Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

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Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

■■■■ Rundschreiben der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e. V. Dezember/ 10

Deutsche Zoologische Gesellschaft e. V.

Mitglied des VBIO gegründet 1890 in Frankfurt am Main

142. Rundschreiben / Dezember 2010


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– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Liebe Mitglieder,

auch diesmal können wir auf eine erfolgreiche Jahrestagung zurückblicken. Dank

gilt den Veranstaltern, Susanne Dobler, Jutta Schneider und Thorsten Burmester,

ganz besonders aber Karin Meyer für ihre perfekte Organisation. Für das Regenwetter

konnten die Veranstalter ja nichts.

Es gab ein breites Spektrum an spannenden und gut besuchten Vorträgen. Beispielsweise

machte Martin Wikelski im Abendvortrag klar, dass sich Zugvögel für die

Orientierung nicht auf einen einzigen Mechanismus verlassen, sondern dabei durchaus

opportunistisch verfahren. Bei der Mitgliederversammlung wurden zwei wesentliche

Entscheidungen getroffen. Der Vorschlag, Herrn Otto Kinne zum Ehrenmitglied

zu ernennen, fand uneingeschränkte Zustimmung. Darüber hinaus wurde einer Erhöhung

des Jahresbeitrages für den VBiO zugestimmt, nachdem Diethard Tautz, als

Präsident des VBiOs, die derzeitig mangelhafte Situation der Biologie dargestellt

hatte und für verstärkte Unterstützung für den Verband warb. Im Anschluss an die

Versammlung überraschte uns Lisa Hallex, Rathmayer-Preisträgerin 2010, mit einer

perfekten Präsentation ihrer Arbeit bevor Ragnar Kinzelbach sehr ausführlich die

Tierwelt des Artemidor-Papyrus im historischen Kontext präsentierte.

Die Befürchtung, dass die Abschluss-Exkursion ins Wattenmeer wetterbedingt buchstäblich

ins Wasser fallen könnte, war umsonst: pünktlich zur Abfahrt kam die Sonne

hervor. Dank Karin Meyers guter Vorsorge waren alle bestgerüstet und die Führungen

sowohl durchs Multimar Wattforum als auch durchs reale Watt im Angesicht

des Westerhever-Leuchtturms bescherten manche Einsichten.

Leider musste die Verleihung der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille in diesem Jahr

ausfallen. Die Mitglieder sind jetzt schon aufgerufen, zum nächsten Termin in 2012,

Vorschläge für aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten zu sammeln. Auf die

Ausschreibung des Walther-Arndt- und des Horst-Wiehe-Preises, die 2011 verliehen

werden, sei hier noch einmal hingewiesen.

Aus der Gesellschaft gibt es zu berichten, dass ab dem 1. Januar 2011 ein neuer

Vorstand im Amt sein wird. Den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern gilt unser aller

Dank für ihre Arbeit !

Abschließend muss leider auch diesmal wieder eine bessere Zahlungsmoral angemahnt

werden. Bitte überweisen Sie die Mitgliedsbeiträge rechtzeitig, falls Sie nicht

am Lastschriftverfahren teilnehmen. Und denken Sie auch daran, Adressänderungen

zeitnah mitzuteilen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Ich wünsche uns allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Auf Wiedersehen 2011 in Saarbrücken.

Ihr

1


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Präsident:

VORSTAND (AMTSPERIODE 2011/2012)

Prof. Dr. Hermann Wagner

Institut für Biologie II

Lehrstuhl für Zoologie/Tierphysiologie

Kopernikusstraße 16

D-52074 Aachen

Tel.: +49 (0)241/8024835

Fax: +49 (0)241/8022133

wagner [at] bio2.rwth-aachen.de

1. Stellvertreterin:

Prof. Dr. Constance Scharff

Institute of Biology

Department of Animal Behavior

Freie Universität Berlin

Takustr. 6

14195 Berlin

Tel.: +49 (0)30/838-53841

Fax: +49 (0)30/838-53850

scharff [at] zedat.fu-berlin.de

2. Stellvertreterin:

Prof. Dr. Susanne Dobler

Biozentrum Grindel und Zool. Museum

Universität Hamburg

Martin-Luther-King Platz 3

20146 Hamburg

Tel.: +49 (0) 40/42838-4288

Fax: +49 (0) 40/42838-3937

susanne.dobler [at] uni-hamburg.de

3. Stellvertreter:

Prof. Dr. Stefan Richter

Universität Rostock

Institut für Biowissenschaften

Allgemeine und Spezielle Zoologie

Universitätsplatz 2

18055 Rostock

Tel.: +49 (0) 381/498-6260

Fax: +49 (0) 381/498-6262

stefan.richter (at) uni-rostock.de

2

1. Schriftführer

PD Dr. Thomas Keil

Max-Planck Institut für Biochemie

Abteilung für molekulare Strukturbiologie

Am Klopferspitz 18

82152 Martinsried

Tel.: +49 (0)89/8578-2646

Fax: +49 (0)89/8578-2641

keil [at] biochem.mpg.de

2. Schriftführer

Prof. Dr. R. Alexander Steinbrecht

Max-Planck Institut für

Ornithologie

Eberhard Gwinner Straße 7

D-82319 Seewiesen

Tel.: + 49 -(0)8157/932-229

Fax: + 49 -(0)8157/932-209

asd [at] orn.mpg.de

1. Kassenprüfer

Prof. Dr. Klaus Schönitzer

LMU München, Dep. Biologie II

& Zool. Staatssammlung München II

2. Kassenprüfer

Prof. Dr. Harald Luksch

TU München, LS für Zoologie I


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

FACHGRUPPENSPRECHER (2010 / 2011)

Entwicklungsbiologie:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_entwicklungsbiologie.php

Dr. Matthias Gerberding

Universität Hohenheim

Institut für Zoologie 220a

70593 Stuttgart

Tel.: +49 (0)711459 22257

M.Gerberding (at) uni-hohenheim.de

Dr. Michael Schoppmeier

Department Biologie

- Entwicklungsbiologie

Universität Erlangen-Nürnberg

Staudtstr. 5

91058 Erlangen

Tel.: +49 (0)9131-852-8097

mschoppm (at) biologie.uni-erlangen.de

Morphologie:

www.dzg-morphologie.de/

Dr. Christian Wirkner

Universität Rostock

Institut für Biowissenschaften

Allgemeine & Spezielle Zoologie

Universitätsplatz 2

18055 Rostock

Tel.: +49 (0)381-498-6273

Fax: +49 (0)381-498-6262

christian.wirkner(at)web.de

Dr. Manuela Schmidt

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Inst. f. Spez. Zoologie & Evolutionsbiologie

mit Phyletischem Museum

Erbertstr. 1

07743 Jena

Tel.: +49 (0)3641/ 94 91 88

Fax: +49 (0)3641/ 94 91 42

schmidt.manuela(at)uni-jena.de

Neurobiologie:

http://web.biologie.uni-bielefeld.de/dzg/

TDr. Jacob Engelmann

Universität Bonn

Abteilung Neuroethologie

Endenicher Allee 11-13

53115 Bonn

Tel.: +49 (0)228-73-2472

Fax: +49 (0)228-73-5556

jacob.engelmann(at)uni-bonn.de

Prof. Dr. Joachim Schachtner

Philipps-Universität Marburg

FB Biologie - Tierphysiologie

Karl-von-Frisch-Str. 8

35032 Marburg

Tel.: +49 (0)6421-282-3414/ 3405

Fax: +49 (0)6421-282-8941

email schachtj(at)staff.uni-marburg.de

Evolutionsbiologie:

http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/

Prof. Dr. Gabriele Uhl

Universität Greifswald

Zoologisches Institut & Museum

Department General and

Systematic Zoology

Bachstraße 11-12

D- 17489 Greifswald

Tel.: +49 (0)3834 864239

gabriele.uhl(at)uni-greifswald.de

PD Dr. Thomas Schmitt

Universität Freiburg

Biology I

Hauptstraße 1

79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761 203 - 2591 thomas.schmitt(at)biologie.uni-freiburg.de

Ökologie:

www.biologie.uni-freiburg.de/data/bio1/ecodzg/

PD Dr. Martin Schaefer

Universität Freiburg, Biology I

Hauptstraße 1

D-79104 Freiburg

Tel.: +49 (0)761-203-2531

martin.schaefer(at)biologie.uni-freiburg.de

Dr. Petra Quillfeldt

Max Planck Institut für Ornithologie

Vogelwarte Radolfzell

Schlossallee 2

78315 Radolfzell

Tel.: +49 (0)7732-1501-23

Petra.quillfeldt(at)gmx.de

3

Physiologie :

TUUT

Prof. Dr. Walter Stöcker

J. Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Zoologie

Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie

Johannes-von.Müller-Weg 6

55128 Mainz

Tel.: +49 (0)6131-39-24273

Fax: +49 (0)6131-39-23835

stoecker(at)uni-mainz.de

Dr. Christoph Becker-Pauly

J. Gutenberg-Universität Mainz

Institut für Zoologie

Abteilung I: Zell- und Matrixbiologie

Johannes-von.Müller-Weg 6

55128 Mainz

Tel.: +49 (0)6131-39-26656

Fax: +49 (0)6131-39-23835

beckerpa(at)uni-mainz.de

Verhaltensbiologie:

www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php

Prof. Dr. Jana Anja Eccard

Universität Potsdam

Institut für Biologie und Biochemie

Tierökologie

Maulbeerallee 1

14469 Potsdam

Tel +49 (0)331-977-1923

eccard(at)uni-potsdam.de

PD Dr. Björn Siemers

Max Planck Institut für Ornithologie

SNWG Sinnesökologie

Eberhard-Gwinner-Str., Haus Nr. 11

82319 Seewiesen

Tel.: +49 (0)8157-932-348

Fax: +49 (0)8157-932-344

siemers(at)orn.mpg.de

Zoologische Systematik:

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/index.html

Dr. Lars Podsiadlowski

Freie Universität Berlin

Institut für Biologie, Chemie, Pharmazie

– Zoologie –

Evolution und Systematik der Tiere

Königin-Luise-Str. 1-3

14195 Berlin

Tel.: +49 (0)30-838-54-692

podsi.lars(at)t-online.de

Dr. Christoph Bleidorn

Universität Leipzig

Institut für Biologie II

Mol. Evolution & Systematik der Tiere

Talstraße 33

04103 Leipzig

Tel.: +49 (0)341-9736742

Bleidorn(at)rz.uni-leipzig.de


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

DZG INTERN

Ergebnis der Wahl des Vorstands der DZG: Periode 01.01.2011 bis 31.12.2012

Das Ergebnis der Vorwahlen war allen Wahlberechtigten bekannt.

Fristgerecht eingesandte Wahlzettel: 446 (davon 1 Enthaltung)

Präsident/in H. Wagner, Aachen 404

S. Richter, Rostock 28

C. Scharff, Berlin 1

S. Dobler, Hamburg 1

M. Fischer, Jena 1

Erste/r Stellverterter/in C. Scharff, Berlin 386

S. Dobler, Hamburg 40

H. Wagner, Aachen 3

S. Richter, Rostock 3

M. Fischer, Jena 1

Zweite/r Stellverterter/in S. Dobler, Hamburg 318

C. Scharff, Berlin 18

S. Richter, Rostock 34

B. Siemers, Seewiesen 30

M. Fischer, Jena 33

Dritte/r Stellverterter/in S. Richter, Rostock 254

B. Siemers, Seewiesen 120

S. Dobler, Hamburg 17

M. Fischer, Jena 39

H. Wagner, Aachen 2

Erster Schriftführer T. Keil, Martinsried 440

Zweiter Schriftführer R. A. Steinbrecht, Seewiesen 445

Erster Kassenprüfer K. Schönitzer, München

Zweiter Kassenprüfer H. Luksch, Freising

Erklärung zur Auszählung der Stimmzettel: Da auf mehreren Stimmzetteln nicht für alle Posten ein Name genannt wurde,

addieren sich die Zahlen der abgegebenen Stimmen nicht auf die maximal mögliche Summe. Für den ersten und

zweiten Kassenprüfer gab es keine Gegenstimmen.

4


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Rückblick - Tagung 2010 in Hamburg

Jahrestagungen

Hamburg lockte so viele Tagungsbesucher an wie schon lange nicht mehr, es dürften am Ende knapp 600 Teilnehmer

gewesen sein. Einen kleinen Eindruck von der gelungenen Veranstaltung sollen die Bilder auf dem Titelblatt und auf der

DZG-Webpage geben. Auch wenn in diesem Jahr nicht die ganz großen Preise vergeben wurden konnte Lisa Hallex,

Gewinnerin des Rathmayerpreises 2010 (Sonderpreis der DZG bei Jugend forscht), mit ihrem perfekten und erfrischendem

Vortrag alle Zuhörer begeistern (mehr dazu Seite 11).

Die perfekt vorbereitete Exkursion ins Wattenmeer war ein gelungener Abschluss und wurde von strahlendem Sonnenschein

begleitet (Foto: Antje Herde, Potsdam).

Den Organisatoren sowie deren vielen Helfern ein herzliches Dankeschön für die Arbeit hinter den Kulissen und die ausgezeichnete

Bewirtung !

Mehr Bilder von der Tagung finden Sie auf den Umschlagseiten des Rundschreibens und unter:

http://www.dzg-ev.de/de/jahrestagung/, auch Abtraktbände der letzten Tagungen finden Sie dort.

5


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Jahrestagung

rechts: Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne

(Foto: Iris Rousseaux)

Berufung von

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne (Oldendorf / Luhe)

zum Ehrenmitglied der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Bei der Mitgliederversammlung fand der Vorschlag des Vorstandes,

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne zum Ehrenmitglied der Gesellschaft zu ernennen,

ungeteilte Zustimmung. Am 9. Dezember 2010 war es dann soweit: Präsident Wolf-

Michael Weber machte sich trotz tiefwinterlicher Schneeverhältnisse auf die Reise, um

die Urkunde persönlich zu überreichen.

Der Urkundentext ist auf Seite 16 zu finden. Eine Laudatio erscheint wie üblich in den

nächsten Mitteilungen der DZG, Zoologie 2011.

Am 09.12.10 konnte ich Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft in Oldendorf / Luhe persönlich

überreichen. Es war mir eine große Freude, ihn im Kreis von Mitarbeitern und geladenen Gästen kennenzulernen.

Herr Kinne hat noch einmal ausdrücklich bestätigt, dass die Finanzierung des Wissenschaftspreises der DZG in

Höhe von 10.000 Euro langfristig gesichert ist. Die herzliche Feier und das köstliche Essen werden allen Beteiligten lang

in Erinnerung bleiben. Wir wünschen Herrn Kinne weiterhin alles Gute und vor allem, dass er bei der Verleihung der

nächsten Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille als Ehrengast mit dabei sein kann !

Prof. Dr. Wolf-Michael Weber

Erste Informationen:

104. Jahrestagung der

Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Als Rednerinnen und Redner haben bisher zugesagt:

Öffentlicher Hauptvortrag:

Prof. Dr. Alexander Borst, Abt. Neuronale Informationsverarbeitung,

MPI für Neurobiologie, Martinsried

Hauptvorträge:

Prof. Dr. Trese Leinders-Zufall, Sensory and Neuroendocrine

Physiology, Universität des Saarlandes

Prof. Dr. Michel C. Milinkovitch, Laboratory of Artificial &

Natural Evolution, Dept of Zoology & Animal Biology,

University of Geneva, Switzerland

Vorschau - Tagung 2011

in Saarbrücken

vom 9. - 12. 9. 2011

Organisation

Prof. Dr. Uli Müller

6

Prof. Dr. Rory Wilson

Dept. Pure & Applied Ecology, Institute of Environmental

Sustainability, Swansea University, UK

Prof. Dr. Tom Tregenza, Professor of Evolutionary Ecology,

Centre for Ecology & Conservation, College of Life

and Environmental Sciences, University of Exeter, UK

Details folgen ab ca. Ende Januar 2011 unter

http://www.dzg-ev.de/de/jahrestagung jahrestagung.php


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Internes

Protokoll der Mitgliederversammlung der

Deutschen Zoologischen Gesellschaft

am 19. 9. 2010 in Hamburg

TOP 1: Feststellung und Ergänzung der Tagesordnung

TOP 2: Bericht des Präsidenten

TOP 3: Bericht des Schriftführers

TOP 4: Bericht der Kassenprüfer

TOP 5: Bericht aus der Geschäftsstelle

TOP 6: Tagung 2011

TOP 7: Vorwahlen zum neuen Vorstand

TOP 8: Berichte aus den Fachgruppen

TOP 9: Fortbildungsveranstaltungen

TOP 10: Verschiedenes

Beginn: 17.10

TOP 1: Feststellung und Ergänzung der

Tagesordnung

--Der Präsident Prof. Dr. W. M. Weber eröffnet die Mitgliederversammlung.

Dazu war im 141. Rundschreiben

ordnungsgemäß eingeladen worden.

--In Ergänzung der Tagesordnung wird die Fachgruppe

Morphologie unter TOP 10 ein internationales Konsortium

vorstellen.

--Die Versammlung gedenkt ihrer verstorbenen Mitglieder.

Dr. Haymo Bradacs †2009 Graz

Prof. Dr. Dietrich Burkhardt †03.05.2010 Laber

Prof. Dr. Albrecht Egelhaaf †14.07.2010 Frechen

Prof. Dr. Sebastian Gerlach †17.06.2010 Mönkeberg

Prof. Dr. Wilfried Hanke †14.06.2010 Karlsruhe

Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Hartmann †14.07.2010 Goslar

Prof. Dr. Helmut Langer †19.03.2010 Bochum

Prof. Dr. Wolfgang Lueken †15.12.2009 Osnabrück

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Paul Müller †30.05.2010 Trier

Prof. Dr. Alfred Seitz †15.01.2010 Mainz

Prof. Dr. Konrad Wiese †22.04.2010 Hamburg

TOP 2: Bericht des Präsidenten

--Ehrenmitgliedschaften: Zur Zeit sind Ehrenmitglieder

die Herren Huber, Penzlin, Wehner und Wieser. Es wird

vorgeschlagen, Herrn Kinne, den derzeitigen Sponsor

des Wissenschaftspreises der DZG (Karl-Ritter-von-

Frisch-Medaille), zum Ehrenmitglied zu ernennen. Die

Versammlung stimmt diesem Vorschlag zu.

--Die Verleihung der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille ist in

diesem Jahr ausgesetzt worden. Der nächste Vorstand

wird damit beauftragt, die Nominierungsmodalitäten zu

ändern, insbesondere die Bandbreite zu erweitern. Für

2012 ruft der Präsident die Mitglieder zur Einreichung

von Vorschlägen auf.

--In 2011 steht die Neuwahl der DFG-Fachkollegien an.

Vorschläge müssen bis Januar 2011 bei der DFG eingereicht

werden. Vorschläge aus dem Kreis der DZG-

Mitglieder sind erbeten und an die Geschäftsstelle zu

richten.

-- Die DZG-Aktionen hinsichtlich der Überarbeitung der

EU Tierschutznovelle waren erfolgreich, viele konstruktive

Vorschläge sind von den EU-Parlamentariern umgesetzt

worden. Es ist jedoch sicher, dass der Bürokratismus

zunimmt.

--Publikationen: Der Präsident lobt das letzte Heft der

Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

7

„Zoologie 2010“ als sehr interessante Ausgabe. Die online

Zeitschrift „Frontiers in Zoology“ entwickelt sich positiv,

die Anzahl der Beiträge steigt stetig. Zurzeit liegt der

inoffizielle impact factor bei 3,71.

TOP 3: Bericht des Schriftführers

--Der 1. Schriftführer gibt eine Übersicht über die derzeitige

Kassenlage der DZG, die von Frau Gießler wieder

einmal perfekt vorbereitet war. Er warnt davor, die positive

Entwicklung der Finanzlage überzubewerten, da in

Zukunft vermehrte Ausgaben zu erwarten sind.

