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BAUBESCHREIBUNG

MANUFAKTUR FÜR WOHNKULTUR


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NEUBAU STADTHAUS MIT

DACHGARTEN.

ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG.

GRUNDSTÜCK/ALLGEMEINES

Auf dem Eckgrundstück Kiefernstraße 26/Buchenstraße in Dresden-Neustadt wird ein Mehrfamilien-

haus mit sieben Wohneinheiten erstellt. Im Osten und im Süden des geplanten Neubaus schließen

jeweils mehrgeschossige, sanierte Altbauten an. Die Eckbebauung soll die bestehende Lücke im

Häuserblock schließen. Zusammen mit den umgebenden Alt- und Neubauten bildet die Neubaumaß-

nahme den vorläufigen Abschluss für ein urbanes und attraktives Wohnquartier.

Die Wohnungen sind selbständige Einheiten mit individuellen Grundrissen.

Das in moderner Formensprache gestaltete Mehrfamilienwohnhaus besteht aus den Wohngeschossen

Hochparterre, erstes, zweites und drittes Obergeschoss sowie dem Souterrain, in dem 8 Pkw-

Stellplätze, Abstellräume zu den Wohneinheiten, ein verschließbarer Fahrradabstellraum, sowie

Technik- und Nebenräume für das Gebäude untergebracht sind. Jeder Wohnung wird mindestens ein

Tiefgaragenstellplatz zugeordnet.

Baubeschreibung Bauwerk K26

Änderungswünsche zu den Wohnungsgrundrissen sind auf Grundlage der vorliegenden Planung in

Abstimmung mit dem Architekten grundsätzlich möglich. Die Lage der in die Grundrisspläne

eingetragenen Installationsbereiche ist jedoch als verbindlich zu betrachten, um eine sinnvolle Ver-

und Entsorgung des Gebäudes zu gewährleisten. Ferner sind architektonische Veränderungen der

Fassadengestaltung ausgeschlossen. Für eine individuelle Grundrissgestaltung und die Erarbeitung

eines auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmten Ausstattungskonzeptes steht Ihnen der Archi-

tekt zur Verfügung. Bis vier Architekten-Stunden sind hierfür als Service ohne zusätzliche Berechnung

enthalten. Darüber hinaus gehender Zeitaufwand durch die Architekten ist gesondert zu vergüten.

Die geplanten Wohneinheiten weisen unterschiedliche Größen auf und werden jeweils mit

großzügigen West-Terrassen oder Loggien ausgestattet. Die Maisonettwohnung im ersten/zweiten/

dritten Obergeschoss wird mit einem Dachstudio sowie einer Dachterrasse ausgestattet.

Am zweiten Obergeschoss des Wohnhauses entsteht ein großzügiger Dachgarten mit Gemeinschafts-

terrasse, der den Hausbewohnern zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung steht.

Das Wohnhaus wird nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) errichtet, wobei das

verbesserte energetische Niveau für ein KfW 70-Effizienzhaus erreicht wird. Das bedeutet wesentliche

Einsparungen bei der Heizenergie, weiterhin sind derzeit günstige Finanzierungskonditionen (KfW/

SAB) möglich. In Abstimmung auf das Energiesparkonzept erfolgt der Einbau einer Fußbodenheizung

in allen Wohnräumen.

Die lichten Raumhöhen der Wohnungen werden ca. 2,75 m betragen.

Für einige Ausstattungsgegenstände- und Materialien (Sanitäreinrichtung, Fliesen, Parkett, Wand-

farben, Schaltersystem usw.) werden Bemusterungen mit vor ausgewählten Qualitätsprodukten

durchgeführt und die Ergebnisse dokumentiert. Sollten andere Produkte gewünscht werden, können

weitere Recherchen, Vorschläge und Bemusterungen im Rahmen des als Sonderwunsch angebotenen

Innenarchitekturpaketes durchgeführt werden.

Dresden Neustadt, Kiefernstraße 26


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I. INGENIEURLEISTUNGEN

In den Ingenieurleistungen sind das Herstellen eines Baugrundgutachtens, die Vermessungsleistun-

gen inkl. der Gebäudeeinmessung nach Fertigstellung, die Entwurfsplanung, die Genehmigungs-

planung und das Anfertigen des Bauantrages sowie das Erstellen aller erforderlichen Standsicherheits-,

Wärme-, Schall- und Brandschutznachweise enthalten. Ein Baugrundgutachten ist Grundlage der

Planung bzw. statischen Berechnungen.

Im Leistungsumfang sind weiterhin die Ausführungsplanung, die Fachplanung (soweit erforderlich)

und die Bauüberwachung einschließlich laufender Qualitätskontrolle durch die Bauleitung enthalten.

II. KONSTRUKTION

Erdarbeiten

Die Erdarbeiten umfassen das Abtragen des Oberbodens, das Herstellen der Baugrube inkl. dem

Rückbau von evtl. vorhandenen Kellerresten, der Roh- und Feinplanie, das Verfüllen und Verdichten

der Baugrube, den Abtransport überschüssigen Erdaushubs bzw. die Zulieferung fehlenden Bodens

sowie das Herstellen der Gräben für die Ver- und Entsorgungsleitungen.

Der Mutterboden wird, soweit vorhanden, gesichert, zwischengelagert und für die neu zu gestaltende

Freifläche verwendet.

