

Sachen.»

«Ich möchte immer wissen, wo meine Kinder

sind und mit wem sie abmachen.»

3. Klasse Bezirksschule:

«Für mich ist Erziehung, wenn man die Kinder

nicht alles machen lässt und ihnen Grenzen

setzt.»

«Erziehung bedeutet für mich das Lernen von

Anstandsregeln und Umgangsformen. Bei mir

ist meine allein erziehende Mutter dafür zuständig.

Ohne die entsprechende Erziehung

kommt man später im Berufsleben nicht weiter.»

«Erziehung bedeutet für mich, Regeln zu

haben. Die Eltern sagen einem, was man zu

tun hat, so wird man auf das selbstständige

Leben als Erwachsener vorbereitet. Es ist

wichtig, dass es für Kinder nicht zu viele


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Regeln gibt, sonst wollen sie erst recht

machen, was verboten ist.»

«Ich finde, dass Erziehung nötig ist, weil jeder

wissen muss, wie man sich anständig benimmt

und wie man mit anderen Menschen umgehen

muss. Wenn die Eltern und Lehrer keine klaren

Regeln aufstellen und darauf bestehen,

dass diese auch eingehalten werden, hat man

es als Erwachsener schwer.»

«Natürlich ist Erziehung wichtig, denn ein

Kind weiss nicht einfach so, was höflich und

was unhöflich ist. Das müssen einem die

Eltern beibringen, denn in der Schule, finde

ich, hat dies keinen Platz mehr.»

«Kinder werden durch gute Vorbilder erzogen,

das sollen vor allem die Eltern sein, aber auch

alle anderen Familienmitglieder und die Lehrer.»

«Bei uns gelten folgende Regeln: Keine

Fluchwörter, Hausaufgaben machen, im

Haushalt helfen, rechtzeitig zu Bett gehen.

Das macht nicht immer Spass, aber es muss

wohl so sein.»

«Die Eltern müssen uns Kindern Regeln

geben. Das gibt uns Sicherheit.»

9

LOLLYPOP

Früher war alles besser. Da waren die Schüler

noch anständiger, hielten sich an Hausordnung

und Regeln, machten ihre Hausaufgaben.

Unterrichten war ein Vergnügen.

Und Erziehen ein Kinderspiel. Die folgende

Glosse aus dem Jahre 1980 zeigt aber ein

anderes Bild.

Ich hatte mich schon lange auf diesen Donnerstagnachmittag

gefreut. Ein grandioses

Erlebnis stand bevor: Pausenaufsicht bei herrlich

frühlinghaftem Wetter. Und das Ende

Februar.

Wir hatten uns bis ins kleinste Detail abgesprochen:

Bea übernahm zusammen mit

Christine die Al Porto (heute Freya) – und

Kioskkontrolle. Das war Bea hoch anzurechnen.

Sie war nämlich in anderen Umständen.

Und schliesslich konnte man ja nie im Voraus

wissen, wie die ertappten und zur Rede

gestellten Schüler reagieren würden. Nicht

auszudenken, wenn sie in ein Handgemenge

mit Suter-Schülern geraten wäre, die beim

Spielen im Las Vegas im Neuhaus erwischt

worden waren. Gottlob waren die Schüler

etwas nachsichtig. Vielleicht gerade deshalb,

weil sie von diesen besonderen Umständen

wussten.

Schon beim Verlassen des Schulhauses fiel

uns auf, dass recht viele Schüler einen

Schleckstengel, besser gesagt eine Schleckkugel,

im Munde drehten. «Diese Unart, einen

solchen Lollypop im Mund zu lutschen und

gleichzeitig zu sprechen, wird also auch bei

uns Mode», dachte ich. «Woher sie nur das

Zeug haben? Vom Kiosk natürlich!»

Wer sich im Schulkreis Margeläcker, in dem

ich seit gut zehn Jahren unterrichte, nicht aus-

kennt, kann kaum ermessen, mit welcher Konsequenz

das Kollegium den Schülern den

Gang zum Kiosk während der Pause verbietet.

Deshalb war auch kurz vor den Sportferien der

Bestand der Pausenaufsicht verdoppelt worden:

Wir wollten ein für allemal wenigstens

die Sache mit dem «Verhalten während der

Pause» in den Griff bekommen.

Christoph hatte auch schon die ersten Sünder

entdeckt. Vier Mädchen aus der Klasse Lehner.

Ein Fischzug, der sich lohnt. Wir steuerten

schnurstracks auf die Vierergruppe zu.

Auf einen Blick konnte ich feststellen:

vier Lollypops, zwei RAGUSA, ein Päckli

SUGUS, eine FRISCO-Glacé Vanille/Erdbeer.

«Und? Ihr kennt doch die Hausordnung! Während

der Pause darf das Schulareal nicht verlassen

werden. Also auch kein Kioskbesuch!»,

sagte ich zu ihnen in forschem Ton.

«Was meinen Sie mit während der Pause? Wir

haben keine Schule mehr. Nach der Physik

waren wir völlig erledigt, wir mussten unbedingt

zum Kiosk», gab Sandra keck zurück.

«Wenigsten den Lollypop könntest du aus

dem Mund nehmen, wenn du mit mir

sprichst!» Ich wollte noch einmal punkten.

Christoph hatte sich bereits abgewandt.

«Wenn die noch Schule haben...!» Im Grunde

genommen hatte aber auch ich schon aufgegeben.

«Du, Christoph, weisst du etwa, wie solche

Lollypops schmecken?» Er zuckte nur mit den

Achseln.

Heinz Bürgler / 22. Februar 1980


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Erziehung:

Äusserungen von Eltern

«Wenn dein Kind klein ist, gib ihm Wurzeln.

Wenn es grösser wird, schenke ihm Flügel.»

«Erziehen ist für mich, meine Kinder zu lieben,

sie zu respektieren und zu akzeptieren in dem,

was sie sind, auch wenn sie nicht immer genau

so sind, wie ich es mir vielleicht wünsche.

Erziehen ist für mich, meinen Kindern Grenzen

zu setzen, wenn sie es brauchen, aber auch

ihnen Flügel zu geben, damit sie über Grenzen

hinausfliegen, ihre Träume erkunden und vielleicht

sogar realisieren können.

Erziehen ist für mich, meinen Kindern die

Sicherheit zu geben, die macht, dass sie an sich

glauben. Sie auch zu bestärken, damit sie der

Kraft in sich selbst vertrauen. Sie zu unterstützen

auf dem Weg zu dem, was sie sind.

Erziehen ist für mich auch die schwierige

Balance zwischen Halten und Loslassen.»

Mutter, Sohn 5. Klasse

«Ich bin der Meinung, dass in der heutigen

Zeit die Erziehung eine grössere Rolle spielt

als früher. Da viele Mütter teilzeitbeschäftigt

und zum Teil auf Fremdbetreuung angewiesen

sind, ist es umso wichtiger, dass die Kinder

wissen, was sie tun dürfen und was nicht.

Wie bei allem versuche ich den «goldenen

Mittelweg» zu wählen. Man sollte nicht zu

streng oder zu weich sein, jedoch muss man

sich an eine Linie halten. Damit die Kinder

wissen, dass man es ernst meint, ist Konsequenz

die erste Voraussetzung hierfür. Für

mich ist wichtig, dass die Kinder Anstand und

Respekt haben, Rücksicht aufeinander nehmen

und Sorgfalt zu den Gegenständen tragen lernen.

Ich lege grossen Wert darauf, dass die

Kinder nicht alleine sind, wenn sie von der

Schule nach Hause kommen.

11

Für unsere Kinder ist es wichtig, einen guten

Ausgleich zur Schule zu haben, wie z.B. Sportverein,

Musik, Blauring/Jungwacht und unbeschwert

die Freizeit zu geniessen. Manchmal

denke ich, es wäre einfacher, «ja» zu sagen als

vielfach «nein». Ob wir jedoch den Kindern

damit für später einen Gefallen tun? Ich glaube,

die Kinder wissen es später einmal zu

schätzen, was sie da in Kindesjahren gelernt

haben. Erziehung muss sein.»

