Sicherheitsinformation der Allgemeinen ... - Transporteure

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Sicherheitsinformation der Allgemeinen ... - Transporteure

M 846.1 TransportHUB - M 846.1 - 0205 Aktualisierte Auflage - Februar 2005SICHERHEIT KOMPAKTBitte wenden Sie sich in allen Fragen des Gesundheitsschutzesund der Sicherheit bei der Arbeit an den Unfallverhütungsdienstder für Sie zuständigen Landesstelle:Wien, Niederösterreich und Burgenland:UVD der Landesstelle WienWebergasse 4, 1203 WienTelefon (01) 331 33-0 Fax 331 33 293UVD der Außenstelle St. PöltenWiener Straße 54, 3100 St. PöltenTelefon (02742) 25 89 50-0 Fax 25 89 50 606UVD der Außenstelle OberwartHauptplatz 11, 7400 OberwartTelefon (03352) 353 56-0 Fax 353 56 606M 846.1SICHERHEIT KOMPAKTLadungssicherungGrundlagenSteiermark und Kärnten:UVD der Landesstelle GrazGöstinger Straße 26, 8021 GrazTelefon (0316) 505-0 Fax 505 2609UVD der Außenstelle KlagenfurtWaidmannsdorfer Straße 35, 9021 KlagenfurtTelefon (0463) 58 90-0 Fax 58 90 5001Oberösterreich:UVD der Landesstelle LinzBlumauer Platz 1, 4021 LinzTelefon (0732) 69 20-0 Fax 69 20 238Salzburg, Tirol und Vorarlberg:UVD der Landesstelle SalzburgDr.-Franz-Rehrl-Platz 5, 5010 SalzburgTelefon (0662) 21 20-0 Fax 21 20 4450UVD der Außenstelle InnsbruckMeinhardstraße 5a, 6020 InnsbruckTelefon (0512) 520 56-0 Fax 520 56 17UVD der Außenstelle DornbirnEisengasse 12, 6850 DornbirnTelefon (05572) 269 42-0 Fax 269 42 85www.auva.atwww.auva.atMedieninhaber, Herausgeber und Hersteller:Allgemeine UnfallversicherungsanstaltAdalbert-Stifter-Straße 65, 1201 WienSicherheitsinformation derAllgemeinen Unfallversicherungsanstalt


LadegutsicherungInhaltZielaspekte der Ladungssicherung 2Welche Kräfte wirken? 3Sicherung der Ladung 7Ladungsgewicht und Lastverteilung 9Die sieben Grundregeln der Ladungssicherung 17Weitere Informationen 19M 846.1 Ladegutsicherung 1


ZielaspekteWelche Kräfte wirken?Zielaspekte der LadungssicherungWelche Kräfte wirken?Eins beeinflusstdas andereFahrzeugSicherheitPersonalDie Ladung muss nach dem Beladen so verstaut und gesichertwerden, dass sie während der Fahrt weder ganz nochteilweise verrutschen, verrollen, umfallen oder herabfallenkann.Bei der Ladungssicherung sind Vollbremsungen, scharfeAusweichmanöver und unvorhergesehene schlechte Fahrbahnzuständezu berücksichtigen.Darum geht esbei der LadegutsicherungLadungBe- u. EntladenSicherheit■ Fahrer, Beifahrer■ Verkehrsteilnehmer■ BeladerPersonal■ Ausbildung■ Gesundheitsschutz■ Verantwortung des Unternehmers, Beladers und FahrersSicherung in FahrtrichtungDie Sicherung der Ladung muss so ausgelegt sein, dassbergab und bei einer Vollbremsung die Ladung auf der (sichnach vorn neigenden) Ladefläche noch sicher gehaltenwird.Beim Bremsen:Kräfte wirken inFahrtrichtungFahrzeug■ Auswahl des geeigneten Fahrzeugs■ Vermeidung von Beschädigungen■ Wirtschaftliche Aspekte■ Verkehrssicherer TransportBe- und Entladen■ Optimierung der Ladestellen■ Positionierung der Ladung im Hinblick auf Lastverteilungsplanund TeilentladungLadung■ Schonende Behandlung der Ladung■ Verhinderung von Transportschäden■ LadetechnikSichern Sie die Ladung in Fahrtrichtung mit einerKraft, die mindestens dem Gewicht der Ladung entspricht(1 G)!2M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 3