Erschließung

Baubeschreibung Bauwerk K26

Es werden die Hausanschlüsse für Strom, Trinkwasser, Abwasser, Telefon/TV und Fernwärme in

Abstimmung mit den Ver- und Entsorgungsträgern neu hergestellt. Alternativ zum Anschluss an das

Netz des Kabelfernsehens kann erforderlichenfalls auch eine Satellitenfernsehanlage auf dem Dach

installiert werden, die Satelliten-Receiver sind in diesem Falle nicht Bestandteil des Kaufgegenstandes.

Regenwasser wird entweder auf dem Grundstück versickert oder in die Kanalisation eingeleitet.

Gründung

Das Haus erhält Gründungsbauwerke aus Stahlbeton, den Berechnungen des Tragwerksplaners und

den örtlichen Bodenverhältnissen entsprechend. Die Ausführung des Souterrains ist ebenfalls teilwei-

se in Stahlbeton vorgesehen.

Decken

Fußbodenaufbau (von unten nach oben) des Souterrainbodens:

Sauberkeitsschicht / Filterkieslage, Stahlbetonbodenplatte gemäß statischer Berechnung,

Abdichtung mehrlagig, Trennlage, Zementestrich.

Beschichtung des Kellerbodens (außer in den Bereichen Treppenhaus und Garage):

Bodenanstrich oder Kunstharzanstrich nach Gestaltungskonzept des Architekten.

Anstrich des Kellerbereiches im Bereich der Garage: geeigneter befahrbarer Bodenanstrich, grau.

Die Decken einschließlich der Kellerdecke und der Decke über dem Dachgeschoss werden in

Stahlbeton nach statischem Erfordernis hergestellt.

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Fußbodenaufbau (von unten nach oben) des Erdgeschossbodens: Wärmedämmung gemäß

Wärmeschutz- und Energiesparkonzeption, Stahlbetondeckenplatte gemäß statischer

Berechnung (s.o.), Trittschalldämmung Dämmstärke nach Erfordernis, Trennlage, Zementestrich

als „schwimmender Estrich“, Bodenbelag gem. Baubeschreibung.

Fußbodenaufbau (von unten nach oben) der Geschossdecken: Deckenfarbe weiß, Stahlbeton-

deckenplatte gemäß statischer Berechnung (s. o.), Trittschalldämmung Dämmstärke nach Erfor-

dernis, Trennlage, Zementestrich als „schwimmender Estrich“, Bodenbelag gem. Baubeschreibung.

In den Bädern erfolgt zusätzlich eine Abdichtung zum Spritzwasserschutz als Vorbereitung für

die Herstellung des Bodenbelages gem. Baubeschreibung.


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Außenwände

Die Außenwände werden nach statischem Erfordernis aus Ziegel- oder Kalksandsteinmauerwerk mit

tragenden Elementen aus Stahlbeton hergestellt. Die Wärmedämmung wird mit Mineralwollplatten

oder Styroporplatten gemäß Wärmeschutz- und Energiesparkonzeption hergestellt. Die äußere Fassa-

de wird mit einem feinkörnigen, witterungsbeständigen, Oberputz, durchgefärbt oder mit Fassaden-

farbe gestrichen, hergestellt. Alternativ oder aus gestalterischen Gründen in Teilbereichen kommen

großformatige Außenwandpaneele aus Faserzementtafeln (Farbe gem. Gestaltungskonzept Architekt)

oder gleichwertig auf entspr. Unterkonstruktion zur Anwendung.

Die Farbe der Fassade richtet sich nach dem Farbkonzept des Architekten, das in Abstimmung mit

dem Stadtplanungsamt und (soweit erforderlich) dem Denkmalschutzamt erstellt wird.

In Abhängigkeit vom Baugrundgutachten erfolgt eine geeignete Abdichtung gegen Feuchtigkeit.

Innenwände

Tragende Innenwände werden aus Kalksandstein in erforderlichen Abmessungen, wo statisch

erforderlich in Stahlbeton, entsprechend der statischen Berechnung errichtet. Der Innenputz wird als

Glattputz gem. Baubeschreibung hergestellt.

Nichttragende Innenwände werden aus glatt verspachtelten Gipskartonplatten, doppelt beplankt

(in Bädern und Toiletten Feuchtraum geeignet), gemäß DIN 4109 (Schallschutz) hergestellt.

Gesamtstärke Innenwände ohne eingebaute Installationen: 10–12 cm.

Die Beschichtung der Innenwände erfolgt gem. Baubeschreibung.

In Sanitärräumen (Dusch- und Wannenbereich) erfolgt eine Abdichtung auf Wandflächen gem.

DIN 18195 (Spritzwasserbereiche).

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Innenliegende Vollbäder (nicht Gästebäder/Gäste-WCs) erhalten, soweit möglich, für eine teilweise

Tagesbelichtung in der Trennwand festverglaste Oberlichter.

Es können, wo notwendig, Trockenbaukonstruktionen zur Verkofferung von Leitungen und Sanitär-

bauelementen zum Einsatz gelangen.

In einigen Wohnungen (siehe Grundriss) ist ein Kaminschornstein für Mehrfachbelegung vorgesehen.

Kamine oder Öfen sind im Leistungsumfang nicht enthalten, können jedoch als Sonderwunsch gegen

Aufpreis vom Bauträger je nach Genehmigungsfähigkeit geliefert und eingebaut werden.

Etwaige Kamine müssen den Vorgaben des Bezirksschornsteinfegers entsprechen. Im Hinblick darauf

sind Kamine und Öfen ausschließlich über den Bauträger zu beauftragen.

