Jahresbericht 2009 - Biba - Universität Bremen

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Jahresbericht 2009 - Biba - Universität Bremen

JahresberichtAnnual Report2009


InhaltEditorialPortraitBereicheForschungsbereich IPSForschungsbereich IKAPÜbersicht der ProjektformenCONVERGEEURIDICEISETEC IILandmarkeLSLNLogistikfabriktischBre-TeCLogGlobalDIPLernfähige PalettenRoboterzelle LightBLG PPSProjekteKooperationenInternational Graduate Schoolfor Dynamics in LogisticsLogDynamics LabSFB 570/SFB 747SFB 637TagungenAuszeichnung: Land der IdeenForschungstransfer in die WirtschaftAusgewählte PublikationenLehrveranstaltungenMitarbeiterinnen und MitarbeiterStudien-, Diplom-, Bachelor-,Master-Arbeiten und DissertationenOrganigramm/Impressum123481214161820222426283032343638505455565860636468707274767778ContentEditorialPortraitDivisionsDivision IPSDivision IKAPOverview of Project TypesCONVERGEEURIDICEISETEC IILandmarkeLSLNLogistikfabriktischBre-TeCLogGlobalDIPLearning palletsRoboterzelle LightBLG PPSProjectsCooperationsInternational Graduate Schoolfor Dynamics in LogisticsLogDynamics LabCRC 570/CRC 747CRC 637ConferencesAward: Land of IdeasResearch transferSelected PublicationsLecturesStaffStudy-, Bachelor-, Master Theses,Diploma and PhD ThesesOrganisation Chart/Imprint


Forschung zu Logistik und Produktion an „ausgezeichnetem Ort“Ob Auto oder Laptop – Kundenerwarten zunehmend individualisierteProdukte und neue Modelle inimmer kürzeren Zeitspannen. Dabeiwünschen sie neueste Technik, mehrFunktionen, beste Qualität, die sofortigeVerfügbarkeit oder möglichstschnelle Lieferungen. Außerdemsollen die Produkte ressourcenschonendhergestellt werden sowie leichtund vollständig recycelbar sein.Zudem fordert der globale Wettbewerbverstärkt weltumspannendeMaterialflüsse und Lieferketten sowiedie internationale Zusammenarbeit inUnternehmensverbünden.Ganzheitlich und interdisziplinärDie Produktionssysteme und Logistiknetzwerkewerden stetig komplexer.Viele der herkömmlichen Prozessestoßen hier an ihre Grenzen undgenau da greifen die Forschungendes Bremer Instituts für Produktion undLogistik GmbH (BIBA). Die Prozesse inder Produktion und der Logistik dürfenheute nicht mehr isoliert betrachtetwerden und ihre Gestaltung bedarfder Zusammenarbeit zahlreicherDisziplinen. Das BIBA hat den ganzenProduktlebenszyklus im Blick: von derIdee bis zum Produkt, dessen Nutzungsowie der Wieder- oder Weiterverwendung.Das ingenieurwissenschaftliche Institutsetzt auf Ganzheitlichkeit, Interdisziplinaritätund Transfer. Für seinen„innovativen Ansatz zur Optimierungvon Produktions- und Logistikprozessen“wurde es 2009 im bundesweitenInnovationswettbewerb „365 Orte imLand der Ideen“ ausgezeichnet.Von Grundlagenforschung bis AnwendungDas BIBA hat eine jährliche Gesamtleistungvon sieben Millionen Euround beschäftigt rund 100 Menschen.Sie arbeiten in den beiden BIBA-Bereichen„Intelligente Produktions- undLogistiksysteme“ (IPS) und „Informations-und kommunikationstechnischeAnwendungen in der Produktion“(IKAP). Gemeinsam mit den 90 Beschäftigtenin den zwei verbundenenFachgebieten „Planung und Steuerungproduktionstechnischer Systeme“und „Integrierte Produktentwicklung“am Uni-Fachbereich Produktionstechnikengagieren sie sich in der Grundlagen-wie auch in der industriellenAuftragsforschung, in anwendungsorientiertenVerbundforschungspro-jekten ebenso wie in europäischenForschungsverbünden.So ist das BIBA zum Beispiel an dreiSonderforschungsbereichen der DeutschenForschungsgemeinschaft ander Universität Bremen beteiligt, unteranderem dem SFB „Selbststeuerunglogistischer Prozesse“, und es koordiniertden Forschungsverbund LogDynamics(Bremen Research Cluster forDynamics in Logistics).Für Nachwuchs und GleichstellungEine große Verantwortung sieht dasInstitut auch in der Ausbildung undFörderung des Nachwuchses. ObSchülerpraktikum oder Projekt, vomFreiwilligen Sozialen/Kulturellen oderÖkologischen Jahr bis zur betrieblichenAusbildung, von der universitärenLehre bis zur Betreuung vonDoktoranden zum Beispiel in der InternationalGraduate School for Dynamicsin Logistics – das BIBA engagiertsich hier vielfältig. Erfolgreich setzt essich auch für die Gleichstellung derGeschlechter ein: Rund ein Drittel derBeschäftigen sind Frauen, ein in denIngenieurwissenschaften überdurchschnittlichhoher Anteil.Research of logistics andproduction at a distinguishedlocationWhether it’s a car or a laptop, customersexpect increasingly individualizedproducts and new models in ever shorterperiods of time. They want the newesttechnology, the best quality, addedfunctions, immediate availability andthe fastest possible delivery time. Theproducts should be manufactured ina resource-friendly way and be easilyand entirely recyclable. Additionally,international competition requires moreglobal material flows and delivery chainsas well as the international collaborationof affiliated companies.Integration and multiple disciplinesProduction systems and logistic networksare becoming more and more complex;many of the conventional processesare pushed to their limits. This is wherethe Bremen Institute for Production andLogistics GmbH (BIBA) comes into action.Today, processes of production and logisticsshould not be regarded individually;their structure requires the co-operationof numerous disciplines. BIBA examinesthe whole product life cycle, from theidea to the product, as well as its useand possibilities of re-use.The scientific-engineering institute relieson integration, multiple disciplines andtransportation. In 2009 it was recognisedin the German national innovativecompetition 365 Landmarks in the Landof Ideas for its “innovative approach tooptimisation of production and logisticprocesses”.From basic research to product implementationBIBA has an annual output of sevenmillion euros and employs approximatelyone hundred people. It works within thetwo BIBA divisions IPS (Intelligent Productionand Logistic Systems) and IKAP(Application of Information and CommunicationTechnologies in Production).Together with another ninety employeesof the two connected fields of Planningand Controlling of Technical Systemsand Integrated Production Developmentat the faculty of Production Engineering,they get involved in basic and industrialassignment investigation, applicationorientatedcompound research projectsand European research groups.BIBA is, for example, involved in threespecial research divisions of the GermanResearch Council at the University ofBremen, such as the SFB Self-Regulationof Logistic Processes, and it coordinatesthe research group LogDynamics (BremenResearch cluster for Dynamics inLogistics).Support of young academics andequalisationThe institute takes great responsibility inthe education and promotion of the newgeneration. BIBA is involved in varioustraining programmes, offering schoolinternships and projects, social andcultural volunteer work, ecological yearsand apprenticeships, university dissertationand postgraduate support, forexample at the International GraduateSchool for Dynamics in Logistics. Theinstitute also campaigns successfully forthe equalization of the sexes; a third ofBIBA’s employees are women, which isabove average in the field of engineeringsciences.2


IPS Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-ReiterIntelligente Produktions- und LogistiksystemeIntelligent Production and Logistics SystemsIKAP Prof. Dr.-Ing Klaus-Dieter ThobenInformations- und kommunikationstechnischeAnwendungen in der ProduktionApplication of Information and CommunicationTechnologies in Production3


Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-ReiterForschungsbereich IPSIntelligente Produktions- und Logistiksysteme4Die rasante Entwicklung heutiger IuKTechnologien, insbesondere Technologienzur Identifikation und Ortunglogistischer Objekte, wie zum BeispielRadio Frequency Identification Devices(RFID), und neue Möglichkeitenzur robotergestützten Automatisierunglogistischer Prozesse sind starke Veränderungstreiberfür Produktions- undLogistiksysteme. Ein intensiver und globalerWettbewerb sowie wechselndeund vielfältige Kundenansprüche verstärkendie Notwendigkeit zur Nutzungdieser Technologien, um adaptive,flexible und dynamische ProduktionsundLogistiksysteme aufbauen zukönnen.Ihren vollen Nutzen können diese Systemeaber erst dann entfalten, wenndie logistische Planung und Steuerungzugleich verstärkt dezentral unddynamisch gestaltet wird. Vor diesemHintergrund liegen die Hauptaufgabendes BIBA-Bereiches IntelligenteProduktions- und Logistiksysteme (IPS)in der• Erforschung, Entwicklung und Anwendunginnovativer IuK Technologienfür Produktion und Logistik,• Automatisierung logistischer Prozessemit Hilfe dieser innovativen Technologienund• Entwicklung von leistungsfähigen,praxistauglichen, dezentralen, dynamischenPlanungs- und Steuerungsverfahrenfür Produktion undLogistik.Dabei werden die Erkenntnisse ausgemeinsamen Grundlagenforschungsprojektenmit dem FachgebietPlanung und Steuerung produktionstechnischerSysteme (PSPS) derUniversität Bremen und dem Sonderforschungsbereich„Selbststeuerunglogistischer Prozesse“ (SFB 637, sieheSeite 60-62) in industrielle Auftragsforschungoder in Verbundforschung mitnamhaften Produktions- und Logistikunternehmenin die Praxis umgesetzt.Dies geschieht auch im Rahmen desBremen Research Cluster for Dynamicsin Logistics, insbesondere mitdem Demonstrations- und Anwendungszentrumfür mobile Technologienin dynamischen Logistikstrukturen(LogDynamics Lab, siehe Seite 56).Zudem ist der Bereich IPS prägend ander International Graduate School forDynamics in Logistics beteiligt (sieheSeite 54). Ihr thematischer Schwerpunktist die Beherrschung dynamischerAspekte in der Produktions- undTransportlogistik.Dynamik und KomplexitätDie Abteilung „Dynamik und Komplexität“setzt sich detailliert mit dendynamischen Aspekten und derKomplexität interner und unternehmensübergreifenderLogistiksystemeauseinander. Neben der extern aufgeprägtenMarktdynamik stehen diedurch die Systemgestaltung beeinflussteEigendynamik und insbesonderedie durch Planung und Steuerungbeeinflusste interne Dynamik im Mittelpunktdes Forschungsinteresses. DerZusammenhang zwischen Komplexitätund Dynamik eines Systems liegt hierbesonders im Fokus. Angestrebt wirdneben der Beschreibung und Analysedes dynamischen Verhaltens dessenzielgerichtete Beeinflussung durchintelligente Gestaltungs- und Steuerungsansätze.Die Herangehensweiseumfasst hierbei sowohl theoretischeÜberlegungen als auch praxisgestützteModellierung und Simulation aufBasis kontinuierlicher und ereignisdiskreterAnsätze. Die gewonnenenErkenntnisse reichen von Grundlagenwissenbis hin zu praxisorientierten


Lösungen und tragen zur dynamikorientiertenSteigerung der logistischenLeistungsfähigkeit der betrachtetenSysteme bei.Modellierung undSimulationDie Mitarbeiter der Abteilung „Modellierungund Simulation“ erarbeitengrundlagen- und anwendungsorientierteForschungsergebnisse zu Fragenaus der Produktion und Logistik unterbesonderer Berücksichtigung desProzessgedankens. Zentrale Beachtungfindet hierbei die prozessorientierteGestaltung von Produktions- undLogistiksystemen im Sinne der Informationslogistik:Wertschöpfungs- undUnterstützungsprozesse aus dem industriellenUmfeld werden modellbasiertund simulationsgestützt geplant,gestaltet und anschließend in dieAnwendung überführt. Im Rahmendes Process Engineerings werdenin der Abteilung „Modellierung undSimulation“ Planungsmethoden undPlanungswerkzeuge zur Modellierung,Analyse, Simulation und Implementierungvon Produktions- und Logistikprozessenentwickelt und angewendet.Planungs- undSteuerungsmethodenDie Abteilung „Planungs- und Steuerungsmethoden“entwickelt innovativeMethoden und Konzepte, die durchdie Einbindung moderner Technologien,wie z. B. RFID, Ortungssystemeoder „wearable technologies“, zurVerbesserung der logistischen Zielerreichungund Abläufe in Unternehmenund Unternehmensnetzwerkenbeitragen. Dies umfasst neben derGrundlagenforschung auch anwendungsbezogeneForschungsprojekte,in denen die Mitarbeiter mitUnternehmen aus unterschiedlichenBereichen wie der Automobillogistik,des Seehafenbereichs und der Bekleidungsindustriezusammenarbeiten.Hierzu werden zur Identifikationvon prozessualen VerbesserungspotenzialenGeschäftsprozessanalysenund -modellierungen durchgeführt.Aufbauend auf die Analyseergebnissewerden ereignisdiskreteSimulationen zur Verifikation derKonzepte durchgeführt. Durch prototypischeUmsetzungen, Feldtestsund umfassende ökonomische undökologische Analysen werden dieMachbarkeit und Sinnhaftigkeit dererarbeiteten Konzepte und Prozessverbesserungenüberprüft.LogistikfabrikIm industriellen Umfeld haben dieProduktionsprozesse insbesonderebei Massengütern in den letztenJahren einen hohen Automatisierungsgraderlangt. In diesemZusammenhang ist die Effizienz derProzesse in vielen Branchen aufeinem stetig hohen Niveau. Die Abteilung„Logistikfabrik“ konzipiert undentwickelt innovative Robotik- undAutomatisierungslösungen, die überdie heutzutage gängigen Produktionsanwendungenhinausgehen undauch in schwierigen, zum Teil nichtstandardisierten Logistikprozessenadaptiv eingesetzt werden können.Die Funktionen Produktion und Logistikhaben sich in den letzten Jahrenaufgrund einer global verteiltenWertschöpfung weiter verwoben,wobei die Logistik, sowohl inner- alsauch außerbetrieblich, eine immergrößere Bedeutung erlangt hat.Die betrieblichen Prozesse, die dieMassenströme, beispielsweise imWarenein- und -ausgang oder imWarenumschlag, bewältigen müssen,sind dieser Entwicklung anzupassen.Im Fokus stehen die hohentechnologischen Anforderungen imlogistischen Umfeld und die Flexibilitätund Skalierbarkeit der Lösungen,die es mit intelligenter Sensorik undAktorik auch in Zusammenhang mitder durchgängigen Nutzung derMöglichkeiten informationstechnischerSysteme, wie RFID und GPS/Galileo, zu erfüllen gilt.Bernd Scholz-Reiter5


Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-ReiterDivision IPSIntelligent Production and Logistics SystemsCollaborative Research Centre (CRC)637 “Autonomous CooperatingLogistics Processes” (see p. 61-62),are realized with prominent productionand logistics enterprises. Thisalso happens as part of the BremenResearch Cluster for Dynamics inLogistics, and here particularly withthe Demonstration and ApplicationCenter for Mobile Technologies inDynamic Logistics Structures (LogDynamicsLab, see p. 57). The researchresults are integrated in the academiceducation in the department of“Planning and Control of ProductionSystems” at the University of Bremen.6The rapid development of Informationand Communication Technologies,such as Radio FrequencyIdentification Devices (RFID), andnew possibilities for robot-supportedautomation of logistic processes,are strong forces for change inproduction and logistics systems.Intensive global competition as wellas changing and diverse customerrequirements boost the necessity forusing these technologies, while atthe same time adaptive, flexible anddynamic production and logisticssystems are being developed. Thesesystems, however, can only unfoldtheir full capacity, if logistic planningand control are more decentralizedand dynamic as well.Against this background, the researchdomain “Intelligent Produc-tion and Logistics Systems (IPS)” seesas its major challenge• the research, development andapplication of innovative informationand communication technologiesfor production and logistics• the automation of logisticsprocesses with the help of theseinnovative technologies• the development of efficientpractice-suited decentralizeddynamic planning and controlprocedures for production andlogisticsFindings from joint research withthe department of “Planning andControl of Production Systems” atthe University of Bremen and theIPS is also strongly involved in theInternational Graduate School for“Dynamics in Logistics” (see p. 55),whose thematic emphasis lies withthe control of dynamic aspectsin production and transportationlogistics. The department of Planningand Control Methods for LogisticsSystems is concerned with topicssuch as e-logistics, dynamics as wellas planning and control in particularunder real awareness aspects. Theemphasis here is placed on the studyof the paradigm of Autonomous CooperatingLogistics Processes in thecontext of the CRC 637. The activitiescover the study of new applicationscenarios for classical methods concerningthe planning and control,problem definitions for maintenanceand repair processes in nets, facetsof dynamics in logistics systems andtools in the area of modelling anddesign of organization and informationsystems for logistic nets.Dynamics and ComplexityThe Department “Dynamics andComplexity” deals with dynamicaspects and complexity of internaland cross-company logistics systems.The research covers external imprintedmarket dynamics, the inherentdynamism influenced by the systemsdesign and the internal dynamicscaused by planning and control. The


connection between dynamics andcomplexity is an exploratory focushere. Next to the characterisationand analysis of the dynamic behaviour,the purpose of the research isthe goal-oriented manipulation ofthe system behaviour by intelligentdesign and control strategies. Theapproach includes both theoreticalconsiderations and practice-basedmodelling and simulation. Continuousas well as discrete event approachesare applied. The researchresults include gains in fundamentalknowledge as well as practice-orientedsolutions. Thus, they contributeto a dynamic-oriented increase ofthe logistics performance of theconsidered systems.Modelling and SimulationThe department “Modelling andSimulation” concentrates on basicand applied research in regardto processes in production andlogistics. In terms of information logistics,the process-oriented designof production and logistics systemsis the department’s main focus. Byusing model- and simulation-basedapproaches, value-added processesas well as support processesin industry are planned, designedand implemented. Within theframework of process engineering,digital planning methods and toolsare developed and applied in themodelling, analysis, simulation andimplementation of production andlogistics processes.Methods for Planning andControlThe department “Methods for Planningand Control” develops innovativeplanning and control methodsin combination with suitable technologieslike RFID, positioning systemsand wearable computing technologies.This leads to a better achievementof logistic objectives such aslow lead times, reduction of storagearea, higher quality of information,high due-date punctuality and animprovement of processes in enterprisesand their networks. The workconsists of fundamental research aswell as applied research projects,e.g. together with enterprises of theautomotive logistic branch, seaportlogistics and the clothing industry.The department analyses and modelsbusiness processes and on thisbasis performs discrete event simulationsto identify process enhancementsand verify suitable methods.To verify the feasibility and reasonabilityof the developed concepts,prototypes are developed and costbenefit analysis are carried out.Logistics factoryIn recent years the productionstructures in industrial environments,especially in bulk goods, havechanged to a higher level of automation.Therefore, many branchesshow a constantly high efficiencyrate concerning production processes.The BIBA division “LogisticsFactory” conceives and developsinnovative solutions for robotics andautomation, which exceed presentproduction applications and whichcan be adopted in difficult andnon-standard logistics processes.Production and logistics havebecome increasingly intertwineddue to the globalised productionof goods in different locations,whereas the logistics, both internaland external, have gained morerelevance. The operational processes,which have to handle massflows e.g. incoming and outgoinggoods or stock turnover, are ableto adjust to this development. Thefocus is placed on the high technologicalrequirements of logisticsenvironments as well as on theflexibility and scalability of solutions.Intelligent sensor technology andactuating elements in context withthe continuous use of IT-supportedsystems like RFID or GPS/Galileocome to bear.Bernd Scholz-Reiter7


Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter ThobenForschungsbereich IKAPInformations- und kommunikationstechnischeAnwendungen in der Produktion8Leistungsfähige Unternehmenskooperationenzur Entwicklung und Realisierungkundenorientierter Produktewerden heute als ein entscheidenderWachstumsmotor für die Wettbewerbsfähigkeitder europäischen Industrieangesehen. Infolge massiverVeränderungen politischer Strukturensowie der globalen Märkte entstehenneuartige dynamische Kooperationenin Form von Unternehmensnetzwerkenin Ergänzung der traditionellvorherrschenden Supply Chains. Siewirken als Motor von Innovation undwirtschaftlichem Wachstum und spielendamit sowohl in der Konzeptionsphase(Produktentwicklung) als auchin der Realisierungsphase (Produktion)eine entscheidende Rolle.Der Forschungsbereich „Informationsundkommunikationstechnische Anwendungenin der Produktion“ (IKAP)konzipiert, entwickelt und realisiertMethoden und Werkzeuge zur Unterstützungkooperativer, interorganisatorischerUnternehmensnetzwerke.Die Forschungsarbeiten konzentrierensich dabei auf die Gestaltung voneffizienten und effektiven kollaborativenEntwicklungs- und Produktionsprozessendurch die Anwendungvon innovativen Informations- undKommunikationstechnologien.Fokus der Betrachtungen ist daskooperative unternehmerische Handelnin verteilten Entwicklungs- undProduktionsprozessen und die demProduktionsprozess nachgelagertenPhasen des Produktlebenslaufs, wiedie Produktnutzung und die Wiederbzw.Weiterverwendung von Produkten.Die erzielten Forschungsergebnissewerden sowohl im Rahmen vonLehrveranstaltungen in den StudiengängenWirtschaftsingenieurwesen,Produktionstechnik, Production Engineeringund Systems Engineering indie Lehre an der Universität Bremeneingebracht als auch in Industrieprojekteneiner praktischen Anwendungzugeführt. Der Bereich BIBA-IKAP ist inzwei Abteilungen aufgegliedert:Collaborative Business inUnternehmensnetzwerkenDie Abteilung „Collaborative Businessin Unternehmensnetzwerken“ entwickeltund implementiert Konzeptein den Themenfeldern kooperativesProzessmanagement und NetworkLife Cycle Management in vernetztenOrganisationen. Als Kooperationsgegenstandvon Unternehmensnetzwerkenkönnen dabei sowohl klassischeProdukte als auch Dienstleistungengelten.Themenschwerpunkte der Abteilungsind kooperative Organisationsstrukturensowie kooperatives Innovations-Risiko-, und Qualitätsmanagement invernetzten Organisationen. ZentraleKonzepte im Rahmen der Forschungsarbeitensind der Einsatz vonGaming-Ansätzen zur Kompetenzvermittlungund Sensibilisierung sowiedas Extended Product als Kooperationsgegenstandvernetzter Produktion.Methodisch arbeitet die Abteilung mitden folgenden Ansätzen:Kooperatives ProzessmanagementIm Rahmen dieses Themenfeldeskommen Methoden zur Evaluationvon Prozessen, zur Requirements-Analyse beim Aufbau neuer Strukturensowie zur Spezifikation vonIT-Werkzeugen und Managementkonzeptenzum Einsatz. Ziel ist in derRegel die prototypische Realisierungder entwickelten Lösungen. Kernkompetenzensind hierbei Methodenund Werkzeuge des PerformanceManagement in Unternehmensnetzwerkenzur Evaluation verteilterGeschäftsprozesse, Methoden undWerkzeuge zur Ermöglichung koope-


ativer Innovationsprozesse in Netzwerkensowie Methoden und Werkzeugefür unternehmensübergreifendesRisiko- und Qualitätsmanagement.In diesem Kontext kommen auchGaming Ansätze zum Einsatz, überdie Mitarbeiter entweder für neuartigeFragestellungen vernetzten Handelnssensibilisiert werden können oderin konkreten Themen durch SpielenKompetenzen vermittelt bekommen.Network Life Cycle ManagementDieses Themenfeld behandelt denLebenszyklus eines Netzwerkes vonder Entstehung über die Operationsphaseund Evolution bis hin zurAuflösung einer Kooperation. Entlangdieses Lebenszyklus werden Methodenzur Unterstützung der Konsortialbildungsowie des Betriebes und derAuflösung von Netzwerken erforschtund angewendet. Fokus ist vor allem,durch geeignete Konzepte und Werkzeugeden Vorbereitungsgrad einesNetzwerkes zur Initiierung einer kurzfristigenKooperation zu beschleunigen.Intelligente Informations- &Kommunikationsumgebungenfür die kooperativeProduktionDie Abteilung „Intelligente Informations-& Kommunikationsumgebungenfür die kooperative Produktion“befasst sich mit dem Einsatz neuerKommunikations- und Informationstechnologienzur Entwicklung undImplementierung kooperativer Netzwerkstrukturen.Dabei stehen die Erfassung,Bereitstellung und Verarbeitungvon Prozess- als auch Produktinformationenim Fokus der Forschungsarbeiten.Diese zielen u. a. auf innovativeIuK Konzepte, Infrastrukturen und Werkzeugezur Integration physikalischerProdukte mit deren digitaler Repräsentationentlang des gesamtenLebenszyklus eines Produktes.Durch die Kombination der neuenKommunikationstechnologien der 3.und 4. Generation, eingebettetenComputersystemen und neuartigerPositionierungstechnologien (z. B.Galileo) lassen sich entlang des Produktlebenszyklusneue kontext- undkundenorientierte Dienste realisieren,die zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeitvon Produktionsunternehmenbeitragen.Durch die konsequente Verwendungdes Informationstripel (Identität, Ortund Zeit), das heute grundsätzlich fürjede Entität (z. B. Produktionsressource,Produkt) in Echtzeit zur Verfügunggestellt werden kann, ergeben sichneue Herausforderungen und Chancenbei der Gestaltung vernetzterProduktions- und Logistiksysteme.Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilungliegt in der Entwicklung informations-und kommunikationstechnischerLösungen zur Unterstützungdes Produktentwicklungsprozesses.Im Mittelpunkt steht die Entwicklungwissensbasierter Systeme und desManagements komplexer Produktewährend ihres gesamten Lebenszyklus.Die Gestaltungsfelder bildendas Informations- und Kommunikationsmanagementsowie dasProduktdatenmanagement und dieentsprechenden Technologien. Hierwerden vor allem Konzepte für diedatentechnische Abbildung vonProdukten bzw. Produktstrukturen entwickeltund zur Umsetzung gebracht.Das Arbeitsfeld Informations- undKommunikationsmanagement befasstsich mit der Gestaltung vonInformations- und Kommunikationsstrukturenzum effizienten Austauschvon Information und Wissen in derProduktentwicklung, um die richtigeInformation zur richtigen Zeit amrichtigen Ort verfügbar zu machen.In diesem Zusammenhang werdenauch Aspekte des Rapid Prototypingund der Virtual Reality berücksichtigt.Arbeiten in diesem Bereich beziehensich insbesondere auf die Einbindungvon Virtueller Realität in dieProduktentwicklung sowie der dazunotwendigen Datenaufbereitung undVisualisierung. Unter dem Stichwort„Wissensbasierte Fertigung“ wird dieEntwicklung wissensbasierter Software-Werkzeuge zur Unterstützung derKonstruktion und Fertigung betrieben.Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben9


Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter ThobenDivision IKAPApplied Information and CommunicationTechnology for ProductionHighly productive co-operationsbetween independent companieswith the aim to develop and realizecustomized products are an importantsuccess factor for the competitivenessof the European industry.Due to immense political changesand the emergence of global markets,new ways of co-operations, socalled enterprise networks, can beseen in addition to traditional supplychains. These enterprise networks areoften established to realize a singlecustomers order and thus play animportant role during the conceptualphase (product design) as well asduring the realization phase (production).The research unit IKAP designs,develops and realizes methods andtools to support co-operative, interorganizationalenterprise networks. Itsresearch concentrates on efficientand effective collaborative designand production processes byapplying innovative information andcommunication technologies (ICT).As focus can be seen the collaborativeinteractions of enterprises duringdistributed design and productionprocesses as well as during the lateprocesses of the product life cyclesuch as the usage phase or therecycling phase. The research resultsare integrated in the academic educationof next generation engineers(mechanical engineering, industrialmanagement, systems engineering)at the University of Bremen. Anotherapplication field of research results isin industrial projects where innovativeapproaches are transferred to practicalproblems.The research unit BIBA-IKAP is dividedinto two departments:Collaborative Business inEnterprise NetworksThe department Collaborative Businessin Enterprise Networks developsand implements concepts in theareas of Cooperative Process Managementand Network Life CycleManagement in networked organizations.Thereby classical products aswell as services can be regarded assubjects of cooperation in enterprisenetworks.The thematic priorities of the departmentare Cooperative OrganizationStructures as well as CooperativeInnovation, Risk and Quality Managementin enterprise networks. Theapplication of Gaming-approachesfor competence intermediationand sensitization plus the ExtendedProduct as subject of cooperationin enterprise networks are representativeof the central concepts in thescope of the research work.The department is working methodicallywith following approaches:Cooperative Process ManagementIn this subject field, methods forevaluating processes, for the analysisof requirements while building upnew structures, as well as for thespecification of IT-tools and managementconcepts are used. The goalis generally the prototypical realizationof developed solutions. Corecompetencies are thereby methodsand tools of performance measurementin enterprise networks for theevaluation of distributed businessprocesses, methods and tools forenabling cooperative innovationprocesses in networks and methodsand tools for inter-organizational riskand quality management. In thiscontext, Gaming-approaches as wellare used in order to sensitize professionalswith respect to novel questionsof networked acting or to impartcompetences of concrete topics tothem by playing.Network Life Cycle ManagementThis subject field deals with the lifecycle of a network from its formation,over the operation phase and evolution,until the cooperation is dissolved.Methods to support the formationof networks as well as the operationand dissolution are researched andapplied along the life cycle. The aimespecially is to accelerate the preparednessof networks for initiating ashort-term cooperation by means ofadequate concepts and tools.Intelligent ICT for co-operativeproductionThe department “Intelligent ICT forco-operative production” deals withthe application of the latest IC-technologiesto develop and implementco-operative networks. In this context,acquisition, provision and transformationof process and productrelated information is considered. Thisinformation is used to integrate realproducts with their digital representation,the product avatar, along thewhole product life cycle.By combining the latest communicationtechnologies of the 3rd and4th generation with the latest positioningtechnologies (e.g. Galileo),new context and customer specificservices can be realized along theentire product life cycle. These servicescan improve the competitivenessof today‘s enterprises. By using theinformation triple identity-locationtime,which is in principle availablefor all entities (resources, productsetc.) in real time, new challenges canbe seen when designing networked10


production and logistics systems.Another main focus of the departmentis the development ofICT-solutions to support productdevelopment processes. The maininterest in this context is the developmentof knowledge based systemsto support the product design as wellas the management of complexproducts during the whole productlife cycle. Aspects of research arethe management of informationand communication as well as PDMincluding related technologies. In thiscontext, concepts for data technologicalvisualization of products andproduct structures are developedand implemented.The research field “ICT management”deals with the developmentof IC structures to exchange informationas well as knowledge during theproduct design phase in an efficientway. The goal is to provide the rightinformation and knowledge at theright time at the right location, whichmeans to enrich the product by applyingProduct Embedded Identification(PEID). In this context, aspects ofRapid Prototyping and Virtual Realityare also considered. Research in thisarea integrates Virtual reality in theproduct design phase. Knowledgebased manufacturing deals with thedevelopment of knowledge basedsoftware tools to support design andproduction processes.Prof. Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben11


Übersicht der Projektformenöffentlich gefördertdurch Unternehmen finanziertEU-Projekte x ( x )Anwendungsorientierte Forschung x ( x )GrundlagenforschungLandesgeförderte ForschungenInternationale KooperationenxxxStrategische PartnerschaftenIndustrielle AuftragsforschungxxDas BIBA – Bremer Institut für Produktionund Logistik GmbH bearbeitetForschungsprojekte, die voneinanderhinsichtlich ihrer Anwendungsnähe,dem Projektumfang, derProjektkomplexität und der Zusammensetzungdes Projektkonsortiumsvariieren. Hieraus lassen sich für diewissenschaftliche Praxis verschiedeneProjektformen ableiten, die in derobigen Tabelle aufgelistet sind.Hinsichtlich der Finanzierung wirdbei Forschungsprojekten zwischenöffentlicher (z. B. durch staatlicheInstitutionen, Länderprogramme,Verbände) und industrieller Beauf-tragung (z. B. durch ein oder mehrereUnternehmen) unterschieden. Sowohlauf nationaler als auch auf internationalerEbene bearbeiten die Mitarbeiterdes BIBA zahlreiche Verbundforschungsprojekte.Diese zeichnensich je nach Forschungsgegenstanddurch eine höhere Industriebeteiligungin Form von Unternehmen oderdurch eine höhere Forschungsbeteiligungin Form von weiteren wissenschaftlichenInstituten aus.Projekte mit einer kurzen Bearbeitungszeitweisen im Allgemeineneine hohe Anwendungsnähe auf,während in langfristig angelegtenForschungsprojekten verstärkt Grundlagenforschungbetrieben wird. Beistrategischen Partnerschaften undder industriellen Auftragsforschungwerden oftmals betriebliche Problemstellungenaufgegriffen undunternehmensspezifische Lösungenkurz- bis mittelfristig erarbeitet.Projektergebnisse aus der langfristigorientierten Grundlagenforschungwerden über einen längeren Zeitraumund über weitere Projekte mitsteigender Anwendungsnähe in diePraxis transferiert.12


Overview of Project TypesPublic FundingIndustrial FundingEU-Projects x ( x )Applied ResearchFundamental ResearchRegional funded ResearchInternational CooperationsStrategic PartnershipsContract Researchxxxx( x )xxBIBA – Bremer Institut für Produktionund Logistik GmbH handles researchprojects that vary from each otherin terms of application, the projectscope, project complexity and thecomposition of the project consortium.Accordingly, for the scientificpractice at BIBA, various forms ofprojects can be derived, which arelisted in the table above.In particular, research projects canbe classified by the kind of fundingthey receive. While industry fundedprojects are characterized by highlypractice-oriented project activities,public funded projects mostly focuson fundamental research questions.With regard to practice-orientation,collaborative national and internationalprojects show a higher involvementof industrial or scientific partners.Usually, periods for fundamentalresearch projects are considerablylonger than for industrial projects.In strategic partnerships and contractresearch projects, operationalproblems of specific industry partnersare solved at short notice. Results offundamental research projects areused iteratively in subsequent projects,in order to realize future applicablesolutions for industry.13


Collaborative Communication Driven Decision Managementin Non Hierarchical Supply Chains of the ElectronicIndustryThe electronics industry is afast developing market segmentfacing strong global competitionand rapidly changing productionstructures. The swift advances intechnology lead to frequent productchanges and short productionruns. To stay competitive, Europeancompanies have to respond withimproved flexibility to changing requirementsand collaborate acrossthe supply chain, thus effectivelycapitalizing on shorter distances, ahighly skilled work force and a commoncultural heritage. To increaseflexibility, companies must operatein non-hierarchical networks oftrusted suppliers to short cut decisionmaking processes on tactical andstrategic levels in particular. Currently,a number of these non-hierarchicalnetworks are emerging; yet thedecision making support does notgo to the exchange of data andinformation on management level.Current collaboration in non-hierarchicalnetworks is mainly focusedon the operational level. Eachcompany has different decisionfields, such as production planning,resource optimization, sales andpurchase. These cut across thethree management levels: operation,tactics and strategics, eachneeding relevant information.At the operational managementand shop floor level, existingdecisions flow within and betweencompanies that already are wellstructured. Indeed, current enablingbusiness applications (e.g. EnterpriseResource Planning (ERP) systems)can provide an integrated view ofoperational information across thefunctions within a company andcan be used to build links to othercompanies. But this does not providetransparency on strategic andtactical planning levels.At the strategic and tacticallevels, inter-organizational decisionflows are not well formalized andare hampered by several aspects,like e.g. process and communicationdisruptions, missing rules fortransactions which lead to a lack ofconfidentiality or a lack of knowledgeabout the goals and actionsof other network partners.CONVERGE is a joint researchproject within the 7th FrameworkProgramme of the European Commission.It will develop a collaborationframework on the strategic andtactical management level calledOpen Decision Framework (ODM).This will ensure that both local anddecentralized manager decisionsare achieved based on relevantand up-to-date-information fromother partners in the network.The Framework consists of threemain components: First, a referencemodel, on management level, forcollaboration in non-hierarchicalnetworks. Second, a deploymentprocess to apply the reference modelat the different usage levels. Thelast result will be a prototype basedon existing CRM/SRM-Tools extendedand adapted to the new referencemodel enabling the new collaborationconcept inside and betweencompanies and connecting heterogeneoussoftware systems.A European consortium of ten partnersfrom five European countrieshas been established: The OpenUniversity (GB), the Centre Nationalde la Recherche Scientifique (FR),the Bremer Institut für Produktionand Logistik (DE) and the Universityof Szeged (HU) make up the scientificbaseline for this project. TheCAS Software AG (DE) and SingularLogic (GR) contribute their advancedknowledge in CRM and SRMsolutions as well as on ERP Systems.Magneti Marelli Electronic Systems(FR), Delta Technologies Sud Ouest(FR), Siegert Electronic GmbH (DE)and Miltech Hellas S.A. (GR) willprovide necessary information forthe development of the ODM andwill also be the first end users of theprototype.Daniel Rippel15


