FACTS & NEWS - Kaiser AG

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FACTS & NEWS - Kaiser AG

FACTS & NEWS

Die Kundenzeitung der Kaiser AG A p r i l 2 0 1 0

2013 – 100 Jahre Kaiser

Kernkompetenz: Technologie

Industriestandort Liechtenstein. In einem

aktuellen Bericht der Liechtensteinischen Industrie-

und Handelskammer (Projekt „Futuro“)

werden die strukturellen Gegebenheiten des

Industriestandorts Liechtenstein beschrieben:

Im Vergleich mit anderen europäischen Volkswirtschaften

ist Liechtenstein sehr stark industriell

geprägt, während dem Dienstleistungssektor

insgesamt eine unterdurchschnittliche

Rolle zukommt. Innerhalb des Industriesektors

kommt dem Bereich des Maschinen-, Anlagenund

Fahrzeugbaus sowie der Elektro-, Präzisionsinstrumente-

und der Metallindustrie eine

besonders grosse Bedeutung zu. Jeder vierte

in Liechtenstein Beschäftigte arbeitet in einer

dieser Branchen.

In all diesen Segmenten konzentriert sich

Liechtenstein weniger auf die Herstellung von

Massen- und Billigwaren als vielmehr auf die

Produktion von innovativen High-Tech-Produkten

mit einer sehr hohen Qualität. Die entsprechenden

Unternehmen sind wissensbasiert. Sie

beschäftigen einen hohen Anteil an hochqualifizierten

Mitarbeitenden und zeichnen sich

durch eine hohe Wertschöpfungsintensität aus.

Da Liechtenstein auf Grund seiner Grösse über

keinen nennenswerten Binnenmarkt verfügt,

war für die Industrie schon immer der Zugang

zu ausländischen Absatzmärkten vital. Der

Erfolg auf internationalen Märkten gelang vorwiegend

auf Grund von Technologieführerschaft

und Spezialisierung auf Premium- und Nischen-

segmente.

2010 – Technologie als

Kaiser-Kernkompetenz

Diese Beschreibung der liechtensteiner Industrie

trifft im Wesentlichen auch auf Kaiser zu.

Mit den beiden Produktkategorien Schreit-

Mobilbagger und Fahrzeugen für die Kanalreinigung

und Entsorgung befindet sich Kaiser in

reinen Nischenmärkten, die durch hohe technische

Anforderungen und Qualitätsansprüche

gekennzeichnet sind.

Schreit-Mobilbagger gehören zu den technisch

anspruchsvollsten Baumaschinen, geprägt

durch hohe Leistungsanforderungen und Einsätze

in schwierigstem Gelände.

Bei den Kanalreinigungsfahrzeugen mit Wasserrückgewinnung

handelt es sich ebenso um

ein technisch sehr komplexes Segment der

Kanalreinigungsbranche. Eigenentwickelte

Schlüsselkomponenten wie Hochdruckpumpen,

Vakuumpumpen und das Wasserrecyclingsystem

prägen die Produkte und verschaffen

ihnen eine technologisch klar differenzierende

Position.

Der Technik- und Entwicklungsabteilung von

Kaiser kommt dementsprechend eine Schlüsselrolle

im Unternehmen zu. Mit einer hohen

Anzahl an Entwicklungsingenieuren und Kon-

strukteuren gelingt eine fundierte Abdeckung

der verschiedenen technologischen Kompetenzbereiche:

• Mobilhydraulik, Fluidtechnik

und Strömungsmechanik

• Steuerungstechnik, Mobilelektronik,

Software-Entwicklung

• Antriebstechnik

• Stahl-, Maschinenbaukonstruktionen

• Tank- und Behälterbau (Gefahrguttransport)

• Schweisstechnik

Hier können wesentliche Synergieeffekte

zwischen den beiden Geschäftsfeldern generiert

werden. Die Abdeckung der Schlüsselkompetenzen

im eigenen Unternehmen ist Teil

der strategischen Grundausrichtung. Die punktuelle

und gezielte Zusammenarbeit mit Hochschulen

und Universitäten ermöglicht eine

angewandte Forschung auf Basis praktischer

Fragestellungen.

Kaiser-Technologie

in der Geschichte

Eigenständigkeit. Die Produkte von Kaiser

zeichnen sich durch eine hohe technologische

Eigenständigkeit aus und wurden in vielen Ländern

bereits zum Synonym für bestimmte technische

Lösungen. Durch die Eigenentwicklung

der Schlüsselkomponenten verfügt Kaiser über

eine umfassende Systemerfahrung.

1913 1928 1955 Josef Kaiser


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2013 – 100 Jahre Kaiser, Kernkompetenz: Technologie

Die Entwicklung eigenständiger Lösungen ist

bis heute wesentlicher Teil der Unternehmensphilosophie

und wurde massgeblich durch Josef

Kaiser initiiert. Er übernahm 1953 den väterlichen

Betrieb, als Erfinder und Unternehmer

reizte ihn die technische Herausforderung von

Neuentwicklungen. Zudem sah er in der Bearbeitung

von Nischenmärkten mit einer geringen

Anzahl von Big Playern das Potential zur

erfolgreichen Geschäftsentwicklung.

Internationalisierung. Der äusserst begrenzte

Binnenmarkt in Liechtenstein zwang Kaiser

schon sehr früh zur Internationalisierung. Die

Märkte sind bezüglich Arbeitsweisen, eingesetzter

Technologien und Beziehungen zu den

Anbietern sehr regional geprägt.

Herausforderungen, die unterschiedliche

Märkte hinsichtlich umweltspezifischer Gegebenheiten

und Kundenstruktur mit sich bringen,

haben zu Weiter- und Neuentwicklungen

von Produkten massgeblich beigetragen.