Die zu den Wohnungen gehörenden Abstellräume im Keller werden aus einem Trennwandsystem in

Holz oder Metall hergestellt.

Treppen

Die Treppenläufe im Treppenhaus werden aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt und an den Podesten

schallentkoppelt gelagert. Die Verkehrsflächen im Treppenhaus erhalten eine geeignete Beschichtung

oder einen Belag aus Naturstein- oder Werksteinplatten nach Gestaltungskonzept des Architekten. Im

Eingangsbereich hinter der Hauseingangstür wird eine Schmutzfangmatte in den Bodenbelag

eingearbeitet.

Die Treppen in Maisonettwohnungen werden als Stahl-/Holzkonstruktion ausgeführt, Trittstufen aus

Buche oder Eiche keilgezinkt und versiegelt, ohne Setzstufen. Die Stahlkonstruktion wird farblich

beschichtet.

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Die Treppengeländer werden in Stahl, lackiert gem. Farbkonzept des Architekten, ausgeführt. Hand-

läufe werden in Holz (Eiche oder gleichwertig) ausgeführt.


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Dach/Dachklempner

Die Konstruktion der Dachbereiche wird in Stahlbeton nach statischem Erfordernis hergestellt. Die

Abdichtung des Flachdaches erfolgt mit Folienabdichtung gem. Flachdachrichtlinie unter Berücksich-

tigung der Energiesparkonzeption.

Dachentwässerung erfolgt gem. DIN.

Der Bereich des Dachgartens erhält zusätzlich eine Kiesschüttung auf Schutzflies und zusätzlich

Pflanzgefäße (frostbeständig).

Die Dachterrassen gem. Planung werden mit Terrassenplatten aus Betonwerkstein auf Stelzlagern oder

im Splittbett ausgelegt.

Die Attikaverblechungen werden in Titanzinkblech oder vorgefertigten Aluminiumblechen

ausgeführt.

Außenliegende Fallrohre werden aus Titanzinkblech hergestellt.

Im Bereich der Gemeinschaftsterrasse über 2. OG wird ein portabler Außenkamin, Fabrikat Harrie

Leenders, Modell „Pharos“, aufgestellt.

Etagenbalkone/Loggien

Die Loggienbereiche werden als Konstruktionssystem aus Stahlbeton oder Stahl, feuerverzinkt und wo

sichtbar farblich beschichtet, hergestellt und mit Terrassenplatten aus Betonwerkstein auf Stelzlagern

oder im Splittbett ausgelegt. Alternativ kann ein Terrassenbelag aus Terrassendielen in Holz- oder

WPC-Ausführung zum Einsatz gelangen.

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Die Loggien erhalten eine eigene Entwässerung über Fallrohre.

III. AUSBAU

Innenputz

Der Innenputz an Außenwänden und tragenden Innenwänden wird als Gipsputz, vorbereitet für die

weitere Wandbeschichtung oder für Fliesen, ausgeführt. In den Nassbereichen werden geeignete

Putze verwendet.

Im Keller/Tiefgarage werden aus Stahlbeton errichtete Wände weiß gestrichen, gemauerte Wände

werden ausgefugt.

Wand- und Deckenbeläge

Maler: Die Wohnungen erhalten als Wand- und Deckenbeläge einen Dispersionsfarbanstrich, weiß bis

hell getönt. Ein Farbton je Wohnung. Als Vorbereitung werden die Wände in der Oberflächengüte Q 2

gespachtelt. Optional kann gegen Aufpreis Malerflies zum Einsatz gelangen.

Fliesen: Die Bäder werden türhoch (ca. 2,15 m) gefliest. Gäste-WCs werden hinter WC und Waschtisch

jeweils ca. 1,30 m (Unterkante Spiegel) gefliest. Nicht geflieste Wände einen passenden Fliesen-Sockel

auf Putz verklebt.

Küchen erhalten im Arbeitsbereich einen 60 cm hohen Fliesenspiegel.

Sonstige Wandflächen in Bädern, WCs und Küchen erhalten einen Dispersionsfarbanstrich, weiß bis

hell getönt. (siehe „Maler“)

Fliesen/Feinsteinzeugplatten 26,00 EUR/m 2 Materialpreis inkl. MwSt.

Alternative Wandbeschichtungen (Spachtelungen, Designtapete, Naturstein, Glas, Kunstharzbe-

schichtung u. a.) können auf Wunsch in Abstimmung mit dem Architekten gesondert gegen Aufpreis

angeboten werden.

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Treppenhaus: Das Treppenhaus erhält einen dem modernen Gesamtgestaltungskonzept des

Architekten entsprechenden Farbanstrich auf Stahlbeton, oder soweit erforderlich auf glatt verputze

und Oberflächengüte Q 2 verspachtelte Wände.

Fußbodenaufbau und Bodenbeläge

Estrichbelegte Flächen in den Wohnungen erhalten einen Fußbodenaufbau aus Trittschalldämmung

und Estrich, ausgeführt als Heizestrich, gem. Baubeschreibung (s. Decken).

In den Wohnungen kommen folgende Bodenbeläge zur Ausführung: Alle Bäder, Gäste-Bäder/WCs, Ein-

gangsbereiche, Abstellräume und Küchen erhalten Bodenfliesen/Feinsteinzeug und passende Sockel-

kanten (nicht geflieste Wände und nicht hinter Einbaumöbeln), Materialpreis 26,00 EUR/m 2 inkl. MwSt.