Welche Kräfte wirken?Welche Kräfte wirken?Beim Anfahren:Kräfte wirkengegen dieFahrtrichtungSicherung gegen die FahrtrichtungDie Sicherung der Ladung muss so ausgelegt sein, dassbergauf, beim Anfahren und Beschleunigen die Ladung aufder (sich nach hinten neigenden) Ladefläche noch sichergehalten wird.Sicherung zu beiden SeitenDie Sicherung der Ladung muss so ausgelegt sein, dassbei scharfer Kurvenfahrt (Ausweichmanöver) bis zum Erreichender Kippgrenze des Lkws oder bis zum Wegfall derHaftreibung zwischen griffigen Reifen und trockener Fahrbahndie Ladung auf der (sich nach außen neigenden)Ladefläche noch sicher gehalten wird.Besondere Vorsicht gilt bei Anhängern: Das Zugfahrzeugkann bereits die Kurve durchfahren und beschleunigthaben, während der Anhänger noch in der Kurve fährt. Sollteer in diesem Moment an eine Gehsteigkante anfahren,kann die Ladung kippen oder rutschen.Kurven sindimmer gefährlich!Vorsicht beiAnhängern!In Kurven:Kräfte wirkennach beidenSeitenSichern Sie die Ladung gegen die Fahrtrichtung miteiner Kraft, die mindestens dem halben Gewicht derLadung entspricht (0,5 G)!Sichern Sie die Ladung zu beiden Seiten mit einerKraft, die mindestens jeweils dem halben Gewichtder Ladung entspricht (je 0,5 G)!AchtungAuf holpriger Fahrbahn kann unzureichend gesichertesLadegut von der Ladefläche "abheben" und verrutschen.Kräfte aufholprigerFahrbahn4M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 5


Welche Kräfte wirken?Sicherung der LadungMassenkräfteam FahrzeugDie Spitzenverzögerungswerte beim Bremsen treten unabhängigvon der zuvor gefahrenen Geschwindigkeit im Allgemeinenerst kurz vor dem Stillstand des Fahrzeugs auf. Ausdiesem Grund ist es unerheblich, ob aus einer Geschwindigkeitvon 80 km/h oder 30 km/h bis zum Stillstandabgebremst wird.Sicherung der LadungSicherungsmöglichkeitenFormschlüssige SicherungVon formschlüssiger Sicherung spricht man, wenn die Ladungallseitig an den Laderaumbegrenzungen (Stirnwandund Bordwänden) anliegt. Sie wird allein durch die Formdes Fahrzeugaufbaus gehalten. Wenn Freiräume zwischeneinzelnen Ladungsteilen oder zwischen Laderaumbegrenzungenund Ladung bestehen oder das Fahrzeug keine Laderaumbegrenzungen(Bordwände, Rungen) besitzt, sindandere formschlüssige Sicherungsarten erforderlich. DieFreiräume sind durch Füllmittel (Luftsäcke, Schaumstoffpolster,Leerpaletten etc.) zu schließen. Auch Abstützungenund Keile sind als Sicherung zu verwenden.Formschluss:Die Ladungkann nichtanders ...Ladegutsicherung ist immer notwendig, auch wennSie nur langsam fahren!Kraftschlüssige SicherungVon kraftschlüssiger Sicherung spricht man, wenn die freiauf der Ladefläche stehende Ladung allein durch eine Kraftgesichert wird. Die bekannteste Möglichkeit ist das Niederzurrender Ladung durch Zurrmittel (Kette, Gurt, Seil) aufdie Ladefläche. Dabei wird die Reibungskraft zwischenLadefläche und Ladung erhöht.Kombinierte SicherungUnter kombinierter Sicherung versteht man eine bündig andie Stirnwand gelegte Ladung (Formschluss) bei gleichzeitigemNiederzurren gegen Bewegung zu den Seiten undnach hinten (Kraftschluss).Kraftschluss:Die Ladungmuss gehaltenwerden ...HilfsmittelDie Ladung soll nach Möglichkeit die Bordwand berührenoder an einem Hindernis anliegen, das sicher am Fahrgestellbefestigt ist.6M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 7