Ein internationales Service-Netzwerk erfordert

eine exakte technische Dokumentation. Detaillierte

Zeichnungen in hoher Qualität sind Voraussetzung

für ein funktionierendes Ersatzteilmanagement.

Erst damit gelingt der nachhaltige

Aufbau eines internationalen Kundenstamms.

Kundennähe. Die Bearbeitung von Nischenmärkten

mit begrenzten Stückzahlen ermöglicht

eine grosse Nähe zu den Kunden. Vor

allem bei den Kanalreinigungsfahrzeugen handelt

es sich durch den Aufbau kundenspezifi-

Produktentwicklung durch Abgasregulative in der Baumaschinenbranche

Abgas-Nachbehandlung Phase 2012-2014

Ursprung der Abgasgesetzgebung

Die Erfahrungen aus dem Kraftfahrzeugbereich

wurden auch auf industrielle Anwendungen

(Non-Road) übertragen. Ziel ist die Reduzierung

des Stickstoffoxid-Ausstosses (NOx) und die gesetzliche

Regelung von Schadstoff-Emissionen

wie Kohlenmonoxid(CO), Kohlenwasserstoff (HC)

und Staubpartikel.

Die jeweiligen Grenzwerte wurden in den Stufen

Tier1-4 festgelegt. In Europa wurde dies von der

EPA Umweltschutzbehörde in den Stufen I, II,

IIIA und IIIB sowie Stufe IV abgebildet.

scher Fahrzeuge eher um ein Projektgeschäft.

Kundenvorstellungen können somit weitaus

mehr in Konstruktion und Produktentwicklung

einfliessen als dies bei Grossserien der Fall ist.

Die damit verbundene Flexibilität erfordert ein

hohes Mass an technischer Kompetenz.

Technologie-Trends

Der Wert von Technologie. Kaiser verfügt in

beiden Branchen über Kunden, die technisch

äusserst versiert sind. Beratungskompetenz,

ein umfassendes Service-Netzwerk und

schnelle Ersatzteilverfügbarkeit müssen den

Bedürfnissen des Investitionsgütermarktes entsprechen.

Der zunehmende Trend zur Imitation

der Kaiser-Produkte beider Geschäftsbereiche

bedeutet nicht automatisch dasselbe Mass an

Qualität, Effizienz, Innovation, Erfahrung und

Sicherheit. Argumente, die in einer technologieintensiven

Branche Schlüsselfaktoren darstellen.

Gesetzliche Anforderungen. Staatliche

Regulierungen haben in den letzten Jahrzehnten

stetig zugenommen und beeinflussen das

Produkt massgeblich, beispielsweise über

Abgasregulative, branchenspezifische Umweltvorschriften

und Anforderungen an die Dokumentation.

Dadurch bedingte Entwicklungen und Prozessanpassungen

sind ressourcenintensiv. Da entsprechende

Richtlinien ungeachtet der Unternehmensgrösse

Anwendung finden stossen

Kleinstunternehmen oft an ihre Grenzen. Die

Grösse und Struktur von Kaiser ermöglicht eine

Abgasnachbehandlungssysteme

Die heutigen Dieselmotoren der Stufe IIIA können

die geforderten Emissionen der Stufe IIIB

beziehungsweise Stufe IV nicht abbilden.

Zusätzlich zu den bis heute eingeführten Massnahmen

wie elektronisches Motormanagement,

Hochdruckeinspritzung und Dieselpartikelfilter

kommt eine Abgasnachbehandlung mit Harnstoffeinspritzung

„AdBlue“ zu tragen.

Diese Entwicklungen für Non-Road Motoren sind

derzeit noch nicht bis zur Serienreife abgeschlossen.

schnelle und effiziente Integration gesetzlicher

Änderungen ohne auf die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit

eines mittelständischen

Unternehmens verzichten zu müssen.

Zukunftsbranche Umwelttechnologie. Umwelttechnologie

bezieht sich auf Technologien

zur Reduzierung der Umweltverschmutzung,

auf weniger umweltbelastende und ressourcenintensive

Produkte und Dienstleistungen

sowie auf Strategien zur effizienten Nutzung

der Ressourcen.

Umweltspezifische Argumente werden im Entscheidungsprozess

der Kunden bei beiden

Geschäftsbereichen der Kaiser AG bedeutungsvoller.

Die Schonung der Umwelt wird auch von

Kunden zunehmend als Kommunikationsargument

gegenüber privaten oder kommunalen

Endkunden verwendet.

Produktinnovationen zielen in zunehmendem

Masse auf eine nachhaltige Wirtschaft ab. Die

Umwelttechnologiebranche zeichnet durch eine

hohe Dynamik und beschleunigte Innovationszyklen

aus. Die Herausforderung sich im Wettbewerb

über Innovationen wirklich zu differenzieren

nimmt zu, Substitutionen kommen

schneller, Innovationen werden kundenspezifischer,

Time-to-Market entscheidet usw.

Entscheidend für den Erfolg wird nach wie vor

eine entsprechende Innovationskultur im

Unternehmen sein und die konsequente Einbindung

des Kunden in Innovationsprozesse

um „wirklichen Kundennutzen“ zu schaffen.

KAISER Österreich, Nenzing

KAISER Liechtenstein, Schaanwald KAISER Slowakei, Krakovany

Herausforderung für Kaiser

Der Dieselmotor als Antriebsquelle ist das zentrale

Element und beeinflusst mit seiner Charakteristik

alle angeschlossenen Verbraucher mit

der zur Verfügung gestellten Leistung, Drehmoment

und Drehzahlbereich.