EURIDICE16Die Anforderungen an die Transportlogistiksind in den letzten Jahrenkontinuierlich gestiegen. Die Gründeliegen insbesondere in gestiegenenVolumina, längeren Transportwegenund Lieferketten mit sehr enger Taktung,bei denen Planabweichung zuerheblichen Problemen im nachfolgendenProzess führen. Neue Technologieneröffnen für die in SupplyChains zusammenarbeitenden UnternehmenMöglichkeiten, sich diesenAnforderungen zu stellen. Technologienwie RFID, Sensoren, GPS/GPRS undsatellitengestützte Positionierungssystemeermöglichen es, in Kombinationmit geeigneten Software-Lösungen,einen lückenlosen Informationsflussüber den gesamten Transportprozessunternehmensübergreifend sicherzustellen.Zum Beispiel könnten dieversendeten Güter damit zu jeder Zeitlokalisiert und auf ihre Güte überprüftwerden.Bei bestehenden Lösungen erfolgendie Informationsflüsse und die Informationsverarbeitungjedoch immernoch abgekoppelt und unabhängigvon den tatsächlichen Materialflüssen.So kommen in der Regel zentralePlanungs- und Steuerungssystemezum Einsatz. Die Konsequenz sindVerzögerungen oder Abweichungengegenüber dem tatsächlichen Statusder versendeten Güter.Insbesondere die Transportlogistikist extrem vom Mitelstand geprägt.Hohe Investitionskosten für moderneIT Lösungen zur Lokalisierung etc. sinddaher für kleine und mittelständischeUnternehmen i.d.R. nicht darstellbar.Jedoch ist für eine lückenloseTransparenz der Transportkette auchdie Beteiligung kleiner Dienstleisterentlang der Supply Chain notwendig.Also ist es für viele Logistikdienstleistervon großer Bedeutung nach neuen,auch für Mittelständler bezahlbaren,logistischen Konzepten und technischenLösungen zur Synchronisierungder Informations- und Materialflüsseund somit zur Effizienzsteigerung zusuchen.Ziel des von der EU gefördertenProjektes EURIDICE ist die Konzeptionund Umsetzung einer Informationsplattform,die auf standardisierteSoft- und Hardwarekomponentenaufbaut und einen lückenlosen,zuverlässigen und sicheren Zugriffauf die Daten individueller Produkteerlaubt. Dabei wird der Ansatz des„intelligent Cargo“ verfolgt, bei demsich Sendungen selber identifizierenund autorisieren können, ihre Umgebungwahrnehmen und sich mit ihraustauschen sowie autonome Entscheidungentreffen können. Um dieindustrielle Relevanz sicher zu stellen,wurden mehrere Szenarien für realePilotanwendungen unter Beteiligungnamhafter europäischer Unternehmenspezifiziert. Dazu gehören u.a. Prozess-Synchronisation zwischenProduktion und Transport, dezentralunterstützter, intermodaler Transport,aktive Steuerung von Kühlketten oderautomatisierte Genehmigungs- undAbrechnungsprozesse.EURIDICE entwickelt eine ganzheitlicheLösung, die sowohl derorganisatorischen als auch dertechnologischen Herausforderunggerecht wird. Im Mittelpunkt steht dieEntwicklung einer integrierten Plattform,die es intelligenten Elementenin der logistischen Transportkette(Intelligent Cargo Objects) ermöglichtmit ihrer Umwelt in Interaktion zutreten, um damit die Lücke zwischenden technischen Möglichkeitenund der Anpassung von informations-und kommunikationstechnischenAnwendungen in der Praxiszu schließen. Die Plattform basiertauf dem sogenannten IntelligentCargo Integration Framework (ICIF)und umfasst sowohl fest installierteals auch mobile Web-Services,die es ermöglichen, sehr flexibeleinen Ad-hoc-Austausch zwischenunterschiedlichen Elementen aufzubauenDie obige Grafik illustriert eine typischeintermodale Supply-Chain. Indieser sind schon RFID und Sensorenimplementiert, jedoch sind dieaktuellen Daten während des überwiegendenTeils des Transports nichtonline abrufbar. Es wird ersichtlich,dass die Informationen (graue Linien)ganz andere Wege gehen alsdas Material (rote Linien), so dasses aufgrund fehlender/verspäteterInformationen schwierig ist, auf einunerwartetes Ereignis zu reagieren.Die Graphik auf S. 17 zeigt dievon EURIDICE verfolgte optimierteLösung, bei der die erforderlichenInformationen von der Sendungselbst vorgehalten, aktualisiert und(aktiv oder auf Abruf) bereitgestelltwerden. Die Sendung kann sowohlmit ihrer Umwelt kommunizieren alsauch selbstständig Entscheidungentreffen, z. B. wann Warnmeldungenabgesetzt werden. Um die Wirkungsweiseund die Effekte diesesAnsatzes zu visualisieren, ist ein prototypischerDemonstrator gebautworden.Jannicke Baalsrud Hauge


European Interdiciplinary Research on Intelligent Cargofor Efficient, Safe and Environment-Friendly LogisticsThe transport logistics sector hasbeen growing and will continue togrow in the foreseeable future, asEU commerce and industry cruciallyrely on import and export exchangeswith the Far East and theAmericas. Logistics industry is characterisedas labour intensive withvery low margins and with a highdegree of fragmentation as most ofthe transport and logistics servicesare provided by SMEs. Furthermore,SCM process and value-addeddata are still kept mostly in customerhands, i.e., the “cargo owner”industry and distribution companiesand is not shared throughout thesupply chain. Last but not least, theenvironmental challenges are alsoimportant, since trucks absorb morethan 35% of total road-fuel, tendencyincreasing.In order to be efficient, a supplychain needs to synchronize the logisticsoperations and the informationexchange among stakeholders.Solutions based on the applicationof ICT are the key tools to enhancelogistics competitiveness and someapplications are available, but it isstill a challenge for SMEs and freightforwarders alike to implement them.An upcoming concept, which willlead to a paradigm shift in logistics,is to attach the information to thecargo and make the cargo itselfintelligent by allowing it to make itsown decision and to communicatewith its environment.The European IP EURIDICE aims atthe development and diffusion ofthe Intelligent Cargo, intended as aparadigm change in the field of ICTapplications for transport logistics.Despite availability of key technologies,like RFID, high-speed mobilenetworks and Web Services, thelargest part of goods still moves withoutaccompanying information inelectronic form, resulting in processinefficiencies, poor communicationbetween supply chain actors, andconsequently higher societal costsin terms of environmental impact,safety and security risks.In the EURIDICE vision, IntelligentCargo connects itself to logisticsservice providers, industrial usersand authorities to exchangetransport-related information andperform specific services wheneverrequired along the transport chain.This will produce significant benefitsfor the logistics industry and for thecommunity:• Enhanced and widespread capabilityto monitor, trace and safely handle moving goods at therequired level of detail, from fullshipments to individual packagesor items• Increased efficiency of freighttransportation networks, by improvingsynchronization betweencargo owners, logistic services andcontrol authorities• Improved sustainability of logisticsystems, by reducing their impacton local communities in terms oftraffic congestion and pollution.EURIDICE aims at building a servicesplatform centered on the individualcargo item and on its interactionwith the surrounding environmentand the user, allowing cargo objectsand devices to perform basic interactionson their own and to involvethe users’ information systems if andwhen needed.The approach consists of makingcargo information services availableto the mass of potential users, bylowering adoption barriers related tocost, effort and information systemrequirements. The EURIDICE platformis open and scalable: users will havethe option to use and extend theservices gradually, depending onthe involved stakeholders (operators,cargo owners, infrastructures andauthorities) and the required level offunctionality, from data acquisition toautomated transactions, to intelligentdata analysis and decisions support.The figures illustrate a traditionalsupply chain (see p. 16) and thesame using the Intelligent Cargo (seep. 17).Jannicke Baalsrud Hauge17


ISETEC IIInnovative Seehafentechnologien IIMit der Arbeit im Hafen werden Traditionund schwere körperliche Arbeitverbunden. Seit der Einführung desContainers im Jahr 1956 hat jedochdie Nutzung von Maschinen und anderentechnischen Hilfsmitteln stetigzugenommen. Im Zuge der Globalisierungund der steigenden weltweitenVerfügbarkeit von Produkten undDienstleistungen erfordert der Betriebeines Hafenterminals effiziente Prozesseunter bestmöglicher Beherrschungder existierenden Dynamiken.Seit Herbst 2008 arbeitet das BIBAgemeinsam mit Seehafenbetreibernund Logistikdienstleistern im Rahmender Forschungsinitiative InnovativeSeehafentechnologien - ISETEC II - insechs Forschungsprojekten mit unterschiedlichenFokussen. Nachfolgendwerden zwei von ihnen ausführlichervorgestellt.ROBOCONDas Forschungsprojekt „SchnelleKonsolidierung und Dekonsolidierungvon Seecontainern mittels Robotikund dynamischer Beladungsplanung“(ROBOCON) untersucht in zweiTeilprojekten den Einsatz von Automatisierungslösungenin den deutschenSeehäfen. Das Konsortium bestehtaus 8 Projektpartnern. Darunter sindsechs Anwenderunternehmen inBremen, Bremerhaven und Hamburg,ein Technologieentwickler sowie dasBIBA als Forschungseinrichtung undThyssenKrupp Krause als Technologieentwickler.Im Teilprojekt Dekonsolidierung entwickeltdas Konsortium ein vollautomatischesRobotiksystem zur Entladungvon losen Stückgütern aus Seecontainern.Auf diese Stückgüter wirkendurch Versetzungsprozesse der Containerauf Hafengeländen und beiSchiffsbeladungen und -löschungenKräfte des bis zu achtfachen Eigengewichts.Das Teilprojekt erforschtdie automatische Dekonsolidierungder Container mit einem Robotiksystem,das die Prozessumwelt imContainer analysiert und ihn aufBasis dieser Daten schnell entlädt.Am Standort der BLG AutomotiveGmbH in Bremen wird im TeilprojektKonsolidierung eine Fabrik geplant,die dem Grundverständnisvollautomatisierter Material- undInformationsflüsse in den BereichenWareneingang, Verpackung undContainerisierung folgt. Die Automatisierungder Materialflüsse erfolgtüber Robotiksysteme, Lagersystemeund Fördertechniken.ProKonDas Forschungsprojekt „Einsatzinnovativer IuK-Technologien zurProzess-Kontrolle im Ladungs- undLadungsträgermanagement vonSeehäfen“ (ProKon) befasst sich mitder Entwicklung eines Systems zurautomatisierten Positions- und Statuserfassungvon Ladungsträgern inSeehafenterminals durch die Kombinationinnovativer IuK-Technologienzur Identifikation, Kommunikationund Ortung auf dem RoRo-Terminalder BLG AutoTerminal GmbH inBremerhaven.Die nach der Wirtschaftskrise zuerwartende Steigerung von Auftragseingängenauf RoRo-Terminals wirddie Notwendigkeit von neuen, effizientenund durch moderne Technologienunterstützte Planungs- undSteuerungsmethoden verstärken.Die erarbeitete Lösung verspricht,durch die permanente BestandsundPositionsdokumentation vonLadungsträgern, einen vielversprechendenAnsatz zur Verbesserungder Transparenz und Robustheit desLadungsträgerkreislaufs und leistetdamit einen wichtigen Beitrag, umder Anforderung zukünftig wiedersteigender Umschläge zu begegnen.Neben den Projekten ROBOCONund ProKon werden im Rahmender ISETEC II-Forschungsinitiativedie Projekte LogPRo (LogistischePlanungs- und Steuerungssystemein RoRo und ConRo-Häfen), ISUS(Innovative Stau- und Umschlagstechnologiefür Stahlprodukte),Seilbahn (Seilbahn – Transportsystemein Hafenterminals) und Überhöhenrahmen(Überhöhenrahmen– Entwicklung neuer Technologienzur Erfassung von Ver- und Entriegelungszuständenan Überhöhenrahmen)bearbeitet. Ihre Darstellungist in der Projektübersicht in diesemJahresbericht zu finden.Matthias Burwinkel, Anne Schweizer18


Innovative Seaport Technologies IISea harbour terminals combinetradition and hard physical work. Byintroducing the container as a loadcarrier in 1956, the use of machinesand other technical equipment increased.The worldwide availability of productsand services is based onglobalisation and requires efficientprocesses in controlling the dynamicson sea harbour terminals.Since 2008, the Bremer Institut fürProduktion und Logistik, (BIBA) workswith sea harbour terminal operatorsand logistic service providers as partof the innovative research initiativeseaport technologies - ISETEC II - onsix research projects with differenttopics. Two of them are presented indetail below.ROBOCONThe research project „Fast deconsolidationand consolidation of overseascontainers using robotics anddynamic load planning methods“(ROBOCON) studies in two sub-projectsthe use of automation solutionsin German seaports. The consortiumconsists of eight partners. Six of themare corporate users, one is a technologydeveloper and the BIBA asresearch institution and ThyssenKrupp Krause as a technologydeveloper.The consortium develops a fullyautomated robotic system forunloading packaged goods fromcontainers in the subproject deconsolidation.During deconsolidationand consolidation on the terminal,the packaged goods are oftendislocated, causing force strengthsthat are up to eight times their ownweight. The sub-project exploresthe automatic deconsolidation ofcontainers by using a robotic systemthat processes the situation in acontainer to unload the containerquickly.The subproject consolidation isplanning a manufacturing facilityat BLG Automotive GmbH, which followsthe basic understanding of fullyautomated material and informationflows in the areas of receiving,packing and containerization. Theautomation of material occurs viarobotic systems, storage systemsand recovery techniques.ProKonThe research project “Load andload carrier management in seaportsusing innovative informationand communication technologies(ICT)” (ProKon) deals with the developmentof a system for automateddetection of position and status ofload carriers in sea port terminalsthrough the innovative combinationof information and communicationtechnologies for identification, communicationand positioning on theRoRo terminal of the BLG AutoTerminalGmbH in Bremerhaven.Even though an increase in cargohandling on Ro-Ro Terminalsis expected after the economiccrisis, the terminals need new andeffective support by modern technologicalprocesses to strengthenplanning and control methods.The permanent location of inventoryand documentation of loadcarriers is a promising approachto improve the transparency androbustness of the load carriercycle and thus makes an importantcontribution to the requirement thatresults from the expected increasein handling of cargo in the future.In addition to the projects RO-BOCON and ProKon, the ISETEC II -research initiative deals with the projectsLogPRo (Logistic Planning- andScheduling Systems in RoRo andConRo-Ports) ISUS (Innovative stuffingand handling technologies for steelproducts), Seilbahn (Developmentand Realization of a cable-railwayfor loaded containers) and Überhöhenrahmen(Development of newtechnologies for detecting lockingstates between oversize-frame andcontainer). Their presentation canbe found in the project overview inthis annual report.Matthias Burwinkel, Anne Schweizer19


LandmarkeNavigation vonFeuerwehrleutenbei BrandeinsätzenMobile Technologien und ihre gewerblichenAnwendungen gewinnenheutzutage immer mehr an Bedeutung,insbesondere in Prozessen derProduktion, Wartung, Dienstleistungund Sicherheit. Überall dort, wo einemobile Verfügbarkeit von IuK Technologienerforderlich ist und herkömmlicheTechnologien daher nichteingesetzt werden können, kommentragbare, also wearable Technologienzum Einsatz. So gehören dieseTechnologien, beispielsweise auchin der Lebensrettung heute vielfachzu unverzichtbaren Bestandteilen derAusrüstung.Feuerwehrleute müssen einerseitsmobil und andererseits in der Regelunter extremen Umgebungsbedingungenarbeiten. Sie müssen in derLage sein, die Situation in verrauchtenGebäuden und unsicherenUmgebungen blitzschnell zu erfassen,um dann zuverlässig und sicher denEinsatzort zu erkunden. Zur Orientierungund Weitergabe von Informationenbedienen sich die Einsatzkräftebisher einfach verabredeter Zeichen.So werden komplett-, oder teildurchsuchteRäume mit Kreidestiften anden Türen markiert. Doch eine Übermittlungkomplexerer und genauererInformationen an Kollegen, bspw.über die Lage eines brennendenRaumes, kann mit diesen einfachenMitteln nicht bewerkstelligt werden.Auch existiert derzeit kein hinreichendesVerfahren zur schnellen Navigationaus brennenden Gebäuden.Mit genau diesen Problemstellungenbeschäftigt sich das vom Bundesministeriumfür Bildung und Forschung(BMBF) als Teil der Hightech-Strategieder Deutschen Bundesregierung imRahmen des Programms „Forschungfür zivile Sicherheit“ geförderte Verbundprojekt„Landmarke“.Das Hauptziel des Forschungsvorhabensist es, eine auf ubiquitäreTechnologie stützende NavigationsundKommunikationsinfrastruktur zuentwickeln, die effektiv die kognitivenFähigkeiten der Einsatzkräfte nutzt.Statt Orientierungspunkte mit Kreidenzu markieren, werden die Einsatzkräftekünftig elektronische Landmarken ausbringen.Landmarken sind verteilbarekleine Module, die mit Sensor- undÜbertragungstechnik ausgestattetsind, welche Informationen aus derUmgebung aufnehmen, diese speichernund weitergeben können. Siesind also interaktive Komponenten,die mit einem System kommunizierenkönnen und werden an strategischwichtige Navigationspunkteangebracht, um von dort dann denEinsatzkräften wichtige Informationenüber ihren Standort zu geben.Integrierte Sensoren in der Kleidungder Feuerwehrleute ermöglichen eineInteraktion zwischen der Landmarkeund dem Feuerwehrmann. Durch dietragbaren, mobilen Endgeräte als Bestandteilder persönlichen Ausrüstung,kann die Lage der Landmarken demFeuerwehrmann auf einem Displayvisualisiert, per Funktechnologie angesteuertund Informationen eingespeistbzw. ausgelesen werden. VisuelleDarstellungen werden auch durchakustische Signale unterstützt.In der ersten Phase des Projekteswurden die Hauptanforderungenwie Interaktion, Ergonomie, Haptikund Bedienerfreundlichkeit an dasGesamtsystem in enger Zusammenarbeitund Abstimmung mit denProjektpartnern, insbesondere demEndanwender Berufsfeuerwehr Köln,definiert. Im weiteren Verlauf wurdendie kognitiven Handlungsmusterder Feuerwehrleute in simuliertenBrandeinsätzen untersucht und festgehalten.Die gewonnenen Erkenntnisseund Ergebnisse aus Workshopswurden für die weitere Entwicklungund das Interaktionskonzept genutzt.Die derzeitige Landmarke hat dieForm eines Keils, um Synergieeffekteauszunutzen, da die Einsatzkräfteohnehin Holzkeile mit sich führen.In den weiteren Abschnitten desProjektes wird sich der Fokus auf dieEntwicklung eines Trägersystems fürdie Landmarken . Als Schlussphasewird die Gesamtintegration inBetracht gezogen und seitens derBerufsfeuerwehr Köln in einem simuliertenBrandeinsatz evaluiert.(www.landmarke-projekt.de)Ilhan Kilickaya20


Navigation of rescue teams in fire operationsMobile technologies and theirapplications are gaining more andmore importance nowadays, especiallyin processes of production,maintenance, services and security.Wherever mobile availability of ICT(information and communication)technologies are required andtraditional technologies can not beused, wearable technologies cometo use. These technologies are indispensableequipment of life rescueteams. Fire rescue teams operate invery dangerous environments andmust be able to work mobile. Theyshould be able to assess the currentsituation in smoky buildings andinsecure surroundings. For guidanceand to share information, the forcesuse a previously agreed uponsimple sign. The investigated roomsare marked with chalk on the door.Yet, dissemination of important andcomplex information to colleaguesis missing. There also is currently noadequate method for fast navigationin burning buildings.Precisely these problems areareas of concern for the Ministry ofEducation and Research (BMBF).They are part of the high-techstrategy of the German federalgovernment who is funding theproject entitled „landmarke“ underthe program „Research for CivilSecurity“.The project aims to develop anavigation and communicationstructure based on a ubiquitoustechnology, which effectively usesthe cognitive capabilities of the firefighters.Instead of using chalk pencilsto mark an orientation point, thefuture firefighters will spread electroniclandmarks. Landmarks are smalldistributable units, which containsensor and transference technology.By means of such landmarks, environmentinformation can be sentto the involved instantly. They areinteractive components that cancommunicate with a system. Whenplaced at strategically importantnavigation and orientation points,they are able to provide importantinformation about their location tothe rest of the force.Integrated sensors in the protectiveclothing of the rescue teamsallow interaction between thelandmark and the firemen. Portablemobile devices as part of theirpersonal equipment can display theposition of the firefighter. Landmarkscan also be controlled by usingwireless technology and for informationbeing fed in or read out. Visualrepresentation will be also supportedby acoustic signals. The first phaseof the project defined the mainrequirements of the project such asinteraction, ergonomics, tactile feeland user friendliness in collaborationand coordination with project partners,and here especially with thefire brigade of the city of Cologne.Subsequently, the cognitive patternsof activity of the fire fighters in simulatedfire cases were recorded andanalyzed.The findings and results of variousworkshops were used for furtherdevelopments and interactionconcepts. The current landmark hasthe shape of a wedge in order toexploit synergies and because thefirefighters already carry woodenwedges around with them. Furthermore,the project will focus on thedevelopment of carrier systems forthe landmarks. The final stage willbe considering the overall integrationand the evaluation by the firebrigade of Cologne in a simulatedfire call.(www.landmarke-projekt.de)Ilhan Kilickaya21


LSLNStabilität, Robustheit und Approximation großskaligerdynamischer Netzwerke – Theorie und Anwendungenin logistischen NetzwerkenMenschen reisen in unserer globalisiertenWelt zu immer weiterentfernten Orten in kürzerer Zeit. Diefortschreitende Vernetzung führt zuTransportnetzwerken, von denen auchdie weltumspannenden Warenströmeprofitieren. Häufig passieren ProdukteFertigungsstätten in verschiedenenLändern und legen mehrere tausendKilometer zurück, bevor sie beimKunden ankommen. Auf ihrer Reisebewegen sie sich in komplexenLogistiknetzwerken. Aufgabe dieserNetzwerke ist es, Rohstoffe weltweit zubeschaffen, lokale Kostenvorteile beiProduktion und Montage zu erschließen,Partner mit herausragenderExpertise einzubinden und schließlichdie Produkte an die Kunden auszuliefern.Im Fokus steht dabei stets dieSchaffung eines nachhaltig wettbewerbsfähigenVerbundes.Die Beherrschung der Dynamik eineskomplexen, großskaligen Logistiknetzwerkesstellt eine herausforderndeAufgabe dar. Nicht eingehalteneTransportzeiten führen beispielsweisezu verspäteten Abhol- oder Lieferterminen.Gründe hierfür sind Überlastungender Verkehrswege. Staus undBaustellen erzwingen die Wahl vonlängeren Alternativrouten oder erzeugenWartezeiten. Andererseits wirkensich auch Störungen im Produktionsablaufnegativ auf das gesamteLogistiksystem aus. Immer komplexereund spezialisierte Maschinen führenzu einer hohen Abhängigkeit voneinzelnen Ressourcen. Diese Abhängigkeitkann bei einem unplanmäßigenAusfall der Ressourcen zuVerspätungen bei der Bereitstellungder Aufträge für die Kunden oder denWeitertransport führen. Lieferschwierigkeitenwerden jedoch auch durcheinen überraschenden Anstieg derKundennachfrage nach einemProdukt ausgelöst. Eine erfolgreicheWerbekampagne oder politischeEntscheidungen können die Ursachehierfür sein. So animiert eine anstehendeErhöhung der Mehrwertsteuerdie Bürger zu vermehrten Käufen.Neben den einzelnen Transport- undProduktionsprozessen ist auch dieStruktur dynamischen Einflüssenunterworfen. Langjährige Partnerkönnen das Netzwerk verlassen undneue Partner hinzukommen.In vieler Hinsicht fehlen die zur Analyseund Beherrschung der Dynamikbenötigten Methoden und Werkzeuge.Dieser Aufgabenstellung nimmtsich das interdisziplinäre Forschungsprojekt„Stabilität, Robustheit undApproximation großskaliger dynamischerNetzwerke – Theorie undAnwendungen in logistischen Netzwerken“an. Die Ingenieurswissenschaftensind durch die Arbeitsgruppeum Prof. Dr.-Ing. Scholz-Reiter amBIBA und die Mathematik durch diebeiden Arbeitsgruppen von Prof. Dr.Fabian Wirth an der Universität Würzburgund Herrn Dr. Sergey Dashovskiyam Zentrum für Technomathematikder Universität Bremen vertreten. Derinterdisziplinäre Ansatz des Grundlagenforschungsprojektserlaubt es,die Problematik aus verschiedenenBlickwinkeln mit quantitativen undqualitativen Ansätzen parallel zubetrachten.Zunächst werden geeigneteModellierungsmethoden geschaffen,um Stabilitätsuntersuchungendurchführen zu können. GroßskaligeLogistiknetzwerke können als gerichteteGraphen modelliert werden,wobei die Knoten und Kantenjeweils über eine eigene Dynamikverfügen. Aufgrund ihrer Größe sinddiese Modelle für Untersuchungenoftmals nur schwer zugänglich. Ausdiesem Grund wird eine Methodezur Modellreduktion entwickelt, diedas ursprüngliche Verhalten desNetzwerks bewahrt. Grundlage fürdie Reduktion ist ein Ranking derBedeutung der einzelnen Knotenfür das gesamte Netzwerk sowiedie Topologie des ursprünglichenNetzwerks. Die reduzierten Modellebilden die Grundlage für die sichanschließenden Stabilitätsbetrachtungen.Zu diesem Zweck werdenStabilitätskriterien für nominelle undgestörte Netzwerke entwickelt. DieserProzess wird durch simulationsbasierteUntersuchungen begleitet. Nebender Stabilität eines Logistiknetzwerksist dessen Robustheit eine wichtigeEigenschaft. In diesem Zusammenhangdefiniert die Robustheit dieArt und das Ausmaß der kleinstenStörung, die das Netzwerk in eineninstabilen Zustand überführt. Aufder Grundlage der erhaltenenErgebnisse werden verschiedeneManagementprinzipien entwickeltwerden. Diese sollen helfen besondersstöranfällige Netzwerkstrukturenzu vermeiden, geeignete Kapazitätsallokationenvorzunehmen undetwaige Störungen zu beherrschen.Thomas Makuschewitz22


Stability, Robustness and Approximation of DynamicLarge-Scale Networks – Theory and Applications inLogistics NetworksMore people than ever beforetravel in our global world to far awayplaces in less time. This continuouslinking leads to transportation networksthat benefit the worldwideflow of commodities as well. Oftenproducts pass manufacturing sites indifferent countries and travel severalthousand kilometres, before reachingtheir client. On their journey theymove in complex logistics networks.Job of these networks is to procureraw materials worldwide, to openlocal cost advantages by distributedproduction and assembly sites,to integrate partners with excellentexpertises and to finally deliver theproducts to the customer. The mostimportant aspect, however, is thecreation of a sustainable and competitiveoperation.The control of the dynamics of acomplex, large-scale logistics networkposes a challenging job. For instance,not kept transportation timeslead to late pickup or delivery dates.One reason for this is traffic congestion.Traffic jams and building sitesmake it necessary to chose longeralternative routes or generate waitingtimes. On the other hand, perturbationsof production processes canalso negatively affect the whole logisticssystem. More and more complicatedand specified machines leadto a high dependence on single resources.Due to this dependence anunscheduled repair of a single resourcecan lead to delays of the supplydates of customer orders as well asto delays in transportation. Nevertheless,supply difficulties are alsocaused by an astonishing increaseof customer demands for a product.A successful advertising campaignor political decisions can be thetrigger. Thus an upcoming increasein the value added tax animatespeople to hamster purchases. Asidefrom transport and production processes,the structure is also subjectto dynamic influences. Experiencedpartners might leave the networkand new partners join it.In many respects, methods andtools for stability analysis and controlare missing. This deficit is addressedby the interdisciplinary research project„ Stability, Robustness and Approximationof Dynamic Large-ScaleNetworks – Theory and Applicationsin Logistics Networks” The engineeringsciences are represented by theworking group around Prof. Dr.-Ing.Scholz-Reiter at BIBA and mathematicsby two working groups of Prof.Dr. Fabian Wirth at the University ofWürzburg and Dr. Sergey Dashkovskiyfrom the centre of industrial mathematicsat the University of Bremen.The interdisciplinary approach to thebasic research project permits lookingat the problems from a quantitativeand qualitative point of view.In order to carry out stabilityanalysis, suitable modelling methodsare created. Large-scalelogistics networks can be modelledas directed graphs. In this case,nodes and edges are characterisedby individual dynamics. Due to theirlarge size, these comprehensivemodels are quite hard to analyseand often hardly accessible to investigations.For this reason, a methodfor model reduction will be developedthat preserves the behaviourof the original network. The modelreduction is based on a ranking ofimportance of single locations forthe entire network as well as on thetopology of the original network. Thereduced models form the basis forthe following stability analysis. For thispurpose, stability criteria for nominaland disturbed networks are developed.This process is accompaniedby simulation-based investigations.Not only is the stability of a logisticsnetwork important, but also its robustness.In this context, robustness definesthe kind and the magnitude ofthe smallest disturbance that leadsto an unstable state of the network.On the basis of the obtained results,different management principles willbe developed. These should help inavoiding vulnerable network structures,to carry out suitable capacityallocations and to control any perturbations.Thomas Makuschewitz23


LogistikfabriktischMit multimedialem Werkzeug Logistik verstehen underleben – Kreativität trifft LogistikDie Versorgung der Menschen mitverschiedensten Produkten zur Sicherungihres Lebens ist eine Grundvoraussetzungfür ein geregeltes,friedliches Miteinander. Um dieseVersorgung zu gewährleisten, sind imLaufe der Jahrhunderte vielschichtigeWege gegangen worden. Die „Logistik“bildet ein faszinierendes Geflechtvon unterschiedlichen, individuellenund politischen Interessenlagen mitvielfältigen und internationalen Verknüpfungen.Die Logistik betrifft demnachjeden; sie ist jedoch durchden Laien in ihrer Gesamtheit wegender hohen Komplexität schwer oderkaum zu erfassen.Die Bedeutung der Logistik hat sichin ihrer Geschichte stark gewandelt.Die zunehmende Globalisierung derMärkte und eine damit einhergehendeZunahme der Wettbewerbssituationführten zu neuen Anforderungenan die Qualität und Effizienzder logistischen Prozesse. Heutemuss Logistik als die Zusammenfassungvon Wertschöpfungskettenzu globalen Netzwerken gesehenwerden. Der Wandlungsprozess derLogistikbranche ist nicht abgeschlossen.Die stetige Dynamik, der auchdie logistischen Prozesse unterliegen,fordert den Unternehmen auchzukünftig eine hohe Anpassungsfähigkeitund Plangenauigkeit ab.Dazu zählt neben der Integration derKundenwünsche in die Definition derProduktpalette, der Beschleunigungder Integration von Innovationenbesonders die beste Umsetzung deroperativen Prozesse. Das Konzept fürdie Logistikfabrik der Zukunft ist aufGrundlage dieser Anforderungenentstanden und bildet somit die Basisfür eine zukunftsorientierte Planung fürdie Logistik.Der Logistikfabriktisch ist ein multimedialnutzbarer Multitouch. DasGerät verfügt über drei verschiedeneModi: den Darstellungs-,Planungs- und Expertenmodus. ImDarstellungsmodus sollen logistischeNetzwerke abgebildet werden,anhand derer Logistik erklärbarund erfahrbar gemacht wird. ImPlanungsmodus können durch dieEinflüsse der Veränderung verschiedenerFaktoren ermittelt werden: Sobeobachtet der Nutzer beispielsweisedurch die Reduktion der anden Häfen eingehenden Gütereinen Rückgang des LKW-Verkehrsim Hinterland. Der Expertenmodus istjeweils auf spezielle Netzwerke angepasst;in diesem Modus könnengezielt Zukunftsszenarien abgebildetund überprüft werden.Zusammenfassend ist der Logistikfabriktischist ein innovatives multimedialesWerkzeug, durch welches zumeinen die Logistikprozesse dargestelltund erfahrbar gemacht und zumanderen entsprechend zukunftsweisenderSzenarien angepasst werdenkönnen, um die entstehenden Szenarienauf Eignung zu prüfen.Das Projekt „Logistikfabriktisch“ ist inder Abteilung Logistikfabrik des BIBAangesiedelt. Im ersten Schritt ist dasZiel des Projektes die Präsentationder bremischen Logistik, zunächstin Bezug auf das GVZ (Güterverkehrszentrum)und ausgewählteBIBA-Projekte. Die definierten Projekteund Knotenpunkte des bremischenLogistiknetzes werden in beliebigerTiefe auf einem Multitouch-Tischimplementiert. Vorgesehen ist dabeials größte Rasterung das gesamteLand Bremen in der Vogelperspektive.Die Rasterung kann beispielsweiseüber die Rasterungsstufen„Gebiete“, wie z. B. Gewerbegebieteoder Häfen, zu Unternehmen undderen individuellen Daten oder biszu den Daten einzelner Bereicheoder Kennzahlen einzelner Maschinenherunter gebrochen werden.Auf jeder Ebene können verschiedeneMultimediaobjekte wie Film,Foto, Text genutzt und abgebildetwerden, so dass der Nutzer desTisches sich individuell informierenkann. Durch die verschiedenenDetaillierungsebenen werden deminteressierten Nutzer die komplexenund komplizierten Inhalte und Möglichkeitender Logistik vereinfachtdargestellt, so dass das Werkzeugals Marketinginstrument für logistischeBallungszentren besonders gutgeeignet ist. Dieselben Inhalte desTisches werden auf einer Webplattformimplementiert; auf dieseWeise ist die Darstellung von derphysischen Anwesenheit des Tischesentkoppelt.Das Augenmerk liegt auf der Aufführungder Logistikströme des GVZBremen, um die Komplexität desVorhabens zunächst zu begrenzen.Anhand der exemplarischenUmsetzung dieses Beispiels und derPräsentation dieses Zwischenstandssollen nachfolgend weitere Partnerfür die vollständige Ausgestaltungdes Experten- und Planungsmodusgewonnen werden.Christian Gorldt, Ann-Kathrin Pallasch24