Die Verlegung der Wand- und Bodenfliesen erfolgt parallel zu Wand/Boden, mit Fuge, Fugenmörtel

zementgrau oder je Wohnung ein Farbton nach Wahl der Käufer.

Fugenlose Verlegung, Mosaik-, Ornament- und Diagonalverlegearten sind gegen Aufpreis möglich.

Alle übrigen Räume in den Wohnungen erhalten auf dem Estrich verklebtes Parkett mit Sockelkante.

Es kommt ein für Fußbodenheizung geeignetes Zweischichtparkett mit einer Nutzschicht von 4 mm,

in den Ausführungen zum Beispiel:

- Eiche farblos versiegelt (Siegellack auf Wasserbasis, seidenmatt), oder

- Eiche natur geölt, oder

- Eiche weiß geölt,

in Schiffsbodenverlegung zum Einsatz.

Abweichende Parkett- und Verlegevarianten sowie alternative Bodenbeläge (Naturstein, Sichtestrich,

Kunstharzbeschichtung u. ä.) sind gegen Aufpreis möglich.

Keller: siehe Gründung

Treppenhaus: siehe Treppen

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Fenster

Die Fenster und Balkontüren werden als Holzfenster und -türen (einfarbig gem. Gestaltungskonzept

des Architekten und behördlichen Auflagen lackiert oder lasiert), entsprechend den Richtlinien des

Institutes für Fensterbau Rosenheim e. V. ausgeführt. Die Kennwerte der Isolierverglasung der Fenster

und Türen entsprechen dem Wärmedämm- und Energiekonzept (KfW 70 Haus).

Jede Fensteranlage erhält mindestens einen Flügel mit Dreh-Kipp-Vorrichtung, bzw. einen Schiebe-

flügel (zur Terrasse). Griffbeschläge: Fensteroliven, Griffgarnituren aus Edelstahl, passend zu den

Innentürdrückern.

Die äußeren Sohlbänke werden abgedeckt mit Titanzinkblech oder Aluminiumblech.

Innenfensterbänke Holz oder Holzschichtstoff einfarbig beschichtet hergestellt. Die Fensterbänke in

den Bädern werden gefliest.

Die Fenster im Keller bzw. der Tiefgarage werden aus Kunststoff oder Metall ausgeführt, Oliven, Griff-

garnituren in Kunststoff oder Aluminium.

Die Fenster im Müllsammelraum und Gemeinschaftskeller werden zusätzlich mit einem Insektengitter

versehen.

Türen und Tore

Haustür(en): Die Haustüranlage wird als zweiteilige Holztüranlage nach Gestaltungskonzept des

Architekten hergestellt, bestehend aus einem Festelement und einem Türelement mit elektrischem

Türöffner, Einfachverriegelung und Obentürschließer. Türblatt bestehend aus Holzrahmen und VSG-

Verglasung, mit umlaufender Dichtung. Im Festelement ist zur Aufnahme von Briefkästen, Klingel-

taster, Hausnummer und Außenbeleuchtung ein Paneelfeld vorgesehen.

Die Haustüranlage wird entsprechend dem Gestaltungskonzept des Architekten und den behördli-

chen Auflagen lasiert oder lackiert.

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Alternativ kann eine Türanlage wie vor beschrieben, jedoch bestehend aus eloxiertem Aluminium, zur

Anwendung kommen. Die Haustüren zum Garten (Souterrain) und zum Dachgarten (2. OG) werden als

einteilige Haustürelemente in Holz oder Aluminium gefertigt. Tür zum Dachgarten mit Glasausschnitt.

Alle Gemeinschaftstüren (z. B. Haustüren, Kellertüren, Nebentür Garage) erhalten einheitliche Schließ-

zylinder (Schließsystem).

Wohnungseingangstüren: Die Wohnungseingangstüren werden als einbruchhemmende Holztüren,

entsprechend dem Energiesparkonzept (KfW 70), dicht- und selbstschließend, mit Bodenabsenk-

dichtung hergestellt. Sie erhalten eine Dreifachverriegelung und eine Sicherheitsdrückergarnitur aus

Edelstahl (Knauf außen/ Klinke innen). Die Wohnungstüren erhalten individuelle Schließzylinder, je

Wohnung 5 Schlüssel.

Die Farbe ist innen weiß und außen entsprechend dem Farbkonzept des Hauses.

Innentüren: Die Innentüren werden als glatte Türen mit weiß seidenmatt lackierten Röhrenspankern

und dreiseitigem Dichtungsprofil in wandbündig eingebauten, weiß lackierten, Stahl-Schattennut-

zargen, ausgeführt.

Als Türdrücker sind Aluminiumgarnituren, Fabrikat HOPPE, mit Einsteckschlössern vorgesehen; Bäder

und WCs werden mit Frei/Besetzt-Garnituren ausgestattet.

Kellertüren: Die Kellertüren werden dem Trennwandsystem der Kellerabteile entsprechend aus Holz

oder verzinkten Metalltüren ausgeführt.

Garagen-Sektionaltor: Das Garagentor wird dem Fassadenkonzept des Hauses entsprechend mit far-

big behandelndem Holz oder Aluminium hergestellt. Das Tor soll elektrisch bedienbar sein (1 Fernbe-

dienung je Stellplatz). Zusätzlich zum Garagentor erhält die Toranlage eine dem Gestaltungskonzept

angepasste Nebentür.