Die Herausforderung für Entwicklungsingenieure

ist vor allem für Kompaktmaschinen gross, das

benötigte Einbauvolumen der Dieselmotoren

nimmt durch die Abgasnachbehandlung um ca.

30-40% zu. Die Komplexität der Motorsteuerung

und der geforderten Systemstabilität steigt.


Interview im Volksblatt vom 24. Dezember 2009

In der Technik überlegen

Kaiser AG: Rekordjahr bei Kanalreinigungsfahrzeugen

SCHAANWALD – Die Kaiser AG gehört zu den

Unternehmen, die trotz Wirtschaftskrise

gewachsen sind. Ausruhen kann es sich aber

nicht. «Wir haben unsere Technik und Entwicklung

stark ausgebaut», sagt CEO Markus

Kaiser.

Kornelia Pfeiffer «Volksblatt»:

Herr Kaiser, wie finden Sie die Verfolgungsjagd

durch die Wiener Kanalisation

im Film «Der dritte Mann»?

Markus Kaiser:

Ich sehe den Film nicht anders als Sie. Für mich

interessant ist die Technologie, mit der wir

Kanalreinigung heute angehen. Die Kanalisation,

die «Gedärme» einer Stadt, zu reinigen,

war bis in die 1950er-Jahre für die Reinigungskolonnen

Schwerstarbeit ... das ist teilweise

heute noch so. Nehmen Sie Indien: Wie man

dort teilweise Kanäle reinigt, ist schon noch

menschenunwürdig. Dabei gibt es immer wieder

auch etliche Tote. Die Unterschiede sind international

sehr gross. Moderne Kanalreinigung

wird erst ein Thema, wenn in einem Land eine

bestimmte Entwicklung bereits stattgefunden

hat.

Da müsste das Potenzial ja gross sein?

Grundsätzlich schon, aber einfach die Stückzahlen

der Schweiz auf die Bevölkerungszahl

Indiens hochrechnen zu können – das ist eine

Illusion. Um vergleichbare Stückzahlen zu

erreichen wie in Europa, braucht es noch Jahrzehnte.

Wie viele Mitbewerber haben Sie?

Sehr viele und sehr verschiedene – in jedem

Land haben wir es mit anderen Konkurrenten

zu tun. Technik und Forschritt spielen in jeder

Region eine ganz unterschiedliche Rolle, sprich

für die Kanalreinigung werden ganz verschiedene

Technologien eingesetzt. Nun ist Kaiser

weltweit eines der grössten Unternehmen und

eines der wenigen, das international vertreten

ist. Eine Chance, in neuen Märkten etwas

rascher Fuss zu fassen, sind Kanalreinigungs-

Grosskonzerne, die schon unsere Kunden sind.

Wie liefen die Geschäfte 2009?

Im Bereich Kanalreinigungsfahrzeuge verzeichnen

wir ein Rekordjahr. Damit war es für Kaiser

auch in Summe ein sehr gutes Jahr mit einem

Wachstum von über zehn Prozent. Die etablierten

Märkte Frankreich, Deutschland,

Schweiz, Österreich entwickeln sich nach wie

vor gut. In Polen, Tschechien und Slowakei

haben wir ein stabiles Niveau gehalten. Rumänien,

Bulgarien, Russland sind jedoch völlig

zusammengebrochen. Diese Einbrüche aber

konnten wir mit etlichen Erfolgen in anderen

Regionen wie Südafrika und dem arabischen

Raum gut ausgleichen. Obwohl gleichzeitig der

Absatz von Schreit-Mobilbaggern zwischen 20

und 25 Prozent zurückging, werden wir uns

beim Umsatz auf Vorjahresniveau bewegen.

Und das alles ohne Kurzarbeit und ohne Entlassungen.

Wir konnten Mitarbeiter, die in der Schreit-Mobilbagger-Produktion

nicht gebraucht wurden,

gut beim Bau von Kanalreinigungsfahrzeugen

einsetzen. Nennen Sie es Glück des Tüchtigen,

dass sich der Bereich, der das Fundament des

Unternehmens Kaiser bildet, so dynamisch

positiv entwickelt hat.

Markus Kaiser: Markteinbrüche in Russland und den USA durch etliche Erfolge

in Südafrika und dem arabischen Raum wettgemacht.

Und da gewinnen Sie Marktanteile hinzu?

Kanalreinigung mit Wasser-Recycling, das ist

unser Feld. 90 Prozent der Fahrzeuge, die wir

verkaufen, sind so ausgestattet. Und wo dieses

hohe Technologie-Niveau verlangt wird,

sind wir weltweit führend und konnten im

schwierigen Wirtschaftsjahr 2009 die Marktanteile

noch ausbauen.

Wie haben Sie die Wirtschaftskrise erlebt?

Es gab Licht und Schatten. In Südosteuropa

und im asiatischen Raum hatten wir auch mit

Kanalreinigungsfahrzeugen weniger Erfolg. Das

liess sich mit Wachstum in anderen Ländern

auffangen. Umgekehrt waren wir mit Schreit-

Mobilbaggern in der Schweiz und Österreich

sehr stabil erfolgreich. Andere Regionen sind

jedoch völlig eingebrochen wie Russland und –

nach wie vor – die USA.

Sie bauen ja Fahrzeuge auch vor Ort auf,

in Asien, in Russland. Wie entwickelt sich

das Systemgeschäft?

In etwa stabil, jedoch leicht unter den Vorjahreszahlen.

Denn – anders als wir – ist die Branche

Kanal international nicht auf Wachstumskurs.

Viele Mitbewerber sind aktuell in grossen

Schwierigkeiten.