Creativity meets logisticsOne basic requirement for anations‘ peaceful living in an orderlycommunity is the supply of a multitudeof products to satisfy the needsof everyone. To assure this, many differentapproaches have been takenover the centuries. “Logistics” is a fascinatingnetting of dissimilar, individualand political interests with multilayeredand international connections.Furthermore, logistics concerns allpeople. But due to its complexity, laymencan hardly conceive the wholemeaning of logistics.The importance of logistics haschanged a lot in its history. The ongoingglobalization of the markets andthe coincided growth of competitiveenvironments lead to new requirementsregarding quality and efficiencyof logistic processes. Logistics isthe summarization of value-chains toglobal networks. The metamorphosisof logistics is not finished, yet. The continuingdynamic in logistics claim highadaptability and planning precision ofthe parties. That needs the integrationof customer‘s demands in the configurationof products, the accelerationin the integration of innovations andthe implementation of best operativeprocesses. The concept of the “LogisticFactory of the Future” results fromthese requirements and provides thefoundation for future-oriented logisticplanning.The “Logistikfabriktisch” is a multitouchscreen table that is linked with ahost providing it with all necessary information.Several multimedia objectscan be presented on the screen.The device possesses three modes:presentation mode, planning modeand expert mode. The presentationmode contains logistics nettings soas to make logistics explainable andable to be experienced. Effects ofa parameters’ modification can beobserved in the planning mode: Thereduction of incoming goods at aseaport leads to decreasing trafficin the hinterland. The expert mode isadapted to special logistic nettings.Hence, future scenarios can be illustratedand checked.In summary, the “Logistikfabriktisch”is an innovative tool that is multimedia-based.On the one hand logisticprocesses can be illustrated andexperienced, on the other hand thesuitability of future scenarios’ logisticprocesses can be checked.The BIBA-Division “Logistics Factory”works on the “Logistikfabriktisch”project. The initial aim of the first stepproject is the illustration of the GVZslogistics in Bremen and selectedBIBA-projects. (GVZ: Güterverkehrszentrum).The GVZ is a freight villagewhere transport-oriented companies,logistic service providers and logisticsintensivetrade and productionenterprises are settled. There is accessto two modes of transportation: roadand rail. The management initiatescooperative activities in order tomake use of synergies. The definedintersections of the Bremen logisticsnetwork will be implemented onthe “Logistikfabriktisch”. Thereby, theprofundity of each point may be definedad infinitum. In this context, theland Bremen describes the highestintended graduation. Further graduationsteps might focus on areas likebusiness parks or ports, companiesor even a machine‘s characteristicsin particular. On each layer, differentmultimedia-based objects may beused and shown, e.g. film, photo ortext, to permit a user-defined modalityto catch up on information. Dueto the different layers of detailing, thecomplex and difficult branch of logisticsis presented in a rather simpleway. For this reason, the “Logistikfabriktisch”is particularly suitable to bea marketing-tool for logistic hotspots.The same content will be implementedon a website to uncouple thepresentation and the physical attendanceof the ”Logistikfabriktisch”.To simplify the complexity of theproject, attention of the first phaselies on the logistics of the GVZ. On thebasis of the presentation of the exemplaryrealization of the first phase,further partners shall be motivatedto take part in further developing thetool. The completed embodimentincludes the presentation of logisticsin the land Bremen and the tools‘upgrading as a planning tool.Christian Gorldt, Ann-Kathrin Pallasch25


BRE-TeC – Bremer Technologie CenterZentrale Vernetzung komplexer Test- und Verifikationsanlagen26Die Entwicklung komplexer technischerSysteme erfordert eine großeAnzahl von Tests, die die Funktionund Sicherheit der einzelnen Komponenten,Baugruppen und des Gesamtsystemshinsichtlich der gestelltenAnforderungen validieren. Dergenerelle Testprozess erstreckt sichdabei von der Durchführung einersoftwaregestützten Systemsimulationüber den Aufbau und den Betriebvon Komponentenprüfständen bishin zur Integration aller Gewerke ineinem funktional repräsentativenPrototyp.Um die Entwicklungszeiten zu verkürzenund gleichzeitig Kosten zusparen, wird im regional gefördertenProjekt BRE-TeC eine Verkopplungvon Prüfständen respektive Testanlagenangestrebt, die bereits frühzeitigeTests des Endprodukts währendder andauernden Systementwicklungermöglicht. Weitere Potentialezur Optimierung des Testprozessessollen durch eine Vereinheitlichungder Bedienung von Testanlagen undinsbesondere durch die Harmonisierungder unterschiedlichen Werkzeugefür die Ergebnisanalyse und-bewertung erschlossen werden.Das BRE-TeC-Konsortium, bestehendaus den Partnern FTI TechnologiesGmbH, ExxpertSystems GmbH unddem BIBA, erforscht mit Unterstützungder Airbus GmbH die Chancen undRisiken der zentralen Vernetzungkomplexer Test- und Verifikationsanlagenam Beispiel eines Hochauftriebssystemsfür Verkehrsflugzeuge.Hierfür wird zu einem bereitsexistenten High Lift Test Center vonAirbus das funktional komplementäreBRE-TeC-Test-Center am BIBAgeschaffen. Beide Test-Center sollenüber ein Echtzeitnetzwerk miteinanderverschaltet werden, so dass siezum einen als ein integriertes Systemgefahren werden können und zumanderen die Möglichkeit bieten, dasjeweils andere Test-Center fernzusteuern.Das BRE-TeC-Test-Center wird einenSimulator für softwarebasierteSystemsimulationen, ein Rig für diephysikalischen Tests am Prüfling,ein Repository für die Testdatenadministrationund Testauswertungsowie eine Leitwarte zur Lenkungdes Testprozesses beinhalten. Diebesondere Herausforderung desProjekts liegt nicht in der Zusammenführungder einzelnen Gewerke ineinem Test-Center, sondern in derübergreifenden Vernetzung undIntegration mehrerer Test-Center zueinem Verbund. In diesem Bereichsind offene Forschungsfragen bzgl.der Steuerung, der Sicherheit unddem Monitoring von Tests als auchzum Datentransfer und zur Datenhaltungzu untersuchen. Das BIBAsetzt sich im Rahmen von BRE-TeCinsbesondere mit den Problemstellungenim Bereich der Speicherung,Bereitstellung und Auswertung vonTestdaten auseinander und entwickeltdas Repository.Das Repository wird als zentralerSpeicher alle relevanten Daten zurDefinition, Konfiguration, Durchführungund Auswertung von Testläufenverwalten. Für die Testauswertungwerden in einem ersten Schrittgeeignete Verfahren und Mechanismenidentifiziert und umgesetzt, diedie automatische Ableitung von Informationenaus den im Repositoryzu integrierenden Testdaten leisten.Die auf diese Weise neu gewonnenenInformationen werden daraufhinin einem zweiten Schritt genutzt,um sowohl den Testprozess an sichzu überprüfen als auch Stärken undSchwächen im Aufbau und Verhaltendes Prüflings aufzuzeigen.Die BRE-TeC-Vision abstrahiert voneinem konkreten Prüfling, d. h. dasBremer Test-Center soll perspektivischalle komplexen, mechatronischenSysteme aufnehmen können.Wirtschaftspolitisch soll es eineStärkung des TechnologiestandortsBremen bewirken.Dennis Gerke


HL Test CenterTest Center (BRE-TeC)SimulatorSimulatorRigLeitwarteSteuerungSicherheitMonitoringDatentransferLeitwarteRigRepositoryRepositoryCross-Linking of Complex Test and Verification FacilitiesThe development of complextechnical systems requires a largenumber of tests to validate thefunction and safety of the individualcomponents, assemblies andoverall system in regard to the givenrequirements. The general testingprocess includes the implementationof a software-based system simulation,the installation and operation ofcomponent test stands as well as theintegration of all modules in a functionallyrepresentative prototype.In order to shorten developmenttimes and simultaneously reducecosts, an interconnection of teststands and test plants is required,which enable early tests of the finalproduct during ongoing systemdevelopment. Further potential foroptimizing the testing process will bemade accessible by standardizingthe use of test equipment and in particularthrough the harmonization ofthe different tools for the end analysisand evaluation.The BRE-TeC consortium consistingof the partners Sogeti High TechGmbH, FTI Technologies GmbH,ExxpertSystems GmbH and BIBAexplore the opportunities and risks ofcentral networking of complex testand verification systems using theexample of a high lift system forcommercial aircrafts supported byAirbus Deutschland GmbH. For thispurpose, a BRE-TeC test center willbe created, which is functionallycomplementary to an already existingHigh Lift Test Center at Airbus.Both test centers will be interconnectedthrough a real-time networkso that they can be used as anintegrated system as well as offerthe possibility to remotely controlthe other test centers.The BRE-TeC test center will containa simulator for software-basedsystem simulations, a rig for thephysical tests on the test object, arepository for the test administration,the test analysis and a control roomto guide the testing process. Thespecial challenge of the projectdoes not focus on the integration ofdifferent modules in a test center,but on the overall networking andintegration of multiple test centersto a holistic test bed. In this contextthe open research questions concernthe steering, the safety andthe monitoring of tests as well as thetransfer and administration of data.The BIBA activities in the BRE-TeCproject deal with problems concerningstorage, supply and analysis oftest data and the development ofthe data repository.The repository will function as a centralaccumulator and thus administerall relevant data for the definition,configuration, execution and analysisof test runs. In a first step the appropriateprocedures and mechanismsare identified and implemented toensure the automatic derivation ofinformation from the repository. The inthis way obtained new information isthen used in a second step to verifyboth the testing process itself as wellas to identify strengths and weaknessesin the structure and behavior ofthe specimen.The BRE-TeC vision abstracts from aconcrete specimen, i.e. the BremerTechnology Center has to conjoinall complex, mechatronic systems.From an economic perspective, it isexpected tol strengthen the technologicalposition of Bremen.Dennis Gerke27


LogGlobalBrasilianisch-deutsche Forschungsinitiative für Fertigungstechnik– BRAGECRIMDeutsche Auswanderer erreichtenden brasilianischen BundesstaatSanta Catarina zwischen 1828 und1900. Dort gründeten sie mehrereSiedlungen, erwarben Grundbesitz,eröffneten Geschäfte und lebten imWohlstand. Später entwickelten sichviele dieser Geschäfte zu großenKonzernen mit einer herausragendenBedeutung für die brasilianische Wirtschaft.In den 70er Jahren eröffnetendeutsche Unternehmen Fabrikenin Brasilien und verwandelten SãoPaulo in einen der größten Standortedeutscher Unternehmen außerhalbDeutschlands. Beide Entwicklungenstellen Entwicklungsstufen der Globalisierungdar, die sich durch denfreien Austausch von Personen, Informationen,Rohstoffen und Produktenüber Grenzen hinweg auszeichnet.Heutzutage verkörpern MaterialundInformationsflüsse entlangweltumspannender Supply Chainswie auch international verteilte Produktions-und Logistiksysteme dieGlobalisierung. Die Verbesserungdieser Supply Chains ist das Zieldes deutsch-brasilianischen ForschungsprojektsLogGlobal. Unserebrasilianischen Partner sind dieBundesuniversitäten von SantaCatarina (UFSC) und Ceará (UFC)sowie die staatliche Universitätvon Campinas (UNICAMP). DasForschungsprojekt umfasst neben dergemeinsamen wissenschaftlichenArbeit den Austausch von Studentenund Wissenschaftlern sowieForschungsaufenthalte.LogGlobal ist zugleich eines derGründungsprojekte der brasilianischdeutschenForschungsinitiative fürProduktionstechnik (BRAGECRIM).Ziel dieser Initiative ist die Schaffungeines Netzwerks, das als Rahmen diebilaterale Zusammenarbeit unterstützt.BRAGECRIM strebt das Erreichenherausragender Leistungen aufdem Gebiet der Produktionstechnikin beiden Ländern an. Zu diesemZweck sind die geförderten Projekteauf strategische Forschungsfragenausgerichtet, die sowohl für Deutschlandals auch Brasilien von großerRelevanz sind. Die Initiative wird vomBrasilianischen Ministerium für Wissenschaftund Technologie (FINEP/MCT),dem Brasilianischen Bildungsministerium(CAPES/ME) und der DeutschenForschungsgemeinschaft (DFG)gefördert.Die Motivation für LogGlobal ergibtsich aus dem Umstand, dass in heutigenProduktionssystemen Informationenüber die Einsatzbereitschaft undAuslastung der Logistiksysteme nichtangemessen bei der Generierungvon Produktionsplänen einbezogenwerden. Somit können lokale Einsparungenbei Kosten oder Verkürzungender Durchlaufzeit durch eine unausgewogene,nicht synchronisierte oderinstabile Integration von globalenInformations- und Materialflüssenzunichtegemacht werden. Ausdiesem Grund liegt unser Forschungsschwerpunktauf der Verbesserungder Schnittstellen zwischen weltweitverteilten Produktions- und Logistiksystemen.Hierfür betrachten wir die folgenden,sich ergänzenden Fragen:• Einfluss sich dynamisch verändernderRandbedingungen derProduktionsprozesse auf dieTransport- und Distributionslogistik,• Einfluss von Störungen der Logistikauf die Produktionsplanung,• Monitoring der Interaktionen zwischeneinzelnen Organisationen,• Bedeutung der Anwendung modernerInformations- und Kommunikationstechnologienin derLogistik,• Ermittlung des notwendigenInformationsaustauschs zwischenUnternehmen und Reedern,• Erkennen und Abbau vonHemmnissen zwischen Abteilungen,Organisationen und Nationenentlang globaler SupplyChains sowie• die Implikationen verschiedenerrechtlicher Beziehungen undBetriebspolitiken.Am BIBA wird die Entwicklung einerHeuristik für die Ablaufplanungverfolgt. Diese eignet sich für mehrereStandorte einer Supply Chain,die direkt aufeinander abfolgen.Weiterhin berücksichtigt sie diegegenwärtige Einsatzbereitschaftund Auslastung der Produktions- undTransportsysteme. Darüber hinauswerden Methoden entwickelt, diedas Überwinden von Grenzen zwischenAbteilungen, Organisationenund Nationen ermöglichen.Gemeinsam mit seinen brasilianischenPartnern wird das BIBA zurEntwicklung von Konzepten, Methodenund Technologien beitragen,die eine ausgewogene Integrationvon Produktion und Logistik entlangglobaler Supply Chains unterstützen.Enzo Morosini Frazzon28


Improving Global Supply ChainsBrazilian-German Collaborative Research Initiative onManufacturing Technology – BRAGECRIMMigratory flows of Germansarrived in Santa Catarina (SouthernBrazil) between 1828 and 1900.They founded villages, acquiredsmall properties, started businesses,and prospered. Later, many ofthese businesses became industrialconglomerates with great relevancefor the Brazilian economy.More recently, in the 70’s, Germanbusinesses founded many factoriesin Brazil, turning São Paulo intoone of the major concentrations ofGerman companies in the world.Both ventures personify differentstages of modern globalisation, i.e.the flow of persons, information,raw materials and products acrossborders.Today, globalisation is embodiedon material and information flowsalong global supply chains, as wellas on internationally decentralisedmanufacturing and logistics systems.The improvement of alludedglobal supply chains is the objectiveof our German-Brazilian collaborationin the project LogGlobal. OurBrazilian partners are the FederalUniversity of Santa Catarina (UFSC),the Federal University of Ceará(UFC), and the State University ofCampinas (UNICAMP). The projectcomprises cooperative research,exchange of students and researchers,as well as working missions.LogGlobal is one of the foundingprojects of the Brazilian-GermanCollaborative Research Initiative onManufacturing Technology (BRAGE-CRIM). The aim of this initiative is tobuild a network that can act as aframework for fostering the bi-lateralcooperation. BRAGECRIM intendsto support the achievement of thehighest level in production technologyin both countries. Therefore,supported projects are centred onstrategic research topics, whichdeal with the demands and deficitsin Germany and Brazil. The initiativeis supported by the Brazilian Ministryof Science and Technology (FINEP/MCT), Brazilian Ministry of Education(CAPES/ME) and the GermanResearch Foundation (DFG).The motivation for LogGlobal isderived from the perception thatin present manufacturing systems,information concerning logisticcapabilities and employment levelsare not appropriately utilised todetermine most effective productionplans. Thus, cost and lead-timesavings obtained with new globalmanufacturing strategies might beimpaired due to the unbalanced,unsynchronised and unstable integrationof information and materialflows. The research focuses onimproving informational interfacesbetween globally distributed manufacturingand logistic systems.Therefore, complementary researchobjects are investigated:• the influence of dynamic constraintsarising from productionprocesses for transport and distributionlogistics• the impacts of perturbations inlogistics for production planning• monitoring of inter-organizationalinteractions• analysis of the deployment ofinformation and communicationtechnologies in logistics industry• transactions of information betweenoverseas industries andoff-shore carriers• inter-functional, inter-organisationaland cross-national barriersalong global supply chains• the effects of different types ofrelationships and managing policiesin supply networksAt the Bremer Institut für Produktionund Logistik (BIBA) the developmentof a heuristic scheduling scheme willbe pursued. One that is applicableto a supply chain comprising severalproduction facilities in a row andtakes the current production andtransportation capabilities as well asemployment level into account. Furthermore,we will propose methodsfor overcoming inter-functional,inter-organisational and cross-nationalbarriers.Together, BIBA and its Brazilian researchpartners will contribute to thedevelopment of concepts, methodsand technologies that support a balancedintegration of manufacturingand logistics along global supplychains.Enzo Morosini Frazzon29


DIPKooperatives InnovationsmanagementDeutschland und China widmensich zurzeit unterschiedlichen Herausforderungenbei der Produktionvon Gütern und Dienstleistungen.Während Deutschland zumeist ausKostengründen zahlreiche Produktionskapazitätenins Ausland verlagert,hat die chinesische Volkswirtschaftaufgrund der Vielzahl vonDirektinvestitionen in neue Fabrikeneine Vielzahl neuer Technologienund Techniken zu erlernen. Mehreredeutsche Unternehmen habenerkannt, dass die Auslagerung vonProduktionskapazitäten aufgrundvon Kostenvorteilen in China zahlreicheRisiken wie Duplikat-Produktion,Patentverletzungen, Verlust vonKnow-how oder Lizenzprobleme mitsich bringt. Zusätzlich wurde in denletzten Jahren deutlich, dass dasAngebot von Dienstleistungen ohnegleichzeitige Herstellung der Produkteproblematisch ist. Ausgangspunktder Diskussionen ist die Entwicklungeines gemeinsamen Verständnisseszum Thema Innovationsmanagementmit besonderem Fokus aufdas Thema Innovationstransfer. Diechinesische Industrie sucht dabeiden engen Kontakt zu Universitätenund Forschungseinrichtungen, umdiese Herausforderungen gemeinsamadressieren zu können. Einweiterer Entwicklungstrend in Chinaist die Installierung von Forschungslaboratorienmultinationaler Konzerne,der dazu führen wird, dass China dieeigene Produktionskompetenz weiterentwickelnwird. Dies deutet sichbei dem Wettlauf um die Produktionvon Elektroautos bereits an. Als einErgebnis dieser fortschreitenden, aggressivenIndustrialisierung entstehengroße Industrieparks wie z. B. SuzhouIndustrial Park in Wuhan, der aufobigem Foto dargestellt ist.Ziel des DIP Projekts ist die gemeinschaftliche,wissenschaftlicheDurchdringung von Innovationsprozessen,Innovationssystemen sowiedie Vertiefung von „Innovationstransfer“.Als Teilziele lassen sich folgendePunkte zusammenfassen:• Durchführung einer gemeinsamendeutsch-chinesischen Studiezu Innovationsprozessen,• Fallstudien, vertieft durch UnternehmensbesichtigungenundInterviews,• Untersuchung unterschiedlicherAnsätze und Modelle zur Gestaltungvon Innovationsprozessenund• Entwurf und Test eines mathematischenModells zur Unterstützungdes Innovationstransfers.Im Projekt DIP werden zahlreichewissenschaftliche Methoden angewandt,wobei ein Schwerpunkt aufbetriebswirtschaftliche Analysetechnikengelegt wird. In einem erstenSchritt wurde dabei eine komparati-ve Analyse zur Identifikation wesentlicherErfolgsfaktoren für die Gestaltungverteilter Innovationsprozesseentwickelt. Die komparative Analysewird zur Theoriebildung genutzt.Dabei steht bei der Fallauswahl füreine Untersuchung nicht Repräsentativitätim Vordergrund, sondern diezu untersuchenden Fälle werdennach dem Kriterium ausgewählt,ob sie neue Erkenntnisse vermutenlassen bis z. B. eine theoretischeSättigung erreicht ist. Aufgrund derKenntnis dieser Erfolgsfaktoren soll in2010 eine Studie über das Thema„verteilte Innovationsprozesse“ durchgeführtwerden. Im Rahmen einerFallbeispielanalyse werden einzelneUnternehmen durch gemeinsameBesuche genauer analysiert. Besuchebei HTC, Wuhan, Wuhan Steel,Honda und Dongfeng Automotivehaben bereits stattgefunden. InBremen wurde die Brauerei Inbev(vormals Becks) besucht. Schließlichwerden diese Aktivitäten im Rahmengemeinsamer Veröffentlichungenbeschrieben.Der Aufbau einer Kooperationzwischen dem Bremer Institut fürProduktion und Logistik GmbH ander Universität Bremen und derWuhan University of Technology istzentrales Ergebnis dieses Projekts.Die Kooperation wurde bereits durcheinen Besuch von chinesischerSeite gestartet und ist durch einenGegenbesuch vertieft worden. DieErgebnisse dieser Kooperation sollenim Idealfall in einen EU-Asien-Antragüberführt werden. Schließlich ist einbreiterer Austausch von Studentenangestrebt.Jens Eschenbächer, Novica Zarvic30


Distributed Innovation ManagementGermany and China are currentlydedicated to different challengeswith respect to the production ofgoods and services. While Germanyis outsourcing numerous productioncapacities to foreign countries, theChinese economy needs to learna lot about new technologies andtechniques because of the hugenumber of direct investments. A largenumber of German companieshas realized, that the outsourcing ofproduction capacities because ofcost advantages bears many riskssuch as patent violations, the lossof know-how or licensing problems.Additionally, it became clear duringthe past years that offering serviceswithout simultaneously fabricatingproducts can be a problem. Thestarting point of discussion is thedevelopment of a common understandingon the topic of innovationmanagement with a specific focusin the field of innovation transfer.The Chinese industry is therebysearching for close contact to universitiesand research institutes inorder to be able to discuss manychallenges of this kind together.Another trend in China is the installationof research laboratories ofmultinational companies, which willlead to China´s continuing developmentof its production competence.The footrace for e-mobilityis an indicator for this trend. As aresult of this advanced and aggressiveindustrialization, huge industrialparks are emerging, as for instancethe Suzhou Industrial Park in Wuhanshown in the photograph.The goal of the DIP project is thecollaborative and scientific studyof innovation processes, innovationsystems as well as the specializationin the field of “innovation transfer”.Sub goals can be summarized asfollows:• Accomplishment of a joint German-Chinesestudy on innovationprocesses• Case studies, deepened bycompany visits and interviews• Analysis of different approachesand models for the creation ofinnovation processes• Design and test of a mathematicalmodel to support the innovationtransferMany different scientific methodsare applied in the DIP project, wherethe focus is put on economicalanalysis techniques. In a first step acomparative analysis for identifyingsuccess factors for the creation ofdistributed innovation processes wasperformed. The comparative analysisis used for theory building. Therebyfor the case selection, importantfor an analysis, representativeness isnot in the focus, but the cases areselected on the criterion whetherthey promise new insights until atheoretical satiation is reached. Onthe basis of these success factors, acomparative analysis on the topicof “distributed innovation processes”shall be performed in 2010. In acase study analysis individual companieswill be visited. Visits to HTC,Wuhan, Wuhan Steel, Honda andDongfeng Automotive have alreadytaken place. In Bremen the beerbrewery company Inbev (formerBecks) was visited. These activities willlater be described in joint publications.The establishment of a cooperationbetween the Bremer Institut fürProduktion und Logistik GmbH an derUniversität Bremen and the WuhanUniversity of Technology is a centralresult of this project. The cooperationstarted with a visit from the Chineseside and was further deepened by areturn visit. The results of this cooperationshould lead ideally to an EU-Asianproject proposal. Finally a broadexchange of students is envisioned.Jens Eschenbächer, Novica Zarvic31


Lernfähige PalettenRealisierbare selbststeuernde logistische ObjekteDie Einführung des Paradigmas derSelbststeuerung dient der Handhabungund Reduzierung der Komplexität,die in dynamisch gesteuertenUmgebungen auftritt. Da Produktionssystemeund Logistikprozesse immerdynamischen Veränderungenunterliegen, sind sie prädestiniert fürdie Anwendung der Methoden derSelbststeuerung für ihre Ausführung.Das Zusammenspiel von Produktions-und Logistiksystemen auf dereinen und Menschen als Elementedes Systems und als Endkundenauf der anderen Seite, erzeugt eineAtmosphäre kontinuierlicher Veränderungen,sowohl intern als auchextern.Ein neuer Ansatz des Umgangsmit solchen Systemen ist, mit denVeränderungen in Einklang zu bleiben:Lebende Systeme widersetzensich nicht den Veränderungen ihrerUmwelt, sie passen sich der aktuellenSituation an. Die Übernahme derDynamik in die eigene Leistungsfähigkeitsorgt für Nachhaltigkeit undEffektivität. Mitglieder einer Gesellschaftbesitzen die Autonomie, Entscheidungenaufgrund ihres Wissensund lokaler Angaben zu treffen; ihreInteraktionen resultieren in nachhaltigenGesellschaften.Angeregt durch diesen neuenGedanken, versuchen Produktionssystemediese Autonomie zu übernehmen,so dass die Komplexitätder Steuerung des Gesamtsystemsgering bleibt. Durch genügendFlexibilität sind die Systeme andererseitsin der Lage, dynamischenMärkten und Prozessen gerecht zuwerden. Der Wechsel von einemkonventionellen, zentralen Systemmit hierarchischer Struktur zu einemflexiblen, dezentralen System mitheterarchischer Struktur befördertdiese Sichtweise.Darüber hinaus scheinen Pull-Systemeinnerhalb der Bandbreite derStrategien zur Steuerung von Materialflüssenin logistischen Netzwerkenbezüglich der Eigenschaften undZiele selbststeuernder Logistiksystemebesonders geeignet zu sein:Das Pull-Konzept braucht die dezentraleSteuerung des Materialflusses,um die Nachteile des Push-Konzeptszu umgehen.Konkret können Paletten, Gitterboxenund Container als Ladehilfsmittelfür Pull-Materialien betrachtetwerden. In einer solchen Strukturzirkulieren sie in einem geschlossenenRegelkreis (z. B. zwischenProduktionsstätten oder Netzwerk-Knoten) und befördern die bestelltenMaterialien vom Ort derProduktion zur Verbrauchsstelle. DieProdukte selber verlassen das System,doch die Paletten werden – füreine gewisse Zeit – Teil des Systems.Wie Kanbans können sie so denreibungslosen Materialfluss steuern.Diese Eigenschaften begründen dieIdee der „intelligenten Palette“ alsRealisierung eines selbststeuerndenlogistischen Objekts. Betrachtet mandie Vorteile der Selbststeuerung,so sind intelligente Paletten derbeschriebenen Art in der Lage, dieAnforderungen der Pull-Systeme zuerfüllen und gleichzeitig Schwankungenin Nachfrage und Fertigung zubewältigen. Durch den geschlossenenRegelkreis besteht die Möglichkeit,von den jüngsten Durchläufenzu lernen und die Bedingungender nahen Zukunft vorherzusagen.Solche Paletten wären sogar inder Lage pro-aktiv zu sein, indemsie potentielle Funktionsfehler undUnflexibilität vermeiden, während siedie Reaktionsfähigkeit des Systemsverbessern. Diese Lernfähigkeit istdie Innovation; die Flexibilität imUmgang mit Veränderungen ist daswesentliche Merkmal der lernfähigenPaletten.Neue Technologien, wie RFID unddrahtlose Sensor-Netzwerke, sindgeeignete Komponenten, um dieUmsetzung effizient und effektiv zurealisieren. Hinsichtlich der Komplexitätvon Produktionsplanungund von Steuerungsaufgaben, diehäufig ein nicht-lineares Verhaltenhaben, muss die gewählte Methodikzur Realisierung praktikabel sein.Genau dieser Transformation vonder Theorie in die Praxis widmet sicheine von der Kieserling-Stiftung gefördertePromotion in der InternationalGraduate School for Dynamicsin Logistics.Afshin Mehrsai32


Learning pallets as feasible autonomous logistics objectsBasically, the autonomy paradigmis introduced to handle and reducecomplexities that accompanydynamic authorized environments.Since production systems and logisticsprocesses are always subject todynamic changes, they are suitablefor employing autonomous controlinto their operations. The correlationof production and logistics systemswith humans, i.e., as members of thesystem and as the end customer,exposes them to continuous changes,internal or external.A new approach to getting alongwith such systems is to be in balancewith the changes: Normally, livesystems do not oppose environmentalchanges, they just adapt to thecurrent situation. Adoption of dynamicsinto own performances bringssustainability as well as effectiveness.Members of a society have the autonomyto make decisions based ontheir knowledge and local information;their interactions lead to sustainablesocieties.Inspired by this novelty, productionsystems have tried to adopt autonomy,so that the complexities of controllingan entire system are moderated.On the other hand, by bringingenough flexibility to the system, theycope with dynamic markets andprocesses. Shifting from a conventionalcentral system with a hierarchicalstructure to a flexible decentralizedone with a heterarchical structuresupports this perspective.Furthermore, in the range of strategiesfor material flows in logisticsnetworks, pull systems seem morecompatible with the characteristicsand objectives of autonomouslogistics systems. Actually, the pullconcept requires the decentralizedcontrol of material flow to evadepush disadvantages.Practically, pallets, box pallets, andcontainers could be considered asloading equipment for pulling materials.In pull-systems they circulate in aclosed-loop system (e.g., shop-floorsor between members of a network)and carry the ordered materials fromthe point of production to the point ofconsumption. The products themselvesleave the system, but the palletsremain as parts of the system for awhile. They can act like Kanbans tocontrol the smooth flow of materials.These attributes brought the idea ofintelligent pallets, as a feasible featureof autonomous logistics objects.Considering the advantages of autonomouscontrol, intelligent palletsare able to meet the requirementsof pull systems and simultaneouslydeal with fluctuations in demand andprocesses. Because of their closedloopflow, they have the capability tolearn from the very recent cycles andeven predict near future conditions.These pallets could even be ableto operate proactively by avoidingpotential malfunctions and inflexibilitywhilst improving responsivenessof the system. This learning aptitudebrings the innovative idea of learningpallets, whose intrinsic attribute is itsflexibility in dealing with changes.State of the art technologies, likeRFID and wireless sensor networks, arethe suitable components for puttingthis idea into practice in an efficientand effective manner. However, concerningthe complexities of productionplanning and control tasks, whichmostly deal with non-linear behaviors,the chosen planning and controllingmethodologies must be practical.Exactly this transformation is the topicof a thesis at the International GraduateSchool for Dynamics in Logistcs,funded by the Kieserling-Stiftung.Afshin Mehrsai33


Roboterzelle Light34Der anhaltende Trend zur Online-,Telefon- und Katalogbestellungsorgt dafür, dass der Handel mitKonsumgütern seit Langem dasBoomsegment innerhalb des heutigenLogistikmarktes darstellt.Zu jedem Saisonwechsel im Frühjahr,Sommer, Herbst und Wintergelangen unzählige Paletten vollerKataloge der aktuellen Ware desVersandhandels in die Verteilzentrender Deutschen Post. Die so genannteschwere Infopost wird von denDruckereien adressiert geliefert,um in die einzelnen Haushalte zugelangen. Ebenso wie die Katalogewird auch die darin angeboteneWare, die zumeist lose in Containernaus dem Nahen und Fernen Ostennach Europa kommt, für den weitereninländischen Transport palettiert.Eine der wenigen manuellen Tätigkeitenin der folgenden Prozessketteist das Entladen bzw. Auflösen dieserPaletten. Die bei der Kommissionierungauftretenden stereotypen HubundDrehbewegungen werden vonder Deutschen Post als körperlichstark belastend eingestuft.Aus diesem Grund beschäftigt sichdas Bremer Institut für Produktionund Logistik GmbH (BIBA) seit 2006mit dem Projekt „Roboterzelle Light“.Ziel hierbei ist es eine Anlage zu entwickeln,die eben diese Aufgabenübernehmen soll. Bei diesem Projekthandelt es sich um eine industrielleAuftragsforschung durch die DeutschePost AG (Bonn).Da das Sendungsaufkommen sehrdynamisch ist, besteht eine wesentlicheAnforderung darin, eine Lösungzu finden, die zur Bearbeitung derzyklisch auftretenden Auslastungsspitzenan den Codierlinien möglichstflexibel einsetzbar ist. Es ist alsoerforderlich, die entsprechendenLinien − dies sind in der Regel Gurtförderbänder− weiterhin bei Bedarfauch manuell mit Stückgütern belegenzu können.Da die Auslastung allerdings auchvon Verteilzentrum zu Verteilzentrumstarken Schwankungen unterliegt,ist es erforderlich, ein System mithoher Mobilität und geringer Rüstzeitzu entwickeln. Nach dem Vorbilddes erfolgreichen Lean Manufacturing,der so genannten „SchlankenProduktion“, welche dem Pull-Prinzipfolgt, soll das System seine Arbeitalso am Ort des höchsten Sendungsaufkommensverrichten. Diesgewährleistet eine maximale Auslastungder Anlage.Ein weiteres Leitbild der Entwicklungist die ebenfalls aus dem Automobilbereichstammende Low-Cost-Automation, deren Ursprung in derZeit der ersten Öl- und Investitionskrisein den 70er Jahren liegt. Hierbeihandelt es sich um technischeinfach gestaltete Lösungen miteinem hohen Mehrwert für die Automatisierungeiner Prozesskette. In derheutigen Zeit kommt dieser Formder Entwicklung neben hoch technisiertenund aufwendigen Lösungenerneut ein hoher Stellenwert zu.2009 wurde das System „RoboterzelleLight“ erfolgreich auf der Loginternin Nürnberg vorgestellt. Es bietetdie Möglichkeit, beliebiges Stückgutmit geschlossener und ebenerOberfläche von einer Palette lagenweiseaufzunehmen und über einFörderband zu vereinzeln. Dies geschiehtunabhängig vom Packmuster.Durch die Vereinzelung werdenweitere Bearbeitungen ermöglicht,wie beispielsweise das Ausleseneines Labels, die Vermessung oderdas Sortieren und Verteilen innerhalbeiner Sortieranlage. Die wesentlichenKomponenten des Systemsumfassen ein Zwei-Achs-Portal, dienötige Sicherheitstechnik sowieeine Unterdruckerzeugung und einvereinzelnder Lagengreifer. In derTransportstellung ist der Depalettierautomatmit einem konventionellenGabelstapler zu versetzen oder miteinem LKW zu befördern.Durch den weitestgehendenVerzicht auf Sensorik, Software,aufwendige Kinematiken undSystemschnittstellen, entstand einekompakte und vermarktungsfähigeAnlage mit hohem Einsatzpotential.Derzeit überprüft das BIBA mit potenziellenIntegratoren die Pilotierungder „Roboterzelle Light“ in einemgeeigneten Umfeld.Kolja Schmidt


Low Cost Automation for LogisticsThe ongoing trend to telephoneand catalog shop online still pushesthe trading of consumer goods tothe booming sector in the logisticsmarket.At every season change, reamsof pallets loaded with the catalogsfrom every mail order company arriveat the distribution centers of theGerman Post. Catalogs are labeleddirectly in the printing offices, thendelivered to the distribution centersand from there shipped to the recipients.The products offered in thesecatalogs, which usually come incontainers directly from the Far East,are palletized and prepared for thedomestic transport in the same wayas catalogs are.One of the few manual steps remainingin the transport chain is theunloading of the palletized productsor catalogs. These lifting androtating movements are classifiedby the German Post as physicallyexhausting.For this reason, the “Bremer Institutfür Produktion und Logistik GmbH”(BIBA) has been working since 2006on the development of the “Roboterzellelight”, which facilitates thistask. This project is funded by theGerman Post AG in Bonn as industrialresearch.Since the shipping of mail ordersdoesn’t happen in a continuous butin a more cyclic manner, the mostimportant requirement of this systemwas very flexible implementation tocope with the production peaks. Afurther requirement was to allow forswitching from manual to automaticloading at any time.Due to the fact that the loadbetween distribution centers cansharply fluctuate, the system hasto be extremely mobile with a veryshort hook-up and set-up time.According to the principles of LeanManufacturing, which follows theidea of pull-processing, the systemshould be applied in the productionchain having the highest load. Onlywhen integrated this way can themaximal efficiency of the system bereached.Another orientation for the developmentof this system was therequest of the automobile industryfor low-cost-automation, whichbegan in the 1970s with the oil crisis.The idea behind this concept is thedevelopment of very simple automationsolutions that provide highadded value to the automation ofthe entire chain. Today, low-costautomationis regaining interest fromthe industry.In 2009 the “Roboterzelle light”was successfully presented at theLogintern industrial fair in Nuremberg,Germany. The system is ableto depalletize all sorts of goodsindependent of the packing patternas long as they have a closedsurface. Single layers of goodswere removed from the pallet andplaced separately on a conveyorbelt. Because the system is able toplace the goods separately on theconveyor belt, other tasks can beperformed, such as label-reading,geometry measurements or sorting.The basic components of thesystem are a two-axis-portal, safetyfeatures, vacuum technology anda layer gripper, which can separatethe goods from every layer. Thesystem can be easily transported bytruck and loaded or unloaded byusing a simple fork lift.By eliminating expensive sensors,software, complicated kinematicsand interfaces, the result was a verycompact, competitive system withmajor operational and economicpotential. Currently, BIBA is conductinga pilot by attempting to run andtest the “Roboterzelle light” in anappropriate environment.Kolja Schmidt35