Mutter, Sohn 1. Oberstufe, Tochter 4. Klasse

«Erziehung ist für mich die Gratwanderung

zwischen Freiraumlassen und Grenzensetzen,

zwischen Machenlassen und bewusstem Anleiten,

zwischen Nähe und Distanz, zwischen Gewährenlassen

und Eingreifen, zwischen Fördern

und Fordern, zwischen Verhandeln und

strikt bleiben. Das wichtigste Erziehungsmittel

ist für mich das Gespräch, der ständige Dialog

mit meinem Kind.

Die Erziehung soll meiner Tochter helfen, zu

einem selbstständigen, sozialen, aktiven, sensiblen,

konfliktfähigen Menschen heranzuwachsen.

Erziehung ist für mich eine der grössten Herausforderungen.

Sie bringt mich immer wieder

an Grenzen und zwingt mich, meine Werte,

Handlungsweisen und Grundsätze neu zu

überdenken. Sie ist aber auch die spannendste

und schönste Aufgabe in meinem Leben.»

Mutter, Tochter 2. Klasse

«Ein Junge soll mit viel Freude und Bewegung

durch sein Leben gehen. Allerdings muss er

sich an gewisse Gemeinschaftsregeln halten,

damit ein gutes Zusammenleben mit der Familie

und dem Umfeld stattfinden kann. Verstösst

ein Kind gegen solche Regeln, muss es lernen,

mit den vorher besprochenen Konsequenzen

fertig zu werden. Wichtig ist, dass die Konsequenzen

nicht nur leere Drohungen sind.»

Mutter, Sohn 4. Klasse

«In der Vorpubertät kann man Kinder erziehen,

danach ist es ein Begleiten der Kinder, damit

sie auf den richtigen Weg geführt werden.

Was ist wichtig in der Erziehung? Grenzen

setzen, Abmachungen mit dem Kind treffen.

Mit sich selber nicht zu streng sein. Sich selber

treu bleiben. Nicht nur kritisieren, auch die

positiven Seiten erwähnen. Ein Netz aufbauen

mit anderen Eltern, um sich auszutauschen.»

Mutter, Töchter 2. Sek, 5. Klasse

«Als Eltern hat man verschiedene Rollen im

Alltag: Mutter, Vater, Freund, Gruppenleiter/

in, Richter, Motivationsanlaufstelle, Koch/

Köchin, Animateur/in, Raumpfleger/in, Nachhilfelehrer/in...

Für alle Berufe gibt es eine Lehre oder ein Studium,

nur für das Vater- und Muttersein gibt es

keine langjährige Ausbildung!

Was für einen Erziehungsstil möchten wir für

unsere Kinder?


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absolviert werden. Ein Zusatz angebot für für SchulabgängerInnen. Die halbjährige BVS-Zwischenlösung hilft Lücken zu schliessen und eine berufliche Neuorientierung

vorzunehmen. An der Minerva ist es möglich, nach der Berufsbildung die Berufsmaturität (berufsbegleitend nach AKAD-Methode) zu erwerben.

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12


Den autoritären Erziehungsstil?

Den antiautoritären Erziehungsstil?

Den kooperativen Erziehungsstil?

Wichtig ist, dass Kinder Liebe, Aufmerksamkeit

und auch einen Halt erhalten.»

13

Eltern, Sohn 2. Klasse, Tochter Kindergarten

«Erziehung ist für mich:

– für die Kinder da zu sein, um Freuden, Fragen,

Ärger mit ihnen sofort und direkt teilen

zu können.

– ihnen Liebe und Geborgenheit zu geben.

– eine spannende Aufgabe, eine vielseitige

Herausforderung, eine grosse Bereicherung.

– oft auch eine anstrengende und kräftezehrende

Sisyphusarbeit.

– immer wieder Aufforderung, sich selbst,

Regeln und Werte zu hinterfragen.

Aber das Wichtigste ist, an seine Kinder zu

glauben, der eigene gesunde Menschenverstand

und Selbstvertrauen, dann kommt es

gut!»

Mutter, 3 Kinder

Erziehung:

Stellungnahmen von Lehrpersonen

«Erziehen ist...

... vorleben dessen, was für mich wertvoll

ist.

... ernst nehmen, dass mir gegenüber eine

Person ihren Weg ins Leben finden will.

... Halt geben und Freiraum öffnen in einer

angemessenen Balance.

... im Heute das stärken, was fürs Morgen

gebraucht wird.

... rechnen damit, dass das aufgebaute Vertrauen

Früchte trägt.

... die herausforderndste, aber auch schönste

Aufgabe, die ich mir denken kann.»

«Die Förderung der Sozial- und Selbstkompetenz

steht mit der Einführung der neuen Promotionsordnung

hoch im Kurs.

Ich begrüsse dies sehr, denn dadurch wird es

zum einen möglich, den Schülerinnen und

Schülern aufgrund klar formulierter Rahmenbedingungen

zu zeigen, was sie können und

lernen sollten. Zum anderen erhalten Schülerinnen

und Schüler und ihre Eltern klare

Rückmeldungen darüber, was es zu verbessern

gilt.

Die Schülerinnen und Schüler in diesen fürs

spätere Leben sehr wichtigen Kompetenzen zu

fördern ist eine der zentralen Aufgaben der

Schule von heute und kann nur gelingen, wenn

die Eltern die Lehrpersonen und deren Massnahmen

in diesem Bereich unterstützen.»

«Erziehung beginnt im Säuglingsalter und

beschäftigt die Eltern und ihr Kind bis nach

der Pubertät. Es ist ein anstrengender und

andauernder Prozess: Grenzen setzen, Konflikte

austragen und lösen, Vertrauen aufbau-

en, schrittweise Verantwortung übergeben,

sich voneinander ablösen, etc. Der Erziehungsprozess

endet, wenn aus den Jugendlichen

mündige, verantwortungsbewusste

junge Erwachsene geworden sind. Im Vorschulalter

verpasste Erziehungsbemühungen

sind nachher nur schwer nachzuholen. Die

Schule ist zuständig für ein Grundangebot an

Bildung – Erziehung ist Aufgabe der Eltern.»

«Ich finde es wichtig, dass Kinder klare

Regeln und Strukturen haben, die ihnen

Sicherheit und Halt im Alltag geben. Kinder

suchen Grenzen und deshalb muss man ihnen

auch Grenzen setzen, aber manchmal auch

Kompromisse eingehen. Kinder sollten merken,

dass sie ernst genommen werden, man

ihnen zuhört, für sie da ist und sie akzeptiert,

so wie sie sind. Kurz könnte man sagen: Erziehung

ist liebevolle Konsequenz.»

«Erziehung hat mit «ziehen» zu tun. Deshalb

ist es wichtig, dass Personen mit Erziehungsverantwortung

– in erster Linie Eltern und

Lehrpersonen – nicht in verschiedene Richtungen

ziehen, um das Kind nicht zu «zerreissen».

Beider Ziele stimmen nämlich weitgehend

überein, nur die Wissensquellen, die zur

Beurteilung verwendet werden, sind verschieden.

Ein Abgleich in heiklen Situationen ist

äussert hilfreich für die Klärung und die weitere

Erziehung in einer gemeinsamen Richtung.»