Sicherung der LadungLadungsgewicht und LastverteilungEs gibt eineReihe vonnützlichenHilfsmittelnZwischendurchimmer wiederprüfen8Wenn dies nicht an allen Seiten der Ladung möglich ist,müssen zusätzliche Mittel eingesetzt werden, um die Ladunggegen die transportbedingten Beschleunigungen zusichern. Für die optimale Sicherung können je nach Ladegutfolgende Hilfsmittel verwendet werden:■ Rungen■ Zurrpunkte und Ankerschienen in Verbindungmit Zurrmitteln■ Sperrbalken■ Kanthölzer■ Keile■ Lademulden■ Ladegestelle■ Netze■ Planen■ Aufsatzbretter■ Staupolster■ Antirutschmatten (gleithemmend)Beachten Sie, ob die Verpackung und die fallweise am Ladegutangebrachten Zurrpunkte geeignet sind, die durch diejeweilige Sicherungsmethode auftretenden Kräfte ohne Beschädigungaufzunehmen.HinweisWährend der Fahrt muss wiederholt angehalten und geprüftwerden, ob die Ladung noch einwandfrei befestigt und gesichertist. Die Zurrmittel müssen bei Bedarf nachgespanntwerden.Beim Lösen der Hilfsmittel, z. B. Öffnen der Spannratschen,können für den Fahrer gefährliche Situationen entstehen(z. B. Zurückschnellen des Spannhebels, Herabfallen vonLadegut).Es ist daher eine entsprechende Unterweisung vor demerstmaligen Einsatz und in regelmäßigen Zeiträumen notwendig.M 846.1 LadegutsicherungLadegewicht und LastverteilungSpezifische GewichteWenn dem Lenker das spezifische Gewicht der Ladung bekanntist oder er bei einheitlicher Ladung das Gewicht derEinzelteile kennt, kann er das Gesamtgewicht der Ladungdurch Berechnung ermitteln.In umseitiger Tabelle wird für einige Materialien, die hauptsächlichbei Transporten befördert werden, das Gewicht proKubikmeter (m 3 ) angeführt. Die Zahlen neben den Stoffenbilden die Grundlage für die Berechnung des Gewichtes,wenn der Rauminhalt des zu berechnenden Stoffes bekanntist.Beispielsweise wiegen ein Kubikmeter Schamottstein zweiTonnen und ein Kubikmeter Fichte eine halbe Tonne.Kommt der Lenker bei richtiger Berechnung zu einemzulässigen Gesamtgewicht, kann der Transport durchgeführtwerden. Allerdings ist zu beachten, dass sich das Gewichtder Ladung durch Witterungseinflüsse (z. B. Regen,Schnee) erheblich verändern kann. Das kann der Fall sein,wenn das Fahrzeug oder die Ladung im Regen gestandenist und sich die Ladung mit Regenwasser voll gesaugt hat.Der Lenker darf sich dann nicht auf seine Berechnung verlassen,sondern muss das Gewicht durch Nachwiegen kontrollieren.Mathematikund Physik –der Lkw-Fahrermuss auch rechnenkönnenM 846.1 Ladegutsicherung 9