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Metallbauarbeiten

Die Balkone/Terrassen einschließlich Dachterrassen werden mit einer Brüstungskonstruktion aus ver-

zinktem und farblich dem Gestaltungskonzept entsprechend beschichtetem Stahl ausgestattet.

Als Brüstungsfüllung sind nach Gestaltungskonzept des Architekten alternativ Gitter aus Flachstahl,

Glasflächen (z. B. satiniert) oder Lochblech vorgesehen.

Die Treppengeländer werden aus Stahl mit Farbbeschichtung gemäß Farbkonzept des Architekten

errichtet. Treppenkonstruktion in der Maisonettwohnung: siehe Treppen.

IV. HAUSTECHNISCHE ANLAGEN

Allgemein

Die Ausführung der haustechnischen Anlagen erfolgt nach den Berechnungen der Fachingenieure

bzw. Fachfirmen.

Die Ver- und Entsorgungsleitungen werden in den Wohngeschossen in entsprechenden Installations-

schächten und Wandvorlagen ausreichend dimensioniert verlegt. Die Leitungsverteilungen können

im Keller und bei den Anschlussleitungen Küche und Waschmaschinenanschlüsse in Abstellräumen

auch auf den Flächen erfolgen.

Die Warmwasserversorgung erfolgt gem. Energiekonzept zentral über eine hauseigene Fernwärme-

übegabestation.

Ein Waschmaschinenanschluss (Kaltwasser, Abwasser, 220 V Elektro) kann wahlweise in der Küche,

dem Abstellraum oder in einem Duschbad angeordnet werden.

Heizung und Warmwasser

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Die Beheizung des Gebäudes erfolgt über einen zentralen Fernwärmeanschluss mit hauseigener

Wärmeübergabestation in einem separaten Raum des Souterrains. Alle Rohrleitungen entsprechen


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der Heizanlagenverordnung und sind wärmeisoliert. Die gesamte Wohnfläche, außer Abstellräume,

wird mit Fußbodenheizung mit Thermostatsteuerung ausgestattet. Regelung der Heizung über

Außentemperatursteuerung mit Nachtabsenkung.

Je Wohnung erhält ein Badezimmer einen Handtuchheizkörper, ca. 55 x 120 cm, weiß. Dieser wird über

den Heizkreis der Fußbodenheizung mit versorgt.

Die Verbrauchsabrechnung erfolgt über Wärmemengenzähler mit Fernablesung, die vom Abrech-

nungsunternehmen auf Mietbasis bereitgestellt werden.

Je Wohnung wird mindestens ein Verteilerkasten, Oberfläche weiß, für die Heizkreisverteilung

montiert. Dieser muss für die Revisionierbarkeit zugänglich bleiben.

Wir empfehlen, zur Vermeidung von Wärmestaus, Stockflecken etc., Bereiche die zum Einbau mit

Einbaumöbeln (z. B. Einbauküche, Garderobe u. ä.) vorgesehen sind, nicht mit Fußbodenheizung zu

versehen.

Sanitärinstallation

Alle Kalt- und Warmwasserleitungen werden korrosionsunempfindlich in diffusionsdichtem Kunst-

stoffsystem (PE-LD-Raichem-System o. glw.) oder Edelstahl verlegt und isoliert. Die Abwasserleitungen

im Gebäude werden aus muffenlosen, gusseisernen Abflussrohren ausgeführt. Die Objektanschluss-

leitungen werden aus heißwasserbeständigem HT-Kunststoffrohr hergestellt.

Je ein frostsicherer Außen-Wasserhahn im Bereich der Dachterrasse (WE 6), des Dachgartens und des

Hofes mit separatem Wasserzähler. Der Müllraum im Souterrain erhält einen Wasserhahn und einen

Bodeneinlauf nach DIN.

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Die Verbrauchsabrechnung (Kalt- und Warmwasser) erfolgt über Wasserzähler mit Fernablesung, die

vom Abrechnungsunternehmen auf Mietbasis zur Verfügung gestellt werden.

Sanitäre Einrichtung wohnungsweise unterschiedlich, siehe Planzeichnungen

Für die sanitären Einrichtungsgegenstände der Bäder und WCs (Waschbecken, Badewannen, WCs,

Duschen/Duschabläufe und Armaturen) werden Produkte namhafter Markenhersteller eingesetzt.

Abweichende Produkte sind grundsätzlich möglich. Wir weisen jedoch vorsorglich auf mögliche

Gewährleistungsbeschränkungen bei abweichenden Produkten (insbesondere z. B. Produkte aus

Mineralwerkstoffen oder Armaturen unbekannter Hersteller) hin.

Für die Einrichtungsgegenstände (Art, Anzahl, Größe) sind die Grundrisszeichnungen maßgebend,

soweit nachfolgend nichts anderes angegeben.