Familien

14


Ferien- und Freitage

(bitte aufbewahren)

Ferienkalender:

Die Schulpflege hat für die Jahre 2011 – 2013 folgende Feriendaten festgelegt:

Ferien Freitage

2011 Sommerferien Sa 2. Juli – So 7. August 10. November

Beginn des neuen Schuljahres Mo 8. August (Weiterbildung Lehrpersonen)

Herbstferien Sa 1. Oktober – So 16. Oktober

Weihnachtsferien Sa 24. Dezember – So 8. Januar

2012 Sportferien Sa 4. Februar – So 19. Februar 1./2. März Besuchstage (ohne Bezirksschule)

Frühlingsferien Fr 6. April – So 22. April 6. – 9. April (Ostern)

Sommerferien Sa 7. Juli – So 12. August 1. Mai

Beginn des neuen Schuljahres Mo 13. August 17./18. Mai (Auffahrt)

Herbstferien Sa 29. September – So 14. Oktober 28. Mai (Pfingstmontag)

Weihnachtsferien Sa 22. Dezember – So 6. Januar 7. Juni (Fronleichnam)

8. Juni (Weiterbildung Lehrpersonen)

2013 Sportferien Sa 2. Februar – So 17. Februar 29. März – 1. April (Ostern)

Frühlingsferien Sa 13. April – So 28. April 1. Mai

Sommerferien Sa 6. Juli – So 11. August 9./10. Mai (Auffahrt)

Beginn des neuen Schuljahres Mo 12. August 20. Mai (Pfingstmontag)

Herbstferien Sa 28. September – So 13. Oktober 30. Mai (Fronleichnam)

Weihnachtsferien Sa 21. Dezember – So 5. Januar

Urlaubsregelung

1. Urlaub wird nur aus wichtigen Gründen bewilligt.

2. Reichen Sie Ihr Urlaubsgesuch so frühzeitig wie möglich der zuständigen Schulleitung ein.

3. Einreichungsfristen:

3 Schultage vor dem gewünschten Termin 7 Schultage vor dem gewünschten Termin

– für Urlaube bis zu 1 Tag

– für Urlaube von mehr als 1 Tag

– für den freien Schulhalbtag gemäss §38

16


Schulleitungen / Schulhäuser / Schulpflege

Schulsekretariat: Roland Capaul, Rathaus, Telefon 056 437 72 21, Fax 056 437 72 29, roland.capaul@wettingen.ch

Schulhäuser, Schulleitungen:

Kindergärten Schulleitung: Franziska Ackermann Telefon 056 619 94 10 (Fax 02)

wettingen.schulleitung-kiga@schulen.ag.ch

Primarschule Altenburg Schulleitung: Arnold Messmer Telefon 056 619 94 00 (Fax 02)

Lehrerzimmer: Telefon 056 619 94 03

wettingen.schulleitung-altenburg@schulen.ag.ch

Primarschule Dorf Schulleitung: Marco Hardmeier Telefon 056 426 77 87 (Fax 18)

Lehrerzimmer: Telefon 056 426 01 06

wettingen.schulleitung-dorf@schulen.ag.ch

Realschule Dorf Schulleitung: Martin Villing Telefon 056 427 26 70 (Fax 056 427 19 25)

Lehrerzimmer: Telefon 056 426 08 68

wettingen.schulleitung-real@schulen.ag.ch

Primarschule Schulleitung: Hilde Romor-Egloff Telefon 056 437 03 30 (Fax 39)

Margeläcker II Lehrerzimmer: Telefon 056 437 03 31

wettingen.schulleitung-maeprim@schulen.ag.ch

Sekundarschule Schulleitung: Peter Hauser Telefon 056 437 03 40 (Fax 49)

Margeläcker I Lehrerzimmer: Telefon 056 437 03 41

wettingen.schulleitung-sek@schulen.ag.ch

Bezirksschule Schulleitung: Andreas Disler Telefon 056 437 08 60 (Fax 61)

wettingen.schulleitung-bez@schulen.ag.ch

Heilpädagogische Schule Schulleitung: Margrit Wahrstätter Telefon 056 437 00 20 (Fax 25)

Lehrerzimmer: Telefon 056 437 00 22

wettingen.schulleitung-hps@schulen.ag.ch

Schulpflege: Thomas Sigrist Präsident Telefon 079 393 07 83 famsigis@bluewin.ch

Stefan Spiess Laufbahn Telefon 056 426 38 07 spiess.s@gmx.ch

Marcel Aebi Human Resources Telefon 056 430 20 00 aebi.marcel@bluewin.ch

Therese Wyss Schulentwicklung und Qualitätssicherung Telefon 056 426 04 40 therry.wyss@swissonline.ch

Kirsten Ernst Vernetzung Telefon 056 426 04 17 heke@gmx.ch

Judith Gähler Finanzen Telefon 056 426 25 29 gaehlerbrunner@bluewin.ch

Helen Suter Schulraum und Infrastruktur Telefon 056 426 10 45 hesuter@bluewin.ch

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Adressen

Schulsozialarbeit

Monika Peter, Tel. 056 427 26 71

ssawettingen@bluewin.ch

Michael Kurz,Tel. 056 619 9415

ssawettingen-mk@bluewin.ch

Beratungszentrum Bezirk Baden

Jugend Sucht Früherfassung

Mellingerstrassse 30, 5400 Baden

Tel. 056 200 55 77

Fax 056 200 55 79

info@beratungszentrum-baden.ch

www.beratungszentrum-baden.ch

Schulpsychologischer Dienst

Regionalstelle Baden

Badstrasse 15, 5400 Baden

Tel. 062 835 40 20

Fax 056 204 92 45

spd.baden@ag.ch

www.ag.ch/schulpsychologie

Kinder- und

Jugendpsychiatrischer Dienst

Bahnhofstrasse 31, 5400 Baden

Tel. 056 200 88 18

Fax 056 200 88 19

kjpd.baden@pdag.ch

Schulsport

www.schulsportwettingen.ch

Evelyne Grieder

Tel. 076 437 08 60

info@schulsportwettingen.ch

Beratungsdienste für Ausbildung und

Beruf Aarau

Schmiedestrasse 13, Gebäude 1485

5400 Baden

Tel. 062 832 65 10

www.beratungsdienste-aargau.ch

baden@bdag.ch

Öffnungszeiten Info-Zentrum:

Mo bis Do: 14.00 – 18.00 Uhr

Freitag: 14.00 – 17.00 Uhr

Samstag: 10.00 – 13.00 Uhr

Musikschule

Staffelstrasse 49, 5430 Wettingen

Tel. 056 426 58 49

Fax 056 426 58 62

Musikschule.wettingen@bluewin.ch

Mo bis Do von 9.00 bis 11.00 Uhr

Sekretariat: Annemarie Salm

Musik. Leitung: Christian Hofmann

Administrative Leitung: Aurelia Niggli

Int e grationsstelle der Schule Wettingen

Daniela Carritiello & Karin Sigg

Schulhaus Altenburg, 5430 Wettingen

Tel. 056 619 94 19

wettingen.integrationsstelle@schulen.ag.ch

Elternrat Primarschule Dorf

Sibylle Widmer Beck

Hintere Höhenstrasse 25, 5430 Wettingen

Tel. 056 426 40 05

elternrat-wettingen@hotmail.com

www.elternrat-wettingen.ch

Aargauische Sprachheilschule Wettingen

Bahnhofstrasse 107, 5430 Wettingen

Tel. 062 888 09 50

Fax 062 888 09 51

info.wettingen@asslenzburg.ch

www.asslenzburg.ch

Verein Tagesstrukturen Wettingen

Geschäftsstelle

Seminarstrasse 99, 5430 Wettingen

Bürozeiten: Mo – Fr 9.00 – 11.00 Uhr

Tel. 056 426 53 30

verein@tagesstrukturen-wettingen.ch

www.tagesstrukturen-wettingen.ch

Elternteam Schulhaus Altenburg

Andrea Kalt

Feldstrasse 11, 5430 Wettingen

Tel. 056 427 24 60

kaltwolf@bluewin.ch

Verein Jugendarbeit Wettingen

Schartenstrasse 40, 5430 Wettingen

Tel. 056 426 56 07

www.jugendarbeitwettingen.ch

Aufgabenhilfe in den Schulkreisen

Margeläcker, Altenburg, Bezirksschule

Verantwortlich: Schulleitungen

18


Pensionierungen

Martin Baumann

Bezirksschule

Begeisterung, Ausdauer, Engagement, Konsequenz,

Sorgfalt, Zuverlässigkeit, das sind nur

einige der Qualitäten, die Martin Baumann

während seiner 39-jährigen Lehrertätigkeit an

der Bezirksschule Wettingen ausgezeichnet

haben. Über all dem steht jedoch eine Eigenschaft,

mit der Martin alles, was er angepackt

hat, auch ausgeführt hat: Leidenschaft.