Jahresbilanz 2009

Kontokorrent Einnahmen 2009

Umbuchungen 194.706,98

Effekten 82.000,00

Beiträge 79.431,00

Zinsen 6.710,39

Spenden 2.695,00 Tagung

Tagung 2.261,00 Aussteller

Werbung 2.147,95

BMC-Surcharge 1.785,25

Festschrift 346,97

Zoologiehefte 52,00

Sonstiges 8,90

Total 372.145,44

Kontokorrent Ausgaben 2009

Umbuchungen 223.000,00

Effekten 67.082,00

* Geschäftsstelle 42.299,04

Preise 7.800,00

Publikationen 6.781,23

Tagung 4.071,72

Workshops 3.646,00

Miete 3.000,00

Mitgliedschaften 2.948,00

* Betriebskosten 2.757,89

Reisekosten 2.722,58

Spenden 2.286,00

Waiver 1.955,00

Retouren 1.033,50

Steuerberater 518,00

Sonstiges 98,41

Total 371.999,37

* Geschäftsstelle

Lohn 20.807,28

Lohnnebenkosten (TK) 14.054,52

Lohnsteuer 6.543,68

Berufsgenossenschaft 893,56

42.299,04

* Betriebskosten

Porto+Versand 1.658,26

Mnet 612,62

Kontogebühr 160,69

Webpage 144,28

Notar 94,70

Büromaterial 87,34

2.757,89


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Internes

Jahresbilanz Kontokorrent

Einnahmen 2009 372.145,44

Ausgaben 2009 371.999,37

Saldo 146,07

Gegenrechnung

Kontostand 31.12.2008 1.806,52

Kontostand 31.12.2009 1.952,59

Saldo 146,07

TOP 4: Bericht der Kassenprüfer

Alle Konten und Depots

Kontostände 31.12.2008 31.12.2009

5014573 Kontokorrent 1.806,52 1.952,59

305014573 Termineinlage 30.445,35 0,00

105014573 Termineinlage 0,00 35.296,95

Depot_075014573

DZG-Rücklage

Depot_175014573

Walther Arndt

Nominal 42.000,--

Depot_275014573

Horst-Wiehe

Nominal 32.000,--

57.262,10 59.459,40

42.078,00 43.122,00

26.908,50 32.868,00

Summe 158.500,47 172.698,94

Saldo (zum Vorjahr) -140,21 14.198,47

--Herr Walter Stöcker verliest den Bericht der beiden Kassenprüfer, Herrn H. Luksch und Herrn K. Schönitzer. Daraufhin

wird die Entlastung des Vorstandes beantragt. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen.

TOP 5: Bericht aus der Geschäftsstelle

--Frau Gießler arbeitet an drei Tagen pro Woche in der

Geschäftsstelle. Das größte Arbeitsvolumen nimmt dabei

Informationsaustausch und Mitgliederverwaltung ein.

Wir haben zurzeit 1698 Mitglieder, von denen die meisten

am Lastschriftverfahren teilnehmen. Es stehen allerdings

noch 165 Mitgliedsbeiträge aus. Die Mitgliederentwicklungskurve

verläuft in letzter Zeit recht konstant,

zur Tagung hat es relativ viele Eintritte gegeben.

--Webpage: Die Stellenbörse erreicht zurzeit 1300 interne

und 100 externe email-Adressaten. Von letzteren treten

immer wieder welche in die DZG ein.

TOP 6: Tagung 2011

--Herr Prof. Dr. Uli Müller lädt zur Tagung 2011 nach

Saarbrücken ein. Es ist kein übergreifendes Thema vorgesehen.

Er wird den Vorschlägen der Fachgruppen für

Hauptredner folgen.

Termin: 9.-12.9. 2011

TOP 7: Vorwahlen

--Es werden die Stimmzettel für die Vorwahl verteilt.

Kandidaten des Vorstands sind:

8

Präsident/in: Prof. Dr. Hermann Wagner,

Aachen

1. Stellvertreter/in Prof. Dr. Constance Scharff,

Berlin

2. / 3.

Stellvertreter/in

Prof. Dr. Susanne Dobler,

Hamburg

Prof. Dr. Stefan Richter, Rostock

Prof. Dr. Martin Fischer, Jena

PD Dr. Björn Siemers, Seewiesen

(Vertreter Mittelbau)

1. Schriftführer/in: PD Dr. Thomas Keil, Martinsried

2. Schriftführer/in: Prof. Dr. Alexander Steinbrecht,

Seewiesen

1. Kassenprüfer/in: Prof. Dr. Klaus Schönitzer,

München

2. Kassenprüfer/in: Prof. Dr. Harald Luksch, Freising

Die Briefwahl wird im November stattfinden.


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

9


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Internes

TOP 8: Berichte aus den Fachgruppen

Folgende Fachgruppen geben Kurzberichte:

--Neurobiologie

--Evolutionsbiologie

--Ökologie

--Entwicklungsbiologie

--Morphologie

--Zoologische Systematik

--Physiologie

--Von der Verhaltensbiologie ist kein Vertreter anwesend.

TOP 9: Fortbildungsveranstaltungen

--Die Fortbildungsveranstaltungen der Fachgruppen

werden auch in Zukunft von der DZG gefördert.

TOP 10: Verschiedenes

--Prof. Diethard Tautz gibt in seiner Eigenschaft als Präsident

des VBiO einen ausführlichen Bericht über die

derzeitige Situation und die Zukunft der Vertretung der

Biowissenschaften in Deutschland. Zur Zeit hat der VBiO

5.300 individuelle Mitglieder, 63 kooperative Mitglieder

und 33 institutionelle Mitglieder. Daraus ergibt sich eine

Gesamtzahl von ca. 35.000. Der VBiO versteht sich

nicht als Lehrerverein, wirkt aber nach wie vor in die

Schulen hinein und versucht dagegen zu wirken, dass

die Biologie zunehmend aus den Lehrplänen der Schulen

gedrängt wird. Herr Tautz zeigt eine Vielzahl von

Feldern auf, in denen Handlungsbedarf besteht, die damit

verknüpften Aufgaben jedoch von den Fachgesellschaften

nicht geleistet werden können. Zukunftsperspektiven

der Biowissenschaften sind in den Bereichen Umwelt, Gesundheit,

Ernährung, erneuerbare Energien und Nanomaschinen

zu sehen; Analysten erwarten wirtschaftliches Wachstum

und Impulse aus den Biowissenschaften. In dem Zusammenhang

sieht man das EU-Programm „Knowledge Based Bio-

Economy (KBBE)“. Dagegen stehen zahlreiche Beispiele für die

Zurückdrängung der Biowissenschaften. So hätte z. B. der

Entwurf eines Umweltgesetzbuches 2008 die Biologen ausgeschlossen

zugunsten großer Verbände der Chemiker, Physiker

und Ingenieure. Weitere Beispiele für Verdrängung der Biologen

aus Zuständigkeitsbereichen: Tagfalter-Monitoring VDI,

Arzneimittelüberwachung Mediziner und Pharmazeuten, Weiterbildung

Biologie TÜV und IHK, Tierversuchsrichtlinien Tiermediziner,

Landschaftsgutachten Architekten und Juristen. Die

Öffentlichkeitsarbeit des VBiO muss verstärkt werden. Mitarbeiter

werden gebraucht für: Community building, Hochschul- und

Anwesenheitsliste

Christian Ulrich Baden, Hamburg

Anna Bastian, Hannover

Stephanie Bauerfeind, Greifswald

Ulf Bickmeyer, Helgoland

Horst Bleckmann, Bonn

Christoph Bleidorn, Leipzig

Hans-Joachim Bode, Remagen

Sven Bradler, Göttingen

Peter Bräunig, Aachen

Jan Büllesbach, Freiburg

Thorsten Burmester, Hamburg

Schulpolitik, Öffentlichkeitsarbeit, Politikberatung, Industrieberatung,

und mit juristischer Kompetenz. Die zukünftigen Aktivitätsfelder

des VBiO werden auf folgenden Gebieten gesehen:

Tierschutz (z. Zt. starke Überbürokratisierung);

Imagepflege; Setzen von Qualitätsstandards für Berufsfelder;

Abbau von Bürokratie bei Sicherheitsstandards;

Bioökonomie; Umweltgesetzbuch; Neuausrichtung biologischer

Studieninhalte; neue Curricularnormwerte für

Bachelor und Master; Studienführer, Berufsberatung und

Lehrpläne G8. Für diese Aktivitäten wären langfristig

850.000,- € wünschenswert. Die Gesamteinnahmen des

VBiO betrugen im Jahr 2009 372.416,- €. Da bleibt kein

Spielraum für neue Initiativen. Die Einnahmen betragen

jedoch durch 5.500 Einzelmitglieder 250.000,- und durch

30.000 Mitglieder aus den Fachgesellschaften 60.000,-

Euro (letzterer Betrag ergibt sich aus dem Einzelbeitrag

von 2 € / Mitglied). Eine Erhöhung auf 20,- €/Mitglied wäre

nötig, wodurch insgesamt 600.000,- € aus den Fachgesellschaften

zusammen kämen. Die Bundesdelegiertenversammlung

des VBiO hielt 800.000,- € auf lange

Sicht für wünschenswert, sah aber die Erhöhung des

Beitrages auf 20,- € als schwer vermittelbar an und einigte

sich daher auf 5,- € pro Jahr und Mitglied.

--Der Präsident schlägt vor, ab dem nächsten Jahr 5 €

Jahresbeitrag pro DZG-Mitglied an den VBiO zu überweisen.

Die Versammlung stimmt durch Akklamation zu.

--In Ergänzung der Tagesordnung stellt Herr Christian

Wirkner, Sprecher der Fachgruppe Morphologie, die „Initiative

zur Gründung eines internationalen Konsortiums

für die Entwicklung von Daten- und Metadatenstandards

in der Zoomorphologie“ vor und bittet um Unterstützung

durch die DZG. Inhaltlich soll es bei der Initiative um die

Entwicklung von Standards für morphologische Daten

gehen, die im Zuge der Entwicklung und Einrichtung von

internationalen Datenbanken (analog z.B. GeneBank für

molekulare Daten) notwendig werden. Die Mitgliederversammlung

nimmt den Vorschlag zustimmend zur Kenntnis.

--Die diesjährige Trägerin des Rathmayer-Preises, Frau

Lisa Hallex, wird nach der Versammlung ihre Arbeit vorstellen.

Ende: 18.35

Barbara Caspers, Bielefeld

Nina Dehnhard, Radolfzell

Susanne Dobler, Hamburg

Dorothea Eisenhardt, Berlin

Jacob Engelmann, Bonn

Heike Feldhaar, Osnabrück

Klaus_ Fischer, Greifswald

Torsten Fregin, Hamburg

Marc Friedrich, Freiburg

Matthias Gerberding, Stuttgart

Alexander Gruhl, Schieder-

Schwalenberg

Alexander Haas, Hamburg

Martin Haase, Greifswald

10

Gezeichnet: Wolf-Michael Weber (Präsident)

Thomas Keil (Schriftführer)

Kerstin Haller, Oldenburg

Sven Hammann, Kiel

Steffen Harzsch, Greifswald

Monika Hassel, Marburg

Barbara Hellriegel, Zürich

Martin Helmkampf, Tempe

Carsten M. Heuer, Aachen

Jan-Peter Hildebrandt, Greifswald

Ulrich Hoeger, Mainz

Thomas Hoffmeister, Bremen

Jes Johannesen, Mainz

Thomas Keil, Martinsried

Fabian Kilpert, Bonn

Mareike Koppik, Bremen


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Preise

Bernhard Kraus, Halle (Saale)

Tobias Krause, Bielefeld

Verena Kutschera, Ulm

Florian Leese, Bochum

Geraldine Leier, Münster

Stefan Leitner, Seewiesen

Lars Lewejohann, Münster

Christian Lohr, Hamburg

Kai Lüersen, Münster

Gustavo R. Makert, Leipzig

Juan Masello, Radolfzell

Marie Christine Melchior, Freiburg

Roland Melzer, Planegg / Martinsried

Katharina Merkel, Bremen

Joachim Mogdans, Bonn

Frank Möhrlen, Heidelberg

Carsten H.G. Müller, Greifswald

Hendrik Müller, Jena

Uli Müller, Saarbrücken

Yifu Pei, Bremen

Eva Philipp, Kiel

Lars Podsiadlowski, Berlin

Hans-Otto Pörtner, Bremerhaven

Nikola-Michael Prpic, Göttingen

Petra Quillfeldt, Radolfzell-Stahringen

Stefan Richter, Rostock

Thomas Röder, Kiel

Cornelia Rüdiger, Stuttgart

Joachim Schachtner, Marburg

Martin Schäfer, Freiburg

Manuela Schmidt, Jena

Andreas Schmidt-Rhaesa, Hamburg

Thomas Schmitt, Freiburg

Angela Schmitz, Greifswald

Jutta Schneider, Hamburg

Michael Schoppmeier, Erlangen

Reinhard Schröder, Rostock

Rebecca Schulte, Osnabrück

Johannes Steidle, Stuttgart

Rudolf Alexander Steinbrecht,

Seewiesen

Walter Stöcker, Mainz

PREISE DER DZG

Torsten Hugo Struck, Osnabrück

Diethard Tautz, Plön

Michaela Thoß, Wien

Ralph Tollrian, Bochum

Gabriele Uhl, Greifswald

Sebastian Vetter, Freiburg

Oliver Vöcking, Greifswald

Gerhard von der Emde, Bonn

Hermann Wagner, Aachen

Wolf-Michael Weber, Münster

Anne C. Weeda, Bremen

Frederick T. Wehrle, Freiburg

Arndt Wellbrock, Siegen

Helmut Wieczorek, Osnabrück

Christian Wirkner, Jena

Klaudia Witte, Siegen

Mareike Wurdack, Freiburg

Bettina Zeis, Münster

Irene Zerbst-Boroffka, Berlin

Preisverleihung im Rahmen der Jahrestagung in Hamburg 2010

"Werner Rathmayerpreis" 2010 (500 €)

der Deutschen Zoologischen Gesellschaft e.V. für eine

originelle Arbeit aus dem Bereich der Zoologie wurde

bereits beim 45. Bundeswettbewerb der Stiftung Jugend

forscht am 15. Mai 2010 in Essen vergeben und von

Prof. Pflüger an Lisa Hallex aus Freiberg (Sachsen) verliehen.

Die DZG stiftet nicht nur den Geldpreis dazu,

sondern lädt die Gewinner auch zur jeweiligen Jahrestagung

ein. Lisa Hallex kam nach Hamburg und begeisterte

mit einem perfekten Vortrag über ihre Arbeit.

Präsident Prof. Dr. Wolf-Michael Weber überreichte Lisa

Hallex zur Erinnerung ein Zoologie Buch.

Thema ihrer Arbeit war "Leben an der Steilwand - Biodiversitätsuntersuchung

eines marinen Ökosystems in der

nördlichen Adria". Mehr dazu unter:

http://www.dzgev.de/de/ehrungen_preise/preise/sonderpreis_jugend_forscht/2

010/jugend_forscht_2010.php

11

Posterpreise 2010

Wie in den Vorjahren wurden die Gewinner der drei

Geldpreise auch 2010 durch die Abstimmung unter den

Tagungsteilnehmern bestimmt. Die besten Poster jeder

der acht Fachgruppen wurden zusätzlich durch die jeweilige

fachspezifische Jury bewertet. Alle Gewinner erhielten

bei der Party am letzten Abend ihre Urkunden

aus der Hand des Präsidenten Prof. Dr. Wolf-Michael

Weber.

(Alle Fotos dieser Seite: Sabine Gießler)


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Preise

Prämierte beste Poster (Jury Tagungsteilnehmer)

1. Posterpreis (150 €)

EB.39

Red and black aposematism in lygaeid bugs - true warning or mean deception?

CHRISTIANE BRAMER 1 , GEORG PETSCHENKA 1 , JÜRGEN DECKERT 2 , SUSANNE DOBLER 1

1 Biozentrum Grindel, Universität Hamburg

2 Museum für Naturkunde, Humboldt Universität Berlin

2. Posterpreis (100 €)

EB.52

Experimental evolution of protection against a competitive mold confers resistance to fungal

toxins in Drosophila melanogaster

MARKO ROHLFS 1 , MONIKA TRIENENS 2

1 University of Goettingen

2 University of Kiel

3. Posterpreis: (50 €)

EB.13

The scent of speciation - odour based mate choice in a diverging fire salamander (Salamandra

salamandra) population

BARBARA CASPERS 1 , SEBASTIAN STEINFARTZ 1

1 Verhaltensforschung, Universität Bielefeld

Prämierte beste Poster aus den Fachgruppen

(Jury: FachgruppensprecherInnen bzw. SymposiumsrednerInnen der Fachgruppen)

Bestes Poster der FG Entwicklungsbiologie

DB.4

Investigation of the molecular ageing process of the long-lived bivalve Arctica islandica

HEIKE GRUBER 1 , EVA PHILIPP 1

1 Institut für klinische Molekularbiologie, Christian Albrecht Universität zu Kiel

Bestes Poster der FG Evolutionsbiologie

EB.2

Arthropod relationships: Can expressed sequence tags (ESTs) resolve the phylogenetic position

of Myriapoda?

PETER REHM 1 , BORNER JANUS 1 , BURMESTER THORSTEN 1

1 Animal Physiology, University of Hamburg

12


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Preise

Bestes Poster der FG Morphologie

MO.11

Functional morphology of feeding in solifuges

FRANZ LANGER 1 , HEINER GÖTZ 1 , MICHAEL HEETHOFF 1

1 Institut für Evolution und Ökolgie, Abteilung Evolutionsbiologie der Invertebraten, Uni Tübingen

(zugleich 4. Platz - Jury Tagungsteilnehmer)

Bestes Poster der FG Neurobiologie

NB.7

ON and OFF olfactory receptor neurons on the cockroach antenna: antagonistic responses

to oscillating changes in odor concentration

MARIA BURGSTALLER 1 , HARALD TICHY 1

1 Uni Wien

Bestes Poster der FG Ökologie

EC.27

Salt or soil: What are frugivorous bats seeking at mineral licks of the Amazon?

SIMON GHANEM 1 , HANS RUPPERT 2 , THOMAS H. KUNZ 3 , CHRISTIAN C. VOIGT 1

1 Evolutionäre Ökologie, Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung

2 Geowissenschaftliches Zentrum der Universität Göttingen

3 Department of Biology, Boston University, USA

Bestes Poster der FG Physiologie

PH.29

Brain metabolism of diving mammals: O2-supply vs. O2-protection

MARCO SCHNEUER 1 , U. NICOLE CZECH 1 , URSULA SIEBERT 2 , LARS P. FOLKOW 3 ,

THORSTEN BURMESTER 1

1 Universität Hamburg; Zoologisches Institut und Museum

2 Universität Kiel; Forschungs- und Technologiezentrum Westküste

3 Universität Tromsø, Department of Arctic Biology

Bestes Poster der FG Verhaltensbiologie

BB.23

To pee or not to pee- The role of urine marks in lynx communication

KRISTINA VOGT 1 , URS BREITENMOSER 1 , FRIDOLIN ZIMMERMANN 1

1 KORA, carnivore research, Schweiz

Bestes Poster der FG Zool. Systematik

ZS.16

Phylogenetic relationships of Echiura (spoonworms) based on molecular data and implications

for echiuran character evolution

JANINA LEHRKE 1 , LARS PODSIADLOWSKI 1

1 Inst. für Evolutionsbiologie und Ökologie der Uni Bonn

13


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Preise

Walther Arndt Forschungspreis

dotiert mit 5000 Euro

Vergabe im 2-jährigen Turnus

Ausschreibung für 2011

Bewerbung und Vorschläge bis zum 15. 12. 2010

an den Präsidenten der DZG

Mit dem Forschungspreis möchte die Deutsche Zoologische

Gesellschaft das Gedenken an den Berliner Zoologen

Prof. Dr. med. Dr. phil. Walther Arndt wachhalten,

der aus reichem, fruchtbarem Schaffen heraus im letzten

Kriegsjahr wegen offener, kritischer Äußerungen von

der nationalsozialistischen Justiz zum Tode verurteilt

und am 26.06.1944 im Alter von 53 Jahren hingerichtet

wurde. Der Preis soll sowohl an den politischen Mut, als

auch an die wissenschaftlichen Verdienste von Walther

Arndt erinnern.

Der Walther Arndt Forschungspreis wird für eine herausragende

wissenschaftliche Arbeit über ein zoologisches

Thema vergeben. BewerberInnen sollten kurz vor oder

nach der Habilitation stehen oder vergleichbare Leistungen

vorweisen können. Bevorzugt sollen dabei Arbeiten

berücksichtigt werden, welche die Originalergebnisse,

gleich auf welchem zoologischen Teilgebiet, in einen

größeren biologischen Zusammenhang einzuordnen

verstehen.

Der Preis wird im 2-jährigen Turnus vergeben* und auf der jeweiligen

Jahresversammlung verliehen (in der Ausschreibung

für 2011 auf der 104. Jahrestagung in Saarbrücken).

Bewerbungsunterlagen (elektronisch als .pdf):

Lebenslauf, kurze Zusammenfassung der wissenschaftlichen

Interessen, Sonderdrucke, Gutachten eines DZG-

Mitglieds, ein weiteres Gutachten.

Eigenbewerbung ist möglich.

* Die Jury wird von Vorstandsmitgliedern der DZG gebildet. Die

Reihung der KandidatInnen erfolgt im Zweifelsfall mit Hilfe von

externen vergleichenden Gutachten.

Ausschreibung 2010

Die entsprechenden Termine wurden bereits innerhalb des email-Verteilers „DZG-aktuell“ bekanntgegeben und auf der

DZG-homepage veröffentlicht. Dort finden Sie die Satzungen und weitere Informationen:

http://www.dzg-ev.de/de/ehrungen_preise/ehrungen_preise.php

14

Förderpreis der

Horst-Wiehe Stiftung

dotiert mit 2000 Euro

Vergabe im 2-jährigen Turnus

Ausschreibung für 2011

Bewerbung und Vorschläge bis zum 15. 12. 2010

an den Präsidenten der DZG

Der Förderpreis der Horst-Wiehe Stiftung wird für

eine herausragende wissenschaftliche Dissertation

über ein ausschließlich zoologisches Thema vergeben

und zwar an junge WissenschaftlerInnen

nach der Promotion und vor der Habilitation.