BLG PPSProduktionsplanungssystem für die Härtungsanlage derBLG in BremenIm Zuge einer erweiterten Arbeitsteilungübernehmen Logistikdienstleisterimmer öfter auch vor- undnachgelagerte Aufgaben für dieProduzenten. Ein Beispiel dafür istdas Geschäftsfeld AUTOMOTIVEder BLG LOGISTICS GROUP, die amStandort Bremen eine Härtungsanlagefür die Aushärtung und Konservierungvon Automobil-Blechteilenbetreibt. Dort werden Blechteile, diez. B. in einem Auslandswerk verarbeitetwerden, aus dem Presswerkangeliefert und müssen vor demweiteren Transport behandelt werden.Zum einen werden bestimmteTeile in einer Härtungsanlage gehärtet,damit der verwendete Klebstoffaushärtet. Zum anderen müssen dieTeile beölt werden, damit sie beimweiteren Transport vor Korrosiongeschützt sind. Dabei sind verschiedeneRahmenbedingungenzu berücksichtigen. Zum Beispieldürfen die Blechteile nur eine kurzeZeit im Lager verbringen, bevor siebehandelt werden. Hinzu kommenUnsicherheiten im Betriebsablauf,wie eingehende Aufträge mit hoherPriorität und abweichende Teile inder Anlieferung. Um eine optimaleServicequalität gewährleisten zukönnen, benötigt die BLG eine zuverlässigeund gleichzeitig effizientePlanung.Aus der Vielzahl der vorhandenenTeile sowie der zu berücksichtigendenRandbedingungen ergibt sicheine komplexe Planungsaufgabe.Im Sinne eines nachhaltigenDurchsatzes und dessen weitereSteigerung soll die Planung durchein IT-basiertes Werkzeug unterstütztwerden. Ziel ist die Umsetzung undIntegration einer IT-Lösung, die denProduktionsverlauf vom Wareneingangbis hin zur Verpackung planerischunterstützt.In diesem Zusammenhang wird einPlanungssystem entwickelt, das eineMonatsplanung und eine Tagesplanungerstellt.Im Rahmen der Monatsplanungwerden die der BLG von ihremAuftraggeber für den Folgemonatzu liefernden Teile und die damitverbundenen Mengen betrachtet.Dabei werden die eingegangenensowie die zu erwartenden Lieferungenpriorisiert und für bestimmteProduktionstage eingeplant. Ebenfallswird in diesem Schritt festgestellt, obder angekündigte Wareneingangdurch die Härtungsanlage bewältigtwerden kann.Die Tagesplanung geht demgegenübervon einem realen Wareneingangaus und ermittelt auf dieserBasis die optimale Reihenfolge fürdie Abarbeitung der Blechteile. Indiesem Zusammenhang werden deraktuelle Lagerbestand, verfügbareRessourcen sowie die Bereitstellungvon Verpackungen berücksichtigt.Aus der Planung folgen genaue Vorgabenfür den zeitlichen Ablauf derArbeitsschritte.Zur Erreichung dieser Ziele wird einnaturanaloger Ansatz verwendet.Dabei wird ein evolutionärer Algorithmusmit einer ereignisbasiertenProzesssimulation verbunden. Derevolutionäre Algorithmus erstelltverschiedene Reihenfolgenpläneund übergibt sie der Simulationskomponente.Diese simuliert die anfallendenArbeitsschritte und wertet sienach diversen Optimierungskriterienwie z. B. Anlagenauslastung, Mitarbeiterauslastungund Materialverfügbarkeit,aus. Die Ergebnisse derSimulation werden zur Bewertung derverschiedenen Pläne verwendet. Derevolutionäre Algorithmus wählt dievielversprechendsten Lösungen ausund entwickelt sie weiter. Dazu änderter sie stellenweise ab und lässt siewieder von der Simulationskomponentesimulieren. Dieser Kreislauf wirdfortgesetzt, bis eine nahezu optimaleLösung gefunden wird.Als Ergebnis wird ein Reihenfolgenplanerstellt, der die Mitarbeiter beider Bedienung der Härtungsanlageunterstützt.Carl Hans, Felix Hunecker36


Production planning system for thecuring units of BLG in BremenIn the course of an extendeddivision of labor, logistics serviceproviders are increasingly includingupstream and downstream tasksfor the producers. One example isthe automotive business of the BLGLogistics Group which operates inBremen, Germany and provides ahardening plant for the curing andconservation of automotive metalparts. Metal elements, which needto be processed in a foreign plant,are delivered from the pressingplant for treatment before furthertransportation. Firstly, certain partsare cured in a hardening plant, sothat the used adhesive hardens.Second, the parts must be oiled toprotect them from corrosion duringtransport. Different conditions areconsidered. For example, the metalparts may spend only a short time inthe warehouse before they have tobe treated. Uncertainties in the operatingprocess, such as incomingorders with high priority, and differentparts in delivery have to be considered.To ensure optimal servicequality, the BLG requires reliable andefficient planning at the same time.The variety of existing parts andlimitations results in a complex planningtask. In terms of sustainablethroughput and its further improvement,the planning should be supportedby an IT-based tool. The aimis to implement and integrate an ITsolution that supports the planning,from incoming goods through topackaging.In this context, a monthly and adaily planning system is developed.In the monthly plan, the suppliedcomponents and the associatedquantities are considered. The commitmentsand the expected deliveriesare scheduled and prioritized forcertain days of production. In thispoint it is also determined whetherthe planned incoming goods canbe handled by the hardening plant.The daily plan in contrast, considersreal stock and calculates theoptimal sequence for the processingof metal parts on this basis. Inthis context, the current inventory,available resources and the availablepackaging is considered. Theoutcome is a precise plan includingthe timing of the process steps.To achieve these objectives, anature-analogue approach is used.An evolutionary algorithm with anevent-based process simulationis connected. The evolutionaryalgorithm creates different plansand passes them to the simulationcomponent. There the processsteps are simulated and evaluatedaccording to various optimizationcriteria such as plant utilization, staffutilization and material availability.The results of the simulation areused to evaluate the various plans.The evolutionary algorithm selectsthe most promising solutions andenhances them. This cycle continuesuntil a near-optimal solution isfound.The establishment of a sequenceplan is the result, which assists thestaff in operating the hardening unit.Carl Hans, Felix Hunecker37


Projekte38Auto KNNAutomatisierung des kontinuierlichenLernens und Untersuchung desLangzeitverhaltens neuronaler Netzefür die ProduktionsregelungZiel des Forschungsvorhabens ist esdurch Simulation über längere Zeiträumehinweg, fundierte Kenntnisse über dasLangzeit-Lernverhalten verschiedenerTypen neuronaler Netze in der Produktionsregelungzu erlangen. Anhand dergewonnenen Daten sollen automatisierteVorgehensweisen zur Sicherstellungder Lerneffizienz über lange Zeiträumeerarbeitet und zuverlässige Aussagen,die Lebensdauer und den Wartungsaufwandim Einsatz betreffend, formuliertwerden. Die gewonnenen Erkenntnissesollen in die Entwicklung einer neuronalenHybridlösung münden, die speziell imHinblick auf den Einsatz in der Produktionsregelungdie besten Eigenschaftenim Bereich kontinuierlichen Lernensaufweist.(DFG, 01/2009-12/2011)BLG PPSProduktionsplanungssystem für dieHärtungsanlage der BLG in BremenDie BLG LOGISTICS GROUP betreibt amStandort Bremen eine Härtungsanlagefür die Aushärtung und Konservierungvon Automobil-Blechteilen. Dort werdenBlechteile vor dem weiteren Transportbehandelt. In diesem Zusammenhanghat das BIBA ein Planungssystem entwickelt,das eine Monatsplanung und eineTagesplanung erstellt. Zur Erreichungdieser Ziele wurde ein naturanalogerAnsatz verwendet. Dabei wurde ein evolutionärerAlgorithmus mit einer ereignisbasiertenProzesssimulation verbunden.Als Ergebnis wird ein Reihenfolgenplanerstellt, der die Mitarbeiter bei der Bedienungder Härtungsanlage unterstützt.(BLG Bremen, 04/2009-12/2009)BRE-TeCBremer Technologie CenterIn BRE-TeC werden die Potenzialeder Vernetzung komplexer Test- undVerifikationsanlagen am Beispiel einesHochauftriebssystems für Verkehrsflugzeugeuntersucht. Dafür werden in demregional geförderten Forschungsprojektzwei räumlich getrennte Test-Center überein echtzeitfähiges Netzwerk miteinanderverschaltet, so dass die Prüflinge bereitswährend der andauernden Systementwicklungals funktional integrierter Prototypgetestet werden können. Ziel vonBRE-TeC ist die Entwicklungszeit kollaborativentwickelter, komplexer Produkte beigleichbleibender respektive verbesserterTestabdeckung und -qualität signifikantzu verkürzen.(WfB, 04/2009-12/2011)COINCOllaboration and INteroperabilityfor Networked EnterprisesDas europäische Verbundprojekt COINzielt auf die Untersuchung und Entwicklungvon IT-Services im CollaborativeBusiness. Im Vordergrund stehen sowohlServices zur Unterstützung der Interoperabilitätwie auch die Kollaborationeinzelner Unternehmen in Unternehmensnetzwerken.Die zu entwickelndeCOIN Plattform wird sowohl existierendeServices aus früheren europäischenForschungsprojekten bündeln als auchneu entwickelte Services anbieten. Einnutzerorientiertes Geschäftsmodell solles ermöglichen, die COIN Plattformals ein Open-Source-Produkt mit freiverfügbaren wie auch kostenpflichtigenServices auf dem internationalen Marktanzubieten.(EU, FP7-ICT, 02/2008-01/2011)CO-LLABSCommunity Based Living Labs toEnhance SMEs Innovation in EuropeDas Projekt CO-LLABS ist ein thematischesNetzwerk, in dem unterschiedlicheAspekte zum Thema Living Lab Servicesdiskutiert werden. Sowohl große als auchkleine und mittelständische Unternehmen(KMU) sollen durch diese Arbeitin die Lage versetzt werden, Innovationspotentialebesser auszuschöpfenund einen Beitrag zu „offenen Innovationsprozessen“zu leisten. Im CO-LLABSNetzwerk kommen die fortschrittlichstenLiving Labs Europas sowie regionale,innovations-orientierte KMU zusammen.Durch thematische Pilotanwendungenin verschiedenen Bereichen werdenPrinzipen für die praktische Anwendungdemonstriert. Die Aktivitäten in CO-LLABSbasieren auf einem fundierten Verständnisaktueller Living Lab Praktiken.(EU, FP7-CIP, 04/2008-03/2010)ConvergeCollaborative Communication DrivenDecision Management in NonHierarchical Supply Chains of theElectronic IndustrySupply-Chain Systeme bieten guteUnterstützung bei operativen Prozessen,aber nur wenig Unterstützung bei strategischenund taktischen Entscheidungen.Das Ziel von CONVERGE ist es ein allgemeines,nicht-hierarchisches, Kollaborationsmodellsowie Methoden für strategischeund taktische Entscheidungenzu entwerfen. Notwendig sind sowohldie Identifikation von Entscheidungszentreninnerhalb eines Konzerns als auchdie Analyse des Zusammenhangs vonEntscheidungsprozessen entlang einerSupply-Chain, um einen vertraulichen,firmenspezifischen und anpassbarenEntscheidungs-Informationsfluss zwischenPartnern zu erlauben.(EU, 06/2009-05/2012)DIPKooperatives InnovationsmanagementZiel des durch den DAAD geförderten,projektbezogenen Personenaustauschprogrammesmit dem Namen DIP, istder Ausbau einer Kooperation zwischendem Bremer Institut für Produktion undLogistik GmbH an der Universität Bremenund der Wuhan University of Technologyin der Volksrepublik China. Dieses Projekthat sich zur Hauptaufgabe gemacht,gemeinschaftlich und wissenschaftlichInnovationsprozesse und -kooperationenzu erforschen, um ein tieferes Verständnisvon „Offener Innovation“ zu erhalten.Gerade im Hinblick auf die politischenSpannungen, die in letzter Zeit zwischenChina und Deutschland im Bereich KnowhowTransfer entstanden sind, scheint esunumgänglich genauer zu analysieren,wie Deutschland und China innerhalb vonInnovationsprozessen zusammenarbeitenkönnen. Das gemeinsame Forschungszieldieser Initiative ist es, deutschen undchinesischen Unternehmen Hilfestellungenbei der Durchführung verteilter Innovationsprozessezu geben und dabei auchnationale Erfahrungen auszutauschen.(DAAD, 01/2009-12/2010)DrugRobFür die automatisierte Beladung von Rollcontainernmit kubischem Stückgut wurdeein roboterbasiertes System entwickelt,welches mittels Mehrfachgriff schnell undeffizient Rollcontainer kommissioniert.Ganz im Sinne einer Low-Cost-Automationwurde auf aufwendige Sensorik verzichtet,ohne dabei die Flexibilität und Prozesssicherheitdes Systems zu beeinflussen.Ein eigens für den speziellen Anwendungsfallentwickelter Greifer kann bis zudrei Pakete zeitgleich aufnehmen. DasSystem ermöglicht die Beladung von dreiStandard-Rollcontainern mit unterschiedlichenPaketspektren in einer gemitteltenTaktzeit von 900 Paketen pro Stunde. DasSystem kann mit bis zu zwei weiteren Rollcontainernproblemlos erweitert werden.Eine Pilotierungsphase wurde in Kooperationmit ThyssenKrupp Krause GmbH beidem Unternehmen APO-Logistics bereitserfolgreich durchgeführt.(ThyssenKrupp Krause GmbH, 10/2008-08/2009)


Auto KNNAutomation of the continuouslearning process and analysis of thelong term behavior of artificial neuralnetworks for production controlCurrent research projects demonstratedthe efficiency of neural networksas a method for production control.The ability to learn continuously fromexperience gained through operation,the resulting flexibility in control and asmall effort in calculation and modellingare the main advantages compared toclassic methods for production control.This research project aims to simulatedifferent net types over a long time period.Based on the gained data on theefficiency in learning, the life cycle andthe amount of maintenance required,a hybrid solution with optimal quality forproduction control is developed.(DFG, 01/2009-12/2011)BLG PPSProduction planning system for thehardening unit at BLG in BremenThe BLG Logistics Group in Bremenprovides a hardening plant for thecuring and conservation of automotivemetal parts. Before shipment, metalparts are treated there. In this context,BIBA developed a planning system thatcreates monthly and daily plans. Toachieve these objectives, a nature-analogueapproach was used. In this, anevolutionary algorithm was connectedto an event-based process simulation. Asequence plan is thus generated, whichassists the staff in the operation of thehardening unit.(BLG Bremen, 04/2009-12/2009)BRE-TeCBremer Technology CenterThe BRE-TeC project addresses thelinking of complex test and verificationfacilities on the example of a high lifttest system for commercial aircrafts. Forthis purpose, two spatially separated testcenters are interconnected through areal-time network so that the test specimenscan already be tested during thecontinuous system development as afunctionally integrated prototype. Goalof BRE-TeC is to significantly shorten thedevelopment times of collaborativecomplex products and having constantimproved test coverage and quality.(WfB, 04/2009-12/2011)COINCOllaboration and INteroperabilityfor networked enterprisesThe COIN IP aims to study, design anddevelop a pervasive service platformto host baseline and innovative COINservices for enterprise interoperabilityand collaboration and to further makethem available under innovative utilityorientedbusiness models. Finally, theCOIN project will develop an originalbusiness model based on the “Softwareas a Service-Utility”-paradigm. The COINopen-source service platform will beable to integrate both free-of-chargeand chargeable services depending onthe case and business policies.(EU, FP7-ICT, 02/2008-01/2011)CO-LLABSCommunity Based Living Labs toEnhance SMEs Innovation in EuropeThe over-all objective of the CO-LLABS thematic network is to achieve aEuropean adoption of ICT-based livinglab services and practices to allow SMEsto improve their innovation capabilitiesand processes and become part of“open innovation” environments. To thatend, CO-LLABS thematic network bringstogether a selection of Europe’s mostadvanced living labs on the one handand regional SME-innovation orientedorganizations on the other to exchangepractices of living labs support services,and identify and develop specific pilotsin areas such as e-health, e-businessand e-inclusion. The work will be groundedon thorough understanding of currentliving labs practices.(EU, FP7-CIP, 04/2008-03/2010)ConvergeCollaborative Communication DrivenDecision Management in NonHierarchical Supply Chains of theElectronic IndustrySupply-chain systems are good atautomating operative tasks, but offerlittle support for strategic and tacticaldecisions. The objective of CONVERGEis to develop generic nonhierarchical,decentralized, real-time collaborationmodels and methods for strategy andtactics. This includes the identification ofdecision centers inside one companyand the coherence of decision proceduresacross supply chains, to allow acustomized (company-specific) andpersonalized (relationship-specific) decisioninformation flow between partnerswho respect confidentiality and protectknow-how.(EU, 06/2009-05/2012)DIPDistributed Innovation ManagementThe aim of the project-related personalexchange program DIP, sponsored bythe DAAD, is the establishment of a cooperationbetween the Bremer Institut fürProduktion und Logistik GmbH an der UniversitätBremen and the Wuhan Universityof Technology in the People’s Republicof China. The main goal of the DIP is thejoint and scientific study of innovationprocesses and innovation systems as wellas gaining a broader understanding of“Open Innovation”. In view of the politicaltensions that emerged between Chinaand Germany with respect to know-howtransfer, it seems to be of great importanceto analyze how Germany and Chinacould work together in the innovationprocesses. The joint research goal is toprovide support to German and Chinesecompanies on how to perform distributedinnovation processes as well as to sharenational experiences.(DAAD, 01/2009-12/2010)DrugRobIn order to realize the automatedloading of rollable transport units withcubic goods, a robot based system hasbeen developed. With a performanceof 900 parcels per hour the system worksfast and efficient. It picks the parcels froma conveyor belt and transports theminto the rollable transport units which aremounted around the robot. The newlydeveloped gripping system is able to gripup to three parcels at a time. The focuson low-cost-automation resulted in asystem with low-level sensor-technologiesbut with high flexibility and process reliability.It is possible to commission parcelsof different size in up to three rollabletransport units at the present moment,but the system can be enlarged by upto two more transport units. A pilot phaseat APO-Logistics and in cooperation withThyssenKrupp Krause GmbH has alreadybeen successful.(ThyssenKrupp Krause GmbH, 10/2008-08/2009)Projects39


ProjekteEMOSESEntwicklung einer Methode zurObjekterkennung von universellenStückgütern für die automatischeEntladung von Standardladungsträgernaus 3D LaserscandatenZiel dieses Forschungsvorhabens ist dieEntwicklung einer Methode zur Erkennungvon Stückgütern. Innerhalb dieser wirdeine Lage- und Positionsbestimmungvon Stückgütern durchgeführt, so dassanschließend eine automatischeEntladung der Stückgüter durch einenManipulator möglich ist.Der Kern des Forschungsvorhabensbesteht in der Konzeption und Implementierungdieser Methode, welcheanschließend mit simulierten Datengetestet werden soll. Um die Möglichkeitenund Grenzen der Anwendbarkeitdes Verfahrens für die automatischeEntladung von Stückgütern bewerten zukönnen, wird abschließend ein Testaufbauinstalliert.(DFG,10/2009-10/2012)ESKALETrans-European Sustainable Knowledge-BasedManufacturing forSmall and Medium Sized Enterprisesin Traditional IndustriesDas zweijährige transnationale VerbundprojektESKALE hat sich mit der Fragebeschäftigt, wie die wissensintensivenbetrieblichen Abläufe in handwerklichenkleinen und mittelgroßen Unternehmenunterstützt werden müssen, um sie zurProduktion in industriellem Maßstabund zur Kooperation in Lieferketten zubefähigen. Hierfür wurde mit Partnern ausIndustrie und Wissenschaft eine Softwarelösungzum Aufbau eines Informationsmanagementportalsfür traditionelleMittelständler entwickelt. Am Beispielder Geschäftsmodelle von vier typischenEndanwendern wurde das Portalerfolgreich implementiert, konfiguriertund evaluiert.(BMBF, eTranet, 01/2008-03/2010)EURIDICEEuropean Interdiciplinay research onIntelligent Cargo for Efficient, Safeand environment-Friendly LogisticsZiel des durch die Europäische Uniongeförderten Verbundprojektes Euridiceist die Realisierung des so genannten„Intelligent Cargo Konzeptes“. DiesesKonzept sieht die Erarbeitung und Implementierungvon Konzepten, technischenLösungen und entsprechenden Geschäftsmodellenfür einen intelligentenFrachtverkehr vor. Basis der Entwicklungenist die Ausstattung von Ware - undnicht nur von Containern – mit IuK-Technologienum das Informationstripel Kontext,Zeit und Ort dezentral an der Wareverfügbar zu haben. Planungsstrategienin der Distribution können dann unterBerücksichtigung aktueller Informationenund Bedarfe direkt an der Ware erfolgen.So soll ein wesentlicher Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeitund Umweltverträglichkeiteuropäischer Logistik erzielt werden.Beteiligte Partner in diesem Projekt sindneben Forschungs- und Technologiepartnernalso vor allem Endanwender,wie beispielsweise Hafenbetreiber undSpeditionen.(EU, FP7-ICT, 02/2008-10/2011)HDATEntwicklung eines Human DataAcquisition Transporters (HDAT)auf Basis eines Elektromobils undNutzenbewertung anhand einesTransferprojektsDieses Projekt beschäftigte sich mit derEntwicklung eines HDATs für die mobileDatenerfassung. Zu diesem Zweckwurde ein Elektrofahrzeug (Segway) miteinem UHF-RFID System ausgestattet. DerVorteil des HDATs liegt im Vergleich zuweiteren mobilen Datenaufnahmesystemenin der höheren Geschwindigkeit.Somit kann die Dauer des Datenaufnahmeprozessesreduziert werden. DasSystem wurde in Zusammenarbeit mitder Günter Badenhop Fleischwerke KGgetestet. In einem weiteren Schritt wurdeder Nutzen des HDATs für ein logistischesSzenario evaluiert. Dafür wurde einSimulationsmodell erstellt, welches dieIntegration des HDATs in ein Automobilterminalabbildet.(Bremen Research Cluster for Dynamicsin Logistics, 03/2009-12/2009)HIT ProInnWisProzessorientiertes intelligentes WissensmanagementsystemDas Projektziel war die Bereitstellungeines intelligenten, kontextbasierten WissensmanagementSystems für Entwickler,die im Bereich der Flugzeugentwicklungarbeiten. Nutzer, die eine spezifische Aufgabeerledigen (z. B. Design einer Rippefür A350) erhalten eine kontextspezifischeUnterstützung bei ihrer Aufgabe inForm von Dokumenten und ähnlichenWissensartefakten.Diese Unterstützung wurde durch dieReferenzierung auf einen generischenProzess erzielt. Alle existierenden Artefaktesind mit Aktivitäten verknüpft, diewiederum den Aufgaben in konkretenProjekten entsprechen. Hierdurch kannbei der Bearbeitung einer neuen Aufgabe(bspw. für A3XX) das Konstruktionswissenangeboten werden.(BMBF, 01/2007-10/2009)IDSIntelligentes DesktopmanagementSystemIDS ist ein durch die Luftfahrtindustrie beauftragtesForschungsprojekt. Das System hatzum Ziel, den Ingenieur bei seiner alltäglichenArbeit zu unterstützen, indem es denKontext aus verschiedenen Programmen(z. B. MS Office) ermittelt und semantischähnliche Wissensartefakte proaktiv alsHilfestellung einblendet. Die semantischeAnreicherung erfolgt über kombinierte Verfahren,wie dem Filtern zum Entfernen vonnicht relevanten Textabschnitten und demEinsatz von lexikalischen Scannern, um dieSchlagwörter aus den Artefakten zu extrahieren.Mit Hilfe von Clustering-Algorithmen,die aus der Menge von Schlagwörternsemantische Zusammenhänge erkennen,können die Wissensartefakte eingeordnetund priorisiert werden.(AIRBUS, 02/2009-06/2011)INSTANDHALTUNGDie Anzahl der umzuschlagenden Containerwird langfristig ansteigen und damitauch die Auslastung der Containerumschlaggeräte.Daraus ergibt sich für dieInstandhaltung die Forderung nach einerbesseren Stabilität der Geräte bei gleichzeitigdeutlich eingeschränkten zeitlichenZugriffsmöglichkeiten auf die Containerumschlaggerätefür Instandhaltungsarbeiten.Im Rahmen des Projektes soll ein technischesSystem entwickelt werden, welchesdie Erfassung und zuverlässige Bewertungvon Betriebsdaten über Sensoren anwichtigen Komponenten (Equipment Monitoring,Condition Monitoring) ermöglicht.Dabei wird der Wechsel von der festenzyklischen Instandhaltungsstrategie zu einerzustandsorientierten Instandhaltungsstrategieverfolgt.(EUROGATE Technical Services GmbH,11/2008-09/2010)INWESTIntelligente WechselbrückensteuerungZiel von INWEST ist es, die intelligente Wechselbrückensteuerungfür die Branchen derKEP Logistik und der Kontraktlogistik anzuwenden.Es sollen das entwickelte Verfahrenin zwei Anwendungsszenarien erprobtwerden und im Rahmen von Pilot- undFeldtests die Verkehrseffekte (Straßengütertransport)insgesamt quantifiziert werden.Langfristig soll INWEST zu einer Vermeidungdes Verkehrsaufkommens führen und einebranchenübergreifende Methodik zum Zielhaben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt inder Durchführung der Tests, um Realdatenfür die Evaluierung der entwickelten Systemelementezu gewinnen.(BMWi, 01/2008-06/2010)40


EMOSESDevelopment of a method for objectrecognition of universal cargo unitsfor the automatic discharge of standardcharge carriers from 3D laserscan dataThe aim of this research project is todevelop a method to detect universalcargo units. This method should define thelocation and position of the cargo unit,so that automatic unloading of generalcargo units by a manipulator is possible.The core of the research project is the designand implementation of this method,which is later tested with simulated data.To find out the possibilities and limits of theapplicability of the method, a test setup isfinally installed.(DFG, 10/2009-10/2012)ESKALETrans-European Sustainable Knowledge-BasedManufacturing for Smalland Medium Sized Enterprises intraditional industriesThe two-year transnational collaborativeproject ESKALE has dealt with the question,how knowledge-based internal processesin handicraft SMEs can be supportedto enable them to manufacture on anindustrial level and to participate in cooperations.For this purpose, industrial andscientific partners collaborated to developa software solution, which established aninformation management portal for thoseSMEs. The business models of four typicalend-users were the background for thesuccessful configuration, implementationand evaluation of the portal.(BMBF, eTranet, 01/2008-03/2010)EURIDICEEuropean Interdisciplinary Researchon Intelligent Cargo for Efficient, Safeand Environment-friendly LogisticsEURIDICE aims to create necessaryconcepts, technological solutions andbusiness models in order to establish themost advanced information services forfreight transportation in Europe. It is basedon the intelligent cargo concept, i.e. thecargo is self- and context- aware as wellas connected through a global telecommunicationnetwork to support a widerange of information services for logisticsoperators, industrial users and publicauthorities.The full realization has a significant impactin terms of diffusion and effectiveness ofICT support to freight transportation. Tovisualize the advantages, a demonstratorhas been build. It will strengthen thecompetitiveness and the environmentfriendlinessof logistics in Europe.(EU, FP7-ICT, 02/2008-10/2011)HDATDevelopment of a Human Data AcquisitionTransporter (HDAT) based onan electric vehicle and its evaluationby way of a transfer projectThe HDAT for mobile data acquisitionwas developed in this project, forwhich an electric vehicle (Segway) wasequipped with an UHF-RFID system. Theadvantage of this approach is the highvelocity of the electric vehicle comparedto other mobile data acquisitionsystems. Hence, the duration of the dataacquisition process can be reduced. TheHDAT was tested in collaboration with theGünter Badenhop Fleischwerke KG. In asecond step, the benefit of the HDAT fora logistics scenario was evaluated, thusgenerating a simulation model, whichrepresents the integration of the HDAT intoan automobile terminal.(Bremen Research Cluster for Dynamics inLogistics, 03/2009-12/2009)HIT ProInnWisProcess-oriented Intelligent KnowledgeManagement SystemThe vision of HIT ProInnWis has beento provide an intelligent context basedknowledge management system tothe group of engineers, designers andareo-physicians working in the area ofaircraft design. Users, having to fulfill aspecific task (e.g. a rib creation for A350),are now able to get context specificsupport in terms of documents, tools,contacts and other knowledge artifacts.This was achieved by referencing newprograms to a generic design process. Allexisting knowledge artifacts are linked to“activities”, which are the correspondingobjects to the concrete tasks, but on ageneric level. Thus the engineering knowledgecan be automatically at hand, if auser wants to fulfill a specific task in a newdevelopment program.(BMBF, 01/2007-10/2009)IDSIntelligent Desktop ManagementSystemIDS is a research project funded by theGerman aircraft industry. The system willassist developers with their daily work bydetermining the context gathered fromdesktop applications (e.g. MS Office) toproactively provide semantically similarknowledge artifacts.The semantic enrichment is made bycombining several techniques like the filteringof paragraphs to remove irrelevanttext paragraphs, or the usage of lexicalscanners, to extract key words fromartifacts. Clustering algorithms enable recognitionof semantic linkages betweenextracted key words. Thus knowledgeartifacts can be grouped and prioritized.(AIRBUS, 02/2009-06/2011)INSTANDHALTUNGSince container handling will increasein the future, the degree of capacityfor straddle carriers will increase as well.This leads to shorter time frames formaintenance operations of the straddlecarriers. Thus the service life betweenmaintenance operations has to increase.The project aims to develop a system,with which specific and crucial systemsand engines of the straddle carrier canbe monitored (equipment and conditionmonitoring). Main focus lies on the shiftfrom preventive maintenance to anactual condition based maintenance.11/2008-09/2010)INWESTSmart Swap Body ManagementThe main focus for implementing“smart swap body management” is forthe industry of KEP and contract logistics.The developed operations shall beexercised in two application scenarios.With the use of pilot and field tests, theeffects of traffic (carrier transport) shouldbe quantified. For the long term, INWESTshall lead to the prevention of trafficvolume. A special focus is based on theexecution of tests to get more informationabout the real data for the evaluationof developed system parts.(BMWi 01/2008-06/2010)Projects41


ProjekteiREMOintelligent REactive polymer compositesMOuldingFaserverbundwerkstoffe sind leicht undrobust. Daher findet man sie heutezunehmend in den verschiedenstenProdukten (Kraftfahrzeuge, Boote, Flugzeugebis hin zu Brücken). Der Fertigungsprozessist jedoch mit verschiedenenUnsicherheiten behaftet. Dies führt zuvergleichsweise hohen Ausschussratenbzw. Sicherheitszuschlägen in der Konstruktion.Ziel von iREMO ist die Umsetzungeiner sensorgestützten Umgebungzur Überwachung und Steuerung eineswichtigen Prozessschrittes, der Aushärtungdes Kunstharzes, welches in dieBauformen eingebracht wird. Über dieMessung der Temperatur und Viskositätdes Harzes sollen regulierende Aktivitäten(wie das gezielte Kühlen von Bereicheneiner Form) abgeleitet werden.(EU, NMP, 09/2009-08/2012)ISUSInnovative Stau- und Umschlagstechnologiefür StahlprodukteStahlbleche werden heute in der Regelmit mechanischen Lastaufnahmemittelnumgeschlagen, welche die Last mit Hilfevon Haken, Ketten, Seilen und Gurtenaufnehmen. Dieses Anschlaggeschirr istrelativ schwer und unhandlich, überzeugtjedoch durch großzügige Auslegung undQualität in Bezug auf die Zuverlässigkeit.Allerdings bietet es wenig Innovationspotenzialund Spielraum für Prozessoptimierung.Im Projekt ISUS wird hierzu eineinnovative Magnet-Traverse entwickelt,die typische Handlingprobleme reduzieren,die Notwendigkeit zur ständigen Wartungvon Anschlagsystemen verringernsowie Beschädigungen der Stahlblechevermeiden soll. Insgesamt soll der Umschlagder Bleche schneller, sicherer undmaterialschonender werden.(BMWi, 11/2009-11/2012)LaboranovaCollaboration Environment for StrategicInnovationDas Projekt Laboranova fokussiert auf diefrühe Phase des Innovationsprozesses.Laboranova zielt darauf ab, existierendesoziotechnische, kollaborative Infrastrukturenzur systematischen Generierung,gemeinsamen Nutzung und Evaluierunginnovativer Ideen zu unterstützen.Laboranova beinhaltet die Entwicklungund Bewertung von Modellen und Werkzeugenin drei für die frühe Innovationsphasespezifischen Bereichen: Ideengenerierung,Verbindungen im Sinne vonKontakten sowie zwischen Wissensobjektenund Evaluierung von Ideen.Die in Laboranova entwickelten Methodenund Werkzeuge unterstützen dabeidas Konzept eines offenen Innovationsprozesses.Einen besonderen Anwendungsschwerpunktstellen „Living Labs“dar.(EU, FP6-ICT, 06/2006-06/2010)LandmarkeNavigation von Feuerwehrleuten beiBrandeinsätzenDas Ziel des Projektes ist es, den Feuerwehrleutenschnelle und verlässlicheInformationen über die Lage in verrauchtenund unsicheren Umgebungenzu geben.Es soll eine Infrastruktur angebotenwerden, die es den Feuerwehrleutenermöglicht, ein dynamisch wachsendesad-hoc Referenzsystem aufzubauen.Landmarken sind demnach verteilbareEinheiten, die Sensor- und Übertragungstechnikenbeinhalten. Sie sind alsointeraktive Komponenten, die mit einemSystem kommunizieren. An bestimmtenPunkten positioniert, agieren sie alsNavigationsstruktur und weisen durchunterschiedliche Lichtzeichen den Wegzur nächsten ausgebrachten Landmarke.Interaktive Module in den Jacken derEinsatzkräfte ermöglichen die Steuerungder Landmarken.(BMBF, 05/2008-04/2011)Lernfähige Paletten:realisierbare selbststeuernde logistischeObjekteDie Selbststeuerung logistischer Objekteund Prozesse muss auch in der Praxisrealisierbarer werden. „Intelligente Paletten“innerhalb eines auf dem Pull-Prinzipbasierenden Materialflusses sind inder Lage zu lernen. Lernfähige Palettenkönnen deshalb die Aufgabe derSelbststeuerung in einem geschlossenenRegelkreis übernehmen. Basierend aufvorherigen und aktuellen Informationenkönnen sie ihre Entscheidungen gemäßglobaler oder lokaler Ziele treffen.Ausschlaggebend für das Analysierenund für das Entscheiden ist dabei dieverwendete Lernmethodik. LernfähigePaletten können in einer Produktionsstätte,aber auch in der externen Logistikeingesetzt werden.(Kieserling Stiftung, 07/2008-07/2011)LogGlobalImproving Global Supply ChainsIn Fertigungssystemen werden Informationenüber die Einsatzmöglichkeitund Verfügbarkeit der Transportlogistiknur unzureichend berücksichtigt, umeffiziente Produktionspläne zu generieren.Demzufolge können Einsparungenbei Durchlaufzeit und Kosten, die mitneuen Produktionssystemen erzieltwerden, durch eine nicht synchronisierteIntegration von Produktion undTransport vermindert werden. Der Focusdes Forschungsprojekts liegt auf derVerbesserung des Informationsflusses anden Schnittstellen zwischen dezentralenFertigungs- und Logistiksystemen entlangeiner Supply Chain. Gemeinsam werdendie deutschen und brasilianischenForschungsprojekte zur Entwicklung vonKonzepten, Methoden und Technologienbeitragen, die eine effiziente Integrationvon Produktion und Logistik ermöglichen.(CAPES und FINEP, DFG, 06/2009-05/2011)LogistikfabriktischEntwickelt wird ein multimediales Werkzeug,durch welches Logistikprozessedargestellt und erfahrbar gemachtwerden. Im Fokus steht zunächst dieDarstellung der logistischen Prozessedes GVZ Bremen. Dabei werden diebetroffenen Knotenpunkte definiert undanschließend werden diese in beliebigerTiefe auf einem Multitouch-Tisch implementiert.Jede Ebene enthält verschiedeneMultimediaobjekte, wie Film, Fotound Text. Durch die Detaillierungsebenenwerden dem Nutzer die komplexenInhalte vereinfacht dargestellt. DieselbenInhalte des Tisches werden auch aufeiner Internetplattform implementiert.Auf diese Weise sind Darstellung undphysische Anwesenheit des Tischesentkoppelt. Die Weiterentwicklung desLogistikfabriktisches zu einem Planungswerkzeugist angestrebt.(WFB Bremen, 12/2009-11/2010)LogPRoLogistische Planungs- und Steuerungssystemein RoRo- und ConRo-HäfenUntersuchungsgegenstand diesesProjekts ist die übergreifende Planungund Steuerung der Auftragsabwicklungsprozessein der Fahrzeuglogistikvon Seehafen-Automobil-Terminals.Ziel des Projekts ist die Verbesserungder Planungs- und Steuerungsprozesseder Fahrzeuglogistik durch den Einsatzeines unternehmensübergreifenden, ITbasiertenLeitstandes, um die Transparenzplanungsrelevanter Informationenfür alle Prozessbeteiligten zu erhöhen.Die Aufgabenschwerpunkte liegen vorallem in der Entwicklung des integriertenPlanungs- und Steuerungskonzepts fürTerminal- und Transportleistungen sowiein der Durchführung der Simulation zurValidierung dieses Konzepts.(BMWi, 07/2008-06/2010)42