Haben Sie genug Facharbeiter?

Wir haben unsere Technik und Entwicklung

2009 stark ausgebaut. Dafür haben wir Techniker

und Ingenieure gefunden, die früher vermutlich

eher einen Grosskonzern als

Arbeitgeber gewählt hätten. Offenbar sind wir

als mittelständisches Hightech-Unternehmen

mit 200 Mitarbeitern interessanter für gute

Fachleute geworden, die unsere Werte, unsere

Strategie, die Unternehmensstruktur, unsere

Produkte schätzen.

Sauberes Wasser wird immer knapper.

Jeder Tropfen zählt. Wie reagiert Ihre Forschung

und Entwicklung darauf?

Ökologische Überlegungen – dahinter steckt

heute viel mehr als die Tatsache, dass das Kaiser-Recycling-Prinzip

kein Frischwasser

braucht, um Kanäle zu reinigen. Natürlich ist

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das ein grosses Thema, und ein noch grösseres

dort, wo Frischwasser knapp ist. Wir verfügen

über das einzige System weltweit, das auch

dann funktioniert, wenn die Kanalisation

extrem verschmutzt ist und über Jahre nicht

mehr gereinigt wurde. Mit unseren Fahrzeugen

lässt sich also Wasser, aber auch Zeit und

Diesel – also Rohstoff und Geld – sparen.

Ökologie hat heute – neben der wirtschaftlichen

Seite – einen Stellenwert. So sind wir im

Recycling-Bereich mittlerweile in Frankreich die

Nummer eins. Das war vor fünf, sechs Jahren

noch nicht einmal ansatzweise ein Thema. So

herrschte lange Zeit die Meinung, dass sich der

hohe Standard, den wir in die Schweiz liefern,

nicht durchsetzen würde. Dies aber hat sich

nicht bewahrheitet.

Nehmen Sie Polen: Dort sind Kunden mit einfacheren

Kanalreinigungsfahrzeugen in den

Markt eingestiegen. Zehn Jahre später investieren

sie in Fahrzeuge, die sich kaum mehr

von denen in der Schweiz unterscheiden. Das

gilt auch für andere Länder. Ausruhen können

wir uns auf unserer technischen Überlegenheit

aber nicht. Andere werden versuchen,auf den

Zug aufzuspringen.

Daher haben wir Forschung und Entwicklung

ausgebaut, um zwei Dinge voranzutreiben:

Zum einen verbessern wir die Effizienz des

Systems zur Wasserrückgewinnung, wo noch

möglich. Ganz bewusst wollen wir uns aber mit

noch mehr Effizienz beim Zusammenwirken

von Lkw, Hochdruckpumpe, Filtersystem und

im Bedienungskomfort unterscheiden. Die Elektronik

spielt hier eine wesentliche Rolle.

Populärer als die Hochtechnologie der

Kanalfahrzeuge ist und bleibt aber der

Schreitbagger ...

... dem widerspreche ich. Der Schreit-Mobilbagger

ist ein Produkt, das Bubenträume weckt

und mit spektakulären Einsätzen zum Staunen

bringt. In unserer Region gehört er zum Bild.

Wenn Sie aber in Polen nachfragen, finden Sie

einen ähnlichen Bekanntheitsgrad bei Kanalreinigungsfahrzeugen.

Und ich bin oft überrascht,

wie viele Gefühle erwachsene Männer zeigen,

wenn sie ein Fahrzeug in Schaanwald abholen.

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KAISER Kanalreinigung und Entsorgung

Kaiser Recycling-Technologie überzeugt in Frankreich

Noch vor wenigen Jahren war in Frankreich das

Interesse an Kanalreinigung mit Wasserrückgewinnung

gering. Mangelhafte Effizienz

bestehender Systeme und Informationsmangel

über entsprechende Alternativen waren Gründe

für die grundsätzliche Skepsis gegenüber

diesen Produkten.

Erst 2003, als mit dem neuen Vertriebs- und

Servicepartner Baroclean zahlreiche Vorführtourneen

durchgeführt wurden und erste Kundenberichte

die Vorteile des Wasserrückgewinnungssystems

bestätigten konnte Kaiser

seine Marktposition deutlich ausbauen.

Die Kaiser Recycling-Technologie unterscheidet

sich in ihrer Funktionsweise grundlegend von

anderen Anbietern und birgt entsprechende

Vorteile gegenüber diesen.

Europaweit einzigartige Marktstruktur

Die Struktur der Kanalreinigungsbranche

unterscheidet sich in Frankreich deutlich von

anderen europäischen Staaten. Der Markt wird

von Grossunternehmen dominiert, die sich auf

die Abwasser- und Abfallbranche spezialisiert

haben. Ihre jahrzehntelange Erfahrung und

Expertise im Bereich Wasser- und Abwassermanagement

hat zu einer Etablierung der

Recycling-Technologie innerhalb der Tochterunternehmen

beigetragen und weitet sich auch

auf Umweltdienstleister ausserhalb der Konzerne

aus. Laufende Vorführungen neuester

Fahrzeuge und eine umfassende Kundenbetreuung

von Baroclean haben die Marktposition

zudem gestärkt.

Kaiser ist es gelungen sich als Referenz für die

Kanalreinigung mit Wasserrückgewinnung zu

etablieren.

Produktentwiklung durch Kundennähe

Die speziellen Anforderungen der Pariser

Kanalisationsstrukturen haben zur Entwicklung

von Hochleistungsfahrzeugen beigetragen.

Extrem tief gelegene Kanäle erfordern Höchstleistung

in der Saugarbeit – technisch gelöst

mittels zwei parallel betriebenen Kaiser-Vakuumpumpen.