Der Preis wird im 2-jährigen Turnus vergeben* und auf

der jeweiligen Jahresversammlung verliehen (in der Ausschreibung

für 2011 auf der 104. Jahrestagung in Saarbrücken).

Bewerbungsunterlagen (elektronisch als .pdf):

Lebenslauf, Belegexemplar der Dissertation, daraus

entstandene Publikationen, Gutachten eines

DZG-Mitglieds, ein weiteres Gutachten.

Eigenbewerbung ist möglich.

* Die Jury wird von Vorstandsmitgliedern der DZG gebildet.

Die Reihung der KandidatInnen erfolgt im Zweifelsfall

mit Hilfe von externen vergleichenden Gutachten.

Werner Rathmayer – Preis

dotiert mit 500 Euro, Vergabe jährlich

Sonderpreis für eine originelle Arbeit

aus der Zoologie im Rahmen des

Jugend forscht Wettbewerbs

Bewerbung direkt an

- Jugend forscht -: http://www.jugend-forscht.de/


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Berufungen und Ehrungen

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Kinne (Oldendorf / Luhe) wurde

im September 2010 zum Ehrenmitglied der Deutschen

Zoologischen Gesellschaft berufen. Siehe Bericht und

Urkunde auf den Seiten 6 und 16.

PD Dr. Christian Lohr (Münster) hat einen Ruf an die

Universität Hamburg auf eine W2-Professur für Zoologie

mit Schwerpunkt Neurophysiologie und Entwicklungsbiologie

angenommen.

Prof. Dr. Hans-Otto Pörtner (Alfred-Wegener-Institut

für Polar- und Meeresforschung) wurde im Juni 2010

Professor Franz Huber zum 85. Geburtstag

Am 20. November 2010 beging Prof. Dr. Dr. h.c. Franz

Huber, wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-

Gesellschaft, emeritierter Direkor am MPI für Verhaltensphysiologie

Seewiesen, erster Karl-von-Frisch-

Preisträger (1980), Präsident 1993/94 und Ehrenmitglied

der DZG, seinen 85. Geburtstag. Prof. Norbert Elsner

(Göttingen) hatte Freunde, Schüler und ehemalige

60. Geburtag am

07. 01. Dieter Waloßek, Ulm

01. 02. Alfred Nagel, Münsingen-

Apfelstetten

02. 02. Rolf Schneider, Berlin

05. 02. Anselm Kratochwil, Osnabrück

11. 02. Reinhard Blickhan, Jena

08. 03. Joachim Ostwald, Tübingen

20. 03. Josef K. Müller, Freiburg

25. 04. Hans-Dieter Bast,

28. 05. Dieter Czeschlik, Heidelberg

16. 06. Klaus Schildberger, Leipzig

20. 06. Susanne Storm, Rendsburg

06. 07. Klaus Eisler, Tübingen

25. 07. Matthias Gundel, Jena

22. 08. Richard Lucius, Berlin

14. 10. Walter A. Sontag, Wien

27. 10. Dieter Gerdes, Bremerhaven

15. 11. Marianne Vater, Golm

Berufungen und Ehrungen

Geburtstage

---

Im Jahr 2011 gratulieren wir zum

02. 12. Hans-Joachim Schwarz, Berlin

17. 12. Gerhard Martin Technau, Mainz

22. 12. Konrad Dettner, Bayreuth

65. Geburtstag am

16. 01. Sigrid Schöttler, Münster

22. 01. Ewald Müller, Tübingen

03. 02. Christa Neumeyer, Mainz

17. 02. Joachim Erber, Berlin

09. 06. Hans-Joachim Bischof, Bielefeld

08. 07. Heinz Breer, Stuttgart

09. 07. Norbert Walz, Berlin

23. 08. Ernst-August Seyfarth, Kassel

04. 09. Joachim R. Walther, Berlin

10. 09. Franz-Jakob Hock, Dieburg

15. 09. Klaus-Hubert Hoffmann, Bayreuth

14. 10. Hans-Jörg Ferenz, Halle (Saale)

11. 11. Karsten Reise, List

25. 11. Hans Toni Ratte, Aachen

15

vom Weltklimarat als Gutachter für den neuen Weltklimabericht

berufen.

Prof. Dr. Franz Bairlein, Direktor des Instituts für Vogelforschung

in Wilhelmshaven und Präsident der Deutschen

Ornithologen-Gesellschaft, wurde beim 25. Internationalen

Ornithologen-Kongress 2010 in Brasilien zum

Präsidenten der neu gegründeten Internationalen Ornithologen-Union

IOU gewählt. Darüberhinaus wurde er

für eine weitere Amtszeit als Präsident der Deutschen

Ornithologen-Gesellschaft wiedergewählt.

http://int-ornith-union.org und ifv@ifv-vogelwarte.de.

Mitarbeiter zu einem festlichen Beisammensein in den

Klostergasthof Andechs geladen, und sehr viele waren

gekommen. Es gab zahlreiche Gratulationsadressen, auf

die der Jubilar jeweils mit Treffsicherheit, Humor und

Herzlichkeit antwortete. Hervorzuheben war der Vortrag

von Prof. Rüdiger Wehner (Zürich; Karl-von-Frisch-

Preisträger 1994, Ehrenmitglied der DZG): Obwohl kein

direkter Schüler von Franz Huber, betrachtet er ihn doch

als seinen “Doktor-Onkel". Den Abschluss bildete ein

ebenso nachdenklicher wie unterhaltsamer Rückblick

von Franz Huber auf die Stationen seines Lebens: München,

Tübingen, Zürich, Los Angeles, Köln, und Seewiesen.

So hatten die Anwesenden das Vergnügen, gleich

zwei Karl-von-Frisch-Preisträger und Ehrenmitglieder am

selben Abend hören zu können. Wir wünschen Franz

Huber von ganzem Herzen, dass er einen solchen Tag

noch oft begehen kann.

Thomas Keil

Das Bild zeigt Prof. Franz Huber (Mitte) zusammen mit

Prof. Norbert Elsner und dessen Gattin (Foto: Thomas Keil)

15. 12. Hubert Spieth, Bielefeld

31. 12. Ursula Bassemir, Ludwigshafen

70. Geburtstag am

09. 01. Ulrich Speck, Berlin

21. 01. Alexandru-G. Marinescu, Bukarest

02. 02. Klaus Peter Sauer, Bonn

04. 02. Dietrich Bilo, Saarbrücken

10. 02. Helmut Schuhmacher, Essen

26. 02. Manfred Naynert, Aachen

04. 03. Otto Larink, Vechelde

31. 03. Rüdiger Hartmann,

12. 04. Ragnar K. Kinzelbach, Rostock

13. 04. Reinhold Necker, Witten

21. 04. Jürgen Bereiter-Hahn, Hofheim/TS

13. 06. Gerhard Wegener, Mainz

14. 06. Lothar Renwrantz, Hamburg

12. 07. Wolfram Kutsch, Konstanz

28. 07. Hans Fricke, Tutzing


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Berufungen und Ehrungen

16


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Geburtstage

29. 07. Hans Dauscher, Erbes-Büdesheim

03. 08. Gerhard Heldmaier, Marburg

22. 09. Uwe-Torsten Koch, Kaiserslautern

08. 10. Josef Küppers, Münster

09. 11. Axel Friede, Nürnberg

19. 11. Wilfried Naumann, Leipzig

19. 11. Peter Moller, New York, NY 10021

11. 12. Jacob P. van Praagh, Celle

75. Geburtstag am

01. 01. Horst Bohn, München

26. 01. Hubert Hendrichs, Bad

Münstereifel

17. 02. Irene Würdinger, Hamburg

02. 03. Hans-Willi Honegger, Nashville

07. 03. Klaus Fischer, Dransfeld

04. 04. Christoph v. Campenhausen,

Mainz

14. 04. Harald Schliemann, Hamburg

27. 04. Claus-Dieter Zander, Hamburg

17. 05. Nicolaus Peters, Hamburg

07. 06. Klaus-Jürgen Götting, Gießen

25. 06. Bert Hölldobler, Würzburg

26. 06. Franz Thimm,

12. 08. Helmut W. Sauer

22. 09. Rainer Keller, Bonn

17. 10. Walter Kaiser, Bonn

19. 10. Gernot Beinbrech, Münster

80. Geburtstag am

03. 01. Peter Kunze, Wendlingen

27. 03. Werner Funke, Ulm

08. 07. Ulrich Thurm, Münster

02. 08. Erich Braum, Haiger-Dillbrecht

22. 08. Walter Hüther, Bochum

12. 11. Dietrich Neumann, Erftstadt-

Lechenich

18. 11. Wolfgang Wickler, Seewiesen

81. Geburtstag am

02. 02. Michael Dzwillo, Hamburg

27. 02. Berndt Heydemann, Nieklitz

10. 03. Oswald Heß, Düsseldorf

17. 05. Otto Kraus, Hamburg

29. 06. Friedrich Schutz, Starnberg

24. 08. Reinhart Schuster, Graz

10. 11. Hans G. Wallraff, Gauting

15. 11. Wolfgang Villwock, Hamburg

82. Geburtstag am

15. 01. Diether Sperlich, Tübingen

18. 01. Hans Schneider, Bonn

02. 02. Helmut Zwölfer, Bayreuth

27. 02. Martin Bilio, Königstein

16. 04. Wilhelm Drescher, Bonn

20. 04. Günter Kiefer, Freiburg

30. 04. Jost Bernhard Walther, Ulm

15. 05. Helmut Sturm, Hildesheim

23. 07. Ernst-Arnold Löbbecke, Wuppertal

24. 09. Peter Görner, Bielefeld

83. Geburtstag am

27. 01. Günter Cleffmann, Buseck

23. 02. Erwin Kulzer, Tübingen

11. 03. Hanns Feustel, Darmstadt

12. 04. Cord Gottschalk, Jena

15. 06. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Andechs

03. 08. Erhard Thomas, Mainz

19. 12. Franz Engelmann, Californien

84. Geburtstag am

17. 01. Heiko Hörnicke, Stuttgart

29. 03. Peter Ax, Göttingen

06. 04. Wilhelm Knülle, Berlin

11. 04. Ursula Kocher-Becker, Berlin

22. 07. Ernst Josef Fittkau, Icking

22. 09. Ernst Albert Arndt, Rostock

01. 11. Werner Rautenberg, Twedt

04. 11. Detlef Bückmann, Ulm

06. 11. Horst Füller, Jena

30. 11. Wolfgang Stein, Gießen

85. Geburtstag am

01. 02. Ernst Zebe, Münster

22. 03. Helmut Zimmermann, Stuttgart

30. 03. Klaus Urich, Mainz

16. 04. Carl Hauenschild, Braunschweig

29. 04. Hans Oehme, Berlin

20. 07. Hans-Christoph Lüttgau, Dortmund

86. Geburtstag am

31. 01. Werner Schliwa, Sulingen

17. 06. Werner Kloft, Veitshöchheim

20. 09. Wolfgang Wülker, Merzhausen

11. 10. Angela Rossmann, Seeshaupt

20. 11. Franz Huber, Starnberg

24. 12. Kurt Fiedler, Biebergemünd

87. Geburtstag am

05. 07. Wolfgang Wieser, Wien

30. 07. Peter Wenk, Tübingen

28. 09. Günter Preuß, Landau

11. 12. Hans Bath, Pirmasens

88. Geburtstag am

23. 02. Lothar Kämpfe, Greifswald

28. 04. Horst Mittelstaedt, Andechs

30. 08. Otto Kinne, Oldendorf/Luhe

89. Geburtstag am

25. 01. Hermann Josef Anton, Köln

31. 05. Bernhard Hassenstein,

Merzhausen

01. 07. Heinz Mühlpfordt, Quickborn

90. Geburtstag am

22. 09. Hans Querner, Wernigerode

91. Geburtstag am

30. 08. Friedrich Schaller, Wien

93. Geburtstag am

07. 06. Günter Tembrock, Berlin

94. Geburtstag am

19. 10. Carlgeorg Stoffregen, München

Ein ganz besonders herzlicher Glückwunsch an alle, die nicht an dieser Stelle genannt werden wollten!

25 Jahre

PD Dr. Rüdiger Berghahn, Berlin

Dr. Elke Blübaum-Gronau, Koblenz

Prof. Dr. Erich Braum, Haiger-Dillbrecht

Prof. Dr. Wolfgang Clauß, Gießen

PD Dr. Hubert Dinse, Bochum

Dr. Wolfgang Dreyer, Kiel

Prof. Dr. Jörg U. Ganzhorn, Hamburg

Prof. Dr. Werner Gnatzy, Frankfurt/M.

Prof. Dr. Jan-Peter Hildebrandt,

Greifswald

Prof. Dr. Waltraud Klepal, Wien

Prof. Dr. Josef K. Müller, Freiburg

Prof. Dr. Peter Nagel, Basel

Prof. Dr. Wilhelm Pinsker, Wien

Prof. Dr. Hans-Joachim Poethke,

Rauhenebrach

Jubiläum DZG - Mitgliedschaft

Ein herzliches Dankeschön für langjährige treue Mitgliedschaft

Jubilare / innen mit "runden Zahlen"

Dr. Michael Rottmann, Weilheim

Dr. Hans-Joachim Schwarz, Berlin

Dr. Hubert Spieth, Bielefeld

Dr. Dieter Steinhagen, Hannover

Dr. Gottfried Tittel, Taunusstein-Hahn

Prof. Dr. Teja Tscharntke, Göttingen

Prof. Dr. Reto Weiler, Oldenburg

Prof. Dr. Franz Weissing, AA Haren

Dr. Johannes M. Zanker, Surrey

30 Jahre

Prof. Dr. Hagen Bretting, Hamburg

Prof. Dr. Klaus-Günter Collatz, Freiburg

Prof. Dr. Karl E. R. Crailsheim, Graz

Prof. Dr. Konrad Dettner, Bayreuth

Dr. Bärbel Diehl-Seifert, Ludwigshafen-

Edigheim

17

Prof. Dr. Andreas G. Fleischer, Hamburg

Dr. Meinolf Hockamp, Essen

Dr. Günter Kamp, Münster

Prof. Dr. Peter Langer, Gießen

Prof. Dr. Gerhard Manteuffel,

Dummerstorf

Prof. Dr. Ewald Müller, Tübingen

Dr. Gustav Peters, Bonn

Prof. Dr. Karsten Reise, List

Prof. em. Dr. Dezsö Varjú, Tübingen

Prof. Dr. Hermann Wagner, Aachen

Prof. Dr. Gerd Weigmann, Berlin

Prof. Dr. Dieter G. Weiss, Rostock

40 Jahre

Prof. Dr. Hermann Josef Anton, Köln

Prof. Dr. Horst Bayrhuber, Kiel

Prof. Dr. Dietrich Bilo, Saarbrücken


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Jubiläum

Prof. Dr. Bernd-Ulrich Budelmann,

Galveston, Texas 77555-1069

Prof. Dr. Hubert Hendrichs, Bad

Münstereifel

Prof. Dr. Heiko Hörnicke, Stuttgart

Prof. Dr. Kuno Kirschfeld, Tübingen

Prof. Dr. Karl-H. Korfsmeier, Greven

Prof. Dr. Peter Kunze, Wendlingen

Dr. Manfred Naynert, Aachen

Prof. Dr. Reinhold Necker, Witten

Dr. Jörg Rosenberg, Bergheim

Dr. Helgi-Jon Schweizer, Diessen

Prof. Dr. Dietmar Todt, Berlin

Prof. Dr. Gerhard Wegener, Mainz

Dr. Martin Wessel, Winsen (Luhe)

Prof. Dr. Herbert Zimmermann, Alzenau

45 Jahre

Prof. Dr. Horst Bohn, München

Prof. Dr. Dierk Franck, Hamburg

Prof. Dr. Klaus-Jürgen Götting, Gießen

Prof. Dr. Eilo Hildebrand, Aachen

Prof. Dr. Bert Hölldobler, Würzburg

Prof. Dr. Gerhard Kneitz, Remlingen

Prof. Dr. Hermann Martin, Kaufering

Prof. em. Dr. Hinrich Rahmann, Stuttgart

Dr. Hans Ulrich, Bonn

50 Jahre

Prof. Dr. Albrecht Egelhaaf, Frechen †

Dr. Hanns Feustel, Darmstadt

Prof. Dr. Walter Kocher, Berlin

Dr. Ernst-Arnold Löbbecke, Wuppertal

Prof. Dr. Hans Schneider, Bonn

Prof. Dr. August Wilhelm Steffan,

Biebergemünd

Dr. Hans G. Wallraff, Gauting

Prof. Dr. Wolfgang Wieser, Wien

> 50 Jahre

Prof. Dr. Dietrich Burkhardt, Laaber †

Prof. Dr. Peter Görner, Bielefeld

Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Hartmann,

Goslar

Prof. Dr. Hans Klingel, Braunschweig

Prof. Dr. Dietrich Neumann, Erftstadt-

Lechenich

Prof. Dr. Peter Weygoldt, Münstertal,

Schwarzwald

Prof. Dr. Peter Dohrn, Neapel

Prof. em. Dr. Wilhelm Drescher, Bonn

Prof. Dr. Erhard Thomas, Mainz

Prof. em. Dr. Jost Bernhard Walther, Ulm

Prof. Dr. Dr. h.c.mult. Irenäus Eibl-

Eibesfeldt, Andechs

Dr. F. Kornalik, PrahaVI

Prof. em. Dr. Reinhart Schuster, Graz

Prof. Dr. Peter Ax, Göttingen

Dr. Franz Engelmann, Californien

AUS DEN FACHGRUPPEN

Prof. Dr. Ernst Josef Fittkau, Icking

Prof. Dr. Sebastian Gerlach, Mönkeberg

Prof. Dr. Oswald Heß, Düsseldorf

Amélie Gisela Koehler, Freiburg

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Heinz Penzlin, Jena

Prof. em. Dr. Wilfried Hanke,

Prof. Dr. Dr. h. c. Berndt Heydemann,

Nieklitz

Prof. em. Dr. Detlef Bückmann, Ulm

Prof. Dr. Günter Cleffmann, Buseck

Prof. Dr. Dr. h.c. mult Franz Huber,

Starnberg

Prof. Dr. Otto Kinne, Oldendorf/Luhe

Prof. Dr. Erwin Kulzer, Tübingen

Prof. Dr. Klaus Urich, Mainz

Prof. Dr. Peter Wenk, Tübingen

Prof. Dr. Ernst Zebe, Münster

Prof. Dr. Wolfgang Wülker, Merzhausen

Prof. Dr. Bernhard Hassenstein,

Merzhausen

Prof. em. Dr. Horst Mittelstaedt, Andechs

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schaller,

Wien

Prof. Dr. Carl Hauenschild, Braunschweig

Prof. Dr. Wilhelm Knülle, Berlin

Prof. Dr. Hans Querner, Wernigerode

Prof. Dr. Heinz Mühlpfordt, Quickborn

Alle aktuelle Nachrichten und Details zu den Fachgruppen sind über die DZG-homepage zu erreichen: http://www.dzgev.de/de/Fachgruppen/Fachgruppen.php.

Die Fachgruppen sorgen für Informationsaustausch unter ihren Mitgliedern

und organisieren Workshops und Graduiertentreffen. Weitere Aufgaben der Fachgruppen sind die Organisation von

Fachsymposien bei der Jahrestagung der DZG. Sie entscheiden über die Auswahl der Kurzvorträge in ihrem Fachbereich

und identifizieren berufungsfähige Nachwuchs-WissenschaftlerInnen, die zu Vorträgen bei den DZG-Tagungen

eingeladen werden. Die Sprecherinnen und Sprecher der Fachgruppen nehmen gerne Namensvorschläge für jeweils

zwei NachwuchswissenschaftlerInnen entgegen, die sich auf der nächsten DZG-Jahrestagung einem breiten Publikum

vorstellen dürfen.

Fachgruppe Evolutionsbiologie -http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/

Ankündigung

16. Graduiertentreffen

der FG Evolutionsbiologie

4.-6. März 2011

Universität Bielefeld

Thema: „Adaptive Strategies“

Anmeldeschluss ist der 13. Feb. 2011

Anmeldung unter evolution2011@uni-bielefeld.de und

http://www.uni-bielefeld.de/biologie/grad2011/

Die Graduiertentreffen der Fachgruppe Evolutionsbiologie

finden mittlerweile zum 16. Mal statt und richten

sich in erster Linie an Diplomanden, Bachelor- und Masterstudenten,

sowie Doktoranden und junge Postdocs.

Das Graduiertentreffen bietet die Möglichkeit eigene Forschungsergebnisse

sowie Projektskizzen vorzustellen

und intensiv zu diskutieren. Zum einen eignet sich das

Graduiertentreffen dazu, verschiedene Arbeitsgruppen

und Forschungsgebiete im Rahmen der Evolutionsbiologie

kennenzulernen, zum anderen bietet es gerade für

18

junge Nachwuchswissenschaftler ein Podium, um sich

und seine Forschung gegenüber einem fremden Publikum

erstmalig und in englischer Sprache zu zeigen.