iREMOintelligent REactive polymer compositesMOuldingFiber-reinforced composites are lightand robust. That’s why they can befound today in various products (cars,boats, aircrafts and even bridges). However,the production process comprisesseveral uncertainties. As a result, thescrap rate during production is comparativelyhigh. In addition, the design ofproducts is affected by safety margins.Objective of iREMO is the developmentof a sensor-based environment for themonitoring and control of an importantstep in production: The curing of the resinwhich is brought into mouldings. Theaim is to derive corrective actions (e.g.cooling certain areas of a moulding)by measuring the temperature and theviscosity of the resin.(EU, NMP, 09/2009-08/2012)ISUSAdvanced stowage and handlingtechnology for steel productsThe handling of steel sheets is dominatedby classical, mechanical loadhandling attachments which usuallyconsist of hooks, chains, ropes and belts.These attachments are comparativelyheavy and bulky, but are convincingregarding design, quality and reliability.However, this technology offers very littlepotential for innovation and processoptimization.The research focuses on the developmentof innovative magnet systemsregarding the above mentioned boundaries,restrictions and requirements.Typical handling problems will be solvedand the necessity for permanent maintenancewill be reduced. Altogether, thehandling of steel products will be faster,safer and gentler to material.(BMWi, 11/2009-11/2012)LaboranovaCollaboration Environment for StrategicInnovationThe project „Laboranova – CollaborationEnvironment for Strategic Innovation“focusses on the early stage of innovation.Laboranova aims to support existingsocio-technological and collaborativeinfrastructures for the systematicgeneration, utilization and evaluation ofinnovative ideas.Laboranova’s concept is the research,development and evaluation of modelsand tools in three innovation relatedareas. These areas include the ideageneration, the connection of contactsand knowledge objects and the ideaevaluation.The methods and tools developed byLaboranova will support open innovationprocesses, especially in “Living Labs”.(EU, FP6-ICT, 06/2006-06/2010)Landmarke (Landmarks)Navigation of rescue teams in fireoperationsThe goal of this project is to providefirefighters with quick and reliableinformation on the situation in smokyand unsafe environments. The firefighterswill be offered an infrastructure thatallows them to establish a dynamicallyaccumulatively ad-hoc reference system.Landmarks are distributable units,which contains sensor- and transferencetechnology. So they are interactivecomponents that communicate with asystem. Positioned at certain points, theyact as navigational devices and assigndifferent light signals through the path tothe next landmark. Interactive modulesinside the jackets of the forces will allowthe remote control of the landmarks.(BMBF, 05/2008-04/2011)Learning pallets as feasible autonomouslogistics objectsAutonomous logistics objects and processesneed to become more feasiblein practice. Intelligent pallets in a pullprinciple material flow have the abilityto learn from the past. This capabilityspurned the idea of learning pallets thatundertake autonomous control duties.They can render their decisions basedon old and current information, accordingto the global or local goals. Thesupporting methodology for analyzingand making decisions is quite crucial.Mostly, application of the learning palletscould be on shop-floors, or even in externallogistics, likewise with pull systems.(Kieserling Stiftung, 07/2008-07/2011)LogGlobalImproving Global Supply ChainsInformation concerning capabilitiesand employment level are not appropriatelyexchanged by productionand transportation processes in orderto determine most effective plans.Therefore, cost and lead-time savingsobtained with new global manufacturingstrategies might be impaired due to anunbalanced and unstable integrationof manufacturing and logistics. Theresearch focuses on improving informationalinterfaces between distributed manufacturingand logistic systems alongglobal supply chains. Together, theGerman and Brazilian research subprojectswill contribute to the developmentof concepts, methods and technologiesthat support a balanced integration ofmanufacturing and logistics.(CAPES und FINEP, DFG, 06/2009-05/2011)LogistikfabriktischThe BIBA-division “Logistics Factory”works on a multimedia-based tool toillustrate logistics processes. The focusfirst lies on the GVZ logistic center inBremen. First, all logistics intersectionswill be defined. Then, those intersectionswill be implemented in variable depthon the multitouch “Logistikfabriktisch”.Each layer contains different multimedia-based objects like films, photos or text.With the aid of these different detailinglayers, the complex content can bepresented rather simplified. The samecontent will be inaugurated on a websitein order to uncouple the presentationfrom the physical presence of the”Logistikfabriktisch”. The continued aimis to create a planning tool out of theLogistikfabriktisch.(WFB Bremen, 12/2009-11/2010)LogPRoLogistic planning and schedulingsystems of RoRo- and ConRo-PortsThe object of investigation in this projectis the comprehensive planning andscheduling of order processing in automotivelogistics at a seaport automobileterminal by developing a common, ITbasedcontrol centre. The transparencyof relevant planning information shouldbe increased for all process partners.The main tasks are the development ofan integrated planning and schedulingconcept for terminal and transportationservices and a simulation study to validatethis concept.(BMWi, 07/2008-06/2010)Projects43


ProjekteLSLNStabilität, Robustheit und Approximationgroßskaliger dynamischer Netzwerke– Theorie und Anwendungen inlogistischen NetzwerkenDie Dynamik komplexer, großer Netzwerkeinteragierender dynamischer Systemeist schwer zugänglich. In diesem Projektwerden solche Netzwerke studiert undAnwendungen in der Logistik untersucht.Zu diesem Zweck sollen Stabilitätskriterienentwickelt werden. Ferner werden dieRobustheit derartiger Netzwerke in Bezugauf Störungen in den Knoten und derNetzwerkstruktur analysiert. UnterschiedlicheZeitskalen und Rankings der Knotenfließen in neue Approximationsmethodenein. Anhand der theoretischen Ergebnisseund einem Szenario aus der Praxis werdenManagementprinzipien für logistischeProzesse abgeleitet.(Volkswagen Stiftung, 01/2008-12/2010)LSO-ProLearning and Self-Organization inProduction Planning and ControlZiel des Projekts ist es, durch den Einsatzvon Lernverfahren und koordinierter Selbstorganisatonsowohl sehr gute Maschinenbelegungsplänezu generieren als auchflexibel auf unvorhergesehene Ereignissereagieren zu können. Drei Ansätze sollenverfolgt werden: Die Entwicklung undständige Anpassung von Kontrollregeln,abhängig von der Situation im Produktionssystem,die Ausstattung der lokalenAkteure mit global berechneten Informationenzur Verbesserung der Koordination,sowie die Entwicklung von Methoden zurÜberwachung und Steuerung selbstorganisierenderProduktionsprozesse.(DFG, 12/2008-12/2010)MAISMachbarkeitsanalyse automatischerIdentifikationssysteme in der SaatgutindustrieHeutzutage spielt die automatischeIdentifikation von Produkten, Chargen etc.eine zentrale Rolle für sichere und stabileProzesse. Sie dient nicht nur zur schnellenErfassung des jeweiligen Objektes,sondern bietet auch die Möglichkeiteine Rückverfolgbarkeit der Objekte zugewährleisten. Gerade im Bereich derSaatgutindustrie nimmt dieses Themaaufgrund gesetzlicher Regelungen immermehr an Bedeutung zu.Im Rahmen des Projektes wurde untersucht,inwiefern sich unterschiedlicheAutoID-Systeme in Hinblick auf die Rückverfolgbarkeitim Saatgutbereich eignen.(KWS, 02/2009-06/2009)NLD-WerkstattEinsatz von Methoden der NichtlinearenDynamik zur Strukturierung undDimensionierung des Logistiksystemsin WerkstattfertigungenIn Werkstattfertigungen mit komplexerMaterialflussstruktur können nichtlinearedynamische Effekte im Systemverhaltenauftreten, welche die logistische Leistungsfähigkeitmindern. Dieses Verhaltenkann sowohl durch externe als auchinterne Faktoren beeinflusst werden. DasZiel des Projekts NLD-Werkstatt ist, den Einflussder Systemgestaltung auf die Dynamikzu untersuchen und zu beherrschen.Als Instrumente zur Beschreibung derSystemdynamik und ihrer Ursachen eignensich die Modelle und Methoden derNichtlinearen Dynamik. Die Forschungsergebnissesollen zu einer Anpassungbestehender oder der Entwicklung neuerMethoden zur Gestaltung von Logistiksystemenin Werkstattstrukturen führen,wobei der Fokus auf den TeilbereichenDimensionierung und Strukturplanungliegt.(DFG, 05/2008-04/2011)OL-NLDErweiterte Methoden des OrganisationalenLernens zur Reduktion unerwünschternichtlinearer dynamischerEffekte in LiefernetzenIn Logistiknetzen mit enger Verflechtungund großen Flexibilitätsanforderungentreten noch immer unerwünschte nichtlinearedynamische Effekte in den Bestandsentwicklungenauf. Die Forschungteilt sich in zwei verschiedene Herangehensweisen.Die normative Forschungsucht die Gründe im System selbst. Diedeskriptive Forschungsrichtung hingegensucht die Gründe für den Bullwhip-Effekt in der begrenzten Rationalität derEntscheidungsträger. Letztlich wird denInstabilitäten nur durch Elemente beiderHerangehensweisen nachhaltig entgegengewirktwerden können. Ziel diesesForschungsvorhabens ist die Erforschungeiner integrativen, ganzheitlichen undadaptiven Regelungs- und Lernstrategiezur Reduktion von Instabilitäten inLiefernetzen.(DFG, 04/2007-03/2010)ProDIAPOptimierung des Konservierungsmitteleinsatzesbei der Produktion vonDispersionsfarben durch Integrationautomatisierter DNA-Analytik in denProduktionsprozessDas Projekt erforscht neue Verfahren zurschnelleren und sensitiveren Detektionvon biologischen Verunreinigungen inder Farbenherstellung. Das BIBA entwickeltzusammen mit der Qiagen AGund J. W. Ostendorf GmbH ein Systemfür die automatisierte Untersuchung vonProduktionsproben. Die Proben sollenautomatisch über ein wissensbasiertesExpertensystem ausgewertet werden. AufGrundlage der Ergebnisse des Expertensystemswerden korrespondierendeHandlungsempfehlungen, die sich an dieProduktionsumgebung bei J.W. Ostendorfanlehnen, generiert. Eines der Ziele isthierbei die Minimierung des Biozideinsatzes.(BMBF, 10/2007-03/2010)ProKonEinsatz innovativer IuK-Technologienzur Prozess-Kontrolle im LadungsundLadungsträgermanagement vonSeehäfenZiel ist die Entwicklung eines Systems zurautomatisierten Positions- und Statuserfassungvon Ladungsträgern in Seehafenterminalsdurch Kombination innovativerIuK-Technologien zur Identifikation, Kommunikationund Ortung für eine verbesserteProzesskontrolle im RoRo-Verkehr. Dies istvon zentraler Bedeutung für eine effizienteLagerverwaltung auf Seehafenterminals.Durch die lückenlose Überwachung derOrts- und Statusveränderungen könneninnovative Lagerstrategien genutzt,Suchzeiten für Ladungsträger signifikantverkürzt und der Verkehrsfluss auf den Seehafenterminalsdurch die Reduktion vonUmlagerprozessen verbessert werden.(BMWi, 08/2008-10/2011)QuinDiLogZukünftige Qualifikationserfordernissebei beruflichen Tätigkeiten auf mittlererQualifikationsebene aufgrund derAnwendung des „Internet der Dinge“Im Mittelpunkt der vom BMBF gefördertenStudie steht die Identifizierung von Qualifikationserfordernissenbei beruflichenTätigkeiten aufgrund der Anwendung des„Internet der Dinge“. Dabei wird einerseitsgeklärt, welche beruflichen Tätigkeitenvon der Nutzung des „Internet der Dinge“betroffen sind, anderseits soll vorhergesagtwerden, inwiefern sich mit derEinführung der neuen Technologie dieQualifikationserfordernisse für betroffeneZielgruppen verändern werden. Zielgruppeder Studie sind MitarbeiterInnen ausdem Bereich Logistik. Die Studie fokussiertauf zwei Sektoren: Die Lebensmittel- unddie Automobilindustrie.(BMBF, 04/2009-04/2010)44


LSLNStability, Robustness and Approximationof Dynamic Large-ScaleNetworksTheory and dynamics of complex,large-scale networks of interactingdynamical systems are hard to analyze.In this project we will study such networksand investigate applications in logistics.To this end criteria for stability will be developed.Furthermore, we will study therobustness of such networks in respectto perturbations of the network structureand vertices. Different time scales andranking schemes of the vertices will beused to obtain new approximation techniques.Based on the theoretical resultsand a real-world scenario management,principles for logistics processes will bederived.(Volkswagen Foundation, 01/2008-12/2010)LSO-ProLearning and Self-Organization inProduction Planning and ControlThe goal of this research project is toexplore new ways to utilize self-organizationin production and in-house logistics,allowing on-line adaptation to stochasticevents such as varying processingtimes, new job arrivals, or machine breakdowns. Three main avenues towards thisgoal shall be examined:1. Evolve and continuously adapt localcontrol rules, tailored to the specificsituation in the production system.2. Provide local agents with additionalglobal information and globally derivedsolutions to enhance coordination andachievement of global goals.3. Develop means to monitor and controlself-organizing production systems.(DFG, 12/2008-12/2010)MAISFeasibility study about automaticidentification systems for seedindustryToday the automatic identification ofproducts, batches etc. is very importantfor reliable and robust processes. Twomain advantages arise out of automaticidentification: Fast and safe datarecording, thus enabling tracking andtracing. Due to regulatory requirements,this topic is getting more important in thenear future.The project aims to find the best applicableAuto-ID-System for the seedindustry in order to enable tracking andtracing.(KWS, 02/2009-06/2009)NLD-WerkstattApplication of methods of nonlineardynamics for the structuring anddimensioning of the logistic systemin job-shop systemsIn job-shop systems with complexmaterial flows, nonlinear dynamiceffects can occur, which affect theperformance of the logistics system.This system behavior can be influencedby external and internal factors. Missionof the presented research project is toanalyze and control the effects of thefactory planning process on dynamics.Instruments for the description of systemdynamics and its causes are the modelsand methods of nonlinear dynamics.The research results will lead to an adjustmentof existing or the developmentof new methods for the planning ofthe logistic system in job-shop-systems,yet with a focus on dimensioning andstructuring.(DFG, 05/2008-04/2011)OL-NLDExtended organizational learningmethods for the reduction of unrequestednonlinear dynamic effectsin supply networksUnwanted nonlinear dynamic effectsconcerning inventories arise in supplynetworks with close interdependenciesand large flexibility requirements. Thisproblem is known as the Bullwhip Effectin a supply chain. The research aboutthis phenomenon takes two differentapproaches: The normative approachlooks for reasons within the system itself.The descriptive approach, however,looks at the bounded rationality of decisionmakers as cause for the Bullwhip Effect.In the long run, instabilities can onlybe controlled by applying both approaches.The goal of this research project isthe development of an integrative, holisticand adaptive learning strategy forthe sustainable reduction of instabilitiesin logistic and supply networks.(DFG, 04/2007-03/2010)ProDIAPOptimization of the use of preservativein the production of dispersionpaint by the integration of automaticDNA-analysis in the productionprocessThe project investigates and developsnew procedures for the faster and moresensitive detection of biological impuritiesin the building and enamel paint production.BIBA, together with Qiagen AGand J. W. Ostendorf GmbH, developsa system for faster, more sensitive andautomated analysis of paint productionsamples. Integrated into a knowledgebasedexpert system, analysis results areevaluated and interpreted. These resultsare used to generate decision support forthe continuous production by J.W Ostendorf.One of the goals is the minimizationof biocide application.(BMBF, 10/2007-03/2010)ProKonApplication of innovative informationand communication technologiesfor identifying, tracking and communicationof load carrier managementon sea harborsThe project deals with the developmentof an automated system for positioningand status recording of cargo carriers inseaport terminals by combining innovativeinformation and communicationtechnologies to improve process controlin RoRo traffic. By continuously monitoringthe location and status changes,innovative strategies can be pursued, thetime needed to search for lost carriers onthe terminals can be reduced and thetraffic flow at seaport terminals can beimproved.(BMWi, 08/2008-10/2011)QuinDiLogRequirements for vocational activitiesarising from the application of the“Internet of Things”This study focuses on the identificationof requirements arising from the applicationof the “Internet of Things” in outboundlogistics. It is funded by the German Ministryof Education and Research (BMBF). Theobjectives of the study are on one handto identify the types of professions that areaffected by the application of the “Internetof Things”. On the other hand to analysein which way the introduction of newtechnology changes the requirements ofvocational training for the groups of peoplein question. The study concentrates onoutbound logistics in two areas: the foodand automotive industries.(BMBF, 04/2009-04/2010)Projects45


ProjekteRACE networkRFIDRaising Awareness and Competitivenesson RFID in EuropeDas Projekt verfolgt das Ziel, die RFID-Expertise europäischer Akteure zu bündelnund auszuweiten. Fokussiert werdendabei die Unterstützung der Entwicklungtechnischer Innovationen und derenEinführung in die Praxis. Die nachhaltigeAbsicht ist, die RFID-Technologie als Standardim Rahmen der Informations- undKommunikationstechnologien zu positionieren.Das Projekt soll die Öffentlichkeitüber die Vorteile des RFID-Einsatzes informierenund eventuelle Hemmschwellenin Bezug auf den Einsatz beseitigen. ImRACE Netzwerk kooperieren RFID-Expertenaus 17 europäischen Ländern sowieVertreter von führenden Forschungs- undStandardisierungsorganisationen.(EU, CIP-ICT-PSP, 03/2009-02/2012)Ramp Up ExcellenceEin skalierbares Anlaufmanagementprozessmodellfür ElektronikZuliefererZiel des Forschungsvorhabens war dieErarbeitung eines skalierbaren Anlaufmanagementprozessmodellsfür kleine undmittelständische Unternehmen (KMU)der Elektronikbranche. Hierzu wurdeein Bewertungskonzept entwickelt, mitdem KMU ihre Leistung im Anlaufmanagement,basierend auf dem Einsatzihrer Anlaufmethoden und -maßnahmen,messen können. Dadurch kanndas Anlaufmanagement nun gezieltverbessert werden. Ferner wurde einQuality-Gate-Managementmodell undein Informationsregelkreismodell für KMUim Produktanlauf entwickelt. Hierdurchkann eine Effizienzsteigerung von Anlaufsituationenin Electronic Supply Chainsrealisiert werden.(AiF, 11/2007-10/2009)RFID-Robo DemonstratorMit dem RFID-Robo Demonstrator wurdedie Verknüpfung der RFID Technologiemit einem Palettierroboter demonstriert.Der Roboter hatte die Aufgabe Packstückevon einer Palette zu greifen undin Abhängigkeit von der RFID-Codierung,auf drei verschiedene Zielpaletten zusortieren.(DPWN, 10/2007-12/2009)RoboConSchnelle Konsolidierung und Dekonsolidierungvon Seecontainernmittels Robotik und dynamischerBeladungsplanungEin signifikanter Anteil der von deutschenSeehäfen umgeschlagenen Containerwird im Seehafen entleert bzw. beladen.Besonders aufwändig sind das Stauenvon inhomogenen Packstücken und dasAusladen von Kartonagen. Kartonagenwerden heute manuell entladen. BeimBeladen des Containers ist der Staplernur eingeschränkt manövrierfähig. Dieserschwert das Stauen von sperrigemStückgut und reduziert die Auslastungdes Containers. Weiterhin wird durchfortlaufend eintreffende Güter dieBeladungsplanung erschwert. Im Projektwerden Geräteprototypen und ihre Steuerungenentwickelt, die Seecontainer mitinhomogenem Stückgut automatischbe- und entladen.(BMWi, 09/2008-07/2011)Roboterzelle LightMit der „Roboterzelle Light“ haben wireine vielseitige Lösung zur automatischenDepallettierung von Europalettengeschaffen. Sie zeichnet sich durch dieflexible Handhabung verschiedenerStückgüter aus sowie durch ihre Zuverlässigkeitund Ihre Mobilität beim Einsatzinnerhalb eines Betriebes. Die RoboterzelleLight ist für den Logistiker ein nahezuuniverselles Werkzeug zum Vereinzelnvon palettiertem Stückgut. Schon beiden ersten Entwicklungsschritten habenwir bewusst auf eine einfache Lösunghingearbeitet. Sowohl bei der Konstruktionals auch bei der Sensorik.(Deutsche Post, 02/2007-03/2010)SaMSysSafety Management System zurVerbesserung der FlugsicherheitZiel des Projektes ist die Entwicklungeines Safety Management Systems,welches einen Safety Performance Index(SPI) ermittelt. Dieser SPI gibt an, ob diehohen Sicherheitsstandards der Airlineseingehalten werden. Des Weiteren solldas System mögliche Ansatzpunkteaufzeigen, um den Flugbetrieb nochsicherer zu machen. Das Systemanalysiert dazu Datensätze einzelnerFlüge aus verschiedensten Quellen undermittelt aus diesen Daten möglicheVerbesserungen.Die Datenintegration der verschiedenenQuellen stellt dabei die Hauptaufgabedes BIBA in diesem Projekt dar.(BMWI, 06/2009-06/2012)SeilbahnTransportsysteme in HafenterminalsDie Firma Eurogate GmbH betreibt amStandort Hamburg einen der größtenUmschlagterminals der Welt für Standard-Seecontainer.Die stetig steigendenContainerumschlagszahlen erforderneine Erweiterung der Lagerkapazitätenund somit eine Vergrößerung der Standflächen.Das Projekt „Seilbahn – Transportsystemein Hafenterminals“ soll daherin der ersten Phase die Möglichkeitendes Einsatzes von Fördersystemen, dieden Luftraum nutzen und in der Lagesind bauliche Hindernisse zu überwinden,untersuchen. Die Prüfung erfolgt inPhase I im Rahmen einer Machbarkeitsstudieund anhand eines realitätsnahenModells. In der zweiten Phase soll dasvalidierte Konzept in die Realität umgesetztwerden.(BMWi, 12/2008-06/2010)SinABSelbststeuerung für intralogistischeAnwendungen in der BekleidungsindustrieZiel dieses Forschungsprojekts war es,Referenzprozesse für die dezentraleDatenverwaltung und darauf basierenderAnwendungen in der Logistikder Bekleidungsindustrie zu entwickelnund Einsatzfelder zur Verbesserung derProzesse von KMU aufzuzeigen. Insbesonderewurde untersucht, inwieweit relevanteProduktdaten unter Nutzung derTransponder-Technologie auf Waren undPackstücke verlagert werden können. Ineiner Pilotanwendung wurden geeigneteReferenzlösungen für ausgewählteAnwendungen in der Lagerlogistikgetestet. Hierdurch konnten Erkenntnissegewonnen werden hinsichtlich der Möglichkeitenbzw. Grenzen der dezentralenDatenverwaltung mittels Transpondertechnologie.(Stiftung Industrieforschung, 08/2007-01/2009)SiWearSichere Wearable-Systeme zurKommissionierung industrieller Gütersowie für Diagnose, Wartung undReparaturDas Vorhaben zielt auf einen Durchbruchfür den Einsatz der mobilen WearableIuK-Technologien in produzierendenUnternehmen und dem nachgelagertenAfter-Sales Bereich. „Wearable und MobileComputing“ folgt dem Paradigma,Informationen und Geschäftsprozessean jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbarzu machen. Mit Hilfe einer anwendungsspezifischenSystemintegration unterVerwendung von COTS-Komponenten(commercial-off-the-shelf) soll evaluiertwerden, wie eine Steigerung der Nutzerakzeptanzerreicht und die tatsächlicheNutzbarkeit der Systeme in industriellenAnwendungen sichergestellt werdenkann. Es sollen für ausgewählte Anwendungsfelderpraxistaugliche WearableComputing-Lösungen entstehen.(BMWi, 10/2007-02/2010)46


RACE networkRFIDRaising Awareness and Competitivenesson RFID in EuropeRACE network RFID is designed tobecome a federating platform to thebenefit of all European stakeholders inthe development, adoption and usageof RFID. Its mission is to create opportunitiesand increase the competitivenessof European member states in the areaof RFID. At the same time it will positionRFID technology in the mainstreamof information and communicationtechnology. The RACE network constitutesa strong, complementary set ofRFID experts from 17 European countriesas well as representatives from leadingresearch institutes and standardizationorganizations.(EU, CIP-ICT-PSP, 03/2009-02/2012)Ramp-Up ExcellenceRamp-Up Excellence - A scalableramp-up management processmodel for electronic suppliersObjective of this project is to developa scalable ramp-up management processmodel for small and medium-sizedenterprises (SME) of the electronic industry.The model will consist of a qualitygatemanagement model, a controllingmodel to measure the network ability ofSMEs, an information flow model and amodel for strategies to react to difficultiesduring ramp-up phases. The primaryobjective is to increase the efficiencyof ramp-up phases in the electronicbusiness.(AiF, 11/2007-10/2009)RFID-Robo DemonstratorRFID-Robo Demonstrator combines anRFID Reader and a palletizing robot. Therobot picks parcels from a palette andsorts it on three target palettes accordingto their RFID code.(DPWN, 10/2007-12/2009)RoboConFast consolidation and deconsolidationof overseas containers usingrobotics and dynamic load planningmethodsA significant number of sea containersturned over by German harbors isdeconsolidated or consolidated in theharbor. Especially the deconsolidationof consumer goods and textiles, donemanually, is extensive because of thehigh quantity and the missing use ofpallets. This manual consolidation ofbulky goods is difficult to handle with afork lift inside the container. The first objectiveof this project is the developmentof a robot system that deconsolidatesinhomogeneous parcels autonomousand fast. The second objective is thedevelopment of a stuffer system anda dynamic load planning method forconsolidating inhomogeneous goods.As a result of this project, the quality ofthe process will be increased andthecompetitiveness of German harbors willbe streamlined.(BMWi, 09/2008-07/2011)Robot cell lightWith the Robot cell light, a versatile solutionfor automatic depalletization wasdeveloped. It is characterized by its reliabilityand its mobility when implementedin a company. The Robot cell light is anearly universal tool used to separatepalletized packaged goods. Right fromthe start of development, the aim was tofind a simple solution for the constructionas well as for the sensor technology. Surelythis solution offers great applicationpotential.(Deutsche Post, 02/2007-03/2010)SaMSysSafety Management System toimprove aviation safetyThe intention of the project is to developa safety management systemwhich determines a Safety PerformanceIndex (SPI). This SPI shows, if high safetystandards of airlines are complied to. Inaddition, the system is designed to showpossible approaches in order to makeair traffic even safer. The system analyzesdata about individual flights from varioussources and identifies possible improvementsfrom this data. The integration ofthe different data sources is one of themain tasks in this project.(BMWi, 06/2009-06/2012)RopewayTransport systems in seaport terminalsThe Eurogate GmbH operates oneof the biggest ports for standard seacontainers in Hamburg. The continuousincrease of container handling leads tothe requirement of larger storage capacitiesand therefore to larger storageareas. As a result, the possibilities of applyingconveyor systems which use theairspace to transcend physical barrierswill be examined in the first phase of theproject. This will be tested in a feasibilitystudy and by using a realistic model. Inthe second phase the validated conceptwill be realized.(BMWi, 12/2008-06/2010)SinABThe project aimed to develop referencesolutions based on decentralizeddata management for logistics processesin the clothing industry, e. g. articlestock receipt and picking processes. Applicationsor fields of deployment werepointed out for decentralized data managementto specifically allow small andmedium sized enterprises to increasethe efficiency of their logistics processes.The project examined, in particular, towhat extent data can be stored directlyon articles or packages by using RFIDtechnology. Suitable reference solutionsfor selected decentralized applicationsin logistics processes were implementedin a pilot application in order toexamine present technical possibilitiesand limitations to decentralized datamanagement.(Stiftung Industrieforschung, 08/2007-01/2009)SiWearSafe wearable systems for picking,diagnostics, maintenance andrepair of industrial goodsThe project aims to have wearablecomputing be accepted by themanufacturing industry and subsequentafter-sales-services. The aim of wearablecomputing in this context is to makeinformation available in any place andat any time. One aim of this project is tointegrate COTS- components (commercial-off-the-shelf)in back-end systems toincrease user acceptance and actualusage of these systems in industrialapplications. The project will show howwearable computing can effectivelysupport the focused areas by developinga safety-related and organizationaleffective wearable computing solution.(BMWi, 10/2007-02/2010)Projects47


ProjekteSUSTAINLOGSUSTAINable LOGistics Systemssupporting Collaborative Networks ofSmall and Medium sized EnterprisesDas Projekt wird im Rahmen des CAPESAbkommens zur wissenschaftlichenZusammenarbeit mit Brasilien mitKooperationsaufenthalten von Wissenschaftlerndurchgeführt. Projektziel ist dieUnterstützung von KMU-Netzwerken bei derAusführung von kollaborativen Logistikdienstleistungendurch IuK-Infrastrukturenund verteilte Wissensmanagementstrategien.Der Schwerpunkt liegt hierbei aufder geschickten Auswahl des passendenDienstleisters für ein Geschäft in Echtzeit.So kann, basierend auf Erfahrungen, imEntwurf von Logistiksystemen ein Lernprozessgestaltet werden, welcher zu Einsparungensowohl bei den Kosten, als auchbei der Durchlaufzeit führt.(DFG-CAPES, 09/2008-12/2010)WEARIT@workWearable Computing ermöglicht inder Arbeitswelt einen höheren Grad anProduktivität, indem an jedem Ort undzu jedem Zeitpunkt ein direkter Zugangzu elektronisch gespeichertem Wissenangeboten wird. Die Analyse der Anwenderakzeptanzsolcher Lösungen war einHauptziel des WearIT@Work Projektes. Eshat sich herausgestellt, dass Lösungen,die den Arbeitskontext erkennen, einewesentliche Voraussetzung für den Einsatzvon Wearable Computing bilden. ImProjekt wurden vier Anwendungsfelderbetrachtet: Automobilproduktion, Flugzeugwartung,medizinische Versorgungund Notfallintervention. Als ein Ergebnisinnerhalb dieser Pilotszenarien, wurde einTechnologieportfolio an Hardware- undSoftwarelösungen bereitgestellt, welchesüber die Projektlaufzeit hinaus kontinuierlichausgebaut wird.(EU, FP6-IST, 06/2004-05/2009)ÜHREntwicklung neuer Technologien zurErfassung von Ver- und Entriegelungszuständenan ÜberhöhenrahmenAuf einem Terminal werden Container vonFlurförderzeugen, sogenannten StraddleCarriers transportiert. Beim Umschlagvon Ladung, die aufgrund ihrer Größein Spezialladungsträgern transportiertwerden muss, wird für den Transport aufdem Terminal zusätzlich ein Überhöhenrahmeneingesetzt. Die Überprüfung desVerriegelungszustands zwischen Überhöhenrahmenund Container ist derzeitzum Teil fehlerhaft. Dies führt zu Unfällenund Beschädigungen an Ladung undLadungsträgern. Innerhalb des Projekteswird eine unterstützende, elektronischeÜberwachungselektronik entwickelt, umdas Unfall- und Beschädigungsrisiko künftigzu verringern.(BMWi, 08/2008-10/2010)VGUVirtual Global UniversityDie Virtual Global University ist eine Privatinitiativevon 17 Professoren der Wirtschaftsinformatikund verwandter Fachgebieteaus Deutschland, Österreich und derSchweiz, welche mittels des Internets undvon Multimedia-Technologien ein gemeinsamesOnline-Studienangebot offerieren.Die VGU hat den weltweit ersten virtuellenMaster-Studiengang in der Wirtschaftsinformatikaufgesetzt, der in einem zweijährigenStudium zum Abschluss „internationalMaster of Business Informatics” (MBI) führt.Er richtet sich vor allem an Hochschulabsolventen,die an einem internationalanerkannten Titel (Master) interessiert sind.Der Titel wird von der beteiligten UniversitätViadrina-Frankfurt/Oder vergeben.Weiterhin werden zertifizierte Zusatzkurseangeboten.(BMBF, 01/2002-12/2010)48


SUSTAINLOGSUSTAINable LOGistics Systems supportingCollaborative Networks ofSmall and Medium sized EnterprisesThe research project will be conductedin the context of the CAPES treatyabout scientific collaboration with Brazil,including the exchange of researchers.The project goal is to support SMEnetworks in the execution of logistics servicesby means of an ICT-Infrastructureand knowledge management strategies.The emphasis lies on smart andon-the-fly selection of the most suitablelogistics providers for a given business. Itwill design a learning process based onexperiences in logistic systems that willlead to a reduction in both costs andlead time.(DFG-CAPES, 09/2008-12/2010)pilot applications were considered:variant production, the clinical pathway,maintenance, and emergency. Resultsof the four pilots included a technologyrepository of hardware and softwarecomponents, which are continuouslybeing updated even beyond the durationof the project.(EU, FP6-IST, 06/2004-05/2009)ProjectsÜHRDevelopment of new technologiesto detect locked and unlockedstates on over-height framesContainers are transported toterminals with specific vehicles calledstraddle carriers. Handling of especiallylarge cargo is done by using overheightframes.The testing procedure for thelocking mechanism of these overheightframesand containers is presently notworking properly, thus causing accidentsand damage to cargo and carriers.Therefore, an electronic device is beingdeveloped to detect the safety of thelocking mechanism.(BMWi, 08/2008-10/2010)VGUVirtual Global UniversityThe Virtual Global University is an initiativeof 17 distinguished European universityprofessors of business informatics andrelated fields, who offer a joint e-learningprogram based on multimedia technologiesand the internet. VGU establishedthe first virtual „International Master ofBusiness Informatics“ (MBI) program,which students can complete during a2 year curriculae. This program appealsmainly to persons who want to add aninternational Masters degree to their firstuniversity degree. Certified stand-alonecourses are offered as well.(BMBF, 01/2002-12/2010)WEARIT@workWearable computing empowers professionalsto higher levels of productivityby providing effective forms of accessto knowledge and computing poweranywhere and in any situation. The maingoal of the project was to investigateuser acceptance of wearable computingsystems. It turned out that solutionswhich detect the work context areessential. On this basis, four industrial49