Ladungsgewicht und LastverteilungLadungsgewicht und LastverteilungVon A wieAsphalt bisZ wie ZiegelSpezifische Gewichte1m 3 wiegt Tonnen 1m 3 wiegt TonnenAsphalt 1,3 Koks 1,4Beton 2,2 Korund 4,0Bimsstein 0,6 Kreide 2,2LastverteilungBei der Beladung von Lkw und Anhänger dürfen das höchstezulässige Gesamtgewicht, die höchsten zulässigenAchslasten, die im Gesetz festgelegte größte Höhe und diegrößte Breite des Fahrzeuges durch die Ladung nicht überschrittenwerden. Für Ausnahmefälle ist eine Bewilligungdes Landeshauptmanns notwendig. Mindestachslasten dürfennicht unterschritten werden.Damit dieAchsen nichtächzen müssenBrikett 1,3 Leder 1,0Eisen (Guss-) 7,3 Lehm 1,6Auch bei Teilbeladung ist für die richtige Gewichtsverteilungzu sorgen, damit jede Achse anteilsmäßig belastet wird.Eisen (Stahl-) 7,9 Marmor 2,7Erde 1,7 Mauerwerk, Bruchstein 2,4Feldsteine 2,5 Mauerwerk, Ziegel 1,5Damit die höchsten zulässigen Achslasten auch bei Einhaltungdes höchsten zulässigen Gesamtgewichtes nicht überschrittenwerden, kann für jedes Fahrzeug ein Lastverteilungsplanerstellt werden.Gips, ungebrannt 2,2 Papier 0,9Gips, gebrannt 1,8 Quarz 2,6Glas (Fenster-) 2,5 Sand, Sandstein 1,7Granit 2,8 Schamottstein 2,0Gummi (Roh-) 0,9 Schiefer 2,7Holz, Buche 0,7 Schlacke (Hochofen-) 2,8Holz, Eiche 0,9 Steinkohle 1,4Holz, Fichte, Tanne 0,5 Torf 0,6Kalk, ungebrannt 2,6 Wasser 1,0Kalk, gebrannt 1,4 Zement 1,4Kalkmörtel 1,7 Ziegel, gewöhnlich 1,5Kies 1,9 Ziegel (Klinker-) 1,8LastverteilungsplanDie Kurve über der Ladefläche (folgende Seite) stellt dieZuordnung der möglichen Nutzlasten zu den jeweiligenAbständen der Ladungsschwerpunkte von der vorderenLaderaumbegrenzung dar. Im Lastverteilungsplan wirdneben der Einhaltung von zulässigen Nutz- und Achslastenauch berücksichtigt, dass eine bestimmte Vorderachslast,die vor allem aus Gründen der sicheren Lenkbarkeit nichtunter 20 Prozent des Fahrzeugleergewichts liegen sollte,vorhanden ist.Aus dem Lastverteilungsplan ist ersichtlich, dass die höchstezulässige Nutzlast meist nur möglich ist, wenn der Lastschwerpunktin einem ganz bestimmten, nicht allzu großenBereich zwischen vorderer Laderaumbegrenzung undHinterachse(n) liegt.Die Höchstlastist nur auf einemTeil der Ladeflächemöglich10M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 11


Ladungsgewicht und LastverteilungLadungsgewicht und LastverteilungBefindet sich der Schwerpunkt der höchsten zulässigenNutzlast vor diesem Bereich, wird die Vorderachse überlastet.Liegt er hinter diesem Bereich, wird die Hinterachseüberlastet.Zulässiges Gesamtgewicht des FahrzeugesZulässige Nutzlast (maximale Zuladung)Fahrzeugleergewicht22,0 t11,5 t10,5 tLkw-Daten zurBerechnung derBeispieleWie aus dem in der gezeigten Grafik für einen dreiachsigenLkw erstellten Lastverteilungsplan zu erkennen ist, kann diezulässige Nutzlast von 11,5 t nur dann befördert werden,wenn der Gesamtschwerpunkt in einem verhältnismäßigkleinen Bereich von 0,6 m platziert wird, nämlich in einemAbstand von 3,1 m bis 3,7 m zur vorderen Laderaumbegrenzung.Will man z. B. eine Ladung von 7 t Masse (A)transportieren, muss ihr Schwerpunkt zwischen 2,4 m (B)und 4,9 m (C) liegen.Vorderachse unbeladenMaximal zulässige VorderachslastHinterachsen unbeladenMaximal zulässige HinterachslastenLadeflächenlänge4,5 t7,0 t2 x 2,0 t2 x 8,0 t6,5 mLastverteilungsplanLast (t)11,51087642AB0 Ladefläche (m) 2,4 3 4 4,9 6 6,5 mCDas Erkennen der ungefähren Lage des Ladungsschwerpunktesist bei symmetrischen Körpern meist unproblematisch.Selbst bei einer schweren Maschine ist es relativ einfach,wenn sie mit dem Schwerpunktsymbol – zumindestauf der Verpackung – versehen ist. Da dies in der Praxisselten der Fall ist, wird man häufig gezwungen, die Schwerpunktlageauf andere Art in Erfahrung zu bringen.SchwerpunktsymbolAbb. 112M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 13