Martin, der leidenschaftliche Lehrer: Fördernd

und fordernd. Sein Unterricht ist spannend,

abwechslungsreich, immer klar aufgebaut.

Er erklärt fundiert, mit Freude und

Geduld und stets gut gelaunt. Viele Schülerinnen

und Schüler hat er beeindruckt mit seinem

umfassenden Allgemeinwissen. «Herr Baumann

weiss einfach alles». «Auf jede Frage,

auf JEDE, hat er eine Antwort», das die Aussagen

von zwei Viertbezlerinnen.

Bewundernswert Martins Einstellung, Proben

jeweils auf die nächste Stunde zu korrigieren.

Eisern hat er das durchgezogen, auch wenn er

sich nach einem Anlass zu später Stunde nochmals

an den Arbeitstisch setzen musste.

Während seiner ganzen Lehrertätigkeit hat

Martin keinen Tag krankheitshalber gefehlt.

Lieber leiden, statt nicht schaffen!

Martin, der leidenschaftliche Gitarrenspieler

und Sänger: «Let’s sing a song»; wie oft ertönte

diese Aufforderung im Schulzimmer? Aber

nicht nur für die Schülerinnen und Schüler

war das Singen mit ihrem Englischlehrer ein

Erlebnis. Auch das Kollegium vermochte er zu

begeistern mit seinen Songs von Elvis Presley,

Georges Moustaki, den Beatles. Unvergesslich,

wie er an einem Winterfest als Johnny

Cash mit «Ring of Fire» das Publikum zum

Toben brachte! In bester Erinnerung bleiben

auch seine Auftritte mit den «Wöschwybern»

an unzähligen Schlussfeiern.

19

Martin, der leidenschaftliche Wettinger «Bezler»:

In diversen Aemtern hat er sich für unsere

Schule eingesetzt. 4 Jahre war er als Prorektor

tätig und hat anschliessend als Rektor

während 8 Jahren die Bezirksschule geführt.

Lange Zeit war er engagierter Chefredaktor

des «Schulspiegels». Anlässlich des 50-jährigen

Bestehens unserer Schule hat Martin Baumann

das Jubiläumsbuch «50 Jahre Bez Wettingen»

verfasst. Knapp hundert Seiten, sorgfältig

recherchiert, liebevoll gestaltet, ein

Werk, auf das wir heute noch stolz sind.

Bei unzähligen Grossanlässen war Martin

federführend dabei und hat uns mit seiner Leidenschaft

motiviert, schier Unmögliches auf

die Beine zu stellen. Man denke unter anderem

an die grossen Theaterprojekte wie «Welcome

to Babylon», «Wettivision» und «Odyssee

2003».

Martin, der leidenschaftliche Verfechter der

aargauischen Bezirksschule: Während Jahrzehnten

setzte er sich mit Ueberzeugung und

Ausdauer mittels persönlicher Statements und

Aufrufen an Konferenzen und schulpolitischen

Veranstaltungen, Leserbriefen in der

Tagespresse und der engagierten Mitarbeit im

Komitee «pro bez» für die Bezirksschule ein

und war auch Vorstandsmitglied des Bezirkslehrervereins.

Martin, der leidenschaftliche Töfffahrer: Ausgedehnte

Touren mit seiner schweren Honda

über Pässe, ins nahe Ausland, oft in Begleitung

seiner Frau Silija, bedeuten Martin sehr

viel. Böse Zungen behaupten, dass er einmal

ohne Most im Tank in einem Strassentunnel

stecken geblieben und dann von einem netten

Polizisten (einem ehemaligen Schüler, notabene!)

eskortiert worden sei.

Martin, der leidenschaftliche Wanderer und

Radfahrer: Zusammen mit seiner Frau, oft

aber auch allein, unternimmt er ausgedehnte

Wanderungen und Radtouren. Man trifft ihn

unterwegs im Jura oder im Bözberggebiet,

nahe seiner Heimatstadt Brugg, wo er aufgewachsen

ist. Aber auch entferntere Destinationen

stehen auf dem Programm. Zu erwähnen

ist die Wanderung von Neuenhof ins Hinterland

von Venedig, wo Verwandte wohnen, mit

denen er engen Kontakt hat. Wegen Fussproblemen

musste Martin leider einen Teil der

Strecke mit öV zurücklegen, ungern, denn was

er begonnen hat, führt er in der Regel auch zu

Ende.

Lieber Martin, wir lassen dich nicht gerne ziehen!

Das Kollegium der Bezirksschule dankt

dir für deinen grossartigen Einsatz während

fast vierzig Jahren. Wir wünschen dir, dass das

Feuer der Leidenschaft für all die Dinge, die

du nach der Pensionierung vor dir hast, noch

lange brennen möge.

Gabi Farner


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Mit dem 1. Schultag beginnt für unser Kinder eine neue Entwicklungsphase.

Aus kindlichem Spielen wird spielerisches Lernen. Stundenpläne

und Hausaufgaben bestimmen nun das Tagesprogramm mit.

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20


Pensionierungen

Viktor Weber

Bezirksschule

Vor gut 37 Jahren trat Viktor Weber seine

Stelle an der Bezirksschule an, Ende Schuljahr

geht er in Pension. In all diesen Jahren hat er

als Lehrer für Mathematik, Physik und Chemie,

vor allem aber durch sein Engagement in

einer Vielzahl von Schulämtern, zuletzt als

Schulleiter, das Gesicht unserer Schule massgeblich

geprägt.

Für seine Schülerinnen und Schüler war er ein

überaus korrekter, berechenbarer, verständnisvoller,

aber auch fordernder Lehrer. Immer

wieder erzielten seine Klassen an der kantonalen

Abschlussprüfung in Mathematik hervorragende

Resultate. Hinter diesen Erfolgen

steckten viel beharrliche Kleinarbeit und

wohl auch so veraltete Überzeugungen, dass

saubere Hefteinträge, pflichtbewusstes Erfüllen

von Arbeitsaufträgen und intensives Üben

letztlich wichtiger sind als die kreative Suche

nach verschiedenen Lösungswegen. Die Klarheit

auf dem Papier ist das Spiegelbild der

Klarheit in den Köpfen! Zu seinem Leidwesen

muss der zukünftige Pensionär allerdings in

den letzten Jahren die Erfahrung machen, dass

ein wachsender Teil der Schülerschaft weder

den Zauber einer sauberen Aufstellung noch

den Charme eines doppelt unterstrichenen

Schlussresultates zu erahnen vermag.

Sehr bald übernahm Viktor Weber übers

Schulzimmer hinaus weitere Aufgaben. So

war er 1978 bis 1982 Prorektor der Schule

und wirkte auch als Inspektor.

Ende der Achtzigerjahre wurde schweizweit

der Sommerschulbeginn eingeführt. Der Kanton

suchte einen Beauftragten für die Organisation

der Lehrerfortbildung im Langschuljahr

1988/89. Viktor Weber bewarb sich und wurde

gewählt – in eine Aufgabe, die er im Nachhinein

als seine grösste Herausforderung bezeichnet.

Für 5000 Lehrpersonen hatte er ein

21

Weiterbildungsangebot bereitzustellen – eine

konzeptuell, logistisch wie administrativ

gigantische Aufgabe. Er löste sie mit Bravour.

Gern hätte man ihn in einer verantwortungsvollen

Position im Departement zurückbehalten.

Er aber kehrte an seine Schule nach Wettingen

zurück.

Von 1994 – 1998 leitete er die Bezirksschule

als Rektor mit grosser Sachkenntnis, gewandt,

souverän.