CooperationsDaimlerChrysler AG, SindelfingenDeutsche Edelstahlwerke GmbH, WittenDeutsche Lufthansa AG, Frankfurt/MainDeutsche Post AG Worldnet, BonnDFKI an der Universität des Saarlandes, SaarbrückenDHL Solutions GmbH, Unnad-i david international GmbH, SulingenDrägerwerk AG, LübeckEasy-Rob, BerlinELMOS Semiconductor AG, Dortmund:em engineering methods AG, DarmstadtEnergie-Umwelt-Beratung e.V., RostockEnicma - ENvision and Interactive Collaboration in information and MAterial supplies -GmbH, MünchenEurogate CTB, BremerhavenEurogate CTH, HamburgEurogate TS, Hamburg, BremenEuropean Microsoft Innovation Center, Aachen4flow AG, BerlinFAG Kugelfischer Georg Schäfer AG, SchweinfurtFeig Electronic GmbH, WeilburgForschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), SaarbrückenFraunhofer FIT, St. AugustinFraunhofer IPK, BerlinFraunhofer IML, DortmundGermanischer Lloyd AG, HamburgGS1 Germany, KölnGünter Badenhop Fleischwerke KG, VerdenHartmann Schiffahrts GmbH & Co. KG, LeerHELBAKO GmbH, HeiligenhausInformationstechnologie für die Automobilindustrie (ITA), HannoverInstitut der Feuerwehr NRW, MünsterInstitut für Mathematik, Julius-Maximillians-Universität, WürzburgInteractive Wear AG, StarnbergJohann Hay GmbH & CO: KG, Bad SobernheimJ.W Ostendorf, CoesfeldKUKA Roboter GmbH, GersthofenLHG (LÜBECKER HAFEN-GESELLSCHAFT mbH), LübeckLudwig-Maximilians-Universität München, MünchenMeshed Systems GmbH, OberhachingMeyer-Werft, PapenburgMicromata GmbH, KasselModellbau Helmut Pauser GmbH, Schwäbisch GmündModellTechnik Rapid Prototyping GmbH, WaltershausenMS Logistik Systeme GmbH, RostockNEO Business Partners GmbH, HannoverNKG Kala GmbH, HamburgOFFIS e.V., OldenburgORTEC Logiplan GmbH, WildeshausenOvako Stahl GmbH, ErkrathPCB Packing Center Betriebgesellschaft mbH & Co. KGP3 Ingenieurgesellschaft mbH, AachenPorsche, StuttgartPumacy Technologies AG, BernburgQiagen Hamburg, HamburgRUTRONIK Elektronische Bauelemente GmbH, IspringenSAP AG, WalldorfSAP Deutschland GmbH & Co. KG, DresdenSchmolz & Bickenbach GmbH, NeussSHERA Werkstoff-Technolgie GmbH & Co. KG, LemfördeSIEGERT electronic GmbH, CadolzburgSiemens AG, HamburgSiemens AG, MünchenSKF GmbH, SchweinfurtSPOERLE A Division of Arrow Central Europe, DreieichStadt Köln – Berufsfeuerwehr, Kölntaskit GmbH, BerlinTechnische Universität Berlin, BerlinTechnische Universität Clausthal, Clausthal-ZellerfeldTechnische Universität München, MünchenTelecooperation Office, KarlsruheteXXmo Mobile Solution GmbH & Co. KG, BöblingenThyssenKrupp Magnettechnik, Geschäftsbereich der ThyssenKrupp Schulte GmbH, GelsenkirchenThyssenKrupp MillServices & Systems GmbH, OberhausenTompkins International, Hannover51


Kooperationen(Noch nationale Partner/Additional national partners)Universität der Bundeswehr München, NeubibergUniversität Kassel, KasselUniversität Oldenburg, OldenburgUniversität Potsdam, PotsdamUniversität Rostock, RostockUniversität Siegen, SiegenVoith Industrial Services Holding GmbH, StuttgartWaldemar Winckel GmbH, Bad BerleburgZentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V., DarmstadtZF Friedrichshafen AG, FriedrichshafenInternationale Partner/International partnersAcciona Infraestructuras S.A., Alcobendas, SpanienAGiLiENCE Sarl, Paris, FrankreichAlfamicro S.A., Lissabon, PortugalALTEC Information and Communication Systems SA, Athen, GriechenlandAKARPORT - Akarnaniko Kentro Syndyasmenon Systimaton Metaforon Anonymos Eteria, GriechenlandArcelik, Istanbul, TürkeiAssociazione ESoCE Net, Rom, ItalienATOS Origin Sociedad Anonima Espanola Unipersonal, Madrid, SpanienAtoutveille, Bordeaux, FrankreichBusiness Logistics, State University of Campinas (UNICAMP), Campinas, São Paulo, BrasilienCAEN RFID srl, Italy, Trieste, ItalienCenter for Industrial Production, Aalborg, DänemarkCenter for Technology and Innovation Research (CeTIM), Leiden, NiederlandeCenter for Usability Research & Engineering (CURE), Wien, ÖsterreichCentre d‘Etudes sur les Matériaux Composites Avancés pour les Transports (CEMAT), Changé, FrankreichCentre for Internet Technologies, Sunderland, GroßbritannienCentro Ricerche FIAT, Orbassan, ItalienConsiglio Nazionale delle Ricerche – Instituto di Analisi die Sistemi ed Informatica, Rom, ItalienCPH Design, Kopenhagen, DänemarkCPH Inventures, DänemarkCyntelix, Dublin, IrlandDanfoss, Nordborg, DänemarkDelta Technologies Sud Ouest, Toulouse, FrankreichDigital Enterprise Research Institute (DERI), Galway, IrlandDORA AB, Lund, SchwedenEADS-CCR, Suresnes, FrankreichEcole Polytechnique Fédérale de Lausanne, Lausanne, SchweizEnervent Oy, Helsinki, FinnlandETH Zürich, Zürich, SchweizEuropean Society for Concurrent Engineering (ESoCENet), Rom, ItalienEuropean Software Institute, Madrid, SpanienFachhochschule Technikum Wien, Wien, ÖsterreichFCO Global, Fenouillet, FrankreichFHV - University of Applied Sciences, Vorarlberg, ÖsterreichF.I.L.A.S. Società finanziaria laziale di sviluppo SpA, Rom, ItalienFratelli Piacenza S.p.A., Pollone, ItalienFundacio ESADE, Barcelona, SpanienFundacion European Software Institute, Zamudio, SpanienFundacion Inasmet, San Sebastian, SpanienGebrüder Weiss Holding AG, Lauterach, ÖsterreichGS1 Global Office, Brüssel, BelgienHelsinki Institute of Technology, Helsinki, FinnlandHUB Logistics, Kerava, FinlandIC Focus Limited, London, GroßbritannienIEEE – TeMC Benelux Chapter, Amsterdam, NiederlandeIMS (Laboratoire de l’Intégration du Matériau au Systéme), Bordeaux, FrankreichIngenieria y Soluciones Informaticas (ISOIN), Sevilla, SpanienInsiel - Informatica per il Sistema degli Enti Locali SpA, Trieste, Bologna, ItalienInstitut Europeen d’Administration Des Affaires (INSEAD), Fontainebleau, FrankreichInstitute of Communication and Computer Systems (ICCS), Athen, GriechenlandInteractive Net Design Kft., Budapest, UngarnInternational Environment and Quality Services North Greece Ltd, Athen, GriechenlandiRobis, Göteborg, SchwedenISVOR FIAT, Turin, ItalienJSI - Jozef Stefan Institute, Ljubljana, SlowenienKarnic Powerboats Ltd., Limassol, ZypernKartOO, Paris, FrankreichKingston University, Kingston, Großbritannien52


CooperationsKUEHNE+NAGEL, GriechenlandLaboratoire de l’Intégration du Matériau au Système (CNRS), Bordeaux, FrankreichLearning Lab Denmark at the Danish School of Education, Aarhus University, Aarhus, DänemarkLogicaCMG, NiederlandeLuleå Technical University, Luleå, SchwedenMagneti Marelli Electronic Systems, Châtellerault, FrankreichMiltech Hellas S.A., GriechenlandNational Council for the Blind in Ireland (NCBI), Dublin, IrlandNational Technical University of Athens, Athen, GriechenlandNorwegian University of Science and Technology (NTNU), Trondheim, NorwegenOmega, RumänienOpen University, Faculty of Mathematics, Computing and Technology, GroßbritannienORACLE-Poland, Warschau, PolenOvitor Oy, Helsinki, FinnlandPLANET, Athen, GriechenlandPÖYRY Forest Industry Oy, Vantaa, FinnlandPolitecnico di Milano, Mailand, ItalienPort Authority of Trieste, Trieste, ItalienPosintra Oy, Helsinki, FinnlandProduction and Transport Logistics, Federal University of Ceará (UFC), Fortaleza, Ceará, BrasilienPROMISE Innovation International Oy, Helsinki, FinnlandRoyal National Institute for the Deaf (RNID), London, GroßbritannienSafilo, Venzia, ItalienSDAG Gorizia, Gorizia, ItalienSeaRail EEIG, Turku, FinnlandSiemens IT Solutions and Services, Wien, ÖsterreichSIMEAC, Wien, ÖsterreichSingular Logic - Information Systems & Applications SA, Athen, GriechenlandSlovenski avtomobilski grozd ACS, Ljubljana, SlowenienSociété de Transformation Industrielle de Résines Armées, Meslay du Maine, FrankreichSoluta.Net srl, Caselle D‘Altivole, ItalienStiftelsen SINTEF, Trondheim, NorwegenSynthesites Innovative Technologies Ltd., Kaisariani, GriechenlandTEAM Tecnologia Energia Ambiente Materiali, Ispra, ItalienTechnische Universität Wien, Wien, ÖsterreichTechnological Educational Institution of Serres, Serres, GriechenlandTelit Communications S.p.A., ItalienThe Danish Research Centre on Gender Equality at the Roskilde University, Roskilde, DänemarkThe European Association of Innovating SME’s (EUREXCEL), Rutland, GroßbritannienThe Open Group, Brüssel, BelgienThe Other Media, London, GroßbritannienTNO, Delft, NiederlandeTransport Logistics, Federal University of Santa Catarina (UFSC), Florianópolis, Santa Catarina, BrasilienTREDIT - Dievropaiki Etairia Symboulon Metaforon Anaptixis Kai Pliroforikis Ae, GriechenlandTXT e-solutions S.p.A., Mailand, ItalienUFSC - Federal University of Santa Catarina, Santa Catarina, BrasilienUniversitad Ramon Llull, Barcelona, SpanienUniversität Graz, Graz, ÖsterreichUniversität Innsbruck, Innsbruck, ÖsterreichUniversitat Politècnica de Catalunya, Barcelona, SpanienUniversité Paris IX Dauphine, Paris, FrankreichUniversity of Aalborg, Aalborg, DänemarkUniversity of Newcastle Upon Tyre, Newcastle, GroßbritannienUniversity of Nottingham, Nottingham, GroßbritannienUniversity of Szeged, Szeged, UngarnUniversity of Warwick, Coventry, United KingdomUniversity of Wisconsin, Madison, USAUniveyor Logistics Systems, Arden, DänemarkVEN Process Limited, Sheffield, GroßbritannienVIU - Venice International University - TeDIS Center, TLSU, Venezia, ItalienVTT Technical Research Centre of Finland, Espoo, FinnlandWuhan University, Wuhan, China53


International Graduate School ofDynamics in Logistics54Seit Ende 2005 bietet die InternationalGraduate School for Dynamicsin Logistics (IGS) der Universität Bremenexzellenten WissenschaftlerInnendie Möglichkeit einer zügigen,strukturierten Promotionsausbildungan einem traditionsreichen Logistikstandort.Seit ihrer Gründungforschen 24 Graduierte aus 12 Nationenin der IGS – vier Promotionenkonnten bereits gefeiert werden.Ziele und Aufgaben der IGSDie Globalisierung erzeugt in derLogistik eine bisher nicht gekannteDynamik, deren Bewältigung einewirtschaftlich relevante Forschungsfragedarstellt. Die IGS stellt sichdieser neuen Herausforderungdurch eine anwendungsorientierteForschung im Spannungsfeld derinterdisziplinären und kulturumspannendenKooperation.Aufgabe der IGS ist es, ein optimalesForschungsumfeld bereitzustellenund so die Exzellenz in Bildung undForschung voranzutreiben. Die IGSzielt auf die Verbesserung der Karrierechancenjunger WissenschaftlerInnenab. Angeboten werden einstrukturiertes Forschungsprogrammin der Logistik und Programme zurEntwicklung der erforderlichen sogenannten Soft-Skills.Die IGS ist in das Bremen ResearchCluster for Dynamics in Logistics(LogDynamics) eingebunden. DieIGS fokussiert auf folgende Forschungsbereiche:• Ganzheitliche Methodenwerkstattzur Modellierung, Analyseund Simulation der Logistik• Synchronisation von MaterialundInformationsfluss• Adaptive und dynamische Steuerungsmethodenfür die LogistikDieses Konzept der Qualifizierung aufhöchstem Niveau bündelt interdisziplinäreKompetenzen und unterstütztgleichzeitig die Verbindung zwischenForschung und Industrie. Darüber hinausbietet die IGS ihren Doktorandendie Teilnahme am internationalenwissenschaftlichen Diskurs, z. B. durchdie Teilnahme – inhaltlich und organisatorisch– an der jedes zweite Jahrvom LogDynamics durchgeführten InternationalConference on Dynamicsin Logistics (LDIC).Curriculum der IGSDas Curriculum der InternationalGraduate School ist auf ein dreijährigesVollzeitstudium ausgelegt. Diegemeinsame Sprache ist Englisch.Die Doktoranden erhalten eine disziplinäreBetreuung, ein wissenschaftsbezogenesMentoring sowie organisatorischeund soziale Unterstützung.Neben dem individuellen Promotionsprojektgibt es gemeinsame thematischeEinführungen, fachspezifischeVeranstaltungen, interdisziplinäreKolloquien, Dialogforen mit der Praxis,Exkursionen sowie ein individuellesCoaching auf Ebene der Soft-Skills.Darüber hinaus profitieren die Doktorandender IGS von den zahlreichenMöglichkeiten und Projekten im Rahmenvon LogDynamics, z. B. von derNähe zum Sonderforschungsbereich637 - Selbststeuerung logistischerProzesse und von der Infrastruktur desLogDynamics Lab.Bewerbungsverfahren und AnforderungenDie IGS richtet sich an WissenschaftlerInnenaus aller Welt, die einenüberdurchschnittlich guten Abschluss(Master/Diplom) in Wirtschaftsingenieurwesen,Produktionstechnik,Maschinenbau, Elektrotechnik,Informatik, Mathematik, Physik oderWirtschaftswissenschaften vorweisenkönnen. Für die Bewerbung mussbereits ein Forschungsvorschlag mitProblembeschreibung, Forschungsfrage,Untersuchungsmethoden undLiteraturverweisen vorgelegt werden.Jede Bewerbung wird hinsichtlich derformalen Eignung der BewerberInfür ein Promotionsstudium an derUniversität Bremen sowie der Relevanzdes vorgeschlagenen Themasfür das Forschungsfeld „Dynamik inder Logistik“ der Forschungsverbundsbeurteilt.In einigen Fällen kann ein Stipendiumvergeben werden. Die IGS istallerdings auf öffentliche und privateSponsoren angewiesen, um denFortbestand des Angebots zu gewährleisten.Deshalb unterstützt dieIGS potenzielle KandidatInnen auchbei der Identifizierung von Förderungsmöglichkeiten.Ingrid Rügge


Since the end of 2005, the InternationalGraduate School forDynamics in Logistics (IGS) at theUniversity of Bremen offers excellentresearchers the opportunity tocomplete an efficient and structuredgraduate program at a logisticlocation of long standing tradition.A total of twenty four Ph.D. studentsfrom twelve countries were initiallyin the graduate program – four ofthem have already received theirdoctorate.Objectives of the IGSThe growing dynamics of globalizationincrease the complexity oflogistic issues. The IGS meets thischallenge by practice orientedresearch and by interdisciplinaryand cross-cultural cooperation. Theobjective of the IGS is to provide anoptimal research environment andto foster excellence in educationand research. It aims at improvingthe career perspectives of earlystage researchers by offering structuredtraining in the area of logisticsas well as providing complementaryskills.Therefore, the IGS is embeddedin the cross-sectional Bremen ResearchCluster for Dynamics in Logistics(LogDynamics). The researchtopics of IGS focus on:• Holistic interdisciplinary methodworkshops for the modeling, analysisand simulation of logistics• Synchronisation of material andinformation flow• Adaptive and dynamic controlledmethods for logisticsThis concept for higher educationbundles interdisciplinary competencesand supports the interconnectionbetween research and industry.Additionally, there are numerousopportunities for the doctoral studentsto participate in internationalconferences. One is the involvementconcerning both, content and organization,in the bi-annual InternationalConference on Dynamics inLogistics (LDIC), a conference set upby the LogDynamics cluster.Curriculum of the IGSThe working language is English.The doctoral students benefit fromdisciplinary supervision, scientificmentoring, organizational and socialsupport. Aside from the individualdoctorate project, the curriculumcovers collective thematic introductions,subject specific courses,interdisciplinary colloquia, dialogueforums, excursions, as well as individualcoaching regarding soft skills.Furthermore, the students benefitfrom numerous cooperation opportunitiesand projects of the researchcluster LogDynamics, particularlyfrom the close connection to theCollaborative Research Centre 637– Autonomous Cooperating LogisticProcesses and the infrastructure ofthe LogDynamics Lab.Application Procedure and RequirementsThe IGS addresses young researchersfrom all over the world holdingan exceptionally good degree atGerman university level (Master/Diploma)in industrial engineering,production engineering, mechanicalengineering, electrical engineering,computer science, mathematics,physics or economics.The application must include apreliminary research proposal withproblem definition, research question,research methods and literaturereferences. The application documentswill be evaluated in regardto the applicant‘s qualification fordoctoral studies at the University ofBremen and the integration of theproposed research question into theresearch spectrum of LogDynamics.In some cases grants are available.The IGS relies on private and publicsponsoring, since these sourcesof financing assure the continuityof its successful operation. For thisreason, candidates are supportedby the IGS in identifying funding opportunitiesfor doctoral grants.Ingrid Rügge55


LogDynamics Lab56Das LogDynamics Lab am Bremer Institutfür Produktion und Logistik GmbH(BIBA) an der Universität Bremen ist einKompetenz- und Dienstleistungszentrum,in dem die Einsatzmöglichkeitenmobiler Schlüsseltechnologien inproduktionstechnischen und logistischenSzenarien erforscht werden.Ziel ist es, den Übergang zwischenForschung und Praxis sowie denErfahrungsaustausch mit der Industriesicherzustellen. Neue Produkte undAnwendungen können im LogDynamicsLab in praxisnaher Umgebungerprobt werden, ohne die innerbetrieblichenAbläufe der potentiellenAnwender zu stören. Fehlinvestitionenkönnen vermieden und Prozesseunter Einsatz der neuen Technologienangepasst und optimiert werden.Zur Anwendung kommen dabeiinsbesondere mobile Technologienzur Identifikation, Lokalisierung,Kommunikation, Sensorik, Handhabung(Robotik) und Prozesssteuerung.Durch die Einbindung in das BremenResearch Cluster for Dynamics inLogistics (LogDynamics) ist der direkteZugang zu neuen wissenschaftlichenErkenntnissen im Bereich der Logistiksichergestellt.Eines der aktuellen Projekte ist dieEntwicklung eines Applikators zurautomatischen Kennzeichnung vonHolzpaletten, die im Rahmen einerZusammenarbeit mit der Firma MasurEnergiesysteme GmbH erfolgreichdurchgeführt wurde. Der Applikatorermöglicht es, Holzpaletten unterAufwendung minimaler Prozesskostenmit RFID Transpondern auszustatten.Die Neuentwicklung wurde erstmalsauf der LIGNA 2009 – der Weltmessefür Forst- und Holzwirtschaft am18.- 22.Mai 2009 – in Hannover demFachpublikum vorgestellt.Weitere erfolgreich abgeschlossenebzw. laufende Projekte sind u. a.:• Prototypische Entwicklung einesRFID Tunnelreaders mit integrierterFördertechniksteuerung zur pulkweisenIdentifizierung von verpackterWare• Entwicklung des HDAT (siehe Seite40): Integration von RFID-Technik ineinen Segway zur Inventarisierungauf großflächigen Industriegeländen• Programmierung und Weiterentwicklungeines von der ChineseAcademy of Sciences Institute ofAutomation (CASIA) entwickeltenautarken InventurrobotersUm den neuesten Stand der Technikzu gewährleisten, wurden folgendeNeubeschaffungen im Rahmen derLab-Infrastruktur getätigt:• Automatische Paketsortieranlage,• Roboterpalletierzelle,• Automatisches Regallager, in dasein „Pick-by-light“ Kommissioniersystemsowie eine Anbindung andie bereits vorhandene Fördertechnikintegriert sind,• Lagerverwaltungssystem zurSteuerung der Fördertechnik unddes Lagers.Durch die Investitionen in die technologischenNeuheiten sind die Möglichkeiten,reale Logistikszenarien unterLaborbedingungen zu simulieren undbeispielsweise Anlagensteuerungskonzeptemittels RFID prototypisch zuimplementieren, zusätzlich erweitertworden.Das LogDynamics Lab ist sowohl aufder lokalen als auch auf der internationalenEbene bestens vernetzt. In seinerFunktion als Bindeglied zwischen Forschungund Industrie ist das Lab in einlokales Unternehmensnetzwerk – RFIDservice center bremen (www.rfid-service-center.de)– eingebunden, dasein umfassendes Dienstleistungsspektrumrund um RFID anbietet. Internationalgehört das Lab zu den Gründungsmitgliedernder Global RF Lab Alliance(www.grfla.org) und des InternationalJournal of RF Technologies: Researchand Applications. Zudem ist es imeuropäischen thematischen NetzwerkRACE networkRFID (www.race-networkrfid.eu)und dem EU-Forschungsprojekt„EURIDICE“ beteiligt.In der Global RF Lab Alliance arbeitenacht Labs amerikanischer, europäischerund asiatischer Universitätenzusammen. Unter diesem Dach erfolgtdie Förderung des Austauschesvon Wissenschaftlern und Studentensowie die Organisation, Beantragungund Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte.So wurde beispielsweiseim Rahmen einer Kooperationmit der Hong Kong University ofScience and Technology (HKUST)ein vollautomatisches RFID-Gate imLogDynamics Lab zu Testzweckenimplementiert. Das innovative Gateist in der Lage, mit Hilfe von Stellmotorenund einer entsprechendenSteuerung, selbstständig verschiedeneAntennenpositionen zu realisierenund hinsichtlich ihrer Performance zuevaluieren.Das RACE network RFID wurde imMärz 2009 ins Leben gerufen undverfolgt das Ziel, die RFID-Expertiseeuropäischer Akteure zu bündelnund auszuweiten. Fokussiert werdendabei die Unterstützung der Entwicklungtechnischer Innovationen undderen Einführung in die Praxis. Dienachhaltige Absicht des Netzwerkesist die RFID-Technologie als Standardim Rahmen der Informations- undKommunikationstechnologien zu positionieren.Das BIBA/das Lab beteiligtsich inhaltlich am Arbeitspaket „Dissemination“und trägt zur Verstärkungder europäischen Zusammenarbeitmit Asien und den USA bei.Dieter Uckelmann, Harry Halfar, DirkWerthmann und Aleksandra Slaby


The LogDynamics Lab at BIBA at theUniversity of Bremen is a competenceand service centre, which investigatesthe possible applications of mobilekey technologies in production and logisticscenarios. The lab’s aim is to ensurethe transition between researchand practice as well as the exchangewith industry. At the LogDynamics Lab,new products and applications canbe tested in a practical setting withoutdisturbing the internal processes of thepotential users. Miss-investments canbe prevented and processes can beadjusted and optimized by using thenew technology. Mobile technologies,especially, are used for identification,localization, communication, sensor,handling (robotics) and processcontrol. Due to the integration into theBremen Research Cluster for Dynamicsin Logistics (LogDynamics), directaccess to new research results in thefield of logistics is ensured.One of the current projects is devotedto the development of anapplicator for automatic labeling ofwooden pallets, which was successfullyaccomplished in cooperation withMasur Energiesysteme GmbH. Theapplicator enables wooden palletsto be equipped with transponders atminimal costs. This new developmentwas first presented to the public atLIGNA 2009 – the world fair for forestryand wood industries in May 2009 inHannover. Other successfully accomplished,resp. ongoing projects are(among others):• Prototypic development of an RFIDtunnel reader with integratedmaterials-handling technologyfor identification of packed goodsin bunches• Integration of RFID technology ina Segway (see p. 41) for inventoryat large-scale industrial sites• Programming and advancementof an autarkic inventoryrobot, developed by the ChineseAcademy of Sciences’ Institute ofAutomation (CASIA)To ensure state of the art, the followingnew acquisitions were madeto the Lab´s infrastructure:• automatic package sortingsystem,• robotic palletizing cell,• automatic high-bay racking withan integrated pick-by-light commissionsystem as well as alreadyexisting materials-handling technology,• warehouse management systemfor materials-handling technologyand stock managementDue to investments in technologicalinnovations, the possibilities to simulatereal logistic scenarios among laboratoryconditions, like for instancethe prototypic implementation ofsystem control concepts via RFID,have been additionally extended.The LogDynamics Lab is very wellconnected, locally as well as internationally.In its role as link betweenresearch and industry, the Lab isintegrated in a local corporate network,the RFID service center bremen(www.rfid-service-center.de), whichprovides an extensive service spectrumaround RFID. On an internationallevel, the lab is a founding memberof the Global RF Lab Alliance (www.grfla.org) and of the InternationalJournal of RF Technologies: Researchand Applications. Furthermore, it isa member of the European networkRACE networkRFID (www.race-networkrfid.eu)and involved in the EUresearch project EURIDICE.The Global RF Lab Alliance includes eight labs at American,European and Asian Universities in cooperation.This Alliance supports thecommunication between researchersand students in joint research projects.For instance, an all-automaticRFID gate was im-plemented in theLogDynamics Lab for testing purposein cooperation with the Hong KongUniversity of Science and Technology(HKUST). This innovative gate is ableto realize different antenna positionsand evaluate those autonomouslyusing actuators.The RACE network RFID was founded in March 2009 and aimsto bundle and expand the RFIDexpertise of European actors. It isfocused on supporting the developmentand practice implementationof technological innovations. Thesustainable intention of the networkis to position RFID technology asstandard in information and communicationtechnologies. The roleof BIBA/the Lab in this network isthe work package “Dissemination”,which contributes to the strengtheningof the European cooperationwith Asia and the USA.Dieter Uckelmann, Harry Halfar, DirkWerthmann and Aleksandra Slaby57


Sonderforschungsbereich 570SFBDistortion Engineering – Verzugsbeherrschung in der FertigungUnter Distortion Engineering wird dieingenieurmäßige Beherrschung vonVerzugsursachen verstanden. DerSFB 570 „Distortion Engineering“ hatsich zum Ziel gesetzt, die Ursachenfür den bei der abschließendenWärmebehandlung von Stahlbauteilenauftretenden Verzug systematischzu erforschen. Ursachen für die„Unrundheit“, als charakteristischeVerzugsgröße bei Ringen, wurdenbereits bestimmt. Die gewonnenenErkenntnisse der Ursachen und derenAuswirkungen sollen zum einenfür eine verzugsgerechte Konstruktionund Arbeitsplanung genutztwerden. Zum anderen können auftretendeBauteilverzüge währendder Fertigung durch die gezielteAusnutzung von sog. Verzugspotentialenkompensiert werden. Der SFB570 hat sich die Optimierung desFertigungsprozesses als Ganzes zumZiel gesetzt.Nur eine fertigungskettenübergreifendeBetrachtung (Systemsicht) desBauteilverzugs hat dabei Aussichtauf Erfolg.Sonderforschungsbereich 747SFB 570 – B5Nach fast neun Jahren Laufzeit istim SFB 570 viel Wissen zum Verzuggeneriert worden. Hauptsächlichentstanden ist dieses Wissen ausExperimenten, Simulationen undMaterialuntersuchungen sowiedem Austausch von Experten. ZurUnterstützung einer verzugsgerechtenKonstruktion und Arbeitsplanungsoll dieses sehr verteilt vorhandeneWissen zum Bauteilverzug in einemWissens- und Planungssystemzusammengeführt, strukturiert undnutzbar gemacht werden. Für dieArbeitsplanung wird das Wissen u.a. in Form von Handlungsempfehlungenaufbereitet.(DFG, 01/2008 -12/2011)Mikrokaltumformen – Prozesse, Charakterisierung, Optimierung58Das zentrale Anliegen des Sonderforschungsbereichs747 ist dieBereitstellung von Prozessen undMethoden für die umformtechnischeHerstellung metallischer Mikrokomponenten,wobei die für denUmformprozess, von der Werkstoffentwicklungbis hin zur Bauteilprüfung,wesentlichen Aspekte einbezogenwerden sollen.Der Sonderforschungsbereich 747betrachtet die gesamte Prozesskette,von der Werkstoffentwicklung überdie Optimierung und das Qualitätsmanagementhin zur Fertigungsplanung.Die Herausforderungen dabeisind die Genauigkeit, die Wirtschaftlichkeitund die Funktionsverdichtung.Der Sonderforschungsbereich747 wird bei seinen Arbeiten von einemIndustriearbeitskreis begleitet,der regelmäßig über die erzieltenErgebnisse informiert wird.In jährlichen Sitzungen, aber auch inEinzelgesprächen, kann so ein regerAustausch zwischen Praxis und Forschungstattfinden.Teilprojekt B5Qualitätsprüfung und logistischeQualitätslenkung mikrotechnischerFertigungsprozesseIn diesem Teilprojekt des SFB 747 Mikrokaltumformenwerden dieGrundlagen für ein umfassendesQualitätsmanagement für die Mikrokaltumformungentwickelt. Zielsetzungist es einerseits die Qualität dergefertigten Bauteile andererseits dieProzessfähigkeit der Mikroumformprozessesicherzustellen. Um dieseszu erreichen, wird ein durchgängigesKonzept zur Untersuchung derBauteiloberfläche entwickelt, welchesmittels digitaler Holografie die dreidimensionaleForm der Bauteilebeim Mikrotiefziehen erfasst und dieseDaten mittels neuer statistischerMethoden und künstlicher neuronalerNetze weiterverarbeitet, um Prozessstörungenund Bauteilabweichungen,wie Faltenbildung, Risse etc. zubeschreiben und deren Ursachen zuerkennen und zu beheben.Teilprojekt C4Eine Simultaneous EngineeringMethodik für mikrofertigungstechnischeProzesskettenDie Mikroproduktion weist neben derinhärenten Kleinheit der betrachtetenBauteile weitere Randbedingungenbei der Gestaltung des Materialflussesoder der Untersuchung undBeurteilung der Prozesseffizienz auf.Diesbezüglich ist zu klären, inwieweithierfür Methoden aus dem Makrobereichadaptierbar sind. Ziel diesesTeilprojekts ist die Entwicklung einesMethodenbaukastens, der denEntwurf, die Untersuchung und dieBeurteilung alternativer Szenarien inder Mikrokaltumformung erlaubt.(alle: DFG, 01/2007-12/2010)


Collaborative Research Centre 570Distortion EngineeringThe CRC 570 “Distortion Engineering”focuses on engineering control for reasonsof distortion of steel componentsduring final heat treatment. One of themany possibilities of distortion is shown inthe figure (right), where dishing, the characteristicdistortion behavior of a disk, isillustrated. In this case the term distortionengineering describes the engineeringability to control the causes of distortion.One outcome of the research is animproved low-distortion or distortion-adapteddesign and planning of manufacturingprocesses. Another chance isthe compensation of occurring distortionduring manufacturing through controlleduse of existing distortion potentials. Theunderstanding of the CRC 570 is thatonly a holistic view at the manufacturingprocess (system-oriented view) cansuccessfully optimize the impact ofdistortion.CRC 570 – B5After almost nine years running, theCRC 570 generated a lot of knowledgeabout distortion. The main sources ofthat knowledge are experiments, simulations,material-analysis as well as interactionand communication amongexperts. In order to support distortion-sensitivedesign and process-planning, theavailable but distributed knowledge hasto be collected, structured and utilized inan advanced knowledge- and planning-system.For process-planning, theknowledge will be documented in form ofrecommended action guidelines.(DFG, 01/2008 -12/2011)CRCCollaborative Research Centre 747Process Chains for the Replication of Complex Optical ElementsThe central concern of the CollaborativeResearch Centre 747 is the provisionof processes and methods for thetechnical manufacturing of metallicmicro components while consideringthe essential aspects of the formingprocess - from substance developmentto component testing.The CRC regards the entire processchain from substance development tooptimization, from quality managementto production planning. Here, the challengeslie in the accuracy, economicsand condensation of function.During its research, the CRC 747 isaccompanied by an industry workgroup, which is regularly informedabout the results. Annual meetings, butalso one-on-one interviews, assure anactive exchange between practiceand research.Subproject B5Quality Inspection and LogisticQuality Control of Micro TechnicalProduction ProcessesThe foundation of this subproject isthe belief that a comprehensive qualitymanagement is mandatory for processchains in micro cold forming techniques.The goal is to ensure the quality of producedcomponents on one hand andprocess capability of the micro formingprocess on the other hand. To achievethis, a continuous concept for the analysisof the component surface is beingdeveloped, which captures the 3D formof components during micro deep drawingvia digital holography, and processesthe data using new statistic methodsand artificial neural networks.Subproject C4A Simultaneous Engineering Methodologyfor Micro Production TechnicalProcess ChainsIn addition to the inherent smallnessof the components, micro productionholds basic conditions for the designof substance flow or the analysis andassessment of process efficiency. Inthis regard, the possible adaptability ofmethods from the macro area needs tobe checked. The goal of this subprojectis the development of a method toolkit,which allows for the draft, the analysisand the assessment of alternativescenarios in micro cold forming.(all: DFG, 01/2007-12/2010)59


Sonderforschungsbereich 637SFB60Selbststeuerung logistischer Prozesse –Ein Paradigmenwechsel und seine GrenzenAutonome logistische Objekte, diesich selbstständig durch ein logistischesNetzwerk steuern – diese Visionrückt angesichts der stürmischenEntwicklung von Informations- undKommunikationstechnologien ingreifbare Nähe. Der Sonderforschungsbereich637 „Selbststeuerunglogistischer Prozesse“, beschäftigtsich auch in der 2. Förderphase (vonJanuar 2008 bis Dezember 2011) vorallem mit grundsätzlichen Fragen zurSelbststeuerung in der ProduktionsundTransportlogistik:• Welche Modellierungsansätzebieten sich für selbststeuerndelogistische Prozesse an?• Welche Selbststeuerungsmethodenaus anderen Gebieten lassensich auf die Logistik übertragen?• Welche technologischen Voraussetzungenbenötigt die logistischeSelbststeuerung?• Wie können die bisher erforschtenSelbststeuerungsmechanismenprototypisch umgesetzt undverifiziert werden?Folgende Teilprojekte des SFB 637werden am BIBA bearbeitet:Teilprojekt A5Dynamik der SelbststeuerungIn einem dualen, mathematischensowie ingenieurwissenschaftlichenVorgehen werden sowohl ereignisdiskreteModelle als auch gleichungsbasierteFlussmodelle vonProduktionsnetzwerken erstellt. DerFokus liegt dabei auf der Entwicklungvon Selbststeuerungsmethodenunter Nutzung von bioanalogenund regelungstheorieinspiriertenVerfahren.Teilprojekt B1Selbststeuerndes Routing in TransportnetzenDas Projekt führt die Arbeit am in derersten Projektphase entwickeltenDistributed Logistics Routing Protocolweiter. Es soll erforscht werden, wiedas selbststeuernde Routing vonStückgütern und Transportmittelnunter erweiterten praxisrelevantenEinschränkungen und unter Berücksichtigungkomplexerer Strukturengestaltet werden muss und wo dieLeistungsgrenzen des in der erstenProjektphase entwickelten Grundkonzeptesliegen. Diese Anforderungenbestehen aus drei Kernpunkten:Berücksichtigung von Ladungsträgerhierarchien,Routingmechanismenfür große Netze und Informationsbarrieren,die in der Praxis existieren. Einweiterer Arbeitspunkt ist die Übertragungdes Protokolls auf die Produktionslogistik.Teilprojekt B2Adaptive Geschäftsprozesse –Modellierung und MethodologieZiel des Teilprojekts ist der Aufbaueiner am logistischen Prozessexpertenorientierten Methoden- undWerkzeugunterstützung für die Entwicklungselbststeuernder logistischerSysteme. In der ersten Förderperiodestanden Methoden und Werkzeugezur Analyse und Spezifikationder selbststeuernden Prozesse imMittelpunkt. In der aktuellen Phasewerden die darauf aufbauendenSchritte (Prozesssimulation, Konfigurationder selbststeuerungsspezifischenInfrastrukturkomponenten undBerechnung der Wirtschaftlichkeit) ineinen integrierten Methodenzyklusmit einbezogen sowie die bisherigenErgebnisse überprüft und detailliert.Teilprojekt C2Integration von Logistikdaten zurUnterstützung selbststeuernderLogistikprozesseZiel des Teilprojektes C2 ist dieErforschung und Umsetzung vonKonzepten und Verfahren zur Datenintegration.Diese sollen, basierendauf generischen Services, einendurchgehenden und systemunabhängigenZugriff auf und Austauschvon Daten im heterogenen Umfeldder Selbststeuerung gewährleisten.Entsprechende Mechanismen sindderzeit nicht verfügbar. Es existierenjedoch verschiedene Ansätze (z. B.Mediatoren, Services oder Ontologien),die als Basis für einen systemunabhängigenDatenzugriff genutztwerden können. Der wesentlicheFokus der Arbeit im Jahr 2009 lagauf der Entwicklung einer prototypischenMediatorkomponentesowie der Analyse serviceorientierterArchitekturen.Teilprojekt Z2Applikationsplattform und DemonstratorDas technisch orientierte Teilprojektinnerhalb des Sonderforschungsbereichesdient als gemeinsamePlattform für wissenschaftlicheTeilprojekte, die ihre Teilergebnisseals Beitrag in einem gemeinsamenDemonstrator zusammenfügenund testen können. Dazu dient vorallem der mit dem Projekt assoziierteArbeitskreis „Demonstratorplattform“,der sich bemüht, die Interessen derwissenschaftlichen Teilprojekte zubündeln und die Entwicklung dergemeinsamen Demonstratorenvoranzutreiben. Zudem stellt dasProjekt ein Instrument dar, um mitanschaulichen Demonstrationen dieÖffentlichkeit und die Industrie mitdem Paradigma der Selbststeuerungvertraut zu machen.Teilprojekt Z3Integriertes Graduiertenkolleg desSonderforschungsbereichs 637Mit dem integrierten Graduiertenkollegdes SFB 637 soll die wissenschaftlicheEigenständigkeit und Sichtbarkeitder Doktoranden transparentund strukturiert gefördert sowie diedurchschnittliche Promotionsdauerund das durchschnittliche Promotionsaltergesenkt werden. Inhalt desStudienprogramms sind spezifischewissenschaftliche Veranstaltungen,die sich auf das Forschungsprogrammbeziehen, die Mitgestaltungvon Veranstaltungen und des Gastwissenschaftlerprogrammsdes SFB637 sowie Auslandsaufenthalte.(alle: DFG, 01/2008 – 12/2011)