Ladungsgewicht und LastverteilungLadungsgewicht und LastverteilungBeispielDas in Abb. 2 dargestellte Fahrzeug entspricht dem in Abb.1. Die geladene Maschine hat ein Gewicht (Masse) von7,5 t und eine Gesamtlänge von 6 m. Der Abstand desSchwerpunktes S zur vorderen Laderaumbegrenzung(Stirnwand) beträgt 1,9 m. Darf die Maschine, wie dargestellt,auf dem Lkw befördert werden?Anhand des in Abb. 1 dargestellten Lastverteilungsplans istfestzustellen, dass bei einem Abstand des SchwerpunktesS von 1,9 m zur Stirnwand die Maschine höchstens eineMasse von ca. 5,8 t haben dürfte. Was kann man tun, wennder Auftrag doch abgewickelt werden muss, ohne mit demGesetz in Konflikt zu kommen?Abb. 3Last (t) 11,510864200,6 12,52 2,5 3 Ladefläche 5 6 6,6 mMaschine nachhinten versetztMaschinesteht an derStirnwand anAbb. 2Last (t) 11,51086421,90Ladefläche (m) 2,4 3 4 4,9 6 6,6 mZwei Möglichkeiten bieten sich an:1. Man setzt die Maschine – wie in Abb. 3 dargestellt – um0,6 m nach hinten. Dadurch liegt der Schwerpunkt S ineiner Entfernung von 2,5 m zur Stirnwand, wo gemäßdem Lastverteilungsplan eine Last von 7,5 t möglich ist.2. Man dreht die Maschine, wie in Abb. 4 dargestellt.Dadurch liegt ihr Schwerpunkt S in einem Abstand von4,1 m zur Stirnwand und somit in einem Bereich derLadefläche, wo eine Nutzlast von 10 t zulässig ist.Last (t) 11,5108644,120Ladefläche (m) 234566,6 mMaschinegedreht –Schwerpunktnach hintenverlagertAbb. 414M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 15


Ladungsgewicht und Lastverteilung7 Grundregeln der LadungssicherungLastverteilungsplanfür einenLkw ohneLadekranVeränderungen am FahrzeugBei nachträglichen Veränderungen am Fahrzeug, z. B. Aufbaueines Lkw-Ladekrans, kann sich der vorhandene Lastverteilungsplanändern und muss deshalb neu berechnetwerden.Die sieben Grundregelnder Ladungssicherung1. Immer das geeignete Fahrzeug einsetzen.2. Zulässiges Gesamtgewicht und zulässige Achslastendürfen nicht überschritten, die Mindestachslasten nichtunterschritten werden.3. Der Schwerpunkt der Ladung soll nach Möglichkeit inder Längsmittelebene des Fahrzeugs liegen und so niedrigwie möglich gehalten werden.Die sieben„Ladegebote“4. Die Ladung so verstauen und sichern, dass sie nichtverrutschen, verrollen, kippen oder herabfallen kann.5. Geeignete Sicherungsmittel einsetzen.6. Die Ladung darf durch das Verstauen und Sichern nichtbeschädigt werden.Abb. 57. Die Fahrgeschwindigkeit ist den Straßen- und Verkehrsverhältnissenanzupassen.Lastverteilungsplanfür dengleichen Lkw ausAbb. 5, allerdingsmit am HeckmontiertemLadekranAbb. 616M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 17