Internationale Gastredner sind Herrn Prof. Nick Davies

von der University of Cambridge und Herr Dr. Jochen

Wolf von der University of Uppsala. Herr Prof. Davies

wird über „Cuckoo- host co-evolution“ referieren und

Herr Dr. Wolf über „Genetic causes and consequences

of animal behavior”.

Ähnlich, wie in den vergangen Jahren können die

Teilnehmer Kurzvorträge und Posterpräsentationen in

englischer Sprache einreichen, wobei natürlich neben

dem Hauptthema „Adaptive Strategies“ auch andere

Themen herzlich willkommen sind. Organisiert wird das

Treffen von

Dipl. Biol. Alexandra Franzke, Dipl. Biol. Tobias Krause

und Dr. Barbara Caspers


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

aus den Fachgruppen

Abschlussbericht

15. Graduiertentreffen d. FG Evolutionsbiologie

16.-18.4. 2010

Universität Freiburg

Das 15. Graduiertentreffen der Fachgruppe Evolutionsbiologie

der Deutschen Zoologischen Gesellschaft fand

vom 16. - 18.4.2010 an der Albert-Ludwigs-Universität

Freiburg statt. Die diesjährige Tagung wurde von zahlreichen

Mitarbeitern der Arbeitsgruppen von Prof. Dr.

Klaus Peschke, Dr. Martin Schaefer und Dr. Thomas

Schmitt hervorragend organisiert.

Mehrere Themenkomplexe (u.a. "Speciation", "Ecology",

"Communication" und "Chemical ecology and social systems")

wurden durch interessante Gastvorträge eingeleitet.

Gastredner waren Prof. Dr. Peter Kappeler (Universität

Göttingen) mit "Evolution of primate communication",

Dr. Stefan Jarau (Universität Ulm) mit "Olfactory signals

in recruitment behaviour of social stingless bees - from

food odour to trail pheromones", sowie Dr. Diego Santiago

Alarcon (Universität Freiburg) mit "Ecology and

systematics of heomosporidious parasites of New World

Doves: emphasis on the Galapagos Dove (Zenaida galapagoensis)",

welcher kurzfristig für den erkrankten

Prof. Dr. Ole Seehausen eingesprungen ist.

Insgesamt konnten 56 studentische Teilnehmer aus 10

Ländern in 28 Vorträgen und 8 Posterbeiträgen ihre aktuellsten

wissenschaftlichen Ergebnisse präsentieren.

Bettina Schirrmeister (Universität Zürich) wurde dabei für

Ihren eindrucksvollen Beitrag “Predominance of multicellularity

in the early evolution of cyanobacteria” mit dem

Preis für den besten studentischen Vortrag ausgezeich-

net. Dieser bestand aus einem Jahresabonnement für

das Software Packet Geneious (http://www.geneious.com/)

und dem Buch "Virolution - Viruses' astonishing role in

the evolution of life on earth" von Frank Ryan. Nebenbei

führte zur Zeit der Tagung die Aschewolke nach einem

Vulkanausbruch auf Island zur Störung des Flugverkehrs,

und somit teils zu verspäteter Anreise und leider

auch zur Verhinderung von 3 Teilnehmern.

Der Tagungsort im Institut für Biologie I (Zoologie) mit

zoologischer Sammlung, in unmittelbarer Nähe zum Botanischen

Garten, bot auch zwischen den Vorträgen eine

entspannte Atmosphäre. Weiterhin haben die Organisatoren

für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm

und geselliges abendliches Beisammensein gesorgt.

Das historische Freiburg mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten,

Cafés und gemütlichen Kneipen bot insgesamt

eine angenehme und interessante Kulisse.

Schlussendlich möchten wir uns bei allen Teilnehmern

und vor allem bei dem Organisationsteam sowie der

DZG und den Sponsoren recht herzlich bedanken. Wir

freuen uns auf zahlreiches Wiedersehen und auf neue

Teilnehmer zum 16. Graduiertentreffen in Bielefeld.

Benjamin Barth, Silvio Erler, Susann Parsche

Berichte zu früheren Treffen sind unter:

http://www.bi.ku.dk/codices/dzg/ abrufbar.

Zu den Sprechern der Fachgruppe: Bei der 103. Jahresversammlung

in Hamburg schied Klaus Fischer (Greifswald)

als Sprecher der Fachgruppe Evolutionsbiologie

aus.

Fachgruppe Morphologie http://www.dzg-morphologie.de

Ankündigung

Klausurtagung

"Daten- und Metadatenstandards in

der Zoomorphologie" im Frühjahr 2011

Initiative zur Gründung eines internationalen Konsortiums

für die Entwicklung von Daten- und Metadatenstandards

in der Zoomorphologie

Morphologische Strukturen weisen eine hohe strukturelle Komplexität

auf, die mit einer endlos erscheinenden Vielfalt anatomischer

Formen und biologischer Funktionen einhergeht. Die

korrekte Interpretation einer Struktur setzt häufig detailliertes

Expertenwissen voraus, über welches meist nur diejenigen verfügen,

die sich mit der betreffenden Organismengruppe bereits

eingängig beschäftigt haben. Morphologische Beschreibungen

ein und derselben anatomischen Struktur sind daher in vielen

Fällen nur bedingt reproduzierbar und können sich von Morphologin

zu Morphologin signifikant unterscheiden. Aufgrund verschiedener

terminologischer Traditionen in den verschiedenen

taxonomischen Gruppen verfügt die Morphologie über keine

allgemein anerkannte und taxonübergreifende Terminologie.

Dies führt dazu, dass Morphologen mit einer nicht standardisierten

Verwendungsweise morphologischer Fachausdrücke

und dementsprechend mit semantischen Unterschieden in Beschreibungen

aus den Federn unterschiedlicher Autoren leben

müssen (semantic gap). Missverständnisse und fehlerhafte Interpretationen

sind daher keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass

sich die Bedeutung mancher morphologischer Begriffe über die

Jahre hinweg kontinuierlich verändert hat und dass manchmal

nicht sauber zwischen funktionellen und rein anatomisch-

19

beschrei-benden Begriffen unterschieden wird. Außerdem setzen

einige Begriffe die Homologie der zu bezeichnenden Strukturen

voraus und gehen somit über das rein Beschreibende

hinaus und enthalten eine historische Erklärung für strukturelle

Übereinstimmungen.

Diese Problematik ist als das Linguistische Problem der Morphologie

beschrieben worden, welches sich im Wesentlichen

auf zwei Mängel reduzieren lässt: (1) Der Morphologie fehlt eine

allgemein anerkannte, standardisierte und taxonübergreifende

morphologische Terminologie, die frei von Homologieannahmen

ist.

(2) Desweiteren fehlt ihr eine standardisierte und formalisierte

Methode der morphologischen Beschreibung (d.h. Dokumentation

der Form, Beschaffenheit, Komposition und räumlichen Lage

supra-molekularer Bestandteile von Organismen = morphologische

Daten), aber auch der Dokumentation aller Informationen,

die für die Durchführung der Untersuchungen relevant sind

(d.h. Daten über Daten = Metadaten). Die Situation wird dadurch

noch weiter erschwert, dass in morphologischen Publikationen

i. d. R. nicht alle erhobenen Primärdaten und -metadaten

angegeben werden können, die vorhandenen Angaben aufgrund

fehlender Formalisierung nur umständlich zugänglich

sind und der Zugang zu den Publikationen insgesamt meist

kostenpflichtig ist. Die Standardisierung von Primärdaten stellt

eine weitere Herausforderung dar, bei der es u. a. darum gehen

muss, möglichst nicht-proprietäre Dateiformate als Formatstandard

zu nutzen. Insbesondere die Standardisierung von neuen

Speicherformaten, wie für die neuen 3D-bildgebenden Methoden

(z.B. cLSM, CT, MRI, HREM) oder für verschachtelte Bilddaten,

die von derzeit sich auf dem Vormarsch befindlichen Objektträger-Scannersystemen

geliefert werden und die zurzeit


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

aus den Fachgruppen

nur in herstellerspezifischen proprietären Formaten speicherbar

sind, bedarf eines Konsenses. All diese Probleme machen die

Verwendung morphologischer Daten für Nichtexperten problematisch.

Dies wirkt einer Anerkennung der wissenschaftlichen

Leistungen der Morphologie und ihrer Bedeutung für andere

Disziplinen entgegen.

Die genannten Mängel sind jedoch behebbar. Dazu muss es

den Morphologen gelingen, ihre Ergebnisse einheitlich zu dokumentieren,

um ihre Kompatibilität und Vergleichbarkeit zu

verbessern, so dass sie unabhängig von der untersuchenden

Person reproduzierbar sind. Interoperabilität, Wiederverwendbarkeit

und Vergleichbarkeit von Daten und Metadaten gewinnt

durch Onlinedatenbanken in der biologischen Forschung zunehmend

an Bedeutung. Die Zugänglichkeit morphologischer

Daten und Metadaten sollte daher primär über morphologische

Datenbanken erfolgen. Darüber hinaus ist es unserer Ansicht

nach dringend geboten, eine Initiative zur Entwicklung von Daten-

und Metadatenstandards für die Morphologie ins Leben zu

rufen. Wir folgen damit auch einem Weg, den andere Bereiche

der Biologie bereits seit einigen Jahren mit entsprechenden Initiativen

erfolgreich beschreiten.

Um Daten- und Metadatenstandards für die Morphologie zu

entwickeln, müssen wir verschiedene Aspekte der morphologischen

Forschung diskutieren. Dabei müssen wir u.a. für die folgenden

Fragen gemeinsam tragbare Antworten finden:

* Welche Arten von Daten sollten in der Morphologie unterschieden

werden?

* Was sind die minimal erforderlichen Informationen, die für

einen bestimmten Datentypus angegeben werden sollten (content

standard; minimum information checklist)?

* Welche Begriffe und Konzepte werden benötigt, um eine

verlässliche Kommunikation von Daten und Metadaten zu gewährleisten

(concept standard; controlled vocabularies/ontologies)?

* Welche Wörter sollten verwendet werden, um auf diese

Begriffe und Definitionen eindeutig zu referieren, sodass jedes

Wort sich auf exakt eine Definition bezieht (nomenclatural standard;

controlled vocabularies/ontologies)?

* In welchen (Datei-) Formaten sollen die Daten, Metadaten

und Primärdaten kommuniziert werden, sodass sie idealerweise

sowohl von Menschen als auch von Computern gelesen werden

können (format standard)?

* Welche bereits vorhandenen Standards (content, concept,

nomenclatural, format) können wir dabei nutzen?

Die Entwicklung von Daten- und Metadatenstandards für die

Morphologie wird sicherlich nicht kurzfristig umzusetzen sein.

Neben vielen Diskussionen sind hierfür sehr gute Koordination,

Organisation und Strukturen notwendig, die es allen Interessierten

ermöglichen, sich einbringen zu können – und das nach

Möglichkeit nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern Welt

weit. Derzeit stellen wir noch eine kleine Gruppe von Zoomorphologen

dar, die diesen Prozess für die Zoomorphologie initiieren

wollen. Momentan befinden wir uns in einer Phase des allgemeinen

Gedankenaustauschs und diskutieren die weitere

Vorgehensweise und unsere nächsten Schritte. Beim 2nd International

Congress on Invertebrate Morphology (20.-23.

Juni 2011, Harvard University, Cambridge, USA) der International

Society of Invertebrate Morphology wird ein Runder

Tisch zu diesem Thema stattfinden, der die Gelegenheit

bietet, die Initiative international bekannt zu machen und zur

Mitarbeit aufzurufen. Unser langfristiges Ziel ist es, ein internationales

Konsortium zu gründen, das Empfehlungen für Daten-

und Metadatenstandards für die Zoomorphologie formuliert und

für die Verwendung dieser Standards wirbt.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Lars

Vogt (lars.m.vogt[at]googlemail.com).

Die Initiative wird von der Fachgruppe Morphologie der DZG

aktiv unterstützt. Bitte helfen Sie, diesem zukunftsweisenden

Anliegen Gewicht zu verleihen, indem Sie Ihre KollegInnen darauf

hinweisen.

Diesen Text und aktuelle Details dazu finden Sie unter:

http://www.dzg-morphologie.de/

20

Abschlussbericht

3. Graduiertenforum der Fachgruppe Morphologie

„Generierung, Analyse und Visualisierung

morphologischer Datensätze“

21. – 24. Oktober 2010, Wien

Das 3. Graduiertenforum der Fachgruppe Morphologie

der DZG fand vom 21. bis 24. Oktober 2010 in Zusammenarbeit

mit der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft

in Österreich am Biozentrum der Universität Wien statt.

Innerhalb des Bereichs der Zoomorphologie bildeten die

„Generierung, Analyse und Visualisierung morphologischer

Datensätze" das Schwerpunktthema des Treffens.

Neben diesem methodischen Fokus, der sich vor allem

in der Auswahl der eingeladenen Vortragenden widerspiegelte,

gab es selbstverständlich auch viele Beiträge,

die sich mit Zoomorphologie im weiteren Sinne befassten.

Wie bereits die vorangegangenen Veranstaltungen

in Jena und Greifswald richtete sich das Forum an junge

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Diplomarbeiten

und Dissertationen einem interessierten

Publikum vorstellen wollten und einen Rahmen zum informellen

Gedankenaustausch suchten. Von dieser

Möglichkeit machten erfreulicherweise 53 Kolleginnen

und Kollegen aus Österreich, Deutschland, Dänemark,

Spanien, England und Norwegen Gebrauch.

Zum Auftakt der Tagung und zum Kennenlernen gab es

am Abend des 21. Oktobers einen gemütlichen „Icebreaker“

am Biozentrum. Am folgenden Tag wurden die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Prof. Hilgers, Vizedekan

der Fakultät für Lebenswissenschaften, begrüßt

und die Tagung offiziell eröffnet. Anschließend startete

das wissenschaftliche Programm mit dem Vortrag von

Dr. Bernhard Ruthensteiner (Zoologische Staatssammlung

München) mit dem Thema „Publizieren von Morphologie

– neue Herausforderungen im digitalen Zeitalter“.

Im Laufe des Tages folgten weitere Beiträge mit

methodischem Schwerpunkt (Rekonstruktion von TEM-

Schnittserien, Farb-Volumerenderings, Episcopic 3D

imaging) sowie Vorträge über (funktions-) morphologische

Untersuchungen an fossilen und rezenten Crustaceen

und Vertebraten, wobei auch die jeweils angewandten

Methoden einführend dargestellt wurden. Den

letzten Vortrag hielt Matthias Rust von der Firma Arivis

über software-basierte Lösungen zum Handling großer

Datenmengen. Im Anschluss konnten die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer einer Demonstration der Software

beiwohnen sowie deren Funktionen auch mit eigenen

Datensätzen austesten. Parallel dazu fand die Postersession

statt, bevor der erste Tag bei einem Heurigenbesuch

ausklang.

Den Eröffnungsvortrag des zweiten Tages mit dem Titel

„Entwicklungen und Anwendungen hochauflösender

Synchrotron-Röntgen-Tomographie“ hielt Dr. Michael

Heethoff (Universität Tübingen), gefolgt von zahlreichen

Vorträgen quer durch die Methodik (z. B. 2PM, FIB-

REM) und das Tierreich (z. B. Cnidaria, Mollusca, Kamptozoa),

ehe auch dieser Tag durch eine abendliche Zusammenkunft

mit Spezialitäten der Wiener Küche sein

Ende fand.

Der letzte Tag des Forums wurde von Dr. Christiane

Todt (Universität Bergen) mit dem Beitrag „Ein konfokaler

Blick auf Solenogastres (Mollusca) und andere

“Würmer” - Stärken und Schwächen der konfokalen Laserscanning-Mikroskopie“

eröffnet. Zwei weitere Vorträge

über open source software bzw. Highspeed-


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

aus den Fachgruppen

cinematography von Bryozoen bildeten den Schlusspunkt

des wissenschaftlichen Programms. Nach einer

kurzen Kaffeepause folgte eine allgemeine Schlussdiskussion,

an der sich zahlreiche Teilnehmerinnen und

Teilnehmer rege beteiligten. Nach der Mittagspause gab

es für alle Interessierten eine kurze Führung von Daniel

Siderits durch die zoologische Sammlung der Universität

Wien sowie eine Exkursion durch die Wiener Innenstadt.

Sowohl der wissenschaftliche Teil als auch das Rahmenprogramm

der Veranstaltung fanden großen An-

Wechsel Fachgruppensprecher

Im Rahmen der Sitzung der Fachgruppe auf der DZG

Jahrestagung in Hamburg, wurde am 19. September

2010 der Wechsel eines Fachgruppensprechers vollzogen.

Nach zweijähriger Amtszeit verzichtete PD Dr. Michael

Nickel auf eine erneute Kandidatur. In einer Stichwahl

zwischen Dr. Manuela Schmidt (Jena) und Dr. Peter

Michalik (Greifswald) entschieden sich die anwesenden

Fachgruppenmitglieder für die Jenaer Kandidatin.

Mit dem Wechsel tritt nun zum ersten Mal der Modus einer

zweijährigen Amtszeit in Kraft, um überlappende

Gruppenphoto (leider nicht alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer).

klang und wir freuen uns bereits jetzt auf das nächstjährige

Graduiertenforum in München. Herzlichen Dank an

alle Unterstützer und Sponsoren, die die Tagung in dieser

Form erst möglich gemacht haben.

Thomas Schwaha & Emanuel Redl

Amtszeiten der beiden jeweiligen Sprecher zu ermöglichen.

Christian Wirkner wird noch ein weiteres Jahr aktiv

sein. Für ihn wird zur DZG-Tagung 2011 in Saarbrücken

ein Nachfolger gesucht.

Die inhaltliche Betreuung der Webseite der FG Morphologie

wird ebenfalls in neue Hände übergehen. Hierfür

wurde John Nyakatura (Jena) gewonnen. Michael Nickel

wird jedoch weiterhin die technische Betreuung der Seite

koordinieren.

Fachgruppe Neurobiologie http://www.zoologie.uni-bonn.de/neuroethologie/dzg/index.html

Bericht zum

1. Satellite Symposium of the

Arthropod Neuroscience Net-work

September 16th-17th 2010, Hamburg

Mit langer Tradition trafen sich jeweils im Frühherbst die

deutschsprachigen an Arthropoden arbeitenden Neurobiologen/innen

zum Arthropodenseminar. Die Veranstal-

21

tungsorte (Wanderhütten u.ä.) waren meist von einfacher

Natur. Blöcke mit Seminarvorträgen wurden durch

gemeinschaftliche Unternehmungen (z.B. Wanderungen)

abgelöst. Dies förderte einen intensiven wissenschaftlichen

und persönlichen Austausch, der von Anfang

an auch jüngeren Nachwuchswissenschaftlern/innen

(Diplomstudierende, Doktoranden/innen) die

Möglichkeit zum Vortrag und zum kreativen Austausch

mit etablierten Experten des jeweiligen Fachgebiets gab.

Die Treffen hatten zumindest anfänglich, bedingt durch

die teilnehmenden Gruppen, einen sensomotorischen

Schwerpunkt, waren aber nie darauf begrenzt. Obwohl

die Treffen nach Aussage ehemaliger Teilnehmender

beliebt und wissenschaftlich sehr anregend waren, hatte

sich seit Mitte der 2000er Jahre ein kontinuierlicher


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

aus den Fachgruppen

Schwund der Teilnehmerzahlen eingestellt, was darauf

hinauslief, dass 2009 kein Treffen mehr stattfand. Eine

Umfrage unter ehemaligen und potentiellen Teilnehmenden

ergab, daß weiterhin grosses Interesse an einem

regelmäßigen Treffen der Arthropoden-

Neurobiologen/innen besteht, aber v.a. auf Seiten der

Arbeitsgruppenleiter immer weniger Zeit für mehrtägige

Veranstaltungen in der Art des Arthropodenseminars

vorhanden ist. Hierbei war leider auch die Verlegung der

DZG-Tagung vom Frühjahr in den Herbst ein negativer

Faktor. Da mit dem Neuro-DoWo ein sehr erfolgreiches

jährliches Treffen auf Doktorandenebene besteht, gab

es auch keine Bestrebungen, das Arthropodenseminar

als reine Nachwuchsveranstaltung durchzuführen.

Viel Interesse - wenig Zeit: was also tun? Die Antwort

darauf war ein gestrafftes Satellitensymposium im Vorfeld

der 103. DZG-Tagung in Hamburg, das von (16.-

17.9.) im grossen Hörsaal der Zoologie unter Organisation

von Christian Lohr (Hamburg), Joachim Schachtner

(Marburg), Wolfgang Stein (Ulm) und Christian Wegener

(Marburg) stattfand.

Die insgesamt knapp 60 Teilnehmenden aus 21 Arbeitsgruppen

aus Deutschland und Österreich hörten 16 intensiv

diskutierte Beiträge, die nicht nur von PIs, sondern

auch von Studierenden, Doktoranden/innen und

Post-Docs gehalten wurden. Hier und in den Posterbeiträgen

wurde die ganze Bandbreite der neurobiologischen

Arthropodenforschung im deutschsprachigen

Raum sichtbar, von molekularen und entwicklungsbiologischen

Aspekten über leistungsfähige und hochspezialisierte

Sinnessysteme bis zur neuronalen Kontrolle

komplexen Verhaltens, Rekordathleten und der Evolution

von Gehirnen innerhalb der Arthropoda.