Rechteckbadewanne, weiß, Acryl

» Fabrikat Duravit „D-Code“, 170/75 oder gleichwertig

Einhebel-Wannenfüll- und Brausebatterie, Aufputz, verchromt

» Fabrikat Hansgrohe „Metris S“; alternativ

» Fabrikat Grohe „Essence“

Bodengleich geflieste Dusche mit Bodenablauf

» Bodenablauf Fabrikat ESS „AquaJeweless“, Edelstahl gebürstet, oder gleichwertig

Mischbatterie und Brausegarnitur, Aufputz, verchromt

» Mischbatterie: Fabrikat Hansgrohe „Metris S“; alternativ

» Fabrikat Grohe „Essence“

» Brausegarnitur: Fabrikat Hansgrohe „Croma 100“

Porzellanwaschtisch, weiß

» Fabrikat Duravit „Starck 3“ oder

» Fabrikat Keramag „my Day“ oder gleichwertig

Einhebel-Mischbatterie, verchromt

» Fabrikat Hansgrohe „Metris S“; alternativ

» Fabrikat Grohe „Essence“

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Wandhängendes WC, Sanitärporzellan, weiß, mit Einbau-Spülkasten, passender Toilettendeckel, Kunst-

stoff Farbe weiß

Elektro

» Fabrikat Duravit „D-Code“

» Betätigungsplatte: Fabrikat Geberit „Sigma 20“ für 2-Mengen-Spülung, weiß/Chrom

Hochglanz/weiß

Zähleranlage und Hausverteilung erfolgen in Wandmontage, bestehend aus Zählerschrank weiß,

Aufputz, je Wohneinheit ein Zählerplatz; der Zählerschrank befindet sich im HAR im Souterrain des

Wohnhauses.

Sämtliche Leitungen in den Wohneinheiten und im Treppenhaus werden unter Putz oder verdeckt

verlegt, im Keller auf Putz.

Unterverteilung je Wohnung/Sicherungskasten mit den erforderlichen Sicherungsautomaten und

Beschriftung. In Abstellräumen Wandmontage sonst wandbündig montiert.

Schalterprogramm Fabrikat Gira „Standard 55“ reinweiß oder gleichwertig.

Ausstattung:

Wohnzimmer:

› wahlweise 2 Wand- und 1 Deckenbrennstellen oder 2 Deckenbrennstellen;

› 2 Lichtkreise, davon ein Lichtkreis mit elektronischem Dimmer;

› 8 Steckdosenplätze (davon min. 3-mal als Doppeldose);

› 1 Telefon-/Datendose;

› 1 Antennendose

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Ein Schlafzimmer je WE:

› 1 Deckenbrennstelle;

› wahlweise 2 Wandbrennstellen oder 2 Steckdosen neben den Bettplätzen als separater Lichtkreis mit

einem Schalter an der Tür und zwei Schaltern an den Bettplätzen (links und rechts neben Bettplatz);

› 6 Steckdosenplätze (davon min. 2-mal als Doppeldose);

› 1 Antennendose;

› 1 Telefon-/Datendose;

› 1 Rauchmelder (inkl. erste Batterie, optional vernetzt mit weiteren Rauchmeldern innerhalb der

Wohnung)

weitere Wohn-/Schlafräume:

› 1 Deckenbrennstelle;

› 6 Steckdosenplätze (davon min. 2-mal als Doppeldose);

› 1 Antennendose;

› 1 Telefon-/Datendose;

› 1 Rauchmelder (inkl. erste Batterie, optional vernetzt mit weiteren Rauchmeldern innerhalb der

Wohnung)

Flure:

› 1 Deckenbrennstelle (je Tür/Eingang zum Flur 1 Lichtschalter, alternativ 1 Bewegungsmelder an

der Decke);

› 2 Steckdosenplätze;

› wandmontierte Gegensprechanlage mit Türöffner;

› 1 Rauchmelder (inkl. erste Batterie, optional vernetzt mit weiteren Rauchmeldern innerhalb

der Wohnung)

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Küche:

› 1 Deckenbrennstelle;

› 1 Wandbrennstelle;

› 9 Steckdosenplätze (davon min. 3-mal als Doppeldose);

› 1 Herdanschluss

Vollbad:

› 1 Deckenbrennstelle;

› 2 Wandbrennstellen neben dem Spiegelplatz;

› 4 Steckdosenplätze (davon min. 1-mal als Doppeldose)

Gästebad/WC:

› 1 Decken- oder Wandbrennstelle;

› 2 Steckdosen

Terrasse:

› 1 Wandauslass mit Leuchte nach Wahl des Architekten, innen schaltbar;

› 1 Außensteckdose, spritzwassergeschützt

Abstellraum:

› 1 Deckenbrennstelle;

› 3 Steckdosenplätze (davon min. 1-mal Doppeldose);

› 1 Telefonanschlussdose

Abstellraum Keller:

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› 1 Deckenbrennstelle; 1 Steckdose unter Lichtschalter auf Putz

WM-Anschluss:

› 1 Waschmaschinenanschluss je Wohnung innerhalb der Wohnung, wahlweise in Abstellraum,

Gästebad, Bad oder Küche

Allgemein:

Je Lichtkreis und Raum eine Schaltstelle (außer Hauptschlafzimmer und Flur, siehe wie oben

beschrieben) neben der Tür des Raumes.

Raumtemperaturregler auf Putz.

(Zusätzliche Lichtauslässe z. B. in Wand , Decke, Boden oder als im Lichtkreis integrierte Steckdosen;

Steckdosenplätze; Fernsehdosen; Telefon-/Datendosen u. ä. sind optional gegen gesonderte Beauftra-

gung und Aufpreis möglich – wir beraten Sie gern.)

Klingelschalter und Sprechstelle an der Haustür, Klingelschalter an der Wohnungstür. Elektrischer

Türöffner an der Haustür zum Treppenhaus. (Die Klingel mit Gegensprechanlage und Türöffner-Taste

befindet sich im Flur der jeweiligen Wohnung, siehe oben unter „Flure“)

Telefon- und Fernsehleitungen nicht freigeschaltet, die Signallieferung ist nicht im Leistungsumfang

des Bauträgers enthalten.