Der Einbau der Kaiser-Vakuumpumpe

in die Frischwasserkammer reduziert

Geräuschemissionen, ermöglicht das Arbeiten

bei Nacht und somit das Umgehen der Verkehrsproblematik

in der Grossstadt.

Die steigende Nachfrage zeigt nun den Trend

nach Hochleistungssaugfahrzeugen über die

Grenzen von Paris und Frankreich hinaus.

Öffnung neuer Märkte

im Nahen Osten

Die internationale Präsenz der französischen

Konzerne und die positiven Rückmeldungen

aus dem französischen Markt öffneten für

Kaiser neue Märkte. Mehrere Recyclingfahrzeuge

sind nun in Saudi-Arabien und den Arabischen

Emiraten im Einsatz.

Klarer Entscheid für

KAISER-Technologie in Grossbritannien

2005 entstand der „Kaiser-Whale“ aus einer

Kooperation der beiden etablierten Unternehmen.

In 5 Jahren ist es gelungen im Recyclingbereich

die Marktführerschaft eindeutig zu

übernehmen.

Interview mit Mark Warmington

Geschäftsführer von Whale Tankers Ltd.

Whale hat sich für die Integration des

Kaiser Recycling Pakets in ihre bestehenden

Fahrzeuge entschieden. Wie kam es zu diesem

Entschluss?

Der Einsatz von Kanalreinigung mit Wasserrecycling

war am europäischen Festland bereits weiter

verbreitet als dieser Trend auf den britischen

Inseln über diverse Kundenanfragen oder Ausschreibungen

spürbar wurde.

Die Entwicklung eines konkurrenzierfähigen

Recyclingsystems war nicht unmittelbar absehbar

und so versuchte Whale ein bereits bewährtes

System in die eigenen Fahrzeuge zu integrieren.

Nach einer sorgfältigen Analyse bestehender

Systeme kamen wir zu dem Schluss, dass

das Wasser-Recyclingsystem von Kaiser hinsichtlich

ökologischer und ökonomischer Vorteile klar

führt und den Bedingungen des britischen Markts

am meisten gerecht wird.

Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist

einerseits die Vereinbarkeit der Technologien,

aber auch eine ähnliche Philosophie und Synergieeffekte

sind von grosser Bedeutung. Ein

gemeinsames Verständnis, wie Partnerschaft

funktioniert – nämlich mit gegenseitiger Offenheit

und Vertrauen – ist hierbei essentiell. Die

vergleichbare Grösse der beiden Unternehmen

sehe ich zudem als entscheidenden Vorteil für die

Kooperation. In intensiver Zusammenarbeit wurden

die beiden Systeme aufeinander abgestimmt

und so das Kaiser Wasserrecycling ein Teil des

Whale Kanalreinigungsfahrzeuges. Neuentwicklungen

werden laufend integriert und so Optimierungen

vorgenommen.

Wie reagierten die Kunden auf das neue

Kaiser-Whale Fahrzeug?

Kaiser war den meisten Kunden als bewährter

Anbieter von Recyclingfahrzeugen bisher nur ein

Begriff, tatsächliche Erfahrungen waren kaum

vorhanden. Die Neugierde auf das Fahrzeug war

dementsprechend gross.

Trotzdem musste viel Zeit und Aufwand investiert

werden um dem Kunden die Vorteile des Kaiser-

Whale zu vermitteln. Vorführungen, Seminare,

zahlreiche Broschüren und Kundengespräche veranschaulichten

den Mehrwert der Fahrzeuge und

überzeugten immer mehr Kunden von der Wirtschaftlichkeit

der Recyclingfahrzeuge. Auch

aktuell verfügen wir über ein Vorführfahrzeug,

das für Demonstrationen quer durch das Land im

Einsatz ist. Die technologische Expertise im

Bereich Recycling zusammen mit der Etabliertheit

von Whale am Britischen Markt und der

damit verbundenen Servicestruktur stellt für den

Kunden einen entscheidenden Vorteil dar.

Im Zuge des Aufbaus und der Modernisierung

der Kanalisation in Arabien soll auch die Kanalreinigung

nachhaltig und präventiv durchgeführt

werden. Das benötigte Frischwasser ist

teuer und dessen Verfügbarkeit nur bedingt gegeben,

Recyclingfahrzeuge sind nicht nur hierfür

besonders geeignet sondern die beste

wirtschaftliche Alternative.

Der Verschmutzungsgrad in den Kanälen ist auf

Grund der fehlenden Wartung während der

letzten Jahrzehnte extrem hoch: Versandung,

Schwebestoffe, hoher Fettanteil. Mit dem Kaiser-Wasserrückgewinnungssystem

ist selbst

unter schwierigsten Bedingungen Zuverlässigkeit

gegeben.

2009, Arabische Emirate

Whale Tankers – Eckdaten

Firmensitz in Solihull, West Midlands, England. Von

einem 3-Personen Schweiss- und Fertigungsbetrieb

entwickelte sich Whale zu einem Unternehmen mit

180 Angestellten und £ 25 Mio. Umsatz. 2010 feiert

Whale seinen 40. Geburtstag.

Als Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen beliefert

Whale Unternehmen in der Wasser- und Versorgungsindustrie,

Lieferanten sowie Miet- und

Leasingfirmen, Kommunen und Kunden aus dem

industriellen Umfeld.

Whale Tankers ist der grösste unabhängige Inspektionsbetrieb

für Abwassertanks in UK und verfügt

über das grösste Servicenetzwerk.

www.whale.co.uk

Pro-Original

Das Kaiser-Wasserrückgewinnungssystem

ist das Ergebnis einer jahrelangen

Entwicklung und einer kontinuierlicher

Abstimmung der Komponentenuntereinander.