Als im Jahre 2003 in Wettingen die neuen

Schulleitungen eingeführt wurden, war Viktor

Weber noch einmal bereit, mit Andi Disler

zusammen ein Schulamt zu übernehmen.

Obwohl von ihrer Persönlichkeit her verschieden,

bauten sie die Schulleitung zusammen

auf und entwickelten und vertraten gemeinsame

Positionen. Bis zum Sommer 2009 bildeten

sie ein kompetentes Leitungsteam, das

neue Ideen der Schulleitung und Schulentwicklung

aufnahm und in einem für das Kollegium

verkraftbaren Tempo einführte.

Bei all diesen Aufgaben kamen Viktor Weber

sein Flair für Zahlen, seine organisatorischen

Fähigkeiten, seine unermüdliche Schaffenskraft,

seine akribische Kenntnis der Dossiers

zugute. Als vor einigen Jahren die Schule

extern evaluiert wurde, staunten die Leute des

Evaluationsteams nicht schlecht, wie locker er

jedes gewünschte Dokument aus einer langen

Reihe von Bundesordnern herbeizuzaubern

wusste.

Gern arbeitete er in seinem Büro im Hintergrund,

um allen an der Schule Tätigen die

Arbeit zu erleichtern. Eine Vielzahl von Papieren

und Merkblättern stammt aus seiner Feder

und hat die Jahre in fast unveränderter Form

überdauert. Seine Person stellte er nie in den

Mittelpunkt. Viele hätten damals gern gesehen,

wenn er seiner Amtszeit als Rektor noch

eine zweite angefügt hätte. Er habe gemerkt,

wie viel Macht über andere er mit diesem Amt

auf sich vereinige, sagte er einmal im kleinen

Kreis, und diese Macht möchte er jetzt gern

einem anderen weitergeben.

Das Bild seiner Persönlichkeit bliebe unvollständig

ohne einen Hinweis auf seine bemerkenswerten

sprachlichen Fähigkeiten. Auch

noch so komplizierte Sachverhalte versteht er

in einer präzisen, nüancierten Ausdrucksweise

festzuhalten. Ausserdem ist er ein Meister der

Ironie – Ironie als Mittel, die kleinen Widerwärtigkeiten

des Alltags wie auch die eigenen

Unzulänglichkeiten auf erträgliche Distanz zu

halten. Sein Text, mit dem er sich im Schulspiegel

im Namen der Schule für die gelungene

Sanierung bedankte, ist ein Musterbeispiel

dieser hohen Kunst.

Seit dem Rücktritt aus der Schulleitung hat er

sein Pensum auf wenige Lektionen reduziert

und persönlichen Interessen mehr Raum gegeben.

So lernt er etwa intensiv Englisch, und

wenn man ihn im Schulhaus mit einer freundlichen

Dame trifft, die einen mit «Hello»

begrüsst, so kann man annehmen, dass es sich

um seine Englischlehrerin handelt und er auf

der Suche ist nach einem freien Unterrichtsraum,

in dem die nächste Lektion stattfinden

soll.

Lieber Viktor, für alles, was du für die Schule

getan hast, danken wir dir von Herzen und

wünschen dir einen gelingenden, erfüllten

neuen Lebensabschnitt.

Kurt Fischer


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22


Pensionierungen

Walter Erni

Bezirksschule

Mit Walter Erni geht ein Mann in Pension, der

den Bereich Sport an unserer Schule nicht nur

prägte und gestaltete, nein, der 36 Jahre den

Sport und dessen Vielseitigkeit lebte.

Als Walter, der ehemalige Fricktaler und

Seminarabsolvent, 1975 an der Bezirksschule

zu unterrichten begann, spielte der Turnunterricht

eine untergeordnete Rolle. Mit Engagement

und Beharrlichkeit setzte sich der junge

Turnlehrer für zusätzliche Schwimm- und

Spielhalbtage ein, die heute fest institutionalisiert

sind. Dazu kamen auch unsere sportlichen

Anlässe während den Abschlussprüfungen

und unser Leichtathletik- und Ausdauertag,

der letzthin sogar kantonal ausgezeichnet

wurde. Heute ist die Fakultät Sport ein wichtiger

Bestandteil unserer Schule, was auch von

der Schülerschaft sehr geschätzt wird.

«Die Schüler und Schülerinnen von Chrusel

können etwas, kennen Regeln, beherrschen

Täuschungen, setzen Finten gezielt ein, sind

taktisch geschult und treten trotz aller Härte

stets fair und souverän auf.» So tönte es

jeweils an den kantonalen Spielturnieren aus

dem Munde der anderen Betreuer. Als Mensch

geachtet, aber als gegnerischer Coach gefürchtet.

Fordern, oft auch hart und konsequent sein, und

fördern, jede und jeden schrittweise auf ihrem

persönlichen Niveau weiter bringen: Das war

stets die Maxime von Walter. Dass dies nicht

ohne Fleiss und Einsatz möglich ist, war ihm

immer klar und brachte seine Zöglinge auch

hin und wieder an ihre Grenzen. Seine eigenen

Grenzen gesucht und gefunden hat Chrusel in

jungen Jahren auf dem elterlichen Bauernhof,

dann als Handballer – anfangs im Semi Wettingen,

später beim Stadtturnverein Baden in der

Nationalliga B. Im Militär bot sich ihm die

23

Möglichkeit ins Gebirge zu gehen und als

Gruppenführer manche Greenhörner auf die

höchsten Schweizer Berge zu führen. Unvergesslich

sind sicher auch die gemütlichen

Singabende in den jeweiligen SAC-Hütten.

Von 1977 – 1984 ermöglichte unser damals

noch junge Kollege als Schulsportchef von

Wettingen Tausenden von Schülern neue

Sportarten kennen zu lernen (Rekordteilnehmerzahlen

1977: 544 SchülerInnen in

43 Kursen pro Woche!) und organisierte

gleichzeitig diverse kantonale Schulsportturniere.

Nebenbei leitete er über 30 Skilager und

war in den letzten Jahren auch als Klassenlehrer

tätig.

Politisch konnte und wollte Walter ebenfalls

nicht abseits stehen. So war er einige Jahre

aktiv im Bezirkslehrerverein tätig und engagierte

sich in den folgenden Jahren auch als

Präsident des Aargauischen Turn- und Sportlehrervereins.

Viele Studentinnen und Studenten durften

dankbar ihre ersten Lehrerfahrungen beim

Praktikumslehrer Walter Erni machen. Später

unterrichtete er sie für die ETH Zürich auch

als Fachdozent im Bereich Sportdidaktik. So

konnten auch über die Kantonsgrenzen hinaus

viele von seinen immensen Erfahrungen als

Sportlehrer profitieren.

In Erinnerung bleibt uns Chrusel sicher auch

als Kabarettist (die «Wöschwyber» lassen

grüssen), Trompeter, Sänger und begeisterter

Sportsmann, der auch an Festanlässen immer

für eine aufgeräumte und lockere Stimmung

verantwortlich war. Unvergesslich auch unsere

gemeinsamen Zirkusaufführungen anlässlich

der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum

der Schule.

Lieber Walter, ein grosses Dankeschön für

deinen grossen Eisatz für unsere Schule und

den Sport in Wettingen. Wir werden dein

Organisationstalent, deine Ideen, deine Fähigkeit,

Wichtiges von Unwichtigem zu trennen,

deine Begeisterungsfähigkeit und deine Konsequenz

sehr vermissen.

Für die kommenden Jahre und deine Zukunft

in Spanien die besten Wünsche !

Christoph Brunner

Gesucht

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geben eigene Konzerte und treten unter anderem am «Wettiger Fäscht», beim

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24


Pensionierungen

Kathy Anderegg

HPS

Die letzten zwanzig Jahre ihres Berufslebens

hat Kathy Anderegg bei uns an der HPS als

Sportlehrerin gewirkt.