Treppenhausbeleuchtung nach Festlegung des Architekten, die Schaltung erfolgt über Bewegungs-

melder mit Zeitabschaltung. Beleuchtung Hauseingang nach Festlegung des Architekten. Die Beleuch-

tung der Gemeinschaftsbereiche im Keller erfolgt nach Festlegung des Architekten.

Beleuchtung Tiefgarage erfolgt nach Festlegung des Architekten, die Schaltung erfolgt über

Bewegungsmelder.

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Elektrisch bedienbares Garagentor mit Fernbedienung, 1 Fernbedienung je TG-Stellplatz.

Hofbeleuchtung sowie Beleuchtung der Gemeinschaftsterrasse nach Festlegung des Architekten.


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Lüftungsinstallation

Die Entlüftung der innenliegenden Bäder/WCs und Abstellräume erfolgt nach DIN 18017 mit

Zentralentlüftungsgeräten über Dach. In den Räumen wird die Luft über Abluftelemente mit Grund-

und Bedarfslüftung, geschalten über Lichtschalter, abgesaugt. Die Nachströmung erfolgt über

Lüftungsgitter in den Türen zum Flur.

Aufzug

Ein Personenaufzug für 4-5 Personen, der vom Souterrain/TG bis in das 3. OG reicht, ist vorgesehen.

Die Ausstattung der Kabine wird in Edelstahl erfolgen. Der Bodenbelag entspricht dem des

Treppenhauses.

V. AUSSENANLAGEN

Allgemein

In den Außenanlagen werden die in den Plänen gezeigten Wege innerhalb des Grundstücks angelegt,

die Vegetationsflächen werden aufgearbeitet und nach Notwendigkeit mit Mutterboden ergänzt. Es

erfolgen Pflanzungen im Rahmen der behördlichen Auflagen zur Ersatzpflanzung aufgrund der für das

Bauwerk notwendigen Baumfällungen.

Beläge

Das Wohnhaus erhält umlaufend, außer entlang Kiefernstraße und Buchenstraße sowie an Zugängen

und Terrassen, einen Kiesstreifen mit Betonbordeinfassung.

Pflanzungen

Baubeschreibung Bauwerk K26

Die Auswahl der notwendigen Ersatzpflanzungen erfolgt nach Vorgabe der zuständigen Behörden

und in Abstimmung mit dem Architekten/Landschaftsarchitekten. Die Vegetationsflächen werden mit

Landschaftsrasen ausgeführt.

Bekiesung oder alternativ extensive Dachbegrünung im Bereich des Dachgartens (2. OG) sowie

Bepflanzung und Ausstattung der Pflanzkübel nach Gestaltungskonzept des Architekten/

Landschaftsarchitekten.

Das Gießen und die Pflege der Bepflanzungen gehen mit Herstellung der Bezugsfertigkeit auf die

Hausgemeinschaft über und wird durch die Hausverwaltung ausgeführt/koordiniert.

VI. SONDERWÜNSCHE

Sämtliche Oberflächen innerhalb des Hauses (u. a. Bodenbeläge, Anstriche) und mitverkaufte Ausstat-

tungen (z. B. Sanitärkeramik, Heizkörper) soweit sie zum Wohn-/Sondereigentum gehören, können bei

rechtzeitiger, den Bauablauf nicht behindernder schriftlicher Beauftragung gegen Übernahme sämtli-

cher damit verbundener Kosten verändert werden. Entstehende Minderkosten werden angerechnet.

VII. BESONDERE HINWEISE

Dresden Neustadt, Kiefernstraße 26

Trotz intensiver Planung und Überwachung sind Differenzen zwischen verschiedenen Plänen und der

Baubeschreibung, insbesondere wegen behördlicher Auflagen und technischen Fortschritts, nie ganz

auszuschließen. In solchen Fällen gilt: Ergeben sich zwischen den Plänen und der Baubeschreibung

Differenzen, ist allein die Baubeschreibung maßgebend.

Änderungen auf Grund technischer Zweckmäßigkeit, behördlicher Auflagen und Forderungen,

gestalterischer Erfordernisse, Materialknappheit oder Lieferausfall bleiben vorbehalten. Geringfügige


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Abweichungen in der Bauausführung entsprechend den Bauplänen oder der Baubeschreibung sind

zulässig und stellen jedenfalls keine Wertminderung dar, sofern sie den Wert der Bauleistungen nicht

mindern.

Die hier vorliegende Baubeschreibung ist eine Leistungsbeschreibung. Andere Leistungen als die hier

genannten sind nicht geschuldet. Wenn sich aus der Baubeschreibung nicht etwas anderes ergibt,

wird für die geltenden Normen und Vorschriften jeweils der gesetzliche Mindeststandard ausgeführt,

auch wenn aus den Plänen und anderen Unterlagen höhere Werte abgeleitet werden könnten. Die in

den Räumen eingezeichneten Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Einbaumöbel sind unverbindlich

und, soweit nicht in der Baubeschreibung ausdrücklich aufgeführt, nicht im Kaufpreis enthalten.

Die Gewährleistung für die Bauausführung richtet sich nach den Vorschriften des BGB und beträgt für

das Bauwerk 5 Jahre ab Fertigstellung. Die Gewährleistung für mechanisch bewegliche Teile und Ver-

schleißgegenstände, Acryl- und Silikonfugen, Haustechnik und Armaturen ist jedenfalls auf die Dauer

der jeweiligen Hersteller-Gewährleistung begrenzt.