Durch den Erfolg des Wasser-

Recyclingsystems versuchen nun weitere

Unternehmen mit Nachbauten den Markteintritt.

Ob entsprechende Nachbauten

ohne umfassende Systemerfahrung ähnliche

Leistungen erbringen wird die Praxis

zeigen.

Wir sind überzeugt dass in einer technologielastigen

Branche folgende Hauptargumente

klar für das Original sprechen:

• Qualität

• Innovation

• Effizienz

• Erfahrung und Sicherheit


KAISER Hurricane

Der Kaiser Hurricane ist ein Trockensauger der

obersten Leistungsklasse und sowohl für trokkene

als auch für nasse Saugmedien geeignet.

Die hohe Saugleistung erlaubt grosse Förderdistanzen

und Höhenunterschiede. An schwer

zugänglichen Einsatzorten können somit problemlos

Saug- und Blasarbeiten durchgeführt

werden. Der im Tankdeckel eingebaute Blasinjektor

fördert das Sauggut pneumatisch aus

dem Tank.

Mittels Wasserring-Vakuumpumpe wird ein

maximaler Volumenstrom von 7000 m 3 /h

erreicht. Die Saugluftfiltrierung erfolgt über

einen wartungsarmen Trockenfilter aus PTFEbeschichtetem

Sinterkunststoff mit vollautomatischer

Abreinigung der Filterelemente. Der

Einbau der Vakuumpumpe in die Frischwasserkammer

ermöglicht kurze Radstände und

reduziert Geräuschemissionen.

Weiters ergeben sich durch diese Einbauart

KSR42 mit hydraulischer

Schlauchführung

Für den Kassettenausleger steht nun mit

dem KSR42 ein Saugrüssel mit hydraulischer

Schlauchführung zur Verfügung.

Der teleskopierbare und schwenkbare

Saugschlauch kann exakt am Kanal positioniert

werden. In Kombination mit dem teleskopierbaren

KSA11 kann durch das

gemeinsame Schwenken auch der Spülschlauch

entsprechend eingerichtet werden.

Für Schachtarbeiten lässt er sich

zudem hydraulisch anheben bzw. senken.

• 1m teleskopierbar

• 180° hydraulisch schwenkbar

• 20° hydraulisch anhebbar

kurze Saugleitungen am Fahrzeug. Die Saugund

Blasleistung kann je nach Erfordernis

unabhängig von der Dieselmotordrehzahl stufenlos

eingestellt werden.

Bewährte Einsatzgebiete:

• Flachdachsanierung: Absaugen und

späteres Wiederhochblasen von Kies

• Gebäudeumbauten und Renovation an

schwer zugänglichen Orten

• Hinterfüllungen in engen Platzverhältnissen

• Entleerung von Schlammbecken

• Reinigung von Industrieanlagen

Die ADR-Ausrüstung ermöglicht den Abtransport

gefährlicher Abfallstoffe.

Die Anwendungsvielfalt kann mittels zusätzlich

aufgebauter Hochduckpumpe noch erhöht

werden. Damit kann der Hurricane gegenüber

herkömmlichen Trockensaugfahrzeugen auch

klassische Nassarbeiten ausführen.

Doppel-KDU

und Zusatzhaspel

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In der Stadt Zürich werden Kanäle vorgefunden,

deren Reinigung Höchstleistung

erfordert. Mit bis zu zwei Metern

Durchmesser sind die Anforderungen an

das Kanalreinigungsfahrzeug enorm.

Der neue Aquastar III wurde zu diesem

Zweck mit einer zweiten Hochdruckpumpe

ausgestattet und verfügt nun über

eine Spülleistung von max. 800 Litern in

der Minute.

Neben dem Haspel für Hochleistungsarbeiten

wurde ein zusätzlicher Spülschlauch

für normale Kanalreinigungsarbeiten

angebracht.

• Doppel KDU mit max. 800 l/min

• Spülschlauch 140 m, 1 ½’’

• Zweiter Spülschlauch 160 m, 1’’

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KAISER Schreit-Mobilbagger

Schreit-Mobilbagger – beeindruckende Vielseitigkeit

Der Haupteinsatzbereich der Schreit-Mobilbagger

liegt dort, wo andere Baumaschinen ihre

Grenzen erreichen.

Im englischen Sprachgebrauch werden Schreit-

Mobilbagger wegen ihrer Beweglichkeit und Eignung

für spezielle Arbeitseinsätze auch als

„Spider“ (englisch für Spinnen) bezeichnet.

t Abbruch/Rückbau

Schweiz: Für den Abbruch

zweier 45 Meter hoher

Getreidesilos arbeitet sich

ein S2 mittels Betonbeisser

bis auf eine Höhe von 26

Meter herunter. Erst dort

können Abbruchkrane den

Rückbau fortsetzen.

Mulchen u

Österreich: Im Umkreis

von Freileitungen gilt ein

gesetzlich vorgeschriebener

Sicherheitsabstand.

Dieser muss in Waldgebieten

durch Abholzungsarbeiten

freigehalten

werden.

t Muren- und

Lawinenverbauungen

Schweiz: Starke Regenfälle

verursachen in den Bergen

Gerölllawinen und Muren.

Zum Schutz werden entlang

der Hänge Barrieren

errichtet, welche der

Entstehung grosser Steinlawinen

vorbeugen.

Bohren u

Indien: Im Steilgelände

sind oft Verankerungen zur

Hangentlastung oder zur

Sicherung der Bauten notwendig.