Mit Engagement und Herzblut hat sie ihre

Aufgaben angepackt und ihre Tätigkeit immer

wieder mit neuen Ideen bereichert.

Neben dem Unterrichten von Schwimmen und

Turnen war sie über all die Jahre auch tatkräftige

Mitarbeiterin in Ski-, Winter- und Klassenlagern.

An manchem Fussballturnier agierte

sie als Trainerin, Schiedsrichterin, Motivatorin

und Organisatorin.

Mit Marlies Winzeler zusammen hat sie die

Bewegungs- und Wassertage für die ganze

Schule mit allem Drum und Dran durchgeführt.

Dies erforderte jeweils minutiöse Planung

eines breiten Sportangebots für die

gesamte Schülerschaft in derselben Sportanlage.

Vom Einteilen der Garderoben über die

Postenbetreuung bis zum Bereitstellen von

verschiedenstem Material für Schüler von 6 -

18 Jahren durfte jeweils nichts vergessen

gehen. Mit diesen Events sind für den einen

oder andern Schüler sicher unvergessliche

Erlebnisse verknüpft.

Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Mediatorin

regte Kathy Anderegg an, dem Netzwerk

gesundheitsfördernder Schulen beizutreten.

Mit dieser Initiative gab sie einen wichtigen

Impuls dafür, wie mit dem ganzen Team das

Konzept für den Betrieb im neuen Schulhaus,

das wir 2001 bezogen, erarbeitet wurde. In der

Folge nahm sie als Verantwortliche für

Gesundheitsförderung wiederholt an Tagungen

teil und trug Impulse in die Schule.

Von 2002 bis 2009 wirkte sie als Delegierte

der Werkstufe im Delegiertenteam mit.

Seit 10 Jahren führte sie mit einer Mittelstufenklasse

regelmässig den Waldnachmittag

25

durch: Bei jedem Wetter während allen Jahreszeiten

klettern, Bäche stauen, über Baumstämme

balancieren, schaukeln in Variationen,

Feuer machen, schlitteln, Schneehütten bauen,

im Laub wühlen, Löcher graben und noch

andere Erfahrungen ermöglichen, die sich im

Schulzimmer nicht machen lassen und die

eine Schulzeit wohltuend ergänzen und abrunden.

Seit letztem Sommer läuft nun ein Projekt, das

sich Kathy schon länger für unsere Schüler

gewünscht hat. Dank der Zusammenarbeit von

Schulleitung und dem Schulsportverantwortlichen

der Gemeinde Wettigen bestehen auch

für unsere Schüler Schulsportangebote. Diese

werden rege genutzt und die Auswahl ist

bereits ausgebaut worden.

Kathy war in den letzten Jahren auch verantwortlich

für Geschenke anlässlich von Jubiläen,

Feierlichkeiten oder andern Anlässen im

Team. Sie brachte Blumensträusse persönlich

nach Hause oder ins Spital, wenn jemand länger

krank war, oder übergab originelle Überraschungen

mit einem markigen Spruch und

liebenswürdigem Humor im Kollegium.

Bald wird Kathy selbst einen Abschiedsstrauss

bekommen und diesen wohl mit einem lachenden

und einem weinenden Auge entgegennehmen.

Danke, Kathy für Deinen grossen Einsatz

an unserer Schule!

Wir wünschen Dir alles Gute für das Umsetzen

Deiner persönlichen Pläne und Wünsche

nach der Berufszeit.

Elsbeth Schneider

Maria Brühlmeier-Baumgartner

Kindergarten

Seit gut vierzig Jahren arbeitet Maria Brühlmeier

als Lehrperson am Kindergarten, erst

auf dem Lande in Untersiggenthal, Kaiserstuhl

und Oberehrendingen, dann auf der

anderen Seite der Lägern in der dörflichen

Stadt Wettingen. Insgesamt achtzehn Jahre

war sie hier tätig.

Gleich zu Beginn beteiligte sich Maria Brühlmeier

spontan in der Arbeitsgruppe Anstellungsvertrag.

Darauf folgte, neben dem

anspruchsvollen Beruf, die Mitarbeit in der

Kommission für Ausländerfragen.

In der Kommission Blockzeiten / Mittagstische/Tagessschule

kümmerte sie sich bereits

früh um Tagessstrukturen. 1994 war sie die

Blockzeiten-Pionierin, die in einem 2-jährigen

Versuch in ihrem Kindergarten an der Mattenstrasse

die Blockzeiten einführte. Heute sind

diese nicht mehr wegzudenken!

Maria Brühlmeier ist eine der ersten Kindergärtnerinnen,

die einen privaten Compi für die

Kinder in den Kindergarten mitnahm. Erstaunlich

schnell lernten die Kinder spielerisch

den Umgang mit der neuesten Technik.

Bei den Kolleginnen sorgte Maria Brühlmeier

lange für stimmige Finanzen. Im Schulspiegel

übernahm sie die Öffentlichkeitsarbeit für den

Schulkreis Kindergarten.

Im Jahre 2003 wechselte sie von der Mattenstrasse

in den Kindergarten Klösterli oben am

Lägernhang. Die Arbeit mit den Kindern aus

dem Quartier und vom Kinderheim erlebte sie

als spannend und bereichernd.

Ein ganz grosses Anliegen ist und war ihr der

bewegte Kindergarten. Trotz oder gerade

wegen Rückenproblemen setzte sie sich für

das Lernen durch Bewegung ein, absolvierte

eine Ausbildung an der Fachhochschule und

gestaltete vor wenigen Jahren den Kindergarten

Klösterli zu einem eigentlichen Bewe-


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gungs-Kindergarten um. Die Kinder dankten

es ihr mit grosser Freude und Fortschritten in

allen Bereichen! Die Zirkusvorstellungen und

Theaterinszenierungen Ende Kindergartenjahr

sind legendär!

Jetzt beginnt für Maria Brühlmeier ein neuer

Lebensabschnitt. Spannend wird es für sie auf

jeden Fall. In ihren Gedanken beginnen neue

Projekte Gestalt anzunehmen. So möchte sie

die vielen von ihr geschriebenen Geschichten

überarbeiten und vielleicht in ein Buch umsetzen.

Auch freut sie sich darauf, mehr Zeit für

Golfspiel, Musik, Lesen oder Schwimmen zu

haben. Zudem könnte sie sich vorstellen, Kinder

mit Defiziten zu betreuen oder Kunst-Projekte

mit Kindern zu realisieren.

Zum Abschied hat Maria Brühlmeier mit den

Kindergartenkindern gezeigt, wohin die Reise

führen könnte. So hat sie in diesem Schuljahr

Kunsterziehung in den Kindergartenalltag

geholt. Die Kinder malten nach Joan Miró,

Friedensreich Hundertwasser und Claude

Monet. So entstanden siebzig Kunstwerke, die

kürzlich in der AtelierGalerie Gaby Neth in

Wettingen ausgestellt und verkauft wurden.

Der beachtliche Erlös von CHF 2400.– wurde

dem Hilfswerk Médecins Sans Frontières

überwiesen.

Nun geht Maria Brühlmeier, zwei Jahre früher

als ursprünglich geplant, in Pension.

Wir wünschen ihr für die spannende Zukunft

gutes Gelingen, viel Gesundheit und schöne

Stunden im Kreise ihrer Familie.

27

Marlis Renold

Pensionierungen

Dorothee Hafner

Musikgrundschule

Vor genau 20 Jahren, nämlich Anfang August

1991, nahm Dorothee Hafner ihre Tätigkeit als

Musikgrundschullehrerin an den Wettinger

Schulen auf.