Das vollständige Programm kann hier eingesehen werden:http://www.unimarburg.de/fb17/fachgebiete/tierphysio/neurobiologie/ann

http://web.biologie.uni-bielefeld.de/dzg

Ein Höhepunkt des Symposiums war der eingeladene

Abendvortrag von Prof. Stefan Schuster (Bayreuth)

"Small systems for large tasks" über die neuronale

Steuerung eines äußerst schnellen und plastischen Verhaltens

- der Beutejagd des Schützenfischs - durch ein

kleines Nervensystem. Hier wurde an einem Vertebraten

deutlich, wie hervorragend anhand "kleiner" Nervensysteme

generelle Verarbeitungsmechanismen neuronaler

Netzwerke auf zellulärer Ebene untersucht werden können.

Das Satellitensymposium wurde von der DZG und von

der Firma Nikon finanziell unterstützt. Dafür einen herzlichen

Dank an die Sponsoren auch an dieser Stelle! Die

DZG-Unterstützung in Höhe von 500 Euro ermöglichte

es, einen Reisekostenzuschuss an den Hauptredner,

und je zwei Vortrags- und Posterpreise an Nachwuchswissenschaftler/innen

zu vergeben. Die Auswahl fiel auf

Lisa Fenk (AG Schmid, Wien: Spider vision) und Basil El

Jundi (AG Homberg, Marburg: A distinct layer of the medulla

integrates polarization information in the locust

brain), bzw. Carola Städele (AG Stein, Ulm: Temporal

dynamics at the neuromuscular junction of a crab stomach

muscle innervated by four excitatory neurons) und

Carsten Heuer (AG Loesel, Aachen: Comparing bugs

and worms – are mushroom bodies ancient features of

the bilaterian brain?). Aus der Spende von Nikon konnten

wir eine Tagungsverpflegung finanzieren.

In der Abschlussdiskussion bewerteten die Teilnehmehmenden

das 1. ANN Symposium als großen Erfolg.

Damit ist der Weg zu einer Nachfolgeveranstaltung 2012

als Satellitensysmposium zur DZG Jahrestagung geebnet.

Wir danken ganz herzlich allen Teilnehmenden, die

durch Ihre Beiträge ein wissenschaftlich hervorragendes

und stimulierendes Symposium ermöglicht haben, und

nicht zuletzt den Helfern vor Ort, die eine reibungslose

Durchführung des doch straffen Programms ermöglicht

haben.

-Die Organisatoren-

Foto: Zufriedene Teilnehmer beim 1. Satellitensymposium des Arthropod Neuroscience Networks (ANN) in Hamburg.

Die FG Neurobiologie plant wieder ein "Satellitensymposium" bei der nächsten DZG-Tagung 2011

22


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

aus den Fachgruppen

Fachgruppe Ökologie www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_oekologie.php

Satellitenworkshop Einführung in R

Hamburg, 16. -17.9.2010

Vor der DZG Tagung in Hamburg fand der sehr gut besuchte

Statistik-Workshop statt:

http://www.dzg2010.de/Workshops/index.html

Im November wurde ein gemeinsames Graduiertentreffen

Verhaltensökologie der DZG Fachgruppen Verhaltensbiologie

und Ökologie durchgeführt:

http://www.dzgev.de/de/veranstaltungen/graduiertentreffen/2010/gradui

ertentreffen_verhaltensoekologie2010.php

Fachgruppe Verhaltensbiologie www.dzg-ev.de/de/fachgruppen/dzg_verhaltensbiologie.php

Graduiertenkolleg Verhaltensökologie

1.-3. November 2010

an der biologischen Station Guelpe der Universität

Potsdam

Im November fand ein gemeinsames Graduiertentreffen

Verhaltensökologie der DZG Fachgruppen Verhaltensbiologie

und Ökologie statt:

http://www.dzgev.de/de/veranstaltungen/graduiertentreffen/2010/gradui

ertentreffen_verhaltensoekologie2010.php

Das Treffen wurde von Jana Eccard organisiert und

durch die DZG und Ethologische Gesellschaft finanziell

unterstützt. s. auch: http://www.ethol-ges.org/.

Fachgruppe Zoologische Systematik http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/index.html

Bericht

1. Graduiertentreffen der FG Systematik

"Systematics in the age of genomics"

15.-17.9. 2010, Hamburg

Bericht vom Graduiertentreffen Fachgruppe Systematik

(Hamburg, September 2010)

Nach fast zehn Jahren Pause richtete die Studiengruppe

Zoologische Systematik im Vorfeld der DZG-Tagung

2010 in Hamburg wieder ein zweitägiges Graduiertentreffen

aus. Veranstalter waren die beiden Fachgruppensprecher

Lars Podsiadlowski (Universität Bonn) und

Christoph Bleidorn (Universität Leipzig). Übergeordnetes

Thema war hierbei „Systematics in the age of genomics“.

Hierzu waren vier international renommierte Wissenschaftler

eingeladen. Frederic Delsuc (Universität

Montpellier) hat die Einbeziehung von „Next Generation

Sequencing“-Daten in phylogenomische Analysen vorgestellt

und dieses anhand der Phylogenie der Tunicata

dargestellt. Eine Einführung in die Analyse von Retroposondaten

für phylogenetische Zwecke wurde von Jan-

Ole Kriegs (LWL-Museum Münster) vermittelt. Matthias

Meyer (MPI für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig)

hat die technischen Hintergründe neuer Sequenzierstrategien

vorgestellt und beispielhaft am Thema der Evolution

der Hominiden die Einbeziehung solcher Daten in

evolutionäre Analysen erläutert. Einen Überblick über

neue Maximum Likelihood basierte Methoden zur Auswertung

metagenomischer Daten gab Alexandros Stamatakis

(TU München). Hinzu kamen dreizehn Vorträge

von Studenten, Doktoranden und frühen Postdocs, de-

23

nen alle eine hohe Qualität bescheinigt werden konnte.

Inhaltlich ging es hierbei von methodisch-bioinformatischen

Themen bis hin zu neuen Analysen zur

Großgruppenphylogenie der Tiere. Abgerundet wurde

die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion zu Karrierechancen

von phylogenetisch arbeitenden Wissenschaftlern.

Dieses führte zu einer regen Diskussion unter

allen Tagungsteilnehmern, in der viele Tipps und Ideen,

wie Masterstudenten und Doktoranden ihren Karriereweg

selbst planen und beeinflussen können, gegeben

wurden. Impressionen und das detaillierte Programm zu

diesem Treffen findet man auf der Homepage der Fachgruppe

Zoologische Systematik“

(www.molekulare-phylogenetik.de\dzg).

Das gesamte Treffen wurde von über 30 Teilnehmern

durchweg positiv aufgenommen und eine Neuauflage ist

für 2011 in Münster geplant. Die Veranstaltung wurde

dankenswerter Weise von der DZG finanziell unterstützt.

Ein großes Dankeschön gebührt auch den Tagungsorganisatoren

vor Ort, die die Räumlichkeiten und technische

Infrastruktur zur Verfügung gestellt haben.

Lars Podsiadlowski und Christoph Bleidorn

(Fachgruppensprecher Systematik)

Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin:

Zu Beginn der beiden Tage hielten jeweils zwei international

bekannte Referenten Vorträge. Dadurch konnte

das Auditorium einen guten Einblick in den gegenwärtigen

Stand der Wissenschaft erhalten, wodurch ein optimaler

Start in die Tagung gegeben war. Anschließend


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

aus den Fachgruppen

folgten wissenschaftliche Beiträge der Postdocs, Doktoranden

und Masterstudenten zur ihrer aktuellen Forschung.

Dabei wurden molekularbiologische und bioinformatische

Themen gleichermaßen behandelt und es

gab auch ausreichend Zeit für Diskussionen. Das Graduiertentreffen

war für viele Doktoranden und Masterstudenten

die erste Möglichkeit, vor einem Fachpublikum

ihre eigenen Arbeiten vorzustellen, neue Ideen zu diskutieren

und Probleme zu lösen. Besonders durch die aktive

Beteiligung des Auditoriums konnten die Referenten

neue Einsichten in ihre jeweiligen Fragestellungen erhalten.

Abschließend wurde eine Podiumsdiskussion mit

den vier eingeladenen Wissenschaftlern und weiteren

erfahrenen Postdocs ausgerichtet. Diese Diskussion lebte

von ihren Teilnehmern - nicht oft bekommt man derartig

aktive und lebhafte Dialoge zu sehen. Ziel war es die

Karriereaussichten und – möglichkeiten im Bereich der

Wissenschaft zu diskutieren. Alle Teilnehmer stellten

Fragen, teilten Erfahrungen mit, sprachen über Zukunftschancen

und gaben Tipps. Vor allem die Masterstudenten

und Doktoranden profitierten von dieser Diskussion,

wobei besonders die unterschiedlichen Wege,

die von den geladenen Rednern und Gästen verwirklicht

wurden (Universität / Museum / MPI / Auslandsaufenthalte)

beeindruckend waren. Für alle Teilnehmer war

diese Tagung eine wertvolle Erfahrung und die meisten

zeigten großes Interesse, auch beim nächsten Graduiertentreffen

der Studiengruppe „Zoologische Systematik“

dabei zu sein. Zudem erleichterte das Graduiertentreffen

vielen Studenten den Zugang zur anschließend folgenden

DZG-Tagung.

Franziska A. Franke

(Universität Leipzig)

Bilder zum Graduiertentreffen unter

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/graduierten.html

Anzumerken ist: Die Fachgruppe plant das nächste Treffen

in Münster. Neu ist eine Liste auf der FG-Homepage,

die links zu systematisch arbeitenden Gruppen enthält:

http://dzg.molekulare-phylogenetik.de/zoosysags.html

Weitere Veranstaltungen, die einen Zuschuss der DZG erhielten

Bericht

21. Neurobiologischer Doktorandenworkshop

29. -30. Juli 2010

Universität Bielefeld

Vom 28.7-30.07.2010 tagte an der Universität Bielefeld der 21.

Neurobiologische Doktoranden-Workshop (Neuro Dowo). Seit

zwanzig Jahren gastiert dieser internationale Workshop jedes

Jahr an einer anderen deutschen Universität. In diesem Jahr

wurde er von DoktorandInnen des Lehrstuhls für Neurobiologie

organisiert und fand erstmalig in Bielefeld statt. Das außergewöhnliche

Format zeichnet diese besondere Konferenz aus,

diese wird von DoktorandInnen für DoktorandInnen organisiert.

So lernen die GastgeberInnen eine wissenschaftliche Konferenz

zu organisieren, erhalten die Möglichkeit zwei renommierte

WissenschaftlerInnen einzuladen und können ihre eigene Forschungseinrichtung

europaweit präsentieren. Die TeilnehmerInnen

erhalten die Gelegenheit ihre Forschungsarbeit in Form

eines Posters oder Vortrags vorzustellen, und können so im

geschützten Rahmen, ohne die Beteiligung von etablierten

WissenschaftlerInnen, üben, ihre Arbeit auf einer Konferenz

vorzustellen. Darüber hinaus bietet sich die Möglichkeit, junge

WissenschaftlerInnen aus dem gleichen Fachgebiet kennen zu

lernen, Kontakte zu knüpfen und sich über die Erfahrungen

während der Doktorarbeit auszutauschen.

Dank der zahlreichen Spenden, die von dem Organisationskomitee

Bielefeld eingeworben werden konnten, konnte den TeilnehmerInnen,

trotz des geringen Eigenbeitrags, ein umfangreiches

Programm geboten werden. Hervorragend untergebracht

in den Räumen des Jugendgästehauses Bielefeld, ausgestattet

mit Essensgutscheinen für die Mensa in der Universität und

versorgt mit Kuchen- und Abendessen Buffet, waren die 36 internationalen

TeilnehmerInnen gut vorbereitet auf das umfangreiche

wissenschaftliche Programm. Morgens um 9 Uhr begannen

in den schön ausgestatteten Räumen der Fakultät für

Kunst und Musik die 20minütigen Vorträgen der DoktorandInnen

über neurobiologische Themen wie Lernen und Gedächtnis,

neuronale Verarbeitung von Sinneseindrücken wie Sehen

und Riechen, Genetik und Entwicklung und Kontrolle von Bewegung“.

Nach jedem Vortrag hatten die ZuhörerInnen die

Möglichkeit Fragen zu stellen, und es fanden rege wissen-

24

schaftliche Diskussionen unter den DoktorandInnen statt, die

auf diese Weise unter der Beteiligung von etablierten Wissenschaftlern

meist nicht stattfinden. Diejenigen DoktorandInnen,

die keinen Vortrag gehalten haben, fanden in zwei eigens eingeräumten

Zeitfenstern von jeweils 2 Stunden Gelegenheit, ihr

Projekt den anderen TeilnehmerInnen in Form eines Posters

vorzustellen, zu diskutieren und sich auszutauschen. Belohnt

wurden zwei der TeilnehmerInnen für den besten Vortrag bzw.

Poster der Konferenz mit zwei tollen Preisen, einer Digitalkamera

bzw. Diktiergerät. Nachmittags um 15 Uhr fanden die Hauptvorträge

statt, die von namhaften Wissenschaftlern gehalten

wurden. Begonnen hat Prof. Dr. Sigrun Korsching von der Universität

Köln, Präsidentin der neurowissenschaftlichen Gesellschaft

und international bekannte Forscherin auf dem Gebiet

der Verarbeitung von Geruchsinformation. Die Beteiligung einer

weiblichen, erfolgreichen Wissenschaftlerin war dem Organisationskomitee

sehr wichtig. Prof. Korsching diskutierte nach ihrem

wissenschaftlichen Vortrag mit den TeilnehmerInnen nicht

nur fachliche Themen, sondern initiierte auch eine Diskussion

über mögliche Laufbahnen und die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf in der Wissenschaft. Der zweite Hauptvortrag wurde

von Prof. Dr. Alexander Borst gehalten, der sehr anschaulich

und umfangreich sein Forschungsgebiet, das visuelle System

der Fliege, vorstellte. Auch während des Abendprogramms nutzen

die DoktorandInnen die besondere Gelegenheit, um die

beiden Wissenschaftler auch persönlich kennen zu lernen. Die

erste Abendveranstaltung führte die Dowo TeilnehmerInnen zu

einer Nachtführung in den Tierpark Olderdissen. Die sommerliche

Abendbowle im Tierpark und das Füttern der nachtaktiven

Tiere waren nur zwei der vielen Highlights der Konferenz. Der

letzte Programmpunkt des Workshops bestand in einem Grillen

mit anschließender Abschlussparty unter dem Motto „Labor

Party“. Diese war ein würdiger Abschluss eines interessanten

Workshops mit einer sehr angenehmen Atmosphäre, dank der

geglückten Organisation und der hoch motivierten TeilnehmerInnen.

Diese waren nach dem Workshop so begeistert, dass

sich die Doktoranden der Universität Bonn kurzerhand entschlossen,

den nächsten Doktoranden Workshop 2011 in Bonn

zu veranstalten! Das Dowo Komitee Bielefeld wünscht viel

Glück!

Neuro Dowo Komitee Bielefeld

(Laura Dittmar)


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Veranstaltungen

Ankündigung

16. Graduiertentreffen der

FG Evolutionsbiologie

4. - 6. März 2011

Universität Bielefeld

Thema: „Adaptive Strategies“

Geladene Redner:

Prof. Nick Davies (Cambridge)

Dr. Jochen (Uppsala)

Organisation:

Alexandra Franzke

Tobias Krause

Barbara Caspers

Anmeldung unter evolution2011@uni-bielefeld.de

Anmeldeschluss ist der 13. Feb. 2011

Die Registrierung ist kostenlos

http://www.uni-bielefeld.de/biologie/grad2011/

Gruppenfoto vom 21. Neurobiologischer Doktorandenworkshop

s. auch: http://dowo2010.biologie.uni-bielefeld.de/

VERANSTALTUNGEN

25

Ankündigung

Klausurtagung

"Daten- und Metadatenstandards

in der Zoomorphologie"

Frühjahr 2011

Initiative zur Gründung eines

internationalen Konsortiums für die Entwicklung von Daten-

und Metadatenstandards

in der Zoomorphologie

Organisation

Lars Vogt

Aktuelle Details unter:

DZG Fachgruppe Morphologie

http://www.dzg-morphologie.de


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Veranstaltungen

International Congress

Flow Sensing in Air and Water

University of Bonn, Germany, July 18-21, 2011

www.flowsensing.uni-bonn.de

This interdisciplinary congress will bring together researchers

studying the sensing of flow in air and water. We invite scientists

from various disciplines, including neuroanatomy, neurophysiology,

biomechanics, neuronal modelling, and engineering

to participate in this congress. There will be plenary lectures,

short talks, posters, discussions, and enough time for informal

interaction among colleagues. Registration and Call for Abstracts

will open January 2011. More detailed information about

the event including information about costs, travel and accomodation

can be obtained from our web site: www.flowsensing.unibonn.de

or send an E-Mail to mogdans@uni-bonn.de.

The organisers: H. Bleckmann, S.Coombs, Joachim Mogdans

---

Entomologentagung

21.- 24. März 2011 in Berlin

http://www.dgaae.de/tagung/

Lieben Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der

Entomologentagung 2011 in Berlin ein. Die

Tagung findet vom 21.-24. März 2011 im

Hauptgebäude der Humboldt-Universität in

Berlins historischer Mitte statt. Bitte melden

Sie Ihre Teilnahme auf der Tagungswebsite

an: http://www.dgaae.de/tagung/. Die Anmeldung von Vorträgen

und Postern ist bis 18. Januar 2011 möglich, die reguläre

Anmeldung ohne eigenen Tagungsbeitrag bis 18. Februar

2011. Abstracts werden bis 22. Januar 2011 erbeten.

Die Entomologentagung bringt Wissenschaftler/innen aller entomologischen

Fachrichtungen und interessierte Gäste zusammen,

um aktuelle Themen, methodische Neuheiten und Strategien

zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen zu diskutieren.

Die Tagung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft

für allgemeine und angewandte Entomologie (DGaaE),

und hat sich in den letzten Jahren zu einem internationalen

Kongress entwickelt. Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch.

Aus Rücksichtnahme auf Gäste, die kein Deutsch sprechen,

ermuntern wir Sie, Ihre Beiträge auf Englisch einzureichen.

Der Tagungsort Berlin und seine nähere Umgebung haben eine

lange Tradition in der entomologischen Forschung. Besonders

zu erwähnen sind das Museum für Naturkunde zusammen mit

dem Tierstimmenarchiv, die Humboldt-Universität zu Berlin, die

Freie Universität Berlin, das Senckenberg Deutsche Entomologische

Institut, das Julius-Kühn-Institut, das Länderinstitut für

Bienenkunde Hohen Neuendorf e.V., sowie die Entomologische

Gesellschaft Orion und die Fachgruppe Entomologie des

NABU. Und natürlich ist auch Berlin selbst einen Besuch wert!

Wir hoffen, dass möglichst viele Kolleginnen und Kollegen aus

den verschiedensten entomologischen Bereichen wieder die

Gelegenheit nutzen werden und den Weg nach Berlin finden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Für Rückfragen stehen wir Ihnen

jederzeit unter folgender Adresse zur Verfügung:

tagung.dgaae@googlemail.com.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Stephan M. Blank

im Namen des Organisationsteams 2011

---

Weitere Ankündigungen

26

European Congress of Protistology

25. - 29. 7. 2011, Berlin

www.ECOP2011.org

The German Society of Protozoology (DGP)

is proud to be the host of the 6th ECOP,

which takes place in Berlin. We will gather

together to report about the newest scientific

achievements in the many and diverse fields

of protistology. It is our hope that it will be an

occasion of vivid and fruitful scientific discussions,

finally leading into further cooperation across borders.

Dates and Deadlines

20 April 2011 Deadline early registration fee

15 February 2011 Deadline for submission of abstracts

Organisator: Prof. Klaus Hoffmann, FU Berlin

s.auch: http://www.protozoologie.de

---

53. Phylogenetisches Symposium

Naturhistorisches Museum in Bern

18. - 20. 11. 2011

Das 52. Phylogenetische Symposium “Quo vadis, Taxonomie?”

fand vom 19. - 21. November 2010, in München, Museum

Mensch und Natur, Schloss Nymphenburg, statt. Im Mittelpunkt

stand die Synthese aus traditonellen taxonomischen Arbeitstechniken,

moderner bildgebender Verfahren in der Morphologie

und molekularer Ansätze auf DNA-Ebene, um problematische

Tier- und Pflanzengruppen zu identifizieren. Ziel sei

ein reales Abbild der Artendiversität und Phylogenie zu erhalten

und dabei eine Brücke zu historischen taxonomischen Arbeiten

zu schlagen. Die Veranstaltung wurde von den Staatlichen Naturwissenschaftlichen

Sammlungen Bayerns (SNSB) und dem

GeoBioCenterLMU ausgerichtet und von der DFG gefördert.