Dies trifft auch für

Pipelines zu, die Gebirgszüge

zu überwinden

haben.

t Mähen

USA: Bauland wird in

Florida vor allem durch die

systematische Entwässerung

von Sümpfen gewonnen.

Die Kanäle müssen

regelmässig von Pflanzen

freigelegt werden um das

Abfliessen des Wassers

aufrechterhalten zu können.

Forstarbeiten u

Norwegen: Auf Grund der

klimatischen Bedingungen

sind die Böden in den nordischen

Regionen äusserst

sensibel. Bodenschonendes

Arbeiten ist hier unerlässlich.

t Tiefsee

Weltweit bis in 4000 Meter

Tiefe im Einsatz.

Schiffwracks werden vom

Bagger freigelegt und

geladene Edelmetalle

geborgen.

Rammen u

Schweiz: Im Zuge der

Renovierung einer Wohnanlage

wurde das Fundament

für neue Balkone

durch einen S2 gelegt.

Mittels Schlagkraft werden

Stahlträger in den Boden

gerammt.

In Verbindung mit verschiedenen Anbaugeräten

ergeben sich beeindruckende Einsatzmöglichkeiten

wie es die nachfolgenden Beispiele zeigen:


Baggerolympiade 2009

Am 17. Oktober 2009 veranstaltete Kaiser

bereits zum sechsten Mal die internationale

Baggerolympiade. 43 Profis aus verschiedenen

Nationen stellten ihre Geschicklichkeit im

Umgang mit Schreit-Mobilbaggern unter

Beweis. Trotz Wetterpech mit Dauerregen und

winterlichen Temperaturen verfolgten tausende

Zuseher die Wettkämpfe, Baggervorführungen

und Sportholzfällershows.

Schreit-Mobilbagger-Fahrer zählen zu den weltweit

besten Baggerfahrern. Auf Grund der

hohen Komplexität in der Bedienung und dem

Einsatz in schwierigstem Gelände sind die

Ansprüche an die Fahrer deutlich höher als bei

Rad- und Raupenbaggern. Der Schreit-Mobilbagger

ist jedoch nur so gut wie sein Fahrer.

Die Komplexität der Steuerung ist mit über

50 verschiedenen Operationen vergleichbar mit

der Bedienung eines Helikopters.

Zahlreiche Fahrer nützten die Chance an diesem

Event teilzunehmen, bei dem ihr Beruf und

ihr Können im Mittelpunkt steht. Unter dem

Gesichtspunkt einer perfekten Beherrschung

der technisch anspruchsvollen Bagger wurden

tägliche Arbeitsanforderungen in verschiedenen

Parcours nachgestellt und bewertet.

Die Qualifikationswettkämpfe verlangten den

Profis alles ab was ein Schreit-Mobilbaggerfahrer

können muss: exaktes Ausrichten, feinfühliges

Fahren, gutes Augenmass und nicht zu

letzt im Spiel „Schreiten“ das schnelle und

sichere Bewegen in schwierigem Gelände. Die

zehn besten Fahrer stellten sich im Finalwettkampf

einem Parcours, der möglichst schnell

aber auch fehlerfrei durchfahren beziehungsweise

durchschritten werden musste.

Den drei Erstplatzierten winken Eventreisen

nach Madrid, Hockenheim und Erzberg:

1. Platz: Mauro Consoli (IT)

2. Platz: Felix Finkbeiner (DE)

3. Platz: Adolf Lüönd (CH)

Die europäische Elite der Stihl Timbersports

begeisterte Publikum und Baggerfahrer gleichermassen.

Die Sportholzfäller zeigten eindrucksvoll

wie klassische Holzarbeiten mit viel

Kraft, der richtigen Technik und dem richtigen

Material verrichtet werden können.

Ausbau

des Vertriebs- und Servicenetzes in Deutschland

Kaiser kann seine Präsenz in Deutschland durch

die neue Partnerschaft mit dem Unternehmen

Otto Th. Menke GmbH in Soest deutlich verstärken.

Die Firma Menke verfügt im deutschen Schreit-

Mobilbagger-Markt über eine langjährige

Erfahrung – Menke war ca. 8 Jahre Partner

eines Mitbewerbers. Zusammen mit der aktuellen

unternehmerischen und technologischen

Stärke der Firma Kaiser ist die Basis für eine

erfolgsversprechende Partnerschaft gelegt.

Verschiedene Service-Standorte sowie die

Kooperation mit Fachwerkstätten ermöglichen

eine umfassende Kundenbetreuung. Das neue

zusätzliche Ersatzteillager bei Menke sichert

eine schnelle Bearbeitung der Kundenanfragen.

Schulungen spezifisch auf Kaiser-Produkte

haben bereits stattgefunden. Ausgestattet mit

Vorführmaschinen stehen Kunden und Interessenten

noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung

die neuesten Maschinen zu testen.

Bestehende Direktkunden in Süddeutschland

werden wie bisher auch durch Kaiser Liechtenstein

betreut.

Ende Februar wurde bereits ein erster Testtag

durchgeführt, bei dem Kunden und Interessenten

die Kaiser-Produkte bei Vorführungen erleben

und auch selber testen konnten. Das

Interesse für die Modelle S3 Allroad und S2 4x4

Cross war gross und die Gelegenheit die Produkte

ausgiebig zu testen wurde gerne wahrgenommen.

FACTS & NEWS

Spyder-Fahrerclub:

Fahrer für

Auslandseinsätze gesucht

Kaiser ist mit seinen Schreit-Mobilbaggern

weltweit vertreten. Doch vor allem bei

schwierigen Einsätzen und Spezialprojekten

fehlt es den Fahrern vor Ort oft an der

entsprechenden Erfahrung im Umgang mit

den anspruchsvollen Maschinen.