Collaborative Research Centre 637Autonomous Cooperating Logistic Processes –A Paradigm Shift and its LimitationsAutonomous logistic objects thatindependently route through a logisticsnetwork – a vision that is becoming areality due to the rapid development ofinformation and communication technologies.The Collaborative ResearchCentre 637 “Autonomous cooperatinglogistic processes”, is in its second fundingperiod and has been dealing withfundamental questions on autonomouscontrol in production and transport logistics,such as:• Which modelling approaches aresuitable for autonomous logisticprocesses?• Which autonomous control methodsfrom other domains can be translatedinto logistics?• Which technological prerequisitesare required for autonomous logistics?• How can developed autonomouscontrol mechanisms be prototypicallyimplemented?The following subprojects of the CRC637 are being researched at BIBA:Subproject A5Dynamics of Autonomous SystemsModels of production networks aredeveloped in a dual approach usingmethods from mathematics and engineeringscience. Focus lies on thedevelopment of autonomous controlstrategies by using bio- and control theoryinspired methods.Subproject B1Autonomously Controlled Routing inTransport NetworksThis subproject concentrates, in its secondphase, on how the autonomouslycontrolled routing of goods and meansof transport is to be adapted under extendedclose-to-reality requirements. Theserequirements concern practically relevantrestrictions and complex structures.Also, the potentials and limits of the basicconcepts, developed in the first projectphase, will be explored. These consist ofthree main points: con-sideration of loadcarrier hierarchies, routing methods forlarge networks, and informational barriersthat exist in practice.Another important aspect is the transferof the protocol to the field of productionlogistics.Subproject B2Adaptive Business Processes - Modellingand MethodologyThe project aims to establish a processexpert-oriented method and tool supportfor logistics systems based on autonomouscooperating processes. In thiscontext, the first funding period focusedon methods and tools for analysis andspecification of autonomous cooperatinglogistics processes. The secondfunding period will incorporate supportingmethodical and software modules forprocess simulation, configuration of specificinfrastructure components, and acost benefit analysis in an integrated developmentcycle. In addition, the resultsof the first funding period will be reviewedand detailed as required.Subproject C2Integration of Logistics Data toSupport Autonomous CooperatingLogistics ProcessesThe objective of this subproject is theresearch and development of conceptsand procedures of data integration,which provide persistent and platformindependent access to and exchangeof data on the basis of generic servicesin autonomous cooperating logisticssystems. Such mechanisms are not yetavailable. On the other hand, differentapproaches (e.g. mediators, Web Servicesor ontologies) exist, all of which canbe used for independent system dataaccess. The main focus of work thus farcarried out was placed on the developmentof a prototypical mediator as wellas on the analysis of service-orientedarchitectures.Subproject Z2Application Platform and DemonstratorThe ”Demonstration and ApplicationPlatform“ project provides an infrastructurefor connecting and visualizing thedeveloped approaches, concepts andmethods of the CRC 637. Z2 providesthe framework for the other subprojectsto implement and conduct experimentsthat are made possible by the associatedWorking Group “DemonstratorPlatform”. Furthermore, the public andindustry can be addressed easily by thedemonstration of showcases in orderto create visibility for the paradigm ofautonomy in logistics.Subproject Z3Integrated Graduate School of theCollaborative Research Centre 637The integrated graduate school of theCRC 637 aims at supporting the academicautonomy and visibility of doctoralstudents in a transparent and structuredway, thereby reducing the average timefor receiving a PhD and the averageage of graduates holding such a degree.The graduate school programcomprises specific academic coursesin reference to the research program,active participation in organizing events,the visiting researcher program of theCRC 637, as well as stays abroad.CRC(all: DFG, 01/2008 – 12/2011)61


Sonderforschungsbereich 637SFBTransferprojekte des SFB 637„Selbststeuerung logistischerProzesse“Der Sonderforschungsbereich 637„Selbststeuerung logistischer Prozesse“der Universität Bremen hat sichin den ersten vier Jahren vor allemmit grundsätzlichen Fragen zurSelbststeuerung in der ProduktionsundTransportlogistik beschäftigt. DieAutonomie der logistischen Objekte,wie Stückgüter, Ladungsträgerund Transportsysteme, wird dabeidurch neue Informations- und Kommunikationstechnologien,wie z. B.die Radio Frequency Identification(RFID) und drahtlose Kommunikationsnetzeermöglicht.In der 2. Förderphase werdendie theoretischen Konzepte auchumgesetzt und auf ihre Praxistauglichkeithin überprüft. FolgendeTransferprojekte des SFB 637 werdenam BIBA-Bereich IPS bearbeitet:Teilprojekt T2Selbststeuernde Auftragszuordnungentlang der Supply ChainZiel ist die Entwicklung einer Methodezur selbststeuernden Zuordnungvon Warenbeständen und Transportlosenzu Bestellaufträgen für diekontinuierliche Kundenbelieferung(Never-out-of-Stock-Belieferung).Damit können sich in einem Lagerbzw. auf dem Transport befindlicheWarensendungen in Abhängigkeitvon den Kundenbestellungen, dereigenen Produktbeschaffenheitsowie der Verfügbarkeit selbststeuerndden vorliegenden Kundenaufträgenzuordnen. Die Zuordnungist dynamisch veränderbar, umkurzfristig auf zeitliche Änderungeneinerseits bei Kundenaufträgen wiekurzfristige Bestellungen und andererseitsauf Terminverschiebungenbei der eigenen Verfügbarkeit reagierenzu können. Es können Potentialehinsichtlich einer Reduzierungvon Lagerbeständen und Durchlaufzeitenerschlossen werden.(DFG, 01/2008-12/2009)Teilprojekt T3Sensorsysteme zur selbststeuerndenLagerverwaltungGegenstand dieses Transferprojektsist die Weiterentwicklung und Anwendungeiner Selbststeuerungsmethodezur Lagerverwaltung vonAutomobilen sowie die prototypischeEntwicklung und Implementierunggeeigneter Sensorsysteme zuderen Umsetzung. Im Rahmen desTeilprojekts A1 wurden bereits ersteAnwendungspotenziale zur Verbesserungder Geschäftsabläufe in derautomobilen Lagerverwaltung amBeispiel eines Automobil-Terminalsder Firma E.H. Harms Automobile-Logistics durch Anwendung einesregelbasierten Selbststeuerungsansatzesnachgewiesen. In diesemProjekt wird dieser Ansatz zur selbststeuerndenLagerverwaltung umfassendweiterentwickelt und mittelsheute verfügbarer Sensorsystemeund Informations- und Kommunikationstechnologienin Form einesPrototypen umgesetzt.(DFG, 01/2008-12/2009)Collaborative Research Centre 637Transfer projects of the CRC 637“Autonomous Cooperating LogisticProcesses”In the first four years since its conception,the Collaborative Research Center637 “autonomous logistical processes”of Bremen University has addressed problemsregarding autonomous logisticsin production and transport logistics. Theautonomy of the logistic objects such ascargo, transit equipment and transportationsystems can be realized by novelcommunication technologies such asRadio Frequency Identification (RFID) andwireless communication networks.Aside from continuing basic research,the 2nd funding period will usher in theimplementation of practical applicationsin so-called transfer projects.The following transfer projects of the CRC637 were researched at BIBA:Subproject T2Autonomous Order Allocation alongthe Supply ChainMotivation for the project arises fromweaknesses in centralized logisticsinformation and control systems whendealing with existing or emerging supplyor transport chains involving great distances,such as in the textile industry.This causes cost intensive redirection oftransport and large inventories to dealwith supply insecurity. The project aims todevelop, in cooperation with a businesspartner, a control method for refiningautonomous order allocation of goodsalong the supply chain. The method willallow goods to allocate themselves tocustomer orders during transport or whilebeing stored in warehouses, taking intoaccount customer orders, quality andavailability of the goods regarding timeand space.(DFG, 01/2008-12/2009)Subproject T3Sensor Systems for AutonomouslyControlled Storage ManagementSubject of the project is the developmentof an autonomous control methodfor an autonomous controlled storagemanagement of vehicles and the prototypicaldevelopment and implementationof appropriate sensor systems.The improvement of an autonomousrule-based control method for the storagemanagement of vehicles on anautomobile terminal of E.H.Harms Automobile-Logisticswas shown in subprojectA1. The aim of this project is to advancethe autonomously controlled storagemethod. A hard- and software prototypewith sensor systems and information andcommunication technology shall alsobe realized.(DFG, 01/2008-12/2009)62


Tagungen/ConferencesDas BIBA als Veranstalter und Organisator/BIBA as organiser• Bremer Logistiktag, Bremerhaven, März• BVL Tag der Logistik, BIBA, Bremen, April• RFID Systech 2009, 5th European Workshop on RFID Systems and Technologies, BIBA, Bremen, Juni• Intelligente Produktions- und Logistiksysteme – Von der Idee bis zum marktreifen Produkt,• Veranstaltung anlässlich der Auszeichnung des BIBA als „Ort im Land der Ideen 2009“, BIBA, Bremen, August• 2nd International Conference for Dynamics in Logistics – LDIC 2009, BIBA, Bremen, August• Veranstaltung Fördermöglichkeiten für Nanotechnologien, Werkstoffe und Produktionstechnologien, BIBA, Bremen, September• RFID Anwendertag 2009, Bremen, NovemberKonferenzen und sonstige Tagungen/Conferences and other Meetings• DFI Industrieworkshop Produktivität im Vertriebsprozess durch Interoperabilität, Konstanz, April• Managing Strategic Innovation Workshop I, Kopenhagen, Dänemark, April• Industriearbeitskreis “Anlaufmanagement in der Wertschöpfungskette“, TRW Automotive, Koblenz, April• 11. Paderborner Frühjahrstagung – Nachhaltigkeit in flexiblen Produktions- und Liefernetzwerken, Paderborn, April• Lindbergh Lecture Series, invited lecture, Department of Mechanical Engineering, University of Wisconsin Madison, Mai• 9th WSEAS International Conference on Robotics, Control and Manufacturing Technology (ROCOM 09), Konferenz,Hangzhou, China, Mai• Future Internet Conference Prague 2009, „Workshop Internet of Things“, Prag, Tschechische Republik, Mai• 13th. International Workshop of the IFIP WG 5.7 SIG, Zürich, Schweiz, Mai• Mitgliederversammlung des Vereins für Schiffsbau und Meerestechnik (VSM), Hamburg, Mai• Managing Strategic Innovation Workshop II, Kopenhagen, Dänemark, Juni• The Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC) Europe, 19th. Annual Meeting on environmental toxicologyand chemistry, Göteborg, Schweden, Juni• Center of Maritime Technologies (CMT) – Mitgliederversammlung, Hamburg, Juni• 12. IFF Wissenschaftstage, Fraunhofer IFF, 2009, Magdeburg, Juni• Treffen des Industrieausschusses der Handelskammer Bremen, Bremen, Juni• Schiffbaufachforum der PROSTEP AG, Hamburg, Juni• 5. International Congress on Logistics and SCM Systems (ICLS), Seoul, Korea, Juni• Bildungsministerium für Bildung und Forschung Workshop (BMBF) „Internet der Dinge“, Bonn, Juni• The 15th International Conference on Concurrent Enterprising (ICE), Leiden, Niederlande, Juni• Fireweek 2009 Fire and Living Labs Workshop, Luleå, Schweden, Juli• The 6th International Conference on Product Lifecycle Management 2009 (PLM), Bath, England, Juli• FP7 Information day Workshop for the Public Private Partnerships “Energy Efficient Buildings, Factories of the Future andGreen Cars”,Brüssel, Belgien, Juli• 12th International Conference, HCI International 2009 with 10 Further Associated Conferences, San Diego, USA, Juli• 14th International Symposium on Logistics (ISL 2009), Istanbul, Türkei, Juli• 59th CIRP Assembly, Boston, USA, August• 7th International Conference on Manufacturing Research 2009 (ICMR09), University of Warwick, UK, September• The 4th International Conference on Life Cycle Management (LCM), Kapstadt, Südafrika, September• Deutscher Luft- und Raumfahrtkongress (DLR), Aachen, September• Change – Fachtagung zur Bewältigung des demographischen Wandels, Emden, September• AIM-Herbstforum (Verband für Automatische Identifikation, Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation), Berlin, Sept.• International Conference on Advances in Production Management Systems (APMS 2009), Bordeaux, Frankreich, September• DFI/Deutsches Forum für Interoperabilität Mitgliederversammlung, Berlin, September• The World Congress on Engineering and Computer Science 2009 (WCECS 2009), University of California, Berkeley, USA, Oktober• 26. Deutscher Logistik-Kongress der BVL, Berlin, Oktober• MITIP 2009, 11th International Conference on the Modern Information Technology in the Innovation Processes of the Industrial Enterprises, Bergamo, Oktober• RFID Journal Live Europe 2009, Darmstadt, Oktober• 10th IFIP Working Conference on Virtual Enetrprises (PRO-VE 2009), Thessaloniki, Griechenland, Oktober• Workshop Datenmanagement, Köln, Oktober• 2nd. European Conference on ICT for Transport Logistics 2009 (ECITL 2009), Venedig, Italien, Oktober• e-2009, eChallenges Conference, Istanbul, Türkei, Oktober• Technologietag „Testing der Sogeti High Tech GmbH“, Bremen, Oktober• The International Conference On Software, Knowledge and Information Management and Applications (SKIMA 2009), Fès, Marokko, Oktober• INTERREG IV B im Nordseeraum – The North Sea Region Programme 2007-2013 (Interreg-Workshop), Bremerhaven, November• BMWi Statustagung „Schiffahrt und Meerestechnik“, Warnemünde, November• Nacht der Wissenschaft, Hamburg, November• Innovationstag Elektromobilität, Bremen, November• PhD-Workshop China/ACGS International Forum 2009, Peking, DezemberMessen/Trade fairs• Cebit 2009, Hannover, März• 8. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Informationsfluss (LogiMAT 2009), Stuttgart, März• Hannovermesse, Hannover, April• 12. Internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr (Transport Logistik 2009), München, Mai• MöLo Internationale Fachmesse für Möbellogistik, Umzugsspedition und Service 2009, Kassel, Juni• Logintern 2009, Sonderschau LogID-Square, Nürnberg, September63


Auszeichnung: Land der IdeenEin „ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“: Das BIBA wird geehrt undes begrüßt Logistikforscher aus aller WeltDas Bremer Institut für Produktionund Logistik GmbH (BIBA) an derUniversität Bremen wurde für seineninnovativen Ansatz zur Optimierungvon Produktions- und Logistikprozessenals „Ausgewählter Ort 2009“im bundesweiten Wettbewerb „365Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.Seine interdisziplinäre Forschungan der Schnittstelle zwischenWissenschaft und Wirtschaft sowieseine praxisgerechte Umsetzungüberzeugten die Jury und machtendas Institut zu einem der 365Preisträger, die im Jahr 2009 denStandort Deutschland durch Ideenreichtum,Innovationsfähigkeit undZukunftsorientierung repräsentieren.Anlässlich dieser Auszeichnungstellte sich das BIBA am 17. August2009 der Öffentlichkeit vor undrichtete die Veranstaltung mit demMotto „Intelligente Produktions- undLogistiksysteme – Von der Idee biszum marktreifen Produkt“ aus. DasEvent bot gleichzeitig den feierlichenRahmen für die Eröffnung der„2nd International Conference forDynamics in Logistics – LDIC 2009“.Für den Standort Deutschland: VieleIdeen und Lösungen für die ZukunftDas BIBA denkt ganzheitlich – vomlogistischen Innovationsprozess überdie Forschung und Zusammenarbeitmit der Wirtschaft bis hin zurpraxisnahen Umsetzung. Aus mehrals 2.000 eingereichten Bewerbungenwurde das BIBA in diesem Jahrals einer von 365 Botschaftern fürdas Land der Ideen ausgewählt.Die Deutsche Bank und die Standortinitiative„Deutschland – Land derIdeen“ führen die Veranstaltungsreiheunter der Schirmherrschaft vonBundespräsident Horst Köhler seitnunmehr vier Jahren durch. Damitwill sie besondere Leistungen aufdem Feld Ideenreichtum, Innovationsfähigkeitund Zukunftsorientierungam Standort Deutschlandhervorheben.BIBA-Geschäftsführer und LogDynamics-SprecherProf. Dr.-Ing. BerndScholz-Reiter sowie Prof. Dr.-Ing.Klaus-Dieter Thoben, Leiter des BIBA-Bereiches Informations- und kommunikationstechnischeAnwendungenin der Produktion (IKAP), nahmen denPreis entgegen.Podiumsdiskussion: Bremen ist einhervorragender Standort für innovativeZusammenarbeit.In der folgenden Podiumsdiskussionmit namhaften Referenten ausIndustrie und Forschung wurde deutlich,dass die Zusammenarbeit vonForschung, Wirtschaft, Verwaltungund Politik in Bremen funktioniert, unddass dadurch schon so einige Innovationenihren Weg auf den Marktnehmen konnten.Demonstrationen: Von der Grundlagenforschungin die PraxisDass das BIBA die Auszeichnungals „Ort im Land der Ideen 2009“verdient, zeigte es auch in denanschließenden Demonstrationen:Unter dem Motto „Intelligente Produktions-und Logistiksysteme – Vonder Idee bis zum marktreifen Produkt“präsentierte es einen nur kleinenAuszug aus dem großen Spektrumseiner Arbeit – vom intelligentenLKW, der seine Aufträge und Routendank moderner Informations- undKommunikationssysteme weitgehendselbst bestimmen kann, und demSystem Paketroboter, das autonomPakete aus Übersee-Containernentlädt, bis hin zum Portalroboter,der in der automatischen Produktionvon Rotorblättern für Windenergieanlagenoder von Bauteilen für dieFlugzeugindustrie eingesetzt werdenkann. Das BIBA präsentierte seinewissenschaftliche Arbeit und führtedabei auch vor, wie es grundlagenorientierteForschung in die Praxisumzusetzen vermag. DynamischeAspekte in der Logistik – was zunächsttheoretisch anmutet – wurdehier anschaulich, mit konkretenBezügen zu realistischen Anwen-64


dungen, dargestellt. Genau so, wiekünftig der Alltag in der Abwicklunglogistischer Prozesse sein könnte.Internationaler wissenschaftlicherAustausch: 2nd International Conferenceon Dynamics in Logistics 2009Zu einer viel beachteten Austauschplattformfür Forscherinnen und Forscheraus dem In- und Ausland hatsich die „International Conferencefor Dynamics in Logistics“ entwickelt.Für die zweijährig stattfindendeKonferenz des „Bremen ResearchClusters for Dynamics in Logistics“(LogDynamics) an der Uni Bremenreisten in diesem Jahr rund 120internationale Wissenschaftlerinnenund Wissenschaftler nach Bremen,um sich in mehr als 50 wissenschaftlichenVorträgen zu informieren, sichauszutauschen und über aktuelle,logistische Fragestellungen zu diskutieren.Verlag erscheint, wurde mit demBuch „Dynamics in Logistics“ initiiert,dessen Grundlage die LDIC 2007war. Das Buch bietet eine ausführlicheÜbersicht über die Inhalte derKonferenz und präsentiert den Standder Technik zum Thema „Dynamikin der Logistik“. Thematisiert werdenunter anderem: Wegbestimmungin dynamischen logistischenNetzwerken, RFID-Technologie inLogistik- und Produktionsnetzwerken,Strategien zur Kontrolle der Lieferkette,nachhaltige Zusammenarbeit,Wissensmanagement undlogistische Dienstleistungsmodelle,Containerlogistik, Selbststeuerungin der Logistik und Gestaltung derlogistischen Prozesse.Aleksandra Slaby, Sabine NollmannIn ihrem Grußwort zur Eröffnung derKonferenz hob die Bremer Senatorinfür Bildung und Wissenschaft RenateJürgens-Pieper die Bedeutung desTechnologiestandortes Bremenhervor und beteuerte noch einmaldas Ziel des Landes, hier zu denführenden Adressen Deutschlandszu zählen. Zu einem der erstenForschungsstandorte im Bereich derLogistik könne man sich – auch angesichtsder Leistungen des BIBA – jabereits rechnen. Prof. Dr. Hans-JörgKreowski, Professor für TheoretischeInformatik vom Fachbereich Mathematik/Informatikan der UniversitätBremen, sah das wissenschaftlichpragmatisch.Der Hauptorganisatorder LDIC meinte, da gebe es nochviel zu tun und etliche Probleme zulösen. „Wir arbeiten hier einfach nurdaran, neue Lösungen für Transportproblemezu finden – und das auchunter ökologischen und ökonomischenGesichtspunkten.“Auch in diesem Jahr werden diewissenschaftlichen Beiträge derLDIC in einem Buch veröffentlicht.Die Schriftenreihe, die im Springer65


Award: Land of IdeasA “Selected Landmark in the Land of Ideas”: the BIBA is awarded andwelcomes logistics researchers from all over the worldThe Bremer Institut für Produktionund Logistik GmbH (BIBA) at the Universityof Bremen has been awardedthe “Selected Landmark 2009”award for its innovative approach ofoptimizing production and logisticsprocesses in the national competition“365 Landmarks in the Land ofIdeas”. Its interdisciplinary researchat the junction between science andeconomy as well as its practice-orientedrealization convinced the juryand made the institute one of 365laureates, who represent Germanyin the area of creativity, innovativeability and future orientation in 2009.In celebration of this award, BIBApresented itself to the public with theevent “Intelligent Production and LogisticsSystems – From the Idea to theMarket-Ready Product” on August 17,2009. Simultaneously, the openingof the 2nd International Conferencefor Dynamics in Logistics – LDIC 2009was also celebrated at this event.For Germany as location:Various ideas and solutions for thefutureBIBA thinks integrated – from logisticsinnovation processes via researchand cooperation with industry topractice-oriented realisation. It workson technical and organisationalsolutions of the future with a lot ofcommitment. Out of more than2.000 submitted applications, BIBAwas selected one of 365 ambassadorsfor the Land of Ideas this year.The Deutsche Bank and the initiative“Germany – Land of Ideas” conductedthe series of events under thepatronage of German president HorstKöhler for four years now. It´s a way todistinguish achievements in the fieldof creativity, innovative ability andfuture orientation in Germany.Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter,Executive Director of BIBA and speakerof LogDynamics, as well as Prof.Dr.-Ing. Klaus-Dieter Thoben, headof BIBA’s Department for Applicationof Information and CommunicationTechnologies in Production (IKAP),accepted the award – also on behalfof the employees at BIBA.Panel discussion: Bremen is anoutstanding location for innovativecollaborationIn the following panel discussionwith reputable speakers from industryand science it became clear, thatthe collaboration between research,economy, administration and politicsin Bremen is working and that severalinnovations got into market in consequence.Demonstrations: From basic researchinto practiceUnder the motto “Intelligentproduction and logistics systems –from the idea to the market-readyproduct”, BIBA presented just asmall extract of the great spectrumof its work and demonstrated howit is able to convert fundamentalresearch into practice. Dynamicaspects in logistics, which initiallyseem theoretical, were presentedwith concrete reference to realisticapplications. Just as the daily routinein handling of logistics processescould be in the future.International scientific exchange:2nd International Conference onDynamics in Logistics 2009The “International Conference onDynamics in Logistics” has becomea much-noticed exchange platformfor national and internationalresearchers. The conference is heldby the „Bremen Research Clusterfor Dynamics in Logistics“ (LogDynamics)at the University of Bremenand takes place every two years.This year, about 120 internationalresearchers travelled to Bremen toparticipate in more than 50 scientificlectures, to discuss current logisticquestions and to get to know eachother. In her greeting words at theconference opening, the Senator forEducation and Science of Bremen,Renate Jürgen-Piepers, underlinedthe importance of Bremen as a centrefor technology and reaffirmedBremen´s interest in ranking amongthe top addresses in this field in Germany.Bremen is already consideredas one of the best research locationsin logistics, not least in considerationof BIBA’s achievements. Prof.Dr. Hans-Jörg Kreowski, professor ofComputer Science from the departmentMathematics/ComputerScience at the University of Bremen,took a scientific-pragmatic viewon this subject. As chair of the LDICorganisation committee, he saidthere is still a lot to do and severalproblems to solve. “We are workingon finding new solutions for transportproblems with ecological and economicaspects in mind.”This year, again, the scientific contributionsof the LDIC will be presentedin a book. The series, which is66


published by Springer, was initiatedwith the book “Dynamics in Logistics”,based on the LDIC 2007. This bookoffers an extensive overview of theconference’s contents and presentsthe state of the art on the subject“Dynamics in Logistics”. Topics are,among others: routing in dynamiclogistic networks, RFID technology inlogistic and production networks, strategiesfor controlling the supply chain,sustainable collaboration, knowledgemanagement and logistic servicemodels, container logistics, automaticcontrol in logistics and organization oflogistic processes.Aleksandra Slaby, Sabine Nollmann67


Forschungstransfer in die WirtschaftMit der Fortführung der BMWi-Verwertungsoffensiveim Rahmen der ZukunftsinitiativeHochschulen (Laufzeit01.01.2008 bis 31.12.2010) wird esweiter möglich sein, die Ressourcenauf dem Gebiet der Verwertung vonPatenten und Lizenzen und wissenschaftlichenErgebnissen durch dieAusbildung einer entsprechendenInfrastruktur wirkungsvoll auszuschöpfen.Bearbeitung und Zusammenarbeitwurden in 2008 vertraglich neugeregelt. Zum gemeinsamen Zweckder schutzrechtlichen Sicherungund wirtschaftlichen Verwertungvon Forschungsergebnissen habendie Partner den Verbund „Bremen/Nordwest-Verbund für Patentverwertung“gebildet. Der Verbund dientder schnelleren Einführung vonForschungsergebnissen in den Marktdurch die Schaffung einer Infrastrukturzur schutzrechtlichen SicherungErfindungskurztitelund Verwertung von Wissenschaftserfindungen.Zweck des Verbundesist dabei die gemeinsame Beantragungvon Fördermitteln im Rahmendes Programms SIGNO der BMWi-Verwertungsoffensive - Verwertungsförderung(Richtlinie vom 2.11.2007).Gründungspartner sind die UniversitätBremen, das BIBA - Bremer Institutfür Produktion und Logistik, das BIAS- Bremer Institut für angewandteStrahltechnik GmbH, das IWT - Institutfür Wertstofftechnik, die HochschuleBremen, die Hochschule für Künsteund die Hochschule Bremerhaven.Nachdem die niedersächsischePatentverwertungsagentur ihrenGeschäftsbetrieb in 2006 eingestellthat, wurden die Carl von OssietzkyUniversität Oldenburg, die FachhochschuleOldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (jetzt FachhochschuleEmden/Leer und FachhochschuleWilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth),die Universität Osnabrück und dieBeschreibungHochschule Vechta als neue Partnergewonnen.Geschäftsführende Stelle des Verbundesist die Universität Bremen. Sienimmt die Aufgaben der Projektleitungwahr und führt die Geschäftedes Verbunds. Alle Verbundpartnerbeauftragen die regionale PatentverwertungsagenturInnoWi GmbH mitden Aufgaben der schutzrechtlichenSicherung und Verwertung ihrer Forschungsergebnisse.Der Förderanteil des Landes Bremenim Rahmen dieser Initiativen ging in2009 auf die Senatorin für Bildungund Wissenschaft über.In den Jahren 2008 bis 2009 konntenaus dem BIBA heraus 11 neueErfindungsmeldungen bearbeitet undzum Teil bereits vermarktet werden:Big AntContainerladerTagged Motion CapturingStapelhilfeRüttelsensorUltraschallüberwachungAbsenkvorrichtungOrtungs- und ErkennungssystemLadungserkennungErfindungen zusammen mit derUniverstät Bremen:PapierlagensensorKantensensorVorrichtung zum Beladen von Containern mit sperrigen GüternVorrichtung und Verfahren zur Versorgung von Containern undWechselbrücken mit elektrischer EnergieSystem zur optischen Verfolgung von eindeutig identifiziertenObjektenStapelhilfe für WechselbehälterSensor zur Überwachung länger ruhender Gegenstände zwecksErkennung bei BewegungMobile Ultraschallüberwachung von LaderäumenHydraulische Absenkvorrichtung an WechselbehälternVerfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von präzisen Umgebungsinformationenzwecks Steuerung von Automatisierungssystemenz. B. in der LogistikVerfahren zur Erkennung deformierbarer ObjekteSensorsystem zur Erkennung von Paletten-PapierzwischenlagenSensorsystem zur Detektion von Paketkanten68Zu sieben Erfindungen aus den Jahren2007 bis 2009 wurde mit einemLogistikkonzern die entgeltliche Übernahmevereinbart. Weitere Ansprüchebestehen in Lizenzeinnahmen,wenn die Erfindungen vermarktetwerden können.Darüber hinaus konnte mit demselbenLogistikkonzern ein Vertrag übereine gemeinsame Erfindung einerVorrichtung zur dezentralen Stromerzeugungbei gleichzeitiger Nutzungder Abwärme als Kochstelle oder zurWarmwasserbehandlung geschlossenwerden.Olaf Simon


Research transferIn 2008 a new contract wassigned to control processing andco-operation. The related partnersformed the group Bremen/Nordwest-Verbund für Patentverwertung(group for patent utilisation)for the common purpose of legalprotection and economic use ofresearch results. The group enablesa faster introduction of researchresults to the market by creating aninfrastructure for legal protectionand use of scientific inventions. Thepurpose of the group is the applicationfor subsidies within the SIGNOprogramme of the BMWi Campaignefor use of research findings – Promotionof Utilisation (guideline from2.11.2007). The founding partnersare the University of Bremen, theBIBA Bremen Institute for Productionand Logistics, the BIAS Institute forApplied Radiation Technology, theIWT (institute for resource technology),the College of Bremen, theBremen University of Arts and theUniversity of Bremerhaven. After thepatent utilization agency of LowerSaxony closed in 2006, the Carl vonOssietzky University of Oldenburg,the College of Further Educationof Oldenburg/East Frisia/Wilhelmshaven(now the College of FurtherEducation of Emden/Leer and Collegeof Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth), the University of Osnabrückand the University of Vechta cameon board as new partners.The managing body of the groupis the University of Bremen. It acts asthe project manager and businessleader of the group. The regionalpatent utilisation agency InnoWiGmbH handles the tasks of legalprotection and the use of researchresults for all group partners.The promotional tasks for theBremen area within these initiativeswere given to the Senator for Educationand Science in 2009.In the years 2008 to 2009 elevennew invention disclosures of theBIBA institute were developed andpartially marketed:InventionDescriptionBig AntCharger of containersTagged Motion CapturingStacking aidMovement sensorUltrasound observationLowering deviseLocation and recognition systemLoading recognitionTogether with the invention ofthe university:Paper layer sensorEdge sensorDevice to load bulky goods onto containersDevice and procedure to supply electric energy for containersand swap trailersSystem for optical tracing of clearly identified objectsStacking aid for swap containersObservation sensor for observing inactive objects in order to detectmovementMobile ultrasound observation of loading spaceHydraulic lowering device for swap containersDevice and procedure for retrieving precise proximity informationin order to control automated systems e.g. in logisticsProcedure to recognise deformable objectsSensor system for the recognition of paper interlayers on palletsSensor system for the detection of parcel limitsA logistics company has decidedto buy seven inventions from theyears 2007 to 2009. A further claimwill be the income of license fees, ifthe inventions can be marketed.It was also possible to close acontract with the same logisticscompany for a joint invention. Thisdevelopment is a device thatproduces a decentralized electricalcurrent and simultaneously usesthe waste heat to warm a cookingfacility or to generate hot water.69