VerantwortungWeitere InformationenDer Lenker trägtgehörige Mitverantwortung!VerantwortungFür die vorschriftsmäßige Verwahrung der Ladung sindTransportunternehmer, Lenker und Belader des Fahrzeugsverantwortlich. Die Verantwortung des Lenkers ist auchdann gegeben, wenn er das Fahrzeug nicht selbst beladenhat.Die Rechtssprechung sagt, dass es einem Berufskraftfahrerzuzumuten ist, sich jenes Wissen und jene Grundlagen zuverschaffen, die ihn selbst in die Lage versetzen, dasGewicht der Ladung einzuschätzen. Er darf sich auf dieKenntnisse des Beladers und auf die Gewichtsangaben imFrachtbrief nicht verlassen.Der Lenker haftet demnach – neben dem Zulassungsbesitzerund dem Belader – in seinem Bereich für die Einhaltungdes höchsten zulässigen Gesamtgewichtes.Weitere InformationenGesetze, Verordnungen, Erlässe■ Straßenverkehrsordnung StVO■ Kraftfahrgesetz KFG■ Allgemeiner Durchführungserlass, GZ. 179316/8-II/ST4/03, des Bundesministers für Verkehr, Innovationund TechnologieNormenÖNORM EN 12195-1 Ladungssicherungseinrichtungen aufStraßenfahrzeugen04/04 Sicherheit - Teil 1: Berechnung von ZurrkräftenÖNORM EN 12195-2 Ladungssicherungseinrichtungen aufStraßenfahrzeugen03/01 Sicherheit - Teil 2: Zurrgurte aus ChemiefasernÖNORM EN 12195-3 Ladungssicherungseinrichtungen aufStraßenfahrzeugen11/01 Sicherheit - Teil 3: ZurrkettenÖNORM EN 12195-4Ladungssicherungseinrichtungen aufStraßenfahrzeugenSicherheit - Teil 4: ZurrdrahtseileFür alle, dienoch mehrwissen wollen(oder müssen)04/04 Sicherheit - Teil 1: Berechnung von ZurrkräftenÖNORM EN 12640 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen10/00 Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur GüterbeförderungMindestanforderungen und PrüfungÖNORM EN 12642 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen05/02 Aufbauten an Nutzfahrzeugen - MindestanforderungenÖNORM EN 29367-1 Zurr- und Befestigungseinrichtungen an Straßen-(ISO 9367-1:1989) fahrzeugen für den Seetransport auf Ro-Ro Schiffen04/95 Allgemeine AnforderungenTeil 1: Nutzfahrzeuge und Fahrzeugkombinationen,Sattelanhänger ausgenommenÖNORM EN 29367-2 Zurr- und Befestigungseinrichtungen an Straßen-(ISO 9367-2:1994) fahrzeugen für den Seetransport auf Ro-Ro Schiffen02/95 Allgemeine AnforderungenTeil 2: SattelanhängerÖNORM V 5750 Teil 2 Ladungssicherung beim Transport10/90 MethodenÖNORM V 5751 Ladungssicherung beim Transoprt07/90 HilfsmittelÖNORM V 5752 Ladungssicherung beim Transport07/90 Transportmittel18M 846.1 LadegutsicherungM 846.1 Ladegutsicherung 19


Weitere InformationenVDI 270005/90Ladungssicherung auf StraßenfahrzeugenVDI 2700 Blatt 2 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen11/02 ZurrkräfteVDI 2700 Blatt 4 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen05/00 LastverteilungsplanVDI 2700 Blatt 5 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen04/01 Qualitätsmanagement-SystemeVDI 2700 Blatt 7 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen07/00 Ladungssicherung im Komb. Ladungsverkehr (KLV)VDI 2700 Blatt 8 Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen03/00 Sicherung von Pkw und leichtenNutzfahrzeugen auf AutotransporternVDI 2700aAusbildungsnachweis Ladungssicherung01/02VDI 2703Ladungssicherungseinrichtungen auf09/97 StraßenfahrzeugenLadungssicherungshilfsmittelVDI 3968 Blatt 1 Sicherung von Ladeeinheiten01/94 AnforderungsprofilVDI 3968 Blatt 2 Sicherung von Ladeeinheiten05/94 Organisatorisch-technische VerfahrenVDI 3968 Blatt 3 Sicherung von Ladeeinheiten01/94 UmreifenVDI 3968 Blatt 4 Sicherung von Ladeeinheiten01/94 SchrumpfenVDI 3968 Blatt 5 Sicherung von Ladeeinheiten12/94 StretchenVDI 3968 Blatt 6 Sicherung von Ladeeinheiten01/94 Sonstige VerfahrenHandbuchBGI 649 „Ladungssicherung auf Fahrzeugen“Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen, DeutschlandVideos■ Volltreffer – LadungssicherungBerufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen,Deutschland■ Ladungssicherung im StraßentransportVerband Les Routiers Suisses, Schweiz20M 846.1 Ladegutsicherung

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