Aus diesem Grund werden Schreitbagger-

Fahrer gesucht, die sich für Spezialeinsätze

im Ausland begeistern und die bei entsprechenden

Anfragen diesbezüglich kontaktiert

werden können.

Weitere Informationen unter

kaiserag@kaiser.li

Die Otto Th. Menke GmbH wurde 1924

gegründet. Heute beschäftigt sie ca. 130

Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern „Landmaschinenersatzteile“

und „Kommunalund

Umwelttechnik“. Hier liegt die strategische

Ausrichtung bei der Vermarktung

von Spezialmaschinen zur extensiven

Landschaftspflege und zum Landschaftsbau.

In diesem Bereich zählt das Unternehmen

zu den führenden Anbietern auf

dem deutschen Markt. Das Unternehmen

verfügt in Deutschland über 4 Standorte

und ein Tochterunternehmen in Polen.

www.menke-umwelttechnologie.com

7


News

8 FACTS & NEWS

Schulungsfilm für ECO-Combi II

Sicherstellung der korrekten Bedienung im täglichen Betrieb

Ein international überaus erfolgreiches Modell der

Firma Kaiser ist der ECO-Combi. Den Kunden

wird nun eine zusätzliche Unterstützung geboten

um den effizienten Einsatz ihrer Fahrzeuge sicher

zu stellen. In Ländern mit begrenzter Verfügbarkeit

an erfahrenem und geschultem Personal im

Bereich der Kanalreinigung ist dies von besonderer

Bedeutung.

Zur korrekten Bedienung und

richtigen Wartung erhält

jeder „Opérateur“ bei der

Übergabe des Fahrzeuges

eine ausführliche Einschulung.

Bei der Inbetriebnahme

der Fahrzeuge vor

Ort oder bei Wechsel des

Fahrzeugführers treten

immer wieder Wissensdefizite

zu Tage und es kommt

zu Bedienfehlern. Diese

können zwar oft einfach

behoben werden, aber

selbst eine Diagnose des

Fehlers kann sich bei einem

internationalen Kundenstamm

schwierig und kostspielig

gestalten.

Zur Vermeidung einfachster

Bedienungsfehler steht dem Fahrzeugführer nun

Elektronik zur

Effizienzsteigerung

Kaiser Service-Software

Sowohl bei Kanalreinigungsfahrzeugen als auch

bei Schreit-Mobilbaggern ist die Entwicklung der

letzten Jahre durch steigende Funktionsvielfalt

und Automatisierung verschiedenster Abläufe

gekennzeichnet. Die Kombination von Hydraulik

und Elektronik macht dies möglich.

Zur Wartung der elektronischen Systeme wurde

eine eigene Service-Software entwickelt. Sie

dient dazu, die umfangreichen Diagnose- und

Parametrierungsmöglichkeiten den Kundendienstmitarbeitern

zur Verfügung zu stellen. Die

Wartung oder Reparatur kann damit optimal vorbereitet

werden.

Mit der neuen Service-Software eröffnen sich hilfreiche

Diagnosemöglichkeiten, einerseits am

Fahrzeug und andererseits durch Fernwartung.

Vom Servicestützpunkt aus kann eine Kommunikation

mit dem Fahrzeug aufgebaut und auf diese

Weise einer umfassenden Analyse unterzogen

werden.

Auch kundenspezifische Anpassungen können

vorgenommen werden – sei es direkt am Fahrzeug

oder wiederum über die Fernwartungs-Verbindung.

ein Schulungsfilm zur Verfügung, welcher die

wichtigsten Arbeitsabläufe in der Bedienung des

Kanalreinigungsfahrzeuges aufzeigt. Die Sprachfreiheit

erlaubt den weltweiten Einsatz des Films.

Durch das mobile Ausgabegerät kann die schulungsunterstützende

Massnahme direkt am Fahrzeug

ohne technische Voraussetzungen zur

Anwendung kommen.

MMS – Mensch-Maschinen-Schnittstelle

Besondere Bedeutung kommt der MMS –Mensch-

Maschinen-Schnittstelle zu. Die Bedienfreundlichkeit

durch eine verständliche Abbildung der

elektronischen Vorgänge steht hierbei im Mittelpunkt.

Zusätzlich zur Steigerung von Funktionalität

und Bedienkomfort helfen elektrohydraulische

Steuerungen, die Energieeffizenz der Maschine

zu optimieren.

VERANSTALTUNGSKALENDER

Messen 2010 Bagger

19.-25. April 2010

BAUMA 2010

München, Deutschland

21. -23. April 2010

SAM Grenoble

Frankreich

17. - 19. Juni 2010

EUROFOREST Burgund

Frankreich

30. Juni - 2. Juli 2010

öga Koppigen

Schweiz

Messen 2010 Kommunal

18. - 20. Mai 2010

WOD-KAN Bydgoszcz

Polen

25. - 27. Mai 2010

VODOVODY-KANALIZACE

Brünn, Tschechien

14. - 16. Juni 2010

APA Bukarest

Rumänien

13. - 17. September 2010

IFAT ENTSORGA 2010

München, Deutschland

30. Nov. - 3. Dez. 2010

Pollutec Lyon

Frankreich

Testtage Schreit-Mobilbagger

Termine siehe:

www.kaiser.li

Kaiser Aktiengesellschaft Fahrzeugwerk

LI-9486 Schaanwald • Vorarlbergerstr. 220

Tel. +423-377 21 21 • Fax +423-377 21 10 • kaiserag@kaiser.li

Schulungen Bagger/Kommunal

Termine auf Anfrage

www.kaiser.li

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