Musikalisch bestens ausgebildet und mit

einem Rucksack voller zusätzlicher Diplome

in den Bereichen Heilpädagogik und Sozialarbeit

ging sie mit Enthusiasmus an ihre neue

Aufgabe. Eine Begeisterung, die bis zum heutigen

Tag anhielt. Aber nicht nur ihre Begeisterung

zeichnete ihren Unterricht aus. Auch

ihre Fähigkeit, Musik in vielfältigster Weise

kindergerecht zu vermitteln und dabei das

soziale Klassengefüge nie aus den Augen zu

verlieren – ja, bei Bedarf dieses auch mal zum

Mittelpunkt einer Unterrichtslektion werden

zu lassen – machten ihr Unterrichten lebendig

und kindernah. Musik als Erlebnisraum, als

Kommunikationsform oder als Spiegelfläche

der eigenen Befindlichkeit, Musik für Kopf,

Hand und Herz waren ihr ganz wichtige Anliegen.

Dabei vergass sie auch nie die kindliche

Freude, Gelerntes möglichst unmittelbar zu

präsentieren. So säumen denn auch eine Vielzahl

musikalischer Projekte und Aufführungen

ihren langjährigen Musikunterricht.

All dies würde wohl noch ewig so weitergehen,

wären dem Menschen in seinem Dasein

keine Grenzen gesetzt. Mit einem weinenden

aber auch schelmisch zwinkernden Auge müssen

wir sie nun ziehen lassen. Das Einzige,

was uns noch bleibt, ist Danke zu sagen für

den jahrelangen grossen und kompetenten

Einsatz für die Kinder, die Schule und die

Musik. Dies tun wir von ganzem Herzen und

wünschen dir, Dorothee, alles Gute in deinem

neuen Lebensabschnitt.

Christian Hofmann, Musikschule Wettingen

Mit Begeisterung besuchten die Kinder den

Unterricht bei Dorothee Hafner, denn ihre

fröhliche, beschwingte Art ist ansteckend. So

holte sie die Kinder beim jeweiligen Wissensstand

ab, ermutigte und schuf Vertrauen. Fröhlich

trugen dann die Kinder die Musik ins

Klassenzimmer.

Ihr abwechslungsreicher und lebendiger

Unterricht bot immer wieder Impulse für uns

Klassenlehrpersonen. Wir schätzten Dorothees

Kompetenz, ihre Flexibilität und ihre

entgegenkommende Art. So konnten wir bei

Unregelmässigkeiten im Stundenplan stets auf

ihr Verständnis zählen.

Unvergesslich sind die Auftritte mit Dorothees

Klassen nach zwei Jahren „Musik und Bewegung».

In Zusammenarbeit mit den Lehrkräften

entstanden viele farbenfrohe Musicals, in

denen «die wilden Kerle» ihr Unwesen trieben,

arabische Tänze in den Orient führten

oder spanische Klänge ein musikalisches

Feuer entfachten.

Wir danken dir, Dorothee, für deine unermüdliche

Arbeit, die guten Gespräche – und

nicht zuletzt für deinen Humor, ein kostbares

Gut in unserem Schulalltag. Von Herzen

wünschen wir dir alles Gute. Geniesse, was

kommt!

Kollegium Primarschule Dorf


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28


25 Jahre

an der Schule Wettingen

Christian Spiegelberg

Sekundarschule

Einen riesigen Erfahrungsschatz und eine

immense Arbeitskraft und Motivation bringt

Christian Spiegelberg in die Schule Wettingen

ein. Seit 25 Jahren ist er an der Sekundarschule

tätig: Nach dem Studium zum Sekundarlehrer

trat er 1986 ins Margeläcker-Kollegium ein

und übernahm als Klassen- und Fachlehrer

3. und 4. Klassen. Die Aufgabe als Klassenlehrer

lag und liegt ihm sehr am Herzen.

Sekundarlehrer können alles – so hiess es

damals noch. Das heisst, man unterrichtete

alle Fächer. Mit der Zeit hat er sich in einigen

zum Spezialisten gemacht, etwa in der Physik.

Wöchentlich die technischen Geräte bereitzustellen

für die Versuche, sie zu verbessern von

Jahr zu Jahr, die Erklärungen zu vereinfachen,

die Freude daran so viele Jahre zu erhalten

und weiterzugeben – das macht Christian

Spiegelberg zu einem unschätzbaren Kollegen.

Dazu kamen während acht Jahren die Skilager

der Oberstufe Wettingen, alle zwei Jahre ein

Bergdienstlager in Santa Maria, Poschiavo,

Lenzerheide oder Davos.

Eine grössere Herausforderung war jeweils

die Organisation der Projektwochen: Die mehr

als 300 Schüler gemäss ihren Vorlieben auf die

vielen Kurse – noch dazu von verschiedener

Länge – aufzuteilen, war immer eine gigantische

Leistung. Christian Spiegelberg liebt solche

Herausforderungen, hat keine Furcht vor

noch so komplexen Aufgabenstellungen.

13 Jahre war er in der Schulleitung tätig als

Prorektor, Ressortleiter, Stundenplaner. Klar,

dass mit ihm das System auf PC umgestellt

und professionalisiert wurde. Ebenso spielerisch

ernst nahm er die Aufgaben der Inventarisation

der Sammlungen, der Videothek, die

29

Organisation der Papiersammlung und des

Markenverkaufs.

Damit nicht genug. Kaum eingetreten in den

Schuldienst, boten die älteren Kollegen den

jungen auf für Engagements in kantonalen

Gremien. Von 1987 bis 1993 vertrat er die

Sekundarlehrkräfte in der regierungsrätlichen

Kommission für die Neuordnung der Ausbildung

der Sekundarlehrkräfte im Aargau

Danach war er mehrere Jahre in der Begleitkommission

SEREAL. Als Informatik-Tüftler

kam er 1990 ins Kader Informatik des

Kantons und erteilte in dieser Rolle viele PC-

Kurse an Kolleginnen und Kollegen im Aargau.

Diese waren dem praxisnahen Vermittler

dankbar.

Der IT-Fan, der sich versessen in die Probleme

vertieft, der ein Aufgeben nicht kennt, der eine

Aufgabe inhaltlich und optisch bis über Mitternacht

hinaus optimiert, ist aber auch ein

begnadeter Musiker. Als Keyboarder und als

Leadgitarrist spielte er seit 1975 in der Band

EXODUS. Seit 2001 spielt er als Gitarrist in

der Band JayCee, schreibt die nötigen Arrangements

und ist die Seele der Band. Seit 2008

wirkt er als Kontrabassist jeweils während der

ersten Woche der Frühlingsferien bei «jazzaar»

mit. Von 1991 bis 2005 war er auch Mitglied

der Musikschulkommission Brugg.

Ein ganz anderes privates Hobby ist für ihn die

Ahnenforschung über die Familie Spiegelberg,

ein aufwendiges und interessantes Projekt.

Die Sekundarschule dankt Christian Spiegelberg

für sein Wirken und wünscht ihm und der

ganzen Schule Wettingen, dass er weiterhin

mit Freude unterrichten möge.

Willy Reinert

Elisabeth Ammon

Primarschule Altenberg

Vor über 25 Jahren, im Frühling 1986, erwarteten

über 100 Kinder gespannt ihre neue

Handarbeitslehrerin. Die junge Elisabeth

Ammon startete begeistert im Schulhaus Dorf

mit all ihren Mädchen. Später durften viele

Klassen unter ihrer Anleitung im Bezirksschulhaus

die Handarbeit geniessen. Ihre

Schüler nähten, bestickten oder bedruckten

Hunderte verschiedenster Turnsäcke in unterschiedlichsten

Formen, Farben und Grössen.

Da wurden sorgfältig Kreuzstiche geübt. In

ihrem Unterricht enstanden auch Hunderte

von «Schnüfeli» zum Knuddeln, Drücken

oder Trösten. Heute sind die Kinder begeistert

von Flaggen und anderen Mustern, die sie auf

Uhren sticken dürfen, und nähen mit Freude

moderne Kissen und vieles mehr.

Wenn Elisabeth

durch die Wettinger

Strassen geht,

tönt es von überall.

«Grüezi, Frau

Ammon!» Jeder

Gruss wird mit

einem netten Wort

erwidert, denn es

ist Elisabeth wichtig,

mit allen Kindern

einen herzlichen

Umgang zu

pflegen.