Ort des 53. Symposiums in 2011 mit dem Thema "Evolution der

Chordaten" wird das Naturhistorische Museum in Bern sein.

Das 54. Symposium wird voraussichtlich 2012 in Greifswald

stattfinden. Termin soll jeweils das erste Wochenende vor dem

1. Advent des jeweiligen Jahres sein.

sg

---

„BioSystematics Berlin 2011“

21. - 27. Februar 2011

www.biosyst-berlin-2011.de

The Botanic Garden and Botanical Museum Berlin-Dahlem

(Freie Universität Berlin) and the Museum für Naturkunde Berlin

are pleased to host the 7th International Congress of Systematic

and Evolutionary Biology (ICSEB VII) of IOSEB (International

Organization for Systematic and Evolutionary Biology),

12th Annual Meeting of the Society of Biological Systematics

(GfBS), and 20th International Symposium “Biodiversity and

Evolutionary Biology” of the German Botanical Society (DBG).

The scope of the congress is to bring together evolutionary biologists

and systematists working on plant, animal, and microscopical

organisms to discuss and debate topics of common interest.

The focus will be on innovative and forward-looking

ideas, concepts, and methods in systematic and evolutionary

biology. It will also provide a unique opportunity to highlight topics

of current biodiversity research. We hope to attract many researchers

from different fields to this congress and look forward

to welcoming you in Berlin in February 2011.

Major Conference Topics: Trends in Taxonomy, Evolution of

Organisms in Time and Space, The Evolutionary Thought: History,

Philosophy and Society, Evolution of Form and Function,

Inventorying and Managing Biodiversity


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Veranstaltungen

144. Jahresversammlung der

Deutschen Ornithologen-Gesellschaft

29. 9.- 4. 10. 2011

Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam

www.do-g.de

Die 144. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft findet auf Einladung der Universität Potsdam und

der Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburgischer Ornithologen

(ABBO) in der Zeit von Donnerstag, 29. September (Anreisetag)

bis Dienstag, 4. Oktober 2011 (Exkursionen) im Campus

Griebnitzsee der Universität Potsdam statt. Schwerpunktthemen:

„Klima und Vogelwelt“ und „Populationsgenetik“ sein. Aktuelle

Informationen zur Jahresversammlung 2011 in Potsdam

und zur DO-G insgesamt sind auch im Internet unter www.dog.de

zu finden. Dort werden auch die Einladung und das Tagungsprogramm

zusätzlich zu den gedruckten Versionen zugänglich

gemacht.

---

Annual Conference of the German Genetics Society

Genetics 2011

University of Würzburg

14–16 September 2011

www.conventus.de/genetics2011.de

Scientific organiser

Manfred Schartl

Physiologische Chemie I

University of Würzburg

Biozentrum, Am Hubland • 97074 Würzburg (DE)

Topics

• Developmental genetics

• Disease genetics

• Epigenetics

• Evolutionary genetics

• Molecular genetics

• Neuro- and behavioral genetics

• Population genetics and genetic epidemiology

Abstract deadline: 1 June 2011.

Registration:

www.conventus.de/genetics2011.de

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Annual Conference of the Society for Tropical Ecology

(Gesellschaft für Tropenökologie e.V. – gtö)

21. -24. February 2011

Goethe University of Frankfurt, Campus Bockenheim

http://www.gtoe-conference.de/

"Status and Future of Tropical Biodiversity"

Plenarredner

Michael Bruford, Cardiff University, Wales

Alison Cameron, Queen's University Belfast, Northern Ireland

Konrad Fiedler, University of Vienna, Austria

Anne Magurran, University of St Andrews, Scotland

Doyle McKey, Université de Montpellier II, France

Meike Piepenbring, Frankfurt University, Germany

Susanne Renner, University of Munich (LMU), Germany

Miguel Vences,TU Braunschweig, Germany

---

27

The 9th Göttingen Meeting of the

German Neuroscience Society

23. - 27. März 2011, Göttingen

https://www.nwg-goettingen.de/2011/

Die Göttinger Tagung der Neurowissenchaftlichen Gesellschaft

findet alle zwei Jahre alternierend zum FENS Forum in Göttingen

in der Tradition der Göttinger Neurobiologentagung statt.

Die Mitglieder der Neurowissenchaftlichen Gesellschaft nehmen

zu einer reduzierten Gebühr teil, die Tagung steht aber allen

interessierten Neurowissenschaftlern offen. Die nächste

Jahrestagung findet vom 23. - 27. März 2011 statt. Online Registratierung

als nicht-präsentierender Teilnehmer bis 11. März

2011.

Hauptredner

Jan Born (Lübeck, Germany)

André Fischer (Göttingen, Germany)

Berthold Hedwig (Cambridge, UK)

Florian Hosboer (Munich, Germany)

John Maunsell (Boston, USA)

Josh Sanes (Cambridge, USA)

Sakiko Shiga (Osaka, Japan)

---

European Society for Evolutionary Biology

2011 Congress

20. - 25. 8. 2010

Universität Tübingen

www.eseb2011.de

The European Society for Evolutionary Biology (ESEB) will

have its 2011 congress in Tuebingen, Germany, from the 20th

to the 25th of August. Registration opens on 10 January 2011.

---

Deep Metazoan Phylogeny 2011

11. - 14. Oktober 2011

Universität München

www.palmuc.de/dmp2011

The international conference “Deep Metazoan Phylogeny 2011

– new data, new challenges?" brings together mathematicians,

theoreticians, molecular systematists, and morphologists that

aim at resolving deep branches in the animal tree of life for a

better understanding of the evolution and diversification of multicellular

life on Earth.

The meeting focuses on three major themes:

Innovations in the analyses of molecular and morphological

data

Molecular phylogeny: new markers and phylogenomic analyses

The evidence found in morphology

The conference is organised by the Priority Program "Deep

Metazoan Phylogeny" of the German Science Foundation

(DFG). The project is a joint effort of more than 20 participating

workgroups bringing together molecular, morphological and bioinformatic

expertise with the goal to establish a (hopefully) robust

backbone metazoan phylogeny. Details on the priority project

"Deep Metazoan Phylogeny" can be found at

http://www.deep-phylogeny.org.

Host organizations: Department of Earth and Environmental

Sciences, Paleontology & Geobiology, Ludwig-Maximilians-

University Munich; GeoBio-CenterLMU, Bavarian State Collections

of Palaeontology and Geology

More information is available on the conference website

www.palmuc.de/dmp2011, which will continuously be updated.

A formal call for abstracts will follow in early 2011

.


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Veranstaltungen

Eine stets aktualisierte Übersicht über gemeldete Veranstaltungen finden Sie unter:

http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen/termine2011.php.

9. Februar 2011, München

Festveranstaltung -200 Jahre Zoologische Staatssammlung

München

Geburtstag des ZSM-Gründers Ritter von Spix

http://www.zsm.mwn.de/events/

21. - 24. Februar 2011, Frankfurt a.M.

Annual Conference of the Society for Tropical Ecology

http://www.gtoe-conference.de/

21. - 27. Februar 2011, Berlin

12. Jahrestagung der GfBS „BioSystematics Berlin 2011“

http://www.icseb2011.org/

4. - 6. März 2011, Bielefeld

*16. Graduiertentreffen der FG Evolutionsbiologie

http://www.uni-bielefeld.de/biologie/grad2011/

16. - 18. März 2011, Regensburg

22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik

www.gfhev.de/de/kongress/wissenschaftl_programm.htm

21. - 24. März 2011, HU Berlin

Entomologentagung 2011

www.dgaae.de/tagung/

23. - 26. März 2011, Dresden

Jahrestagung der Gesellschaft für Entwicklungsbiologie

(GfE)

http://gfe.uni-muenster.de/

23. - 27. März 2011, Göttingen

Göttinger Tagung der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft

https://www.nwg-goettingen.de/2011/

26. - 29. März 2011, Regensburg

90. Jahrestagung der Deutschen Physiologischen Gesellschaft

www.do-g.de/

30. März - 2. April 2011, Bonn

34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie

(DGZ)

www.dgz2011.de

3. - 6. April 2011, Karlsruhe

Jahrestagung der VAAM

www.vaam2011.de/

Mit dem Stipendienprogramm RISE bietet der DAAD

jungen nordamerikanischen und britischen Studierenden

der Natur- und Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit

während des Sommers gemeinsam mit einer Doktorandin

bzw. einem Doktoranden an Projekten aus der Promotionsarbeit

mitzuforschen. Die Deutsche Zoologische

Gesellschaft unterstützt das RISE Programm des DAAD

29. Juni - 1. Juli 2011, Potsdam

FeBS Workshop "The spider's web: how microtubules organize

cellular space"

http://www.febs.org/

18. - 21. Juli 2011, Berlin

International Congress Flow Sensing in Air and Water

www.flowsensing.uni-bonn.de

25. - 29. 7. 2011, Berlin

European Congress of Protistology

www.ECOP2011.org

20. - 25. 8. 2010, Tübingen

European Society for Evolutionary Biology 2011 Congress

www.eseb2011.de

09. - 12. September 2011, Saarbrücken

* 104. Jahrestagung der

Deutschen Zoologischen Gesellschaft

12. - 14. September 2011, Dresden

48. Tagung der Gesellschaft für Versuchstierkunde GV-

SOLAS

www.gv-solas.de/vera/ver.html

12. - 16. September 2011, Schloss Gottorf, Schleswig-Holstein

9. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Anthropologie

www.gfanet.de/de/gfa-kongress

14. -16. September 2011, Würzburg

Annual Conference of the German Genetics Society (GfG)

www.conventus.de/genetics2011.de

29. September - 4. Oktober. 2011, Potsdam

144. Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-

Gesellschaft

www.do-g.de

11. - 14. Oktober 2011, München

Deep Metazoan Phylogeny 2011

www.palmuc.de/dmp2011

18. - 20. November 2011, CH-Bern

53. Phylogenetisches Symposium

(*) bezuschusste Veranstaltungen

DZG-MITTEILUNGEN

DAAD-Programm RISE 2010 und 2011

28

alle 2 Jahre in Höhe von 1000 € und übernimmt die Patenschaft

für ein zoologisch ausgerichtetes Projekt. In

2010 fiel die Wahl auf "Monitoring the sub-lethal effects

of pesticides on foraging behaviour of honey bees", das

vom Doktoranden Christof Schneider in der Arbeitsgruppe

Fuchs (Universität Frankfurt) betreut wurde. Gaststudent

war Wilkins Scott von der Michigan State Universi-


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

ty, USA. Wir erwarten seinen Bericht für die nächste

Ausgabe von "Zoologie, Mitteilungen der Deutschen

Zoologischen Gesellschaft".

Einreichungsschluss für Forschungsprojekte für 2011

war der 30. November 2010, wir hatten die Mitglieder

über den email-Verteiler benachrichtigt. Umfassende Informationen

und Berichte finden Sie unter:

www.daad.de/rise

Inzwischen wurde das RISE Programms für deutsche

Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften

erweitert in:

VBiO

"RISE weltweit"

Der VBIO bittet darum, seine Rundbriefe innerhalb der Fachgesellschaften zu verbreiten.

Bereits im kommenden Sommer werden die Studierenden

nicht mehr "nur" nach Nordamerika gehen können

für ein Forschungspraktikum sondern ins Ausland weltweit.

Über 230 Angebote -- in Europa, Asien, Afrika,

Australien sowie Nord- und Südamerika -- liegen bereits

vor. Die Datenbank für Bewerber/innen ist ab dem 6.

Dezember geöffnet. Weitere Informationen unter:

http://www.daad.de/rise-programs

sg

Wir haben den Weg gewählt, die aktuellen Ausgaben auf der DZG-Homepage anzukündigen und zwar auf der Seite

http://www.dzg-ev.de/de/aktuelles/aktuelles.php.

Die Rundbriefe erscheinen unregelmäßig und informieren über wissenswerte Ereignisse im VBiO, in Fachgesellschaften

und Landesverbänden. Sie enthalten zudem Hinweise zu Veranstaltungsterminen, Tagungen, Preisen etc. Für den Fall,

dass Sie die DZG-Homepage nur selten besuchen, können Sie sich bei Interesse alle vergangenen Rundbriefe als .pdf

herunterladen.

Die letzte Ausgabe (VBIO-Rundbrief 05/10) erschien am 4.11.2010:

http://www.dzg-ev.de/de/aktuelles/mitteilungen/vbio/vbio_rundbrief_05_2010.pdf

Zugang zu früheren Ausgaben haben Sie unter:

http://www.dzg-ev.de/de/aktuelles/mitteilungen/vbio/vbio_mitteilungen.php

100 Jahre Institut für Vogelforschung "Vogelwarte

Helgoland"

"Die Vogelwarte Helgoland blickt im Jahr 2010 auf eine

hundertjährige Geschichte zurück. Kleine Ringe an Vogelbeinen

tragen seit 1910 den Namen Helgoland und

den hervorragenden Ruf des Instituts für Vogelforschung

(IfV) rund um den Globus...". Mehr zum Jubiläum unter.

http://www.ifv.eu/ und ifv@ifv-vogelwarte.de. Anlässlich

des Jubiläums ist eine Festschrift erschienen, s. Rubrik

"Bücher von DZG-Mitgliedern" auf Seite 35.

---

Zoologische Institute

Die Bezeichnung "Zoologisches Institut" wird durch

übergreifende Umstrukturierungen vielerorts seit längerem

abgelöst. Beispiel - Zürich - ehemals Zoologisches

Institut:

Im Zuge der Reorganisation der Biologie an der Universität

Zürich wurde das Zoologische Institut per Anfang

2010 in zwei neue Einheiten integriert. Die Arbeitsgruppen

molekularer Richtung sind Teil des neu gegründeten

Institute of Molecular Life Sciences

http://www.imls.uzh.ch/index_de.html. Die Arbeitsgruppen

organismischer Richtung haben sich mit dem Institut

für Umweltwissenschaften und dem Zoologischen Museum

zum Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften

http://www.ieu.uzh.ch/index.html

zusammengeschlossen.

Weitere Mitteilungen

29

Realtime.Springer.com-Tool -

Nutzungsprofil zu Online Publikationen

Springer hat mit http://realtime.springer.com/ ein neues

kostenloses Tool freigeschaltet, auf dem nachverfolgt

werden kann, wie Online-Beiträge aus Springer Fachzeitschriften,

Buchkapitel, Bilder oder Protokolle weltweit

genutzt werden. Das Nutzungsprofil der Online-Beiträge

kann ganz unterschiedlich visuell dargestellt werden.

In Echtzeit werden die Rohdaten zu den getätigten Downloads

aus den Springer Zeitschriftenartikeln und Büchern gesammelt

und direkt auf dem Realtime.Springer.com-Tool abgebildet. Die

Darstellungen sind interaktiv und zeigen beispielsweise eine

Landkarte mit den Orten, wo die Downloads gerade abgerufen

werden. Auch kann eine sogenannte ‚Tag Cloud‘ dargestellt

werden, die in einer ständig aktualisierten Form anzeigt, zu

welchen Schlüsselbegriffen die meisten Artikel heruntergeladen

werden. Ebenso lassen sich die gesamten Downloads als

Schaubild ablesen. Darüber hinaus kann über eine Suchfunktion

ein Diagramm der Downloads und eine Liste mit den ‚Top

Five‘-Downloads für jede Zeitschrift oder Buch abgefragt werden.

Buchautoren und Herausgeber von Fachzeitschriften können

auf diese Weise direkt sehen, wie intensiv ihre Inhalte genutzt

werden. Sie können so direkt ablesen, welche Themen derzeit

im Fokus liegen und wo auf der Welt gerade bestimmte Themen

aus Büchern und Fachzeitschriften von Springer eingesehen

werden. Bibliothekare erhalten einen guten Überblick, wo

Springer-Inhalte der unterschiedlichsten Fachbereiche genutzt

und abgefragt werden.

sg


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

2010 - Jahr der Biodiversität

Zum Thema Biodiversität und Überfischung der Meere

- Aquakultur ist ein Ausweg, um der Überfischung der

Meere und dem steigenden Konsum an Fischen zu begegnen.

Mehrere Artikel darüber schrieb Dr. Martin Bilio

(u.a. "Rettung der Wildfischbestände durch Aqua-

Deutsche Ornithologen-Gesellschaft

http://www.do-g.de/

Preisträger 2010

Während ihrer 143. Jahresversammlung vom 29. September

bis 3. Oktober 2010 auf Helgoland hat die Deutsche

Ornithologen-Gesellschaft drei Preise für herausragende

wissenschaftliche Leistungen vergeben.

Den Förderpreis der Werner-Sunkel-Stiftung erhielt Dr.

Bernd Nicolai vom Museum Heineanum in Halberstadt für seine

Untersuchungen zur Biologie des Hausrotschwanzes.

Die Werner-Sunkel-Stiftung fördert besonders den Einsatz der

Vogelberingung für moderne Fragestellungen und Grundlagenarbeiten.

Dies zeichnet auch die Arbeiten des diesjährigen

Preisträgers aus. Herr Dr. Bernd Nicolai hat neben seiner beruflichen

Tätigkeit als Leiter des Museum Heineanum in Halberstadt

stets umfangreiche feldornithologische Untersuchungen

durchgeführt, vor allem zu Biologie und Ökologie des Hausrotschwanzes.

Die hierzu seit 1986 erschienenen Arbeiten umfassen

ein weit gespanntes Feld der bearbeiteten Themen und

weisen ihn als einen der herausragenden Kenner dieser Art

aus. Durch Beringung zu klärende Fragen wie Revierbesetzung,

brutbiologische und phänologische Themen werden ebenso

sorgfältig abgehandelt wie andererseits Morphologie,

Nahrung, Gesang, usw.. Weitere sichtbare Spuren seines weit

gefächerten Engagements sind z.B. 1993 die Herausgabe des

„Atlas der Brutvögel Ostdeutschlands“, 1996 die Mitwirkung an

„Die Vögel im Naturpark Drömling“ und 2003 an die „Brutvögel

von Halberstadt“. Wiederholt hat er Greifvogelerfassungen im

nördlichen Harzvorland initiiert, insbesondere des Rotmilans,

der hier weltweit seinen Verbreitungsschwerpunkt hat. Die besondere

Verantwortung, die daraus vor Ort erwächst, ist ihm

stets ein besonderes Anliegen. Hervorzuheben bleiben weiter

die von ihm organisierte DO-G Jahresversammlung 2003 in

Halberstadt und seine Initiative, seitdem hier regelmäßig alle

zwei Jahre eine Ausstellung „MoVo – Moderne Vogelbilder“

durchzuführen. Der dort verliehene „Silberne Uhu“ ist der einzige

Preis in Deutschland für Vogelmaler, um den sich seitdem

eine ständig steigende Teilnehmerzahl bewirbt.

---

Den Hans Löhrl-Preis erhielt Dr. Beat Naef-Daenzer von der

Schweizerischen Vogelwarte Sempach für seine für Beiträge zu

einem umfassenden Verständnis ökologischer Mechanismen

bei der Evolution von Merkmalen der Lebenslaufgeschichte von

Kleinvögeln.

Mitteilungen anderer Gesellschaften

30

kultur und Domestikation. Naturwissenschaftliche Rundschau

2010; 63: 66-75.), der sich intensiv mit der Thematik

befasst hat und dessen Expertise international

Aufmerksamkeit findet.

sg

Dr. Naef-Daenzer gelang es, Ursachen für Unterschiede in der

Fortpflanzungsleistung der Eltern und der Überlebensrate ihrer

Jungen bei der Brut von Meisen und Rauchschwalben aufzudecken,

indem er verschiedene methodische Ansätze kombinierte

und viele Aspekte der Ökologie und des Verhaltens einbezog.

Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Zeit unmittelbar

nach dem Ausfliegen, einer entscheidenden, aber bisher

kaum untersuchten Lebensphase. Nach seinen Ergebnissen

wird das Schicksal ausgeflogener Meisen und Rauchschwalben

weitgehend von ihrer Körperkondition, bedeutsamer

für später geborene, und dem Datum ihres Schlupfs bestimmt.

Nahrungsangebot, Prädationsdruck und Qualität der Altvögel

steuern in komplexer Weise diese beiden Faktoren. Herausragende

Ergebnisse erzielte Dr. Naef-Daenzer auch bei der Untersuchung

der Raumnutzung gefährdeter Arten, wie Braunkehlchen

und Rebhuhn, und legte damit die wissenschaftlichen

Fundamente für gezielte Schutzmaßnahmen. Freilanduntersuchungen

zu allen Themen waren erst durch die Miniaturisierung

von Telemetriesendern möglich, die es erlaubten auch Kleinvögel

jederzeit und überall zu orten, wodurch wesentliche Wissenslücken

geschlossen werden konnten. Auch an der Entwicklung

dieser Technologie war Herr Naef-Daenzer maßgeblich

beteiligt.

---

Den Maria Koepcke-Preis der Projektgruppe „Ornithologische

Sammlungen“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft erhielt

Dr. Frank Steinheimer für seine Verdienste um die Erforschung

historischer Vogelsammlungen.