Baubeschreibung Bauwerk K26

Durch den Trocknungs- und Setzungsprozess von Bauteilen kann es zu geringfügigen Rissen am Bau-

werk kommen, die keinen Mangel darstellen. Weiterhin sind Dehnungsrisse zwischen verschiedenen

Materialien und in den Ecken nicht auszuschließen und stellen im Rahmen der allgemein anerkannten

Regeln der Technik möglichen Rissbreiten keinen Mangel dar.

Bei und zwischen bestimmten Materialien sind, technisch bedingt, sichtbare Fugen notwendig.

Bestimmte Bauteile bedürfen zur ordentlichen und sachgemäßen Unterhaltung der laufenden War-

tung und Pflege, ferner auch der Erneuerung in üblichen, turnusmäßigen Abständen. Dies gilt insbe-

sondere für Anstriche auf Metall- und Holzteilen, plastische Verfugungen, generell für alle mechanisch

bewegten Teile, wie Tür-und Fensterbeschläge und -aufhängungen, Ventile, Teile der Heizung, etc.

Die hierzu notwendige Wartung obliegt ab Zeitpunkt der Fertigstellung und Besitzübergabe dem

Käufer wie auch der Abschluss entsprechender Wartungsverträge.

In Einzelfällen sind Unterzüge, Verkofferungen für Leitungen und ähnliche technisch notwendige Ver-

kleidungen unter der Decke oder an den Wänden nicht zu vermeiden und daher zu akzeptieren.

Im Bereich des Kellers, der Tiefgarage, der Abstell- und Nebenräume werden Leitungen sichtbar auf

Putz gelegt, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben.

Aufgrund der hohen Dichte, die zum Erreichen des in der Baubeschreibung angegebenen Energie-

Effizienzstandards erforderlich ist, ist die erforderliche Luftwechselrate nur durch regelmäßiges Fens-

terlüften durch die Bewohner oder durch Zwangsbelüftung sicher zu stellen. Besonders bei hoher

Luftfeuchtigkeit in den Räumen und geringen Außentemperaturen kann es zur Kondenswasserbil-

dung kommen. Hält dieser Zustand länger an, kann es zur Schimmelbildung kommen. Der Bauträger

übernimmt keine Gewähr für mögliche Schäden durch Kondenswasserbefall.

Bei der Küchenplanung ist durch den Käufer darauf zu achten, dass nur Umlufthauben zur Anwen-

dung kommen können.

Etwa installierte Kaminschornsteine werden ohne Rauchgasanschluss und ohne separates Kamin-

fundament geliefert. Die Herstellung der Rauchgasöffnung, das Aufstellen und Anschließen eines

Kamines erfolgt erst nach Wohnungsübergabe/Abnahme durch den Käufer. Die behördlichen Bestim-

mungen und Vorgaben des zuständigen Bezirksschornsteinfegermeisters sind jedenfalls einzuhalten.

Der Bauträger übernimmt keine Gewähr, dass der Anschluss des vom Käufer bemusterten Kamines/

Ofens an einen vorhandenen Kaminschornstein möglich ist. Der Käufer kann hieraus keine Ansprüche

gegen den Bauträger ableiten.

Dresden Neustadt, Kiefernstraße 26

Eine Verlegung der Fußbodenheizung unter dem Kamin ist zu vermeiden, es ist daher spätestens vier

Wochen nach Baubeginn durch den Käufer schriftlich mitzuteilen, ob ein Kamin beabsichtigt ist bzw.

die Fußbodenheizung vorsorglich ausgespart werden soll.


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Die in der Baubeschreibung genannten EURO-Preise sind Einzelfachhandelsbruttopreise für Material

inkl. der zum Zeitpunkt der Verfassung der Baubeschreibung gesetzlichen Mehrwertsteuer, soweit

nicht ausdrücklich in der Baubeschreibung anders benannt.

Die in den Grundrissen dargestellten Inneneinrichtungen, Einbaumöbel und Einrichtungsgegenstän-

de sind nicht Teil der Baubeschreibung und somit nicht Bestandteil der Bauleistung sondern lediglich

Einrichtungsvorschläge.

Alle graphischen Darstellungen und Farben sind unverbindliche Illustrationen des Zeichners oder

Architekten. Für Einrichtungsgegenstände wie Einbaumöbel oder andere maßabhängige Bauteile wird

ausdrücklich empfohlen, die Maße direkt am Bau nach den Verputz- und Fliesenarbeiten sowie nach

Einbringen des Estrichs zu prüfen.

Jede Änderung der Baubeschreibung, z. B. die Vereinbarung von Sonderwünschen, die Ergebnisse

der Bemusterungen, bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Nimmt der Käufer die angebotenen

Bemusterungen (z. B. für Bodenbeläge, Fliesen, Wandfarben) nicht in der jeweiligen Frist (14 Tage)

wahr und/oder teilt dem Bauträger seine Entscheidung zu in dieser Baubeschreibung enthaltenen

Alternativen nicht schriftlich mit, obliegt die Auswahl dem Bauträger.

Dresden, 8. Juni 2012

Baubeschreibung Bauwerk K26


Bauwerk GmbH Manufaktur für Wohnkultur

An der Frauenkirche 12 . 01067 Dresden

T +49.351.48 43 43 53 . F +49.351.48 43 43 54

office@bauwerkgroup.com . www.bauwerkgroup.com

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