Gerne unterstützt Elisabeth unser Kollegium

und macht begeistert mit bei Anlässen wie

Projektwoche, Lesenacht und Laternenumzug.

Sie arbeitet uns im Hintergrund gerne in die

Hand und unterstützt uns freizügig, ohne

grosses Aufheben, indem sie uns mit Garn,

Nadeln oder Tipps beliefert, je nach Bedarf.

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Fr., 18.11., 20 h, Fraumünster Zürich / So, 20.11., 17 h, Jesuitenkirche Luzern

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Aufmerksamkeiten, wie Anisguetzli, feinen

Osterhäschen mit Mäscheli, Kärtchen, Blumensträusschen

oder einer ermunternden

Rede zum Schuljahresbeginn. Elisabeth ist

eine fröhliche, aufgestellte Frau, und, egal,

was passiert, sie bietet dem Leben die Stirn,

geht weiter und nimmt andere mit auf dieser

Lebensreise.

Eine spezielle Freude sind für sie das Wandern

in der Natur, die Berge und natürlich ihre Katzen!

Darum war ihr Thema dieser Lesenacht,

wie hätte es anders sein können: Katzengeschichten

aus aller Welt. Ihren Hund führt sie

bei jedem Wetter spazieren und nicht zuletzt

engagiert sie sich für den Tierschutz. Wie

manchem Frosch hilft sie jeweils im Frühling

über eine unüberwindbare Mauer in den nahen

Teich.

Liebe Elisabeth, für all dein Wirken in den

letzten 25 Jahren möchten wir dir herzlich

danken und für die nächsten Jahrzehnte an

unserer Schule wünschen wir dir «Loo d’Fäädere

nie hänge» und weiterhin viel Freude mit

uns und all deinen vielen Kindern!

Edelgard Burger und Gabriela Buschor

Irene Glarner

Primarschule

Altenburg

Wir freuen uns, an

dieser Stelle Irene

Glarners hohes und

kompetentes Engagement

für das

Textile Werken aber

31

auch die Wettinger Schule insgesamt würdigen

zu können.

Als TW-Lehrerin wirkt sie mit grosser Hingabe

und Kompetenz und schafft es dabei, den

unterschiedlichsten Kindern gerecht zu werden.

Als TW-Koordinatorin in Wettingen hält

sie die wichtigsten Fäden zusammen und fördert

systematisch gemeinsame Entwicklungsund

Lernprozesse. In der Schule Altenburg hat

sie sich während 2 Jahren mit grossem Engagement,

viel Organisationstalent und Verlässlichkeit

in den Dienst der schulseitigen Planungsaufgaben

im Zusammenhang mit dem

Neu- und Umbau gestellt. Das Gelingen des

Umbaus war in erheblichem Umfang ihrer

konsequenten Arbeit zu verdanken.

Das Wirken von Irene Glarner ist geprägt von

einer faszinierenden Mischung aus konsequent

praxis- und umsetzungsorientiertem Denken

und grosser Begeisterung und Kreativität, mit

der sie auch für knifflige Problemstellungen

überzeugende Lösungen finden kann.

Für Irene müssen die Dinge jedoch nicht nur

praktisch stimmig sein, sondern auch ästhetisch.

Sie hat ein künstlerisches Flair, malt und

stellt Bilder aus, achtet auf farbliche Abstimmung

auch bei Kleidung und Schmuck, leitet

das Weihnachtsdekoteam und vieles mehr.

Irene ist privat sehr offen, interessiert und

gesellig, jasst und liest und geht auch gerne

ins Kino.

Wir danken Irene dafür, dass sie in diesen vielen

Jahren mit ihrer zupackenden, klaren und

freundlichen Art immer eine tragende Säule

unserer Schule gewesen ist, und wir freuen

uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihr.

Arnold Messmer, Schulleiter Altenburg

Abschied vom

Sprachheilkindergarten

und von

Irene Fritschi Camenzind

Nach 38 Jahren verlässt der Sprachheilkindergarten

die Gemeinde Wettingen und den Kindergarten

Sonnrain 2. Es war für den Kanton

Aargau ein neuer Ansatz, als im Jahr 1973

beschlossen wurde, in Wettingen den ersten

Sprachheilkindergarten speziell für Kinder

mit Sprachproblemen zu eröffnen.

Die 12 Plätze in der Kindergruppe waren

immer schnell belegt, zeigte doch die intensive

Betreuung durch eine Sprachheilkindergärtnerin

und eine Logopädin die erhoffte

Wirkung. Bald wurden aus dem ganzen Bezirk

Kinder aufgenommen und weitere Sprachheilkindergärten

im Kanton Aargau eröffnet. In

den letzten Jahren führte die Gemeinde Wettingen

den Sprachheilkindergarten mit einer

Leistungsvereinbarung im Auftrag des Kantons.

Per Schuljahr 2011/12 übergeben wir

den Kindergarten nun an die Aargauische

Sprachheilschule (ass).

Die ass wird den Kindergarten in Dättwil

weiterführen und Irene Fritschi wird dort

unterrichten. Unsere «Wettinger Kinder» werden

mittels Taxidienst an den neuen Standort

gefahren und profitieren zudem von zusätzlichen

Logopädieressourcen und der Vernetzung

mit der ass.

Irene Fritschi hat während 23 Jahren unserem

Kollegium angehört. In dieser Zeit durfte sie

die Renovierung ihres sehr geschätzten

Arbeitsortes Sonnrain erleben. Den grossen

Garten werde sie vermissen, die Zusammenarbeit

mit der Kollegin vom Regelkindergarten

sowie die Zusammenarbeit im grossen Kindergärtnerinnenteam

von Wettingen.

Was wird sie gewinnen? Den Zugang zu

einem Fachteam, das interdisziplinär zusammenarbeitet,

die Möglichkeit ihre Ausbildung


Räumungen und Sammelstelle für Privathaushalte, Gewerbe und Gemeinden

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5430 Wettingen

Tel. 056 426 08 77

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Willkommen sind Kinder von 3 – 6 Jahren

In unserem Kinderhaus

Betreuungszeiten 7.45 – 12.15 Uhr

Mittagstisch 12.15 – 13.45 Uhr

Zusätzliche Nachmittage 14.00 – 17.00 Uhr

Montag: Werken

NEU Mittwoch:

Dienstag: Englisch

Klavierunterricht

Donnerstag: Musik

nach SUZUKI Methode

Freitag: Spielnachmittag

nach Montessori

(auch für externe Kinder)

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Bauen Sie besser auf Erfahrung!

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Baden/Wettingen

als schulische Heilpädagogin

vermehrt einzusetzen, ein ganzes

Haus für ihre 11 neugierigen

Kinder, die den ersten Kindergartentag

im August 2011 erwarten.

32


Wir werden ein farbiges, glitzerndes

Teil unseres Kollegiums verlieren!

Irene, die jeweils im allerletzten

Moment die «Konferenzbühne»

betritt mit einem strahlenden

Lächeln und manchmal feuerroten

Stöckelschuhen...

Irene, die stilvoll gekleidet im

Cabrio vorfährt oder damit gar

einen Abstecher via Belgien nach

England macht, so geschehen in

den letzten Ferien...

Irene kann entflammen für das

Gestalten mit Glas, das Leiten

ihres Chores, das Geniessen eines

Cüplis, das Entdecken der Welt mit

allen Sinnen. Dabei schöpft sie

Energie für ihren herausfordernden

Alltag im Sprachheilkindergarten.

Dort konnte ich Irene als belastbare,

offene und engagierte Kollegin

erleben. Neues fordert sie heraus,

weckt ihre Kreativität. Ihre Geduld

und ihr Einfühlungsvermögen

gegenüber den ihr anvertrauten

Kindern haben mich immer beeindruckt.

Für ihren grossen Einsatz

in den vergangenen Jahren danke

ich ihr ganz herzlich.

33

Franziska Ackermann

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