Seit seinem Studium an den Universitäten Erlangen-Nürnberg

und Wien arbeitete Dr. Steinheimer über 10 Jahre in verschiedenen

Positionen an drei großen europäischen Museen: Wien,

Tring und Berlin. Neben kuratorischer Tätigkeit und eigenen

Freilandstudien z.B. in Südost-Asien spezialisierte er sich in

dieser Zeit auf historische Vogelsammlungen, ihre Geschichte

sowie ihre zoologische, taxonomische und kulturhistorische Bedeutung.

Diese Studien kulminierten zu seiner Dissertation

2005 an der Universität Rostock. Seine vielzähligen Veröffentlichungen

behandeln die Sammlungsgeschichte bedeutender

Sammler wie James Cook und Charles Darwin ebenso wie Typenlisten

und taxonomische Studien. Dabei versteht er es, über

die Anknüpfung an historische Persönlichkeiten bzw. aktuelle

Forschungsthemen ein breites Publikum für historische Sammlungen

zu begeistern. Gleichzeitig fanden seine Forschungen

z.B. durch die Berufung in das Standing Committee on Ornithological

Nomenclature (SCON) sowie in den Beirat der DO-G in

Fachkreisen ihre Anerkennung. Seit 2008 arbeitet Dr. Steinheimer

als Projektleiter in dem Projekt „Naturkundliches Universitätsmuseum“

an der Universität Halle-Wittenberg.


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

Leipzig School of Human Origins

http://www.leipzig-school.eva.mpg.de

We invite applications for the Leipzig School of Human Origins,

a joint graduate program of the University of Leipzig (Germany)

and the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology.

This program provides interdisciplinary training and research

opportunities for university graduates who wish to work towards

a Ph.D. in anthropology, biology, evolutionary genetics, primatology,

paleoanthropology and related fields. Candidates apply

for one of the following disciplines of the program:

1) Comparative Primatology - focusing on the evolution of social

and cultural systems in the great apes, as well as other relevant

mammals.

2) Evolutionary and Functional Genomics, Ancient DNA, Molecular

Anthropology and Genome Bioinformatics (a.) Evolutionary

Genomics, Ancient DNA - focusing on the evolutionary

and functional genomics of humans and the great apes, as well

as the retrieval of DNA from palaeontological remains. (b). Molecular

Anthropology - focusing on the origin, relationships, history,

and migration patterns of human populations. (c) Genome

Bioinformatics - focusing on computational approaches to the

management and analysis of gene expression data.

3) Human Paleontology, Prehistoric Archaeology and Archaeological

Science - focusing on the study of hominid fossils and

archaeological sites. This includes comparative morphological

as well as chemical (isotopic) analyses.

Graduate students will be accepted to only one of these areas

but will have the opportunity to take part in courses and seminars

in all of them. Our Ph.D. program is open for international

students and is designed as a 3-year-program.

We invite applications from all countries. Applicants hold a

Bachelor degree with honors, a Masters degree, a Diploma or

equivalent in biology biochemistry, anthropology, or related

fields.

It is not necessary to hold the degree at the point of application.

However, you must have been awarded your degree prior to the

start of the program in September.

Candidates have to be fluent in written and spoken English.

German is not required but international students will be offered

opportunities to take German courses.

Ph.D. students are supported by fellowships which are provided

either by the Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology

or the University of Leipzig; or have been obtained by the student.

Term of Appointment: Fall 2011

Application Deadline: January 31, 2011

Contact Information:

Sandra Jacob

Deutscher Platz 6

Leipzig, 04103, Germany

Telephone Number: ++493413550122

Fax Number: ++493413550119

Website: http://www.leipzig-school.eva.mpg.de

E-mail Address: mailto:leipzig-school@eva.mpg.de

---

Studium und Lehre

31

International MSc/PhD/MD-PhD Program /

International Max-Planck-Research School

Neurosciences at the University of Göttingen

http://www.gpneuro.uni-goettingen.de

The international Master/PhD/MD-PhD Program Neuroscience

is conducted jointly by the Georg August University Göttingen,

the Max Planck Institutes for Biophysical Chemistry, Experimental

Medicine, and Dynamics and Self-Organization, the German

Primate Centre & the European Neuroscience Inst. Göttingen.

The intensive research-oriented program gives a comprehensive

overview in all major fields of the neurosciences including

molecular and cellular neurophysiology, neuroanatomy, neurobiophysics,

neuroendocrinology, neuropharmacology, developmental

neurobiology, behavioral neurobiology, clinical and theoretical

neurosciences and bioinformatics.

This research-oriented program, taught in English, is open to

students who hold a BSc degree (or equivalent) in the biological

or natural sciences, medicine, or related fields. All students enrol

into the one year MSc phase of the integrated MSc/PhD

program. Excellent results in the MSc exams after the 1st year

allow for direct admission to a 3 year doctoral project in one of

the member research groups (‘fast track’). After successful

completion of the dissertation either the PhD or Dr. rer. nat. degree

is awarded. Students who completed Medical School before

entering the program may apply for an MD-PhD degree. Alternatively

after the first year, students can continue with a 6

month thesis, leading to an MSc degree. Fully funded fellowships

are available for both the MSc and doctoral phases of the

program.

The Neuroscience Program has received several prices and

awards (e.g. 2004: Prize for excellent academic support of foreign

students from the German Federal Minister for Foreign Affairs;

2006: Top 10 International Masters Degree Courses Made

in Germany awarded by the Stifterverband für die Deutsche

Wissenschaft and the German Academic Exchange Service,

DAAD). Since 2007 the Neuroscience program is integrated

into the newly established Göttingen Graduate School for Neurosciences

and Molecular Biosciences (GGNB) which is funded

by federal Excellence Initiative.

Entry requirement: BSc degree in the natural sciences, medicine

or related fields.

Application deadline: 15. January each year

Start of the study program: October each year

Website: http://www.gpneuro.uni-goettingen.de

Contact: Prof. Dr. Michael Hörner

Georg August University Göttingen

Coordinator MSc/PhD Neuroscience Program

International Max Planck Research School

European Neuroscience Institute ENI

Grisebachstraße 5

37077 Göttingen, Germany

mhoerne@gwdg.de

phone: +49-551-39-12307 /-91244

fax : +49-551-39-12308


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

Erasmus Mundus Joint Doctoral Program

"EuroSPIN"

www.kth.se/eurospin

Neuroinformatics combines neuroscience and informatics research

to develop and apply computational tools and approaches

that are essential for understanding the structure and

function of the brain.

The Erasmus Mundus Joint Doctoral Program "EuroSPIN"

(European Study Programme in Neuroinformatics) is inviting

applications from students with a background in biology,

mathematics, physics, computer science, or neuroscience (at

the Master level or equivalent), in all cases with quantitative

skills. Documented interest in research activities (e.g. demonstrated

in the form of Master thesis work, or participation in research

related activities) is of large importance. Fluency in English

is mandatory.

The four partners (Computational Biology Department, KTH,

Sweden; National Centre for Biological Sciences, Bangalore,

India; Department of Informatics, University of Edinburgh, UK;

Bernstein Center Freiburg, Germany) are all research leaders in

the Neuroscience field, with complementary strengths. In addition,

two associated partners, the Honda Research Institute and

Nordita, participate.

Each student will spend most of the time in two of the partner

universities, and receive a joint (or double) PhD degree following

successful completion of the studies. The mobility periods,

as well as the courses a student will follow, will be tailored individually.

During the PhD period each student has one main supervisor

from each of the two universities granting the PhD degree.

In the application process, students are asked to indicate and

motivate their preferences regarding the constellation of partners

and project ideas/areas.

Excellent scholarship are available for students accepted to an

Erasmus Mundus Joint Doctorate programme. A stipend or employment

contract will be provided to all selected PhD students

during the study time, which will be between 3-4 years.

Application deadline for 2011 intake is November 15, 2010

(category A students) and March 30, 2011 (category B students)

If you are interested, please visit: www.kth.se/eurospin

Verleihung der Ritter-von-Spix Medaille 2010 an

Prof. Dr. Lutz Kobes (Göttingen)

Pressemitteilung der Zoologischen

Staatssammlung München vom 12. 10.2010

Die nach dem Begründer der Zoologischen

Staatssammlung Johann Ritter von Spix

(1781-1826) benannte Medaille wird von

den Freunden der Zoologischen Staatssammlung

e.V. an Personen vergeben, die

sich um die Zoologische Staatssammlung (ZSM) besonders

verdient gemacht haben. Meist handelt es sich dabei um Stifter

von zoologischen Sammlungen aus Privatbesitz.

Externe Preise und Ausschreibungen

32

Forschungspraktika im Ausland

für deutsche Studierende

RISE weltweit

http://www.daad.de/rise-programs

Das Programm richtet sich an vollimmatrikulierte Studierende

an deutschen Hochschulen in einem relevanten Studiengang,

welcher mit Bachelor oder Diplom abschließt. Eine Bewerbung

im Master-Studiengang ist nicht möglich. Darüber hinaus können

unter bestimmten Voraussetzungen auch Studierende

deutscher Hochschulen gefördert werden, die nicht die deutsche

Staatsangehörigkeit haben.

Verfahren

1 Projektangebote einsehen ab 6. Dezember 2010 - Onlineregistrierung

unter www.daad.de/rise-weltweit

2 Online auf bis zu drei Angebote bewerben -

Bewerbungsschluss: 16. Januar 2011

3 März: Ergebnis Auswahlverfahren

Bewerbungsvoraussetzung:

- antragsberechtigt sind Studierende der Biologie, Chemie,

Physik, Mathematik, Geowissenschaften, Ingenieurwissenschaften

& Medizin sowie Pharmazie oder verwandter Disziplinen.

- max. im 5. Semester (BA) oder 7. Semester (Diplom, Medizin

etc.), während Praktikum müssen alle Teilnehmer noch an der

deutschen Hochschule eingeschrieben sein

- Nach Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums

ist eine Teilnahme am Programm nicht mehr möglich.

- Ausreichende Kenntnisse der Laborsprache zur Durchführung

des Projektes müssen vorhanden sein.

Stipendien

Länderspezifische monatliche Raten, Reisekostenpauschale,

Kranken-, Unfall- und Privathaftpflichtversicherung, Alumniseminar

im Herbst 2011

Ansprechpartner: Kerstin Spreier und Alexander Munzig, Ref.

316, rise-weltweit@daad.de

Alle Details unter: http://www.daad.de/rise-weltweit/de/ und

www.daad.de/rise-programs

---

Der diesjährige Preisträger ist Prof. Dr. Lutz Kobes, Professor

für Zahnmedizin. Besonders verdient machte sich Prof. Kobes

durch die Untersuchung der Nachtfalter von Sumatra. Er gründete

und leitete die Gesellschaft “Heterocera Sumatrana Society

(HSS)”, in deren Rahmen Tausende von Schmetterlingen

aus Sumatra aufgesammelt, präpariert und sortiert, sowie von

verschiedenen Spezialisten wissenschaftlich bearbeitet wurden.

Viele Schmetterlingsarten konnten so als neu ffür die Wissenschaft

beschrieben werden. Einige Nachtfalter, wie zum Beispiel

Alcis lutzi, wurden in Anerkennung seiner besonderen

Verdienste nach Prof. Lutz Korbes benannt. Weitere Informationen

zum Preisträger erhalten Sie von Prof. Dr. Klaus Schönitzer

unter

schoenitzer@zsm.mwn.de und unter: http://www.zsm.mwn.de/


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Externe Preise und Ausschreibungen

Preis der Robert Bosch Siftung

„Schule trifft Wissenschaft“ 2010

an das Projekt „Moos- und Nematoden AG“

des Mariengymnasiums Werl und der Universität Bielefeld.

Nematoden sind eine Gattung mit fast 20.000 beschriebenen

Arten. Lange nicht alle Arten der Nematoden sind jedoch bekannt

und die genaue Bestimmung von Nematoden ist sehr

kompliziert, weltweit gibt es nur einige Fachleute, die dies können.

Dies war ein Anreiz, um Schüler zu motivieren, Proben zu

sammeln und diese gemeinsam genetisch sowie morphologisch

mit Spezialisten charakterisieren zu lassen. Gleichzeitig wurden

Hintergründe vermittelt, um Verknüpfungen zwischen modernen

Techniken wie der Molekulargenetik und natürlichen Ökosystemen

zu verstehen. Die exzellente Zusammenarbeit zwischen

Schülern verschiedener Jahrgangsstufen und Experten um

Prof. Walter Traunspurger in Bielefeld, veranlasste die Robert-

Bosch-Stiftung, das Projekt der "Moos- und Nematoden AG" mit

20.000 € auszuzeichnen. Die Preisverleihung zum Projekt

"Schule trifft Wissenschaft" fand am 22. September 2010 in

Berlin statt. Mehr dazu unter.

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/30981.asp

sg

---

Thesis Award on

Migratory Species Conservation

http://www.cms.int/thesis_award/

The Convention on the Conservation of

Migratory Species of Wild Animals

(CMS) and the Zoologisches

Forschungsmuseum Alexander Koenig,

Bonn (ZFMK) are pleased to announce

the call for applications of the third

UNEP/CMS Thesis Award on Migratory

Species Conservation, sponsored by

Lufthansa.

The UNEP/CMS Thesis Award on

Migratory Species Conservation was

launched by the Secretariat of the Bonn Convention on Migratory

Species, on the occasion of its 25th Anniversary in 2004. It

was conferred for the first time at the 8th Conference of the Parties

in 2005.

The Award amounting to € 10,000 is conferred every three

years at the Conference of the Parties.

The thesis should provide new data and insights into the biology

of migratory species or external factors disrupting their migration

patterns. Research results must be applicable to conservation

measures for the benefit of migratory species.

The application process for 2011 is now open. The winner will

be awarded at the 10th Meeting of the Conference of Parties to

CMS (COP10) in Norway in November 2011. The deadline for

the online application is 15 April 2011.

Kontakt: Klaus Riede, Zoologisches Forschungsmuseum Alexander

Koenig, Email: k.riede.zfmk@uni-bonn.de

---

Ausschreibung:

Junior-Forschergruppen BIODIVERSITÄT

http://www.bauer-stiftung.de/

Die Bauer-Stiftung schreibt in ihrem aktuellen Förderprogramm

Junior-Forschergruppen zum Thema:

„BIODIVERSITÄT - Nachhaltige Ressourcennutzung“ aus. Die

Bekanntgabe der Förderinitiative mit der Bewerbungsfrist 30.

Januar 2011 steht auf der Internetseite der Bauer-Stiftung zur

Verfügung.

33

Volkswagen-Stiftung

Funding in Evolutionary Biology

http://www.volkswagenstiftung.de/

With this funding initiative the Foundation aims at strengthening

the field of evolutionary biology in Germany by generating impulses

for both research and higher education. The major goal

is to anchor the concepts of evolutionary biology in university

teaching more firmly, to create attractive career prospects for

junior scientists as well as to promote their interaction on a

European level.

In principle, funding is open to all departments related to the

topic. Within the initiative, funding is currently availabe for postdocs.

Support for PhD students is no longer available. Research

projects will only be funded in the framework of the support

for young academics. Furthermore, funding is available for

symposia and summer schools.

Next deadline for the submission of proposals relating to the

support of postdocs: April 15, 2011.

see:

http://www.volkswagenstiftung.de/funding/thematicimpetus/evolutionary-biology.html?L=1

---

GfÖ-Preise 2011

http://www.gfoe.org/

Die Gesellschaft für Ökologie vergibt seit 2007 Preise für herausragende

wissenschaftliche Arbeiten zu ausschließlich ökologischen

Themen, für besonders innovative Projekte aus der

ökologischen Praxis sowie für ein herausragendes Foto, das

ein ökologisches Thema darstellt.

Die Höhe der Preisgelder wird jährlich festgelegt. Für das Jahr

2011 erfolgt die Bekanntgabe im Frühjahr 2011. Die Zusendung

von Preisvorschlägen (nur digitale Unterlagen) für das Jahr

2011 ist danach bis 1. Juni 2011 möglich.

Alle Details zum Procedere: http://www.gfoe.org/

---

John Maynard Smith Prize 2011

http://www.eseb.org/

Every two years the European Society for Evolutionary Biology

distinguishes an outstanding young evolutionary biologist with

the John Maynard Smith Prize.

The prize is open to any field of evolutionary biology. Candidates

for the prize may be nominated by a colleague or selfnominated;

the nomination must be accompanied by the candidate's

CV, a list of publications, a short description of future research

plans, the names and addresses of two referees, and a

letter from the candidate approving the nomination. Candidates

for the 2011 prize must have received a PhD (or equivalent)

degree no earlier than January 2009.

The nominations should be sent by email to Sally Otto,

otto@zoology.ubc.ca

They should arrive no later than January 30, 2011.

The prize winner is expected to attend the ESEB congress in

Tuebingen, Germany (20-25 August 2011), where he or she will

deliver the John Maynard Smith Lecture.

The Prize includes the possibility of a Junior Fellowship of 3

months at the Institute of Advanced Study (Wissenschaftskolleg)

in Berlin, Germany. Further Junior Fellows for the Wissenschaftskolleg

may be selected from the other nominated candidates.

Further details: see: http://www.eseb.org/


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

Überblick über die Publikationen in der DZG-eigenen „open

acess“ Zeitschrift "Frontiers in Zoology". Im Jahr

2010 wurden bisher 30. Artikel publiziert, der inoffizielle

Impact Factor liegt bei 3,71.

Seit dem letzten Rundschreiben dazu gekommen sind:

Research

Development to metamorphosis of the nemertean pilidium

larva

Svetlana A Maslakova

Frontiers in Zoology 2010, 7:30 (2 December 2010)

Debate

Invertebrate neurophylogeny: suggested terms and definitions

for a neuroanatomical glossary

Stefan Richter, Rudi Loesel, Günter Purschke, A.Schmidt-

Rhaesa, Gerhard Scholtz, Thomas Stach, Lars Vogt, Andreas

Wanninger, Georg Brenneis, Carmen Döring, Simone

Faller, Martin Fritsch, Peter Grobe, Carsten M Heuer, Sabrina

Kaul, Ole S Møller, Carsten HG Müller, Verena Rieger,

Birgen H Rothe, Martin EJ Stegner, Steffen Harzsch

Frontiers in Zoology 2010, 7:29 (9 November 2010)

[Research

The function of copulatory plugs in Caenorhabditis remanei:

hints for female benefits

Nadine Timmermeyer, Tobias Gerlach, Christian Guempel,

Johanna Knoche, Jens F Pfann, Daniel Schliessmann, Nico

K Michiels

Frontiers in Zoology 2010, 7:28 (2 November 2010)

Short report

Self-sacrifice in 'desperado' contests between relatives

Adam L Cronin, Thibaud Monnin

Frontiers in Zoology 2010, 7:27 (13 October 2010)

Research

Molecular species identification of Central European

ground beetles (Coleoptera: Carabidae) using nuclear

rDNA expansion segments and DNA barcodes

Michael J Raupach, Jonas J Astrin, Karsten Hannig,

Marcell K Peters, Mark Y Stoeckle, J-Wolfgang Wägele

Frontiers in Zoology 2010, 7:26 (13 September 2010)

Research

Brain architecture of the largest living land arthropod, the

Giant Robber Crab Birgus latro (Crustacea, Anomura, Coenobitidae):

evidence for a prominent central olfactory

pathway?

Jakob Krieger, Renate E Sandeman, David C Sandeman,

Bill S Hansson, Steffen Harzsch

Frontiers in Zoology 2010, 7:25 (10 September 2010)

[Research

Interaction of magnetite-based receptors in the beak with

the visual system underlying 'fixed direction' responses in

birds

Roswitha Wiltschko, Dennis Gehring, Susanne Denzau,

Onur Güntürkün, Wolfgang Wiltschko

Frontiers in Zoology 2010, 7:24 (13 August 2010)

[Research

Fog-basking behaviour and water collection efficiency in

Namib Desert Darkling beetles

Thomas Nørgaard, Marie Dacke

Frontiers in Zoology 2010, 7:23 (16 July 2010)

[Research

Stem cell proliferation during in vitro development of the

model cestode Mesocestoides corti from larva to adult

Publikationen der DZG

http://www.frontiersinzoology.com/articles/browse.asp

34

worm

Uriel Koziol, María F Domínguez, Mónica Marín, Alejandra

Kun, Estela Castillo

Frontiers in Zoology 2010, 7:22 (13 July 2010)

[Research

Three-dimensional kinematic analysis of the pectoral girdle

during upside-down locomotion of two-toed sloths

(Choloepus didactylus, Linné 1758)

John A Nyakatura, Martin S Fischer

Frontiers in Zoology 2010, 7:21 (12 July 2010)

Research

Low levels of nestmate discrimination despite high genetic

differentiation in the invasive pharaoh ant

Anna M Schmidt, Patrizia d'Ettorre, Jes S Pedersen

Frontiers in Zoology 2010, 7:20 (30 June 2010)

Research

The nasty neighbour in the striped mouse (Rhabdomys

pumilio) steals paternity and elicits aggression

Carsten Schradin, Carola Schneider, Anna K Lindholm

Frontiers in Zoology 2010, 7:19 (23 June 2010)

Research

New insights into honey bee (Apis mellifera) pheromone

communication. Is the queen mandibular pheromone alone

in colony regulation?