Ausgewählte PublikationenAutomatisierte Sicherheits- und Inventurkontrolleauf AutoterminalsScholz-Reiter, B.; Özsahin, M.-E.; Harjes, F.,Kirchner, F.; Albiez, J.; Ronthaler, M.; Lampe,W., in: Industrie Management 25 (2009) 5,GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 31–34.Neue Instandhaltungsstrategien in derHafenlogistik – Ein Fallbeispiel für diezustandsorientierte Instandhaltung vonHafenumschlaggerätenScholz-Reiter, B.; Lewandowski, M.; Dittmer,P.; Oelker, S., in: Industrie Management 25(2009) 5, GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 9–12.Modelling Technology-Induced Correlationof EffectsScholz-Reiter, B.; Brenner, N.; Lütjen, M.,in: Proceedings of the 7th InternationalConference on Manufacturing Research(ICMR09), University of Warwick, UK, 2009, S.342–345.Methods for Product Change Proceduresduring Ramp-Up in the Electronic IndustryScholz-Reiter, B.; Krohne, F., in: Proceedingsof the 7th International Conference on ManufacturingResearch (ICMR09), University ofWarwick, UK, 2009, S. 209–213.Integration of Lean-Agile Experiments withAutonomy in Supply ChainsScholz-Reiter, B.; Mehrsai, A., in: Proceedingsof the 7th International Conferenceon Manufacturing Research (ICMR09),University of Warwick, UK, 2009, S. 60–66.A Multiple Logistic Objectives-orientedManufacturing ControlScholz-Reiter, B.; Windt, K.; Liu, H., in:Proceedings of the 7th InternationalConference on Manufacturing Research(ICMR09), University of Warwick, UK, 2009,S. 16–23.A Contribution to the Application of AutonomousControl in ManufacturingScholz-Reiter, B.; Sowade, S.; Rippel, D.;Teucke, M.; Özsahin, M.-E.; Hildebrandt, T.,in: International Journal of Computers, 3(2009) 3, 2009, S. 279–291.SCM Systems, ICLS 2009 Seoul Korea, June2-5, 2009, S. 638–644.Schnelle Qualitätsprüfung mikroumgeformterBauteileWang, N.; Kopylow, C. von; Lübke, C.; Goch,G.; Scholz-Reiter, B.; Kirchheim, A.; Albertin,E., in: Industrie Management 25 (2009) 3,GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 65–67.Frühzeitige Beeinflussung des dynamischenVerhaltens von WerkstattfertigungenScholz-Reiter, B.; Toonen, C.; Tervo, J. T., in:Industrie Management 25 (2009) 3, GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 41–44.Ladungsträgermanagement auf RoRo-TerminalsScholz-Reiter, B.; Böse, F.; Teucke, M.; Virnich,A., in: Industrie Management 25 (2009) 3,GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 25–28.Applying Autonomous Control in ApparelManufacturingScholz-Reiter, B.; Teucke, M.; Sowade, S.;Rippel, D.; Özsahin, M.-E.; Hildebrandt, T.,in: Proceedings of the 9th WSEAS InternationalConference on Robotics, Control andManufacturing Technology, S. 73–78.Autonomously controlled production systems– Influence of autonomous controllevel on logistic performanceScholz-Reiter, B.; Görges, M.; Philipp, T., in:CIRP Annals 2009 Manufacturing Technology,S. 395–398.Selbststeuerung für intralogistische Anwendungenin der Bekleidungsindustrie mit Hilfeder RFID-TechnologieScholz-Reiter, B.; Teucke, M.; Özsahin, M.-E.,in: Sonntag, H. (Hrsg.): Logistik, RFID undMittelstand, Wildauer Schriftenreihe Logistik,Band 5, S. 64–71.Lernen in Netzwerken – Generierung undTransfer von Wissen zur Steuerung von komplexenSystemenScholz-Reiter, B.; Hinrichs, U., in: Industrie Management25 (2009) 2, GITO-Verlag, Berlin2009, S. 25–28.gangs mittels dynamischer Beladungsplanungund automatischer BeladungScholz-Reiter, B.; Burwinkel, M.; Iseberg, M.-A.;Heger, J.; Lampe, W., in: wt Werkstattstechnik-Online 3 (2009), Springer-VDI-Verlag 2009, S.166–171.Innovative Identifikationstechnologien unterstützendas Ladungsträgermanagement aufHigh & Heavy RoRo-TerminalsScholz-Reiter, B.; Virnich, A.; Isenberg, M.-A.;Özsahin, M.-E.; Lampe, W., in: ISIS AutoID/RFIDSpecial, Nomina, München, 2009, S. 136–139.Digital Factory – Ansätze integrierter ProduktundProzessgestaltungScholz-Reiter, B.; Lütjen, M., in: Industrie Management25 (2009) 1, GITO-Verlag, Berlin2009, S. 19–22.Autonomously controlled storage managementin vehicle logistics – applications of RFIDand mobile computing systemsBöse, F.; Piotrowski, J.; Scholz-Reiter, B., in: InternationalJournal of RF Technologies: Researchand Applications, Taylor & Francis Group 2009,S. 57–76.Die „Logistikfabrik der Zukunft“ – ein ganzheitlichesKonzeptEchelmeyer, W.; Pallasch, A.-K.; Rohde, M., in:Industrie Management 25 (2009) 5, GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 13–17.Strategisches Management von Ladungsträgernim GüterverkehrGorldt, C.; Lewandowksi, M.; Dittmer, P.; Podlich,A., in: Industrie Management 25 (2009) 4,GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 25–28.Flexible, dynamische und ganzheitliche Lösungenfür die Logistik von morgenEchelmeyer, W.; Heitkötter, J.; Pallasch, A.-K.,in: Schweizer Logistik Katalog 2009,Binkert Medien AG, Laufenburg, S. 68–69.Wearable Computing in der industriellenArbeitsweltMorales Kluge, E., in: Industrie Management25 (2009) 2, GITO-Verlag, Berlin 2009, S. 39–42.70Changes of HCI Methods towards the DevelopmentProcess of Wearable ComputingSolutionsRügge, I.; Ruthenbeck, C.; Scholz-Reiter,B., in: Kurosu, M. (Ed.): First InternationalConference, Human Centered Design –HCD 2009, Held as Part of HCI International2009, San Diego, CA, USA, July 19-24, 2009Proceedings, Springer-Verlag Berlin Heidelberg2009, S. 302–311.Innovative load carrier management solutionfor seaport terminalsScholz-Reiter, B.; Isenberg, M.-A.; Virnich,A.; Özsahin, M.-E., in: Proceedings,The 5thInternational Congress on Logistics andTechnologiegetriebene VeränderungenbewältigenScholz-Reiter, B.; Morales Kluge, E., in: IndustrieManagement 25 (2009) 2, GITO-Verlag,Berlin 2009, S. 9–12.Logistische Kennzahlen in der grünen LogistikScholz-Reiter, B.; Dittmer, P.; Meinecke, C.;Böse, F.; Hinrichs, U., in: Dangelmaier W.;Blecken, A.; Rüngener, N. (Hrsg.): Nachhaltigkeitin flexiblen Produktionsnetzwerken,Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat,Münster, 2009, S. 353–364.Automatische Konsolidierung von Seecontainern– Beschleunigung des Beladevor-


Selected PublicationsLatest Trends in the Container Market – Analyseof Qualitive and Qantitive Features ofthe Containerised Import in European PortsAkbiyik, H.; Kirchheim, A., in: Scholz-Reiter,B.; Echelmeyer, W., (eds.): Bremer ValueReports für Produktion und Logistik, Ausgabe3, Bremen, 2009, BIBA – Bremer Institut fürProduktion und Logistik GmbH, S. 2–15.Intelligente Wechselbrückensteuerung fürdie Logistik von MorgenPodlich, A.; Weise, T.; Menze, M.; Gorldt,C., in: Wagner, M.; Hogrefe, D.; Geihs,K.; David, K. (Guest Editors); Tiziana, M.;Padberg, J.; Taentzer, G. (Managing Editors):Workshops der WissenschaftlichenKonferenz Kommunikation in VerteiltenSystemen 2009 (WowKiVS 2009), ElectronicCommunications of the EASST, Volume 17(2009),10 Seiten.Performance increase and benefitcompensation in supply chains by partialinformation sharing and billing based onidentification of returnable transport itemsUckelmann, D.; Hamann, T.; Zschintzsch,M., in: International Journal of RF Technologies:Research and Applications, 1 (2009)1, Taylor & Francis, S. 23-43.Strategische Planung in UnternehmensnetzwerkenDuin, H.; Eschenbächer, J.; Thoben, K.-D.,in: Industrie Management, 25 (2009) 4, GI-TO-Verlag, Berlin 2009, S. 9-12.Methoden für die Gestaltung MobilerEndgeräte.Kirisci, P.; Thoben, K.-D., in: Vergleich von i-com: Zeitschrift für interaktive und kooperativeMedien, Oldenbourg Wissenschaftsverlag,8 (2009) 1, 2009: Mensch ComputerInteraktion im Operationssaal.Taking the distortion of component partsalong a manufacturing chain into considerationduring planningKlein, D.; Seifert, M.; Thoben, K.-D., in: Materialwissenschaftund Werkstofftechnik 40(2009) 5-6, S. 349-353.The Creation of a Serious Game: LessonsLearned from the PRIME ProjectAndersen, B.; Cassina, J.; Duin, H.; Fradinho,M., in: Schönsleben, P.; Smeds, R.; Riis, J.O. 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Collaborative Innovation:Emerging Technologies, Environmentsand Communities, Leiden, The Netherlands,22-24 June 2009.A Forecasting Concept for Virtual OrganisationsSupporting SMEsEschenbächer, J.; Duin, H., in: Cruz-Cunha,M. M. (Hrsg.): Enterprise Information Systemsfor Business Integration in SMEs: Technological,Organizational, and Social Dimensions.IGI Global, Hershey, New York, S. 76-101.Managing Distributed Innovation Processesin Virtual Organizations by Applying the CollaborativeNetwork Relationship AnalysisEschenbächer, J.; Seifert, M.; Thoben,K.-D., in: Camarinha-Matos, L.M.; Paraskakis,I.; Afsarmanesh, H. (Hrsg.): LeveragingKnowledge for Innovation in CollaborativeNetworks. Proceedings of the 10th IFIP 5.5Working Conference on Virtual Enterprises,PRO-VE 2009, Thessaloniki, Greece, October2009, Springer, Berlin, S. 13-22.The Application of the EPCglobal FrameworkArchitecture to Autonomous Controlin LogisticsHribernik, K. 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(Hrsg.):Leveraging Knowledge for Innovation inCollaborative Networks, Proceedings of the10th IFIP 5.5 Working Conference on VirtualEnterprises, PRO-VE 2009, Thessaloniki,Greece, October 2009, Springer, Berlin, S.369-378.On Baseline IT-Services to Support EnterpriseCollaborationSitek, P.; Sesana, M.; Hong-Linh, T., in: ICE2009 - Proceedings of the 15th InternationalConference on Concurrent Enterprising,Collaborative Innovation: Emerging Technologies,Environments and Communities,Leiden, The Netherlands, 22-24 June 2009.Understanding process quality in thecontext of collaborative business networkstructuresSitek, P.; Zarvic, N.; Seifert, M.; Thoben, K.-D.,in: Proceedings of the International IFIPTC5, WG5.7 Conference on Advances inProduction Management Systems (APMS2009), University of Bordeaux 1, Bordeaux2009.Collecting End User Requirements PlayfullyZarvic, N.; Duin, H.; Seifert, M.; Thoben,K.-D.; Bierwolf, R., in: Thoben, K.-D.; Pawar, K.S.; Katzy, B. and Bierwolf, R. (Hrsg.): ICE2009- Proceedings of the 15th InternationalConference on Concurrent Enterprising,Collaborative Innovation: Emerging Technologies,Environments and Communities,Leiden, The Netherlands, 22-24 June 2009.71


SystemanalyseWirtschaftsingenieurwesenLehrveranstaltungenIdentifikationssysteme in Produktion und LogistikExtended ProducLecturesStudiengang WirtschaftsingenieurwesenInformatikanwendungen in Produktion und WirtschaftProf. Bernd Scholz-Reiter/Michael TeuckeStudiengang Wirtschaftsingenieurwesen/ProduktionstechnikKonstruktions-Lehre 1 und 2Prof. Klaus-Dieter Thoben/Daniel Benteler/Martin RolbieckiKonstruktionssystematik/ProduktentwicklungProf. Dr. Horst-Erich RikeitCAD - Management und virtuelle ProduktentwicklungProf. Klaus-Dieter Thoben/Thorsten TietjenEinführung in die KonstruktionsmethodikProf. Klaus-Dieter Thoben/Thorsten TietjenProduktionssystematikProf. Klaus-Dieter Thoben/Dr. Marcus SeifertConcurrent EngineeringDr. Frithjof WeberIndustrielle Logistik - Logistik und ihre Telematikanwendungen in der ProduktionProf. Klaus-Dieter Thoben/Dr. Carl HansAnwendung von KonstruktionsmethodenProf. Klaus-Dieter Thoben/Thorsten TietjenLabor zu ProduktionssystematikProf. Klaus-Dieter Thoben/Dr. Marcus SeifertKommunikation in komplexen ProduktionssystemenProf. Klaus-Dieter Thoben/Jannicke Baalsrud HaugeTreffen strategischer Entscheidungen in der verteilten ProduktionProf. Klaus-Dieter Thoben/Jannicke Baalsrud HaugeSpielend unternehmensübergreifende Kooperationen erlernenProf. Klaus-Dieter Thoben/Jannicke Baalsrud HaugeAnwendung eines 3D-CAD-SystemsProf. Klaus-Dieter Thoben/Thorsten TietjenDefinition und Evaluierung von ProdukteigenschaftenProf. Klaus-Dieter Thoben/Christian KönigHandeln und Gestalten in komplexen ProduktionssystemenProf. Klaus-Dieter Thoben/Dieter KleinMultimedialabor IIProf. Klaus-Dieter Thoben/Pierre Kirisci72Konzeption eines Fehlermanagement-Moduls für den WerkzeugbauProf. Klaus-Dieter Thoben/Patrick Klein


tsProduction EngineeringProduktionstechnikKonstruktionsmethodikEDV 1Dr. Carl HansBerufsbild WirtschaftsingenieurwesenProf. Klaus-Dieter Thoben/Boris BemeleitExtended ProductsProf. Klaus-Dieter ThobenVernetzte UnternehmensprozesseDr. Marcus SeifertKonstruktionsmethodik - Labor 1 und 2Prof. Klaus-Dieter Thoben/Thorsten TietjenAnwendung von CAE-MethodenProf. Klaus-Dieter Thoben/Thorsten TietjenSystemanalyse 1Prof. Bernd Scholz-Reiter/Christian ToonenSystemanalyse 2 – LehrprojektProf. Bernd Scholz-Reiter/Farian Krohne/Steffen SowadeFabrikplanung für die Logistikfabrik der ZukunftProf. Bernd Scholz-Reiter/Dr. Wolfgang EchelmeyerTechnische Logistik in der Logistikfabrik der ZukunftProf. Bernd Scholz-Reiter/Dr. Wolfgang EchelmeyerIdentifikationssysteme in Produktion und LogistikProf. Bernd Scholz-Reiter/Dieter UckelmannInformationstechnische Aspekte in der industriellen LogistikProf. Bernd Scholz-Reiter/Jakub PiotrowskiAngewandte KontraktlogistikDr. Thomas Wimmer/Christian ToonenAngewandte BeschaffungslogistikDr. Thomas Wimmer/Christian ToonenAngewandte ProduktionslogistikDr. Thomas Wimmer/Christian ToonenForschungskolloquium Planung und Steuerung produktionstechnischer SystemeProf. Bernd Scholz-Reiter/Jakub PiotrowskiStudiengang ProduktionstechnikInformationssysteme in der ProduktionProf. Bernd Scholz-Reiter/Michael TeuckeMasterstudiengang Production EngineeringInformationstechnische Aspekte in der industriellen LogistikProf. Bernd Scholz-Reiter/Jakub Piotrowski73


Staff74AFrauke AhrlichAbderrahim Aitalla¹Hülya AkbiyikEugen Albertin¹Fadel Alhuraini¹Bhavya Anand¹Emanuel AngelescuBJannicke Baalsrud HaugeAndrew Clifford BankerAmir Barkhordar Kashani¹Merlin Barschke¹Nadja Bart¹Benedikt Baumbach¹Thomas Beck¹Stefan Behnen¹Ralf BeesnerGero Beiderwellen¹Arthur Beitler¹Boris BemeleitDmitrij Boger¹Jendrik Bohnhorst¹Franziska Borchert-DeterCordula BoschenJörg Bostelmann¹Moulay Adnane Bouschaib¹Nils Braunschweiger¹Nele BrennerWiebke Brodersen¹Björn Brüning¹Ilena Buck¹Matthias BurwinkelCCemile Cabuk¹Silke CaesarGunnar Christiansen¹Marco Coorssen¹Martina CornelsDKateryna DaschkovskaAndré DeckerIlker Demir¹Richard Dietrich¹Tanya Dimitrova¹Dominik Disse¹Patrick DittmerAlexander Döhrmann¹Christian DörschHeiko DuinEWolfgang EchelmeyerAnn-Katrin EdelTobias Ehn¹Tobias Eickemeier¹Henrik Ellerhorst²Birgit ErdfelderJens EschenbächerLars Exeler¹FSarah-Jane FarleyDennis Figaj¹Rita FikourasTimo Fischer¹Armel Fotso Tamghe¹Hermann FranckJonas Franck²Marco FrankeSarah Fraund¹Julia Freis¹GDlvaro GalveFarideh GanjiSylvie GavireyBarbara GenterAlexander Gering¹Dennis GerkeMichael GörgesChristiane GoldgrabeChristian GorldtGunther GoteJutta Gürtler¹HFlorian Haase¹Christian HaaseHarry HalfarTilo HamannCenk Hamatoglu¹Artur Hammerschmidt¹Carl HansFrederik Hardmann¹Florian HarjesBjörn Harke¹Jens HegerNils Heidmann¹Jan HeitkötterNico Hellwege¹Alexander HesmerMartin Hilbig-Olczak¹Torsten HildebrandtUwe HinrichsThomas Jakob Hoffmann¹Nils HomburgNils Hoppe¹Jahtje Hoppert¹Christoph Hormann¹Karl A. HribernikCarsten Hübner¹Felix HuneckerICharlotte IrmlerMarc André IsenbergJThomas JagalskiArthur Janke¹Alireza Jabbapour¹Ken. M. Jessen¹Anastazja Jurczyk¹KSvenja Käthner¹Vijayakumar Kalyanaraman¹Maetin Karabasch²Vladimir Karukes¹Christian Kenfack Tenevo¹Selcuk Keyik¹Christian Kiefl¹Ilhan KilickayaAlice KirchheimPierre KirisciPatrick KleinDieter KleinKarolis KleizaMichael Klenke²Gabriel KnieschonMichaela König¹Raphael Kohlheb¹Anna Kollenbrandt¹Christiana KoopmannJan-Christopher Koßmehl¹Christoph KramerRobin Kreis¹Lara Krings¹Farian KrohneMarta Krus¹Stefan Kunaschk¹Andreas Kuschel¹LJörg LambertusKerstin Lampe¹Nina Landsberg¹Miriam Lange¹Dennis Lappe¹Katharina Laue¹Tobias LensingMarco LewandowskiMatthias Libert¹Sebastian Lindenthal¹Huaxin LiuMelanie Löffler¹Michael LütjenJohannes Lützenberger¹MDean Mabelson¹Thomas MakuschewitzSebastian Malchin¹


Mitarbeiterinnen und MitarbeiterJeanette MansfeldIwen Marquardt¹Carsten Marschner²Ewelina Mateja¹Afshin MehrsaiChristian MeineckeUrsula MeyerRoland Meyer¹Malte Michaelis¹Johannes Michalski¹Stephan Mikè¹Lutz Moeckl¹Ernesto Morales KlugeEnzo Morosini FrazzonLars Moseke¹Mohammad Reza Mossadegh¹Dieter H. MüllerRobert Müller¹Tatjana Müller¹Andreas Müller-Gatermann¹NChristian Ngoufack¹Sophie Niehüser¹Steffen Niermann¹Irina Nikolina¹Aashish NohriaOMarc ObiegloStephan Oelker¹Mehmet-Emin ÖzsahinMatthias Ohlandt¹Sandra Orlowski¹PAnn-Kathrin PallaschAnna Parbs¹Martin Pauls¹Tom Peters¹Nicole PfeffermannDavid Pfeiffer¹Thorsten PhilippMelanie Pigorsch¹Denis Pingin¹Jakub PiotrowskiChristina Plohr¹Gregor Poloczek¹Piotr Pozorski¹Jens PrachtJeremy Prasetyo¹Pavlina Puleva¹RBenjamin Rams²Christoph Ravens¹Anke Reinelt¹Henning RekersbrinkDaniel RippelSebastian RittbergFelix Römer¹Moritz RohdeSonja RoßkampBirthe Rotter¹Ingrid RüggeAndre Rust¹Carmen RuthenbeckSMatheesan Sachchithanandasivam¹Mehdi SafaeiMarco SchierenbeckDennis Schloo¹Marian Schlüter¹Kolja SchmidtArne SchmidtDavid Schmiedekind¹Daniel Scholten¹Bernd Scholz-ReiterFranz Sommer¹Sonja Schreiber¹Christoph Schröder¹Jonas SchuhCarsten SchulzDaniel Schultz¹Hans-Ulrich SchwartzAnne SchweizerOle Schweizer¹Udo Schwientek¹Marcus SeifertHendrik SeitheJanine Selle¹Mustafa Severengiz¹Nataliya Shtefunyk¹Ahmad Siklawi¹Olaf SimonPatrick SitekAleksandra SlabyMichael Smidt¹Steffen SowadeLena Specht¹Simone StegelPhilipp Steiner¹Rita SteingräberAnastasia Steinke¹Moritz von Stietencron¹Cesar StollLars StralkowskiTing Sung¹TElizaveta TarasovaJan Tell¹Robin Tenhagen¹Christian Templin¹Jan Topi TervoMichael TeuckeHendrik ThamerFlorian Thiem¹Klaus-Dieter ThobenInsa Tonn¹Christian ToonenMarcel Tücking¹UDieter UckelmannClaudio UriarteBurak Uslu¹VNara Leticia Valencia Moreno¹Maximilian Vaske¹Desislava Velyanova¹Friederike VoetPhilipp Vogler¹Benjamin Vollmer¹Evelyn Voß¹Hima Bindu Vudathu¹WAnastasia Walter¹Yvo Warmars¹Tanja Weidner¹Irena Weinhold¹Eckhard Wellbrock¹Dirk WerthmannIngo WestphalStefan WiesnerThomas WimmerDaiva Wolff¹Anton Worobei¹Thorsten WuestXLei Xia¹Chao Xie¹YYuriy Yepifanov¹ZChristian ZabelHendrik Zabel¹Paul Zahn¹Lore ZanderNovica ZarvicDavid Zastrau¹Zurab Zazashvili¹Hui ZhaoMarkus ZschintzschRaul ZunigaDie Liste umfasst die Belegschaft desBIBA (126) sowie kooperierende Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter der zugehörigenFachgebiete an der Universität Bremen,¹ Studentische Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter² Praktikantinnen und PraktikantenStaff of BIBA (126) as well as co-workersfrom the Universtiy of Bremen.¹ Student assistants² Trainees75


Studien-, Diplom-, Bachelor-,Master-Arbeiten und Dissertationen76StudienarbeitenBeinke, ThiesDatenschutzrechtliche Aspekte bei der Konzeptioneines Systems zur Verfolgung von WechselbehälternBitykov, VitaliNumerische Modellierung von textilen Halbzeugenbei der Umformung von mehrschichtigentextilen PreformsBraunschweiger, NilsEntwicklung eines Greifers für die automatisierteEntformung von biegeschlaffen Bauteilen auseinteiligen FormnesternDemir, IlkerSimulationsgestützte Untersuchung von Synchronisationsmechanismenin LogistiknetzwerkenEbert, Konrad und Helmich, JulianAnlaufmanagement in der Automotive SupplyChain – Befähiger und Methoden für Exzellenz imSerienanlauf von KMUFlöttmann, Anna RebeccaAnsatz zur Reduktion von Kundenreklamationendurch prospektives Anforderungsmanagementin ProjektenFuhrmann, JanKonzept zur Zykluszeitreduzierung beim KunststoffschweißenHahn, AndreaKooperation zwischen Unternehmen und Universität- Erstellung eines Handlungsleitfadensanhand von Lehrprojekten der Universität Bremenim Daimler/Chrysler Werk BremenHeidtmann, DietmarModellierung von Faserbündeln bei der Drapierunginnerhalb von technischen Textilien undVorproduktenHuke, FranziskaAdaptive, automatisierte Härtemessung beireaktivem Polyurethan – Konzeption und prototypischeRealisierung eines MessgerätesJäckle, StephanVorgehensweise zur Identifikation von produktbegleitendenDienstleistungen in der LogistikJalali, AraschAuswirkungen von Kooperationsstrukturen aufden organisationsübergreifenden Austausch vonqualitätsrelevanten InformationenJurczyk, AnastazjaEinsatzmöglichkeiten und Potenziale von intelligenterTelematik in der LogistikLampe, KerstinRisikomanagement in Supply Chains - EineHandlungsempfehlung zur Gestaltung flexiblerSupply ChainsLoh, StephanEntwicklung eines Controlling Werkzeugs für Entwicklungsprojektein der LuftfahrzulieferindustrieMachzier, GenadijAnlaufmanagement in Electronic Supply Chainsder Automobilindustrie – KennzahlenbasiertesMonitoring während der Anlaufphase in derSerienproduktionMahnken, MalteZeitliche Aspekte der Fabrikplanung und Eignungwandlungsfähiger Produktionskonzepte amBeispiel der WerkstattfertigungMüller-Gatermann, AndreasAnalyse eines Hub & Spoke Netzwerkes im Umfeldeiner Kurier-Express-Paket-BranchePlontke, MarenAnalyse und Optimierung lösbarer Schraubverbindungenfür Composite-Strukturen imFlugzeugbauSchmidt, NikolaiProzesssicht bei dem Einsatz innovativer Informations-und Kommunikationstechnologien zu derStatus- und Bewegungskontrolle in SeehafenterminalsSiebenand, OliverOptimierungspotenziale im Informationsfluss derRohkaffee Supply ChainTebbe, MelanieBewertung systemorientierter, strategischerManagement-Ansätze für Eignung in UnternehmensnetzwerkenUslu, BurakTraditionelle und neuere Ansätze zur Dimensionierungund Strukturierung von Produktions- undLogistiksystemen der WerkstattfertigungWagener, RobertTrendstudien-Design zur Identifikation von Förderschwerpunktenim Bereich der Produktionsforschungam Branchenbeispiel WindenergieWalter, BjörnUntersuchung zu Einsatzmöglichkeiten von Telematiksystemenin Baumaschinen über deren Lebenszyklusunter Anwendung einer Cross-ImpactAnalyseWeis, AndreasKonstruktion einer Prüfvorrichtung zum Ermittelnvon Haft- und Gleitreibungskennwerten vontextilen FaserwerkstoffenWernke-Schmiesing, SebastianBestandsaufnahme von Innovationsprozessen fürdie Entwicklung technischer Produkte mit Fokusauf die frühen Innovationsphasen. KonzeptionelleEntwicklung eines IT-System zur Unterstützung derfrühen InnovationsphasenWoitowitz, MarcelVergleich traditioneller Ansätze zur Dimensionierungund Strukturierung und ihre kritischeWürdigungWolter, ErikEntwicklung eines Quality-Gate-Managementmodellsfür KMU zur Umsetzung von Serienanläufenin ZuliefernetzwerkenZhou, ShenÖkologischer Vergleich einer Substitution vonMulti-Material-Strukturen durch einen innovativenMono-Material-Ansatz in der AutomobilindustrieBachelor-ArbeitenBlume, StefanUntersuchung des Einflusses der Abtastrate aufdynamische Kenngrößen einer ereignisdiskretsimulierten WerkstattfertigungKopp, MaximilianEntwicklung eines Modellierungsansatzes fürintralogistische Prozesse bei Verwendung dezentralerDatenhaltung am Beispiel der BekleidungslogistikPoggenburg, JuliaEntwicklung eines Leitfadens zur Durchfürung vonWirtschaftlichkeitsuntersuchungen für universelleStückgüter zur automatischen Entladung in logistischenProzessenSeeger, ArneValidierung von Finite-Elemente-Simulationen zurVorhersage von Prozesskräften und Eigenspannungenbei der Drehbearbeitung von WälzlagerstahlStruwe, ErkDevelopment and Design of a Serious Game tomediate knowledge on intelligent CargoMaster-ArbeitenDidac G. SanchezUsing games for problem solving and risks in thesupply chainLappe, DennisModellierung und Simulation einer Werkstattfertigungzur Analyse des Einflusses auftretenderDynamiken auf das produktionslogistischeZielsystemNohria, AashishDevelopment of Business Model for determinationof ICT Service for logistic providersOthmani, JedVirtual Organizations formation based on semanticweb and software agentsVirgili Treig, AlbertSix Sigma applied in the Life Cycle of a VirtualOrganisationDiplomarbeitenAngelescu, EmanuelErstellung eines Werkzeugs zur Modellierungmobiler Interaktionsgeräte für intelligente ProduktionsumgebungenAnsorge, TilmanModularisierung von Greiferwerkzeugen in derAutomatisierung logistischer Prozesse -Eine deskriptive Analyse kommerziell verfügbarerKomponenten zur Entwicklung einerBewertungssystematik hinsichtlich ihrer KopplungspotenzialeBalfanz, KatjaLean Engineering: Identifizierung von Optimierungspotentialendurch Adaption des Lean ManagementAnsatzes auf die ProduktentwicklungBalooty, BehnamEntwicklung eines Konzeptes zur Optimierungdes Materialflusssystems eines mittelständischenAuftragsfertigersBenscheidt, TobiasAutomatisierung von Tests für ereignisdiskreteSimulationsmodelle am Beispiel eines Simulatorsfür ProduktionsnetzwerkeBergmann, JohannAnalyse und Optimierung von Dispositionsparameternam Beispiel eines IndustrieunternehmensBremer, AnneStandardisierung der Bestellverfahren von Verbrauchsmaterialienzur Optimierung der Lagerbeständeam Beispiel der Tchibo Logistik GmbHBremer, JulianPrototypische Integration einer RFID-Lösung in einPick-by-Voice-System zur Kommissionierung in derBekleidungslogistikBüttelmann, BenjaminKonzeption einer Service-orientierten Architekturim Kontext der Transport- und Lagerlogistik


Study-, Bachelor-, Master Theses,Diploma and GraduationsCeyhan, SerdarAnalyse über Verbesserungsmöglichkeiten einerSupply Chain bei der Verwendung von InternettechnologienFiedler, AndréAnlaufmanagement in der Automobilindustrie –Entwicklung einer Methode zur Verbesserung desWissensmanagements für Neufahrzeugprojekteim ProduktentstehungsprozessFuchs, AlexanderEntwicklung und Validierung eines softwarebasiertenStandards zur Abbildung von Umrüstprozessenin schlanken ProduktionssystemenGerke, DennisEntwicklung eines Softwaremoduls zur Integrationheterogener Struktur-, Plan- und Betriebsdatenvon Schiffen als Basis eines Lifecycle ManagementSystems für die SeewirtschaftGrigull, ThorbenAnforderungen an die Qualität unternehmensübergreifenderProzesse entlang des Lebenszyklusvirtueller OrganisationenHamatoglu, CenkDie Prozesssicht beim Einsatz innovativer IuK-Technologienzur Positionsbestimmung und Ortungvon Ladungsträgern in SeehafenterminalsHeitkötter, JanGreen Logistics - Entwicklung eines Bewertungssystemsfür Nachhaltigkeitsstrategien undexemplarische Anwendung auf die Go GreenKampagne der Deutschen Post World NetHerrmann, AndreasVerbesserung von Änderungsprozessen zwischender Änderungskoordination und dem Teileterminmanagementbei Serienanläufen in derAutomobilindustrieHesse, NilsKostenanalyse und Bewertung des Fertigungskonzepteseines neuartigen Seitenleitwerks-Mittelkastensunter Anwendung digitaler FabrikplanungHockmann, KlaasEntwicklung einer Vorgehensweise zur Arbeitspaketvergabein virtuellen Organisationen amBeispiel der LuftfahrtzulieferindustrieIhl, EugenÜberprüfung der Anwendbarkeit des LeanManagementansatzes für die Optimierung vonProzessen in einem KrankenhausKrüger, GerritIntegration eines automatischen Identifikationssystems(AutoID) für MaissaatgutKruse, ThomasKonzeption, Entwicklung und Potenzialanalyseeiner Anlage zur automatischen Ausstattung vonHolzpaletten mit RFID TranspondernKuhlmann, BorisVorgehensweise zur Trendbewertung für die Erstellungeines Most-likely-Szenarios als Bestandteilder strategischen PlanungKunaschk, StefanEntwurf einer effizienten Kollisionserkennung fürdas vollautomatische ContainerentladungssystemPaketroboterLadewig, HeikeAbleitung von Maßnahmen zur kontinuierlichenVerbesserung lieferantenseitiger Kanban-ProzesseMarschner, CarstenEntwicklung einer Methode zur Selbststeuerungvon Waren in einer internationalen WertschöpfungsketteMichalski, Johannes PatrickEntwicklung einer Investitionsrechnungssystematikauf Grundlage einer technischen Systemanalysefür vollautomatisierte Containertransportsystemeam Beispiel des Hafenprojektes „Seilbahn“Moeckl, LutzSimulationsbasierte Analyse zur Einführung einesunternehmensübergreifenden IT-Leitstands aufeinem AutomobilterminalNsouana-Moury, GeorgesKonzeption und Entwicklung eines UHF-RFID-Readers für mobile Datenerfassung mittelsMobiltelefonsOelker, StephanSimulation und Optimierung von Biogasanlagenanhand des „Anaerobic Digestion Mode No. 1“Oetjens, BenjaminEinführung eines Business Systems in einem Unternehmenunter den Gesichtspunkten von LeanManagement-Erklärungsansatz der Mitarbeiterakzeptanzund Möglichkeiten zur AkzeptanzsteigerungPallasch, Ann-KathrinEntwicklung eines Konzeptes für die Logistikfabrikder ZukunftWang, YiKreislaufwirtschaft in China: eine konzeptionelleDarstellung in Wirtschaft und Technik und Darstellungder LösungsansätzeWerthmann, DirkEinsatzmöglichkeiten und Wirtschaftlichkeit vonfunkbasierten Systemen zur Fahrzeugortung imNacharbeitsbereich C/A, H.93 im Mercedes BenzWerk BremenWigger, HenningEntwurf eines Logistikkonzeptes für die Serienfertigungvon Faserverbundbauteilen am Beispiel derRumpffertigung in der LuftfahrtindustrieWorobei, AntonPotentiale und Konzeption der Anwendungenvon RFID-Technologien zur Materialflussoptimierungbei einem AuftragsfertigerWüst, ThorstenBeschaffungsstrategien kundenorientierter SupplyChains auf regulierten RohstoffmärktenDissertationenBastian-Köpp, DörteCooperative design of manufacturing systemsin SME´s – Development of an integrationapproach and a groupware-based cooperationconceptBemeleit, BorisRisikomanagement für selbststeuernde logistischeProzesseHans, CarlKonzeption und prototypische Umsetzung einessimulationsbasierten Werkzeuges zur Unterstützungder Konsortialbildung in virtuellen Organisationenin der ProduktionKolditz, JanVorgehensmodell zur Erstellung von Fachkonzeptenfür selbststeuernde produktionslogistischeProzesseMorosini Frazzon, EnzoSustainability and Effectiveness in Global LogisticSystems – An Approach Based on a Long-TermLearning Process(im BIBA betreut/supervised in BIBA)Janke, ArthurUnterstützung intralogistischer Prozesse durchdezentrale Datenhaltung mittels RFIDKiller, BastianEntwicklung einer Methode zur wirtschaftlichenIndikation und nachhaltigen Umsetzung vonProzessverbesserungspotenzialen in der Automobilentwicklung– am Beispiel PorscheKlammer, JenniferEntwicklung eines CRM-Konzepts für die Neukundengewinnungbei LogistikdienstleisternKlein, Philipp WalterOptimierungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeitvon Entwicklung und Montage am Beispieleiner mehrteiligen Abgasanlage für AutomobileKramer, ChristophEntwicklung eines Transformationsmechanismuszwischen Standarddatenaustauschformaten derLogistikPoloczek, Gregov MartinAutomatische Verifizierung ereignis-diskreterSimulationsumgebungen am Beispiel eines Simulatorsfür ProduktionsnetzwerkeSteffen, TimEntwicklung eines spezifischen Vorgehensmodellsfür das Projektmanagement in Großunternehmender IT-Branche und beispielhafte Anwendung ineinem ProduktentwicklungsprojektStockmar, DennisEntwicklung eines Konzepts zur prozessorientiertenSchwachstellenanalyse für die Optimierungder Auftragsabwicklung eines LogistikdienstleistersVarvarikes, JohannaAnwendung des Bosch Production Systems in derVerpackung – Gestaltung des Verpackungsprozesseseiner variantenreichen Injektorfertigungnach den Prinzipien der schlanken ProduktionWallfarth, PhilippKonzept zum Aufbau von strategischen Beraternetzwerken77


Impressum • ImprintHerausgeberBIBA – Bremer Institut fürProduktion und Logistik GmbHVerantwortlichProf. Dr.-Ing. Bernd Scholz-ReiterGrafik und GestaltungCordula BoschenLektoratSilke Caesar, Barbara GenterBildnachweisTitel: Ellerhorst, Henrik, BIBA Mitte (Außenaufnahme)BIAS GmbH: S. 58,BIBA: Innenumschlag vorne, S. 1, S. 2-11, S.18 unten, S. 28,S. 30 unten links, S. 34-35, S. 54-57,S. 61-63, S. 64 , S. 65 unten, S. 67, S. 70-79,BIMAQ: S. 59,BLG Logistics: S. 18-19, S. 36-37,BRAGECRIM: S. 29 oben,Dashkovskiy, Sergey: S. 22,Ellerhorst, Henrik: S. 8 unten,Feuerwehr Bremen: S. 20,Grado Zero Espace: S. 48-49,Landmarke: S. 21,Nollmann, Sabine: S. 2 unten links, S. 65 oben rechts, S. 67 unten,Prof. Dr. Armbruster, Dieter: S. 23,Sehn, Daniele: S. 29 unten,Siegert electronic GmbH: S. 14,Wuhan University of Technologie: S. 30 oben, S. 31,DruckGirzig+Gottschalk GmbH (Bremen)KontaktBIBAHochschulring 2028359 BremenTelefon: +049 421 218-5576Fax: +049 421 218-5640E-Mail: info@biba.uni-bremen.deInternet: www.biba.uni-bremen.deWir bedanken uns bei allenMitarbeiterinnenund Mitarbeiter des BIBAsowie bei unserenPartnern für die Unterstützung!ISBN 978-3-9812025-2-679


BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik GmbHISBN 978-3-9812025-2-6

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