Alban Maisonnasse, Cédric Alaux, D. Beslay, Didier

Crauser, Christian Gines, Erika Plettner, Yves Le Conte

Frontiers in Zoology 2010, 7:18 (18 June 2010)

[Research

Confocal analysis of nervous system architecture in directdeveloping

juveniles of Neanthes arenaceodentata (Annelida,

Nereididae)

Christopher J Winchell, Jonathan E Valencia, David K Jacobs

Frontiers in Zoology 2010, 7:17 (16 June 2010)

Review

The integrative future of taxonomy

José M Padial, Aurélien Miralles, Ignacio De la Riva, Miguel

Vences

Frontiers in Zoology 2010, 7:16 (25 May 2010)

Research

Moving polewards in winter: a recent change in the migratory

strategy of a pelagic seabird?

Petra Quillfeldt, Juan F Masello, Rona AR McGill, Mark Adams,

Robert W Furness

Frontiers in Zoology 2010, 7:15 (19 May 2010)

Research

Molluscan mega-hemocyanin: an ancient oxygen carrier

tuned by a ~550 kDa polypeptide

Bernhard Lieb, Wolfgang Gebauer, Christos Gatsogiannis,

Frank Depoix, Nadja Hellmann, Myroslaw G Harasewych,

Ellen E Strong, Jürgen Markl

Frontiers in Zoology 2010, 7:14 (13 May 2010)

[Research

Comparative neuroanatomy suggests repeated reduction

of neuroarchitectural complexity in Annelida

Carsten M Heuer, Carsten HG Müller, Christiane Todt, Rudi

Loesel

Frontiers in Zoology 2010, 7:13 (4 May 2010)

Research

Embryonic and post-embryonic development of the polyclad

flatworm Maritigrella crozieri; implications for the evolution

of spiralian life history traits

Kate A Rawlinson

Frontiers in Zoology 2010, 7:12 (28 April 2010)


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

Titelbild: Nicrophorus vespilloides

© Sandra Steiger

ZOOLOGIE 2010

Mitteilungen der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Herausgeber:

Prof. Dr. Rudolf Alexander Steinbrecht, Seewiesen

(96 Seiten, 7 Euro zzgl. Porto und Versand

ISSN 0070-4342, Basilisken-Presse, Rangsdorf)

Bezugsquelle:

Geschäftsstelle der Deutschen Zoologischen Gesellschaft

dzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

Corneliusstrasse 12, D-80469 München

Für DZG-Mitglieder je 1 Exemplar gratis.

Buch-Neuerscheinungen von DZG - Mitgliedern

Franz Bairlein/ Peter H. Becker (Hg.)

- 100 Jahre Institut für Vogelforschung -

Vogelwarte Helgoland. 1. Auflage 2010,. 304

Seiten, 111 farb. Abb., 71 s/w-Abb., 6 Tab.,

gb., AULA-Verlag GmbH, ISBN: 978-3-

89104-740-8, Bestell.-Nr.: 315-01114,

www.verlagsgemeinschaft.com.

Engelen, E.-M.; Fleischhack, C.; Galizia, C.G.; Landfester, K.

(Hrsg.) Heureka - Evidenzkriterien in den Wissenschaften. Ein

Kompendium für den interdisziplinären Gebrauch, 1. Aufl.,

2010, 264 S. 30 Abb. in Farbe., Spektrum Akademischer Verlag,

ISBN: 978-3-8274-2656-7.

http://www.springer.com/new+%26+forthcoming+titles+%28def

ault%29/book/978-3-8274-2656-7

Mitglieds – Beitragssätze

Die aktuell gültigen Jahres - Beitragssätze sind:

--------------------------------------------------------------

60 € Normalsatz

reduzierte Beitragssätze

10 € (Studenten /

Mitglieder o. festes Einkommen)

20 € (Promotionsstudenten)

25 € (Rentner, Pensionäre & Emeritierte)

Fälligkeitsdatum ist der 15. März eines Kalenderjahres.

Wenn Sie reduzierte Beiträge in Anspruch

nehmen wollen, wenden Sie sich bitte mit Ihrem Antrag

an die Geschäftsstelle.

Aus der Geschäftsstelle

35

Otto Kraus (ed.) 2009. Evolutionstheorie und Kreationismus -

ein Gegensatz [Taschenbuch]. Franz Steiner Verlag Stuttgart,

ISBN 978-3-515-09442-9:

http://www.steiner-verlag.de/titel/57421.html

Schuhmacher, Helmut 2010: Korallen - Baumeister am Meeresgrund.

BLV-Verlag, ISBN 3-8354-0604-3. Besprechung u.a.

http://www.reefcheck.de/

Romeis, Mikroskopische Technik, 18. Auflage, herausgegeben

von Frau M. Mulisch und U. Welsch. Spektrum, Akademischer

Verlag, 2010, ISBN: 978-3-8274-1676-6.

Welsch, Ulrich, unter Mitarbeit von Thomas Deller, Lehrbuch

Histologie, 3. Auflage, Elsevier, Urban und Fischer, 2010, s.

http://www.amazon.de/Lehrbuch-Histologie-Zytologie-

Histologie-Mikroskopische/dp/3437424203

Mitgliederverwaltung

Bitte helfen Sie uns bei der Mitgliederverwaltung. Wenn Sie uns

einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung erteilen,

wäre das eine große Hilfe. Bitte denken Sie daran, dass die

Post Sendungen oft nicht zustellt, wenn sich Details in der Adresse

geändert haben, z.B. wenn das Institut einen neuen Namen

bekommen hat, obwohl das Gebäude noch am selben Ort

steht! Wir bitten Sie erneut: teilen Sie uns Ihre Änderungen Ihrer

Bankverbindung und Adresse möglichst zeitnah mit, um

kostspielige Rückläufer zu vermeiden.

Anträge für Zuschüsse zu

Fortbildungsveranstaltungen

Die DZG fördert Veranstaltungen der Fachgruppen mit bis zu

1000 € und weitere fachspezifische Fortbildungsveranstaltungen

mit bis max. 500 €. Anträge können jederzeit bei der Geschäftsstelle

eingereicht werden. Es empfiehlt sich, dies rechtzeitig

im Kalenderjahr zu tun, da die jährlichen Fördermittel begrenzt

sind. Das Formular dazu finden Sie auf der Homepage:

http://www.dzg-ev.de/de/veranstaltungen/veranstaltungen.php


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

Webpage + email-Verteiler

Der email-Verteiler der DZG hat inzwischen einen breiten Interessenten-Kreis

gefunden, auch außerhalb der DZG-Mitglieder.

Bitte nutzen Sie also die Möglichkeit, aktuelle Mitteilungen (aktuelle

Themen, Veranstaltungshinweise, Stellenausschreibungen,

Preise) kursieren zu lassen, wenn Sie ca. 1300 zoologisch

interessierte Personen erreichen wollen. Weit mehr Stellenanzeigen

als per email verschickt, finden sich in der Stellenbörse

der DZG online.

Verstorbene

Aktuelle Informationen erscheinen zeitnah in der Rubrik „aktuelles“

auf der Homepage der DZG:

TUhttp://www.dzg-ev.de/index.phpUT

Anregungen und Beiträge sind wie immer willkommen –

zu senden an die Geschäftsstelle:

Udzg@zi.biologie.uni-muenchen.de

Mit herzlichen Grüßen,

Ihre

Sabine Gießler (sg) - Geschäftsstelle

Die DZG gedenkt Ihrer verstorbenen Mitglieder

Nach der Mitgliederversammlung (s. S. 7) gemeldet wurde:

Prof. Dr. Waldemar Tannert, 22.4.1927* - 23.11.2010† Woltersdorf

Neumitglieder

Insgesamt 113 neue Mitglieder hat die DZG im Jahr 2010 dazu gewonnen. Ergänzend zu den bereits genannten Personen

im Aprilrundschreiben, begrüßen wir herzlich folgende Neumitglieder:

Aus Datenschutzgründen sind die Adressen in der online - Ausgabe gelöscht

Adressänderungen

Rückmeldungen haben wir von folgenden Mitgliedern:

Aus Datenschutzgründen sind die Adressen in der online - Ausgabe gelöscht

Bitte schicken Sie uns eine Nachricht, wenn sich auch Ihre Adresse geändert hat! Auch vermeintlich geringfügige Änderungen

in der Anschrift führen dazu, dass die Post nicht zugestellt wird! Leider!

Postrückläufer

Hier sind die letzten bekannten Anschriften der "Verschollenen"- Bitte helfen Sie uns und melden Sie uns die aktuelle

Adresse (inkl. Email-Adresse soweit bekannt) von:

Dr. Regina Albert, Wasgaustr. 23,

65929 Frankfurt,

Dipl. Biol. Matthias Asher, Institut für

Neuro- und Verhaltensbiologie, Abt. für

Verhaltensbiologie, Badestr. 9, 48149

Münster,

Dipl. Biol. Dana Barth, Uni Leipzig,

Inst. für Zoologie, Abt. Molek. Evolution

& Systematik der Tiere, Talstr. 33, 4103

Leipzig,

Dipl. Biol. Hans-Dieter Bast,

Segelmacherweg 7, 18109 Rostock,

Dipl. Biol. Anais Bodson, Ruhr-

Universität Bochum, Allgemeine

Zoologie&Neurobiologie, ND 6/33,

Universitätsstr 150, 44780 Bochum,

Dipl. Biol. Pia Braune, Institut für

Zoologie, Tierärztliche Hochschule

Hannover, Haus Nr. 218, Bünteweg 17,

30559 Hannover,

Dr. Steffen Dillinger, Universität des

Saarlandes, Zoologie; Geb. 06, 66041

Saarbrücken,

Dr. Monika Donicht, Tengstr. 22,

80798 München,

Dipl. Biol. Wilhelm Druben, Berta von

Suttner Str. 3, 79111 Freiburg,

Dr. Iris Eckert, Christian-Albrechts-

Universität, Institut für Haustierkunde,

Olshausenstraße 40, 24118 Kiel,

Dr. Sierk Engels, Endenicher Strasse

70, 53115 Bonn,

Dipl. Biol. Stephan Gebhardt,

Philipps-Universität Marburg, FB

Biologie, Karl-von-Frisch-Str, 35032

Marburg,

Prof. em. Dr. Wilfried Hanke, II.

Zoologisches Institut, der Universität,

Kaiserstr. 12, 76131 Karlsruhe,

36

Dipl. Biol. Jörg Hartmann, Coerdestr.

46, 48147 Münster,

Dipl. Biol. Jörg Hartmann, Vormals:

Institut für Zoophysiologie,

Hindenburgplatz 55, 48143 Münster

Prof. Dr. Rüdiger Hartmann, Biologie

I/ Zoologie der Universität, Albertstraße

21, 79104 Freiburg,

Prof. Dr. Klaus Hausen, Zoologisches

Institut, der Universität, Weyertal 119,

50931 Köln,

Dr. Marco Hensel, Zoologisches

Institut & Museum, Joh.-Seb.-Bach-Str.

11 / 12, 17489 Greifswald,

Dr. Elke Holtkamp - Rötzler,

Zoologisches Institut d. JWG -

Universität, AK Magnetoneurobiologie,

Siesmayerstr. 70, 60323 Frankfurt/M.,


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Mitteilungen

Dipl. Biol. Paul Kaetzke, Universität

Bayreuth, Lehrstuhl Tierphysiologie,

Postfach 10 12 51, 95412 Bayreuth,

Dr. Cornelia Krause, Institut für

spezielle Zoologie und

Evolutionsbiologie, mit phyletischem

Museum, Erberstrasse 1, 07743 Jena,

Dr. Joachim Künkele, Universität

Bielefeld, Lehrstuhl für

Verhaltensforschung, Postfach 10 01

31, 33501 Bielefeld,

Dipl. Biol. Alexander Liebschner,

Ruhr-Universität Bochum, Allgemeine

Zoologie&Neurobiologie, ND 6/33,

Universitätsstr 150, 44780 Bochum,

Dipl. Biol. Christina Lindner, Albert-

Funk-Straße 56, 59077 Hamm,

Dr. Melanie Maniura, Zoologisches

Institut, Universität Köln, AG Prof

Plickert, Weyertal 119, 50931 Köln,

Dr. Helge Marquardt, Universität

Hamburg, Biozentrum Grindel und

Zoologisches Museum, AG

Neurophysiologie, Martin-Luther-King-

Platz 3, 20146 Hamburg,

Dr. Antje Marschinke, Schellingweg 9,

71672 Marbach,

Dipl. Biol. Michael Marzini, Institut für

Biowissenschaften, Zoologie I -

Biozentrum, Am Hubland, 97074

Würzburg,

Dr. Stephan Michel, Laboratory for

Neurophysiology, Department of

Molecular Cell Biology, LUMC,

Postzone S5-P, Postbus 9600, 2300

RC Leiden, Niederlande

Dipl. Biol. Arne Möller, Universität

Mainz, Institut für Zoologie Abt. II,

Müllerweg 6, 55128 Mainz Mainz,

Dr. Eugenio Oliveira, Ap. 11937,

Luxemburgerstraße 124-136, 50939

Köln,

Dipl. Biol. Andy Reuner, Universität

Stuttgart, Biologisches Institut, Zoologie,

Pfaffenwaldring 57, 70569 Stuttgart,

Dipl. Biol. Christian Reuter,

Universität Bonn, Zoologisches Institut,

Abt. Morphologie und Systematik,

Poppelsdorfer Schloß, 53115 Bonn,

Dr. Falko Roeding, Universität

Hamburg, Biocenter Grindel and

Zoological Museum, Martin-Luther-

King-Platz 3, 20146 Hamburg,

Dr. Stefan Rother, Krifteler Straße 76,

60326 Frankfurt/M.,

Dr. Stephanie Schmidt, Universität

Leipzig, Institut f. Biologie II, Molekulare

Evolution & Systematik der Tiere,

Talstraße 33, 04103 Leipzig,

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Sonstiges

Dr. Henrike Schmidtberg, Universität

Giessen, Institut für allgemeine und

spezielle Zoologie, Bereich

Entwicklungsbiologie, Stephanstrasse

24, 35390 Giessen,

Dr. Ralf Seine, Universitäts-HNO-

Klinik, Joseph-Stelzmann-Straße 9,

50931 Köln,

Dr. Barbara Siegmund, Universität

Bonn, Inst. für Evolutionsbiologie und

Ökologie, An der Immenburg 1, 53121

Bonn,

PD Dr. Franz Thimm, Psychatrische

Klinik FKB, Ulmenallee 30-32, 14050

Berlin,

Dr. Günter Vogt, Zoologisches Institut,

Im Neuenheimer Feld 230, 69120

Heidelberg,

Dr. Ismeni Walter, Alfred-Wegener-

Institut für Polar- und Meeresforschung,

Biologische Anstalt Helgoland, Postfach

180, 27483 Helgoland,

Dr. Theodor Weber, Max-Planck-

Institut, für Ornithologie, 82319

Seewiesen,

Dipl. Biol. Jörn Weßels, Phillips-

Universität Marburg, FB Biologie /

Tierphysiologie, Karl-von-Frisch-Str. 8,

35037 Marburg,

Der LifeSciences Kalender 2011

beinhaltet erneut 12 elektronenmikroskopische Aufnahmen aus dem Hause eye of

science, im Grossformat 50 x 70 cm und in brillanter Druckqualität. Diesmal

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aufgeben sowie die Motive betrachten, können Sie im Internet unter:

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Exemplare zusammen bestellt, gilt der Einzelpreis von nur 22,50 EUR pro Stück! Weitere Rabatte bei noch höheren Stückzahlen direkt

erfragen. Sammelbestellungen bitte immer an info@lifesciences-calendar.com direkt richten.

37


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

Geschäftsstelle der DZG e.V.

Corneliusstr. 12

D-80469 München

Antrag auf Mitgliedschaft

Ich beantrage, als Mitglied in die Deutschen Zoologischen Gesellschaft aufgenommen zu werden. Beitragssätze

[ ] Normalsatz 60.- € / Jahr

[ ] reduziert a) Rentner, Pensionäre, Emeritierte # 25.- € / Jahr

[ ] b) Promotionsstudent (vorauss. Abschluss der Prom.: ) 20.- € / Jahr

[ ] c) Student * / Mitglied o. festes Einkommen # 10.- € / Jahr

[ ] bitte ankreuzen, wenn Sie auch Mitglied beim Verband deutscher Biologen

(VBIO) sind -

* für 2 Jahre, danach erlischt die Mitgliedschaft, bitte Kopie des Studentenausweises mitschicken

# auf Antrag

Titel:

Name:

e-mail:

Adresse + Telefon:

vorzugsweise Institut

Datum: Unterschrift

Bitte beachten Sie, dass ein "berufsbefähigendes akademisches Abschlussexamen" Voraussetzung für die

Mitgliedschaft in der DZG ist (Ausnahme studentische Mitgliedschaft). Bitte schicken Sie den ausgefüllten Antrag

inklusive der Unterschriften zweier Mitglieder der DZG als Bürgen und gegebenenfalls der Erlaubnis zum Einzug von

Lastschriften an die Geschäftsstelle der DZG. Die Mitgliedschaft verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn sie nicht

zum Jahresende gekündigt wird.

Geb.-Datum: ________________________

1. Bürge: ________________________________________

2. Bürge: __________________________________________

falls keine Bürgen erreichbar sind,

übernimmt der Vorstand die Bürgschaft auf Antrag

ggf. Fachgruppe, der Sie sich anschließen möchten:

Deutsche Zoologische Gesellschaft e.V.

Corneliusstr. 12

80469 München

Ich/wir ermächtige/n die DZG den jährlichen

Beitrag erstmals für 2011 bis auf Widerruf zu Lasten

meines/unseres Kontos in Deutschland einzuziehen.

Name Kreditinstitut: ...........................................................

Konto-Nr. ...........................................................

Bankleitzahl ...........................................................

................................................................................................

(Datum, Unterschrift Kontoinhaber )

Bankverbindung: Münchner Bank, Nr. 5014573, BLZ: 701 900 00,

Auslandsüberweisungen: IBAN: DE05 7019 0000 0005 0145 73, SWIFT (BIC): GENODEF1M01


– 142. DZG – Rundschreiben Dezember 2010 –

16. – 18. 04,.

2010

16. – 19. 06.

2010

29. – 30. 07.

2010

15. – 17.09.

2010

16. – 17.09.

2010

16. – 17.09.

2010

17. – 21.09.

2010

21. – 25.09.

2010

1. - 3.10.

2010

21. – 24.10.

2010

Veranstaltung

15th PhD Meeting of

Evolutionary Biology of

the DZG,

1st Graduate Meeting of

Nutritional Physiologists

in Animal and Human

Nutrition Research

21.Neurobiologischer

Doktoranden-Workshop

1.Graduiertentreffen der

FG Systematik

Veranstaltungskalender der DZG für 2010

Bezeichnung

“Evolution of communication”

21st Neuro-DoWo

“Systematics in the Age of

Genomics”

Organisation

DZG-Fachgruppe

Evolutionsbiologie

PhD-students and Postdocs

Leibniz Institute for Farm Animal

Biology

DoktorandInnen des Lehrstuhls

für Neurobiologie der Universität

Bielefeld

Ort

Freiburg

Dummerstorf

Bielefeld

DZG-Fachgruppe Zool. Systematik Hamburg

Satellitenworkshop „Einführung in R“ DZG-Fachgruppe Ökologie Hamburg

Satellitenworkshop Arthropod Neuroscience Network DZG-Fachgruppe Neurobiologie Hamburg

103.

DZG-Jahrestagung

Fokus Biodiversität

Dozenten und Dozentinnen des

Zoologischen Instituts und

Museums der Universität Hamburg

Hamburg

Workshop „3D Visualisierung und -Analyse“ DZG - Fachgruppe Morphologie Hamburg

Graduiertenkolleg

Verhaltensökologie

Graduiertenforum der

DZG Fachgruppe

Morphologie

„Generierung, Analyse und

Visualisierung morphologischer

Datensätze“

DZG-Fachgruppen

Verhaltensbiologie

Ökologie

biologische Station Gülpe

DZG - Fachgruppe Morphologie Wien

Alle aufgelisteten Veranstaltungen erhielten einen Zuschuss vom Vorstand er Deutschen Zoologischen Gesellschaft

Kontakt

Thomas Schmitt

http://www.biologie.unifreiburg.de/data/bio1/evo/index.htm

Thomas Laeger/ Julia Steinhoff

http://gmnp.fbn-dummerstorf.de/Contacts.htm

Thomas Ullrich /Bart Geurten

dowo2010@uni-bielefeld.de

Lars Podsiadlowski

Christoph Bleidorn

martin.schaefer@biologie.uni-freiburg.de

susanne.kobbe@gmx.de

Christian Wegener

wegener@staff.uni-marburg.de

Karin Meyer

dzg2010@uni-hamburg.de

Frank Friedrich

frank.friedrich@uni-hamburg.de

Tatjana Knopp

tknopp@uni-potsdam.de

Thomas Schwaha

morphologie2010.evolutionsbiologie@univie.ac.at


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